Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Inschrift am Reichstag / By Mcschreck [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AReichstag_Giebel2.jpg Inschrift am Reichstag / By Mcschreck [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AReichstag_Giebel2.jpg
Der Wahlkampf läuft erst an. Aber die Parteien haben ihre Metamorphosen schon vollzogen. Willkommen auf ihrem Jahrmarkt der Illusionen, Lügen und Intrigen! Ein Kommentar.

Pünktlich zum Bundestagswahlkampf prasseln die schönsten Wahlversprechen und verlockendsten Steuersparparolen auf die wahlberechtigten Bürger ein. Nun könnte ich sagen, dass derlei Manöver nicht aufgehen, aber seien wir ehrlich, vergesslich sind viele Wähler und lassen sich von den süßen Verheißungen der versagenden Altparteien allzu gerne locken. Sei es vielleicht, um die eigene Illusion aufrechtzuerhalten, wir lebten in einem rechtsstaatlichen, sicheren und sozial gerechten Staat, dessen Verantwortliche zum Wohl des deutschen Volkes handelten. Oder aus der historisch alles andere als einmaligen Nibelungentreue bis in den Untergang heraus. Wahltag ist aber Zahltag, für alle Beteiligten.

Horst bläst Heißluft

So soll es nach Horst Seehofer keine einfache, keine große, nein, es soll eine „kräftige“ Steuersenkung geben. Aber erst nach der Bundestagswahl, versteht sich. Denn vorher müssen die sprudelnden Steuern der wie Zitronen ausgepressten Leistungsträger ja noch unter die Neubürger gebracht werden. Und wenn das Füllhorn ausgeschüttet ist, kann der Finanzminister just am Tag nach der Wahl all jenen, „die hier schon länger leben“, verkünden, dass es leider, bedauerlicherweise und völlig unerwartet keinen finanziellen Spielraum mehr für Steuererleichterungen gibt.

In ebenso wuchtigen wie windigen Wahlversprechen ist der bayerische Ministerpräsident schon geübt.[1] Vor noch nicht mal einem Jahr hatte er bereits zur größten Steuersenkung aller Zeiten für Bayern und zum Kampf gegen den Länderfinanzausgleich Heißluft geblasen.[2] Seine Versprechungen sind so verlogen wie die Attacken auf Angelas Merkel, die nämlich alle nur zum Schein geführt werden. Aber immerhin verhindert oder verschiebt er auf diese Weise seine Abschiebung aufs Altenteil.

Überhaupt geht es bei den Altparteien jetzt vor allem um eines: Posten behalten, Posten bekommen, sich mit Posten versorgen. Guter Cop und schlechter Cop war einmal. CDU und CSU, Merkel und Seehofer, sind jetzt, da es schnurstracks auf September zugeht, in ihrer Inhaltsleere faserngleiche Geschwister, gar eineiige Zwillinge einer entkernten Mutterpartei, die sich nur durch das „soziologisch konstruierte Geschlecht“ unterscheiden.

Verlieren in SPD-Stammrevieren

Auch die SPD steht diesem unehrenhaften Treiben in nichts nach. Plötzlich entdeckt sie Abgabenlast, Altersarmut und Rente! Als hätte sie die letzten Jahre im Dornröschenschlaf verbracht und nicht als Koalitionspartner in der Bundesregierung, als hätte Hartz jemand anderes hervor gebracht, als wäre die SPD eine andere und nicht die, die seit langer Zeit alles verpfuscht.

Wenngleich bei den Sozialdemokraten ein einziger Messias für den Einzug in den politischen Olymp sorgen muss – und das bekanntermaßen bereits ordentlich schief geht. Martin Schulz kann nicht über Wasser laufen, aber selbiges predigen.[3] Genau darin liegt wohl ein Grund, weshalb ihm niemand außer sozialdemokratischen Vollblutfunktionären und Parteibuchschreiberlingen ihm das Versprechen sozialer Gerechtigkeit, das er wie eine Monstranz vor sich herträgt, abnehmen will.

Eine andere Ursache ist natürlich die, dass die SPD mit Steinmeier, Gabriel, Maas und Schwesig ausgerechnet ihre personellen Problemfälle in die vorderste Reihe geschickt hat, wo sie medienwirksam herumdilettieren. Die Folge sind schwindende Zustimmung und Wahlverluste in einstigen SPD-Stammrevieren.

Daher haben die Strategen in schwindelerregender Geschwindigkeit auf ein anderes Thema umgeschaltet, das die Scheinsozialdemokraten ironischerweise mit zu verantworten haben: Die innere Sicherheit, welche die SPD mit wehenden Fahnen einer weltfremden und verantwortungslosen Multikulti-Ideologie offener Grenzen und importierter Kriminalität opferte.

Weil ihnen bei der Bundestagswahl eine weitere Wahlklatsche droht –und wohl nur deshalb! – propagieren Schulz und & Co. jetzt die Abschiebung straffällig gewordener Migranten. Für diese, der sinkenden Wählergunst geschuldeten Wahlkampfwende gebührt der SPD verdientermaßen der „Wertvoller-als-Gold-Preis“ für die Partei, die ihre Wähler für total bescheuert hält.

Gelber Schwindel

Bescheuert fanden die Wähler in den vergangenen Jahren vor allem die FPD. Aber die ist nun scheinbar wieder okay, jedenfalls scheinen die magentagelben Wendehälse um Herrn Lindner doch tatsächlich für einige wieder wählbar zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass sie so flexibel ist. Denn unter „frei“ versteht diese FDP der postdemokratischen Ära, mit jeder anderen Partei zu können und zu wollen, so lange sie dem Altparteienkartell angehört. Deshalb legen sich die Liberalen mit der Union, mit der SPD und selbst mit den Grünen ins Bett. Motto: „Wer immer mal mit jedem pennt, gehört heut‘ zum Establishment.“ Politisch korrekt heißt das natürlich anders, nämlich Ampel- oder Jamaikakoalition.

Vermutlich würden sie sich gar mit den SED-Altkadern an den prall gefüllten Futtertrog setzen. Ob als schwarzgelber Wurmfortsatz oder quietschbunter Mehrheitsbeschaffer, die Anbiederung der FDP sucht ihresgleichen. Ihr Vorteil ist, dass sie seit der letzten Bundestagswahl im Bundestag nichts mehr zu melden hat. Aus diesem Grund wird sie von den unter Kurzzeitgedächtnis Leidenden nicht mehr mit der Destabilisierung Deutschlands in Verbindung gebracht. So gerät in Vergessenheit, dass die FDP im Kabinett Merkel II jeden Bruch der Regeln mitgetragen hat.

Sie hat die zur fatalen Europolitik jedes Mal brav das Händchen gehoben und die Abstimmung vor laufender Kamera frenetisch als demokratischen Sieg abgefeiert. Und machen wir uns nichts vor: Die FDP hätte die Merkelsche Grenzöffnung und jede andere gegen Deutschland gerichtete Agenda ebenso abgesegnet bzw. bejubelt.

Etwas mehr als einhundert Tage vor der Bundestagswahl übt sich die Partei nicht nur in gelber Selbststimulanz, Parteichef Lindner geriert sich in bester Björn-Höcke-Manier gar als Patriot. Lustig sind sie ja, die Liberalen, das muss man ihnen lassen. Aber an liberalkonservativen Prinzipien mangelt es ihnen gänzlich.

Links gibt’s gehörig Fracksausen

Blieben noch die irgendwie Linken und die Giftig-Grünen. Es ist relativ still um sie geworden. Und das muss nicht schlecht sein. Denn wer braucht schon das zum Fremdschämen animierende Marktweibgeschreie einer Claudia Roth? Sie dudeln die ewig gleiche Platte Marxscher Sozialgleichheit, die mit jedem illegalen Migranten, der in unser Sozialsystem einwandert und von eben diesen Doppelmoralisten gepäppelt wird, sogleich konterkariert wird.

Die Grünen versuchen es mit einem Füllhorn an Verboten und Vorschriften, Dieselverbot, Tempolimit und Speisevorschrift, notfalls auch mit Erdoganwählerversteherei.[4] Die Linke vertreibt, gelernt ist gelernt, auch noch den letzten aufrichtigen Unternehmer. Und übt sich als Friedenspartei, während sie durch Multikulti den inneren Frieden in Deutschland zerstört (es braucht nicht immer Panzer und Raketen, um einen Staat in Schutt und Asche zu legen).

Beiden Pseudooppositionsparteien des Bundestages trieft der narzisstische Hass auf alles Tradierte und Gewachsene aus den Poren, mit katastrophalen Konsequenzen für die Bürger. Das merken immer mehr Wähler und sorgen bei den durch die Institutionen Marschierten aus Ost und West für gehörig Fracksausen. Gegen die Realität kommt auf Dauer eben auch die irreführendste Ideologie nicht an, ganz egal als wie gut oder wie fortschrittlich sie sich anpreist. Zwar gibt es immer ein paar saturierte Systemstützen, die meinen, die Wahl der Linksgrünen mache sie zu besseren Menschen, aber die Zahl dieser Vielfalt fordernden Einfältigen, dieser Scheinheiligen wird täglich kleiner. Auch das ist nicht schlecht.

Aber noch ist nicht September, und die Liberal-Links-Sozial- und Christdemokraten werden bis zum Wahltermin täuschen, tricksen, tarnen, kopieren und klauen und sich im Winde von Umfragewerten drehen, dass es den Wählern schwindlig wird. So schwindlig, dass sie wieder auf die Lügen hereinfallen und den falschen Versprechen glauben – bis sie nach der Wahl endlich wieder klar sehen und erneut ein Jammern und Wehklagen anstimmen.

 

Anmerkungen

[1] http://www.n-tv.de/ticker/Seehofer-verspricht-wuchtige-Steuersenkungen-article19851717.html

[2] http://www.focus.de/finanzen/steuern/regierungserklaerung-horst-seehofer-verspricht-groesste-steuersenkung-aller-zeiten_id_6001345.html

[3] http://www.focus.de/politik/deutschland/verschleiertes-zusatzeinkommen-schulz-kassierte-eu-tagegeld-im-wahlkampf-das-koennte-sich-jetzt-raechen_id_6594121.html

[4] http://www.focus.de/politik/videos/nach-tuerkei-referendum-deutsch-tuerken-stimmten-fuer-erdogan-claudia-roth-sieht-schuld-bei-deutschland_id_6976286.html

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Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

60 Kommentare zu Nepper, Schlepper, Bauernfänger

  1. Na, ja. Auf irgendwas muss man ja reinfallen.

    • Marcus Junge // 23. Mai 2017 um 14:19 // Antworten

      Dann lieber auf die Zeugen Jehovas, das richtet weit weniger Schaden an.

      Außerdem gilt auch bei Wahlen: Betrügst du mich einmal, Schade über dich! Betrügst du mich zweimal, Schade über mich. Die Masse der Bunte Bürger liebt es in Schande zu kriechen und beweist damit bei jeder Wahl, daß „Demokratie“ (was im Einflußbereich der USA als solche verkauft wird, obwohl es eine Parteiendiktatur ist), nicht funktioniert, weil es kaum „mündigen Bürger“ gibt, die Grundvoraussetzung für eine Volksherrschaft.

      • MutigeAngstfrau // 23. Mai 2017 um 15:03 //

        Beim „FDP-Coup“ wird dem geneigten Wähler im reeducierten dunklen deutschen Wald nun der Schwiegersohntyp ins Knusperhäuschen gebrezelt.
        Und Hänsel und Gretel werden sich diese atlantische Deutschmakrone sicherlich schmecken lassen. Nee, wat isser auch smart, genau wie Rothschildenkel im Froschschenkelland und der Kurz-Ösi bei den Nachbarn.
        Nur diesmal sitzen Hänsel und Gretel zusammen im Backofen und keiner holt sie raus. Zumal sie ja auch glauben, dass die Wahlen echt sind. Bis die Schwarte kracht.

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 18:20 //

        Boah, ey,
        @MAF!…,
        wenn etwas noch vorhersehbarer und abtörnender daherkommt wie die ‚Moral‘ der Artikel von Frau Hoffmann [hier kurz zusammengefasst für die, die sich nicht das ganze Elaborat antun wollen…: die Repräsentaten der Altparteien sind allesamt korrupt und kriminell, und die Bürger lassen sich wie immer gerne von Ihnen einwickeln!], dann sind es Ihre Kommentar zu diesem ‚Die Politik verarscht den Bürger, und der Bürger will von der Politik verarscht werden‘-Mantra!

        Ich frag mich bei Ihren Posts ja öfter mal, auf welche Klippschule dieser Mix aus altdeutscher Märchenbuch-Mimikry und mitteldeutschem Bilder-und-Metaphern-Salat eigentlich herrührt?! Was muss mit jemandem passiert sein, dass er konsequent in diesem altjüngferlichen Sprachduktus unterwegs ist?!

        Allein für „…im reeducierten dunklen deutschen Wald…“ (HILFE!) und „…atlantische Deutschmakrone…“ (aua!!) müssten Ihnen sofort sämtliche Finger abfallen! Aber es geht ja weiter: „Froschschenkelland“, „Kurz-Ösi“, „…bis die Schwarte kracht!“. Das sind allesamt Sprachbilder und Stilblüten für deren Verwendung man im Normalfall schon in der sechsten Klasse ein fettes Ausrufezeichen im Deutschheft kassiert!
        In Ihrem Fall müssen allerdings andere Geschütze aufgefahren werden. Ich plädiere für 20 Stockhiebe auf den Allerwertesten – verabreicht von Antifa-Nachwuchs-Aktivisten auf dem Pausenhof der Bernd(!)-Höcke-Gesamtschule für Schulabbrecher in Gräfenroda!

      • hubi stendahl // 23. Mai 2017 um 19:32 //

        @Ulrich Jacobi

        Zitat:
        „Das sind allesamt Sprachbilder und Stilblüten für deren Verwendung man im Normalfall schon in der sechsten Klasse ein fettes Ausrufezeichen im Deutschheft kassiert!“

        Aber nur in den staatlichen Schulen, in denen nach Ihrem Ansinnen sicher bald wieder „Stockhiebe“ verteilt werden. Fragt sich nur, ob Sie dann in der Schulbank sitzen! Raus ist das noch nicht.

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 19:49 //

        @hubi
        Ganz müde Replik! Bitte den Moderator selbständig und eigenverantwortlich um Löschung bitten…

      • MutigeAngstfrau // 23. Mai 2017 um 20:23 //

        @ JensenJanJacobi

        du bist einfach nur ein lächerlicher Zwerg. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 20:32 //

        @MAF
        …Gruß zurück an Sie,
        mutloses Schlafschaf!

      • nana, die mit ihrem Klingelsturm…und absolut beratungsresistent.

    • Karl Bernhard Möllmann // 23. Mai 2017 um 17:49 // Antworten

      . . .
      Vielleicht aber auch NICHT – und ganz sicher nicht auf den nur zart getarnten SPIEGEL aus HH . . .

    • Die meisten Foristen diskutieren täglich die unterschiedlichsten Themen und vermögen es im Gegenteil zu der breiten Masse von Schlafschafen, sich den unangenehmen Dingen des Lebens zu stellen. Warum ist es dann nicht möglich, die Systemtrolls gänzlich zu ignorieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wut ist ein schlechter Ratgeber und genau diese schlechte Energie möchte man erzeugen – simple as that.

      Schönen Abend – GH

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 22:15 //

        @Greenhoop
        Schon Ihre Verwendung der Formulierung „breite Masse von Schlafschafen…“ (was immer damit gemeint ist und auf wen es auch immer gemünzt sein soll) zeigt, dass diejenigen, die Sie als „Systemtrolls“ bezeichnen (was immer damit gemeint ist und…s.o.), auf dieser Seite absolut unverzichtbar sind!

        Dieses Portal braucht die Trolle (was immer…) so dringend wie KBM seine Psychopathen, Zitrone ihren Steiner und MAF ihre Apokalypse!
        Weißtwieischmein?

  2. „Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen.Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“
    Hans Herbert von Arnim, Das System – Die Machenschaften der Macht, 2001

    • hubi stendahl // 23. Mai 2017 um 20:19 // Antworten

      @Gustav

      Zitat:
      „„Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen.“

      Es ist ein Wunder, dass überhaupt jemand an eine Demokratie glaubt, die als Volksherrschaft beschrieben wird; es ist ein Wunder der Wunder, dass in einer parlamentarischen Demokratie, die in Wahrheit die politische Machtausübung durch gewählte Vertreter mit eigenen Interessen ist, Menschen glauben, dass ihre Interessen vertreten werden.

      In einer parlamentarischen Demokratie üben jene die politische Macht aus, die vom Geldadel als würdig den Ritterschlag erhielten und insofern deren Interessen vertreten (bewusst oder dumm). Sie werden gefördert und bringen die erforderlichen Attribute mit, um dem Pöbel zu suggerieren, dass es teilnimmt. Mehr ist nicht nötig, um einer kleinen Kaste die Lebensgestaltung zu überlassen.

      Die parlamentarische Demokratie ist als Herrschaftsmittel etwas teurer als die Feudalsysteme. Sie sind dafür aber für den Hamsterrad-Läufer motivierender und deshalb so erfolgreich.

      Eine Volksherrschaft ist mit Demokratie unmöglich und war auch nie Ziel.

      Plato meinte:

      „Auch die äußerste Freiheit wird wohl dem einzelnen und dem Staat sich in nichts anderes umwandeln als in die äußerste Knechtschaft…. So kommt denn natürlicherweise die Tyrannei aus keiner anderen Staatsverfassung zustande als aus der Demokratie, aus der übertriebensten Freiheit die strengste und wildeste Knechtschaft. Platon (427 – 348 od. 347 v. Chr.)

      2 1/2 Jahrtausende später wissen wir offenbar weniger als damals, weil per Massenmedienimpfung etwas von „freiheitlicher“ Demokratie gefaselt wird, was immer das sein soll.

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 20:25 //

        @hubi
        Was spricht eigentlich dagegen das Land dauerhaft zu verlassen?

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 21:14 //

        @Hubi

        Vielen Dank,

        Platon hatte viele Sorgen und war dennoch im Unrecht. Es gibt einen sehr langsamen Fortschritt, da bin ich sicher. Durch die Erfahrung mit anonymer Macht und der Hohlheit aller Phrasen. Das Gespür für Sinngehalt wächst an, langsam, aber es wächst! Jede/r kann sich daran beteiligen. Wir alle stellen die Schrauben in unserem Kopf um, nach und nach, die Zeit wird uns vermutlich genau reichen, wie im Märchen, wo der Held auf dem Glasberg zuvor alles richtig macht und im letzten Moment noch das Schloss verlässt, dabei von der Türe am Ausgang den Rest seiner Ferse verliert, aber die Aufgabe gerade so knapp absolvieren konnte. Keine Millisekunde zu früh!

      • hubi stendahl // 24. Mai 2017 um 09:34 //

        @Ulrich Jensen

        Zitat:
        „@hubi, Was spricht eigentlich dagegen das Land dauerhaft zu verlassen?“

        Sie!

  3. Liebe Frau Hoffmann,

    in den meisten Punkten haben Sie ja recht, bis auf die Mehrheit von Kriegsgegnern, die es eben im Zahlenverhältnis nur bei der Links-Partei so stark vertreten gibt. Redlich wäre es gewesen, dies auch noch kurz zu erwähnen.

    So bleibt nur, aus der Nichterwähnung der AfD rückzuschließen, diese Partei habe ‚das‘ politische Nöte wendende, vom Bürger langersehnte, Programm schlechthin.

    Da hätte ich mir jetzt eine weitere Ausführung aus Ihrer Feder gewünscht, warum so zurückhaltend? Der Bäcker ist seine gelungenen Kuchen notfalls schließlich auch selber oder?

    Und wie wäre es zudem mit einer genaueren Ausführung zur widererstandenen FDP, dem politischen Osterwunder 2017?

    „Lustig sind sie ja, die Liberalen, das muss man ihnen lassen. Aber an liberalkonservativen Prinzipien mangelt es ihnen gänzlich.“ Zitatende NH.

    Schade, das es im Wesentlichen so ist und Lindner nicht an das, fast unbekannte, jüngere ‚Freiburger Manifest‘ der FDP, angeknüpft, mit seinem Vorstoß gegen die Überprüfung der Anordnungen Merkels zeigte er doch Ansätze entwickelten Politikgenies. Da müssten dann die Deutschen Patrioten nur noch ihre, reichlich ‚internationalistischen Systemparteivertreter‘, die Hochfinanzsozialisten von Frankfurt/ Brüssel, ordentlich vor sich her treiben. Aber ich tagträume schon wieder, mit einer klugen Auswahl von:

    – Kriegsgegnern aller Parteien, ergänzt um
    – die antizentralistischen Linken und
    – die Natoaussteiger bei der AfD und
    – den letzten Durchblickern der ‚Freiburger-Manifest-FDP-ler‘, inklusiv echter Politiker wie Gerhard Baum usw…

    Das wäre mein ‚Aus-WAHL-Dreamteam‘ für Deutschland, ohne übermäßig bereits falsche Angst vor dem Wort ‚Deutschland‘ zu haben, nur wegen einiger suizidaler Spindoktoren und ihrer machtgeilen Auftraggeber.

    Sie grüßend und einmal im Kommentar-Forum erwartend; verteidigen Sie doch das AfD-Programm. Wenn nicht Sie daran glauben, wer dann sonst bitte? Und bloße Schwätzer grillen wir semantisch einen Kahane-Stempel auf den Allerwertesten.

    • Der Bäcker isst seine gelungenen Kuchen notfalls schließlich auch selber oder?

      • Karl Bernhard Möllmann // 23. Mai 2017 um 17:43 //

        . . .
        Sinnfreies vom Quatschologen . . .
        .
        Echte & gute Backwaren „kauft“ das begeisterte Publikum!
        .
        Echte & gute Kommentare ebenso!
        .
        Ihren gequirrlten Quatsch dürfen Sie sich gerne selber hinten reinschieben – denn vorne sperrt sich einfach alles – gegen Ihr entsetzliches Gesülze!

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 18:26 //

        @KBM
        …die Platte hängt!

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 18:31 // Antworten

      @Conrath
      Bitte kommen Sie endlich aus dieser Kahane-Nummer raus…
      ist das das unhinterfragbare Alternativmedien-Narrativ, dass geradezu manisch in jeden post dieser Seite gerotzt werden muss??
      Es gibt hier einige Foristen, die tatsächlich nicht anders können… – Sie sind auch dafür nicht dumm genug.
      Lassen Sie’s bitte…es wird peinlich!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 18:50 //

        @JJ

        Bringen Sie ein einziges, wirklich eigenes Thema, dann werden wir noch richtige Freunde.

        Grüssend

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 19:02 //

        @Conrath
        (…UJ lehnt Ihre Freundschaftsanfrage ab!)
        …zieht aber insofern mit Ihnen an einem Strang, als auch er es begrüßen würde, wenn Frau Hoffmann sich an der Diskussion beteiligen würde.

    • @Conrath
      Mit Ihrem Kommentar gebe ich Ihnen sogar Recht.
      Was wirklich fehlt ist eine Beschreibung der ALTERNATIVEN für Deutschland. Die sind zwar (bewußt) negativ in den Schlagzeilen, woran die (alte) Führungsriege klar schuldig ist.
      Trotzdem ist sie die einzig wählbare Partei, um Alt-Abgeordnete durch unverbrauchte Neu-Abgeordnete von ihren schmierigen maffiösen Netzwerk-Sitzen zu verdrängen.
      Bei aller inneren Zerstrittenheit steht zumindest die Chance 50:50, daß antisystemisch eingestellte Kandidaten im Bundestag sitzen werden, und das ist es ja schon wert, als eben ECHTE Opposition.
      Was ich mir gerade in dem Zusammenhang wünsche, ist eine klare bereits heutige Absage an jeglichen Fraktionszwang.
      Die Haltung zur Nato bei der AfD sowie GEGEN die Atlantikbrückenvertreter wäre klärungsbedürftig. Denn Nato-Bedienstete sitzen mit im Parteivorstand. Das hat mit Alternative in sinnvoller FREIER Fundamentalopposition nichts zu tun.
      Diese Ungereimtheiten, unsäglich befördert von Petry-Pretzell, verunsichert zur Zeit viele Interessierte, und nur DARIN liegt z.Zt. der Vertrauensverlust. Die im Gegensatz dazu stehende Höcke-Linie hat die innerparteiliche Mehrheit, und DIE wählt man mit einem Kreuz bei der AfD!
      Höre gerade eine wunderschöne uralt-Canzone im Radio (Canzone per te, la festa appena comminciata e gia finita), und hoffe, das Ende des Festes trifft auf das antideutsche Regime zu!

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 07:34 //

        @Nathan

        Ja, genau das erwarte ich seit dem ersten großen Parteitag der AfD auch und Danke für den politischen Inhalt.

        Wenn ich noch aktives Mitglied einer Partei wäre, ich bin (1998-2002) aus der PDS ausgetreten, in der mittelbaren Folge des Möllemann-Bashings, dann würde ich bei einem Artikel auf den derzeitigen Stand der Programmdiskussion und inneren Zukunftsaussichten der Partei eingehen.

        Kritik wird mensch so oder so einstecken müssen, das ist nicht zu umgehen, aber so fehlt eben der Vergleich zum Original. Genau das soll allerdings wohl verhindert werden, echte inhaltliche Diskussion, das ist schon so von den Systemmächtigen gewollt, insofern ist die Zurückhaltung von Frau Hoffmann nachvollziehbar, keine persönliche Marotte, sondern eben auch aus dem Druck der Bestandssicherer verstehbar.

  4. henry paul // 23. Mai 2017 um 16:26 // Antworten

    Leider verhalten sich die Parteien richtig!
    Lügen und Prahlen sowie falsche Botschaften senden ist die Essenz ihrer Wahlprogramme.
    Die NOT des Falktischen befiehlt das Lügen und Schöntun.
    Denn die Bevölkerung – die zwar aus 65% Michels besteht- geht mit Falten und Tatsachen oder Geschehnissen der Vergangenheit so um wie mit sich selbst: Vergessenheit und Eigenlob, auch wenns stinkt.

    Das EInzige was uns Bürgern bleibt ist Aufmerksamkeit, gute Wahrnehmung und mehr Zukunfts-Bewusstsein; in Erwartung all der Lügen kann dann weniger passieren und wer dennoch schwindelig wird, sollte ab und an einen Schluck Dopplekorn nehmen.

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 20:01 // Antworten

      @Henry
      Na, zumindest Ihre letzte „Empfehlung“ ist mal konkret und brauchbar…
      und beruht offensichtlich auf eigenen Erfahrungen!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 21:04 //

        @JJ (ein ernstes Wort an Sie oder Salingers späteres Verstummen)

        Ihr Spektrum reicht von durchschnittlichen Stil- bis einfachen Milieukritiken, wobei Sie dabei nochmals zu Pauschalierung neigen. Ihre, wohl nicht intensiver hinterfragten, ‚Lechts-Rinks-Koordinaten‘, sind überall, Ihre Denkweise bestimmend, herauszulesen und genau das macht Ihre Textbeiträge zu nicht wirklich originellen, nicht-eigenen Gestaltungen. Sie haben ein überschaubares Arsenal an Tütensuppen und Fertiggerichten (als Scherenkoch) und variieren das ganze lediglich. Aber der Mut zu einem eigenen, thematischen Ausflug/ Ausbruch, ist noch nicht da. Was hat Sie wirklich begeistert, für welches Prinzip setzen Sie sich ein?

        Nicht im Negativen,JJ, da sehen Sie einiges, haben sich dort Ihre Sensibilität aufgebaut, die aber ohne Eigenbeiträge zu Selbstzernierung führt.

        Es ist ein veritables Gestaltungsproblem, JJ. Und ich bin vielfach in Lagen geworfen worden, wo ich mit unterschiedlichst begabten Menschen gemeinsame Projekte initiieren musste/ konnte/ wollte, freie Planungen mit den allerverschiedensten, heterogensten, Gruppen/ Personen. Irgendwann begann mir das Spaß zu machen, je heterogener, auch widersprüchlicher, desto interessanter und hier in diesem Forum ist es nicht langweilig, nein. Ich mag einfach KBM, seine Platte, dann wieder Rosis Versuch kurz Anerkennung zu tanken, wie ein Löschflugzeug, kurz auf Seehöhe runterfallen, 15 Sekunden wassern und dann wieder abheben, toll oder Exils Einwurf. Dann die verlässlichen Diskursteilnehmer, mit eigenem, gereiften Input. JJ, das sollten Sie nicht alles durch die unterbestimmte ‚Lechts-Rinks-Brille‘ sehen und zerstören, das ist weit unterspezifisch/ unterbestimmt.

        Ich habe schon mit Betonschalungsarbeitern freie Kurvengeometrie auf der Baustelle diskutiert, oft gab es Freudentränen und freie Überstundenleistungen, die Arbeiten kamen ins Familienfotoalbum, Menschen haben an der Erstellung eines Kunstwerkes mitgearbeitet, etwas Seltenes und den Wert gespürt. Wenn ich dann gewisse Sachen anschaulich rüberbringen konnte, auch Fragen zu bestimmten Ausführungen bekam, habe ich mich auch sehr gefreut und wusste dann, bestimmte Sachen kommen eben auch an, nicht nur hochabstrakte Tatbestände, eben auch solche. Warum nicht mit Kindergärtnerinnen das Konzept der doppelten- oder mehrsinnigen Zeitströmungen behandeln, (retardierender und avancierender Impuls)? Genau da Brücken bauen, wo Bedarf und Interesse besteht. Es macht Spaß.

        Haben Sie mal eine Brücke oder eine Lampe, die Form für einen Stuhl oder eine Innenstadtpassage entwickelt oder eine Siedlung kreiert? Es macht sehr viel Freude und ich schenke gerne, empfange viel von anderen Menschen.

        Her je, auch Kritik ist wichtig, aber in einem ganz anderen Proportionsverhältnis(!) wie Sie es hier ausleben, deswegen meine Verweise auf die viele freie Luft nach oben, die ich noch sehe, wenn Sie etwas an Ihrer Destruktivität arbeiten und diese linearen Simpelbewertung aufgeben.

        Durchschauen Sie die nur gesinnungspolitischen Begriffsschablonen, dann wird was draus.

        Beuys hatte das so umschrieben, ich hatte mal kurzzeitig für ihn gearbeitet (Privatplanung) und bin Ihm über längere Zeit persönlich begegnet. Die Mysterien, also die allergeheimsten Kulturangelegenheiten, auch Konzeptionen, müssen heute im Hauptbahnhof (heute Netzforen!) stattfinden, eine schöne Umschreibung für gesellschaftliche Transparenz. Darum bemühe ich mich um transparente Vermittlung, auch von anspruchsvollen Themen, Zusammenhängen. Wer die nicht mag, kann wie in jeder Bahnhofshalle, jederzeit einfach weiterlaufen, das ist nicht mein Problem. Und es störte mich nicht, dass B. auch etwas versponnen war, so sind Menschen, vorallem Kreative. –

        So und nun lösen Sie sich mal von Kahane und Konsorten, das ist ein schlechter Umgang. Es sind Leute dabei, die ihren engen Horizont mit Machtmitteln auf die Allgemeinheit übertragen wollen. Machen Sie da nicht mit, verweigern Sie jede Unterstützung, KBM, Rosi und allen anderen hier zuliebe. Denken Sie an die vielen, durch Politik frustrierten Menschen. Jeder hat einen Anspruch darauf, nicht vom Staat gegängelt und für blöd verkauft zu werden, das ist mein Anliegen, dafür begeistere ich gerne.

        Wenn Sie moderne Literatur des 20. Jhdt. kennen, denken Sie dabei an die Mission J.D. Salingers, die Geschwister Franny und Zooey, die sich über den Sinn dieser blöden Serien unterhalten und dann eine Frau mit Lockenwicklern imaginieren, die genau diese Sendung über alles liebt… das ist ‚Sozialismus der Kreativen‘. Und wenn Sie ein Prinzip haben, dann können Sie das überall mit hin nehmen, dort reifen lassen, wo es wirklich gebraucht wird, das ist ein Kulturweg, Volkskultur, nicht Hetze gegen die Kleinen und Schwachen und Füßelecken der Knallchargen.

        Grüßend

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 21:44 //

        @Conrath
        Ja, Salinger…: guter Mann!
        Sie haben ja nicht ganz unrecht, wenn Sie bemängeln, dass in meinen Ausführungen das Positive, sozusagen das zukunftsgerichtete Konzept fehlt.
        Nur hat genau das mit der erbärmlichen Wiederkäuer-Dynamik dieses Portals zu tun – und mit der Leidenschaft, mit der ich viele der hier vertretenen Positionen ablehne…und darüber hinaus vielfach für gefährlich halte!

        „Denn nur dort kann sich das Bessere durchsetzen, wo das Schlechte zuvor getilgt wurde“, sagte einst Goethe, Steiner oder Schnitzel-Walter – und dieses Credo macht ja auch mit Blick auf grundsätzliche Themen, strukturelle Charakteristika und semantisch-ideologische Spezifika durchaus Sinn. Hier, wo zumeist nur negativ, ablehnend, denunzierend und ausgrenzend definiert wird (mit Blick auf die Gesellschaft als Ganzes), gilt es zuerst einmal den Wahn der Übelsten (mit Blick auf die Einzelnen) kenntlich zu machen. Erst danach macht es Sinn, Ziele positiv zu formulieren.

        Oder anders: was nützt denn der anspruchsvolle Diskurs, wenn Ihre Erinnerung nicht einmal von 12 Uhr bis mittags reicht@ Ich hatte Sie vorhin gebeten, den Kahane-Nonsens sein zu lassen…das Ergebnis ist, dass Sie wieder die gleiche Platitüde präsentieren! Was soll das??

        „Ich mag einfach KBM, seine Platte, dann wieder Rosis Versuch, kurz Anerkennung zu tanken…“, schreiben Sie! Wahrscheinlich sind Sie nicht nur harmoniesüchtig, sondern auch begabt darin, sich Sympathien einzureden, die nicht nur nicht existieren, sondern die auch niemandem etwas bringen – außer eben ‚falsche‘ Harmonie.

        PERLEN VOR DIE SÄUE, mehr ist es nicht. Schade um die schönen Perlen!

        Ihre Anmerkungen zu Beuys finde ich da interessanter und glaubwürdiger. Werd mir am WE die aktuelle Kino-Doku über ihn ansehen!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 22:31 //

        JJ

        Scheitern ist nicht als Selbstzweck sinnvoll oder gemeint. Auch ist Kritik der Beginn aller Geschmacksbildung und dann, im eigentlichen Gestaltungsmodus, als wichtige Selbstkritik unverzichtbar, ganz klar. Aber auch politische Missstände sind vielverursacht, mehrschichtig. Und es ist sehr bequem gegen die Hüten zu rennen und derweil mit den Palästen bequem-faule Kompromisse zu schließen, nur weil die Hütten besser erreichbar sind, auch für die Anfängerkritik. Nein, umgekehrt ist es richtig. Kritisieren Sie das mächtigste Prinzip, das größte nur denkbare, auffindbare politische Arschloch, darum geht es, den verrücktesten wissenschaftlichen oder philosophischen Fehlansatz. Als Goetheliebhaber oder teilweise Steinerversteher, muss ich meine Finger in die Wunden legen können, das stimmt schon, aber als Arzt, nicht als Folterknecht. Der kleine Unterschied ist sehr wesentlich. Und Kritik, die etwas zu meinem begrenzten Verstehen herunter zieht, ist noch garkeine Kritik! Daher gilt die erhöhte Zielbeschreibung, nur ‚kritische Kritik‘ ausreichend sein zu lassen. Wenn mich etwas zum Scheitern bringt, dann versuche ich es im Quadrat des Scheiterns neu oder gar ‚tetriert‘, egal, ich erhöhe dort den Widerstand aus echter Ursprungszeugung (i.S. Wolfgang Cramers, der Ultimativtipp war ernst gemeint), gerade dort/ während, wo sich der Widerstand erhöht.

        Und daraus erwächst Duldungskraft mit dem Leben zurecht zu kommen, nicht sein eigener Feind zu sein/ bleiben und ihn in jedem Entgegenkommenden projizierend zu bekämpfen. Die einfachen Kritikmerkmale nimmt dann das Mitgefühl unter seine (Charité-)Fittiche.

        Am liebsten würde ich Ihnen eine Geld-/ Zeitzurückgarantieerklärung ausstellen, auf das zuletzt Geratene, aber Sie müssen selbst entscheiden, darum geht es ja. Und was hindert Sie daran, auch in einfachen Worten, selber positive Beiträge zu geben, dort wo sie am Dringendsten gebraucht werden?

        Nicht zwischen 12 und Mittag, sondern vor jeder Zeitlichkeit ist die Urzeugung von Zeitigung schlechthin, das ist viel umfassender. Und von diesem Ursprung, der wir alle, als Ichbestimmung selber sind, wandelt sich aus Fehlererkennung freundliche Mitwirkung und gelegentliche, gemeinsame Reparatur. Kein Problem, es ist nur das gesteigerte ‚Prinzip der Kritik‘, hier des Mittelmaßes. Narzisstisch wäre, Fähigkeiten nicht zu nutzen, nicht zu entfalten, die dringend benötigt werden.

        Und nach dem Film unbedingt die Biographie von Hans-Peter Riegel lesen, sie trifft zu. Beuys ist ein Problembär. An ihm erschließt sich einiges, bis zum tiefen Tal der Kahanes, aber ich will Ihnen den Spannungsbogen nicht rauben, halte daher meine Klappe(nde) Tastaturfinger ruhig.

        Grüßend

  5. Mitspieler // 23. Mai 2017 um 17:43 // Antworten

    Mal blöd gefragt. War Politik jemals etwas anderes als Bauernfängerei?

    Der Mitspieler

  6. Die Salon Löwen der Polit-Systeme, deren Bedienstete, sowie alle Lobbyisten und
    sonstige Profiteure, braucht kein Mensch. Diese Leute wirken im Sinne der Besatzer

    Sie “fressen und saufen” nur – aber geben keine “Milch”!

    https://www.youtube.com/watch?v=xx0Lfs3dlxU

    Was die Menschheit wirklich braucht ist ein freies Geistesleben, welches sich auf die
    Wahrheit stützt und nur auf die Wahrheit!

    • @Zitrone

      Schachtschneider bringt die Lage zur weiter bestehenden Feindstaatenklausel gut auf den Punkt. Der Bezug zur ‚Neufreimaurerei/ Johannesmaurerei‘ Steiners ergibt sich mir noch nicht. Vielleicht können Sie ja den Zusammenhang noch etwas deutlicher machen.

      Danke

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 21:05 // Antworten

      @Zitrone
      „Was die Menschheit wirklich braucht…“ – eine Sentenz, die genauso platt und wohlfeil auch von KBM oder MAF kommen könnte!
      Was empfinden oder denken Sie, wenn Sie solche nichtssagenden Kalendersprüche klöppeln?
      Solche Hohlphrasen sollten auf einem anspruchsvollen Portal wie geolitico keinen Platz finden!

      • Zitrone // 24. Mai 2017 um 09:22 //

        @Jensen&Jacobi

        Wann ist der Mensch Ihrer Meinung nach frei?

        Er, der Mensch, kann doch erst dann wirklich frei sein, wenn er sich selbst
        folgen kann, ergo seinen Ideen/Idealen, nicht seinen niederen Instinkten.

        Der Einzelne kann demzufolge nie frei sein, wenn er beispielsweise einer
        Partei folgt oder dem was ihm sein Arzt sagt, der Herr Pfarrer von der Kanzel
        ruft, usw. usf..

        Der unfreie Geist wird sich immer den Zwängen, die ihm von außen
        übergestülpt werden unterwerfen. Diese Art Mensch, wird jeden Auftrag
        der ihm erteilt wurde, ohne diesen jemals zu hinterfragen, erfüllen. Wenn es
        darum geht ein Forum im Internet zu zerstören, wird dieser unfreie Geist dies
        tun.

        Wer sein Handeln nur nach Geboten die von außen erteilt werden ausrichtet,
        als Fettauge mit dem Strom schwimmt, nicht in der Lage ist, aufoktroyierte
        Normen zu überdenken/überwinden, hat verlernt auf seine innere Stimme zu
        hören, seinen eigenen Impulsen zu folgen.

        Ethik und Moral findet der der sucht, nur in sich selbst, niemals bei Kahane, Maas
        oder Macron, Merkel, etc. etc..

        Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle!

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 09:54 //

        @Zitrone

        Ja!

        „Ethik und Moral findet der der sucht, nur in sich selbst, niemals bei Kahane, Maas oder Macron, Merkel, [*Newton, Kant, Goethe, Steiner, das Nobelpreiskomitee, die neuen Kardinäle der Universitätswissenschaften, Meinungsforscher,…] etc. etc.. Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle!“ Zitatende Z. [*Anmerkungen/ Ergänzungen von Conrath]

        Danke

        Der Mensch, als sein bester Freund oder eigener Henkersknecht,ja.

      • Zitrone // 24. Mai 2017 um 10:14 //

        @Conrath

        Rudolf Steiner bietet das Sprungbrett, die helfende Hand, gibt den Anstoß, etc.,
        um überhaupt zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Siehe u.a.: „Die Philosophie der
        Freiheit“ von Rudolf Steiner. Dies sollten gerade Sie, Herr Conrath, niemals
        vergessen!

      • Zitrone // 24. Mai 2017 um 10:42 //

        @Conrath

        Warum haben Sie eigentlich in Ihren Anmerkungen/Ergänzungen,
        die neueren, materialistischen Religionswissenschaften vergessen?

        Schönen Tag allerseits!

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 10:48 //

        Liebe Frau Zitrone,

        aber da bin ich doch ganz nah bei Ihnen, sagte es schon, Jacobi & Kant hatten zusammen eine Art von Dietrich (Generalsschlüssel) gebaut, den Hegel nur noch etwas vergoldet und verfremdet hatte, der dann aber von anderen Denkern weiter ausgebaut wurde, insbesondere im 20. Jahrhundert maßgebend durch den, stark unterschätzten, Philosophen ‚Wolfgang Cramer‘. (Erst lesen, dann urteilen, empfiehlt auch Rudi)

        Und bei dieser Großaktion des sich selber bestimmenden Denkers, nicht des schon bestimmten, gedachten Denkinhaltes, hat auch Steiner seinen Anteil eingebracht, hat da mitgetan in einer Gruppe, das kann objektiv und ohne apologetische Überhöhung auch verifiziert werden, ja! Es gibt einen Anteil von Steiner, im engeren formalen Rahmen des Fichteanismus usw… Das sind Spezialthemen, ich schreibe dazu, brauche noch etwas, weil es gründlich sein soll/ muss/ kann. Und die puren literarisch-philologischen Steinerexperten haben diese Zusammenhänge zum Teil garnicht auf dem inneren Begriffsfeld-Schirm, wie etwa der katholische Helmut Zander oder aber nur zur Hälfte, wie der Mormone Christian Clement. Dem ist, bei aller Belesenheit und Methodik, die er mitbringt, der weitere Faden des transzendentalen Realismus, über Cramer, Conrad-Martius, Rohs, Bunte, und weitere Forscher/ Denker/ Philosophen ganz unbekannt. Christian Clement werkelt da als reiner Philosophiegeschichtler/ Philologe nicht Philosoph(!!) in der Vergangenheit, setzt sich nicht dem **extrem komplexen*** Thema der ‚Kritik der Transzendenz räumlich-zeitlicher Erscheinungsbestimmung‘ in ihren Prämissen und falschen Schlussfolgerungen, aus, das ist auch seine freie Entscheidung. Deswegen erwarte ich von Clement auch wenig, zur Zukunftsfähigkeit des ‚Steinerschen Monismus‘, den Sie ansprechen. Und ich darf Ihnen verraten, dass ich seit über 40-Jahren mit diesem Kernthema befasst bin, es nur nach und nach, dann erweitert, behandeln musste.

        Da, liebe Frau Zitrone, im ‚Olympischen Zenit der freien Bestimmungswissenschaft‘ und einer ‚transzendentalen Egologie-Kritik‘, hängt sozusagen der Erkenntnishammer, Thors-Hammer-3.0.

        Sie grüßend

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 11:02 //

        @Zitrone

        „Warum haben Sie eigentlich in Ihren Anmerkungen/Ergänzungen,
        die neueren, materialistischen Religionswissenschaften vergessen?“ Zitatende Z.

        Eine sehr gute, berechtigte Frage. Weil Religionswissenschaften nur deskriptiv, empirisch-historisch arbeiten können (Materialismus ist dort, vereinfacht geschrieben, zur Hälfte berechtigtes Programm). Alles andere wäre Religionswissenschaft. Und Religionswissenschaft benötigt wiederum den Transfer der Spitzenwissenschaft, das ist und bleibt aber die (eine) Philosophie (perennis), was Steiner ja durchgängig und vehement auch so gefordert hat.

        Also, die anderen Wissenschaften nutze ich nur als Wissenstransfer. Ihre Endinterpretation kann nur durch eine ‚wissenschaftstheoretisch vorgeklärte Philosophie (Erkenntnistheorie), geleistet werden, mit allen Randbedingungen, Logik, Hermeneutik usw.. Auch diese sind zwar wichtige, aber nur theoretische Zubringer. Erst das, ‚sich selbst bestimmende Denken/ (zeitigendes, im Ursprung dauerndes, monadisches Denksein) ist der Eigenrichter, ganz in der von mir genannten [Traditionslinie, s.o.].

        Sie grüßend

        Bin jetzt einige Tage in Süddeutschland/ der Schweiz, unterwegs, mit Kids & I-Pad

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 11:06 //

        Korrektur

        „Eine sehr gute, berechtigte Frage. Weil Religionswissenschaften nur deskriptiv, empirisch-historisch arbeiten können, dann als Religionsgeschichtswissenschaft (Materialismus ist dort, vereinfacht geschrieben, zur Hälfte berechtigtes Programm). Alles andere wäre zeitlose Religionswissenschaft. Und zeitlos-systematische Religionswissenschaft benötigt wiederum den Transfer der Spitzenwissenschaft, das ist und bleibt aber die (eine) Philosophie (perennis), was Steiner ja durchgängig und vehement auch so gefordert hat.“ C.

  7. Politiker sind erbärmliche Kreaturen. Das einzige das erbärmlicher ist, ist ein Politiker im Wahlkampf. Leider stehen ihnen ihre Wähler in dieser Disziplin um nichts nach.

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 20:22 // Antworten

      @packi
      VIELEN DANK für dieses anregende und im Duktus erfreulich moderate statement!
      Bitte informieren Sie sich – bei Interesse – doch auch beim Seitenbetreiber über die Hintergründe der Kampagne ‚Unser geolitico soll schöner werden‘.

      • ‚Unser geolitico soll schöner werden‘ ?!

        Jacobi, Sie Ferkel, Anzeigen für Bekanntschaften mit leichtbekleideten Damen aus Russland oder anderen Nationalitäten wird es auf diesem Portal nicht geben, vergessen Sie’s.

  8. Bis

    „Denn vorher müssen die sprudelnden Steuern der wie Zitronen ausgepressten Leistungsträger ja noch unter die Neubürger gebracht werden….“

    habe ich durchgehalten. Dann hat es mir aber mit der typischen AfD Hetze gereicht.

    • Sie sind aber schnell überfordert, etwas mehr Realitätssinn wäre unbedingt angebracht. Wie wäre es hiermit:

      – Die Blockparteien CDUCSUFDPSPDGRÜNELINKE sind Vasallen der Globalisten

      – Die Lückenpresse u.a. bestehend aus WELTFAZTAZSZ, sowie die Märchenonkel von ARDZDFWDRNDRBR ect. sind ebenfalls Vasallen der Globalisten

      – Das Märchen von der Demokratie dient nur dazu, die Schlafschafe zu beruhigen

      – Die Ostbeauftragte und Ihre erlogene Rechtextremismusstudie sind einfach nur peinlich

      – Der Bund zahlt (offiziell) 5,5 Mrd EUR für noch nicht anerkannte Asylbewerber (dem Geld der einheimischen Steuersklaven)

      – Peter Sutherland möchte bis 2050 jährlich 3 Millionen Zuwanderer nach Europa, um den Demographiefaktor aufzubessern

      – FDP Liebling Lindner ist Mitglied der Atlantik-Brücke, sowie u.a. Beisitzer der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. (seit 2012), dem deutschen Zweig der Atlantic Treaty Association. Diese sieht ihre Aufgabe darin, sich für die Politik der NATO, einschließlich ihrer Ausdehnung, einzusetzen – und natürlich Bilderberger Teilnehmer

      Das könnte man jetzt endlos fortführen, wäre aber reine Zeitverschwendung, da das Maasmännchen, seine Kahane und deren Würstchen nicht an Fakten interessiert sind, hier zählt nur noch Zerstörung der Gesprächskultur.

      Ist aber egal, Was stört es die stolze Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt ?

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 10:23 //

        @Green

        Stimme den meisten Ihrer aufgelisteten Punkten zu.

        Bei Lindner wäre die Frage, hat er Ambitionen den ‚veränderten Verhältnissen‘ der USA, auch innerhalb ihrer eigenen Einflussorgane(!) so etwas soll ja schon vorgekommen sein, lieber Green, Paroli zu bieten oder ist er nur ein weiteres Fähnlein im Winde, also auf stärkere Durchsetzerbefehle Wartender?

        Ich könnte es im Moment nicht entscheiden, würde für ein Offenhalten dieser Frage plädieren, ohne jede Naivität. Natürlich strebt Lindner Macht an. Nutzt er die Gunst der Stunde, um DE auf die Seite von Trump zu bekommen (Multilaterale Politik mit RF/ VCH zulassen) und den Supertanker Nato langsam, aber dafür sicher(!), auf neuen Kurs zu bringen, eine europäische Nato-2.0 zu schaffen, ohne Angriffskomponenten, ohne Ramstein & Co., im Verbund neo-gaullistischer Politik föderalisierter(!) Vater-/ Muttersprach-Länder, dann könnte der junge Herr aus NRW einen anderen Jungspund, nämlich das Globalisten-Macrönchen, ganz schön sportlich vor sich her treiben, usw… Sie können es sich ergänzen.

        Und was Sie leider in Ihrer Liste vergessen haben, warum wirbt Frau Hoffmann nicht für die, von ihr bevorzugte, AfD? Vielleicht ist ja ein weiterer Artikel geplant oder es gruppiert sich noch einiges um in der Partei der Alternative, etwa zugunsten der Goldman-Wunderland Alice. Die brauchte dann nur, zusammen mit Ihrem Alterskollegen, die eine BT-Wahl-Bedingung ausrufen, ja wir lieben die CDU-CSU-System-Kernpartei, heiß und innig, wenn wir beide eine Kleinigkeit durchboxen können, unsere Brautgabe, das Merkel muss in den Stall zurück, dahin, wo sie herkommt, auch wenn es furchtbar quickt und beißt, dabei. Und dann hätte mensch eine optisch bereinigte Lage in DE.

        Nun wäre es wieder eine Frage an die Vorsehung, endet das innere, politische Latein, der dann Gewählten, im System angekommenen Jung-Machtpolitiker, eben in dem Moment der Berührung mit der Macht, wie bei einem billigen Zaubertrick oder startet Alice mit Chrischan und hoffentlich ohne Föhnfrisur, in eine neue Zwischenzeit?

        Diese Zeit hätte immerhin die Überschrift, ‚Nottransformation der europäischen Globalisten‘, ändert Euch oder verliert Euro Weltposition (so ähnlich wie die Idee vom Übergangssozialismus).

        Das es da also nicht um Gutmenschenpolitik gehen wird, sondern ‚Mischformen‘ vertreten sein werden, ist mir auch schon klar (trotz Philosophie), was anderes erwarte ich, ‚zunächst‘ nicht.

        Aber wie denken/ denkt Sie/ Ihr Foristen darüber?

      • Greenhoop // 24. Mai 2017 um 11:20 //

        Aber wie denken/ denkt Sie/ Ihr Foristen darüber?

        @Conrath

        Was mich umtreibt ist die sichtliche Militarisierung in England und der zeitgleiche Hassaufbau in den englischen Boulevardzeitungen. Wer die Mail, den Express oder Sun kennt weiß, dass diese Blätter erheblichen Einfluß auf die Bevölkerung ausüben, die Stimmung gegen den Islam nimmt gerade beängstigend zu und es stellt sich die Frage, wann wir ähnliches in Deutschland sehen werden.

        Knapp 2 Wochen vor der Wahl in England dasselbe Spiel wie in Deutschland, die Zensurbehörde der Insel im Gleichschritt mit der hiesigen.

        https://netzpolitik.org/2017/wahlmanifest-der-britischen-konservativen-frontalangriff-aufs-internet/

      • MutigeAngstfrau // 24. Mai 2017 um 11:29 //

        Zitat Conrath „das Merkel muss in den Stall zurück, dahin, wo sie herkommt, auch wenn es furchtbar quickt und beißt, dabei. Und dann hätte mensch eine optisch bereinigte Lage in DE.“

        Da wollen wir doch einfach mal fest die Daumen drücken, dass der fabelhafte Julian Assange die dicke Bombe (bildliche Assoziationen sind gestattet) platzen lässt.
        Wobei ich ja befürchte, dass es der Masse inzwischen egal ist, was diese Galionsfigur des großatlantischen EU-Traumschiffes früher in der Seefahrtsschule gefummelt hat.
        Hauptsache im Vorgarten explodieren die Gartenzwerge nicht.

        Und Conrath, woher haben Sie nur diesen Helferkomplex, aus ganz offensichtlichen Störsendern einen Dolby-Surround-Kanal friemeln zu müssen?
        Das nervt inzwischen sicher viele.

        Der Gedanke Lindner und die Goldmannfrau betreffend ist übrigens charmant. „Allein mir fehlt der Glaube“.

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 11:35 //

        @Green,

        schon klar und nicht zu vergessen, der Staatsterror. Aber Engeland bleibt gespalten, bewegungsunfähig, kann die CoL nicht abschütteln, nicht leben und nicht sterben. Alles Wasser fließt zurzeit die Themse stromaufwärts. Nix ist, wie es scheint. Und für einen Dauerkampf gegen die EU gibt es auch keine richtige Begeisterung ein Patt, die Queen sollte ins Wasser gehen oder? So haben es die Innuit-Senioren auch früher gemacht, wenn sie nur noch Belastung für die Gemeinschaft waren, still und rituell respektvoll begleitet. Ich würde der Queen ein Lichtchen anzünden. Und Charles sollte die CoL auf-/ ausräumen und versteigern, bei Sothebys (ein sehr alter Traum!).

        Grüße

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 11:47 //

        @MAF

        Ja wo kommt das offensichtliche Helfersyndrom her?

        Ich vermute es ist karmisches Schuldempfinden, kann mich immer so gut in die größten Schufte reindenken, dass es mir selber manchmal schon komisch wird dabei, aber das habe ich schon länger.

        Aber meine selbstverordnete Purgatoriums-Therapie zeigt Fortschritte, die Atmung wird schon ruhiger usw…

        Sie grüßend

        (und KBM hat ja recht, vertauscht nur die einzelnen Reinkarnationen und hat sich dem Thema angenähert und ist dann wieder geflohen, das kommt relativ häufig vor, schließlich geht es da um’s ‚Eingemachte‘. Sobald er in seinem Kopf den Reinka-Gedanken gegen die CIA-Bedrohung aktivieren kann unter Einbezug seiner eigenen Vorgeschichten, müsste es ihm auch wieder besser gehen, meine Sympathie ist nicht gespielt…)

        Und ein Forum kann auch als ‚Gesamtkunstwerk‘ verstanden/ betrieben werden, offen für alle, ich erwarte von JJ noch mehr echte Leistung. Und sein Vorschlag, mehr Teilnahme der Autoren im Forum, kann ich nur unterstützen, würde dem Gesamtkunstwerk weiter aufhelfen, mit offenem, kreativen Ende.

      • Matz-Luca // 24. Mai 2017 um 12:46 //

        @MAF

        „Und Conrath, woher haben Sie nur diesen Helferkomplex, aus ganz offensichtlichen Störsendern einen Dolby-Surround-Kanal friemeln zu müssen?
        Das nervt inzwischen sicher viele.“

        Das ist ganz offensichtlich ihr Problem. Sie wissen immer und von jedem was richtig ist und was nicht. Ihre Dauerbeschallung aus unwichtigen (Nicht)-„Nachrichten“ hier kann auch nicht jeder aushalten. Dennoch ertrage ich für meinen Teil das ganze wortlos und will Sie auch gar nicht aus Ihrer paranoiden Welt zerren. Leben und leben lassen. Schonmal was davon gehört? Meine Meinung: Menschen wie Sie treiben mit ihrem Frust doch bloß Keile in die Gesellschaft. Vielleicht schwadronieren Sie nicht nur mal rum sondern engagieren sich im positiven Sinne. Aber das wollen Sie nicht, denn Sie laben sich hier lieber im Leid bzw. sehen sich gerne in einer abstrusen Opferrolle. Daher auch ihre leeren Worte zu alles und jedem.

        Vielleicht konnte ich Sie ja ein wenig erreichen. Take it easy, Baby!××

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 13:19 //

        @Matz

        So ein Wind um ‚Take it easy (baby) but take it‘, glauben Sie im Ernst, ich trete Ihrem, noch erweiterungsbedürftigen, ‚Konzept von Paranoia‘, bei?

        Sie interpretieren Ihre Welt, schon vergessen, das Grundprinzip?

        Also immer schön brav bleiben und dazulernen, ein Schmollmund bringt jetzt auch nicht weiter und das Baby war wohl an MAF gerichtet, ob ihr das überhaupt zusagt, ist noch die weitere Frage.

        Na ja, lieber Hosenträger-Matz, ist nicht böse gemeint, wie denn auch, mit diesem ausgewachsenen Helfersyndrom, reicht das denn noch nicht, meine Güte, meditieren Sie etwas über innere Prinzipien die mit C. anfangen und mit é aufhören.

        Sie grüßend 😉

  9. @Matz

    Verständlich, so als wenn jemand einen Vortrag mit 4 Ööhms beginnt, dann hüstelt und umständlich beginnt, sein Manuskript sucht und dabei die Brille verlegt hat, man spätestens dann den Raum wieder still verlässt, obwohl der Redner nur etwas aufgeregt war, ob seines wichtigen Beitrags. Problem ist nur, wenn das Alle so machen, schnell davon eilen, bevor Verhandelt wird, gibt es keinen Hauptgewinn(er), Alle gehen leer aus, weil sie ihr ‚basales‘ Kommunikationshandwerk nicht zu nutzen wissen. Oder die bisherigen Winner bleiben Winner.

    Hohe oder niedrige Steuern gibt es eben garnicht ohne die notwendige Rückfrage/ Randbedingung, ja unter welchen Gesamtbedingungen denn bitte?

    Es gibt neue Geldordnungsmodelle, da braucht es zum Beispiel überhaupt keine Steuererhebung mehr im bisherigen Sinne, weil der Staat inflationsfrei direkt umbucht. Auch dann aber bleibt noch die sehr erhebliche Frage, welcher Staat soll direkt umbuchen, ohne die Zwischenschaltung von Bankstern, der zentralistische Bürokratie-Lobbystaat oder besser doch, der föderal-machtdezentrale Teilhabe-Staat?

    Sie sehen daran oder könn(t)en es sehen, wenn es in Zukunft eine politische Zukunft überhaupt noch gibt/ geben soll(!), dann ’n u r‘ mit erheblich intelligenteren, nämlich angemessenen, ‚vernetzten Fragen‘.

    Und die Frage Steuern rauf/ runter, bei Beibehaltung des korrupt-maroden Gesamtsystems ist ungefähr so intelligent wie ein Streit darüber, ob mensch sich zuerst den rechten oder doch immer erst den linken Schuh binden müsse, da gebe ich Ihnen mit Ihrer Frage-/ Pauschalbehauptungs-Zurückweisung recht.

    Der Winner sagt dann einfach, der mit doppelter Schuhbindung hat eindeutig evolutionär-kulturelle Vorteile, fällt nicht so schnell/ häufig, auf die eigene Schnute usw….

    Typisches ‚zu-Kurzdenken‘ ist daher das erheblich wesentlichere Merkmal/ Stichwort/ Problem, jetzt und in Zukunft, wenn es uns an Zukunft überhaupt noch gelegen ist, sonst scheitern wir alle ganz ‚typisch‘ oder auch arcghetypisch (>Hubi) an unseren verschiedensten Typisch-Ausrufen/ Typisch-Wahrnehmungen, eingebauten ‚Archetypenbremsen‘.

    Ich Sie auch

  10. Waltomaxens Wahlmampfrede

    Herrische Damen, damische Herren,

    es ist soweit. Ein Politiker hat sich entschlossen, Ihnen, dem Volke endlich reinen Wein einzuschenken. Oder vielmehr Wasser, weil wir uns Wein nicht mehr leisten können.

    Wir haben es in 20 Jahren fertiggebracht, die Realeinkommen auf ein Niveau zu drücken, dass große Teile der Familien selbst bei elterlichem Doppelverdienen nicht mehr über die Runden kommen. Eine ehedem bedeutenden Binnenmarkt haben wir dadurch längst schon ausgetrocknet.
    Seit die UDSSR verschwunden ist, hat die Nomenklatur keine Ansgt und keinen Grund mehr, Sie, das Volk, am Aufschwunge partizipieren zu lassen. Durch die Deutschen Dumpinglöhne ist es uns ferner gelungen, auch die Europäische Konkurrenz weitgehend aus dem Felde zu schlagen.
    Vor allem die Südländer stehen dadurch vor dem Bankrott, aber auch Frankreich. Wir werden die durch unseren Fleiß erzielten Außenhandelsüberschüsse also wohl kaum mehr einforern können.

    Die „Exportweltmeisterschaft“ dürfte unser Land in die üble Lage bringen, ca. 700 000 000 000 Euronen an uneintreibbaren Targetsalden abschreiben zu müssen, was für viele Mittelständler das „Aus“ bedeuten wird.

    Wir haben nicht nur umsonst gearbeitet, sondern auch unseren Abnehmern Kredite gewährt, um bei uns den Eindruck einer boomenden Exportwirtschaft und Vollbeschäftigung zu erwecken. Doch nun wird bald in der Gestalt wachsender Firmenpleiten und Massenentlassungen die Stunde der Wahrheit schlagen. Und wir haben kein Netz, diese Belastung aufzufangen, zumal wir auch die zahlreichen Asylanten zu versorgen haben.

    Sämtliche Sozialkassen streben der rapiden Entleerung zu. Das gilt auch und besonders für die Rentenversicherungen. Bald wird es nur noch 40% des Bruttolohnes an Rente geben, mit sinkender Tendenz. Schließlich fast gar nichts mehr.

    Machen Sie sich also auf eine höchst unsichere Zukunft gefasst und erwarten Sie vom Staate, dessen Steuraufkommen rapide sinken muss, keinerlei Alimentationen mehr.

    Nehmen Sie bei Autofahrten immer genug Sand mit, um eventuell auftretende Schaglöcher auffüllen zu können.

    Es wünscht Ihnen eine gute Nacht

    Waltomax

    • Nachsatz:

      Ich könnte Ihnen noch einiges über NATO – und Bürgerkrieg erzählen. Aber gleich nach dieser Rede bekomme ich ein Mittagessen umsonst und muss vorher noch pinkeln.

      • Conrath // 24. Mai 2017 um 11:28 //

        Lieber Walter,

        vorher is besser und sorgen Sie bitte für echtes Kaiserwetter im Süden, bin in Herrischried, irgendwann steht eh ein Treffen an.

    • Lieber Walter,

      „Die „Exportweltmeisterschaft“ dürfte unser Land in die üble Lage bringen, ca. 700 000 000 000 Euronen an uneintreibbaren Targetsalden abschreiben zu müssen, was für viele Mittelständler das „Aus“ bedeuten wird.“ Zitatende W.

      Stimmt alles.

      Aber vergessen wir doch nicht, früher oder später, nach der Denkpause in DE und der schönen Kalergi-Sozialismus-EU, wird es wieder Vermögensabgaben und andere bewährte Mittel geben und vielleicht Teile einer Geldreform. Ich weiß auch nicht wie lange das dann dauert, aber alles ist besser, als dieser andauernde Schwachsinn mit System.

      Sie Grüßend

  11. Passt hier gut rein, denn die Kirchen gehören ebenso zu den „Neppern, Schleppern
    und Bauernfängern“.

    Auszug aus dem Programm des ev. Kirchentages 2017:

    Christlich-muslimische Dialogbibelarbeit Prof. Dr. Claudia Janssen, feministische Theologin, MarburgZentrum Regenbogen Schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell, transgender,
    intersexuell, queer – die Vielfalt der sexuellen Orientierungen ist groß. Der Gesprächs-
    bedarf ebenso. Das Zentrum soll Anlaufpunkt für Interessierte, Neugierige, Expertinnen
    und Experten sein. Es bietet neben Begegnung und Dialog auch persönliche Beratung.
    Coming-Out-Workshop für lesbische Mädchen und Frauen Ein Angebot von: Sarah-Luise
    Weßler, Grundschullehrerin, Netzwerk Labrystheia, Espelkamp

    Workshop: Und wo bleibt die Lust? – Austausch für Frauen* zur Sexualität – Ausschließlich
    für Frauen

    „Oversexed and Underfucked“? (I. Osswald-Rinner) Lust und Sexualität – Mythen und
    Realitäten

    Ökumenischer Arbeitskreis Sadomasochismus (SM) und Christsein, Kraichtal

    Wiederkehr des völkischen Denkens – Neue Rechte – braune Esoterik – Neugermanen Die
    Neue Rechte, Einprozent und die Identitäre Bewegung Braune Esoterik und die Reichsbürger

    Breiten Raum nimmt auch das Thema Asyl auf dem Kirchentag ein.

    Podienreihe Flucht, Migration, Integration Mahl mal anders: Feierabendmahl in der
    Flüchtlingskirche

    Gender-Zentrum Feierabendmahl von und für (nicht nur) Männer Gestaltung: Ev. Zentrum
    Frauen und Männer, Hannover

    https://www.der-ruf.info/wp-content/uploads/2017/04/Kirchentag-Berlin-2017_-.pdf

    „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen“…

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