Superursula zerlegt die Bundeswehr

Ursula von der Leyen © GEOITICO Ursula von der Leyen © GEOITICO
Ministerin von der Leyen erwartet Respekt, während sie Moral und Material der Bundeswehr restlos zerstört. Medien unterstützten die Dekonsturktion der Truppe. Ein Kommentar.

Es braucht keine herbeigeschriebenen russischen Einmarschpläne oder andere fantastischen Schreckgespenste, um das ganze Elend einer kaputtgesparten und zur Witztruppe gemachten Bundeswehr aufzuzeigen. Eine Verteidigungsministerin des Kalibers der von Ehrgeiz zerfressenen Ursula von der Leyen genügt vollkommen, um die letzten Reste Wehrfähigkeit zu pulverisieren. Moralisch wie materiell. Denn dieser Frau ist auf ihrem Weg zur Superursula nichts mehr heilig.

Hat sie bisher die Truppe zur Umerziehungsmasse für genderfanatische Spielereien degradiert, setzt sie nun lächelnd die Abrissbirne an. In Rage darüber, dass ein Fall namens Franco A. (bisher nicht in Gänze aufgeklärt und mit unzähligen Fragezeichen versehen) unter ihrem Regiment geschehen konnte und ihr die Spiegelreflektion der Sauberfrau verdirbt, schlägt die Ministerin hemmungslos und mit den Zähnen fletschend auf die Truppe ein. Es folgt eine absurde Säuberungsaktion als inszenierte Ablenkung und rücksichtsloser Rachefeldzug zugleich. Flachbildschirme[1], KiTa-Ecken[2] und Ausgehpumps[3] wirken da wie die Ouvertüre eines Bühnenstücks, das Zerstörung zur politisch-korrekten Kunstform erklärt und mit tosendem Applaus rückgratloser Generäle versehen wird.

Probleme mit Lebensfreude

Bisher verdiente Bundesjustizminister Heiko Maas durch seinen Amoklauf gegen das Grundgesetz zu Recht den Ruf des inkompetentesten Ministers auf diesem Posten seit Bestehen der Bundesrepublik, in den vergangenen Tagen aber hat ihn Ministerin von der Leyen, einer Bilderstürmerin gleich, überholt. Da staunt selbst die mit 15.000,00 € monatlich entlohnte Bundesempörungsbeauftragte Roth nicht schlecht und klatscht freudig Beifall. Überhaupt können die Grünen von der dolchartigen Dekonstruktion der Bundeswehr durch von der Leyen noch lernen, wo sie selbst noch eher grobmotorisch und ungeschickt mit Veggie-Days und Dieselverbot den Niedergang Deutschlands befördern.

Aber hier wütet nicht eine gescheiterte Theater- oder Theologiestudentin, die auf dem freien Arbeitsmarkt keine Chancen hätte, sondern eine hausgemachte und eiskalt operierende Emporkommpolitikerin, die mit dem Eifer puritanischer Hexenjäger das ihr Anvertraute in Schutt und Asche legt. Es tobt eine Scheinriesin, die sich für unfehlbar hält. Dabei entblödet sich die Ministerin nicht einmal, Liedgut des 19. Jahrhunderts zu verbannen[4] und die Fotografie des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD)zu entfernen.[5] Wobei Schmidts Stand ihr ohnehin suspekt gewesen sein muss.

Singen, tönt Frau Fönfrisur, sei zudem unzeitgemäß. Eine Begründung, die die Massenmörder des Islamischen Staates und andere Diktaturen dieser aberwitzigen Weltgeschichte allzu laut begrüßen würden. Die haben schließlich auch ihre Probleme mit Lebensfreude.

Raffinierte Stigmatisierung

Für die Rolle der Vorzeigemacherin mit der Option auf den Kanzlerthron nimmt von der Leyen schlechterdings den völligen Verlust der Funktionsfähigkeit der Bundeswehr in Kauf. Nicht schief liegende Fregatten[6], schießuntaugliche Gewehre[7] oder sanierungsreife Kasernen sorgen die Ministerin. Nicht ihre Verantwortung als Kommandogewalt treibt sie um. Was die blindwütige Befehlshaberin erzürnen lässt, sind Korpsgeist und Gemeinschaftssinn, die sie dann durch raffinierte Stigmatisierung unter Zuhilfenahme der Causa Franco[8] mit einem scharlachroten Buchstaben versieht. Schreibtisch-tatkräftig von etlichen Medien unterstützt. Nur ihr Narzissmus bewegt Frau Bundeswehr.

Respekt ist für von der Leyen etwas, das sie erwartet, während sie Moral und Material der Truppe in Flammen versenkt. Fürsorgepflicht für die Bundeswehr steht bloß auf dem Papier, Karrierestreben ist von der Leyens Motivation, zelebriert bis in die peinlichste Selbstdarstellung. Die Bundeswehr ist lediglich ein Sprungbrett. Und womit kommt man in Deutschland 2017 wohl schneller die Aufstiegsleiter hinauf als mit der Durchschlagskraft der politischen Korrektheit, als mit dem Krieg gegen das Bestehende, gegen Werte und Gewachsenes.

Von dieser Ministerin geht Gefahr aus!

Je höher der Kollateralschaden bei dieser von oben gegen die da unten geführten Schlacht ist, desto größer wird das Treiben der selbsternannten Anständigen dann durch Posten und Pöstchen belohnt. Insofern ist Ursula von der Leyen dem Kanzleramtssessel jetzt ein Stückchen nähergekommen. Jedenfalls solange die Ära der Altparteien anhält. Der Wähler hat’s in der Hand.

Ob dieses schäbigen Verhaltens einer Spitzenpolitikerin möchte man sich abwenden, wenn man derlei Charakterlosigkeit nicht zu kommentieren gewohnt wäre. Wenngleich der Bildersturm der Bundeswehrministerin altpolitische Abgründe aufzeigt, wie sie nicht immer derart offen zu Tage treten und daher mit mehr als deutlichen Worten begleitet werden müssen.

Fest steht: Von der Bundeswehr geht keine Gefahr aus, von der zuständigen Ministerin dagegen schon. Von der Leyen hat sich auf allen Ebenen disqualifiziert. Wer sich wie sie mittels skrupellosem Ikonoklasmus auf dem Rücken der Truppe zur medienwirksamen Ikone der Politkorrektheit und zur Kanzleranwärterin aufschwingen will, gehört schnellstens aus allen Ämtern entlassen und von jeglicher politischen Verantwortung entbunden.

 

Anmerkungen

[1] http://www.focus.de/politik/deutschland/von-der-leyen-erklaert-ihre-agenda-flachbildschirme-auf-den-stuben-wie-viel-luxus-braucht-die-bundeswehr_id_3896476.html

[2] http://www.rp-online.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-eroeffnet-erste-bundeswehr-kita-bid-1.4234743

[3] http://www.focus.de/politik/deutschland/neues-bekleidungskonzept-bundeswehr-ruestet-mit-handtaschen-pumps-und-umstandsmode-auf_id_6077918.html

[4] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verteidigungsministerium-stoppt-bundeswehr-liederbuch-a-1147482.html

[5] http://www.n-tv.de/politik/Soldat-Schmidt-darf-Wand-nicht-mehr-zieren-article19837818.html

[6] http://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-ruestungsprojekte-103.html

[7] http://www.blick.ch/news/wirtschaft/peinlich-deutsches-sturmgewehr-ist-untauglich-und-wird-ausgemustert-id3688171.html

[8] http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/die-bundessaeuberungsministerin/

Über Nadine Hoffmann

Nadine Hoffmann ist Diplombiologin und freie Autorin. Als letztere schreibt sie Meinungsbeiträge, in denen sie Politik analysiert und kommentiert. Ihre eigene politische Heimat fand sie in der AfD. Der Thüringer Landesverband wählte sie als Beisitzerin (ehrenamtlich) in den Landesvorstand. Weitere Artikel

75 Kommentare zu Superursula zerlegt die Bundeswehr

  1. Marcus Junge // 14. Mai 2017 um 13:56 // Antworten

    Ach bitte, Flintenuschi ist nur der derzeitige Tiefpunkt in einer Kette von immer neuen Tiefpunkten bei der Buntewehr. Diese Kette reicht über Jahrzehnte zurück, mindestens bis zum Pseudo-Helden der BRD-Idioten, Helmut S. (der mit dem abhängten Foto in Hamburg). Nebenbei ein Mann, der sich 1945 heldenhaft verpißte und selber rettete, als andere noch kämpften, der mit der roten Machtübernahme 1969 auf den Trichter kam „Offizier ist ein Beruf wie jeder andere auch“ und dann gleich die 2 roten BW-Unis für die Offizierausbildung erschaffen ließ (inzwischen ist die BW SPD-verseucht im Offizierkorps) und unter seiner Kanzlerschaft durfte seine Verteidigungsnull Apel den Traditionserlaß (1982) noch als Danaergeschenk hinterlassen. Auf dessen Grundlage wurden:
    – die Traditionsstuben getilgt
    – die Ehrung für verdiente Soldaten des Weltkrieges beendet, selbst auf der letzten Reise diese Männer
    – die Kooperation mit Vereinigungen der Weltkriegskämpfer eingestellt
    – Kasernen umbenannt
    – in Munster die Hakenkreuze aus Bildern der Schöpfer der Panzertruppe gekratzt, im Offizierheim
    … .

    Von den „Friedensdividende“ und „Transformation“ und „Armee im Einsatz“-Ärschen der 1990er und 2000er fange ich gar nicht erst an. Nur Prinzgemahl zu Schmalz- und Haargel der CSU, der dann die Wehrpflicht eindampfte, trotz aller Warnungen und abschreckender Beispiele anderer Armeen der EUdSSR, der ist noch eine Erwähnung wert, als größter Negativposten vor Uschi. Die BW kennt seit 1969 nur eine Entwicklungsrichtung, in den Keller, auch wenn es materiell da zuerst aufwärts ging, der Geist wurde und wird planmäßig vernichtet, so wie beim Rest der BRD. Und das wird auch nach Zensursula fortgesetzt werden, weil die BW eine Kreatur der BRD ist und solange die BRD die Krankheit, nicht etwa der Patient, ist, gibt es auch bei der BW keine Hoffnung.

    • Wegen all der Mißstände war die Abschaffung der Wehrpflicht richtig. Schließlich würdest auch du nicht unter solch einer Führung in den Krieg ziehen wollen? Oder würdest du dich vielleicht gar in einem der modernen Auslandseinsätze an anderen Enden der Welt für solche Nomenklatura opfern wollen? So etwas darf man keinem Staatsbürger zumuten, also mußte die Wehrpflicht weg!
      Ranma

  2. Einer Verteidigungsarmee anzughören, die ein aus der NATO ausgetretenes Deutschland schützt, könnte ich mir vorstellen. Germanische Hilfstruppen für Rom, befehligt von transatlantisch romanisierten Verrätern möchte ich dagegen nicht unterstützen. Auch dann nicht, wenn der Verräter weiblich ist. Über das Steueraufkommen bezahlen wir die römischen Besatzungstruppen auch noch und liefern darüberhinaus unsere Tribute an den Hegemon. So gesehen ist alles gerecht, was den devoten, feigen und angepassten Germanen hier an Unterdrückung, Ausbeutung und Entehrung widerfährt.

    Schönen Sonntag noch.

    • @Waltomax

      Was meinen Sie mit sinngemäß ‚gesteuert von Rom‘?
      England hat zwei Kriege gegen Zentraleuropa und Rußland geführt und führen lassen. Aus Ihrer Aussage läßt sich schlußfolgern, daß Rom darin eine Rolle gespielt haben soll. Welche, und wie? Betrachten Sie mich als halbblindes Schaf.

      Danke für Ihre Antwort

      • waltomax // 15. Mai 2017 um 09:26 //

        „Rom“ ist in übertragenem Sinne gemeint. Washington als das neue Rom…

        Pardon, war etwas verwirrend geschrieben..

  3. Die Bundeswehr war schon zu meiner Zeit Anfang der 80er ein Lachsack. Mal habe ich es mit meinem Krad nur ein paar Meter bis vor’s Tor geschafft, bis ich liegen geblieben bin, mal musste ich im Winter den Feldwebel bitten kurz auszusteigen und meinen Bulli anzuschieben. Mein Bruder war in der Krankenstation und hatte Einsicht in die Akten, ohne Alkohol ging bei den Herren Offizieren gar nichts und für unsere damalige Rekruten-Elf waren die geistig eher minderbemittelten Berufssoldaten mehr Opfer als Gegner.

    Die Frage ist, wie die Bundeswehr reagiert, wenn der Wähler, der entgegen der Aussage Frau Hoffmanns meiner Meinung nach nichts zu bestellen hat, aufbegehrt. Das die Bundeswehr nicht dazu da ist, Terroristen zu bekämpfen, sondern Aufstände im Innern niederzuschlagen, dürfte klar sein. Insofern sollte das hyperaktive demoralisierende Verhalten vdL von der Bevölkerung wohlwollend zur Kenntnis genommen werden.

    • MutigeAngstfrau // 14. Mai 2017 um 21:18 // Antworten

      Die Bundeswehr ist eine Versammlung von Knechten der Weltzerstörer; die sich ein Verteidigungsbündnis nennende Nato ein Werwolf der Unterdrückung aller Völker im Auftrag der Bankstergangster und ihrer Geheimdienste.
      Dem Europa der Vaterländer soll nun der Garaus gemacht werden. Die Lunte brennt.

      Frauen von den Leichen geben in diesem Horrorfilm die besten Puppets der Zerstörung ab. Ein Weichzeichner sozusagen, unter dem die Kontur der Todesfratze verschwimmen soll.

      Der Krieg der Neuzeit trägt ein Gesicht, das die narkotisierten Völker bis zum finalen Crash nicht mehr wahrnehmen, selbst wenn er sich ihrer Haustür nähert. Dafür sorgen die Medienkartelle mit ihren gekauften Handlangern.
      Fremde Solddaten sind bereits unter uns und planen die Zerstörung unseres Landes mit unterschiedlichen Strategien.

      Um ihre Existenz und ihr Land betrogene junge Männer Europas haben sich jetzt auf den Weg gemacht mit einem Projekt, das die Vernichtung ihrer und unserer Existenz und die Landnahme durch die von NWO-lern angeordnete Invasion von bis zu 50 Millionen illegalen Einwanderern stoppen soll.

      Sie verdienen Achtung und Unterstützung.
      Ich bewundere den Mut. Ich spende. Ihr auch?
      Martin Sellner ist natürlich auch dabei.

      Das Video hat eine Länge von zweieinhalb Minuten und zeigt mutige europäische junge Männer.
      David gegen Goliath…

      • Conrath // 14. Mai 2017 um 22:02 //

        @MutFrau

        Personalisieren Sie nicht eine Großgruppe, das ist Unsinn. Kritik an der Regierung, an dem fehlenden, sinnvollen BW-Auftrag, ja, aber nicht einfach an allen Beteiligten, das ist Schwachsinn. Und private Ersatzvornahme auf hoher See ist keine aussichtsreiche Option.

      • MutigeAngstfrau // 14. Mai 2017 um 22:38 //

        Bloß gut, dass die BRiD Sie Neunmalschlauen hat. Das wird es bringen.

      • Conrath // 14. Mai 2017 um 22:53 //

        @MutFrau

        Destruktivität hilft auch nicht weiter, aber wenn Sie in der Personalisierung von Frust einen Sport sehen, nur zu. Vielleicht haben Sie ja bald wieder ‚Ihren‘ Sparringspartner, irgendwie fehlt Ihnen sonst was.

        Habe ich das schlechte Wetter oder die NRW-Wahl bewirkt, Sie halbmal Schlaue? Kommen Sie runter von Ihrem Katzenkratzbäumchen und werden wieder normal/ brav/ artig.

      • MutigeAngstfrau // 14. Mai 2017 um 23:03 //

        Im Gegensatz zu Ihnen schwafeln diese jungen Menschen nicht, sondern versuchen sehr mutig ihre Heimat zu verteidigen.

      • hubi stendahl // 14. Mai 2017 um 23:10 //

        @Mutige Anstfrau

        Zitat:
        „Ich spende. Ihr auch?“

        Kaufe dort über die Webdomain T-Shirts und verschenke sie an Nachbarn oder Verwandte. Einige trauen sich sogar sie zu tragen. Die beim BND werden sicher sagen: Schau mal, der schon wieder. Hat der nen Verschleiß!

    • hubi stendahl // 14. Mai 2017 um 21:47 // Antworten

      @wayne podolski

      Zitat:
      „Die Frage ist, wie die Bundeswehr reagiert, wenn der Wähler, der entgegen der Aussage Frau Hoffmanns meiner Meinung nach nichts zu bestellen hat, aufbegehrt.“

      Sie haben den wichtigsten Grund erkannt. Bei der BW werden die Patrioten entsorgt.

      Fr. V.d.Leyen war vor 2 Jahren bei den Bilderbergern und erhielt dort den Ritterschlag. Als Reserve falls Merkel schlapp macht, was selbst mich überrascht, dass die Bevölkerung so dämlich ist, und die Schächterin von Sieg zu Sieg führt und um die BW von „suberversiven“ Atkionen zu befreien, denn das Finale ist nicht mehr weit. Die BW muss dabei sicher hinter der NWO stehen. Im gleichen Termin war Lindner, der jetzt zu Hochform auflaufen wird und der AFD die Stimmen wegnehmen wird, damit ggfls. die jetzt entstehende NRW Koalition CDU/FDP auch im Sept. in Berlin greift.

      In Österreich hat man den Mädschenschwarm Kurz aufgebaut, der heute die ÖVP als Vorsitzender übernimmt. Da er ein Soros Agent ist, der mit seinen markigen Sprüchen die FPÖ noch aushebeln könnte, ist er zusammen mit Macron der NWO Mann der Stunde.

      Die neue Achse steht: Merkel, Kurz, Macron. Das wird lustig, wenn die blökenden Schafe zwangsgeweckt werden.

      Alles ist von langer Hand geplant. Der Bürger kann sich so was nicht vorstellen und er wird weiter schlafen:

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/05/14/macron-leaks-enthuellen-machtwechsel-paris-von-langer-hand-geplant/

      • Conrath // 14. Mai 2017 um 22:14 //

        @Hubi

        „Bei der BW werden die Patrioten entsorgt.“ Zitatende H.

        Es wird versucht, ja. Ich glaube nicht, das es auch gelingen wird. Dazu fehlt diesen Kriegstreibern die Zeit und sie haben keinen wirklichen Rückhalt in der Bevölkerung. Die ist verunsichert, nicht amüsiert über die Ereignisse, versteht nicht was passiert, aber das ist keine Zustimmung! Und noch müssen die Bellizisten defensiv vorgehen, den friedlichen Anschein erwecken, ihnen ging es um den Erhalt der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. Ich bin mir sicher, man wird alles tun, um die BT-Wahl noch geschehen zu lassen und kurz danach kommen andere Ereignisse in DE. Der Rest schläft nicht, die Welt ist vernetzt. Aber die Achse der neuen Figuren der Kalergi-EU-Nato-Planer steht, das trifft wohl zu, leider. Dennoch wäre Panik ein sehr schlechter Berater.

      • hubi stendahl // 14. Mai 2017 um 23:00 //

        @Conrath

        „Dennoch wäre Panik ein sehr schlechter Berater.“

        Ohne Zweifel. Ich wollte auch keine Panik schüren, sondern knapp die weitere Vorgehensweise, wie ich sie seit 2008 vorbete, bestätigen.

        Sicher, ich habe die Beliebtheit von Merkel (siehe auch NRW Wahl) und/oder die Dummheit der Wähler grenzenlos unter bzw. überschätzt.
        Die große Linie aber läuft weiter. Sie denken an alles. Lindner taucht plötzlich, unterstützt durch die transatlantischen Medien, als Juppi mit 5 Tage Bart aus der Versenkung auf, um die Generation Smartphone zu begeistern. Kurz, als Mitglied der European Council on foreign Relation ist noch eine Spur cleverer. Von Macron ganz zu schweigen.

        Der nächste wichtige Schritt sind die Verfassungen, bei uns der Art. 146 in Verbindung mit 79 Abs.3 und 23 bzw. 20. Mal sehen, was sie aus dem Köcher ziehen. Viel wird davon abhängen, wie die gebriefte v.d.Leyen die BW in den Griff bekomm, damit der Chaosrahmen eingeläutet werden kann (siehe auch aktuelle Cyberangriffe weltweit).

        Mein Ansinnen war deutlich zu machen, dass alles seinen Gang geht und sich jeder vorbereiten sollte, der die mittelfristigen Entwicklungen begreift. Ich glaube, dass nach den Parlamentswahlen in Frankreich die ersten Schritte (Vorarbeit) in Richtung Vergemeinschaftung eingeleitet werden (Schäuble hat´s im Interview bereits angedeutet:

        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/05/14/kurswechsel-schaeuble-signalisiert-erstmals-zustimmung-zu-transfer-union/

        , dann wird Kurz neuer Bundeskanzler, mit 30. Danach kommt die September Wahl bei uns, um alles in trockene Tücher zu bringen. Bis dahin muss die BW ebenfalls sturmreif sein.

        Die anderen Staaten spielen keine Rolle. Mitgehen oder die Zinsen für ihre Staatsanleihen explodieren, weil sich die Banken zurückziehen würden. Habe ich alles vor Jahren bereits prognostiziert. Allerdings erwarte ich nach wie vor ein Großevent bei uns, während man das Grundgesetz angreift.

        Jedenfalls hätte diese Vorgehensweise die größten Chancen. Keine Panik, aber vorbereiten.

  4. @Wayne, Walto, Junge

    Die BW-Politik unserer Systemparteien ist eine denkbar schlechte, da stimme ich Walto zu. Ein Ja zu einer echten Verteidigung gehört zu jedem Gemeinwesen, siehe Schweiz/ Ostukraine, das ist meine feste Überzeugung. Und insofern ist es mal wieder eine ganz merkwürdige Sache. Da ein unverkrampfter Umgang mit der Vergangenheit für die Kleinen, also alles bis Uffz, nie/ nicht vorgesehen war, Paperclip damals nur ab Uffz aufwärts galt, hat sich da über die sehr lange Zeit und Vakanz, tatsächlich ein Widerspruchsmilieu entwickelt, was insgesamt gesehen sogar hoffnungsvoll erscheint und zum Teil das Gegenstück zu dem alten Gladiopakt darstellt. Informieren kann sich heute jeder sehr schnell und umfassend. Und Berufsinstinkte kommen hinzu.

    Warum?

    Das Gegenteil an Wirkung ergeben die nur gutgemeinten, innerlich aber falschen Änderungen und Theaterspiele für die Öffentlichkeit, will sagen, das äußere Umbenennen, Fotos retuschieren und Lagerumbenennen, amtliche Bezeichnungen wie KL dann, ex post, in den 70-igern zu KZ umzubenennen, usw. führt letztlich immer zum Gegenteil des ursprünglich gewollten, so ist das.

    Ich geh davon aus, auch durch Gespräche mit Dozenten der BW-Hochschulen, das es insgesamt ein waches Bewusstsein bei den verbliebenen und schlecht ausgestatteten, Truppen gibt! Ganz im Gegenteil zu dem angestrebten Ziel, nämlich nur eine verblödete Hilfs-Gurkentruppe der Alliierten zu sein, bereit zu stellen.

    Ich weiß, dass die Mehrzahl der Truppen diesem gewollten ‚Lei’d‘bild‘ zum Glück nicht entsprechen. Es ist wie mit der Samisdat-Presse. Flüsterfunk ist immer erheblich eingänglicher wird zu 100 % gelesen, also viel gründlicher verinnerlicht, als die offiziellen, schöngefärbten Parolen, das war schon immer so. Der Schwerpunkt der Vernunft, die immer zuverlässig bis in den Alltag recht, findet sich bei den vielen Umsichtigen, die wissen, was für eine Show dort insgesamt und auch EU-weit, abgezogen wurde/ wird.

    Und da erinnere ich nochmals an Hubis Mahnung, die Frankfurter-Nachkriegsumerziehung als das zu nehmen, was sie im Kern ist, nämlich ‚versuchte Feindzersetzung‘, nichts anderes und damit ist alles gesagt, ‚Mehrstern rot am Fluß‘. Das diese Umerziehung zum Glück nicht die volle Schadenswirkung entfalten konnte, wie von den Machern vorgesehen, habe ich hier vertreten, aber nicht in Frage gestellt, dass die Besatzungsmächte, bis heute, sehr viele unrechtmäßige Handlungen zu verantworten haben. Und gerade durch diesen permanenten Stillhaltewahn, innerhalb der Truppe, hat sich das Gegenbewusstsein, gegen diese billige Meinungsmache, mMn stark entfaltet und durchgesetzt, gibt es auch Überreaktionen, klar, aber nicht durchgängig, nein! Und meine neueren Infos stammen von einem langjährigen Berufssoldaten. Man hat dort Zeit die Sachen sehr genau zu beäugen und mehrfach zu durchdenken. Und ja, 2 rote BW-Hochschulen, ja und? Hauptsache ist doch, dass dort das Grundwissen vermittelt wird. Und an halbherzigen Doktrinen lässt sich genauso üben, wie an Sand- und Schlammslalomstrecken, Kletterwänden und in(!) Wasserlachen usw… Gerade weil so maßlos übertrieben wurde, genau aus diesem Grunde, steht es mAn nicht so schlecht in der Truppe, auch nicht bei den anderen bewaffneten Diensten. Man hat Übung darin seine Klappe zu halten, aber das Denken ist damit noch längst nicht automatisch und zuverlässig abgestellt, wird eher noch herausgefordert, das ist Alltagsdialektik, auch im Bund!

    So, wir haben unser politisches NRW-Eis gegessen, hälftig haselnussschokobraun und dunkelrotbrombeerig, das muss reichen für heute.

    Ich Euch auch

    und bleibt sauber und wachsam gegen den inneren Feind! Und jede/r der nicht gegen die Bevölkerung schießen wird ist ein/e Gute/r, so einfach sind die wichtigsten Regel, Prinzipien und Maximen. Schon Kant hatte in den russischen Offiziersschule viele hochinteressierte Zuhörer, damals und ein verstorbener Geschäftspartner hat mir berichtet, wie es sich anfühlte 44/ 45, jeden Morgen in einer ME sonstwas, gegen die 10-20-ig fache Übermacht an feindlichen Bomberstaffeln aufzusteigen und seinen Dienst zu erledigen. Der Mann war später im Vorstand einer großen Maschinenbaufirma im Ruhgebiet. ‚Wir kamen immer von hinten, mit der Sonne, suchten uns was aus und kehrt dann mit fast leeren Tanks zurück, die Dinger segelten schlecht. Das Privileg die härtesten Adolfwitze machen zu dürfen blieb dieser, sich langsam ausdünnenden, Gruppe bis zu ihrem Ende erhalten. Dazu habe ich keine Fragen mehr, auch nicht als heutiger Real-Pazifist, der sich Ramstein besser als Kraterlandschaft, denn als GRID-Knoten der falschen Seite vorstellt.

    • Marcus Junge // 15. Mai 2017 um 00:52 // Antworten

      Das „Grundwissen“, welches an BW-Unis vermittelt wird, hat meist gar nichts mit „Soldat / Offizier“ zu tun. Es ist nur der Köder für die Zeit nach den 12 Jahren (Soldat auf Zeit 12), damit sich Leute verpflichten. Sie brauchen keine 20 Offiziere, die in jedem Jahrgang zum Historiker ausgebildet werden, nicht Dutzende, wenn nicht Hunderte Dummschwätzer (Politikwissenschaftler, Bildungswissenschaftler, Staats- und Sozialwissenschaftler, …). Selbst die Masse (oder Teile, je nach Studiengang) der brauchbaren Studiengänge, sind für den Dienst in der Truppe nicht nötig. Die Masse der Studiengänge ist ausdrücklich für die Zeit nach der Zeit in Uniform gedacht. Das Studium steht aber am Anfang der Zeit in Uniform. Ausgebildet wird dort vielfach von zivilen Dozenten, echte linke Fachkräfte inklusive. Außerdem haben die „Studenten“ kaum mehr Kontakt zur echten Truppe. „Früher“, als das Studium nach 3 Jahren (vom Schützen Arsch zum Leutnant in 3 Jahren) anstand, kamen die dann Oberleutnante nach dem Studium erstmal in die „Resozialisierung“, also Remilitarisierung, weil es nötig war.

      Keine Ahnung wo Sie in der Truppe eine solche Haltung erlebt haben wollen oder wann das gewesen sein soll, ich kann nur sagen, daß in meinen 12 Jahren so etwas die Ausnahme war. Wenn man es aber 2x erlebt, daß sich Bataillonskommandeure zum Versetzungsappell vom Heeresmusikkorps „Michael Jackson“, einer gleich noch „Heal the World“ wünschen, oder das Zentrum Innere Führung nur „Zentrum Innerer Wahnsinn“ genannt wurde und dem Ruf dann auch gerecht wurde, als die Führer und Unterführer zum Leergang (ausdrücklich ohne „h“) vor dem Auslandseinsatz dort hin mußten und noch so viel anderer Irrsinn, dann ergibt sich halt ein Gesamtbild.

      • Ranma // 15. Mai 2017 um 02:51 //

        Ich habe meinen Kommentar weiter oben abgegeben, bevor ich diesen gelesen hatte. Aber nun erst recht: Unter DER Führung würdest du in den Krieg ziehen wollen?
        Ranma

      • Conrath // 15. Mai 2017 um 10:42 //

        @Junge

        Eine Volksarmee, die ihr Volk noch nie verteidigt hat und danach zu einer Berufsarmee verschnitten wird/ wurde, ist ‚k e i n e‘ Armee, sondern eine Behörde! Ist Ihnen das eigentlich noch nicht aufgefallen?

        Ulla führt das doch nur äußerst konsequent weiter, mit Kitas, Schwangerenverbänden, Gebrauchtmaschinenverleih und tagesflugfähigen Geschwadern. Und der Rest improvisiert, der eine besser, der andere schlechter halt, wie im richtigen Leben.

        Und meine Informationsgeber/ Freunde, sind für mich verlässlich, Herr Junge und ich kenne Sie nicht und behalte mir eine Beurteilung solange noch vor. Ihre Äußerungen hier, erscheinen reichlich ambivalent, machen Sie einen Klub auf mit MutFrau, die improvisiert anscheinend auch gerne, hoffentlich nicht ihr ganzes Leben!

      • MutigeAngstfrau // 15. Mai 2017 um 13:02 //

        Seit Sie hier sind, @ Conrath, kategorisieren Sie andere Leute.
        Ein Lehrergehabe, wie es im Buche steht.

      • Conrath // 15. Mai 2017 um 13:55 //

        @MutFrau

        Ihre Kritik trifft zu, ist aber noch deutlich unfertig/ erweiterbar. ‚MAF mit MAF‘ ergänzt (erinnern Sie sich an das Stichwort Charité, mit ‚C‘ wie Conrath), ergibt sich doch die Frage, sind diese Kategorien überwiegend arbeitsfähig/ akzeptabel/ ausbaufähig oder ergänzungsbedürftig bis grob falsch?

        Ansonsten haben Sie, wenn Sie Ihre Fragen/ Argumente, selber nicht ernst nehmen/ weiterverfolgen, nur Ihre (stimmungsbasiert ändernde) Meinung dargetan. Das ist nicht verboten, führt aber die Einzelfäden auch nicht wirklich weiter oder?

        Ja, wie es/ sie ‚im Buche‘, in der Erfahrung, im eigenen Denken, steht/ stehen und da hatte ich in meinen letzten Beiträgen die Arbeit von Wolfgang Cramer zitiert, aus ‚Grundlegung einer Theorie des Geistes‘ ein ‚B u c h‘ von 1957, sehr schnörkellos, sehr zu empfehlen, auch als Einstieg.

        Ist Zitieren, Ihrer Meinung nach, denn unnötig oder nur Ausdruck von schlechtem Geschmack, geringem Durchblick, purer Anmaßung? Sind für Sie nur noch jüngere Video-URL’s zitierbar, liebe MutFrau?

        Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, was Sie sich hier wiederholt so aufspielen.

        Und meinen Sie denn wirklich, es ist damit getan, mit einem bewaffneten Schlauchboot,… aufs Meer zu fahren. Solche Ideen hatten vor 500 Jahren Konjunktur/ Erfolg, nicht heute. Und die ‚Facharbeiterkohorten‘ kommen heute per Flieger, da müssten Ihre, von Ihnen, idolisierten, starken Jungs, vielleicht kann der eine oder andere von denen auch noch Musik machen, denen ich aber keine schlechte Motivation, sondern nur eine schlechte Wahl der Mittel, vorhalte, dann auf Kampfjet oder Highjacking umsteigen.

        Sie sehen, unsere moderne Wissenschafts-Welt ist sehr unübersichtlich und etwas Orientierung schadet da nicht.

        Grüßend

      • MutigeAngstfrau // 15. Mai 2017 um 17:01 //

        Hauptsächlich spielen Sie sich in diesem Forum auf. Lassen Sie’s doch einfach, hm? Das Aufspielen meine ich natürlich, nicht das Kommentieren.

  5. Liebe Frau Hoffmann,

    ich halte die Ulla für produktiv, sehr produktiv sogar. Nicht in dem Sinne, wie sich diese Dame selber sehen wird, sein möchte oder für was sie bezahlt wird, nein, sondern im ‚dialektischen Sinne‘ produktiv.

    Schauen Sie, solange es kein geopolitisch-völkerrechtlich sauberes Verteidigungsmandat gibt, immer noch der Hindukusch mit Osnabrück verwechselt wird, solange ist die Föhnfrisur doch eine echte Traumbesetzung, unsere Ulla. Ich vermute, Putin hat sie erst auf diesen Platz gebracht, jedenfalls verhindert sie und der allgemeine Zustand der BW, weitere falsche Einsätze wie die in Jugoslawien, Afghanistan usw…

    Nun, was waren wir alle froh, dass die deutsche Abteilung in der Türkei solche famosen Leistungen Beitrug und es war immer noch zu viel, erheblich zu viel, etwa der AWACS Beitrag. Ulla konspiriert mit CIA/ IS, das ist das Kernproblem und ich vermisse die Darstellung von diesem Kernproblem in Ihrem Artikel. Können/ wollen Sie mir da noch weiterhelfen?

    Und der jetzt aufgedeckte Vorfall ist bitte nicht personalisiert zu thematisieren, gibt es doch erhebliche Ansatzpunkte, dies als aufgeflogene Maßnahme und Vorbereitung einer weiteren, staatsterroristischen Aktion zu begreifen. Der Name des Aufgeflogen interessiert nicht die Bohne, aber die Kommandostrukturen dahinter schon sehr. Wo bleibt Ihr Hinweis auf diese Dimension der Staatskriminalität, dagegen ist Ullas Haarpracht nix. Aber was Ulla da unter den Haaren mitgeplant und mitgewusst hat, würde mich schon interessieren, so rein zufällig? Und schwarzbraun ist die Haselnuss lenkt doch nur auf billigste Weise ab, nämlich jetzt nach diesen Strukturen zu fragen und dem maladen Auftrag der Truppen.

    MfG, Ihr treuer Leser Conrath

  6. An der Seite Russlands würden wir die Rohstoffe und Absatzmärkte bekommen, die wir brauchen. Und das im Austausch gegen qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Waren, für die Deutschland weltberühmt ist.

    Wir könnten uns also auf ehrliche und friedliche Art erwerben, was die NATO als eine perfide Bande von Mördern und Räubern sich mit Gewalt zusammenrafft.

    Ich schäme mich dafür, in einem Land zu leben, das sich mit diesem Mord- und Raubgesindel gemein macht.

    Das wahre Reich des Bösen, das sind die USA und GB und niemand sonst. Das einzige was ihnen der Neid lassen muss, dass sind die ausgefeilten Methoden der Propaganda, der Geschichtsfälschung und sonstiger Lügen.
    Finanziert und befördert durch das internationale Finanzjubeltum.

    Es ist nicht weniger dreist, nach einem Opiumkrieg vor Chinas Küsten mit der Marine herumzuschippern, als Deutsche Panzer nahe St. Petersburgs auffahren zu lassen.

    Da können wir unsere Fallschirmjäger ja gleich üben lassen, über Stalingrad abzuspringen!

    PFUI!

  7. Kürzlich war mal Thema, was man unter „moralischer Korruption“ versteht.
    Wie man sieht, erweist sich eine machtgeile Ministerin als auch moralisch korrupt, indem sie die Rüstungsanstrengungen verdoppelt und einen Angriffskrieg vorzubreiten hilft. Und das läuft unter dem Banner einer „Wertegemeinschaft“, die sich demokratisch, aufgeklärt, human und edel gibt und doch nur eine windige Mörderbande ist.

    • @Walto

      Schmerzlich schöne Musik und sie passt sicher auch zum Dauerwahltheater, diesmal auf der NRW-Bühne, gleich kommen die ewiggleichen Erklärungen und Spekulationen, der Mythos der Demokratie, modernes lesen aus den Eingeweiden eines Schafsmagens.

      Ja, Ulla ist ein Prachtbeispiel für Korruption, man könnte ganze Reigen von Hausarbeiten und Dissertationen dazu anfertigen lassen/ schreiben. Im Kern ein etwas trockener Stoff, aber dafür ergiebig, weil alle Banalitäten berührend und aufgereiht zeigend, dennoch lehrreich. Papi und ehemaliger adeliger Landesvati von Niedersachsen, Albrecht lassen das studierte Töchterchen schon im normalen Umgang mit der Macht aufwachsen. Ulla schafft Ihr Studium, sicher mit viel guter Hilfe und Wünschen von überall her, klar doch, da braucht die eigene Diss. dann nicht unbedingt wirklich original zu sein, es reicht völlig den Anschein zu erzeugen, den minimalen. Und weiter geht’s in Ullas Karriere, denn ein interessantes, wie förderndes Elternhaus ist für sich alleine genommen noch kein Malus, denken wir nur an Goethe und sein Elternhaus. Was kam dann, keine Ahnung, jedenfalls ist es schon merkwürdig. Ich habe den Eindruck, dass diese/r Frau/ Mensch kein einziges wahres Wort, keinen einzigen ehrlichen Satz zustande bringt, rein intuitiv. Ob es das neckisch-eiskalte Grinsen ist, sie mich zu einem temporären Frauen-/ Menschen-Nichtversteher mutieren lässt, ich weiß es nicht, bin mit KBM gesprochen da nur ‚ratlos‘.

      Jedenfalls kann ein solches Amt, unter diesen Umständen/ Zeitbedingungen, garnicht in die Hände eines halbwegs normalen, vernünftigen Menschen gelegt werden. Ich vermute daher, dass Ulla einen Großteil Ihrer persönlichen epistemischen Kapazität für ihre beste Art sich darzustellen, zu kleiden, rüber- und anzukommen, bereits zu 80/ 90 % verbraucht und einfach nicht genug übrig bleibt, mal herumzuschauen was eigentlich die Zukunft der Welt ihrer Kinder bestimmen oder gar gefährden könnte.

      Ulla kommt da garnicht an, in diesen Bereichen, zerlegt sich schon vor der eigentlichen ‚Frontbegegnung‘ mit der Wirklichkeit in jeder Hinsicht, ob Truppenausstattung oder geopolitische Grobübersicht, nix.

      Pünktlich zur Schließung der Wahllokale fängt es an zu schiffen, ja die Natur reinigt wieder allen kleinen und großen politischen Lügenschmutz, wäscht alles aus und ab.

  8. NRW hat eine schwarz-gelbe Regierung gewählt. Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.

    Auf dieser Basis wird sich Merkel in all ihrem Wahnsinn bestätigt fühlen und weiter machen.

    Bald heißt es: „Ab an die Ostfront!“

    Und es gibt keine Entschuldigung…

    • Ja klar. Das Wahlergebnis — bzw. bisher ja noch die Prognosen — sind natürlich völlig korrekt.

      Und wieder haben wir plötzlich eine höhere Wahlbeteiligung.
      Da fallen die Manipulationen des Ergebnisses natürlich nicht so auf.

      Und ausgerechnet die FDP steigt wie Phönix aus der Asche wie schon in SH auf über 10%.
      Wählen die Protestwähler plötzlich die FDP? Das kann ich nicht glauben.
      Das stinkt gewaltig.
      Ist dies vielleicht schon die Einstimmung auf das jetzt bereits in groben Zügen (von den Bilderbergern?) beschlossene BT-Wahlergebnis im September?
      CDU mit FDP? Der kleinere Juniorpartner FDP muss sich dann wieder schön der CDU unterordnen.

      Und auch ausgerechnet die durch Merkel verbrannte und abgehalfterte CDU legt überall zu?
      Wer glaubt denn so was? Oder besser wer kann denn die Ergebnisse wirklich kontrollieren?

      • tacheles // 15. Mai 2017 um 00:19 //

        Zu Ihrer Frage die Ansicht eines ausgewiesenen Wahlexperten:
        „Wahlen werden nicht in der Wahlkabine-
        sondern bei der Auszählung entschieden!“
        JOSIP STALIN
        Oder wie VdB aus Ö-streich sagen würde:
        „Nicht der Wähler zählt-
        der Zähler zählt!“

      • Hausfrau // 15. Mai 2017 um 14:59 //

        @Libelle

        „Und auch ausgerechnet die durch Merkel verbrannte und abgehalfterte CDU legt überall zu?
        Wer glaubt denn so was? Oder besser wer kann denn die Ergebnisse wirklich kontrollieren?“

        Auch mir fehlt eigentlich der Glaube. Dennoch muss man annehmen, dass die Menschen einfach zu wenig informiert sind, zu gut geht es den meisten noch.
        Das vor kurzem erschienene Buch von Robin Alexander, in dem Frau Merkel und Ihre Mitstreiter als Getriebene dargestellt werden um den Vorsatz ihrer Migrationspolitik zu verschleiern (Unfähigkeit und Dummheit wird eher verziehen) sowie der vor den Wahlen geschickt platzierte Frontal21 Bericht über die Steuerverschwendung der langfristig angemieteten, leerstehenden Flüchtlingsunterkünfte (suggeriert dem werten Zuschauer, dass keine Flüchtlinge mehr kommen) haben wahrscheinlich Anteil an dem Wahlergebnis.
        Es sieht nicht gut aus…

      • Conrath // 15. Mai 2017 um 15:34 //

        @Hausfrau

        Rezension zu: ‚Die Getriebenen, Merkel und die Flüchtlingspolitik, Report aus dem Innern der Macht‘ von Robin Alexander

        „Verheerende Vogel Strauß-Politik mit noch unabsehbaren Folgen – Kapitulation einer Regierung

        Ulrich Groh TOP 500 REZENSENT am 24. März 2017

        Der ca.30 Seiten umfassende Einsatzbefehl, den der Chef der Bundespolizei Dieter Romann verfasst hatte, war in seiner Aussage ebenso präzise wie eindeutig: An allen Grenzübergängen von Österreich nach Deutschland sollten am 13.September 2015, also exakt eine Woche, nachdem Frau Merkel in einer unabgesprochenen und einsamen Entscheidung die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet hatte, wieder strengste Personenkontrollen stattfinden.
        Im Klartext: Wer aus welchen Gründen auch immer nicht einreisebefugt war bzw. weder über Visum noch Pass verfügte, sollte die Einreise vehement verwehrt werden. Dies galt auch für alle jene Personen, die um politisches Asyl in der Bundesrepublik ersuchen wollten.
        Zwecks Umsetzung besagten Einsatzbefehls waren 21 Hundertschaften der Bundespolizei an die deutsch-österreichische Grenze beordert worden und darüber hinaus sämtliche Einheiten in Alarmbereitschaft versetzt. Kurzum: Alle notwendigen Vorbereitungen zur Beendigung des massenhaften, unkontrollierten Flüchtlingsstroms waren getroffen und abgeschlossen worden; bedurften einzig ihrer Umsetzung.

        Alleine eines fehlte noch: Das OK aus Berlin. Ohne Zustimmung der Schaltzentrale der Macht konnte sich nichts bewegen.
        Der Chef der Bundespolizei indes wartete vergebens auf das Berliner Ja. Weder Romanns direkter Dienstherr Thomas de Maiziere noch Bundeskanzlerin Angela Merkel sahen sich plötzlich in der Lage, diese im Vorfeld längst besprochene und intern abgestimmte Entscheidung zu treffen. „Keiner der Beteiligten wollte in dieser Lage eine so rechtlich umstrittene und unpopuläre Entscheidung treffen“, wie es der renommierte Autor („Welt am Sonntag“) Robin Alexander in seinem Buch „Die Getriebenen“ schreibt. Die Grenze blieb somit offen.
        Und hier liegt der eigentliche Skandal: Sie blieb es nicht etwa, weil Merkel es bewusst so entschieden hätte, sondern weil die Regierung lieber einfach gar nichts tat und die Dinge einfach laufen ließ. Man fürchtete „hässliche Bilder“, fürchtete dramatische Szenen, Fotos verzweifelter Mütter mit Kindern, die die Regierung in Bedrängnis hätten bringen können – medial von der überwiegend links orientierten Presse anklagend publiziert und das „böse Deutschland“ neuerlich beschwörend.

        Frau Merkel waren, so der FDP-Chef Lindner bei der Vorstellung dieses Bandes, die Meinungsumfragen weitaus wichtiger als die Wiederherstellung geordneter Verhältnisse – exakt jenem unseligen Muster folgend, wie sie auch nach dem Reaktorunglück in Fukushima zu agieren pflegte: Politik wird an die herrschende Stimmung angepasst. Opportunismus in seiner reinsten Form.

        Robin Alexander hat jene 180 Tage zwischen der Grenzöffnung am 4.September 2015 und der Schließung der Balkanroute am 9.März 2016 minutiös rekonstruiert. Ich erinnere kein einziges Buch zu dieser Thematik, das so akribisch recherchiert kausale Zusammenhänge beschreibt und dabei noch spannend geriet. Die irrationale Massenpsychose jener Monate, die unglaubliche Vogel Strauß-Politik derer, die einen Amtseid auch mit der Formel schworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, stimmt aber auch gerade hinsichtlich der bisher in ihrer späteren Dimension noch überhaupt nicht absehbaren Folgen für uns alle, die wir einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, mehr als bedenklich. Neben der komprimierten Darstellung beeindruckt mich an diesem Band insbesondere aber auch der Faktenreichtum des Bandes, der zugunsten eines sehr geringen Meinungsanteils geriert. Zur Beruhigung dient dies alles jedoch keineswegs, eher im Gegenteil: Man sehnt sich nach Politikerpersönlichkeiten zurück, die ihre Überzeugungen fern jeglicher wahltaktischer Erwägungen lebten – eine rare Spezies, gewiss, aber es gab sie. Nun sind Figuren wie jene frühlingsfarbene, partei-koführende Dame mit tonangebend, die ihrer Freude ob der dramatischen (und in ihren Konsequenzen noch weitgehend unabsehbaren) unkontrollierten Zuwanderung sinngemäß so Ausdruck verlieh: „Deutschland wird sich dramatisch verändern. Und das ist gut so. Ich freue mich darauf!“. Mir graust vor solchen „Volksvertretern“. Besagte Dame sollte besser, wie sie es selbst gerne Gegnern zu empfehlen pflegt, „Klappe halten“.-

        Umso wichtiger diese akribische Recherche; zeigt sie doch in aller Transparenz, wie wir aktuell regiert werden und wo überall sich die höchst gefährlichen Handlungsmuster auf höchster Ebene manifestieren, die man partiell eher einer Bananenrepublik, nicht aber einem so hochentwickelten Land wie Deutschland zubilligt. Bleibt zu hoffen, dass dieses Buch nicht nur Merkel-Kritiker erreicht, sondern auch einen Teil all jener, die noch immer dem „Wir schaffen das“ – Postulat hoffnungsvoll hinterherlaufen und sich nach wie vor blenden lassen.“

        Vielen Dank für Ihren Hinweis

      • Hausfrau // 19. Mai 2017 um 14:10 //

        Erste Unregelmäßigkeiten:

        https://www.welt.de/politik/deutschland/article164733521/AfD-Stimmen-faelschlicherweise-fuer-ungueltig-erklaert.html

    • Leider musste ich auch mit der Erststimme CDU Wählen.
      Da kein AfD Kandidat dort zur Verfügung stand.
      Das wird naturgemäß bei der BTW anders sein.

  9. Unsere Soldatinnen und Soldaten sollen gefälligst das Maul halten und weiterhin in fernen musulmanischen Pleiteländern unsere Grenzen und unsere Freiheit verteidigen!
    Während die fahnenflüchtigen jungen Kerle aus diesen Länder zu uns vor der Arbeit „flüchten“, Sozialleistungen leistungslos abgreifen und notgeil unseren Frauen und Töchtern nachstellen!
    Statt ihre Heimatländer zu verteidigen und durch Fleiß und Disziplin voranzubringen.
    Wer anders als die jungen Männer kann das Vaterland verteidigen und wieder aufbauen.
    Mein Vater dachte 1946, als er mit 20 aus der Gefangenschaft entlassen wurde, auch nicht daran auszuwandern.
    Sondern er suchte dort, wo am meisten zerstört war, im Gleisbau, Arbeit.
    Das Motto für unsere „Bürger in Uniform“ lautet:
    „Klag nicht!
    Kämpfe!“
    Damit die Heimat kampflos iSS-Lamisiert werden kann!

    • @Tacheles

      Ja,

      „Das Motto für unsere „Bürger in Uniform“ lautet: „Klag nicht! Kämpfe!“ Damit die Heimat [nicht] kampflos iSS-Lamisiert werden kann!“ Zitatende T. [sinngemäß ergänzt]

      • tacheles // 15. Mai 2017 um 00:15 //

        Sorry!
        Aber Sie deuten den Sinn meines Post um!
        Ich versuchs nochmal:
        „Klag nicht!
        Kämpfe!
        (In fernen Ländern um dem SURENSÖHNEN den FLUCHTURISMUS nach HARTZ 4 zu ermöglichen)
        Während unsere „Schimmernde Wehr“ sich im Morgenland verkämpft kann die Heimat schutz- und kampflos iSS-Lamisiert werden.
        Capito?

  10. Die CDU mit 33 % wie Macron in Frankreich ? Ist die 33 nicht die Lieblingszahl der Freimaurer ? Die FDP mit 12,6 %, also umgebaut 1+2=3 und dann 3×6=666 als Satanszahl. Dann fand der vermeintliche Anschlag auf den BVB Bus um 18.15 englischer Zeit statt, 18+15=33. Praktischerweise ist dann noch die Linke unter 5 gerutscht, so dass es für schwarz/gelb reicht. Ne ne, genug fantasiert für heute, ich lege mich hin.

    • Ulrich Jacobi // 15. Mai 2017 um 22:18 // Antworten

      Muss man eigentlich ein offizielles Hirnriss-Spinner-Diplom abgelegt haben, um hernach in diesem Forum randalieren zu dürfen?

      • Conrath // 16. Mai 2017 um 07:36 //

        @Jacobi

        Kennen Sie das Spruchgut aus Pennälerzeiten: ‚Scheiße in der Lampenschale, dämpft das Licht im ganzen Saale‘? Es gab/ gibt zig Strophen, die wir alle hersagen konnten. –

        Und wenn Sie so undifferenziert in den Ventilator s…….., dann sind Sie insoweit, handelnd, noch nicht Teil der Lösung. Es gibt halt verschiedene Arten von Volkssport, wie:
        Volkshermeneutik, Volksdichtung, Volksgemmatrie usw…

        Differenzieren Sie Ihre Kritik, dann wird es auch heller im *Echoraum mit Aufklärungsanspruch*.

        So einfach geht/ funktioniert, die Magie des Selberdenkens, sie ist dann, auf lange Sicht, sogar unkaputtbar.

        Grüßend

  11. Ein persönlicher Affront gegen meine Familie.
    Mein Vater hatte als 17 Jähriger nach Stalingrad keine Wahl.
    Sein Bruder war schon gefallen in Russland.
    Deshalb meldete er sich bei der Musterung „freiwillig“ zur Marine.
    Die Rechnung ging auf.
    Er überlebte unverletzt und ohne Kampfeinsatz.
    Tat aber bis zuletzt seine Pflicht als Nachschubfahrer in YUGOSLAWIEN.
    Er erzählte mir das der Hass auf die Partisanen sehr groß war.
    Entsprechend dem Zustand der Kameraden die von den Partisanen zu Tode gefoltert worden waren.
    Da ja bereits alle DESERTEURE, von denen nicht wenige aus Strafbattaillionen flüchten (Kriminelle, Notzüchtler etc), nachträglich zu Widerstandskämpfern hochstilisiert wurden möchte VdL wohl eine Truppe von Fahnenflüchtigen, Feiglingen und Vaterlandsverrätern heranzüchtigen?

    • Marcus Junge // 15. Mai 2017 um 01:11 // Antworten

      „möchte VdL wohl eine Truppe von Fahnenflüchtigen, Feiglingen und Vaterlandsverrätern heranzüchtigen?“

      Sie haben die unfähigen Umstürzler vergessen, die müssen auch gezüchtet werden, damit die garantiert keinen tauglichen Putsch hinbekommen und sich auch erst so spät trauen einen Krüppel mit dem Attentat zu beauftragen, wenn eh schon alles verloren ist.

      Was ist der Unterschied zwischen den Generalen (inklusive Feldmarschälle) der Wehrmacht, zu jenen der Buntewehr? Die der Wehrmacht haben recht oft Hitler Contra gegeben und wurden dann versetzt / in die „Führerreserve“ gesteckt, wo sie dann niemand mehr hören konnte.
      Bei der BW schweigen die aktiven Generale, bis auf einzelne Ausnahmen, die dann schnellstens gefeuert werden, dafür melden sich dann auch nur einzelne Ausnahmen nach der Pensionierung zu Worte. Man merkelt gleich wo Mut und Anstand zu finden waren und wo sie heute wohl nicht zu finden sind, bzw, die Dienstposten nach Parteibuch besetzt sind.

      Immer daran denken, der freiste Merkelstaat den es je auf diesem Rest an deutschem Boden gab.

      • tacheles // 15. Mai 2017 um 02:34 //

        FRANCO von der Brigade FRANCO Allemagne und seine Mitverschwörer sind zwar nur ein trauriger GÜLEN/MILITÄRPUTSCH Ersatz.
        Aber in der Not frisst der Deibel Fliegen
        Für eine 5 Jährige „NSU FAKE“ Nachfolgeaktion wird’s wohl reichen?

      • Ranma // 15. Mai 2017 um 03:07 //

        Das macht erst verständlich, warum gewünscht wird, daß sich die Bundeswehr von ihrer Tradition verabschiedet. Es kommt mir nämlich ganz merkwürdig vor, daß die Wehrmacht nicht traditionsstiftend für die Bundeswehr sein soll, obwohl es einerseits die einzige Tradition ist, welche die Bundeswehr überhaupt hat, andererseits die Wehrmacht nicht rechts, sondern einfach nur ein Staatsorgan war, das seiner Aufgabe mit der gleichen Gewissenhaftigkeit nachkam wie das unter jeder anderen Regierung auch geschehen wäre. Egal welche Befehle von oben erteilt worden wären.
        Ranma

  12. Warum ich zu den wenigen zähle, die für eine Armee aus autonomen Kampfrobotern sind:

    Ein Roboter folgt seiner Programmierung. Man kann ihn nicht davon abbringen. Man kann versuchen ihn zu bestechen, aber ein Roboter kennt weder Gier, noch Wollust, noch Völlerei, noch Luxus. Man kann den Kampfroboter bedrohen, aber er hat keinen Selbsterhaltungstrieb, aber dafür die Möglichkeit zur Gegenwehr, schließlich ist es ein Kampfroboter. Die Programmierung wird idealerweise lange vor einem Konflikt vorgenommen. Das macht es möglich, ethische und juristische Grenzen einzuprogrammieren und diesen Vorgang von Fachleuten und der Öffentlichkeit beaufsichtigen zu lassen. Diese Programmierung zu verteidigen ist Teil des Auftrages des autonomen Kampfroboters. Widersprechende Befehle werden nicht ausgeführt. Man kann ihn nichtmal während einer Reparatur mehr umprogrammieren. Sogar wenn der Kampfroboter wahrnimmt wie seine Kollegen langsam auseinandergenommen werden, kann er weder wütend werden noch gegen die Genfer Konvention verstoßen, falls diese einprogrammiert ist.

    Sollte eines Tages die Bevölkerungsmehrheit anderen Werten folgen, dann lassen sich die autonomen Kampfroboter trotzdem nicht umprogrammieren. Das ist auch nicht notwendig. Sie sind sowieso auch Kanonenfutter und werden daher früher oder später zerstört und ersetzt. Das ist zugleich einer der wichtigsten Gründe, warum man unbedingt autonome Kampfroboter bauen und einsetzen sollte. Anders als der ferngesteuerte Roboter kann der autonome Roboter nicht gehackt und anschließend gegen die eigenen Leute eingesetzt werden. Er wird immer seiner ursprünglichen Programmierung folgen bis zu seiner Zerstörung. Über Verluste wird man endlich offen reden können.

    Ein autonomer Kampfroboter wird nicht so aussehen, daß der mit einer Pistole herumballert bis diese leergeschossen und der Roboter anschließend hilflos ist. So eine Konstruktion wäre schwachsinnig. Stattdessen wird man die Schwächen, die beim Einsatz menschlicher Soldaten vorhanden sind, für Kampfroboter nicht übernehmen. Warum sollte man auch. Ein autonomer Kampfroboter wird in der Funktionsweise den Kampfrobotern aus der Horrorfilmreihe Screamers ähneln. Natürlich hat es einen Grund, daß solche Kampfroboter bisher nur in einer Horrorfilmreihe vorkommen. Solche autonomen Kampfroboter wären nunmal überaus effektiv. Dabei ist das nur die Infanterie. Autonomes schweres Gerät käme zusätzlich dazu.

    Gerne wird gegen autonome Kampfroboter das moralisierende Argument ins Feld geführt, daß man sich ein Schlachtfeld dann nicht so vorstellen könne, daß autonome Kampfroboter der einen Seite gegen autonome Kampfroboter der anderen Seite kämpfen. Vielmehr werden autonome Kampfroboter die Menschen der unterlegenen Gegenseite gnadenlos niedermetzeln. Angesichts der Tatsache, daß die USA auch heute keine Flugzeugträger an ihre Feinde verschenken, damit die sich besser gegen die Truppen der USA wehren können, ist dieses moralisierende Argument völlig absurd und schwachsinnig! Kriege waren schon immer asymmetrisch und noch nie ist eine Armee losgezogen, um mit voller Absicht möglichst große Verluste zu erleiden. Wer in einem asymmetrischen Krieg mit autonomen Kampfrobotern von einem Screamer zerschnitten werden will, der darf halt nicht mit umgeschnallter Sprengstoffweste auf eine Menschenansammlung zurennen. So einfach wäre das dann. Was der Terrorist stattdessen machen soll? Wie wäre es mit dem Bemühen um eine friedliche Lösung? Genau dazu würden autonome Kampfroboter zwingen. Aber für nichts anderes wären sie irgendwie zu gebrauchen.
    Ranma

  13. @Ranma
    Ich sag es ja nur ungern, aber da träumen Sie sich etwas zurecht. Hinter jedem Roboter steht der Wille zur Macht, und dem ist jedes Mittel recht, wie kommen Sie zur Hoffnung, Feldzüge würden edel und fair „programmiert“? Von Krieg sollte man hier nicht mehr reden, meinem Sprachverständnis nach impliziert dies bestimmte Voraussetzungen und Verhältnisse, die heutzutage nicht mehr zutreffen.

    Abgesehen davon springen Sie zu kurz: es gibt einen älteren Film (US), in dem sich ein Roboter (Computer) letztendlich im Haus seines Erfinders breit macht – die bessere Kampfmaschine zu einem Roboter ist die, die selbst lernt – cineastisch 2001 ein wenig schlauer.

    Daran wird gearbeitet und es kann einem das Grausen kommen.

    -.-

    Die Abschaffung der Wehrpflicht dürfte einen ganz anderen Grund haben: meiner Vermutung nach hat z.B. Vietnam gezeigt, daß eine solche Struktur durch die Verankerung in der Bevölkerung problematisch werden kann. Mit einer Berufsarmee hat man solche (auch politischen) Rückwirkungen nicht, anders ausgedrückt: sie steht den Befehlsgebern williger und unkritischer gegenüber.

    Wer die Pißrinnen der Nation gelegentlich beehrt, das Rauschen in der Spülung hört und dann das Tröpfeln beobachtet weiß, das da nichts ist worauf man bauen sollte, abgesehen von der bornierten Hartnäckigkeit des immer gleichen.

    Augsburger Puppenkiste: der Paradiesvogel als Vorsänger? Das hält nicht mal Mürksel aus.

    • @Hein2s, Ranma, Tacheles

      Alle Stichworte wurden bereits genannt. Was eine echte, vom und für das Volk beauftragte ‚Volksarmee‘ leisten kann, also in Verbindung mit einem nachvollziehbaren und beitrittsfähigen, Auftrag, braucht doch nicht abstrakt erörtert zu werden, liebe Leute. –

      Schaut Euch die Unterschiede an, wie sie in der Welt real zu finden, sind. Eine Volksarmee kann unter den heutigen Bedingungen nicht gegen das eigene Volk eingesetzt werden, so einfach ist das.

      Und auf mittlere Sicht auch nicht in einem asymmetrisch geführten Krieg wie in Jugoslawien, Details sind auf Vineyardsaker und EinParteiBuch zu finden, als Anschauungsmaterial.

      Was die moderne Armee der RF leistet, auch und gerade von ihren Menschen her, spricht doch Bände. Die ehemalige BW-Volksarmee war ab Gründung 1955/56 ein Zwitter. Zur Volksarmee fehlte es ihr am klaren Auftrag, Feind war und blieb die Bevölkerung in den Rumpfterritorien, da hilft auch keine alte BW-Romantik drüber hinweg. Trotz Zwitterlage hatte sich aber wieder ein neuer Korpsgeist gebildet, allerdings galt für diesen ein ganz anderer, doppelter Zapfenstreich. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass eine kleine Minderheit der NVA, die zugleich eine tiefere Ebene unter der Stasi gebildet hat, mit vielen antifaschistischen Kämpfern, die als echte Gewerkschafter und Arbeiterbewegte in den Gefängnissen des DR’s saßen und dann, nach kurzer Übergangszeit erkannten, dass der neue preußische Sozialismus nur ein zentralistisch-unmenschliches Monster wurde und zwar in sehr kurzer Zeit. Und für die geschichtsbelesenen, es handelt sich nicht um Grotewohl und vergleichbare Mitläufer und Schnellstarter. Ich beziehe mich also auf den wirklichen Widerstand, der gleich zweimal hintereinander getroffen und zerniert wurde, aber die edelsten und stärksten Kräfte überhaupt darstellte. Um nicht missverstanden zu werden, es waren allesamt Leute von der Statur eines ‚Rainer Rupp‘!! Menschen die echte Soldaten innen drin sind und den Auftrag Nr. 1 nicht/ nie vergessen, sich eher dafür opfern. Alles andere hat leider keinen Wert, Lieder absingen, alten Geschichten anhängen, das sollte nicht verboten werden, weil es eine tiefe Identifikation ermöglicht, aber wenn und solange solche Menschen dabei sind, führen sie quasi durch ihre Person. Es ist dann nur noch Glücksache, dass durch Schulterstreifen nach zu vollziehen, aber niemals geht es andersherum, das wird Gurkentruppe, ganz einfach.

      Und der 9.11.89 hatte eine zweite Seite im Westen, im Grunde, jetzt wörtlich zu verstehen, die gleichen, zusammenwirkenden Menschen, denn es ging ja immer um das eine Volk, Kulturvolk, die Menschen hier und ihren Friedensanspruch. – – –

      Und Pöbeleien gegen das Volk, seine Intellektuellen, Künstler, seine Leistungsträger, kommen von diesen ‚Schutzträgern‘ ‚n i c h t vor‘. Dafür umso lauter, von den Halbstarken, die gerne mal von härteren Einsätzen träumen usw… also irgendetwas gründlich missverstanden haben.

      Und lange vor Föhn- und Gelfrisur, war diese Zwitterarmee innerlich ausgeblutet. Als klar wurde, dass die NVA komplett zerlegt werden sollte, war auch das Schicksal der gesamten Truppe entschieden.

      Ich kürze das extrem ab, gäbe ein verlängertes Wochenendseminar.

      Darin findet sich ja bereits der Vorsatz, die Natotruppen wieder bis an die Grenzen Russlands heranzuführen. Am 9. November 1989 entschied sich, in den frühen Abendstunden, der Doppelputsch gegen Westrumpfdeutschland, wie auch gegen Mittelrumpfdeutschland! Die Teile wurden zwar zusammengefügt, aber innerlich zerlegt.

      Die Pro-Kopf Außenverschuldung von West-DE war ungefähr 20 x so groß wie die von Mittel-DE, 3,5 Millionen wettbewerbsfähige Arbeitsplätze wurden dann in den nächsten 5 Jahren von der (Un-)Treuhand filetiert, über die gleiche Zahl an Arbeitsplatzstillegungen hinaus, die wirklich technisch gerechtfertigt waren, zusammen verschwanden 7 Millionen Arbeitsplätze in der DDR! Und Vorsicht, ich weiß von was ich schreibe! Für den Kernbestand der Volksarmee war da kein Platz mehr, Trostarbeitsplatzangebote rechne ich hier nicht mit!

      Und Ranma, natürlich frisst sich der technische Fortschritt in seinem militärischen Bereich selber auf, klar doch. Es braucht keine spielefähigen Kampfroboter, was dazu sinnvoll ist hat die RF bereits, Mini-Uboote, kleine autarke fahrerlose multiple bestückbare Kettenfahrzeuge usw… Gerade kommen Weltraumsysteme der Chinesen und Russen dazu, die im Orbit auf Wartepositionen kreisen!!

      Und die Technik braucht nur unterbrochen werden, nicht komplett zerstört, das ist der Zukunftstrend. Strom und Infoblockade entscheidet heute und morgen, über eine gewaltsam geführte Auseinandersetzung, jedenfalls in 98 % der Fälle, Unterbrechung aller Transportströme, der Rest sind Flugzeugträger, Kleineisenteile, die dann als künstliche Riffe das Korallenwachstum befördern, in ihrer Zweitnutzungsphase. –

      Aber der menschliche Mut, nicht für eine feige Sache am Yoystick zu hängen und anonym Hochzeitsgesellschaften zu bombardieren, sondern das jeweils Gebotene, mit den gegebenen Mitteln, zu realisieren, hängt auch von der ‚inneren Intelligibilität‘ ab, also der Verbundenheit/ dem Mut(!) für die eigenen Menschen, ihren unbedingten Schutz, einzutreten, wie der Mut einer oder vieler, Großmütter in der Ostukraine, das sei bitte berücksichtigt. Die jungen ukrainischen Volksrekruten wurden durch diese mutigen Bürger bezwungen/ bekehrt, unter Tränen und die anderen Dummdusel spielten dann weiter Räuber und Gendarm, verlieren aber regelmäßig gegen Menschen, die Menschen verteidigen/ schützen. So einfach, ist es, rein aus dem nachvollziehbaren Denken entwickelt und wir alle sind zuallererst Denkende, erst dann jung/ alt, frau/ mann, Angreifer/ Schutzbefohlene, usw…

      Da ist also der deutsch-russländische Kant (Kaliningrad/ Königsberg), der mächtigere Vertreter eines bewaffneten ‚Naturzustandes‘, der den Leviathan-Weltstaat (NWO) und seine Akrobaten, zuerst in scharfen Gedanken niederrang, Gedanken, die aus dem Denken selbst entstammen, nicht Denken sind, sondern die erste, innere Vergegenwärtigung des Seins des Denkens/ Denkenden (Menschen)!

      Wer auch das für Puppenkiste hält, ist vielleicht selber eine Puppe, die noch nicht die Fäden realisiert, an denen sie sich aufhängt/ hängen lässt!

      • tacheles // 15. Mai 2017 um 20:01 //

        Da ja bereits ein Haufen SURENSÖHNE, BW ausgebildet in MUSULANIEN bei den Kopfabschneidern kämpft hätte sich dieser Effect bei der Weiterführung der Wehrpflicht noch erheblich gesteigert.
        In der SCHWEIZ sind solche Ethnien vom Waffenbesitz ausgeschlossen.
        Bitte SCHWEIZER Waffenrecht anschauen.

  14. @ Hausfrau // 15. Mai 2017 um 14:59

    Nichts für ungut aber meiner Meinung nach werden nicht sehr viele Leute dieses Buch gelesen haben. Und die Einschaltquoten zur Sendung Frontal halten sich eigentlich auch in Grenzen.

    Ich kenne sehr Viele die früher CDU und Merkel gewählt haben aus der Überzeugung heraus dies sei gut für die BRD. Mich erfasste da schon das große Gruseln. Ich konnte es nicht verstehen. Jetzt wählt von diesen Bekannten kaum noch einer die CDU. Aber alle schimpfen auf die CDU und auf Merkel. Einige sind teilweise schon richtig hasserfüllt. Welch eine Wahrnehmungsänderung!
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies nun gerade nur in meinem Umfeld solche gravierenden Meinungsänderungen gegeben haben soll.
    Merkel ist durch den Flüchtlingstsunami verbrannt.

    Und dann die FDP. Die ist seit 1990 bei den Landtagswahlen sehr selten über die 10% gekommen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ergebnisse_der_Landtagswahlen_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

    Und jetzt ohne einen besonderen Anlass der dazu hätte führen können dass diese Partei besonders stark abschneidet (im Gegensatz zur AfD) , steigt sie wie Phönix aus der Asche sowohl in SH als auch in NRW über die 10% (im Gegensatz zur AfD)

    Ich bin überzeugt so ähnlich wird das BT-Wahlergebnis aussehen.
    Und ich bin schon länger überzeugt davon dass die Wahlergebnisse manipuliert worden sind und werden.

    Bisher konnte mir Niemand überzeugend erklären warum eine Wahlmanipulation in der BRD nicht möglich ist und wie man das Ergebnis kontrollieren könnte.
    Das geht nämlich schlicht und einfach nicht. Nicht bei geheimen Wahlen. Genau deshalb ist das Wahlsystem auch so eingerichtet worden.

    Bei der letzten BT-Wahl sind einige „Unregelmäßigkeiten“ ans Licht gekommen. Das dürfte aber die Spitze des berühmten Eisbergs sein.

    https://newstopaktuell.wordpress.com/2013/09/27/bundestagswahl-2013-wahlbetrug-ist-erwiesene-tatsache/

    http://homment.com/wahlbetrug-2013

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/27/von-essen-bis-passau-weitere-gravierende-unregelmaessigkeiten/

    http://rupp.de/briefwahl_einspruch/briefwahl_wahlbetrug.html

    http://cicero.de/berliner-republik/manipulation-bei-bundestagswahlen/41893

    Mir ist ein Rätsel warum die meisten BRD-Bürger immer noch (teilweise vehement) negieren dass Wahlbetrug bei uns möglich ist. Kann nicht sein was nicht sein darf? Damit habe ich jetzt aber nicht Sie gemeint!

    • @Libelle
      „Mir ist ein Rätsel warum die meisten BRD-Bürger immer noch (teilweise vehement) negieren dass Wahlbetrug bei uns möglich ist. Kann nicht sein was nicht sein darf?“

      Ich bin größtenteils bei Ihnen!
      So ist es ja beispielsweise auch bei der offensichtlichen Absicht der herbeigeführten Zustände in Deutschland. Auch hiervor wird die Mauer im Kopf vehement aufrechterhalten.
      Bücher, wie von Herrn Alexander, sollen diesen Umstand verschleiern.
      In den MSM wurde das Werk ausführlich besprochen und die wichtigste Botschaft des Versagens (nicht des eiskalten Vorsatzes) verbreitet. Das gesamte Buch zu lesen war nicht mehr erforderlich.
      Dass monatlich ca. 15000 weiterhin zureisen, wird seit Monaten verschwiegen und die leerstehenden Unterkünfte (auch in meiner Stadt) suggerieren das Gegenteil.
      Viele Kommentare (Welt, Focus, Tichys, Cicero usw.) bestätigen dies.
      Obwohl augenscheinlich gut informiert, wird immer noch auf Versagen, Dummheit, Naivität, Gutmenschentum bestanden, trotz eindeutiger Aussagen prominenter Menschen z.B. Timmermans, Sarkozy, Macron, Schulz usw.zur Massenmigration.
      Der Glaube, mit Wahlen diese „Unfähigen“ entfernen zu können, sitzt noch sehr tief in den Köpfen.
      Deshalb denke ich, dass gravierende Wahlfälschung in Deutschland (noch) nicht erforderlich ist. Möglich auf jeden Fall!

      • Hausfrau // 15. Mai 2017 um 20:23 //

        Noch vergessen:
        Die FDP als Alternative zur Pfui-AFD könnte manchen zum Kreuzchen dort veranlasst haben.
        Allerdings war die AFD gegen 17.30 Uhr noch mit ca. 14% geschätzt worden, was sich dann aber sehr schnell fast halbierte.
        Ja, da könnte etwas vert(a)uscht worden sein…

  15. „Hinter jedem Roboter steht der Wille zur Macht, und dem ist jedes Mittel recht, wie kommen Sie zur Hoffnung, Feldzüge würden edel und fair „programmiert“?“

    Natürlich steht dahinter der Wille zur Macht. Genau wie hinter jedem Söldner, hinter jedem Berufssoldaten und hinter allem anderen, was es noch in einer Armee gibt. Weil dem Willen zur Macht jedes Mittel recht ist, deshalb gibt es so viele Waffengattungen und so viele Möglichkeiten, Krieg zu führen. Warum sollte man ausgerechnet auf Roboter verzichten, gegen die Soldaten aus Fleisch und Blut keinerlei Chance mehr haben? Weil Roboter das nonplusultra der konventionellen Kriegsführung sind, deshalb sollte man sie besser nicht in die Hände des Feindes fallen lassen. Deshalb müssen sie gegen alle Zugriffsversuche von nah oder fern und gegen Unterbrechungen der Steuerung geschützt werden und das muß in viel kompetenteren Händen liegen als der Schutz der Computer der Deutschen Bahn oder von Behörden oder sogar von chinesischen Banken gegen Ransomware. Daraus folgt, daß die Roboter autonom sein müssen und deshalb eine Programmierung haben müssen, der sie unbedingt Folge leisten. Von der Programmierung eines fairen und edlen Feldzuges kann keine Rede sein, aber die Programmierung muß das Verhalten des Kampfroboters standardisieren. Eine Umprogrammierung von Einsatz zu Einsatz ist schließlich nicht möglich. Falls der Kampfroboter nämlich kein Totalreinfall und keine komplette Fehlkonstruktion sein soll, dann muß er jeglichen Versuch der Umprogrammierung als feindlichen Hackerangriff deuten. Das ginge übel aus für denjenigen, der die Umprogrammierung versucht. Weil man die Programmierung nicht nachträglich ändern kann, deshalb muß sie von vorneherein fachkundig und sorgfältig erledigt werden. Nicht wie ein Microsoft-Programm. Also muß man fähige Leute mit der Programmierung beauftragen. Zu dem Zweck muß man sich erstmal mit einer ganzen Menge Leute darüber einig werden, was ein Kampfroboter in welcher Situation tun soll, was er darf und was er nicht darf. Würden Staaten die für die Programmierung der Kampfroboter erforderlichen exzellenten Programmierer ausbilden, dann wäre das Ergebnis sicherlich ein anderes als wenn Wirtschaftsunternehmen das tun und es wäre wiederum anders, wenn die Mafia das übernähme. Zur Zeit wäre das Ergebnis nochmal anders, weil es zur Zeit garkeine solchen exzellenten Programmierer gibt. Nicht einen einzigen.

    „Von Krieg sollte man hier nicht mehr reden, meinem Sprachverständnis nach impliziert dies bestimmte Voraussetzungen und Verhältnisse, die heutzutage nicht mehr zutreffen.“

    Nun gut, unter Krieg verstand man in früheren Jahrhunderten etwas komplett anderes als heutzutage. Akte organisierter maßloser Gewalt und übermäßigen Blutvergießens könnte man sie nennen. Aber das ist ganz schön lang, schwer zu merken und andere Leute halten vielleicht andere Adjektive für angebrachter. Also würde dann doch wieder jeder Krieg dazu sagen. Wie sollte man diese Aktionen sonst nennen?

    „Abgesehen davon springen Sie zu kurz: es gibt einen älteren Film (US), in dem sich ein Roboter (Computer) letztendlich im Haus seines Erfinders breit macht – die bessere Kampfmaschine zu einem Roboter ist die, die selbst lernt – cineastisch 2001 ein wenig schlauer.“

    Man kann selbst in die beste und effektivste Kampfmaschine nichts einbauen, das es nicht gibt. Daher ist die Voraussetzung einer künstlichen Intelligenz viel zu weit gesprungen. Aber Lernfähigkeit und Weiterentwicklung mindestens im wirklich möglichen Rahmen zeigen auch die Kampfroboter der Horrorfilmreihe Screamers.

    „Die Abschaffung der Wehrpflicht dürfte einen ganz anderen Grund haben: meiner Vermutung nach hat z.B. Vietnam gezeigt, daß eine solche Struktur durch die Verankerung in der Bevölkerung problematisch werden kann.“

    Ja, natürlich ist das der Grund. Für viele Befürworter der Wehrpflicht ist genau dieser Grund das Argument, das für die Beibehaltung der Wehrpflicht spricht. Dabei verkennen sie völlig die Lage. Die Herrschenden wollen nicht Bürger in Uniform haben, sondern eine Armee, die den Interessen der Herrschenden dient. Dabei ist die Verankerung in der Bevölkerung problematisch und deswegen verschwindet die Wehrpflicht langsam. In Deutschland ist sie bisher nur ausgesetzt, nicht abgeschafft. Aber weltweit ist die Situation gleich, deshalb wird die Wehrpflicht weltweit verschwinden. Die Frage ist nur, was stattdessen kommt. Ein Söldner geht dahin, wo er am besten bezahlt wird. Einen Berufssoldaten kann man lange und gut ausbilden und ihm dann kompliziertes, schweres Gerät anvertrauen. Das bedeutet jedoch viel kleinere Armeen als bisher. Roboter kann man dagegen in großen Massen produzieren und heutige Soldaten sind mit der Unterstützung durch ferngesteuerte Drohnen bereits vertraut. Autonome Kampfroboter wären da nichts weiter als ein konsequenter nächster Schritt. Trotzdem ist meine Beschreibung nur ein Idealzustand. Die von mir beschriebene Armee aus autonomen Kampfrobotern ist einerseits unschlagbar (für mindestens hundert Jahre) und kann andererseits nicht mißbraucht werden. Zugleich verschwimmen die Grenzen zu polizeilichen Aufgaben, weil die Roboter auch für solche viel besser als Menschen geeignet sind.

    „Mit einer Berufsarmee hat man solche (auch politischen) Rückwirkungen nicht, anders ausgedrückt: sie steht den Befehlsgebern williger und unkritischer gegenüber.“

    Das stimmt. Das ist der Vorteil der Berufsarmee aus der Sicht der Herrschenden. Die Nachteile sind, daß man nur wenige Willige für den Soldatenberuf findet, noch weniger wenn man politisch rechts Gesonnene (eigentlich wären die am allerbesten als Soldaten geeignet) für ungeeignet hält, dann eine viel kleinere Armee hat und jeder aus irgendeinem Grund ausfallende Berufssoldat schwieriger zu ersetzen ist. Sollten eines Tages mal Wirtschaftskonzerne die Macht übernehmen, wie manche Leute das bereits phantasieren, dann würden sie aus genau diesen Gründen sofort mit der Einführung von autonomen Kampfrobotern in die Armeen beginnen.

    „Und Ranma, natürlich frisst sich der technische Fortschritt in seinem militärischen Bereich selber auf, klar doch. Es braucht keine spielefähigen Kampfroboter, was dazu sinnvoll ist hat die RF bereits, Mini-Uboote, kleine autarke fahrerlose multiple bestückbare Kettenfahrzeuge usw… Gerade kommen Weltraumsysteme der Chinesen und Russen dazu, die im Orbit auf Wartepositionen kreisen!!“

    Noch gibt es keine autonomen Kampfroboter und noch glaubt keiner, sie zu brauchen. Möglicherweise wird es sie auch in Zukunft nicht geben oder sie werden nicht eingesetzt (obwohl diejenigen, die ich beschrieb, sich eher selbst einsetzen würden), aber sinnvolle Ergänzung und preiswerterer Ersatz für die erwähnten Dinge wären sie schon. Außerdem werden sie vor allem von den NATO-Staaten benötigt, wenn Russen und Chinesen lauter so tolle Gerätschaften haben.

    „Und die Technik braucht nur unterbrochen werden, nicht komplett zerstört, das ist der Zukunftstrend.“

    Genau deswegen beschrieb ich einen autonomen Kampfroboter, der in keinster Weise korrumpierbar oder auch nur unterbrechbar ist. Dazu gehört auch, daß er Befehle garnicht erst annimmt, sondern immer nur stur seiner Programmierung folgt. Deswegen muß diese Regeln enthalten, über die man sich zuvor einig geworden ist.

    tacheles hält Surensöhne für eine gefährliche Bedrohung. Ich halte sie für einen Witz, besonders in militärischer Hinsicht, weil sie jegliche technische Errungenschaft nur übernommen haben. Beispielsweise die Kanone von den Chinesen, aber aufgrund ihrer größeren geographischen Nähe Jahrhunderte früher als die Europäer. Nur so konnten die Anhänger der ‚Religion des Friedens‘ überhaupt einiges Gebiet erobern, inklusive dem ‚Heiligen Land‘ der Christen. Niemals könnten die Anhänger der ‚Religion des Wissens‘ einen eigenen Roboter bauen. In der Hinsicht ähneln sie Kreationisten. Deshalb braucht man Kampfroboter nur auf die von mir beschriebene Weise nichtkorrumpierbar konstruieren, schon hat sich jegliche Bedrohung erledigt. Wenn das nicht geschieht, dann sind keineswegs die anderen daran schuld, sondern ausschließlich wir selbst!
    Ranma

    • @Ranma

      Um die Übersicht zu erhalten/ erreichen, mein Wunsch an Sie/ Alle, geben Sie bei Zitaten bitte immer an, wen Sie da gerade zitieren, es ist ein geringer Aufwand und lässt die Zusammenhänge, auch noch nach längerer Zeit, nachvollziehen. Danke

      Was Sie hier, etwas unsystematisch, durchmengen ist die Frage nach der ‚Instrumentalisierung von Macht‘ und nach dem ‚Verhältnis von ‚Macht zu Gedanken immer schon geschehenem, angewendetem Denken (Doktrinen – eigenem wie fremdem!) und dem ‚e i g e n e n‘ Denken (dem unreflektiert spontan intuitiven und dem sich selbst erkennenden, reflexiv-langfristigen Denken!).

      Das sind wichtige Themen, ganz klar, aber sie müssen halt, um vertieft zu werden, erst mal aufgegliedert werden.

      Und die Motivation die Seinen zu verteidigen, selbst am/ mit dem Yoystick, ist eine ganz andere, als im Auftrag von irgendwelchen Vorgesetzten, herumzuballern, eine Erfahrung die für alle BW-ler ab 1999 auch zu schweren Gewissenskonflikten führte/ führen muss. Nur wer sich mit der herrschenden Doktrin der ‚Nato-EU-Westwerte‘ konfrontierte, ist dieser inneren Gewissensregung nicht aus dem Weg gegangen.

      In Zukunft entscheidet also immer mehr die Differenzierung, was ich warum mache, wem ich nicht vertrauen kann und wem ich, aufgrund welcher Merkmale/ Argumente (Gedankenbildungen aus ureigenem Vermögen) ‚n i c h t‘ oder nicht mehr, vertrauen kann.

      Ist denn der Auftrag, den *meine* Regierung an mich, als Soldat/ Bürger/ Steuerzahler/ Wähler, stellt, auch legitim?

      Das war der Grundgedanke einer aufgeklärten, auch BW-Truppe! Wobei das Dilemma darin besteht, dass eben der westliche Rumpfstaat Deutschlands unter Okkupationsrecht steht und zwar, de facto, bis heute!

    • @Ranma
      Grob umrissen: Krieg im „klassischem“ Sinne umfasste nicht die Massenvernichtung.

      Wenn sie sagen: für eine begrenzte Zeit, 100J, so stimme ich Ihnen grundsätzlich zu, mir persönlich reicht die Zeitspanne aber nicht (interessant hier: Der Wetteratlas).

      Untergründig juckte es, jetzt hab ichs: Carpenter, Dark Star – ein B-SciFi Movie den man auf 1/3 kürzen könnte der aber a la 2001 den Diskurs auf den Punkt bringt.

      • Ranma // 17. Mai 2017 um 02:36 //

        Ist das der B-SciFi mit den intelligenten Bomben? Eine Raumschiffbesatzung versucht eine festklemmende Bombe dazu zu überreden, nicht das Raumschiff zu zerstören?
        Ranma

      • Exakt,
        http://www.filmstarts.de/kritiken/7814/kritik.html

  16. Marcus Junge // 16. Mai 2017 um 15:56 // Antworten

    Für alle die in dem Glauben leben, die BW würde sich irgendwie wehren oder sei innerlich gar nicht so – Irrtum. Die Junge Freiheit „begleitet“ die Maßnahmen zur Säuberung und hat Soldaten aufgerufen diese „zu melden“. Erst Ergebnisse gibt es heute zu lesen:

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/bundeswehrkrankenhaus-entfernt-weltkriegs-rotkreuzflagge/

    „Sie war die letzte Rotkreuzflagge des Zweiten Weltkriegs in Berlin und kennzeichnete einen Truppenverbandplatz der Wehrmacht unweit des Reichstags. Nach der Übergabe an die Rote Armee wurde sie in der Nacht auf den 1. Mai 1945 geborgen. Jahrelang hing sie im Bundeswehrkrankenhaus im niedersächsischen Westerstede samt einer Erläuterungstafel – bis Ende vergangener Woche. …“

    „Beim Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg wurde ein Wandbild von Generalfeldmarschall Erwin Rommel übermalt. …“

    Schon vor Jahren kommentierte ich, daß spätestens ab Oberst, wenn nicht ab Berufsoffizier, nur noch die Beförderung gemäß Parteibuch erfolgt (und „böse“ Stimmen im Netz meinen außerdem, erst nach dem OK aus Washington). Jeder kann jetzt die Realität dieser „Verschwörungstheorie“ sehen, MAL WIEDER. Außer die Augen „tapfer“ verschlossen vor der Realität, wie es in der BRD ja üblich ist.

    • @Junge

      Das ist eben lächerliche Ersatzpolitik von Ulla. Zum Glück bewirkt sie vermutlich weiteres Nachdenken bei den davon Betroffenen. Es ist ja übersetzt eine Ansage an die Truppen die lautet: ‚Liebe Soldatinnen und Soldaten leider trauen wir Euch allen nicht mehr über den Weg und wir glauben nicht, dass ihr in der Lage seid, ‚selbstständig‘ die richtige Meinung/ Weltanschauung/ Doktrin zu vertreten/ verinnerlichen, die wir uns gerne wünschen.

      Netter kann man doch das Misstrauen gegenüber der Truppe garnicht formulieren, sozusagen ohne Worte. Jede/r in einer langjährigen Beziehung lebende kennt das, ‚Ansagen ohne Worte‘.

      Ja, Ulla, dann mach doch Deinen Kram hier selber, stricke eine neue Rot-Kreuz-Fahne oder hänge gleich ein Emblem von Rothschild/CoL an die freigewordenen Stellen.

      Meine Familie hatte enge Kontakte zum, in Duisburg wohnenden, Mölders Sohn gehabt, über viele Jahre. Das ein Soldat für seine Leistungen geehrt wird, ist überall Usus. Gerade die spannende Frage, was hat Werner Mölders denn insgesamt noch in der damaligen Situation verstanden, beigetragen usw., würde ja die Möglichkeit eröffnen, auch die konkret mögliche Ambivalenz, die darin liegt/ liegen kann, zu verdeutlichen. Aber Diskurs wird wohl überschätzt, bei der BW-Führung, also meidet man die Diskursanlässe, ziemlich einfach ist diese Denke. Wobei Kriegsverherrlichung nicht die Alternative ist, aber die Kriegsrealität eben dazu gehört. Und alles umzuwerten führt immer stracks zum Gegenteil, nämlich einem verborgenen Heldengedenken und genau das halte ich für die schlechtere Lösung. Die Ambivalenz gehört in den halböffentlichen Raum der BW, selbstverständlich, es sind keine Kindergartenkinder. So wie ein Luther oder Bismarck oder Friedrich Wilhelm IV mit seiner Ablehnung der ‚Schweinekrone‘ eben zur Geschichte dazugehört.

      Ulla ist einfach nur eine Witzfigur, ohne irgendetwas, erwähnenswert Eigenes.

    • Sie sei innerlich garnicht so? Sie sei innerlich garnicht wie? Die Bundeswehr hat nur die Tradition, die sie nunmal hat. Also eine ungebrochene Linie vom preußischen Militärstaat im Staat, die Reichswehr über die Wehrmacht bis zur Bundeswehr. Daher die Namen und das Sammelsurium von Antiquitäten. Andererseits stand Gehorsam gegenüber der Obrigkeit immer an erster Stelle. Wenn dort das Fähnchen um hundertachtzig Grad gedreht wird, dann macht die gesamte Bundeswehr eifrig mit. Sogar wenn sie dadurch alle Leute verliert, die zum Wehrdienst geeignet sind.

      Die zur Zeit plötzlich überall auftauchenden Kritiker der Bundeswehr bescheinigen der politischen Rechten eine gewisse Affinität zum Militär. Die logische Schlußfolgerung daraus wäre nun, daß sich Leute, die politisch rechts sind, besonders gut in die Armee einfügen und sich für den Wehrdienst eignen. Noch genialer ist das, wenn man die entsprechenden Leute eigentlich garnicht im Land haben will. Dann kann man sie schließlich genau dann, wenn sie in der Bundeswehr sind, im Rahmen der Bundeswehr-Auslandseinsätze ins Ausland schicken. Was kann man sich noch mehr wünschen?
      Ranma

      • Ulrich Jacobi // 17. Mai 2017 um 03:07 //

        @Rama
        Ungewöhnlich schlüssige Erklärung! Wenn man’s so sieht, wird doch noch n (rechter) Schuh draus…

  17. Zu den intelligenten Bomben aus dem B-SciFi-Film Dark Star:

    Diese besonderen intelligenten Bomben haben eigene, individuelle Persönlichkeiten, die sich von Bombe zu Bombe unterscheiden. Die Bombe, die im Schacht feststeckt, ist ein ziemlicher Nihilist, aber auch ein Fatalist. Sie hat die Einstellung, daß es nunmal ihre Aufgabe ist zu explodieren und wenn sie das sowieso schon machen muß, dann ist es ihr auch egal, daß das Raumschiff eigentlich nicht das vorgesehene Ziel ist und die Raumschiffbesatzung ihr Leben völlig unnötig lassen würde. Also beginnt die Raumschiffbesatzung damit, sich mit der Bombe in philosophische Diskussionen einzulassen. Für die Aufgabe der Bomben, nämlich erdbahnkreuzende Steine zu sprengen, sind die Fähigkeiten sehr übertrieben und eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Wie auch viele andere SciFi-Filme behandelt dieser grundsätzliche philosophische Fragen, aber um Kritik an künstlicher Intelligenz geht es eigentlich nicht.

    Sicherlich auch deshalb, weil es nicht per se um das Thema künstliche Intelligenz geht, wird die Intelligenz der Bomben in einer absurden Ausprägung gezeigt, was dem Genré Science Fiction eigentlich widerspricht. Warum sollte eine Bombe eine Persönlichkeit haben? Warum sollten die Persönlichkeiten von Bombe zu Bombe unterschiedlich sein? (Vor der fraglichen werden eine zögerliche und eine enthusiastische gezeigt.) Warum sollte eine Bombe etwas von Philosophie verstehen? Halbwegs akzeptabel, wenn sie sich selbst auf diesem Gebiet weitergebildet hätte, aber sie lagert nur während ihrer gesamten Lebensdauer in einer gesicherten Kammer innerhalb eines Raumschiffs. Es gibt weder die Möglichkeit für die Bombe, sich dort weiterzubilden, noch einen Grund, warum sie überhaupt so eine Fähigkeit haben sollte.

    Es gibt bei Star Trek sehr viel bessere Inszenierungen des Themas künstliche Intelligenz, insbesondere eine Folge von Raumschiff Voyager, in der die Besatzung eine beschädigte künstliche Intelligenz findet. Aufgrund ihrer Schäden weiß sie nicht, daß sie eine Langstreckenrakete ist, die sich im Einsatz befindet. Für die Besatzung der Voyager ist das zunächst auch nicht klar. Also reparieren sie die künstliche Intelligenz. Die will daraufhin ihren Auftrag fortsetzen, der aus einem Krieg stammt, der schon lange vorbei ist. Das führt dann zu einem Wettstreit der künstlichen Intelligenzen zwischen der interplanetaren Rakete und dem holographischen Doktor der Voyager. In einer anderen Episode liefert sich Belana Torres, die Chefingenieurin der Voyager einen intellektuellen Wettstreit mit einer anderen Interplanetarrakete, die einst im Auftrag des Marquis von Belana Torres selbst programmiert wurde, aber durch damals unvorhersehbare Umstände nun auf falschem Kurs ist. In beiden Fällen dient die künstliche Intelligenz dazu, um auf unvorhergesehene Hindernisse zu reagieren. In beiden Fällen reicht die künstliche Intelligenz dafür jedoch nicht aus und erst durch das Eingreifen der Besatzung der Voyager verstehen die künstlichen Intelligenzen dann doch noch, was inzwischen passiert ist und wie darauf reagiert werden muß.

    Sämtliche der hier beschriebenen künstlichen Intelligenzen haben miteinander gemeinsam, daß sie mit heutiger Technik und auch mit in absehbarer Zeit entwickelbarer Technik nicht herstellbar sind. Eine künstliche Intelligenz ist innerhalb der nächsten hundert oder eher zweihundert Jahre völlig ausgeschlossen. Sie ist etwas komplett anderes als ein autonomer Roboter. Die Interplanetarrakete des Marquis ist noch am nähesten dran an einem autonomen Roboter, weil Belana Torres viele Szenarien einprogrammiert hat. Die Rakete soll eine Situation erkennen und dann den passenden Ablauf aus den Szenarien suchen und sich daran halten, also einfach nur streng ihrer Programmierung folgen. Die einzige intelligente Verhaltensweise ist die, ihren eigenen Sternenkarten nicht zu vertrauen und neue Zielkoordinaten zu extrapolieren. Das erweist sich jedoch als genau der Fehler, der von der Besatzung der Voyager korrigiert werden muß. Also ist die künstliche Intelligenz an der Stelle kontraproduktiv und ein bloßer autonomer Roboter wäre ideal gewesen.

    Autonome Roboter bekommen strenge Regeln, an die sie sich zu halten haben und die sie nicht übertreten können, schon sind sie für ihre Aufgaben perfekt. Zu viel dazulernen zu können, wäre insbesondere für einen Kampfroboter ein großer Konstruktionsfehler. Nehmen wir den harmlosen Fall, der Kampfroboter erführe von den Asimovschen Robotergesetzen und beschlösse ein guter Roboter zu sein und sich daran zu halten. Das ist zwar lange nicht so schlimm wie ein durchdrehender Kampfroboter, trotzdem ist er nun völlig unbrauchbar. Bei meiner Beschreibung eines autonomen Kampfroboters sollte aufgefallen sein, daß dieser immer das Gegenteil dessen macht, was die Asimovschen Robotergesetze vorschreiben würden. Das erst macht die Entwicklung fortschrittlicher Roboter wahrscheinlich. Die Asimovschen Robotergesetze sind nur eine Bremse für den technischen Fortschritt. Das Gleiche würde zur Zeit noch für künstliche Intelligenz gelten, wenn sie überhaupt schon möglich wäre.
    Ranma

    • @Ranma

      Interessante Ausführungen zu einem Seitenthema. KI ist komplex strukturierte ‚Instrumentierung‘, philosophisch, mit Wolfgang Cramer verschärft, eine, sich nicht selbstbestimmende, (instrumentelle) Bestimmung (Programmierung). Das es komplexe Programme mit Autoanweisungen auf Erweiterungen von Programmsequenzen gibt, widerspricht dieser Definition nicht!

      Die fiktionalen Maschinen der jüngeren Literatur überspringen, wie in einer Märchen-Parabel, die ontologisch gesetzten Grenzen der Selbstbestimmung. Diese ist unmittelbar und universell ‚nur‘ beim Menschen selbst zu finden und sie ist nicht aus der Organisation des Organismus und seiner organischen Physiologie, gezeugt, sonder zeugt umgekehrt diese. Organismische Autofunktion wird aus der Selbstbestimmung des sich selber Bestimmenden (Menschen) ‚gezeugt‘, nicht umgekehrt durch organismische Prozesse. Der zu erweiternde Nachweis ist sehr anspruchsvoll, ich werde ihn daher nur auf Nachfrage fortführen.

      Sie grüßend

      • Ranma // 19. Mai 2017 um 03:00 //

        @Conrath:

        Ich frage mich, ob du die intelligente Bombe aus DarkStar zum abschalten hättest bewegen können oder ob sie dich nur völlig genervt umso früher weggesprengt hätte.
        Ranma

      • Conrath // 19. Mai 2017 um 06:45 //

        @Ranma

        Wenn sie halbwegs gut programmiert ist, diese Superbombe, dann würde sie garnicht explodieren oder immer, grob ähnlich mit der Lage von Schrödingers Katze. Ihre Programmierer müssten die Wiederkunft aller Menschen in gewissen Abständen (Reinkarnationsmodus) berücksichtigen und die allmähliche Veränderung/ Verbesserung ihrer Motive/ Taten. Ihr eigener ‚Sinn-/Funktionskorridior‘, der die Grenze darstellt, innerhalb derer ihre Funktion nicht zu schweren logischen Widersprüchen führt, siehe dazu die ganze Problematik der Zeitreisenkonzepte bei Ripota, ist ein sehr, sehr schmaler und sie kann ihn nicht verändern, verlassen, im Gegensatz zu den sich selbst zeugenden Programmzielen. Die Programmbombe müsste daher mindestens den Anforderungen der ‚Führungswellentheorie von de Broglie/ Bohm‘ genügen, um in der kausalen Quantendynamik auch als Makroobjekt in Erscheinung treten zu können. Ihre Verkörperung und Wirkung könnte sie nur als so etwas, wie der Fußnagel der großen linken Zehe eines Buddhas, verordnen (ord-nen ungleich ort-ung oder Quantenobjekt(e) = Teilchen + regredierende Eigenwelle + avancierende Führungswelle). An allen anderen ‚Stellen‘ wäre sie ort- oder wirkungslos (dazu 9783734790799). Die Eigenwelle geht in die Zukunft die Führungswelle kommt von da!

        Grüßend

    • Solch umfangreiche Antwort verdient noch eine Anmerkung, insbesondere, da sie in sich selbst betrachtet ja durchaus interessant wie schlüssig ist.

      Ich probiere es mal mit einer verhunzten Fabel: ein Löwe trifft auf ein Schaf, welches ihm die vorzüglichen Vorteile und den Genuss einer vegetarischen Ernährung wissenschaftlich in saftigstem Grün auseinandersetzt. Da sagt der Löwe: die Rede war gut, Schaf, hab richtig Hunger davon gekriegt, und das ist das Ende der Geschichte.

      Was will uns also der Gordon vom Knoten erzählen?

      Mag alles richtig sein, für sich betrachtet, aber der Mensch ist ein natürliches Wesen, teils auch jenseits jeder begrifflichen Sphäre. Leben und Tod (einschließlich Vernichtung) ist Bestandteil menschlichen Lebens – und damit auch die Affinität zum Krieg (womit wir indirekt wieder beim Paradiesvogel mit der Krabbelgruppe sind, Augsburger, am Orinoco oder so ähnlich). Und hinter jedem Roboter steht der Mensch, und dem fällt aus welchen Gründen auch immer immer etwas ein, dabei hat er die Wahl der Qual zwischen nützlich, nutzlos oder selbstzerstörerisch.

      Das lässt sich geistig, literarisch und sonst wie alles wunderbar zubereiten, am Ende aber ist angerichtet. Und was uns derzeit aufgetischt wird ist recht ungenießbar, nicht zuletzt – na ja, in erster Linie – weil die Köchin(nen) nichts von ihrem Job verstehen. Da hilft auch keine Robotisierung der Küche, geschweige denn Verbannung der Gewürze.

      Gewalt ist brutal, glücklich wer darum herumkommt, aber Teil dessen, womit wir leben müssen um nicht unterzugehen – was nicht von mir stammt sondern von den Römern: wer Frieden will rüste für den Krieg.
      Ein Schelm, wer den Satz umdreht, ein Narr, wer beide nicht versteht.

      • Conrath // 18. Mai 2017 um 14:17 //

        So geht Flow, lieber Hein2s,

        wobei mir der Moment des Auftritts von Robotern, in Ihrem Kurzessay, noch nicht schlüssig ist. Das Beratungsschafe und ihre beratungsresistenten Kollegas, hin und wieder vom gleichen Wolf gefressen/ umworben, werden, ist schon klar, ja. Aber Roboter bilden nicht den lachenden Dritten im Spielverlauf. Sie bleiben Instrumente, die sogar höchst anfällig sind und ganze Kaskaden von Arbeitsteiligkeit mit sich – virtuell – herumschleppen, wie der berechenbare Wasserbedarf zu Produktion einer Möhre oder Fleischwust. Jedenfalls sind diese Kaskadenarbeitsteiler sehr stark auf die Integration in die Menschenwelt hin angelegt und vice versa natürlich.

        Historisch finden Sie Zeiten, wo eine entkulturalisierte Restbevölkerung, etwa in wasserlosen Slums ehemaliger römischer Großsiedlungen hauste, weil sie das System der Wasserfern-Aquädukte nicht mehr reparieren/ unterhalten, konnten und ihr Wasser mit Esel, in Krügen, heranführten usw…

        Die US-Hollywood-Indigenen verlieren gerade die Fähigkeit ihr atomares Abschreckungsrückgrat zu unterhalten, brauchen dazu, im sehr ungünstigsten Fall, die Hilfe der russländischen und chinesischen Kollegas, usw…

        Ja, die Menschenwelt ist doch viel komplexer, als jeder hinzuprogrammierende Roboter.

      • Heute gesehen – die friedliche Variante. Unsere arme bin ich scheen, wenn die mal dahin müßte kriegt sie Asthma vom Testosteron …

  18. Marcus Junge // 19. Mai 2017 um 14:18 // Antworten

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/gabriel-bewaffnete-einheiten-ziehen-bekloppte-an/

    „Unterdessen wurden weitere Vorwürfe zu Verbindungen der Bundeswehr in die rechtsextreme Szene laut. Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter Berufung auf eigene Recherchen, es gebe Verbindungen zwischen Studenten und Absolventen der Hochschule zur „Identitären Bewegung“. Die Gruppierung wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Derzeit überprüfe der Militärische Abschirmdienst vier Studenten der Bundeswehr-Universität wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Der Nachrichtendienst soll unter anderem feststellen, ob die Studenten auch Kontakt zum terrorverdächtigen Franco A. oder seinem mutmaßlichen Komplizen Maximilian T. hatten.“

    München= Bayern und CSU. Die CSU jagt ja eh schon die IB. Also paßt wieder alles zusammen. Großen Topf, alle Kampfvokabeln der Linken rein und dann IB dazu, fertig ist das Terrornetzwerk.

    Da es mir kürzlich wieder eingefallen ist

    Fast 50 „Wehrmachtsandenken“ wurden bei der Bunten Wehr gefunden, tönte der Goebbels Glubscher vor einigen Tagen. Hat man da auch in Mittenwald gesucht, bei der Gebirgs- und Winterkampfschule? Als ich da insgesamt 3 Lehrgänge während meiner Jahre in Uniform absolvierte, hingen die Gebäude voll mit Bildern, die auch „Wehrmacht“ zeigten. Ja, tatsächlich gab es militärisches Bergsteigen schon vor 1955 und es ist erstaunlich, mit was für primitiven Mitteln die da ihre Pflicht erfüllten, sicherlich war auf jedem Holzski ein Hakenkreuz, weshalb diese total böse sind und jetzt dringend weg mußten / müssen. Ansonsten erinnere ich mich noch Bilder vom ersten serienmäßig gebauten Hubschrauber der Welt, beim Einsatz im Gebirge, zur Rettung und als Transporter. Da war garantiert ein Hakenkreuz am Rumpf, sofort tilgen, geht ja gar, ein solch technischer Durchbruch muß vertuscht werden.

    Sollte jemand mal Darsteller für eine Aufführung von „Der Untertan“ suchen, BW-Offiziere, insbesondere Generale, wären dafür perfekt geeignet. Ansonsten empfehle ich nochmals Generalfeldmarschall von Manstein „Verlorene Siege“ / „Soldat im 20. Jahrhundert“, da könnten bunte „Generale“ (Arschkriecher) nachlesen, wie man irrsinnige Befehle nicht willfährig, unterwürfig und überschäumend vor Eifer ausführt.

  19. @ Hausfrau // 19. Mai 2017 um 14:10 //

    Erste Unregelmäßigkeiten:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article164733521/AfD-Stimmen-faelschlicherweise-fuer-ungueltig-erklaert.html

    ——————

    Na, bitte.
    Ich bin sicher die Spitze eines riesigen Eisberges!
    Aber die meisten Bürger können oder wollen das einfach nicht glauben.
    Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten.

  20. Marcus Junge // 20. Mai 2017 um 14:36 // Antworten

    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/20/nicolaus-fest-auffaelligkeiten-um-franco-a/

    Das stinkt nicht nur nach NSU, sondern schreit NSU.

    „Ein Freund vermutet, der Fall Franco A. sei ein geplatzter Plan der Dienste. Man habe jemanden in die Kreise der Terroristen aus den französischen Ex-Kolonien einschleusen wollen. Dann ergibt die Registrierung als Flüchtling tatsächlich einen gewissen Sinn. Aber das ist rein spekulativ. Zudem wäre nach dieser Deutung die jetzt laufende Hexenjagd in der Bundeswehr bloße Ablenkung, auf Kosten von Ruf und Truppe. Das möchte man nicht einmal Frau von der Leyen unterstellen.“

    Sie vielleicht nicht Herr Fest, ich schon.

  21. Marcus Junge // 22. Mai 2017 um 14:04 // Antworten

    Bei der JF geht es weiter: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/alles-muss-raus-2/

    Man betrachte dazu insbesondere die „Eliteverbände“ und deren Kriechertum. Der Untertan in Vollendung. Dabei war gerade dort „früher“ noch ein letzter Rest an Anstand zu finden, den die Feld-, Wald- und Wiesenbataillone schon lange nicht mehr hatten.
    Nun, so wie ich weiter oben schon kommentierte, die Bunte Wehr ist umgevolkt, die Dienstposten gemäß Parteibuch besetzt und dieses ist grundsätzlich kommunistisch Rot. Was auch immer ihr anderen Kommentatoren früher erlebt habt, diese BW ist lange tot, genauso wie ich es (siehe oben) schilderte.

    • @Junge

      Dazu passende Twitter & Fratzenbuchspielchen um allen das Denken vor dem verbieten auch noch komplett auszutreiben:

      „Tor-nado flieg,
      die Ulla ist im Krieg,
      der Maas der ist im Netznannyland,
      Nannyland ist bald abgebrand,
      Tor-nado flieg“

      oder
      https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170522315837878-afd-social-network-kritik/

      AfD-Spiel entbrennt in sozialen Netzwerken: Deutschlands Probleme aus dem Baukasten

      Noch kein Problem mit Deutschland? Kein Problem: Ein Baukastenspiel, das AfD-Stichwörter auflistet, schafft derzeit in den sozialen Netzwerken Abhilfe – und sorgt für Unterhaltung.

      Auf Twitter und Reddit ist ein interaktives Spiel aufgetaucht, bei dem es darum geht, stereotype Deutschlandprobleme mit AfD-Stichworten zu formulieren. Ausgewählt wird aus einem Baukastensatz aus fünf Spalten. Die Kombination von Geburtsdatum, Postleitzahl und Namen ergibt das Problem, das der betreffende Nutzer aktuell in oder mit Deutschland haben soll. Und so sieht das Ganze aus:

      Kiffende Halbmondemanzen haben mein Beatrix von Storch-Shirt in einer Moschee versteckt.:(pic.twitter.com/015kpLr7Rp
      — Sushi Su (@StereoSushisu) 21 мая 2017 г.

      Seinen Unterhaltungswert bezieht das Spiel aus den lustigen Ergebnissen, die rauskommen. So wird bei der aktuellen Politik schnell mal eine altdeutsche Currywurst zwangsvegetarisiert:

      @StereoSushisu Arbeitsscheue Kampfdemonstranten haben meine altdeutsche Currywurst zwangsvegetarisiert 😂
      — aggi (@agidog61) 21 мая 2017 г.

      Aber auch die Lügenpresseausländer bereiten manchem Kopfzerbrechen:

      @dumm_gelaufen @StereoSushisu Kiffende Lügenpresseausländer haben mein heimattreues Herz im Hinterhof gegrillt.
      — mostly harmless (@NikSput) 21 мая 2017 г.

      Die großen Probleme fangen im Kleinen an:

      @StereoSushisu Dauerempörte Vorzeige-Staatskünstler haben meine Urgroßmutter zum Kopftuch gezwungen
      — lalu (@LergondOfZorldo) 21 мая 2017 г.

      Und ehe man sich versieht, nimmt die eigene Großmutter am Dschihad teil:

      @StereoSushisu Homosexuelle Berufs-Asylanten haben meine Großmutter in den Dschihad geschickt!
      — Slatter (@guderle) 21 мая 2017 г.

      Und wenn sie unbrauchbar geworden ist, wird sie auch noch gegen Drogen eingetauscht:

      @StereoSushisu Kiffende Willkommens-Ausländer haben meine Urgroßmutter am Drogenmarkt verkauft. 😂
      — No 5 (@numberfivealive) 21 мая 2017 г.

      Da wird aus Protest schnell mal die eigene Staatsbürgerschaft lesbisch:

      @StereoSushisu Deutschlandfeindliche Antifa-Realitätsverweigerer haben meine Staatsbürgerschaft in eine Lesbe verwandelt.

      Yey?
      — Graxum (@Graxum) 21 мая 2017 г.

      Für Unfrieden sorgen seit neustem aber auch die leicht esoterisch angehauchten „stalinistischen Halbmond-Staatskünstler“:

      @StereoSushisu Stalinistische Halbmond Staatskünstler haben meine Urgroßmutter mit Bio Tomaten beworfen!
      — Die Miriam (@dumm_gelaufen) 21 мая 2017 г.

      Kurzum, jeder der Lust hat, baut und postet seinen Satz:

      @StereoSushisu Homosexuelle Antifa-Aslyanten haben meine Vorfahren verboten… hay das wäre sogar machbar o-o Und vlt haben sie das auch damals D:
      — MrLewiscaroll (@Mrlewiscaroll) 21 мая 2017 г.

      Erfunden wurde das Spiel schon vor einem Jahr von den österreichischen Gebrüdern Moped. Dass es jetzt aus der Versenkung kommt, hat sicherlich etwas mit den diesjährigen Bundeswahlen zu tun.

    • @Junge

      Das Thema BW wird gleich mehrfach in den Medien verfremdet und von Spindoktoren genutzt.

      a) Zunächst geht es um die Vertuschung von staatsterroristischen Aktionen im Umfeld der BW und im Auftrag des tiefen Staates (in der Gladionachfolge), aufgeflogener Oberleutnant Franco A., dann
      b) um die Ablenkung von a), Ulla räumt auf, erntet von den falschen (Russland-bellizistischen Linken!) reichlich Beifall tut aber garnichts zur Aufklärung (sie ist ja Teil des tiefen Staates), nervt und hängt Bilder ab und
      c) nun schaltet sich auch noch Ober-Natokriegstreiber und Clinton-Obama-Versteher Jens Stoltenberg ein und lobt die Truppe, ein billiges Lob aus diesem Angriffskriegermund:
      https://de.sputniknews.com/politik/20170522315838900-bundeswehr-skandal-rechtsextremismus-stoltenberg/

      Das ist eine klassische Mehrfachnutzung und Mehrfachverdrehung. Irgendwie nur dumm, wenn immer mehr Schlafschafe dennoch aussteigen, erst innerlich die Begeisterung verlieren und dann auch äußerlich, so hoffe ich jedenfalls und wünsche Allen gute intelligible Begleiter, besonders für alle noch politisch Schlafwandelnden.

  22. Marcus Junge // 23. Mai 2017 um 14:12 // Antworten

    http://www.journalistenwatch.com/2017/05/23/mad-ermittelt-gegen-bundeswehrsoldaten-wegen-putschaufruf/

    Die interne Stasi der Bunte Wehr ist ganz geil darauf Erfolgsmeldungen an Frau Keßler-„Sturmfrisur“-Mielke in Berlin vermelden zu können.

    Weiterhin und immer noch (da ich mich wiederhole) typisch Bunte Wehr, daß die Denunzianten überall sind. Wäre das bei der Wehrmacht so gewesen, die Putschisten vom 20. Juli 1944 wären schon 1938 (Sudentenkrise) aufgeflogen.

  23. Marcus Junge // 23. Mai 2017 um 14:54 // Antworten

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

    „Anfang dieses Monats hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen 100 Führungskräfte der Bundeswehr in den Bendlerblock geladen, wo sich der arme Graf Stauffenberg für jenes Deutschland hat erschießen lassen, dessen Verteidigung seit 2015 offiziell beendet ist, und zwar zu einem „Krisentreffen“ (die Krise selber kam nicht zur Sprache, aber das ist ja längst Brauch in der DDR 2.0). Dieses Treffen wird in die Annalen der deutschen Armee als der symbolische Termin ihrer Abschaffung eingehen. Die Generäle, Admirale und Ministerialdirigenten wurden am Eingang des Konferenzsaales vom MAD in Empfang genommen und gefilzt. Sie mussten ihre Mobiltelefone und Laptops abgeben. „Nicht einmal Smartwatches am Handgelenk wurden geduldet“, notierte die Welt. Offiziell geschah das, um „eine möglichst offene interne Diskussion unter den Anwesenden zu befördern“. Gürtel, Strickzeug und Handtäschen durften die Herren immerhin behalten. – Keines dieser Ehrenhainzypressenduplikate protestierte gegen eine solche Ehrabschneidung, keiner dieser Helden reiste wegen einer solchen Demütigung ab oder reichte seinen Rücktritt ein.

    So sieht die militärische Führungsspitze einer Gesellschaft aus, die ihren Altvorderen vorwirft, sich nicht gegen die NS-Diktatur gewehrt zu haben. Es ist echt gemein, gegen einen Angehörigen dieser Molluskenschar unter dem Vorwand zu ermitteln, es bestünde der Verdacht, er besäße ein Rückgrat.“

    Und wieder das Beispiel 20. Juli 1944. Davor konnten die Offizier bewaffnet bei Hitler vortragen, danach änderte sich dies. In der BRD geht das ganz ohne Putsch, „aus reiner Vorsicht“, die offensichtlich völlig unnötig ist.

    PS: Als die NVA 1989 auf die Demonstranten schießen sollte, weigerten sich die Generale und einzige Truppe, die zur Unterstützung der Volkspolizei nach Leipzig geschickten Fallschirmjäger aus Beelitz (Einsatz ohne Waffen) meuterten und zerschlugen ihre Kaserne, nachdem sie einen Montag durch hatten. Darauf braucht niemand bei der Bunte Wehr zu hoffen. Kontrarevolutionäre Elemente sind zu erschießen und werden dann auch erschossen. Schreibe ich so seit Jahren, glaubt nur keiner, lieber glaubt „man“ daran, Polizei und BW würden schon irgendwann die Seiten wechseln und warten nur auf den richtigen Moment.

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