China zerstört den Petro-Dollar

Boom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#file Boom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#file
Der Dollar-Ära droht das Ende – mit fatalen Folgen für die USA: Als weltgrößter Öl-Importeur will China die  Saudis zwingen, Öl-Geschäfte in Yuan abzurechnen.

China arbeitet seit Beginn dieses Jahrzehnts daran, mit dem Yuan den Dollar als Leitwährung abzulösen. Dazu schuf Peking zunächst eine Plattform für den internationalen Handel mit der eigenen Währung, es stockte kontinuierlich seine Goldreserven auf, schaffte ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz und forcierte in London den Handel mit Yuan.

Und jetzt wollen die Chinesen erstmals Öl-Geschäfte mit den Saudis nicht mehr in Dollar, sondern in Yuan abrechnen. Das wäre ein historischer und für die USA folgendschwerer Schritt.

Der Aufstieg der chinesischen Währung verlief langsam, aber nach einem wohl kalkulierten und penibel eingehaltenen Plan. Er begann damit, dass die Chinesen ihre Geschäfte mit Schwellenländern nicht mehr in Dollar, sondern in Yuan abwickelten. Parallel dazu bauten sie Strukturen eines modernen Finanzsystems auf.

Öl nur gegen Dollar seit Nixon

Im Jahr 2015 schließlich erkannte der Internationale Währungsfonds die finanzpolitischen Bemühungen an und leitete die Aufnahme des Yuan als neue Reservewährung in den IWF-Währungskorb ein. Ein Jahr später, im Oktober 2016, war der Aufstieg zur globalen Leitwährung geschafft. Seither ist der Yuan neben dem US-Dollar, dem Euro, dem japanischen Yen und dem britischen Pfund offiziell die fünfte Weltwährung.

Aus dieser Position heraus greifen die Chinesen den Dollar nun frontal an. Sie wollen ein seit über 40 Jahren bestehendes Abkommen mit der US-Regierung kippen. Seit 1974 verkaufen die Saudis ihr Öl ausschließlich für US-Dollar. Damals sicherten sie der US-Regierung unter Präsident Richard Nixon zu, Öl-Exporte nur noch in Dollar abzurechnen. An diese Vereinbarung hält sich das saudische Königshaus bis heute.

In den vergangenen Jahren haben sich die wirtschaftlichen Machtverhältnisse in der Welt jedoch gravierend geändert. China ist vom Schwellenland zu einer Industriemacht aufgestiegen. Mit dieser neu gewonnenen Stärke legen sie die Axt an das Petro-Dollar-Abkommen.

China erhöhte Importe aus Russland

Dabei können sie gute Argumente einbringen. Denn mit dem wirtschaftlichen Aufstieg sind die Öl-Importe rasant gestiegen. Seit 2010 haben sie sich mehr als verdoppelt. Inzwischen hat die chinesische Wirtschaft die USA sogar als weltweit größter Öl-Importeur abgelöst. Führende Wirtschaftsinstitute gehen davon aus, dass die Wirtschaftskraft der Chinesen bis zum Jahr 2020 mit den USA gleichzieht.

Aus dieser Stellung heraus übt Peking seit längerem Druck auf das saudische Königshaus aus. In den vergangenen Jahren hat es seine Öl-Einkäufe stärker diversifiziert. Es reduzierte die Einkäufe bei den Saudis von über 25 Prozent im Jahr 2008 auf heute unter 15 Prozent. Gleichzeitig erhöhten die Chinesen die Importe aus Russland von 5 auf 15 Prozent. Ein weiterer Lieferant ist das westafrikanische Angola.

China importiert mehr Oel als die USA

China importiert mehr Oel als die USA

Parallel dazu bauten die Chinesen ihre Finanzbeziehungen zu Russland aus. Seit wenigen Monaten gibt es etwa eine Zweigniederlassung der russischen Zentralbank in Peking. Von dort aus kann Russland mit dem Yuan Gold an der Börse in Shanghai handeln. Gewissermaßen wird auf diese Weise der chinesisch-russische Ölhandel nun durch einen „Goldstandard“ unterstützt.

All das ist schlecht für das saudisch-chinesische Ölgeschäft, wenn es weiter in Petro-Dollar abgewickelt werden soll. Da die Saudis aber nicht noch mehr Marktanteile an andere Länder wie Russland verlieren, sondern ihren Export nach China wieder steigern wollen,  sind sie geneigt, auf die chinesische Forderung einzugehen.

Scheich unterzeichnet Investitionsvereinbarungen

Wohl auch deshalb hat der saudische König Salman bin Abdulaziz sich im März in Peking zu weitreichenden Kooperationen in den Bereichen Energie, Finanzen und Raumfahrt eingelassen. Er und Chinas Präsident Xi Jinping unterzeichneten umfassende Absichtserklärungen und Investitionsvereinbarungen im Wert von 65 Milliarden Dollar, berichteten chinesische Staatsmedien. Als Grund nannten sie, König Salman suche wegen des niedrigen Ölpreises nach neuen Einnahmequellen für sein Land. Dabei hoffe er auch auf chinesische Investitionen. Im Gegenzug dürfte Xi Jinping im klargemacht haben, wie er sich künftig den finanziellen Rahmen des Ölhandels vorstellt.

Sollten sich die Chinesen durchsetzen, wäre die Ära des Petro-Dollar beendet. Für die USA ergäben sich einschneidende Folgen. Unter anderem  fiele es Washington wesentlich schwerer, an frisches Kapital heranzukommen. Die Zinsen für das sagenhaft überschuldete Land dürften dramatisch steigen. Und Donald Trump müsste sich wohl von seinem Plan verabschieden, das Land mit einem riesigen Infrastrukturprogramm wieder aufbauen zu wollen.

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Über Günther Lachmann

Günther Lachmann ist Journalist, Autor und strategischer Berater der Thüringer AfD-Fraktion. In seinen Beiträgen befasst er sich unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

30 Kommentare zu China zerstört den Petro-Dollar

  1. Karl Bernhard Möllmann // 5. Juni 2017 um 08:06 // Antworten

    . . .
    Viele Beobachter dachten schon, die BRICS seien tot – weil die USA es schafften & schaffen – Brasilien zu destabilisieren..
    .
    Aber mit Russland, Indien, China & Südafrika haben sich die USA offensichtlich übernommen – denn der neue französische Präsident Macron hat als eine seiner ersten Amtshandlungen Vladimir Putin im „Palais des Rois“ emfangen, in seinem „Palast der Könige“ . . .
    .
    Vielleicht ist diese angebliche „Schwäche“ der USA – das BESTE – was der Welt passieren konnte . . . ?
    .
    Denn die angebliche „Stärke“ der USA bestand ja – seit der Verarschung der indianischen Ureinwohner Amerika’s mit Alkohol & billigen Glasperlen – vor allem Anderen, aus LUG & BETRUG.

  2. Sollten sich die Chinesen durchsetzen, wäre die Ära des Petro-Dollar beendet. Für die USA ergäben sich einschneidende Folgen. Unter anderem fiele es Washington wesentlich schwerer, an frisches Kapital heranzukommen.

    Vielleicht ist dies so.. Jedoch habe ich daran meine Zweifel. Den USA ist doch schon seit längerem klar, dass sie den Petrodollar in seiner jetzigen Form nicht werden halten können….

    Natürlich suchten und suchen die USA Auswege, um das System der Ausbeutung der gesamten Welt, aufrecht zu erhalten.

    Ich denke die Pax americana wurde auch fündig. Wird doch zur Zeit, die USA zum grössten Steuerparadies der Welt ausgebaut. Fliessen nicht täglich Milliarden von Offshore-Geldern (Bermudas, den Cayman Inseln, den British Virgin Islands, Schweiz) in die USA (Süd-Dakota, Deleware, Nevada).

    Weder das Steuergesetz Fatca noch der Automatische Informationsaustausch können dort Steuerflüchtlingen etwas anhaben.

    • Karl Bernhard Möllmann // 5. Juni 2017 um 10:35 // Antworten

      . . .
      Sehr gut beobachtet – Dragao – DARUM wurde das Schweizer Bank-Geheimnis zerschlagen . . .
      .
      „Amerika first“ ist KEINE Erfindung von Donald Trump.
      .
      Donald spricht nur offen aus – was bisher das vielleicht größte Staats-Geheimnis der kriminellen US-Absahner war . . . ?

      • Darum auch der völlig aufgebauschte vermeintliche Scoop mit den Panama Papers. Das Einrichten von Briefkastenfirmen ist nicht zwangsweise illegal, Anleger sollten aber verunsichert werden, damit sie ihre Einlagen nach Delaware oder Reno transferieren.

        Ich höre immer noch Hans Leyendecker fabulieren, was seinen Kollegen von der SZ da Großartiges gelungen ist, so das er am liebsten weitermachen und gar nicht mehr in den Ruhestand gehen will. Traurig und lächerlich, wie er und die anderen sich zu Auftragsarbeitern der Amerikaner machen.

    • hubi stendahl // 5. Juni 2017 um 11:54 // Antworten

      @dragao

      „Den USA ist doch schon seit längerem klar, dass sie den Petrodollar in seiner jetzigen Form nicht werden halten können….“

      Hier sind wir einer Meinung. Da agieren keine Dummköpfe, die sehenden Auges in den Untergang laufen. Deshalb hat man auch Trump installiert. Der Rückzug Trumps (America first) ist also nur der Notwendigkeit geschuldet. Das Kapital, die Elite hat längst alle Vorbereitungen getroffen, um die Tränke zu wechseln.

      Dazu gehört auch der Ausbau der USA zur Steueroase. Es ist aber nur ein Teil der Gesamtstrategie, die auf vielen Ebenen läuft. z.B. häufen die internationalen Großbanken seit ein paar Jahren unglaubliche Mengen an Edelmetallen an. Das machen die nicht zum Spaß. JP Morgan hat mittlerweile sage und schreibe physisch 55 Millionen Unzen Silber angehäuft, Goldman Sachs investiert in Gold. Absprache? Natürlich! Diese Banken wissen was kommt. Der Kreis hinsichtlich der Edelmetalle schließt sich, wenn man sich die Käufe der russischen und chinesischen Zentralbanken ansieht.

      Zum Neuanfang hisst man dann eben die chinesische und russische Fahne statt des Sternenbanners der USA. Wo man die Macht ausübt ist egal, dass man sie ausübt ist entscheidend. Das wichtigste Werkzeug ist nicht das militärische Gerät, sondern das Geld, um es zu kaufen. Und daran ändert sich nichts, bis auf die Unterlegung mit Edelmetallen. Das ist nur ein Beispiel:

      https://www.resource-capital.ch/fileadmin/news/Endeavour_Silver/2015_Deutsch/04052015_EDR_JP_Morgan_-_Silberanha__ufung.pdf

  3. Einer der Hauptgründe, Kriege gegen Deutschland zu führen, war angeblich das Bestreben des Reiches, sich aus dem angloamerikanisch/zionistischen Weltfinanzsystem zu lösen und unser Volk weitgehend autark zu machen.

    Dieses Ziel erscheint auch heute noch als sehr erstrebenswert, selbst dann, wenn es als „nazimäßig“ diffamiert wird.

    Deutschland muss sich von der Abhängigkeit vom Öl lösen und eine Wasserstoffwirtschaft aufbauen. Die technologischen Mittel dazu haben wir!

    Treten wir sie doch alle in den Arsch und exportieren wir Wasserstoff. Von mir aus mit Russland als Partner zur Kompensation der Handels – Verluste, die sich dort dann einstellten, wenn man kein Öl mehr braucht.

    Doch wäre das wahrscheinlich der „casus belli“ für Angloamerika und Zion.Der alte Grund wäre der neue. Oder sagen wir, er hätte sich nie geändert…

  4. Den USA wird nicht gefallen 🙁 , sollte der Dollar künftig den Status der Weltreservewährung verlieren. Bislang gilt der Spruch: , der Dollar ist unsere Währung und Euer Problem‘.
    Das Ende des ,Problems‘ scheint eingeläutet – mal schauen, wie die USA damit ,umgehen’…

  5. Die USA werden genauso abkacken, wie seinerzeit die UDSSR. Man hat sich überrüstet und ist völlig pleite. Für Deutschland wäre es ein Segen, wenn sich die USA aufgrund innerer Spannungen zurückzögen und unser Land endlich ohne Besatzer wäre.

    Unsere Zukunft findet besser an der Seite Russlands statt und damit in Einbindung in eine Gemenschaft mit den anderen Staaten Eurasiens. Die NATO sollten wir schnellstens überwinden und -statt der Bagdadbahn- eine Breitspurtrasse von Wladiwostock nach LeHavre und Hamburg legen. Russland sollte einen Marinestützpunkt am Atlantik bekommen.

    Historisch gesehen hat die Kolonialpolitik der USA und GBs Millionen Tote gekostet und gerade dem russischen und deutschen Volk nur Leid eingetragen. Wer hier an den Marshall-Plan erinnert, dem sei entgegnet, dass dieser bei Unterlassung der Welt – Kriege nicht nötig gewesen wäre.

    Mit Russland gehen wir einer partnerschaftlichen und friedlichen Zukunft entgegen. Zwischen unseren Völkern darf und wird es keinen Krieg mehr geben.

    Mir hängt es zum Halse heraus, ständig nach Washington, London oder Teladingsbums zu starren, wie sich ein dortiger Regierungschef jeweils gerade den Hintern runzelt.

    Blicken wir in den Osten. Auf seine Menschen, Märkte und Rohstoffe.
    Friedman hat Angst davor, dass Deutschland sich Russland zuwendet.

    Genau das wird passieren! Und man kann sicher sein, dass die Mehrheit der Deutschen das will!

    • hubi stendahl // 5. Juni 2017 um 11:36 // Antworten

      @waltomax

      Zitat:

      „Wer hier an den Marshall-Plan erinnert, dem sei entgegnet, dass dieser bei Unterlassung der Welt – Kriege nicht nötig gewesen wäre.“

      Der Marshall-Plan war eines der besten Investitionen, die das Kapital je gemacht hat mit gigantischer Verzinsung; das sollten wir nicht vergessen.
      Genialer können Banker keine Kriege führen. Sachkapital zerstören und dann Hilfe anbieten unter Vereinnahmung der Filetstücke vom vorher geplanten Verlierer.

      Hinsichtlich der Freude über den Dollarniedergang sollten wir auch realistisch bei der Bewertung einer möglichen zukünftigen Zusammenarbeit mit der Russland/China Achse sein.

      Wer die Verhältnisse insbesondere in China richtig analysiert, sollte sich m.E. eher mit Vorsicht an einer solchen neuen Konstellation annähern. Nicht vergessen, China ist ein totalitärer Staat. Nicht vergessen, Putins Russland existiert nur von Gnaden der Oligarchen, deren Befehlsempfänger er in weiten Teilen der Volkswirtschaft ist.

      Über alles betrachtet, läuft die Welt in einen Totalitarismus, vorwiegend ausgelöst durch ein Geldsystem, das zumindest die Chinesen nicht verlassen werden/wollen. Da beide Staaten im Gegensatz zur USA noch Expansionspotential haben ohne Kriege anzetteln zu müssen, sind sie derzeit die Einäugigen unter den Blinden. Das wird nicht lange anhalten können. Auch in China und Russland hat die Umverteilungsmechanik bereits zugeschlagen und wird mittelfristig für Probleme sorgen, die Europas Menschen, in dem ohnehin Totalitarismus unaufhaltsam wächst, nicht unberührt lassen.

      Von einer gerechteren Welt im Frieden sind wir auch nach dem Fall des einzigen selbsternannten Weltreichs Lichtjahre entfernt, wenn kein Umdenken stattfindet. Es ändert sich also nichts, nur die Pferde wechseln die Tränke und möglicherweise ist eine flächendeckende Kapitalzerstörung VORERST verhindert!

  6. 65 MRD ??
    Sorry, das sind peanuts und so eine Art goodwill-Präsent beim Staatsbesuch.

    Neben dem Dollar gibt es noch 2 starke Argumente für die amis.
    Das wichtigste wohl:
    Der militärische Beistandspakt seit 70 Jahren, der dem Clan der Sauds unangefochten die militärische und damit politische Macht auf der arabischen Halbinsel sichert.
    Mal ehrlich kann sich auch nur einer vorstellen, die Saudis würde die US-navy gegen die Rote Armee in Land austauschen wollen???
    Und Yuan???
    Glaubt ihr ehrlich ein saudischer Ölprinz würd sich diesen ganzen Chinesen-Nippes in unseren Billig-Ramsch-1-Euro-Läden antun??? Da ist wohl eher Lagerfeld, Rolls, Champus, F-16 und hightech und Dienstleistungen aus germänie gefragt.
    Und die wird eben in Dollar und Euro, bzw demnächst wieder in Deutschmark abgewickelt.
    Aus ist die Maus.

    Das einzige was die Chinesen erreichen werden, dass IHRE Rechnungen eben in Yuan abgerechnet wird und gut ist.
    Gut, das ist wieder ein Stück von der Dollar-Priorität abgebissen.

    Unsere bunte Eliten-Regierung sind ja Deutschlandvernichter, ansonsten könnten sie sich ein Beispiel an die Chinesen, die wiederum vom unseren Adolf abgekupfert haben, ein Beispiel nehmen.
    Adolf hatte ab 1934 ein „Waren gegen Waren“-Verrechnungssystem sehr erfolgreich ins Leben gerufen. Churchill hatte nach Kriegsende in einer Rede vor dem Unterhaus erklärt: “ Hitler war uns scheixxegal. Deutschland und sein Warensystem MUSSTE vernichtet werden…“
    Heißt im Umkehrschluss: Wenn die Chinesen (und Russen) jetzt anfangen frontal das Dollarsystem angreifen und dabei erfolgreich sein werden, heißt das ultimativ WK-III.

    • @SH

      Nein, heißt es nicht, wie kommen Sie auf WK III?

      Erstens ist WK II nie richtig beendet worden und selbst wer das ignoriert oder nicht weiß, wir sind, wenn schon, mitten im dritten Weltwirtschaftsbinnen-Geldordnungskrieg mit Proxyfronten, drinne. Schauen Sie sich um, überall kriegswirtschaftliche Formation und offene, oder aber strukturelle Gewalt.

      Wo bitte sollte da noch Platz für das ganz große WK III Chreshendo sein?

  7. @Lachmann & Hubi

    Die Ansicht, es gäbe in der Wirtschaft irgendwo einen sicheren Hort der Stabilität ist ein altes, wie überaus zähes, aber falsches Vorurteil. Es ist der ‚Gral‘ der Wirtschaftenden/ Handelnden. Und es gibt zwar innerhalb einer Wirtschaftsepoche abgestuft sicherere und unsicherere Anlagen, Teilhaberechte oder Forderungen gegen Schuldner, das ist richtig! Aber, was jeweils, auch im ständigen Ausgleich zueinander dann in einer anderen Epoche sicher oder weniger sicher ist, kann ’nicht‘ vorherbestimmt werden und zwar kategorisch-explizit, sozusagen ‚kapital-ontologisch‘!

    Warum?

    Es gibt immer nur ‚Umschichtungen von Sicherheiten‘ im allgemeinen Spiel und Wechselverhältnis der bestehenden Eigentums- und Bestandsverhältnisse (als Silber-, Gold-, Ölreserven, Grundbesitz, Schürfrechte, bzw. Depots u.ä.), aber was sie wert sind, gegen was sie wiederum in Wechselbezug treten, ist eben immer wieder neu, also ’n u r‘ aus den Gesamtverhältnissen(!) des Wirtschaftens von, rechtlich miteinander verbundenen, Individuen und Gruppen, ‚bestimmt/ bestimmbar‘.

    Es gibt keinen, ‚sich selbst bestimmenden Wert‘(!) und keine Wertverhältnisse, außerhalb der jeweils stattfindenden, ‚gesamtwirtschaftsrechtlichen Bestimmung überhaupt‘!

    Wem das nur Worte sind, der sei darauf verwiesen, dass diese Bestimmung Basis einer transzendentalen Gesellschaftswissenschaft ist, im strengen Anforderungsrahmen, etwa von Cramer, aber auch der sog. ‚Freiburger Schule‘. Hier deute ich aus Platzgründen nur an, was noch ausgeführt gehört.

    Und wenn Herr Lachmann zutreffend konstatiert, dass China und seine Handelshemisphäre – die wöchentlich etwas umfangreicher wird – mittlerweile eine rohstoffbasierte Währungsbesicherung (eine teilweise!) betreibt, stimmt dies.

    Daraus dann auch (implizit!) zu schlussfolgern, dass es überhaupt Rohstoffsicherung gibt/ geben kann, ist jedoch ein Fehlschluss. Auch wenn die Mehrzahl der Ökonomen und ökonomischen Semiprofessionals diese Sicht teilen, sie bleibt ein Mythos, ein moderner Irrtum, ein Irrtum mit folgenschwerer Wirkung. –

    Franz Hörmann bringt es nüchtern auf den Punkt. Eine absolute Wertaufbewahrung kann es nicht geben und hat es nie gegeben! Das besagt aber nicht, dass es die Idee einer nachträglichen, in Relationseinheiten rechnenden, Leistungsverrechnung nie gegeben hätte. Es hat sie gegeben, etwa zeitgleich mit der Erfindung der Symbolschrift und des Zahlenrechnens! Aber, immer war diese nachträgliche Verrechnung eine ‚ungefähre‘, zum Teil eben auch lokal völlig ‚unvorhersehbare‘ Verrechnung der Schuldenstände von miteinander handelnden Oikonomien (Großhaushaltungen) innerhalb kleinerer Zeiträume.

    Innerhalb der Großoikonomien gab es wenige Außenbeziehungen und viele Kleinoikonomien, bis hin zu Einzelteilnehmern, als ‚der Gruppe aller, an der Verrechnung regelmäßig oder einmalig, Teilnehmenden‘ (Wirtschaftssubjekte).

    Ob Ernteverfall oder der Schuldenerlas für die arme Witwe (in der Regel 50 % aber oft auch mehr), ob Vorleistung für den Bau von Straßen, in der Form der Staatsanleihe bei Privaten, wie es später die Old Lady/ ‚Bank of England‘, systematisch übernommen hatte, immer geht es um eine elastische Handhabung von Wertverhältnissen. Betreiber und Bestimmer dieser ‚Elastizität der Verrechnung‘, war immer die Vertretung der lokalen Gemeinschaft oder aber die lokalen Partner unter sich. –

    China ist mit seiner Wirtschaftspolitik einfach aus der Manipulierbarkeit des Welthegemons ausgebrochen und mit ihm die anderen ‚BRICS‘-Staaten, wobei dies ein mittelfristiger Vorgang mit Rückschlägen, aber einer deutlichen Entwicklungstendenz, ist.

    Ich halte ihn für unumkehrbar, bis sich ganz neue Verhältnisse unter den multipolaren Staaten ergeben werden. Sie stehen in einem ‚inneren Wettbewerb‘ um die Verfügung natürlicher [Menschen-]Rechte.

    Das weder die repräsentative Demokratur, noch die halbstaatlich geführten, neuen [BRICS-]Kapitalien-Staaten, ihren Souveränen eine ‚durchgängige Mitbestimmung‘ garantieren können, was ihre Selbstformation bestimmt, ist augenscheinlich, wenn man die Augen vorurteilsfrei blicken lässt.

    Allerdings wäre es gut, wenn Herr Lachmann die missverständliche Formulierung ‚Diktatur‘, für Russland/ China, nicht aber die Westwertestaaten, aufgibt. Diktatur ist das gemeinschaftliche Merkmal unseres derzeitigen Geldsystems, das sich zurzeit noch, intransparent selber bestimmt und erzeugt und zwar leider ‚weltweit‘.

    Wir alle leben daher in einer ‚Diktatur des sich selber bestimmenden Geldes‘, egal wie hoch unsere Technologie und wie menschenrechtlich unsere Verfassungen schon sind. –

    Dies ist der Aspekt der ‚binnenrechtlichen Gelddiktatur‘. Ihm steht der außenpolitische Aspekt offener oder aber überwundener, gewaltsamer/ handelsasymmetrischer, Einmischungspolitik in andere Staatsangelegenheiten (samt Sanktionen und Kriegshandlungen), gegenüber!

    • hubi stendahl // 5. Juni 2017 um 16:07 // Antworten

      @Conrath

      Heute spazierte ich mit meiner Frau an einer wunderschön angelegten Baumschule vorbei und meine Frau meinte, dass die Bepflanzung sehr wertvoll sei. Ich erwiderte, dass die Bepflanzung erst dann überhaupt einen Wert repräsentiert, wenn jemand den Glauben des Baumschulbesitzers am Wert seiner Pflanzen mit einem weiteren Wirtschaftsteilnehmer z.B. einem Käufer teilt. Findet sich niemand, ist die Bepflanzung zwar schön für wen auch immer, aber sie repräsentiert keinen Wert, weil keine Wechselwirkung, wie Sie es bezeichnen, zustande kam.

      Zitat:
      „Daraus dann auch (implizit!) zu schlussfolgern, dass es überhaupt Rohstoffsicherung gibt/ geben kann, ist jedoch ein Fehlschluss.“

      Die Frage ist, aus welcher Position heraus Sie argumentieren. Für die Entscheidungsebene ist Ihr Zitat der „Fehlschuss“, denn zuerst kommt die Macht, dann das Werkzeug Geld, nicht umgekehrt.

      Zitat:
      „Wir alle leben daher in einer ‚Diktatur des sich selber bestimmenden Geldes‘, egal wie hoch unsere Technologie und wie menschenrechtlich unsere Verfassungen schon sind.“

      Das System ist zwar gewissermaßen ein sich selbst säugendes System, aber trotzdem nur ein Werkzeug, ein Hebel der Mächtigen und wird daher bis zur letzten Patrone verteidigt. Geld kann sich nicht selbst bestimmen. Es sind immer Menschen, die das System erfinden und handhaben. Geld und Geldsystem sind keine Naturgesetze, denen der Mensch Folge zu leisten hätte.

      Das reicht eigentlich um deutlich zu machen, dass Edelmetalle nach der Umverteilungsorgie die erste Wahl der Eliten (hüben wie drüben) sind, damit sich am grundsätzlichen System nichts ändert, denn sie bestimmten und werden zukünftig bestimmen, ob ein Rohstoff Wert besitzt oder nicht. Und alles deutet darauf hin, dass die Pferde nur die Tränke wechseln und ein paar neue Rennpferde hinzukommen.

      Es läuft seit 5000 Jahren so, seit 2800 Jahren mit liquidem Tauschmittel. Warum sollte es sich gerade jetzt -grundlegend- ändern? Gerade die technologischen Möglichkeiten eröffnen ungeahnte Möglichkeiten der Unterdrückung. Wussten Sie, dass bspw. die Chinesen die ersten öffentlichen Toiletten mit Kameras aufstellten? Wussten Sie, dass auch China am bargeldlosen Geldsystem arbeitet?

      Da werden noch einige das heulen und Zähne klappern bekommen, wenn sie ihre Erwartungen an den tatsächlichen Gegebenheiten in der Zukunft anpassen müssen.

      • Genau das ist es was mir Sorgen macht – insbesondere, da es eine natürliche Entwicklung (Ameisen, Bienen) nahelegt.
        Das, was hier als „menschengemacht“ gegeiselt wird folgt wie Wasser seinem Lauf der Natur. Die Leistung des Menschen bestünde darin Dämme zu errichten – was aber aus anderen Gründen nicht auf Dauer funktioniert.

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 18:16 //

        @Hubi

        Beim Spazierengehen kommen einem die besten Einfälle und Ideen.

        Der relative Handelswert ist von einem Eigenwert zu unterscheiden, etwa der Freude, die der Gärtner hat bei seiner Arbeit oder der ‚Wert naturschöner Formen/ Farben an sich‘, ihr ästhetischer Anteil.

        Und beim Handelswert ist es ja das Rätsel, dass dieser nie im Produkt selber steckt, jedenfalls nie absolut. Wie wertvoll sind einige Kartoffeln, wenn jemand fast an Hunger stirbt. Erhält der Verhungernde keine Kartoffeln oder sind diese bereits ungenießbar oder kommen für ihn/ alle, zu spät, dann ist der Ernährungsnutzwert eingeschränkt und das Risiko des Landwirts lässt sich insgesamt überschauen als interne Gründe:

        – Transportverlust, Nichtabnahmerisiko und als extern:

        – Wetterrisiko in Hinsicht auf seine Vorarbeit, Erntediebstahl oder Nachfrageausfall.

        Nun verorten Sie ein Diktatur-Dilemma in einer machtvermittelten Austauschform, seit 2.800 Jahren auch in liquider Form, in einer, durch Arbeitsteiligkeit grundverursachten, Machtkonzentration oder Machtasymmetrie. An den Fakten lässt sich nicht rütteln, nur ihre Interpretation gibt noch einen Spielraum frei.

        Totalisieren wir die ‚teilend organisierte Arbeit‘ zu ‚Arbeit überhaupt‘, dann ist der Mensch mit Faustkeil (Kraftzuspitzung der Zähne x Massenträgheit des Hammers und optional Fernwaffe als Steinwurf) bewaffnet noch ganz Selbstverfüger einer ungeteilten Machtausübung. Ist er aber auch schon zu mehr fähig? Könnte er bereits ein ‚Konzept freien Lebens‘ haben?

        Ich meine nicht. Im Gruppen und zuvor im Rudelverhalten, ist bereits die einfachste Machtorganisation anwesend, selbst bei geringster Arbeitsteiligkeit. Die elementarste Daseinsfürsorgeteilung ist in der Geburt und der Aufzucht/ Erziehung Unseresgleichen zu finden. Hier kreuzen sich bereits Empathie und notwendige Arbeit. Die Mutter erhält das Leben, der Vater kann auch instinktmäßig die Kinder anderer Väter verbeißen, er hat damit die erste ‚Freiheitsoption‘. Er kann dann mit den unterlegenen Männern eine Gruppe bilden oder die anderen/ Einzelne ausschließen usw… Arbeitsteilung ist immer auch Machtteilung.

        Allerdings sind solche Beispiele immer halbrealistisch, wird doch erst ein Ganzes daraus, wenn wir uns real auch in die Betroffenen hineinempfinden/ hineindenken, können. Und das ist nicht wirklich der Fall. Es wäre naiv aus unserer Perspektive, die damals immer wieder getroffenen, elementaren Entscheidungen, ‚verstehen‘ zu wollen. Fazit 1 eine Bewusstseinsdifferenz besteht zur Faustkeilarbeit.

        Nun schauen wir in die Zukunft. Vielleicht haben Sie recht und die Chinesen sind nur die neue Pferdetränke der Machtausübenden und ihrer Gruppierungen. Vielleicht wird es erst in 2.000 oder 10.000 Jahren dazu kommen, dass ‚e t w a s‘ eintritt, was gegenüber unserem Bewusstsein mindestens so andersartig ist, wie es das Bewusstsein unserer Faustkeilhorden ist. Dann müssten wir immerhin konstatieren, menschlicher Entwicklungsfortschritt ist eine Frage von Bewusstheit im Sinne von Unterscheidungsfähigkeit von Selbstbestimmung und Außen-/ Fremdbestimmung.

        Fazit 2 eine weitere Bewusstseinsdifferenz besteht in Richtung einer offen gedachten/ offenen Zukunft.

        Gehen wir kollektiv durch diese Hintertüre des Machtdilemmas – zusammen mit Kant und anderen Aufklärern – dann verändern wir die Menschenwelt und ihre ‚internen Bedingungen‘, die, wie Sie ja ausführen, keine ‚natürlichen‘ Bedingungen sind, sondern menschenvermittelte.

        Und so wie einige den Faustkeil etwas eher handhabten, inmitten der faustkeillosen Mehrheit, so können andere ihren ‚inneren Kant‘ (Prinzip der Selbstbestimmung als Wahrheitsprinzip, nicht als Phantastik) auch schon vorzeitig aktivieren, mit eben den vergleichbaren Auswirkungen auf die Veränderung des Zusammenlebens. Ein Teil des Gemeinschaftsverhaltens wird durch Intuition (ursprüngliche Selbstbestimmung des Einzelnen) und ein weiterer Teil auch, durch Nachahmung, bewirkt. –

        Damit aber wäre das Ergebnis wieder offen und immerhin könnte der multipolare Zustand – ohne große Wirtschaftskriege – zu einer allgemeinen, positiv-entfaltenden ‚Konzentration aller Kultur- und Zivilisationstalente‘ beitragen.

        Könnte, nicht müsste, da sind wir uns einig.

        Grüße auch an Ihre Frau unbekannterweise

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 18:27 //

        @Heinss

        Die Ameisen und Bienen haben aber kein Machtproblem. Sie leben ihre Natur, solange ihre Umgebung dies hergibt. Wir aber haben ein Problem, leben nämlich in und mit einem Bewusstsein, jeder mit seinem, welches immer, mehr oder weniger, eine Differenz zu dem Vorgefundenen und zu dem Allgemeinen und Natürlichen, bildet. –

        Im negativen, wie im positiven bleiben wir auf diese Differenz hin, als Mensch und Menschheit und in allen Gruppierungen, angelegt.

        Nun kann sich erst der Mensch darüber streiten, nicht die Arbeitsameisen oder Einzellerschwärme, ob es einen Ausweg gibt und die Differenzerfahrung auch kreativ oder immer nur destruktiv, genutzt werden kann/ muss/ soll.

        Grüßend

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 18:58 //

        @Hubi

        „Wussten Sie, dass auch China am bargeldlosen Geldsystem arbeitet?“ Zitatende H.S.

        Ja,

        die Chinesen arbeiten bereits auch an einem sozialerwünschten Bonuspunktesystem, daher bin ich nicht verwundert. Wer alles *richtig* macht, im besten Sinne die Umwelt nicht verdreckt, soziales Engagement zeigt, darf auch fliegen und surfen. Wer regimekritisch ist, darf das nicht usw…

        Allerdings ist die Frage, was im strengen Sinn Geld ist? Man kann es so sehen, dass es Geld *eigentlich* garnicht gibt, nur ein Surrogat der Verrechnung ist, das wir gerne aufheben, wenn ein 50-er Schein vor uns auf der Straße liegt.

        Wir bücken uns dann, weil uns unsere Leistungsdifferenzverrechnung, im strengen Sinne eben ‚nicht‘ Leistungsverrechnung, dann statistisch im Verhältnis zu allen Mitwirkenden, etwas leichter fällt.

        Anders ist es, wenn wir als korrupte Politgangster die Gelddruckmaschine oder das ‚Quantity Easing‘ der EZB, ohne Umlaufentsprechung, anlaufen lassen. Dann schaffen wir veränderte Verrechnungsbedingungen und überlassen anderen das Chaos, vergleichbar ist das aber auch nicht mit ‚Geldmachen‘, sondern eher mit einer Person, die in einem Saal voller Menschen, alles Licht ausmacht.

        Die Orientierung wird dann halt schwieriger. Aber jedes Geldsurrogat kann jederzeit ersetzt werden, wie es etwa 1970 während eines mehrmonatigen Bankpersonalstreiks durch die irische Bevölkerung gelang. Man improvisierte lediglich die ’nachträglichen‘ Leistungsüberhang-/ -differenzaufzeichnungen, was insgesamt problemlos gut ging.

        Eigentlich ist das die ewige Geldordnung die immer Teil der Sozialordnung ist, nicht umgekehrt. Das Verrechnungssurrogat ist nur Hilfsmittel, wie die Kreide, mit der an die Wand des Kaufmannsladens gezeichnet wird, was ein Einzelner dem Kaufmann schuldet oder dieser beim Kaufmann noch an Forderungen ‚übrig‘ hat (Kreidekreisbuchhaltung). Die Kreide kann man entwenden und die Wand einreißen oder abwischen (vorsätzlich böser Eingriff), aber Idee und Betrieb dieser nachträglichen, relativen und sozialelastischen, Verrechnung kann man nicht zerstören, sie ist eine Kulturleistung, wie das Schreiben und Zählen usw…

        Und Liquidität gibt es nur als relative Viskosität, da es keine absolute Wertaufbewahrungsfunktion gibt/ geben kann.

        Geld ist und bleibt eine schöne und/ oder schmerzliche, Realillusion. Und wenn die Chinesen so klug sind, wie vor ca. 3.000 Jahren, dann überwinden sie vielleicht gerade damit die falschen, vorsätzlichen Knappheitsverhältnisse, nicht mit der natürlichen Knappheit der Ressourcen und Arbeitsmittel zu verwechseln.

        Franz Hörmann sollte chinesisch lernen oder die Chinesen Österreichisch. Und eine neue Geldordnung, ohne Geld als ‚Eigenmachtmittel‘, nur als informeller Vermittler von gewollter Fülle und gewollter Knappheit, ist eine Kultur- und Bewusstseinsherausforderung, eine pfingstliche.

      • Carlo // 6. Juni 2017 um 13:27 //

        @hubi stendahl //5. Juni 2017 um 16:07

        »Heute spazierte ich mit meiner Frau an einer wunderschön angelegten Baumschule vorbei und meine Frau meinte, dass die Bepflanzung sehr wertvoll sei. Ich erwiderte, dass die Bepflanzung erst dann überhaupt einen Wert repräsentiert, wenn jemand den Glauben des Baumschulbesitzers am Wert seiner Pflanzen mit einem weiteren Wirtschaftsteilnehmer z.B. einem Käufer teilt. Findet sich niemand, ist die Bepflanzung zwar schön für wen auch immer, aber sie repräsentiert keinen Wert, weil keine Wechselwirkung, wie Sie es bezeichnen, zustande kam.«

        Der Wert ist das Ergebnis einer Schätzung. Der Preis ist das Ergebnis einer (Kauf)Verhandlung. Deine Frau hatte recht. Bäume sind wertvoll, auch ohne Käufer und Preis. Es gibt viele Dinge von Wert, die keinen Preis haben oder haben können. Leben, Liebe, Sprache, Freundschaft, Frieden, Natur, Wissen, Gesundheit, Fertigkeiten …
        Meiner Meinung nach, liegen in diesem Zusammenhang [Wert/Preis] alle Probleme der modernen menschlichen Gesellschaft begraben. Willkürlich werden Dinge ausgepreist,, denen, aus humanistischer Sicht (- und Humanisten möchten ja alle sein), kein Preis zugewiesen werden kann. Realisiert wird dies mit dem »Werkzeug Geld«, so wie Du es schreibst. Das verzinste Schuldgeld ist damit nicht die Ursache, sondern die Folge. (Ich bin da ganz Deiner Meinung.)
        Man befindet sich, gesellschaftlich und im Denken, immer noch in einer gutgetarnten Sklaverei. Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit … sind leeres Gewäsch. Ohne konsequenten Humanismus sind sie denkunmöglich.

  8. Selbst ein schlechter Volkswirt kann ein guter Beobachter sein und es sollte doch in der Zwischenzeit klar sein, zumindest für diese Dekade, dass der befürchtete große Krieg nicht stattfinden wird, weil er nicht stattfinden muß. Die 3 Reiche haben zum jetzigen Zeitpunkt eine Lösung gefunden, wie man gemeinsam das vorhandene Fiat-Geldsystem auch weiterhin am Leben behalten kann und somit das große Sterben noch ein wenig in die Zukunft verschoben werden konnte – die Zeit ist noch nicht reif dafür.

    Der größte Schuldner und der größte Gläubiger haben sich gefunden, die gemeinsame Implementierung des Über-Fiat-Systems, den Sonderziehungsrechten, wird die multipolare Welt weiter zusammenschweissen und irgendwann in einer Weltregierung münden, einem System (Zusammenschluss) internationaler Philanthropen und Oligarchen.

    Angeblich gibt es die 36 Superlogen, welche sich schon lange grenzüberschreitend regelmäßig abstimmen und nur über den Weg zum Weltstaat streiten, nicht jedoch darüber, dass dies schon lange das gemeinsame Ziel war und auch weiterhin bleibt.

    • Der Krieg wird als Bürgerkrieg losbrechen, weil die soziale Polarisation zunimmt. Während sich die Reichen Geld drucken, halten sie es durch Niedriglöhne knapp. Was soll aller Besitz, wenn es zu wenig Wirtschaftstätigkeit gibt, diesen anzulegen und zu rentieren?

      Die Rechnung geht nicht auf.

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 20:20 //

        @WM

        Solange es offene biergärten gibt, ist Revolution, zumindestens hier, ausgeschlossen. Ich sehe eher den langsamen Verfall der meinungsmacher voraus. merkel oder irgend eine andere pappfigur, wird beisteuern müssen, weil die Massenmirgration an vershiedenen Stellen, nicht zuletzt aus bürokratischen, zum Scheitern verurteilt ist.

        Was wir täglich vorgesetzt bekommen, massenmedial, sind die Gewaltspitzen im sog. ‚Wertewesten‘. Aber wer nimmt denn den Wertewesten noch für voll?

        Wer bitte glaubt einer greinenden, um weitere Verschärfung jammernd-drohenden, May denn noch ein einziges ihrer Lügenworte?

        So blöde kann ‚homo sapiensis sapiensis‘ auf Dauer garnicht sein, das ist nicht zu schaffen.

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 20:42 //

        @WM-2.0

        Solange es offene Biergärten gibt, ist Revolution, zu mindestens hier, ausgeschlossen. Ich sehe eher den langsamen Verfall der Meinungsmacher voraus. Merkel oder irgendeine andere Pappfigur, wird beisteuern müssen, weil die Massenmigration an verschiedenen Stellen, nicht zuletzt aus bürokratischen, zum Scheitern verurteilt ist.

        Was wir täglich vorgesetzt bekommen, maßenmedial, sind die Gewaltspitzen im sog. ‚Wertewesten‘. Aber wer nimmt denn den Wertewesten noch für voll?

        Wer bitte glaubt einer greinenden, um weitere Verschärfungen, jammernd-drohenden, May denn noch ein einziges ihrer Lügenworte?
        So blöde kann ‚homo sapiensis sapiensis‘ auf Dauer garnicht sein, das ist nicht zu schaffen.

        Und was den Kollaps betrifft, bisher hat sich der fortgeschrittene Kapitalismus immer noch in geschickter Improvisation geübt, die gröbsten Schnitzer wieder zu reparieren und die Ausbeutung insgesamt auf Effizienz zu trimmen, einer Effizienz ohne demokratische Langfristziele, nur um den eigenen Formationsfortbestand zu erhalten.

        Aber Kollaps?

        Nee, glaube ich nicht. Frustration schon und Nihilismus samt Dummheit (Ziellosigkeit, keine kulturelle Entfaltung sondern ängstliche Bestandssicherung, siehe Schulen,…).

      • Greenhoop // 5. Juni 2017 um 20:56 //

        Es wird eine Dezimierung der Fresser geben, darüber gibt es m.E. keine 2 Meinungen. Ob der Zeitpunkt hierfür 2025+- schon gekommen sein wird, dürfte der ein- oder andere Forist noch miterleben – vorher wird noch ein wenig herausgezögert

      • Conrath // 5. Juni 2017 um 22:22 //

        @Green

        Eine Dezimierung der Fresser oder doch von Menschen?

        Oder würden Sie sich als Fresser verstehen wollen?

        Und es ist ein, obendrein wahnsinniger, Plan, nicht ausgeführte Realität. Wieso glauben Sie – als Fresser (?) an das Gelingen globaler Ausrottungsphantasien?

  9. @Green

    Gläubiger und Schuldner, USA und China, sind doch nicht das Problem, sondern die erdrückende Übermacht des bisherigen Hegemons (bis September 2015/ Syrien), der sich als einziger Macht-/ Zentralstaat über Fremdwährungen laufend erneut und fast unbegrenzt verschulden ‚konnte‘ (bald aber nicht mehr kann!), via seiner Rohstoffzwangswährungskomponente.

    Wenn dieses System nun kippt, haben wir wieder mehr Wettbewerber. Es sind keine Idealwettbewerber, demokratische Teilhabe-/ Musterstaaten, sondern zentralmächtige Staaten, das muss schon realistisch so gesehen werden. Aber diese Staaten halten sich immerhin gegenseitig in Schach, die Gewalt kann damit ‚insgesamt‘ weiter zurückgehen.

    Und das Problem mit dem Hyperreichtum und den Schattenbankmafiosi oder auch Logenkartellen, ist gesondert zu sehen. Gelingt den Neufeudalisten nicht der eine Superstaat, haben sie ein dickes Problem, ihr langfristiges Ziel zu erreichen und zwar ein richtig großes Problem.

    Warum?

    Die einzige wirksame dynamische Kontrolle von Macht besteht in einem permanenten Austausch- und Moderationsprozess der Machtstaaten untereinander. Daran ist nichts Idealisiertes/ Übergutes. Es ist eine neue Realität der transnationalen Verhältnisse, die dazu führen wird, dass sich, nach und nach, in Jahrzehnten zu rechnen, die Machtstaaten der ‚inneren Frontlinie‘ (siehe oben Ausführungen zu den unveräußerlichen Teilhaberechten aller Menschen) stellen müssen, die zunehmende Partizipation der Mehrheiten. Entgegen dem Pessimismus unserer Dekade, ist es nämlich um eine Weiterentwicklung der Teilhabeformen nicht so schlecht bestellt. –

    Erst die Verknüpfung mit Wirtschaftskrisen und dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes in den USA und kleineren MIK’en, in vielen weiteren Ländern, hat unsere Lage so bedrohlich werden lassen. Aber das geht nicht endlos so weiter. Begeistern kann man mit Militarismus immer weniger Menschen, der Aufwand der BW-Werber in DE etwa, wird größer und erfolgloser, langsam aber sicher.

    Wer meint, einfach eine Kohorte von Dauer-Kriegs-Gamern eben mal zu Soldaten machen zu können, unterschätzt die Konflikte und Widersprüche eines solchen Vorhabens, was ja real probiert wird. Ähnlich der naive Versuch von Maas, eben Mal Zensur einzuführen.

    Ja Himmel, warum sind die Leute so leise? Vielleicht wollen sie sich nicht alle täglich fremdschämen für diese verlorene Politikerkaste? Solange es ein Aufklärungsprogramm, wie etwa bei ‚der Anstalt‘ gibt, ist noch nicht alles verloren. Auch die Dummheit hängt wohl an einem elastischen Seil.

    Und werben Sie lieber nicht für Superlogen, sonst könnte man noch meinen, die hätten wirklichen Erfolg aufzuweisen. Bisher reihen sich doch nur die Fehlprojekte der Kryptopolitiker, wie die LKW-Staus aneinander, denen man auf der anderen Fahrbahnseite manchmal auf 20 km entgegenfahren kann.

    Und die WHO-Gender-Doktrin kann sich sehr schnell in Luft auflösen, wenn sie so stark übertreibt, wie ihre Schwester, die Massenpropaganda. Das ist doch die positive Erfahrung unserer Tage, auch diese Manipulation ist eine endliche.

    Verehren Sie nicht die Macht des Fiat-Geldsystems, darauf ist es nämlich angelegt, seien Sie dann eher wie ein wütender Jesus, der die Wechslertische umwirft und agitiert. Was meinen Sie woher die nächste Generation von Geldkritikern kommt? Kleiner Tipp, es werden bald wieder zigtausende, gutausgebildete Banker und Zuarbeiter ‚arbeitsfrei‘, sprich ‚existenzfrei‘, gesetzt.

    Das schafft mehr kritisches Bewusstsein, als NYT/ Reuters und GEZ-Staatsrundfunk zusammen.

  10. Sollte der USD-Kollaps nicht spätestens, aber nun wirklich ganz wirklich allerspätestens kommen, wenn der CNY in den Währugnskorb des IWF aufgenommen wird? Das war im Oktober 2016 – seitdem hat der CNY leicht angewertet, bei gleichzeitigem Einbruch der chinesischen Währungsreserven um nahezu 1 Bio. USD.

    Und wo sollte für den USD eigentlich das Problem liegen, wenn die Chinesen ihr Öl in eigener Währung bezahlen? Für die USA wäre es geradezu optimal, wenn China die eigene Währung endlich freigäbe, dann würde der chinesische Handelsbilanzüberschuss (auch gegenüber Europa) schnell schmilzen wie Butter in der Sonne.

    Für die USA gäbe es jedenfalls kein Problem. Das Leistungsbilanzdefizit der USA beträgt moderate 2,55% des BIPs und damit weniger als etwa von Australien, Kanada, Großbrtiannien, Brasilien, Südafrika und vielen anderen Staaten, die diese Defizite ganz ohne Weltwährung finanzieren. Weshalb sollte also ausgerechnet die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Welt dann mit einem moderaten Defizit ein Problem haben?

  11. hubi stendahl // 6. Juni 2017 um 17:08 // Antworten

    @tm

    Zitat:
    „Das Leistungsbilanzdefizit der USA beträgt moderate 2,55% des BIPs und damit weniger als etwa von Australien, Kanada, Großbritannien, Brasilien, Südafrika und vielen anderen Staaten, die diese Defizite ganz ohne Weltwährung finanzieren.“

    Nun!
    Die Militärausgaben der USA betragen rund 700 Mrd.$ inkl. Schattenverteilung, was rund 37 % der planetaren Vernichtungswaffen ausmacht. Die von China rund 190 Mrd.$. China hat ein BIP von ungefähr 11 Billionen Dollar, die USA rund 18,8 Billionen. Die USA somit rund 3,7 %, China ca. 1,7 % Anteil am BIP, was fürs Militär verwendet wird.

    Was sagen uns Ihr Zitat und meine Feststellung? Richtig, zunächst gar nichts! Es ist einfach trotz richtiger Zahlen für die Durchsetzung einer Behauptung willkürlich zusammengestellt.

    Bei compact-online sind Sie bereits entlarvt. So wird das nix.

    • @stendahl

      Es ist einfach trotz richtiger Zahlen für die Durchsetzung einer Behauptung willkürlich zusammengestellt.

      Ist das Leistungsbilanzdefizit der USA mit 2,55% des BIPs willkürlich zusammengestellt.?

      Wenn nein ist Ihr Kommentar keine Anmerkung in irgend einer Form…. sondern
      sondern lediglich billige Anmache…

      …was Sie allerdings mit dem Abschluss Ihres Textes auch noch bestätigen:

      Bei compact-online sind Sie bereits entlarvt. So wird das nix.

      Wie wäre es mit Fakten, wenn Sie eine andere Meinung haben als @tm

      • hubi stendahl // 6. Juni 2017 um 21:30 //

        @drago

        Zitat:
        „Ist das Leistungsbilanzdefizit der USA mit 2,55% des BIPs willkürlich zusammengestellt.?“

        Das Leistungsbilanzdefizit wurde nicht willkürlich zusammengestellt, das hat niemand behauptet. Sondern die Gegenüberstellung mit willkürlich ausgesuchten Staaten, so wie ich es gemacht habe, als ich China mit den USA sinnlos (BEZOGEN AUF DAS VORLIEGENDE THEMA) miteinander verknüpft habe.

        Hier hätte beispielhaft eine Erklärung, wie aufgrund des Status`des Dollars Liquidität geschöpft wird, helfen können. Das hat aber speziell bei Ihnen wenig Sinn. Wenn Ihnen die Beiträge von @tm gefallen und Sie Interesse an den Reaktionen der Mitforisten haben, dann bitte beispielhaft hier entlang:

        https://www.compact-online.de/putin-stellt-westliche-heuchelei-bloss-merkel-schaut-zu/

        Reaktion:
        „“„Nie mischen wir uns ins politische Leben beziehungsweise in die politischen Prozesse in anderen Ländern ein“,“Da hat Putin einen echten Kalauer rausgehauen.“

        Argumente?

        https://www.compact-online.de/russland-und-china-verabschieden-sich-vom-dollar/

        Reaktion/Meinung von @tm:

        TM am 28. MÄRZ 2017 13:08
        @Karl B.

        *LOL
        Das ist Ihr Argument gegen die Fakten?

        Wir können ja nochmal festhalten:
        1. Der USD hat in den letzten Jahren gegen praktisch allen Währungen massiv aufgewertet.2. Chinas Währung hat trotz massiver Reduktion der Währungsreserven abgewertet. 3. Chinas Währungsreserven sind dramatisch gesunken, der Bestand an US-Staatsanleihen aber nur wenig. 4. Russland gab 2015 5,4% der Wirtschaftsleistung für Rüstung aus, die USA 3,4%..“

        Vergleiche mit der o.e. Manipulation sind ausdrücklich erlaubt. Warum werden wohl die Militärausgaben Russland mit den USA, warum nicht mit China verglichen?

        Ein paar dutzend weitere Links finden Sie mit Kuckel ohne meine Hilfe und ohne intellektuelle Überforderung. Nehmen Sie einfach das Synonym @tm und compact und schon werden Sie fündig. Tipp: Suchen Sie auch nach seinem zweiten Standbein „@Andersdenkender“, einer der mit seinem Synonym bereits signalisiert, dass egal ist was berichtet wird; er denkt immer anders.
        Viel Spaß!

  12. Karl Bernhard Möllmann // 7. Juni 2017 um 08:06 // Antworten

    . . .
    Man kann ja auch anders anders denken – statt immer nur mit Mathematik zu versuchen – die Probleme der Welt zu verstehen . . .
    .
    Auch wenn Mathematik angeblich die Mutter aller Wissenschaft sein soll – so begrenzt sie sich erstens auf die rein materiellen Aspekte des Lebens – und zweitens würde ich KEINER einzigen Zahl vertrauen, die von der verlogenen US-Regierung veröffentlicht wird !
    .
    In meiner Kindheit bedeutete eine Flasche Coca Cola die absolute FREIHEIT – werde niemals vergessen, wie mein Vater mir eines Tages an einer fernen Tankstelle die erste Flasche FREIHEIT kaufte – denn Mutter hatte es zuvor niemals erlaubt.
    .
    HEUTE steht Coca Cola am globalen Pranger für die Zucker-Sündflut, für Diabetes, für bedingungslosen Profit von kriminellen MEGA-Konzernen um JEDEN Preis, von globalem Psycho-Terror wie Wasser-Diebstahl etc., und von FEHLENDER Verantwortung für das ÜBERLEBEN der Menschheit.
    .
    Das GEHEIM-Rezept von Coca Cola hat sich aber NICHT geändert, darum heißt sie jetzt „Classic Coke“ . . .
    .
    Nur das „Image“ hat sich geändert . . .
    .
    Das „Bild“ hat sich geändert – was wir von Coca Cola im Kopf haben – auch wenn es in Wahrheit das Bild in unserem unsterblichen Gedächtnis ist.
    .
    DAS ist aber ein geistiger, ein spiritueller, ein mentaler Vorgang – der diesen Wandel produziert hat – DARUM investiert Coca Cola auch extrem hohe Summen in die WERBUNG, um dieses „Bild“, dieses „Image“ wieder zu polieren . . .
    .
    Clinton, Bush & Obama waren Totengräber für die USA – weil sie Totengräber für die echte FREIHEIT waren – und DAS hat den Ruf der USA nachhaltig ramponiert.
    .
    Bei Trump streiten sich die Geister – was die „Freundschaft“ zu Israel & den Saudis zu bedeuten hat – doch die perversen Sanktionen gegen KATAR sprechen eine klare Sprache!
    .
    Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar wird „Amerika first“ auch den internationalen Fußball ganz allein dominieren & steuern – nachdem die Schweiz KO ist, Sepp Blatter und seine FIFA entmündigt sind – und das größte Steuer-Paradies der Welt dann „Amerika“ heißen wird . . .
    .
    WER weiß heute schon genau – ob die Jagd auf „Steuer-Sünder“ durch übele HEHLEREI mit verurteilten Kriminellen & Betrügern in Deutschland – nicht die größte aller Fallen war – aus der die Besten der Besten sich dann wieder befreien werden, um „Amerika first“ dann mit doppelter Begeisterung wieder zur Blüte zu treiben . . . ?
    .
    Einfach nur mal anders „anders“ gedacht . . .

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