Eine AfD mit oder ohne Petry?

AfD-Parteitag, Frauke Petry im Hintergrund auf der Leinwand © GEOLITICO AfD-Parteitag, Frauke Petry im Hintergrund auf der Leinwand © GEOLITICO
Die AfD scheint sich wacker an der allgemeinen Volksverblödung der Etablierten zu beteiligen. In Köln muss sie tabula rasa machen! Eine prophetische Polemik.

Der AfD-Parteitag wirft seine kurzen Schatten voraus. Frauke Petry wird ihn als Parteisprecherin möglicherweise nicht überstehen. Parteispaltungsversuche a la Lucke werden nunmal von der Basis nicht verziehen! Selbst ihr nicht. In dieser Woche meldete sich Frauke Petry via Facebook als Spitzenkandidatin ab, will aber offenbar Parteichefin bleiben. Deshalb warb sie gleichzeitig für ihren Strategieantrag, mit dem sich die AfD zwischen „Fundamentalopposition“ und „Realpolitik“ entscheiden soll.

Alexander Gauland zeigte sich überrascht, aber nicht wirklich unzufrieden mit der neuen Situation, auf die er schließlich hingearbeitet hatte. Ihm dürfte als einzigen wirklichen Politprofi der Partei, der die Stimmung an der Basis wie kein Zweiter kennt, schon längst klar gewesen sein, dass der wachsende Einfluss ihres Lebensgefährten Pretzell auf Petry von der Gesamtpartei nicht gewollt und nicht getragen wird; also auch nicht einmal von ihrem eigenen Flügel.

Ihr jetziger Teilrückzug wird daher nicht reichen. In Köln wird somit die Ära Petry auch als die der Parteichefin zu Ende gehen müssen. Ob sie überhaupt in der AfD bleiben will und kann, ist mehr als fraglich. Sie ist schon jetzt so durch wie Lucke!

Auch wenn es vorerst nur ein Strategieantrag sein wird, der ihr politisch das Genick bricht und – noch – keine interne Vereinsgründung. Denn angeblich sollen Petry und ihr Ehemann Pretzell ja sogar schon Pläne für eine Spaltung nach der Bundestagswahl in der Schublade haben.[1]

Jedenfalls gewinnt die nationalkonservative Strömung (die „Fundies“) nun deutlich Oberwasser. Die Mainstreammedien freuen sich also zu Recht auf eine aufregende Zeit in Köln, auch wenn Herr Höcke nicht dabei sein wird – wie ich finde, eine für seine Verhältnisse geradezu weise Entscheidung.

Nationalkonservativ mit weltoffener Libido

Seit Wochen schon gibt die Partei insgesamt ein jämmerliches Bild ab. Mit der Wahl von Jörg Meuthens Ex-Büroleiter Ralf Özkara, der nicht nur glücklich mit einer Deutschtürkin verheiratet ist, sondern gleich auch noch ihren Familiennahmen angenommen hat, ist nun ein Mann zum Sprecher des Landesverbandes Baden-Württemberg gewählt worden, der, so könnte der umsichtige Herr Landeschef gedacht haben, wenigstens schon mal allein durch seine eigene Familienbande das Zeug hat, Rechts-, Rassismus- und Naziklischees der Konzernpresse erneut ad absurdum zu führen, auch wenn sich die Erdogan-Türkei und Merkel-Deutschland jetzt gerade unversöhnlich Nazivergleiche um die Ohren hauen.

Nationalkonservative Politik und eine weltoffene Libido, die auch vor dem Orient nicht halt macht, bereiten nicht nur zukünftigen CDU-Koalitionswilligen der schon geplanten Nach-Merkel-Ära Freude, sondern scheinen sich in der AfD tatsächlich genauso wenig auszuschließen. In Herrn Meuthens Landtagsfraktion sitzen jüdisch-christliche Abendlandverteiger ganz selbstverständlich neben deutschen Islamverstehern – sehr beachtlich für AfD-Verhältnisse wie für die Political Correctness ganz allgemein. So die Frohe Botschaft, die jetzt von Baden-Württembergs neuer Ökumene ohne Petry ausgeht. Wer’s fassen kann, der fasse es. Aber ob das die patriotische deutsche Wählerbasis auch so begeistert fasst?

Man wird in jedem Fall sehen wollen, ob an der Heimatfront Herrn Meuthens und Herrn Özkaras Multikultiflirt mit der veröffentlichten Meinung aufgeht. Ich denke schon. Durchaus. Denn die öffentliche Meinung neigt sich ja bereits sichtlich zur der mit ihrer Hilfe koalitionsreif gehackten AfD und wird dies auch noch viel weiter tun, selbst wenn sich Frau Petry entschließen sollte, in die wohlverdiente Mutterpause zu gehen. Mit Herrn Meuthen und Herrn Özkara geht in BW auf jeden Fall einiges. Auf Bundesebene sowieso.

Selbst Herr Höcke zeigte sich bei seinem Dresdner Bierzeltgerede schon mal einer „Senior-Koalition“ der rein praktischen Vernunft gegenüber nicht so ganz völlig abgeneigt. Und da wird ihm der weltkluge Herr Meuthen, wenn’s denn so kommen soll, natürlich auch eine „Junior-Koalition“ schmackhaft machen können. Denn Herr Höcke ist, wie er selbst immer wieder öffentlich bekennen lässt, ein begnadeter Teamspieler! Oder ich will Brunhilde Meier heißen!

Tragische Verstrickung

Herr Meuthen hat also mal wieder eine kluge Wahl getroffen. Vielleicht war sie auch strategisch ein wenig zu klug und taktisch zu wenig intelligent. Doch das würde mich bei diesem Abendlandverteidiger Baden-Württembergs nicht wirklich überraschen. Und da er sich, wie der Herr Ex-Zeitsoldat Özkara, nun als großer Integrator oder so beweisen will, hat er durchaus gute Chancen, die Petry-Pretzell-Fraktion, die sichtlich gescheitert ist und sogar demnächst in Gefahr läuft, die NRW-Wahl völlig zu vergeigen, falls Pretzell sich nicht umgehend zurückzieht, in Köln oder spätestens beim einzuberufenen Sonderparteitag so vollständig an den Rand zu drücken, wie Petry und Höcke einst Lucke und Henkel in Essen.

Nach der knappen Niederlage der Alice Weidel vom „liberalkonservativen“ Petry-Flügel (= „Realos“) sieht es nun also ganz so aus, als würde der neue „Spitzenteam“-Parteichef der Bundes-AfD nach dem Kölner Parteitag ganz klar nur Jörg Meuthen heißen können. Wer sonst, wenn Herr Gauland weiter Graue Eminenz sein will, was ihm niemand verdenken kann? Ohnehin würde ich wetten wollen, dass Herr Meuthen den AfD-Integrationscharme geradezu erfunden haben muss. Von dem könnte sich die quirlige Frauke Petry was abschneiden.

Mit dem wirklich erschreckend naiven Versuch, über einen sogenannten Strategieantrag die AfD ganz offen im Sinne der imperialen Geheimdienste, die die Show schon bei den Grünen und der PDS/Linke erfolgreich abzogen, in Realos und Fundies zu spalten, ist die einstige Hoffnungsträgerin bei sämtlichen Landesverbänden abgeblitzt; d.h., selbst bei ihrem eigenen Landesverband. Offenbar hatte sie sich, mehr entschlossen als überlegt, nicht einmal bei der eigenen Machtbasis entsprechend rückversichert. Und wenn doch, dann spielt ihr diese offensichtlich einen bösen Streich.

Warum? Nun, da muss man wohl davon ausgehen, dass ihr Ex-Spindoktor Klonovsky vom Focus womöglich nicht ganz falsch liegt, wenn er in seiner öffentlichen Fundamentalkritik an seiner ja leider nur kurzzeitige Arbeitgeberin süffisant von einer tragischen Liebesverstrickung mit Herrn Pretzell spricht, die dieses politische Talent nun ins politische Abseits manövriert.

Nicht nur NATO-Pazderski, auch der nette Schweriner Partei-Schlawiner, der adrette aber anscheinend nicht besonders integre und dazu politisch trotz seines kürzlichen Wahltriumphs noch immer belanglose Leif-Erik Holm aus dem Storchenparadies Mecklenburg-Vorpommern, Ex-Büroleiter der Madame von Storch und vielleicht, wenn er sich richtig anstrengt, ja demnächst erster Kammerdiener der künftigen Königin von Deutschland, hatte als Petrys Parteifreund (nach dem Motto: Feind-Todfeind-Parteifreund) gerade noch rechtzeitig die Lunte gerochen und seine Chefin grandios mit ihrem Antrag hochgehen lassen. Das empfiehlt ihn sicher für noch höhere Aufgaben.

Erst unterstützte er ihr Strategiepapier, dann dementierte er öffentlich seine Zustimmung zu selbigem. So etwas nenne ich Charakter! Daraus könnte man schließen, dass selbst die NATO-Freunde in der AfD nicht mehr mit ihr und Pretzell nach Köln rechnen wollen. Die zu ehrgeizige Chefin und ihr neuer Lebensabschnittsgefährte sind durch! Und sie sind leider nicht klug genug, um dies einzusehen und noch rechtzeitig von ihrem Amt zurückzutreten, wie es bei so einer Niederlage eigentlich unvermeidlich ist.

Petry-Läufer und Meuthen-Pferdchen

Ob das eine gute Nachricht für alle diejenigen wäre, welche sich mit der AfD eine wirkliche Fundamentalopposition schaffen wollten? Sicher ist: Die Petry-Fraktion fährt innerparteilich gerade eine Niederlage nach der anderen ein. Ihr Herr Pretzell, in manchen AfD-Kreisen inzwischen sogar eine regelrechte Hassfigur, hat seine Frau offensichtlich von ihrer eigenen Machtbasis isoliert; womöglich, um seinen eigenen Einfluss auszubauen. Nun wird es auch um ihn immer einsamer. Er ist genauso wenig zu halten wie sie.

Die von der FAZ als Höcke-Gegnerin geradezu gefeierte „Ökonomin“ Alice Weidel von der Spitzenposition zu verdrängen, ist immerhin ein guter Anfang, um mit dem Anspruch, Volkspartei sein zu wollen, gegen die nach wie vor neoliberale Fraktion der Ex-FDP-Genossen in der AfD etwas Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Das Wahlergebnis 209:224 in Stuttgart aber zeigt, dass die tiefe Spaltung des Landesverbandes, die aus Political-Correctness-Gründen schon einmal zu zwei AfD-Fraktionen geführt hatte, alles andere als überwunden ist.

Das ist auch Herrn Özkara als neues Pferd auf Meuthens Schachbrett klar. Also betonte er nach der Wahl, dass er, der gerade im Auftrag seines Chefs, also des Integrationskönigs der AfD, die Petry-Läuferin Weidel aus dem Spiel nahm und jetzt die Königin selbst bedroht, sich nicht als Mitglied der beiden zerstrittenen Flügel ansieht, sondern als neutraler Vermittler. Wie das Pferde als Schachfiguren eben machen: Eins gerade, eins schräg! Fragt sich nur, was er da wem eigentlich vermitteln will? Dem Wähler ein Patt zwischen AfD und CDU? Ich lasse mich ja gerne überraschen, aber aus Baden-Württembergs Ländle erwarte ich kaum etwas anderes als feinsten CDU-Opportunismus.

Nein! Wenn der Parteitag in Köln jetzt nicht die Neoliberalen radikal matt setzt, so wie einst Lucke und Henkel (und zu denen gehören neben Petry, Pretzell, Weidel, Pazderski, Storch und Holm noch andere), dann nimmt das deutsche Volk ihnen die Volkspartei bis zu den Bundestagswahlen nicht mal mehr im Ansatz ab. Eine neoliberal geprägte AfD mit so einem NATO-Parteiprogramm kann unmöglich eine echte Alternative für Deutschland sein!

Und somit im Grunde auch ein Herr Meuthen nicht; es sei denn, er stellt das ganze, für eine alternative Partei ja wirklich höchst peinliche, wenn nicht sogar nach eigenen Maßstäben volksverräterische AfD-Parteiprogramm beim nächsten Sonderparteitag in seiner Gesamtheit zur Disposition und tritt zu den Wahlen mit einem für eine Volkspartei glaubwürdigeren Programm an. Denn letztlich geht es dem alternativen Wähler eben nicht um Personen, wie bei den Etablierten, sondern um taugliche Programme.

Jeder, der sich für einen deutschen Patrioten hält, sollte doch wissen, dass die NATO seit ihrer Gründung der Feind Deutschlands ist! Der erklärte noch dazu! Das bleibt sie auch unter Trump. Dazu ist sie, wie jeder sehen kann, der sehen will, eine Allianz von Kriegsverbrechern, wie sie die Welt nach Hitler nicht mehr gesehen hat. Insofern hat im Bundesvorstand einer echten Alternative für Deutschland eben auch ein aktiver Bundeswehroffizier, der mit einem der schlimmsten Kriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts, dem Bush-Krieger und US-General Petreus eng zusammengearbeitet hat und bis heute deshalb nicht die allergeringsten Skrupel zeigte, absolut nichts zu suchen. Geschweige an der Spitze des Landesverbandes von Berlin. Sonst bleibt die AfD wie die Bundeswehr eine Helotenveranstaltung der Vatikan-CIA und des Vatikan-Pentagon!

Es geht um die soziale Marktwirtschaft!

Wenn das weder Meuthen noch Höcke begreifen, und auch weiterhin nicht einsehen, dass angesichts des bevorstehenden Systemzusammenbruchs die Soziale Frage für Deutschland die innenpolitische wie außenpolitische Kernfrage überhaupt ist, und wenn hier keine glaubwürdigen volkswirtschaftlichen Konzepte für den im Grundgesetz verbrieften Sozialstaat erarbeitet werden, wird es für die Partei auch keine Massenbasis geben können. Das bloße Erzeugen von Angstpsychosen gegen Islamisten und Moscheebauten ist nicht nur untauglich, es reicht auch nicht, um sie zu mobilisieren. Das könnten sie in der Tat glatt von der MI6-NPD lernen, die das bekanntlich Jahrzehnte lang vergeblich versuchte.

Der Neoliberalismus mit seinem verbrecherischen Wirtschaftssystem und seinen nicht enden könnenden Finanzkrisen und Ressourcenraubzügen ist das menschenverachtende Spiel des Imperiums und absolut deutschlandfeindlich. Er hat fertig! Flasche leer! Die AfD will aber jetzt offenbar nur noch mit der Masseneinwanderungsfrage punkten und glaubt wirklich, so die unzufriedenen Massen bewegen zu können. Sogar mit Bach-Chorälen vor dem Bundeskanzleramt nach islamistisch getürkten Attentaten! Na, wenn sie sich da mal nicht gründlich täuscht! Der Systemzusammenbruch ist zwar unvermeidlich. Insofern ist auch der Vorlauf bis zur Bundestagswahl zu kurz für weitere taktische Spielchen.

Doch wenn sich jetzt die sogenannte Fundamentalopposition – statt hohlen und wohlfeilen Patriotismus zu predigen – nicht fundamental der gesamten sozialen Frage mit wirklich glaubwürdigen Konzepten zuwendet, dann wird sie, wenn überhaupt, höchstens einstellig in den Bundestag einziehen. Als neue FDP und somit als Mehrheitsbeschafferin der CDU/CSU. Das war zwar ohnehin das Kalkül der Petry-Neocons, denen es anscheinend auch nur um ihre üppigen Diäten geht, aber es wird nicht aufgehen! Niemand braucht eine AfD, in der Ex-CDUler und Ex-FDPler ihr Neocon-Mütchen an ihrer einstigen originalen Neocon-Adenauer-Muttipartei kühlen, bei denen sie keine Chance auf die vorderen Listenplätze gehabt hätten.

Und wenn’s dann nach Köln wirklich ohne Petry-Pretzell, Pazderski und Storch in den Bundestagswahlkrampf gehen sollte, dann muss vorher noch das widerlich schmierige Parteiprogramm von Stuttgart auf den Prüfstand. Ich kann’s nicht oft genug wiederholen: Wenn die AfD jetzt nicht an der Spitze des Parteiprogramms Demokratie, Rechtsstaat, Friedensvertrag und raus aus der NATO fordert und die Soziale Marktwirtschaft wie einst Ludwig Erhard als Kernfrage erkennt, dann taugt sie nichts und dann kann man nur hoffen, dass sie gründlich scheitert.

Wir brauchen als Deutsche keine „erfolgreichen UnternehmerInnen“ a la Petry, Weidel oder Storch an der Spitze der Partei, auch keine umstrittenen Militärs a la „Menschenführeroberst“ Pazderski. Wir brauchen kenntnisreiche, mit der sozialen Frage vertraute Wirtschaftswissenschaftler wie etwa einen neuen Ludwig Erhard.

Herr Özkara macht mir da allerdings als ehemaliger Zeitsoldat und Betreiber eines Zeitarbeitsunternehmens für billige Pflegekräfte leider auch nur wenig Hoffnung. Sind solche Geschäfte doch gerade die typisch neokonservativen Sklavenhalterunternehmen, für die „sozial ist, was Arbeit schafft“ und die im Volk als skrupellose Ausbeuter mehr als verhasst sind.

Böse Zungen könnten ihn also schließlich glatt von Berufs wegen für einen bloßen strammen Befehlsempfänger und Sozialschmarotzer der Sozialindustrie halten, die sich auf Steuerzahlerkosten einen schönen Lenz machen wollen, während sie zur Integration doch eher ein recht zweifelhaftes Verhältnis ökonomischer Natur pflegen. Da kann man dann eigentlich auch gleich Rot-Rot-Grün und ihre Sozialindustrie wählen. Besser als Frau Weidel ist Herr Özkara also am Ende auch nicht.

Aber darum geht’s ja auch nicht. Sondern jetzt erst mal um die Übernahme der Partei durch seinen Chef und Mentor und die Frage, ob unter ihm nun die „Realos“ oder „Fundies“ die Partei integrieren? Da bin ich mir bei Herrn Meuthen nie wirklich sicher.

Rettet die Basis die AfD?

Mit Petrys und Pretzells Abgang stünde jedenfalls das bisherige Grundsatzprogramm in seiner Gänze zur Disposition. Und der vom Ehepaar geführten NATO-Fraktion stehen interessante Zeiten bevor. Denn deren Hauptstrategie ist ja von Beginn an eine Koalition mit der CDU/CSU und somit ein veritabler Verrat am Wähler. Und es ist vor allem eine Position der bewusst gewollten oder doch wenigstens in Kauf genommenen eigenen Schwäche, aus der heraus die Petry-Pretzell-AfD sich der CDU/CSU anbiedert.

Die kann dann aus dieser Partei denselben Hohlkörper machen wie die FDP. Eine solche CDU-AfD wird zu einem Austritt aus dem transatlantischen Kriegsverbrecherbündnis kaum zu überreden sein, obwohl er die Grundlage aller deutscher Souveränitätsbestrebungen ist.

Die Frage wäre also, ob die Parteibasis sich dennoch nicht entmutigen lässt, ihren eigenen Willen zur Fundamentalopposition ernst zu nehmen? Ob sie sich hierbei in den bewussten Gegensatz zur gesamten AfD-Nomenklatur zu stellen bereit ist oder „die da oben“ so weiter machen lässt. Die Antwort wird davon abhängen, ob sie tatsächlich näher am Wähler dran ist und wirklich für seine Interessen als Volkssouverän kämpfen will.

Die Umfrageergebnisse, so zweifelhaft sie auch im Detail sein mögen, zeigen doch aber deutlich durch den massiven Abwärtstrend in der Wählergunst an, dass die Kumpanei mit der NATO und dem asozialen Gedankengut der Neocons auf keinen Fall goutiert werden. Der potentielle deutsche AfD-Wähler, der sich nicht weiter verblenden lassen will, wird sich daher nicht nochmal verar…en lassen.

Der Essener Parteitag hatte mit dem Sturz Luckes und seines Anhangs dem Wähler letztlich nur eine programmatische Änderung der AfD vorgegaukelt. Das beweist der intrigante Schlingerkurs und der neue Petry-Strategieantrag überdeutlich. Denn nichts hat sich seit dem im Prinzip an der neoliberalen und neokonservativen – d.h. ganz klar volksfeindlichen Ausrichtung der Partei zugunsten des Imperiums geändert! Die neue Führungsspitze, egal, wer ihr diesmal angehören wird, kommt damit jedoch nicht mehr so ohne weiteres durch. Auch nicht mittels öffentlichkeitswirksamer Ablenkung auf das längst als zu karrieregeil und politisch wie fachlich inkompetent wahrgenommene Führungspersonal. Die Partei hat nur noch eine Chance! Der Kölner Parteitag muss tatsächlich den Weg in die Fundamentalopposition frei machen; d.h., auch allen Koalitionsvisionen mit der Merkel-CDU (eine andere gibt es nicht!) eine klare Absage erteilen. Sonst ist auch die AfD durch!

Köln ist die letzte Chance

Denn das müssen sich nicht nur Petry und Pretzell sondern auch Meuthen, Gauland, Poggenburg und Höcke fragen: Wer wird eine Partei als „Alternative für Deutschland“ wählen wollen, die von vornherein und dazu auch noch schamlos öffentlich zur Koalition mit einer Partei drängt, deren Kanzlerin doch gerade hauptverantwortlich für jene Zustände in Deutschland zeichnet, die der Wähler nicht will. Welcher Patriot will eine EU-Kallergi-Partei-Koalition wählen, die die „Flüchtlingskrise“ will, die Rassismus will und den Bürgerkrieg riskiert, um unser Land gezielt „umzuvolken“? Und das im trauten Bündnis mit SPD, Grünen, FDP und großen Teilen der Linken. Welcher Patriot will sich mit seiner AfD-Wahl weiter schamlos der NATO anbiedern, die Deutschland seit ihrer Gründung unten hält? Einer NATO, die gerade selbst zerfällt.

Der potentielle Wähler will diese scheinchristlichen Partei genauso wie die Schein-Sozis von der Macht entfernt wissen und keine neue scheinchristliche Partei mit jüdisch-christlichem Abendlandanstrich. Gerade deshalb hat die AfD überhaupt Zulauf vor allem von jenen, die sich noch immer Hoffnung auf eine fundamentaloppositionelle AfD machen und den etablierten Parteien nicht länger erlauben wollen, das Volk „umzuvolken“ und das Grundgesetz dabei nach Belieben genauso zu brechen wie das Völkerrecht.

Im Augenblick macht die AfD aber eher den Eindruck, sich wacker an der allgemeinen Volksverblödung der Etablierten zu beteiligen. Diesem entgegenzuwirken, hat die AfD in Köln eine allerletzte Chance! Deshalb kann es auch nicht beim Rücktritt von Petry bleiben. Es muss tabula rasa gemacht werden!

Anmerkung

[1] https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/04/20/afd-spaltung-nach-der-bundestagswahl/

24 Kommentare zu Eine AfD mit oder ohne Petry?

  1. Die AfD wird vor allem eines in den BT retten, die Protestwähler. Denen ist mittlerweile egal, wie das Hauen und Stechen um an die erhofften Mandatstöpfe zu kommen in der AfD-Führungsriege aussieht und ausgeht. Hauptsache den Etablierten, von denen man die Schnauze endgültig voll hat, einen Denkzettel verpassen. Diese Wählerschicht wird die AfD über die 5%-Hürde hieven, auch wenn sie es mittlerweile nicht mehr verdient hat, denn sie ist keine Alternative. Man will nichts verändern, man will vom Parteien-und Politiksystem der BRD profitieren, sich an den reichgedeckten Tisch zu den Etablierten setzen, egal ob die die Nase rümpfen. Das ist das alleinige Ziel der vielen finanziell klammen Karrieristen und Mandatshoffnungsträger.

    • Bulls Eye, wie einige andere Kommentare auf den sehr guten Artikel. Neben dem ist die Wahl sowieso längst gelaufen, wie ich dies als „vom Regen in die Traufe“ ( https://20absatz4.wordpress.com ) skizziert habe.

      Die AfD scheint mir durch, man braucht sich nur das Personal anschauen, das mit wenigen Ausnahmen denselben Mustern wie in den anderen Parteien folgt. Mut zur Wahrheit? Jesses – lieber nicht, aber wenn sie schon da sind dann sind sie die Einzigen, die das System ein wenig auf Trab bringen können. Das wars dann schon, immerhin etwas verdienstvolles, das sind sie derzeit wohl wert.

      Höcke hat keiner von denen verstanden, die ihn hätten verstehen müssen (er, vermute ich, sich selbst auch nicht) und die, die ihn verstanden haben reagieren wie der Teufel aufs Weihwasser. Und sonst? Gauland Eminenz und sonst mögen die Damen und Herren ja für den einen oder anderen durchaus in Ordnung sein, für den Vorstand aber gebührt die Höflichkeit Schweigen.

      Aber: der Wähler wählt uns wegen dem Programm! Analphabeten vielleicht, wer lesen kann (und will) ist da schlechter dran. Die teils guten Passagen können unmöglich die streckenweise inkonsistent naiven Schlaglöcher aus Lobbyeismus und ideologischer Tünche wettmachen.

      Das Schmankerl am Rande hat dann wohl auch kaum einer verstanden: zwei Gauner im Clinch um die Moneten, der eine ums Geld, der andere verkauft persönliche Falschdarstellung, also, um mal mit einem Märchen im Bilde zu bleiben, Noten für den Rattenfänger von Hameln (und wer hat Meuthen die Rede geschrieben? Nur mal so gefragt, für all die, die vom Messias träumen).

      Polittheater pur – da braucht man nicht mal ins Eingemachte zu fassen.

  2. MutigeAngstfrau // 21. April 2017 um 12:36 // Antworten

    Das Deutschlandwrack schlingert nun im Sumpf der etablierten Parteien und inszenierten Opposition endgültig auf Grund.
    Das AFD-Theater verfolge ich schon immer eher am Rande in der Art eines erstarrten Zuschauers, der die Kapriolen eines umstrittenen Regisseurs nur noch über sich ergehen lässt, anstatt zu flüchten.

    Lediglich das unwahrscheinliche Wunder des geballten Widerstandes von unten („Der Friedensweg“ oder „Der Marsch 2017“) könnte wirklich etwas bewegen.

    Die einzige Partei, die die notwendige Beseitigung des Fiat-Money-Systems, den Austritt aus der Nahtod und die Verhinderung schmarotzenden Verhaltens innerhalb der Partei auf dem Zettel hat, die Deutsche Mitte, kennt kaum einer.
    Wer mal reinschauen möchte: Ein Interview mit Christoph Hörstel, Franz Hörmann und Hans Tolkien – Führungsteam DM. Ca. 30 Minuten.

    https://m.youtube.com/watch?v=9e_3TEw_-I0

    (Was war die Petry mal frisch, bevor sie sich von einem Romeo einhegen ließ.
    Aber neun Kinder brauchen wir auch, und die sollen gut behütet werden. Alles Gute dabei!)

    • Das sind auf keinen Fall Protestwähler. Das ist der harte patriotische Kern der AfD, der die Partei bis 10% stabil hält. Diese Wähler wählen auch AfD weiter sollte keine klare Entscheidung in Köln fallen.

  3. @ Diogenes Lampe: Sind Sie aktuell Politker oder waren es einmal?

  4. Beobachter der Zeitqualität // 21. April 2017 um 13:18 // Antworten

    Als stiller Mitleser muss ich jetzt doch ein paar Anmerkungen machen.
    Es geht meiner Meinung nach nicht um die soziale Marktwirtschaft, die zwar noch in vielen Köpfen insbesonders des Mittelstandes herumgeistert. Man muss schon den Blick auf die Realität werfen und sich im Klaren darüber sein, dass keine Partei irgendwelche Änderungen herbeiführen könnte.
    Die EU schaut mit Sorge nach Frankreich. Und die Medienstreammedien tun alles damit ihr Liebling Macron gewinnt. Dabei liegt die Hoffnung für Europa und zugegebener Massen auch der EU nur darin wenn Le Pen gewinnen sollte. Nur dann wäre die EU gezwungen Reformen durchzuführen und es gäbe vielleicht eine „sanfte Rettung“ des Euro.
    Wenn Le Pen nicht gewinnt, dann macht die EU weiter wie bisher und nichts aber auch gar nichts ändert sich. Es geht hier nicht um die Person und die Politik von Le Pen sondern auschließlich um die Auswirkungen der Wahl in Frankreich.
    Dieser Blickwinkel wird aber überhaupt nicht diskutiert, was im Grunde nach ein erbärmlicher Zustand der Intellektuellen in Europa darstellt.
    Ich befürchte, dass wenn sich nichts in Europa bzw. der EU ändert und die Agenda, die ich als bekannt voraussetze, eine Auswanderungswelle von Deutschland ausgeht, da das Land der Dichter und Denker zwar nur noch als Mythos existiert aber es dennoch ein paar kritische Geister gibt die imstande sind diese Bewegung loszutreten. Ich prognostiziere Sommer bzw. nach den Wahlen in Deutschland.

  5. Fundamentalopposition oder „Realpolitik“?

    Es kann als unklug gelten, das Machbare zu verschmähen, weil man das Optimale nicht durchsetzen kann.

    Allerdings kann es Situationen und Verhältnisse geben, die jede Bereitschaft zum Kompromiss auschließen.

    So kann es nicht „ein wenig“ Krieg geben oder vertretbare „Kollateralschäden“ bei militärischen Aktionen, die man eben in kauf nehmen müsse.

    Ebenso wenig ist ein System hinzunehmen, in welchem sich eine sehr kleine Elite Falschgeld druckt, um damit reale Werte einzuheimsen.

    Ein Land, wie die USA, das von Berügern und Mördern regiert wird, darf man nicht zum Allierten haben.

    Von Deutschen Boden darf kein Krieg mehr ausgehen. Auch von US – Basen nicht.

    Ein wenig Diktatur und Einschränkung der Bürgerechte ist „wie ein wenig schwanger“.

    Die Meschenrechte sind unteilbar und daher durch keine Art von von faulem Kompromiss auszuhebeln.

    Das System ist abzulehnen und zwar vollumfänglich. Es gibt keine Entschuldigung mit dem Verweis auf „Realpolitik“.

    Fundamentalopposition ist gefragt sowie ein Systemumbau von der Basis her.

    Hörstel ist keine Alternative, da er glaubt, im System das System überwinden zu können.

    • MutigeAngstfrau // 21. April 2017 um 15:30 // Antworten

      Ja,das glaubt Hörstel wohl.
      Aber glauben Sie denn, dass die Masse es auf die Straße schafft?
      Auch ich sähe darin das Beste, allein mir fehlt der Glaube.
      Mein bisheriges Wissen sagt ohnehin etwas anderes.
      Aber Wunder geschehen ja immer wieder…

      • Conrath // 21. April 2017 um 16:35 //

        @MutHamburgerin @ Henry

        Ja ein Wunder, hier ist es unerheblich, ob supranatural oder ontologisch-konform. Daher mein Vorschlag, die „Partei der Wundergläubigen“ unterstützt Hörstel, Sie Henry und Hörstel und Hörmann bilden in Moskau das Fundament für eine EU-Exilregierung, streng contra-Kallergi und die RF sichert die nächsten Volksabstimmungen mit ihren S-500. Diese Instrumente werden dann auch zu innereuropäischen Friedensdurchsetzern, wir taufen sie dann auf/ als stille (direkt- und rätedemokratische) Demokratiedurchsetzer!

        Sollte 2017 die BT zu einer Kriegswahl verkommen, bitten wir um die Rückkehr der RF mit ihren strategischen Weltraumkräften. Vielleicht macht der Vernunftnukleus der Linken und der gebeutelten AfD mit und Herr Lampe spricht für uns vor, ich übernehme dann gerne die andere Seite, die als Minorität den dezentralen Volkssozialismus in Berlin vertritt, Kontakte bestehen.

  6. Vielen Dank, Herr Lampe,

    für Ihre scharf gezeichnete Übersicht zur Lage der AfD zum Kölner Parteitag.

    Ich kann Ihnen nur zustimmen und das Klonovskys Dienste gegen die des Intimus P. eingetauscht wurden, wie auch immer kann nur spekuliert werden, hat die mutige vielfach Mutti und taffe Geschäftsfrau, mit wenig politischer Erfahrung, vermutlich komplett aus der Oppositionsbahn gehauen. Sehr schade und ja, noch ist wieder alles offen, allerdings nur mit marginalen Chancen eines politischen Wunders.

    Intelligible Welt, übernimm das Chaos der Prüfungen, hier unten, im katholischen Rheinland. Hätte die AfD denn nicht wenigstens, zeichenstzend, in Düsseldorf oder in Lüdenscheid tagen können, warum in der Metropole der Vorbereitung des WK II? Ist das ein geheimes Zeichen für die NATO-Fraktion und die NeoCons?

  7. Zitat: dass angesichts des bevorstehenden Systemzusammenbruchs die Soziale Frage für Deutschland die innenpolitische wie außenpolitische Kernfrage überhaupt ist, und wenn hier keine glaubwürdigen volkswirtschaftlichen Konzepte für den im Grundgesetz verbrieften Sozialstaat erarbeitet werden, wird es für die Partei auch keine Massenbasis geben können..Zitat Ende.
    Ihr Kommentar in Ehren, doch weder verstehen Sie die AfD, noch verstehen Sie etwas von Parteien-Landschaft und Politik vulgo Verteilung von Macht.
    1. Ist Petry nicht die Partei
    2. Die Partei kann sehr wohl zwischen Machtgier Einzelner und Absolutismus unterscheiden, Petry ist nicht angetreten für eine Spaltung
    3. Die Partei wird sich ihren Weg erboxen- aber sicher nicht in die soziale Marktwirtschaft nach BONNES oder BERLINER Usance und Gnaden!
    4. Die wesentlichen Fragen sind nicht die Wirtschaft und das Soziale! Da liegn wir mit +100 % über allen anderen Nationen.
    5. Die Wesensfragen, die d determinieren sind:
    5a. Raus aus der NATO und dem EU Bündnis, was ein-und-dasselbe ist ( USA-Herrschft)
    5b. Raus aus dem €uro,um tatsächlich frei wirtschften zu können.
    5c. Ein Verfassungs-Kolloquim auf den Weg bringen für eine echte neu grundsätzliche Verfassung der Bürger ( also der Staatsangehörigen mit Urkunde!)
    5d. Das Selbstbestimmungsrecht der UNO anwenden und mit den drei Siegermächten des ersten WW Frieden schliessen – denn nur das geht, alles andere geht nicht!
    5e. Eine neue Nation D ausrufen und Neutralität versichern, in kein Bündnis gehen.

    Das sind die Not-Wendigkeiten! Ohne dies wird alles- egal wie gestrickt oder gefirmt oder gefeiert nur in den WW3 führen mit D als milit. Führungsspitze der NATO und: wieder waren die D die Kriegsangreifer und die SCHULD bleibt wieder wo ?

    Wer nur etwas politischen Verstand bemüht und die Geschichte D seit 1815 verfolgt, kommt zwangsläufig zu folgender Beurteilung: Weil D Herzland Europas war und bleibt, und ausserdem immer erfolgreicher gewirtschaftet hatte und zusätzlich immer etwas intelligenter gehandelt hatte, mussten die Imperialen Mächte FRANKREICH und VerKönigreich neidisch und ängstlich werden. Das Glück der Zugriffs erlaubte den USA als US-INC mit FED diesen beiden Imperien das Kriegsgeld zu leihen, da sie sich am Ende des Krieges – der extra prolongiert wurde- es nicht zurückzahlen konnten und dmezufolge D die alleinige Kriegsschuld zutragen hatte und alle Kriegskredite bezahlen sollte.
    Daraus erwuchs die US-Besatzung D bis zum heutigen Tag! Sie wurde nie aufgegeben! Weder in weimar noch in 3. Reich, noch danach, noch nach 1990. Wir sind imme rnoch Besatzungsland der US INC. Und die wollen es bis unendlich so halten : DARAUS ERGEBN SICH DIE FRAGEN DER DEUTSCHEN NATION !
    Denn: Logik! solange das nicht gelöst ist, ist die USA der globale Herrscher aller Unterdrückten ( EU, Kriegbeteiligte ww1) und kannmachen was er will weil nur Waffenstillstand herrscht!!
    Die UNO als private Vereinsgründung ist eine US-Organisation wie IWF, WHO, WTO u.v.a. und arbeiten immer nur im Sinne und für die US INC nicht USA!

    • Lieber Henry,

      100 % Zustimmung, ja, Konzentration auf den einen, neuralgischen, geopolitischen Friedenspunkt, alles andere hängt daran und folgt dann daraus, in reellen Folgeverhältnissen, die soziale Frage wurde so oft zurückgestellt, sie wird das überleben … 😉

      Danke

    • Diogenes Lampe // 21. April 2017 um 18:31 // Antworten

      henry paul // 21. April 2017 um 15:59 //
      „Ihr Kommentar in Ehren, doch weder verstehen Sie die AfD, noch verstehen Sie etwas von Parteien-Landschaft und Politik vulgo Verteilung von Macht.“

      Warum denn immer gleich so frustriert? Kann man mit Ihnen denn nicht auch sachlich diskutieren? Ich versuchs mal:

      „1. Ist Petry nicht die Partei“

      Und wo ist jetzt die Stelle, wo ich das behauptet haben soll?

      „2. Die Partei kann sehr wohl zwischen Machtgier Einzelner und Absolutismus unterscheiden, Petry ist nicht angetreten für eine Spaltung“

      Es ist völlig wurscht, ob sie für eine Spaltung angetreten ist. Fakt ist nunmal, dass sie sie mit ihrem Antrag spaltet und dass das auch eine Menge AfD-Spitzenfunktionäre so sehen, die nicht dem „Gauland-Lager“ angehören.

      „3. Die Partei wird sich ihren Weg erboxen- aber sicher nicht in die soziale Marktwirtschaft nach BONNES oder BERLINER Usance und Gnaden!“

      Das kann man mit Ihnen nur hoffen! Das geht sicher noch besser.

      „4. Die wesentlichen Fragen sind nicht die Wirtschaft und das Soziale! Da liegn wir mit +100 % über allen anderen Nationen.“

      Ist das wirklich so? Wenn ja, habe ich wirklich keine Ahnung. Und mit mir die Realität, die da im Übrigen ganz andere Prozentzahlen vorlegt.

      „5. Die Wesensfragen, die d determinieren sind:
      5a. Raus aus der NATO und dem EU Bündnis, was ein-und-dasselbe ist ( USA-Herrschft)
      5b. Raus aus dem €uro,um tatsächlich frei wirtschften zu können.“

      Da bin ich ganz bei Ihnen!

      „5c. Ein Verfassungs-Kolloquim auf den Weg bringen für eine echte neu grundsätzliche Verfassung der Bürger ( also der Staatsangehörigen mit Urkunde!)
      5d. Das Selbstbestimmungsrecht der UNO anwenden und mit den drei Siegermächten des ersten WW Frieden schliessen – denn nur das geht, alles andere geht nicht!“

      Auch da sind wir nicht weit auseinander. Aber genau an diesen Punkten sehen wir, dass es hierbei zuvor zu einer grundsätzlichen internationalen Neuordnung der Machtverhältnisse auch in Europa kommen muss, welche die heutige alte Weltordnung, die sich, wenn man so will, schon vor dem Tod von Königin Victoria bei den jetzt noch herrschenden Machteliten fest etabliert hat, auf ein völlig neues Fundament stellen muss. Und dabei spielt natürlich die deutsche Frage in Europa eine zentrale Rolle. Die ist aber nur in einem imperialen System ein Problem. Genau dieses imperiale System ist jedoch gerade dabei, vom System der Kooperation souveräner Staaten abgelöst zu werden. Und hier muss Deutschland seine Position finden. Neutralität spielt aber nur innerhalb imperialer Weltmacht-Systeme eine Rolle.

      Und es wird deshalb dem Umstand Rechnung getragen werden müssen, dass sich die wirtschaftliche Weltdominanz von den Seemächten (GB, USA) zu den Kontinantelmächten (China, Russland) verschoben hat und weiter verschiebt. Und mit ihr die Handelswege. Ihr muss notwendig die finanzielle folgen, was sich ja auch schon mit Chinas AIIB abzeichnet. Die militärische Dominanz des Westens gibt es bereits nicht mehr (sicher noch quantitativ, aber nicht mehr qualitativ, was ja, wie David und Goleath lehren, entscheidend ist). Da herrscht jetzt erst mal ein Patt.

      Aus dem folgt, dass sich auch die UNO, die nach WK II. aus dem Völkerbund hervorging, grundstürzend reformieren muss; vor allem in Bezug auf die Vorherrschaft durch den von den Westmächten zahlenmäßig dominierten Sicherheitsrat.

      Im Augenblick scheint mir die UNO gar nicht mehr die Macht zu haben, Ihren Punkt 5d zu erfüllen, um das Selbstbestiimungsrecht irgend eines Volkes garantieren und ggf. durchsetzen zu können.

      „5e. Eine neue Nation D ausrufen und Neutralität versichern, in kein Bündnis gehen.“

      Auch hierzu muss D die Macht haben. Hat es aber gegenwärtig nicht. Also muss erst einmal über eine Bündnispolitik nachgedacht werden, die Ihren Punkt 5e garantiert. D.h., mit Deutschland einen Friedensvertrag schließt. Da wäre dann zu aller erst wieder die Grundreform der UNO gefragt, die mal aus Feindschaft zu Deutschland ins Leben gerufen wurde. Oder glauben Sie, die Schweiz ist neutral aus eigener Machtvollkommenheit?

      Dem Rest Ihrer Ausführungen will ich gar nicht widersprechen. Im Gegenteil! Es sind wichtige Informationen, mit denen sich noch viel mehr Menschen beschäftigen sollten. Insofern danke für Ihre Ergänzungen!

  8. Wer weiss, wer weiss ob Höcke mit seiner heiklen Rede gerade mal so an der Grenze damals nicht den Auftrag hatte, den Keil rein zu treiben, nach dem Motto jetzt oder nie.Natürlich mit der Deckung von mehreren Anderen in der Partei. Diese Rede war einstudiert. In freier Rede kann man die Wörter auf diese Schnelle nicht verklausulieren, dass am Ende doch gar nichts schlechtes gesagt wurde. Petry war ja nie 100% gemocht, seit sie jedoch mit Preztell verheiratet ist,stieg der Druck und viele aus dem anderen Lager durften die lauten Klänge der Alarmglocken gehört haben. Petry und ihr Gatte hätten aus der AfD nichts anderes als eine FDP2.0 gemacht.

    Meuthen wäre der perfekte Mann wie oben im Artikel beschrieben.

  9. Interessanter Artikel. Ergänzend dazu sollte man mal bei der AfD anfragen, wieviele Kandidaten bzw. jetzt schon Landesabgeordnete dieser Partei,Übertreter aus anderen (Block-)Parteien sind. Wenn’s mehr als 20% sind, kann mann die AfD vergesssen. Die Parteiführungen dieser jungen Partei haben es seit dem Anfang versäumt, eine Karrenzzeit für diese frühere Parteitglieder von mindestens 2 Jahren aufzustellen. Die total überdrehte finanzielle Versorgung durch die deutschen Parlamente ist sicherlich ein stärkeres Motiv für viele, als das Interesse am Bestand einer alternativen Partei, die auch was bewegt (und u.a. diese unverschámte Abgeordneten-Überversorgung abschafft).
    Dann nähmlich hätte die AfD weniger Streit in eigenen Reihen und könnte freier und wirkungsvoller ihre Zeile anstreben. Aus eigener Erfahrung sehe ich die AfD voll von Parteimitgliedern, die bei ihrer früheren Partei nichts geworden sind und die die AfD als Spurngbrett benutzen! Da sie Erfahrungen mit den Abläufen (und Intrigen) in den Blockparteien mitbringen, haben sie einen grossen Vorteil gegenüber den politischen Anfängern in der AfD.
    Übrigens: In Spanien hat die ähnlich alte Partei PODEMOS heute mehr als 400.000 Mitglieder im Vergleich mit den peinlichen 25.000 der AfD. Woran liegt es blos?!

  10. Die AFD wurde zu dem einzigen Zweck ins Leben gerufen, auch dem letzten deutschen Patrioten, den Glauben an die Möglichkeit einer Änderung zu nehmen.

  11. „Die Einfalt der Vielfaltsapostel“!

    Veröffentlicht am 21. April 2017 von Diogenes Lampe in Im Blickpunkt
    (…)Der potentielle Wähler will diese scheinchristlichen Partei genauso wie die Schein-Sozis von der Macht entfernt wissen und keine neue scheinchristliche Partei mit jüdisch-christlichem Abendlandanstrich. Gerade deshalb hat die AfD überhaupt Zulauf vor allem von jenen, die sich noch immer Hoffnung auf eine fundamentaloppositionelle AfD machen und den etablierten Parteien nicht länger erlauben wollen, das Volk „umzuvolken“ und das Grundgesetz dabei nach Belieben genauso zu brechen wie das Völkerrecht.

    Im Augenblick macht die AfD aber eher den Eindruck, sich wacker an der allgemeinen Volksverblödung der Etablierten zu beteiligen. Diesem entgegenzuwirken, hat die AfD in Köln eine allerletzte Chance! Deshalb kann es auch nicht beim Rücktritt von Petry bleiben. Es muss tabula rasa gemacht werden!(..)

    —————-
    Ob die AfD sich wirklich „…an der allgemeinen Volksverblödung der Etablierten beteiligt..“, bezweifle ich sehr. Und außerdem: DAS ist auch nicht der Punkt. Die aktuellen Umwälzungen innerhalb der AfD-Führung sind angesichts der Tatsache, dass es um eine sehr junge Partei handelt, völlig normale „Selbstfindungsprozesse“ – und gehören dazu.

    Immer noch um Lichtjahre besser, als dir abscheulichen 11-Min-Duracell-Klatscher-Orgien bei diversen CDU-Parteitagen – oder 100-prozentige Zustimmung-Werte bei der lächerlichen Schulz-Heiligsprechung seitens SPD-Mitglieder vor wenigen Wochen! Etwas mehr interne Auseinandersetzung bei den „Etablierten“-Mitläufer-Hofschranzen“, würde zumindest den „demokratischen Anstrich“ dieser Marionetten wenigstens zeitweise etwas aufpolieren. Aber das wäre ja vermutlich zu viel des Guten für die feigen „Abnicker“ innerhalb des bestehenden „Altparteien-Kartells“.
    Das alles ist zudem längst bekannt – und man kann sich darüber ärgern bis man grün und blau wird – oder einfach ignorieren. Darum geht es aber primär gar nicht.

    Viel wichtiger ist, wie ich finde, die Tatsache, dass die LÜGE, die perfide Heuchelei und Mitläufertum den Alltag bei Politikern, Wissenschaftlern, Künstlern, Gewerkschaften, Kirchen – und insbesondere bei den Mainstreammedien, inzwischen soweit infiziert haben, dass man nur noch fassungslos nach irgendeiner plausiblen Antwort ringt! Wie zum Geier konnte es (wieder) soweit kommen!? Sind „die“ ALLE völlig irre geworden? Merken die nicht, wie lächerlich und einfältig deren Agitation gegen Demokratie und Freiheit nach „außen“ wirkt? Halten die o.g Mitläufer und Hofschranzen die übrige Bevölkerung für so dämlich (wie sie selbst es offensichtlich sind)??

    Diese Establishment-Evolutionsbremsen betreiben unverhohlen gegen Querdenker und insbesondere gegen AfD tatsächlich die völlig bescheuerte Taktik, wie der Autor bei „Cicero“ Alexander Kissler, es treffend formulierte – : „Ausgrenzen gegen Ausgrenzung“! Plural soll (Gesellschaft) bleiben, indem man den Singular verhängt? Einfach nur noch krank!

    Hier der brillante Artikel zum Thema (AfD) Ausgrenzung seitens der opportunistischen Kirchen-Hofschranzen (kann 1:1 auf Gewerkschaften, Links-Grün-SPD-CDU-Parteien-Kartell, die meisten „Mitläufer-Künstler“, Wissenschaftler, Medien etc.- übertragen werden) :

    Ausgrenzen gegen Ausgrenzung
    VON ALEXANDER KISSLER
    Bei „Cicero“, am 21. April 2017
    (….)Die Kölner, zumal die katholischen, feiern gerne, sind gerne in ihrer geliebten Heimatstadt unterwegs, und am liebsten tun sie beides gruppenweise. Nichts lag näher, als die reichlich vorhandene Opposition wider die zerstrittene Zehn-Prozent-Partei ökumenisch zu taufen und in Kirchennamen zum Protest unter freiem Himmel aufzurufen. Getreu einem Motto, das Bildungskatastrophe und Bierzelthumor vereint – „Unser Kreuz hat keine Haken“ –, fordern die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln und der Katholikenausschuss in Köln ein Zeichen.
    Selbiges soll gesetzt werden, und zwar „für Vielfalt“. Ein Mehr soll es geben durch ein Weniger. Die Summe der Meinungen soll wachsen durch Subtraktion der AfD.
    Plural soll Köln bleiben, indem man den Singular verhängt.

    Die Vorsitzende des Katholikenausschusses in Köln erläutert ambitionierte Ziele, gegen die die Quadratur des Kreises ein Kinderspiel wäre. Ausgrenzen will man, um „gegen Ausgrenzung“ ein Zeichen zu setzen. Menschen will man ablehnen, um für „alle Menschen“ ein Zeichen zu setzen. Gegeneinander will man aufmarschieren, um „für Solidarität und Miteinander“ ein Zeichen zu setzen.

    Weil es „egal“ ist, „wo Menschen herkommen“, will man Menschen, die etwa aus Köln-Porz zum Parteitag herkommen, die rote Karte zeigen. Farbe und Vielfalt will man reduzieren, um „bunt, vielfältig“ zu bleiben. Kurz: Intolerant will man werden, um für Toleranz ein „zahlenmäßig breites Zeichen“ zu setzen..(..)
    Weiterlesen:
    http://cicero.de/salon/kirchen-gegen-afd-die-einfalt-der-vielfaltsapostel

    ——————–
    Woran diese offensichtliche, totale Degeneration humaner und demokratischer Werte liegt, das dürfte inzwischen vielen Lesern/Autoren im Blog klar sein: Hardcore-Psychopathen in den wichtigsten Machtspitzenhaben inzwischen (global) das gesellschaftliche Klima bis auf die Straße AKUT infiziert – und treiben die Gesellschaft in Richtung eines blutigen Bürgerkrieges!

    Wie es aussieht, werden sie ihr Ziel bald erreicht haben. Millionen unschuldiger Menschen werden in den Kriegswirren sterben – während die Psychopathen die eigenen Reihen neu konsolidieren werden – und sich sodann, sofern noch überhaupt etwas übrig bleibt, als die „neuen Retter in der Not“ und in einer etwas anderen Verkleidung, präsentieren werden.
    Wir bisher auch immer.
    Was zu tun sei, schrieb ich nicht nur hier mehrfach.

    Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/

    Daryl

    • @Daryl

      Es könnte am Trinkwasser liegen, das den kollektiven Verstandesverlust
      verursacht hat.
      Anders ist dieser Wahnsinn nicht mehr erklärbar!

      Hier noch ein schöner Artikel bei Tichys:
      https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/kurzbericht-aus-dem-belagerten-koeln/

    • In Hamburg hat Bürgermeister Scholz letzte Woche mal wieder ein Denkmal „Gegen das Vergessen“ eingeweiht, der Schuldkomplex soll also nicht nur erhalten, sondern vielleicht auch verstärkt werden. Dadurch erzieht man sich nebenbei einen Nachwuchs von Deutschland-Hassern, der sich zum Teil heute in Köln einfindet, um gewaltsam gegen eine demokratische Partei zu demonstrieren, deren Parteiprogramm sich jedoch patriotisch orientiert, was die ansonsten Toleranz fordernden nicht tolerieren können.

      Kein Zweifel, das deutsche Volk ist gutmütig und friedliebend. Leider besitzt es eine Regierung, in der sich üble Kriegstreiber rumtreiben, und die darüber hinaus auch die Hirne der Kinder vergiftet. Das Szenario eines bevorstehenden Bürgerkriegs ist deswegen durchaus real.

  12. Marcus Junge // 21. April 2017 um 19:53 // Antworten

    Meuthen muß ebenso weg, wie seine Nazi-Ausfälle und Spalterei gezeigt haben. Weiterhin sind solche Vorzeige Dhimmis, die sich in die Türkei in der BRD integrieren, nach allen Erfahrungen aus allen anderen Parteien, grundsätzlich U-Boote und dienen den Interessen der Türkei / Umvolkung. Wer ernsthaft auf den Trichter kommt und sich diese Figuren in Leitungspositionen holte, um der Nazikeule zu entgehen, hat eh gar nichts verstanden.

    Bystron und Weidel sind auch Problemfälle, die beim Parteiausschlußverfahren gegen Höcke willig mitmachen und daher disqualifiziert sind, dauerhaft.

    Das Pazderski einen gewaltig an der NATO-Waffel hat, hat er schon vor der Berliner Wahl bewiesen.

    Die AfD hat reihenweise Führungspersonal, das in die CDU gehört. Die haben alle einen Nazi-Dachschaden oder überhaupt nicht verstanden welches Spiel hier von den NWOlern seit Jahrzehnten (Jahrhundert + X) aufgeführt wird. Die wollen die Krankheit retten, indem Symptome gelindert werden.

  13. Franz Angele, Querdenker a.d.Allgäu // 22. April 2017 um 10:18 // Antworten

    Die Partei-Vorstände streiten um ihren möglichen künftigen Posten in der Regierung, welche sie nie bekommen werden.
    Wir benötigen neue künftige Abgeordnete welche einfach mal NEIN sagen können um noch mehr Unheil zu verhindern !!!

  14. Das Ergebnis meiner eingehenden Analyse der politischen Situation Deutschlands könnte man in etwa zusammenfassen mit: „Keinerlei politische Alternativen für Deutschland“.

    Auch nicht nach der AfD-Geburt vom 6. Februar 2013. Der Gründung einer Partei, welche offenbar in Reaktion auf den Euro-Rettungsschirm erfolgte, die sich dann aber zunehmend in internen programmatischen Auseinandersetzungen zerspltterte und jetzt auch noch, wahrscheinlich aus jenem Grund und für jeden sichtbar, (Gott sei Dank?) ernste Zerfallserscheinungen zeigt.

    Die Mitbegründerin und Parteisprecherin der AfD Frauke Petry ist eine in der ehemaligen DDR aufgewachsene Ex-Unternehmerin. Eines Gebietes, in welchem auch heute noch DDR-Gedankengut gepflogen wird. Nur so, und vor dem Hintergrund des DDR-Schießbefehls und der damals entlang der DDR-Mauer installierten Selbstschussanlagen http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/schiessbefehl-fuer-ddr-grenze-entdeckt-zoegern-sie-nicht-auch-nicht-bei-frauen-und-kindern-a-499434.html ist erklärbar, daß Frauke im Zusammenhang mit illegalen Grenzverletzungen vom Waffengebrauch schwadronierte. Seilschaften aus der damaligen Zeit feiern auch heute wieder fröhliche Urständ. Petry steht also nicht, wie vielfach behauptet, rechts, sondern m.E. links-links http://politiscene.com/ps-content/uploads/2016/02/political_spectrum_left_right_wing.gif .

    Konrad Adam, der zweite Geburtshelfer, ist deutscher Journalist, Publizist und Politiker. Adam war u.a. Feuilletonredakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Chefkorrespondent und Kolumnist der Tageszeitung „Die Welt“ in Berlin, somirt m.E. ein s.g. „Transatlantiker“. Sein Vater führte ihn in den Georg Kreis, den angeblichen Wegbereitern des National-Sozialismus ein, und animierte ihn zum Studium bei Kurt Florentin Hildebrandt, einem Rassenfanatiker. Konrad Adam steht also imho ebenfalls nicht rechts, sondern links-links.

    Der dritte im Bunde, Bernd Lucke, maßgeblicher Mitbegründer und Bundessprecher der AfD, passte offenbar nicht ganz zur internen Parteilinie: Er trat nach seiner Abwahl im Juli 2015 aus der AfD aus und gründete die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), die sich später in Liberal-Konservative Reformer (LKR) umnannte und deren Bundesvorsitzender er bis Juni 2016 war.

    Mit der linkspolitischen „Europakanzlerin“ Merkel (ebenfalls in der ehemaligen DDR aufgewachsen und dort studiert), sowie dem extrem linken SPD-Partei­vorsitzenden Martin Schulz, der deutschen Linkspartei „Die Linke“, sowie den Bündnis 90/Die Grünen ist Deutschland endgültig zum uniformierten, totalitären Links-Staat mutiert. Aus dem es m.E. – falls bis zum 24. September 2017 nicht noch ein Wunder geschieht – kein „Entrinnen“ mehr gibt.

    • Ne Tünnes us Kölle // 22. April 2017 um 23:29 // Antworten

      @observer_1
      m.E. sollte man ein Wunder nicht völlig ausschliessen. Dazu braucht es aber keine AfD, mit welcher Führungsspitze auch immer. Immerhin läuft bis 30.6.2017 eine Abstimmung über eine Verfassung für Deutschland, nicht für die BRiD. In der heisst es u.a. eindeutig: Parteien sind verboten. Dieser Termin für das Abstimmungsende scheint klug gewählt. In der Zeit läuft der Wahlkampf vermutlich auf Hochtouren. Da nicht mit einer Abdankung oder einer Machtübergabe des Merkel-Regimes zu rechnen ist, bleibt einer möglichen Exil-Regierung Zeit, in dieser Phase erste Pflöcke einzuschlagen.

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