Frankreich wird unregierbar

Straßenszene in Paris © Karin Lachmann Straßenszene in Paris © Karin Lachmann
Frankreich gleitet in eine gefährliche Instabilität. Denn bei der Parlamentswahl im Juni werden weder Macron noch Le Pen eine eigene Mehrheit erringen.

Kürzlich wurden die Niederlande vom Wähler in die Unregierbarkeit entlassen. Nun könnte mit Frankreich auch das wichtigste Land der EU noch instabiler werden als es schon ist. Das zeichnet sich nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl ab.

Im Gegensatz zum deutschen Bundespräsidenten, der ein machtloser, aber für den Steuerzahler teurer Grüß-Gott-August ist, regiert der französische Staatspräsident richtig. Dem Franzosenpräsidenten obliegt die Ernennung und Entlassung des Premierministers, die Anrufung der Bürger zu einem Referendum, er darf die Nationalversammlung auflösen, ernennt drei Mitglieder des Verfassungsrates, hat das Recht Mitteilungen an das Parlament zu richten oder einen Gesetzentwurf der Nationalversammlung an die Autoren zurückzuverweisen. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und verfügt über das Recht, Verhandlungen über internationale Verträge ohne das Parlament zu führen und diese zu ratifizieren.

Allerdings muss er den Haushalt trotz dieser Machtfülle durchs Parlament bringen, und das Parlament darf Gesetze verabschieden. Allerdings hat es bei Bockigkeit mit dem Präsidentenveto oder mit seiner Auflösung zu rechnen.

Franzosen erfanden die Cohabitation

Die Regel war in der Vergangenheit, dass der Präsident auch eine Parlamentsmehrheit hatte. Hollande beispielsweise konnte sich die ganze Amtszeit auf eine sozialistische Mehrheit in der Nationalversammlung stützen. Was ihm wenig nutzte, weil seine Partei ein heillos überforderter Intrigantenstadel ist.

Ausnahmen von der Regel der Übereinstimmung von Präsidentenamt und Parlamentsmehrheit waren die Jahre 1993 bis 1995, als François Mitterrand zwei Jahre lang sein Amt mit dem gaullistischen Premierminister Chirac ausüben musste. Die Franzosen fanden das Wort Cohabitation („Beischlaf“, „Beiwohnen“) dafür. Als Chirac Präsident geworden war, wiederholte sich das ganze unter umgekehrten Vorzeichen: Die Cohabitation zwischen Chirac und dem sozialistischen Premierminister Lionel Jospin dauerte von 1997 bis 2002.

Die Wähler fanden diese Machtteilung eher gut, die politischen Akteure beklagten dagegen eine Lähmung der politischen Arbeit. Denn der Staatspräsident führte auch weiterhin den Vorsitz im Ministerrat, obwohl er sich darin als Opposition gebärdete. Die Außen- und Sicherheitspolitik blieb dagegen das Tummelfeld des Staatspräsidenten, und der Premierminister war in der Opposition. Die Europapolitik wurde zwischen beiden immer wieder zum Zankapfel. Ist sie Wirtschaftspolitik in der Verantwortung des Premiers oder Außenpolitik in der Zuständigkeit des Präsidenten? Gute Frage!

Macron kennt das Scheitern

Nun kommen zwei Kandidaten in die Stichwahl, die vor einer ganz neuen Herausforderung stehen: Weder Marine Le Pen noch Emmanuel Macron haben die Aussicht darauf, bei der im Juni stattfindenden Wahl zur Nationalversammlung eine eigene Mehrheit zu erhalten. Wer auch die Präsidentenwahl gewinnt – Macron hat die besseren Chancen – ist von Anfang an eine lahme Ente, wie man das in Amerika nennt.

Sicher: Le Pen könnte den Euro-Austritt über ein Referendum erreichen, und Macron könnte die deutsche Regierung außenpolitisch und europapolitisch zwiebeln und quälen. Aber eine kohärente Reformpolitik, wie sie Macron anstrebt, ist ohne eine eigene Parlamentsmehrheit nur mit großen Abstrichen zu erzielen. Als Wirtschaftsminister unter Hollande hat er gelernt, wie bitter es ist, zu scheitern.

Nicht unwahrscheinlich ist im Sommer eine Parlamentsmehrheit der gaullistischen UMP. Dann würde Francois Fillon oder irgendein anderer Methusalem des Pariser Establishments Premierminister. Mit vielleicht ähnlichen Zielen wie Macron. Selbst wenn sich eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Präsident und Parlament ergeben sollte – was noch Spekulation ist – wird in den Flammen der elitaristischen Molotowcocktails und im MG-Feuer der Moslems der größte Elan verpuffen und das Vertrauen schnell verspielt sein…

Über Wolfgang Prabel

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34 Kommentare zu Frankreich wird unregierbar

  1. Marcus Junge // 25. April 2017 um 10:04 // Antworten

    Die Gedanken Ihres Artikels sind zu eindimensional gedacht. Sie gehen davon aus, daß Macron und seine Partei kein U-Boot sind, dabei ist genau dies der Fall. Eine Partei, die am 06.04.2016 gegründet wird, stellt ein Jahr später nicht den Präsidenten und liegt nicht bei 24% im ersten Wahlgang. Macron ist Sozialist und 150% Systemling (Rothschild).
    Als erkennbar wurde wie verhaßt die alten Systemparteien sind, gerade die Sozialisten, wurde einfach zur Täuschung gegriffen und eine neue „unabhängige“ Partei erschaffen, mit bewährtem Personal, die eigentlich als Ableger der Sozialisten zu erachten ist. Macron mag also offiziell keine Mehrheit haben, inoffiziell wird das ganz anders aussehen.

    • Karl Bernhard Möllmann // 25. April 2017 um 10:13 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Marcus Junge:
      .
      „Als erkennbar wurde wie verhaßt die alten Systemparteien sind, gerade die Sozialisten, wurde einfach zur Täuschung gegriffen und eine neue „unabhängige“ Partei erschaffen, mit bewährtem Personal, die eigentlich als Ableger der Sozialisten zu erachten ist. Macron mag also offiziell keine Mehrheit haben, inoffiziell wird das ganz anders aussehen.“
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      „TÄUSCHUNG“ ist der Kern dieser Pariser Establishment-Show!
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      Gut erkannt!

  2. Karl Bernhard Möllmann // 25. April 2017 um 10:08 // Antworten

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    Ein fliegender Händler im Nachbar-Dorf brachte es auf den Punkt:
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    „Früher hatten wir EINEN König – der uns nach allen Regeln der Kunst ausgenommen hat!“
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    „Jetzt haben wir 50 Könige in Paris!“
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    ALLE Methoden sich dieser staatlichen französischen Strangulierung zu entziehen – sind erlaubt – aber besonders kleine Firmen haben nicht einmal genug Luft zum Atmen . . .
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    Auf JEDER „Mairie“ (Bürgermeisteramt“ steht riesengroß: „Liberté, Ègalité, Fraternité“
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    Aber fragen Sie mal einen Franzosen nach der Definition von „Liberté“ – er wird Sie ungläubig anschauen, und mit den Schultern zucken – denn FREIHEIT war gestern . . .
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    DER französische Sozialismus kann nur von PSYCHOPATHEN entwickelt worden sein – denn staatliches MISSTRAUEN ist seine DNA.
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    DAS steht im direkten Widerspruch zur REALITÄT – denn der Mensch ist im Grunde gut, und er sollte so lange als UNSCHULDIG gelten – bis das Gegenteil zweifelsfrei BEWIESEN worden ist.
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    Der französische Staat operiert genau umgedreht!
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    DAS ist staatliche PSYCHOPATHIE.
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    Und die Bürger?
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    APATHIE!
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    Zumindestens was die POLITIK angeht!
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    Sie können wählen WEN oder WAS sie wollen – am Ende regieren Juden aus der ENA (École Nationale d’Administration) das Land – und zwar IMMER auf die gleiche Art & Weise, die ich ENTMÜNDIGUNG der Bürger nenne.
    .
    Andere nennen das Sozialismus wie in Bremen & Berlin – Rekorde nur noch bei der Kriminalität!

  3. Karl Bernhard Möllmann // 25. April 2017 um 10:36 // Antworten

    . . .
    Wenn wir Frankreich aus Sicht der Globalisten-Sekte betrachten – DANN müssen wir die von Julian Assange BEWIESENE US-Einmischung bereits in die Wahl von 2012 in’s Kalkül einbeziehen – und aus der Sicht dieser Globalisten erscheint das französische Polit-CHAOS durchaus gewollt.
    .
    Denn etwa die Hälfte der französischen Bürger sympathisiert mit dem Front NATIONAL – und „Globalisierung“ ist so in etwa das Allerletzte – was die Menschen in Frankreich interessiert.
    .
    DARUM leitet mit Christine Lagarde bereits zum zweiten Mal eine Französin den IWF – nachdem Dominique Strauss-Kahn DIREKT vor der letzten Präsidenten-Wahl von den Amerikanern aus dem Verkehr gezogen wurde – wie diesmal vermutlich FRANCOIS FILLON dem GEHEIMEN US-Untergrund zum Opfer fiel . . . ?
    .
    ORDO AB CHAO
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    Die GEHEIMEN Gesellschaften – die im Hintergrund die Fäden ziehen – operieren immer wieder nach diesem alten Freimaurer-Logen-Konzept.
    .
    Solange GEHEIMES Chaos produzieren – bis der vom DEEP STATE gewünschte und eingesetzte Kandidat endlich die Macht erlangt – und seinen GEHEIMEN Herren & der Welt-Herrschaft dienen kann . . .
    .
    Mit echter DEMOKRATIE – hat dieses üble Polit-Poker-Spiel mit gezinkten Karten – absolut NICHTS zu tun!

    • @KBM

      Das stimmt leider und dazu passt, das Alice hochwahrscheinlich ebenfalls ein Wundergewächs der Globalisten ist und uns hier den Druck aus dem Kessel holen soll, damit uns dann, um oder nach der BT-Wahl, hier die Kalergi-EU schöngemacht wird, wenn uns die Russen nicht bald etwas helfen, wenigstens moralisch. 😉

  4. Hallo Herr Prabel,

    detailreich weisen Sie auf die kommende Pattsituation in FR hin, was wohl hochwahrscheinlich so kommen wird, wie auch das Referendum zur ‚Kalergi-EU‘. Und was das mögliche zwiebeln des derzeitigen Euro-Hegemons, nämlich Rumpfdeutschland, betrifft, nun ja, echte Änderungen wären hier durchaus von Nöten, oder?

    Also geht die nur repräsentierende Demokratie, als Showveranstaltung brav, weiter, zum Schaden der Franzosen, da stimme ich KBM zu.

  5. Fast alle warten auf den großen Heilsbringer, der „liefert, also das hält, was er vor der Wahl an Problemlösungen versprochen hat.

    Wer lieber nicht darauf wartet, das sind die wenigen Klugen, denn dieses System ist klinisch tot und wird nur noch als Untoter bei scheinbarer Lebendigkeit gehalten. Über den Tropf, an welchem der Zombie hängt, fließt jede Menge frisch gedruckten Geldes ohne Deckung.

    Kaum einer rafft, dass es einen schuldenfinanzierten Aufschwung nachhaltig nicht geben kann und jede solchermaßen aufgefurzte Konjunkturblase ihrem jähen und stinkenden Ende entgegeneilt.

    Entweder sind Politiker so blöde in ihrer Selbstüberschätzung, sich tatsächlich als Heilsbringer in Szene und eine Gloriole setzen zu können oder sie wissen, dass sie keine Chnce haben und zocken noch ein wenig ab, bevor sie abhauen.

    Ein Makron dürfte doch die Intelligenz haben, sein Scheitern als vorprogrammiert und unvermeidlich erkennen zu können.

    LePen mag vielleicht doof genug sein, die Titanic retten zu wollen.

    Das System ist aber nicht zu retten, so es sich ganz einfach selber umbringt, weil es auf laufende Kreditexpansion angewiesen ist.

    „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr“ sollte aktuell heißen: „Wer jetzt noch keine Edelmetalle hat, der bekommt bald keine mehr..!“

    Jetzt die Zeit noch nutzen und sich für die kommenden Umtriebe vorbereiten, denn nicht nur Frankreich wird unregierbar sein.

    Von niemandem etwas erhoffen und eigenverantwortlich vorsorgen.

    • Christian ohne Klar Name // 25. April 2017 um 13:23 // Antworten

      „LePen mag vielleicht doof genug sein, die Titanic retten zu wollen.“

      Wann hat der Tanz auf der Titanic begonnen—er geht schon einige Monate. In Syrien wollte man die billigste Waffe um Spregstoff ins Ziel zu bringen nach einer Blockade anchecken. Wer hat die meisten Cruismisle ? Warum hat man die auf Lager ?
      „Das System ist aber nicht zu retten, so es sich ganz einfach selber umbringt, weil es auf laufende Kreditexpansion angewiesen ist.“

      Kreditexpansion heißt Landgebiete + Konsumenten feindlich übernehmen in den eigenen Währungsverbund; Syrien; Ukraine; Nordkorea; Teile von China handlungsunfähig machen mittels atomaren Krieg in Nord-Korea; verstrahlen.

      „Wer lieber nicht darauf wartet, das sind die wenigen Klugen, denn dieses System ist klinisch tot und wird nur noch als Untoter bei scheinbarer Lebendigkeit gehalten. Über den Tropf, an welchem der Zombie hängt, fließt jede Menge frisch gedruckten Geldes ohne Deckung.“

      Aber in diesem System leben spiegelsymetrisch selber Zombies-Untote, deren einziges Ziel ist Konsum.

      An den Reaktionen der großen Akteure + das künstlich aufgeblasene Problem Nord-Korea erkennt man das nun bald Schicht-Ende ist.

      Reaktionen werden folgen—hiervon wird auch die BRD massiv betroffen sein als Vasall des Untoten aus den USA.

      Der Untote weiß das er pleite gehen wird, wenn er nicht handeln wird, Ihm die Fäden aus den Händen gleiten. Die momentane Stärke will und wird er taktisch nutzen—da dies die letzte Chance ist gegen China anzutreten–und die letzte Chance um die großen Industriestädte Chinas langfristig zu verstrahlen ohne einen direkten Krieg mit China zu führen. Alles ist aus versehen geschehen. Man führ ja auch keinen Krieg auf eigenem Territorium.

      Deutschland hat zum 3. mal auf das falsche Pferd gesetzt und wird mit der EU-Pleite zum 3. Mal zu Riesen-Reperationen verpflichtet werden.
      Ich könnte mir aber vorstellen das die ehemalige DDR sich dann entgültig von den westdeustschen Seehofers ( gespaltene Zunge ) trennen wird.

      Man kann nun täglich mit dem Ereignis rechnen, die Uhr steht nicht mehr 5 vor 12; sie geht schon nach.

      www.youtube.com/watch?v=ZIdmzJcIcvI

  6. Jeder für sich, Gott für uns alle.
    Das hilft. Alles andere sind wirkungslose Placebos.
    USrael wird uns platt machen. Was Versailles 1 und Versailles 2 nicht schafften werden die Ziegenficker leicht schaffen:
    Bumsen bis zur Mehrheit.

    • Wie denn das Egon?

      Setzen Sie/ die jetzt schon auf ‚Mensch-Tier-Chimären‘?

      Und seit wann können dann Ziegenmenschen/ Menschenziegen an der BT-Wahl mitmachen, ist das das neue Satyr-Programm von Versailles-3.0?

    • Jan-Ole Bengt // 25. April 2017 um 16:52 // Antworten

      @Egon…
      Immer wenn ich wieder mal denke, dass es vielleicht doch lohnend sein könnte, mehr als zwei Kommentare am Stück zu lesen, kommt garantiert eine Evolutionsbremse wie Sie [oder eben KBM, mutigeAngstfrau, stahlfront…] dazwischen. Heilige Einfalt!!

      Es hift nichts: geolitico bleibt ein virtueller Stammtisch bräsiger Dampfplauderer und verstrahlter Psychopathen-Jäger.
      Lustiges Experiment: man übertrage die geolitico-community einmal (in der Phantasie) in die Welt persönlicher und unmittelbarer menschlicher Begegnungen. Man stelle sich also einen ECHTEN Stammtisch – sagen wir einmal in Rosis Braustübl – vor, an dem nach und nach Zitrone, Conrath, waltomax, KBM, hubi aus Stendahl, die mutigeAngstfrau und noch zwei, drei andere Geistesriesen Platz nehmen [ich muss nich zwingend dabei sein…].
      Welch schönes Bild!
      Aber zum entscheidenden Punkt: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es länger als zehn Minuten dauern würde, bis die gesittete Diskussionsrunde eskaliert und sämtliche Teilnehmer schreiend und fluchend ins Freie streben.
      Will sagen: Das, was hier im Forum passiert, also dieses politisierend-pulsierende perpetuum mobile, dieses leerlaufende Agitations- und Denunziations-Schwungrad, dieses ewig winkende Katze auf dem Tisch vom Gemeinschaftsraum der geriatrischen Abteilung des ‚Vereins der Freunde mit zu viel Tagesfreizeit’…
      …das ist nur unter den Bedingungen des Internets denk- und praktizierbar. Niemand hier würde den anderen Insassen ‚in freier Wildbahn‘ Gehör schenken, geschweige denn auf deren sonderbare Steckenpferde (Steiner und der Koks, wie sieht’s im Hirn von Psychopathen aus?, wie macht man einen Volksaufstand ohne vom PC aufstehen zu müssen?) unnötig eingehen.

      Wie gesagt, eine schöne Meditationübung…’der Stammtisch der Verdammten‘, so nenn ich’s gerne.
      Einfach mal versuchen… – sorgt für Klarheit und Wahrheit in der Kakophonie des Grauens.

      • MutigeAngstfrau // 25. April 2017 um 17:42 //

        Manche haben einfach nur Pech, dass sie die Zusammenhänge nicht begreifen…
        Ich möchte nur nicht direkt von diesen Exemplaren angesprochen werden.
        Lassen Sie es also, meinen Namen zu erwähnen, wenn Sie sich schon zwanghaft hier tummeln müssen. Auch wenn es ein Nick ist.
        Nichts ödet mich mehr an, als beschränkte Erkenntnisfähigkeit, die sich mit Hochmut paart.

      • Conrath // 25. April 2017 um 17:47 //

        Lieber Herr Jan,

        na Sie haben aber einen (Über-)Mut heute.

        Hat Mutti Ihnen das Lieblings-Frühstücksbrot geschmiert für die Schule, den Arbeitsplatz, mit hartgekochtem Ei und Johanniskraut, für den Nervenaufbau?

        Ich hoffe es fehlte (Ihnen) nichts, das macht nämlich grantig. Der häufigste Grund für Ehekrach beginnt mit Unterzuckerung und Müdigkeit. Dann ist die Bereitschaft irgendein Gequassel zu akzeptieren, Voraussetzung für jede längere Beziehung zwischen Menschen, man kann nicht immer nur in Hochdeutsch miteinander kommunizieren (Lebensweisheit Nr. 23), nur noch marginal bis zero, gegeben.

        Das einzige was bei (Stamm-)Tische nicht so gerne gesehen wird ist/ sind:

        a) schmutzige, abgekaute Fingernägel, da haut Ihnen nämlich Frau Zitrone schon mit einem dunkelvioletten Lineal, spitz auf die Finger und
        b) Humorabsenz.

        {[…] Geistesriesen Platz nehmen [ich muss nich zwingend dabei sein…]. Welch schönes Bild!} Zitatende Ja.

        Dem ist wenig hinzuzufügen, Sie denkschrieben es ja bereits, lieber Zaungast. Wobei, ich würde Sie einladen, nur der Vollständigkeit halber und damit Sie sich nicht alleine im Bus fürchten/ langweilen müssen.

        Also Geist bekommt oder zwingt man nicht, sondern hat ihn und desgleich mit Größe. Sie ist einem ‚gegeben/ aufgegeben‘ oder auch nicht – nicht absolut, Sie wissen schon, das war ein Scherz ohne Ansage.

        Aber jetzt mal ehrlich, warum, wenn Ihnen der selbstgebackene Apfelkuchen unser ‚Frau Haus‘ nicht mundet, der mit dem besonderen Aromakick (Betriebsgeheimnis) und fingerdickem Streuselbelag, mit reinster Liebe – der fehlt auch noch bei Tische – schleichen Sie sich dann um Rosis Lokation?

        Nur um Rentnern beim allmählichen Sterben (auf dem semantisch spiegelglatten Tanzboden) zuzuschauen? Und ‚Memento mori‘, das gilt für uns alle, auch für Spingser und Streuner, rein metaphorisch verwendet, nicht das Sie sich noch in dieser ‚Gossen-Glosse‘ wiedererkennen sollten, nein das will niemand.

        Also, warum so viele Wörter, wenn Sie kein Anliegen, Interesse, Sachfrage, pipapo, haben? Das Formalding ist gelaufen, KBM ist putzmunter und agil wie nie, wir lieben uns alle und Sie vergessen, dass das Grauen der Verdammten auch Sie einschließt, falls Sie damit, viertelbewusst, Ihre Angst vor dem eigenen Ende, stilvoll ausgedrückt, ja ausgequetsch, haben/ hatten, wie ein offenes Furunkel. Und halten Sie Ihre semantischen Wunden lieber stets sauber und steril, sonst gibt es neue Entzündungsherde. Aber vielleicht bringen Sie schon mit dem nächsten Kommentar meine falsche Sorge zum Einsturz und tragen selber etwas bei?

        Dann mal los, ich werde auch nicht heucheln, wenn es noch nix wurde, denn dann lernt man ja nich, lieber Jan und verpasst noch das Beste im Leben.

        Conrath der Zwergriese/ Riesenzwerg grüßt Sie aufrichtend

      • Conrath // 25. April 2017 um 17:59 //

        Manöverkritik, liebe Muthamburgerin,

        um genau das zu ereichen, hätten Sie mMn:

        1) besser garnix gedenkschrieben oder
        2) Jan gebeten, doch bitte jedesmal Ihren Namen mindestens 7 mal zu erwähnen, ansonsten steht der Anwalt/ Exekuter vor der Türe, wie bei EAV:
        https://www.youtube.com/watch?v=KSxTxynXiBs

        Die eingänglichen Melodien klingeln noch in meinen Ohren, meine Zweitjüngste hat die CD’s auf der Rückfahrt von DK (mit mehreren Staus), spielen lassen. Leider konnte ich nicht durchgängig mit 230 km fahren, wie gewohnt, ja KBM ich steige um auf die rote Cessna, habe die Schnauze voll mit diesen lästigen Dauerbaustellen.

      • „Es hift nichts: geolitico bleibt ein virtueller Stammtisch bräsiger Dampfplauderer und verstrahlter Psychopathen-Jäger.“

        Da Sie sich dazu herabgelassen haben, hier auf Geolitico ebenfalls mehrfach zu „kommentieren“, kann man doch nur folgern:
        Willkommen im Club! Sich selbstüberhöhend dabei auszugrenzen, ist reinster Narzissmus.

        Möchten Sie diese wunderbar freie Kommentarfunktion von Geolitico neutralisieren mit Ihrer Kampfansage?

        Haben hier schon mehrere versucht, ohne Erfolg. Dank des Betreiberteams dieser Seite und der respektvollen Stamm-Kommentatoren.

      • Conrath // 25. April 2017 um 22:11 //

        Hallo Rosi,

        ein Rosé für alle Nichtalkis, schreiben Sie es mir auf den Deckel und für Frau Zitrone und andere Nichttrinker bitte eine Rose.

        Muss morgen auch früh raus, gute Nacht liebe Sorgen oder:

      • Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 16:48 //

        @MutigeAngstfrau,
        aber auch wieder irgendwie @alle
        Ich habe Sie nur insofern angesprochen, als ich Ihre sich virtuell manifestierende Personalität in einen szenischen Kontext eingebunden habe. Künstlerische Freiheit, so würd ich’s nennen!
        Aber davon abgesehen, bin ich auch sonst so frei, Ihren Nick zu nennen, wenn mir danach ist.
        Auch hier möchte ich Ihren post zum Anlass nehmen, um Sie, aber – wie immer – auch alle anderen, auf ein geolitico-Spezifikum hinzuweisen, dass man ‚psychopathisch bedingte Unverhältnismäßigkeit‘ nennen könnte!

        Sie, MutigeAngstfrau, haben sehr wahrscheinlich Kenntnis davon erhalten, dass ich vor einiger Zeit die Nennung von Klarnamen durch einen Foristen beanstandet habe. Da der Betreffende die Namen dieser nicht in der Öffentlichkeit stehenden Personen zudem in Zusammenhang mit einem behaupteten Baubetrug stellte, war durch diese Namensnennung eindeutig der Tatbestand der Verletzung von Persönlichkeitsrechten erfüllt. Nach mehrmaliger Aufforderung haben die geolitico-Verantwortlichen den fraglichen Kommentar schließlich gelöscht.
        Was jetzt das eine mit dem anderen?
        Ganz einfach: die Wogen gehen hoch, wenn jemand einmal von einem ihm nicht freundschaftlich verbundenen Foristen künstlerisch-schräg von der ASeite angesprochen wird (womit man, werte MAf, als Forumsmitglied übrigens immer rechnen sollte], aber wenn es tatsächlich um einen Rechtsverstoß geht, kommt von Ihnen – wie auch von fast allen anderen Foristen – …NICHTS, kein Kommentar, keine Ermahnung – überhaupt keine Reaktion!

        Und so erklärt sich auch die Bedeutung der ‚psychopathisch bedingten Unverhältnismäßigkeit‘: Immer dort, wo es de facto um nichts geht, der Be- und Getroffene sich aber in seiner ohnehin maroden Ichbezogenheit bedroht sieht, ist die Aufregung groß, aber da, wo moralische Verkommenheit und Rechtsverletzungen ganz augenscheinlich eine unheilvolle Verbindung eingehen, werden die Augen in stiller Solidarität fest verschlossen!
        Schlafen Sie weiter, mutiges Angstschaf…

  7. „Wer regiert die Welt? Wer steckt hinter Macron? Wer hat ihn in kurzer Zeit aufgebaut?“

    Zu Macrons hinteren Dunkelmännern oder dunklen Hintermännern, KBM, wählen Sie die beste Diktion aus:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=38012 Albrecht Müller auf NDS, mit dringender Leseempfehlung für den Stammtisch.

  8. Kucke gerade 3sat zum Thema Frankreich.

    Die Franzosen, die wirklich eine Chance haben, das sind die Anhänger der Permakultur, die vernetzte Zellen bilden wollen. Leider ist man auch in Frankreich viel zu eingefahren, um zu erkennen, dass das dezentrale Prinzip die Rettung bringen könnte.

    Hier schon oft vorgestellt und diskutiert. Und was erntet man dafür, auch hier im Forum?

    Unqualifizierte Anwürfe von negativen Typen, die kein positives Konzept haben.

    • Mein Gott Walter: „[…] Anwürfe von negativen Typen, die kein positives Konzept haben.“ Wie sollten Sie auch, haben ja keine.

      https://www.youtube.com/watch?v=ubKinQvpc6w

      Ansonsten, vollste Zustimmung lieber WaltoMax

  9. Die Franzosen haben leider keinerlei Wahl. Le Pen oder Macron… was soll man denn da wählen.

    Natürlich Macron… immerhin wird dieser, trotz besseren Wissens, von allen anderen Verlierern der Wahl, aufs wärmste empfohlen.. was wiederum mit ziemlicher Sicherheit bedeutet, das Le Pen in 5 Jahren dran kommt…. den BRD Verhältnisse werden die Franzosen ja nicht wollen.

  10. @Dragao

    Frankreich in Wahl-/ Wählernot, ja.

    Und warum zieht sich LePen gerade jetzt kurz zurück, ist Sie auch schwanger geworden? Es geht mehr damit verbunden sein, vielleicht Verbindungen geben zwischen LePen und dem Treffen von Soros, mit der Kalergi-EU-Verwaltung, dem Säuferpräsiden ‚Jean-Claude der Trunkene‘, siehe hier:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/26/eu-praesident-juncker-empfaengt-george-soros/?ls=ap

    „EU-Präsident Jean-Claude Juncker wird am Mittwoch in Brüssel mit dem amerikanischen Milliardär George Soros, dem Gründer und Vorsitzenden der Open Society Foundations, zusammenkommen, um „alle politischen Entwicklungen“ in Ungarn zu diskutieren. Das teilt das Sekretariat vcon Juncker mit. Soros, der die in Budapest ansässige Zentraleuropäische Universität gründete und deren Stiftung NGOs unterstützt, die beide von der ungarischen Regierung mit der Schließung bedroht werden, wird auch mit den Kommissaren Frans Timmermans, Vera Jourova und Jyrki Katainen zusammenkommen.“

    Nebenbei kann ja auch die Lage in DE und die neue Spannung USA – CAN, der sog. Holzkrieg, besprochen werden, der für DE bald ein realer Stahlkrieg werden kann und erst damit auf die Konzernmutterkanzlerin Eindruck machen wird, trotz ihrer gestriegen Ivanka-Spiele, die Trudeau (CAN) auch nichts eingebracht hatten. Die Zeit der mühelosen Globalistenspielchen kommt an ihr ‚hochverdientes‘ Ende.

    • „Es kann mehr damit verbunden sein …“

      • Conrath // 28. April 2017 um 17:55 //

        Noch etwas Jan,

        ich hatte vorhin noch nicht ganz bis unten gelesen, arbeite hier parallel und 😉 ~ meine Headset-Spracherfassung, natürlich nur vom Teuersten/ Feinsten – NSA-Standard, arbeitet nicht immer einwandfrei. ~ 😉 Unterlassen Sie bitte ab jetzt direkte Beleidigungen, hier von der Foristin, die Sie Angstschaf titulieren, mein Familiennotar hält das vermutlich für grenzseitig. Und kritisieren Sie auch Männer oder gibt es da eine gewisse Asymmetrie/ Vorliebe, ist ja nicht mehr verboten in DE? Nur nicht in der Öffentlichkeit, aber das haben Sie ja sicherlich schon gelesen und verinnerlicht.

      • Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 18:42 //

        Mit Verlaub,
        @Conrath,
        aber die Art, wie Sie hier immer mal wieder anderen Foristen Schutz gewährend zur Seite springen, ist eher peinlich und glaubwürdig schon ohnehin nicht!
        Sie haben neulich mal KBM ganz ähnlich behütend unter ihr graues Gefieder genommenen – da wird’s dann noch absurder.
        Ob ich auch Männer attackiere, fragten Sie. Ja, tue ich, z. B. dann, wenn sie – wie in diesem Fall – Solidarität und Engagement heucheln, wo beides nicht existiert.

        Ihnen mögen sowohl die MutigeAngstfrau als auch KBM als Sparringspartner (die Ihnen, das wissen wir beide, intellektuell überhaupt nicht gewachsen sind…) willkommen sein, aber auf diese Art für die Genannten in die Bresche springen… – nee, das nimmt Ihnen eh keiner ab!

      • Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 18:54 //

        Und außerdem
        @Conrath:
        Wer sich selbst MutigeAngstfrau nicknamed und mit geradezu erschütternder Gleichförmigkeit und mit dem immergleichen Wording etwa 90% der hiesigen Bevölkerung als „Schlafschafe“, „Dummmichel“, „Ahnungslose“, „manipulierte Idioten“, „gehirngewaschene Masse“ oder – gruppenspezifisch – von „Politkriminellen“, „Vasallen“, „Mediennutten“ und „Fickilanten“ spricht, ist mit dem von mir verballhornten nick sehr gut bedient!

      • MutigeAngstfrau // 28. April 2017 um 18:56 //

        Jensen, ich bin dem Schöpfer dankbar,dass er mir, im Gegensatz zu Ihnen, genügend graue Zellen mitgegeben hat,die gegenwärtigen Vorgänge zu begreifen.
        Das reicht mir völlig.
        Zu mehr fehlt mir der Ehrgeiz, oder es ist eher die Vorliebe, mich mit anderem beschäftigen zu dürfen, solange es noch geht.

        Erkenntniseinschränkung, wie Sie bei Ihnen vorliegt, ist eigentlich bemitleidenswert -aber Ihr Hochmut schreckt diesbezüglich ab.
        Aber Sie machen sich ja nichts draus. Das erleichtert die Sache.

      • MutigeAngstfrau // 28. April 2017 um 18:59 //

        @ Geolitico, dieser Kommentator beginnt erneut, mir Äußerungen zu unterstellen, die ich nicht getätigt habe.

        Ich muss also leider um Stellungnahme der Moderation bitten.

      • Conrath // 28. April 2017 um 19:23 //

        Nun, lieber Jan,
        jetzt halten Sie mal etwas inne.

        Auch Ihnen steht doch offen das Charité Prinzip anzuwenden, also genau das, was Sie gerade als Verhalten bei mir negativ charakterisiert hatten, mit dem Einschub ‚unter graues Gefieder‘, hmmm. Warum grau?

        Sie müssen auch schon zugeben, das ist jetzt nicht überzeugend gewesen und KBM bringt manches neue hier ein. Wenn er auf die 5 Dauerwiederholungsthemen eingeht, erinnere ich Ihn daran, dass es auch anders geht. Wo setzen Sie denn dabei konkret Ihre Kritik an, dass pauschale Kritik nicht hinreichend ist, wissen Sie ja auch ohne meine Unterweisung hierzu, nehme ich für Sie jetzt positiv an.

        Und wenn Sie Christians Fäkalsprache gutheißen, dann müssten Sie auch mit entsprechenden Reaktionen darauf, zurechtkommen, warum denn nicht, ist doch schlüssiges Verhalten? Auch da kann ich Ihrem versuchten Sachvortrag nicht folgen, nicht aus Unmut, sondern weil Sie – schlicht – nix vorbringen dazu. Und was Ihr Anliegen ist, hier im Forum zu schreiben, (denkschreiben würde ich es noch nicht ganz nennen) bleibt weiterhin ungenannt. Und wie, bitte, wenn es um die Klarheit Ihrer Motive so mager bestellt ist, wollen Sie dann gleich für andere mitsprechen, die Sie aber zu anderer Gelegenheit nichtargumentativ angegriffen hatten? Ich greife Argumente und auch schlechtes Verhalten an, ja mache ich, aber doch nicht Personen, darin unterscheiden wir uns beide markant.

        Haben Sie den Generalverständnisschlüssel, wie jemand hier verteidigt werden will ausgeborgt?

        Herr Jan, bleiben Sie konziliant, begründen Sie Ihr Anliegen und tragen Sie zur allgemeinen Einvernehmlichkeit bei.

        Und was Ihre derzeitige kapazitive Selbsteinschätzung betrifft, hmmm, vergessen Sie nicht den hohen Grad an Offensichtlichkeit, den Ihre selbstreferenziellen Aussagen zu Ihnen machen, das wäre ein Manko, ansonsten setze ich auf neuronale Elastizität, aber nicht ohne Reflexivität und Ethik aus eigener, gelingender, Einfühlung und begrifflicher Bestimmung.

        Also, bevor Sie sich semantisch noch Ihre Schneidezähne abbrechen, wie wäre es, uns Alle und Ihren geduldigen Leser und Dialogpartner C., von Ihrer Sicht, mit Ihren vertretenen Argumenten, einfach zu überzeugen, zu begeistern, denn das ist doch Ihre Absicht, oder?

        Ich möchte Ihnen ja gerne Glauben schenken, aber ich weiß nicht, was Sie überhaupt vertreten, das ist die Dialogkrux und mit Dialogruhm sind Sie ja nicht gerade bekleckert hier, bezüglich KBM’s Löschung und den Pauschalvorwürfen gegen Frau Hoffmann und irgendwelchen Altgeschichten mit Foristin MutFrau.

        Also, gute Manieren und Argumente und deutlich mehr Forencharité, gehören zusammen, erst damit zeigen Sie Ihr wahres, tieferes, Talent und geben Ihre Verhaltensvisitenkarte, neu heraus.

        Sie grüßend

      • Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 22:30 //

        @MutigeAngstfrau
        Die von mir zitierten Begriffe finden sich ALLE in Kommentaren von Ihnen aus den letzten Monaten, die meisten mehrfach!
        Wie blicken Sie eigentlich auf das was Sie schreiben…und welches Selbstbild existiert da?
        Ich könnte lustig fortfahren…“Bürgerkrieg“…“Satanei“…“Untergang“…“Auslöschung“…“endgültige Vernichtung“…undsoweiterundsofort.
        Vermutlich auch nicht von Ih en.

      • MutigeAngstfrau // 28. April 2017 um 22:54 //

        Beenden Sie Ihre infamen Unterstellungen.

  11. @Jan, dann stärken Sie sich erst einmal, vielleicht klappt es nachher/ morgen, besser mit dem Argumentieren/ und Perspektive bilden?

    „Ich habe mehrfach von den Voraussetzungen, den Rahmenbedingungen und den quasi als gesetzt geltenden Arbeitsbegriffen gesprochen, um die es mir – als Voraussetzung für eine inhaltliche Debatte – vor allem geht.“ Zitatende Jan.

    Nun, da verwechseln Sie aber normative, durch praktische Vernunft gesetzte, moralische Maximen, mit frei bestimmten Begriffsgeltungen, aus dem Umfang ihrer Prämissen. Beides passt nicht zusammen. Welchem normativen Set wollen Sie denn den Vorzug geben? Da sind Sie wieder ganz schnell bei der Bestimmung aus kategorialer und transzendentaler Deduktion und den dazugehörigen Schlussformen.

    Ich sage es einfacher, verständlicher.

    Im Gegensatz zu Ihrer nichtphilosophischen Ansicht, normative Setzungen bestehen bereits problemlos einfach aus sich selbst, sind also etwas ‚per se bereits Gegebenes‘, ein moralisches ‚Ding an sich‘ (nichtnaturalistischer Themengegenstand) und können wie ‚a priori bestimmbare‘ Geltungen, behandelt werden, ist falsch. Das ist zwar eine häufig vorkommende Annahme, oft für gewöhnliche, empirisch-deskriptive Ansätze genutzt, die aber keine Moral begründen können, weil sie keine Bedingungen verhandeln, die dazu erforderlich sind (als Wahrmacher, zur Anwendung der schematischen Kategorientafel Kants). Normen sind Normen von Normen,mehr gibt es nicht, ohne die Kritik der Bedingungen. Erkenntnistheoretisch, kritisch, sind bloße normative Setzungen leider nicht haltbar.

    Noch einfacher:
    Ihre Liste kann durch Kontextveränderungen völlig beliebig zu allen, auch widersprechenden, Begründungen eingesetzt werden. Ein Widerspruch verweist jedoch einen kompletten Systemzusammenhang ins Erkenntnisnirwana.

    Füllen Sie bitte Ihre Normidealisierungen in einen festen, ‚praktischen‘ (Ersatz-)Kontexthorizont, wie es kant dann auch gemacht hat, dann lese ich ihn (den von Ihnen präferierten Kontext), gerne einmal aus, interpretiere Ihnen dann nachvollziehbar, Ihre hier vorgetragenen Vorstellungen/ Meinungen zu/ über Normen.

    Das ist praktische, gelebte Charité, bis dann oder bis morgen,

    Sie grüßend

    • Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 22:39 // Antworten

      @Conrath
      Ich beobachte Sie ungern dabei, wie Sie sich so seltsam narzisstisch an Ihrer philosophischen Weltläufigkeit auffielen. Sorry, aber das liest sich wie ein billiges Distinktionsritual, mit dem Sie sich vor allem immer wieder selbst beeindrucken (wollen).
      Dass Sie einen beeindruckend elaborierten Code pflegen, ist ja häppchenweise – in dem Sumpf der Schlichtheit, durch den wir hier oft waten – ganz angenehm und bereichernd…aber im gegebenen Ausmaß wirkt es hypertrophiert und gleichzeitig verschmockt.
      Lassen Sie’s einfach mal sacken – Ihre Antwort kommt auch morgen früh genug.

  12. Jan-Ole Bengt // 28. April 2017 um 22:41 // Antworten

    Zeile 4:
    „aufgeilen“ statt „auffielen“!

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