Wie Gorbatschow von Rust profitierte

Michail Gorbatschow und Erich Honecker (rechts) / Bundesarchiv, Bild 183-1986-0421-049 / Rainer Mittelstädt / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_Bild_183-1986-0421-049%2C_Berlin%2C_XI._SED-Parteitag.jpg Michail Gorbatschow und Erich Honecker (rechts) / Bundesarchiv, Bild 183-1986-0421-049 / Rainer Mittelstädt / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_Bild_183-1986-0421-049%2C_Berlin%2C_XI._SED-Parteitag.jpg
Heute vor 30 Jahren landete der damals 18-jährige Matthias Rust mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau. Ein Husarenstück – oder steckt mehr dahinter?

Unter normalen Umständen war der Flug ein Selbstmordkommando. Matthias Rust jedoch gelang das scheinbare Unmögliche. Heute vor genau 30 Jahren, am 28. Mai 1987, landete der damals gerade mal 18 Jahre alte Rust mit einer einmotorigen Cessna auf dem Roten Platz in Moskau. Er flog von Hamburg aus mitten ins Herz der Sowjetunion, und niemand hielt ihn auf.

Die Frage danach, wie dieser Flug möglich geworden war, ist damals häufig gestellt, aber niemals schlüssig beantwortet worden. Wie konnte ein junger Pilot in den Luftraum der UdSSR eindringen, ohne abgeschossen oder zur Landung gezwungen zu werden? Nur selten und wenn, dann vage, wurde der Flug in die politischen Ereignisse der damaligen Zeit eingeordnet. Dabei war er für den weiteren Verlauf der Reformpolitik von Michail Gorbatschow mitentscheidend.

Spießiges Elternhaus

Als Matthias Rust am 13. Mai 1987 in Hamburg Fuhlsbüttel eine Cessna F172P mietete, war er ein junger, noch völlig unerfahrener Flieger. Er hatte gerade einmal 40 Flugstunden absolviert. Von Fuhlsbüttel aus flog er zunächst das kurze Stück bis nach Uetersen. Dort baute er die Rückbank der Cessna aus und montierte zwei zusätzliche Kraftstofftanks. Wo hatte der gerade einmal 18 Jahre alte Realschulabsolvent das gelernt? Und wie kam er drauf, das mit einem gecharterten Flugzeug zu tun?

Rust stammte aus einer kleinbürgerlichen Familie. Seine Eltern, die von dem russischen Nachrichtenmagazin„Argumenty i Fakty“ als Spießbürgerlich beschrieben werden,[1] besaßen kein Haus, sondern lebten in einer kleinen Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses. Konnten sie ihrem Sohn einen mehrwöchigen Trip mit einem gecharterten Flugzeug finanzieren?

Von Uetersen aus startete Rust zu einer Rundreise durch Nordeuropa. Zunächst flog er auf die Shetland-Inseln, tags drauf auf die Faröer-Inseln und von dort weiter nach Island, wo er eine Woche verbrachte, bevor er nach Bergen aufbrach. Aber statt nun den Rückweg nach Hamburg anzutreten, flog er nach Helsinki. Der dortigen Luftüberwachung teilte er Stockholm als nächstes Reiseziel mit. Doch kaum hatte er die Meldung abgegeben, änderte er seinen Kurs Richtung Osten und schaltete die Funkverbindung aus. Immer wieder versuchte die Luftüberwachung vergeblich Kontakt zu ihm aufzunehmen, da er nun auf der vielbeflogenen Route Moskau-Helsinki unterwegs war.

Im Beitrag von Tom LeCompte für das Air & Space Magazine[2] sind die Details seines Fluges weitaus ausführlicher beschrieben als in den meisten deutschen Quellen. Demnach verschwand Rust bei Espoo vom Radar der Flugsicherung. Die Finnen befürchteten, er könne abgestürzt sein und informierten die Küstenwache. An der Stelle, an der die einmotorige Cessna vom finnischen Radar verschwunden war, entdeckte ein Rettungshubschrauber eine Öllache auf der Wasseroberfläche. Sofort leiteten die Seenotretter eine Suche nach möglichen Wrackteilen ein. Später stellten sie Rust dafür 105.000 US-Dollar in Rechnung. Die Ursache der Öllache ist bis heute unbekannt.

Rust nahm via Estland Kurs auf Moskau. Er habe nicht bewusst entscheiden, er sei auch nicht nervös gewesen. „Es war, als flog die Maschine mit einem Autopiloten“, sagte Rust später.

Gorbatschow profitierte

Um 14.29 tauchte die Maschine auf dem Radar der sowjetischen Flugabwehr auf. Die Sowjets ließen nur genehmigte Flüge auf speziell zugeteilten Flugrouten ins Land. Rusts Cessna gehörte nicht zu den angekündigten Flügen, also versetzte die militärische Führung drei Raketenabwehr-Einheiten in Alarmbereitschaft. In Tapa stiegen zwei Abfangjäger zu einem Aufklärungsflug auf. Ein Pilot versucht mit ihm Funkkontakt aufzunehmen. Als dies misslingt, lassen sie ihn weiterfliegen.

Der 28. Mai ist der Tag der russischen Grenztruppen, ein Feiertag. Warum flog Rust genau an diesem Tag? Wusste er, was es bedeutete, die Sowjetunion ausgerechnet an diesen Tag anzufliegen?

Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow weilte in Ostberlin, wo er seine Reformpläne vorstellte, von denen Honeckers Politbüro ebenso wenig wissen wollte wie die Staatschefs in den anderen Ostblockstaaten. Sogar zu Hause wurden Glasnost und Perestroika mit allergrößter Skepsis betrachtet. Die gefährlichsten Gegner der Reformen besetzten ranghohe Posten beim Militär. Gorbatschow war schon lange daran gelegen, Verteidigungsminister Sergej Sokolow und Teile der Generalität loszuwerden.

Und nun also flog der 18-jährige Hamburger Matthias Rust mit einer einmotorigen Maschine hunderte Kilometer ungestört über Russland, um schließlich auf dem Roten Platz zu landen. Nur wenige Betrachter erkannte damals, worum es bei der Aktion tatsächlich gegangen war: Mit ihr wurde eine Weltmacht der Lächerlichkeit preisgegeben – vor allem seine Militärs. Das kam Gorbatschow sehr gelegen.

Ungewöhnliche Nachsicht

In einem Brief an Erich Honecker schrieb er, von „einer Schwäche des Luftverteidigungssystems kann keine Rede sein, von elementarer Sorglosigkeit und Unorganisiertheit bei den Dienststellen schon“. Dank Rusts Flug konnte er nun radikale Veränderungen in der militärischen Führung durchsetzen. Gorbatschow entließ über 200 Generäle und mit Verteidigungsminister Sokolow einen der schärfsten Gegner von Glasnost und Perestroika. Eine ähnliche „Säuberung“ des Militärs habe es nur unter Diktator Josef Stalin in den 1930er Jahren gegeben, schreibt die „Argumenty i Fakty“.

War Rusts Flug für Gorbatschow schlicht eine glückliche Fügung, oder steckt mehr dahinter?

Pjotr Deynekin, damals Oberkommandierender der sowjetischen Luftstreitkräfte, glaubt bis heute an eine Verschwörung im Politbüro:

„Ins Zentrum so einer riesigen Stadt wie Moskau zu fliegen, mit einem Einzugsgebiet von mehr als 100 Kilometern das Zentrum zu finden, den Roten Platz, der sehr klein ist, und dann noch ungehindert dort zu landen, das schafft man nicht ohne Hilfe und nur mit gutem Training.“

Ungewöhnlich ist auch, wie nachsichtig das Sowjetsystem schließlich mit dem Jungen umgeht, der es lächerlich gemacht hat. Zwar wird Rust zu vier Jahren Arbeitslager verurteilt. Er darf seine Zeit jedoch Moskauer Gefängnis verbringen. Und schon im Sommer 1988 wird er begnadigt.

 

Anmerkungen

[1] http://www.aif.ru/society/history/letayushchiy_huligan_mattias_rust_istoriya_odnoy_fotografii?utm_source=aif&utm_medium=free&utm_campaign=main

[2] http://www.airspacemag.com/history-of-flight/the-notorious-flight-of-mathias-rust-7101888/?all

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Über Günther Lachmann

Günther Lachmann ist Journalist, Autor und strategischer Berater der Thüringer AfD-Fraktion. In seinen Beiträgen befasst er sich unter anderem mit dem Wandel des demokratischen Kapitalismus. Er veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt gemeinsam mit Ralf Georg Reuth die Biografie über Angela Merkels Zeit in der DDR: "Das erste Leben der Angela M." Kontakt: Webseite | Twitter | Weitere Artikel

27 Kommentare zu Wie Gorbatschow von Rust profitierte

  1. Michael // 28. Mai 2017 um 15:28 //

    Ein sehr interessanter Artikel!
    Ich kann mich noch gut an diesen jungen Mann erinnern und an seine scheinbar wilde Aktion. Auf solch eine Analyse wäre ich nicht gekommen. Wie immer sehr informativ und erhellend. Geolitico bedeutet für mich absolute Pflichtlektüre!!

  2. Hajo Blaschke // 28. Mai 2017 um 15:30 //

    Die von Gorbatschow, Schwardnadse und Jamie Lee als Hauptpersonen initiierte Aktion war kein Versuch, den Sowjetsozialismus zu reformieren. Es ging den Globalisten darum, die Sowjetunion zu liquidieren. Die Werkzeuge dafür war in der Hauptsache die Clique um Gorbatschow. Die Aktion von Rust und eine ganze Reihe ähnlich gelagerter Provokationen sowie die Untätigkeit der „Reformer“ gegen solche Provokationen waren Teile des Liquidationsplans.

  3. hubi stendahl // 28. Mai 2017 um 17:23 //

    Damals wie heute glaube ich, dass der Junge einen an der Waffel hatte. Da ist m.E. nichts, dass den Verdacht einer Geheimdienstoperation erhärten könnte. Schon gar nicht der banale Einbau eines Tanks, für den nicht mal elektrische Kenntnisse nötig sind.

    Wie der Vorkommentator @Hajo Blaschke meint, dass es den Globalisten um die Liquidation der Sowjetunion ging und Gorbatschow deren Werkzeug war, ist allerdings plausibel, weil mit vielen historischen Belegen unterlegbar. Rust war dabei nur ein willkommener Zufall, um die Gegner der Perestroika matt zu stellen.

    Wer Rust damals im TV gesehen hat und ein wenig aus Mimik und Verhalten ablesen konnte, dem wäre sofort klar geworden, dass er sich für einen Helden hielt und den UnFug eigenständig geplant hat. Zwischenzeitlich unterstrich er selbst diese Einschätzung, als er später als Zivi in einem Krankenhaus eine Schwester mit einem Messer fast tödlich verletzte, weil diese den Helden anders sah, als er es sich in seinen Perry-Rhodan-Träumen vorstellte. Er hatte Glück, dass er nicht in die Psychiatrische eingewiesen wurde, sondern nur 4 Jahre bekam. Die Eltern haben ihn in der Tradition der , 68er aufgezogen und bei jedem Versagen ( flog vom Gymnasium zurück in die Realschule, flog aus der Banklehre und war bei den Mitschülern unbeliebt) waren es andere die Schuld waren, meinten die Eltern, die ihn seit Geburt zum Helden hoch stilisierten.

    http://www.zeit.de/1991/16/ein-ganz-besonderes-kind

    Nach verschiedenen Jobs machte er eine Ausbildung zum „Finanzanalyst“ wurde aber m.W. Spieler (Poker/Roulette?), was auch seiner Vita entspricht. Vor ungefähr zehn Jahren konnte man von diesem Großkotz nochmal hören. Mittlerweile Profispieler behauptete er, er habe 750.000 € erspielt. Nö.

    Rust war einfach zu beschreiben. Eine Niete, der überdies zeitlebens von den Mitschülern gehänselt und unterdrückt wurde, will endlich der Welt beweisen, was für ein toller Hecht er ist. Die 68er Sozialisierung, „mein Kind ist was ganz Großes, die anderen merken es nur nicht“, hat ganze Arbeit geleistet.

    Den Perestroika Betrug am russischen Volk bezahlt Gorbatschow damit, dass er sich ohne 30 Bodyguards nicht durch Moskau traut. Ganz abgesehen davon, dass er dort keinen Wohnsitz hat. Wer die Geschichte soweit als möglich authentisch lesen will, hier das Buch von Anatoly Golitsyn (305 Seiten):

    https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Der%20Perestroika-Betrug%20oder%20%60Die%20Zweite%20Oktober-Revolution´%20-%20von%20%20Anatoliy%20Golitsyn.pdf

  4. Hajo Blaschke // 28. Mai 2017 um 18:04 //

    @ Hajo Blaschke Sorry, es sollte Jakowlew heißen (und nicht Jamie Lee).

  5. Andreas // 28. Mai 2017 um 18:20 //

    Grüß Gott,
    ich selbst war damals 11 Jahren alt und kann mich noch gut an diese Geschichte erinnern.
    Damals waren mir allerdings weder die Hintergründe noch irgendwas anderes klar.
    Vielen Dank für diesen Artikel.

  6. Ranma // 29. Mai 2017 um 01:56 //

    Für mich war Rust immer nur ein leichtsinniger Typ. Nun ist mir klar, daß er auch ein ziemlich wohlhabender Typ sein mußte. Färöer, eine Woche Island und überhaupt Aufenthalte in Skandinavien muß man sich erstmal leisten können. Ein Flugzeug zu chartern ist auch nicht ohne. Bauliche Veränderungen daran vorzunehmen könnte zu gewissen Schadenersatzforderungen führen, die man besser auch gleich einplant. Die teure Öllache kann zwar zur Tarnung gedient haben, aber vielleicht konnte Rust nichts dafür. Seiner übrigen Geschichte nach scheint er nicht besonders reich gewesen zu sein, wenn man auch nicht aus einer Wohnung gleich darauf schließen kann, daß auch seine Eltern kein Geld hatten. Rust sollte wohl unbedingt im Bankwesen arbeiten, vielleicht verdienten seine Eltern dort ganz gut? Irgendjemand muß das Abenteuer schließlich bezahlt haben. Sollte das irgendeine interessierte Seite bezahlt haben, dann hätte ein leichtsinniger Typ wie Rust das sicherlich nicht hinterfragt.
    Ranma

  7. Conrath // 29. Mai 2017 um 10:46 //

    @Lachmann & Hubi

    Eine clowneske Selbsteinwechselung eines 19-Jährigen um Weltgeschichte zu machen? „Ein Leben steht zu den Geschehnissen eines ganzen Planeten in keinem Verhältnis.“ Matthias Rust, zit. n. http://www.zeit.de/1991/16/ein-ganz-besonderes-kind/seite-2

    Ist es abgeklärtes Wissen eines Frühreifen oder unter Einfluss verübte Terrortat?

    Da Rust der Ausgang, Landung auf einem belebten Innenstadtplatz des Kremls, während seiner Tatausführung nicht bekannt sein konnte, nahm er einen sehr hohen Kaufpreis an, was ja zu seiner Spielesucht passt. Das Empfinden, eine herausragende Tat begehen zu müssen, ist ein schwierig zu beurteilender Tatkomplex. Werden doch viele positive Heldentaten ‚ex post‘ (im Nachhinein) auf ihr Ergebnis reduziert und die ganze Ambivalenz des Terrors dabei ausgeschaltet. Durch die fast vollständige Vereinnahmung des Terrors durch den Staat und staatsunmittelbar versorgte Söldner weltweit, schwindet das Beurteilungsgefühl für den, von Privatleuten ausgehenden, Terror, den es ja immer noch reichlich gibt und leider geben wird. Er ist so häufig, dass wir ihn übersehen, ein bisschen auch zu unserem Schutz, denn Massenpsychosen, etwa nicht mehr U-Bahn zu fahren oder die Straßen zu meiden, bringt nicht wirklich weiter.

    Zu Rust ist bisher, nach meiner Kenntnis, nur sichtbar, dass der Transatlantiker Genscher, der die Friedenspolitik der SPD auf dem Gewissen hat, 5 Jahre vorher durch ‚Großohr‘ (Echelon auf zwei Beinen als Außenminister!) exekutiert, den Fall Rust maximal mit dem U-Boot/ Perestroika-Falschspieler, Gorbatschow, geopolitisch genutzt hatte, mehrere Tote(!), 2.000 Verbannte. Die Spitze der Sowjetverteidigung wurde damit abgebrochen, der Untergang der UDSSR war eingeleitet. Aber das war er auch schon mit dem Rückzug Gromykos aus der Außenpolitik! Sein Rückzug machte die UDSSR erst außenpolitisch blind!!

    Kurze Zeit darauf explodiert und schmilzt, die damals modernste Reaktorbauweise. In Tschernobyl war ein ganz neuer, wesentlich sicherer, Reaktortyp erstmalig in Großmaßstab eingesetzt, mit sehr hohen Exportchancen, wegen seiner sinnvoll durchdachten Sicherheitsarchitektur, die weit über den bisherigen Reaktortypen lag! Und das sich jeder Reaktor damals durch Unterwanderung aushebeln lässt, braucht nicht viel technische Phantasie. Alle Informationen zu den Betriebsprozessen sind leitungsgebunden und wer Informationen vorsätzlich umlenkt, kann jedes, auch sicherheitsredundante, System manipulieren!

    Das die Verantwortlichen nichts gemerkt haben oder im Nachhinein gefunden hatten, ist höchst unwahrscheinlich. Wahrscheinlich ist aber, das alles Gefundene nicht an die Öffentlichkeit dringen durfte, ist doch so die Botschaft für die unkritische Weltbevölkerung viel einfacher, den Russen ist eines ihrer ‚Steinzeitatomkraftwerken‘ um die Ohren geflogen, um die großen Genscherohren? Westdeutsche und andere Konzerne hatten einen Konkurrenten weniger auf dem Weltmarkt und die Vorperestroika nahm ihren Lauf. Die CDU-FDP Schranzen setzten sich 1982 an die Stelle der Friedensbringer, wie praktisch aber auch, wenn dann noch Tante SPD, von innen her (tiefer Staat) Würmer bekommt.
    Aber wäre die Unfähigkeit Manipulation abzuwehren herausgekommen, hätte das Vertrauen der Bevölkerung auch gelitten und zwar gegen die neuen Herrscher! Es durfte nicht herauskommen, so wie der 9/11 2001 zur Staatstheophanie erklärt wurde. Tschernobyl steht seitdem für das untergegangene Riesenreich, das zwar Machtbürokratie aufwies und viel Unfreiheit, aber auf dem Weg war eine alternative Friedensgesellschaft herauszubilden, über Generationen von ausgebildeten und Mitwirkenden breitesten Bevölkerungsanteilen, bei Bekämpfung des Imperialismus. Aber machtkritisch war die UDSSR bis zu Gorbatschow natürlich nicht!

    Rust gehört zu den Menschen, die aus purer Machtversessenheit, andere Menschen töten. Dafür enthält das StGB entsprechende Regeln. Dass es wirklich so ist, musste sein Schutzengel ihm dann kurze Zeit später, in einer nicht bestandenen Prüfungssituationen, lebenspraktisch vorführen.

    Es wäre ein Fehler, die den Menschen begleitenden Helfer, als naive, ‚Gutwesen‘ zu unterschätzen. In der Wahl der Mittel können sie nicht geizen, um den Menschen zu eigener Verantwortung zu führen, auf die lange Sicht der Lebenskette. Rust hat gutes Gespür für Gelegenheiten und ein unterentwickeltes, für die Wahl seiner Mittel.

    Eine Cessna mit Zusatztanks, entlang von Bahnlinien zu steuern, in einem 5 ½ Stunden Tagessichtflug, ist eine gute, aber keine herausragende Leistung und Wetterglück.

    Fazit:
    Den Propagandisten des tiefen Staates arbeiten immer wieder Menschen zu, die besondere Missionen für sich erleben – was karmisch oft garnicht nur phantasiert ist, denn die Kleinbürgerperspektive endet doch regelmäßig dort (dimensional) wo die eigentliche Verschränkung von Alltagswelt und intelligibler Welt erst beginnt. Was bring jeder, aus der großen Welt kommende, denn hier ins Kleinbürgerliche mit schon vor der Geburt, was er hier auslebt, langsam entfaltet?

    Wir machen uns dann etwas vor, wenn wir nur die Kleinfamilie dort sehen, mit dem Vertrauen in Ihre Kinder. Das ist nicht auf 68-Pädagogik zu reduzieren, lieber Hubi. Die 68-er haben das alles nur maßlos ins Groteske vergröbert und werden somit dieser doch weit ‚intensiveren Realität‘ nicht gerecht, weil sie ihre relativistischen Maßstäbe an diese Grenzvorgänge anlegen. Sie machen dann selbst aus der intelligiblen Wesenswelt ein Nanny-Wohlfühlland, eine Verzerrung. Denn dies ist eine Abwertung und Unterschätzung der tatsächlichen Vorgänge der Gesamtwirklichkeit und fällt auf sie zurück.

    Sie quasseln von Frieden und betreiben Krieg, auch da hat die intelligible Welt noch einen gut Rat offen und wird auch diesen Irrungen, durch neue, passende Konstellationen, zu ihrer Überwindung helfen. Das weitere Wort dazu wird nicht von Kirchentagsheuchlern geführt werden, soviel steht fest. –

    Rust verlor sehr schnell seinen, ihn übermäßig anheizenden, Nimbus.

    Ohne diesen verlor er aber das Interesse an einer halbwegs weiterführenden, ‚normalmenschlichen‘ Entwicklung, bisher.

    Aber für jeden Menschen gilt die Offenheit der weiteren Entwicklung. Und wer den Bösen selber anempfiehlt, was mit ihnen zu geschehen hat, der setzt sich anmaßend an die Stelle dieser, die Weltengerechtigkeit mitbewirkenden Helfergemeinschaft, die nicht weniger komplex organisiert ist, als die natürlichen Lebensverhältnisse in der lebendigen Naturwelt oder der menschlichen Gesellschaft, eher noch komplexer!!

    Aber Anmaßung dieser Art findet eben auch ‚ihren‘ Ausgleich. Nichtvertrauen in die großeRealität bleibt nicht ohne Folgen, so einfach ist es eben nicht.

    It’s the difference, stupid.

    • hubi stendahl // 29. Mai 2017 um 13:02 //

      @conrath

      Zitat:
      „Westdeutsche und andere Konzerne hatten einen Konkurrenten weniger auf dem Weltmarkt und die Vorperestroika nahm ihren Lauf.“

      Wichtige Feststellung, dass die Perestroika einen zeitlich sehr viel längeren Hintergrund hatte, als allgemein angenommen wird. Man kann die Ursprünge mindestens in die 50iger Jahre nach Stalins Tod nachverfolgen. Das Buch Goltsiyns, einem russischen Überläufer, in dem sicher einiges gelogen ist, um sicherzustellen nicht abgelehnt zu werden, habe ich deshalb als Einstiegsempfehlung gewählt.

      Dann wechseln Sie von stringenter logischer und auch wissenschaftlich haltbarer Argumentation, auf nebulöses Gequatsche deren Sinngehalt auch nach dreimaligem Lesen im Dunkeln bleibt:

      Zitat:
      „Wir machen uns dann etwas vor, wenn wir nur die Kleinfamilie dort sehen, mit dem Vertrauen in Ihre Kinder. Das ist nicht auf 68-Pädagogik zu reduzieren, lieber Hubi.“

      Wo steht in meinem Kommentar etwas von Reduzierung auf die Kleinfamilie? Hier wird die These aufgestellt, dass die Eltern ( siehe Vita) vom 68er Virus erfasst, deren Theorien in die Erziehung einfließen ließen. Nicht mehr und nicht weniger. individuelle Betrachtung, nicht kollektive. Sie sollten hier Fakten sprechen lassen, statt auf die emotionale Ebene zu wechseln, nur weil Sie meine entwickelte Abneigung gegenüber der 68er Bewegung (deren Teil ich selbst einmal war) nicht teilen wollen. Ich bleibe dabei: An den Früchten sollt ihr sie erkennen!!! Es ist oft viel einfacher als man denkt. Den Diskurs, wann Ursache Ursache und wann Auslöser Auslöser ist hatten wir bereits. Das bitte nicht mehr.

      Zitat:
      „Die 68-er haben das alles nur maßlos ins Groteske vergröbert und werden somit dieser doch weit ‚intensiveren Realität‘ nicht gerecht, weil sie ihre relativistischen Maßstäbe an diese Grenzvorgänge anlegen.“

      Hier kann ich @KBM verstehen, wenn er von „Quatschologen“ spricht.

      Was haben die 68er vergröbert? Welche Realität ist „intensiver“ als der Einfluss der 68er Bewegung bzw. der Aufbruch, der wissenschaftlich bekanntermaßen zwar bereits Ende des 19th Jahrhunderts begann, sich jedoch insbesondere in der Verwaltungszone BRD nach Kriegsende als Plage entpuppte?

      „???????weil sie ihre relativistischen Maßstäbe an diese Grenzvorgänge anlegen!!!!!?????????

      Wo wird hier etwas relativistisch formuliert? Relativismus, sofern sie ihn so verstehen:

      „Der Relativismus, gelegentlich auch Relationismus (entsprechend von lateinisch relatio, „Verhältnis“, „Beziehung“), ist eine philosophische Denkrichtung, welche die Wahrheit von Aussagen, Forderungen und Prinzipien als stets von etwas anderem bedingt ansieht und absolute Wahrheiten verneint……“

      So ist meine Beobachtung anhand der Vita der Eltern von Rust das ganze Gegenteil dessen, was sie behaupten.

      Und was sollen „diese Grenzvorgänge“ in diesem Zusammenhang sein? Auf welchen Sachzusammenhang bezieht sich „diese“?

      Ein wichtiger Punkt in der Wissenschaft ist -Klarheit-. Wenn Sie an Ihrem Buch arbeiten, denken Sie ab und an daran. Den Faible für die 68er will ich Ihnen nicht ausreden, keine Angst. Aber vielleicht kann ich sie dafür begeistern ab und zu einen Weg zu suchen, die Dinge einfach so zu sehen wie sie sind und nicht Ebenen hineinzuinterpretieren, die es nicht gibt.

      • Conrath // 29. Mai 2017 um 13:50 //

        @Hubi

        „“Wir machen uns dann etwas vor, wenn wir nur die Kleinfamilie dort sehen, mit dem Vertrauen in Ihre Kinder. Das ist nicht auf 68-Pädagogik zu reduzieren, lieber Hubi.“ Wo steht in meinem Kommentar etwas von Reduzierung auf die Kleinfamilie? Hier wird die These aufgestellt, dass die Eltern ( siehe Vita) vom 68er Virus erfasst, deren Theorien in die Erziehung einfließen ließen.“ Zitatende H.S.

        Das ist aber das Gleiche, kommt auf’s Gleiche hinaus. Implizit ist es die gleichartige Verkürzung. Die Medien haben Rusts Familie, spätestens seit seinem versuchten Mord, genauso reduziert. Die Aufhebung der Reduktion geschah mit meinen ‚Leitargument‘, die Welt ist mehr, als sie (er-)scheint, nämlich mit der Intelligibilität aller Wesen verschränkt.

        Und eine auf 68-er, antiautoritäre Erziehung und Prä-Hubschraubereltern, ausgehende Pädagogik-Unkultur, verkürzt ebenso. Die Menschen bringen mehr mit, erinnern Sie sich an die Vermutung, die ich konkret in Bezug auf Ihre Form von Kritikübernahme im Rahmen der Arbeiterbewegung, neben den vielen Zustimmungen zu Ihren Ansichten, hier geübt hatte. Es geht um Dimensionserweiterungen, nicht um die Ablehnung der 68-Illusionen und Hybris, da sind wir uns weitgehend wider einig.

        Grüßend aus naturklimatisierten Räumen

      • Conrath // 29. Mai 2017 um 14:08 //

        @Hubi

        Sie sollten sich überlegen der Klarheit KBM’s besser nur fallweise beizutreten, nicht generell und nicht seine Phobien noch verstärken! Eine davon ist die ‚Reinka-Phobi‘. Nachdem er bereits mit der Wesentlichkeit dieser ‚Dimensionserweiterung‘ vertraut war/ davon erfuhr, in den USA, in den 70-igern, lehnte KBM sie dennoch im weiteren ab, vermutlich wegen einer einseitigen, auch Angst auslösenden, Vermittlung der Scientology-Sekte.

        Da, wo KBM Klarheit bringt, CIA-Kritik, Medizinkritik, Propagandakritik, die Rückweisung aller Tavistock-Methoden, die ich ebenso fordere, wenn diese Kritiken nicht übers Ziel hinausschießen und dann etwa Ryke-apologetisch wird, sondern nur einen Teil der Ryke-Phänomene einfach akzeptiert, den Rest aber zurückweist, das ist für mich das Leitmerkmal von echter Wissenschaftsarbeit, die immer in/ mit guten Laienansichten beginnt.

        Grüßend

      • hubi stendahl // 29. Mai 2017 um 17:53 //

        @conrath

        Zitat:
        „Das ist aber das Gleiche, kommt auf’s Gleiche hinaus. Implizit ist es die gleichartige Verkürzung. Die Medien haben Rusts Familie, spätestens seit seinem versuchten Mord, genauso reduziert.“

        Kennen Sie die Familie Rust? Haben Sie sich mit der Vita wirklich beschäftigt? Wann, wie, wo? Behaupten kann man vieles.

        Nehmen Sie Stellung. Kennen Sie nun die Vita der Eltern? Beruf, Werdegang, Freundschaften, Verhalten zu ihrem Sohn? Die der Frankfurter kennen Sie ja, ist ja Ihre Religion; natürlich ist diese Einschätzung in der Tat etwas verkürzt. Weil nach Ihrer Definition deren Ursprung irgendwo in der Eizelle der Urmutter in Afrika zu suchen wäre, die von dort den genetischen Siegeszug über den Planeten angetreten hat?

        NOCHMAL. Wenn Sie anderer Meinung sind, antworten Sie nicht mit leerem Gedöns, sondern unterlegen Sie mit logisch, schlüssigen Argumenten, statt zu referieren, dass so was von so was kommt, oder das zwei Sachverhalte das Gleiche sind, was per definitionem schon unmöglich ist. Zwei Sachverhalte sind immer zwei Sachverhalte. Sie können auch gerne mal verlinken. Andere Autoren außer Ihnen, könnten vielleicht beitragen; zwar selten, vielleicht manchmal.

        Zitat:
        „Und eine auf 68-er, antiautoritäre Erziehung und Prä-Hubschraubereltern, ausgehende Pädagogik-Unkultur, verkürzt ebenso..“

        Und wenn Frau Käßmann behauptet, dass eine Familie mit deutschen Eltern und 2 weiteren Paaren deutscher Großeltern braun zum Himmel stinken, dann ist es nicht auf ihre evangelikale Frankfurter Sozialisierung zurückzuführen, sondern auch in Nuancen auf weitere vergangene Entwicklungen, die es vor einer Beurteilung zu beschreiben gilt (in einer Kommentarfunktion). Gerade so, als müsse man aufgrund der Wirkung des Schmetterlingseffekts in einem komplexen unüberschaubaren, vom Menschen nicht endgültig beschreibbaren System (Chaos), nun erst das gesamte nicht überschaubare Chaos analysieren, um auf Wetternachrichten zugreifen zu können. Wer spinnt hier eigentlich? Danach dürften wir heute nicht einmal Auto fahren, weil wir die Gravitation noch immer nicht erklären können.

        Und am Ende kommen Sie mir noch mit Ihrer Intelligibilität, die Sie so vermute ich, aus Judith Butlers „Das Unbehagen der Geschlechter“ Anfang der 90iger übernommen haben und nicht auf ihre Wirkungen hin überprüften. Sie nutzen den Begriff vor allem dann, wenn Ihnen nichts mehr einfällt.

        Für Sie mal so als Hilfestellung, um aus dieser Falle herauszukommen: Nicht lineare Systeme größter Komplexität, sind per se im Alltag in aller Regel untauglich, weil eine endgültige Beschreibung unmöglich ist. Die Menschen bedienen sich deshalb hilfsweise der Erfahrung und der Zusammenfassung, um im Informationschaos den Überblick zu behalten. Versuchen Sie´s mal.

        PS: Statt sich im letzten Absatz mit Ihrer Einschätzung zu @KBM zu beschäftigen, die mich offen gesagt nicht interessiert (Ich beurteile keine virtuellen Teilnehmer, die ich nicht kenne), wäre mir die Beantwortung meiner Fragen (Alle Sätze mit Fragezeichen) wichtiger gewesen.

      • Conrath // 29. Mai 2017 um 18:42 //

        Lieber @Hubi,

        vielleicht ist es nur das drückend warme Wetter, aber Ihre Entgegnungen waren schon mal besser. Wenn Sie nur über unmittelbar bekannte Menschen schreiben können/ dürfen, dann sind Sie inkonsequent, hier mit Ihrem Forumschreiben, die meisten kennen Sie nicht unmittelbar.

        Und das ich die ‚Frankfurter Religion‘, also den materialistischen Nihilismus, Reduktionismus, Nominalismus und Positivismus übernommen habe, wäre mir so wirklich ganz neu. Ich habe die Perspektive erweitert, die für alle Menschen gilt. Reinkarnation und Karma gibt es nicht nur exklusiv, Hubi. Wie kommen Sie darauf?
        Und warum soll ich irgendwelche Kirchentags-Dusseleien hier verteidigen, ist Ihnen da was durchgegangen? Wir alle bringen unser Päcklein mit. Das eigene ist das Wichtigste für jeden Menschen, denn es bestimmt jeden Tag seines Lebens. Und zu Rust habe ich erweiterte Vermutungen angestellt, mehr nicht.

        Die 68-iger haben sich teilweise auch mit diesen Themen befasst, siehe etwa Joseph Huber (heute Monetative) ‚Astralmarx‘ Kursbuch 55 u.a..

        Warum ist für Sie Reinkarnation, Vorsehung und karmischer Ausgleich und grobe Lebensvorplanung aller Menschen, ihr eigenes Leben betreffend ‚leeres Gedöns‘? Die meisten 68-iger haben sich ‚nicht‘ mit diesem Thema auseinandergesetzt oder eben sehr einseitig, ablehnend und abwertend, etwa wie Psiram oder so:
        http://spektrallinie.de/2013/05/26/rezension-entspannt-in-die-barbarei-esoterik-okofaschismus-und-biozentrismus-jutta-ditfurth/
        Treten Sie erst KBM und jetzt J. Ditfurth bei @Hubi?

        „Und am Ende kommen Sie mir noch mit Ihrer Intelligibilität, die Sie so vermute ich, aus Judith Butlers „Das Unbehagen der Geschlechter“ Anfang der 90iger übernommen haben…“ H.S.

        Ich habe vielfach auf den späten Kant(Opus postumum) verwiesen, halte von der Butlers, als Philosophin, überhaupt nichts, mir ist nicht klar, wie Sie das bei voller Vernunft abstreiten/ behaupten können? Ich verweise doch nun immer wieder auf die/ meine wichtigsten Quellen.

        Biographisch ist es mir durch meine Zeit bei den Anthroposophen nahe gewesen, das Grundthema, also 1972 bis 1996. Aber mit der Zurückweisung von Steiner, als Propheten, sind nicht alle Aspekte, die auch Steiner vertrat, ungültig oder Unsinn, bzw. nicht haltbar geworden in der Interpretation, wo bleibt Ihr besonnenes Differenzieren?

        „Für Sie mal so als Hilfestellung, um aus dieser Falle herauszukommen: Nicht lineare Systeme größter Komplexität, sind per se im Alltag in aller Regel untauglich, weil eine endgültige Beschreibung unmöglich ist. Die Menschen bedienen sich deshalb hilfsweise der Erfahrung und der Zusammenfassung, um im Informationschaos den Überblick zu behalten. Versuchen Sie´s mal.“ H.S.

        Ja, vieles kann nur umschrieben werden, das ist mir nicht neu, warum sollte es mir unbekannt sein, Sie stellen keinen konkreten Bezug her, behaupten nur. Menschen sind aber keine, auch nicht noch so komplexe, ‚Systeme‘ (erste Abnnäherung leistet A.N. Whitehead der behauptet, es gibt nur Prozesse und Wesen in der Welt!). Sie sind um unnennbare Stufen komplexer, als das gesamte physikalisch-kausale bekannte Universum, bzw. seine Modellannahmen!

        Das trifft bereits auf die lebendige Selbstbestimmung der Amöben zu und nochmals verschärft auf Mensch und Menschheit(en) und deren intelligible Überschirmung.

        Mit KBM habe ich immerhin mehrfach länger telefoniert, das ist nur wenig, aber nicht Nichts, wie Sie es hier abwerten. Wir können doch auch miteinander denkschreiben, mal besser und mal etwas schlechter ohne bisher im Malkasten gemeinsam gefrühstückt zu haben, die Einladung gilt noch.

        Grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. Mai 2017 um 10:44 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „Mit KBM habe ich immerhin mehrfach länger telefoniert…“
        .
        Glatte LÜGE!
        .
        Es war genau umgedreht!
        .
        ICH habe IHN trotz größter Schwierigkeiten, viel Hokus Pokus und konspirativer Tricks – am Ende ein paar Mal telefonisch erreicht – und sein geheucheltes Interesse an L. Ron Hubbard als FAKE identifiziert.
        .
        ICH wollte Conrath etwas genauer auf den Zahn fühlen – und genau DAS habe ich getan – DARUM habe ich mich anschließend von Conrath angewidert zurück gezogen.
        .
        Da er mich dennoch permanent als Stalker verfolgt – und selbst bei meiner Abwesenheit psychiatrische Ferngutachten über mich & andere abgibt – ziehe ich mich ebenfalls von GEOLITICO zurück.
        .
        Da GEOLITICO mich jetzt zum ZWEITEN Mal durch ZENSUR daran hindert – mich gegen Conrath’s unterirdische ANGRIFFE zur Wehr zu setzen – bleibt mir nur die DISTANZIERUNG zu GEOLITICO.
        .
        Nach meinert persönlichen Einschätzung hat Conrath damit sein vorgegebenes Ziel erreicht – das FREIE Geolitico zu zerschlagen – um es wieder unter die staatliche Kontrolle der kriminellen GLOBALISTEN-SEKTE zu bringen.
        .
        Divide et impera!
        .
        Teile & herrsche!
        .
        SO geht krimineller Macht-Missbrauch seit es Politik gibt.

      • Conrath // 30. Mai 2017 um 11:56 //

        @KBM

        Das stimmt nicht. In Ihrer letzten Email (9. bis 20. März 2017) nach den, zum Teil längeren, Telefonaten, haben Sie mir zuletzt herzlich gedankt, für alle Hinweise und die aufgewendete Zeit. Und ich habe Sie immer ernst genommen. Nach einigen Wochen haben Sie wohl den Inhalt der Gespräche wieder komplett vergessen oder verdrängt, aber bleiben Sie bitte bei der Wahrheit.

        Es gibt einiges in dem wir übereinstimmen und ich habe Sie in Ihrem Verhalten, nicht als Person generell, kritisiert. Das mache ich bis heute nicht anders.

        Sie grüßend

    • Ranma // 30. Mai 2017 um 03:13 //

      Von Rust zu Tschernobyl ist es ein ziemlich seltsamer Bogen, aber wenn schon Tschernobyl, dann unbedingt die Dokumentation ‚Das Woodpecker-Signal‘ dazu angucken!
      Ranma

      • Ranma // 30. Mai 2017 um 03:14 //

        Tschernobyl war nämlich kein Unfall!
        Ranma

      • Conrath // 30. Mai 2017 um 08:27 //

        @Ranma

        Tschernobyl war vermutlich kein Unfall, sondern Sabotage, durch Ratten mit Expertisezugang und Rust wurde vermutlich assistiert, ähnlich wie Mahamed Atta. Letzterer war vermutlich nur Teil der Rahmenerzählung, möglicherweise mit Gewaltambitionen, aber ganz sicherlich ohne die Möglichkeit, das umzusetzen, was ihm dann in der Märchenerzählung des tiefen Staates, später vorgehalten wurde.

        Die SU hatte auf verschiedenen wissenschaftlichen Gebieten schon länger die Nase deutlich vorne, vor der USA und dem westlichen Rest, insbesondere im Bereich des Verständnisses des ‚Elektromagnetismus‘ insgesamt. Er wurde vom Ansatz her komplett tiefer verstanden, als im Westen, mit der Ausnahme von Dissidenten wie Tesla und Bohm. Grob gesagt ging es bei den Antennen des überall (auch in Moskau!) in den Radios hörbaren Holzspechtsignals, um eine Form von ‚Surfen auf sehr starken, kontrolliert retardierenden Kurzwellen, durch das Überhorizontradarsystem Duga fraktal auslesbar. Duga nahm schon eine militärische Schlüsselstellung ein, bei der Abwehr von Interkontinentalraketenbeschuss, als wesentlicher Teil der Abschreckungsstruktur, neben (und mit?) den Überwachungssateliten.

        Es gibt an jeder Duga Bodenstation größere Gruppen von sehr fähigen Physiker-Ingenieuren. Wenn Dienste-Ratten irgendwo fündig werden konnten, dann im Umkries solcher Bodenstationen. Und Duga lag in der Nähe von Tschernobyl.

        Ich habe keine dezidierteren Beweise für meine Theorie, aber gehe davon aus, das Tschernobyl gleich aus mehreren, sehr trifftigen Gründen, s.o., Ziel eines Anschlags durch den Wertewesten geworden ist, vermutlich der USA, weil die Europäer schon wissen konnten, dass sie nicht unbeschadte aus dieser Nummer herauskommen werden, bezüglich des riesigen ‚Fallouts‘.

  8. MutigeAngstfrau // 29. Mai 2017 um 14:30 //

    Es erinnert ein wenig an die Vita der angeblichen WTC-und Pentagon-Piloten, die gerade recht und schlecht auf einer kleinen Möhre den Schein machten und dann Flugakrobatik mit Passagiermaschinen ausgeführt haben sollen, bei denen sich erfahrene Piloten nur an den Kopf fassten.
    Abgesehen davon, dass man beim Pentagon nicht einen Metallspan eines Passagierflugzeugs gefunden hat, beschrieb in einer Doku ein amerikanischer Pilot mit tausenden von Flugstunden, dass es schlicht nicht möglich sei in einer solchen Kehre bodennah da reinzurauschen.

    Doch zurück zum Roten Platz.
    Ein bisserl spanisch darf einem die Rust’sche Abenteuerreise schon vorkommen. Und seit immer mehr Menschen begreifen, welche „Spielchen“ die Geheimdienste treiben, ist zumindest das Nachdenken über Helfershelfer erlaubt.
    MK-Ultra ist da durchaus auch immer eine Option. Gerade in der Herleitung der seltsamen Verhaltensweisen des Jünglings.

    Bezüglich der langfristigen mafiösen Globalistenpläne für Europa empfehle ich zur Anregung auch einmal die Gedanken des russischen Geopolitikers Valerij Pjakin.
    (Deutsch, 15 Minuten)

    • Conrath // 29. Mai 2017 um 14:49 //

      @MAF

      An den deutschen Städtebaustudenten, ebenfalls aus dem transatlantischen Hamburg (inklusive Umland/ Pineberg) kommend, ‚Mohamed Atta‘, hatte ich spontan auch zuerst gedacht, als ich den Artikel las.

  9. Hajo Blaschke // 29. Mai 2017 um 20:29 //

    Sorry, aber jedem Klardenkenden sollte doch klar sein, dass diese ganze Aktion niemals von einen was für immer gearteten Einzelgänger ausgeführt werden konnte. Finanziellen Aufwand, Logistik und technischen Aufwand kann ein Einzelner niemals stemmen. Man kann sicherlich noch viele bedeutungsschwere Postulate ablassen, es wird kein Dummer-Jungen-Streich draus, es war eine geplante Provokation. Nur mal ein Beispiel für den Erfolg beim Durchfliegen des sowjetischen Luftraums: nur wenige Jahre nach Rust wurde über belorussischem Gebiet ein Heißluftballon, der an einem internationalen Wettbewerb mit Abflug aus der Schweiz teilnahm, gnadenlos abgeschossen. Das gleiche wäre todsicher auch Rust passiert, wenn die Abfangjäger nicht den eindeutigen Befehl gehabt hätten, ihn nicht abzuschießen. Und anhand der Befehlskette könnte so ein Befehl nur von ganz oben kommen.

    • Conrath // 29. Mai 2017 um 20:45 //

      @Blaschke

      genauso sehe ich das, mein Anfangssatz endete mit einem Fragezeichen, nicht mit einem: !

      Die Dienste können die geeigneten Menschen ’subtil‘ unterstützen. Das Rust ein Grenzgänger ist, hinsichtlich seiner Selbstkontrolle, ist doch ebenfalls evident. Das aber schließt nicht eine gewisse ‚karmische Berufung‘ aus, das Lebensgefühl eine Mission zu haben, wie etwa Jeanne d’Arc, aus, sondern ein.

      Es ist keine Entweder-/ Oderfrage, mAn. Der Fall Rust stinkt gewaltig, scheint vorbereitet und begleitet, worden zu sein.

  10. Liebe Leute,
    sich Fragen zu stellen ist ja legitim und angesichts der Gesamtlage wohl auch mehr den je angebracht. Aber Rust? Kaum. Das mit der Waffel kommt am ehesten hin.
    Fragen? Fakten. Wenn einer mal eine Maschine angemietet hat hat er sie und kann machen was ihm einfällt, wie irgendwo noch was einzubauen, wenn man will, z.B. um auf die Faröer oder nach Island zu fliegen, zu der Zeit durchaus noch abenteuerlich mit so einem Gerät (allein vom Wetter), ohne Zusatztanks allemal. Sollte allerdings auch Sonderausrüstung gefragt sein (Navigation, Schlauchboot etc.). Finanziell kein Unding, Kartenzahlung übrigens üblich.

    Allein die Streckenführung ist für eine planmäßige Provokation unzweckmäßig – wohl aber in der Erkenntnis, hier gewaltig was vermasselt zu haben und der Frage, wie man draus was macht, Zeit zum Nachdenken hat man bei der Streckenführung allemal.

    Wann und wo hat er also sein Streckenmaterial für Moskau an Bord genommen? Kein Mensch fliegt nach Rußland rein und findet mal so eben Moskau. Funknavigation muß an Bord gewesen sein (Island), so findet man den Roten Platz (kaum entlang der Eisenbahn, zuviel Quax gesehen?).

    Ergo: jedes Frühjahr kommen die Störche und die Geburtenrate steigt. Damit ist statistisch bewiesen daß die Störche die Babys bringen. Ein Schelm, wer sich an den durchtanzten Vorsommer erinnert.

    • Conrath // 30. Mai 2017 um 09:28 //

      @Hein2s

      „Das mit der Waffel kommt am ehesten hin.“ Zitatende H2

      Mit der Waffel? Von wem denn alles, wieviele Waffeln meinen Sie?

      Und geht es noch unspezifischer? Sie führen dann im Weiteren doch aus, dass der Gesamtablauf nicht Leistung eines ‚An der Waffelhabenden‘ ist. Ja was denn nun, haben Sie Ihr Intro bereits vergessen?? [Selber zwischen sommerlich-heiße Waffeleisen geraten?]

      Entscheiden Sie sich vor oder während des Denkschreibens, so wird das nix oder sind diese Themen nichts für diese sommerlichen Temperaturen?

  11. @Conrath
    Lieber Con-Rat, manchmal sind Sie ja ganz unterhaltsam, öfter ermüdend, und was den Umgang angeht können Sie sich nicht mal die richtige Schreibweise merken.
    Wissen Sie was? Sie machen Ihr Ding und ich meins. Und wenn ich kommentiere und Sie mich nicht verstehen lassen wir es dabei, ich verstehe so manches auch nicht. Weshalb ich mich dazu dann auch nicht mehr zu äußern gedenke.

    • Conrath // 30. Mai 2017 um 12:00 //

      @Heinss/ -2s

      Ihre Entscheidung und Sie können ebenfalls auch unterhaltsam schreiben, tun oder lassen Sie es!?

  12. Da ich gerade in der Warteschleife hänge kleine Nachlese für Interessierte:

    ich kenne die Details nicht mehr, spielt auch keine Rolle. Als sicher anzunehmen ist daß ein Mietflieger mit Navigation ausgerüstet war, zumal das auf der Strecke nach Island gar nicht anders ginge.
    Überall stehen Funkfeuer, notfalls als Radiosender, auch in Moskau. Also kaum zu verfehlen, schon gar nicht, wenn man sich die Karten anschaut (und im Notfall die Frequenzen notiert, auf jedem Flugplatz grundsätzlich möglich).

    Abflug in Schweden (oder sonstwo, bleibt sich gleich): mit absoluter Sicherheit ist der Luftraum zur Grenze überwacht. Also schaut der Schwede nicht gelangweilt auf seinen Schirm wie eine Grenzverletzung stattfindet sondern ruft den Flieger und informiert sein Gegenüber (sonst müßte er ggf. auch Search and Rescue anticken).
    Ob informiert oder nicht, was da ankommt kann schon nach Geschwindigkeit und Flughöhe nichts sonderliches sein (höher als 12000/3000m kann er nicht, schneller als 200km/h wohl auch nicht). Bedrohlich sieht jedenfalls anders aus.
    Dann sind da noch die Abfangjäger. Ich würde das mal so phantasieren:
    Abfangjäger A: scheint sich um eine ältere Schulmaschine zu handeln, 1 Mann sitzt drin, hinten Behälter oder so etwas. Deutsches Kennzeichen. Flieger könnte Typ C sein. Reagiert nicht.
    Command: laut Übergabe Schweden Kontakt verloren, scheinbar verfranst. Nach Typ C keine nennenswerte Nutzlast an potentiellen Zielen möglich. Entweder ein Dussel, Provokateur oder Überläufer.
    Frage zum Abschuß: bei Dussel/Provokateur Probleme mit Ausland, bei Überläufer mit KGB, aus Vernunft scheint Überläufer deutlich wahrscheinlicher. Laßt ihn mal, großen Schaden kann er nicht anrichten, vielleicht aber ist er nützlich.
    Abfangjäger: Roger, komme zurück.

    Ergo:
    Rust geht kurzfristig in den Knast und wird als „Held“ alle Probleme los, angefangen vom Vertragsbruch, unzulässigen Umbau, Finanzen und was sonst noch alles:
    statt eins auf die Mütze zu kriegen wird er auch noch gefeiert. Unwahrscheinlich und Pech für die Russen halt, daß es tatsächlich nur ein provozierender Dussel ist.

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