Der Gekreuzigte unter uns

Darstellung des Auferstandenen von Albin Egger-Lienz, 1923/1924 / Albin Egger-Lienz [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAEL_Christi_Auferstehung.jpg Darstellung des Auferstandenen von Albin Egger-Lienz, 1923/1924 / Albin Egger-Lienz [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAEL_Christi_Auferstehung.jpg
Wenn es Gott gibt, warum lässt er Krieg und Terror zu? Wie könnten wir an Christi Auferstehung glauben? Der Gekreuzigte ist unter uns – der einzig unschuldige.

Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist das zentrale Ereignis des Christentums. Darüber wird vielfach oberflächlich hinweggegangen. Der Apostel Paulus formuliert radikal: „Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann ist all unsere Predigt und euer ganzer Glaube sinnlos.“[1] Das Wesentliche des Christentums ist daher nicht die Lehre, sondern diese Tat des Mensch gewordenen Gottes, die er als Voraussetzung zur Erlösung aller Menschen aus dem Verstrickt-Sein in das materielle Dasein und den Tod vollbracht hat. Wer die Auferstehung Jesu nicht begreifen und anerkennen kann, verfehlt das Eigentliche des Christentums; und was er sonst noch davon glaubt, ist nach Paulus „hohl und nichts wert“. Diese Tatsache ernst genommen, trennt auch unter den heutigen Theologen viel Spreu vom Weizen.

Der physische Leib

Auferstehung bedeutet die Auferstehung mit und im lebendigen physischen Leibe, der zuvor gestorben war – etwas nach aller bisherigen menschlichen Erfahrung Unmögliches. Die Jünger konnten es daher auch nicht fassen, als er auf einmal in ihre Mitte trat. Sie hielten ihn für einen Geist, ohne den physischen Leib. Jesus musste sie nachdrücklich darauf aufmerksam machen:

„Betastet mich und seht mich an: Eine Geistererscheinung hat kein Fleisch und kein Gebein, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.  Als sie es vor lauter Überraschung und Erstaunen noch nicht fassen konnten, sprach er: Habt ihr etwas zu essen hier? Und sie gaben ihm ein Stück Fisch und eine Scheibe Honig. Und er nahm und aß vor ihren Augen.“ [2]

Der Evangelist Johannes schildert ergänzend, dass auch Thomas, der nicht dabei gewesen war und an der Wahrheit zweifelte, ein nächstes Mal von Jesus überzeugt wurde:

„Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sprach: Friede sei mit euch! Und dann sprach er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und bleib nicht starr in deinem Herzen, fühle vielmehr im Herzen meine Kraft! Da sprach Thomas zu ihm: Du bist der Herr meiner Seele, du bist der Gott, dem ich diene. Und Jesus sprach zu ihm: Weil du mich geschaut hast, hast du meine Kraft in dir gefunden? Selig sind, die meine Kraft im Herzen finden, auch wenn ihr Auge mich nicht sieht.“[3]

Also Christus macht selbst geltend, im lebendigen physischen Leibe vor ihnen zu stehen. Doch das Mysteriöse ist, dass er allgemein den Menschen nicht physisch wahrnehmbar war, sondern nur dem weiteren Kreis der Jünger sichtbar wurde und auf die gleiche geheimnisvolle Weise wieder verschwand, wie er zuvor – bei verschlossenen Türen – gekommen war. Ein lebendiger physischer Leib, der unsichtbar durch verschlossene Türen kommt, sichtbar wird, materielle Speise isst und wieder verschwindet – das ist das für viele Menschen schwer oder nicht Verständliche, das der Verstand nicht anerkennt, weil er es mit den Gesetzen der Naturwissenschaft nicht in Einklang bringen kann.

Hier gilt kein Ausweichen. Von der Lösung dieses Rätsels hängt der ganze geltend gemachte Sinn des Christentums ab. Zunächst drängt sich die Frage auf, ob wir überhaupt das, was wir gemeinhin physischer Leib nennen, tief genug verstehen und mit unserem gewohnten Verständnis nicht zu sehr an der materiellen Oberfläche kleben.

Formende geistige Gestalt

Unser gewöhnliches Bild vom physischen Leib begnügt sich mit der Vorstellung, dass er eben vollständig aus physischen, d.h. mineralischen Stoffen bestehe. Nach dem Tode eines Menschen können wir verfolgen, wie sein physischer Leib den Elementen der Erde übergeben wird und seine Stoffe in die Auflösung übergehen. Aber wir haben es nicht nur mit zerfallenden Stoffen zu tun, sondern zugleich mit einem allmählichen Zerstören der menschlichen Form des Leibes. Diese gehört ganz wesentlich zum physischen Menschenleib dazu. Die physischen Stoffe sind aus der Natur entnommen und kehren in diese zurück. Sie könnten von sich aus jedoch niemals eine menschliche Form annehmen. Darauf hat Anfang des vorigen Jahrhunderts Rudolf Steiner mit logischer Stringenz hingewiesen. Wer von einer zufälligen allmählichen Zusammenfügung des materiellen Stoffes zur Form des Menschen spricht, redet von einer nicht nachweisbaren Behauptung, einem Aberglauben.

Es ist und muss während des Lebens eine geistige Formgestalt vorhanden sein, welche die physischen Stoffe und Kräfte verarbeitet und in sich aufnimmt. So wie der plastische Künstler keine Statue zustande bringen kann, „wenn er Marmor oder irgendetwas anderes nimmt und wüst darauf losschlägt, dass einzelne Stücke abspringen, sondern wie der plastische Künstler den Gedanken haben muss, den er dem Stoffe einprägt, so ist auch für den Menschenleib der Gedanke vorhanden.“[4]

Aber anders als beim Künstler, der den Gedanken der Form in seiner Seele trägt, handelt es sich um einen realen, sozusagen substanziellen göttlichen Gedanken in der Außenwelt, ein formendes Kraftgewebe, in das die physischen Stoffe gebracht werden. Genauer: Sie werden in die Form eines gedanklich vorgeprägten differenzierten Organzusammenhanges hinein verdichtet, der von einem Lebenskräftegewebe durchdrungen und zum Leben und ständigen Stoff-Wechsel aufgerufen wird.

Die sinnlich natürlich nicht wahrnehmbare Formgestalt „gehört zum physischen Leibe dazu, es ist der übrige Teil des physischen Leibes, ist wichtiger als die äußeren Stoffe; denn die äußeren Stoffe sind im Grunde genommen nichts anderes als etwas, was hineingeladen wird in das Netz der menschlichen Form, wie man Äpfel auf einen Wagen lädt.[5] Der physische Leib ist im Grunde „ein Kraftleib, der ganz durchsichtig ist. Was das physische Auge sieht, sind die physischen Stoffe, die der Mensch isst, die er aufnimmt, und die dieses Unsichtbare ausfüllen. Schaut das physische Auge einen physischen Leib an, so sieht es in Wahrheit das Mineralische, das den physischen Leib ausfüllt, gar nicht den physischen Leib.“[6]

Der Auferstehungsleib

Der durchsichtige Kraftleib war wohl die Gestalt des physischen Leibes, wie ihn der Paradieses-Mensch trug. Die Vertreibung aus dem Paradies auf die Erde bedeutete, dass sich die reine Form immer mehr mit physischer Materie auffüllte, die Erde betrat und den sinnlich geöffneten Augen physisch sichtbar wurde. Doch damit war auch eine allmählich immer mehr zunehmende Zerstörung der ursprünglich reinen Formgestalt verbunden, an deren Ende der Tod steht. Durch ihn wurde der Mensch erlösungsbedürftig. Die Erlösung konnte nur darin bestehen, dass Christus den Tod dadurch überwand, dass er die reine Formgestalt des physischen Leibes des Menschen der Zerstörung durch den physischen Stoff entzog und in Reinheit wiederherstellte.

Damit werden die oben zitierten Evangelium-Szenen verständlich. Christus erschien den Jüngern in der durchsichtigen, von Lebenskräften durchzogenen reinen Formgestalt des physischen Leibes, die von allen irdischen Stoffen befreit war. „Nur durch die Kraft des Beisammenseins mit dem Christus“ konnten ihn die Jünger übersinnlich in diesem Formleibe sehen, erklärt Rudolf Steiner aus seiner eigenen geistigen Forschung dieses Phänomen, „denn er erschien im Geistleib, in dem Leibe, von dem Paulus sagt, dass er sich wie ein Samenkorn vermehrt und übergeht in alle Menschen.“[7]

Und in dem durch die Wunden an diesen Stellen besonders zusammengezogenen Lebenskräfte-Gewebe, „da waren zur Sichtbarkeit gebracht diese Wundmale, waren besonders dichte Stellen, so dass auch der Thomas fühlen konnte, dass eine Realität da ist.“ Auch habe durch die Macht des Christus eine Auflösung der genossenen irdischen Speisen unmittelbar durch die Lebenskräfte, ohne Mitwirkung stofflicher Organe erfolgen können.[8]

Die Auferstehung Christi im physischen Leibe ist die Auferstehung der wiederhergestellten geistig-physischen Formgestalt, die das Eigentliche des physischen Leibes ausmacht. Sie benötigt der Mensch, um an ihrem Spiegel immer mehr sein helles Ich- und Welt-Bewusstsein zu entwickeln. In der durch den Sündenfall den zerstörerischen Todeskräften anheimgefallenen Form wäre dies immer weniger möglich gewesen. Darauf gründet sich der Osterjubel, den auch Goethe in seinem „Faust“ den Chor der Engel ausrufen lässt:

„Christ ist erstanden
Aus der Verwesung Schoß.
Reißet von Banden
Freudig euch los!“

Daran kann jeder Mensch – wie könnte es anders sein – in dem Maße teilhaben, in dem er sich durch die Verbindung mit Christus immer mehr würdig macht, ein Abbild dieses Auferstehungsleibes des neuen Adams „anzuziehen“, wie es der Apostel Paulus formuliert.

Der Auferstandene heute

Das Erscheinen des Auferstandenen vor Menschen, wie es das Neue Testament schildert, ist kein einmaliges historisches Ereignis. Christus selbst hat vielfach seine „Wiederkunft“ vorausgesagt, die in den vier Evangelien, der Apostelgeschichte, den Apostel-Briefen und in der Apokalypse des Johannes von den verschiedensten Seiten beschrieben wird. Das kann auch gar nicht anders sein. Denn Christus hat nicht für wenige, sondern für alle Menschen den Tod besiegt. War es damals Gnade für die Christus nahestehenden Zeitgenossen, ihn in der Auferstehungsleiblichkeit wahrzunehmen, so muss es in der Zukunft Ergebnis der durch die Weiterentwicklung auftretenden Erkenntnis-Fähigkeiten von immer mehr Menschen werden.

Seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat eine wachsende Zahl von Menschen individuelle Begegnungen mit dem auferstandenen Christus bekundet. Man kann ihre Echtheit bezweifeln. Aber viele sind von eindrucksvoller Intensität und haben tief in das Schicksal dieser Menschen eingegriffen. Die Dunkelziffer solcher Erfahrungen wird weitaus höher sein, da oft aus Angst, verspottet zu werden, wenig Neigung besteht, anderen davon zu erzählen. Besonders häufig waren solche Erlebnisse während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, also in schweren Krisenzeiten, in Situationen der Not, Verzweiflung, Einsamkeit und Ausweglosigkeit. Von den Erlebnisberichten, die Hans-Werner Schroeder gesammelt hat[9], seien hier einige wiedergegeben.

Im Gefangenenkeller

Der dänische Schriftsteller Hans Heltoft schrieb 1946 in der Chronik der Kopenhagener Zeitung „Morgenbladet“ über sein Erlebnis in einem deutschen Gestapogefängnis. In einem modrigen Keller sind 500 Gefangene aller Nationalitäten mit Mattenflechten beschäftigt. Ein Aufseher tritt ein und prügelt einen Russen aus einem nichtigen Anlass zu Tode, schlägt immer weiter auf den leblosen, blutigen Klumpen ein.

„Jeden Schlag spürten wir Gefangenen an unserem eigenen Körper… ´Es ist genug`, rief ein polnischer Gefangener außer sich. ´Es ist genug´, wiederholten wir alle mit dumpfer Stimme… In demselben Augenblick trat Jesus in den Keller. Ich gehöre der Kirche nicht an und hatte Jesus nie zuvor gesehen. Und doch kannte ich ihn und merkte auch, dass auch die anderen ihn erkannten… Sein ganzer Eindruck ging einfach über unsere gewohnte Begriffswelt hinaus. Das einzige, was mir heute klar ist, ist das, dass dieser Jesus ein Etwas war, das ich nicht beschreiben kann, und doch zugleich ein gewöhnlicher Mensch. Und trotzdem ich außerhalb der Kirche stehe, muss ich sagen: ´Es war das Allergrößte, das wir je erlebt hatten und je erleben können.`
Und nun geschah gleichzeitig mit dem Eintreten Jesu folgendes: Der modrige Kellerraum wurde ganz verwandelt … über den Keller legte sich ein Farbton von Hellrot und Blau, und dazu breitete sich eine Sphäre aus, die einem das Gefühl des Friedens gab… Der Raum bis zur Decke schien mir so groß zu sein, dass man eine ganze Scheune hätte hineinbauen können … Jesus sah uns nicht an … er betrachtete nur den zerschlagenen Menschen zu seinen Füßen. Sein Gesicht strahlte eine Liebe aus, die nicht mit Worten ausgedrückt werden kann… Er beugte sich über den Russen und küsste ihm sanft die blutige, angeschwollene Wange.
Der Mann, den wir für tot gehalten hatten, öffnete das eine Auge. Das andere war vom Blute zugeklebt. Als er Jesus erblickte, leuchtete sein misshandeltes Gesicht in kindlicher Freude auf. Mit großer Mühe streckte er die eine Hand Jesus entgegen. Jesus nahm sie in seine beiden Hände, indem er sich ein wenig vorbeugte. Es war so unbeschreiblich schön, dass wir anderen unwillkürlich mit einem stillen Lächeln dastanden – auch der Aufseher.
Da sank der Russe zusammen, und der unsagbare schöne Ausdruck, der über der ganzen schimpfierten Gestalt gelegen hatte, verschwand. Jesus legte sanft die Hand des Russen an den Körper zurück und ging aus dem Keller. – Sofort war alles wieder wie zuvor.“[10]

In einer Berliner Stadtbahn

Heinrich Vogel schrieb im Leitartikel der Berliner Tageszeitung „Neue Zeit“ vom 19.11.1947 einen Bericht, den er im Bewusstsein der Ungeheuerlichkeit seines Unternehmens mit den Worten begleitete:„Ich wollte … nur eine kurze Geschichte erzählen, deren Wirklichkeit der Leser am Schluss so leicht bezweifeln kann, dass ich sie vorsichtshalber nur eine Legende nenne.“

In einer Berliner Stadtbahn sitzen drei Männer und eine Frau beisammen. Vogel sitzt als Fünfter etwas abseits in der Ecke. Die Rede ist von der deutschen Schuld. Der erste Herr versichert, er habe sich immer nur um sein Geschäft gekümmert; er habe von nichts gewusst; er sei immer völlig unpolitisch gewesen. Die Frau ergeht sich in einer Sturzflut unflätiger Schimpfworte: ob es denn jetzt viel besser sei? … Wenn es einen Gott im Himmel gäbe, könnte er sowas nicht zulassen … Man solle sich an die Anstifter halten … Der zweite Herr meint: Unsere einzige Schuld ist, dass wir nicht Selbstmord gemacht haben, dass wir zu den Überlebenden gehören. Nun überschrien sich auch die beiden ersten Sprecher zustimmend: „Ja, ja, das ist die Wahrheit, so ist es!

„Und da geschah mitten in die Stille hinein, die diesem einmütigen Ausbruch folgte, etwas überaus Seltsames, so ungeheuerlich und unbegreiflich, dass ich es fast nicht zu erzählen wage, weil es mir doch niemand glauben wird. Wenn ich berichte, was ich nun hörte, ja, und sehen musste, dann wird man sagen: Du dichtest und phantasierst, und obendrein so, dass man die Absicht merkt und verstimmt wird! Das darf mich aber nicht hindern, getreulich zu berichten, dass der Vierte (der dritte Herr), eine unscheinbare ärmliche Erscheinung, um die meine stille Frage die ganze Zeit über wie um ein Geheimnis kreiste, den Mund öffnete und auf eine unbeschreibliche, unwidersprechbare Weise nur fragte: ´Ist denn keiner schuld? – So muss ja Gott schuld sein` – und dann, nach einem Schweigen, fügte er hinzu: ´Ich bin schuld!`
In demselben Augenblick sah ich seine Hände und erkannte mit unbeschreiblicher Bestürzung, dass sie durchbohrt waren und die im Bahnhofslicht sichtbar werdenden dunklen Nägelmale blutrot leuchteten. Er stieg aus. Jener hagere ´Überlebende` aus der Ecke und ich folgten. Der Mensch, der die Schuld auf sich genommen hatte, war unseren Blicken plötzlich entrückt. Ich musste den Weggenossen anreden und sagte zu ihm nur: ´Haben Sie ihn auch erkannt?` Er antwortete: ´Ja, er ist der einzige Unschuldige.`“[11]

Im russischen Kohlenschacht

1951 in Workuta im nördlichsten Anthrazit-Revier der Sowjetunion, etwa 100 km südlich des Eismeeres und etwa 120 km westlich der Nordausläufer des Urals, im Schacht Nr. 1, genannt „Kapitalnaja“. Der Berichtende, Wolfgang Strauss, war dort als politischer Häftling.

„Ostergottesdienst unter Tage, in einem Kohlenschacht von Workuta am russischen Eismeer …, hinter dem Stacheldraht des Gulag. Ein Querschlag zwischen zwei Flözen war unsere Kirche. Wie kleine gelbe Punkte brannten die Grubenlichter an den Kumpelhelmen vor einer Ikone, die ein litauischer Häftling gemalt hatte. Düster und kalt war es in diesem Gebetssaal in gut 8 Meter Tiefe. Es roch nach Moder, Methangas, nassen Klamotten, Urin, ausgemergelt schweißtriefenden Häftlingsleibern, nach verwesenden Streckenbalken.
Doch es war Osternacht, und in mir war es hell. Um mich standen Kameraden und Genossen einer Leidensarmee, fast lauter Bauernköpfe. Plötzlich kam von hinten ein Mann und stellte sich neben mich. Ich wandte mich nicht um zu ihm, und doch hatte ich das Gefühl: Dieser Mann ist Christus, der Auferstandene. Schrecken und Neugier bemächtigten sich meiner, Seele und Körper überflutende Freude. Ich blickte auf meinen Nachbarn. Er hatte ein Gesicht wie alle anderen, die Augen ein wenig nach oben gerichtet, aufmerksam und still, aufmunternd lächelnd. Auch mich streifte sein Lächeln. Die Lippen geschlossen, aber nicht zusammengepresst. Die Hände gefaltet. Und gekleidet war er wie alle anderen Grubenarbeiter.
Wie kann denn der Christus sein, überlegte ich. Ein so ganz und gar einfacher Mensch? Unmöglich. Ich wandte mich ab. Aber kaum hatte ich seinem strahlenden Hungergesicht die Seite zugekehrt, als mich sofort wieder das Gefühl überkam, Christus und kein anderer stände neben mir. Abermals gab ich dem inneren Zwange nach, ihn anzusehen, und erneut erblickte ich sein Gesicht, das allen Gefangenen ähnelte, dieselben traurigen Züge. Züge eines Bekannten und doch Unbekannten. Als ich mich nach einem Vaterunser in 100 Sprachen erneut umwandte, war er verschwunden, der fremde stumme Kumpel. Ich suchte ihn noch lange, draußen in den Baracken, in der Kantine, im Umkleideraum, unter den Duschen, beim Zählappell und vor dem Lagertor. Doch ich habe ihn nie wiedergesehen. Er war verschwunden.
Seit jener Grubennacht weiß ich, dass der Glaube weltliche Gestalt annimmt. Am Ostertag begegnet uns Christus, nicht nur in anderen Menschen. Der Gekreuzigte und Auferstandene wandelt unter uns. Ich kann es bezeugen.“[12]

 

Anmerkungen

[1] Erster Korinther-Brief Kapitel 15, Vers 14

[2] Lukas-Evangelium Kap. 24, Vers 36-44

[3] Johannes-Evangelium Kap. 20, Vers 26-29

[4] Rudolf Steiner: Von Jesus zu Christus, Gesamtausgabe (GA) Nr. 131, Dornach 1974, S. 150

[5] a.a.O. S. 151

[6] a.a.O. S. 152

[7] a.a.O. S. 187

[8] Rudolf Steiner im Vortrag vom 9.1.1912 in GA-Nr. 130, Dornach 1977, S. 223 f.

[9] Hans-Werner Schroeder: Von der Wiederkunft Christi heute, Stuttg. 1991

[10] a.a.O. S. 224 f

[11] a.a.O. S. 289 f.

[12] a.a.O. S. 234 f

Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

158 Kommentare zu Der Gekreuzigte unter uns

  1. „Gott, das ist die Höhe, die Weite, die Breite und die Tiefe.“ Ein Zitat, das ich irgendwo einmal aufgeschnappt habe.

    Wer es richtig versteht, der muss allem, was exisitiert, eine äußere Form, eine mehr oder weniger raue Oberfläche und einen mehr oder weniger porösen Innenraum zugestehen.

    Das meint, alles sei im Grunde ein Schwamm, also ein dualer Raum, in welchem Zonen hoher materieller Dichte und Leerräume sich gegenseitig durchdringen.

    Das „Schwammprinzip“ hält die Natur vom Mikrokosmos bis in den Makrokosmos durch. Gleich, ob es gigantische Vakuolen im Kosmos gibt, zwischen denen sich die Materie vernetzt, oder ob man molekulare Netze und deren Zwischenräume betrachtet.

    Nichts besteht aus eindimensionalen Linien, die sich aus Perlen nulldimensionaler Punkte zusamensetzen. Es gibt keine zweidimensionalen Flächen, die glatt sind und sich aus Punkten aufbauen.

    Denn ein Punkt hätte eine unendliche Dichte und Masse.

    Wie man vielleicht einsieht, bringen uns geometrische Abstraktionen oft schon vom Wege ab und begründen eine Distanz zu natürlichen Verhältnissen.

    Ein Mengerschwamm, der im Volumen schrumpft, ist dabei nicht daran zu hindern, seine innere Oberfläche in Unendliche zu falten. Innere Unendlichkeit bei schrumpfender und schließlich verschwindender körperlicher Präsenz läßt sich mathematisch beweisen.

    Natürlich sind die Hohlräume in Schwämmen nicht leer, sondern als Resonanzräume mit schwingender Energie „gefüllt“. Der materielle Körper ist also von Energie durchdrungen und der Energiekörper von materiellen Strukturen durchsetzt. Des einen äußere Oberfläche ist jeweils des anderen innere.

    Die Reise vom Alpha zum Omega kamm man sich verdeutlichen, wenn man im Alphastadium sich einen materiellen Block vorstellt, der wenig innere Oberfläche hat und diesem einen hochfeinen Mengerschwamm gegenüberstellt, der eigentlich nur noch aus schwingende Energie und kaum mehr dichter Materie besteht.

    Im Omegastadium „sublimiert“ der Schwamm dann im Raume, wie feinste Zuckerwatte auf der Zunge schmilzt.

    Das Christentum ist vor dem Hintergrund der alten Lehre der Alchemie durchaus zu verstehen.

    In jeder Baumkrone künden immer feinere Verästelungen vom Bestreben der Materie, sich einerseits in dieser Welt entwickeln, diese aber andererseits auf dem Wege der Verfeinerung verlassen zu wollen, wie der Mengerschwamm.

    Hebung und Erlösung scheint der „Motor“ der Welt überhaupt zu sein.

    Warum sollten diese Prinzipien nicht in einem hoch entwickelten Menschen wie Jesus Christus sowohl zum personifizierten Ausdruck als auch zum Bewusststein gekommen sein?

    In diesem Sinne, frohe Ostern. Der ganz Kosmos scheint diesem Ereignis der Hebung und Erlösung wachsend entgegenzustreben. Und darin sowohl Sinn als auch Ziel zu finden.

    • @Hubi & WaltoMax

      Es müssten jetzt Mythen wie Supranaturalismus mit Konzepten wie dem Born-Heisenbergschen-Quantenidealismus verglichen und davon unterschieden werden. Die De-Broglie-Bohmsche kausale Quantenphysik und die erweiterte Quantenphysik makroskopischer Doppelzeitsinnigkeit, retardierend aus der Vergangenheit und avancierte aus der Zukunft, sind demgegenüber Modellbeschreibungen „natürlicher“, auch empirisch und labormässig erzeugbarer, Normalzustände, wie etwa der wandernde Oeltropfen, Walker, siehe Netz (Peter Ripolta) zeugen für die positive Möglichkeit von Zuständen, die gesamthaft, seit Parmenides, als „Natur“ beschrieben und gedacht werden. Supranatur ist demgegenüber eine unzulässige Hybridform, eine Vermischung von Metapher und Naturrealität.
      Der henologische Begriff des Pneumas/ Phantoms ist merkmalsreicher als Steiners Neoplatonismus.

      • Karl Bernhard Möllmann // 21. April 2017 um 12:28 //

        . . .
        Hubi hat zwar an DIESER Stelle noch nix geschrieben – aber der Quatschologe antwortet schon mal vorsorglich – voraus eilender Gehorsam, der Schreibstube sei’s geschuldet . . .
        .
        Und WAS verquasselt er Heute . . . ?
        .
        Hauptsache QUATSCH!
        .
        NICHTS Neues auf der bröckelnen Atlantik-Brücke . . .

  2. Die Reise von Alpha nach Omega, also von der tiefsten materiellen Gebundenheit zum sublimen Feinstoff ist nicht nur Grundlage zum Verständnis eines vertieften Christentumes.

    Dieser „Motor Mundi“ (der Beweger der Welt) wurde auch von Viktor Schauberger erkannt und zum „Antrieb“ seiner Maschinen gemacht.

    Ein solchermaßen vertieftes Christentum fände alo auch seine durchaus praktische Anwendung in der Schaffung einer neuen Zivilisation und Kultur.

  3. Lieber Herr Ludwig und lieber WaltoMax

    In allen Sprachen gibt es Berichte von in Notlagen geratenen und wunderbare Hilfen, etwa bei Selma Lagerlöf. Menschen erhalten in einer Nahtod oder Gefahrenlage Hilfe durch in Menschenform erscheinende Helfer. Manchmal nehmen, bei betroffenen Gruppen alle, manchmal nur einige, diese Erscheinung war. Sie kann sich als naher Verwandter, als Prophet oder Religionsgestalt, zeigen und immer schaffen diese, durch intelligible Helfer, bewirkten Begegnungen tiefen Zuspruch, Mut aber auch unmittelbare Hilfe, Kinder am Abgrund.

    Das Paulus aus diesen allgemeinmenschlichen Erfahrung dann einen Religionskult synchretisierte, der dann später zum römischen Staatskult ausgebaut wurde, ändert nichts an der Allgemeinheit dieser Erfahrungsmöglichkeit.

    Steiners Konzept des Phantomleibes ist eine Mischung aus Neuplatonik und Theosophie, er veränderte sein Konzept mehrfach. Im Lindenberg-Diskurs wurden inneranthroposophisch die Widersprüche seiner Darstellungen thematisiert und zurückgewiesen als eine Form von spätem Supranaturalismus.

    • Wie gesagt, verfügen wir in Europa noch über die geistigen Reserven, uns
      völlig zu erneuern.

      Ob dazu ein System – Zusammenbruch nötig ist, um die erforderlichen Freiräume zu schaffen, enzieht sich meiner Beurteilung.

      Von einer Reformierung des Systems und einem sanften Übergang ist m. E. eher nicht auszugehen.

    • Lieber Herr Conrath,
      was Sie im ersten Absatz schildern, ist von der Erscheinung des Auferstandenen zu unterscheiden. Es sind zwei verschiedene und auch unterscheidbare Dinge.

      Den „inneranthroposophischen Diskurs“, den Sie erwähnen, habe ich am Rande mitbekommen. Lindenberg konnte manche scheinbaren Widersprüche bei Steiner nicht auflösen und meinte dann, ihn mit einer gewissen unbemerkten intellektuellen Arroganz korrigieren zu müssen.

    • @Ludwig

      Die neuere Außernormalforschung, Freiburger Institut u.a., haben durch saubere Methodenanwendung zahlreiche offene Fragestellung aus dem bewegten 19. Jahrhundert mittlerweile experimentell gut nachweisen/ bestätigen können, u.a. zahlreiche telepathische oder telekinetische Vorgänge, auch Fluidphänomene. Viele Sinneswahrnehmungen können heute widerspruchsfrei als telepathisch dauerbegleitet theoretisch modelliert werden. Und da treffen sich dann kausale Quantenphysik und physiologische Normalleistungen. Leider sind alle diese Ergebnisse wenig bekannt, weil wir momentan von Kriegsverrückten regiert werden und uns von ihnen regieren lassen. –

      Kurz gesagt, so wie Angehörige kurzfristig leibhaft erscheinen können, fluide, unter Mitnutzung von Energie normal lebender Menschen oder Tiere, es gibt oft Kälteannomalien können Helfer Einzellnen oder Gruppen in Sonderlagen als Ihresgleichen oder als vertrauten Personen, Engeln, auch Tieren erscheinen. Die von Schröder herausgegebenen Fallbeispiele und die ursprünglichen Erfahrungen aus Schweden wurden bei Urachhaus publiziert. Sie beweisen nicht den römischen Christuismus, sondern die Verbundenheit der Menschen guten Willens mit einer geistigen Welt ohne festgelegten Beinamen. Ein interkulturelles Phänomen das uns alle das Staunen abnötigt und jede Religionsexklusivität überwindet.

      Und lieber Herr Ludwig, wir beide wissen doch, wie Steiner das, „ER“ ist für alle Menschen gestorben und auferstanden, wirklich gemeint hat, nur wenn die Menschen dieses Zugangsmodell akzeptieren. Da es sonst unbewusst ist, nehmen die anderen eben nur zweitklassig, indirekt notweise, an diesem exklusiven Osterdogma teil. So wie bei den Hebräern die Gojims alles zweitklassig mitbekommen. Ich stimme Hubi zu, diese Dogmen nicht mehr zu befördern. Der positive Anteil der Osterbotschaft kann/ darf/ muß – contra Paulus – von seinem Dogmenteil getrennt werden. Paulus wusste das, instinktiv und hatte die Immunisierung seiner Kirchengründung gleich mitgeliefert, bzw. seine ihn fiktiv geschaffenen Autoren.

      • hubi stendahl // 17. April 2017 um 22:07 //

        @conrath
        „Der positive Anteil der Osterbotschaft kann/ darf/ muss – contra Paulus – von seinem Dogmenteil getrennt werden. Paulus wusste das, instinktiv und hatte die Immunisierung seiner Kirchengründung gleich mitgeliefert, bzw. seine ihn fiktiv geschaffenen Autoren.“

        Vielleicht nicht einmal „instinktiv“ sondern im Auftrag. Wer weiß das schon. Sein Lebenslauf lässt jedenfalls nichts Gutes vermuten. Mittlerweile ist bewiesen, dass 14 seiner 21 Briefe gefälscht sind und einige ernstzunehmende Forscher selbst die restlichen 6 für tendenziell bearbeitet oder gefälscht halten:

        http://de.sci.theologie.narkive.com/ljoT5grL/alle-paulusbriefe-gefalscht

        Es wird einfach Zeit, dass wir uns von diesem religiösen Hokuspokus trennen und die wertvollen Ideen, die dem Konzept Jesus ohne Zweifel inhärent sind, zusammen mit den unterdrückten Informationen (Briefe, Botschaften und Evangelien (was ja nichts anderes als „Nachrichten“ bedeutet) für unsere weitere Entwicklung nutzen. Deshalb widerspreche ich vehement, dass die LEIBLICHE Auferstehung des Christus ein Alleinstellungsmerkmal hat und die Konzeption seiner Hinterlassenschaft dagegen unwichtig sei.

        Das Konzept der Wiederauferstehung findet sich in der Frühzeit beweisbar in der Beobachtung des Sonnenaufgangs (Auferstehung) und Sonnenuntergangs (Tod). Später hat man dieses Konzept im Feudalsystem auf Menschen bezogen, wie den Totengott Osiris der auch auferstanden ist. Auch im frühen Griechenland und in Indien gab es derartige Szenarien. Die heilige 12 ergab sich aus den Sternenkonstellationen die stets wiederkehrten. Daraus entwickelten sich die 12 Tierkreiszeichen, weil die Menschen damals besser in Bildern denken konnten als wir. Sie schlossen daraus, dass es einen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt gibt, was bezogen auf die Natur ja auch stimmt.

        http://www.aegypteninfo.de/glaube.htm

        Das Konzept aber das nicht nur Kant beeinflusste, ist in Wahrheit die eigentliche Sensation dieser Komprimierung antiken Wissens. Wer in der Lage ist, diese mit Arkanpflicht, (einer damals übliche Verschlüsselungstechnik) geschriebene Konzeption zu lesen, dem erschließt sich eine andere Welt. Eine soziologische und eine philosophische. Das fälschungsfreie Thomas Evangelium beginnt mit: „Dies sind die GEHEIMEN Worte des Thomas……“ Keinen interessierts. Nicht einmal, wenn in einem Logien Jesus sagt: Wer seinen Vater uns seine Mutter nicht hasst, wird Sohn einer Hure genannt werden“. Da kommen dann die wildesten Idiotien mit dämlichsten Spekulationen, damit das eigene Weltbild nicht zerstört wird, statt sich zu überlegen welche Funktionen Vater/Mutter/Hure haben könnten.

        Wann beginnen wir selbst zu denken und die sicher wertvollen Gedanken auch von Steiner zur Entwicklung zu nutzen, statt ständig nur zu rezitieren?

        Es geht hier weder um einen Ätherleib, noch um eine körperliche Wiederauferstehung. Es geht um das Problem des Zusammenlebens:

        Die Essener, griechisch Essaioi oder Essenoi, auf Lateinisch Essei oder Esseni war eine Volksgruppe, die im Gegensatz zu Jesus, dessen Auferstehung nie bezeugt wurde, Zeitzeugen sind und von einer Reihe von Historikern beschrieben wird:

        Plinius teilt mit, dass sie am Totem Meer leben und kein Geld verwenden.
        Philo von Alexandrien bezeugt die Lebensweise erweitert so:
        Sie lebten in Dörfern und mieden Städte, hatten weder Geld noch Großgrundbesitz, weder Schiffe noch Sklaven, stellten keine Waffen her, betrieben keinen Großhandel.

        Flavius Josephus wie folgt:

        Sie betrieben Philosophie, „liebten einander“ mehr als alle übrigen jüdischen Gruppen, lebten asketisch, lehnten Umgang mit Frauen (Sexualität) ab, lehnten Öl (Salbung) ab, trugen weiße Kleider,
        übereigneten beim Eintritt ihren ganzen Besitz der Gruppe, ein dazu Gewählter verwaltete den Gemeinbesitz, bewohnten keine besondere Stadt, sondern bildeten in jeder Stadt Gruppen, nahmen Waffen nur auf Reisen zum Schutz vor Räubern mit, beteten vor Sonnenaufgang, aßen nach Tischgebeten mittags und abends gemeinsam, betätigten sich als Heiler, lehnten das Schwören ab, außer ihrem Eid beim Eintritt, „Ungerechte zu hassen und mit den Gerechten zu kämpfen“,
        müssten ein Noviziat ableisten, würden bei Regelverstößen ausgeschlossen, befolgten den Sabbat streng, vergruben ihre Exkremente, seien bereit, für die Tora zu sterben (Märtyrer),
        glaubten an die Unsterblichkeit der Seelen zur Erlösung oder ewigen Strafe, Sie opferten Gott nicht, schlossen keine Ehen, besäßen keine Sklaven, trieben Ackerbau, hatten Priester als Verwalter.

        Der nächste Schritt wäre die fälschungsfreien Papiere zu Rate zu ziehen und die in Arkanpflicht hinterlassenen Informationen mit dem Wissen um die in der Nachbarschaft lebende Sondergruppe abzugleichen. Dann kommt man nicht umhin einen Kontakt mit der Jesusgruppe oder dieser Person, so es nicht die Essener selbst sind, als nahezu sicher anzunehmen. Fakt ist, dass die Lebensweise die einzige im seinerzeitigen Nahen Osten ist und räumlich eng beieinander war, die mit den Lehren weitgehend kompatibel ist. Z.B. Wenn ihr Geld leiht, tut es nicht auf Zinsen (sinngemäß aus dem Th. Evangelium). Oder nicht zu schwören u.s.w. Es gab lt. Nag Hammadi zu dieser Zeit 24 Sektenführer und die Jünger fragten ihn, warum sie gerade ihm hinterher laufen sollten. Er antwortete: Mit solchen Worten wendet ihr euch von dem Lebendigen ab und sprecht von den Toten.

        Lebendig war der, der verstanden hat, auferstanden ist. Tot sind die, die die geistige Entwicklung des Verstehens noch nicht abgeschlossen haben. Leider sind das auch heute noch fast alle.

        Dass die Essener danach untergingen lag nicht etwa an der Feudal-Herrschaft, die die Essener bestimmt nicht gerade liebten, sondern an der Tatsache, wie Sie und ich wissen, dass sie ohne Umlaufsicherung in die Liquditätsfalle gerieten. Dumm gelaufen.

        Auch wenn es das Programm im kollektiven Unbewussten nicht zu löschen vermag. Vielleicht fängt der ein oder andere an nachzudenken. Das wäre der Mühe wert gewesen.

      • Conrath // 19. April 2017 um 10:13 //

        @Hubi

        Könnten Sie noch etwas zur Umlaufsicherungskatastrophe und Mitteln der/ ihrer Abhilfe denkschreiben?

        Gibt es die nur beim Münz-Symbolgeld/ Kriegs-/ Projektanlagegeld oder auch bei den elementareren Geldformen der Gesellschaft, wie dem Ankreiden (offene Endbillanzverrechnung, horizontal)?

        Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Essenergemeinschaften eher die offenen Verrechnungen der jeweiligen zeitlich erreichtenÜberhänge, im Nachgang zur Leistungserbringung, bevorzugt und angewandt hatten.

        Sie grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 21. April 2017 um 12:42 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        .
        „Mittlerweile ist bewiesen, dass 14 seiner (Paulus) 21 Briefe gefälscht sind und einige ernstzunehmende Forscher selbst die restlichen 6 für tendenziell bearbeitet oder gefälscht halten:“
        .
        DASS ausgerechnet unser „Bildungs-Extremist“ Con ratlos eine FÄLSCHUNG nicht von einem ORIGINAL unterscheiden kann – sagt doch bereits ALLES über den wahren WERT seiner Wort-Onanie . . .
        .
        HIER liegt im Fundament verborgen WARUM Con ratlos regelmäßig URSACHE & WIRKUNG verwechselt – auch wenn er diese dramatische LERN-SCHWÄCHE hervorragend hinter Wischi-Waschi-Begriffen und unbekannten, weil unbenutzten FREMD-Worten versteckt & TARNT.
        .
        Aber irgendwann sollte auch der letzte Depp diese Pseudo-Bildung durchschauen – und als durch & durch faulen Zauber entlarven!

  4. hubi stendahl // 17. April 2017 um 15:36 // Antworten

    Lieber Herr Ludwig,

    an einem Ostertag, der ja im 21. Jahrhundert nicht nur ein Tag der Auferstehung Christi für Gläubige ist, sondern auch ein Tag, an dem man sich einer langen Kultur erinnern sollte, die nicht unbedingt mit Religion zu tun hat, kann man auch mal eine kleine „Gute Nacht – Geschichte“ lesen. Schließlich lesen wir gerade in den heutigen Zeiten auch genug Märchen, die leider meist schlecht ausgehen.

    Ich kann nur hoffen, dass auch die Mitleser verstanden haben, dass es sich um eine Zusammenstellung handelt, gerade so wie heute, die die redaktionell mehrmals überarbeitete Bildzeitung der Antike, die Bibel und die Ideen von Rudolf Steiner zur Grundlage hat.

    Eine Kommentarfunktion wäre zu kurz, um die nach einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung zusammengestellten Puzzles aus der „Bildzeitung“ zu widerlegen, deshalb nur soviel:

    Zitat:
    „Die physischen Stoffe sind aus der Natur entnommen und kehren in diese zurück. Sie könnten von sich aus jedoch niemals eine menschliche Form annehmen. Darauf hat Anfang des vorigen Jahrhunderts Rudolf Steiner mit logischer Stringenz hingewiesen. “

    Mit anderen Worten. Die Information um den Bauplan Mensch zu erstellen muss irgendwo herkommen.

    Liest sich, als hätte Rudolf Steiner in Analogie zu seinem Nachnamen den „Stein der Weisen“ gefunden. Dem ist aber nicht so. Die alte griechische Philosophenschule wusste es ebenso, wie die indischen Philosophien weit vor Jesus von N.

    Hätten nicht wenigstens die 6 wichtigsten Historiker die als Zeitzeugen bekannt sind, etwas von einer „Auferstehung“ wissen müssen und dies der Nachwelt hinterlassen? Das wäre doch eine Sensation gewesen. Selbst von einem Jesus ist weit und breit nichts zu finden. Ganze dreimal ist ein „Christus“ erwähnt, der nicht einmal in Bezug zu bringen ist. Alles steht und fällt mit der Bibel, die nach jahrhundertelangem Streit um die Deutungshoheit und etlichen Hizufügungen, Fälschungen sowie redaktionellen Bearbeitungen 325 n.Chr. von Konstantin bzw. den 2000 abgesandten abgehakt wurde.

    Leute, wenn sich im 21. Jahrhundert selbst gebildete Menschen noch so hinters Licht führen lassen, ist es kein Wunder, dass die Menschen seit tauenden Jahren als Schafe auf der Weide der „Götter“ grasen.

    Lieber Herr Ludwig, es ist nicht die Auferstehung (Erleuchtung) die Jesus 2.000 Jahre hat überleben lassen, sondern das Konzept, entfernt man die Lügen, Bearbeitungen und Hinzufügungen, dass entschlüsselt gehört. Dazu müssten zunächst alle Evangelien die es nicht in die Bibel geschafft haben und nachweislich größtenteils nicht bearbeitet wurden auf den Tisch. So wie der Nag Hammadi Kodex,(wieder)-gefunden nach dem Tod Steiners, in dem u.a. das Philippus Evangelium enthalten ist, in dem er sagt:

    „Etliche sagen: Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden. Sie irren. Denn er ist zuerst auferstanden (Anm. erleuchtet worden, modern: hat den Durchblick bekommen) UND DANN GESTORBEN.“

    Es ist natürlich auch im 21. Jahrhundert schwer für die Menschen diesen Archetyp, der die Wissenschaft auf der Spur ist, hinter sich zu lassen. Deshalb will ich hier niemandem seinen GLAUBEN nehmen oder beleidigen. Wer es toll findet, einem nachweislich gefälschten Buch und selbsternannten Propheten hinterherzulaufen, möge sein Seelenheil darin finden. Er kann auch nach ie vor seinen 12 Aposteln, die es nie gab, glauben, statt der historischen Spur, der in den Kosmos führt (12 Tierkreiszeichen) zu folgen. Ich für meinen Teil nehme gerne historische Zeugnisse der Ägypter, indischen Veden oder babylonischen Kultur zum Gegenstand um festzustellen, dass sich die damaligen Menschen interessanterweise einen anderen Zugang zu quantenphysikalischer Vorgänge verschaffen konnten. Als Wirkung dabei aber ungewollt Kulte erfanden die dazu führten, dass sie sich seit tausenden von Jahren die Köpfe für die Deutungshoheit einschlagen.

    Wenn heute (beispielhaft) Dr. Mario Beauregard von der Uni Montreal beweisbare Antworten auf die Frage, wie Bewusstsein die Realität verändert, findet oder Dr. Rupert Sheldrake mit umfassenden Labor und empirischen Untersuchungen nachweist, dass wir auf nicht materielle Weise, ob Tier, Pflanze oder Mensch miteinander verbunden sind, dann warte ich mit Spannung darauf, was wir in den nächsten Jahrzehnten noch herausfinden ohne uns wegen Religionen die Köpfe einzuschlagen und uns auf ein paar Ziegenhirten verlassen, die in irgend einer Höhle einem Gott begegnet sein wollen. Jeder denkende Mensch würde fragen, warum so was stets in der Historie passierte, er aber nie Zeitzeuge werden konnte. Je weiter entfernt, desto glaubwürdiger, Je älter und mystischer desto wahrer?

    Hätte Jesus von Nazareth die in die Bibel eingeflossenen verdrehten Evangelien, die nachweislich keine Zeitzeugnisse sind, sehen können und darauf nachträglich Einfluss nehmen können, er hätte sie in den Orkus der Geschichte geschickt. Denn alle ungefälschten Papiere die gefunden wurden, stehen häufig diametral zu den Aussagen in der Bibel. Deshalb haben Sie es auch nicht dort hinein geschafft. Das wird mit einem solchen Artikel einfach ausgeblendet. Man nennt das auch Verblendung oder Programm des kollektiven Unbewussten.

    Wenn wir den Sprung in die nächste Dimension des Denkens schaffen wollen, dann sollten wir uns schleunigst von allen Archetypen, die sich in unser Unbewusstes geschlichen haben ausmerzen und den vielen Nachfolgern Jesus zuhören, die sich längst auf dem Weg zur Synthese mit ihm befinden, statt den Verstand auszuschalten.

    Z.B. Ami Goswami, Quantenphysiker der Uni Oregon, der Spiritualität und Quantentheorie versucht zu vereinen. Erst wenn wir die Religionen in vorliegender Form hinter uns gelassen haben, können wir mit dem Aufbau einer neuen Welt beginnen. In dieser werden wohl nur noch das echte Buddha Konzept, einige wenige Philosophen und das echte Jesus Konzept Platz haben. Mit dem religiösen Unsinn seit Aton (eigentlich seit der Arbeitsteilung) haben die allerlei Sekten genug zerstört, zumal es dem wahren Jesus Konzept, wie es im Thoams Evangelium nachvollziehbar ist, nicht gerecht wird.

    Eine Stunde und 17 Minuten Ami Goswami in deutsch mit weitestgehender „Erleuchtung“:

    • Lieber Herr Stendahl,
      vielen Dank für die Mühe Ihres langen Kommentares.

      Es ist schade, dass Sie nicht auf die Argumentation mit der Formgestalt des physischen Leibes, die R. Steiner auch als übersinnlich wahrzunehmendes „Phantom“ bezeichnet, inhaltlich eingehen, sondern in eine allgemeine Bibelkritik, an der ja auch einiges berechtigt ist, und in die Gefilde der Quantenphysik ausweichen.

      Die Auferstehung in Wahrheit als eine Erleuchtung darzustellen, geht an der Sache vorbei und verkennt die Bedeutung des physischen Leibes für die Entwicklung des Menschen und der Menschheit, um die es ja geht. Und die steht und fällt letztlich mit der Wiederverkörperung des Menschen, in der sich erst eine individuelle Entwicklung durchgehend vollziehen kann.

      Der physische Leib hat seine Bedeutung dadurch, dass der Mensch nur in ihm, in seinem Spiegel sozusagen, zum Bewusstsein seiner selbst und der Welt erkennend erwachen kann. Das erleben wir ja jeden Morgen beim Aufwachen. Dies wird aber in dem Maße immer weniger möglich, in dem die reine ursprüngliche menschliche Form der Verzerrung und Zerstörung anheimfällt, wie es durch den Sündenfall, die „Sonderung“ von der göttlichen Welt, allmählich geschehen ist.

      Von der Perspektive derjenigen Seite aus, welche die Entwicklung bewirkt, musste also eine Wiederherstellung der reinen Formgestalt des physischen Leibes erfolgen, damit die Menschen in den folgenden Inkarnationen überhaupt wieder physische Leiber vorfinden, die ihnen eine Weiterentwicklung zu immer höheren Bewusstseins- und Entwicklungsstufen ermöglichen.
      Man muss das Ganze in diesem großen Zusammenhang sehen.

      Auf diesen kurzen Gedankengang will ich mich hier beschränken.

      • Conrath // 19. April 2017 um 10:33 //

        Herr Ludwig,

        ihre Antwort auf Hubi mit einem autochthonen Phantombegriff Steiners begründen zu wollen, ist contra zu den Ergebnissen und Beiträgen der Religionswissenschaften und der Altphilologen. Die gleiche Begriffsignoranz findet sich auch schon bei den frühen Exegeten der steinerschen Summe. Unabhängige Theologen wie Rittelmeier und Lauenstein, ich nenne die nur zur Auswahl, konnten wenigstens den Zusammenhang bis Philon von Alexandria oder Proklus selbstständig rezipieren und erwägen. Sie scheinen aber diese Begriffsbildungen der reifen Henologie überhaupt nicht zu kennen. Das theosophisch gemodelte steinersche Konzept von Phantom und Pneuma ist bereits als historisch regressiv nachzuweisen. Sie erwähnen wichtige Einzelbegriffe und springen dann zu Gegenwartsliteratur, die eben interkulturell, wie auch historisch-kritisch erheblich umfangreicher ausgedeutet und gelesen werden kann und sogar muß, in Hinblick auf Ihren Totalisierungsansatz. Christuismus oder geistige Umnachtung, bestenfalls Vorstufe um wieder zum Christuismus zu kommen. Damit aber enthält Ihr Beitrag alle klassischen Elemente einer sektiererischen Immunisierung gegen ein breiteres, wie tieferes Allgemeinverständnis, auch einer spirituellen Weltordnung.

        Lassen Sie uns Details des, von Ihnen leider gescholtenen, Lindenbergdiskurses doch führen und nicht nur abwertend ‚ü b e r‘ ihn hinwegverhandeln.

        Sie grüßend

        Die Christengemeinschaftsdogmatik ist mir intim bekannt, immerhin habe ich eigene Kirchenbauerfahrungen und intensive Diskurse auf innersynodaler Arbeitsebene, mehrfach in Hannover, geführt, bin da also kein unwissender oder gar böswilliger, Zaungast.

      • Falkenauge // 19. April 2017 um 12:46 //

        @Conrath
        „ihre Antwort auf Hubi mit einem autochthonen Phantombegriff Steiners begründen zu wollen, ist contra zu den Ergebnissen und Beiträgen der Religionswissenschaften und der Altphilologen.“

        Sie greifen wortreich daneben. Mit „Phantom“ deutet Steiner nur mit einem anderen Wort auf die Formgestalt des physischen Leibes hin, was ich nebenbei erwähnte. Damit begründe ich überhaupt nichts. Sie machen phantasiereich ein eigenes Thema daraus.

        Es kommt mir auf die übersinnliche Kraftgestalt der Form des physischen Leibes an, die zentrales Thema meines Artikels ist und auf die weder Sie noch Hubi Stendahl überhaupt eingegangen sind. Die Frage danach stellt sich schon unabhängig von der Bibel und materialistischen „Religionswissenschaften und Altphilologen“ aus Gründen der Logik und unbefangener Beobachtung. Also ich denke selbst und bringe dieses Phänomen der Formgestalt des Leibes, das sich schon im fast völligen Stoffaustausch nach sieben Jahren dokumentiert, zur Auferstehung Christi in Beziehung.

        Weil ich mich darauf beschränke, behaupten Sie „Damit aber enthält Ihr Beitrag alle klassischen Elemente einer sektiererischen Immunisierung gegen ein breiteres, wie tieferes Allgemeinverständnis, auch einer spirituellen Weltordnung“. Das ist derart absurd und infam, dass ich es mir nur mit einer völligen Abwesenheit von klaren Begriffen erklären kann, die mit scheinwissenschaftlicher Wortakrobatik nur verdeckt wird.

      • Conrath // 19. April 2017 um 14:16 //

        @Ludwig

        Mit Ihrer generellen Pauschalbeurteilung der „materialistischen“ Religionswissenschaften und Altphilologie haben Sie bereits den Dissidentenstatus verwirkt und bekennen sich sektiererisch immunisierend zu der einen Steinerschen Wahrheit, die es aber nichtmals anthrointern gibt. Sie müssten wissen, dass meine Kenntnisse der verschiedenen Diskurse nicht nur marginal sind. Steiner liefert mindestens drei, wenn nicht noch mehr verschiedene Begriffe zu der einen Diktion von der physiologischen Form des lebendigen Leibes. Sein Konzept ist aus Scholastik und Theosophie amalgamiert, insbesondere entnahm er vieles von C.G. Harrison. Spätestens ab der „Okulten Physiologie“ seines Spätwerkes führt er dann den Begriff weiter aus, ohne jedoch an die ältere Henologie heranzureichen. Der bis heute offene Nervendiskurs legt davon Zeugnis ab und es gibt viele inneranthroposophische Konzepte, etwa von Valentin Tomberg, dem russländischen Dissidenten mit ganz eigenen Begriffsbildungen usw…

        Nein, erweisen können Ihre Aufschlüsse und Behauptungen hierzu nur eine starke Apologetik, mehr nicht.

        Ich wünsche mir, Sie finden wieder zurück zur Sachkritik und unterlassen persönliche Zuschreibungen, das macht den Begriffs- und Denknotstand, nicht nur der Anthroposophie, sondern der gesamten Gegenwart, nämlich um keinen Deut besser. Und Herr Ludwig, es wäre nicht OT wenn ich diese Punkte detailliert aufführe, sobald ich wieder in der Nähe meiner Arbeitsbibliothek bin, mit vielen diesbezüglichen Exzerpten.

        Warum qualifizieren Sie die begriffssauberen Untersuchungen Lindenbergs so herab?

        Sie, in erkenntnissuchender Grundstimmung, grüßend

      • Zitrone // 19. April 2017 um 14:43 //

        @Conrath

        War es nicht Valentin Tomberg, der den Versuch unternahm, die Anthroposophie
        in katholisches Fahrwasser zu führen?

        Für Kenner der Materie, ist es ja auch nichts neues, wie von Seiten der
        Jesuiten die Unterwanderung der Anthroposophie betrieben wird.

        http://www.lochmann-verlag.com/nr._57_katholische_anthroposophie.pdf

      • Falkenauge // 19. April 2017 um 20:53 //

        @Conrath
        „Mit Ihrer generellen Pauschalbeurteilung der „materialistischen“ Religionswissenschaften und Altphilologie haben Sie bereits den Dissidentenstatus verwirkt und bekennen sich sektiererisch immunisierend zu der einen Steinerschen Wahrheit, die es aber nichtmals anthrointern gibt.“

        Die Religionswissenschaften sind seit Irenäus von Lyon bis heute natürlich materialistisch, d.h. sie interpretieren die Bibel weitgehend von der irdisch materiellen Welt aus, Sie auch. Desgleichen die Altphilologen mit ihrer Interpretation der altsprachigen Texte. Das kann auch gar nicht anders sein, da es im Zuge der allgemeinen Reduktion des Bewusstseins auf die physische Welt liegt. Weil ich dieser Auffassung bin, habe ich also „bereits den Dissidentenstatus verwirkt“. Eine tolle Logik.
        Wenn Sie mit Dissidentenstatus meinen Austritt aus der Anthroposophischen Gesellschaft meinen – wie kann ich den verwirkt haben? Ich bin noch immer außerhalb dieser Gesellschaft und stimme mit ihr noch immer nicht überein. Und als ein in Widerspruch zur Anthroposophie Stehender habe ich mich nie empfunden.

        Sie bestätigen also nur, dass Sie unklare, verwaschene Begriffe verwenden. Erst recht, wenn Sie meine Auffassung als Zeichen dafür werten, dass ich mich damit „sektiererisch immunisierend zu der einen Steinerschen Wahrheit“ bekennen würde. Welche „eine Steinersche Wahrheit“? Die Reduktion des Bewusstseins auf die physische Welt? Das ist noch nicht mal die alleinige Erkenntnis Steiners, sondern eine auch von anderen konstatierte allgemeine Entwicklungstatsache. Es ist also logisch nicht begründet, was Sie schreiben, sondern einfach erneut infam.

        „Steiner liefert mindestens drei, wenn nicht noch mehr verschiedene Begriffe zu der einen Diktion von der physiologischen Form des lebendigen Leibes. Sein Konzept ist aus Scholastik und Theosophie amalgamiert, insbesondere entnahm er vieles von C.G. Harrison. Spätestens ab der „Okulten Physiologie“ seines Spätwerkes führt er dann den Begriff weiter aus, ohne jedoch an die ältere Henologie heranzureichen.“

        R.Steiner liefert erkenntnisthzeoretisch genau gesprochen nicht mindestens drei verschiedene Begriff, sondern verschiedene Wortbezeichnungen, mit denen er von verschiedenen Gesichtspunkten aus auf denselben Begriff hindeutet. Denn, wie er in der „Philosophie der Freiheit“ treffend schreibt, kann „was ein Begriff ist, (…) nicht mit Worten gesagt werden; Worte können nur darauf hindeuten, dass man Begriffe habe.“

        Insofern gibt es auch nicht verschiedene Begriffe aus Scholastik, Theosophie und C.G.Harrison zu „amalgamieren“.
        Wer solche Behauptungen aufstellt, offenbart sich als böswilliger Gegner von Steiners übersinnlichem Erkenntnisanspruch, mit dem die ganze Anthroposophie steht und fällt. Denn Sie wissen ja sicher, dass sich Steiner gegen solche Behauptungen immer wehement gewehrt und betont hat, dass er nur Ergebnisse seiner eigenen übersinnlichen Forschung darstellt, die er dann erst nachsträglich mit anderen Strömungen und Urkunden (wie z. B. die Bibel) in Beziehung setzt.
        Also es handelt sich bei der Formgestalt des physischen Leibes um einen Gegenstand übersinnlicher Wahrnehmung, für den Steiner durch verschiedene Wortbezeichnungen im Zuhörer und Leser einen möglichst vollsaftigen Begriff entstehen lassen will.

        Übrigens gehören die Vorträge über „Okulte Physiologie“ nicht zum Spätwerk. Sie wurden wie die Vorträge „Von Jesus zu Christus“ 1911 und noch vor diesen gehalten. Und dass Sie den Begriff „Henologie“ hier auch unpassend verwenden, will ich nicht weiter ausführen.

        Man fragt sich, welche schillernde Rolle Sie hier spielen.
        Meine Stellungnahmen zu Ihren vielfach assoziativen Ergüssen sind damit jedenfalls abgeschlossen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 21. April 2017 um 13:03 //

        . . .
        ZITAT @ Falkenauge: (an „Conrath“ gerichtet)
        .
        „Man fragt sich, welche schillernde Rolle Sie hier spielen.“
        .
        DAS hatte ich mich auch mal vor einigen Wochen gefragt – als Conrath Interesse an Hubbard HEUCHELTE – so wie er hier & heute Interesse an Steiner HEUCHELT . . .
        .
        Ich bin auf sein Ansinnen eingegangen, habe ein paar Mal am Telefon mit ihm gequatscht & ein paar Mails ausgetauscht.
        .
        Mein persönliches Fazit:
        .
        ECHTES Interesse = Fehlanzeige.
        .
        Conrath hat ein festgefügtes Weltbild aus Beton – welches den politischen Interessen USRAELS & ihrer Atlantikbrücke alle Ehre macht!
        .
        ALLES angebliche Interesse an NEUEM & AKTUELLEN FORSCHUNGEN ist 100 Prozent geheuchelt – also LÜGE!
        .
        Conrath ist ein bestens ausgebildeter KAMPF-SCHREIBER des Establishments – der einzig & allein für seine politische Agenda „arbeitet“ – ALLES DRUM HERUM IST REINE SHOW!
        .
        Es ist also vergebliche Liebesmühe – Con ratlos was vom GEISTIGEN Universum und von der Beziehung KÖRPER, SEELE & GEIST verklickern zu wollen – denn er befindet sich mit voller ABSICHT im KRIEG gegen diese AUFKLÄRUNG.
        .
        Weiter mit Jäätelötötterö:
        .
        „Der Coni (kein Christian Klar-Name ) muß sich wirklich offenlegen, wieviel er für seinen Dummschwätz von der Angie & Herrn Di Misere bekommt im Monat–wenn er Foren ausfurzt wie eine Kerze. Ein Foren Ausfurzer—das ist eine neue Beruftsbezeichung. Früher da hieß das Brunnenvergifter. Berufs-Denunziant“
        .
        „BRUNNEN-VERGIFTER“ (copyright: „Jäätelötötterö“) trifft es mit einem allgemein verständlichen, deutschen Wort – am besten!
        .
        Ich persönlich würde es um ein Wort erweitern:
        .
        „GEHEIMER BRUNNEN-VERGIFTER“
        .
        Noch Fragen?

    • Wenn schon von Theochemie die Rede ist, dann ergänzen Sie alle Ihre Kenntnisse besser noch um die Theomatics
      http://biblenumerics.com/home.html
      und dann mit einem tiefen mathematisch orientierten Verständnis der Bibel, der Heiligen Schrift, damit Sie nicht immer nur wie ein Blinder von der Farbe reden.
      https://www.youtube.com/watch?v=3_2T47PAIkM
      Wenn diese Dinge niemals bis nach Deutschland gelangten, spricht das sicher nicht für ein ernsthaftes Interesse an Jesus Christus, der DER zentrale Inhalt der Bibel ist und nicht irgendeiner Natur-Philosophie, die sich Ihm mit vereinnahmenden, ergo entstellenden, also letztlich sinistren Absichten nähert.
      https://www.youtube.com/watch?v=m37dpuO3mx0
      The Work of Dr Ivan Panin Provides Irrefutable Evidence Of The Authority Of AV/KJV

      Meine lieben Diskutanten, es ist schon eine Blamage, wie Sie alle (die es betrifft) der von Ihnen selbst geforderten Beweisführung auf der anderen Seite „Krieg mit einer Ausrottungswaffe“ seit Ostersonntag allem Anschein nach gezielt ausgewichen sind und genau das bestätigen, was ich dort behauptet hatte: Dröhnendes Schweigen, Con-ratlos, wo man endlich was dazulernen und deshalb seine eigene Position als haltlose Phantasterei erkennen und zur Disposition stellen müßte, um neu anfangen zu können.
      Das gilt ebenso für hubi, der hier mit großem Anspruch auftritt, ohne – wie ich leider deutlich sagen muß – überhaupt die mindeste Ahnung zu haben von den Dingen, über die er sich stets antibiblisch und antichristlich verbreitet.

      Mit den hier eingestellten Materialien, die für Sie alle mit 98%iger Wahrscheinlichkeit absolut neu sind, verteidige ich all das, was unsere abendländische Kultur zu dem gemacht hat, was sie im besten Sinne war und zur Ausformung eines Christenmenschen zu leisten versucht hat.

      Niemand braucht mich an den Mißbrauch der christlichen Religion in der katholischen und schließlich auch in der protestantischen Kirchengeschichte zu erinnern – ist alles bekannt. Denn darum geht es hier nicht.
      Worum es vielmehr geht, das sind die Wurzeln des christlichen Glaubens, die hier permanent verwässert, entstellt, verdreht, verleumdet und zum Vorwand für sinnentleerte Wortakrobatik genommen werden. Klipp und klar formuliert:

      Es geht um den Nachweis der Bibel, der ganzen Heiligen Schrift At und NT,
      1. als des verbal inspirierten Wortes Gottes
      2. als einer unwiderlegbaren EINHEIT, die ja von dem exilierten Deutschen mit absurdesten Häresien massiv in Frage gestellt worden war. Andere haben sich dem angeschlossen.

      Es hat sich einst ergeben, daß mich bestimmte Themen zu Geolitico geführt haben. An den Diskussionen hab ich über längere Zeit mit großem Interesse teils nur lesend, teils selbst aktiv immer wieder einmal teilgenommen. Deshalb scheint es mir nun angesichts der österlichen Thematik erst recht geboten, hier den genuin christlichen Standpunkt und seine Grundlagen einzubringen.

      Damit verfolge ich nicht das Ziel, hier jemanden zu missionieren – das sei deutlich angemerkt -, sondern Sie alle auf den nötigen Kenntnisstand über das Buch der Bücher zu bringen, DEN „Bestseller“ in der westlichen Welt. Denn Ihrer Diskussion mangelt es an einem wirklich tiefgreifenden Verständnis ihres Hauptgegenstandes.

      Für die Hausfrau tut es mir leid, wenn sie vllt wegen der englischen Sprache ausgeschlossen bleibt; aber mir ist keine Übersetzung dieser Materialien bzw. Youtubes ins Deutsche bekannt. Bis Ostersonntag konnte ich mir ziemlich sicher sein, daß die Adressaten auf der erwähnten anderen Seite alle des Englischen mächtig sind.

      • hubi stendahl // 18. April 2017 um 22:09 //

        @Johnny

        Zitat:
        „Niemand braucht mich an den Missbrauch der christlichen Religion in der katholischen und schließlich auch in der protestantischen Kirchengeschichte zu erinnern – ist alles bekannt. Denn darum geht es hier nicht.“

        Die Indianer, mit Ihren Naturreligionen hätten jetzt wahrscheinlich gesagt: Hugh, ich habe gesprochen.

        Eine Antwort indes sind Sie schuldig geblieben.

        Wenn Sie statt Emotion, ihren von Gott gegebenen Verstand wieder einschalten, dann beantworten Sie mir bitte einmal, wie Sie die Aussage Jesus „An den Früchten sollt ihr Sie erkennen“ interpretieren, warum Sie die Auswirkungen des religiösen (nicht kulturellen) Christentums auf die Menschheit mit ihren vielen Millionen Toten für nicht diskutierwürdig halten.

        Und wenn wir schon mal dabei sind, beziehen wir uns auf die im Artikel erwähnten angeblichen Aussagen von Menschen namens „Lukas“ und „Johannes“, die weder als Personen identifiziert sind, noch als Zeitzeugen bekannt sind. Irenäus von Lyon, als erster Verfasser einer Abhandlung hierzu, schrieb sie 180 n.Chr. und erfand den Namen Lukas, der angeblich Arzt gewesen sein soll.

        Vielleicht versuchen Sie´s mal mit Argumenten jenseits von Glauben. Oder wenigstens mit einer logisch, stringenten Aneinanderreihung von Ereignissen. Ich werde Ihnen dann mit der historisch beweisbaren Idee der Auferstehung seit 5.000 Jahren ab Osiris (aus Ägypten und Babylon), der Bedeutung der Zahl 12 (Jünger) in der Geschichte der westlichen Hemisphäre und den Tierkreiszeichen sowie den notwendigen 3 Tagen Ruhezeit, die bis zur „Auferstehung “ nötig war, erzählen. Was eine Auferstehung ist, können wir dann auch noch diskutieren. Aber erst, wenn Sie die Bereitschaft haben, für diesen Zeitraum Ihre Programmierung aufzugeben. Versprochen?

        Erkundigen Sie sich doch mal nach den Interessen von Irenäus von Lyon und warum er z.B. die Lukas Geschichte so erfindet, wie er sie erfand. Aber bitte die Emotion zurückdrängen und den Verstand einschalten.

      • Falkenauge // 19. April 2017 um 10:47 //

        @hubi stendahl
        „Und wenn wir schon mal dabei sind, beziehen wir uns auf die im Artikel erwähnten angeblichen Aussagen von Menschen namens „Lukas“ und „Johannes“, die weder als Personen identifiziert sind, noch als Zeitzeugen bekannt sind. Irenäus von Lyon, als erster Verfasser einer Abhandlung hierzu, schrieb sie 180 n.Chr. und erfand den Namen Lukas, der angeblich Arzt gewesen sein soll.“

        Wenn Lukas und Johannes als Zeitzeugen weder bekannt noch identifiziert sind, wie Sie meinen, ist damit nicht bewiesen, dass es sie nicht gegeben hat.
        Und woher wissen Sie, dass Irenäus von Lyon recht hat? Seine Behauptungen, mehr sind es nicht, passen halt in ihre materialistisch tingierten Vorstellungen, aus denen Sie Ihre Evangelienkritik zusammenstellen. Auch diese muss der Kritik unterzogen werden, wozu hier aber nicht der Raum ist.

        Das Christentum hat sich auch nicht durch äußere Urkunden und Geschichtsschreibung ausgebreitet, sondern durch die Kraft der übersinnlichen Tatsachen, durch das Wirken Christi in den Seelen der Menschen selbst. Und das wird auch in der Zukunft so sein.

        Die zentralen Tatsachen des Christentums sind übersinnlicher Natur: das Wirken des Gottes Christus im Menschen Jesus von Nazareth. Nur unter diesem Gesichtspunkt sind die Evangelien zu verstehen.
        Auch Ursprung und Authentizität der Evangelien lassen sich nach 2000 Jahren letztlich nur auf übersinnlichem Wege feststellen. Womit wir am entscheidenden Punkt sind: der Notwendigkeit znd Möglichkeit übersinnlicher Erkenntnis, die über den Glauben und physisch-materielle Erkenntnis hinausgeht.

      • Conrath // 20. April 2017 um 15:53 //

        Lieber Johnny,

        lassen Sie uns vielleicht auch in der nächsten oder ü.n., KW telefonieren, Sie werden dann sehen, mir geht es nicht darum, einen Materialismus durch den nächsten auszutauschen oder dieses mit dem Idealismus zu machen, sondern die eigenen Möglichkeiten mit denen der geistigen Welt zu verbinden, ohne jeden Exklusivitätsbrimbambrorium.

        Sie grüßend

      • @Johnny schreibt:
        „Es ist bloß eine von vielen Spielarten des heidnischen Mutter Erde-Glaubens, den auch die Grünen mit Ihnen teilen… es ist einfach jenseits aller Kritik, Rosi zu behaupten, der Mensch stünde nicht über anderen Phänomen der Natur, auch nicht über den Tieren.“

        Fällt Ihnen etwas auf:
        Das zehnte Gebot:
        „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.“

        Am Text ist zu erkennen, dass hier eine Auflistung der SACHEN von Ihrem Gott erfolgte, der klar erkennbar mit einem männlichen Menschen plaudert.

        Wertet Ihr männlicher Gott zusammen mit seinen männlichen, gehorsamen Menschen alle weiteren in der Auflistung genannten Sachen gleichwertig ein? Sowohl das Weib als auch das Vieh als auch alles, was dein Nächster hat, scheint die gleiche Wertigkeit zu besitzen. Jetzt wird mir klar, welcher verdrehten Logik Sie folgen, da ich als Weib, also als Sache, ohnehin nicht auf Augenhöhe mit Ihnen, als göttlicher Mann, diskutieren kann.

        Und aus dieser Grundeinstellung wird einem klar, warum Grüne, Katholiken und Protestanten zusammen vor einem Kölner Hotel stehen und mit verdunkeltem Gehirn den Neocons dabei behilflich sind, das islamische Chaos zu unterstützen.

        „Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch und tut mit ihnen, was euch gefällt“ (1. Mose 19.8).

        „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männer unter wie dem Herrn, denn der Mann ist das Haupt der Frau.“ (Eph. 5.23)

        Wenn es Ihnen wirklich ernst ist mit diesen Texten, dann tut mir Ihre Frau in jeder Minute Ihres Zusammenseins leid.

        Schauen Sie sich Ihren Jesuiten-Papst an und freuen Sie sich mit ihm über die abgerissenen Grenzen; die Konsequenzen daraus trägt das einfache Volk, der Steuerzahler.

        „Siehe, meine Tochter, die noch Jungfrau ist und seine Nebenfrau, sie will ich euch herausbringen. Ihnen tut Gewalt an und macht mit ihnen, was gut ist in euren Augen. Aber an diesem Mann dürft ihr so eine schwere Schandtat nicht begehen!“ (Richter 19.24)

        Herzlichen Glückwunsch!

        Das ist für mich nichts anderes als Mittelalter und Inquisition.

    • Na schön, hubi, Sie sind jemand, der gezielt das Thema verfehlt, weil er das so will. Man kann mit Ihnen nicht über Fakten diskutieren, die Sie hartnäckig nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Fest verzurrte Vorurteilsstrukturen lassen keine Neubetrachtung mehr zu… Identitärer Selbstschutz durch Abwehrmechanismen. Die alte Geschichte von den ausgerotteten Indianern fungiert dann so wie die Nazikeule, doch der Anwender merkt das halt nicht mehr.

      Für einen Menschen, der sich selbst als ziemlich gut in Mathematik einschätzt, hätte es eigentlich ein Faszinosum sein müssen, von Theomatics zu hören, sollte man meinen. Nein, da hilft auch keine Begabung und kein Hobby mehr, zu viel steht auf dem Spiel.
      Sie fordern, den Verstand wieder einzuschalten? Das hat schon was.
      Nun, Sie hatten die Gelegenheit. Das war’s, worauf es schließlich ankam. Schöne Woche noch.

      • Conrath // 19. April 2017 um 07:00 //

        @Johnny

        Warum werden Sie jetzt gegen Hubi persönlich? Interessiert es Sie nicht, was er zum Thema 5.000 Jahre Auferstehung, Praktiken der Erzeugung von außernormalem, todesähnlichen Bewusstseinserfahrungen mitzuteilen hat. Ich kann seinen Satz ergänzen, weil dies Zusammenhänge heute gut zugänglich bekannt sind und er könnte andere Andeutungen von mir ergänzen?

        Warum?

        Nicht weil wir uns abgesprochen haben, sondern weil das Wissen und die Thesen dazu, eine gewisse Anschlußfähigkeit in sich aufweisen. Details werden ergänzt auch mal neu bewertet, aber es ist kein „Sackgassen oder Exklusivwissen“.

        Wenn Sie also für die große gute Botschaft offen sein wollen, die Eu-Botschaft des Eu-Angeliums, der guten Kunde, dann nehmen Sie das Ruhebett Ihres bisherigen Glaubens und überprüfen ihn neu, schmeißen, wie in der Bibel die Betttrage weg und gehen selber, nutzen Ihre von Gott geschenkte Vernunft.

        Es ist schade, dass Herr Ludwig sich nicht unter das diskutierende Volk begiebt, hier im Forum.

      • Bester Conrath, für alle, die des Englischen nicht so sicher mächtig sind, kriegen Sie stellvetretend für alle anderen (denn mir ist klar, daß Sie Dr. Chuck Missler auch in Englisch verstehen würden, wenn Sie wollten) einen kurzen und schlicht gehaltenen Aufriß in Deutsch:
        DIE BIBEL UND DIE MATHEMATIK

        Die Bibel läßt sich mit keinem anderen Buch vergleichen, das je geschrieben wurde. Die Bibel selbst behauptet, von Gott inspiriert und die Quelle allen Lebens zu sein.

        „„Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.““ OFFENBARUNG 21:6

        Gott beweist sich jedem, der Seinem Wort vertraut. Menschen erleben Wunder und erfahren eine Veränderung in ihrem Leben. Viele müssen jedoch sehen, um zu glauben – und die Bibel kann anhand der Geschichte und Archäologie sowie durch die Zuverlässigkeit ihrer Prophezeiungen bewiesen werden. Weniger bekannt ist die Tatsache, daß berühmte Wissenschaftler, wie Sir Isaac Newton, viel über die Mathematik der Bibel geschrieben und ihre göttliche Eingebung demonstriert haben.

        „„ … in dem Mund zweier oder dreier Zeugen soll die Sache bestehen.““ 5. MOSE 19:15

        DIE BIBEL – GOTTES WORT

        Wenn jemand mit einem Buch zu dir käme und sagen würde: „Das ist das Wort Gottes“, so würdest du ihm ohne jeglichen Beweis nicht einfach glauben. Überall in den verschiedenen Weltreligionen gibt es eine Vielzahl von Büchern, die behaupten, eine Offenbarung „von oben“ zu sein.
        Wo liegt nun der Beweis?

        Der Schöpfungsbericht im ersten Kapitel der Bibel enthält die Wendung „„Gott sprach““ insgesamt 9mal. Der Ausdruck „„spricht der Herr““ erscheint 23mal in Maleachi, dem letzten Buch des Alten Testaments. Den Ausdruck „„Gott sagt““ kann man vom ersten Buch des Alten Testaments bis hin zum letzten Buch finden. Der Satz „„der Herr sprach““ steht 560mal in den ersten fünf Büchern der Bibel. Jesaja behauptet mehr als 40mal, seine Botschaft käme direkt von Gott; Hesekiel 60mal und Jeremia 100mal. Insgesamt findet sich der Ausdruck „„der Herr sprach““ 3.800mal im Alten Testament. Jesus selbst zitierte aus mehr als 20 verschiedenen Büchern des Alten Testaments. Das bestätigt sicherlich die Autorität der Bibel.

        Vor etwa 250 Jahren hielt der französische Philosoph Voltaire eine Bibel in der Hand und sagte: „In 100 Jahren wird dieses Buch völlig vergessen sein.“ Interessant ist, daß auf den Tag genau 100 Jahre später sein Haus zum Hauptquartier der Genfer Bibelgesellschaft wurde. Seitdem wurden von diesem Haus aus viele Bibeln in alle Welt verteilt. Der Mensch denkt, Gott lenkt.

        Stell dir vor, du würdest ein Buch schreiben wollen, das auf dieselbe Weise entstehen soll wie die Bibel. Du müßtest wahrscheinlich etwa wie folgt vorgehen:

        Zunächst würdest du 40 Personen aus unterschiedlichen Jahrhunderten und mit völlig verschiedenen Lebensläufen (z.B. Ärzte, Zimmerleute und Wissenschaftler) um ihre Hilfe beim Schreiben eines Buches bitten. Du würdest sie bitten, über die folgenden Themen zu schreiben: die Erschaffung des Universums, Religion, Philosophie und die Zukunft der Menschheit.

        Dann setzt du diese aus einem Zeitraum von 1.500 Jahren stammenden Gedanken zusammen und machst am Ende aus alldem ein Buch. Wie, denkst du, würde das Ergebnis aussehen? Es wäre das größte Durcheinander, das du je in deinem Leben gesehen hast. Die Widersprüche zwischen den verschiedenen Autoren wären offensichtlich.

        Doch so etwas findest du in der Bibel nicht. Je mehr du die Bibel studierst, um so deutlicher wird dir ihre Einheitlichkeit bewußt. Du würdest sehr bald erkennen, daß diese Schriften unter der Inspiration eines Einzigen geschrieben wurden, obgleich mehr als 40 Schriftsteller beteiligt waren. Allein diese Tatsachen sollten jedem, der ein offenes Herz hat, zu denken geben.
        Picture of Ivan Panin
        IVAN PANIN (1855–1942)

        Ivan Panin kam als junger, russischer Einwanderer in die USA. Im Jahre 1882 schloß er sein Studium an der Harvard Universität ab. Bis zu diesem Zeitpunkt war er ein namhafter Verfechter des Atheismus. Seine Bekanntmachung, er sei zu Christus bekehrt worden, machte Schlagzeilen in der damaligen Tagespresse. Panin war Mathematiker, vielsprachiger Gelehrter und ein Mann von großem literarischem Einfluß. Als er anfing, das Wort Gottes zu studieren, ermöglichten ihm seine Hebräisch- und Griechischkenntnisse, die Bibel in ihren Originalsprachen zu studieren.

        In der hebräischen und griechischen Sprache gibt es keine Zahlen wie im Deutschen, d.h. es werden keine speziellen Symbole oder Ziffern wie im arabischen Zahlensystem (1, 2, 3 usw.) verwendet. Stattdessen wird jeder Buchstabe des Alphabets auch als Zahl benutzt. Die nachfolgende Tabelle zeigt genau, was gemeint ist. Indem man die Werte der Buchstaben addiert, lassen sich die Werte von Wörtern, Sätzen usw. berechnen.
        Tabelle der hebräischen und griechischen Buchstaben und deren Zahlenwerte:
        Buchstabe Name Zahlenwert Buchstabe Name Zahlenwert
        א Alef 1 Α Alpha 1
        ב Bet 2 Β Beta 2
        ג Gimel 3 Γ Gamma 3
        ד Dalet 4 Δ Delta 4
        ה He 5 Ε Epsilon 5
        ו Vav 6 F Stigma 6
        ז Zayin 7 Ζ Zeta 7
        ח Chet 8 Η Eta 8
        ט Tet 9 Θ Theta 9
        י Yod 10 Ι Iota 10
        כ Kaf 20 Κ Kappa 20
        ל Lamed 30 Λ Lambda 30
        מ Mem 40 Μ Mu 40
        נ Nun 50 Ν Nu 50
        ס Samech 60 Ξ Xi 60
        ע Ayin 70 Ο Omicron 70
        פ Peh 80 Π Pi 80
        צ Tsadeh 90 Greek letter Koppa Koppa 90
        ק Qof 100 Ρ Rho 100
        ר Resh 200 Σ Sigma 200
        ש Shin 300 Τ Tau 300
        ת Tav 400 Υ Upsilon 400
        Φ Phi 500
        Χ Chi 600
        Ψ Psi 700
        Ω Omega 800
        Sampi Sampi 900

        Eines Tages experimentierte Panin mit der Bibel, indem er die hebräischen und griechischen Buchstaben durch die entsprechenden Zahlenwerte ersetzte. Das Ergebnis von nur ein paar Stunden Arbeit war äußerst verblüffend. Die Verse, die er untersucht hatte, wiesen eine hochkomplizierte mathematische Struktur auf. Diese Struktur war sicherlich kein Zufallsprodukt und sehr viel komplizierter als irgend etwas, das Menschen hätten erfinden können. Panins Leben wurde durch diese Entdeckung vollkommen verändert. Von da an widmete er sich bis zu seinem Tod im Jahre 1942 ganz dem Studium des biblischen Zahlensystems.

        Mehr als 40.000 Seiten seiner Studien übergab er Mitgliedern des Nobelpreiskomitees mit der Bemerkung: „Dies ist der Beweis, daß die Bibel das Wort Gottes ist.“ Nach eingehender Untersuchung erklärte das Komitee, daß die Beweise von Panins Entdeckung überwältigend seien.
        WAS HAT ER GEFUNDEN?

        „„Die Rede des HERRN ist lauter wie durchläutert Silber im irdenen Tiegel, bewähret siebenmal.““ PSALM 12:7

        Die Zahl 7 und ihre Vielfachen spielen eine wichtige Rolle in der Biologie (die Tragzeit von Säugetieren, die Brutzeit von Vögeln sowie die Entwicklung von Insekten können allesamt in Vielfachen von sieben Tagen gemessen werden), in der Chemie (die sieben Perioden im Periodensystem der Elemente), in der Musik (die sieben Stufen der Oktave), in unserem Kalender (die sieben Tage der Woche) und im Licht (die sieben Farben des Regenbogens). Nachdem diese Entdeckungen gemacht worden waren, erklärten die Wissenschaftler, daß sie lediglich die physikalischen Gesetze und Muster entdeckt hatten, die unser Schöpfer bereits zuvor entworfen hatte (RÖMER 1:20).

        Während Panin die mathematischen Strukturen der Bibel studierte, wurde seine Aufmerksamkeit folglich auf Kombinationen mit der Zahl Sieben gelenkt. Er addierte die Zahlenwerte verschiedener Wörter, Sätze und Abschnitte, ja sogar ganzer Bücher, und entdeckte ein System von Primzahlen, wie 11, 13, 17 und 23, doch insbesondere Muster mit der Zahl Sieben.

        Panin fand solche Merkmale, wie z.B. die Tatsache, daß die Anzahl der Wörter, die mit einem Vokal beginnen, durch sieben teilbar ist, ebenso wie die Anzahl derer, die mit einem Konsonanten beginnen. Wörter, die mehrmals vorkommen, sind durch sieben teilbar, genauso wie Wörter, die nur einmal vorkommen. Darüber hinaus ist die Anzahl der Namen, Substantive, Adjektive, Adverbien usw. ebenfalls durch sieben teilbar.
        HIER SIND EINIGE BEISPIELE:

        Schauen wir uns den ersten Satz im Alten Testament an:

        „„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.““ 1. MOSE 1:1

        Im Hebräischen besteht dieser Satz aus genau sieben Wörtern, welche genau 28 (4×7) Buchstaben besitzen. Es gibt 3 Substantive: Gott, Himmel und Erde. Wenn wir die Zahlenwerte jedes einzelnen Buchstabens dieser hebräischen Hauptwörter zusammenzählen, so erhalten wir genau 777 (111×7). Der numerische Wert des Wortes „schuf“ ist im Hebräischen 203 (29×7). Die ersten drei Wörter enthalten das Subjekt mit genau 14 (2×7) Buchstaben, und die verbleibenden vier Wörter enthalten das Objekt mit ebenfalls genau 14 Buchstaben. Die hebräischen Wörter für Himmel und Erde besitzen jeweils 7 Buchstaben. Der Wert des ersten, der zwei mittleren und des letzten Buchstabens im Satz ist 133 (19×7). Der Gesamtwert des ersten und letzten Buchstabens aller Wörter des Verses ist 1.393 (199×7). Der Wert des ersten und letzten Buchstabens vom ersten und letzten Wort des Verses ist 497 (71×7). Der Wert des ersten und letzten Buchstabens aller Wörter dazwischen ist 896 (128×7).

        Allein in diesem Vers gibt es 30 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für den Faktor 7. Wir haben nur 11 davon aufgelistet. Die Wahrscheinlichkeit, daß dies alles auf Zufall basiert, ist praktisch gleich Null.

        Schauen wir uns nun den ersten Abschnitt des Neuen Testaments an, der folgendermaßen beginnt:

        „„Dies ist das Buch des Geschlechts Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugte Isaak. Isaak zeugte Jakob. Jakob zeugte Juda und seine Brüder …““ MATTHÄUS 1:1-11

        Dieser Abschnitt besteht aus 49 (7×7) verschiedenen Wörtern. 28 (4×7) beginnen mit einem Vokal und die restlichen 21 (3×7) mit einem Konsonanten; 7 enden mit einem Vokal, 42 (6×7) mit einem Konsonanten. Die 49 Wörter bestehen aus 266 (38×7) Buchstaben, von denen 140 (20×7) Vokale und 126 (18×7) Konsonanten sind. Desweiteren treten 14 (2×7) von den 49 (7×7) Wörtern nur einmal auf und 35 (5×7) mehr als einmal; 42 (6×7) sind Substantive und 7 sind keine.

        Panin schlußfolgerte, daß – sofern überhaupt möglich – es Matthäus mehrere Monate lang täglich 8 Stunden Arbeit gekostet hätte, um ein Geschlechtsregister mit einem derartigen mathematischen System zu entwerfen. Die Namen dieses Stammbaums existierten jedoch schon, bevor Matthäus überhaupt geboren war.

        Bemerkenswert ist, daß, obwohl Markus ein Römer, Lukas ein Grieche und Matthäus ein Jude war, sie alle nach demselben Muster schrieben. Dennoch besaß jeder seine Eigenheiten. Wie konnten also gewöhnliche Fischer und Zöllner etwas Derartiges zusammenstellen? Jeder Schreiber besaß einen anderen Stil, doch das Muster blieb dasselbe. Ein Geist, ein Verfasser, ein Gott, viele verschiedene Schreiber, doch nur ein Herausgeber.

        „„Denn es wurde nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht, sondern heilige Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem Heiligen Geist.““ 2. PETRUS 1:21

        Die numerischen Strukturen, die Ivan Panin in der Bibel entdeckt hat, sind zu eindrucksvoll, um geleugnet zu werden und liefern einen klaren Beweis für die immanente Ordnung und göttliche Inspiration der Bibel. Gott ist ein Gott der Ordnung, Sein Wort ist vollkommen; und genauso wie wir überall um uns herum in Gottes Schöpfung ein System erkennen können, so enthält auch Sein Wort unglaubliche Strukturen, die Seine Urheberschaft beweisen.

        „„ … und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden.““ JOHANNES 10:35

        GEMATRIE

        Panin war derjenige, der die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Gematrie lenkte, d.h. dem Zuordnen numerischer Werte zu Buchstaben gemäß dem griechischen/hebräischen Zahlensystem. Der Zahlenwert des Namens „Jesus“, zum Beispiel, ist 888. Darüber hinaus sind die Zahlenwerte der anderen Namen für Jesus (z.B. Christus, Erlöser, Messias, Herr, Menschensohn und die Wahrheit) alle durch 8 teilbar. Im Gegensatz dazu sind die Namen für Satan alle Vielfache von 13. Der numerische Wert von Satan im Hebräischen ist 364 (13×28) und im Griechischen 2.197 (13x13x13). Weitere Beispiele sind: Beelzebub (13×46), Belial (13×6), Drache (13×75), Schlange (13×60) und so weiter…

        Andere Autoren wie E.W. Bullinger haben die Bedeutung vieler verschiedener Zahlen untersucht. So ist z.B. die Zahl 13 in 1. MOSE 1:2 mit eingewoben, da dieser Vers im hebräischen Urtext „Disharmonie“ ausdrückt. Genauso besitzt Vers 3 sein eigenes Muster, doch diesmal werden die Zahlen 13 und 11 verwendet. Die Einführung der 11 zu diesem Zeitpunkt ist angemessen, da Gott in diesem Vers sagt: „„Es werde Licht.““ Da die Zahl 11 für „Unterweisung“ oder „Offenbarung“ steht, mußte es zuerst Licht geben, bevor irgend jemand sehen und unterwiesen werden konnte!

        Würde jemand diese Verse verändern, so bräche deren mathematische Struktur zusammen. Mit anderen Worten, die Bibel besitzt ihr eigenes Siegel, um sich selbst zu prüfen, zu schützen und zu beweisen. Kein anderes „heiliges Buch“ der Weltreligionen weist etwas Derartiges auf. Gott verspricht, daß Er Sein Wort auf ewig bewahren wird (MATTHÄUS 5:18; 1. KÖNIGE 8:56):

        „„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.““ MATTHÄUS 24:35

        SCHLUSSFOLGERUNG

        Kein Buch, das jemals von Menschen geschrieben wurde, ganz gleich in welcher Sprache, erreicht auch nur annähernd den Standard der hochkomplizierten logischen Struktur der 66 Bücher der Bibel. Es besteht kein Zweifel daran, daß nur eine höhere Intelligenz dieses Buch der Bücher geschrieben haben kann. Die eben genannten Beispiele zeigen nur einige der mathematischen Muster in Gottes Wort, und es gibt noch weitaus mehr zu entdecken (JESAJA 55:8-9; 1. KORINTHER 13:12). Denk darüber nach und du wirst zu dem Schluß kommen, daß die Bibel tatsächlich das Wort Gottes an den Menschen ist.

        Die hier aufgeführten Punkte bilden nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt noch wesentlich mehr Beweise, die die Vollkommenheit der Bibel bestätigen. Die Bibel beschreibt das Verhalten Gottes gegenüber der Menschheit, erklärt die Vergangenheit und sagt die Zukunft voraus. Doch über allem steht das Wirken einer Person: Jesus Christus.

        Er, der vollkommen ist, wurde ans Kreuz genagelt, stellvertretend für die Sünden einer schuldbeladenen und verdorbenen Menschheit. Christus vergoß Sein Blut für deine persönliche Schuld und deine Mißachtung von Gottes Gesetz.

        Er spricht:
        „„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.““ JOHANNES 14:6

        Nur durch Ihn, Jesus Christus, kannst du vom Tod zum Leben hindurchdringen. Doch Christus fordert folgende Schritte von dir, damit du gerettet werden kannst:

        „„Als sie aber das hörten, ging´s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und zu den andern Aposteln: Ihr Männer und Brüder, was sollen wir tun? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße und ein jeglicher von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und allen, die ferne sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird.”“ APOSTELGESCHICHTE 2:37-39

        Buße, Taufe und der Empfang des Heiligen Geistes sind die biblischen Voraussetzungen, die Gott für jeden Menschen festgelegt hat, um ewiges Leben zu erhalten. Buße bedeutet die innere Umkehr zu Gott und das Sichabwenden vom alten Leben; die Taufe durch vollständiges Untertauchen symbolisiert das Begräbnis des alten, sündhaften Lebens.
        Diese Schritte des Gehorsams gegenüber Gottes Wort eröffnen dir die Möglichkeit, ein Kind Gottes zu werden.
        Vergiß nie, daß du eines Tages vor Gottes Thron stehen wirst, um Rechenschaft über dein Leben abzulegen. Jeder Augenblick deines Lebens wird dir zu Bewußtsein gebracht und abgewogen werden. Gott will dich erlösen und ruft dich deshalb auf, Buße zu tun und Seinem Wort zu gehorchen.

        Weiterführende Literatur:

        ‚Bible Chronology & Verbal Inspiration of the Bible Scientifically Demonstrated‘ von Ivan Panin
        ‚Number in Scripture‘ von E. W. Bullinger
        ‚Theomatics II‘ von Del Washburn

        „„Wer das Wort verachtet, der verderbt sich selbst; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird’s vergolten.““ SPRÜCHE 13:13

        Eine Anmerkung für hubi: Ja, Gott hat jedes Ihrer Worte, seit Sie sprechen lernten, auf Seiner „Festplatte“ gespeichert. Da können Sie „unbesorgt“ … oder sollten Sie nicht besser sehr besorgt sein?
        Das galt auch einmal für mich selbst. Und es gilt für jeden anderen hier, der niemals Buße tat und nicht errettet ist.
        Das Evangelium ist sehr einfach, denn Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkentnisn der Wahrheit kommen – seien sie mit einem big brain oder einem kleinen, seien sie mit vielen Begabungen oder mit wenig Begabungen versehen worden. Mögen Sie acht oder nur eine Sprache lesen, schreiben und sprechen können, ganz egal! Die Frage ist nur: Willst du es auch?

      • @Jonny schreibt:
        „„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.““ 1. MOSE 1:1

        Im Hebräischen besteht dieser Satz aus genau sieben Wörtern, welche genau 28 (4×7) Buchstaben besitzen. Es gibt 3 Substantive: Gott, Himmel und Erde.“

        Das ist falsch. Es gibt 4 Substantive: Anfang, Gott, Himmel und Erde.

        Und wenn nur das eine genannte Beispiel falsch ist, wieviel andere wird man finden bei näherer Überprüfung? Primitive Schummelei, um Schriften zu einem mathematischen Wunder werden zu lassen?

        Religionen wurden erschaffen, damit die Arbeitssklaven einen Grund haben, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

        Wer unvoreingenommene Liebe in sich trägt und diese auch nach außen trägt, in Harmonie mit der Natur, aus der wir alle unseren Ursprung haben und miteinander vernetzt sind, der braucht weder eine Bestätigung auf mathematischer Basis noch irgendeinen „Guru“. Jeder trägt alles in sich, man muss nur den Mut haben, es zuzulassen. Den Himmel haben wir hier auf Erden.

      • hubi stendahl // 19. April 2017 um 17:20 //

        @Johnny

        Zitat:
        „Vor etwa 250 Jahren hielt der französische Philosoph Voltaire eine Bibel in der Hand und sagte: „In 100 Jahren wird dieses Buch völlig vergessen sein.“ Interessant ist, daß auf den Tag genau 100 Jahre später sein Haus zum Hauptquartier der Genfer Bibelgesellschaft wurde. Seitdem wurden von diesem Haus aus viele Bibeln in alle Welt verteilt. Der Mensch denkt, Gott lenkt.“

        Also hat Gott befohlen, dass in Voltaires ex Absteige nun Bibeltexte gelesen werden sollen.

        Lieber Johnny, wenn Sie echte Hilfe wollen, dann bin ich gerne bereit Ihnen professionelle zu vermitteln. Hinterlassen Sie einfach Ihre Email – Adresse bei Geolitico. Sie erreicht mich dann bestimmt.

        Zitat:
        „Wo liegt nun der Beweis?

        Der Schöpfungsbericht im ersten Kapitel der Bibel enthält die Wendung „„Gott sprach“ insgesamt 9mal.

        Gott sei Dank hat er nur einmal gerufen „ADAM WO BIST DU?“ Ich hätte zurück gefragt: Wenn Du nicht einmal weist wo ich bin, was erdreistet Du Dich mir Vorschriften zu machen?

        Kurz nach der Erschaffung der Tiere formte Gott bekanntlich aus der Rippe Adams seine Angetraute namens Eva, die ihrerseits verführt durch die böse Schlange, die er ja vorher bereits aus Erde entstehen ließ, Adam überredete, den Apfel ( nun Äpfel gab es dort nicht, sagen wir die Frucht) vom Baum der Erkenntnis zu kosten. Da die Schlange der Auslöser war, verfluchte Gott sie (es gibt hundert Varianten, nehmen wir die Elberfelder Bibel) „Verflucht sollst Du sein wegen Deiner Tat, auf dem Bauch wirst Du kriechen………., Du allein von allen Tieren………..den Rest kennen Sie sicher auswendig.

        Mir stellt sich die Frage, ob die Schlange vorher Beine hatte. Könnten Sie mir hier eine schlüssige Antwort geben? Auch würde mich interessieren, ob es damals nur Schlangen gab, weil er ja explizit sagt, dass nur die Schlange („Du allein“) zukünftig auf immer kriechen wird. Wie ist das so mit den anderen Geschöpfen wie Regenwürmer und sonstige Kriechtiere? Und was noch viel interessanter zu erfahren wäre, warum er in Australien eine Ausnahme machte, denn dort fand man eine Schlange mit Beinen:

        https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article144391572/Ur-Schlange-war-ein-gefaehrlicher-Klammerer.html

        Wir könnten dieses Spiel jetzt unendlich durch die gesamte Bibel ziehen, Sie würden einfach weiter glauben, dass die Erde im Jahre 3712 v.Chr. entstand und die Geschichten keine mit Metaphern vollgestopften Allegorien sind, die eine völlig andere Bedeutung haben.

        Übrigens. Wussten Sie, dass die derzeitige Genesis 1 (die 7 Tage Geschichte) erst im 7th Jahrhundert v.Chr. von der die Macht übernehmende Priesterschaft vor die bis dahin an Eins gesetzte Adam und Eva Geschichte geschoben wurde?

        Ist aber wahrscheinlich wurscht. Das war bestimmt nur eine Prüfung Gottes und kein Widerspruch. Bin stets bereit zu helfen.

      • Zitrone // 19. April 2017 um 17:23 //

        @Rosi

        Erklären sie uns doch bitte einmal genauer, diese „Natur, aus der wir
        alle unseren Ursprung haben“. Danke.

      • hubi stendahl // 19. April 2017 um 18:14 //

        @Rosi

        Zitat:
        „Religionen wurden erschaffen, damit die Arbeitssklaven einen Grund haben, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.“

        Diese Sichtweise würde ich gerne zur Ehrenrettung der heute so bezeichneten „Religionen“ die ganz zu Anfang ernstzunehmende Wissenschaften waren, ergänzen, denn das aufeinander Einschlagen kam erst mit der Arbeitsteilung, der sogenannten neolithischen Revolution, in nennenswertem Umfang. Religion im Sinne des Verständnisses für Natur und Kosmos gab es aber bereits vorher, wie uns die archäologischen Zeugnisse beweisen. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der Wiedergeburt im ewigen Kreislauf (später falsch verstandene leibliche Auferstehung), die Fruchtbarkeit als weibliches Überlebens-Prinzip und Erhalt der Art und die Darstellung anhand von Licht und Dunkel durch Sonne und Mond bzw. Nacht, als Symbol für das Leben (Tag/Sonne, Leben Wachstum, Nahrung ect.-vs—Nacht/Mond, Tod Stillstand).

        SCHON BEI DEN NEANDERTHALERN IST DIES DURCH GRABBEIGABEN UND HÖHLENZEICHNUNGEN BEWIESEN! 40.000 Jahre alt.

        Mit der weltweit ausbrechenden neolithischen Revolution, die eigentlich gar keine Revo war, weil lange Zeiträume von mindestens 2.000 Jahren, begannen sich in den Hochkulturen die an der Natur orientierten Religionen zu reinen Glaubenssystemen zu ändern. Die Natur wurde schrittweise von Kulten abgelöst, die der neuen unverstandenen Problematik des Zusammenlebens in arbeitsteiligen Wirtschaften geschuldet waren. Man schlug sich plötzlich die Köpfe ein.

        Teilweise wurde aber weiter wissenschaftlich gearbeitet, sodass man z.B. zwecks „Auferstehung“ mittlerweile fleischlich, in Ägypten die Mumifizierung erfand, die am Ende derart perfekt war, dass wir heute noch 4 TSD Jahre alte unbeschädigte Mumien finden. Die alte Naurverbundenheit ging aber schrittweise verloren und wurde durch ein Herrschaftssystem mit Cargokult ersetzt. Ganz zu Beginn kaum bösartig, sondern um den Frieden zu erhalten.

        Das „Abfallprodukt“ aber war die Tatsache, dass der eine durch Geschick mehr Vermögen anhäufen konnte als der andere und der auch ohne liquides Geld stets vorhandene Zins (die Schlange in der Paradiesgeschichte von ca. 1.200 v.Chr.) zu immer wiederkehrenden Zusammenbrüchen führte.

        Die Ägpypter verschlissen alleine 3000 Götter und den Grund der ehemaligen Erfindung hatten sie längst vergessen. Mittlerweile bestimmten die 12 Tierkreiszeichen den Lebensrhythmus und jedes Dorf hatte seine eigenen Götter. So auch in Persien, Vorderindien und Babylonien. In Persien war es z.B. der Gott Mithras, der auferstehen konnte, der 12 Begleiter hatte und eine Taufe durchführte. Analogien gibt es in fast jeder Religion. Sie wurden nur dem Zeitgeist und dem jeweiligen Ziel untergeordnet. Ganz klar, dass Jesus ein „Erlöser“ war und Mithras nicht. Aber die Analogien stammen aus Urzeiten, so auch das Kreuz, das als Christensymbol gilt in Wahrheit aber tausende Jahre vorher bereits verwendet wurde. Siehe auch den Kreis im Kreuz der die Sonne symbolisiert.

        An der Schnittstelle der bis heute unverstandenen Arbeitsteilung wurde aus der ersten Natur-Wissenschaft der Menschen eine Religion gezimmert, die sich später in den ägyptisch-babylonischen Kulten, den Veden, später Judentum, Buddhismus, später Christentum, dann Islam manifestierte.

        Beobachtbar ist, dass die Tendenz jeweils zu immer konfuseren Konstruktionen führte, was vermuten lässt, dass keine Entwicklung im Sinne von Fortschritt, sondern nur Wandlung vorherrschte. Und erst mit dem Jesus-Konzept etwas Sinnvolles zustande kam, das heute aber von Esoterikern wie von interessierten und profitierenden Kreisen fehlinterpretiert wird. Wahrscheinlich hat zu jener Zeit die Gruppe der „Essener“ von diesem Gedanken profitiert und versucht ein Zusammenleben zurück ins Paradies zu organisieren, was im übrigen auch die wahre Geschichte von Adam und Eva ist.

        Sieht man einmal von den Arbeiten Immanuel Kants ab, hat das Christentum geringen kulturellen Fortschritt für das Zusammenleben gebracht, die eigentliche Idee des Jesus Konzepts, des herrschaftsfreien Zusammenlebens wie bei den Essenern, ist aber nicht verwirklicht worden, weil der Grund für das ursächliche Zustandekommen der monotheistischen Religionen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit begraben liegt und darauf wartet geweckt zu werden.

        Die Menschheit braucht aber wohl noch ein bisschen Zeit, die sie eigentlich nicht hat, um diese banalen Zusammenhänge, entkoppelt von ihrer Verblendung, zu verstehen. So lange unterwerfen wir uns, bleiben Arbeitssklaven, wie Sie es beschreiben und glauben an den Rauschebart, der Adam im Paradies nicht finden konnte.

        Seien Sie gegrüßt auf Geolitico.

      • Zitrone // 19. April 2017 um 18:21 //

        @Johnny

        Die Zahl 7 hat tatsächlich in unserer Weltentwicklung eine außerordentliche
        Bedeutung. Denken Sie dabei bitte auch an die sieben Planetenshären und
        das Septagramm, (okkultes Symbol) welches das Symbol des mystischen
        Lammes ist, das wir den Christus nennen.

        Der Mensch entwickelt sich in sieben Jahresperioden. Sieben Kulturepochen werden
        von ihm durchschritten und das ganze Weltgefüge entwickelt sich durch sieben
        Entwicklungsstufen, usf..

        „Die Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit. Sie können wiederum sich
        das am Menschen selber klarmachen. Er ist in der Vierzahl als Geschöpf,
        und er ist in der Fünfzahl, insofern er ein gutes oder ein böses Wesen sein kann.
        Wenn er alles ausgebildet haben wird, was im Keime in ihm enthalten ist, dann wird
        er ein siebengliedriges, in seiner Art vollkommenes Wesen sein.“

        „Die Siebenzahl herrscht in der Welt der Farben, im Regenbogen, sie
        herrscht in der Welt der Töne, in der Skala. Überall, auf allen Gebieten
        des Lebens können Sie die Siebenzahl als eine Art von Vollkommenheitszahl
        darstellen. Es steckt weder Aberglaube noch Zauberei dahinter.“ –

        Rudolf Steiner GA 101, S. 179.

      • hubi stendahl // 19. April 2017 um 19:46 //

        @Johnny

        Gott hat mir gerade gebeamt, dass Sie den ganzen Blödsinn den Sie über die Sieben und die Mathematik der Bibel hier abgeschrieben haben:

        http://www.beroeaner.de/02_Bibel_und_amthematik.html

        Sie glauben doch hoffentlich nicht bei Ihrer Suche nach dem ultimativen Beweis, dass Sie nur die sich selbst erfüllende Prophezeiung finden und dass man so etwas nicht merkt.

        Übrigens, die SIEBEN ist tausende Jahre älter als Ihre Schöpfungsgeschichte (Genesis 1) von ungefähr 600 v.Chr., als sie von den Schweinepriestern auf Platz 1 gesetzt wurde und die Adam Geschichte, die metaphorisch Wichtiges zu sagen hat, nach hinten verschob.

        Die heilige Sieben, verliert sich in der frühen Historie des Kulturmenschen und ist nicht etwa auf eine naive Erschaffungsgeschichte von 600 v.Chr. (7 Tage Schöpfung) zurückzuführen, die man eigentlich nur für Analphabeten erfand, sondern auf kosmologische Beobachtungen. Die frühestens Aufzeichnungen sind mehr als 4500 Jahre alt in Keilschrift verfasst, in der die SIEBEN einzeln als 3 +4 geschrieben wurde. Da auch Skizzen und Abbildungen damit verbunden waren, konnte man die Zahl 3 den Gestirnen Sonne, Mond und Venus zuordnen. Zu Beginn dürfte der 4 die die Himmelsrichtungen als Grundlage gehabt haben. Die Zahl SIEBEN ist wegen dieser bedeutet bis heute im Sprachschatz erhalten geblieben. So wie z.B.

        Ich packe jetzt meine sieben Sachen, die sieben Schwaben, Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut und und und.

        Der Ursprung liegt in der Beobachtung des Kosmos, nicht in der Bibel. Dort findet sie sich nur wieder.

      • @Zitrone
        Vielen Dank für Ihre Frage an mich:
        „Erklären sie uns doch bitte einmal genauer, diese „Natur, aus der wir
        alle unseren Ursprung haben“. Danke.“

        Natur sehe ich als Weltenganzheit, unseren Kosmos. Die Unterscheidung zwischen belebter (Mensch, Tier, Pflanze) und unbelebter Natur, wie es zur Zeit niedergeschrieben ist, sehe ich nicht so. Wenn denn Flüssigkeiten, also auch Wasser, der unbelebten Natur (Vorgänge und Zustände, an denen Lebewesen nicht beteiligt sind) zugeordnet wird, so frage ich folgendes: Ist unser Planet Erde nicht lebendig, also unbelebt, wenn sie einen Vulkan zum Ausbruch bringt oder ein Beben produziert? Und nehmen wir Menschen keinen Einfluss auf diese Begebenheiten? Auch nicht geistig? Was belebt oder unbelebt ist, sei einmal dahingestellt; für mich gehört beides zur Natur. Ebenso Materie in jeglicher Form, egal ob sichtbar oder nicht, sowie Energie und Information. Information erhalten wir auf ganz verschiedene Art und Weise, u.a. durch den Geist, das Geistliche, welcher für mich ebenso zur Natur gehört wie die Seele. Ich trenne dies nicht, denn alles gehört zusammen und befindet sich in einem Kreislauf, ohne Anfang, ohne Ende, in wechselnden Erscheinungsformen.

        Alles hat seinen Rhythmus, seinen Klang, verursacht Wellen und wirkt aufeinander. Sichtbar oder nicht, hörbar oder nicht. Es ist da.

        Die Verinnerlichung des Vorgenannten und dass wir das Wesen Mensch nicht über die Natur stellen und auch das Wesen Mensch nicht als besser oder wertiger empfinden als das Wesen Tier oder Pflanze, ist für mich eine Selbstverständlichkeit und bedingt m.E. die Voraussetzung, um ein erfülltes Leben in Harmonie zu führen.

        Dazu brauche ich keine neuartige Religion, keinen Guru oder sonstiges, was mir etwas eintrichtern will in irgendeine vorgegebene Richtung, sondern nur mein Herz, meinen Verstand und meinen Geist sowie das Geistliche des Kosmos‘.

      • Conrath // 19. April 2017 um 22:10 //

        @Johnny & Hubi

        Die Kids leiden mit dem BVB und haben mich aus der Wohnstube vertrieben, so geht es, aber auch Ballbesitz ist manchmal wertvoll für die Fußballgötter und ihre banghoffenden Anhänger/ Gläubigen.

        Johnny, es gibt vieles extranormale zwischen Himmel und Erde, dazu gehört Zungenreden, automatisches Schreiben, merkwürdige Koinzidenzen usw.. Sie kennen die Palmblattbibliothek, es gibt Forscher die übernormal viele 19-er Kombinationen in den Suren gefunden haben und danke für die Textbereitstellung. Es gibt viele Bereiche, in denen der Mensch sich merklich selbst übertrifft, intuitiv mehr schafft und kombiniert wie eigentlich vorgesehen. Das sagte etwa Schrödinger von seinen Gleichungen. Ja, es gibt inspirierte Kreativität, die Musen und Genien sind nicht nur Metaphern, sondern auch Metaphern. So herum geht es und erhält den Respekt vor großen Kunst- und Kulturleistungen. Es gibt inspiriertes Bücheraufschlagen und den Umgang mit Orakelsystemen, der zeigt, dass wir oft mehr realisieren, als wir bereits wissen können und man kann auch im laienwissenschaftlichen Arbeiten eine spirituelle Führung dankbar erleben und daher sehe ich zwischen dem Beweis, den Sie für den heiligen Kanon aufführen und Hubis Reduktion auf eine Einpunkteentfaltung (vor und nach der Arbeitsteilung) noch Luft für sinnvolle Modellannahmen, auch für Phänomene spiritueller Art. Ja, warum sollten sich in den heiligen Texten (Achtung, Plural) nicht auch ein Wirken zeigen, dass die Fähigkeiten eins Einzelnen deutlich übersteigt?

        Das kann auch für die verschiedenen kanonischen Schreibprozesse gelten (Plural).

        Und Hubi, Sie vermitteln viele sehr eingängige Interpretationen der Schriften, das ist mir geläufig und wird von Drewermann und ähnlichen Inspirierten auch zur Bereicherung aller angewandt. Gerade daher sehe ich einen gewissen methodischen Widerspruch zu Ihrer andererseits immer wieder fokussierten Annahme, die Religionen wurden, ab dem Arbeitsteilungsdilemma, nur noch korrumpiert angewandt. Es passt nicht zusammen, vorallem, weil dieser eine Paradiesunfall dann jede Anerkennung von Teilfortschritten in den Religionskulturen überdeckt/ verunmöglicht.

        Ich setze daher gegen das:

        a) Exklusivitätsmodell, klassische Alleinvertretung (Hochreligionen mit Durchsetzungsmacht – Ludwig, Zitrone und Johnny) und
        b) Reduktionsmodelle der Welterklärung (Eleaten, Atomisten, Sensualisten mit Zufallsprinzipsglaube kombiniert oder Funktionalisten mit Utilitarismus kombiniert – Hubi) die
        c) den realistischen Idealismus (Platon, Leibnitz, Kant/ Jacobi).

        Das in aller Kürze dazu. Für mich ist also sowohl die Neugnosis, als auch die Welt der Hochreligionen fallweise inspiriert beitragend und fallweise regressiv autoritär, da alle positiv mit der Intelligibilität verbunden sind/ sein können und auch menschlich fehlinterpretiert werden können, wiederum fallweise. Mein Verhältnis zur Religion entspricht ansonsten dem des gereiften Goethes.

        Schafft es der BVB noch, Hubi, der erste Treffer kam hier als lauter Aufschrei an.

      • hubi stendahl // 20. April 2017 um 00:01 //

        @conrath

        Zitat:
        „Gerade daher sehe ich einen gewissen methodischen Widerspruch zu Ihrer andererseits immer wieder fokussierten Annahme, die Religionen wurden, ab dem Arbeitsteilungsdilemma, nur noch korrumpiert angewandt.“

        Wo steht das so? Ich habe gerade hier nochmal deutlich gemacht, dass sich selbstverständlich eine schleichende Wandlung vollzogen hat, wie ich z.B. an der Urmutter Ma, später Maát Ägyptens deutlich gemacht habe. Sie haben doch Jan Assmann gelesen oder doch nicht?

        Zitat:

        „Es passt nicht zusammen, vor allem, weil dieser eine Paradiesunfall dann jede Anerkennung von Teilfortschritten in den Religionskulturen überdeckt/ verunmöglicht.“

        Nochmal. Es gab bisher keinen Fortschritt in der Religion, sondern nur Wandlung. Den Begriff verwenden Sie, weil sie Technologie und religiösen Fortschritt in einen Topf werfen.

        Hätten wir Fortschritt, wäre dann um 620 n.Chr. bzw. nach den fundamentalen neuen Ideen eines Jesus denkbar gewesen, die halbe bekannte Welt mit dem Islam zu überziehen? Das soll Fortschritt sein?

        Auch das später eingeführte Christentum im Sinne von Religion, nicht soziologischer Entwicklung mit Kant bis zur Aufklärung, ist wohl kaum als Fortschritt gegenüber dem Judentum zu bezeichnen. Es ist Wandlung, sonst nichts.

        Ein echter Fortschritt kann sich nur dann entwickeln, wenn wir die historisch betrachtet kurzzeitigen Probleme des Zusammenlebens in der arbeitsteiligen Wirtschaft bis heute in den Griff bekommen. Das wussten auch die Verfasser der alten Schriften, nimmt man die Bibel einmal großzügig als gestutztes Dokument der Vergangenheit, die Schriften die es nicht in die Bibel schafften (Gründe bekannt) und die Schriften, die die Historiker hinterließen. Dazu schauen wir uns dann die Kriege ab etwa 2700 v.Chr. an, die wir durch Ausgrabungen dokumentieren können, wobei der eindrucksvollste der Zusammenbruch der Hethiter um 1200 v.Chr. war, der den ganzen südlichen Mittelmeerraum mitriss (ja der erste Zusammenbruch einer Globalisierung bis nach Ägptyen). Was natürlich ein „Buddler“ nach Tongefäßen kaum korrekt interpretieren kann. Deshalb rätseln die Verantwortlichen Grabschänder noch heute, warum sich in Griechenland erst hunderte Jahre später wieder so etwas wie Zivilisation ansiedelte, ich weiß warum. Weil die Liquiditätsfalle zugeschnappt hat.

        Klickts bei 1200 v.Chr.? Genau. Das ist die Zeit, als „Moses“ aus Ägypten auszog und von „Gott“ seine Tafeln empfing. Von ihm und seiner Truppe ist natürlich archäologisch nichts zu finden. Weil es gar keinen Auszug gab. Es ist eine metaphorische Beschreibung des Wechsels von Feudalismus und Königtum zum Privatkapitalismus. Ein Sprung, der auch völlig neue Gesetze erforderlich machte, wie wir in der Tora bzw. den 5 Bücher Moses sehen. Lesen Sie die Gesetze mal als Kaufmann, die angeblich von einem „Gott“ kamen. Die nächste Zäsur kam um 900 v.Chr., als die Folgekönige begannen in den Feudalismus zurückzufallen, später wieder versuchten mit der Anpassung der Gesetze zum Privatkapitalismus zurückzufinden. Holen Sie das Buch von Assmann nochmal raus und nehmen Sie zusätzlich das Buch des Bismarckberaters Prof. Gustav Ruhland. Gibt auf vergessene-Seiten.de kostenlos. Der hatte richtig Ahnung von einer Volkswirtschaft als Ackerbauer und Viehzüchter.

        Die Paradiesgeschichte, die ebenfalls metaphorisch zu verstehen ist, hat auch Dr. Paul C. Martin, der den Debitismus, das Kreditgeldsystem erstmals auf der Grundlage von Heinsohn/Steiger zusammenfasste, ganz plausibel aber nicht ganz zu Ende gedacht.

        Die Paradiesgeschichte erzählt von einer Zeit vor der Arbeitsteilung und einer speziellen Situation. Die Schlange, prüfen Sie es nach, hatte im alten Ägypten viele Bedeutungen, u.a. die der Sparsamkeit (erspart sich Arme und Beine). Adam und Eva sind Wirtschaftsakteure. Die Frucht (bei uns zur Bidlmachung von Luther zum Apfel mutiert) war noch unter Luther auch mit Zins übersetzt, je nachdem was er als angemessen empfand. Heute sagen wir noch die Früchte unserer Arbeit.

        Und jetzt überlegen Sie mal, wenn der Sparer/Investor (Eva) sein Geld nicht hergibt was dann passiert? Genau, Kreditkontraktion bzw. Liquiditätsfalle nach Keynes. Jetzt haben Sie die Geschichte verstanden. Adam hat die Früchte vom Baum der Erkenntnis /Wirtschaftskreislauf seiner Arbeit (stehendes Kapital) angenommen und investiert. Der sehr kluge Verfasser dieser metaphorischen Geschichte hat sich darüber beschwert, dass das System zusammenbricht, wenn Eva auf ihrem Geld sitzen bleibt bzw. nicht reinvestiert, also den Fehler des Systems beschrieben. Dabei spielt es, wie Sie hoffentlich wissen, überhaupt keine Rolle, ob es zu diesem Zeitpunkt liquides Geld gab. JHWE ist der falsche Gott, den „Moses“ den Babyloniern „entliehen“ hat. Er entwickelte sich aus der Wortwurzel El, später Elohim. Alles nachlesbar, sogar unter wikilügia ausnahmsweise richtig.

        Baum der Erkenntnis = Wirtschaftskreislauf
        Eva = Investor
        Adam = Produzent
        Schlange = Sparsamkeitssymbol für Kreditkontraktion
        JHWE = der falsche Gott, wie später in der Gnosis
        beschrieben!

        Paul C. Martin hatte den richtigen Schlüssel, er hat ihn nur falsch herum im Schloss gedreht.

        Hunderte Jahre später haben die Priester, die mittlerweile die Macht im „Staate“ übernahmen, diese Geschichte entschärft, in dem Sie die Schöpfungsgeschichte der 7 Tage vorschoben. Das ist gesichert, wie Sie wahrscheinlich wissen und macht sich an der Zeit des babylonischen Exils um 550 v.Chr fest, als die Priester das gesamte Werk nochmals überarbeiteten, weil sie ein nochmaliges Auseinanderfallen verhindern wollten, denn den Juden ging es dort gut, sie waren integriert und wollten zu einem großen Teil nicht mehr weg. Die Geschichte zur Überarbeitung bis zum Deuteronomium ist bei Assmann ja prima aufgearbeitet, obwohl er auf Druck der Israel Lobby später in Interviews einen halben Rückzieher gemacht hat.

        Die Unaussprechbaren eben, die mal mit 7000 Leuten angefangen haben und jetzt die Welt beherrschen wollen. Na ja, zwischenzeitlich ergab sich einiges an Wandel. Zuwanderung aus Asien, Ashkenazis usw.

        Gute Nacht!

      • Conrath // 20. April 2017 um 00:52 //

        @Hubi

        Nein, Fortschritt denke ich nicht von der Technik her, der technä (Fertigkeit/ Kunst) sondern von der Entwicklung des Menschen aus, in seiner intelligiblen Einbettung in das Weltganze, was ihn/ uns begleitet.

        Gute Nacht, der Film auf dem Ersten war enttäuschend.

      • @Rosi
        Hallo, Rosi, das ist beeindruckend, wie schnell Sie den absoluten Gegenbeweis zur jahrzehntelangen Arbeit eines in Harvard promovierten Mathematikers und des Hebräischen sowie des Altgriechischen Kundigen gefunden haben. Hut ab! Kaum haben Sie angefangen zu lesen, schon haben Sie alle, die sich je damit beschäftigt haben, widerlegt. Den Dr. Panin, den Dr. Missler, das Nobelpreiskomitee und viele, viele andere, die so einen ins Auge springenden Fehler nie bemerkt haben. Es muß sich um einen Verein von Blinden gehandelt haben. Vllt sollten künftig alle nobelpreisverdächtigen Wissenschaftler ihre Arbeiten erst mal bei Ihnen einreichen, bevor sich das Komitee damit beschäftigt, hm?
        Das Deutsche „Im Anfang“ enthält ein Substantiv, richtig. Damit hätte man tatsächlich vier Substantive. Wenn Sie Hebräisch können, dann wissen Sie: Das erste Wort in Mo 1:1 lautet so
        בראשית
        Die berühmte GNV bringt es so
        Genesis 1:1-2 von 1599 Geneva Bible (GNV)
        The First Book of Moses, called [a]Genesis
        Hier wird das 1. Buch Mose Genesis genannt. Das ist merkwürdig. Alle Übersetzungen machen daraus aber „Im Anfang“. Würden wir nun statt dessen „Anfangs“ oder „Zunächst“ setzen, dann hätten wir an der Stelle kein Substantiv mehr… würden aber den Sinn nicht verfälschen. Ich kann mich nicht in alle Bibelanmerkungen eines Dutzend Übersetzers aus dem englischsprachigen Raum vertiefen, denn genau an der Stelle machen die Proben drei Punkte, und man soll sich anmelden und kaufen. Um das alles herauszufinden, hab ich für Sie nun mehr als eine ganze Stunde geopfert. Wenn Sie vier Substantive haben wollen, sollen Sie die haben. Ich bleibe bei drei.
        1 God created the heaven and the earth. 16 He createth 9 He separateth the water from the earth. The firmament, 21 He createth the fish, birds, the sun, the moon, and the stars. 29 26 He createth man, and giveth him rule over all creatures, beasts, And provideth nurture for man and beast.
        1 In the [b]beginning God created the heaven and the earth.
        2 And the earth was [c][d]without form and void, and [e]darkness was upon the [f]deep, and the Spirit of God [g]moved upon the [h]waters.
        Footnotes:
        1. Genesis 1:1 This word signifieth the beginning and generation of the creatures.
        2. Genesis 1:1 First of all, and before that any creature was, God made heaven and earth of nothing.
        https://www.biblegateway.com/passage/?search=Genesis1:1-2&version=GNV
        Ich verstehe natürlich, warum Sie so zählen müssen: Sie wollen zu Ihrem schon vorher feststehenden Resultat kommen und es nicht aufgeben – man nennt so was eben Voreingenommenheit, ein Begriff, über den man gar nicht mehr nachdenkt:
        Die Bibel wurde geschrieben, um Menschen zu unterdrücken und auszubeuten usw.
        Komisch nur, daß dies auch gerade diejenigen tun bzw. getan haben, die die Bibel weder lesen noch an sie glauben! Solche, die Atheisten sind oder Kommunisten oder anderen Religionen angehören.
        Ob Ihnen diese Widerspruch wohl zu schaffen macht?

      • @hubi
        Zitat:
        „Vor etwa 250 Jahren hielt der französische Philosoph Voltaire eine Bibel in der Hand und sagte: „In 100 Jahren wird dieses Buch völlig vergessen sein.“ Interessant ist, daß auf den Tag genau 100 Jahre später sein Haus zum Hauptquartier der Genfer Bibelgesellschaft wurde. Seitdem wurden von diesem Haus aus viele Bibeln in alle Welt verteilt. Der Mensch denkt, Gott lenkt.“

        Also hat Gott befohlen, dass in Voltaires ex Absteige nun Bibeltexte gelesen werden sollen.

        Sie sind so versponnen, mein Bester, daß Sie sich nur noch in Ihren Hirngeespinsten ausakennen und zu Hause fühlen, aber nicht mehr in der geschichtlichen Realität, die anderen, die – ob nun Christen oder nicht – noch in DIESER Welt leben, sofort auffallen und ihnen ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Sie aber können nur bösartig lästern, wenn man das Buch der Bücher als wahr und unwiderlegbar beweist – was Sie nicht anerkennen dürfen, schon klar, denn es würde bei Ihnen einen mentalen und psychischen Zusammenbruch zur Folge haben. Darum ist Ihr oberstes Gebot der Erhalt Ihrer instabilen geistigen Konstitution, was man ja auch wieder verstehen kann, aber nicht die Wahrheitssuche. So viel zu Ihrer wieder mal arroganten = herablassenden Attitüde, die Ihnen wichtiger Halt und Hauptstütze ist. Wissen Sie denn nicht, was Projektion bedeutet?
        „Lieber Johnny, wenn Sie echte Hilfe wollen, dann bin ich gerne bereit Ihnen professionelle zu vermitteln. Hinterlassen Sie einfach Ihre Email – Adresse bei Geolitico. Sie erreicht mich dann bestimmt.“
        Ach hubi, bester hubi, wieder so’n Schuß in’nen Ofen.
        Ich müßte auch fürchten, daß diese Fachleute, die Sie empfehlen, von mir nur durcheinandergebracht werden, so wie Sie selbst es hier in den Reaktionen auf meine Posts erkennen lassen: Erkennbar an der absoluten Unfähigkeit, das Wesentliche zu erfassen.

        Sie werden es wieder nicht glauben, wie Sie ja auch die Aufzeichnung aller Ihrer sündigen Äußerungen auf der „Festplatte Gottes“ verleugnen: Gott hat Humor, und das erkennt man normalerweise (!!) an der schönen Umwandlung des Hauses von diesem Gottesleugner Voltaire in eine Bibelanstalt.
        Habnen Sie noch gar nict bemerkt, daß Sie stest eine Kontraposition einnehmen, weil Sie die Unwahrheit der Bibel beweisen wollen? Daß Sie folglich gar nicht in der Lage sind, die vorgebrachten ultimativen Beweise zu ERKENNEN?
        So, ich muß jetzt zum Wochenmarkt. Evtl. später noch mehr.

      • @ Rosi, Hubi, Conrath, Zitrone und andere Interessierte

        Schaun Sie, Rosi, Conrath und hubi, es kann keine Erkenntnissuche und keine Erkenntnisgewinnung ohne ein Subjekt geben. Das klingt so selbstverständlich und banal, daß man über die Konsequenzen nicht mehr nachdenkt, die diese Einsicht nach sich zieht.
        Das Subjekt kann man entweder der Fraktion der Gottesleugner und der Agnostiker zuordnen oder aber der Fraktion der wahren Gottsucher und Gottgläubigen.
        Die erste Fraktion setzt sich zusammen aus den Philosophen und den Religions- und Naturwissenschaftlern – von den die Regel bestätigenden Ausnahmen wie Blaise Pascal, Max Planck oder Friedrich von Weizsäcker u.a. auch heute noch lebenden abgesehen. Die Gruppe der Techniker ist nicht so eindeutig, sie kann nach meiner Erfahrung sowohl der ersten wie der zweiten Fraktion angehören, sind dort also einzuordnen.

        Diese grobe Einteilung ist sehr hilfreich, wenn man verstehen will, wie wer zu seiner Art der Welterklärung kommt.

        Alles intellektuelle, hier häufig intellektualistische (ergo das intellektuelle, verstandesmäßige Erkennen der Welt übertreibende) Herangehen kommt von der Gottesleugnerschaft her und hat immer dasselbe Ziel: Ihn, den einen Gott und Schöpfer Himmels und der Erden, zu leugnen. Wer so gepolt ist, „sucht“ auch nicht wirklich, sondern er sammelt sein Leben lang nur „Beweise“ dafür, daß er Recht hat mit seiner Grundthese: „Es gibt keinen Gott!“ Die Bibel nennt diese Fraktion schlicht Toren oder Narren.
        Und hier bin ich mit Zitrone bzw. ihrem Zitat R. Steiners vollkommen einig: Solche Menschen sind nicht gesund sondern krank.

        Für die andere Fraktion ist vollkommen klar, unabweisbar, überall erkennbar, daß es einen Gott geben muss! Das bedeutet aber NICHT, daß diese Leute alle Christen wären oder werden wollten. Sie sind im Prinzip Gott-gläubig (und ich schließe die Meinung meiner Fußpflegerin hier mit ein: „Da muß es irgendwas geben“).

        Wenn die erste Fraktion nun einfach töricht oder närrisch ist, dann ist es intere3ssant, die typischen Fehler zu untersuchen, die sie macht, um ja nicht zur Erkenntnis Gottes kommen zu müssen.
        Dabei rede ich gar nicht von der merkwürdigen Absurdität, den Tod als eine fixe Gegebenheit anzuerkennen, ohne das Phänomen überhaupt in Frage zustellen. Sondern ich meine die intellektuellen Fehler, auch geistige Kurzschlüsse zu nennen, die diesen Menschen in einer Tour unterlaufen, ohne daß ihnen eine Instanz melden würde, die ihnen deshalb zuriefe: „Halt, das ist falsch!“
        Möglich auch, daß es diese Instanz sehr wohl gibt und daß sie deren Rückmeldung bei dieser Thematik wie eine rote Ampel grundsätzlich überfahren. Da muß sich jeder selbst prüfen.
        Wie auch immer, in den Reaktionen von Rosi und Hubi wimmelt es nur so von solchen Kurzschlüssen. Und das läßt sich ganz kurz abhandeln, denn wenn
        Die Hauptschlußfolgerung der Entdeckungen Dr. Panins die ist, daß die umfänglichst beschriebene Zahlensignatur der Fingerprint Gottes ist, weil so etwas selbst für den spruchslosesten Text erstens kein menschlicher Autor zustandebringt und weil zweitens so etwas erst recht nicht von 40 Autoren, die sich nie persönlich kannten, über Jahrtausende hinweg geleistet werden kann – umso weniger im Blick auf die erstaunliche Tatsache von Prophetien, die sich erst Jahrhunderte oder Jahrtausende später in der Geschichte erfüllen würden. Das ist nun mal unmöglich, und es muß deshalb, wie Dr. Missler gern sagt, auf einen extraterrestrischen Geist bzw. Autor zurückgeführt werden. Mit anderen Worten entweder war’s der Mensch oder es war Gott. Eine dritte Möglichkeit existiert nicht.
        Genau dies ist die zwingende Prämisse für alle Argumentationen, die folgen könnten.

        Und darum ist es ganz und gar verfehlt, sich auf die Frage von drei oder vier Substantiven im ersten Satz der Bibel zu kaprizieren. Schließlich ist dies irrelevant angesichts all der anderen Ergebnisse, die Rosi meint, dann gar nicht mehr in den Blick nehmen zu müssen (s.o.). Das mag ihr für den Moment Erleichterung verschaffen, aber wir verfolgen hier keine gruppendynamischen Sitzungsziele.

        Mutatis mutandis gilt das auch für Hubi, der wie gewohnt seine ganze Armada der Vielbelesenheit auffährt, um damit die gefährliche ultimative Beweisführung Dr. Panins ad absurdum zu führen. Doch was soll’s, es bleibt vergeblich, weil er mit all seinen Lesefrüchten und Konstruktionen, die ich mit Günter Grass „Kopfgeburten“ nennen möchte, die zwei oben genannten Kriterien nicht aushebeln kann: Mensch geht nicht, bleibt nur Gott. Und DANN, lieber Hubi, sind folglich alle Erklärungen, die nicht mit der Bibel übereinstimmen „für die Tonne“!
        Das ist zwingend, denn Gott lügt nicht, sondern sagt den Menschen die Wahrheit. Stimmt aber Wissenschaft letztlich doch mit Gottes Wort überein, dann haben wir mit der Bibel = dem Wort Gottes letzten Endes Seine Verifikation oder Falsifikation in den Händen.
        Mir ist klar, dem Hubi springt der Draht aus der Mütze, wenn er so was liest. Aber Rücksicht auf Mützen ist nicht mein Anliegen.

        Kommen wir zu Conrath, der nach meiner Einschätzung über den höchsten Grad an Abstraktionsfähigkeit verfügt, d.h. hier, er ist in der Lage, bestimmte Schlüsse aus Panins Ergebnissen unabhängig von seiner eigenen Theorienbildung zu erfassen, die er allerdings flugs so interpretiert, daß sie seinem eigenen Gedankengebäude nicht schaden, Bsp.: die Menschen können über sich selbst hinauswachsen und derartige Leistungen wie die 40 Autoren der Bibel erbringen… netter Versuch und gar nicht so verkehrt, denn es trifft ja zu… sowohl im vorliegenden Fall, wo der Eine Gott es ihnen durch Inspiration ermöglicht hat (d.h. sie sind dann eben nicht die Autoren, sondern die Schreiber), die Bibel zu schreiben, wie auch in all den anderen Fällen von Zeichen und Wundern der Apostel in der sog. Apostelgeschichte (englisch Acts = Taten der Apostel). Sie verstehen sicher, lieber Conrath, daß es eine ganz besondere Sache ist, wenn Menschen wie zu Pfingsten AD 33 nicht einfach nur mehr „Menschen“ sind…

        Last not least die liebe Zitrone: Es kann und konnte nicht ausbleiben, daß Ihre und meine Sichtweisen immer wieder einmal starke Berührungspunkte hatten/haben, denn Steiner ist ja auch stark von der Bibel beeinflußt worden. Was Sie über die „7“ zitiert haben, kann ich anhand der Schrift nicht bestätigen, kann es aber nicht von mir weisen, denn es steht schlicht nicht darin. Die „7“ hat nicht nur die Bedeutung einer geheimnisvollen mathematischen Signatur Gottes, sondern sein hat auch eine sachlich-thematische insbesondere in der Offenbarung.
        Vielleicht ist es so, wie Sie zitierten, vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht. Für das Heilsgeschehen und die Errettung und Erlösung durch den Jesus Christus der Bibel und speziell des NT ist das aber nicht von Bedeutung, denn alles, was man dazu benötigt, ist in der Heiligen Schrift enthalten. Sie ist das einzige Buch, das uns den Weg der Errettung und zum ewigen Leben weist.
        ————
        So, meine Freunde, hiermit muß ich meine Beiträge zum Thema abschließen, denn meine Zeit erlaubt mir keine weitere Beteiligung. Ich empfehle das Thema damit ein letztes mal Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit und wünsche allen alles Gute.

      • @Johnny

        Für Ihre Zeit, die Sie mir, meinen Worten und natürlich auch den Lesern gewidmet haben, danke ich Ihnen.

        Es ist wirklich sehr schade und könnte für mich ganz erstaunlich sein (wobei es das nicht ist), dass Sie meine Antwort auf @Zitrones Frage völlig ignoriert haben, wie @Zitrone ebenfalls.

        Daher bitte ich Sie, meinen Kommentar in diesem Faden in aller Ruhe zu lesen, sowohl mit Ihrem Herzen als auch mit Ihrem Verstand und allen anderen Sinnen (siehe 19. April 2017 um 21:54).

        Sie teilen Menschen im Hinblick auf das Geistliche in zwei Fraktionen ein; das sollten Sie noch einmal überdenken.
        Ich lehne solch ein Schubladendenken völlig ab, nicht nur philosophisch, sondern in jeglicher Form.

        Warum verknüpfen Sie den Logos zwanghaft mit Gottesleugnerschaft? Nur, weil mir aufgefallen ist, dass der von Ihnen zitierte Satz aus der Bibel nicht 3 sondern 4 Substantive aufweist? Übrigens bin ich nicht die Einzigste, die das Werk von Dr. Ivan Panin bezüglich der Bibel-Numerik in Frage stellt. „Another criticism is that the same kind of numeric patterns can be found in any text, yet the methods used for casual demonstrations of this nature lack the requisite depth to draw conclusions.“ Aus Wiki

        Sehen Sie, da sind wir wieder bei Ihrem Schubladendenken. Ich mache innerlich weder einen Diener noch erstarre ich vor Ehrfurcht, nur weil jemand einen Doktortitel hat, berühmt ist, einen weißen Kittel trägt oder einen Nobel-Preis erhalten hat, gleichzeitig habe ich jedoch Respekt vor dem jeweiligen Kräfte-Einsatz der Vorgenannten (B. Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen; da frage ich mich heute noch, wofür). Warum sollte ich ohne Einsatz meiner eigenen Sinne nichts Hinterfragen und Behauptungen einfach so übernehmen?

        Warum denken Sie aufgrund meines Hinterfragens an Voreingenommenheit?
        Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Haben Sie zwischenzeitlich meine Antwort auf @Zitrones Frage gelesen?
        Wo glauben Sie, eine Voreingenommenheit meiner Lebensphilosophie heraus zu lesen und vor was eingenommen?

        Und warum behaupten Sie, ich wäre ohne Glauben? Sind Menschen, die den mehrfach umgeschriebenen Worten der Bibel nicht folgen wollen, automatisch Nichtgläubige?

        Wenn ich in meinem Kommentar von dem Geistlichen des Kosmos‘ schreibe, was denken Sie, meine ich damit?

        Es ist nicht immer einfach, ergebnisoffen zu recherchieren. Schließlich ist man auf der Suche nach…..ja, wenn innerlich das Gesuchte schon feststeht, ist man nicht mehr ergebnisoffen.

        Es grüßt Sie die @Rosi

        Postskriptum: Ach ja, es wäre für die Leser Ihrer Kommentare hilfreich, wenn Sie die Passagen, die Sie von irgendwoher kopieren und hier einstellen, entsprechend als Zitate oder Ähnliches kennzeichnen würden. Vielen Dank.

      • @ Rosi
        Ihre Quelle Wiki weit dies Ergebnis aus:
        The page „Dr. Ivan Panin“ does not exist. You can ask for it to be created, but consider checking the search results below to see whether the topic is already covered.
        Dabeu war’s egal, ob man Ivan mit v odeer mit w schrieb.
        Was nun? Der Suchbegriff existiert gar nicht. Auch unter dem von Ihnen eingest5ellten Text fand sich nichts…
        Und so sieht das Ergebnis der Suche im deutschen Wikipedia aus:
        Der Artikel „Dr. Iwan Panin“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht. Du kannst den Artikel erstellen (Quelltext-Editor, Anleitung).
        Wenn dir die folgenden Suchergebnisse nicht weiterhelfen, wende dich bitte an die Suchhilfe oder suche nach „Dr. Iwan Panin“ in anderssprachigen Wikipedias.
        Das hatten wir schon, oder?
        Tja, Rosi es ist nicht so weit her mit Ihrer Quelle, stimmt’s?
        Nun, Sie können sie ja bei einem zweiten Versuch in brauchbarer Form einstellen.
        Soe monieren, daß ich einmal die internetanschrift nicht eingestellt hatte.
        Der Grund ist ein zweifacher gewesen: Aus den „Beroens“, die auch hubi gefunden hat, konnte ich es trotz meiner Kenntnis, daß es dort früher einmal vorhanden war, nicht mehr finden.
        Grund Nr. 2: Die sehr unzureichende Seite in Deutsch, die ich auch als sehr kurz oder so bezeichnet hatte, hat einen nicht für jeden Leser – also für Sie u.a. – offenkundigen Makel. Und der ist, daß die Entdeckungen von Dr. Panin dort eigentlich nur als Anlaß genommen werden, die eigene (und falsche) denominationelle Lehre unten dranzuhängen. Ich war so frei und habe das geändert, d.h. bin im Wortlaut wieder auf den biblischen Boden zurückgekehrt. Es handelt sich dabei um meine Verantwortung.
        Nun haben Sioe die Erklärung. Es kommt sonst niemals vor, daß ich meine Quellen nicht angebe. Da können Sie beruhigt sein.
        ————-
        So, nun zu Ihrem quellenlosen englischen Zitat:
        Es ist mir überhaupt nicht neu, daß es Gegner der Entdeckungen Dr. Panins gibt. Die scheinen ihrer Sache so unsicher zu sein, daß sie ihre Gegenbeispiele aus anderen Texten der Literatur aber gar nicht anführen… Sehr glaubhaft, nicht wahr? Wenn Sie dort auf deren Seite waren, wo aber deratige Beispiele stehen könnten… wieso haben Sie uns diese dann vorenthalten?? Kann ich nicht nachvollziehen, Rosi. Hat das vllt mit der „Schublade“ zu tun, in die Sie sich womöglich selbst eingeordnet haben?
        Ich habe tatsächlich noch nie so geistig beschränkte Menschen erlebt wie diejenigen, die gegen Panins Jahrhundertentdeckung u/o den Bibelcode nach Rips bzw. Jeffrey Satinover angegangen waren. Können Sie selbst mal googlen. Für diese Menschen gilt der Leitsatz: Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Diese Beschränktheit macht auch vor Lehrstuhlinhabern nicht halt.

        Ihre Antwort an Zitrone vom 19.4. 21:54 hab ich überflogen.
        Wissen Sie, Rosi, wenn Sie eine solche Darstellung wie die wenn auch kurze über die Jahrhundertentdeckung eines in harvard promovierten Mathematikers, der obendrein polyglott war, so wenig ernsthaft zur Kenntnis nehmen, daß Sie sich mit Ihrer Antwort augenblicklich bloßstellen, statt sich Absatz für Absatz damit zu beschäftigen – das wäre der Gegenbeweis zu meiner Einschätzung der Voreingenommenheit gewesen, den Sie aber genauso wenig erbracht haben wie alle anderen auch! – dann dürfen Sie nicht erwarten, daß ich Ihre Antworten an andere (!) noch genauer prüfe.
        Auch jetzt muß ich dazu sagen, daß mir diese Sichtweise hinlänglich und als schrecklich langweilig und kulturell wie religiös längst überholt bekannt ist. Es ist bloß eine von vielen Spielarten des heidnischen Mutter Erde-Glaubens, den auch die Grünen mit Ihnen teilen… es ist einfach jenseits aller Kritik, Rosi zu behaupten, der Mensch stünde nicht über anderen Phänomen der Natur, auch nicht über den Tieren.
        Ich habe solche um Jahrtausende rückständigen Ansichten öfter in der DDR angetroffen, als sie gerade der BRD beigetreten war, und hab dies schreckliche Phänomen der geistlosen kommunistischen Indoktrination über 45 Jahre zugeschrieben und die armen Menschen mit fortgeschrittenen Erkenntnissen der westlichen Welt versorgt, die sie auch gern angenommen haben, nachdem sie deren Überlegenheit erkannten.
        Was Sie – und das soll meine vorletzte Bemerkung sein – als „Glauben“ bezeichnen, entstammt auch nicht dem westlichen Werte-und Vorstellungsbestand. Animismus wie Wissenschaftsglaube kann man meinetwegen auch unter diesen Begriff subsumieren; aber so eine Willkür ändert nichts daran, daß 2000 Jahre Christentum und die Verständigung der Menschen im christlichen Abendland unter Glaube das versteht, was ich in meinen Beiträgen als solchen bezeichnet habe. Es hilft weder Ihnen noch anderen, wenn Sie diesen Begriff und sein biblisch-christliches Verständnis aufbohren, um Ihre heidnischen Auffassungen dort auch noch reinzudrücken. Wer Bescheid weiß, wird sich dem Versuch umgehend verweigern.
        Nun mögen Sie das als Belehrung akzeptieren oder nicht – Ihre Entscheidung.
        Was mich sehr gestört hat an Ihrer Antwort, ist dies: Es artikuliert sich darin eine große Respektlosigkeit gegenüber Männern mit Verdiensten. Udn diese Respektlosigkeit drapiert sich mit dem Anspruch eines freien und nicht leicht zu beeinflussenden Geistes.
        Ich mag keine solche Haltung. Denn es handelt sich gar nicht um Freiheit des Geistes, sondern um Anmaßung. Man sollte sowas unterscheiden können.
        Ich weiß, das ist eine sehr kalte Dusche für Sie. Sorry. Ich will Sie auch nicht kränken, sondern Ihnen ein paar „westliche Werte“ nahebringen, die uns dank dieser Pomeranze aus der Uckermark seit etlichen Jahren alle abgeschliffen werden, bezeichnenderweise auch noch in einer m.W. bislang beispiellosen Heuchelei und Bigotterie.

        So, liebe Ros, vllt haben Sie’s nicht bemerkt, aber ich bin meinem Vorsatz, mich hier nicht länger zu beteiligen, untreu geworden. Warum? Weil Sie freundlich und in angemessenem Ton geantwortet haben, nur deshalb. Und aus einem zweiten Grund auch noch, nämlich in der Hoffnung, daß Sie künftig diese anmaßende Einstellung loswerden und sich zu Herzen nehmen, was ich Ihnen schrieb – nur Ihnen, nicht für die anderen, obwohl es natürlich jeder lesen kann. Mit den besten Wünschen, Johnny.

      • Conrath // 21. April 2017 um 16:17 //

        @ Rosi & Johnny

        Was die innerreligiöse Argumentation betrifft, sind Johnnys Darlegungen methodisch fruchtbarer und transportieren Quellen, während Sie bei reinen Behauptungen, jedenfalls bisher, stehen geblieben sind, trotz vielfach anoncierenden Dankes an alle, nicht philosophisch Argumentierenden, hier. Da Sie mit dem Anspruch ins Seminar kamen transparent und gegen jeden „Gedankenmatsch“ säubernd mitzuwirken, sind Sie noch in einer gewissen Bringschuld, hier im Proseminar bei Geolitico.

        Wenn Sie eine kleine Hausarbeit machen würden, Prämissenvergleich zwischen Hubi und Johnny, unter Absehung von Personenvorurteilen, dann ist eine Verbesserung der Kopfnote (Beteiligung) [[Humor ist wenn mensch trotzdem lacht]] durchaus im Bereich des Möglichen. Sie und Frau Zitrone erhalten am Kursende dann ihr Diplom, auch im Schmuckschuber (Puhhh, Leute, das ist bei einem Puristen reine Liebe) und KBM das Seepferdchen als Motorradwimpel.

        Ich liebe Euch auch, jedenfalls manchmal, aber dafür immer öfters.

      • Conrath // 21. April 2017 um 17:18 //

        @Johnny

        Wenn ich die URL nicht finde schreibe ich Ihnen n. Woche.

      • @Rosi
        Nachlieferung: Ich hab mich nun selbst auf die Suche gemacht nach den Opponenten, und siehe da, auch Wikipedia tauchte wieder auf, Unverständlich, daß mein Dr. … das System zu der falschen Aussage verleitet hat, es gäbe keine Einträge. Ich meine, dort fand sich dann auch Ihr Zitat … will nicht wieder meine Sammlung hier durcheinanderbringen.
        Miracles in Edgar Allan Poe
        The following example is an expansion of one first presented on USENET by Charles Culver of Computers for Christ.
        Das Poem The Raven von E.A. Poe wird daort nacvh ähnlichen Prinzipien untersucht. Klingt ja ganz nett. Aber das ist EIN Gedichtle. Und dann schreibt Charles Culver ein Sätzchen auf, und sieh da, es erfüllt dieselbe Merkmale wie das Gedicht von Poe. Nun, es ist die englische Sprache, nicht die hebräische, nicht die griechische. Man teilt den lateinischen Buchstaben nun willkürlich Zahlenwerte zu… die sie ja normalerweise gar nicht haben. Denn man bedient sich im Europa der Neuzeit der arabischen Zahlzeichen. sicher, es scheint erstaunlich zu sein; aber man muß sich dieser Unterschiede bewußt sein, zumal mir gut erinnerlich ist, daß Gelehrte des Hebräischen udn des Altgriechischen auf- bzw. herausgefordert worden waren, in diesen Sprachen einen den Findungen Panains vergleichbaren kurzen Text zu formulieren – was keinem einzigen gelungen ist! Nun, was machen wir denn damit?
        Bei dieser Überlegung, Rosi, werden ja die wirklich phantastischen numerischen Fingerprints Gottes im Bibeltext, der über 1500 Jahre entstand und von – wie Dr. Missler sagt – 40 verschiedenen Autoren verfaßt bzw. geschrieben wurde, gar nicht beachtet… Der in obiger Internetquelle erwähnte Mr. Kay hat also nicht sehr viel beigetragen zur Debatte und zur Wahrheitsfindung. Meinerv Einschätzung nach steht man noch immer an Anfangm, weil „die Wissenschaftler“ (die ja nicht an Gott glauben dürfen und dafür den ollen Darwin, der übrigens Theologe war…! an die Brust drücken müssen) seit vielen Jahren Blockadepolitik betreiben, denn sioe merken, es schwimmen ihnen die Felle davon, und die hübschen Pöstchen, die sie innehaben, die gehen nur mit Darwin! Das ist Korruption im alltäglichen Sinne. Interessegeleitet durch Kohle, aber nicht glühend für die Wahrheitsfindung.

    • Nein KBM,

      genau da wo etwas hinterfragt wird beginnt Wissenschaft.

      Paulus bleibt, selbst als 100 % rückprojezierter, erfundener Paulus (was ich nicht präferiere), ein Beleg für eine dogmatische Religionsgründung, genau wie es auch zu der möglicherweise ganz fiktiven Person Moses, wissenschaftlich diskutiert wird, von der Sie aber nichtmals eine laienhafte Ahnung haben. Sie sind akulturell sozialisiert, mit Hubbard und Hamer und lauter Kulturschrott auf Micky Maus Niveau, sorry. –

      • Genau, Conrath. Jetzt nur noch praktisch werden!
        Bin gerade drauf gestoßen, weil jemand mir einen Kommentar dazu geschickt hatte.
        https://www.youtube.com/watch?v=VOZoy9peCAQ&google_comment_id=z131sl04un3egvczc04ccpvwrnjtvdfxgqc0k
        Die Wissenschaft beweist: es gibt Gott! So lautet der Titel, der nicht von mir stammt.
        Unsere deutsche Biologie Koryphäe Prof. Siegfried Scherer war damals auch dabei.
        Empfehlung für Rosi, Watomax, hubi und andere Gottesleugner.
        Würde es mich überraschen, wenn sich trotz allem keiner korrigiert? Nein, aber der Versuch soll gemacht worden sein:
        Lk 16:27-31 (Schlachterbibel 1951)
        Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest denn ich habe fünf Brüder, daß er sie warne, damit nicht auch sie kommen an diesen Ort der Qual!
        Spricht zu ihm Abraham: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören!
        Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun!
        Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten auferstände.

      • Conrath // 21. April 2017 um 16:46 //

        @Johnny, emailen Sie mir via Herrn Ludwig, dann können wir praktisch werden und Hubi ist kein Gottesleugner, wenn Sie differenzieren in Kirchengottglauben und Gottesglauben, da liegt die methodisch-epistemische Verzweigung/ Entscheidung, um die übrigens ab Luther viele Europäer gerungen hatten, während die Mamonsektion Handelskriege und unheilige Weltreiche aufbaute. Auch da haben wir ein weiteres gemeinsames stabiles Brückenfundament, vergessen Sie nicht, ich habe als Zivilingenieur alle Zulassungen auch für den Brückenbau, das war jetzt ein kleiner Seitenwitz.

        Sie und alle Gottesgläubigen und Zentralismuskritiker gleichermaßen grüßend

      • @Conrath
        Verstehe nicht, was jetzt der Herr Ludwig und seine Emailanschrift mit dem youtube zu tun hat, den ich eingestellt habe. Den kann man doch anschauen. So wie man auch Dr. Chuck Missler’s youtube als polyglotter Zeitgenosse, der Sie ja sind, anschauen kann. Aber vllt verstehe ich Ihr Andocken ans „praktisch werden“ nicht.
        Meinen youtube channel kennen Sie ja. Sie waren ja schon mal dort.

      • Zitrone // 21. April 2017 um 17:03 //

        @Johnny

        Vielen Dank für das Einstellen des Videos. Hatte dies selbst gar nicht gewagt,
        bei all den Angriffen, usf..

        LG

      • Conrath // 21. April 2017 um 17:25 //

        Frau Zitrone,

        wo bitte soll ich dann den Schmuckschuber (Citrusfrüchte) hinschicken, vertrauen Sie mir etwa nicht?

      • @conrath
        http://www.cuttingedge.org/news/n1363.cfm
        Hier haben wir die m.W. beste overall presentation des Lebens & der Arbeit und des Wirkens von Dr. Panin.

  5. Konnte Jesus über dem Wasser gehen?

    Er konnte. Denn die Reise der Materie vom Alpha zum Omega folgt dem Levitationsprinzip. Ein hoch entwickelter Geist, wie der von Jesus, ist in der Lage, die Energieströme, welche im Universum die Zunahme an (innerer) Komplexität begünstigen, entsprechend durch den dualen Köper zu leiten. Nicht der geringste Zweifel! Warum?

    Dieses Prinzip ist auch technisch zu intepretieren und darzustelen, obwohl es diese Technologie momentan hier auf Erden wohl nicht oder nicht mehr gibt.

    Der Schwamm als dualer Raum liegt sowohl der belebten als auch der sog. unbelebten Materie zugrunde. In Wahrheit gibt es nur belebte Materie.

    • hubi stendahl // 18. April 2017 um 22:22 // Antworten

      @waltomax

      „Konnte Jesus über dem Wasser gehen?

      Er konnte. Denn die Reise der Materie vom Alpha zum Omega folgt dem Levitationsprinzip. Ein hoch entwickelter Geist, wie der von Jesus, ist in der Lage, die Energieströme,…..“

      Mensch Waltomax. Zu Ihrer Ehrenrettung, es war Ostermontag. Alpha und Omega sind erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabets. Metaphorisch gehen die späteren philosophischen Betrachtungen auf den tausende Jahre vorher bekannten ersten Dualismus der aufgehenden Sonne (Leben) und der untergehenden (bzw. dem aufgehenden Mond) (Tod) zurück. Siehe auch „Auferstehung“ des Gottes Osiris Ra Re u.s.w.. Leben / Tod, gut und böse.

      Nix mit Schwamm als dualer Raum.

      • waltomax // 19. April 2017 um 12:58 //

        „Nix mit Schwamm als dualer Raum.“

        Immer langsam, @Hubi. Vielleicht verwerfen Sie da einen tragfähigen Gedanken zu schnell.

  6. In einer Welt, die von geldgeilen und machtgierigen Psychopathen mittels angewandtem Satanismus in Betrieb gehalten wird, dürfte es keine Erneuerung geben.

    • @WaltoMax

      oder gerade deswegen! Die Welt der Helfer respektiert unsere Entscheidungsteilfreiheit, aber nimmt es locker mit den Selbstbedienern und Satanisten, Politdarstellern usw… auf, arbeitet da aber eher minimalistisch, um die Autonomie der Entwicklung zu ermöglichen.

      Das ist der allgemeine, politische Anteil der Osterbotschaft, mAn.

  7. Zitat: “War es damals Gnade für die Christus nahestehenden Zeitgenossen, ihn in der
    Auferstehungsleiblichkeit wahrzunehmen, so muss es in der Zukunft Ergebnis der durch
    die Weiterentwicklung auftretenden Erkenntnis-Fähigkeiten von immer mehr Menschen
    werden.”

    Diese “Erkenntnisfähigkeit” ist jedem Menschen gegeben und findet sich in des eigenen
    Herzens Tiefen, aber in Zeiten der raffinierten Intelligenz, die man häufig unter den Geg-
    nern des Christus findet, hat diese Herzensqualität in einer Weise abgewirtschaftet, die
    einem kalte Schauer über den Rücken laufen lässt.

    Die typisch akademische Überheblichkeit, blickt auf jene, die dem Christus auch heute noch
    folgen, von oben herab, hat sie doch, die Überheblichkeit, neuere Kenntnisse verinnerlicht, die
    wahr scheinen und neue Glaubensinhalte bilden.

    Deshalb verlacht und verspottet man in den Kreisen der “fortschrittlichen” Nachbeter Rudolf
    Steiner, der sehr genau wußte und beschrieb, wie feindlich gesinnt die Widersachermächte
    und natürlich ebenso weltliche Logenkreise, dem Christus sind.

    …“Und die Menschen, die von diesem Impuls ergriffen werden, entwickeln eine Logik,
    die in erbarmungs- und liebloser Art für sich selbst zu sprechen scheint – in Wahrheit
    spricht eben Ahriman (der böse Geist-Anm.d.m.) in ihr -, bei der sich nichts zeigt, was
    rechtes, inneres, herzlich-seelisches Verbundensein des Menschen ist mit dem, was er
    denkt, spricht, tut.“ – Zitat von Rudolf Steiner aus „Anthroposophische Leitsätze“
    GA 26, Seite 115.

    Überall will diese Gegnerschaft an Terrain gewinnen, auch bei den Anthroposophen selbst.
    Dort manifestierte sich diese u.a. durch Christoph Lindenberg. Auf diese Weise soll die von
    Ihnen, werter Herr Ludwig, beschriebene Weiterentwicklung des Menschen, hin zu einer
    erneuerten Christologie, mit allen Mitteln verhindert werden.

    http://www.lochmann-verlag.com/no.104_anthro_gehirnwaesche.pdf

    Vielen Dank für Ihren großartigen Osterartikel! Ein wahrhaftiges Geschenk an all jene, die
    ihren Wissenstand in Bezug auf den Christus und sein Wirken in der Welt, erweitern
    möchten.

  8. Guntram Jelko // 17. April 2017 um 17:16 // Antworten

    Habe nun, ach! Philosophie,
    Juristerei und Medizin,
    Und leider auch Theologie
    Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
    Da steh ich nun, ich armer Tor!
    Und bin so klug als wie zuvor;
    Heiße Magister, heiße Doktor gar
    Und ziehe schon an die zehen Jahr
    Herauf, herab und quer und krumm
    Meine Schüler an der Nase herum –
    Und sehe, daß wir nichts wissen können!

    Wer es nicht selbst erlebt weiss nichts.

    • Genau, Meister Guntram,

      Goethe wusste genau, von was er da textete. Wie stark Goethe selber spirituell dachte, pragmatisch und geistesgegenwärt, fließt überall mit ein, könnte gar gegen ihn selbst verwendet werden, wenn man nicht auch Du Prels u.a. Goethekommentare dazu befragen würde. Seelenwanderung, Telepathie, ein gnostistisches Grundvertrauen waren ihm seit den Tagen des Umgangs mit Susanne von Klettenberg sehr vertraut, sein Leben lang. Das Nichtwissen war gerade nicht seine Quintessenz, es ist hier das Nichtwissen der neuzeitlichen Wissenschaft kritisiert, nicht der offenen auch spirituellen Wissenschaft und ihrer Gelehrsamkeit. Goethe war darin regsamstes Vorbild. Er war in vielen praktischen Anwendungen selber Magister, samt Rückschlägen. Seine Berkwerksaufsicht in Weimar war beispielsweise eine technisch-finanzielle Katastrophe, also auch Goethe darf nicht totidealisiert werden, war mit jeder seiner Zellen und Biophotonen/ Wellenpacketen, eifriger Sucher und Wanderer des Wissens und Könnens (Anwendens).

  9. Liebe Frau Zitrone,

    und was, wenn die Herabsetzung „raffinierte Intelligenz“, also doch unnötige oder dekadente Intelligenz einfach nur die Vernunft ist/ wäre? Steiners immunisierend eingesetzter Antiintellektualismus war auch zeitbedingt, verständlich. Ihn heute noch zu rezitieren und anzuempfehlen ist aber einfach nur noch Anmaßung und religiöser Unfug. –

    Leider ist dieses Verhälten immer noch Beispiel für den Negativanteil dieser Kulturreligion. Hus, Bruno und Luther usw…. waren Beispiele für diese „raffinierte“ oder doch fortschrittliche Intelligenz-Entwicklung. Der Mensch selber schreitet fort, nicht die Kulturen, das nochmals an Hubi gerichtet.

    Und wenn die Liebe zur Erkenntnis fehlt, sind wir doch nur ein leeres Klingeln, frei nach dem Erzdogmatiker Paulus.

  10. Wie Physiker Gott (und Religionen) sehen..

    „Jeder, der sich ernsthaft mit der Wissenschaft beschäftigt, gelangt zu der Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist manifestiert – ein Geist, der dem des Menschen weit überlegen ist…“ (Albert Einstein)

    Veröffentlicht am 17. April 2017 von Herbert Ludwig in Im Blickpunkt
    Der physische Leib

    Auferstehung bedeutet die Auferstehung mit und im lebendigen physischen Leibe, der zuvor gestorben war – etwas nach aller bisherigen menschlichen Erfahrung Unmögliches. Die Jünger konnten es daher auch nicht fassen, als er auf einmal in ihre Mitte trat. Sie hielten ihn für einen Geist, ohne den physischen Leib. Jesus musste sie nachdrücklich darauf aufmerksam machen..(..)

    —————————-
    Ganz vorab: persönlich halte ich von ALLEN Institutionalisierten Religionen nicht gerade viel. Tatsache ist aber auch, dass es offenbar Milliarden Menschen auf der Erde gibt, die eine, wie auch immer geartete „Religion“ für die eigene Lebensgestaltung, benötigen – und das ist auch in Ordnung.
    Allerdings nur solange „in Ordnung“, soweit „die Gläubigen“ mit deren religiösen Überzeugungen ANDERE Menschen (Andersgläubige, Atheisten, Agnostiker..etc.) NICHT belästigen!

    In unserer Epoche fällt aber eine bestimmte „Religion“ durch extreme Intoleranz und „ALLEIN-Gültigkeitsanspruch, besonders negativ auf – und das ist das äußerst aggressive, islamische Dogma! Eine angebliche „Religion“ die auf fundierte Kritik mit MORD droht – hat in freiheitlich-demokratischen Gesellschaften NICHTS zu suchen!! Punkt!
    Ich plädiere daher schon sehr lange Zeit dafür, diese mittelalterliche, ANTI-demokratische, islamische „Pseudoreligion“- entweder adäquat den gültigen Menschenrechten und demokratischen Prinzipien in Europa rigoros ANZUPASSEN/ reformieren – oder den Islam in seiner jetzigen Form – in Europa umgehend zu verbieten!

    Wenn jemand dennoch dieser kruden, gewaltverherrlichenden Islam-Doktrin nachfrönen will – so soll er/sie das bitte in einem traditionell islamischen Land tun – wo so etwas zur „Kultur“ gehört. Ich jedenfalls möchte auf keinen Fall weiterhin durch diese faschistische, intolerante und extrem aggressive pseudo-religiöse-islamische Unterwerfungs-Doktrin, in der Öffentlichkeit in Europa und USA weiter belästigt werden.
    Schließlich MUSS ich als christlicher Europäer, sollte ich mal auf die bescheuerte Idee kommen, einmal ein islamisch-geprägtes Land zu besuchen (was ganz sicher NIE passieren wird) – dennoch müsste ich die skurrilen und meistens inhumanen Sitten und Gebräuche in dem betreffenden islamischen Land, strikt beachten – und befolgen! Oder hat jemand eine Europäerin mit Mini-Rock und tiefen Dekolleté über Tahrir-Platz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, unbekümmert herum flanieren jemals gesehen? Oder gar leichtbekleidet und langen offenen Haar über belebte Stadtplätze in Saudi-Arabien? Hundert Peitschenhiebe sind noch das mindeste, was diese mutige, aufgeklärte Frau bei diesen islamischen Hinterwäldlern zu erwarten hätte!

    Diese islamische Spinner treten Frauen und Kinderrechte dort mit Füßen Und inzwischen sogar bei uns, mitten in Europa – und ausgerechnet diese intoleranten Islamgläubige berufen sich bei uns, in Europa – auf „Religionsfreiheit“ und Tolleranz?? Geht`s noch? Daher kann es nur heißen: RAUS aus Europa mit diesem mittelalterlichen, menschenfeindlichen, islamischen Unterwerfungs-Dogma! Weg damit aus Europa! Am besten schon gestern.

    Aber zurück zum Thema: „Jesus – Der Gekreuzigte unter uns“.
    Ganz ehrlich: ich bin tief-religiöser Mensch – aber ganz sicher nicht im Sinne der heutigen, institutionalisierten, christlichen Kirche. Zu viel Böses geschah in der Vergangenheit auch im Namen Jesus- und der christlichen Kirche insgesamt. Zum Glück verlor die Kirche nach der Reformation nach und nach kräftig an Macht – und die christliche Religion ist inzwischen zahm geworden. Mit anderen Worten und auf Christentum bezogen: leben – und leben lassen. Es stört mich zumindest nicht – und ich fühle mich vom Christentum in keiner Weise belästigt. Im Gegenteil – manchmal laufe ich gerne in alten, größeren Kirchen herum – und genieße dort die andächtige, ruhige Atmosphäre.

    Allerdings WUNDER und religiöse Inspiration, diese erwarte eich nicht in der Kirche oder von/in der christlichen Religion zu erleben – sondern eher auf einem ganz anderen Feld.
    Meine „Religion“ richtet sich nach den Erkenntnissen der sog. „Quantenfeldtheorie“ – und eine „Etage“ höher und noch im Entstehen: „Theory of Everything“ – oder wie ich es einfach und kurz nenne: „One“.
    Um die Kern-Idee diese „Sinnsuche“ etwas zu vereinfachen – und verständlicher zu machen, kann ich das in etwa so formulieren:
    Die Grundsubstanz des Universums ist Quanteninformation. Anhand zahlreicher, bestätigter Physikexperimente ist längst bewiesen, dass die Materie (wie wir sie kennen) grundsätzlich aus demselben „Stoff“ beschaffen ist, wie unsere Gedanken! Daraus resultiert zwingend: Die Erscheinung/Gestaltung unserer Realität hängt maßgeblich von der Beschaffenheit unserer Gedanken ab (klar formulierte ABSICHT).

    Nicht mehr und nicht weniger wird in dem berühmten, tausendfach durchgeführten „Doppelspalt-Experiment“, deutlich demonstriert – wodurch aber die bisherige, menschliche Auffassung von der Kausalität (Ursache/Wirkung) und einiges mehr – buchstäblich auf den Kopf gestellt wird.
    Hier: (extra in einer verständlichen, spielerischen Form – aber mindestens genauso wertvoll und informativ, wie trockene mathematische Formeln, die gleiche Ergebnisse liefern:

    Doppelspalt-Experiment – Quantenphysik einfach erklärt
    Wie sieht eigentlich die Realität aus, in der wir uns bewegen? Alles ist miteinander verschränkt. Raum ist nur die Illusion, dass Dinge voneinander entfernt sind. Werfen wir einen Blick in die Quantenphysik… und wir werden kaum glauben, was real ist und was wir als real erachten. Der „Beobachter“ spielt eine entscheidende Rolle. Sehen, staunen, überdenken. … in welcher Dimension lebst eigentlich DU?

    ——————–
    Die Beobachtung bezieht den Beobachter mit ein. Die Absicht des Beobachters bestimmt/beeinflusst maßgeblich das beobachtete (Mess-)Ergebnis. (interpret. Quantentheorie/Kopenhagener Deutung)

    Was ich aber jetzt schreiben werde, wird womöglich manche Leser schockieren – aber es ist auch eine längst bewiesene/bestätigte Tatsache:
    Es geht nämlich explizit um
    Die Natur von „Garnichts“!

    Die folgenden Gedanken basieren u.a. wesentlich auf den Arbeiten des Physikers Dr. Ulrich Warnke („Quantenphilosophie und Spiritualität“). Wir und alle andere Materie (Sterne, Lokomotiven, Frösche, Bücher, Berge, Ozeane..etc.) bestehen zu mehr als 99,999999999 % aus masseleerem „Vakuum“. Praktisch aus NICHTS! NUR 0,000000001 % unseres eigenen Körpervolumens, ist (sichtbare) Masse!
    Zitat Dr. Warnke: Würde man Vakuum (das „Nichts“ – das ist größtenteils der Abstand der Elektronen vom Atomkern) entfernen, blieben weniger als 20 Mikrometer (µm) Größe übrig. Man müsste unseren so veränderten Körper sodann mit dem Mikroskop suchen!

    Hier der Link („Quantenphilosophie und Spiritualität“) von Dr. Ulrich Warnke: (kann ich nur wärmstens empfehlen)
    https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/quantenphilosophie_und_spiritualitaet/ulrich_warnke/EAN9783942166171/ID26353308.html?suchId=a443a8d9-a86d-48d7-8a9c-70756c612415&jumpId=2159508

    Das Unglaubliche an diesem Fakt ist, dass wir zwar unser ganzes Leben mit den Massen unseres Körpers verbinden – wir identifizieren uns geradezu mit ihnen – aber mengenmäßig sind sie eigentlich ein Nichts. Sie machen nur 0,000000001 Prozent des Körpervolumens aus.

    Was ist aber diese „Materie“, diese kuriosen 0,000000001 Prozent, auf die wir Menschen so extrem fixiert sind – und nicht wenige durch irgendwelche Diäten – noch weniger werden wollen? 🙂
    Man kann als Physiker sagen: Alles was Masse hat und Raum einnimmt, kann technisch als ‚Materie‘ definiert werden. Jede Art von Materie, die Sie sehen oder berühren können, besteht aus Milliarden von winzigen Teilchen, die Atome genannt werden. Mit anderen Worten kann man sagen, dass Atome praktisch die Bausteine von allem sind, was eine bestimmte Masse hat und einen definierten Raum einnimmt.

    Selbstverständlich besteht auch der Mensch aus diesen Atomen. Bekannt ist auch, dass diese Atome einen gewissen Abstand zueinander haben, und dieser Abstand besteht aus masseleerem Raum. Viel wichtiger ist aber, dass ein Atom selbst zum größten Teil aus leerem Raum besteht – weil zwischen Atomkern und den dazugehörigen Elektronen, ein verhältnismäßig riesiger Abstand vorhanden ist – und dieser Abstand bildet das eigentliche „NICHTS“!
    Wenn wir diesen leeren Raum aus all diesen Atomen entfernen würden, wäre die resultierende Masse eines menschlichen Körpers mikroskopisch klein. Man könnte bildlich sagen, dass die menschliche Rasse hier auf Erden (etwa 7,5 Milliarden Körper) in eine leere Walnuss passen würde!

    Was also wirklich zählt, ist offensichtlich das „restliche, übergroße NICHTS“ – diese reine Energie, die wiederum dieselben physikalischen Eigenschaften aufweist – wie unsere Gedanken: Außerhalb von Raum und Zeit – NICHT materiell!

    Wie bedeutend erscheint nun in diesem Kontext die Geschichte „des Gekreuzigten“ – und seiner „Auferstehung“? WAS ist da „auferstanden“ – und was wurde „geboren“? Die wirklichen Wunder beginnen (nur meine, ganz persönliche Überzeugung) weit außerhalb irgendwelcher institutionalisierten Religionen. Unsere ganze Realität ist nämlich ein echtes, reales Wunder, wie auch ein Schmetterling, ein Mensch – alles was lebt- und nicht lebt – auch ein Wunder ist. Denn wirklich erklären – kann diesen Zustand des Gewahr-Seins – eigentlich kein Mensch. Daher erscheinen mir all ‘diese anachronistische „Welt-Erklärungs-Versuche seitens diverser Religionen, eher kindisch. Wenn diese dann auch noch als „Herrschaftsinstrumente“ seitens religiöser Oberhäupter und jeweiligen „Herrscher“ schamlos missbraucht werden – dann ist der Punkt erreicht, wo Aufklärung unbedingt nötig ist. Denn so etwas braucht im Informationszeitalter, kein Mensch!

    „Die Natur von Garnichts! ..denn dort ist nichts (Materie), nichts zu teilen, nichts zu zerstückeln… „Wir müssen von Beziehungsstrukturen sprechen und nicht von externer und getrennter Materie!“ – (Professor Hans-Peter Dürr – war ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München)

    Oder poetisch auf den Punkt gebracht von W. Shakespeare:
    Zitat aus:

    Der Sturm
    William Shakespeare:
    Prospero, Ferdinand und Miranda.
    PROSPERO.
    Mein Sohn, Ihr blickt ja auf verstörte Weise,
    Als wäret Ihr bestürzt: seid gutes Muts!
    Das Fest ist jetzt zu Ende; unsre Spieler,
    Wie ich Euch sagte, waren Geister, und
    Sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
    Wie dieses Scheines lockrer Bau, so werden
    Die wolkenhohen Türme, die Paläste,
    Die hehren Tempel, selbst der große Ball,
    Ja, was daran nur Teil hat, untergeh`n
    Und, wie dies leere Schaugepräng‘ erblaßt,
    Spurlos verschwinden. Wir sind aus solchem Stoffe
    Wie der zu Träumen, und dies kleine Leben
    Umfaßt ein tiefer Schlaf…

    Hier also „die ganze Wahrheit“ in EINER Zeile:
    …Wir sind aus solchem Stoffe
    Wie der zu Träumen….

    Jeder Physiker (und nicht nur er/sie), kann und wird vor diesem Erkenntnis demütig den Hut ziehen, vorausgesetzt, er hat die Quantenphysik lange genug studiert.

    Dennoch darf die aktuelle Realität nicht aus den Augen verloren werden – und daher hier wieder die eigentlichen Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/

    Daryl

    • hubi stendahl // 17. April 2017 um 22:55 // Antworten

      Vielen Dank @daryl für den weiter aufklärenden Bericht, dem ich gerne folge:

      Zitat:
      „Unsere ganze Realität ist nämlich ein echtes, reales Wunder, wie auch ein Schmetterling, ein Mensch – alles was lebt- und nicht lebt – auch ein Wunder ist.“

      Man kann es mit Sheakspeare sagen oder wir bleiben bei Jesus:

      „Wenn das Fleisch wegen des Geistes entstanden ist, ist es ein Wunder. Wenn aber der Geist wegen des Leibes entstanden ist, ist es ein wunderbares Wunder. Dann wundere ich mich darüber, wie sich dieser große Reichtum in einer solchen Armut niederlassen konnte.“ Logien 29.

      Zitat: „Denn wirklich erklären – kann diesen Zustand des Gewahr-Seins – eigentlich kein Mensch“ Genau. Und das hat er oben auch als Ausnahmemensch und nicht als „Gottes Sohn“ deutlich gemacht.

      Danke!

    • @daryl

      Zitat:
      Hier also „die ganze Wahrheit“ in EINER Zeile:
      …Wir sind aus solchem Stoffe
      Wie der zu Träumen….
      Zitat Ende.

      Was nützt einem diese Wahrheit, wenn er damit nicht umgehen kann und es auch nicht will, sondern seine „Träume“ mißbraucht?

      Ewig rein(st)e Liebe
      Manfred

    • Karl Bernhard Möllmann // 22. April 2017 um 11:41 // Antworten

      . . .
      Hallo Daryl,
      .
      Schöner Kommentar, der mich an eine kleine, längst vergessene Begebenheit erinnert.
      .
      1976 war saß ich in Kopenhagen zufällig neben einem Chemiker, dem ich erklärte, daß ich mir das ATOM nicht wirklich vorstellen könne . . .
      .
      Dieses Treffen fand in den heiligen Hallen eines Hauses der „science of logos“ statt – und Scientologen trainieren täglich hart dafür – um ihre Körper verlassen zu können, um OHNE Körper auf Entdeckungs-Reisen in ansonsten unbekannte Gebiete gehen zu können . . .
      .
      Und ehe ich mich versah – hatte mich dieser Chemiker mitgenommen – mitten hinein in ein ATOM . . .
      .
      Ich sah in unendlicher Ferne die Elektronen und Neutronen kreisen – und ich kapierte – daß ein eiziges ATOM so groß sein kann wie unser ganzes Universum . . .
      .
      Soviel aus meiner persönlichen Erfahrung zum Satz von Daryl:
      .
      „Was ist aber diese „Materie“, diese kuriosen 0,000000001 Prozent, auf die wir Menschen so extrem fixiert sind…“?
      .
      Die bewußte Befreiung aus dem eigenen Körper öffnet ALLE Türen.
      .
      Psychopathen versuchen genau DAS zu verhindern.
      .
      Drogen, Gewalt & Wahnsinn sind die Methoden der UNTERDRÜCKER – diese Erkenntnisse der geistigen Natur allen Lebens – zu verhindern.

  11. Passend zum Thema, einige wertvolle Gedanken von Rudolf Steiner aus GA 182:

    „Nun kann man geisteswissenschaftlich fragen – da innerhalb der Geisteswissenschaft
    an dem Göttlichen, das, wenn wir so sagen dürfen, im Übersinnlichen wohnt, nicht
    gezweifelt werden kann –: Was bringt den Menschen dazu, das Göttliche überhaupt,
    dasjenige, was in der Trinität der Vatergott genannt wird, abzuleugnen?“ –

    „Da zeigt uns die Geisteswissenschaft, daß in jedem solchen Falle, wo der Mensch ableugnet
    den Vatergott, also ein Göttliches überhaupt in der Welt, jenes Göttliche, das zum Beispiel
    auch in der israelitischen Religion anerkannt wird, ein wirklicher, echter physischer Defekt,
    eine physische Erkrankung, ein physischer Mangel im Menschenleibe stattfindet.“

    „Atheist sein, heißt für den Geisteswissenschafter, in irgendeiner Beziehung krank sein.
    Natürlich ist es eine Krankheit, die die Ärzte nicht kurieren; sie sind selbst sehr häufig an
    dieser Krankheit leidend, einer Krankheit, die auch nicht als solche von der heutigen Medizin
    anerkannt ist.“

    „Aber es ist eine Krankheit, die die Geisteswissenschaft im Menschen findet, wenn der
    Mensch dasjenige ableugnet, was er jetzt nicht durch seine Seelen-, sondern durch seine Leibeskonstitution fühlen muß. Leugnet er das ab, was ihm ein gesundes Gefühl seines
    Leibes eingibt, daß ein Göttliches die Welt durchzieht, so ist er nach geisteswissen-
    schaftlichen Begriffen krank, leiblich krank.“

    „Es gibt dann sehr viele Leute, welche den Christus ableugnen. Die Ableugnung des
    Christus muß die Geisteswissenschaft betrachten als etwas, was eigentlich eine Schicksals-
    frage ist und das menschliche Seelenleben betrifft. Den Christus ableugnen muß die
    Geisteswissenschaft ein Unglück nennen; Gott ableugnen eine Krankheit, Christus
    ableugnen ein Unglück.“

    „Den Christus finden können, ist gewissermaßen eine Schicksalssache, ist gewissermaßen
    etwas, was in das Karma des Menschen hereinspielen muß. Es ist ein Unglück, zu dem
    Christus keine Beziehung zu haben. Den Geist oder den Heiligen Geist ableugnen, bedeutet
    eine Stumpfheit des eigenen Geistes.“ […]

    • Liebe Frau Zitrone,

      gerade war wieder einer der beiden Hasen vom Ostersonntag vor dem Panoramafenster. Ist jetzt damit auch wieder Ostern? Und wenn Sie den ganzen Bücherschrank/ digitalisierten Steiner, nach und nach hier zitieren, ohne auf die Fragen einzugehen, ist das dann schon ein Seelengespräch, ein köstlicher Austausch, wie auch Goethe es empfunden und gelebt hatte oder die Annette von Droste-Hülshoff ? Hmmm (4 x m, sonst bin ich wieder im nördlichen Ruhrgebiet und hier iset schöner)

      Wollen Sie Steiner in einer unendlichen und unkritischen Rezeption in einer Zeitmühle gefangen halten. Erhalte sich genau davor immer sehr gefürchtet, von den lieben Anhängern wörtlich genommen zu werden, ohne Charité? Wann fangen Sie denn an auch Steiner mit Steiner zu ergänzen? Ja, ich kenne auch seine wütenden Widersprüche hierzu, einerseits die Mahnungen, wer auch nur ein Jota verändert, der ist des Satans fette Beute (Schülersprache in den 70-igern) und kontrovers dazu, prüfen Sie alles und verbessern sie es radikal, gegenüber Walter Johannes Stein geäußert, er solle seine unvollständige Erkenntnistheorie erweitern, überarbeiten….

      Furchtbare Gedanken, direkt vom Widersacher? Ja, wirklich, glauben Sie sich das?

      Frau Zitrone, Kritik gibt es nicht nur in der destruktiven, zersetzenden Art und Weise, sondern auch als konstruktive Falsifizierung, die dann das Kernanliegen weiterführt, einbettet usw… Steiner war der Aufklärung verpflichtet, nicht der einen, plakativen, meist materialistisch ausgedeuteten, sondern der mehrfachen, an Goethe und Fichte ansetzenden Aufklärung und Lebensreform. Dabei baute er alles ein, was bei drei nicht auf dem ungenießbaren Baum springen konnte. Also nutzten Sie die Zeit bis Pfingsten zur Intensivierung des Dialogs, also des „Pfingstideals“ oder dachten Sie, die frühe jüdische Dissidentengemeinde hätte sich gegenseitig nur aus den Schriftrollen die zeittypische Platonik und hebräischen Häresien vorgelesen? Nein, sie haben miteinander gesprochen, durch Intelligibilität begleitet (Zungenreden), nicht nur vorgelesen.

      Sie in froher Pfingsterwartung grüßend

      • Conrath // 18. April 2017 um 08:54 //

        er (Steiner) hatte sich davor immer gefürchtet

      • Zitrone // 18. April 2017 um 09:54 //

        Werter, @Conrath, wer einmal erlebt hat, welche Kraft von den
        geisteswissenschaftlichen Inhalten ausgeht, wenn er/sie sich ein-
        gehend mit diesen Schriften beschäftigt, erfährt geistig seelische
        Heilung bis hinein in das Physisch-Ätherische.

        Erklären Sie doch einmal, wie der heutige Mensch ohne die Ausbildung
        der Ich-Kraft, der Christus Kraft, die kommenden Ereignisse überstehen
        soll. Die innere Leere, der Seelenhunger, der die Menschen umtreibt, gibt
        ihnen, den Menschen, hier und heute die Möglichkeit das geistige Band,
        welches die Anthroposophie seit hundert Jahren knüpft, zu ergreifen.

        Natürlich ist es für viele einfacher, die materiell verdünnte Apfelschorle
        mit Namen Quantenphysik zu schlürfen, aufzubereiten und die neu
        ernannten Götter derselben, in deren Kathedralen zu bewundern.

        Die „Brüder“ wird’s freuen…

        Warum ergreifen die „Götter“ der Quantenphysik nicht dieses geistige
        Band?

      • Conrath // 18. April 2017 um 10:30 //

        Liebe Frau Zitrone,

        warum unterstellen Sie mir denn dieses „ohne die ICH- oder Christuskraft“?

        Ich argumentiere doch ständig mit und für diese Kraft!

        Wer, wenn nicht wir, denkt denn in Fichtes Ich = Ich, von dem doch auch Steiner bei der Abfasunng seiner Jugendschriften ausging? Es wurde dann noch erweitert zu dem Verhältnis Nichtich zu Ich und der dann notwendigen Steigerung Ich = nicht Nichtich! Und bei Fichte bleibt noch das Mißverständnis dann nicht bis zum Du zu kommen, bzw. von der Gleichung Du und Du (Buber und Gebrüder Barth) ist auch Ich auszugehen, wie,es,100 Jahre später gelang, bzw. von F.H. Jacobi gefordert wurde, was jeder Dreijährige wiederholt, als Geisteschristkind. Also Sie legen mir eine Meinung zu, die ich garnicht vertrete.

        Christus, verallgemeinert zu Logos/ Weltlogos i.S. Platons und sein lebendiger Anteil in „jedem“ Menschen, ist wirklich, real, reell und übersterbliche Gewissheit, ja!

      • Conrath // 18. April 2017 um 10:50 //

        @Zitrone

        Fehler ….was bei drei nicht auf den ungenießbaren Bäumen des Erkennens / (Lebens?) war …

        und Physik ist eine Laborwissenschaft mit großem mathematischen Anteil, was hat das mit Brüdern zu tun, die irgendwie in der Politik herumpfuschen? Wo bleibt Ihr stärker Christus- oder Logos-Weltvorsehungsglauben, Frau Zitrone?

        Sind die Brüder denn in Ihrem Glauben stärker als die uns allen geschenkte Logosteilhabe?

        Wer die Logosteilhabe für vorsätzlich Böses Tun mißbraucht wird von eben diesem Logos gerichtet werden, das sagt doch auch Johnny hier im Forum, wenn man ihn verallgemeinerungsfähig mit Johnny ergänzt.

        Wir müssen/ können / sollen uns wohl im Sinne dieses Logos alle gegenseitig so ergänzen, Frau Müller mit Frau Müller, Herr Meier mit Herrn Meier, das ist die Logos-Charité, real gelebt. Was sagt mir dieser und jener Mensch, was will er/ sie sagen und worin werde/ wurde ich/ Ich/ ICH, durch die anderen, die Du’s ergänzt, geliebt, ernährt, geschützt.

        Kürzer
        Christus-Sozialismus zwingt nicht, sondern ermöglicht allgemein, wenn er sich als allgemein verstehen kann, nicht exklusive Namen und Gruppierungen bevorzugt, also sich äußerlich zurücknehmen, bis zur Ohnmcht/ Kreuzigung/ Armut/ Überfremdung, was auch immer, um dann gemeinschaftlich jeden Mangel zu besiegen, vorallem den inneren Mangel. Und jede nichtverallgemeinerungsfähige und willige Religionskultur ist zurück zu weisen, dazu haben wir hier in Rumpfdeutschland das Grundgesetz und andere nützliche Normen.

  12. „Ich plädiere daher schon sehr lange Zeit dafür, diese mittelalterliche, ANTI-demokratische, islamische „Pseudoreligion“- entweder adäquat den gültigen Menschenrechten und demokratischen Prinzipien in Europa rigoros ANZUPASSEN/ reformieren – oder den Islam in seiner jetzigen Form – in Europa umgehend zu verbieten!“

    Entweder-oder? Das wird nur im Gesamtpaket als Sowohl-als-auch funktionieren oder garnicht.

    „Schließlich MUSS ich als christlicher Europäer, sollte ich mal auf die bescheuerte Idee kommen, einmal ein islamisch-geprägtes Land zu besuchen (was ganz sicher NIE passieren wird) – dennoch müsste ich die skurrilen und meistens inhumanen Sitten und Gebräuche in dem betreffenden islamischen Land, strikt beachten – und befolgen!“

    Sag niemals nie! Das kann nämlich schneller passieren als man denkt. Auch deshalb weil sich die Islam-Doktrin immer weiter ausbreitet. Inzwischen gibt es bereits islamistische Rebellen in den Philippinen, während Islamisten in Indonesien bereits drauf und dran sind, die Macht an sich zu reißen. Das funktioniert so, daß die Islamisten allen Muslimen erzählen, daß sie bei den demokratischen Wahlen, die Indonesien bisher noch hat, keinen Christen wählen dürfen. Wegen der immernoch niedrigen Alphabetisierung der Indonesier funktioniert das. Bisher galten die Indonesier als Musterbeispiel für einen toleranten Islam, aber nach den nächsten Wahlen wird sich das wohl ändern. Der wirtschaftliche Aufstieg der Golfemirate hat auch schon einiges verändert. Wahrscheinlich hätten Fußballer vor einem Jahrzehnt noch nicht damit gerechnet, daß sie mal in Katar spielen werden.

    „Oder hat jemand eine Europäerin mit Mini-Rock und tiefen Dekolleté über Tahrir-Platz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, unbekümmert herum flanieren jemals gesehen?“

    Ich war noch nie in Kairo, daher konnte ich auf dem Tahrir-Platz oder sonstwo in Kairo bisher garnichts sehen. Mich zieht es auch nicht besonders nach Kairo.

    „Oder gar leichtbekleidet und langen offenen Haar über belebte Stadtplätze in Saudi-Arabien?“

    Auch dort war ich noch nie und auch dort zieht es mich nicht hin, darum gilt für dort Gleiches. Worauf ich bei diesem und dem vorangegangenen Punkt hinaus will ist jedoch, daß solche Dinge sehr wohl von den islamischen Hinterwäldlern vergangener Jahrzehnte berichtet werden, wenn auch hauptsächlich aus Afghanistan. Saudi-Arabien ist seit Jahrhunderten wahhabitisch, also dürfte sich dort solches nicht zugetragen haben. Ägypten ist dagegen erst seit den Muslimbrüdern (also die politische Partei und Terrororganisation) intolerant.

    „Diese islamische Spinner treten Frauen und Kinderrechte dort mit Füßen Und inzwischen sogar bei uns, mitten in Europa – und ausgerechnet diese intoleranten Islamgläubige berufen sich bei uns, in Europa – auf „Religionsfreiheit“ und Tolleranz?? Geht`s noch? Daher kann es nur heißen: RAUS aus Europa mit diesem mittelalterlichen, menschenfeindlichen, islamischen Unterwerfungs-Dogma! Weg damit aus Europa! Am besten schon gestern.“

    Damit ist die Sache dann erledigt? Fall geschlossen? Macht doch was ihr wollt mit Frauen und Kindern solange es nur weit von uns weg ist? Verbreitet eure gewaltverherrlichende Doktrin ruhig in ihren fiesesten Ausprägungen über den gesamten Planeten solange ihr nur Europa außenvor laßt? Spätestens an dem Punkt würde uns diese Politik dann mächtig auf die Füße fallen! Soll man Kinder deswegen im Stich lassen, weil sie ein paar Kilometer weiter weg leben?

    In der Zeit, in der die Menschenrechte eine so große Sach waren, daß man sie für allgemein gültig erklärte, wurden einige große Fehler gemacht. Menschenrechte dienten schon als Vorwand für manche militärische Aktion, aber sie waren nie der eigentliche Grund dafür. Gründe waren immer nur egoistische Interessen. Wenn man die Menschenrechte schon für überall und jederzeit gültig erklärt, dann hätte eine Pflicht zur weltweiten Durchsetzung hinzugefügt werden müssen und dazu noch ein Verbot, andere Interessen dahinter zu verstecken.
    Ranma

    • Hallo Ranma,

      leichtbekleidet in die Psychopolitik einzusteigen kann schnell mißverstanden werden. Aber die Globalisten haben tatsächlich unseren wundesten Punkt angegriffen, die freie Meinungsäußerung. Und in einer vorsätzlichen Dialektik des Schreckens soll dann durch Verbot des mittelalterlichen Rigorismus gleich auch unsere freie Meinungsäußerung insgesamt eingeschränkt werden, insofern sie einem sinnvollen Systemwechsel und der Kriegskritik gilt.

      Die Kriegshetzte, innen wie außen betreffend, lassen sie (die Lobbyrepressionisten) dann durch und schon ist der, von oben geschürte, Tumult da, in dessen Schutz der Kalergi-Sozialismus dann zentralistisch und hochfinanzfreundlich durchgepaukt werden kann.

      Und gab es bei Ihnen auch Ostereier und unbekleidete ….? Der Ostarakult galt immerhin auch der frühlingshaften Einstimmung in Fruchtbarkeitsrituale und Rituale sind immer naturalistisch, also verdoppelte Realität (symbolisch und wirksam realisiert, werkweltlich) im Gegensatz zu Metaphern, Absichten oder Erinnerungen.

  13. Der duale Raum, von einigen Physikern im 19. Jahrhundert auch als „VORTEX – SPONGE“ (Wirbel – Schwamm) bezeichnet, ist nicht mit Nichts gefüllt.

    Sondern mit Energie. Auf jeden Fall ist er ein Ausdruck positiver Existenz und kein „Nichts“. Es wurden in der Chemie bereits Schwämme hergestellt, die nur zu 0,002 % aus Materie bestehen.

    Was ich als Fehler der Diskussionsteilnehmer hier empfinde, dass ist die abstrakte Herangehensweise an Gesetzmäßigkeiten kosmischer Etwicklung von dem Groben zu dem Feinen. Hierbei handelt es sich nämlich um „Pfade“, die man als Mensch erkennen und beschreiten sollte und welche wohl auch Jesus Christus vorgelebt hat.

    Es geht hier also um die konkrete und praktische Umsetzung der Lehren Christi, für die es keiner dicken Bücher bedarf, sondern der Mimetik anschaulicher Beispiele aus der Natur.

    VOR ALLEM UND AUCH IN DER TECHNIK!

    Das meint „die Erkenntnis der Natur und den sich dadurch offenbarenden großen Gott“ (siehe dazu ein so betiteltes Büchlein von Hermes).

    Wir haben mit dem Potential, in welchem der Kern der Lehre Christi immer noch vollständig erhalten ist, immer noch die Möglichkeit einer völligen Transformation unseres Gemeinwesens und von uns selber.

  14. WaltoMax

    Haben Sie sich schon den Walker oder wandernden Oeltropfen, als laborerzeugte makroskopische, Quantenverschränkung angeschaut. Er demonstriert, dass der unselige Kopenhagener Quanten-Deutungsidealismus durch das Konzept einer avancierten Führungswelle, (meß- und realisierbar!) die erst eine weitere, aus der Vergangenheit kommende, retardierende Packetwelle-Korpuskel-Dyade (als echtes Antagonistenpaar) sozusagen permanent realisiert (von den Bohrschen Nihilisten als Kollaps gedeutet) auf der, schon telephonisch besprochenen, dritten Gegenwartsebene oder Wirksamkeitsfront. Peter Ripota zeigt anhand der verschiedenen, wichtigsten ca. 10 Quantenkonzepte, das Partikel und ich ergänze, geometrische Idealisierungen aller Art, nie isoliert gedacht werden dürfen und auch nie isoliert vorkommen, ein Doppelfehler, das auch für Daryl geschrieben.

    Kürzer
    Die halbe oder bisher bis 1980, halberkannte Dyade aus Partikel und Wellenpacket, koinzidiert mit einer Führungswelle, die aus der Zukunft kommt (avancierend) sozusagen der konkretgegenwärtige Wahrmacher des aus der Vergangenheit heranreichenden Potentials. Und Schäume sind dann eben auch nicht mehr als diskrete Partikelwolken zu denken, sondern aus den Komponenten der beiden Hauptzeitsinnigkeiten zusammengefügte Kontinuitäten. Darin gibt es keine Leere, die Leere ist nur eine perspektivische Fehldeutung, weil wir eine Zeitrichtung ausblenden in unserem normalen Bewusstsein, vergleichbar der Libetverkürzung, gefühlte Rückprojektion von Ereignisquellen um ca. 1,5 Sekunden. Wir blenden auch die spiegelverkehrte Retinaabbildung aus und die Laufzeitdifferenzen zwischen Ton und Lichtwahrnehmung und unsere eigene, permanente Telepathiefähigkeit und Telepathieanwendung (Jungsche Synchronizität).

    • „Haben Sie sich schon den Walker oder wandernden Oeltropfen, als laborerzeugte makroskopische, Quantenverschränkung angeschaut. Er demonstriert, dass der unselige Kopenhagener Quanten-Deutungsidealismus durch das Konzept einer avancierten Führungswelle, (meß- und realisierbar!) die erst eine weitere, aus der Vergangenheit kommende, retardierende Packetwelle-Korpuskel-Dyade (als echtes Antagonistenpaar) sozusagen permanent realisiert (von den Bohrschen Nihilisten als Kollaps gedeutet) auf der, schon telephonisch besprochenen, dritten Gegenwartsebene oder Wirksamkeitsfront. Peter Ripota zeigt anhand der verschiedenen, wichtigsten ca. 10 Quantenkonzepte, das Partikel und ich ergänze, geometrische Idealisierungen aller Art, nie isoliert gedacht werden dürfen und auch nie isoliert vorkommen, ein Doppelfehler, das auch für Daryl geschrieben…..“
      Das Grauen hat viele Gesichter!!!!
      Absolut nicht zum Aushalten, solch ein „fremdsprachlicher“ Kommentar.
      Wer soll das verstehen, außer der hier vorhandenen hochintellektuellen, belesenen (ca. 1000 Bücher oder mehr) Kommentatoren???? Aufklärung der einfacheren Menschen komplett ausgeschlossen.
      Das scheint gewollt zu sein.

      • Conrath // 18. April 2017 um 12:44 //

        @Hausfrau

        Andere erfreuen sich daran und haben Sie heißes Wasser über Ihre Skrollmaus laufen lassen, beim letzten Teekochen? Wo ist das Problem?

        Glauben Sie denn, der Abschnitt war inhaltsfrei? Nur dann hätte Ihre Bermerkung ja einen Sinn. So aber rate ich Ihnen, bleiben Sie bei Ihren Interessenssachen und genießen Sie diese, trinken Sie keinen Wein den sie nicht kennen/ mögen und lassen den anderen Ihr Vergnügen. Und ohne Latinisierung kommt nun mal keine Sprache mehr aus, vergleichen Sie es mit Englisch. Französisch und Spanisch ist vom Umfang her ähnlich reichhaltig zu sprechen, wie das Deutsche. Sie sind aber ebenfalls durch neuere Latinismen erweitert worden. Mögen Sie meine Beiträge nicht, dann denkschreiben Sie es doch klar und deutlich, wer hindert Sie daran? Konnten Sie deswegen Ihre wertvollen Beiträge nicht loswerden, ist
        Ihnen etwa das virtuelle Papier deswegen knapp geworden, liebe Hausfrau?

      • hubi stendahl // 18. April 2017 um 12:57 //

        @Hausfrau

        Die Frage die sich gewissermaßen automatisch stellt, hat grundsätzlichen Charakter: Ist es wirklich „belesen“ oder „gelesen“?

        Es gab mal einen Wissenschaftler, Mathematiker und Physiker, Hugh Everett, der hat die Theorie der „Parallelwelten“ anschaulich beschrieben. Was er wahrscheinlich nicht wusste, dass es Menschen gibt, die glauben zwischen den Welten zu existieren, sodass sie weder in der einen, noch in der anderen verstanden werden. Sie sind in ihrer eigenen Welt und insofern auch ungefährlich.

        Gefährlicher wird es erst, wenn nicht zwischen sondern aus den Parallelwelten sektenartige Dogmen in verklärter Sprache transportiert werden, um das Publikum einzufangen. Dabei gilt es, keinen Widerspruch, kein Argument und keine weltlichen Sichtweisen zu dulden. Argumente oder gar Beweise gelten als Frevel. Glaube und die Hoffnung auf eine Verbesserung der persönlichen Lebensumstände, die oft mit einer übertriebenen Melancholie einhergeht, sind die Triebfeder. Dabei bedient man sich einer selektiven Sichtweise und blendet folglich alles aus, was auf dem Weg zur „Heilung“ und „Erleuchtung“ im Weg steht. Das ist das wirklich gefährliche Gift, das suchende Menschen in ängstlicher Starre verharren lässt und die melancholischen unter ihnen, in die Arme von Heilsbringern treibt. Da macht sich durch die Wahlfreiheit beim Lesen eines Kommentars, ob man ihn überspringt oder nicht, befreiend aus, sofern man nicht gerade Lust hat, die zwanghafte Verwendung von Fremdwörtern als Internet-Spaß zu konsumieren.

      • Conrath // 18. April 2017 um 13:32 //

        @Hubi

        Everett war, wie viele Physiker auch, von seiner Sichtweise eingenommen und tendenziell selbstdogmatisiert. Bis auf eine Komponente ist Everett wiederlegt, wegen innerer Widersprüche und dem Mangel seines Modells zu viel Energie zu brauchen, für seine Verzweigungsrealitäten. Cramer et al. sind über dieses Modell, wie auch über den Bohr-Heisenberg-Idealismus weit hinausgekommen.

        Aber jedes Thema kann auf verschiedenen Anspruchsniveaus verhandelt werden, das trifft es wohl besser, als alle komplexeren Stufen, aus falschverstandenem Ockham-Prinzip, vor einer Prüfung bereits abzulehnen. Wittgenstein hat das mal in der ersten Lebens-Werkhälfte versucht und ist damit grandios (nominalistisch) gescheitert, was er, zu seinem Glück, noch im gleichen Leben gemerkt und korrigiert hatte.

      • Zitrone // 18. April 2017 um 15:51 //

        Obacht, werte @Hausfrau, hier werden, frei nach Meinung eines Herrn “Stendahl”,
        “gefährlich, vergiftete, sektenartige Dogmen in verklärter Sprache” direkt aus
        einem Raumschiff, in die Hirne des Publikums installiert.

        Dies hat das Publikum ohne Widerspruch hinzunehmen, meint der Aquarellist,
        obwohl im Forum jeder frei seine Meinung äussern, Argumente in epischem
        Ausmaß auspacken kann/darf und seine “Beweise” an jede Wand klebt, die
        ihm gefällt.

        Somit natürlich in keiner Weise etwas transportiert, um das Publikum einzufangen.

        NEIN!

        Transportieren ist eine Gemeinheit der anderen, derer aus Parallel-Universum-Land,
        die in ängstlicher Starre verharren und dabei melancholisch verwirrt durch die
        Gegend flatternd, direkt in der Arme, äh, Pardon in den Schlund gefährlicher
        Wölfe/Heilsbringer fallen.

        Manch einer interpretiert halt gerne, frei nach Gutsherren Art oder malt bunte
        Farbkleckse auf die Leinwand seiner Einbildungskraft.

        Schönen Tag!

      • Conrath // 18. April 2017 um 16:27 //

        @Zitrone

        Kommen Sie zurück in den Dialog, „ü b e r“ den Dialog denkschreiben bringt nix und ist ein schlechtes „unchristliches“ Beispiel. Halten Sie doch noch die andere Dialogwange hin und lieben Sie ihre Forengegner, wie Sie Ihre eigenen Texte (Steinerzitate, unkritische Videoempfehlungen) lieben, Frau Zitrone und die Hausfrauenart des Dialoges kann doch jederzeit wieder erreicht werden, ich bin über diese schlechten Bäcker in DK verärgert, diese übersüßten und überteuerten Teilchen, noch mit Zucker bestreut, als gäbe es noch Lebensmittelkarten. Ich glaube ich muß mal wieder selber backen. Immerhin sind die einheimischen Kartoffeln recht gut und Fisch ist frisch und relativ günstig. Alle essen wir, wie immer am Meer, das eineinhalbfache, gefühlt, bei allerdings nur zwei Hauptmahlzeiten.

        Ich Euch doch auch

      • Zitrone // 18. April 2017 um 16:44 //

        Ach Herr Conrath, was hat der Bäcker mit dem hiesigen Dialog zu tun?
        Lieben Sie Ihren derzeitigen Bäcker, trotz der schlechten Backware und
        geben somit ein “christliches” Beispiel. Vielen Dank für Ihren Reisebericht
        über Fisch und einheimische Kartoffeln. Schönen Abend und guten Appetit!

      • Conrath // 18. April 2017 um 17:03 //

        @Zitrone

        Der Punkt geht an Sie, aber nur, wenn Sie ihn dann auch beherzigen, sonst 2 Punkte Abzug. Hier spielen die Lieben gerade Stadt, Land, Fluß, Land mit W, Weißrussland hatten wir schon?

        Soll ich dem Bäcker morgen Rezepte vorschlagen oder Ihn gleich in einen Kundendialog der anderen Art verwickeln, liebe Frau Zitrone? Und ist echter Humor auch christlich, kein herabsetzender selbstverständlich?

  15. Die Sache mit dem Schaum

    Sie sitzen am Strand und spielen mit den nackte Füßen im Sand. Der Sand besteht aus vielen rundlichen Körnchen, die nebeneinander bestehen und keinen materielle Brücke haben. Sie bilden also kein Netz. Nun stelle man sich aber mal den Raum zwischen den Sandkörnern vor, der merkwürdigerweise ein Netz von Klüften und Spalten bildet. Dieser Raum sei nicht nur offen verzweigt, wie ein Baum, sondern bilde auch Schlaufen (zusammenlaufende Äste) in denen die Sandkörnchen hängen.

    Wenn man vom Strand hinauf in den Himmel schaut, da scheint es genau umgekehrt. Zwischen riesigen Vakuolen, also rundlichen Leerräumen verläuft die Materie hochvernetzt. Da oben bildet die Materie einen feinen Strukturbaum, in dessen Verwebungen gigantisch große Leerräume „hängen“.

    Der Kosmos stellt sich im Extrem als eine Umkehrung (eine Inversion) der Verhältnisse dar, die wir hier unten beobachten können.

    Wenn man von dem einen Extrem des Sandstrandes nach oben geht, vernetzt sich die Materie also zunehmend, große Vakuolen umschließend.

    Kommt man vom Kosmos an den Sandstrand, vernetzen sich die Vakuolen zunehmend, die Sandkörnchen einschließend. Beides schrumpft dabei.

    Nun besteht ein Schwamm aus Hohlräumen und materiellen Wänden und erscheint als solcher „dual“. Doch ist diese Dualität leicht aufzulösen, denn Wände und Hohlräume sind lediglich Ausdruck verschiedener Energiedichten (und deren Änderung).

    Fasst man nun die oben genannten Extreme zu einem einzigen riesigen Schwamm zusammen, bei dem Hohlräume sich „absteigend“ (zum Strand) vernetzen und aufsteigend (zum Himmel) immer mehr in große Vakuolen gliedern, dann verhält ich die Materie genau anders herum. Sie fängt am Strand unvernetzt an und vernetzt sich aufsteigend zwischen den Vakuolen des Raumes.

    Es scheint also zwei Strukturbäume zu geben, die sich da wechselseitig durchdringen, einen materiellen und einen des Raumes.

    Wenn man so tut, als entwickle sich der Schwamm ZEITLICH vom Strand zum Himmel und vom Himmel zum Strand, dann gibt es also ZWEI Zeitströme, einen aufsteigenden und einen absteigenden. Fällt der aufsteigende Zeittrom etwas stärker aus, dann hat man das Gefühl, mehr aufzusteigen, als abzusteigen. Das ist unser eigentliches Zeitgefühl.

    Das ist die Sache mit dem Schwamm oder dem Schaum der Zeit.

    Wenman selber eine Art von Schwamm ist, dann hat man selber die Wahl, sich zu einem komplexeren Gebilde zu entwickeln oder zu einem weniger komplexen. Ein Schwamm ist umso komplexer, je kleiner sein Volumen ist und desto größer seine innere Oberfläche, die über eine offene Porösität mit dem Außenraum verbunden ist. Man kann aber auch zu den kompakten Sandkörnern absteigen, die wenig innere Oberfläche haben und daher wenig komplex sind.

    Wenn wir in einer Welt leben, welche die Zunahme an Komplexität begünstigt, sollte man sich dem vielleicht in seiner eigenen Entwicklung nicht verschließen.

    Vom Groben zum Feinen.

    • Lieber WaltoMax

      „Es scheint zwei Strukturbäume zu geben“, wechselverschränkt…, ja! Und Ihre Grundidee erinnert an Eudoxos, der Schwamm ist, als ideelles Gebilde, in beide Richtungen endlos fraktal zu vergrößern oder zu verkleinern. Schon Eudoxos wusste, das beide Richtungen nur partielle Perspektiven sind. Was Mischungen von retadierender und avancierender Kausalität sind, konnte er noch nicht bestimmen. Das demokritische und antidemokritische Dogma, welches Sie hier anschaulich beschreiben, ist nur Zwischensein. Materie ist nicht der duale Antagonist von Raum, da fehlen Zeit und Energie, um das wechselwirkende Quadruppel (Hausfrau ein Vierergeschirrset) eines im Führungsfeld wandernden Wellenpacket-Partikel-Konglomerats (Wanderöltropfens), hinreichend zu beschreiben.

      Was an Ihrem Beispiel überzeugt ist der jeweilige fließende Perspektivwechsel. Wie hoch kann das Sandkorn verdichtet werden, als Wellenpacket und wie weit lassen sich die saugenden Vakuolen weiter verdünnen? Erst da findet sich die fehlende Quintessenzeigenschaft der avancierenden Führungswelle, die entweder total unverzüglich schnell oder nach Cramer, mit 10.000 fachem “ c “ oder einfachem, aber verschiedenem „c“, aus der Zukunft agiert, möglich macht.

      • Waltomax // 18. April 2017 um 15:48 //

        @Conrath:

        Nie habe ich ein Geheimnis daraus gemacht, der VORTEX – SPONGE könne ein Toroid sein.

        Damit werden Experimentalmodelle möglich, welche Anwendungmöglichkeiten erschließen, von denen die meisten sich heute kaum Vorstellungen machen.

        Ein Modell des Kosmos, das diesen zumindest in groben Aspekten abbildet als Basiserfindung für ein neues Zeitalter…

        In Übereinklang mit einem vertieften weil kosmischen Christentum, dessen Anschauung ein solches Modell darstellte.

  16. Die Sache mit der Zeit

    Aufsteigende (von der Vergangenheit in die Zukunft gerichtete) Zeitströme und absteigende (von der Zukunft in die Vergangenheit gerichtete)?

    In alten Bergwerken liefen immer zwei Baumstämme (mit Trittbrettern) gegen – parallel aneinander vorbei. Man konnte dabei in den Schacht oder nach draußen gelangen. Eine Frage des Rhythmus beim Umsteigen.

    Dem Leser die Zeit, die wir empfinden, als die Verschiebung eines strukturellen Fließgleichgewichtes verkaufen zu wollen, bei dem eine Zeitrichtung dominiert, ist wahrscheinlich eine Zumutung.

    Wenn der Kosmos aber nun tatsächlich durch einen solchen Symmetriebruch einen Zeitpfeil erzeugt? Und damit eine bevorzugte Richtung der kosmischen Entwicklung?

    Welche Konsequnzen hätte das für Wesen, die von der Destruktion leben?

  17. Fragen an den Physiker

    Wenn es in dieser Welt Strukturen gibt, die zueinander invers sind, gilt dies dann beispielsweise auch für ein Atom? Sind Atomkern und Elektronenraum zueinander inverse Strukturen und Prozesse?

    Schließlich hat noch niemand „wirklich schlüssig“ erklärt, warum der Elektronenraum nicht in den Atomkern zusammenfällt.

  18. Wissenschaftler // 18. April 2017 um 16:26 // Antworten

    Warum läßt Gott Terror,Krieg und Leid zu ?
    Hier einige Antworten aus der Elberfelder Bibel:

    1) 2.Timotheus , Kapitel 3 , Verse 1 bis 5.
    2) Matthäus , Kapitel 24 , Verse 3 bis 14.
    3) Jakobus , Kapitel 4 , Verse 1 bis 4.
    4) 1.Johannes , Kapitel 5 , Vers 19.

    Ist Gott daher schuld das Menschen leiden ? Nein !
    ( Jakobus , Kapitel 1 , Vers 13 )

    War Jesus der fleischgewordene Gott ? Nein !
    2.Mose , Kapitel 33 , Vers 20
    Jakobus , Kapitel 4 , Vers 12.
    Philipper , Kapitel 2 , Verse 5 + 6.

    Die Zukunft :
    Offenbarung , Kapitel 21 , Verse 3 bis 8.
    Jakobus , Kapitel 1 , Verse 12 bis 26.
    Matthäus , Kapitel 5 , Vers 5.
    Matthäus , Kapitel 7 , Vers 21.
    Psalm , Kapitel 146 , Vers 3.
    Psalm 37 ganz. besonders Psalm , Kapitel 37 , Vers 29.
    Jesaja , Kapitel 11 , Verse 6 bis 9.
    1. Johannes , Kapitel 2 , Verse 15 bis 18.
    Jesaja , Kapitel 65 , Verse 20 bis 25.

  19. Zitat @Conrath an @Zitrone

    „Kommen Sie zurück in den Dialog, „ü b e r“ den Dialog denkschreiben bringt nix und ist ein schlechtes „unchristliches“ Beispiel.“

    Die Frage ist allerdings, wie kann eine weniger gebildete/r Hausfrau, Schreiner, Verkäufer, Arbeiter etc. hier in den Dialog kommen, wenn die Kommentare ein derart hohes Niveau haben, dass sie nicht verstanden werden? Wie soll eine Aufklärung von vielen Menschen da erreicht werden.
    Es sollte doch angesichts der ernsten Lage selbstverständlich sein , oder?
    Wenn ich das immmer mal wieder anmahne, wird mir unmissverständlich empfohlen, wie der Schuster, bei meinen Leisten zu bleiben.
    Ich akzeptiere das, schon deswegen, weil ich tatsächlich mangels vertiefter Kenntnisse keinen fundierten Wissensbeitrag leisten kann.
    Dennoch lese ich u.a. hier, um zu lernen bzw. nachvollziehen zu können, warum wir mittlerweile in einem großen Irrenhaus leben.

    Intellektuelle Größe würde man zeigen, in dem man auf herablassende Kommentare, gerichtet an eher „Unwissende“, verzichten könnte.

    • @Hausfrau

      Sie sprechen genau das an, woran diese Seite seit geraumer Zeit krankt, nämlich die Diskussion auf einem gut verständlichem und nachvollziehbarem Level zu halten, ansonsten lohnt sich der Blick hierhin nicht mehr. Es entsteht leider der Eindruck, dass sich der ein- oder andere hier ausleben möchte, ein wenig Zustände wie man sie sich bei einem Psychiater vorstellen würde, eben nur in die Öffentlichkeit getragen zur Mehrung der eigenen Eitelkeiten.

      Wenn diese Seite Aufklären soll (besonders auch durch die vielfach sehr informativen Kommentare), dann muß der Weg zurück zur Gemeinsamkeit gefunden werden, ansonsten wird diese Seite sehr bald aus sehr vielen „Favoriten“ verschwinden und das hätte sie eigentlich nicht verdient.

      • Conrath // 18. April 2017 um 17:38 //

        @GrünHoffender

        Nur ein bisschen wie beim Psychiater? Das ist aber sehr generös, leider aber wieder nur loses Gequatsche über den Dialog, ohne eigenen Beitrag. Was kritisieren Sie konkret an den Inhalten, außer Ihrer Erfahrung mit Psychiatern die Sie hier ausbreiten?

        Wo vermissen Sie was und was muß noch ergänzt werden, lassen Sie es doch heraus, das hält gesund und macht den Psychater arm. Schreiben Sie sich frei und gesund, wir gehen noch mal an den Strand mit den großen Flugmatten, Wind ist günstig.

      • Greenhoop // 18. April 2017 um 17:45 //

        @Con ratlos

        Als Agent Provocateur – natürlich subtiler und selbstverständlich gewaltfrei – eignen Sie sich nur bedingt und wurden bereits mehrfach an gleicher Stelle demaskiert.

        Was bleibt wäre meine Empfehlung in Ihre Richtung, sich einen eigenen Blog zu gestalten, auf welchem Sie dann ihre Om­ni­prä­senz in vollen Zügen ausleben können und der geneigte GEOLITICO Leser von einer weiteren Bürde befreit würde – win-win versteht sich.

      • Conrath // 18. April 2017 um 19:36 //

        @GrünHüpfer

        Warum dieser Neid? Empfehlen Sie sich den Quark doch selbst, heuern Sie bei Frau Kahane an, aber langweilen Sie nicht mit leeren Widerholungen, kommen Sie zur Sache oder halten die Finger still,

        Ihr Con-Radius-Erweiterungsprofie

      • Greenhoop // 18. April 2017 um 22:05 //

        @Con-ratlos

        Wußten Sie, dass der Con Man – also „the man of confidence“ – korrekt genau das bezeichnet, was an man Ihren stündlichen Ausführungen deutlich sichtbar erkennen kann ? Der Con(man) erschleicht sich das Vertrauen seiner „Opfer“ unter Vorspiegelung wahrhaften Interesses an den Themen und seinen Foristen, dieser einzigartigen Plattform.

        Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

      • Conrath // 18. April 2017 um 22:32 //

        @GrünHüpfer

        Na dann ist ja alles in Ordnung, ich dachte schon Sie würden mich hier enttarnen, aber Ihre Themenvielfalt ist wirklich beeindruckend. Con lässt sich auch tanzen, plastizieren und im Chinesischen umschreibt es das heimliche in der Nase bohren, wussten Sie das schon?

        Langweile tötet.

      • Karl Bernhard Möllmann // 22. April 2017 um 11:00 //

        . . .
        ZITAT @ Greenhoop: (an Conrath)
        .
        „Was bleibt wäre meine Empfehlung in Ihre Richtung, sich einen eigenen Blog zu gestalten, auf welchem Sie dann ihre Om­ni­prä­senz in vollen Zügen ausleben können und der geneigte GEOLITICO Leser von einer weiteren Bürde befreit würde – win-win versteht sich.“
        .
        Hallo Greenhoop,
        .
        Ihnen scheint nicht klar zu sein – daß nackte A N G S T die TRIEB-Feder des PSYCHOPATHEN ist – denn SIE suchen nach einer LÖSUNG für das „ratlos“-Problem . . .
        .
        Aber IHRE Lösung beschränkt sich auf die TARNUNG.
        .
        Wenn Sie einen Psychopathen ENT-TARNEN – dann VERBESSERT er seine Tarnung.
        .
        Einen eigenen BLOG verhindert aber nicht die (oberflächliche) TARNUNG – sondern die darunter liegende ANGST – am Ende, trotz extremster Tarnung als echter Psychopath (ANGST-Beisser) durchschaut und (wieder einmal) ausgegrenzt zu werden . . .

    • Liebe @Hausfrau,

      das, was Sie ansprechen, hat nichts mit Bildung oder intellektueller Größe zu tun, eher was mit einer andersartigen, nennen wir es einmal zwergenhaften Erscheinung.

      Ein Beispiel:
      @Conrath schreibt am 16. April 2017 um 10:12 im Strang zu „Krieg mit einer Ausrottungswaffe“ an @daryl:

      „wie kommt das Token zum Typ…“ Zitat-Ende.

      Definition Token:
      Bitmuster mit Kontrolldaten und/oder kryptografisches Bitmuster für Verschlüsselungsgenerierung.

      Aber auch:
      Münze, Wertmarke

      Weiter schreibt @Conrath:
      „…was ist die elementarste Erscheinungsweise von Amöbentelos?“

      Definition Amöbentelos:
      Amöben=Einzeller
      Telos=Ziel

      Das ist völlig sinnentleert. Was einen @Conrath antreibt, solch einen verquirlten Matsch zu schreiben, kann nur den Sinn haben, den Lesern die Gedanken zu verschwurbeln und sich selbst dabei erhöhen zu wollen (zwergenhafte Erscheinungen haben es nicht leicht im Leben).

      Sie sind weder weniger gebildet, noch unwissend, sondern haben m.E. einen absolut gesunden Menschenverstand mit einem guten Bauchgefühl.

      • Conrath // 18. April 2017 um 22:50 //

        @Rosi

        Telos ist elementare Willensbestimung. Diese ist auch durch das Merkmal der Zielhaftigkeit bestimmt, aber keinesfalls dadurch vollständig, hinreichend beschrieben. Die Frage was Telos haben kann wird seit den Eleatischen Naturphilosophen diskutiert und da reicht der kurze Blick ins Wörterbuch nicht, um eine sinnvolle Aussage zu diesem Thema beizusteuern. Ein Lebewesen wie die Amöbe kann etwa nährstoffreichere Bereiche „gezielt“ aufsuchen. Ein heliotrop wachsender Eichensproß, eine Gazellenpopulation oder eine Clanmutter in der Steinzeit realisieren jeweils sehr unterschiedliche Formen des Telos oder Eigenwillens, etwa i.S. Schopenhauers. Ich vermute allerdings, dass Sie nicht sonderlich an diesem Thema interessiert sind. Was ist denn Ihr Anliegen?

      • Conrath // 18. April 2017 um 23:16 //

        @Frau Rosi

        Ja und wenn Sie den Kontext von Telos zu dem großen Graben der Informationstheoretiker nicht nachvollziehen wollen oder können, dann machen Sie sich selber dafür verantwortlich. Der Kenner dieses Problems nickt zustimmend, schmunzelt und schweigt oder trägt weiteres bei. Sie zeigen nur einen offenen Mund und staunen eher ahnungsfrei um nicht zu sagen ’sinnfrei‘, aber ein sinntragendes Zeichen ist selber, für sich, im Gegensatz zu einer Amöbe, sinnfrei nur ein Token, ein Partikel. Ein Typ ist eine zuvor gesetzte Interpretation, ein Sinn. Der positivistische Naturalismus macht sich den Übergang von Token, etwa Ladungszustände in einem Schaltkreis, auf einem Chip, zu Typs zu einfach. Shannons Informationsbegriff ist hochgradig problematisch und scheitert an eben der, zugegeben komprimierten, Frage: ‚Wie kommt das Token zum Typ, das Typ zum Token?‘ Der Graben zwischen den beiden ist sehr tief, was Sie allerdings nur mitvollziehen können, sogar in mehreren Disziplinen, wenn Sie sich erkenntnistheoretisch umgeschaut haben. Sollte das zutreffen, könnten wir das Thema gerne vertiefen, auch anhand der Arbeit von Peter Janich. Wollen Sie nur etwas stänkern, dann vergessen Sie es wieder und versuchen sich in simplen lexikalischen Definitionen, die dem Niveau der 7. Klasse Gesamtschule entsprechen.

        Ich Sie auch, Sie Erkenntnisliebhaberin

      • @Conrath

        Ihre Frage an mich: „Was ist denn Ihr Anliegen?“

        Als Frau würde ich vermuten, dass Sie Einen anliegen haben.

        Populanten von transparenten Domizilen sollten mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen.

        Ich helfe Sie: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

        Oder/und/auch kürzer:
        Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten.

        noch kürzer:
        Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln.

    • Karl Bernhard Möllmann // 22. April 2017 um 11:15 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ Hausfrau:
      .
      „Die Frage ist allerdings, wie kann eine weniger gebildete/r Hausfrau, Schreiner, Verkäufer, Arbeiter etc. hier in den Dialog kommen, wenn die Kommentare ein derart hohes Niveau haben, dass sie nicht verstanden werden? Wie soll eine Aufklärung von vielen Menschen da erreicht werden.“
      .
      Meine Antwort.
      .
      WIE um alles in der Welt kommt @ Hausfrau auf DIESE Idee – dass Kommentare, die „NICHT VERSTANDEN WERDEN“ – automatisch als „HOHES NIVEAU“ gedeutet werden????
      .
      JESUS von NAZARETH hatte ein hohes Niveau – und genau DESHALB konnte ein Jeder ihn verstehen!
      .
      WER nicht verstanden werden KANN – DER WILL NICHT VERSTANDEN WERDEN!
      .
      Drei Mal dürfen Sie raten WARUM ? ? ?
      .
      Wenn Sie sich die Mühe machen würden, ALLE einzelnen Worte des Quatschologen sauber zu DEFINIEREN, würden Sie sehr schnell begreifen – daß es sich um professionell geschwurbelten Quatsch handelt – den der Quatschologe immer irgendwelchen toten Typen unterschiebt, die sich leider nicht mehr selbst dagegen wehren können, weil sie schon lange tot sind . . . ! ! !

  20. Liebe Hausfrau,

    aber nicht alles ist unverständlich und warum nicht einige Anspruchsspitzen akzeptieren, ist doch wie im richtigen Leben? Erst wenn andere Meinungen dadurch nicht mehr zum Zuge kommen könnten oder der hohe Anspruch Selbstzweck wird, sollte er mMn kritisiert werden. Es hat doch auch Vorteile wenn zu verschiedenen Schwerpunkten Expertise besteht in der Gruppe und über Religion denkschreiben ist eben anspruchsvoll, sobald dies mit grundsätzlich allen Weltanschauungen geschieht, oder?

    • @Conrath

      ..aber nicht alles ist unverständlich und warum nicht einige Anspruchsspitzen akzeptieren…
      Volle Zustimmung. Leider werden die Spitzen immer mehr, die verständlichen Kommentare immer weniger.
      Das ist es, was ich kritisiere.
      Es liegt mir fern, jemandem hier den Spaß an gehobener Konversation oder Expertisen zu verderben. Zumal es wahrscheinlich nicht einfach ist, Gesprächspartner mit diesem hohen Niveau zu finden:)))
      So bleibt halt jeder gerne bei „seinen Leisten“!

      • Conrath // 18. April 2017 um 19:47 //

        @Hausfrau

        Ja, so sehe ich das auch und ein gelegentliches erinnern an mehr Allgemeinverständlichkeit ist auch sinnvoll. Es muß ja nicht gleich zu Diffamierung führen oder diesen Unterstellungswahn befeuern. Bei dem Stichwort Feuer…

        Grüße vom Herd, kämpfe jetzt gegen die Strandhungrigen und abends gibt’s einen Rosé

  21. Hallo @waltomax,
    (Dieser Kommentar ist eher etwas für aufmerksame, neugierige Freaks – und solche, die es werden wollen. Die ADHS-geschädigte-Twitter-Gemeinde ist damit vorgewarnt.) 🙂

    Sie schreiben:

    @waltomax // 18. April 2017 um 09:15 /
    (…)Der duale Raum, von einigen Physikern im 19. Jahrhundert auch als „VORTEX – SPONGE“ (Wirbel – Schwamm) bezeichnet, ist nicht mit Nichts gefüllt.
    Sondern mit Energie. Auf jeden Fall ist er ein Ausdruck positiver Existenz und kein „Nichts“…

    Falls diese Ihre Aussage auf den von mir verwendeten Begriff von „Nichts“ bezogen ist, dann haben Sie in dem Kontext ganz sicher diesen Satz von mir übersehen:

    @Daryl // 17. April 2017 um 20:44
    (…..)Was also wirklich zählt, ist offensichtlich das „restliche, übergroße NICHTS“ – diese reine Energie, die wiederum dieselben physikalischen Eigenschaften aufweist – wie unsere Gedanken: Außerhalb von Raum und Zeit – NICHT materiell!..

    Um dieses sog. „Nichts“ (auch „Nullpunkt-Feld“ genannt) noch etwas zu verdeutlichen, hier ein Zitat von einem Pionier der Quantenphysik, John Archibald Wheeler:

    „Das Vakuum einer Glühbirne enthält so viel Energie, dass alle Meere dieser Erde damit zum Kochen gebracht werden könnten.“ – John Archibald Wheeler (*1911-†2008)

    Denke spätestens jetzt dürfte klar sein, welche gewaltige Energien im sog. „Nichts“/Vakuum/Nullpunkt-Feld, eigentlich schlummern!

    Dieses „Nichts“ bzw. Nullpunkt-Feld – ist Zeit und Raumlos und besitzt das Potential buchstäblich ALLES manifestieren zu lassen – und wird durch „klar definierte Gedanken“/ Absichten bewusster Entitäten, angeregt.
    Es war derselbe Quantenphysiker, John Wheeler, der in dem Zusammenhang auch sagte:
    Unsere Welt ist im Grunde eine Quantenwelt, und jedes System ist unweigerliche ein Quantensystem“.

    Aber mir geht es ganz sicher NICHT darum irgendwelche abstrakte, hochtrabende „Theorien“ hier zu diskutieren, sondern eher darum, wie Menschen aus diesen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen einen praktischen Nutzen im Sinne einer schöpferischen Gestaltung IHRER eigenen „Alltags“ Realität, mit relativ einfachen Methoden für jedermann, erzielen können!
    Jedem Physiker ist schon im ersten Studiensemester bestens bekannt, dass der sog. „Kollaps der Wellenfunktion“ das Phänomen des Übergangs vom Potenziellen zum Wirklichen markiert. (S. dazu u.a. Gedanken-Experiment „Schrödingers Katze“)

    Kurzgesagt: Ändere Deine Gedanken – und du veränderst deine Welt!
    Die Kernaussage dieser Erkenntnisse ist: Unsere Realität ist eine mentale Konstruktion – und kann – und wird bewusst oder meistens (leider) unbewusst, täglich neu gestaltet!
    Es gibt sehr starke Kräfte in unserer (Welt)Realität, die „alles“ daransetzen, dass Menschen möglichst lange im Dämmerschlaf verharren – und somit NICHT (MIT)Schöpfer ihrer eigenen Realität werden, wozu sie eigentlich geboren wurden – und alles dafür Notwendige, seit ihrer Geburt, bereits besitzen.

    Die Aufgabe der sog. „Religionen“ war es eigentlich – um EXAKT diese angeborene Fähigkeit bei jedem Menschen zu Entfaltung zu bringen – wie z.B. Jesus von Nazareth es immer wieder bei seinen Jüngern versuchte (oder Buddha, oder die zahlreichen, spirituellen „Alten Meister“ durch deren Unterweisungen, etc.)
    Doch das Wissen über dieses, jedem Menschen immanente „Schöpferische Potenzial“ wurde ausgerechnet seitens derer, die dieses Wissen verbreiten sollten (Institutionalisierte „Religionen“, Geheimbünde, Sekten etc. ) permanent und absichtlich unterdrückt. Die Religionsführer begannen Menschen zu beherrschen, statt sie aufzuklären.

    Erst mit der Entdeckung bzw. Bestätigung der Forschungsergebnisse der Quanten-Theorie, kam dieses wertvolle (spirituelle Wissen) langsam wieder an das Licht der Öffentlichkeit.
    Der erste Schritt die eigene Realität „optimaler“ zu gestalten, ist die „klare Absicht“/Intention. Die Absicht bewirkt quasi den „Kollaps der Wellenfunktion“. Ein Ereignis findet statt..

    In der Bibel wird dieser Schöpfungsakt eigentlich relativ deutlich beschrieben – und zwar in

    • Das Evangelium nach Johannes
    Der Prolog: 1,1-16

    Der Prolog
    Die Aussage Johannes‘ des Täufers
    Das Zeugnis des Täufers für Jesus
    Die ersten Jünger
    Der Prolog
    1 Im Anfang war das Wort, und das Wort* war bei Gott, und das Wort war Gott.1
    2 Im Anfang war es bei Gott.
    3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.2
    4 In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
    5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
    6 Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
    7 Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
    8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
    9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.3
    10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
    11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
    12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
    13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
    14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
    15 Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
    16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade…

    *)Anm: Ersetze „Wort“ durch „Absicht“ – und vieles wird klarer.

    @waltomax // 18. April 2017 um 12:30
    (..)Schließlich hat noch niemand „wirklich schlüssig“ erklärt, warum der Elektronenraum nicht in den Atomkern zusammenfällt.

    Wirklich nicht? na, ich versuch`s mal. Mit „Elektronenraum“ meinen Sie vermutlich die „Elektronenwolke“ bzw. Elektronen, die im Atom vorhanden sind.
    Nun, selbstverständlich können die Elektronen in bestimmten (extremen) Situationen, durchaus in den Atomkern „gepresst“ werden! Exakt diese „Singularität“ geschieht nämlich immer dann, wenn das Sterninnere „alter“, großer Sterne implodiert – und die Geburt eines Schwarzen Lochs beginnt.
    Eines dieser Dinger sitzt sogar im Zentrum unserer Milchstraße.

    Im Schwarzen Loch werden die einst freien Elektronen in die positiv geladenen Atomkerne buchstäblich hineingepresst! Dabei werden energiereiche sog. „Neutrinos“ massenhaft freigesetzt – und diese transportieren bei einer solchen Supernova-Explosion den Großteil der Energie ab. In einigen Fällen entstehen bei solchen Supernova-Explosionen extrem energiereiche sog, Gamma-Blitze, die wie ein Laserstrahl bei einem Treffer, in Entfernungen von mehreren Lichtjahren alles Leben in Sekunden auslöschen würden!

    Und das alles, weil durch die Implosion massereicher Sterne Elektronen in die Atomkerne gedrückt werden – und dabei entweder Neutronensterne mit extrem starken Magnetfeldern entstehen – oder noch extremer – Schwarze Löcher, die alle Materie in der Umgebung buchstäblich aufsaugen.
    Exakt aus diesem Grund gab es vor dem Experiment ernstzunehmende Befürchtungen seitens einiger Physiker und Juristen, dass die „Zauberlehrlinge“ in Kernforschungszentrum Cern* bei Genf …
    *) Dort werden u.a. im Large Hadron Collider (LHC) gleiche Teilchen beschleunigt, aufeinander geschossen und zur Kollision gebracht)
    …mit deren gefährlichen Experimenten, tatsächlich „kleine“ Schwarze Löcher künstlich erzeugen können (als Nebeneffekt) – und damit den gesamten Planeten in Gefahr bringen können.

    Das Problem ist, dass die Irren von Cern offenbar „vergessen“ haben, dass einmal erzeugte Schwarze Löcher NICHT zerfallen können. Egal wie klein sie sind. Deren Haupt-Gegenargument in dem Kontext ist/war die „angenommene“ Existenz der sog. Hawking-Strahlung. Die Existenz dieser Prämisse ist allerdings keinesfalls bewiesen. Es ist lediglich nur eine Annahme – bzw. eher ein Hirngespinst von Stephen Hawking.
    Denn: Nichts – nicht einmal das Licht/Strahlung, kann das sog Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs je verlassen (daher ist das Biest auch schwarz/unsichtbar). Es verliert keine Energie somit – sondern saugt Masse und somit Energie permanent auf! Damit kann es auch nicht durch Energie-Abgabe (durch Strahlung) abgeben – weil NICHTS entweichen kann – und das Licht dafür unendlich lange brauchen würde. Somit „verflüchtigt“ es sich nicht – egal wie klein.

    Aber diese Zauberlehrlinge In Cern fummeln weiter an der Büchse der Pandora. Man erinnere sich nur, wie leichtfertig und DUMM in den 50-er bis 70-er Jahren die amerikanischen Soldaten der gefährlichen Gammastrahlung bei den ersten Atombomben-Tests, ausgesetzt wurden!! Auch damals hatten sie einen gefährlichen Geist aus der Flasche entlassen..

    Na ja, dieser Beitrag war, wie gesagt, eher was für „Freaks“, die neugierig (geblieben) sind den Dingen auf den Grund gehen wollen. Man muss schon etwas „VER-rückt“ sein, sich mit all diesen Zusammenhängen zu beschäftigen. Sei es drum.

    Hoffe aber @Waltomax, Ihre Frage bezüglich der Elektronen und Atomkernen, nun ausreichend beantwortet ist.

    Die viel wichtigeren Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/

    Daryl

    • @Hallo Daryl, erst einmal herzlichen Dank für Ihre Ausführungen.
      Warum sollte man Zweifel haben, dass das menschliche Kollektiv Einfluss auf der Quantenebene ausüben kann. Da bin ich bei Ihnen. Ein hochentwickelter Geist, wie der von Jesus Christus, würde als Selbstidentität des Kosmos sicher über diesen gebieten können. Was die interessante Frage aufwirft, wie sich die äußere Welt als die innere abbildet und die innere sich als Außenwelt manifestiert.

      Diese entscheidende Frage wurde bisher nicht gestellt, da man im Rahmen des Dualismus zwischen Geist und Materie nie auf die Idee kommt, dass auch die Materie lediglich „Erfahrung“ darstellt. Und zwar die, welche ein kosmisches Bewusststein erzeugt. Sie lesen richtig, es geht um die Generalisierung oder die Erweiterung des Begriffes „Erfahrung“ auf gedankliche und materielle Prozesse gleichermaßen.

      Und damit sind wir bei der Interaktion von inneren und äußeren Räumen, welche unschwer als zueinander invers angesehen werden könnten. Als mathematisches Modell mag die Inversion einer Struktur gelten, die man an Kreis oder Kugel vornehmen kann. Dabei ist es leicht, den Inversionskreis oder die Kugel zu schichten. Wenn man im Kreis oder der Kugel gegen den Mittelpunkt von Schicht zu Schicht nach innen zählt, projiziert man laufend nach außen. Man kann von außen nach innen projizieren und wieder zurück, was nach außen eine Art von Formschwingung erzeugt mit dem inversen Gegenbild nach innen.

      Das, lieber @Daryl, erscheint mir plausibler als Erklärung, warum Elektronen immer in Spannung und Abstand zum Atomkern gehalten bleiben.
      Die Abgrenzung von Innenraum und Außenraum erzeugt Strukturen sowohl in einer inversen als auch polaren Weise. Und das ist der tiefere Hintergrund der Quantentheorie.

      Dabei kann man „Programme“ in ihrer Komplexität nach innen zunehmen lassen ode abnehmen, mit entsprechend invertierter und geschichteter Manifestation außen.

      Ein schwarzes Loch ist also eine Inversionsgrenze, die kaum noch polare Qualitäten hat und nur noch um die Oberfläche vibriert.

    • @Daryl:

      „Dieses „Nichts“ bzw. Nullpunkt-Feld – ist Zeit und Raumlos und besitzt das Potential buchstäblich ALLES manifestieren zu lassen – und wird durch „klar definierte Gedanken“/ Absichten bewusster Entitäten, angeregt.“

      Wenn du mir vorführst wie man unter Anwendung dieser Erkenntnis einen Barren Gold materialisiert, dann werde ich dir glauben.
      Ranma

      • Conrath // 19. April 2017 um 08:59 //

        @Ranma

        Sollten Sie an einer guten Übersicht zur Quantenphysik interessiert sein empfehle ich Ihnen unbedingt alle Bücher von Peter Ripota zu lesen, ein studierter Physiker LMU, Redakteur von P.M. und ein Nonkonformist der jegliche lösen Spekulationen zurückweist, auch die der großen Namen. Danach könnten wir mit Gewinn weiterdiskutieren, hier ist es aber ein OT. Die wichtigsten: „Mythen der Wissenschaft“ u. „Das Rätsel der Quanten“.

        Sie grüßend

      • Manfred // 22. April 2017 um 02:17 //

        Zitat @Ranma:
        Wenn du mir vorführst wie man unter Anwendung dieser Erkenntnis einen Barren Gold materialisiert, dann werde ich dir glauben.
        Zitat Ende.
        Hierzu sagt der Volksmund: „Woher nehmen,wenn nicht stehlen.“
        Wie @Greenhop schon schrieb: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Und Nichts ist Nichts ist Nichts ist Nichts.
        Ewig rein(st)e Liebe
        Manfred

  22. @Ergänzung für @Daryl

    Die Vereinigung von Quantentheorie und Gravitation basiert also auf einem (scheinbar) dualen, schwammförmigen Raum, der von zwei Arten der Inversion, also der Abgrenzung von innen zu außen getragen wird.
    Offensichtlich sind innere Programme zur Entstehung kompakter Strukturen (die im Extremfall schwarze Löcher sind) und solche zur Erzeugung der komplexen Art im Kosmos nicht gleichverteilt, im Raume nicht und auch nicht in der Zeit.

  23. „Für die Hausfrau tut es mir leid, wenn sie vllt wegen der englischen Sprache ausgeschlossen bleibt; aber mir ist keine Übersetzung dieser Materialien bzw. Youtubes ins Deutsche bekannt. Bis Ostersonntag konnte ich mir ziemlich sicher sein, daß die Adressaten auf der erwähnten anderen Seite alle des Englischen mächtig sind.“

    Mindestens dieses Mal erzählt Johnny ganz großen Mist! Gleich auf der ersten Seite der von ihm verlinkten Netzseite wird einem deutlich erklärt, daß es sich bei „theomatics“ um nichts anderes als der seit Jahrtausenden bekannten Gematria handelt, nur umbenannt, um sich anschließend über die geringere Bekanntheit beklagen zu können. Aber Johnny war dann sogar zu faul (noch möchte ich nicht von zu dumm ausgehen), um den Begriff wenigstens mal mit einer beliebigen Suchmaschine zu ixquicken. Oder vielleicht war ihm auch klar, daß dann viele deutschsprachige Netzseiten (Von welchen die Gematria natürlich nicht in Theomatik umbenannt wird, weil warum auch, etwa um schwieriger zu finden zu sein?) zu finden wären, so daß weniger Leute ausgeschlossen werden könnten? Das wäre aber ziemlich unchristlich! Mit den Aufbereitungen für Analphabeten gebe ich mich zwar nicht ab, weder aktiv noch passiv, aber deutsche Erklärungen kann ich schon verlinken:

    http://www.laitman.de/was-ist-die-gematria/

    http://www.kolumbus.fi/gematria/numerische.htm

    http://www.kolumbus.fi/gematria/deutsch.htm

    Die Wikipedia weiß auch etwas dazu, aber von der kann man kaum erwarten, mehr als nur ein bißchen die Oberfläche anzukratzen. Möglicherweise kennt sie aber weitere deutschsprachige Netzseiten zu dem Thema. Mehr als die Oberfläche ankratzen kann man natürlich sowieso nicht, wenn man nicht fließend Hebräisch spricht. Am besten Biblisches Hebräisch, das neusprachliche Ivrith wird einem nur wenig weiterhelfen.

    @Zitrone & @Hausfrau:

    Wenn jemand mit Schwurbeleien über die Quantenmechanik nervt, dann empfiehlt es sich, jedes Mal den berühmten Quantenphysiker Enrico Fermi zu zitieren (oder zumindest daran zu denken):
    „Wer von sich glaubt, er hätte die Quantenmechanik verstanden, der hat die Quantenmechanik NICHT verstanden.“

    • @ranma
      http://www.kolumbus.fi/gematria/deutsch.htm
      Wer ist der Autor, auf den man sich dort bezieht? Oder der diese Seite verantwortet? Ein Moshe Zew. (siehe unten auf der Seite)
      Dr. Ivan Panin wird anfangs (im Zusammenhang mit der Zahl der Autoren, {es sind eigentlich nur die Schreiber, nicht die Autoren} der Bibel) nur ein einziges Mal genannt, seine Entdeckungen, die die EINHEIT und die VERBALE INSPIRATION der gesamten Heiligen Schrift mit der Schlüsselzahl 7 bewiesen haben – ich sagte: Bewiesen haben – werden nicht einmal erwähnt.
      Es wird auch an keiner Stelle behauptet, was Sie wahrheitswidrig behaupten, daß die GEMATRIA – also „DAS NUMERISCHE SYSTEM DER HEBRÄISCHEN SPRACHE“ – bereits kannte, geschweige geleistet hätte, was Dr. Ivan Panin nach 50 Jahren Forschungsarbeit in vollendeter Form überhaupt erst ans Licht gebracht hat, nämlich daß es eine vollkommene mathematische Einheit zwischen AT und NT gibt, und zwar ungeachtet der Tatsache der zwei ganz verschiedenen Sprachen Hebräisch und Griechisch, die von der Zahl 7 bestimmt ist, die in der Bibel eine besondere Bedeutung hat. Und ungeachtet der Tatsache, daß die Schreiber
      Es geht bei dieser Seite allein um das AT, selbst wenn anfangs einige Verse aus Lk 27 und 24 zitiert werden, jedoch nur, um das eigene Anliegen des NUMERISCHEN SYSTEMS DER BIBEL mit mehr Glaubwürdigkeit zu untermauern. Einmal wird auch kurz „Jeschua“ erwähnt, der nach judaistischem Verständnis der Jesus Christus der Christen sein soll.
      Wer ist denn dieser Laitman?
      http://www.laitman.de/was-ist-eine-gematrie/
      Er antwortet auf die Frage: Was bedeutet eine Gematrie in der Spiritualität?
      „Eine Gematrie ist ein bestimmter innerer Zustand eines Menschen (seiner Seele), welcher aus dem Wunsch (Gefäß, Kli) und aus dem Licht (Füllung) besteht.“
      Nein, danke, Herr Laitman, mit sowas beglücken Sie besser andere! Das hat weniger als nichts mit den Entdeckungen Ivan Panins zu tun!
      Das wird auch mit diesem link keineswegs besser:

      Frage an ihn: Was ist die Verbindung zwischen Kabbalah und der Gematria? Zum Beispiel haben der Schöpfer und die Natur denselben numerischen Wert in der Gematria. Was ist Gematria und was beweist sie?
      Meine Antwort: Sie ist kein Zahlenspiel wie viele Leute glauben. Kabbalisten verwenden die Gematria, um Zustände, Kräfte und Stufen, die die Seele durchmacht, zu beschreiben. Es gibt nichts Verborgenes darin und die Kabbalisten verwenden sie für keine anderen Zwecke. Die Gematria ist einfach eine Ausdrucksweise, die die Beziehungen zwischen Kräften und Phänomenen in den Höheren Welten beschreibt; und jemand, der darüber schreibt, ist eine Person, die solche Beziehungen entdeckt und beobachtet. Der „Schöpfer“ und die „Natur“ sind Ausdrücke, die die allumfassende generelle Kraft beschreiben.
      Sorry, Mr. Laitman, das ist sinnloses blahblah. Niemand braucht sowas.
      Fazit: Sie haben nichts verstanden, weil Sie gar nichts verstehen WOLLTEN. Bezüglich der Thematik, um die es mir geht, haben Sie für Leser und Kommentatoren bloß Desinformation abgeliefert. Sie traten an, um zu widerlegen, und haben nur eines erreicht: Sich selbst als Desinformanten zu outen.
      Überrascht hat mich dabei nur Ihr frecher und unverschämter Ton. Denn dass Sie kein Freund religiöser, d.h. hier biblischer Wahrheit sind, haben Sie mir bereits vor etlichen Monaten bewiesen, als sie von sich nichts mehr hören ließen, nachdem ich Ihnen wunschgemäß (!!) den Beweis erbracht hatte, daß Joh 14:12 Realität ist im Christentum. Wenn sich jemand so unaufrichtig benimmt, was kann man von dem schon erwarten?
      Ich hatte auf Ihre freche Verleumdung um der Leser willen zu antworten, denn ich hab nur wenig Hoffnung, dass Sie fähig sind, Ihre Unaufrichtigkeit und Ihre bösartige Absicht einzugestehen und sich dafür in aller Form zu entschuldigen. Das würde Größe voraussetzen.
      Für alle Leser, die des Englischen mächtig sind, noch einmal:
      @conrath
      http://www.cuttingedge.org/news/n1363.cfm
      Hier haben wir die m.W. beste overall presentation des Lebens & der Arbeit und des Wirkens von Dr. Panin.
      Sie haben sehr enttäuscht, conrath, denn Sie haben nicht Wort gehalten. Ein Mann ist so viel wert wie sein Wort. So ist das nun mal.

      • Johnny // 5. Mai 2017 um 13:06 //

        Sorry, es sind drei Ergänzungen vorzunehmen:
        1. Und ungeachtet der Tatsache, daß die Schreiber sich ihrer Lebensdaten nicht kannten und gar nicht kennen konnten.
        2. Fehlender link: http://www.laitman.de/was-ist-eine-gematrie/
        3. Ergänzung zu: Fazit: Sie haben nichts verstanden, ranma, …

      • Conrath // 5. Mai 2017 um 13:30 //

        @Johnny

        ich hatte Sie von DK aus noch gebeten, mir nochmals Ihre Erreichbarkeit zuzumailen, via Ludwig oder hier Ihre URL einzustellen. Gerne rufe ich Sie dann in Krefeld an.

        Wo bitte ist da ein Problem(chen)?

        Und harmonikale Weltspekulationen und Theologie sind ein spannendes, aber sehr materialreiches, Thema, dessen Umfang zuvor abgeschritten werden sollte, bevor einzelne Systeme hochgelobt oder abgewertet werden, nach nicht vorher präsentierten Methoden/ Prüfgesichtspunkten/ Merkmalen, also besser gründlich vorbereiten, dann kann es auch zur Übersicht und Unterscheidungen, beitragen/ führen.

        Seit es überhaupt altpersisch-turanische Schriftgedichte gibt, in einheitlicher, landesweit verständlicher Grammatik, gibt es die Suche nach dem ‚Urtext‘ und umgekehrt den Versuch eine ‚Urfassung‘ zu schreiben, durchaus auch in inspirierten Hochkulturformen. Und selbst Tonkunstwerke mischen in diesem ‚Sinntransport-Wettbewerb‘ mit, Ausgang offen.

        Wie entstand Sprache in Verbindung mit geformtem Sprechen und abstrahierendem Ordnen? Ich habe dazu auch einige dissidente Beiträge, etwa (Impurismus I/ II) oder aus der Harmonischule von ‚Hans Kayser‘ und viele weitere, aber zuvor muss/ sollte das Thema allgemeinfähig ge-/ eröffnet werden.

        Sie grüßend

      • Johnny // 5. Mai 2017 um 16:36 //

        @ Conrath Nun, ganz so ist es nicht gewesen…

        Conrath // 21. April 2017 um 17:18 //
        @Johnny
        „Wenn ich die URL nicht finde schreibe ich Ihnen n. Woche.“

        Das war bezogen aufs Praktischwerden. Scrollen Sie selbst nach. Nicht aufs nette Grüße und Wünsche schicken.
        Die URL fanden Sie nicht UND geschrieben haben Sie nicht hier, sondern zu ganz anderen Themen. Damit hatten Sie sich schon entschieden.

        Und ich hatte Ihnen extra noch den link zu the cuttingedge eingestellt, die beste Präsentation des Werkes Panins, soweit mir bekannt. Denn Sie können bestimmt gut Englisch. Sehr wahrscheinlich auch nicht gelesen bzw. studiert.

        Schaun Sie, was Sie da „abschreiten“ wollen, das hat einer schon 50 Jahre seines Lebens abgeschritten, da kommen weder Sie noch ich dran: Dr. Ivan Panin. Und keiner von hier hat es gewagt, sich damit ernsthaft und aufrichtig zu konfrontieren, keiner!
        Die Klügsten hier haben sich der Stimme ganz enthalten. Ist mir doch nicht entgangen. Ich hab die Hoffnung, daß es deren Chancen verbessert.

        Vernünftig und klug sein heißt, sowas anerkennen und ggf. auch alle eigenen Lieblingstheorien & Lieblingsautoren (Fichte, Jacobi etc.) einfach aufzugeben und dahintenzulassen, genauso wie Paulus, der alles vergaß und für Dreck achtete, was ihm einst kostbar war und was er bei Gamaliel gelernt hatte.

        Sagen wir’s mal so: Ich hab Ihr Angebot zum Telefongespräch zur Kenntnis genommen; aber wozu soll das gut sein, wenn ich keine Anstalten erkenne, sich überhaupt mit den Entdeckungen Dr. Panins zu beschäftigen? Wir würden nur ein oder zwei Stunden reden und Zeit vergeuden, aber nicht vorwärtskommen.
        MfG, Johnny

  24. Versuch einer Erklärung :

    Das Alpha α bedeutet allerdings in (hebräisch Aleph א) der Mensch. Und bei Beta β
    (hebräisch Beth ב), stellte man sich etwas vor, was um den Menschen herum ist, den
    Körper des Menschen.

    Nach Steiner, gibt es einen Anfang, die Mitte und das Ender der Menschheitsentwicklung.
    Dies bezeichnet auch die Aussage in der Apokalypse des Johannes: “Ich bin das Alpha und
    das Omega”.

    In der Mitte dieser Entwicklung sehen wir, wie sich die Wesenheit des Christus, bei der
    Taufe am Jordan, in dem Menschen Jesus von Nazareth inkarniert. Alte Meister stellen
    dieses Ereignis in ihrem Werken oftmals symbolisch als Taube dar, die von den Höhen
    der geistigen Welten herab, in die Irdische steigt.

    Man kann sich die gesamte Menschheitsevolution als eine Art Zeiten Reihe vorstellen,
    die immer wieder, durch ihre hohen Eingeweihten aller Kulturepochen darauf hinwies:

    …“was man in der Sprache der heiligen Rischis als Vischvakarman bezeichnet, in der
    des Zarathustra als Ahura Mazdao, in der ägyptischen Kultur, wenn man wirklich versteht,
    was hinter dem Namen steckt, als Osiris, und was man bezeichnete in der Sprache des
    vierten Kulturzeitraumes mit dem Wort Christus, das hat hereingeleuchtet durch das Tor des Sonnengeistes der Weisheit. Er war das Tor, um hinauszurichten den okkulten Blick in
    unendliche Sphären, worin die Geister der höheren Hierarchien vorhanden sind; aber der
    Einlaß war der Geist der Weisheit, der Sonnengeist der Weisheit. Wie die Sonne sich zu den
    Planeten verhält, so verhält sich der Sonnengeist der Weisheit zu den Geistern der Bewegung,
    die ihrerseits in solchen Geistern zum Ausdruck kommen wie der, der den Buddha inspiriert
    hat.“ – Rudolf Steiner -GA 136, S. 179f

    Viele werden nun Fragen was diese Entwicklung, die uns die guten fortschreitenden
    Götter vorgeben für einen Sinn macht. Nun, das Ziel liegt einzig in der Entwicklung des
    Menschen, quasi das was der Gott vorher war, soll der Mensch später einmal am Ende der
    Weltevolution werden. Die „Brüder des Schattens“ werden weiterhin alles versuchen, um diese Entwicklung umzukehren, den Menschen an die Materie zu binden und zu knechten.

    Voraussetzung für diese gute und wahre Entwicklung, ist die Wiederherstellung der
    Harmonie zwischen den Beobachtungen und Erlebnissen der Sinneswelt, als Offen-
    barung alles Geistigen und das Begreifen der Ergebnisse des geistigen Schauens, die
    Liebe zur Weisheit und die seelisch geistige Weiterentwicklung des Menschen, sowohl durch Bewusstseins- und Charakterbildung, als auch durch den reinen, nicht egoistischen Erkenntnis-
    drang.

    • Pardon, einige Rechtschreibfehler im Text. Das kommt davon, wenn man zwischendurch
      noch viele ander Dinge erledigt…

    • Liebe Frau Citrone,

      alle diese Überlegungen, das ganze Konzept ist enthalten in einem älteren, größeren und verallgemeinerungsfähigen Konzept der „Vorsehung“ als Einheit einer intelligiblen, auch die Entwicklung des Menschen mittragenden und umfassenden, Gesamtentfaltung. Sie geschieht „überzeitlich“ und „überseiend“, i.S. der Begriffsverwendung des Platonismus und der Hochscholastik!

      Steiners Rekonstruktion dieses vorausgehenden und größeren Konzepts oder kollektiver Gewissheit durch Jahrtausende, ist damit fundamentiert, eingebettet, nicht in ein Prokrustesbett einer Gleichmachung, sondern im Sinne eines älteren spirituellen Realismus, den auch Hubi, seit den vedischen Frühformen, immer wieder erwähnt.

      Es gibt unterschiedliche Schwerpunkte und Entfalltungsmomente. Ich halte den Fortschritt für einen Beleg der ganzheitlichen Genes aller Menschen, auf lange Sicht. Betrachten wir nur ein Einzelleben, dann mag vieles wie Stillstand oder gar Rückschritt anmuten, was es aber, in der Geistestiefe betrachtet, niemals ist. Und Angst ist das Gefühl, was sich aus mangelndem Vertrauen in die Führung und das Zusammenwirken aller Kräfte einstellt.

      Dann urteilen wir von unserem begrenzten menschlichen Erfahrungshoizont aus das viel größere, den Horizont übersteigende Ganze. Und nur das ist die Sünde wider den Geist, wird mit der Unmittelbarkeit von Angst und Stolz, Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit immer hoch bezahlt werden müssen, karmisch.

      Entwicklungsfortschritt ohne Karma ist Selbstüberhebung, Einbildung oder Mamonismus. Aber warum befassen Sie sich nicht mit den Henaden und den ausgearbeiteten Texten und Übersichten hierzu?

      Es müsste Ihnen doch ein Anliegen sein die große Vielfahlt des Inerscheinungtretens der geistigen Kräfte, überall aufzusuchen und in ihrer Mannigfaltigkeit, nicht in ihrer Privatisierung und falschen Exklusivität, zu begegnen. Wir haben es nicht mit totem Bücherwissen zu tun, wenn wir die richtigen auswählen, was mir erst ab 40 Jahren anfänglich gelang, sondern dem Fortwirken eben dieser ganzheitlichen Weisheit, an der wir teilhaben können/ dürfen/ müssen (dann mit vielen Umwegen und Prüfungen).

    • Liebe @Zitrone,

      was der Mensch nicht will, ist Weisheit und geistige Weiterentwicklung.
      Unter Entwicklung versteht er nur den technischen Fortschritt, die sexuelle Befreiung, das Ausleben seiner Egoismen.

      Alle die segensreichen Erfindungen, Glühbirne, Telefon, Wasch- und Spülmaschine, selbstfahrende Staubsauger und Rasenmäher, Autos, Flugzeuge, Bespaßung durch Fernsehen etc. dienen der eigenen Bequemlichkeit.
      Was findet man alles für herrliche Geräte in den westlichen Küchen, vom Dampfgarer bis zur neuesten Espressomaschine, Thermokocher, Hochleistungsgrill auf dem Balkon, ja das perfekte Dinner soll schließlich gelingen, wenn die Kinder nach 8 Stunden Kita nach Hause kommen.
      Dafür kämpft und arbeitet er, die Zeitersparnis gibt es her!
      Kinderbetreuung und Erziehung und vieles mehr ist was für ewig Gestrige, leider..

      • Conrath // 19. April 2017 um 12:30 //

        @Mithausfrau

        Jein,

        die Zeitersparnis hier ist der Mehraufwand dort, Beispiel Kaffeehochleistungsmaschine und Filtertüte mit händischem Aufbrühen,…. Die Maschine funkelt und verspricht beinahe Kaffeesex, was auch immer das bedeutet. Tatsächlich ist sie:
        a) überteuert
        b) zeitraubend, quakt jeden dritten Tag nach Zuwendung
        c) erfordert viele giftige Betriebsmittel
        d) hält nur begrenzt und wer schlampt trinkt dann
        e) bakteriellen Mikrofilmaufguß

        Es ist ekelig, aber achtet mal auf die Geschmacksveränderung von zu wenig gereinigten Küchenhilfsgeräten, dito Kühlschrankkeimen,….

        Und die gewonnene Zeit kann:
        1) gut genutzt werden, kreativ, sozial, politisch, Humor in der Familie und Nachbarschaft, laienwissenschaftlich oder
        2) mit sedierender Dauerablenkung, Videos im Netz, Kulturramsch….

      • Zitrone // 19. April 2017 um 13:52 //

        „Was der Mensch nicht will, ist Weisheit und geistige Weiterentwicklung.“

        Ja, so sieht es leider aus, liebe @Hausfrau. Allerdings ist jeder Mensch
        frei in seiner Entscheidung, kann quasi jetzt, in dieser Minute beginnen.

        Der freie Mensch

        Sucht ein Mensch dies Wagnis zu erfassen,
        das die Gottheit willentlich vollbracht:
        Menschen in die Freiheit zu entlassen,
        weil die Freiheit sie erst mündig macht,

        flammt in ihm ein Funkeln auf und Glimmen,
        wie vom Blitz getroffen hält er still:
        Niemand außer ihm kann es bestimmen,
        ob er Gutes oder Böses will!

        Aber aller Welten Hemmungsgeister
        drängen jetzt in Scharen auf den Plan:
        Wird er fallen? Wird er, siegend, Meister?
        Selbst der Himmel hält den Atem an… – Erika Beltle

      • Conrath // 21. April 2017 um 08:29 //

        @Zitrone

        Erika Beltes Gedicht bringt es ja auf den Punkt, das neue Lebensgefühl und extreme, auch von innen kommende Risiko des Scheiterns. Innere Entscheidungen treffen können, heißt ja auch, sein eigener oder fremder Thyrann werden/ sein zu können. Zu der bisherigen vertikalen Machtspannung in der Gesellschaft, die immer aus zwei Hauptfaktoren funktionierte, nämlich Ordnung und Macht, der Gesellschaftsdyade schlechthin, wird nun eine weitere Spannung eingebaut, die horizontale Spannung der Eigenverpflichtung oder Eigendrangsalierung. Und Selbstzensur ist nur das markanteste Leitmerkmal dieser Entwicklung.

        Es gibt nichts aus der alten, zweigliedrigen Welt, die wie das ägyptische Reich, durch eine Religio-Duplex bestimmt/ formiert war, was in diese neue Ära der Selbstzensur, aber auch Selbstverwirklichung mit hinüber gerettet wurde.

        Und eben in dieser Zeit, die Kulmination wurde auch noch durch die kleine Eiszeit parallel flankiert (mAn nicht verursacht!) beginnt, was passender Weise als Krieg aller gegen Alle oder absolute Konkurrenzwirtschaft genannt wurde oder noch genannt werden kann. Die Moderne, das Wort ist völlig überstrapaziert, etwa so wie die Hochstelltaste der Tastatur, ein abgewetzter Eckstein, der Puristen zwingt, halbjährlich neue Tastaturen zu kaufen, jedenfalls ist die Moderne zugleich Eck- wie Mühlstein um den eigenen Hals und bei Steine- und Materialverstehern (Architekten/ Zimmermännern) beliebt, um ihren Materialien künstl(er)i(s)ch Leben und Respekt zu verleihen.

        Was nur wenige wissen, mit der Renaissance beginnt bereits der Denkmalsschutzgedanke, die Selbstbespiegelung der neuen Epoche, die Zensur zum allgemeinen Hobby gemacht hat. Sammelleidenschaft und Bespiegelung finden heute in dem Selfiwahn ihren genuinen Ausdruck. Der Mensch presst sich in die vorgegebenen Schablonen des so und so sein (= aussehen) zu wollen/ müssen.

        Daher ist seit den Medicis die Kultur zu Luxus verkommen und der Bürger, bis ins Präkariat, himmelt noch den Abglanz dieses eitlen Scheines an, zuhause in seiner kleinen Stube, auf der Straße/ Rennbahn.

        Kurzgesagt
        Beim nächsten Türkenkorso bin ich wieder für 10 Minuten Türkenhaßer und erst der nächste Türkentrunk versöhnt mich dann, wenn aus sauberer Hightech entnommen oder selber gebrüht und die Sorte passt.

        „Wird er fallen? Wird er, siegend, Meister?
        Selbst der Himmel hält den Atem an.“ Erika Belte

        Selbst der Himmel ist von selbstzensierenden Übersterblichen bevölkert, zwischen den langen Erdenreisen, sagen wir nicht mehr „Inkarnationen“ dazu, das erinnert zu sehr an Claudia und ihre schrecklichen Freunde, sonder fürderhin terrestrische Events mit Prüfphasenprogramm in 3D.

        Ich Euch auch oder wir gegen alle.

      • Conrath // 21. April 2017 um 08:38 //

        Ja ich bin Purist und es sollte doch, ganz zum Schluss hin, lauten: …sondern…

        Mache jetzt den Morgenkaffee, gebrüht und seit gestern gibt es hier in DK eine geschlossene Hochnebelszenerie, guter Drachenflugwind, aber Hände frieren ein, wir hatten die Handschuhe vergessen.

  25. Fehler

    …. der ganzheitlichen Genese aller Menschen … und Zitrone, obwohl Citrone sich im Schriftbild noch besser macht, rein ästhetisch betrachtet!?

  26. Lieber Johnny, vielen Dank für die obigen Zeilen. Vielleicht sieht man sich in einer
    anderen Inkarnation einmal wieder. Ich schreibe dies, obwohl ich weiß, daß Sie
    von diesen Gedanken weit entfernt sind.

    Wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und gebe Ihnen noch einen Satz aus
    Schillers Wilhelm Tell mit auf den Weg. Sie und ich, wissen was er zu bedeuten hat:

    „Sterben ist nichts. Doch leben und nicht sehen. Das ist ein Unglück“!

  27. „Das Deutsche „Im Anfang“ enthält ein Substantiv, richtig. Damit hätte man tatsächlich vier Substantive. Wenn Sie Hebräisch können, dann wissen Sie: Das erste Wort in Mo 1:1 lautet so
    בראשית
    Die berühmte GNV bringt es so
    Genesis 1:1-2 von 1599 Geneva Bible (GNV)
    The First Book of Moses, called [a]Genesis
    Hier wird das 1. Buch Mose Genesis genannt. Das ist merkwürdig. Alle Übersetzungen machen daraus aber „Im Anfang“. Würden wir nun statt dessen „Anfangs“ oder „Zunächst“ setzen, dann hätten wir an der Stelle kein Substantiv mehr… würden aber den Sinn nicht verfälschen.“

    Bei der Übersetzung einer Heiligen Schrift gilt es, neben den übrigen Kriterien für jede Übersetzung, zu beachten, daß es keinesfalls ausreicht nur irgendwie den Sinn wiederzugeben. Eine Heilige Schrift enthält mehrere Bedeutungsebenen und gerade dann, wenn man nur den Sinn wiedergeben will, wird man DADURCH den Sinn verfälschen. Deshalb ist die Beachtung des Wortlautes des Originals noch wichtiger als bei jedem anderem Text!

    Tatsächlich beginnt die Bibel mit dem Wort bereschith (בראשית), das abgeleitet ist vom offensichtlich darin enthaltenen Wort Resch (ראש), das Kopf, Anfang bedeutet. Also bedeutet bereschith (בראשית) tatsächlich „Im Anfang“ und ist ein Substantiv. Setzt man stattdessen „Zunächst“ ein, dann gibt das vielleicht den oberflächlich erkennbaren Sinn wieder, ab es ist keine Übersetzung der Heiligen Schrift mehr! Diese unterscheidet sich von irgendwelchen, beliebigen anderen Texten schließlich gerade darin, daß sie nicht nur eine oberflächliche, auf den ersten Blick erkennbare Bedeutung enthält. Jedenfalls ihrem Anspruch nach. Ein Anspruch, den übrigens die gesamte Textgattung der Heiligen Schriften stellt. Es wäre darum Unfug „Zunächst“ statt „Im Anfang“ zu übersetzen. Es sei denn natürlich, man wollte mit Absicht die Bibel verfälschen und verdrehen.

    Man könnte vom Standpunkt des Linguisten aus noch argumentieren, daß der erste Satz der Thora und damit der Bibel nur deshalb VIER Substantive enthält, weil man dem Biblischen Hebräisch die Grammatik des klassischen Lateins überstülpt. Das Gleiche tut man dem Deutschen an. Folglich müßte man sowohl für das Biblische Hebräisch als auch für das Deutsche eigenständige Grammatiken entwickeln. Gemäß denen stünden im ersten Satz der Bibel entweder weiterhin vier Substantive, die durch vier Substantive zu übersetzen wären, oder man würde die Kategorie Substantiv nicht verwenden, wodurch im Original dann GARKEIN Substantiv mehr stünde. Die Übersetzung dieses Falls wäre nur mit umfangreichen Zusatzerklärungen zu bewerkstelligen. Auf garkeinen Fall kann man irgendwie auf drei Substantive in dem Satz kommen. Das heißt natürlich nicht, daß alle, die sich jemals mit dem Thema befaßt hätten, blöd wären, sondern das heißt, daß Johnny aus welchen Gründen auch immer, aus einer Vielzahl möglicher Experten gezielt jene ausgesucht hat, die wirklich garkeine Ahnung haben. Selbstverständlich kommen andere Experten sehr gut mit beliebigen anderen Zahlenverhältnissen in der Bibel zurecht. Von denen gibt es hunderte Varianten und alle sind gleich stark oder schwach in ihrer Überzeugungskraft. Man kann auch jederzeit weitere davon entwerfen. Man kann sogar die Zahlenverhältnisse in meinen Kommentaren hier mit den gleichen Methoden untersuchen und dadurch zu der Schlußfolgerung kommen, daß es sich bei meinen Kommentaren hier um von Gott eingegebene, heilige Texte handeln muß.
    Ranma

    • hubi stendahl // 21. April 2017 um 08:18 // Antworten

      @Ranma

      Das war ein intelligenter, in sich logischer Kommentar, dem man nichts hinzufügen kann. Er zeigt mir, dass es sie noch gibt. Die unvergifteten, klar denkenden Menschen. Das macht Hoffnung. Danke!

    • Guten Morgen Herr Ranma

      Ja, die Arbeit der Altphilologen, die Herr Ludwig ja weniger schätzt(!?) sieht in etwa genau so aus. Da wird die Bibel, ihre Fragmente und vielen Fillamente, zerlegt, wie die berühmte, zerbombte Dresdener Barockkirche und nach allen Regeln der Kunst rekonstruiert. So werde alle monumentalen Sprachkunstwerke behandelt. Aber sie wollen nichts anderes sein, als pure Kunst, saugen das ganze Leben an sich und atmen es wieder aus. Kunstverständige kämen nie auf den Gedanken, den Kölner Dom (St. Peter & Paul), erbaut von Meister Gerhardt, gegen das Ulmer Münster antreten zu lassen oder beide gegen die Tempel von Borobodur.

      So macht es auch keinen Sinn, wie Luther die Schriftgläubigkeit als Ersatz für die offenen Fragen der Scholastik zu nehmen, wie es viele fundamentalistische (naturalistische) Religionsbezeuger tun.

      Die Fragen zur Natur und Weltvernunft müssen ganz anders gestellt werden, als im engen Rahmen der philologischen Instrumentekiste (Fachmethodik der Exegese). Ich frage den Friseur nicht nach Problemen eines Implantats, sondern einen guten Zahni und Verstehensfragen verweist jeder echte Texthandwerker umgehend an die Königin der Wissenschaft, sozusagen die ewig gebähr- und empfangsbereite Jungfrau der Philosophie. Sie gab es schon vor der allgemeinen Selbstzensur, ist sozusagen Schutzpatronin, für Selbst- und Welterkenntnis und gibt auch Rechenschaft, nicht nur Wissen(!), über den Prozess des religierenden, den Ursprung suchenden, Denkorientierens. Das ist entscheidend. Religion und Philosophie waren immer ein einziges dyadisches Antagonistenpaar. Und Hegel hat dies in seinem Stolz durcheinander gebracht, hat nicht auf seinen Sparringpartner Jacobi gehört und Philosophie zum Teil als leeren Nominalismus von seinem echten Antagonisten, der existenziellen Religion (sie ist ungleich den Kirchenreligionen, Vorsicht!), abgetrennt. Das hat erst den Amis ermöglicht, stellvertretend für die ganze Welt, in eine etwa 210 jährige Kulturpubertät zu treten und eben, typisch für Youngster, zu tyrannisieren. Die Verfassung der USA ist ein (nominalistisch) missverstandener Idealismus. Daher wird Mamon und Plutokratie dort als göttlicher Heilsnationalismus praktiziert, gläubig verpeilt. Ja, da bleibt einem Nazi, so er geschichtliche Tiefenkenntnisse hat, nur noch der rohe Neid, die haben realisiert, was hier im Experimentalstadium auch schon wieder,abgebrochen wurde und dann halbherzig weiter zugelassen wurden (Paperclip lässt grüßen).

      Also die Frage nach dem Ursprung, semantisch-historisch, von Phantom und Pneuma (Henologie) ist nicht Selbstanmaßung und ahrimanisch-asurische Gegnerschaft des strenggläubigen Steinerismus, sondern ein erhellender Ausgang aus der Selbstzernierungshöhle der naturalistischen Moderne.

      Johnny und Ludwig können durch Beitritt in diesen Diskursraum, mMn, nur dazugewinnen, die anderen, so sie da noch nicht sind, ebenfalls.

      Und der Kaffee war inspirierend heute Morgen.

    • @Ranma

      Hätte Ihren Kommentar fast übersehen, da er so weit nach unten gerutscht ist.

      Es freut mich mich sehr, dass Sie meinen Gedankengang noch einmal aufgenommen und mit freiem Geist sehr nachvollziehbar weitergeführt haben.

      Jedoch befürchte ich, dass Schubladendenker nach wie vor trotz logischer Argumentation dem gegenüber resistent bleiben.

      Wie Sie wohl bemerkt haben, hat weder @Johnny noch @Zitrone auf meinen Kommentar weiter oben im Strang geantwortet.

      Nur ein freier Geist findet irgendwann Antworten, die ihn persönlich so erfüllen werden, dass der Sinn des Lebens für ihn immer klarer wird und somit erfüllend.

      • Zitrone // 21. April 2017 um 15:17 //

        @Rosi

        Ich habe Ihren Kommentar zu Kenntnis genommen. Vielen Dank!
        Ich sehe mich allerdings nicht in einer Verpflichtung stehend, Ihnen
        antworten zu müssen.

      • Ich habe zwei Kommentare von Johnny dazu gesehen. Erst ein persönlicher Angriff, um danach zuzugeben, daß er nur selbst Wikipedia nicht zu benutzen weiß. Dann noch der Vorwurf, daß die Verdienste großer Männer nicht gewürdigt würden, obwohl die Verdienste großer Frauen auch nie gewürdigt wurden, vor allem nicht aus der religiösen Ecke. Beides kein besonders christliches Verhalten. An christlichen Missionaren stört mich immer besonders, wenn sie sich nicht selbst christlich verhalten. Ganz Schlimme gestehen ihren Gesprächspartnern nichtmal zu einen biblischen Auftrag wie „prüfet aber alles, und das Gute behaltet“ (1. Thessalonicher 5.21) auszuführen. Ich sehe das sogar als Auftrag an, von jeder Ideologie freie, nur an der jeweiligen Sache orientierte Wissenschaft zu betreiben.

        Mein Kommentar ist so weit unten, weil Geolitico nur drei Antwortebenen zuläßt. Ab der dritten muß man extra kenntlich machen, worauf sich eine weitere Antwort bezieht. Dann kann ich gleich nach ganz unten gehen und so nochmal zwei klar strukturierte Antwortebenen erschließen. Neuere Antworten findet man hier sowieso am besten, indem man nach dem Datum sucht. Beim Fassadenkratzer steht man da völlig im Wald. Darum kommentiere ich nun lieber hier, wo dessen Einträge sowieso alle übernommen werden. Natürlich wäre es für die Übersichtlichkeit besser, wenn es hier gleich noch ein paar Ebenen für Antworten mehr gäbe. Zwar geht bei zu vielen Ebenen irgendwann jede Diskussion in sinnlosen Streit über, aber das beobachte ich erst ab der ungefähr zwanzigsten Ebene. Gegen zehn Antwortebenen spräche garnichts.
        Ranma

      • @ Ranma

        Gegen zehn Antwortebenen spräche garnichts.

        Doch, das endlose und Artikelfremde Bla-Bla so mancher Kommentatoren hier.

      • Karl Bernhard Möllmann // 22. April 2017 um 10:26 //

        . . .
        ZITAT @ DragaoNordestino:
        .
        „…das endlose und Artikelfremde Bla-Bla so mancher Kommentatoren hier.“
        .
        WARUM so ratlos . . . ?
        .
        Ich sehe immer wieder nur EINEN – der JEDEN Artikel mit „Artikelfremde(m) Bla-Bla“ – in’s Nirvana versucht zu schreibseln . . .
        .
        Ich nenne ihn DESHALB den „Quatschologen“!

  28. @dragaoNordestino:

    „…das endlose und Artikelfremde Bla-Bla so mancher Kommentatoren hier.“

    Das ist jetzt mit drei Antwortebenen noch nicht so, oder wie?
    Ranma

  29. @Manfred:

    „Hierzu sagt der Volksmund: „Woher nehmen,wenn nicht stehlen.“
    Wie @Greenhop schon schrieb: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Und Nichts ist Nichts ist Nichts ist Nichts.“

    Natürlich hätte man erst Daryls Kommentar lesen müssen, um meine Anmerkung dazu zu verstehen. Ich reagierte schließlich auf genau die Behauptung, daß das Nichts nicht Nichts sei, sondern man alles nur Erdenkliche daraus materialisieren könne. Das ginge ganz ohne etwas zu stehlen. Mein Barren Gold wäre jener Aussage nach schon seit Anbeginn des Universums da gewesen, nur blöderweise in dematerialisierter Form.
    Ranma

  30. @Manfred:

    Was spräche dagegen, einen sowieso vorhandenen Barren Gold in eine nutzbare Form zu überführen?
    Ranma

    • @Ranma:
      Zitat: Was spräche dagegen, einen sowieso vorhandenen Barren Gold in eine nutzbare Form zu überführen?
      Zitat Ende.

      Ganz einfach: Die Grenzen der Naturgesetze.

      Zudem denke ich, daß Jesus „durch die Blume“ zu erklären versuchte, daß Gott eine Erfindung der Bösen ist zum Zwecke der Verdeckungskriminalität. Punkt. Die Bibel ist voll von kriminellen Geschichten und Gottes Wirken mal böse mal voller Liebe lässt eher auf zwei verschiedene Individuen schließen. Da Jesus ganz offensichtlich darin verstrickt war, hat er diese dunkle Macht sehr wohl gekannt, durfte aber nichts sagen. So geht es ja auch in unserer modernen Zeit. Es gibt viele sogenannte Wahrheitssucher, aber die Wahrheit möchte denn doch lieber keiner sagen aus Angst vor der dunklen Macht. So sind auch die Kommentatoren zu verstehen, die mehr oder weniger wissenschaftlich hier um den Gekreuzigten und der Wahrheit diskutieren. Man muß es sportlich sehen wie hier auch die Angst vor der dunklen Macht geschickt verborgen wird. Das Erklärt auch die vielen Fremdwörter @ liebe Hausfrau.
      Der Sinn des Lebens ist „Ewig reinste Liebe“ stets Geltung zu verschaffen. Die dunkle Macht versucht dies ad absurdum zu führen. Dafür haben sie sich ausgerechnet mit der stärkste Kraft im Universum angelegt und mißbrauchen die dem Leben mitgegebenen Kräfte. Wie das Ganze ausgeht ………..

      Ewig rein(st)e Liebe
      Manfred

  31. „Zitat: Was spräche dagegen, einen sowieso vorhandenen Barren Gold in eine nutzbare Form zu überführen?
    Zitat Ende.

    Ganz einfach: Die Grenzen der Naturgesetze.“

    Nur behaupteten unsere Möchtegernquantenphysiker gerade, daß genau das keineswegs gegen die Naturgesetze verstoße. Sondern ganz im Gegenteil wäre es genau das, was die Quantenphysik beschreibe. Mal ganz abgesehen davon, daß Materialisationen abseits der Quantenphysik schon dokumentiert sind, daher auch dann nicht gegen die Naturgesetze verstoßen, falls die Quantenphysik nicht beschreiben oder erklären kann wie sie funktionieren. Ich bezweifle vor allem deshalb, daß die Quantenphysik das beschreibt, weil sie sich dann mit Einsteins Theorie vom Masse-Energie-Äquivalent einig wäre und Einstein keinen Grund mehr gehabt hätte, sich ständig mit Niels Bohr in die Haare zu kriegen.

    „Zudem denke ich, daß Jesus „durch die Blume“ zu erklären versuchte, daß Gott eine Erfindung der Bösen ist zum Zwecke der Verdeckungskriminalität. Punkt.“

    Die Bösen erfinden ein Wesen, das gute Taten belohnt und böse Taten bestraft? Diese Erfindung zu verbreiten soll wiederum irgendwie kriminelle Handlungen erleichtern? Das erscheint mir nicht sehr plausibel.

    „Die Bibel ist voll von kriminellen Geschichten und Gottes Wirken mal böse mal voller Liebe lässt eher auf zwei verschiedene Individuen schließen.“

    Andere Schlußfolgerungen wären auch möglich:
    * Gott ist viel mehr pragmatisch als ideologisch
    * Die Überlieferung ist korrupt
    * Die Zeitzeugen haben garnicht erst verstanden, was zu ihrer Zeit passierte
    * Die Geschichten der Bibel sind nicht wörtlich zu nehmen, sondern bedürfen einer theologischen Interpretation, natürlich möglichst nicht durch Theologen, sondern durch Leute, die Zeit und Mentalität der Bibelverfasser verstehen.

    „Es gibt viele sogenannte Wahrheitssucher, aber die Wahrheit möchte denn doch lieber keiner sagen aus Angst vor der dunklen Macht.“

    Sie ist durchaus furchteinflößend. Besonders seit sich seine Diener auf der Erde eine ungeheuere Machtfülle angeeignet haben.

    „Der Sinn des Lebens ist „Ewig reinste Liebe“ stets Geltung zu verschaffen. Die dunkle Macht versucht dies ad absurdum zu führen. Dafür haben sie sich ausgerechnet mit der stärkste Kraft im Universum angelegt und mißbrauchen die dem Leben mitgegebenen Kräfte.“

    Wenn die stärkste Kraft jedoch von von den Bösen erfunden wurde…… Es sei denn natürlich, die stärkste Kraft würde man doch nicht Gott nennen, vielleicht soll „Ewig reinste Liebe“ ein Ersatz der Benennung dessen sein, das man normalerweise Gott nennt. Also der stärksten Kraft überhaupt. Falls beide nicht eins sein sollten, dann wirft das eine ganze Menge an Fragen und Problemen auf. Zunächst: Woher weißt du von der stärksten Kraft? Liebe existiert schließlich nicht. Wer darf für sich in Anspruch nehmen, das Universum erschaffen zu haben? Wenn die Sache mit der stärksten Kraft tatsächlich nur innerhalb des Universums gelten sollte, dann kann der Schöpfer des Universums trotzdem eine noch stärkere Kraft sein, nicht wahr? Könnte er/sie/es eine Kraft erschaffen, die noch stärker als der Schöpfer selbst ist? Falls nicht und sie auch nicht mit dem Schöpfer identisch ist, wo kommt sie dann her? Falls aber die „Ewig reinste Liebe“ das Universum erschaffen hat, dann sind alle Probleme mit dem Bösen, wo es herkommt, warum es da ist, warum es die Weltherrschaft an sich reißen konnte, ganz plötzlich wieder da. Dann hätten wir uns den Aufwand, Gott in eine andere Ecke zu philosophieren und seinen Platz an etwas anderes zu vergeben, gleich sparen können.

    Eigentlich schade, daß das Thema bereits kein aktuelles mehr ist.
    Ranma

  32. @Ranma
    „Mal ganz abgesehen davon, daß Materialisationen abseits der Quantenphysik schon dokumentiert sind, daher auch dann nicht gegen die Naturgesetze verstoßen, falls die Quantenphysik nicht beschreiben oder erklären kann wie sie funktionieren.“ Ja, das macht jedes Kind schon in der Kinderstube. Türme bauen und wieder in sich zusammenstürzen lassen bis die Mutti kommt und alle Bauklötze wieder wegräumt.
    „Ich bezweifle vor allem deshalb, daß die Quantenphysik das beschreibt,…“ Da stimme ich mit ihnen überein.
    „… Diese Erfindung zu verbreiten soll wiederum irgendwie kriminelle Handlungen erleichtern? …“ Nein, sondern verdecken und die Schuld auf etwas maginäres schieben. Perfide und dumm meiner Meinung nach und funktioniert ja auch nicht da ich es ja weiß.
    „* Die Überlieferung ist korrupt
    * Die Zeitzeugen haben garnicht erst verstanden, was zu ihrer Zeit passierte
    * Die Geschichten der Bibel sind nicht wörtlich zu nehmen, sondern bedürfen einer theologischen Interpretation, natürlich möglichst nicht durch Theologen, sondern durch Leute, die Zeit und Mentalität der Bibelverfasser verstehen.“
    Korrupt ja, die Zeitzeugen sollten es auch nicht verstehen, die Geschichten bedürfen einer kriminalistischen und forensischen Untersuchung durch Kriminalisten und Forensikern. Wobei wir dann auch wieder bei der Wissenschaft sind. Glauben und Wissen ist halt doch ein großer Unterschied. Eine Erinnerung ist möglich, wenn die Unterdrückung wegfallen würde.
    „Sie ist durchaus furchteinflößend. Besonders seit sich seine Diener auf der Erde eine ungeheuere Machtfülle angeeignet haben.“
    Gut das sie das schreiben, wir haben ja auch lange genug geweint, gefleht, gebettelt, gelitten und den Erklärbär gespielt.
    „…, vielleicht soll „Ewig reinste Liebe“ ein Ersatz der Benennung dessen sein, das man normalerweise Gott nennt.“
    Nein, das ist das Betriebssystem des Lebens. Es verhindert, daß die dem Leben innewohnenden Kräfte mißbraucht werden können. Es ist ein Eigenname, deswegen auch die Schreibweise. Rein kann man ja nicht steigern. Reiner als rein geht nicht. Aber als Eigenname kann man es so schreiben. Eine noch stärkere Kraft ist die Bündelung von vielen Leben. In der Computersprache nennt man es einen Cluster. Der Volksmund sagt dazu: Nur gemeinsam sind wir stark.
    „Falls aber die „Ewig reinste Liebe“ das Universum erschaffen hat…“
    Raum kann man nicht erschaffen, er ist.
    Nun steigen wir beide noch ein wenig tiefer in das Thema „stärkste Kraft“ ein. Stellen sie doch bitte mal alle Wissenschaft beiseite und leihen sie sich ihr Gehör. Sie sitzen gemütlich Zuhause und grübeln über Gott und die Welt. Sie denken manchmal an verschiedene Orte dieser Welt. Ein bis
    sagen wir mal fünf Zentel Sekunden haben sie das Gefühl dort zu sein und dann sind sie wieder Zuhause. Achten sie mal auf das Geräusch, daß dabei entsteht. Ein auf- und abschwellendes Surren. Nun raten sie mal in welchen Scienc Fiction Filmen genau dieses Geräusch vorkommt. Ja, sie (ihr) hab(t)en einen Warp-Antrieb der dieses Geräusch erzeugt. (@KBM: Jenes Geräusch, das Hubbart nie wahrgenommen hatte, sonst hätte er seine menschenfeindlichen Experimente sofort abgebrochen und alle seine Bücher verbrannt.) Ich weiß nicht ob sie, Ranma, dieses Geräusch jemals gehört haben. Ich höre es immer obwohl ich hochgradig schwerhörig bin. Nun stellen sie sich vor, sie und der Rest des Lebens auf dieser Welt (Pflanzen und Tiere eingeschlossen, die Bösen und ich ausgeschlossen) zusammengeschlossen zu einem Cluster, was das für eine gigantische Macht ergibt. Dagegen sind die Bösen nicht mal ein laues Lüftchen, aber ganz schön nervig, hundsgemein, niederträchtig, schizophren. Warum? Ihnen fehlt das Betriebssystem. S.o. Das wissen die Bösen auch, aber sie wollen nicht mit der daraus resultierenden Konsequenz der Unterwerfung und Wiedergutmachung leben und versuchen „Ewig reinste Liebe“ ad absurdum zu führen. Jesus wußte das, aber er durfte nichts sagen und hat durch seine blumige Sprache versucht genau diese Umstände zu erklären. Die Erde ist nahezu rund. Runtergefallen ist bisher noch niemand, und so ist auch der gekreuzigte noch immer unter uns.

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

    • Lieber Herr Manfred,

      Ist es denn schon reine Erkenntnisliebe, „den Erklärbär[zu] spiel[en]“?
      „„…, vielleicht soll „Ewig reinste Liebe“[……………………………..]“

      Liebe ist so stark, wenn sie echt ist, dass sie sogar noch in allen Verdünnungen und Zwischenformen eine einzige und dabei sehr tröstliche, Tendenz innehat/ innehält. Das ist das offenbare Geheimnis, frei nach Goethe und Jacobi.

      Eine ‚reine‘, theoretisch-metaphorische, aber ‚abstrakte‘ Liebe, ist recht häufig, unverbindlich und billig zu haben, ist nur die Prostitution unseres denkfaulen, „Erklär-Leichtmatrosen-Blaubär-Vorstellens“.

      Über zwei Dinge verhandelt man besser nicht, sondern verlegt sich auf die ‚r e i n e‘ Praxis.

      Nur diese praktische Reinheit einer, sich nie zu schade seienden (sogar unrein machenden) Liebe, garantiert sich selbst und zwar durch die Tat. Und Denken/ denken ist sehr wohl auch eine Tätigkeit, die sogar starken Willenseinsatz erfordert. Erklärbären gehören daher in die Nannystuben, nicht auf das Bürgerforum?

      Sie ganz praktisch/ unrein grüßend

  33. @Conrath

    Sie lernen schnell, die Füße stillhaltend, mich verbannend in die Nannystube. Jedoch praktisch/ u n r e i n grüßend ich nicht so tolle fand. Aber bitte verwehren sie mir doch nicht das Bügerforum, wenngleich auch ein Fragezeichen den Satz am Ende ziert. Aber sie haben ja jede Menge Pluspunkte, denn ihre Gelassenheit ist einfach genial. Grüße aus dem Norden.

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

    • @Manfred

      Nein Verbannung vom Forum doch nicht, nur die Vorstellung rein(st)er Liebe verbanne ich in dieser, von Ihnen vorgebrachten, Form, doch nicht Sie.

      Wir beide streiten uns doch nicht, sondern tauschen Argumente aus, in vollem Respekt für einander, oder?

      Füße können still oder regsam, kalt oder platt sein, wichtig ist, dass auch das Denken regsam ist und Liebe zur Gründlichkeit und zur Erweiterung auch des Denkens, ist nichts Schlechtes. Ich wünsche Ihnen das, was ich mir auch selbst wünsche und meinen nächsten wünsche.

      Und was denken Sie zum Konzept der ‚Liebespraxis‘, die so stark ist, dass sie sogar Vermischungen standhält, tendenziell allem Widerstand damit überlegen ist oder wird, nach und nach, als wachsende Liebe, durchhaltende und versöhnende Liebe?

      Halten Sie diese Praxis für möglich, erstrebenswert oder für eine Illusion, wenn Sie mir das bitte noch mitteilen könnten?

      Sie grüßend, mitten auf dem Forum und in aller Regsamkeit

  34. Karl Bernhard Möllmann // 25. April 2017 um 09:22 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Herbert Ludwig:
    .
    „Wenn es Gott gibt, warum lässt er Krieg und Terror zu?“
    .
    Antwort:
    .
    WEIL es Gott gibt – läßt er Krieg & Terror zu!
    .
    Gott ist KEIN Diktator!
    .
    Gott heißt NICHT Adolf Hitler!
    .
    Gott ist immer nur genau DAS – was Du daraus machst!
    .
    DAZU braucht es FREIHEIT – grenzenlose FREIHEIT!
    .
    Diese grenzenlose FREIHEIT birgt die große GEFAHR – daß PSYCHOPATHEN, KRIMINELLE & WAHNSINNIGE wie George W. Bush, als US-Präsident GETARNT – die Welt in Brand setzen . . .
    .
    (siehe Ex-Präsidenten-Berater Dr. Paul Craig Roberts & sein glänzender Artikel zur derzeitigen Weltlage: „9/11 zerstörte Amerika“)
    .
    http://www.paulcraigroberts.org/2017/04/24/911-destroyed-america/
    .
    Aber diese grenzenlose FREIHEIT ist dennoch der einzige Weg zu Gott.
    .
    Es ist so ähnlich wie mit dem gehassten & geliebten Beton:
    .
    Es kommt darauf an – WAS DU DARAUS MACHST!
    .
    Buddhisten WISSEN diese einfache LOGIK seit 2.500 Jahren!
    .
    Die „Science of Logos“ lieferte den wissenschaftlichen BEWEIS – daß ein JEDER von uns Gott werden kann – und so kam es, daß der Teufel rot sah, und ein wenig ausflippte . . .

    • @KBM

      Ja! Gott weiß, vermutlich recht gut, was er tut, fährt mit uns kein absolutes Nannyprogramm, sondern öffnet, hin und wieder, maßvoll die Türe der 7 Geißlein, um Gevatter Wolf hineinzulassen. Wie hätte das Jüngste sonst so viel Eigeninitiative erlernen können, ohne das Traum im Uhrenkasten?

      Guter erster Teil, in Ihrem Kommentar, bis zur Mitte, dann kommen die bekannten Wiederholungen.

      Sie grüßend

      Sicherlich haben Sie, wenn keinen Rosé, so doch sicherlich bestes Olivenöl, direkt aus der Region, auf dem Tisch, oder?

  35. @Conrath:
    Zitat:
    Und was denken Sie zum Konzept der ‚Liebespraxis‘, die so stark ist, dass sie sogar Vermischungen standhält, tendenziell allem Widerstand damit überlegen ist oder wird, nach und nach, als wachsende Liebe, durchhaltende und versöhnende Liebe?

    Halten Sie diese Praxis für möglich, erstrebenswert oder für eine Illusion, wenn Sie mir das bitte noch mitteilen könnten?
    Zitat Ende.

    Also prinzipiell plauder ich da mal nicht aus dem Nähkästchen, aber eins kann ich ihnen sagen. Ewig reine Liebe in den „Schraubstock“ spannen und daran bohren, feilen, hämmern, schweißen und löten bis alle möglichen Formen der Liebe dabei herauskommen ist nicht mein Ding. Ich halte mich da streng an das Original der Natur. Was hingegen auf dieser Welt in Sachen Liebe abgeht spottet jeglicher Beschreibung. Ewig reine Liebe geht anders.
    Hat man denn als Mann eine Frau sich „geangelt“, so muß man sie selbstverständlich lieb und pfleglich behandeln. Sie ist schließlich nur ausgeliehen und muß später wieder unbeschadet zurückgegeben werden. Dafür muß man aber etwas geben. Dreimal dürfen sie raten was. Die freie Liebe der ’68er und der Hippi-Bewegung der ’70er fand ich suspekt. Der heutige Genderwahn & Co. geht schon in Richtung Chaos. Wird Zeit, daß jemand kommt und den Schleier über ewig reine Liebe und „Ewig reinste Liebe“ lüftet. Stand da nicht letzt irgentwie -was bei GEOLITICO? Na schau’n wir mal wie es weitergeht.
    So, nun geh‘ ich in die Haija, muß morgen in der Frühe wieder auf der Dienststelle sein. Ohne Moos nix los.

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

    • @Manfred

      Meine Frage braucht nicht mit Plauderei beantwortet zu werden, sie ist sachlich gestellt worden und bisher noch offen geblieben.

      Und nein, die Liebe ist, etwa bei Platon, kein zusammengesetztes Ding, ein, aus vielerlei Sachen verschraubtes etwa oder die Plattitüde auf dem Kitsch-Kaffeebecher ‚Liebe ist Kaffee am Bett‘, nein ist sie nicht. Sie ist Inbegriff des EINEN, in dem Wahren und Guten und leuchtet, wie die Sonne, durch alle dicken Wolken, durch jede Trübe hindurch und bleibt dabei immer reines Sonnenlicht.

      Aus dem Nähkästchen erwarte ich keine Liebe und als Gruß/ Endformel habe ich Ihr Konzept noch nicht verstanden, vielleicht erklären Sie es einmal anhand konkreter Beispiele?

      Liebe, Einfühlung, Glück und Leid, sind vier Winde, die immer zusammen/ abwechselnd ‚w e h e n‘, vielleicht so?

      ‚Die Liebe ist Sieger; stets rege ist sie bei Leid.‘ (ein Palindrom, beidseitig gespiegelt lesbar)
      (4) 1 (3) 2 (2) 3 (1) 4

      1) Sieg der ‚L i e b e‘, über das kleine Ich/ Ego, welches immer die Liebe ‚s u c h t‘, auch eine Sucht, ‚ab ovo‘?
      2) Liebe siegt, in jeder noch so schwierigen Lage, wirksam als beglückender Sieger (ICH/ höheres Selbst) in der Welt.
      3) Liebe fühlt sich regsam/ beweglich ein, auch in anderes Glück und Unglück, macht sich mit dem Scheitern ‚e i n i g‘.
      4) ‚T r ä g t‘ siegend, lieberegsam das ‚L e i d‘.

      Reines Licht (Liebe) ist für uns unsichtbar! Denken Sie an Sonnenlicht von der Seite gesehen. Erst die Verunreinigungen wie Staub in der Luft, Dunsttrübe in der Landschaft, macht es sichtbar, wie die Lufthülle vor dem Schwarz des Himmels, wie schon Goethe in seiner Farbenlehre berichtete.

      Sie grüßend

  36. Nachtrag zu: Ewig reine Liebe geht anders.

    https://alles-schallundrauch.blogspot.de/2017/04/un-saudi-arabien-ist-jetzt-huter-der.html

    Da sträuben sich mir die Haare und da der Gekreuzigte noch immer unter uns weilt sträuben sich ihm bestimmt auch die Haare.

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

  37. Ja Manfred, wenn wir einmal von der Heiligkeit echter Mutter/ Elternliebe ausgehen, auch schon bei den Tieren zu erleben, dann ist dieses Soros-NWO-NGO-Produkt – ‚Frauenrechtskommission‘ – wie eine riesige, drohend-finstere, Gewitter-Amboßwolke. Aber selbst sie braucht das Licht, die Wärme und Kälte, Blitz und Donner und die Menschen lernen auch am Wahhabismus, was wir im Mittelalter an der Grausamkeit des Papsttums gelernt haben, denken Sie, wie viele Menschen auch in Saudi-Arabien auf echte Liebe hoffen und diese ängstlichen, verwöhnten, heute noch kopfabschneidenden, Muttersöhnchen haben noch viel vor sich, sind nicht da, wo sie sich wähnen.

  38. @Conrath:
    Zitat: „Meine Frage braucht nicht mit Plauderei beantwortet zu werden, sie ist sachlich gestellt worden und bisher noch offen geblieben.“

    Das war keine Plauderei auf ihre sachlich gestellte Frage sondern die Antwort. Sie haben die Antwort nicht verstanden? Oder hatten sie eine andere Antwort erwartet und sind nun enttäuscht? Man kann nur enttäuscht werden, wenn man sich zuvor getäuscht hatte. Mein Tipp, legen sie ihre Vielbelesenheit mal für fünf Minuten ab, dann kommen sie auch auf den Gedanken, daß Liebe wahrnehmbar ist (Reines Licht (Liebe) ist für uns unsichtbar!). Ewig reine Liebe kommt m.W.n nicht in der Literatur vor (7 Treffer bei Google). Und wenn doch, dürfen sie für sich in Anspruch nehmen: juhu, ich habe es bei xyz gefunden und darf es behalten. Und bitte jetzt nicht damit kommen das ich die Frage (die Sachliche) nicht verstanden hätte. Den Schraubstock hatte ich schon mit Bedacht in Anführungszeichen gesetzt, damit man das nicht nur wörtlich sondern auch als Metapher sieht. Im übertragendem Sinne für all die Gräuel die im Namen der Liebe begangen werden. Das ist zwar auch Liebespraxis, aber von den Bösen erzwungen.
    Zitat: “ … nur die Vorstellung rein(st)er Liebe verbanne ich in dieser, von Ihnen vorgebrachten, Form, ….“ Zitat Ende.
    Während sie die Weltliteratur trunken (sorry diese Ausdrucksweise) in sich aufgesaugt haben und in allen Variationen von sich geben können verbannen sie … in dieser, von mir vorgebrachten, Form, … Das können sie sicherlich auch sachlich begründen. Aber bitte nicht mit Platon oder Goethe oder xyz. Das „Handbuch“ (Achtung! Anführungszeichen.) zu „Ewig reinste Liebe“ und ewig reine Liebe befindet sich (wie bei PC’s auf der Festplatte) in ihrem tiefsten Inneren. Und nein, ich lebe nicht in meiner eigenen Gedankenwelt, falls sie das denken. In meinem Nachtrag zu: Ewig reine Liebe geht anders. habe ich es hoffentlich klar zum Ausdruck gebracht. Ewig reine Liebe ist keine Schöngeisterei. Da kann es auch schon mal kräftig krachen (wegen der Bösen die in dieser Sache eine absolute Verweigerungshaltung haben).
    Betrachten sie diese meine Zeilen für sie nicht als persönlichen Angriff sondern als sachliche Argumente und begeben sie sich auf die wahrnehmbare Ebene, wenn die üblichen fünf Sinne nicht ausreichen. Ich gebe mir größte Mühe, aber ihre Texte sind mitunter schwierig, verschachtelt, mit Auslassungen zuweilen poetisch gestaltet. Weniger ist mehr, und das immer öfter.
    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

    P.S.: Die Gruß/ Endformel ersetzt den üblichen Gruß und weist noch mal darauf hin, das „Ewig reinste Liebe“ das Betriebssystem, das Antriebssystem, das Gesetz, das Maß und die stärkste Kraft des Lebens im Universum ist. Es gibt nichts Vergleichbares.

    • Lieber Manfred,

      Ihr Verständnis von Lesen, Erkennen, Auffinden ist überwiegend statisch, vergleichbar einem Gefäß, das Flüssigkeit aufnimmt. Wissen, als bloße Abspeicherung von Erinnertem, als Stoffliches, ist etwas ganz anderes, als ein Verstehen, welches ständig durch das Hinzukommende insgesamt verändert und weiter ausgebaut wird und auch zurückgenommen, umgeschrieben wird, wenn und insoweit, erforderlich. Es ist dann dynamisches Begreifen/ Denken, wird dann erst auch berechtigt ‚hermeneutisches Verstehen‘ genannt. Ob das nun aus Büchern, dem Netz, aus eigenen Vorstellungen und Erfahrungen oder Gesprächen entnommen ist, ist dann recht belanglos, da es in jedem Fall begrifflich weiterverarbeitet wird, wenn es denn dieses hermeneutische Verstehen schon gibt, sonst nicht, sonst bleiben es unverbundene Wissensbrocken oder Vorstellungsinseln ohne innere Vernetzung. Es erfordert eben doch einen höheren Anspruch an das eigene Denken, als ein nur banales, horizontales Wissenssammeln und Wissen, wo was gerade gefunden werden kann (Erinnerung an die Stellen der Abspeicherung).

      Ich kürze das hier ab, weil ich im Moment in Ihren Zeilen noch kein rechtes Interesse an den von mir ausgeführten Fragen finden kann, die mit Ihrer Entgegnung nun weiter offen geblieben sind, etwa die Frage nach dem Charakter der Liebe, als ein ’nicht zusammengesetztes menschlich-übermenschliches Vermögen‘. Meine dazu vorgebrachten Argumente scheinen Sie gar nicht groß erreicht zu haben, denn es geht ja nicht um einen Wettbewerb, wer erinnert mehr Angelesenes, sondern, darum: ‚Wie kann Verstehen vertieft werden? Wie, die Problemlagen aufgeschlossen werden, usw? Und ein statisches Verhältnis wie rein und unrein, was für Gas- Luft- oder Festkörpermischungen Sinn ergibt, macht für die angesprochene Frage nach der Qualität und inneren Beschaffenheit von Liebe, keinen Sinn, wenn sie nicht nur nominal, als Teil (Wort) der Sprache (in einem grammatikalischen System) (miß-)verstanden wird, wie es Nominalisten und Positivisten tun.

      Und das sind jetzt eben auch nicht wieder einfach nur googelbare Worte, sondern konkrete Hinweise auf damit verbundene Begriffsfelder, Kontexte, Prinzipien.

      Wenn für Sie das nur verschachtelte Fremdwörter sind, ist es hochwahrscheinlich, dass Ihnen diese Felder noch nicht hinreichend zugänglich sind, was ja keine persönliche Schande ist, sondern nur bei Lernwilligen und zur richtigen Zeit des Betroffenen, zur Motivation heranreifen kann, um das erst Viertel-/ Halbverstandene dann auch noch vertieft zu durchdringen, durch begriffliche, erweiternde Angliederung.

      In diesem Sinne halte ich hier inne und grüße Sie, führe gerne Weiteres aus, wenn es Ihr denn Interesse finden sollte.

      • Conrath // 26. April 2017 um 23:13 //

        ……In diesem Sinne halte ich hier inne und grüße Sie, führe gerne Weiteres aus, wenn es denn Ihr Interesse finden sollte.

  39. Oh nein, mein lieber Herr Conrath, schieben sie mich doch nicht einfach in so eine Schublade. Dafür, daß sie meine Antwort nicht deuten können, kann ich nichts. Das von mir angesprochene Thema erschließt sich halt nicht gleich jedem. Lassen sie doch noch ein paar Monde und Sonnen verstreichen. Sie verarbeiten die von mir angeschnittenen Themen und meine Antworten auf ihre Fragen nicht so schnell. „… Qualität und inneren Beschaffenheit von Liebe…“ dazu schrieb ich bereits, daß für Liebe die üblichen fünf Sinne nicht ausreichen, sondern es sind Wahrnehmungen und in der Qualität fein abgestuft. Das ist kein Charakter der Liebe sondern daran läßt sich der Charakter des Lebens ausmachen. Und ja, ich schreibe nicht wie sie endlos lange Bandwurmsätze voll mit Fremdwörtern, Zitaten, Poesie und eine mitunter verschrobene Satzzeichensetzung. Ihr Schreibstil wurde schon von einigen anderen Foristen angemahnt, somit ist da auch was dran. Das wird ja nicht aus Jux und Dollerei behauptet. Teilen sie doch ihr Anliegen in mehrere kleinere Sätze und benutzen sie Fremdwörter nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt. Das liest sich dann besser und es kommt dann auch keiner auf die Idee sie als Quatschologen zu bezeichnen. Bezeichnender Weise antworten sie oft, daß ihre Frage nicht beantwortet wurde. Ich habe den Eindruck, das sie die Foristen regelrecht damit drangsalieren und sich selbst höher stellen. Auch das wurde bereits angesprochen, wenn auch nicht so ausgedrückt wie ich es jetzt mache. Es ist in der Tat kein Wettbewerb hier im Bürgerforum. Gleiches Recht für alle solange die Nettique eingehalten wird. Nicht das die Redaktion sich wieder mal genötigt sieht, alle Beiträge zu löschen wie bereits einmal geschehen. Und nun zum Schluß möchte ich noch anmerken, daß ich zum Thema „Der Gekreuzigte unter uns“ meine Ausführungen zu „Ewig rein(te)e Liebe“ geschrieben habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn es meine Ausführungen sind, die sie erhöhen und sie die Geschehnisse auf dieser Welt besser verstehen lassen.

    • Lieber Manfred

      In welche Schublade habe ich Sie denn gesteckt, nach Ihrer Sicht (welche Aufschrift trägt sie?), kann mich nicht erinnern? Und, Sie geben sich Mühe zur Kritik, das ist anerkennenswert, fegen von überall her noch die Reste zusammen, von unserem guten KBM den Quatschologen, ohne Nachweis, worin denn quatschend, bis wohin es denn beitragend ist oder Ihre Stilkritik.

      Jawohl, Fremdwörter kommen auch vor und ich mag Kommata, sie gliedern den Rhythmus, schreibe immer irgendwie vom inneren Sprechhören her. So, das waren die Marginalien, die Sie hier versammelten. Aber was ist mit der Zusammengesetztheit der Liebe, ihrer Struktur und Ontik (Seinsstruktur)? Sind wir nicht von diesem Thema ausgegangen?

      Und durch Fragen drangsalieren, hallo?

      Jeder kann sie überlesen, es sei denn, in den Fragen liegt etwas, was zur Nachforschung anregt, heraus- oder auffordert,… Nur, wäre das wirklich schlecht? Die Drangsale aus nicht gefundenen, nichtbeantworteten oder unerlaubten, Fragen sind meines Erachtens die problematischeren, oder?

      Viele meiner Rückfragen bleiben explizit unbeantwortet, ob sie auch implizit übergangen werden, ist hingegen eine andere Sache. Es kann sich ja auch eine neue Gewohnheit des tieferen Nachdenkens einstellen oder man ist überrascht, kommt nach einer kleinen Zeit auf das eine oder andere wieder zurück. Mir geht es jedenfalls so, wenn ich ein gutes Seminar erfahren, eine interessante Literaturstelle finde, ein gutes Gespräch führen konnte, dies dann vergesse und dann kommt etwas wieder neu hoch, verbindet sich mit Weiterem und so fort.

      Tja, das ist völlig normal, jeder kennt es, wenn sich die Konzentration auf bestimmte Fragen erhöht. Und das geht reihum, im offenen Dialog, ist kein geparktes Vorrecht, etwas wird wiederaufgegriffen, nochmals durchdacht. Davor braucht niemandem zu grauen, im Gegenteil. –

      Ewig reine Liebe erscheint/ erschien mir, spontan, wie ein doppelt, ja dreifach, gemoppelter Pleonasmus. Und intuitiv erlebe ich es umgekehrt. Johann Hamann, Zeitgenosse von Kant und Friedrich Heinrich Jacobi, hat manches, was man damals so gedacht und geglaubt hat, inversiv umgedreht, sozusagen eine Art von lebendigem Gegenteil daraus gemacht. Vernunft, Gerechtigkeit und auch Liebe schafft der Mensch nicht einfach aus sich heraus, wie eine Häkelarbeit oder einen gedrehten Tontopf aus einem Stück weichen Lehms, Vernunft wird nicht betrieben oder abgesondert, Hamann erlebt den Vorgang umgekehrt, nicht willkürlich, sondern intuitiv einfühlsam, auf dem Schnittbereich zwischen Romantik und Spätaufklärung. So ‚l e b t‘ der Mensch ‚i n‘ Gott, in Gottes Vernunft, als Mensch wird er ‚u m f a s s t‘ von der Gerechtigkeit, ergriffen/ ertragen von der Liebe. Franz von Baader hat das später weiter ausgeführt. Er formulierte Descartes: „Ich denke, also bin ich“ um, zu einem unerhört neuen Prinzip, darin Hamann und Jacobi folgend: „Ich werde gedacht [von Gott/ der Intelligibilität der Welt], also bin ich“.

      Und diese Intuition, angewendet auf die Liebe, wird dann, von den Spätaufklärern/ Gegenaufklärern, zu der Fassung verändert: „Wir sind ganz umschlossen, umfangen von der Liebe, der lebendigen Kraft, die von, uns tragenden, Wesen ausgeht, uns umhüllt, begleitet“, etwa so kann es formuliert werden.

      Diese Liebe ist stark und leuchtet in alles hinein. Sie ist sich nicht zu schade, auch die Trübe und die Halbreinheit noch zu erreichen, weil sie so stark ist. Und dies ist eine/ ihre ‚Unvermischlichkeit‘, für sie steht auch der trockene, abstrakte Begriff der ‚Inhärenz‘. Inhärente Liebe, Liebe die sich nicht bei kleinen Widerständen und schrägen Begebenheiten verzieht, die nichts auf ihre Erscheinungsreinheit gibt, wenn sie dabei ist, Wesen zu begleiten und zu durchdringen. Das ist der Aspekt, von dem aus ich Ihr Konzept einer vielleicht weltferneren Reinheit entgegne.

      Man kann es auch metaphorisch umschrieben finden in der Jesuslegende, wo Jesus auf den Hinweis seiner Jünger, die einem toten Hund am Wegrand gilt, bemerken, dass der Hund stinkt: ‚Seine Zähne sind so weiß!’, antwortet Jesus. Hier ist anschaulich die Verbindung von Liebe mit dem auch Unschönen, Verwesenden der Welt. Man kann es erweitern auf Trauer, Leid und Schmerz, wie es im Palindrom enthalten ist.

      Soweit dazu und Sie grüßend

  40. Fehlerteufel. Es soll heißen: Und nun zum Schluß möchte ich noch anmerken, daß ich zum Thema „Der Gekreuzigte unter uns“ meine Ausführungen zu „Ewig rein(st)e Liebe“ geschrieben habe.
    Sorry, nicht aufgepasst.

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

  41. Zitat:
    „Ewig reine Liebe erscheint/ erschien mir, spontan, wie ein doppelt, ja dreifach, gemoppelter Pleonasmus.“

    Lieber Herr Conrath, hier führen sie sich selbst ad absurdum. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Ihr kindlich anmutendes Gehabe nach Art von „Ich warst nicht“ rettet sie auch nicht (In welche Schublade habe ich Sie denn gesteckt, nach Ihrer Sicht (welche Aufschrift trägt sie?), kann mich nicht erinnern?).

    „Aber was ist mit der Zusammengesetztheit der Liebe, ihrer Struktur und Ontik (Seinsstruktur)?“

    Was soll ich jetzt ihrer Meinung nach machen. Ein bisschen Liebe auf ein Tablett legen, damit sie die Zusammengesetztheit, Struktur, das Sein und das Seiende betrachten können. Ihre Herangehensweise ist nicht richtig. Formulieren sie doch selbst statt in der Literatur oder in wissenschaftlichen Arbeiten zu suchen. Mit ein bisschen Übung kriegen sie das bestimmt auf die Reihe.

    „Und durch Fragen drangsalieren, hallo?“

    Hier haben sie mir meine Worte im Munde verdreht. Somit sind ihre Ausführungen hierzu sachfremd. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Und bitte, Descartes: „Ich denke, also bin ich“ spielt doch in einer völlig anderen Liga und das Denken (werden?) der Gedanken ist ein gedankenloses Denken. Ich werde gedacht, also bin ich bezieht sich darauf, daß die Bösen die Programmierfähigkeit des Lebens schamlos ausnutzen und auf lange Zeit im Voraus planen und möglichst nichts dem Zufall überlassen. Das geht bis in den tiefsten Intimbereich. Denen ist eben nichts heilig. Wir lassen es mit uns machen, weil wir einen Plan damit verfolgen. Es gehört zum Lernprogramm für Dummies. Und das, mein lieber Herr Conrath, das ist ewig reine Liebe. Ein Schelm wer da nicht an den Gekreuzigten unter uns denkt.

    ……In diesem Sinne halte ich hier inne und grüße Sie, führe gerne Weiteres aus, wenn es denn Ihr Interesse finden sollte (habe ich jetzt mal so von Ihnen übernommen).

    Ewig rein(st)e Liebe
    Manfred

  42. Nein, Conrath, wir werden uns ganz gewiß in keiner anderen Inkarnation wiedersehen. Sie werden mit der allgemeinen Auferstehung im Jüngsten Gericht erscheinen und dort Ihr Urteil empfangen. Dieses Leben, das Sie jetzt und einmalig haben, ist Ihre einzige Chance, Rettung durch den Glauben an Jesus Christus zu erlangen oder aber verdammt zu werden.
    Was Eugen Drewermann dazu sagt, ist ohne jeden Belang.

    • @Johnny

      Habe Ihre URL nicht mehr gefunden und bin nun auch verdammt, bis in alle Ewigkeit/ den jüngsten Tag, an dem die leibliche Auferstehung stattfindet, alle Knochen supranatural sich zusammenfügen, das ganze irgendwie umhüllt, wiederbelebt, beseelt wird, sich schließlich aufrichtet und dann ruft, aber Johnny, wie geht es Ihnen. Ich habe irgendwie sehr fest geschlafen und irgendwann, so vor einigen tausend von Jahren Ihr URL-/Emailadresse verlegt, nicht wiederfinden können und der Herr sagt, ja das Problem haben wir auch öfters, finden unsere Karmaskripte nicht wieder in diesem … … Windows-1369. Es ist die reinste Hölle mit Kleinweich, hätte ich das doch nie zugelassen…

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*