Ein fragwürdiges „Rechts-Gutachten“

Cover der Göttinger Studie / http://www.demokratie-goettingen.de/aktuelles/studie-rechtsextremismus-und-fremdenfeindlichkeit-in-ostdeutschland Cover der Göttinger Studie / http://www.demokratie-goettingen.de/aktuelles/studie-rechtsextremismus-und-fremdenfeindlichkeit-in-ostdeutschland
Wissenschaftler des Göttinger Instituts für Demokratieforschung erstellten eine Studie über Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Sie zeugt von Unkenntnis.

In der vergangenen Woche haben Göttinger Wissenschaftler des Instituts für Demokratieforschung eine Studie[1] über Rechtsextremismus in Ostdeutschland unters Volk gebracht. Anlass der Studie war angeblich „die auffallende Häufung der Delikte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.“

Da fragt man sich natürlich, ob die wissenschaftlichen Kapazitäten in den Neuen Ländern nicht ausgereicht haben, denn in Dresden, Halle oder Greifswald war und ist man an den Realitäten der DDR doch ein bisschen näher dran. Die „Welt“ schreibt über das Gutachten:[2] „So könne laut Studie die Sozialisation in einer geschlossenen Gesellschaft wie der DDR, in der Migranten nicht als Bürger, sondern als Gäste betrachtet wurden, als ein Faktor für das höhere Maß an Fremdenfeindlichkeit nicht stark genug betont werden.“

Etwa 380.000 Besatzer

Geht’s noch? Die Rote Armee bzw. ihr Nachfolger, die Sowjetarme hat sich nie als Gast gesehen, allenfalls nach 1990. Auch ist bis 1990 nie ein Deutscher auf die krause Idee gekommen, dass die Russen Gäste sind. Auch waren die Offiziere und Soldaten keine Migranten. Nach spätestens drei Jahren wurden alle sowjetischen Militärpersonen unterhalb der Generalsebene planmäßig ausgetauscht und mussten wieder in die Sowjetunion, wo sie hergekommen waren. Sehr gegen ihren Willen freilich. Kaum einer hatte soviel Heimatliebe, dass er zurück wollte.

Vermutlich haben die Göttinger „Wissenschaftler“ die etwa 380.000 Besatzer ausgeklammert, und beziehen sich auf einige tausend Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam. Letztere kamen relativ spät ins Land. In den Fünfzigern, Sechzigern und Siebzigern gab es diese Hilfsarbeiter nicht. Mir ist in den achtziger Jahren nicht ein einziger Vertragsarbeiter begegnet, so selten waren sie. Dagegen betrug die Truppenstärke der Russen zwischen 1,5 Millionen und etwa 380.000.

Dazu kam Familiennachzug. Die erste Gardepanzerarmee war in Dresden stationiert, die zweite in Fürstenberg, die dritte Stoßarmee in Magdeburg, die 8. Gardearmee in Nohra und die 20. Gardearmee in Eberswalde. Dazu kam die 16. Luftarmee in Wünsdorf. Ganze Armeen gegen ein paar Farbige und Vietnamesen. So waren die Größenverhältnisse.

Das Problem war das Wegkaufen

Das Problem waren ja nicht Russenfrauen, Mosambiker und Vietnamesen, sondern das Wegkaufen. Kaum ein Laden, wo man nicht die Ellenbogen von dicken Russenweibern abbekam, wenn es etwas Attraktives gab. Ausländische Touristen, die beispielsweise nach Weimar reisten, stürmten ja nicht das Goethehaus oder das Schillermuseum, sondern die Schuh- und Textilgeschäfte in der Innenstadt. Sie kamen ja fast alle aus osteuropäischen Staaten, wo es auch so gut wie nichts zu kaufen gab, oder noch weniger, als in der DDR. In Polen liefen einige Kinder während des Kriegsrechts barfuß herum.

Wegen Russen, Vietnamesen und Touristen wurden die Zuteilungen nicht erhöht, so dass die einheimische Bevölkerung wiederum in Berlin oder Bezirksstädten einkaufen musste, wo die Zuteilungen größer waren. Und das größte Problem waren wegen ihrer schieren Zahl die Russen.

Aber nicht nur wegen ihrer Zahl, sondern auch weil sie Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn ein Wirtschaftssystem des permanenten Mangels aufzwangen. Ohne die russische Besatzung wäre das von ausländischen Panzern gestützte SED-Regime binnen einer Woche völlig zusammengebrochen und die Marktwirtschaft wäre eingeführt worden. Und das ganze Schlangestehen wäre Geschichte gewesen.

Lauter Russenmärchen

Die Russen wurden nicht wegen ihrer Rasse missachtet, sondern wegen ihrer völligen Unfähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu gestalten. Sie konnten um die Erde fliegen, waren aber nicht in der Lage, eine Schuhsohle anzukleben oder irgendein läppisches Wirtschaftsgut in der richtigen Menge zu produzieren und zu verteilen. Die russischen Soldaten wurden nicht gehasst, sondern bedauert, weil sie schlimmer als Tiere gehalten wurden. In den Kasernen gab es fast täglich Kohlsuppe. Nach dem Abzug habe ich eine russische Kasernentoilette gesehen. Zwanzig Löcher im Fußboden nebeneinander, vier Wände und eine Tür, das war’s. Trotzdem sollten die Ossis ständig von den Russen lernen. Indoktrination jeden Tag: Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen.

Gearbeitet wurde in den Betrieben angeblich nach der Nina-Nasarowa- und der Bassow-Methode. Das waren so wichtige Erleuchtungen, wie dass man vor dem Feierabend seinen Arbeitsplatz aufräumt. Alle wichtigen Erfinder waren Russen. Das U-Boot, die Dampfmaschine, das Flugzeug, alles von Belang war von Russen erfunden worden. Die Werktätigen machten darüber ihre Witze: „Wer hat die Lokomotive erfunden?“ – „Lokomov. Der hat sie aus einem Stück gefeilt.“ Oder: „Wer war der Erfinder der russischen Erfinder?

Von der Wiege bis zur Bahre wurde den Leuten die führende Rolle der Sowjetunion gepredigt. Der Weltfrieden, die internationale kommunistische Bewegung, der Warschauer Vertrag, alles nur unter Moskauer Führung denkbar.

Von Herrenmenschen die Nase voll

Das wissen die unterbelichteten „Wissenschaftler“ aus Göttingen alles nicht. Sie verstehen deshalb das reservierte Verhalten der Ostvölker gegenüber Ausländern nicht. Polen, Tschechen, Sachsen, Ungarn und andere Völker östlich des Eisernen Vorhangs haben Ausländer immer nur als Besatzer, Ausbeuter, Mörder und Herrenmenschen aller Sorten erlebt. Es waren ja nicht nur die Russen, sondern auch Türken, Deutsche und Schweden, die den Frieden in Osteuropa immer wieder gestört haben. Die Türken, die dreihundert Jahre den Balkan besetzt hielten, waren keine Vertragsarbeiter. Und auch keine „Gäste“. Das waren Migranten.

Von Herrenmenschen, die sie dominieren und fernsteuern, haben die Nationen des Ostens die Nase voll. Nach Jahrzehnten und Jahrhunderten der eingeschränkten oder fehlenden politischen, kulturellen und ökonomischen Gestaltungsmöglichkeiten will niemand ausländische Besatzer, die die europäische Kultur missachten und sich für die besseren Menschen halten.

Leider hat der Islam die fatale Tendenz, andere Kulturen und Religionen zu missachten. Wenn islamische Funktionäre und Funktionärinnen sich über Islamophobie beschweren, sollten sie die Nase mal in den Koran stecken und lesen, was dort über die Kuffar steht. Und sich informieren, was in den Medresen gelehrt wird.

Ein unsägliches Göttinger Gutachten, das Nebenwidersprüche künstlich aufpimpt, um den Ossis rassistische und rechtsradikale Gedanken unterzuschieben. Die Wahrheit ist: Demokratie ist nicht ohne den Kampf gegen Herren- und Übermenschen zu haben. Und auch nicht ohne Kampf gegen die Medien, die 1914, 1939 und heute wieder auf der falschen Seite stehen. Auf der Seite der Seite von verantwortungslosen Idealisten, hirnlosen Gesellschaftsklempnern und brutalen Diktatoren, nie auf der Seite des Volks.

 

Anmerkungen

[1] http://www.demokratie-goettingen.de/aktuelles/studie-rechtsextremismus-und-fremdenfeindlichkeit-in-ostdeutschland

[2] https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article164725620/Woher-kommt-der-Hass.html

 

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Über Wolfgang Prabel

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108 Kommentare zu Ein fragwürdiges „Rechts-Gutachten“

  1. henry paul // 21. Mai 2017 um 09:04 // Antworten

    Kritik der Studie zum Rechtsextremismus ( Giessen) , Henry Paul, 05/17
    Das ist keine Studie, das ist ein Narrativ aus zusammengebastelten Zeitungsberichten, vorformulierten Statements, inhaltlich dezidiert vorgetragenen Meinungseinheiten und unwissenschaftlich ausgeführten Untersuchungen bzw. Beschreibungen „altbekannter“ Narrative. Es reichen schon wenige Textauszüge: um die Studie zu de-klassifizieren.
    Original-Textauszüge: 
Insgesamt haben wir in diesen Regionen knapp vierzig Einzelinterviews vor Ort geführt … – Anschließend wurden die erhobenen Daten analysiert und interpretiert sowie in den aktuellen Forschungsstand ( der vorliegnden anderen Meinungs-Studien aus Leipzig u.a.) eingebettet
    Die Untersuchung ist allerdings eher deskriptiv ausgerichtet – es wird also nicht der Versuch unternommen, die Ursachen für die Mobilisierungserfolge lokaler RechtsextremistInnen mithilfe wissenschaftlicher Erklärungsansätze zu reflektieren.
    Neben teilnehmenden Beobachtungen, Leitfrageninterviews und Gruppendiskussionen ( Anmerkung:der Studien-Betreiber) wurden zudem Dokumenten- und Materialanalysen (Propagandamaterial, polizeiliche Dokumente und Tageszeitungen) vorgenommen
    ..da der Fokus ausschließlich auf der Analyse der Strategien der rechtsextremen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen lag und nicht auf der Erforschung von Ursachen für die Ballung rechtsextremer Einstellungen
    Hinsichtlich der den Rechtsextremismus begünstigenden (gesellschaftlichen, ökonomischen, demografischen und für den ländlichen Raum charakteristischen) Kontextbedingungen stellt Borstel fest, dass „Vorpommern eine Region ohne Demokratieerfahrung und Tradition [ist]. Es gibt keine Freiheits-, sondern eine Autoritarismustradition“ (Borstel 2011: 57). Das wird z.B. mit der dort bis nach dem Zweiten Weltkrieg dominierenden Gutsherrenstruktur ( Anmerkung: das enstspringt der amerikanisch definierten Schuld-Thematik der JUNKER- Kultur!) und den in dieser Region ausgebliebenen Protesten während der Revolution 1989 begründet.
    Diese mangelnden Erfahrungen mit politischer Partizipation und die enormen ökonomischen Strukturschwächen der Region (vgl. Fischer/Volkmann 2008) sind sicherlich Besonderheiten Ostvorpommerns, die ein erhöhtes rechtsextremes Einstellungspotenzial kaum überraschend erscheinen lassen
    Die Autoren gehen hier auf Basis von Putnams Theorie der Genese sozialen Kapitals in zivilgesellschaftlichen Netzwerken (vgl. Putnam2000) und von Erkenntnissen aus der Vertrauensforschung (Offe 2001) davon aus, dass der Aufbau sozialen Kapitals eine „starke“ Form des Vertrauens voraussetzt, die auf der begründeten Annahme beruht, „dass die anderen [Akteure] im Prinzip wohlgesonnen sind und die Kooperation allen Beteiligten nützt“.
    Anknüpfend an eine Studie von Forrest/Kearns (2001) identifiziert Marth fünf Bereiche, anhand deren sozialer Kohäsion gemessen werden kann: 1. Werte und Zivilgesellschaft, 2. Soziale Ordnung und Kontrolle, 3. Soziale Solidarität und Reduktion von ökonomischen Ungleichheiten, 4. Soziale Netzwerke und soziales Kapital, 5. Lokale Verbundenheit und Identität.(Anmerkung: hier wird aus Schwurbsel-Wissenschaft Fakten gemessen/hereininterpretiert und mit Begrifflichkeiten operiert, die selbst nicht wissenschftlich alleine bestehen können, weil es nur „soziologisch verbrämte Meinungscluster“ sind)
    Andreas Klärner zeichnet in einer Feldstudie die Transformation der Aktionsformen der rechtsextremen Szene in Jena (anonymisiert als „A-Stadt“) nach und stellt dabei fest, dass seit 1999/2000 ein Strategiewechsel dieser Szene zu beobachten ist, der sich in einer bewussten Abkehr von spontaner Gewalt und in einer Hinwendung zu zivilen Aktionsformen und zum parteiförmigen Rechtsextremismus äußert ( Anmerkung: ein Konstrukt wird gebildet, um einen Konstrukt nicht oder doch zu beweisen)
    In einer (in dem von Heitmeyer/Grau herausgegebenen Band veröffentlichten) Lokalstudie über „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ (GMF) in der Stadt Dresden ( Anmerkung: die Leipzig-Studien-Meinungen) wird nachgewiesen, dass das Wohnumfeld tatsächlich eine wichtige Rolle spielt… (Anmerkung:Die Heimeyer-Konstrukte weren jetzt hier als FAKTUM hingestellt und dienen der erneuten Beweisführung: das ist Zirkelschlüssige Un-Wissenschaft)
    Für die Untersuchung von Rechtsextremismus in lokalen Kontexten bieten sich vergleichende Sozialraumanalysen an.13 Hierfür greifen wir auf Überlegungen von Heitmeyer/Grau (2013) und Quent (2015a) zurück.14 Quent unterscheidet drei Analyseebenen: A) Kontextfaktoren, B) Angebotsstrukturen des organisierten Rechtsextremismus und C) rechtsextreme Geländegewinne.( Anmerkung: das klassische Meinungs-Untermauerungs-System: eine Ursprungs-Arbeit wird in jeder weiteren Arbeit immer wieder um-und-umgedreht und verwendet, um Pseudo-Wissenschaft herzustellen, wobei schon die Ursprungsarbeit absoluter Unsinn ist)( Heitmeyer und Quent beschäftigen sich ausschliesslich im Rahmen IHRER Interpretation des „erforschten“ Rechtsextremismus, der aber nur aus Meinungen besteht)
    Während z.B. in Anklam die wahrgenommene Qualität der lokalen sozialen Ordnung sowie die positive Bewertung der wirtschaftlichen Lage vor Ort mit einem geringeren Grad an Fremdenfeindlichkeit ( Anmerkung: Fremdenfeindlichkeit ist, wenn Bürger eine andere Migrations-Politik fordern) einhergehen( Anmerkung: Urteile aufgrund von Meinungen!), lässt sich in Wernigerode überhaupt keine Korrelation von sozialer Kohäsion und Fremdenfeindlichkeit feststellen ( Anmerkung: wie hat man denn Korrelation- Überprüfung hergestellt)
    ..aber um kohärente Erzählungen über diese Besonderheiten und die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre zu formen ( Anmerkung: also besteht der ZWECK darin, ein Narrativ zu bilden und zu finden- die ganze Arbeit dient nur diesem Zweck), sind die befragten AkteurInnen gezwungen, sie im Lichte der Wendeerfahrungen und der DDR-Zeit zu interpretieren( Anmerkung: die Interpretation ist sunjektiv, persönlich, unfaktisch und unwissenschftlich).
    Durchgeführt wurden diese „Gespräche“ jeweils direkt in den Städten, um den TeilnehmerInnen erstens eine problemlose Anreise zu ermöglichen und ihnen zweitens ein möglichst vertrautes Umfeld zu bieten. In Freital wie auch in Heidenau fiel die Wahl auf lokale Gasthäuser, was sich insoweit als Vorteil erwies, als diese den TeilnehmerInnen bekannt waren und sie sich somit in einer gewohnten Umgebung befanden ( Anmerkung: um das Gespräch nicht als wissenschaftliche Untersuchung zu kennzeichnen und verdeutlichen- also dient subversive Gesprächsführung später als „wissenschaftliche Untersuchung“), Nach Abschluss der „Fokusgruppengespräche“ wurden diese transkribiert.
    Teilnehmende Beobachtung: Hierzu zählen Besuche von öffentlichen Veranstaltungen wie Stadtratssitzungen, Bündnistreffen, Demonstrationen, Fußballspielen sowie Stadt- oder Grillfesten. ( Anmerkung: diese teilnehmenden Beobachtungen haben den Charakter von Gossip-Studien amerikanischer Psychologen während der McCarthy-Ära)
    (Anmerkungen die Begriffe ‚Rechtsextremismus‘ und ‚Rechtspopulismus‘ werden hier einfach subsumiert!- ein grober Schnitzer; also ob man Auto-Diebe mit car-spottern gleichsetzen könne)
    (Anmerkung und exemplarisches Studienmuster: der Studien-Satz: Die Affinität zu rechtsextremen Einstellungs- mustern ist somit Ausdruck einer „kollektiven Regression“ als Reaktion auf soziale Differenzierungs-Prozesse . Jeder unterstrichene Begriff ist weitgreifend interpretierbar, nicht erklärt, nicht mit FAKTEN oder Statistiken oder Interviews oder Vorkommnissen unterlegt- er ist nur MEINUNG. Diese Meinung wird mit Meinungen aus anderen „Studien“ verglichen ( wobei der Begriff des Vergleichs nicht korrekt oder konkret definiert wird) und so immer weider neuen „vor-definierten untermauernden Meinungen“ zugeführt.

    Fazit: diese Studie ist ein zirkelschlüssiges Narrativ, das – ausgehend von einer vrogefertigten Meinung und unbewiesenen Behauptungen- diese Subjekt-Teileinheiten soziologisch und politologisch aufzuladen mit weiteren Meinungs-Konstrukten und Behauptungen, um das Narrativ schlüssig und stimmig zu gestalten. Es ist dasselbe Muster wie die rechstextremistischen LEIPZIG-Studien:
    unwissenschftlich
    unfundiert
    unsubstantiell
    Solche „Studien“ werden von der Obrigkeit in Auftrag gegeben, gefertigt und veröffentlicht, um die politisch gewollte Meinung der Obrigekeit zu untermauern mit einem konstruierten Narrativ, das der Öffentlichkeit als unumstösslicher Beweis für die Thesen der Obrigkeit dienen soll. Solche Studien sind Volksverhetzung und Wissenschaftsmüll, die in die Schubladen des Stalinismus, der Hitler-Ära und der US-amerikanischen Säuberungs-Thematik zuzuordnen sind.
    Interessant ist in diesem gleichzeitigen Zusammenhang die „rechtsextremistische Unterwanderung der Bundeswehr“, die sich daran ausmacht ( n.von der Layen), dass man z.B die ROT-KREUZ-Flagge von 1945 in Kasernen findet u.a. Blödsinn…
    Zum Schluss sei ein Satz zum linksextremistischen Lager gesagt: ca. 100.000 pro-aktive Links-Extremisten sind täglich in den grossen Uni-Städten Frankfurt, Mainz, Giessen, Göttingen, Hamburg, Berlin, Essen, Leipzig unterwegs und fackeln KFZ ab, verletzen Afd-Politiker gefährlich, machen Sachbeschädigungen und dokumentieren offen und unbeschadet grundgestzwidriges Verhalten als Ziel-Verhalten, um den Staat auszuhöhlen. Da werden keine Studien gemacht und das gesamte Linksextreme „Faktum“ einfach ausgeblendet. Allein diese Tatsache stellt solche „Rechtsextremistik-Studien“ ins Abseits.

    • @Henry

      Vielen Dank für Ihre Anmerkungen zu dieser Auftragsarbeit. Sie haben bereits die unwissenschaftliche Vorgehensweise (Sandwich-/ oder älter Buchbindersynthesen) aufgezeigt.

      „(Anmerkung: das klassische Meinungs-Untermauerungs-System: eine Ursprungs-Arbeit wird in jeder weiteren Arbeit immer wieder um-und-umgedreht und verwendet, um Pseudo-Wissenschaft herzustellen, wobei schon die Ursprungsarbeit absoluter Unsinn ist)“ Zitatende HP.

      Und Sie sagen es ja, Ziel ist nicht die systematische Erfassung der tatsächlichen, zeitgeschichtlichen Formationsbedingungen und ihrer Dynamik, sondern die Herstellung gesinnungspolitsch verwendbarer Narrative. That’s all, wer mehr darin sehen will, braucht dann schillernde Phantasie oder eben schlechten politischen Vorsatz. Solche Arbeiten sind die sinngemäßen Ergänzungen unserer zeitgenössischen ‚lochsemantischen‘ Massenmedien.

      „(Anmerkung: diese teilnehmenden Beobachtungen haben den Charakter von Gossip-Studien amerikanischer Psychologen während der McCarthy-Ära)“ Zitatende HP.

      Exakt, und zum Lachen obendrein, wenn mit dieser Pseudowissenschaft nicht so viel falscher, autoritativer Erklärungsanspruch generiert werden sollte/ würde. Den meisten bleibt dann nur noch das Bürgermaul offen zu halten, in diesem Fall wohl die beste aller möglichen Reaktionen, frei nach Leibniz.
      Und natürlich wird die – erfolgreiche – Lechts-Rinks-Aufspaltungsstrategie dann nicht weiter thematisiert, wie Sie darstellen, passt doch, eine Auftragsarbeit mehr, gleich für den Papiermüll, bzw. für die weitere Spaltungsagitation der Globalisten.

      • hubi stendahl // 21. Mai 2017 um 11:21 //

        @Conrath

        Zitat:
        „Exakt, und zum Lachen obendrein, wenn mit dieser Pseudowissenschaft nicht so viel falscher, autoritativer Erklärungsanspruch generiert werden sollte/ würde.“

        Woraus überhaupt erst abgeleitet werden kann, warum es möglich ist, dass es keinen nennenswerten Widerstand mehr gegen die perverse Sammlung von biometrischen Daten in der EU gibt. Haltet sie in Angst und spaltet sie, damit sie sich freiwillig überwachen lassen:

        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Biometrie-Superdatenbank-EU-Kommission-will-alle-Security-Daten-vernetzen-3719086.html

        Vielleicht wachen die „JJ´s“ ja auf, wenn erst Drohnen mit Software zur Gesichtserkennung über ihre Köpfe fliegen:

        https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Regierung-will-Drohnen-mit-Gesichtserkennung-an-der-Grenze-einsetzen-3678966.html

        Dabei werden die „Räächten“ und der von den Diensten erfundene böse IS und die Moslems im allgemeinen, in Zukunft als Argument für die flächendeckende Überwachung herhalten müssen:

        https://netzpolitik.org/2017/neue-vorratsdatenspeicherung-fuer-grenzuebertritte-von-unionsangehoerigen-geplant/

        Und wer glaubt, dass ihn das alles nichts anginge, der hat die Entwicklung verschlafen und wird nach etwaigem Aufwachen den Notarzt im totalitären Wohlfahrtsstaat automatisch auf der Matte haben, denn die App am Arm sendet die wichtigsten Daten rund um die Uhr an alle relevanten Stellen im totalitären Wohlfahrtsstaat, den Sie Nannystaat tauften.

        Ist doch cool, oder?

        Zitat aus Heise: „Die Deutsche Post testet in Partnerfilialen Infodisplays mit Gesichtserkennungs-Technik, die zielgruppenspezifische Werbung ausspielen sollen. Die „adpack“ genannte Technik des Berliner Unternehmens Indoor Advertising (IDA) erfasse Geschlecht und ungefähres Alter der Person vor dem Display, erklärte ein Sprecher der Post gegenüber heise online.“

        Ist nicht nur coooool, ist auch geeeeil! Wer dagegen ist, ist räächts.

        https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fuer-gezielte-Werbung-Deutsche-Post-testet-Displays-mit-Gesichtserkennung-3682944.html

        Und wenn am Ende der Entwicklung, so in 4-6 Jahren, das vollständig gläserne Schaf auf der Wiese steht, werden auch die Helfershelfer erkennen, dass sie nur Schafe waren, denen man einredete Bullen zu sein. So wie aktuell die GRÜNEN, die man gerade fallen lässt. Auch der Mohr, den man gerade von Afrika nach Europa treibt, hat dann seine Schuldigkeit getan und kann dann abtreten. Das wird dann aber sehr unlustig!

        Schönen Sonntag!

      • Conrath // 21. Mai 2017 um 11:52 //

        Vielen Dank Hubi,

        Ihre weitere Detailierung zeigt wie perfide doppelnutzbar diese technologischen Innovationen sind und auf völlig ahnungslose, entpolitisierte Konsumenten trifft. Hier gesinnungspolitischer Aufruhr, dort Ahnungslosigkeit in höherer Potenz.

  2. Deutscher im Exil // 21. Mai 2017 um 09:32 // Antworten

    Die Lüge ist schon im Titel: Die meinen Mitteldeutschland.

    Ostdeutschland sind die völkerrechtsswidrig polnisch und russisch besetzten, seit über 1.000 Jahren deutschen Gebiete.

    Die Pläne, alle Deutschen aus Ostdeutschland zu vertreiben, reichen zurück bis 1848 zum Pan-Slawisten Kongreß in Prag. Damals wollte man Deutschland östlich der Linie Lübeck-Triest von allen Deutschen „säubern“, also fast das gesamte Mitteldeutschland und Deutsch-Österreich.

    • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 09:30 // Antworten

      . . .
      BINGO !

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:25 //

        Nee,
        @KBM,
        da is nix mit BINGO!
        Aber mit einem Wort kann man das durchaus kommentieren…:
        SCHWACHSINN!

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 16:36 //

        @Ulrich (Jan)

        Ihr Pöbeln beweist, daß Sie keinerlei Argumente haben!

        Si tacuisses, philosophus mansisses!

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:45 //

        @ Deutscher (zum Glück im Exil)
        Wenn der Starkdeutsche ins Lateinische wechselt, wird’s noch peinlicher.
        Bleib im Auslande und nähre dich redlich…und schalt das Notebook ab!

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 17:00 //

        @Ulrich

        Klar ist es Ihnen peinlich, nur minimale Sozialisten-Bildung zu haben!

        Aber Bewußtwerdung ist Ihr erster Schritt zur Heilung!

        Ich beende diese Diskussion mit Ihnen hiermit, zumal Sie mich beim intellektuellen Niveau-Limbo gnadenlos schlagen, wie Sie gerade mehrfach bewiesen haben!

        Adieu!

        Aber an Den glauben Sie ja eh nicht. Doch Karma gilt auch für Atheisten!

    • Aktuell scheinen die MSM umzuschwenken und die Wut auf die schöne grenzenlosen Welt lenken zu wollen, vermehrt berichten nun Provinzblättchen wie die RP über Einbrecherclans, oder übelst zusammengefaltete Bürger die Zivilcourage zeigten und SPD-Oberkasper Oppermann wollen nun endlich klare Kante zeigen – es ist Wahlkampf und da darf dann auch ein wenig die Wahrheit angesprochen werden, damit sich die Schlafschafe auch richtig abgeholt fühlen – ab Oktober sind dann wieder die Nazis dran.

      Wer im Übrigen regelmässig das Pressportal Blaulicht verfolgt bekommt so leider gar nichts von deutschen Rechten berichtet, dafür lernt der geneigte Leser die europäische Landkarte erheblich besser kennen und was die offenen Grenzen doch für eine Wohltat für die (friedlichen) Menschen bedeuten, hier wird Ihnen noch geholfen.

      …und die Grünen möchten jetzt Pa(t)Zen, das Land mal wieder richtig nach vorne bringen, dann doch lieber Thorsten Schäfer-Gümbel, den Oberversager der SPD, der will endlich wieder Geld in die Bildung stecken und kostenlose KITAS (natürlich nicht für Nazis) für alle, aber bitte nur nach dem italienischem Vorbild, die Impfpflicht für insgesamt zwölf Krankheiten und hoher Buße für Verweigerer – richtige Gutmenschen das, oder könnte das möglicherweise nur ein weiterer Schritt Richtung Konditionierung zwecks nahender Vollversklavung bei Totalüberwachung sein, ein Chip für alle…zum Glück sind das keine Nazis.

      • @Greenhoop,

        die Impfpflicht in Italien hat mich auch schockiert. Das Pendant dazu stellt der aus der Versenkung wiederauferstandene, Mainstream gerecht aufgearbeitete Christian Lindner dar, der ebenfalls nach einem Impfzwang für Babys, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren schreit. Hoffentlich wird es ein Rohrkrepierer, wenn nicht, dann haben die heutigen Eltern eben versagt. Wer sich nicht wehrt, kann hinterher nicht jammern. Es ist, wie Sie sagen, ein weiterer Schritt in die Versklavung und Totalüberwachung, denn schließlich werden mit den vielen Impfungen bei den Babys und Kleinkindern die Grundlagen für schwere Erkrankungen in den Lebenssaft geschossen und somit gibt es jede Menge Umsatz für die Pharma-Industrie.

        Eltern sollten anfangen, darüber nachzudenken, warum ihre Babys/Kinder nach Impfungen plötzlich nicht mehr durchschlafen, übermäßig viel schreien, Fieber bekommen, Hautausschläge bis hin zur Schuppenflechte bekommen, Asthmaanfälle haben und/oder Konzentrationsschwierigkeiten aufzeigen. Einfach mal ohne Vorurteile schlau machen.

  3. Vielen Dank, Herr Prabel,

    Sie zeigen den tatsächlichen, real erlebten, Querschnitt durch die ‚rote Bürokratur‘, das ‚Neupreußen‘ unter Fremdverwaltung. Von den Besatzerzahlen ausgehend ist es logisch, dass eine, über Jahrzehnte an herkunftsmäßig homogene Einwohner, gewohnte Bevölkerung, ganz andere Verhältnisse und Wahrnehmungen hatte, als die gegenwärtige Bevölkerung von ‚Neufünfland‘, damals etwa das Leerkaufen und die grobe Besatzerpropaganda. Das Leerkaufen war dabei so real und wenig gekünstelt, wie diese Holzschnittpropaganda, die nur noch als Retrofassung gruselig ist. Aber aus den Zeitverhältnissen wissen wir, so muss es sich angefühlt haben, Ihr Bericht ist in sich stimmig!

    Um wie viel anders ist die heutige, durch und durch gekünstelte Nachrichtenpropaganda, politische Pirouetten überall, Realsatire von der Regierungsbank. Die vollen Regale sind nun für alle erreichbar, aber nicht für die älteren, auf dem Lande, Vergessenen, die 20 km Fahrt zum nächsten Facharzt vor sich haben. Aus Mangel wurde billiger Ramschüberfluss, aus Holzdialektik, geschliffene Edellügen, silberne Zensurscheren im Kopf der Leistungswilligen, wohin mensch auch schaut.

    Und die großen Wirtschaftswanderungen der Südeuropäer nach Westdeutschland gab es so nicht/ nie in der DDR. Die Vietnamesen waren an Fleiß eher noch ‚deutscher‘, viel später dann der Massenzuzug aus Afrika und der Levante. Ängstliche und sorgenvolle Menschen, mit Ersparnissen und Handy in der Tasche, aber ohne echte Hoffnung ausgestattet!

    Wie denn auch, ihre Migration hatte von Anfang an etwas abenteuerlich bis absurdes. Europa, das Land der Hoffnungen? Oder ist es nicht eher so, wie bei uns die Wahlentscheidungen, es gibt für die Migranten meist doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, Strick oder Patrone. Nicht weil es andere Menschen sind, sondern weil die großräumigen Verhältnisse aus der gleichen, globalistisch-plutokratischen ‚Planwerkstaat‘ stammen. Es ist die sinngemäße Fortsetzung unserer Demokratur-Verhältnisse und auch eine Form von Realdialektik, wie die fleischigen Ellbogen der leerkaufenden Russinnen. Niemand war freiwillig hier, weder die ‚Ureinwohner‘ noch die Hinzukommenden. Das ist geblieben, bis heute, unter einem dünnen Firnis von Erfolgsgeschichtchen, nur die Hoffnungsbilder wurden ausgetauscht. Es gibt mehr grelle Farben in der Stadt und die Hoffnungslosigkeit fährt in modernen Unterflurgelenkbussen, durch die hoffnungsfreien, grell-grauen Landschaften.

    Die Göttinger Auftragsarbeit müsste nach den Regeln der Kunst kritisiert werden, aber viel kann nicht erwartet werden, wenn dort die Randbedingungen bereits mit den Forschungszielen verwechselt werden usw…

    Und die Realität?

    Nicht die Menschen, die zu uns geworfen werden, wie früher die Besatzer, im Westen ja noch heute zu sehen rund um die amerikanischen und Nato-Standorte, bis heute in den Massenmedien nur bejubelte Verhältnisse(!), sondern die Kunstverhältnisse, in die viele hoffnungslose Menschen getrieben werden machen die Gefahr aus!

    Es wurde immer wieder in den alternativen Netzmedien darauf hingewiesen, dass systematisch-vorsätzlich, sau-arabisches Geld in die Ausbildung von Söldnerarmeen gesteckt wird:
    https://deutsch.rt.com/europa/50893-islamistisches-terrorzentrum-saudi-arabien-unterwandert-kosovo/

    Das ist das Problem, was wir haben, eine ungeheure politische Anmaßung und Fehlsteuerung und zugleich vorsätzliche Verwirrung und Blindheit für die realen Verhältnisse. Der Bürger muss dies selber erkennen und die richtige Seite von der falschen unterscheiden. Solidarität mit allen, von dieser Politik betroffenen Menschen, ist das Gebot der Stunde und nicht das Äugeln auf den freiwerdenden Juniorpartnerplatz im Lobbyisten- und Kriegsreichstag zu Neu-Großberlin. –

    Was als ‚Anschauungswiderspruch‘ des alten Reichstags galt und oft Hohn und Spott erntete, nämlich Goebbels Fußverwachsung und kleine, eher südeuropäische, Statur, findet heute seinen zeitgemäßen Anschluss in dem ‚Anschauungswiderspruch‘ einer föhnfrisierten, 7-fachen Ärztemutti, die von Verteidigung (mit Schrottmaterial) spricht, aber eine gewaltbereite Bellizistin ist, Angriffskriege mit befehligt! An den 7 Kindern liegt es eher nicht und an dem äußeren Anschein auch nicht, Goebbels hatte, mit dem Vorkind Harald, auch 7 Kinder, ein schlechter Treppenwitz der Geschichte!?

    Aber Erscheinung und Wirklichkeit kann Gesinnungspolitik eh nicht auseinanderhalten, das ist/ wird Aufgabe einer neuen, intelligiblen Politik sein. –

  4. Hier eine halbernste Gegenstudie die nochmals zeigt, wie schnell ein Vorurteil/ eine Auftragsarbeit, mit losen Theoriefragmenten und Beobachtungssplittern als wissenschaftliche Behauptung ausstaffiert werden kann:
    https://sciencefiles.org/2017/05/21/studie-universitaetsangehoerige-linksextrem-prekaer-neidisch-und-deutsche-hassend/

  5. Einen Kritikpunkt möchte ich bei Herrn Prabels Artikel anbringen:
    Er spricht von Russen, sollte aber besser damals von Sowjets sprechen, auch wenn darunter die meisten Russen waren. Aber es war das SOWJET-System, die diese dahin geschickt hat.
    Heute betont und fördert das West-System ja das Russen-bashing, und dem sollten wir uns prinzipiell nicht anschließen durch irreführende emotionale Falsch-Verwendung des heute sensiblen Wortes „Russen“.

  6. bernd peters // 21. Mai 2017 um 22:10 // Antworten

    Last sie ihre Studien schreiben.
    Da es aber im Krieg nicht gesittet zugeht und man hat uns den Krieg erklärt, sage ich dazu.
    Schiebt euch euren Rechtsextremismus hinten rein, welchen freien Geist interessiert schon dieses schwachsinnige Gelaber von Arschkriechern.

    • Ulrich Jacobi // 21. Mai 2017 um 22:44 // Antworten

      @Bernd…
      Dass Ihnen jemand den Krieg erklärt hat, wundert mich nun wiederum nicht! Dafür dürfte es so einige Gründe geben…

      • hubi stendahl // 22. Mai 2017 um 19:06 //

        @Ulrich Jacobi

        Zitat:
        „Dass Ihnen jemand den Krieg erklärt hat, wundert mich nun wiederum nicht! Dafür dürfte es so einige Gründe geben…“

        Sehen Sie, dass ist das Problem der „linksdrehenden Kulturen“. Es ist gerade so, wie es in den Milchprodukten biologisch vonstatten geht: Rechtsdrehende Milchsäure kommt im menschlichen Körper ebenso vor, wie linksdrehende. Während rechtsdrehende bei der Energiegewinnung im Stoffwechsel und beim Schutz des Darms hilft, wirkt die linksdrehende langsam und selten positiv. Für Säuglinge ist sie sogar besonders schädlich.

        Es ist also kein Wunder, dass linksdrehende Kulturen sich für Kriege als Mittel der Auseinandersetzung entscheiden. Versuchen Sie es doch einmal mit rechtsdrehenden Kulturen. Vielleicht sind Ihre Absonderungen dann weniger übelriechend. Denken Sie daran, der Darm beginnt in der Speiseröhre.

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 19:10 //

        @Hubi

        Brilliant!

    • @Peters

      Sie denkschreiben es, genau. An diesen Studien ärgert einen vorallem, das es wieder unnötig verplemperte Gelder sind und wer sich von solchen Billigpamphleten beeinflussen lässt, dem ist eh schlecht zu helfen.

      Ein Kurzmemorandum anderer Art würde ich hingegen dringend zur Lektüre empfehlen, es hat die Expertise eines realistischen Überblicks auf den derzeitigen Gesamtzusammenhang der Weltlage ‚untergehender Hegemon versus multipolar-staatliche Mitstreiter‘:
      http://vineyardsaker.de/2017/05/22/dies-und-das-analyse-realitaet-und-geplatzte-luftballons-i/#more-411

      Grüßend

  7. Berichte aus der DDR lese ich immer wieder gern. Ich kann sie mir nämlich so garnicht vorstellen. Das war dann auch alles, wozu dieser Artikel gut war.
    Ranma

  8. @Ranma

    Im Kern sind alle Berichte eigentlich immer (nur?) Reiseberichte. Ob Sie mit einer IKEA-Gebrauchsanweisung durch die Tücken einer Möbelmontage gelotst werden oder in den lebendigen Vorstellungen anderer, buchlesend, von einem Widerspruch/ Primat, zum nächsten radeln, dabei versuchen das eigene Gleichgewicht zu halten oder eine Hygienesicherheitsanweisung für eine Krankenhausabteilung umzusetzen, Laboranweisungen studieren, alles sind kleine oder große Wanderberichte. Was sonst?

    Selbst der frühe Wittgenstein forderte im Grunde zunächst nur ‚einfachere Beschreibungen‘. Bis ihm dann auffiel, dass die Reise auch interdimensional geführt wird und zwar zwischen Erleben und Zeitbezeugen, einfache Zeit zeugt sich selbst und ‚e r s t‘ [nicht zugleich wie er am Anfang seiner Erkenntnisreise annahm!] in der Bestimmung ‚b e g r e n z t‘ sie sich als/ auf, das ‚G e z e i t i g t e/ Bestimmte. Das war dann schwervermittelbare Reiseerfahrung, aber gehört zum gleichen Genre. In einem viel engeren, direkten Sinne, ist mensch darauf schon vielfach gekommen, etwa hier:
    http://literaturkritik.de/id/21077

    Aber selbst Mathematik oder ein Verhör bei der Polizei ist immer nur Reisemitteilung, Bewegungsnachvollzug. In der Mathematik sind es die Beweis-‚Gänge‘, beim Verhör die Rasterung aller Beteiligten nach der Frage, was konnte X,Y,Z zu diesem und jenem Zeitpunkt bereits wissen. Das ist ein praktisches Wissen, kann doch so manche Verschwörung/ Verabredung so doch noch offengelegt werden. Also ist Reisen und darüber Berichten auch wesentlich politisch, bzw. kann es jederzeit werden, falls der/ die Reisende bereits diese Kategorie entdeckt hat.

    Kommunikation, die ursprüngliche Telepathie, heute technisch erweitert, hat dieses Reisen Vieler mit
    Vielen immer schon verbunden, so wie Wegzeichen und Kreuzungen dann äußere Wege verbinden.

    Das ‚Ankommen am fremden Ort‘ ist meistens mit einer leise, kaum merklichen, Enttäuschung verbunden. Enttäuschen ist der Modus des genaueren Erfahrens von Zusammenhang. Das geht aber unmerklich in ein orientiertes ‚Angekommensein‘ über, wir sind vielfälltigst daran gewöhnt. Und die es genau erfahren wollen bemerken dann noch, das im Angekommensein eine Bestimmung wirkt, die wir zuvor als jeder Zeitlichkeit zurvorlaufende, einfache Zeitzeugung selber, sozusagen ‚vorausreisend‘ bereits mitbestimmt hatten, eine scheinbare Zeitschlinge. Entscheidend ist das ‚einfach‘ wie Wolfgang Cramer in ‚Grundlegung einer Theorie des Geistes‘ es reisebeschreibt.

    Sie grüßend

    • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 10:00 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Quatschologe:
      .
      „Enttäuschen ist der Modus des genaueren Erfahrens von Zusammenhang.“
      .
      Definition „Modus“ aus Wikipedia:
      .
      „Modus (aus lateinisch modus für „Art“, „Weise“; Mehrzahl: Modi) steht für: Modus (Statistik), der häufigste Wert in einer Stichprobe. Modus (Stochastik), Lagezahl einer Wahrscheinlichkeitsverteilung.
      Gequirrlter Quatsch!
      .
      „Enttäuschen“ = aufklären!
      .
      VORHER war die TÄUSCHUNG
      .
      Dann das ENDE der Täuschung
      .
      Also Wahrheit, also Aufklärung!
      .
      Sprach der Quatschologe:
      .
      „WARUM einfach – wenn es denn auch kompliziert geht?“
      .
      Meine Antwort:
      .
      „Kompliziert“ ist immer DANN perfekt – wenn ich LÜGEN & VERWIRRUNGEN perfekt VERTUSCHEN & TARNEN will!
      .
      „Einfach“ kapiert JEDER – und LÜGEN & QUATSCH haben keine Chance!

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 10:43 //

        @KBM

        Enttäuschend ist der echte Antagonist zu täuschend, so auch die Enttäuschung (= Erkenntnis/ Erfahrung) gegenüber der Täuschung (=Teil-/ oder Gesamtirrtum).

        Bitte einfach ganz schlicht ein- und ausatmen und dann nochmals überdenken, was Sie da ellenlang abspulen. Ich lese P.C. Roberts regelmässig und er hat viele, sehr gute, Analysen beigetragen, da sind wir einer Meinung.

        Also einfach nur ‚d e n k e n‘, lieber Herr KBM

      • Hallo @KBM,

        logisch und treffend analysiert!

        Immer wieder bewusst „komplizierter“ sinnfreier Quatsch, der von Ihnen und auch anderen enttarnt wird und darauf folgen immer wieder Antworten des Quatschologen, die wiederum unlogische und verwirrende Textteile enthalten. Und somit ist das Thema gewechselt und der Faden zerstört, wie das von Ihnen genannte Beispiel zum Video von @Zitrone. Wir könnten seitenweise nun die Beispiele des Quatschologen zitieren, die alle die selbe Vorgehensweise entlarven.

        Interessant ist und bleibt dabei, wie geschickt diese Art von Tarnung ist!

        Ihre Worte daher nochmals:
        “ WEIL das Internet die üblichen Methoden der Verfolgung Andersdenkender ausgehebelt hat – sind jetzt diese neuen Methoden der Verfolgung Andersdenkender im „Gespräch“ – oberste Priorität hat auch hier die TARNUNG & TÄUSCHUNG der Bürger, denn die ZENSUR wie hier auf GEOLITICO darf ja vom Volk NICHT durchschaut werden . . .“ Zitat-Ende

        Darf ich es mit Ihren Worten sagen? BINGO!!!

        Schön, dass es noch Menschen gibt, deren Logos noch funktioniert.

        Es grüßt Sie
        Rosi

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 12:52 //

        @Rosi

        Dann wünsche ich Ihnen viel Erkenntnisfreude mit KBM’s Spezialthema, seiner 0,5 % Auslegung, es ist ein etwas billiger Tarnungsversuch von KBM, der Hubbardt Ansichten, also Scientologen-Logos, besser Scientology-Dogmatik. Wobei ich die erste Wortkombination ausdrücklich nicht empfehle, überhaupt immer Logos, i.S. der Athenischen Philosophenschule, mit Geist und Weltseele, übersetzen würde, nicht mit dem von Ihnen grammatikalisch kontextuierten Logos (= logisch/ oder der Logik, die in etwa besteht oder nicht besteht, wenn mensch bereits grammatikalisch korrekt spricht), dann ist Logos eben nur das Wort, der richtige (nominal-normative) Wortgebrauchssinn.

        Also treten Sie diesem Quark ruhig bei, ich gehöre nicht zur Gedankenpolizei, argumentiere nur ganz gerne.

        Sie grüßend Frau Rosi

        (dabei sind Sie hier doch einmal mit dem ‚Anspruch des Denkens‘ gekommen, aber vielleicht dauert es noch ein Weilchen, egal)

      • Hallo @KBM,

        und schon wieder will er mich belehren, ich wisse den Unterschied zwischen Logik und Logos nicht (dabei zeigen Sie, @KBM, nicht nur eine gut funktionierende Logik sondern eben auch einen hervorragenden Logos, aber ich weiß ja, das Sie mich verstanden haben und viele Geolitico-Leser ebenfalls).

  9. Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 09:50 // Antworten

    . . .
    WEIL Globalisation OHNE Krieg & Gewalt NICHT funktioniert – braucht die Globalisation immer einen „glaubwürdigen“ FEIND !
    .
    Als dieser angebliche „FEIND“, dienen mal die Juden, mal die Scientologen, mal die Muslime, mal die Rechten, mal die hells angels, mal die Reichsbürger, mal die Identitären, mal die, die die „FALSCHE“ Meinung haben . . .
    .
    DIESER jeweils auf’s Neue von einer kriminellen Regierung auserkorene „FEIND“ ist das Fundament der RECHTFERTIGUNG – auf der das kriminelle Konstrukt der VERFOLGUNG der „anders Denkenden“ aufgebaut wird.
    .
    WEIL das Internet die üblichen Methoden der Verfolgung Andersdenkender ausgehebelt hat – sind jetzt diese neuen Methoden der Verfolgung Andersdenkender im „Gespräch“ – oberste Priorität hat auch hier die TARNUNG & TÄUSCHUNG der Bürger, denn die ZENSUR wie hier auf GEOLITICO darf ja vom Volk NICHT durchschaut werden . . .
    .
    DAS allein erklärt scheinbar „sinnlose“ Kommentare des Quatschologen und seiner Freunde vom angeblichen Verfassungs-„Schutz“ – die in Wahrheit nur immer wieder bestens getarnte Totengräber der FREIHEIT sind !

    • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 10:16 // Antworten

      . . .
      Und RICHTIG kriminell wie zur Zeit, ist es immer dann – wenn dieser angebliche „FEIND“, und sein „Angriff“ auf das „World Trade Center“ am 11. September 2001 zu einem beispiellos brutalen ANGRIFFS-KRIEG gegen JEDE FREIHEIT AUF DIESEM PLANETEN MISSBRAUCHT WIRD.
      .
      Denn der „war on terror“ vom nach wie vor frei herumlaufenden Kriegs-Verbrecher George W. Bush war ein FAKE-TERROR der VORHER eingeweihten US-Regierung – wie Richard Gade und seine „architects for truth“ inzwischen Punkt für Punkt wissenschaftlich nachgewiesen haben – und immer mehr hinter’s Licht geführte Bürger beginnen DAS auch langsam zu begreifen!
      .
      http://www.ae911truth.org/
      .
      Der angebliche „Krieg gegen den Terror“ ist die größte LÜGEN-Geschichte aller Zeiten – und die ZENSUR und das Ende der Meinungs-FREIHEIT, sind die hoffentlich letzten verzweifelten Versuche der kriminellen Globalisten-Regierungen – diese WAHRHEIT an ihrer Verbreitung durch das Internet zu verhindern!
      .
      Aber die Wahrheit geht durch meterdicken Stahl – denn Wahrheit ist die mächtigste aller Waffen dieser Welt!

      • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 10:36 //

        . . .
        Seit über einem Jahr in der LÜGEN-Presse TOT-geschwiegen:
        .
        http://www.paulcraigroberts.org/2017/05/16/saudi-legal-expert-accuses-us-government-911-attack-pretext-perpetual-war/

      • Karl Bernhard Möllmann // 22. Mai 2017 um 10:45 //

        . . .
        Hier die von echten Nazi’s aufgebaute CIA – und die „moderne“ US-Fortsetzung der Menschenversuche von Auschwitz . . .
        .
        https://www.thenation.com/article/cia-didnt-just-torture-it-experimented-human-beings/
        .
        Der FAKE-Krieg gegen angeblichen „Rechtsextremismus“ ist in Wahrheit ein Krieg gegen „RECHTS“ – noch genauer ein Krieg gegen das RECHT !

      • Lieber @KBM,

        „Der FAKE-Krieg gegen angeblichen „Rechtsextremismus“ ist in Wahrheit ein Krieg gegen „RECHTS“ – noch genauer ein Krieg gegen das RECHT !“

        Und damit haben Sie absolut und vollkommen Recht! Treffender kann man es nicht formulieren.

    • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:03 // Antworten

      @Rosi
      und irgendwie auch @KBM
      Die Einschätzung „Treffender kann man es nicht formulieren“ an KBM zu adressieren, ist – vorsichtig ausgedrückt – fahrlässig!
      Bei KBM ist es ja so, dass er die ‚CIA-Terror-Fake-Täuschung-Zensur-Verfolgung-Globalisten-Psychopathen‘-Platte schon gefühlt seit Ewigkeiten laufen lässt…da ändert sich nicht nur die Grundmelodie nicht, auch im Detail bleibt alles wie es war.

      Sollte in dieser Suada aus Hass, Verblendung und Schlichtdenkerei tatsächlich mal eine stringente Formulierung auftauchen, so ist das – da bin ich sicher – nur ‚ aus Versehen‘ passiert…gleichsam ohne dass der Verfasser was gemerkt hätte.
      Nein, Rosi, ich denke Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie diesen !@# ..“!&! befeuern! Und ihm tun Sie vermutlich auch keinen.

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 19:05 //

        @JJ

        Nein, das ist kein Geländegewinn für Sie. Das Problem KBM ist, dass er viele, im Kern durchaus nachvollziehbare, ‚eigene‘ Meinungen, vertritt. Es stimmt zwar, dass er diese 5 bis 6 Themen immer wieder auf gleiche Weise vertritt, aber sein P.C. Roberts-Zitate werden immerhin aktuell gehalten und es gibt einiges, wo Hubi und ich KBM zustimmen. Sein Problem ist ein anderes als Ihr Problem, JJ.

        KBM hat Meinungen ist nur nicht bereit zu Differenzieren und wird dann, in seiner erlebten Not, personalisierend und dann sehr platt pauschalisierend. Leider ist das ein sehr häufiges Problem in politischen Foren. Sie sollten nicht an den Schwächen, sondern Stärken mitwirken! Von Ihnen erwarte ich eigentlich, dass Sie besser differenzieren können und auch von Rosi.

        Rosis Zustimmung, nur aus Bequemheit und der Verkennung von Gesinnungspolitik, die sie mit echter, argumentierter Politik verwechselt, ist traurig, aber wahr. So ist Rosi. Anerkennung um jeden Preis, auch wenn Sie dann Hubbard-Sekte und sonst was in Kauf nimmt, Rosi bezahlt den Preis für Ihre gesinnungspolitische Ausrichtung, sie schwimmt mit, wird von jeder neuen Woge mitgetragen werden und schaut oben heraus und ruft, bitte erkennt mich an. Dann spült die Welle sie wieder herunter. Rosi hat sich dran gewöhnt, wie viele andere Menschen mit ihr. Schade, weil Rosi unter ihren Möglichkeiten damit bleibt.

        Ansonsten JJ, auch wenn die Forennachbarn viel Gerümpel vor dem Eingang stehen haben, formulieren Sie bitte erst Ihr eigenes Anliegen, surfen Sie nicht auf dem Missverständnis (Anticharité). Jede/r hat sein Karma, sein Säckle zu tragen, sagt man im Süden und es stimmt, mAn.

        Alle grüßend

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 20:35 //

        @Conrath
        Ja, mit dem Päckchen, das ein jeder zu tragen hat, liegen Sie sicher nicht falsch. Und „vor der eigenen Türe (zu) kehren“ (um den Nachbarn mit genau diesem Dreck vor dessen Tür zu beschenken…😎) – das ist auch kein schlechter Charakterzug!

        Die „nachvollziehbaren, ‚eigenen‘ Meinungen“, die Sie KBM attestieren, kann ich so nicht erkennen. Für mich läuft da, wie gesagt, immer nur die eine schlechte Platte – und ich glaub nicht einmal, dass er die bewusst und freiwillig aufgelegt hat.

        Aber ich will hier kein KBM-Bashing um seiner selbst Willen veranstalten, sondern der Punkt ist der, dass man – Achtung!, Abwandlung eines nicht ganz unbekannten Ausspruchs – an den Beklopptesten unter den Foristen auch die anderen besser ‚erkennen‘ kann…diejenigen nämlich, die mental und denkerisch noch deutlich besser beeinander sind! Und man kann anhand dieser Unterscheidung auch strukturelle und systemische Typica im Forum deutlich besser erkennen!

        Sie selbst liefern ein Fallbeispiel dafür: am Beispiel von „rosi“ beschreiben Sie sehr prägnant, welch hohen Preis diese Foristin „für ihre gesinnungspolitische Ausrichtung“ trägt und offensichtlich auch zu tragen bereit ist. Sie „schwimmt mit“, akzeptiert im Schlepptau mit kernigen KBM-Aussprüchen die Punkte, die – da bin ich ziemlich sicher – kein geolitico-Forist wirklich goutiert, und bleibt so am Ende „weit unter ihren Möglichkeiten“.

        Gut skizziert, Conrath! Vor allem auch, weil hier im Forum noch einige andere an diesem ideologisch verseuchten Mitläufertum erkrankt sind! Und warum nicht persönlich werden, wenn sich dadurch doch viel klarer und nachvollziehbarer die verhängnisvollen Mechanismen auf dieser Seite erkennen lassen.
        Ich hab es gegenüber MAF (es ist KEIN Zufall, dass ich just in jetzt auf Sie komme…) einmal so erklärt: Wer tagein tagaus große Bevölkerungsgruppen (Journalisten, Justizmitarbeiter, Politiker, „die Eliten“) diskreditiert und diffamiert und zudem rund 90% der Bevölkerung als Schlafschafe und manipulierte Vollidioten bezeichnet, der hat sich ein Feedback redlich verdient!
        Und dass ahnungslose Claqueure wie rosi und MAF hier so ungebremst ihr gleichzeitig schlichtes und widerliches Menschenbild entfalten können, dass hat dann eben auch damit zu tun, dass hauptberufliche Irrläufer wie KBM oder auch daryl in ihrem Wahn kaum einmal ausgebremst werden!

      • MutigeAngstfrau // 22. Mai 2017 um 20:54 //

        Schleich dich, Jensen, du raffst es nie.

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 21:06 //

        @JJ

        Auch da nein.

        „Und warum nicht persönlich werden, wenn sich dadurch doch viel klarer und nachvollziehbarer die verhängnisvollen Mechanismen auf dieser Seite erkennen lassen[?]“ Zitatende JJ.

        Immer zuerst alle Argumente bewegen. Wenn dann nichts mehr hilft, dann kann es mal persönliche Hinweise geben, keine kompletten Unterstellungen oder Respektlosigkeiten. KBM ist sicherlich ein lieber Großvater und Rosi mag vielleicht ein Kumpeltyp sein, wer weiß es? Sie beginnen aber damit, Personalisieren zuerst(!) und das dann ohne hinreichend Argumente und ohne von einem eigenen, wiederum hinterfragbaren, Standpunkt, einer eigenen Thesenkombination, auszugehen, diese Kritik halte ich Ihnen gegenüber aufrecht und wenn Sie wirklich denken können, dann tun Sie es doch und bewegen damit die Anderen, nicht durch Ihre sofortigen Anschuldigen, da ist der Springpunkt.

        Und Unwahrhaftigkeit kommt immer, früher oder später, an’s Tageslicht, JJ. Nicht vergessen! Und Charité beginnt argumentativ, nie personalisierend. That’s the difference! –

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 21:34 //

        @MAF
        Danke für Ihr kluges Argument!
        Gruß in’s mitteldeutsche Tal der Ahnungslosen! (Singular!)

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 22:01 //

        @JJ

        MAF hat mir gerade telepathisch mitgeteilt, dass Sie noch jede Menge Argumente hat, aber erst mitteilt, wenn Sie selber damit anfangen zu argumentieren und zwar freundlich/ respektvoll, an den Themen entlang und nicht ausschließlich stänkern. Und ich ergänze, solange wird Sie hier niemand ernstnehmen können, es ist anblaffen, kein streiten um Inhalte.
        Selbst KBM hat ja ein Anliegen. Er meint, ich wäre Tavistockmitarbeiter, das trifft zwar nicht zu, aber ist seinerseits konkret. Sie beginnen mit dem Herumblaffen, wie laute Hunde.

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 22:32 //

        @Conrath
        MAF und ihre Argumente?
        No comment.
        Themen und Argumente?
        Wir sind mitten drin im Diskurs, Sie Komiker!
        Alles Gute
        und Gruß auch an Ihre Nachbarin.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 07:29 //

        @JJ

        Meine Nachbarin (Rasenmähen) ist 78, ich habe eine jugendlich gebliebene Akademikerin zur Frau, Sie nur Wichtigtuer. Nicht jede meiner Zuspielungen (Andeutungen*) sind banal zu nehmen, sie helfen dann dabei, besonders banales Denken zu dekuvrieren, wovon Sie noch ein gutes Stück innere Entwicklungsarbeit trennt, JJ.

        Nein, was Sie hier bringen, das sind lose Behauptungen und Unterstellungen, ich mache eine Strichliste für jede echte Argumentationskette, die von Ihnen kommt, glauben* Sie mir und das (virtuelle) Blatt ist noch leer. –

        Frage von JJ. an C.:

        Wie komme ich zur Vernunft?

        C:

        Durch inneres, konsequentes Ein- und Ausklammern aller halt-/ unhaltbaren Weltbezüge oder (Radikalkur), kaufen Sie sich (3465030028), studieren Sie es. Dann können Sie Monster oder Menschenfreund werden, darauf habe ich keinen Einfluss und würde ihn nie (nicht mehr) anstreben, bei niemandem, das ist die andere Seite der Intelligibilität und ihre, still-implizite, Ordnung.

        Alle grüßend

        (im widerwärtigen Staats-Terrorstadel der Globalinskis)

    • „denn die ZENSUR wie hier auf GEOLITICO darf ja vom Volk NICHT durchschaut werden…“

      Sie sind undankbar, denn unzählige Mitleser bei GEOLITICO ertragen KLAGLOS ihre blutleeren Dauerschleifen bestehend aus belanglosen Worthülsen. Auch Ihre agressiven Ausfälle anderen Kommentatoren gegenüber sind diesem seriösen Forum nicht angemessen. Sowas darf dann gerne zensiert werden, denn ES verstößt gegen jeden guten Ton. Thank’s Geolitico!

  10. Lars Bäcker // 22. Mai 2017 um 15:13 // Antworten

    Niemals in der Geschichte der Bundesrepublik hat man versucht, die Bevölkerung mehr zu vera******, als heute. Und nie zuvor, hat sich der Deutsche das so sehr gefallen lassen. Er ist in Lethargie verfallen und lässt „Sie“ gewähren.

    • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:09 // Antworten

      @Lars Bäcker
      „Der Deutsche“ und „Sie“ –
      diese stumpfe „““Denke“““ mag für den ‚Stammtisch der Komplettenthirnten im östlichen Wetterau-Kreis‘ ausreichen…
      …hier, in diesem anspruchsvollen und immer schöner werdenden Forum, ist sie indes unerwünscht!

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 16:22 //

        @Ulrich

        Hallo Jan unter neuem Namen!

        diese …„““Denke“““… …hier, in diesem .., ist sie … unerwünscht

        Die Wahrheit war bei Leuten wie Ihnen schon immer unerwünscht.

        Deswegen soll ja eine Zensur eingeführt werden schlimmer als bei beiden Varianten des Sozialismus, unter dem das Deutsche Volk mehr gelitten hat als jeder andere!

        Ist das jetz IHR Forum? Denn SIE wollen die Regeln aufstellen!

        Habe die Ehre!

        (Sie wissen hoffentlich, was die eigentliche Bedeutung dieses schönen bayrischen Spruches ist!)

        P.S. Sozialismus ist materialisierter Satanismus und „NWO“ dessen neueste Verpackung!

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:35 //

        @Deutscher (zum Glück im Exil)
        Zensur ist das Eine (und dass ich der generell ablehnend gegenüberstehe, sie in den von mir erläuterten Einzelfällen aber als sinnvoll und notwendig erachte, habe ich vielfach begründet…)

        Bekämpfung revanchistischer Dumpfbackigkeit und ahistorischer Blöddusseligkeit in Verbindung mit als Patriotismus geplantem Nationalismus ist eine ganz andere Seuche – kann man nicht verbieten…muss man bekämpfen!

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 16:38 //

        @Ulrich (Jan)

        Ich wiederhole mich ungern.

        Darum siehe oben: Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 16:36 //

      • hubi stendahl // 22. Mai 2017 um 17:32 //

        Ulrich, Mats, Jensen und weitere multiple Persönlichkeiten:

        Zitat: ….“sie (Anm. die Zensur) in den von mir erläuterten Einzelfällen aber als sinnvoll und notwendig erachte, habe ich vielfach -begründet-…)“

        Der Jammer ist, dass Sie bisher mit den tausend verschwendeten Zeilen nicht einmal eine einzige -Begründung- abgeliefert haben. Ausschließlich leere Worthülsen. Ein weiterer Jammer ist die Tatsache, dass solche Tiefflieger glauben, die für alle Zeiten unveränderbare Lebensphilosophie psychisch (soziologische, psychologische und philosophische Teppichflieger) wie physisch (Antifa und Kohorten) militant in die Gesellschaft tragen zu müssen und damit für eine Destabilisierung sorgen. Dass erst führt zu den Konsequenzen, wie wir sie derzeit bewundern dürfen.

        Joschka Fischer und Daniel Cohn Bendit lassen grüßen und freuen sich über ihren Nachwuchs.

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 17:46 //

        @ hubi

        dass Sie bisher … nicht einmal eine einzige -Begründung- abgeliefert haben

        Lügen haben gegen die Wahrheit keine Argumente, nur neue Lügen!

        Trolle sind zu blod zu bemerken, daß ihre eigene Forderung nach nur von ihnen selbst definierter Zensur ihre totalitäre Denke, Absichten und Ziele perfekt beweist.

        Die Drillinge Goebbels, Mielke, Maas und deren Auswürfe in Aktion!

        „Rechtglübige“ brauchten noch nie Argumente.

        Das ist der zu akzeptierende Nachteil des Netzes, daß intellektuelle Limbo-Weltmeister heute und erst durch das Netz Gehör erhalten. Es gibt schlimmeres!

        Einfach ignorieren und nicht füttern!

      • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 18:38 //

        @hubi…
        Ich bin übrigens weder bei der Fa noch bei/für der/die Antifa tätig. Auch meine Sympathie für eine gewisse Kahane hält sich in engen Grenzen – für Fischer und Cohn-Bendit gilt das (aus völlig anderen Gründen) ganz ähnlich.

        Vielleicht ist genau das ein (großes) Kernproblem auf dieser Seite: es wird fast nur mit diesen billigen Antagonismen und den daraus resultierenden Schubladen gearbeitet…und wer nicht sofort als Gesinnungsgenosse im Kampf gegen „das System“ (das verbrecherische/faschistische/manipulierende/totalitäre…) erkannt werden kann, muss dann halt ein ‚Troll‘ sein!

        DIESE Zuschreibung darf man in diesem Forum jederzeit als Kompliment nehmen, ist es hier doch längst zum Synonym für unabhängiger kritischer Selbstdenker geworden!
        Um die Kategorien vollends durcheinander zu wirbeln: nein, ich bin mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung nicht einverstanden!…und: nein, daraus ergibt sich nicht zwingend der Schluss, Politiker für Psychopathen, Deutschland für einen Terrorstaat und 90% der Bevölkerung für im Tiefschlaf befindliche Vollidioten halten zu müssen!
        Ganz bestimmt nicht!

        Andererseits gibt es eindeutige strukturell-demografische und psychosoziale Merkmale, durch die sich die Foristen auf geolitico in auffälliger Häufung „auszeichnen“.
        Ich will das hier nur stichwortartig anreißen…zu einer ausführlichen Analyse wird mir die geolitico-Redaktion sicher bald im Rahmen einer Artikelserie die Gelegenheit geben…😅😨

        die Rede ist von:

        *Altersstruktur der Foristen und Autoren
        (die Gruppe der unter Vierzigjährigen ist auffällig unterrepräsentiert, gleichzeitig dominieren Ü50 bis Ü70 die Leserschaft in statistisch relevanter Häufung

        *Herkunft/soziale Prägung
        Statistisch betrachtet sind Foristen (und Autoren) aus der vormaligen DDR stark überrepräsentiert. Gleichzeitig ist es insbesondere diese Bevölkerungsgruppe, die immer wieder Analogien vom Unrechtsstaat damaliger Prägung zur heutigen BRD zieht (Stichwort: DDR 2.0)

        *Sekten/esoterische-autoritäres Denken/Ausgrenzung
        Ebenfalls statistisch auffällig ist die hohe Zahl von Foristen, deren Denken durch Sektenerfahrung, autoritär-spirituelle Episoden und die Prägung durch totalitäre „Denkschulen“ bestimmt ist (von Scientology über Antroposophische Ansätze bis hin zu Psychopathie- und Plutokratie-Theorien)

        Zu untersuchen ist, inwieweit diese spezifischen Denk- und Glaubensansätze bestimmte politische Positionen befördern und welche Verbindungen sich zwichen dem in diesen „““Denkschulen“““ vermittelten Menschenbild und den im Forum in ungewöhnlicher Häufung anzutreffenden antihumanistischen Tendenzen konstatieren lassen.

        Wie gesagt: nur eine Art Abstract…demnächst ausführlich in einem 23-teiligen Dossier auf geolitico.

      • Deutscher im Exil // 22. Mai 2017 um 18:47 //

        @Jan-Ulrich

        Sie können hier behaupten und lügen, so viel Sie wollen.

        Jeder Leser mit Hirn zwischen den Ohren bemerkt, daß Ihre Argumentation alles andere als stringent ist: einerseits die selbstverständlichsten natürlichen Gefühle der Liebe für die Heimat herabwürdigen und unflätig beschimpfen und mit dem satanischen Nationalismus der franz. Freimaurer-„Revolution“ gleichsetzen, andererseits so tun, als sei man mit der faschistischen Entwicklung in der BRD nicht einverstanden.

        Verarschen kann ick ma alleene – sagt man in Berlin.

        Wer wiederholt Zensur für unerwünschte Meinungen nach eigenem Gusto fordert, anderen Menschen also die grundlegenden Rechte abspricht, der gehört m.E. in den Knast – die Zelle von Herrn Mahler ist noch frei, soweit ich weiß, da riechen Sie noch den Gestank des Sozialisten, werden sich also schnell zu Hause fühlen.

        Sie lügen sehr sehr schlecht!

      • Conrath // 22. Mai 2017 um 20:18 //

        @JJ

        Sie liegen falsch.

        Die Hauptkritik ernten Sie nicht, weil Sie einen echten Antagonismus vertreten, da müssten Sie übrigens beide Seiten abwägen und miteinander verbinden können, wenn es nicht nur Meinung sein soll! Also noch außerhalb Ihrer Reichweite, JJ. Also auch wenn Sie nur eine Polarität vertreten, die ich aber bisher bei Ihnen immer noch nicht ausformuliert finde, gäbe es nicht diese Kritik, sondern wegen Ihren Personalisierungen und dem Versuch, mit wenigen durchschaubaren Mitteln eine Meinungsführung zu bekommen. Das ist ja legitim, scheitert aber, wenn die Argumentation keine echte Traktion hat, also nix bewegt. –
        Es reicht völlig, wenn Sie einmal echt Argumentieren. Und ein Tipp, die heute 30-50 Jährigen sind morgen schon die 50-70 Jährigen, also solche Aussagen diskreditieren Sie. Immerhin haben Sie eine stilistische Grundbegabung, was ich hier ja schon geschrieben hatte. Nun lassen Sie uns auch noch Ihre Argumente erfahren, wie gesagt, auch für 30- bis 50-ig Jährige, ist bloßes Behaupten entschieden zu wenig.

        Und Rosi, die lassen Sie man. Die bekommt auch noch heraus, wem sie da brav anbiedernd folgt. Ihr provokantes Nichtdifferenzieren ist berechnend, KBM aber kann nicht anders, das ist schon ein Unterschied und Rosi nutzt es, solange sie dadurch eine Bühne findet, dann wird sie da einfach sang und klanglos abspringen, Verlässlichkeit, warum das den, warum soll ich mich damit aufhalten??

        Grüße von Conratlos

      • Zitrone // 22. Mai 2017 um 23:57 //

        @Jacobi&Jensen

        Zitat:

        “Ebenfalls statistisch auffällig ist die hohe Zahl von Foristen, deren Denken
        durch Sektenerfahrung, autoritär-spirituelle Episoden und die Prägung durch
        totalitäre „Denkschulen“ bestimmt ist (von Scientology über Antroposophische
        Ansätze…”

        Es ist in der Tat nicht mehr zu übersehen, wie Ihr Denkapparat stockt,
        wenn es darum geht, jene Sekte beim Namen zu nennen, die den
        Menschen in diesem Land tatsächlich eine “Prägung durch eine
        totalitäre Denkschule”, verpassen will.

        Durch das heimtückische, maaslose “Netzwerkdurchsetzungsgesetz”
        werden Denkverbote erteilt und ein Maulkorberlass verhängt. Statt hier
        mit einer Kritik anzusetzen, etikettieren Sie viel lieber die Foristen,
        frei nach Schnauze.

        Übrigens geht es bei der Anthroposophie im Grunde nur darum,
        die Realitäten der Welt, ihrer wahren Wesenheit nach kennenzulernen.

        Erklären Sie doch einmal im Ansatz, was daran “totalitär” sein soll.
        Totalitär wäre es, dieses Unterfangen zu verbieten.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 08:41 //

        Guten Morgen Frau Zitrone,

        JJ. führt ganz anschaulich vor, was mit einem Menschen passiert, der selber (noch) keine Orientierung begrifflich-tragfähiger Art aufgebaut hat. Das ist daran zu erkenne, dass jeder, der über solche Formergebnisse eigener Seelenarbeit verfügt, diese auch allermeist gerne mitteilt, so wie ein Sportler sich gerne bewegt. Hier ist es anderes, übrigens durchaus häufiger vorkommend, da JJ. auf alle, die überhaupt eine Weltanschauung haben, zwei Grundgefühle entfaltet, die sich untereinander auch noch widersprechend, aber dennoch(!) die Waage halten, es ist Neid und Ekel gleichzeitig!

        – Neid, weil die ansatzweise Geschlossenheit nicht vorliegt, denken Sie an das Stichwort ‚Bewusstseinsseelenentwicklung‘, die eben eine zunehmende ‚Autonomie‘ erfordert, eine gewisse Abstinenz von sozusagen ‚Allem/ Weltanschaulichen‘. Es ist nach außen hin, wie bei den fortgeschrittenen, philosophischen Nihilisten, nur nicht so strukturiert, aber dem Gefühl nach entsprechend. Und die andere Grundstimmung ist:

        – Ekel, weil zugleich die Unabgeschlossenheit alle, einfachen, halbdurcharbeiteten Anschauungen erlebt wird (also etwas auch entwicklungssinnvolles!).

        Insgesamt ist es so schlau, wie die Kritik am menschlichen Lebenslauf, immer erst Säugling, Kind und dann erst Erwachsener, schließlich Greis zu sein (denken Sie an JJ. Altersapartheid >50-70ig Jährige, er hat die fitten Hundertjährigen vergessen). Es gehört zum Menschsein, mehr oder weniger transparente, konsistente, Weltanschauungen (als lämngere Durchgangsepochen) zu haben, ihnen anzugehören. So wie es unterschiedliche Haarfarben oder sonstige Vorlieben gibt, von Stricken bis Bodybuilding um den Kulturen, in denen mensch sich inkarniert.

        Wer damit beginnt, Weltanschauungen nach und nach semantisch einzuklammern, überwindet diese Epoche auch, aber ohne jeden Dünkel, sich da erhaben zu fühlen (etwa alles was er noch nicht versteht, als totalitär zu bezeichnen, eine typische ‚Kahaneumfeldangst‘).

        Ich schäme mich nicht, einmal auch eingetaucht gewesen zu sein in Naturalismus (Anthroposophie hat N. Tendenzen, es gibt andere Weltanschauungen die aus fast purem N. bestehen), egal!

        Warum?

        Es ist wichtig Erfahrungen zu machen, da nie stehen zu bleiben wo mensch hingelangt ist, in/ aus Seelenarbeit und JJ. weiß das genau, merkt jeden Morgen, das da noch etwas auf ihn zukommen wird, wie auf jeden anderen Menschen, in vergleichbarer Lage, da ist also nichts abwertendes dran, es so zu formulieren. Nur, er will, kann aber nicht, das gibt Irritationen, ähnlich wie bei allen seelischen Empfindungen rund um die Reproduktivdynamik unseres Menschseins.

        Und deswegen kann JJ. meine Nachbarhilfe (Rasenpflege), die Frau ist seit mehreren Jahren verwitwet und beliebt in der Siedlung, nur aus seiner, triebbedrückten Perspektive, imaginieren. So ist es und es ist völlig normal, nervt halt nur etwas.

        Es würde daher komplett reichen, wenn JJ. und alle, epochenweise ähnlich Tickenden, einfach Neid und Ekel überwinden könnte(n), zugunsten von echter Anteilnahme und Mitwirkung.

        Er/ sie muss/ müssen ja nichts ungeprüft übernehmen, wenn er/ sie zu seiner/ ihrer inneren Ausklammerungsfähigkeit gelangen würden, zu der er/ sie so ‚s e h n s ü c h t i g‘ hinstrebt/ hinstreben, was auch ganz normal und im höheren Sinne, völlig gesund ist, nur halt nervt, wie unsere wechsellieben ‚Pubertiere‘ hier im Alltag.

        So ist das Leben, mich stört es nicht, frei nach Seneca.
        Grüßend

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 08:45 //

        Korrigiert:

        „So wie es unterschiedliche Haarfarben oder sonstige Vorlieben gibt, von Stricken bis Bodybuilding und unterschiedliche Kulturen, in denen mensch sich inkarniert.“ C.

  11. Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 16:37 // Antworten

    …nicht
    „geplantem“
    sondern
    „getarntem“

  12. „denn die ZENSUR wie hier auf GEOLITICO darf ja vom Volk NICHT durchschaut werden…“

    Sie sind undankbar, denn unzählige Mitleser bei GEOLITICO ertragen KLAGLOS ihre blutleeren Dauerschleifen bestehend aus belanglosen Worthülsen. Auch Ihre agressiven Ausfälle anderen Kommentatoren gegenüber sind diesem seriösen Forum nicht angemessen. Sowas darf dann gerne zensiert werden, denn ES verstößt gegen jeden guten Ton. Thank’s Geolitico!

    • @Matz-Luca

      Sie kleiner Troll! Da reißen Sie einen Teilsatz von @KBM völlig aus dem Zusammenhang, um hier Ihre verlogene Schleimspur zu hinterlassen!

      Aber täuschen Sie sich nicht: Dies ist mit Sicherheit nicht nur mir aufgefallen.

    • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 17:39 // Antworten

      @Matz…
      Wichtiger Hinweis…, zu dem ich mich ganz ähnlich auch schon gedrängt sah – allerdings weitgehend ohne feedback/Wirkung!
      Ich finde allerdings auch, dass sich die Zensurmaßnahmen auf geolitico generell in Grenzen halten, wenngleich von mir auch schon Kommentare gelöscht bzw. gar nicht erst freigeschaltet wurden.
      Ok, der Seitenbetreiber hat das Hausrecht – weshalb er das allerdings KBM gegenüber nicht wirksam werden lässt, weiß wohl nur er allein.
      Andererseits male ich mir gelegentlich aus, was passieren könnte, wenn KBM als durchgeknallter Prediger auf den Straßen Südfrankreichs unterwegs wäre und dort die Menschen „““aufklären“““ würde…
      Man kann sich leicht vorstellen, wie schnell die Lage eskalieren würde!
      So betrachtet ist es vielleicht besser, wenn er am Rechner sitzt und auf geolitico Krieg führt – ‚Betreutes Schreiben‘ halt…

  13. Einfach mal reinhören und abgleichen:

    • Ulrich Jacobi // 22. Mai 2017 um 18:43 // Antworten

      @Zitrone
      Lass ma stecken, Zitrone…schick’s doch KBM, dann bleiben die Verstrahlten wenigstens unter sich!

    • @Zitrone

      Wer heute noch 9/11 in regierungsamtlicher Form nachplappert zeigt nur, dass er nicht ernstgenommen werden will und andere für sich denken lässt. Mir war übrigens auch sofort klar, am 11.9., dass es keine brandbedingten Einstürze sein konnten, auch nicht bei Gebäude 3. Als Dipl.Ing. arch Hochbau, mit allen Statikzertifikaten, Kammermitglied, Gutachtertätigkeit, Baukonstruktions-Dozent und jahrzehntelanger Praxis, war das sofort klar, wie es ja auch die Kollegenschaft international sieht. Es gibt im Schadensbild keine vergleichbaren Vorfälle, nirgendwo auf der Welt. Das tagelang brennende stählerne Pirelli-Hochhaus in Mailand etwa hatte einige wenige thermische Verformungen, die sich durch den Verlust der Elastizität bei 850°C immer einstellen (sog. Rückstellverlust, ist immer Grund für einen anschließenden Totalabriss, da nur noch etwa 60 % Festigkeit überbleiben, satt genug, damit diese Kolosse stehen bleiben. Da aber der Gamma-Sicherheitswert noch nichtmals zur Hälfte erreicht wurde, blieb das Ding selbstverständlich stehen. Man hätte in Mailand erheblich mehr Wärmeenergie zuführen müssen, ganze Güterwaggons mit Kohle abbrennen lassen müssen usw., selbst dann wäre es nur zu kaugummiartigen, fließenden Torsionsdrehungen und leichten Abbiegungen gekommen, im Ganzen und zwar bei extremer Sturmwindbelastung und voller Verkehrslast – darauf sind Hochhäuser ausgelegt, Hurikans mit 300 km/h oder Erdbebendynamik! Das Einsturzverhalten der 420 m Türme in NY ist absolut typisch für kontrollierte Vielfachsprengung.

      Und Trollerklärungen kann man auch an der Theorie der Hohlerde festmachen. Wenn unser Anlernling JJ. hier, wider besseren Wissens, operiert, zeigt er damit, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, das ist von politischen Einstellungen sehr wohl noch zu unterscheiden! Heutige Befürworter der amtlichen Version sind entweder extrem bildungsfern ignorant, verängstig ihren Arbeitsplatz zu verlieren (Journalisten) oder einfach nur desinformiert bis schwachbegabt.

      Sie grüßend

  14. Immer wenn ich Rechte, Rechtskonservative, Rechtsextremisten oder gar „Rechts-Gutachten“ höre, dann muß ich unweigerlich an scharfe Antidiskriminierungsgesetzte denke, eine der Hauptforderungen eines gewissen Peter Sutherland, GS Banker, Trilaterale Kommission, oberster Bilderberger und vor allem Globalisierungspapst, der dies offen einfordert hat, um bis 2050 die jährlichen 3 Millionen illegalen Zuwanderer gegen jeden Widerstand durchsetzen zu können.

    Ein übler Internationalist (wie er sich selber bezeichnet hat) deren Credo in der Zerstörung der Nationalstaaten besteht, aber er wird scheitern, weil sich die Naturgesetze nicht betrügen lassen, auch wenn diese Verbrecher und ihre Mitläufer schon ziemlich weit gekommen sind – niemals im Leben läßt sich das verwirklichen.

    • Man muß nur davon absehen, daß ein Nationalstaat Menschenwerk und kein Naturgesetz ist…
      Ranma

      • Greenhoop // 23. Mai 2017 um 08:03 //

        Man muß nur davon absehen, daß ein Nationalstaat Menschenwerk und kein Naturgesetz ist…
        Ranma

        Im weiteren Sinn erfahren wir doch seit einigen Jahrzehnten den Vielvölkerstaat in Europa, Parallelwelten unter einem Dach, heteroogener könnte es nicht sein – ist das Ihr Gegenkonzept ?

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 09:09 //

        @Ranma & Green

        Es ist Unsinn, ein Nationalstaat ist, als geschichtliche Tatsache, immer ein ‚Wechselwirkungsverhältnis aus Natur ‚u n d‘ Vernunft‘, aus was denn sonst, bitte, aus Milch und Kakao, das kommt nur in Euer Müsli, Leute?

        Denkt an Städte wie Babylon, Alexandrien oder Rom.

        Das kulturelle Sammelsurium ist der historische Normalfall, hat aber dennoch innere elastische Grenzen, wie bei einer Wohngemeinschaft/ Famila (römisch), da können auch nicht beliebig viele hinzukommen. Ja, jeder Einzelne der hinzukommt, verändert das Ganze, hat aber auch ein Stück Verantwortung für das Ganze zu tragen. Wird dies unmöglich, tritt die Katastrophe ein! Und unsere gefährdete Rechtordnung verunmöglicht gerade den natürlich-historischen Völkeraustausch. Was wir zurzeit in DE/ der Kalergi-EU, vofinden, ist doch vergleichbar mit der Zwangseinweisung von Soldaten in die Wohnung einer Bürgerfamilie, im Rahmen von Kriegshandlungen, mit allem drum und dran!!

        Das hat im Kern nichts mit irgendwelchen abstrakten Xenophobieen zu tun. Die werden später nur als Erklärungsmuster von den Regierungskriminellen aufgesteckt, um ihre Taten (Machtgewinn, Profite mit der Massenmigration) hübsch zu verschleiern, assistiert von unreifen Halbintellektuellen, wie Frau Kahane unter vielen Ihresgleichen, für die weitgehend zutrifft, was ich vorhin zur Lage von JJ. ausgeführt hatte.

        Nur Selberdenker können sich durch diesen dichten ‚Problemalltagsverkehr‘ lotsen, die anderen bleiben in, vorsätzlich inszenierten Dauerstaus, stehen, so ist das in Nannyland. Aber wir brauchen doch die gesicherten Kenntnisse der Kulturentfaltung (nicht K-Entwicklung > Hubi!) nicht zu verdrehen!

        Wichtig ist immer die konkret erreichbare/ erreichte, Akzeptanz aller Famila-Angehörigen.

      • hubi stendahl // 23. Mai 2017 um 10:26 //

        @conrath

        Zitat:
        „Aber wir brauchen doch die gesicherten Kenntnisse der Kulturentfaltung (nicht K-Entwicklung > Hubi!) nicht zu verdrehen!“

        Die Kulturentfaltung ist in der Tat weitestgehend gesichert. Biologisch wie spirituell.

        Mussten die Sophisten des antiken Griechenland sich noch mit der Schnittstelle von Natur gemacht zu Menschen gemacht herumschlagen, so wissen wir heute z.B. um das Gewicht religiöser Beeinflussung und um die soziale Reichweite eines Menschen. Schon Sokrates verurteilte die profane Rhetorik statt Wahrheit gegen Bezahlung.

        Der aktuelle Hang zum materialistischen Kulturverständnis ist sicher der Tatsache geschuldet, dass wir insgesamt durch die technologischen Veränderungen ein fehlerhaftes Kulturbild angenommen haben und dabei federführend von links philosophisch vereinnahmt wurden.

        Jeder der verschiedenen Kulturbegriffe ist zunächst nur soviel wert, wie man daraus die Optimierung universeller Lebenswerte ableiten kann.

        Begrenzt durch die soziale Reichweite (Achtung nicht technologische) kann man also eine prosperierende Kultur an den optimierten Gemeinsamkeiten, hervorgerufen durch ererbte und sozial (erlernte) Verhaltensweisen, festmachen.

        Woran erkennt man also eine gemeinsame Kultur? Abgesehen von der Sprache, sind es Manifestationen die sich z.B. in der Darstellung von Gemälden, Dichtung, Musik, allgemein Kunst oder/und der Art des Gebäudebaus manifestieren. Je länger eine solche Wandlung stattfindet, desto größere Anteile dieser Kultur bilden sich in Form von Fragmenten im Erbgut als Archetyp, wie es C.G. Jung einmal bezeichnete.

        Ein profanes Beispiel:

        2 durchschnittlich gebildete Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, hier Europa und Nahost, erhalten folgende Aufgabe:

        Wenn ein Apfel 0,90 € kostet, wieviel kosten dann 5 Äpfel? Statistisch signifikant ist der Unterschied des Lösungswegs. Der Europäer multipliziert die 5 mit 0,90 und kommt so auf die 4,50, der Araber schreibt (geistig) die 0,90 fünfmal untereinander, um per Addition zum Ergebnis zu kommen, obwohl er das Multiplizieren auch erlernt hat. Die Gründe liegen im ererbten Unbewussten. Es betrifft natürlich nicht alle, sondern hat statistische Signifikanz. Das Ergebnis ist gleich, der geistige Weg ein völlig anderer, weil man im Mittelalter in Europa das Pauken eingeführt hat. Das auswendig lernen, was im arabischen Raum vorwiegend dem Koran (bis heute) vorbehalten bleibt.

        Wie weit wir vom Unbewussten gelenkt werden, zeigt ganz prima ein Vortrag von Birgit Sonnek, die sich mit diesem Zusammenhang tiefer beschäftigt hat. Danach hat man etwas mehr Verständnis dafür, warum man Kulturen nicht einfach (kollektiv) durchmischen kann und dabei erwartet, dass dies friedlich zugehen könnte:

        http://schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/downloads/Archetypen.pdf

        Und wer nach dem lesen des pdf weitergehendes Interesse hat, der kauft sich ihr lesenswertes Buch mit weiteren interessanten Themen:

        https://www.amazon.de/Schlüsseltexte-Populärwissenschaftliche-Zusammenfassungen-Birgit-Habighorst-Sonnek/dp/3940459038

      • Da würde ich auch widersprechen wollen, zufällig beschäftige ich mich gerade mit der Thematik und alle Anzeichen scheinen darauf hinzudeuten, daß eine Aufgabe des Staatsverbundes den Betroffenen nicht gut tut.

        Wobei man natürlich erst mal definieren müßte was man unter den verwendeten Begriffen verstehen möchte.

        Wie unscharf auch immer die hier erscheinen läßt sich schon mal ganz allgemein festhalten, daß die Natur sich immer über Abgrenzung entwickelt, nie durch Auflösung.

      • Greenhoop // 23. Mai 2017 um 11:25 //

        Nationalstaat vs. globale Welt möchte Peter Sutherland aber gar nicht erst diskutieren müssen, sondern wird der Menschheit aufgezwungen, jeglicher Widerstand wird unterbunden. Nun ist dieser Globalist eben kein Philanthrop, denn ginge es ihm um eine gerechtere Welt, er würde die 3 milliarden Chancenlosen dieser Welt zuerst bedenken und keineswegs eine Massenmigration zumeist männlicher Wirtschaftsflüchtlinge, ohne Chance und vor allem Wille auf Integration, in die „zivilisierte“ Welt einfluten lassen.

        Dieser Internationalist möchte ausschliesslich Menschen als Ware/ Commodities, jederzeit abrufbar/einsetzbar, zu niedrigsten Konditione, ohne Rechte und jederzeit überwacht, produzieren.

        Es ließe sich trefflich darüber diskutieren, ob eine Welt deren oberstes Ziel nicht die Gewinnmaximierung, altruistisch (ohne jedoch die eigenen Interessen zu vernachlässigen) geprägt, Grenzen bzw. Nationalstaaten benötigt, doch von dieser Diskussion sind wir noch Lichtjahre entfernt. Es müßte also ein außergewöhnliches Ereignis eintreten, welches ein Umdenken ermöglichte und der Menschheit einen neuen Sinn gäbe.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 12:08 //

        @Hein2s & Hubi

        Die ‚Selbstbestimmung‘ der Naturorganismen und ihrer Einheit ist evident, auch ihre Immunisierungsleistungen, aber, lieber hei2s, das gilt in gleichem Maße auch von der Vernunfteinheit und ihren teilnehmenden Monaden, ihrem Zeitigen (einfache Zeitigkeit) nach innen hin, als Selbstbestimmung und vernünftige Monaden immunisieren sich gegen andere Verständnisleistungen.

        Der fundamentale Unterschied der beiden echten Antagonismen, ‚Vernunft‘ und ‚Natur‘, bleibt schon im Wirklichkeitsganzen, also sowohl zwischen jeder Monade (Wesenheit hier nur die mit Vernunftbegabung/ Vernunftursprünglichkeit) und ihrer organischen Naturteilhabe bestehen. Das (dyadische > weil ontologische) Doppelverhältnis trifft damit auf alle Akteure der Gesellschaftlichkeit zu, ob Famila, Gruppe, Ethnie, Kultur- und Sprachvolk, mit Hubi/ C.G. Jung, auch als ‚Archetypenvolk/ Archetypenkultur‘, es zieht sich durch alle Verhältnisse hindurch.

        C.G. Jungs Schichtenmodell ist zeittypisch, etwas phänomenologisch-naturalistisch, gefasst, noch nicht ganz aufgelöst, was aber die große Syntheseleistung der Jungschen-Schule, in der Zuordnung und Verarbeitung von Archetypen, in einer vergleichenden Kulturwissenschaft, nicht schmälert, nur abgrenzt gegen andere Disziplinen, wie die engere Erkenntnistheorie.

        Die ist wiederum ‚kulturunabhängig‘, müsste in dem Schema des sehr interessanten PDF-Auszugs, sozusagen an 6. Oder unterster Stelle erscheinen. Jung unterscheidet nicht zwischen ererbten Chiffren und transzendenten Chiffren, ihm fehlt die transzendentale Vermittlung, was seine Arbeit nicht schmälert. Alle Lehren vom Unbewusstsein bauen auf die Arbeit des Berliner Philosophen ‚Eduard von Hartmann‘ auf ‚Philosophie des Unbewussten -1869‘, das wird weitgehend vergessen. Und ein transzendental erweiterter Hartmann klärt dann die Begriffe, wie es Wolfgang Cramer tut, eine ‚entelechale‘ Selbstvervollständigung, wenn der übersterbliche Wesenskern in ‚Eigencharité‘ unterwegs ist und weiterarbeitet, hier als Hinweisbeispiel.

        Konsequenter Weise ist erst die Entelechie in der Lage die Archetypen zu verschmelzen und dabei weiterzuentwickeln.

        Und, Hubi,

        Babylon, Alexandria und Rom waren, bei näherer Betrachtung, immer sowohl archetypische Schmelztiegel, als auch bunte Haufen vieler, nur mäßig vermischter, Parallelkulturen. Das zeigte eine Ausstellung 2015 in Berlin mustergültig auf, anhand von Alexandria, nur einige 100 m hinter Merkels Stadtwohnung. Sie sollte mal ausspannen und mehr nachdenken und Unabhängigkeit anstreben, die Bildung liegt oft so nah und ist doch immer noch so fern, für viele Gewaltarbeiter_innen. Macht fressen Seele und Sensibilisierung auf, auf der Macht- und Ohnmachtsseite gleichermaßen, eine weitere, merkwürdige Entfaltungs-Symmetrie. Aber diese Kulturen lebten friedlich, jeder leistete halt sein Bestes, die Gruppen wurden nicht gegeneinander vorsätzlich ausgespielt, wie das die heutigen Globalisten tun. –

        Habe mir abgewöhnt, Sie sind schuld daran, einfach von ‚Kulturentwicklung‘ zu sprechen. Was sich letztlich in der Welt wirklich verändernd entwickelt, ist einzig und alleine, der Mensch und seine, mit ihm geschichtlich verbundenen, ‚reellen Entfaltungen‘ (die mit den einzelnen Entwicklungen dann intelligibel wechselwirken).

        Grüßend

  15. Ich bin müde!

    Ich bin müde, einer Welt den Rücken zu stärken, die so verloren ist wie die Nadel
    im Heuhaufen!

    Ich bin müde, einer Welt die Wahrheit zu sagen, die gegen diese so allergisch ist,
    wie der Asthmatiker gegen Pollen!

    Ich bin müde, immer wieder eine Wahrheit zu predigen, die von allen Seiten und vor allem
    von der offiziellsten bitterst bekämpft wird!

    Doch das schlimme an der Geschichte ist nicht, dass ich müde bin! Das schlimme ist,
    dass die wahren Helden langsam aussterben! Entweder sie werden verselbstmordet,
    hingerichtet oder sie sterben einfach weil sie alt sind.

    Vergeblich blicke ich mich nach Nachwuchs um! Verzweifelt suche ich nach Menschen,
    die in ihre Fußstapfen treten! Hoffnungsvoll warte ich auf das große Wunder! Das Wunder
    der Wahrheit!

    „Sei selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht“ verfolgt mich seit langem
    in meinem Geist. Ich wurde es und merkte, dass ich damit nicht einmal einen Bruchteil
    dessen erreichte, was ich mir erhoffte! Ich wurde es und merkte, dass die Angst zu groß
    ist! Die Angst der Menschen der Wahrheit ins Auge zu sehen!

    Ich werde nicht aufhören damit, sie zu predigen, zu schreiben, in Stein zu meiseln oder
    auf ein Blatt Papier zu malen. Ich werde nicht damit aufhören, nicht weil ich es so will,
    sondern weil ich gar nicht anders kann!

    Die Wahrheit über die Wahrheit ist:

    Wenn man sie einmal erkannt hat, dann kann man alles, aber nicht zurück gehen!

    Wenn man sie einmal erkannt hat, dann kann man alles, aber nicht schweigen!

    Wenn man sie einmal erkannt hat, dann kann man alles, aber nicht unbeschwert LEBEN!

    Ich sehe Menschen „wie mich“, die ebenfalls nicht schweigen können. Die fallen… einer
    nach dem anderen! Die verhaftet, verselbstmordet, verspottet, nieder gemacht und
    falsch wieder gegeben werden! Ich sehe soviel Unheil auf dieser Welt, dass ich sie
    manchmal am liebsten verlassen möchte!

    Diese Menschen scheitern nicht, weil sie „die Wahrheit sagen“. Sie scheitern auch nicht
    „weil sie lügen“! Sie scheitern weil es ihren Brüdern und all den Opfern von morgen an der
    Courage fehlt sich hinter sie zu stellen! Sie scheitern weil sie allein gelassen werden, in
    einem Kampf der Mächte, in einem Kampf zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Richtig
    und Falsch, zwischen Leben und Tod!

    Ich bin müde! Doch ich werde weiter machen, weiter machen so lange ich atme! Denn ich
    bin den Atem Gottes nicht wert, wenn ich jetzt schweige! Durch mein Schweigen verdamme
    ich alle, die nach mir kommen zu einer Welt in der Freiheit ein substanzloser Begriff ohne
    Inhalt ist. Und wer wäre ich um das dulden zu können? Wer wäre ich um das aushalten zu
    können? Wer wäre ich um das rechtfertigen zu können?

    In dieser Welt, die von der Lüge regiert und nur von wenigen Menschen beherrscht und
    gelenkt wird, wird es noch viele Kreuzigungen geben. Noch viele Hexenverfolgungen.
    Noch viele Hinrichtungen. Noch viele Entrechtungen!

    Doch eines Tages… eines wunderbaren Tages wird die Wahrheit siegen! Warum?

    Weil es so sein muss! Weil der Ausschlag des Pendels nach links, den Schwung des Pendels
    nach rechts bestimmt! Weil dies eine geistige Gesetzmäßigkeit ist! Weil diese Wahrheit sich
    durch keine Lüge der Welt verändern lässt!

    Ich hätte mich nur gefreut ihn erleben zu dürfen…diesen wunderbaren Tag!

    Diesen Tag, an dem die Wahrheit endgültig über die Lüge siegt. Diesen Tag, an dem Gott
    den Menschen zulächelt und ihnen zeigt, dass es ihn wirklich gibt!

    Diesen Tag, den sich alle die gelitten haben, gestorben sind und verurteilt wurden, als ein
    Andenken und ein Ehrenabzeichen ihres wahren Mutes verdient haben!

    Ein deutsches Mädchen

    http://www.journalalternativemedien.info/geschichte/muede

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 12:39 // Antworten

      @Zitrone
      Selten so einen larmoyanten und gleichzeitig hypertrophierten Erlösungsschmarrn gelesen! Ähnliches kenn ich aus dem ‚Poesiealbum‘ meiner Kindheit – damals aber zum Glück nicht so leidenssatt und anklagend…auch in Wandkalendern der Jetztzeit findet man gelegentlich Lyrik-Gegreine dieser Art: verschmockt, bedeutungsschwanger und stilistisch – nun ja…ausbaufähig!

      Wenn junge Menschen Derartiges fabrizieren, finde ich das völlig ok, bedenklich wird’s halt, wenn sich erwachsene Menschen in dieser Suada der Empfindsamkeit und des Horrors suhlen.

      Was Ihre Begeisterung für diesen Text (die ich wohl voraussetzen darf), geschätzte Zitrone, mit Ihrer Liebe zur Anthroposophie und mit Ihrer Neigung zu spirituell-spiritistischem und dabei oft zugleich rechtsradikalen und verhetzenden Äußerungen (ich erinnere z.B. an einen gewissen David Icke) zu tun hat?
      Interessante Frage, die ich gestern in meiner Ankündigung eines umfangreichen Dossiers für geolitico bereits angerissen habe.
      Bitte in meinem post von gestern 18:38 zum fragwürdigen Rechtsgutachten unter dem Punkt „*Sekten/esoterisch-autoritäres Denken…“ weiterlesen.

      Ach ja: es ist natürlich nur eine Art Zufall, dass auf der Seite, von der dieser Text ursprünglich stammt, direkt unter dem oben wiedegegebenen „Deutschen Mädchen“ ein Text zu finden ist, in dem der Autor die fehlende „Gleichbehandlung“ in der Reaktion auf die Verhaftung von Horst Mahler und Deniz Yücel thematisiert.
      Da kommt halt immer wieder eins zum anderen…

      • Zitrone // 23. Mai 2017 um 13:10 //

        Dummes Zeug kann man viel reden,
        kann es auch schreiben,
        wird weder Leib noch Seele töten,
        es wird alles beim alten bleiben.

        Dummes aber, vors Auge gestellt,
        hat ein magisches Recht;
        weil es die Sinne gefesselt hält,
        bleibt der Geist ein Knecht. –

        Johann Wolfgang von Goethe

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 13:22 //

        @JJ

        So wird das nix mit Ihrem Verständnispraktikum. Was ist denn die Aussage der, zugegeben recht jung Ermüdeten? Bevor Sie die nicht schlüssig, auf den Punkt wiedergebend, vermitteln können, ergibt auch der Rest ihres Textes, sehr, sehr wenig her.

        Außer Wörtern wie Suada, die völlig sinnfrei, denn es ist ja nicht klar, auf was zu beziehen, eingesetzt werden, einfach um Ihrem ‚Tagesbedarf an Diffamierung anderer‘ und zwar der gröblich-undifferenzierten Art nachzukommen. Diese Schimpfaden, die ohne jede innere Entwicklung daher kommen, also Ihre Textbeiträge, drehen sich im langweiligen Kreis der Wiederholungen, darin formal den 5/ 6 Dauerthemen unseres südfranzösischen Forenfreundes gleichend. Wohin wollen Sie sich mit solchen Beiträgen denn entwickeln?

        Was hat es denn mit politischen Verfahren weiter auf sich, mal nachgedacht, JJ? Sie formulieren aus einer losen, sehr lockeren, Wortgewöhnung, nicht aus irgendeinem Sinn.

        Was kann denn ermüden oder erfrischen JJ? Ewiges Gegreine, Dauerdisput ohne Veränderungen, das Lügenspieltheaterkasperle der Mächtigen?

        Ich hatte mir schon nach drei Zeilen Sorgen um Frau Zitrone gemacht, bis ich Ihre Zitation erkannte und Sie lesen nix heraus, verstehen Menschen und deren Texte nicht, haben aber auch kein ausgeprägtes formales Tiefeninteresse, doppelt- bis dreifach traurig!

        Das alles sieht ordentlich nach einem längeren, biographischen, Kreativitätstal aus, soviel Menschenhass auf so schwachen epistemischen Schultern.

        Wo kommt der denn her, Herr JJ? Was hat man Ihnen angetan, die falsche Schule, hat Ihre Mutter Sie als Mädchen verstanden, wie einst Rilke oder kennen Sie Ihre Eltern garnicht, haben die Geschwister Sie gehänselt, hat die Frau Sie wegen eines Gebildeteren verlassen? Offenbaren Sie jemandem Ihren inneren Schmerz und lassen das Herumpicken, ohne die Rosinen auch nur zu berühren.

        Mein Gott Walter, wo bleibt nur WaltoMax?

        Grüßend

        nach einem gelungenen, wie guten, italienischen Essen, zubereitet von Cuisinier Conrath

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 13:26 //

        @Zitrone
        Der alte Goethe hat freilich nichts damit zu tun…
        …aber diese Art blumig-vieldeutiger Lyrismen anerkannter Geistesgrößen nutzen Sie ja gerne – wenn Ihnen die Argumentation an sich zu konkret wird.

      • Zitrone // 23. Mai 2017 um 13:43 //

        Zitat Gebrüder @Jacobi&Jensen:

        …“wenn Ihnen die Argumentation an sich zu konkret wird.“

        Sie schafften es in diesem Fall leider nicht einmal im Ansatz, eine Erklärung
        zu formulieren, wenn es denn konkret werden soll:

        Zitat @Zitrone an @Jacobi:

        Übrigens geht es bei der Anthroposophie im Grunde nur darum,
        die Realitäten der Welt, ihrer wahren Wesenheit nach kennenzulernen.

        Erklären Sie doch einmal im Ansatz, was daran “totalitär” sein soll.
        Totalitär wäre es, dieses Unterfangen zu verbieten.

        Machen Sie sich dennoch keine Sorgen denn: „Nicht jeder, der da hoch
        besoldet, hat seine Zeit mit Geist vergoldet“. – Erich Limpach

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 13:51 //

        JJ: „Lyrismen“ hmmm

        klingt zwar gut, aber der Rest passt nicht zum Edelwort und das von Frau Zitrone verwendete Goethezitat meint sozusagen den ‚gebauten Widersinn‘, die ‚Realsatire‘, also Konstrukte, die alle nicht einhalten, was ihre Erfinder sich von Ihnen versprachen und ja, das gilt/ galt, dann Ihnen.

        Verständnis geht anders, JJ oder sind Sie Teil der ‚Generation im Dauerpraktikum‘?

        Das sind dann ‚Lyrismen auf zwei Beinen‘ oder leben von Vatis oder Vati Staats, Geldbörse, je nachdem.

  16. @Ulrich Jacobi
    wie ist denn nun Ihre Einstellung? Joschka Fischer ist ein verurteilter Verbrecher, na wenigstens gehören Sie nicht dazu, wie sind Ihre Lösungsideen?
    Warum nicht kurz und klar? schade

    • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 13:18 // Antworten

      @Zahn
      Einstellung…wozu?
      Lösungsideen…für was?
      Wenn Sie deutlicher fragen, will ich gerne antworten.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 13:37 //

        @JJ

        Das schreibt jetzt der Richtige. Sie und erklären, passt zusammen, wirklich?

        Fischer war/ ist, ein Kleingauner (immer geblieben), dem der Machtzuwachs überhaupt nicht bekam, zunächst als Witzfigur eines grünen Parteien Robespierre.

        JJ. ahnt sicher, tief innen drin, wenn das weise Schicksal ihn einmal an die Macht spülen würde, es werden immer viele Rollen im Lebensspiel benötigt, um den vollen Realismusgrad zu erhalten, dann würde JJ. seine Suadavorwürfe schleunigst lassen, wie Joschka seine stinkenden Sandalen und einen, auf seriös gemachten, Politster spielen, klar doch, da kann er dann das Maß an Tageshass wirklich eingelöst bekommen. Ein rechter Maas, im ‚status nascendi‘ (in seinem ersten Puppen- oder Reifestadium).

        Ich Euch auch

  17. @Hubi Stendahl Ihr Rechenbeispiel ist rassistisch, wie dumm..

    • Und auch noch falsch. Es sei denn, er wollte damit sagen, daß Araber bessere Informatiker wären. Von hubi stendahl kommt manchmal mehr Unfug als von Conrath.
      Ranma

      • Ranma // 25. Mai 2017 um 01:57 //

        Wobei die Behauptung, daß Araber bessere Informatiker wären, wiederum falsch wäre. Zumindest gibt es bisher keinerlei Beweise dafür.
        Ranma

  18. @Ulrich Jacobi
    Sie sind gegen Eliten-Pauschalkritik..Meinen Sie tatsächlich, dass es Politiker gibt die nicht korrupt und satanistisch sind? Was haben Sie gegen Patriotismus, Heimatliebe? Finden Sie irgendetwas Gutes an den Grünen, was?

    • @Zahn

      Pauschalkritik ist immer ein grober Hammer, wechseln Sie lieber das Werkzeug (Zahntechniker/ Uhrmacher). Ja es gibt auch nichtkorrupte Politiker, aber meistens nicht an der Macht oder sie werden nicht mehr zur nächsten Wahl aufgestellt, also herausgesiebt, von den Machteliten. Geben tut es diese anderen Politiker, nur nicht da, wo es sie geben sollte, nämlich an gestaltenden Einflußorten und Veränderungen bewirkend.

  19. @Conrath, wie wenig geistreich Zahntechniker..gehörten Sie auch den herausgesiebten Politikern..=nützliche Iditoten für Freimaurer, machtlose. Statt hier in Kindergartenmanier zu streiten, Lieben Sie mal wieder

  20. @Zahn

    Uhrmacherhandwerks- oder Goldschmiede-Zeugs ist noch viel kleiner.

    Was haben Sie denn, ich liebe doch immer noch, kommen Ihnen da Zweifel?

    Und was meinen Sie mit Freimaurern? Mein Vater war einer (Meister vom Stuhl, etwas eher regionales), meine Mutter war bei den Neufreimaurern Steiners, er hatte die Freimaurer symbolisch-rituell integriert und ich habe vieles von deren Büchern gelesen, ohne dass mich das jetzt irgendwie beeindruckt hätte, Ausnahme, die älteren Freimaurer wie Lessing, Goethe usw… Seit dieser Zeit läuft der Laden auf semantischem Verschleiß. Ich weiß, dass 7 Millionen weltweit informell Vernetzte kein Pappenstiel sind, klar, aber erstens sind die uneins bis hoch verstritten untereinander, waren sie früher auch schon und zweitens, ich stehe auf der anderen Seite, halte nichts von Kriegstreiberei, Propaganda und Großmanipulation. Oder stehen Sie auf Gruppenjustiz? Sie rauben die Bank aus, Ihre Schwester oder Frau Mutter wandert, stellvertretend für Sie, in den Bau, nur weil Sie schneller laufen können?

    Und wenn Sie eine katholische Tante haben, ist die dann verantwortlich für Pius XI/ XII Faschismusunterstützung?

    • Zum besseren Verständnis:

      „Rudolf Steiner hat tatsächlich nie eine Beziehung zu Freimaurer-Orden gehabt. Er steht
      diesen Gemeinschaften vollkommen fremd gegenüber und wird sogar von ihnen stark
      bekämpft, denn er hatte ja vom Anfange seiner theosophisch-anthroposophischen
      Wirksamkeit an in seiner Lehre das enthüllt, was jene als ihre Geheimnisse betrachten,
      die ihnen Gewicht und Ansehen geben. Er enthüllt das esoterische Wissen, weil die
      Menschheit es braucht, weil es ein Zeitbedürfnis ist. Er schließt aber zugleich das
      Verständnis dafür auf. Um in berechtigter Weise in einem an die historische Strömung
      anknüpfenden und formell konstituierten Arbeitskreise die alten Symbole mit neuem Leben
      zu erfüllen, vollzog er einen äußeren Kontrakt und stand ganz abseits von dem Verkehr
      mit irgendwelchen Freimaurer-Brüdern.“

      Auszug: http://anthroposophie.byu.edu/schule/265_17.pdf

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 17:57 //

        @Zitrone

        Marie Steiner differenziert doch selber zutreffend. Selbstverständlich hat Steiner einen symbolischen Anschluss gesucht und durchgeführt, weil er sich, seine Anthroposophie als die zeitgemäße ‚Fortsetzung des älteren Logenwesens‘ gedacht hatte, deswegen meine Bezeichnung, die diese Tradition fortführt ‚Neufreimaurertum‘. Er hat sich dazu nicht selber aufnehmen lassen in den anerkannten und/ oder wilden Logen der FM, von denen es ja sehr viele, auch konkurrierende, gab/ gibt. Steiner hat sozusagen eine weitere Konkurrenzlinie damit eröffnet, später umbenannt, umgegründet usw…

        Marie Steiner in Ihrem geposteten PDF:
        „Hiermit ist genau dargelegt, was zugrunde liegt der scheinbar widersprechenden Tatsache:
        Dass von einigen Menschen behauptet wird, Rudolf Steiner sei ein Hochgradbruder gewesen,
        von andern, dass er nie der Freimaurerei angehört habe.“

        Steiner hatte relativ früh, 1904, symbolische Gründungsversammlungen innerhalb der theosophischen Gesellschaft abgehalten, war meines Wissens nicht selber Mitglied, die Vorträge dazu und Einzelheiten sind alle gut dokumentiert u.a. in der GA 93. Ich habe selber Anthroposophen kennen gelernt die begeistert von diesen Durchführungen waren. Zuerst begann Steiner nach Geschlechtern getrennt, damals nur 2, eine Freimaurersitzung für Frauen und Männer getrennt, als rituell-symbolische, schon ernstgemeinte Veranstaltungen, durchzuführen. Dann wurden Männer und Frauen zusammengeführt und die Vereinigung zu einer gemischten Loge zelebriert: Dazu hier einige zusammengefasste Inhaltsangaben zu diesem Vorstellungskreis und den stattgefundenen Gründungs- und Vereinigungssitzungen:
        Auszüge von https://anthrowiki.at/GA_93

        „Wesen und Aufgabe der Freimaurerei vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft
        Erster Vortrag, Berlin, 2. Dezember 1904
        Die Tempellegende als Grundlage des Freimaurertums. Der Aufnahmeritus in der Johannesmaurerei. Der Meistergrad und die Tempellegende. Die symbolischen Vorgänge als Abbilder von okkulten Vorgängen auf dem Astralplan. Die Freimaurer waren in alten Zeiten wirkliche Maurer. Die Baukunst im Verhältnis zur Erkenntnis des Weltalls. Die Freimaurerei ist ihrer eigentlichen Aufgabe entwachsen; ihre berechtigte Bedeutung in der vierten Unterrasse.

        Zweiter Vortrag, Berlin, 9. Dezember 1904
        Die Freimaurerei, eine Hülle, zu der der richtige Inhalt fehlt. Goethe und die Maurerei. Der Royal Arch-Grad. Die Werkmaurerei und Baukunst. Die Hochgrade. Das Manifest des Großorients der Memphis- und Misraim-Maurerei in Deutschland. Der Sinn der Tempellegende, der Werkmaurerei: intuitive Erkenntnis, die verloren gehen mußte. Unsere Zeit (fünfte Unterrasse) als eigentliche Verstandesrasse. Die Durchorganisierung der mineralischen Welt mit menschlicher Geistigkeit als der Sinn des ehernen Meeres. Die Rede des englischen Premiers Balfour über elektrische Theorie: eine Hindeutung auf einen Wendepunkt in der Entwickelung des menschlichen Denkens. Das Uralte der freimaurerischen Einrichtungen.
        Dritter Vortrag, Berlin, 16. Dezember 1904
        Die Hochgradmaurerei. Der vereinigte Ritus von Memphis und Misraim. Die Hochgradmaurerei und Cagliostro. Der Stein der Weisen (Unsterblichkeit) und das mystische Pentagramm in der Lehre Cagliostros. Die Französische Revolution und der Graf von Saint-Germain. Der Unterschied zwischen dem stufenweisen Erkennen in den Hochgraden und dem demokratischen Handhaben von Erkenntnisdingen in der Johannesmaurerei. Die vier Lehrarten des Memphis- und Misraim-Ritus. Das wesentliche der okkulten Einrichtungen: daß Formen da sind. Die neue Erkenntnis über das Atom. Die zukünftige Erkenntnis vom Zusammenhang von Atom, Elektrizität und menschlichem Gedanken.
        Der den Geheimgesellschaften zugrunde liegende Gedanke von Evolution und Involution
        Berlin, 23. Dezember 1904
        Die Bedeutung des Geheimwissens: ein bewußtes Fortleben, Unsterblichkeit, zu vermitteln. Das große Gesetz für die Entwickelung des Bewußtseins. Die Aufgabe unserer Epoche, die mineralische Welt mit menschlichem Geist zu durchsetzen. Die vergeistigten Naturreiche als zukünftiger Inhalt der Seele, beruhend auf dem Gesetz von Evolution und Involution. Das zukünftige Hineinwirken bis ins Atom. Zusammenhang von Atom, Gedanke und Elektrizität. Der Untergang der fünften Wurzelrasse durch den Kampf aller gegen alle. Formen und ihre Bedeutung im Zusammenhang mit zukünftigen Stufen der Entwickelung. Ihre Entsprechung in den Hochgraden der Freimaurer. Die fünfte Unterrasse als reine Verstandesrasse, als Rasse des Egoismus und dessen notwendige Überwindung.
        II
        Über den verlorenen und wiederzuerrichtenden Tempel im Zusammenhang mit der Kreuzesholz- oder Goldenen Legende
        Erster Vortrag, Berlin, 15. Mai 1905
        Theosophie und Praxis (Beispiel: Tunnelbau). Die notwendige Kenntnis der Gesetze des menschlichen Zusammenwirkens für den Bau der menschlichen Gesellschaft. Die Ablösung der alten Kultur der Priesterstaaten durch die Weltklugheitskultur in der vierten Unterrasse. Der Trojanische Krieg. Die Gründung Roms. Die ersten sieben Könige Roms als Repräsentanten der sieben Etappen der vierten Kulturepoche. Ihr Zusammenhang mit den sieben Prinzipien des Menschen. Die Tempellegende und ihr Zusammenhang mit dem verlorenen und wiederaufzurichtenden Tempel.
        Zweiter Vortrag, Berlin, 22. Mai 1905
        Der Salomonische Tempel als Symbol für den Menschen als ein Haus Gottes. Die Arche Noah, der Salomonische Tempel und die Maße des menschlichen Körpers. Das Innere des Salomonischen Tempels. Die Idee des Salomonischen Tempels und die Tempelritter. Ihre Lehren. Die Zwei Strömungen am Eingang des Menschengeschlechts: Die Weltkinder (Kainssöhne) und die Gotteskinder (Abel-Seth-Söhne). Die Rosenkreuzerei als Fortsetzer des Templerordens wollten nichts anderes, als was auch die Theosophie will: arbeiten am großen Tempel der Menschheit.
        Dritter Vortrag, Berlin, 29. Mai 1905
        Die Kreuzesholzlegende und die weltgeschichtliche Bedeutung des Salomonischen Tempels. Der Gegensatz der zwei Strömungen in der Menschheit: die Gottessöhne (Abel-Seth-Nachkommen) und die Menschensöhne (Kain-Nachkommen). Die Vereinigung beider Strömungen in Christus Jesus. Der Bau des dreistufigen Weltentempels (entsprechend dem physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) den ganzen alten Bund hindurch durch die Kainssöhne, die Diener der Welt. Die Arbeit an der göttlichen Weltordnung durch die Gottessöhne, die Diener der Bundeslade. Der Salomonische Tempel als äußeren Ausdruck dessen, was die Bundeslade sein soll. Die irdische Entwickelung des Menschen im Zusammenhang mit dem Kreuzsymbol. Der paulinische Unterschied zwischen Gesetz und Gnade. Der Zusammenhang von Gesetz und Sünde im alten Bund, von Gesetz und Liebe im neuen Bund.
        Vierter Vortrag, Berlin, Pfingstmontag, 5. Juni 1905
        Die Allegorie vom verlorenen und wiederzugewinnenden Wort im Zusammenhang mit dem Pfingstfest. Pfingsten, das Fest der Freiheit der Menschenseele. Die Wahlfreiheit zwischen Gut und Böse. Der Sündenfall. Die Erdenentwickelung durch Runden, Globen und Rassen. Die sieben Könige der Dynastie Salomons während der sieben Perioden des astralischen Globus. Der Aufbau des Makrokosmos durch Geist, Sohn und Vater; die innere Arbeit des Menschen vom Geist aus durch den Sohn zum Vater. Die nachatlantischen Kulturen bis zum Christus-Ereignis in ihrem Zusammenhang mit dem Wirken der drei Prinzipien Vater, Sohn und Geist. Die Auferweckung des inneren Wortes, die Auferstehung des Ätherleibes als Geheimnis des Pfingstfestes.“
        Steiner hat dann noch 1907 auf dem Kongress ‚Okkulte Siegel und Säulen‘ weitere Anknüpfungen an verschiedene Strömungen gebracht, auch Freimaurer Patene von Reuss erworben, ohne ein Reuss-Schüler zu sein, da war Steiner eigen, hatte seine Anschauung selbst zusammengestellt usw… Wenn das näher interessiert, der sei auf Spezialliteratur verwiesen wo alles detailliert wird. Sein Wunsch inhaltlich-symbolisch an die Logen anzuschließen hat er vielfach aufgegriffen und weitergeführt, auch anlässlich weiterer Gründungen. Ich habe mich seit Mitte der 90-iger nicht mehr in die Details vertieft, aber fast alles ist gut veröffentlicht. –

        Steiner, als lebensreformerischer Synkretist wollte zunächst unter dem Titel einer christlichen Johannesmaurerei eine eigene FM, oder FM-nahe Schule begründen. Dies hat er auch in die Tat umgesetzt, allerdings mit leicht wechselnden Intentionen und Namen.

        Sie Grüssend

      • Karl Bernhard Möllmann // 23. Mai 2017 um 17:58 //

        . . .
        Diejenigen die Rudolf Steiner angreifen – wissen sehr genau WER Steiner ist – und WARUM sie ausgerechnet Steiner angreifen.
        .
        Ich nenne diese hochintelligenten Volksverblöder & Quatschologen deshalb „Psychopathen“ – aber „gemeine Kriminelle“ trifft es genauso gut.
        .
        Es sind die gleichen WAHNSINNIGEN – die auch Jesus von Nazareth angreifen oder L. Ron Hubbard – denn UNTERDRÜCKUNG & UNTERWERFUNG von Menschen ist ihr teuflisches Spiel, an dem sie sich aufgeilen . . .

      • Deutscher im Exil // 23. Mai 2017 um 18:08 //

        @ Möllmann

        Richtig!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 18:19 //

        @KBM

        Wer greift Steiner denn an, die die ihn studieren und über seine eigenen Ideen und Vorhaben referieren? Oder ist es wieder dieser pauschalisierende Rundumschlag? Jede Erläuterung ist entweder 100 % Zustimmung oder 100 % böse, satanische, Ablehnung. Das gibt es nur im Kindergarten, dieses Schwarz-Weiß-Bild. Steiner war als Kulturkreativer an Vielem interessiert und hat es mit seinen, damals zeittypischen, Mitteln, umgesetzt, manche gute Anregung und Zukunftsahnung ausgesprochen, respektieren Sie das und seinen Sie nicht so kraß unterinformiert.

        Spintisieren Sie sich also nicht völlig frei und ohne jede nähere Kenntnisse, irgendetwas zusammen, nur weil Sie gerne Unterstellungen transportieren.

        Ihre wichtigsten Themen sind Feindschaften, Gegner, CIA, Medizinmafia, Scientology und alle Personen die sich differenziertes Wissen erarbeiten, diese sind dann ratlos, weil Sie es gerne wollen, hallo?

        Alles wird bei Ihnen in einen Pott geworfen und kräftig umgerührt, so auch in diesem Beitrag hier, dessen Erkenntniswert wieder gegen Limes 0 läuft, hauptsache Sie haben die ferne Ahnung irgendeines weiteren Feindbildes.

        Sie grüßend
        und zu mehr Differenzierung einladend

      • Zitrone // 23. Mai 2017 um 18:20 //

        @Conrath

        Was mir äussert wichtig erscheint ist, daß es Steiner um eine Aufer-
        stehung/Wiedergeburt der „königlichen Kunst“ ging, denn er schreibt ja
        selbst auf Seite 290 in „Die Tempellegende und die goldene Legende“,
        man könne die heutige Freimaurerei nur als eine Karikatur bezeichnen,
        ja er spricht von einer heruntergekommenen Maurerei, die ja für jeden
        der sehen will, deutlich erkennbar ist, weil diese in der Welt zerstörerisch
        wirkt.

        Man sollte die Intentionen Steiners keinesfalls mit denen der „Brüder des Schattens“
        gleichsetzen. Diese benutzen das Geheimwissen allein für Ihre niederen Zwecke
        und nicht zum Wohle der Menschheit, denn darum geht es doch in letzter Instanz.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 18:27 //

        @Exil

        Menschen die in der Lage sind Kritik auszuüben, werden also alle gleich behandelt. Ihnen sollte schon deutlich sein, dass Sie damit einen sehr bildungsfernen Zustand charakterisieren und die Globalisten sich über solche Blitzgescheiten nur freuen können, von denen nun wirklich kein Widerstand mehr erwartet werden muss.

        Prima, Ihre Expertise. Allerdings wird Ihnen nicht jeder zustimmen, was Sie da zusammenfassen. Egal. Kulturkenner unter sich, toll und ein bisschen dreist auch.

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 18:47 //

        @Zitrone

        So habe ich Steiners Initiative immer verstanden, als Erneuerung, klar, nur warum widersprechen Sie dann der Kurzfassung ‚Neufreimaurertum‘?

        Genau das war von mir gemeint. Und seine Mitwirkung an der Christengemeinschaftsgründung durch Rittelmeyer und Bock, war auch so zu verstehen, in seinem Sinne, ein Versuch Anzuknüpfen an die (reinkarnativ verstandene) Linie der Evangelisten und Apostelströmung. Ob das im Kern so ‚naturalistisch‘ gelingen kann, ist eben fraglich. Eine ganz andere Frage ist, ob unsere Religions- und Ritualkulturen nicht ganz andere Transformationen benötigen, ich nenne dazu nur die Stichwörter: ‚Verallgemeinerungsfähigkeit‘ und ‚Unmittelbarkeit jedes Menschen zur intelligiblen Welt Kontakt zu haben‘, auch – ohne – Vermittlungsbürokratien und spirituelle Hierarchien!

        Also eine neue Spiritualität auf gleicher Augenhöhe, mit allen Interessierten zusammen entfaltet und ausgeübt, die keinen Machtmissbrauch mehr ermöglicht!

        Warum denn nicht? Ich halte das für sehr sinnvoll und es beendet die Unkultur der Dauerkriege und Konkurrenzverhältnisse. Was nicht bedeutet, dass um die besseren Formulierungen und Zugänge ‚konstruktiv‘ gestritten werden sollte. Das kann immer auch mit Respekt und Charité erfolgen.

        Es muss nicht der Stil von KBM, JJ, usw.. sein, die anderen niederzumachen, ohne selber überhaupt genau zu wissen, um was es eigentlich geht. Deswegen lehne ich jede nichtkonstruktive Konkurrenz ab. Gestaltung ja, aber nicht als Zerstörung, das ist zu wenig.

        JJ und KBM können nicht aufbauen, müssen andere als Negativvorlage nutzen, sind neidisch auf den gestaltenden Abel, dessen Rauchopfer kerzengrade in den Himmel reicht, von der intelligiblen Wesenswelt aufgenommen/ inspiriert, egal.

        Kains Neid setze seinem friedlichen Bruder Abel ein Ende. Solche und ähnliche Wahrheitsparabeln hat jede Hochkultur beizusteuern und Neid bleibt Neid und Gestaltung und Charité ist etwas anderes.

        Sie grüßend und auf meine Fragen noch wartend (Schachtschneider).

      • Deutscher im Exil // 23. Mai 2017 um 18:53 //

        @ Conratlos

        Berufsbedingt habe ich reichlich Erfahrung in der Analyse von Sachverhalten, die durch menschliche Sprache erklärt werden. In aller Regel verstehe ich die Sender solcher Aussagen.

        Dies gibt mir das Selbstvertrauen, die Ursache, daß ich nicht verstehe, was Sie auszusagen versuchen, allein in Ihren unpräzisen Formulierungen zu finden.

        Strukturiertes Denken und sauberes Formulieren sind nicht Ihr Ding!

        Mir scheint, Sie werden hier nicht unbegründet „Quatschologe“ gescholten.

        Wäre klar analysierbar, was Sie auszusagen versuchen, hätte ich Ihnen dazu gern geantwortet.

        Allein, es liegt an Ihrem Input!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 20:01 //

        @Exil

        Ihre Berufstätigkeit, Datenanalyse und die dazugehörige Berufssprache und Kollegenkommunikation hatten Sie schon erwähnt. Warum sollten Sie da kein tüchtiger Mitarbeiter oder Dienstleister sein? Aber es liegt nicht unbedingt am Sender, wenn der Empfänger nicht hinreichend interpretiert (Hermeneutik), das ist keine einfache Abgleichung von Impulsstärke und Frequenzübertragungskonformität, Exil.

        Der gute Schuster mag den Färber oder Zimmermann wegen seiner anderen Fachwörter schellten, er hat seinen eigenen Wissens-/ Erfahrungskreis und wer beizeiten kein Gespür für die eigenen Grenzen hat/ entwickelt (diese langsam hinausschiebend), der sagt zunächst beim Missverstehen etwas über sich selbst aus. Schelten Sie ruhig, was Ihnen nicht spontan zugänglich erscheint, vielleicht aber für Sie nur ungewohnt bis selten, ist, das ist völlig in Ordnung. Ich bemühe mich immerhin komplexe Sachverhalte zu transportieren, ob mir das gelingt ist eine ganz andere Frage.

        Und ob Sie immer mitbekommen, was da transportiert wird, ist doch die andere Frage, die allerdings nicht jeder stellt. Also beruhigen Sie sich mit Ihrem Verständnisbedarf. Ich bin eigentlich seit Jugendzeit daran gewöhnt unter sehr verschiedenen Menschen zu sein und nehme gerne an deren Wissen und Können teil. Das muss ja nicht jeder so handhaben. Nur einen Vorwurf brauchen Sie daraus nicht zu konstruieren. Und im Themenverfolg haben Sie doch genug Möglichkeiten Ihre spezielle Sicht einzubringen, was nutzt da ein, neben den Themen, verhandeln?
        Ich meide die Bereiche, in denen mein Verständnis nicht hinreicht, lieber Exil, vielleicht ist das ja auch ein gangbarer Weg für Sie? Und Sie brechen sich keinen Zacken aus Ihrer Berufserfahrung, wenn Sie einmal nachfragen, fragen erweitert den Horizont.

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 20:16 //

        @KBM
        Die Platte hängt…

      • Zitrone // 23. Mai 2017 um 22:17 //

        @Conrath

        Wo habe ich denn widersprochen? Mir ging es lediglich darum, mit den
        Aussagen von Marie Steiner, zum besseren Verständnis interessierter
        Leser beizutragen.

        Wie sollte Ihrer Meinung nach ein Leser, der noch nicht einmal das Grund-
        lagenwerk von Steiner kennt, verstehen können worum es Ihnen eigentlich
        geht, wenn Sie von „Neufreimaurern“ sprechen/schreiben?

        Das Thema ist viel zu komplex, um es in einer Kommentarspalte abzuhandeln.

        Übrigens existiert die “neue Spiritualität” seit ca. hundert Jahren, Rudolf
        Steiner brachte sie in die Welt! Wie Sie sehen, scheint das Licht
        (Anthroposophie), in die Finsternis, aber die Finsternis begreift es
        leider nicht…

        Gute Nacht!

      • Ulrich Jacobi // 23. Mai 2017 um 22:43 //

        @Zitrone
        @Conrath
        Ich wäre Ihnen beiden sehr verbunden, wenn Sie das Thema „Steiner“ zukünftig im direkten Email-Kontakt – entre deus – behandelten.

        Es ist ja – wie schon zuvor ausgeführt – nicht nur so, dass das Thema außer Ihnen keinen interessiert; es ist sogar so, dass die lächerliche Ernsthaftigkeit, mit der sie sich gegenseitig immer wieder versichern, den einzig wahren Steiner erkannt zu haben, potentielle Wissenssucher eher verschreckt!

        Außerdem: Ich persönlich bin ja ein großer Fan des Fliegenfischens…aber ich trage doch dieses Thema nicht in diesen Blog und bereite damit anderen Foristen, die nichts mit dem Thema anfangen können, unnötigerweise Verdruss!!

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 22:53 //

        @Zitrone

        Dann ist es ja gut. Es stimmt schon, für eine Kommentarnebenbemerkung war es sehr komprimiert. Es ging mir darum zu zeigen, dass Pauschalbeurteilungen eigentlich immer zuverlässig danebengehen. Also die Simpelgleichung, alle FM sind erzböse Intriganten oder alle SPD-Mitglieder wollen den Niedergang usw… Richtig ist, es gibt keine Institutionen, Initiativen, die auf Dauer nicht unterwandert oder dekadent werden könnten und auch werden.

        Und selbst beste eigene Vorsätze, etwa über die CIA daueraufzuklären (KBM) oder dummes Nachsprechen von Allgemeinplätzen zu bekämpfen (JJJ), kann, wenn starr und unflexibel angewandt, von der Wirkung her in sein pures Gegenteil umschlagen!

        Die übertriebene Elternliebe wird dann zu Hubschrauberbevormundung, erreicht eine Isolation zum Kind/ Jugendlichen usw… jeder kann die Beispiele ausstarrer Übertreibung zu fehlen, beliebig fortsetzen.

        Steiner ist für mich immer auch ein Lebenskünstler geblieben, bei aller Einzelkritik, ein Künstler des ‚Lebendigen‘, das ist keine billiger Trostpreiserkenntnis. Allerdings brauchte ich, nach meiner Entwöhnung von der falschen Erwartung, Steiner könne mein Prophet sein, einige Jahre, bis ich genug Unabhängigkeit hatte, diese Qualität an Steiner neu zu entdecken. Er hat die verfestigte Jahrhundertwendekultur schon ganz schön aufgemischt und dabei manches auf den Weg gebracht, wie mutige Künstler es zuweilen hinbekommen, denken Sie an den unermüdlichen van Gogh oder César Franc, gute Nacht allerseits:

      • Conrath // 23. Mai 2017 um 23:08 //

        @JJJ

        Aber vielleicht wäre das genau Ihr Weg, so kämen Sie über diese kleine Themenhintertüre des Fliegenfischfangens zum ‚U r e i g e n e n‘, das ist doch großartig, knorke, schlafen Sie mal drüber. Nicht Blinker, sondern Lebendfliegen, ja, alles ist auf eine Nadelspitze (Thomas von Aquin) oder einen Angelhaken (JJJ) konzentrierbar, klar doch.

        Und der Aquinate galt/ gilt vielen Anthroposophen (unser Spezialthema) als eine der Vorinkarnationen von Rudi (Margarete Kirchner-Bockholt et al). Ich denke, es trifft nicht zu, halte Rudi eher für die wiedergekommen Bettina von Arnim, wegen ihrer Stellung zu den Spätaufklärern der Klassik, aber es lässt sich nur erweisen, nicht beweisen.

      • nathan // 23. Mai 2017 um 23:58 //

        @Ulli Jacobi
        Stimme Ihnen da vollkommen zu!
        Fischers Fliegen fangen frische Fische! Alle bitte 3x wiederholen!
        Ich habe den Eindruck, daß alle Egomanen immer das letzte Wort haben müssen in der unsinnigen Endlosgeschichte! Einfach (gewollt?) abschreckend! = geistige Altersarmut?

  21. „Neue SPD-Studie über Rechtsextremismus in Ostdeutschland zum Teil frei erfunden“ –

    https://philosophia-perennis.com/2017/05/23/spd-studie-frei-erfunden/

  22. Mich würde das Thema Fliegenfischen nicht abschrecken, jedenfalls nicht mehr als so manches andere Thema, das ich ignoriere. Das obwohl ich gegen sinnloses Töten bin.
    Ranma

  23. @Greenhoop:

    „Im weiteren Sinn erfahren wir doch seit einigen Jahrzehnten den Vielvölkerstaat in Europa, Parallelwelten unter einem Dach, heteroogener könnte es nicht sein – ist das Ihr Gegenkonzept ?“

    Gegenkonzept wogegen? Gegen Naturgesetze? Gegen metaphysische Ursachen, die dem physischen Geschehen vorausgehen? Gegen Menschenwerk? Gegen das Menschsein? Gegen die durch die Anbetung der Schwarzen Null hausgemachten Probleme? Gegen ‚Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu sagen. Diejenigen, die das Sagen haben, werden nicht gewählt.‘ (Horst Seehofer, Ministerpräsident Bayerns)?

    „Dieser Internationalist möchte ausschliesslich Menschen als Ware/ Commodities, jederzeit abrufbar/einsetzbar, zu niedrigsten Konditione, ohne Rechte und jederzeit überwacht, produzieren.“

    Diese Erkenntnis bringt uns weiter! Es ist allerhöchste Zeit zu verstehen, daß es in keinem halbwegs brauchbarem Plan darum gehen, Naturgesetze zu brechen. Stattdessen erfordert einfach die Anbetung der Schwarzen Null gewisse Anpassungen im Bereich der Wirtschaft.

    „Es ließe sich trefflich darüber diskutieren, ob eine Welt deren oberstes Ziel nicht die Gewinnmaximierung, altruistisch (ohne jedoch die eigenen Interessen zu vernachlässigen) geprägt, Grenzen bzw. Nationalstaaten benötigt, doch von dieser Diskussion sind wir noch Lichtjahre entfernt.“

    Diese Diskussion wäre ziemlich kurz. Alle nationalen Grenzen wurden einst von wenigen mächtigen Leuten mit der Motivation ‚divide et impera‘ und einem Stift auf einer Landkarte gezogen. Kaum einer der einst Mächtigen wäre auf die Idee gekommen, daß man sich teilweise noch nach Jahrtausenden wegen einer bloßen Linie gegenseitig die Köpfe einschlägt. Stattdessen versuchte man die Leute beiderseits der Linien mittels fortwährender Propaganda gegeneinander zu hetzen. Gäbe es heute noch andere Ziele als Gewinnmaximierung auf Kosten anderer, dann fielen die nationalen Grenzen sofort und ersatzlos weg.

    „Es müßte also ein außergewöhnliches Ereignis eintreten, welches ein Umdenken ermöglichte und der Menschheit einen neuen Sinn gäbe.“

    Ja, müßte. Sobald es keinen anderen Weg mehr gibt, wird das passieren. Eine Klimawandel ist bereits eingeleitet. Unsere Umwelt verändert sich ständig, um unsere Weiterentwicklung in all den Fällen zu erzwingen, in denen sie nicht freiwillig vonstatten geht. Manche Veränderungen sind auch Menschenwerk, vor allem der Rückgang der Artenvielfalt. Zur Zeit arbeitet die Menschheit beispielsweise kräftig an der Ausrottung der Fische.
    Ranma

    • @Ranma & Green

      Die Frage aller Fragen ist doch, gibt es ein Schlüsselprinzip in der Politik, das bei Nichtanwendung, Durchführung oder Nichterkenntnis die derzeitige Lage erklärt oder sind es mindestens zwei oder gar mehrere Hauptfragen/ Prinzipien die dafür verantwortlich sind?

      Dieser eine Grund, die einer richtige Lösung die alles zugelich erklärt/ bessert/ verändert gibt es mAn nicht! Es gibt keine Hauptfrage die dem alleine entspricht: ‚The Winner Takes It All‘.

      Solche Versuche gab es mehrere. Einige behaupten es liegt nur an der machtkonzentration, andere an der geistigen Reife aller beteiligten, am Wetter, an den Ressourcen, am bösen oder bals guten Charakter des Menschen, am Zufall oder weil es eine NWO-Mafia gibt.

      Nun können wir jahrzehntelang weiterdiskutieren und jeweils den anderen Songwählern den Stinkefinger zeigen oder sie bejubeln, was in etwas gleiche Effizienz aufweist, weil nur die ‚Fähigkeit zu Vereinbarungen zu kommen‘, die entscheidende Gewinnerin ist/ sein kann und diese (intelligible) **Gewinnerin** sagt, es wird mindestens 2 oder 3 Vorentscheidungssieger geben müssen(!) und dann werden nur Chordarbietungen in die Endbewertung kommen.

      • Ranma // 25. Mai 2017 um 02:00 //

        Natürlich gibt es das Schlüsselprinzip in der Politik, das alles erklärt. Hatte ich doch eben erst zitiert:
        ‚Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu sagen. Diejenigen, die das Sagen haben, werden nicht gewählt.‘ (Horst Seehofer, Ministerpräsident Bayerns)

        Also echt, lern erstmal lesen, bevor du so einen Stuß absonderst!
        Ranma

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