Macron ist schlecht für Deutschland

Pariser Justizpalast © Krain Lachmann Pariser Justizpalast © Krain Lachmann
Frankreich entscheidet, wer in die Stichwahl für das Präsidentenamt kommt: Le Pen oder Macron. Ganz ehrlich: Deutschland sollte sich den Briten zuwenden!

Frankreich hat seit dem Massaker vom Bataclan eigentlich keine Regierung mehr, die den Namen verdient. Francois Hollande ist medial wie von einem blutigen Malstrom verschluckt worden. Von Deutschland aus gesehen wirkt Paris unwirklich, wie in einem wackligen Schwarzweiß-Stummfilm aufgenommen. Schwarzweiß, weil völlig aus der Zeit gefallen, stumm, weil Berlin sich mit Paris seit geraumer Zeit nicht mehr konsultierte. Jedenfalls nicht vor wichtigen Entscheidungen.

Die alte Achse Paris-Berlin, um die sich Europa einst drehte: Sie wurde von Merkel und Hollande verschrottet. Jean-Claude Juncker, der versoffene Duodez-Graf von Luxemburg, schien an den Fäden des europäischen Schicksals gemeinsam mit Angela Merkel stärker zu ziehen, als der Präsident der Grande Nation, Hollande.

Der deutsche Außenhandelsüberschuss

Am Sonntag wird sich entscheiden, welche Wettbewerber um Hollandes Nachfolge in die Stichwahl kommen. Interessant für uns: Zwei der vier aussichtsreichen Kandidaten haben bereits angekündigt, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit zerstören zu wollen, statt die eigene zu steigern.

Emmanuel Macron, ehemaliger Sozialist und zwei Jahre lang Wirtschaftsmister von Präsident Hollande, der selbst mit einem sehr weichgekochten Reformprogramm zur Modernisierung der französischen Wirtschaft im aufgepeitschten Meer der sozialistischen Leidenschaften vollkommenen Schiffbruch erlitt. Er forderte schon in seiner Amtszeit ein 50-Milliarden-Investitionsprogramm von Deutschland, bekam es aber nicht.

Im laufenden Wahlkampf spießte er den Außenhandelsüberschuss Deutschlands auf, der letztlich durch den Verbleib beider Länder im Euro-Gefängnis bedingt ist. Deutschland müsste den Euro aufwerten, Frankreich ab, um den Handel ins Gleichgewicht zu bringen. Geht aber nicht, wenn man gemeinsames Geld hat.

Auch Jean-Luc Melenchon ist ein langjähriger sozialistischer Parteisoldat, der 2009 angeekelt von Hollandes Ex-Frau Segolene Royal die Partei verließ und Chef der Linkspartei wurde. Eine ähnliche Vita wie Lafontaine also. Er will den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU, der Grundlage der Euro-Einführung war, ganz wegverhandeln und nur wenn das nicht klappt, aus EU und Euro austreten. Auch er schielt also vorzugsweise aufs deutsche Geld. Ansonsten will er alles verstaatlichen und exzessiv besteuern was nicht bei drei im Ausland verschwunden ist. Wird er Präsident, ist Frankreich hinterher ein Teil der Dritten Welt.

Was die Medien verschweigen

Marine Le Pen steuert konsequent den Austritt aus dem Euro an. Damit ist sie die kleinere Gefahr für den deutschen Geldbeutel. Denn wenn Deutschland und Frankreich währungspolitisch getrennte Wege gehen, ist die Spannung aus den wirtschaftlichen Beziehungen raus. Aus dem politischen Verhältnis zu den deutschen Elitaristen in den Medien natürlich nicht. Die heizen Konflikte als Selbstzweck an. Komisch, dass die deutschen Medienzaren die Bewerber um das Präsidentenamt nicht aus dem Blickwinkel der wirtschaftlichen Interessen ihrer Leser und Hörer bewerten.

Ach, ja. Es gibt noch den Kandidaten Francois Fillon, der Frankreich eine wirtschaftliche Rosskur verordnen will. Aber bisher endeten alle Reformen in Paris homöopathisch: Ein Tröpfchen marktwirtschaftliches Gift in einem dirigistischen Ozean. Und wie glaubwürdig ist er, wenn er immerhin fünf Jahre lang erfolglos die Regierungsgeschäfte von Präsident Sarkozy geführt hat? Seine Chancen stehen schlecht, seitdem ihm die Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau vorgeworfen wird.

Die deutsche Elitepresse und das zwangsfinanzierte Fernsehen stellen einen fundamentalen Zusammenhang nicht dar: Wenn Deutschland und Frankreich gemeinsam in der Eurozone verbleiben, besteht die Tendenz, dass ein Partner dem anderen seine Wirtschaftsphilosophie und -praxis aufdrücken will. Das wird zu wachsenden politischen Spannungen führen.

Raus aus dem Euro!

Für die deutschen Interessen sind Fillon und Le Pen die kleineren Übel: Fillon, weil er die französische Wirtschaft an deutsche Gepflogenheiten annähern will, wenn das denn klappen sollte. Le Pen, weil sie den Franc wiederhaben will. Der von den deutschen Leitmedien favorisierte Macron wäre für Deutschland dagegen der schlechteste Präsident. Er würde am beharrlichsten Druck auf Deutschland ausüben, denn in seiner Agenda fehlt die Notbremse des Euro-Austritts ganz. Sein Programm ist der alternativlose Konflikt.

Wenn man sich die Inkonsequenz von Dr. Merkel und ihrer Regierung im bisherigen Umgang mit der Währungskrise anschaut, wird man prognostizieren, dass sie französischem und südländischem Druck nachgeben wird. Bei Martin Schulz wäre das noch stärker der Fall. Er hat das Eingehen auf die Forderungen der Südländer ja schon in vorauseilendem Gehorsam angekündigt.

Deutschland hat zwei Optionen, um dem möglichen Druck aus Paris auszuweichen: Eine staatliche und eine private. Die Eurozone und die EU zu verlassen und eine Freihandelszone mit Großbritannnien und anderen stabilen Ländern zu bilden, wäre die Großchance der Berliner Regierung. Wenn sie diese nicht wahrnimmt, sollte man als Bürger individuell die Notbremse ziehen und seine Sparinvestments sturmsicher machen. Sonst werden sie mehr oder weniger futsch sein.

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Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

39 Kommentare zu Macron ist schlecht für Deutschland

  1. waltomax // 22. April 2017 um 14:57 //

    Wir haben den großen Krieg gegen Deutschland verloren, der nicht etwa auf die Waffengänge von 1914 – 1918 und 1939 – 1945 zu reduzieren ist. Denn der Kampf gegen unser Land wurde größteils als ein Wirtschaftskrieg geführt. Und er dauert bis heute an.

    Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Unsere Zukunft heißt Russland.

    Die Westbindung hat uns ohne Zweifel einen gewissen Wohlstand eingeräumt, da die Alliierten Deutschland als Puffer gegen den Kommunismus und als Werkbank brauchten. Wir durften unsere Tribute leisten und es uns trotzdem einigermaßen gut gehen lassen, weil wir gearbeitet haben, wie die Tiere. Und zwar für die anderen mit.

    Wir verdanken unseren Wohlstand also der eigenen Tüchtigkeit und der Tatsache, dass man 1945 aus Gründen der Opportunität zunächst darauf verzichtet hat, Deutschland auszulöschen.

    Doch aufgeschoben heißt nie aufgehoben. Wir sind immer noch Kriegsschauplatz in einer potentiellen Auseinandersetzung mit Russland.

    Russland und Deutschland brauchen einander und sollten in Brüderlichkeit verbunden sein.

    Als Ausdruck dieser Verbundenheit sollten wir eine Bahn in Russischer Breitspur an die Nordsee bauen, damit die Russen endlich ihre Anbindung an den Atlantik erhalten.

  2. helmutn // 22. April 2017 um 15:51 //

    Ich denke 100% wie @Waltomax.Nur mit Russland wird das noch was mt Deutschland!

  3. Greenhoop // 22. April 2017 um 17:56 //

    Macron ist Faschist, Fillon ist Erfüllungsgehilfe von Hollande,Melenchon wohlmöglich neuer Präsident und LePen Alibi (wird im 2. Wahlgang verlieren) für die tumbe Masse. Weder AfD, LePen, Nigel Farage noch Geert Wilders werden oder haben eine Rolle gespielt, die NWO wird einfach weiter entwickelt und wie es bereits Popp mutmaßte, werden sich die „Staatenlosen“ nach Richtung Asien orientieren.

    Man muß sich vielleicht ein paar Wochen/Monate im angelsächsischem Umfeld bewegen um zu verstehen, dass die „deutsche“ Gefühlswelt international keine Rolle spielt.

    Die Geschichte/Illusion Putin/Russland würde Deutschland helfen ist die der Träumer, die ideale Ausrede eine „eigene“ Lösung zu suchen und auf den neuen Messias „Putin“ zu hoffen.

  4. Hajo Blaschke // 22. April 2017 um 18:17 //

    @ Greenhoop // 22. April 2017
    Das mit Russland sehe ich ähnlich. Warum sollte Russland uns helfen, wenn wir warten, Tee trinken und die Hände in den Schoß legen. Retten können wir uns nur selbst. Nur wir können dafür sorgen, dass Deutschland aus NATO und EU austritt und seinen eigenen Weg geht. Den Weg, den Bismarck nach der Reichseinigung vorgegeben und politisch auch erfolgreich umgesetzt hat. Ein neutrales, bündnisfreies Deutschland. Russland wird dann erfolgreich mit Deutschland zusammenarbeiten, genau wie China. Sich für unsere Rettung die Finger verbrennen, wird Russland nicht.

  5. Waltomax // 22. April 2017 um 19:14 //

    Deutschland retten? Vor wem und wovor? Und wenn ja, wie?

    Bundeskanzler H. S. stellte einerzeit schon fest, die Deutschen säßen einer Illusion auf, glaubten sie sich von Freunden umgeben. Unsere Nachbarn sind nur solange freundlich, als sie davon etwas haben und Deutschland am Ende die Zeche zahlt. Ansonsten beobachtet man uns weiterhin mit Argwohn, jedezeit die Nazi-Keule verfügbar und den häßlichen Deutschen an die Wand projizierend. Wir werden zeitnahe fast eine Billion an Außenhandelsüberschüssen abschreiben müsen, was genau das Maß bezeichnet, in welchem andere auf unsere Kosten über ihre Verhältnisse gelebt haben. Und wie beschleunigt wir der Pleite zustreben.

    Die nationalistisch – militaristische Karte haben wir zweimal vergeblich ausgespielt und dafür allerschwerste Prügel bezogen. Es macht also keinen Sinn, mit den anderen Europäern zurück in das 19. Jhrhundert zu fallen, welche auf ihrem Nationalstolz -inzwischen meist ohne jede Grundlage- herumpolieren und eine gloreiche Vergangenheit beschwören, die es so in Wahrheit ohnehin nie gab.

    Woran wir anknüpfen sollten, das sind historisch die Anarchistischen Ansätze in Frankreich, Spanien und Russland, zu einem Europa der Regionen zu kommen, die so autark wie autonom sein sollten. Der dezentrale Ansatz ist es, der uns Deutsche retten und als Brückenland unsere Einbettung in Europa erhalten könnte.

    Der platte National-Populimus, egal, ob in der Gestalt einer Madame LePen, Petry und anderer rückwärtsgewandt Verirrter bedient vielleicht den Drang zur Fixierung von Sündenböcken, hilft uns aber in keine nachindustrielle Gesellschaft, die weitgehend ohne quantitatives Wachstum auskommen muss.

    Da es keine einzige Partei gibt, welche sich an den wahren Notwendigkeiten orientierte, werden die anstehenen Wahlen in Europa nichts bringen und alles beim Alten und Maroden belassen.

    Wer die Verhältnisse des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus der Klamottenkiste holt, der wird wohl auch die Kriege wieder beleben, welche diese enthält.

    Wie funktioniert es also, uns zu retten?

    Na so wie gehabt jedenfalls nicht.

    • Michael // 23. April 2017 um 07:03 //

      Deutschland wird niemals seinen eigenen Weg gehen können! Das werden „gewisse“ Mächte auf jedenfall zu verhindern wissen.

      • Conrath // 23. April 2017 um 08:42 //

        @Michael

        Ja,
        in Lönneberga gibt es solche Kräfte, siehe ‚Michel (eigentlich Emil) und die Suppenschüssel‘. Aber diesen Kräften kann und muß mit Denken begegnet werden, sie gehören ‚e r k a n n t‘, auch im eigenen Alltag (falscher Systemzuspruch).

    • Conrath // 23. April 2017 um 07:35 //

      @WaltoMax

      „Wir werden zeitnahe fast eine Billion an Außenhandelsüberschüssen abschreiben müssen, was genau das Maß bezeichnet, in welchem andere auf unsere Kosten über ihre Verhältnisse gelebt haben.“ Zitatende W.

      Ja, aber wir ist gut, in der jetzigen Geldordnung gibt es das ‚wir‘ so nicht mehr und besser die falschen ‚Aufschreibungen‘ werden früher, als zu spät, abgeschrieben, die Kreide sollte von der Wand gewischt werden. Starb der Bezogene der Witwe, wurde ihr die Hälfte oder alles, erlassen, in der alten chinesischen Kaufmanns-Kreidebilanzierung an der Wand (daher kommt ‚etwas Fortwischen‘ und bei jemandem in der Kreide stehen‘).

      Menschliches Zusammenleben ist seit frühster Zeit durch Asymmetrie der Lieferungen und Dienstleistungen bestimmt.

      Wir, jetzt aber alle gemeint, die sich zu Gruppen zusammengefunden haben, Länder, Kulturnationen,…, mehr schlecht als recht auf Verfassungen und in historisch gewachsenen Strukturen, „““e r k e n n e n“““, dass eben diese Strukturen einer zentralistischen, hoch abstrakten Auflösungs- und Neuformatierungs-Strukturgewalt ausgesetzt sind. Wird diese nicht gestoppt oder verändert, beides gehört zusammen, dann zerfällt unsere ‚Ordnung miteinander‘ zu einem reinen Vertikalverhältnis des Mammons.

      Kürzer
      Die Kalergi-Kreide an der Wand sollte nicht betrauert werden, uns jedenfalls nicht daran hindern, genau wie manche aufgewachten (auferstandenen) Franzosen, alte Formen vorsätzlich gegen bessere einzutauschen, zu fordern. Das beginnt aber alles auch mit dem politischen Denken und die Hochfinanzeliten/ Lobbykraten, wissen, das die politisch Unzufriedenen mit der Unsicherheit ihres eigenen Komfortgefängnisses schön blöd (siehe Rainer Mausfeld u.a.) erpresst werden können, bisher sehr erfolgreich übrigens.

      • waltomax // 23. April 2017 um 10:14 //

        @Conrath:

        In diesem Falle stehe ich zum „Wir“. Denn die meisten Deutschen arbeiten abhängig und fliegen raus, wenn „ihr“ Betrieb aufgrund nicht eintreibbarere Außenstände dicht machen muss.

        Und das geht zackig, weil Deutschland exterm vom Außenhandel abhängt. Ein funktionierender Binnenmarkt, der kompensatorisch wirken könnte, existiert nicht, dank Lohndumpings über 20 Jahre.

  6. Mann, zu was für einer infantilen Plauderecke ist dieses Blog verkommen…

    Zwei der vier aussichtsreichen Kandidaten haben bereits angekündigt, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit zerstören zu wollen, statt die eigene zu steigern.

    Na klar, wir steigern alle die Wettbewerbsfähigkeit bis hin, das zur Arbeit auch noch ein Verweilgeld bezahlt werden muss.

    Die Eurozone und die EU zu verlassen und eine Freihandelszone mit Großbritannnien und anderen stabilen Ländern zu bilden, wäre die Großchance der Berliner Regierung.

    Ha Ha hA… Nur zu, ich möchte gerne den Absturz des parasitären BRD Systems mit erleben.

  7. Deutschlands kleinere Nachbarn werden mitziehen müssen, egal wo Deutschland hin geht. Wo Deutschland ist, da ist auch die EU! Deutschland und die EU sind zum größten Teil miteinander identisch. Die Forderung, daß Deutschland aus der EU austreten solle, ist also absurd. Dafür müßte Deutschland schließlich irgendwie aus sich selbst austreten. Wenn deutsche Politiker Brüssel als Sündenbock vor sich halten, dann ändert das nichts daran, daß die Bestimmungen in Brüssel zum größten Teil von deutschen Politikern ausgeheckt wurden und werden. Deswegen beklagen sich manche Staaten über die deutsche Dominanz in der EU. Bei den Polen kann es natürlich sein, daß die immer etwas finden würden, um sich darüber zu beklagen. Das macht die Forderung nicht weniger absurd, daß Deutschland aus der Organisation austreten solle, in der deutsche Politiker deutsche Bestimmungen, Leitlinien und Gesetze machen. Warum sollte außerdem dann noch Russland mit Deutschland zusammenarbeiten, wenn sich Deutschland vorher schnell noch hilf- und wehrlos macht und sich selbst seiner diplomatischen und wirtschaftlichen Macht beraubt?

    Ursprünglich wurde das Projekt EU von Frankreich und den Benelux-Ländern vorangetrieben. Der Euro war bekanntlich der Preis für die französische Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung. Darum ist es traurig, wenn sich nun ausgerechnet die Franzosen davon verabschieden wollen. Mit dem Euro haben sie sich wohl selbst ins Knie geschossen. Eigentlich hat Macron die beste Lösung dafür. Über den Umweg der EU und dazu ein härterer Euro wäre noch eine Verbesserung. Das heißt, es kann theoretisch noch etwas Besseres geben, je nachdem, warum der Artikel, der die französischen Kandidaten und deren Programm vorstellt, Benoît Hamon verschweigt. Hoffentlich nur, weil er in den Umfragen ganz hinten liegt. Aber bis zur schon festgesetzten zweiten Runde können noch zwei Kandidaten über ihre Finanzskandale stolpern, also kann noch viel passieren.

    Die NATO wollten Frankreich, Deutschland und die Benelux-Länder schon vor dem Projekt EU durch eine europäische Armee ersetzen. Damals war die Frage, ob Deutschland wieder eine eigene Armee aufbauen dürfe oder ob stattdessen deutsche Soldaten besser unter französischen Offizieren in einer europäischen Armee dienen würden. Die Franzosen haben diese historische Chance vergeigt. Aufgegeben ist das Projekt aber noch nicht.

    Wahr ist natürlich, daß nicht sturmsichere Sparinvestments futsch sein werden. Das hängt aber nicht mit der Wahl in Frankreich zusammen. Die Wahl in Frankreich wird das lediglich nicht verhindern. So wenig wie die Wahl in Deutschland das verhindern wird. Die Schwarze Null hat uns an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht. David Graeber hat bereits in seinen beiden Büchern ganz klar und verständlich aufgezeigt, daß Schulden, die nicht erlassen werden, früher oder später zum Zusammenbruch von Wirtschaft und Staat führen. Die Schwarze Null wird uns auch noch dorthin führen. Also einen Schritt über den Rand des Abgrundes.
    Ranma

    • Karl Bernhard Möllmann // 23. April 2017 um 12:58 //

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Der Euro war bekanntlich der Preis für die französische Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung. Darum ist es traurig, wenn sich nun ausgerechnet die Franzosen davon verabschieden wollen. Mit dem Euro haben sie sich wohl selbst ins Knie geschossen.“
      .
      DANKE @ Ranma – daß Sie uns an den KERN-Gedanken des inzwischen so umstrittenen €uro erinnern – dessen Geburts-Fehler die gesamte EU in’s Wanken gebracht hat.
      .
      Aber ALLE scheinen diejenigen GEHEIMEN HINTERGRUND-Kräfte zu ignorieren – die ich die „GLOBALISTEN-SEKTE“ nenne – obwohl gerade GESTERN Christine Lagarde rein zufällig als französische Chefin des Internationalen Währungs Fonds IWF daran „erinnerte“ – daß die „GLOBALISIERUNG ZWINGEND“ erforderlich sei . . . ?
      .
      Wieder einmal war es der in der europäischen LÜGEN-PRESSE zumeist totgeschwiegene prominenteste POLITISCHE GEFANGENENE Europa’s – Julian Assange – der uns daran erinnerte, WER die Wahlen in Frankreich im GEHEIMEN steuert . . .
      .
      https://wikileaks.org/cia-france-elections-2012/document/2012-CIA-FRANCE-ELECTION/
      .
      Wenn die CIA bereits BEWIESEN knietief mitten in der französischen Pseudo-„Wahl“ von 2012 stand – DANN braucht es nur wenig Phantasie um sich auszumalen – WIE TIEF DIE GEHEIME GLOBALISTEN-SEKTE DIESMAL IN DEN UMFASSENDEN FRANZÖSISCHEN WAHL-BETRUG VERSTRICKT IST . . .
      .
      In ein paar Jahren werden auch DIESE BEWEISE vorliegen!

      • „Aber ALLE scheinen diejenigen GEHEIMEN HINTERGRUND-Kräfte zu ignorieren – die ich die „GLOBALISTEN-SEKTE“ nenne – obwohl gerade GESTERN Christine Lagarde rein zufällig als französische Chefin des Internationalen Währungs Fonds IWF daran „erinnerte“ – daß die „GLOBALISIERUNG ZWINGEND“ erforderlich sei . . . ?“

        Unter Globalisierung kann man ganz unterschiedliche Dinge verstehen. Darunter schlechte politische Maßnahmen, gute politische Maßnahmen oder eine von der Politik unabhängige, sich automatisch ergebende Entwicklung. Globalisierung ist ein Nichtwort, unter dem man sich alles Mögliche und das Gegenteil davon oder auch garnichts vorstellen kann. Ganz ähnlich wie bei dem Nichtwort Geld. Die Globalisten-Sekte meint wohl den CIA. Nach dessem Verständnis dürfte Globalisierung mit dem nordamerikanischen Unilateralismus identisch sein. Christine Lagarde, die sich eigentlich mit Wirtschaft auskennen sollte, dürfte unter Globalisierung Maßnahmen zur Anpassung an die zunehmende Bedeutung der Schwellenländer in der Weltwirtschaft verstehen. Was möglicherweise politische Reformen bedeutet, um dem chinesischen System ähnlicher zu werden. Also reichlich Möglichkeiten, um aneinander vorbei zu reden, aber auch Möglichkeiten, Schreckliches anzurichten.

        Momentan sieht es nach einem Wahlsieg Le Pens aus. Ist sie die Kandidatin des CIA? Demnach würde sie ein weiterhin starkes Nordamerika fördern. Das würde dann erklären, warum sie die EU schwächen will, denn das stärkt Nordamerika im Vergleich. Allerdings vor allem die Seite, die dort gegen Donald Trump steht. Der wiederum steht eigentlich für die Seite, die an der Vormachtstellung der USA festhalten will, während seinen Gegnern das Schicksal der USA eigentlich völlig egal ist, wenn sie sich nur selbst die Taschen vollstopfen können. Näheres dazu in den aktuellen Artikeln des deutschen Vineyardsaker.
        Ranma

  8. Katastrophal wäre, sollte Frankreich irgendwann wirklich mal aus der EU austreten wollen. Das bedeutet dann für Deutschland Verschlechterung der Beziehungen (die EU ist schließlich nichts anderes als gute Beziehungen zu den Nachbarländern zu unterhalten) zum größten Nachbarland und Nachbarvolk und außerdem einen schlechteren Stand innerhalb der EU, weil Frankreich und Deutschland nicht mehr zusammen vorausgehen würden und deshalb weniger kooperative Partner, wie Polen, noch aufwendiger überredet werden müßten.
    Ranma

  9. Man kann es fies finden, die Polen bevormunden zu wollen, aber schon was die PiS zur Zeit treibt beweist, daß die Polen zu lange zu sehr alleine gelassen wurden.
    Ranma

    • Conrath // 23. April 2017 um 07:09 //

      @Ranma

      ‚Die Polen‘ gibt es so nicht, schon vergessen? Es gibt Polen als Menschen und ‚irgendwie‘ ein Land, welches immer wieder neue Territorien erhielt, also wie DE heute auch, ein Rumpfgebilde, Norddeutscher Bund/ Habsburg/ und so weiter und was Sie zu Europa, als Teil der Kalergi-EU, denkschreiben oder assoziieren, ja was soll an solch einem künstlichen Gebilde denn eigentlich untergehen? Es geht um Formationswechsel, hoffentlich bald.

      Wer das bereits sprachlich verpasst und dann 3 bis 10 unbestimmte Ebenen in die Kommunikation hinein phantasiert (als Buchbindersynthese), ist eben maximal ein semantischer Konsument, liefert keine konsistenten Beiträge mit belastbarer, Konformität.

      Meine Anregung im hiesigen Forum, die Verwendung von Begriffen etwas engagierter zu betreiben, hat noch nicht den Widerhall erreicht, den ich erhofft hatte. Egal, Denken bleibt das Hauptthema, gemeinsam, einzeln, in Gruppen oder mehrfach wiederholt, dann als Denkwiederhall, mit einer, ins Klingen gebrachten, Tonalität (wie beim tief sonnierenden Kehlkopfsingen).

      Kürzer
      Mit schlampigem Denkschreiben (und ohne Lesegeduld) ist keine Politik zu machen

      Alle, die mit sich noch nicht ‚fertig haben‘ grüßend.

  10. Trizonesier // 23. April 2017 um 10:09 //

    Die Makrone ist nichts weiter als das neueste Kasperle aus Onkel Soros‘ Puppenkiste.

    • Karl Bernhard Möllmann // 23. April 2017 um 13:00 //

      . . .
      BINGO!

    • Was sollen die Franzosen machen mit nur den vorhandenen Kandidaten? Nach bisherigem Stand wird es in der Stichwahl nur die Wahl zwischen Le Pen und Macron geben. Macron hat keine der Parteien im Parlament hinter sich, also tritt Le Pen mit einem Vorteil an. Als einzige ist sie verrückt genug, Frankreich aus der EU herausführen zu wollen. Frankreich profitiert bisher von der EU wie kaum irgendein anderes Land! Schon die Einführung des Euro war mit einem großem Geldfluß aus Deutschland nach Frankreich verbunden. Schon die Professoren, die einst die AfD gründeten, lange vor dem Rechtsruck, hatten vor der Gründung erklärt wie beim Euro mit Quoten getrickst wurde, so daß Frankreich plötzlich auf Kosten Deutschlands reicher geworden war. Der eigentliche Deal, wie Donald Trump das nennen würde, der EU ist: Frankreich sorgt zusammen mit den Benelux-Ländern dafür, daß Deutschland sich fast wie ein Land verhalten kann, das nicht fremdregiert wird. Im Gegenzug fließt jede Menge Geld von Deutschland aus in die umgekehrte Richtung. Deshalb wäre es für Frankreich katastrophal aus der EU auszutreten. Insbesondere dann, wenn es das aus wirtschaftlichen Gründen tun will!
      Ranma

      • Conrath // 24. April 2017 um 09:12 //

        @Ranma und Frauke Petry

        Es wäre gut, wenn Sie in Ihren Klassenarbeiten etwas knapper wären, so könnte die Durchsicht schneller erfolgen.

        „Als einzige ist sie verrückt genug, Frankreich aus der EU herausführen zu wollen. Frankreich profitiert bisher von der EU wie kaum irgendein anderes Land! Schon die Einführung des Euro war mit einem großem Geldfluss aus Deutschland nach Frankreich verbunden.“ Zitat Ra. Ende

        Wenn Sie von der reinen, eher subjektiven, Deskription (Beschreibung der Oberflächen, ohne weitere Kausalbestimmungen) zur beitragenden, echten Argumentation kommen könnten, was ja schon sehr gut geklappt hat, in der Vergangenheit, würde ich mich freuen, humorvoll gesagt.

        Nein, es ist unzureichend, das als einen ‚Frankreichvorteil‘ anzusehen, das war es vielleicht für einige neoetatistische Bürokrakten/ Eurolobbyisten, aber jedes Land, welches unbestimmte Zahlungen erhält, bekommt eigentlich Gift.

        Warum das denn jetzt?

        Nun, erinnern Sie sich nur an den sogenannten Ölfluch. Länder die sorglos mit Rohstoffen sehr viel Geld einnehmen, werden damit auf die Formationsstufe des Zentralismus, zentralistischer Sozialismus und zentralistische Oligarchenherrschaft zurückgeworfen, mit wenig Innovation in der drangsalierten Bevölkerung. Die Behörden werden angefüttert, vergleichbar mit Drogen, die erst geschenkt, später teuer verkauft werden. Die Franzosen und der dortige Mittelstand, haben nie etwas von dem Geld gehabt, der dumme ‚Trickle-down-Glaube‘ ist ein später, naturalistischer Mythos. Nur die Bürokratur frisst sich dick und frech!

        Ich vermisse daher Hubi, um dies ausführlicher aufzuzeigen, er ist sozusagen ein politischer Drogenentzieher, treibt den ‚falschen Sozialisten‘ den leistungslosen Kapitalrausch aus den leeren Bürokratieschädelkalotten!

        Also Ranma, machen Sie sich an Themen, die Sie argumentativ einigermaßen bewältigen und bis daher gilt mMn, weniger ist manchmal auch mehr et vice versa.

        Sie und den großen Rest grüßend und nun

        zur Kausa Petry:

        Ach, fast hätte ich es vergessen, DE befindet sich, im/ am Tag 1. der Kalergi-Eurokratur, im Tiefschlaf.

        Wenn nicht bald 8 bis 9000 Menschen, wie ‚unser‘ Hubi, gegen dieses Büromonstrum Sturm laufen, dann kann das neue Alice-Dreamteam schnell und unbemerkt, das Zünglein an der berühmten Machtwaage sein/ werden.

        Warum?

        Alice und Gauland sind beide Verwaltungsexperten, Alice kommt aus der hohen Schule der privaten Verwaltung, Gauland aus der behördlichen. Und man verwechsle die lose Zunft der Unternehmensberater nicht mit Unternehmern, die brauchen erstere nur zur Förderung ihrer Personalabteilungen, nicht mehr und nicht weniger. Überall sonst stören U-Berater nur, sind dann Lobbyfremdkörper. Echte Berater sind nur Unternehmer, die sich eventuell im fortgeschrittenen Alter als Teilhaber engagieren, dazwischen gibt es nichts und U-Berater in der Politik sind eine latente Gefahr, ich denkschreibe warum das so ist, so argumentiert werden kann.

        Die echte Unternehmerin Petry, bisher als freie Marktkünstlerin, unter widrigsten(!) Umständen erfolgreich, samt Familie!, kann da dann (scheinbar) nicht mithalten. Sie wollte es gut machen, die Akzeptanzbreite der ‚Alternativen‘ verbreiten, wie bei einem ‚Product Placement‘, tat das aber ohne weitere politische Mittelberatung (nicht Zielberatung), die für das Erreichen der guten Ziele geeignet sein kann (in der Regel nicht für ihre Ziele, bis auf extreme Ausnahmen), denkt alle an das Messer, mit dem man teilen oder töten kann. Petry wollte mit mehr Menschen die Alternative zur Merkel-Schulz TINA-Politik teilen, setzte dabei aber, bedauerlicherweise mehrfach falsche Mittel ein (Unerfahrenheit hat seinen Preis).

        Alice ist selber ihre Spindoktorin. Und das ist in diesem Fall garnicht so gut, weil dabei schlechte FDP herauskommt, bei meiner, nach wie vor hochgeschätzten Frauke Petry, der Tapferen, ist es gerade umgekehrt. Im Highend glänzt sie weniger, aber Frauke weiß, was die schwäbische schwarze O-Hausfrau nicht weiß, hier Schäuble, der nur ein ausgebuffter, bürokratischer Neoetatist ist, gut versteckt im Lammfell des mittelständig/ realen Unternehmerverstehers, der er aber nicht(!) ist, siehe seine Invektiven gegen den Gemeinwohlversteher Varoufakis, der/ ein typischer sachlicher Antagonist zu Alice Weidel und ihren Kollegen.

        Mein Dreamteam wäre ein deutscher Varoufakis neben einer echten Unternehmerin, wie Petrys Frauke, als Garant für die gute FDP, die es auch(!) gibt und die leider nur Minorität geblieben ist in der Partei (Drama des Untergangs des Freiburger-Programmansatzes). Die Öffentlichkeit bekam von den Bürokraturmonstern nur die Hotelsteuer-Senkungspartei zu Gesicht, die zwar majoritär, aber dafür, ‚unternehmensblind‘ ist.

        Und wer heute für einen echten, kulturellen Fortschritt ist, wie ich zum Beispiel, der wünscht sich diese geläuterte, Minoritäts-FDP zurück, obwohl das unter diesem Logo eher unwahrscheinlich ist. Lindner ist viel zu jung und als Unternehmer erfolglos geblieben, hat keine erste größere Betriebsphase realisieren können, ab 7, besser 14 Jahren ist ein Betrieb erwachsen geworden und seine ‚Königsmacher GmbH‘ entfaltete, laut Wikihalbblödia, „keine größere Geschäftstätigkeit und wurde 2003 aufgelöst“ Petry hat hingegen, mit großem Erfolg(!), 7 Jahre hinbekommen, mit Vorlauf der Mutter, sogar 21 Jahre, wie im ‚anthroposophischen Unternehmerbilderbuch‘! Sie ist innovativ, keine Q-M-Bürokratin, mit Q-M-Gequatsche lässt sich ne Menge Kohle abstauben, bei den Mittelständlern und Behörden und Konzernabteilungen, bis die herausbekommen, wie hoch der heiße Luftanteil ist und dann nicht mehr dafür bezahlen wollen, wozu jeder Unternehmer genug gesunde Instinkte hat.

        So, das ist die Lage in DE, heute Morgen und ich hoffe auf eine neue FDP, unter welcher Farbe auch immer, vielleicht in einem friedlichen, gelbgrünen ‚Baum mit Hirsch-Logo‘, ich verschenke es gern, wenn es dafür ein Freiburg-3.0 geben sollte. Diese Gruppe wäre offen für alle linkssympathisierenden, echten Unternehmertypen und Typinnen. Frauke pass auf Dich auf, die Bürokratenmeut(h)e will Macht, viel Macht für Institutionen ohne demokratische Kontrolle, wie die Kirche, der IWF, die Kalergi-EU usw…

        Schönen sonnigen Tag, für alle, unternehmenden Menschen, die gerne teilen wollen und was zum Teilen haben(!), außer heißer Luft und das dann auch tun. Die Nichtunternehmer müssen (es gibt auch Kleinunternehmer, die überall selbsterfolgsfähig sind/ sein können, die selbstfruchtbar arbeiten, wo und wie auch immer!), da sie keine eigenen Früchte bilden können, anderen was abnehmen, ‚umverteilen/ schlechtverteilen‘ und das geht von oben zur Bürokratur und von unten, wiederum zur Bürokratur, sie ist nämlich die lechts-rinks-lächelnde Dritte.
        Aber wer jetzt den Holzhammer mit seinem Kopf verwechselt und Bürokratie naturalistisch bekämpft, ihre blinden Scheiben zerschlägt, statt die Ämterschimmel zu zähmen und ihnen Eleganz, Knappheit und Dynamik anzutrainieren, hat wieder das meiste nicht verstanden oder aus eigener Erfahrung noch nicht mitbekommen. Amen

    • Karl Bernhard Möllmann // 24. April 2017 um 11:13 //

      . . .
      ZITAT @ Ranma:
      .
      „Macron hat keine der Parteien im Parlament hinter sich, also tritt Le Pen mit einem Vorteil an.“
      .
      DAS ist die offen sichtliche TARNUNG!
      .
      WAS aber ist das ECHTE darunter?
      .
      Emmanuel Macron war als SOZIALIST der Wirtschaftsminister von Francois Hollande – und kommt aus der selben POLIT-ELITE-SCHULE „ENA“ – wie das gesamte französische Establishment.
      .
      Zur Erinnerung:
      .
      Die EU – die Franz Josef Strauß einst als „die Verlegung des Zentral-Komitees der KPDSU von Moskau nach Brüssel“ bezeichnete – ist damals maßgeblich vom französischen SOZIALISTEN Jaques Delors nach kriminellen UDSSR-Maßstäben zusammen gebastelt worden!
      .
      https://de.wikipedia.org/wiki/Sekretariat_des_Zentralkomitees_der_Kommunistischen_Partei_der_Sowjetunion
      .
      Der SOZIALIST Emanuel Macron hat seine 24 Jahre ältere Lehrerin aus der Jesuiten-Schule – wie der Dame damals als Schüler versprochen – mitsamt ihrer Kinder, die älter sind als der neue Papa, geheiratet.
      .
      http://www.bild.de/politik/ausland/emmanuel-macron/emmanuel-macron-wirtschaftsminister-hat-seine-lehrerin-geheiratet-51409078.bild.html
      .
      Emmanuel Macron ist der absolute Liebling der GLOBALISTEN-SEKTE.
      .
      DARUM ist die skandalöse Tatsache, daß seine angeheirateten Kinder älter sind als der „Papa“ – NIEMALS Thema in der LÜGEN-PRESSE gewesen – während Francois Fillon für die „Beschäftigung“ von Familien-Mitgliedern vom IDENTISCHEN Establishment Frankreichs pulverisiert wurde, obwohl derartige „Beschäftigungen“ in Frankreichs Polit-Establishment weit verbreitet sind, also fast ALLE französischen Politiker betreffen!
      .
      www.guillos.fr/upload/actualites/le%20canard.ppsx
      .
      (Dies ist eine Microsoft Powerpoint Präsentation mit ALLEN Politiker-Namen, die in der LÜGEN-PRESSE & im Canard Enchaîné vorsätzlich VERSCHWIEGEN werden!)
      .
      http://lagauchematuer.fr/2017/03/18/julie-gayet-coute-1096ejour-aux-francais-evidemment-ni-la-justice-ni-les-medias-ne-sinsurgent/
      .
      Die GLOBALISTEN-SEKTE hat Frankreich fest im Würge-Griff!
      .
      Die BÜRGER wollen raus aus dieser Dauer-Vergewaltigung durch das GLEICH-GESCHALTETE Pariser SELBST-BEDIENUNGS-ESTABLISHMENT – DARUM vertrauen sie mehrheitlich Marine Le Pen – weil sie als einzige NICHT dazu zu gehören scheint . . .
      .
      Doch die Franzosen können wählen – WEN oder WAS sie wollen – DAS ERGEBNIS BESTIMMEN DENNOCH ANDERE ALS DAS DAUER-BETROGENE VOLK!

      • Conrath // 24. April 2017 um 11:40 //

        @KBM & Ranma

        Ja, ich stimme Ihnen zu, KBM. Was hat Macron zu liefern, für die Elite? Nun, maximal einige längst überfällige Korrekturen, vielleicht eine dreigeteilte Währung, mit einem Binnenfranken (siehe Kommentar Hubi dazu), das war es aber auch schon, ansonsten geht alles seinen Bürozentralistischen Gang, in die Kalergi-EU halt, bis der Letzte begreift, was für ein Schmierentheater gespielt wird, dauerhaft, seit Delors, ja, sogar seit Kalergi.

        “ . . ZITAT @ Ranma: . „Macron hat keine der Parteien im Parlament hinter sich, also tritt Le Pen mit einem Vorteil an.“ . DAS ist die offen sichtliche TARNUNG! . WAS aber ist das ECHTE darunter? . Emmanuel Macron war als SOZIALIST der Wirtschaftsminister von Francois Hollande – und kommt aus der selben POLIT-ELITE-SCHULE „ENA“ – wie das gesamte französische Establishment. . Zur Erinnerung: . Die EU – die Franz Josef Strauß einst als „die Verlegung des Zentral-Komitees der KPDSU von Moskau nach Brüssel“ bezeichnete – ist damals maßgeblich vom französischen SOZIALISTEN Jaques Delors nach kriminellen UDSSR-Maßstäben zusammen gebastelt worden!“ Zitatende KBM

        Lieber KBM, vertreten Sie in der hoffentlich nur momentanen Hubi-Vakanz den kritischen Stichwortgeber, als hätte Macron niemandes Interesse hinter sich, so ein gerührter, aber nicht abgeholter, Quatschquark.

      • @KBM

        Nicht zu vergessen, von wem Macron, ehemaliger Direktor der Banque Rothschild, finanziert wird:

        https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/03/07/rothschilds-jesuiten-banker-marionette-kandidiert-um-praesident-zu-werden-einwanderer-gut-fuer-frankreich-bringen-neue-kreativitaet-und-innovation-waehrend-sie/

        Macron braucht keine Parteien, da das allseits regierende, beherrschende Kapital hinter ihm steht.

        Ja, auch für mich scheint Le Pen nicht dazu zu gehören und daher drücke ich ihr für einen Sieg die Daumen, weil ich wirklich gerne erfahren möchte, ob und wie sich dann die politische Bühne in eine andere Richtung bewegt als bisher.

      • Karl Bernhard Möllmann // 24. April 2017 um 13:21 //

        . . .
        DANKE an @ Rosi für die Erinnerung:
        .
        „Nicht zu vergessen, von wem Macron, ehemaliger Direktor der Banque Rothschild, finanziert wird:“
        .
        Und weiter mit @ Rosi:
        .
        „Macron braucht keine Parteien, da das allseits regierende, beherrschende Kapital hinter ihm steht.“
        .
        Ein Rothschild-Bankster als Sozialist GETARNT . . .
        .
        DAS hat ein „Geschmäckle“ – würden die Schwaben sagen!
        .
        „DAS stinkt zum Himmel“ – sage ich!

      • @KBM

        Macron ist nicht ein getarnter Sozialist, er verkörpert den Sozialismus.

        Sozialismus prägt zwanghaft Massen, Demokratie (im Ursprung) fordert die Massen auf mitzuprägen, mitzugestalten.

        Im realen Sozialismus vereinen sich die gesellschaftlichen Kräfte in eine anerkannte Führung, die das Denken übernimmt und die Massen reduziert auf desinteressierte Almosenempfänger.
        Das ist die kurz zusammengefasste Führungsidee der Elite, deren Agent Macron ist.

        Haben es die Franzosen denn besser verdient als wir Deutschen? Ganz klar, nein! Sie haben sich bis jetzt für die gleichen Handlanger der Finanzoligarchie entschieden wie wir.

      • Conrath // 24. April 2017 um 16:52 //

        Einspruch Frau Rosi

        Es macht keinerlei Sinn echten ‚Gemeinwohl-Sozialismus‘, der Sozialismus der vielen, unternehmenden Menschen, mit dem vorsätzlichen ‚Betrugssozialismus von Oben‘ (Hochfinanzrisikoübernahme-Sozialismus) und ‚Betrugssozialismus‘ von Unten-(Schlechtverteiler-Sozialismus) zu vertauschen.

        Daher gilt steng, contra Ihrer bewussten oder unwissenden Darstellung:

        Echte, horizontaler Sozialismus ist an seinen ‚autonomen Früchten‘ zu erkennen, die erst geschaffen und dann verrechnet/ verteilt werden, von allen Erschaffern angemessen begleitet.

        Schütten Sie doch nicht das ‚Kind mit dem Bade aus‘, es wäre ein ‚Rosi-Marie-Sozialismus-Babybalg‘, eines was verantwortlich gemacht wird für etwas, was es so noch nicht gegeben hat. Lesen Sie zu Kropotkin, Machno zu dem ‚Sozialismus Aller‘, der Tätigen und Tüchtigen, in Räten gemeinsam verwaltet. Machen Sie nicht die Propagandaarbeit gegen dieses, irgendwie erst halbgeborene Kind, wie es die Globalisten gerne haben. Quatschen Sie bitte keine lose Sozialismuskritik nach. Es ist eine bitterböse Falle, den Sozialismus, unsere allgemeine, schrittweise zu erringende Verschwisterung unserer Tüchtigkeiten und Tugenden, so abzuwerten und es entsteht daraus schmerzlicher Selbsthass, schließlich auch Vernichtungssehnsucht und bedarf dann endlos weiterer Feindbilder.

        Echter Sozialismus lügt nicht, Rosi. –

      • Herr @Conrath,

        nicht so schnell mit den „jungen“ Hengsten.

        „Echter Sozialismus lügt nicht, Rosi. –“

        Ihre Belehrung zu den vielen Varianten eines Wunschkonzerts des Sozialismus‘ hätten Sie sich sparen können. Sie hätten nur meinen Kommentar langsamer und aufmerksam lesen müssen. Da steht REALER Sozialismus, nicht sozialistisches Luftschloss.

        „Schütten Sie doch nicht das ‚Kind mit dem Bade aus‘, es wäre ein ‚Rosi-Marie-Sozialismus-Babybalg‘, eines was verantwortlich gemacht wird für etwas, was es so noch nicht gegeben hat.“

        Sie meinen den Luftschloss-Sozialismus; der sei Ihnen gegönnt: Träumen Sie weiter. Ich meinte den REALEN SOZIALISMUS, dafür schauen Sie am besten einfach aus dem Fenster und so hätten Sie sich und den Lesern 27 Zeilen ersparen können.

        Anstatt sich mit Kropotkin, Machno zu beschäftigen, müssten Sie einfach einmal Ihre verdrehten Augen wieder gerade rücken und sich in der REALEN Welt umschauen. Für Ignoranten des Realismus‘ habe ich etwas ganz besonderes für Sie:

      • Conrath // 24. April 2017 um 21:20 //

        @Rosi

        Verdrehte Augen, junge Hengste…?

        Aber es gibt doch keine grenzenlose Ausdehnung der Eigenschaft ‚real‘, si wie Sie es hier suggerieren. Denken Sie Ihr, frech keck, vorgebrachtes Argument doch einfach selber weiter, dann behaupten Sie nur, bzw. wiederholen implizit und unbewusst, das TINA-Argument. Demnach ist die Realität /der Herrschenden und ihrer Ausbeutungsweise, als Realität nämlich angeblich sakrosankt und damit unantastbar, unabänderlich, also weder zu hinterfragen, noch zu verändern. Tja, überrascht oder gar nicht verstanden?

        Wollen sie das Frau Merkel, bald auch Alice von G&S, die das genau so sehen und von der Bildung von echten Alternativen abraten Ihnen Recht geben und die historischen Beispiele, es gibt gelungenere als den roten-preußischen Übergangsstaatskapitalismus, der nur fälschlich Sozialismus genannt wird und dann von den, zu langsamen Pferdchen und Ponys, dann genau so dargestellt wird:

        „[…] Sie meinen den Luftschloss-Sozialismus; der sei Ihnen gegönnt: Träumen Sie weiter. Ich meinte den REALEN SOZIALISMUS, dafür schauen Sie am besten einfach aus dem Fenster […]“

        Rosi will mir/ uns sagen, so wie es ist, draußen erscheint, bleibt es auch, nur Spinner erwarten mehr!?

        Na Frau Rosi, das zeigt aber jetzt doch leichte Schwächen in der Argumentation, meinen Sie nicht auch? Und der Ton ist rotzig, patzig, eben naseweis selbstüberheblich. Ja, was bitte sehen Sie denn aus dem Fenster, wenn Sie Ihre Begriffe nicht ausbauen und erweitern? Nix sehen Sie da und das ist doch auch so gewollt. Generation Anstrengung Nein Danke?

        „[…] und so hätten Sie sich und den Lesern 27 Zeilen ersparen können. Anstatt sich mit Kropotkin, Machno zu beschäftigen, müssten Sie einfach einmal Ihre verdrehten Augen wieder gerade rücken und sich in der REALEN Welt umschauen.“

        Liebes Fräulein Rosig, wissen Sie denn überhaupt, was nicht zu lesen ist, können Sie etwas ablehnen, bevor Sie es geprüft haben, zaubern Sie oder schlampern Sie bloß, das ist doch wohl die naheliegende Frage, die Sie sich gleich selber beantworten sollten, wegen Ihres starken Selbstbewusstseins (gestützt durch ein Korsett von Feindbildern?).

        Hmmm, TINA-Rosi, war es das?

      • @Conrath

        Ihr Text sagt alles. Ich habe Sie erkannt:

        https://www.youtube.com/watch?v=1DUkGjWVOlc

        Gehen Sie doch mal ausgiebig TATA!

      • Conrath meets Rosi

      • Karl Bernhard Möllmann // 25. April 2017 um 09:49 //

        . . .
        Rosi korrigiert KBM:
        .
        „Macron ist nicht ein getarnter Sozialist, er verkörpert den Sozialismus.“
        .
        Macron IST Sozialismus!
        .
        Wenn Sie „Sozialismus“ definieren, als:
        .
        „Im realen Sozialismus vereinen sich die gesellschaftlichen Kräfte in eine anerkannte Führung, die das Denken übernimmt und die Massen reduziert auf desinteressierte Almosenempfänger.“
        .
        DANN bin ich bei Ihnen – auch wenn ich das „ENTMÜNDIGUNG der Bürger durch anerkannte BESSERWISSER“ – oder so ähnlich genannt hätte . . .
        .
        Aber der Schlawiner Macron „verkauft“ sich als angeblich „parteilos“ – quatscht davon „weder rechts noch links“ zu sein – und suggeriert einen angeblich gesunden Menschen-Verstand zu besitzen . . .
        .
        DIESEN Quatsch meinte ich mit „TARNUNG“.
        .
        Über die PSYCHOPATHEN-MASCHE mit dem angeblich so anständigen SOZIALISMUS kann ich nur lachen . . .
        .
        Ich bin ein echter Bremer.
        .
        Ich habe gesehen, wie echter SOZIALISMUS die einst blühende HANSE-Stadt in ein Armenhaus verwandelte, mit MAXI-Kriminalität, MAXI-Drogen-Problemen & MAXI-Schulden – wo heute der MIRI-CLAN regiert & das Gesetz der Straße . . .
        .
        Wenn unser ratloser Quatschologe behauptet:
        .
        „Echter Sozialismus lügt nicht, Rosi.“
        .
        DANN WEISS JEDER – DASS DAS GEGENTEIL WAHR IST!
        .
        SOZIALISMUS ist die politische Methode der professionellen LÜGE.
        .
        PSYCHOPATHEN aller Art sind magisch angezogen vom Sozialismus – weil er ihrem Bedürfnis der TARNUNG ihrer perfiden kriminellen ABSICHTEN der UNTERDRÜCKUNG der Bürger – eine perfekte TARNUNG durch geheuchelte Scheinheiligkeit verleiht . . .

      • Conrath // 25. April 2017 um 10:28 //

        @KBM

        „mit dem angeblich so anständigen SOZIALISMUS“ Zitatende KBM

        Hier müssten Sie aber gerade deutlich differenzieren. Die SPD-Politik Bremens ist ’n i c h t‘ der Sozialismus schlechthin, sondern ein SPD-zentralistischer Verschnitt, ein falscher Kompromiss, eine falsche, unsachliche Bezeichnung!

        Konkret sind in Bremen falsche Anreize und Unterstützungen erfolgt, die Altstadt wurde, bis auf das Schnorrviertel, durch Verkehrsschneisen zerstört. Dennoch ist das Modell Bremen nicht völlig schlecht unter den konkreten Rahmenpolitik des Neoliberalismus und zeittypische Baufehlplanungen, wie die neue Vahr, gibt es leider überall, auch in Nicht-SPD-Städten. Warum seine Vorurteile in einen, erst noch zu schaffenden, horizontalen Sozialismus, projizieren?

        Wir alle suchen doch nach neuen Lebensformen und gesellschaftlichen Formationen. Bremens Industriepolitik, mit der meine Familie eng verbunden ist, war immer industriezentralistisch bestimmt, hat mit einem, sich selbst gestaltenden, Rätesozialismus daher sehr wenig Gemeinsamkeiten, bis auf willkürliche Bezeichnungen eben. Es liegt daher an Ihnen, in diese, vorsätzlich gestellten Fallen, hineinzutappen oder sie zu erkennen, das erst macht die TINA-Politik überwindbar, nicht das Aufsagen von Vorurteilen.

  11. Conrath // 23. April 2017 um 13:30 //

    ? Oder doch Knorke?

    Sie machen mich ratlos, lieber Herr KBM, warum Bingo, inwiefern?

    Lassen Sie uns doch an Ihrem Gefühl/ inneren Bild, argumentiert teilhaben.

    Ich mag Sie auch

    • Conrath // 25. April 2017 um 08:39 //

      Rosi, gut getroffen, ja. -*g*-

      In der Einfühlung ist Ihre Punktebewertung sowieso deutlich höher, als in verallgemeinernder Begriffsabstraktion, aber das kennen Sie ja alles zu Genüge, ich würde Sie damit jetzt nur langweilen und das ist, bei Seelenstrafe, wirklich verboten, darin sind wir uns einig und hatten Sie mein Profil vergessen, blond und blauäugig?

      Ich Sie auch

      Was Sie zu Entzug schreiben trifft mAn zu, ist aber meistens parallelisiert mit einer, als ausweglos erlebten, Lebenslage. Und erfolgreiche Entwöhnung korrelieren genau damit (inneren Schalter umlegen oder Selbstmord auf Raten). Daher ist mäßig bis seltener A-Konsum nur dann problemfrei, wenn ansonsten Stabilität besteht, seelisch und sozial. Habe selber immer wieder mit der Hilfestellung bei Drogen zu tun gehabt, durch meine Bauauftraggeber und Mitarbeiter, die in Problemlagen kamen oder ihre Angehörigen. Und der Alkohol ist, als Volksdroge Nr.1 nur akzeptierter, aber nicht ohne Gefahren, genau wie die starken Sachen, klar, siehe dazu Mathias Broeckes Arbeiten. Selbst habe ich damit nie experimentiert, aber den Christian Rätsch gelesen, der vermittelt die historisch-kulturelle Seite des Konsums von Wunderpilzen und anderen Gaben der Natur und zwar mit ausgiebigen, anspruchsvollen Quellen und humorvoll kritisch geschrieben.

      Und die Politik und ihre Folgen haben auch massiven Anteil an der Drogenproblematik. Sie korreliert mit zerstörten Hoffnungen, sichtbar an kaputten, kriminellen, Städten oder Stadtteilen. Mir ging es um die Zurückweisung des puritanischen Alkoholzeigefingers, aber vielleicht hatte ich Frau Zitrone damit auch überinterpretiert?

  12. „Nun, erinnern Sie sich nur an den sogenannten Ölfluch. Länder die sorglos mit Rohstoffen sehr viel Geld einnehmen, werden damit auf die Formationsstufe des Zentralismus, zentralistischer Sozialismus und zentralistische Oligarchenherrschaft zurückgeworfen, mit wenig Innovation in der drangsalierten Bevölkerung. Die Behörden werden angefüttert, vergleichbar mit Drogen, die erst geschenkt, später teuer verkauft werden.“

    Ursache dafür ist jedoch nicht das Vorhandensein von Rohstoffen. Vielmehr ist die Ursache dafür eine sehr schlechte Politik. Sie folgt dem Prinzip denen, die nur wenig haben, das Wenige auch noch zu nehmen und es den Reichen noch obendrauf zu geben. Man könnte es auch umgekehrt machen.

    „Also Ranma, machen Sie sich an Themen, die Sie argumentativ einigermaßen bewältigen und bis daher gilt mMn, weniger ist manchmal auch mehr et vice versa.“

    Wenn jemand auf diesem Gebiet Kompetentes die Aufklärung übernähme, dann würde ich mir meine Zeilen sparen. Das Thema, wie manche schon vergessen haben, ist die Beziehung zwischen Frankreich und der EU und welche Wirtschaftspolitik Frankreich vor diesem Hintergrund braucht.

    „Der SOZIALIST Emanuel Macron hat seine 24 Jahre ältere Lehrerin aus der Jesuiten-Schule – wie der Dame damals als Schüler versprochen – mitsamt ihrer Kinder, die älter sind als der neue Papa, geheiratet.“

    Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Bei den Franzosen bringt ihm das eher Sympathien der Wähler ein. Das behaupten zumindest manche Frankreichexperten und politische Kommentatoren. Vom Standpunkt des Biologen aus finde ich es immer merkwürdig, wenn jemand Kinder als die eigenen akzeptiert, von denen er weiß, daß sie nicht von ihm sind. Darum ließ ich es mir mal von einem Kommilitonen erklären, der sich in dieser Situation befand. Der meinte, daß er so weniger Verantwortung trüge als es bei eigenen Kindern der Fall wäre. Also kommen manche Familienkonstellationen der Menschen wohl aus Angst vor Verantwortung zustande. Das ist dann kein Allgemeinwissen, sonst wäre die Angst vor Verantwortung allen sichtbar und man würde so jemandem kein politisches Amt geben. Schon garnicht würde man ihn zum Präsidenten wählen (versuchen).

    „Nicht zu vergessen, von wem Macron, ehemaliger Direktor der Banque Rothschild, finanziert wird:“

    Beim Namen Rothschild gehen alle Warnlampen an. Trotzdem macht das andere Kandidaten nicht geeigneter oder auch nur volksnäher. Alle Kandidaten haben einen hohen Finanzierungsbedarf im Wahlkampf. Für die USA gibt es Statistiken, die zeigen, daß bisher immer der Kandidat mit dem meisten Geld gewonnen hat. In Frankreich wird man nicht anders gewinnen. Deshalb gibt es in Deutschland eine gesetzliche Parteienfinanzierung, von der allerdings nur profitiert, wer bei der Wahl wenigstens ein halbes Prozent der Stimmen einfährt. Letzterer Punkt ist einer, der eigentlich Allgemeinwissen sein sollte.
    Ranma

    • Conrath // 25. April 2017 um 09:05 //

      @Ranma

      Bevor Sie gut getitelte Bücher schreiben, sollten Sie vielleicht noch etwas am Leseverstehen arbeiten:

      „Ursache dafür ist jedoch nicht das Vorhandensein von Rohstoffen.“ erwidern Sie auf meine Ausführung zum Stichwort ‚Ölfluch‘. Hätten Sie gelesen, was ich, nur ein, zwei Kommentare vorher, dazu ausgeführt hatte, dass die gesellschaftliche Formation die Musike spielt, hätten Sie sich und uns, diesen Satz ersparen können.

      Ein, relativ gesehen, gut formatiertes Land, wie Norwegen, macht aus seinem Rohstoffzusatzeinkommen, via erfolgreichem Staatsfond, der ökologisch-ethische Kriterien berücksichtig, nicht hinreichend, aber schon recht ordentlich, das Gegenbeispiel zu unverdientem Lohn und Einkommen, wie auch Gaddafis Libyen, oder die von Baathparteien regierten Länder. Ungebundenes Kapital macht die Begünstigten in der Regel träge und via höherem Korruptionsgrad sind typische Rohstoffexportländer damit statistisch korreliert. Frankreich ist in dieser Hinsicht zerrissen, durch die Kalergi-EU-Strukturen und die sind durch den ausgeprägten französischen Zentralismus und spezifische Neokolonialfolgen, dort noch zerstörerischer, als im föderalen Rumpfdeutschland.

      Also bemühen Sie sich bitte um mehr semantische Konformität, das ist für alle Seiten, also auch für Sie, besser.

      Sie grüßend

      • Wieso will man etwas Ölfluch nennen, bei dem es nicht um Öl geht?

        Und dann einen Nonkonformisten raten sich um mehr Konformität zu kümmern, ts…
        Ranma

  13. Conrath // 26. April 2017 um 06:33 //

    @Ranma

    Warum benennt man Sonnenfinsternis nicht Sonnenverdeckung?

    Sie stellen eine uninteressante, weil rein ‚n o m i n a l e‘, Frage. Libyen hat aus dem Ölfluch einen Ölsegen gemacht, mit Gaddafi. Wichtig ist, in hinreichenden Begriffen zu denken, nicht nur in Assoziationen (halb- bis dreiviertelbeliebig) vorzustellen.

    Gemeinsam (in innerer Charité) ausgeführt/ betrieben/ erlernt, ist Denken – ‚u n d‘ – Vorstellen, sehr stark, wenn es auch noch selbstkritisch (sachreflexiv und selbstreflexiv >Kant/ Fichte) und einfühlend C.G. Jung/ Viktor Frankl) ausgeführt wird.

    Getrennt ist das Vorstellen nur/ schnell ein Spielball widerstreitender Emotionen, kann von außen leicht beeinflusst werden (manipulative Propaganda), gemeinsam ist es anschaulich und stützt sogar mehrgliedrige Abstraktionsvorgänge (Denkschlüsse), wie ein innerer Zweitbeurteiler und Gefühle sind eine Art von Wächter/ Vorabinformation/ und wichtige physiologische Ein-/ Ausschalter, Adrenalin usw…

    Grüßend

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