Konservative Feinde der Demokratie

Reichstagssitzung am 12. September 1932: An seinem Platz stehend Reichskanzler Papen, der den Auflösungsbeschluss verkünden will, oben rechts stehend blickt Reichstagspräsident Hermann Göring in die andere Richtung / Bundesarchiv, N 1310 Bild-048 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_N_1310_Bild-048%2C_Berlin%2C_Reichstagssitzung.jpg Reichstagssitzung am 12. September 1932: An seinem Platz stehend Reichskanzler Papen, der den Auflösungsbeschluss verkünden will, oben rechts stehend blickt Reichstagspräsident Hermann Göring in die andere Richtung / Bundesarchiv, N 1310 Bild-048 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABundesarchiv_N_1310_Bild-048%2C_Berlin%2C_Reichstagssitzung.jpg
Wie in der Weimarer Zeit ist der Konservatismus heute erneut ins Schleudern geraten. Damals ebeneten die Demokratiefeinde den Weg in die Diktatur. Und heute?

Der Konservativismus als Idealtypus hat als politische Strömung die Auffassung, sich vor allem für die Erhaltung des Bestehenden einzusetzen. Neuerungen gegenüber ist man eher zurückhaltend, gesetzliche Maßnahmen sollen vor allem einen bewahrenden Charakter haben. Ursprünglich entstanden in der Abwehrhaltung gegen die Umwälzungen der europäischen Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts, ist der Konservativismus ein weiter Begriff für unterschiedliche politische Bewegungen geworden.

Im modernen Konservativismus kann man sich den Veränderungen, die z. B. durch technische Entwicklung, Industrialisierung, weltweiten Handel und internationale Vernetzungen vorangetrieben werden, nicht verschließen. Doch auch in dieser konservativen Weltsicht ist die Orientierung an traditionellen Werten immer noch grundlegend.

Franz von Papen, der Anti-Demokrat

Im Konservativismus steckt aber immer auch die Gefahr einer reaktionären Politik, das heißt, der Versuchung nachzugeben, durch Beseitigung der neuen Zustände, die man aus den verschiedensten Gründen ablehnt, eine „alte“ Ordnung wiederherzustellen, die aus Sicht ihrer Anhänger die allein legitime ist.

In dieser Situation, nämlich der strikten Ablehnung der neuen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten befanden sich die konservativen deutschen Eliten in der Nachkriegszeit ab 1918. Sowohl die aus damaliger Sicht unerhörten Gebietsabtretungen und Reparationen des Versailler Friedensvertrags sowie die republikanische Staatsform führten zu einer strikten Ablehnung des bestehenden Staats.

Große Teile der politisch organisierten Konservativen in der Weimarer Republik wollten den bestehenden Staat nicht, doch welche Regierungsform sie eigentlich mehrheitlich bevorzugten, ist nie so ganz klargeworden. Hier variierten die Vorstellung von der Wiedererrichtung der Monarchie bis hin zu einem immerhin noch demokratischen Regierungssystem nach dem Vorbild der USA mit einem starken Präsidenten. Die konservativen Kreise um den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg hatten auf jeden Fall einen autoritären Staat als Ziel, der die verhassten Sozialdemokraten von jeglicher Einflussnahme fernhalten sollte.

In der Zeit der sterbenden Weimarer Republik stieg ein Mann in die höchsten Ränge der Politik auf, der wie kein anderer die Weltsicht der antidemokratischen Konservativen seiner Zeit repräsentierte und der auch wie kein anderer das völlige Versagen des damaligen deutschen Konservativismus in dieser Zeit exemplarisch darstellt: Franz von Papen (geb. 1879, gest. 1969). Seine Karriere, die es so eigentlich nie hätte geben dürfen, verdeutlicht das ganze Desaster des Konservativismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

Franz von Papen war antirepublikanisch und antidemokratisch bis ins Mark. Seine Familie, die als Erbsälzer zu Werl und Neuwerk mit anderen Familien zusammen das erbliche Recht zur alleinigen Salzgewinnung in Werl gehabt hatte und dadurch zu großem Wohlstand gekommen war, gehörte jahrhundertelang zum Patriziat der Stadt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Familie nobilitiert und gehörte seitdem zum niederen deutschen Adel.

Ein Nobody als Reichskanzler

Mit elf Jahren auf die Kadettenschule geschickt, machte Franz von Papen eine militärische Karriere im wilhelminischen Kaiserreich, er war 1913 Mitglied im Generalstab, von 1913-15 Militärattaché in Washington und im Ersten Weltkrieg dann Bataillonskommandeur an der Westfront sowie in verschiedenen Funktionen im Nahen Osten. Sowohl die Niederlage des Deutschen Reichs 1918 als auch die Ausrufung der Republik hatte Franz von Papen nie verwunden.

In der Weimarer Republik wandte sich von Papen politisch in der katholischen Zentrumspartei zu, in der er im scharfen Gegensatz zum republikanischen linken Flügel der Partei zum monarchistisch gesinnten Block gehörte. Er war 1921 bis 1928 und dann wieder 1930 bis 1932 Mitglied im Preußischen Landtag. Eine gewisse Aufmerksamkeit erregte er, als er bei den Wahlen zur Reichspräsidentschaft öffentlich dem Kandidaten der eigenen Partei, Wilhelm Marx, die Unterstützung versagte und für die Wahl Paul von Hindenburgs eintrat.

Diese eindeutige Stellungnahme hat Paul von Hindenburg ihm nie vergessen. Seine Parteifreunde ihm jedoch auch nicht, allerdings entging er einem Parteiausschlussverfahren durch den Besitz eines bedeutenden Aktienpaketes an der Parteizeitung der Zentrumspartei. Am 1. Juni 1932 wurde dieser relativ unbedeutende deutsche Politiker zur großen Überraschung der Öffentlichkeit zum Nachfolger des bisherigen Reichkanzlers Heinrich Brüning ernannt, der seit 1930 als Kanzler amtierte. Aber was führte diesen Nobody ins Amt des Reichskanzlers?

Nach dem Sturz der letzten von einer Mehrheit des Reichtags gestützten Regierung im März 1930 führten nur noch Reichskanzler die Regierung, die vom Reichspräsidenten gestützt wurden und per Notverordnungen gemäß Art. 48 der Reichsverfassung agierten. Auch Franz von Papen regierte in der kurzen Zeit seiner Kanzlerschaft nur kraft des Notverordnungsrechts des Reichspräsidenten. In den Wahlen nach 1930 kamen keine Mehrheitsverhältnisse mehr zustande, die eine Regierung durch Parteien ermöglicht hätte, die an der Verfassung der Weimarer Republik orientiert waren, zu stark war das Anwachsen der radikalen Parteien KPD und NSDAP.

Schleicher zog die Fäden

Die reaktionäre konservative Elite in Deutschland begrüßte den Zerfallsprozess der Republik und förderte ihn, wo es nur möglich war. Vor allem die verhasste Sozialdemokratie sollte nicht mehr an den Schalthebeln der Macht sein. Das autoritäre Präsidialregime, das sich zwischen 1930 und 1932 entwickelt hatte, lag somit ganz auf der Linie der damaligen rechtskonservativen Vorstellungen von einem autoritären Staat. Viele Monarchisten erhofften sich dann die Weiterentwicklung zu einem neuen Kaiserreich.

Ein kleiner Kreis um den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg bestimmte nun die deutsche Politik. Aber es ging nicht so recht voran. Das Problem für die reaktionären Kreise war nicht der Untergang der Demokratie, sondern wie man diesen Untergang ohne einen Bürgerkrieg bewerkstelligen konnte.

Als Vertreter der Reichswehr war Kurt von Schleicher der starke Mann im Hintergrund, das Hitler-Regime hielt ihn noch 1934 für so gefährlich, dass man ihn während des sogenannten Röhm-Putsches ermordete. Schleicher hatte das Konzept, durch Einbindung der NSDAP eine parlamentarische Mehrheit zur Errichtung eines autoritären Staates nach Gusto der konservativen Eliten zu erreichen. Allerdings sollte diese politische Zähmung der NSDAP immer unter der Oberhoheit der konservativen Eliten, de facto der Reichswehr erfolgen. Und schon gar nicht sollte ein Nationalsozialist Kanzler werden. Als Angebot der Zusammenarbeit wurde die Aufhebung des SA-Verbots und die Auflösung des Reichstags in Aussicht gestellt, wenn die Präsidialkabinette von der NSDAP toleriert würden.

Im Mai 1932 wurde zur Umsetzung dieser neuen Politik auf Betreiben General Kurt von Schleichers der bisherige Kanzler eines Präsidialkabinetts Brüning durch Franz von Papen, einen alten Freund aus den Tagen der militärischen Ausbildung, ersetzt. Papen war von Vornherein als Marionette ausersehen, die keinesfalls selbstständig handeln sollte. Als Schleicher darauf angesprochen wurde, dass Franz von Papen ja wohl kaum die Befähigung zum Kanzler habe, er sei doch kein Kopf, hatte Schleicher relativ offen geantwortet: „Das soll er ja auch nicht sein. Aber er ist ein Hut.“[1] Zur Aufsicht über seine Marionette wurde Kurt von Schleicher nun Reichswehrminister im neuen Kabinett von Papen.

Ein Hakenschlag zuviel

Und Papen funktioniert in der erhofften Weise – erst einmal: Die SA wurde wieder zugelassen, der Reichstag aufgelöst, durch eine staatsstreichartige Aktion, der Reichsexekution gegen Preußen, wurde die SPD-geführte Regierung des Landes Preußen durch die Reichsregierung mit der Begründung abgesetzt, dass die amtierende Regierung die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht mehr gewährleisten könne. Damit war die letzte Machtbasis einer republikanisch orientierten Partei im Reich dahin. Der Reichskanzler übernahm das Amt des preußischen Ministerpräsidenten.

Das Problem war nur: Nach der Reichstagswahl vom Juli 1932, die für die NSDAP noch einmal enorme Gewinne einbrachte, hielt sich Hitler an keine der Absprachen, sondern forderte eine Neubildung der Regierung unter seiner Führung. Dazu waren die Vertreter der konservativen Eliten, allen voran Hindenburg selbst, (noch) nicht bereit. Erneut erfolgte die Auflösung des Parlaments, erneut wurde im November 1932 gewählt. Die NSDAP verlor zwar Stimmen, aber eine grundlegende Änderung der Patt-Situation im Reichstag ergab sich nicht.

Zum ersten Mal ging die politischen Marionette von Papen eigene Wege. Papen schlug dem Reichspräsidenten vor, das Parlament aufzulösen, ohne Neuwahlen anzuberaumen. Das wäre ein klarer Verfassungsbruch gewesen. Es hätte bedeutet, den Staatsnotstand auszurufen: Verhängung des militärischen Ausnahmezustands, Ausschaltung des Reichstages und der politischen Parteien, Durchführung grundlegender Verfassungsänderungen in Richtung eines autoritären Staats über Volksabstimmungen oder eine Nationalversammlung. Hindenburg, der erst zustimmte, lehnte aber nach dem Einspruch Schleichers letztendlich ab, der diese Option (noch nicht) wahrnehmen wollte, weil mit großen Risiken behaftet.

Kurt von Schleicher hatte nämlich einen neuen Plan zur Einbindung der NSDAP über eine Spaltung der Partei entwickelt. Die Papen-Marionette wurde von Schleicher jetzt fallen gelassen, und im Dezember 1932 folgte er Papen im Amt des Reichskanzlers, Papen hatte das seinem alten Kameraden nie verziehen. Hitler, das war Schleicher klar, durfte auf keinen Fall Kanzler werden, als möglicher Vizekanzler in einem parlamentarisch über die NSDAP abgestützten Kabinett war Gregor Strasser ausersehen, dieser Plan misslang aber. Damit war Schleicher gescheitert, bevor seine Kanzlerschaft richtig begonnen hatte.

Auch seine am 23. Januar 1933 dem Reichspräsidenten vorgetragene Option war nun, den Reichstag ohne Neuwahlen aufzulösen und somit, gestützt auf die Reichswehr, einen Staatsstreich zu wagen. Das wäre dann die mehr oder weniger offene Militärdiktatur als Übergang zur Ablösung des bisherigen demokratischen Staats gewesen. Doch nun wurden Schleicher seine taktischen Spielchen zum Verhängnis. Sein eigener Vorschlag für den Staatsstreich scheiterte am Veto des Reichspräsidenten, der Schleicher vorwarf, vor kurzer Zeit noch gegen ähnliche Vorstellungen Papens gewesen zu sein, wobei überhaupt nicht erkennbar war, inwiefern die Bedingungen sich geändert haben sollten.

Hindenburgs Erfüllungsgehilfe

Im Rückblick und vor dem Hintergrund dessen, was der Nationalsozialismus unter Hitlers Führerschaft angerichtet hat, stellt sich die Frage, ob der von Papen noch 1932 und dann vor allem im Januar 1933 von Schleicher angesprochene Staatsstreich zum damaligen Zeitpunkt nicht sogar das kleinere Übel zur Überwindung der sich zuspitzenden Krise im Reich gewesen wäre. Tatsächlich ist die Proklamierung des Staatsnotstands, d. h. Auflösung des Reichstags ohne Ansetzung von Neuwahlen und Unterdrückung von Widerstandsformen wie Generalstreik und Aktionen paramilitärischer Verbände durch die Reichswehr, vom Militär ernsthaft erwogen und durchgeplant worden.

Stellt man eine kontrafaktische Geschichtsbetrachtung an, wäre die Möglichkeit eines Gelingens und damit eines Eindämmens der totalitären Bewegungen, die in Deutschland inzwischen auf dem Vormarsch waren, durchaus gegeben gewesen. Ein Generalstreik hätte angesichts einer so großen Zahl an Arbeitslosen von vornherein keine so große Wirkung gehabt. Für lebenswichtige Betriebe plante man den Einsatz von organisierten Streikbrechern. Die Sanktionen gegen Streikaufrufer wie Streikende wären nach den Planungen hart gewesen. In einem Standardwerk zur Weimarer Republik fassten die Autoren diese Option dann wie folgt zusammen:

„Daß es bei einer befristeten Ausschaltung des Reichstags, wie Schleicher sie plante, tatsächlich zu groß angelegten Gegenaktionen gekommen wäre, die zur Verhängung des Ausnahmezustands geführt hätten, kann keinesfalls als gesichert gelten. Wohl aber wird man mutmaßen dürfen, daß eine von der Reichswehr gestützte Militärdiktatur lediglich eine transitorische Lösung der Staatskrise dargestellt hätte – nicht allein deshalb, weil Schleicher selbst und mit ihm die anderen Reichswehrführer keine dauerhafte Militärdiktatur erstrebten, sondern weil es in Deutschland keine gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine Militärdiktatur von unbegrenzter Dauer gab. Die Möglichkeiten einer späteren Wiederherstellung parlamentarischer Regierungsweise, nach dem Abflauen der Wirtschaftskrise und dem damit einhergehenden Einflußverlust der extremistischen Parteien, wäre nicht verschüttet worden, wie das bei bei Übertragung der Staatsmacht an Hitler der Fall war. (…).

Dergleichen Überlegungen sind gewiß spekulativ, aber angesichts dessen, was sich dann seit Ende Januar in Deutschland ereignete, wohl nicht müßig.“

(Kolb/Schumann, Die Weimarer Republik, München 2013, S. 147/148)

Letztendlich scheiterten Überlegungen zur Durchführung eines Staatsstreichs an Paul von Hindenburg, der keineswegs der Spielball einer „Hofkamarilla“ im Reichspräsidentenpalais unter Führung seines Sohnes Oskar und des Staatssekretärs Otto Meißner war (wie es allzu oft noch dargestellt wird). Er hatte inzwischen eigene Vorstellungen zur Lösung der Krise entwickelt. Die „Flickschusterei“ am Rande des Verfassungsbruchs sollte endlich beendet werden.

Die entscheidende Rolle spielte dabei der gerade abgesetzte Kanzler Franz von Papen, er wurde nun zum Erfüllungsgehilfen des Reichspräsidenten, während Schleicher bei Hindenburg nicht mehr gelitten war. Hindenburg und Papen orientierten sich an dem verhängnisvollen Konzept einer Einbindung der NSDAP über eine Kanzlerschaft Hitlers, die endlich die ersehnte parlamentarische Mehrheit erbringen sollte, um die Weimarer Verfassung grundlegend umzubilden.

Papen vollzog damit eine Kehrtwendung gegenüber seinen früheren Gedankenspielen über einen Putsch und Hindenburg gegenüber seiner prinzipiellen Ablehnung des „böhmischen Gefreiten“ als Kanzler. In diesen Vorstellungen war das später Wirklichkeit gewordene parlamentarisch erreichte Ermächtigungsgesetz, das endlich das Regieren über präsidiale Vollmachten ablösen würde, schon fest verankert – allerdings dachte man sich die Nationalsozialisten als Steigbügelhalter und nicht umgekehrt.

Es gab auch weiterhin Auffassungen im konservativen Lager, die bei aller Abneigung gegen die demokratische Verfassung jegliche Zusammenarbeit mit der NSDAP strikt ablehnten. Viele sahen deutlich, dass hier nicht einfach nur eine weitere konservative Partei entstanden war, sondern etwas Anderes. Aber diese Bedenken wurden aus machttaktischen Gründen im Januar 1933 schließlich weggewischt.

Versuch der Zähmung der Nationalsozialisten

Schon Anfang Januar 1933 hatten sich Papen und Hitler getroffen und waren vorab übereingekommen, dass ein mögliches Kabinett Hitler-Papen mit Adolf Hitler als Kanzler gebildet werden könnte. Mitte Januar erhielt von Papen den persönlichen Auftrag von Hindenburg, die Möglichkeiten für eine solche Regierung weiter zu besprechen. Damit wurden die Weichen in Richtung einer Machtübernahme der Nationalsozialisten und damit in die Katastrophe gestellt.

Als besonders bitter ist dabei zu vermerken, dass die NSDAP in der Wählergunst bereits wieder verloren hatte, Hitler hatte den Zenit seiner parlamentarischen Erfolge schon überschritten. Bei weiterer Erfolglosigkeit wären die Spannungen in seiner Partei offen zu Tage getreten. Die intrigenhafte Geheimdiplomatie des schneidigen Herrenreiters von Papen in seiner Eigenschaft als neuer Verhandlungsführer im Auftrag des Reichspräsidenten hatte Hitler die konkrete Chance eröffnet, sich aus einer relativ festgefahrenen Situation wieder zu befreien.

Im weiteren Fortgang der Ereignisse gelang es Hindenburgs Strippenzieher Papen auch den starken Mann innerhalb der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), Alfred Hugenberg, für eine Zusammenarbeit mit Hitler zu überreden, denn dieser blieb lange Zeit äußerst misstrauisch gegenüber einer Partei, die den „Sozialismus“ im Namen führte und mit einer antikapitalistischen Agitation auf Wählerfang ging.

In den fieberhaft und hastig fortgeführten Gesprächen zur Bildung einer später so genannten „Regierung der nationalen Konzentration“ beharrte Hitler weiterhin darauf, dass eine Regierungsbildung nur unter seiner Kanzlerschaft erfolgen würde, und im Grunde ging es auf Seiten der Konservativen in den Verhandlungen nur noch darum, die absichernden Rahmenbedingungen für Hitlers Kanzlerschaft festzulegen.

Der gescheiterte Kanzler Kurt von Schleicher reichte am 28.Januar 1933 seinen Rücktritt ein, und zwei Tage später wurde das neue Kabinett Hitler-Papen durch den Reichspräsidenten vereidigt. Die Regierungsbildung wäre fast noch an Hugenberg gescheitert, der intriganterweise erst kurz vor der Vereidigung von Papen informiert wurde, dass man Hitler nicht nur die Kanzlerschaft, sondern auch sofortige Neuwahlen zugestanden hatte, was für eine kleine Partei wie die DNVP prekär hätte werden können.

Im neuen Kabinett saßen neben dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler nur noch zwei weitere Nationalsozialisten (Innenminister Frick und Minister ohne Geschäftsbereich Göring), „eingerahmt“ wurden diese Kabinettsmitglieder von 9 konservativen Ministern, darunter Papen selbst als Vizekanzler, Hugenberg als Super-Minister für Wirtschaft und Landwirtschaft, der Stahlhelm-Führer Franz Seldte als Arbeitsminister sowie als Reichswehrminister Generalmajor von Blomberg.

Durch diese Besetzung und natürlich über die weiterhin ausschlaggebende Position des Reichspräsidenten glaubte man auf konservativer Seite, die Nationalsozialisten „zähmen“ zu können. Die Stimmen der Nationalsozialisten im Reichstag wollte man so nutzen, aber die Regierung weiter im konservativen Sinne steuern. Vor allem Franz von Papen, der Baumeister dieses Koalitions-Kabinetts, war durch irgendwelche Selbstzweifel nicht im Geringsten angekränkelt. Seine Vorstellung, wie es weitergehen würde, drückte er wie folgt aus: „In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht.[2]

Konservatismus in der CDU/CSU

„Gequietscht“ haben dann andere, nicht Hitler. Tatsächlich hatte man dem Führer einer totalitären Partei die Möglichkeit zur Machübernahme gegeben. Es handelte sich um einen Menschen, der sich zur Durchsetzung seiner antidemokratischen, militärischen und rassistischen Ziele skrupellos über jede Abmachung hinwegsetzen würde und der mit seiner paramilitärisch organisierten SA, die zu diesem Zeitpunkt 400.000 Mitglieder hatte, offenen Terror ausüben konnte. Hitler wurde nicht nur der Totengräber der demokratischen, sondern auch der konservativen Welt und ihrer alten Werte.

Die forschen konservativen Betreiber des demokratischen Abbruchs waren zu Getriebenen einer Entwicklung geworden, die sie selbst schuldhaft mit zu verantworten hatten. Am Ende blieben nur noch drei Optionen: das Weiterwursteln auf Sicht unter Inkaufnahme eines immer größeren politischen Chaos im Reich, der von der Reichswehr gedeckte Staatsstreich oder eben die Zusammenarbeit mit Hitler. Letztendlich nutzte Hitler die Konservativen für seine Ziele: für die Errichtung der Diktatur im Inneren und für Krieg und Völkermord nach außen.

Franz von Papen wurde schon im Juli 1934 als Vizekanzler im Kabinett Hitler entsorgt und auf Botschafterposten erst in Österreich und dann in der Türkei abgeschoben. Ein konservativer Widerstandskämpfer, wie er immer behauptete, war er im Dritten Reich zu keinem Zeitpunkt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sammelten sich letztendlich in der CDU/CSU die konservativen Kräfte. Nach der bedingungslosen Kapitulation, dem völligen staatlichen Zusammenbruch sowie den entsetzlichen Verbrechen der nationalsozialistischen Zeit hatte die antidemokratische Strömung im Konservativismus als ernstzunehmende politische Macht ausgespielt. Die Zustimmung zum demokratischen Verfassungsstaat war nun wie in den anderen westlichen Demokratien obligatorisch. Auf diese Weise wurde der größte Teil der konservativen Schichten in den neuen Staat integriert. Der CDU/CSU gelang es so über Jahrzehnte, die Entwicklung der Bundesrepublik zu prägen.

Doch in jüngster Zeit deutet sich ein erneuter Bruch an. Im Blick auf Deutschland wäre zurzeit die Beschreibung des Konservativismus in der Zeitform der Vergangenheit eher angebracht: es hat ihn einmal gegeben. Denn hier hat sich die ehemals konservative CDU unter dem Parteivorsitz der Pastorentochter Angela Merkel in eine Richtung entwickelt, die mit dem Begriff „konservativ“ nicht mehr viel zu tun hat. In letzter Zeit verzichtet man in der Parteispitze auf den Begriff „Volk“ und spricht lieber von Menschen, „die schon länger hier sind“.

Hier ist nicht mehr viel übrig geblieben von einer Partei, die unbeirrbar gegen alle linke Häme an der Vorstellung von einem deutschen Volk auch über die Grenzen des Eisernen Vorhangs hinweg festhielt. Die Entscheidung der CDU-geführten Regierung im September 2015, eine unkontrollierte Zuwanderung vornehmlich aus Nordafrika und Nahost durch Verzicht auf jegliche Grenzkontrolle zuzulassen, war nur ein weiterer Markstein in einer langfristigen Entwicklung hin zu einer Partei, die bald von anderen linken Parteien in Deutschland nicht mehr zu unterscheiden sein wird.

Was kommt nach Merkel?

Der „Welt“-Journalist Robin Alexander hat in einem neuen Buch („Die Getriebenen, Merkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Innern der Macht“) die konfusen Vorgänge geschildert, die zu dieser folgenschweren Entscheidung geführt haben. Weder spielten moralische Maßstäbe noch irgendwelche Überlegungen von nicht zu verteidigenden Grenzen eine Rolle, wie später behauptet, sondern vor allem die Angst vor schlimmen Bildern in den Medien.

Das Buch beschreibt hervorragend das hervorstechende Merkmal einer Krisen(nicht)bewältigung á la Merkel. Manche nennen es beschönigend auf Sicht fahren, man kann es aber auch einfach als das bezeichnen, was es ist: entscheidungsunfähiges Durchwursteln.

Viele Konservative sind inzwischen in die AFD abgewandert. Nicht alle in der CDU sind mit der aktuellen Entwicklung einverstanden, und man wird sehen, ob der Linksdrift der konservativen Volkspartei, wie sie sich z. B. auch in der Energiewende sowie der Wirtschafts- und Euro-Rettungspolitik zeigt, so weitergehen wird. Am Wochenende gründeten konservative Kritiker der Kanzlerin eine Plattform innerhalb der Union: Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union. Wichtige Punkte sind die stärkere Betonung von innerer Sicherheit, Wirtschaftsliberalität, Wertkonservativismus, einer konservativen Familienpolitik. Einer der Hauptkritikpunkte ist aber auch Merkels Migrationspolitik.

Auch diese Neugründung innerhalb der Union zeigt deutlich, dass der deutsche Konservativismus wieder einmal ins Schleudern geraten ist. Diesmal will er sich offenbar zur linken Seite hin auflösen. Er hat leider nicht das Selbstbewusstsein, ganz selbstverständlich die Akzeptanz für die verschiedenen politischen Strömungen in einer Demokratie und die Offenheit für den ständigen gesellschaftlichen Wandel mit einer Denkhaltung zu verbinden, in der Heimatliebe und das Festhalten an den eigenen Werten und Traditionen selbstverständlich ist. Dazu gehört auch ein Patriotismus, der weder das eigenen Volk überhöhen und glorifizieren noch andere Völker und Staaten abwerten muss.

 

Anmerkungen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_von_Schleicher

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Papen

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63 Kommentare zu Konservative Feinde der Demokratie

  1. waltomax // 30. März 2017 um 10:39 //

    Kaum hat man seine Gartenzwerge im Vorgarten auf dem in Bürstenschnitt gehaltenen Rasen liebvoll drapiert, fährt einem ein Lastwagen die Gartenmauer nieder und pulverisiert das beschauliche Glück.

    So geht es uns doch ständig.

    Auf konstante Bedingungen ist einerseits ein jedwedes Lebewesen aus, andererseits bricht immer wieder das Unvorgersagbare ein, um dem Platz zu machen, was da neu entstehen soll.

    Wir können also schon froh sein, wenn die Arme der Entwicklungs – Spirale enge anliegen. Und die Spirale selber sich nicht allzu schnell dreht.

    Das bewahrende Element im Konservatismus hat seine Berechtigung, solange es dringend notwendigen Reformen nicht im Wege steht und dann rechtzeitig „losläßt“, wenn sich die Verhältnisse grundlegend wandeln, und nicht nur partiell.

    Der „konservative Reflex“, bei all den gewaltigen Umbrüchen der Gegenwart nicht nur auf der Bremse zu stehen, sondern die Karre sogar rückwärts bewegen zu wollen, ist so begreiflich, wie ohne jede Chance.

    So ist der gemäßigte bis reaktionäre Konservatismus, der es gelernt hat, sich populär zu geben, bestimmt kein taugliches Mittel, das Ende des Systems zu verhindern oder wenigstens abzufedern.

    Der Rücksturz in die 50’er Jahre, wo Vollbeschäftigung herrschte und die Schornsteine ohne Rücksicht auf Verluste rauchten, bleibt eine Illusion.

    Denn die Rückkehr zur klassischen Industriegesellschaft, die z. B. ein Trump etwa mit „Mauern aller Art“ zu erzwingen sucht, endet (metaphorisch gesagt) „im Einbau starrer Hinterachsen bei Spritfressern, die schon bei ihrer Markteinführung veraltet waren“.

    Wir kommen nicht umhin, sehr beschleunigt Konzepte für eine postindustrielle Gesellschaft auflegen und umsetzen zu müssen, die ohne quantitatives Wachstum auskommt.

    Wie bemüht erscheint da doch so manches Seminar für Führungskräfte, auf der Basis allerlei psychologischer Tricks und gruppendynamischer Versatzstücke noch das letzte aus den „Mitarbeitern“ herauszuquetschen. Und das in einem Zeitalter gesättigter und schrumpfender Märkte bei sinkenden Gewinnmargen. Soviel vergebliche Liebesmüh rührt nun doch wirklich zu Tränen!

    Zum Troste stehe ich gerne bereit, um den ratlosen bis verwirrten Regierungen und Führungsetagen in der Wirtschaft grundlegende Ordnungsmuster vorzustellen, für welche so mancher Seminarleiter oder Regierungsberater nicht einmal die Begriffe kennt, geschweige denn, solche praktisch umzusetzen.

    In kleinen Gruppen bis zu 20 Teilnehmern für eine Seminargebühr nicht unter 30 000 Euro pro Nase sollte es doch möglich sein, das Heil zur Rettung zu vermitteln, deren Realisierung seitens politischer und sonstiger Führer bisher so schmerzlich ausbleibt.

    (Verhandlungssprache ist Deutsch, was Sie gefälligst wieder können müssen, wenn Sie zu Weisheit und Erleuchtung kommen wollen.)

    Also, ganz ohne Adolf aber zu angenehmen Preisen. Greifen Sie zu!

    Oder „bunkern“ Sie. Zuerst Edelmetalle, dann Nahrungsmittel und Wasser sowie schließlich sich selber. Finaler Wahnsinn und Kannibalismus garantiert.

    Eine bebilderte Broschüre, wie man seine Lieben im Schutzbunker zu schlechterletzt schlachtet, fachmännisch zerlegt und zubereitet, können Sie gerne bei mir anforden. Stückpreis -inflationsbedingt- nur 300 Euronen.

    Dann doch lieber das Seminar buchen?

    • waltomax // 30. März 2017 um 11:23 //

      Kleiner Fuhler, pardong:

      Zum Troste stehe ich gerne bereit, um den ratlosen bis verwirrten Regierungen und Führungsetagen in der Wirtschaft grundlegende Ordnungsmuster vorzustellen, für welche so mancher Seminarleiter oder Regierungsberater nicht einmal die Begriffe kennt, geschweige denn, solche praktisch umzusetzen weiß.

    • Conrath // 30. März 2017 um 11:33 //

      Lieber WaltoMax,

      sprachschön formuliert. Das mit dem ‚eng anliegen‘ liegt im ‚Aleph-0,1,2,…n-Verständnis‘ des Beobachters. Wie beim Cantorstaub oder Mengerschwamm auch, gibt es zwischen 0:= eng und dem kleinsten dezimalen (reellen) Nachfolger noch sehr, sehr, viel Spielraum, ja unbegrenzten Freiraum. Aber welcher Spin geht nach oben/rechts/vorne? Hmmm

      Ansonsten haben Sie wieder einmal völlig recht, Geistseelen bunkern?

      Es gibt Verwirrung, schlechte Eigenschaften die mensch selber noch nicht kennt, bis eine Situation unter anderen ‚DU’s‘ sie uns zeigt, aber auch überwindbar macht usw…

      Sie grüßend und
      Don’t worry, be happy – In every life we have some trouble – But when you worry you make it double

      • waltomax // 30. März 2017 um 11:50 //

        Don’t knörri, be Deppie!

        So mögen es die Eliten. Nicht knurren, sonden Männchenmache!

        Jaja…

        Da liebt man sich doch die Subversion und das beharrliche Sägen an den Stützen des Systems.

        Sägen sollte man allerdings noch rechtzeitig, bevor alles -unausweichlichermaßen- von selber zusammenkracht.

      • Conrath // 30. März 2017 um 12:24 //

        @WaltoMax

        Reinkarnationseinbettung unseres Gefühlslebens und unserer Handlungsmotive nützt doch nicht den Törichten oder fehlhandelnden Eliten, wieso das denn, warum?

        Das wäre nur dann der Fall, wenn man daraus, für sich selber, ein dickes Schlafkissen macht oder die Höhle im Sand für den Kopf!

        Aber, ich hatte es vorhin zur Antwort an Hubi geschrieben (implizit, möchte die Pointe ungern vorwegnehmen), worin besteht denn dann der Unterschied zwischen einem fehlhandelnden Mächtigen, in akuter Verfehlung und einer dazu passenden Wiedergutmachung?

        Es ist, zumindest plausibel gefolgert, dass dann die Machtperson in einem anderen Leben etwas durchringt, aber dann ‚ohne‘ diese Machtmittel zu haben. Erst so entsteht die volle Souveränität des Menschen, nämlich in der Ohnmacht den früheren Machtmissbrauch nochmals umgekehrt zu durchleben!

        Elitenschimpf, Missbrauchsschimpf usw., sind eben auch zum Teil die uneingestandene Differenz zu den eigenen früheren Taten, da schließt sich doch erst der Begründungszusammenhang, den das Leben (Vorsehung) schreibt, vorgibt, also von jedem erlebt, uns einfach vor die Füße knallt (obwohl wir dem Kern vielleicht vorher zugestimmt haben und dann vergessen mussten).

        Der Pessimist achtet dann stärker auf diese Wiedervorlagen, der Optimist hält sich an die bereits gewonnenen Fähigkeiten und guten Konstellationen. Beide haben somit recht und unrecht, wenn Sie aus Ihrer eigenen Lebenslage auch die Lage des anderen, naturalistisch, oberflächlich, nur der Erscheinung nach, vergleichen wollen und dabei irren. –

      • waltomax // 30. März 2017 um 12:39 //

        @Conrath: Mag sein…

        Wer in einem früheren Leben gehauen hat, bezieht im aktuellen Dasein Dresche. Aber..!

        Wir lernen nicht nur aus Misserfolgen, sondern auch positiv aus Erfolgen. Zusammen genommen Erfahrung.

        Elite kann also auch positiv besetzt sein, wenn sie im Sinne von „Agape“ förderliche Liebe zeigt.

        Damit hat ein Epigone aus der Elite selber die Wahl, ob er destruktiv oder konstruktiv wirkt.

        Die Moral und jede Ethik drohen ausgeblendet zu werden, wenn das Handlungsmotiv „kompensatorisch“ bleibt.

        „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ wurde im Christentum bereits überwunden:

        Liebet Eure Feinde und tut denen Gutes, die Euch Schlechtes wollen.

        Das geht über Karma, also die Bedingtheit eines Lebens durch alle vorhergehenden hinaus. Denn es wird Neues und Gutes aus ebenfalls neuer Einsicht zugelassen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 12:47 //

        . . .
        ZITAT @ waltomax:
        .
        „Liebet Eure Feinde und tut denen Gutes, die Euch Schlechtes wollen.“
        .
        Schöner Spruch von JESUS von NAZARETH, wie wär’s wenn Sie’s mal vormachen würden – damit ich Trottel, der „…dem Drang gefolgt, unbeding recht zu haben und sich mit aller Gewalt zu profilieren“ suchte – von Ihnen auf den rechten Weg geführt werden könnte . . . ?

      • hubi stendahl // 30. März 2017 um 19:20 //

        @waltomax

        Zitat:
        „Liebet Eure Feinde und tut denen Gutes, die Euch Schlechtes wollen.“

        Nur hat er das

        1) so nie gesagt und
        2) so auch nie wörtlich gemeint:

        Er, der möglicherweise nicht einmal eine Einzelperson war, hat ein Konzept entwickelt, auf dessen Basis wir heute, durch das Papsttum uminterpretiert und den Herrschaftsinteressen angepasst, eine Kultur entwickelt haben, die wir die christliche nennen.

        Ein Konzept ist per Definition höchstens in Teilkonzepte gliederbar, nie aber mit einem Zitat verständlich. Das gilt auch für das oben erwähnte, dass es so nie gegeben hat.

        Mit einer mutigen Herangehensweise könnte man 2 Teilkonzepte verwenden. Einmal seine spirituelle Lehre und als weiteres seine Ideen in der arbeitsteiligen Wirtschaft ein funktionsfähiges Zusammenleben zu ermöglichen. Er hatte nie im Sinn eine Kirche zu gründen, sondern wollte ganz im Gegenteil ein „geistiges Reich“ im Sinne von Aufklärung und prosperierendem Zusammenleben verbreiten. Dabei bediente er sich zeitloser Erkenntnis menschlicher Gemeinschaft in einer arbeitsteiligen Wirtschaft mit liquidem Geld und andererseits bereits bekannter Philosophien aus dem fernen Osten, Persien, Griechenland und seinem Umfeld. So gesehen war er ein spiritueller Sozialphilosoph.

        Was könnte er also gemeint haben?

        Der Gedanke entspringt der Bergpredigt, die Matthäus zugeordnet wird. Aufbau und Inhalt sind vom Sinn her mit der Feldpredigt gleich, wenn man die Ausblümungen ausblendet. Auch im Thomas Evangelium, das noch älter sein dürfte, finden wir diesen Gedanken, der auch Kant zu seinem kategorischen Imperativ inspirierte, wenngleich er ihn auch nicht in den Kontext eines Gesamtkonzeptes stellte, sondern als Fundament verwendete und deshalb in der Zeit der Aufklärung uminterpretierte.

        Aus der Bergpredigt:
        Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
        Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

        Ganz klar. So lange ein Volk sich im Gegeneinander befindet, bringt auch der empathischste Umgang im direkten Umfeld nichts. Das System des Gegeneinanders blüht und gedeiht.

        Wenn man es metaphorisch mit allen anderen Aussagen aus der Bergpredigt und den 114 Logien aus dem Thomas Evangelium als Konzept versteht, transportieren seine Ideen ein schlüssiges Konzept. In diesem Evangelium heißt es „Liebe deinen Bruder wie deine Seele. Hege ihn wie deinen Augapfel“. Wobei Bruder selbstverständlich nicht genetisch zu verstehen ist und Liebe nicht im Sinne von Sexualität oder kribbeln im Bauch, sondern als Harmonie zu begreifen ist.

        Nun wird es klarer. Im seinem Konzept spricht er nie eine einzelne Person an, sondern stets die Gesellschaft. Ich aber sage EUCH, nicht DIR, Ihr habt gehört dass, nicht DU.

        Wenn einem nun klar ist, dass es sich um ein gesellschaftliches Konzept handelt, dann kann der wache Geist schnell erkennen, dass es sich um die arbeitsteilige Wirtschaft handelt und hierzu fordert er vom einfachen Publikum, sich exakt diametral zur vorherrschenden hierarchisch aufgebauten Situation zu verhalten.

        Und das ist die Idee, eine geniale Idee. Deshalb war er so gefährlich für die Elite.

        Man stelle sich vor, das gesamte Volk der BRD fordert und setzt durch, dass dieses Handeln systemisch wird, so gestaltet, dass zuerst das Geben statt Nehmen im Vordergrund der zwischenmenschlichen Beziehung und des Handelns steht (siehe auch Silvio Gesell). Liebet Eure Feinde, haltet auch die andere Backe hin usw. sind genau so zu verstehen. Metaphorisch. Niemand muss seinen Mantel zwangsweise teilen und dann auch noch den Rock hinterher werfen und erfrieren. Das ist die Idee des Papsttums, nicht aber die des genialen Jesus von Nazareth. Er sah eine Möglichkeit harmonischen Zusammenwirkens und forderte deshalb auf, die wenigen Sinnestäuschungen, die Illusionen die es eigentlich sind, zu erkennen:

        „Wer sucht höre nicht auf zu suchen, bis er findet. Wenn er findet, wird er erschüttert sein, ist er erschüttert, wird er staunen und dann über das All herrschen.“(Thomas Evangelium, Logien 2)

        “ Wenn Eure Führer (z.B. der Jesuitenpapst) zu Euch sagen: Siehe das Reich ist im Himmel – so werden die Vögel des Himmels vor euch da sein – Wenn Sie euch sagen, es ist im Meer, so werden die Fische vor euch da sein.
        Sondern das Reich ist in euch und außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennt, werdet ihr erkannt werden und werdet erkennen, dass ihr Söhne des LEBENDIGEN VATERS seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, so seid ihr (geistig) arm und seid die (geistige) Armut.“
        (Thomas Evangelium, Logien 3)

        “ Wenn Ihr Geld habt, leiht nicht auf Zinsen, sondern gebt die Gelder dem, von denen ihr sie (die Zinsen) nicht zurückbekommt.“
        (Thomas Evangelium, Logien 95)

        MIT VATER IST ÜBRIGENS DIE NATUR GEMEINT. DER LOGOS DER GRIECHISCHEN PHILOSOPHENSCHULE, die Jesus sicher kannte, war ja bereits einige hundert Jahre alt.

        Alles ist eigentlich so einfach. Aber die geistige Armut greift leider weiter um sich. Diesmal machen wir wohl wieder eine Runde Kommunismus.

        Walter Russel, Universalgenie, hat es auch begriffen:

        Jesus „Liebet einander und tut einander, wie ihr wollt, dass euch getan werde“

        hat er als Goldene Regel erkannt:

        „Wenn die ganze Welt ZUERST ihren Dienst gibt, anstatt zuerst zu nehmen, wird es keine Kriege zwischen Völkern oder jedwedem anderen Gegensatzpaar wie Kapital und Arbeit, Käufer und Verkäufer, Mann und Frau, Regierung und Volk mehr geben.“

        Recht hat er.

      • Conrath // 30. März 2017 um 19:52 //

        @WaltoMax & Hubi

        Hubi hat bereits sehr präzise den Grundgehalt des Jesuanismus, unabhängig von wem auch immer gestiftet, beschrieben.

        Und es ist einfach, entschuldigen Sie, Quatsch, sich das Karma als primitive Kausalreaktion wie ‚Zahn um Zahn‘ vorzustellen. Genau das ist es nicht, schon in seinen frühen vedischen Formen war es das nicht. Es gab spätere Regressionsformen die auch einen Rückgang in tierische Existenzformen umfassten, was nicht zutrifft, was aber in der Wiederlegung und Begründung hier den Umfang sprengen würde, es nur halbwegs angemessen darstellen zu wollen.

        Wichtig ist, dass Karma, ausgeführt von uns liebevoll begleitenden Helfern oder welche Namen man auch dafür bevorzugt, immer ‚minimalinvasiv‘ geschieht, also Strafe und Prüfungswiederholung nicht als mechanischer Selbstzweck verstanden und von den Helfern eingesetzt wird. Karmawirkung ist daher nicht die simple Kräftegleichung wie bei zwei entgegengesetzte Vektoren in der Mechanik, sondern dem Reifegrad und seelischen Vermögen des Karmaerfahrenden entsprechend, immer konkret angepasst. Eine Schuld wird dann soweit ‚angespielt‘, in Teilaspekten wiederholt, dass etwa eine bessere Einfühlung in die Wirkung der eigenen Taten, auch auf andere, möglich ist.

        Wenn ich ein Dorf mit 100 Einwohnern per Brunnenvergiftung auf dem karmischen Konto habe, dann erlebe ich in der Regel nicht 100 mal die Vergiftungswirkung, sondern komme in eine ähnliche Prüfsituation, in der ich gespiegelt das Thema Vergiftung finde, unter neuen, zeittypisch-angepassten Bedingungen und mich eventuell durch eine andere Entscheidung als reif oder unreif erweise, nicht mehr eine ganze Gemeinschaft umzubringen oder jetzt in der Wiederholung ihr anders zu schaden, etwa durch Landraub. Karma spielt sozusagen die Themen nur an, wenn der Karmabetroffene daraus maximal lernen kann. So jedenfalls die Modellvorstellungen dazu, die ich nicht beweisen kann und werde. Es gibt Erweise, die aber einen prüfenden, ‚Als-Ob-Umgang‘, mit diesen Themen voraussetzen, über längere Lebensanschnitte erübt.

        Versäumnisse oder Vorlieben können schon gar nicht ersatzweise, als billige Erklärungen, genutzt werden. Wer das tut, erhöht nur den eigenen Kontobetrag erforderlicher zukünftiger Erfahrungen.

      • hubi stendahl // 30. März 2017 um 21:18 //

        @conrath

        Jesus über vergangene Inkarnationen: „Heute, wenn Ihr Euer Ebenbild seht, freut Ihr Euch. Wenn Ihr aber Eure Bilder seht, die vor Euch geworden sind, wie viel werdet Ihr ertragen?“ (Thomasevangelium, Logien 84)

        Das uralte Wissen um das „Rad des Lebens“ ist spannender als alles was ich vorher gelesen habe. Auch in den Veden.

        Ich rätsle immer noch ,ob es eine Einzelperson Jesus, Jeshua, wie auch immer, je gegeben hat oder aufgrund der Schlüssigkeit des Konzepts, eine Gruppe (Zweig der Esäer?) hier Verfasser war. Es übersteigt jedenfalls mein Vorstellungsvermögen dass ein 30jähriger ein solches Konzept als Einzelperson aus dem Nichts kommend zustande bringen kann. Dass die Kindergeschichten von ihm erstunken und erlogen sind, ist ja mittlerweile Standardwissen.

        Schade, dass die metaphorische Bildersprache der damaligen Zeit kaum mehr jemand lesen und denken kann. Die meisten sind heute religiös verseucht oder hängen spirituellen Pseudosekten an; damals, zu Zeiten der Veden, war dies eine Wissenschaft.

        Beim Anstellen für die Wiedergeburt entscheide ich mich für die Zeit der Entstehung der Veden. Ich bin einfach zu neugierig. Danach gehe ich 30 Jahre vor der heutigen Zeitrechnung zu den Essenern, um von dort aus zu recherchieren. Legen Sie ein gutes Wort für mich ein.

    • Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 12:14 //

      . . .
      waltomax philosophiert:
      .
      „Auf konstante Bedingungen ist einerseits ein jedwedes Lebewesen aus…“
      .
      Weil DIESER Gedanke falsch, zumindestens aber auch so nicht richtig ist – führt der zweite Teil DIESES Satzes ins Nirgendwo:
      .
      „…andererseits bricht immer wieder das Unvorgersagbare ein, um dem Platz zu machen, was da neu entstehen soll.“
      .
      Offensichtlich kennen Sie weder Rally-Asse wie Walter Rörl noch Kampf-Piloten – denn bei denen ist es GENAU UMGEDREHT!
      .
      DIESES zu VERSTEHEN lohnt sich aber – weil man fast alle wesentlichen FEHLER der Politik – auf DIESES fundamentale UN-Wissen zurück führen könnte.
      .
      In ZWEI (2) Worten geht es um „UNTER-Forderung“ versus „ÜBER-Forderung“!
      .
      Fangen wir mit den ÜBER-forderten an – in diese Kategorie gehören zum Beispiel ALLE Psychopathen – denen die nackte ANGST aus der Tiefe der Seele, jeden Spaß am pulsierenden Leben raubt . . .
      .
      Psychopathen atmen dann auf – wenn ALLE anderen („Feinde“) tot sind – dann erst läßt die unbezwingbare ANGST vor den Anderen nach . . . ?
      .
      Bei den UNTER-forderten ist es genau umgedreht – je mehr Remmi-Demmi umso besser – zum Leidwesen der „normalen“ Durchnittsmenschen, die den alltäglichen Trott als den „besten“ Rythmus empfinden!
      .
      An dem Tag, an dem Politik begreift – daß JEDER Mensch ein absolut einmaliges INDIVIDUUM ist, so wie sein Finger-Abdruck oder seine DNA – beginnt Politik endlich eine Umwelt zu gestalten die erstmals die Würde ALLER Menschen respektiert!
      .
      Dazu gehören nicht nur RUHIGE Friedhöfe für die ÜBER-forderten – sondern auch ECHTE Rennstrecken OHNE Lärm-Schutz & Trallala zum Austoben für die UNTER-forderten – in JEDER Stadt!!!
      .
      Sobald ALLE Bürger ihrem ureigenen Wesen entsprechend sich entfalten dürfen & können – fallen schon mal die meisten so genannten „Zivilisations“-Krankheiten unter den Tisch – denn es gibt nur EINE (1) echte Krankheits-Ursache, und DAS ist UNTERDRÜCKUNG.
      .
      So wie für den RUHE suchenden Menschen – ALLES krank machender „LÄRM“ ist – was seine heilige RUHE stört…
      .
      …so ist für den ACTION suchenden Adrenalin-Junkie – ALLES krank machende „UNTERDRÜCKUNG“ – was seine heilige „AKTION“ stört!
      .
      Und weil die WÜRDE des Menschen unantastbar ist – sollten speziell die Psychopathen mit ihrer TODES-SEHNSUCHT nicht länger das Recht beanspruchen dürfen – gerade unsere UNTER-forderten Kinder weiterhin mit ADHD, und anderen FEHL-DIAGNOSEN & perversen Drogen wie „RITALIN“ zu unterdrücken, denn ein anderes Wort für UNTER-forderung ist „HOCH-BEGABUNG“.
      .
      UNTER-fordert, weil UNTERDRÜCKT sind also derzeit vor allem unsere BESTEN – was wohl noch immer der „Bedingungslosen Kapitulation“ von 1945 geschuldet ist . . . ?

      • waltomax // 30. März 2017 um 12:29 //

        @KBM: Wieder mal dem Drang gefolgt, unbeding recht zu haben und sich mit aller Gewalt zu profilieren?

        Konstanz von Lebensbedingungen versus Selektiondruck durch Änderung der Umweltbedingungen kennt jedes Kind, weil Biologie Grundkurs!

        Jeder Zyklon, der über eine Tropeninsel wegfegt, schafft Raum und Licht für neue Bäumchen.

        Muss man Ihnen das wirklich nahebringen???

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 12:42 //

        . . .
        ZITAT @ waltomax:
        .
        „@KBM: Wieder mal dem Drang gefolgt, unbeding recht zu haben und sich mit aller Gewalt zu profilieren?“
        .
        Wenn KEINE Argumente von PERSÖNLICHEN Tiefschlägen begleitet sind – DANN nenne ich das: Schach Matt, oder Treffer versenkt . . .
        .
        Wer sich in Deutschland „profilierenen“ will – der darf weder die allgegenwärige CIA kritisieren, noch die „Science of Logos“ in Schutz nehmen – fällt Ihnen wirklich nichts anderes ein, als sich selbst „ad absurdum“ zu führen . . . ?

      • waltomax // 30. März 2017 um 12:48 //

        @KBM: Was haben Ihre Ausführungen, die nicht einmal grundlegendes Schulwissen berücksichtigen, mit der CIA zu tun?

      • Conrath // 30. März 2017 um 12:49 //

        @WaltoMax

        KBM kennt nur den Fall des ‚entweder-oder‘, nicht aber, des ‚auch‘, unter weiteren Voraussetzungen (Bedingungen).

        Er denkt quasi ohne Dreisatzbildung, klammert sich daher auch an diese äußeren Wortdefinitionen, die er aber nicht mehr variieren kann. Zumindest glaubt sich KBM das. Tatsächlich kann er es, so wie jeder andere auch, hat es sich aber irgendwann einmal verboten. So kennt er nur direkte Ableitungen als pure Zuordnung, wie Täfelchen mit Farben, Bildern oder Buchstaben die in Gruppen zu teilen oder durchzuzählen, sind.

        Das hat wohl mit einer traumatischen Erfahrung im Zusammenhang der Hubbardianer zu tun.

        Ich halte KBM ansonsten persönlich für einen guten Zeitgenossen, kritisch, nicht unfröhlich, aber im Denken hat er sich selber eine Sperre eingebaut, mAn. Aber die ist auch lösbar.

      • pedrobergerac // 30. März 2017 um 13:46 //

        „An dem Tag, an dem Politik begreift – daß JEDER Mensch ein absolut einmaliges INDIVIDUUM ist, so wie sein Finger-Abdruck oder seine DNA – beginnt Politik endlich eine Umwelt zu gestalten die erstmals die Würde ALLER Menschen respektiert!“

        Das ist doch genau DAS, was die Politiker zu verhindern versuchen.

        Der Augenblick in dem alle Menschen ihre göttliche Individualität erkennen ist genau der Augenblick, in dem die Politik stirbt.

      • @pedrobergerac

        Der Augenblick in dem alle Menschen ihre göttliche Individualität erkennen ist genau der Augenblick, in dem die Politik stirbt.

        Ha ha..“göttliche Individualität“.. nett aber nicht wirklich hilfreich. Im übrigen ist es genau umgekehrt. Solange jeder glaubt eine „göttliche Individualität“ zu besitzen, braucht es die Politik um Konsens zu schaffen. Leider oft, auf dem kleinsten Nenner aller Individien.

        Im Moment wo der Mensch erkennt, dass er / sie so verschieden vom „Nächsten“ nicht sind.. ja dann braucht es den politischen Konsens nicht mehr.

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 14:26 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „KBM kennt nur den Fall des ‚entweder-oder‘, nicht aber, des ‚auch‘, unter weiteren Voraussetzungen (Bedingungen).“
        .
        Wenn Sie meine Kommentare von Heute Morgen zu Hubi Stendahl’s beleidigender VERALLGEMEINERUNG:
        .
        „Man kann natürlich nicht alle Todesfälle in einen Korb legen, kräftig schütteln und raus kommt immer die CIA…“
        .
        …von 10:55 Uhr im ersten Drittel der Kommentare zu „Bernie Madoff’s tötliches Erbe“ gelesen hätten…
        .
        …dann würden Sie sich schämen über Ihre freche & völlig unzutreffende VERALLGEMEINERUNG – die SIE als akademischen Volltrottel & Bruder im Geiste von Hubi Stendahl degradiert – und es als EIGENTOR in die „passende“ Schublade zum Müll ablegen.
        .
        Das „entweder-oder“ ist ein ANDERES Werkzeug, und dient an ANDERER Stelle – als das „auch“!
        .
        Sie planschen gerne an der geübten und erlaubten OBERFLÄCHE – genau so, wie DIESE Art von Spiel an deutschen Universitäten gelehrt wird – und DAS ist völlig legitim & in Ordnung und AUCH allen anderen Akademikern sei dieser äußerst lukrative Zeitvertreib von Herzen gegönnt, zumal ich ja auch fast nur Akademiker in der Verwandtschaft habe . . .
        .
        Mit diesen DENK-BLOCKIERTEN Klugscheißern habe ich genau so lange KEINE Probleme – wie sie MIR nicht den „RECHTEN“ Weg mit ihren trüben Tranfunzeln weisen wollen – und sich zu DDR 4.0 ÜBER-BLOCK-WART’s aufschwingen . . . !
        .
        Ich bin durch den Selbstmord eines brillanten deutschen Arztes, der zugleich mein genialer, liebender Vater war – auf eine fette MEGA-LÜGE der Medizin gestoßen (DA WAR ICH 16!!!) – die ich nur mit Hilfe extrem schwierig & teuer zu erwerbenden WISSENS lösen konnte, welches an KEINER Universität, die ich kenne, GELEHRT WERDEN DARF!
        .
        DAS ESTABLISHMENT FÜRCHTET ECHTES HERRSCHAFTS-WISSEN WIE DER TEUFEL DAS WEIHWASSER – ALLEIN DARUM BLEIBEN JULIAN ASSANGE & EDWARD SNOWDEN POLITISCHE GEFANGENE DES WESTENS – UND DEM NÄCHSTEN „WHISTLEBLOWER“ HAT DONALD TRUMP BEREITS MIT DER TODESSTRAFE GEDROHT.
        .
        SOVIEL zur ERLAUBTEN WAHRHEIT im Westen!
        .
        DAS ist der fundamentale Unterschied von Ihnen, Hubi und allen anderen akademisch Gebildeten – die ihre universitäre GEHIRN-Wäsche für bare Münze nehmen – zu mir, der durch eine Verkettung von Zufällen, die Manche „Karma“ nennen, ich aber schlicht als zutiefst LOGISCH empfinde, weil ich zu allererst aus dem akademischen „Fehler“ meines Vaters LERNEN wollte, BEVOR ich als schlechter Medi-ZYNIKER andere Kranke in ihrer Depression auf ewig im Drogen-Rausch dahin schmoren lassen, wie DAS DER MOMENTANE, PERVERSE STAND DER DINGE IST . . .
        .
        Fragen Sie die von Bill Gates kontrollierte WELT-GESUNDHEITS-ORGANISATION (WHO) – WARUM die Depressionen weltweit derart ungebremst aus dem Ruder laufen – obwohl Heilung durch Schul-Medi-Zyniker NICHT in Sicht ist, die Psycho-Pharmaka-Umsätze aber explodieren . . . ?
        .
        DASS ich nach 12 Jahren VERGEBLICHER Suche nach der REALITÄT an allen westlichen Universitäten – statt einfach zu verzweifeln & kampflos aufzugeben, LIEBER ÜBER DEN TELLER-RAND HINAUS GESCHAUT HABE – DAS dürfen Sie mir gerne vorwerfen, wenn Sie sich denn vollends lächerlich machen wollen . . .
        .
        DASS ich wesentliche Schlüssel zum VERSTEHEN von Ursache & Wirkung nur AUSSERHALB der universitär gelehrten „Wissenschaft“ fand – und diese gekaufte & zensierte Wissenschaft daher „Pseudo-Wissenschaft“ nenne – DAS müssen Sie nicht verstehen.
        .
        Es sind immer nur eher seltene Einzelgänger gewesen – die unser WISSEN ausserhalb aller Schulen & Universitäten – den ENTSCHEIDENDEN Schritt voran gebracht haben!
        .
        Und ECHTE Logik – die lernen Sie entweder bei Jon Rappoport oder bei der „Science of Logos“ – wenn Sie die Original DATA-Series studieren & ANWENDEN!
        .
        https://jonrappoport.wordpress.com/2016/11/25/anti-logic-the-education-plague-4/
        .
        http://www.lronhubbard.org/articles-and-essays/researching-in-the-humanities-2.html
        .
        http://www.tep-online.info/laku/usa/reli/scien/SECRETDOX/MGMT_SERIES_1970-74.pdf
        .
        Albert Einstein hinterließ einen klugen Satz für unsere oberschlauen Akademiker auf dem höchsten aller Rösser:
        .
        „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

      • Conrath // 30. März 2017 um 14:43 //

        @KBM

        Nein, ich meinte ’nicht‘ diesen Einzelfall. Der ist nur ein Beispiel. Ich meinte alle Ihre Kommentare hier. Ihre Schlussfolgerungen, die Sie ziehen, genügen nicht den elementaren, logischen Schlussregeln. Hubi hat dies an einem Beispiel und darin nur pauschal, zum Ausdruck gebracht. Aber mir ging es nicht um einzelne, sondern generelle Merkmale, bei/ in Ihren Kommentaren.

        Dazu können Sie sachlich gerne Stellung nehmen, eventuell nachbessern, worüber ich mich freuen würde, da wir, grob gesehen, politisch ähnliche Ansichten vertreten.

        Aber was Sie nicht können und auch nicht sollten, hier persönliche Beleidigungen anbringen!

        Und nochmals, ich habe nicht Ihre Person, sondern Ihre abkürzende Argumentation kritisiert. Bleiben Sie sachlich, das ist der eingeübte Modus von Erwachsenen im Umgang miteinander. Auch Hubi stimmt in der Sache vielen Ihrer Beiträge zu, was ja hier nachzulesen ist.

        Also ertragen Sie Sachkritik und überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, zum 200.sten Mal die CIA-Machenschaften zu behandeln, ohne damit wesentlich Neues zu bringen, bzw. thematisch unmittelbar Verbundenes. Neue Enthüllungen und Zusammenhänge immer, aber doch keine ständigen Wiederholungsschleifen, lieber Herr KBM.

        Und denken Sie an den Wald, der kann auch zurückrufen, ganz konkret, telefonisch. Das war zugleich eine Abmahnung an Sie.

        Sie grüßend

      • Conrath // 30. März 2017 um 15:22 //

        @Pedro & Dragao

        Wenn Sie beide jetzt ihre Aussage nicht so extrem überdehnen, dann kommt auf der gemeinsamen Schnittfläche des Argumentes doch noch ein drittes Ergebnis zum Vorschein.

        Wenn alle Menschen eine übersterbliche Seele haben, dann ist es doch gerade keine ‚göttliche‘, also exzeptionell-seltene, also extrem ausgezeichnete und künstlich verknappt Eigenschaft, sondern wird daraus ein allgemeiner, allen Souveränen zukommender, ontologisch-existenzieller Basisstatus!

        Genauso wie jeder eine Nase hat, nicht dreihundert oder keine. Gut ich kannte jemanden, der hat seine im Krieg verloren, hatte nur zwei Löcher an der üblichen Stelle in den 70-iger Jahren, es war ein WK II Veteran mit schlechter Rente.

        Und umgekehrt, die Politik der künstlichen Verknappung muss zu ihrem Fortbestand immer wieder Kriege führen, systembedingt. Und dies endet genau da, wo die Mehrzahl nicht mehr mit macht und die Gestaltung der Lebensbedingung zu ihrer eigenen Sache wird.

        Natürlich reicht es nicht aus, sich auf ein bequemes, privatesoterisches ‚Reinka-Kopfkissen‘ zu betten und den Schlaf des politisch Gerechten zu träumen. Erst die Kombination aus dem Basiswissen, alle DU’s sind übersterblich, also lernen und gestalten wir gemeinsam unsere Gegenwart, die sich in der Zukunft fortsetzt. So herum wird doch ein passabler politisch-transformierender Schuh daraus, den wir doch gerne den nihilistisch-satanistischen oder nur unterbelichteten, Eliten in den Allerwertesten rammen können/ wollen/ sollten. Why not?

        Vielleicht haben wir ja so einen Schuh auch schon mal abbekommen, wer weiß das schon?

        Man kann es ja erfragen, es braucht in der Regel etwas Zeit, um auch die persönliche Reife für die Antwort zu bekommen. Beweisbar ist das nicht (KBM für Sie extra noch formuliert).

        Ich Euch auch

  2. hubi stendahl // 30. März 2017 um 12:30 //

    @Grinario

    Es ist in einem von vornherein begrenzten Artikel schwierig vielleicht unmöglich dieses Thema aufzuarbeiten. Das ist mir klar. Andererseits ist der Ansatz, die Verhältnisse zwischen 1929 und 1933, der endgültigen Machtübernahme Hitlers, mit dem Versagen der Konservativen erklären zu wollen, nicht haltbar.

    Genauso gut wäre eine stringente Argumentation möglich, dass die SPD und die Kommunisten durch innere Flügel-Streitigkeiten, der Sorglosigkeit und dem damit verbundenen Verlust an Wählerschaft, der NSDAP am 31.7.1932 mit sensationellen 37,4 % einen triumphalen Einzug in den Reichstag ermöglichte. Von Papen (Zentrum) hatte als Kanzler zuvor Preußen mit dem Reich gleichgeschaltet. Papen hatte Hitler nach den Wahlen angeboten in sein „Kabinett der Adligen“ als Vizekanzler einzutreten, was dieser aufgrund der Wahlaussichten ablehnte. Die 230 Abgeordneten verschoben von nun an die Macht entscheidend.

    Daraus nun eine Schuld der Konservativen abzuleiten scheint mir weit hergeholt, denn die SPD und andere Parteien hätten durchaus ohne anzetteln eines Bürgerkriegs oder dem Einsatz der Gewerkschaften zumindest geschlossenen Wahlkampf betreiben können, statt durch Streitereien ihre Wähler zur NSDAP zu treiben. Erst nach dieser Wahl konnte Göring von Papen klar machen, dass die NSDAP alles bekämpfen wird, was sich einem Kanzler aus den eigenen Reihen der NSDAP entgegenstellt. Im September hatte Göring als Reichtagspräsident soviel Disharmonie gestreut, dass die Kommunisten gegen die Papen Regierung einen Misstrauensantrag einbrachten, den von Papens Kabinett krachend verlor und damit den Weg erst frei machte. Er löste daraufhin den Reichstag auf und ordnete mit Rücktritt zum 5.November Neuwahlen an, aus dem die NSDAP mit 196 Sitzen etwas geschwächt hervorging. Hindenburg ernannte nun den Strippenzieher Kurt von Schleicher, der versuchte, mit Unterstützung der Gewerkschaften ein Arbeitsbeschaffungsprogramm auf die Beine zu stellen und dabei auf SPD und NSDAP angewiesen war. Die SPD unter Vorsitz von Otto Wels und die NSDAP versagten ihm aber die Zusammenarbeit, sodass dieses wichtige Programm von vornherein zum scheitern verurteilt war. Egoismen der parlamentarischen Demokratie.

    Hindenburg, beeinflusst durch von Papen ließ nun zu, dass die stärkste Partei des Parlaments, die NSDAP, mit der Ablösung Schleichers, die Macht übernahm. Der Trick der NSDAP war, einem armen Volk per Nationalismus eine goldene Zukunft vorzugaukeln.

    Niemand, ob Konservative, SPD oder Kommunisten konnten wissen, was sich später daraus entwickelte. Sie verhielten sich in einer typischen parlamentarischen Demokratie eben typisch; sie verteidigten ihre Sessel, auch unter Ablehnung dringend notwendiger Maßnahmen, wie das erwähnte Arbeitsbeschaffungsprogramm von Schleichers.

    Nun könnte man den Nationalismus als Auslöser brandmarken. Das ist aber falsch. Niemand der Parteien der Weimarer Republik war imstande nach 1918 die Not des Volks in gesunden Patriotismus einzukleiden. Die Weimarer Republik blieb blutleer. Erst Hitler mit der NSDAP schaffte es dem Volk mit vorgespieltem ungesundem Nationalismus eine Heimat zu geben.

    In der parlamentarischen Demokratie gibt es also in aller Regel keine Schuld einer einzelnen Partei. Schuld ist die Konstruktion der Parteien – Demokratie, die immer nur temporär funktioniert und die dahinter stehenden finanzierenden Kräfte im Dunkeln,die auch beim Siegeszug von Adolf Hitler die Leine führten. Und die waren nicht nationalistisch, sondern international aufgestellt, wie Adolf Hitler selbst auch.

    Schuld und Sühne, sind hier fehl am Platze.

    Auch wenn aus erklärbaren (Macht-) Gründen den Deutschen eine Kollektivschuld aufgezwungen wurde. Aus den Vorgängen von etwa 1887 bis 1945 lässt sich seriös keine Allein-Schuld einzelner Staaten, Parteien oder Völker ableiten. Dazu sind solche Entwicklungen hin zu Weltkriegen zu komplex. Das sehen wir gerade an den Vorgängen im Nahen Osten, wo ein dutzend Staaten mitmischen und ihre Interessen mit ethisch unlauteren Mitteln verteidigen. Und Deutschland ist mal wieder dabei, an welcher Leine auch immer.

    • Grinario // 30. März 2017 um 12:57 //

      @hubi stendahl
      „Es ist in einem von vornherein begrenzten Artikel schwierig vielleicht unmöglich dieses Thema aufzuarbeiten.“

      Da stimme ich völlig überein. Neben dem Versagen der Konservativen gibt es auch noch vielfältige andere Gründe, die zu schildern sehr umfangreich wäre. Allerdings haben die konservativen Kreise um Hindenburg, Papen, Schleicher und Hugenberg letztendlich diesem Irren die Machtmittel des Staats überlassen – ab diesem Zeitpunkt konnte er die Diktatur errichten. Diese Schuld wird bleiben, auch wenn damals niemand sich vorstellen konnte, was der Nationalsozialismus dann anrichten wird.

      „Aus den Vorgängen von etwa 1887 bis 1945 lässt sich seriös keine Allein-Schuld einzelner Staaten, Parteien oder Völker ableiten.“

      Das wollte ich auf keinen Fall mit diesem Beitrag aussagen. Auch wenn es in vielen Geschichtswerken so dargestellt wird, gibt es m. E. keine Allein-Schuld z. B. der Deutschen oder auch nur der Konservativen an allem, was in Europa seit 1887 schief gelaufen ist.

      • hubi stendahl // 30. März 2017 um 15:37 //

        @Grinario

        „Da stimme ich völlig überein. Neben dem Versagen der Konservativen gibt es auch noch vielfältige andere Gründe, die zu schildern sehr umfangreich wäre.“

        Nur das war mein Ansinnen, damit der Leser nicht Gefahr läuft anzunehmen, dass solch komplexe Vorgänge wie der Weg zum WKII banal auf einem Gleis läuft.

        Im übrigen war mir wichtig, dass der Begriff Schuld aus vorgenannten Gründen und weil Schuld Vorsatz impliziert, hier nicht passend ist. Selbst Hitler hatte zum Zeitpunkt der Machtübernahme kaum einen expliziten Zukunfts-Plan, worauf man ihn historisch festlegen könnte. Was nicht bedeutet, dass es nicht internationale (Finanz) Kräfte gab, die sehr wohl diesen Krieg mit seinen Wendungen vorausgeplant haben.

        Aber das ist eine andere lange Geschichte.

        Danke für Ihre Arbeit.

      • henry paul // 31. März 2017 um 11:14 //

        Jede Art der Schuldzuweisung über den politischen Verhaltens-Kanon einer Strömung, einer Partei, einer Einstellung ist weder zielführend noch geschichtlich dokumentierbar. Wenn man sich die Literatur der engl. und amerikanischen Geschichts-Professoren und der deutschen Dokumentare wie ‚v.Rantzau‘ oder ‚v.Bülow‘ vornimmt, so herscht beim Quer- und Parallel – Lesen folgendes vor: der vorsätzlich herbeigeführte Sturz der Monarchie durch die Allmachts-Fantasien der Alliierten Sieger-Vor-Macht USA und die Drängung der Sozialdemokratie in eine Republik mit angesagten Vorgaben für die Weimarer Verfassung und der nicht bereiten Parlamentarier, der Aufgabe zu folgen, sondern die Schmach des Vertrages von Versailles auf irgendeinem trickreichen Weg umzudrehen, haben diese Zeit geprägt. Weder haben die Konservativen noch die Sozialdemokraten irgendwen oder was zu Fall gebracht, sondern die Unfähigkeit der deutschen Parlamentarier, mit ZUkunft umzugehen, war entscheidend. DAS hat Hitler mit der NSDAP geschickt genutzt, imdem er Fenster der Zukunft aufgemacht hat und das Volk durch geschickte Inszenierungen hinter sich gebracht. Hitler als gedungene Kanzlerfigur ist nur der Vorläufer aller folgenden Kanzler-Figuren, ganz speziell bei Adenauer angefangen und bei Merkel fortgesetzt. Die Haupt-Qualität dieser Figuren ist, im Wesen opportunistisch zu sein und handeln zu wollen- die ideale Voraussetzung für Pseudo-Führer, die am kurzen Gängelband der Alliierten vulgo befehlenden Siegermacht leicht zu steuern sind. Die Hin-und-Her-Politik der ’starken‘ Kanzlerfiguren beweist die Steuerfunktion der Sieger bis heute, weil diese Sieger selbst im Taumel IHRER Geschichte und Allmacht oft nicht wissen, wo und wie Zukunft zu gestalten ist und das Primat des Krieges sich immer durchgesetzt hat. So kommen wir nun zur heutigen Zukunft, wo es wieder um das zielführende Gestalten von einem friedlichen Europa geht, doch die Kriegsmachinerie NATO bereits wieder auf dem niedrigsten Vereinbarungs-Nenner ist und Deutschland als Führungsspitze gegen Russland definiert hat. Geschichte wiederholt sich immer dann, wenn finstere Mächte der absoluten Weisheit und Macht unbelehrbar sind, weil sie an der macht kleben und vergessen haben, wofür und für wen sie regieren sollen. Wenn es zum Krieg gegen Russia kommt- und es sieht genau danach aus, ist es wieder Deutschland die diesen unsinnigsten aller Krieg angeführt hatten und alle, die heute im amerikanischen Fahrwasser kostenlos mitsurfen, werden dann wieder wie die Unschuldslämmer dastehen und den Konservatismus anprangern- und ganz vergessen, was die GRo-KO-Kombo und die CD-Grün-Kombo und die Rot-Grün KOmbo für Schnick-Schnack-Politiken betrieben hatten.

      • Conrath // 31. März 2017 um 12:06 //

        @Henry

        Sie schildern zutreffend die Situation, die die USA durch ihren Kriegsbeitritt und die bodenlose Naivität des Prinzen Max von Baden (ansonsten ein guter Verhandler für’s Rote Kreuz und Gefangenenaustausch, ihm fehlte die Portion erforderlicher schlechter Phantasie die USA zu durchschauen), schaffen konnte, vor 100 Jahren. Mit der übereilten Zerstörung der Monarchie geriet Deutschland ohne jede Abfederung in einen Innovationsstrudel. Zeit gab es nicht, die wurde durch die Inflation genommen und so stand eigentlich alles, in den 15 Jahren, nach der Niederlage und dem Antritt des katholisch-österreichischen Oberförsters, unter extremem Entwicklungsdruck. Die industrielle Vereinigung Deutschlands explodierte gerade zu, von innen via Mefowechseln, von außen, durch die Westinvestoren initiiert. Da blieb dann nur wenig Zeit für Gegenmaßnahmen und das vatikanische Kunststückchen lag ja in der Kombination von Reichskonkordat 1933 und Ausschaltung der SA, der eigentlichen(!) straßen-sozialistischen NSDAP. Die SS hatte, sie war ja weitgehend eine Truppe der Eliten, den Anschein zu erwecken, dass die Reichswehr die Führung behält, was Forderung der Industriellen war. Mit deren Autoritätsuntergang, Führungswechsel in der Reichswehr, hielt Hitler, als vatikanischer Beauftragter, Deutschland in der eisernen Hand, so wie es heute noch Merkel, als Beauftrage des IWF und ihrer Buddys, mit DE und der EU macht, immer schön assistiert vom exilierten Geheimvatikan und der CoL.

        Was macht Ihr guter Blog, lieber Herr Henry Paul?

    • Conrath // 30. März 2017 um 13:27 //

      @Hubi

      Alles soweit stimmig,
      aber die Manöver der Ultramontanen im Reichstag, konzertiert durch den Staatssekretär des Vatikans, in der Person des Onkels von Heinrich Himmler, fehlt in diesem Überblick. Der Vatikan, in Verbindung mit dem, seit gestern wieder seeräuberfreien perfiden Albion, hatte den ‚eigentlichen Rahmen‘ abgesteckt und das Drama inszeniert/ ermöglicht, auch auf Seiten der SPD und der Gewerkschaften. Sehr detailreich schildert dies Karl-Heinz Deschner in ‚Mit Gott und den Faschisten. Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelić‘ (978-3-89484-610-7).

      • hubi stendahl // 30. März 2017 um 15:24 //

        @conrath

        Zitat:
        „Alles soweit stimmig, aber die Manöver der Ultramontanen im Reichstag, konzertiert durch den Staatssekretär des Vatikans, in der Person des Onkels von Heinrich Himmler, fehlt in diesem Überblick.“

        Ja das stimmt. Es fehlt ja noch viel mehr. Deshalb auch mein Hinweis, dass sich hier der Artikelverfasser Grinario einer Mordsaufgabe gestellt hat und diese im Rahmen der Möglichkeiten, die eine Artikellänge zur Verfügung stellt, sehr gut gelöst hat. Was natürlich in einer Kommentarfunktion noch erheblich schwieriger ist.

        Deshalb habe ich mich auch darauf beschränkt, die nach meiner Wahrnehmung aufgezeigte Tendenz der „Schuld“ der Konservativen dahingehend zu relativieren, dass die späteren Ereignisse viele Väter hatten.

        Die heutige Geschichtsvergessenheit, ja das Desinteresse wegen aberzogener Identität, macht es dem ehrlichen Journalismus und auch den Kommentatoren mit Hintergrundwissen schwer, Informationen zu vermitteln. Wo fängt man an, wo hört man auf? In unserer Zeit ist leider vieles auf Stenogramm Dimension reduziert; auch die Lust am Lesen.

      • Henry paul // 1. April 2017 um 15:46 //

        Ja, wo bleibt der Blog? Er ist im Strudel der immer drängender werdenden Ereignisse aus BERLIN freiwillig untergegangen, wenn Sie verstehen was ich meine. Doch die Frage nach der Beauftragung der Sozialdemokraten 1918- oder bereits 1917 (?) , die Sache mit der „Demokratie“ in die Hand zu nehmen und ein Reichsverweser/Besatzungs-Regierung nach demokratisch- republikanischem Muster aufzubauen unter Aufsicht der Siegermacht aller Aliierten ( das Doppel erscheint 1945!) ist trotz umfangreicher Recherche in Deutschland nicht aufzuklären. Wieder muss ich in den USA nach Original-Quellen suchen; dauert seine Zeit. Ach ja, es freut mich, wenn sich wenigstens ein paar Leser an den Blog erinnern. Der dahintersteckende hat jetzt wieder etwas Pfeffer dazugetan und ist unter henry hubby paw.. in fb unterwegs– die servierten Gerichte müssen etwas schärfer gewürzt werden, damit die Leser sich an das Essen gwöhnen UND erinnern.

      • Conrath // 1. April 2017 um 16:25 //

        @Henry

        Ja, nur im Doppel genießbar, die 45-iger-Konstellation, sehe ich auch so und die ganze Geschichte der damaligen Reichsverweser, im Umkreis von Prinz Max von Baden (Befürworter wie Kontrahenten), könnte den Weg für einen neuen Reichsverweser vorbereiten, diesmal aus der Frontline der SOZ assistiert. Es ist an der Zeit. Die neuen Reichsverweser müssten ja nicht bis zur Landfriedensordnung von Melfi 1231 zurückgreifen, aber schlecht wäre es auch nicht. Die zunehmend uneingelösten Auflagen und Zusagen von 1989/90 werden zu einer ‚überdringlicher Angelegenheit‘, die eben verzugslos behandelt werden sollte. Aber fb ist Mist, emailen Sie über Herrn Ludwig.

  3. waltomax // 30. März 2017 um 12:45 //

    „Schuld und Sühne, sind hier fehl am Platze. “

    Aber eine Reflektion kann auch in einen erweiterten Kontext führen. Man muss nicht argumantativ immer im Alten bleiben.

    Vielleicht sollten wir alle mal nach vorne schauen und die Vergangenheit als reflektiert abhaken.

    Immer wieder dieser doofe Adolf…

    • Conrath // 30. März 2017 um 13:36 //

      @WaltoMax

      Es ist aber genau umgekehrt, der ‚e r w e i t e r n d e‘ Aspekt der Reinkarnation klammert gerade diese falschen Subsumtionen von ‚Schuld – und Sühne-Pauschalisierung‘, aus, nicht ein!

      Mit Schuldvorwürfen lässt sich alles und nichts behaupten und gut manipulieren. Nicht so mit der Differenzierung der konkreten, eigenen ‚u n d‘ gemeinsamen, Vergangenheit(en), also streng mathematisch angewandt, nicht zu früh verallgemeinert! Und es gilt dabei nicht nur zwei Lebensrealisationen zu differenzieren, dessen Integral zu verstehen, sondern gleich die ganze Reihe, bzw. Reihenabschnitte zu verstehen, schrittweise. Deswegen forderte Pythagoras auch, man möge die Übersterblichkeitslehre nur unter mathematik-logisch Geschulten verhandeln, da sonst mehr Unsinn als Sinn dabei herauskommt. Das gilt, weitgehend, bis auf den heutigen Tag.

  4. Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 13:05 //

    . . .
    ZITAT @ Grinario:
    .
    „entscheidungsunfähiges Durchwursteln“
    .
    DAMIT gebührt Grinario vielleicht der erste Preis – für die kürzeste Definition der Politik von Angela Merkel – aber die Frage bleibt:
    .
    Ist das die REALITÄT?
    .
    – „Hehlerei“ legalisiert per Handstreich (Februar 2007 Ankauf Steuer-CD’s von einem verurteilten Betrüger)
    .
    – ESM legalisiert gegen alle deutschen Gesetze
    .
    – Atom-Ausstieg gegen alle bestehenden Gesetze
    .
    – „Refugees welcome“ gegen alle bestehenden Gesetze
    .
    Deutsche WIRTSCHAFT auf Rekord-Kurs – in Harmonie mit allen großen politischen Parteien – ist DAS:
    .
    „entscheidungsunfähiges Durchwursteln???“
    .
    Ich würde es als „CHUZPE“ oder „GUTE ABSICHT“ bezeichnen – denn WIRKUNGEN sind der einzige ECHTE BEWEIS – für die zu Grunde liegenden ABSICHTEN & URSACHEN eines Menschen.
    .
    FEINDE von Angela Merkel mögen auf die vielen Gesetzes-Brüche schauen – aber DIE „passierten“ immer in Harmonie mit den jeweiligen größten Interessen-Gruppen – und der Souvreän (das VOLK) war wohl immer eine dieser Gruppen . . . ?
    .
    Wie man Angela Merkel ausgerechnet auf:
    .
    „entscheidungsunfähiges Durchwursteln“
    .
    reduzieren will – DAS ist für mich deshalb ein Rätsel?!?

    • Conrath // 30. März 2017 um 13:45 //

      @KBM & Grinario

      Merkels gute Absichten gab es vielleicht einmal in der Vergangenheit. Irgendwann nach dem Ende ihrer ersten (und vermutlich einzigen) Mission, Abgang des BASF-Oggersheimers, ist es ihr gelungen sich im Sattel zu halten, was vermutlich so gar nicht vorgesehen war. Dann kamen die Angebote neu an sie heran, doch noch zu bleiben, aber nun zu den Bedingungen der Mächtigen, mitzumachen, so vermute ich, kann es leider nicht beweisen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. März 2017 um 14:47 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „…kann es leider nicht beweisen.“
        .
        Soviel EHRLICHKEIT ist entwaffnend.

      • Conrath // 30. März 2017 um 15:01 //

        @KBM

        Nein, das ist einfach die Basis, Herr KBM, werden Sie bitte sachlich und argumentieren Sie regelkonform.

        Eine Vermutung haben, auch eine hochplausible und Beweise antreten können, ist doch nicht das Gleiche, wird aber von Ihnen so behandelt, das ist Ihre Form von Unlogik, hat nichts mit studiert oder unstudiert zu tun, lieber KBM, kommen Sie auf den Boden zurück und seien Sie etwas bescheidener!

        Sie wollen sich über Menschen stellen die, wie Ihr Vater und Großvater, ordentliche Studienabschlüsse haben/ hatten. Aber warum? Was haben die Nichtstudienabbrecher Ihnen getan? Studieren ist keine ‚menschliche Qualität schlecht hin‘ (absolut), sondern eine Fertigkeitseinübung.

        Wir alle, die wir nicht Hochseiltanz können, sind ja auch nicht blöd, nur weniger beweglich und eingeübt. Ertragen Sie doch, dass Menschen unterschiedliche Fertigkeiten erüben, das ist Sportsgeist und machen Sie mit, darauf kommt es an, nicht wer zuerst durch’s Ziel läuft. Und Sie mögen doch Autorennen. Haben Sie Schumi damals auch dafür gehasst? Jetzt ehrlich, ohne Verdrehung, antworten Sie mir klar und mit reinem Herzen. Und nur weil einige Leute andere Fertigkeiten einüben, mögen Sie die nicht? Warum?

        Ich Sie auch

      • Karl Bernhard Möllmann // 1. April 2017 um 09:07 //

        . . .
        Conrath fragt:
        .
        „Was haben die Nichtstudienabbrecher Ihnen getan?“
        .
        MIR persönlich haben diese Herrschaften NICHTS getan – denn ich durchschaue die amtliche UN-Logik und die daraus entstehenden DENK-BLOCKADEN bei diesen „Trauer-Klößen“ – die Heute die Schulmedizin gespalten haben.
        .
        So Welt-Klasse unsere Ärzte bei der KÖRPER-Reparatur (nach Unfällen) sind – so kriminell sind sie im Umgang mit Depressionen und anderen MENTALEN Verirrungen – wo sie nur LEID produzieren um das eigene Konto zu maximieren!
        .
        Wenn Ärzte LOGIK könnten, und dazu ein paar echte Eier in der Hose hätten – DANN wären ALLE Ärzte glühende Fans von Dr. med. Ryke Geerd Hamer – und wir hätten in der Medizin eine Aufbruch-Stimmung wie im Silicon-Valley bei der Entwicklung neuer Smartphone-Apps . . .
        .
        Aber die Schulmedizin erstickt unter kriminellen DENK-VERBOTEN – weil „MIND-WAR“ für das derzeitige medi-ZYNISCHE Establishment WICHTIGER ist – als echte Wissenschaft & echte Heilung!
        .
        https://www.wanttoknow.info/mk/mindwar-michael-aquino.pdf
        .
        Die selbe UN-LOGIK entdecke ich auch bei unseren anderen Akademikern – SONST WÜRDEN DIE DEN VERARSCHTEN PATIENTEN ZU HILFE EILEN – aber auch DAS erscheint mir logisch als Folge der vorsätzlichen Manipulationen in der Medizin . . .
        .
        Würden Denker & Philosophen den plumpen BETRUG durchschauen – wäre hier die Hölle los . . .
        .
        Also besteht die TARNUNG zu aller erst im VERWIRREN der ehemals klugen Geister mit allerlei Tricks wie ALKOHOL, MEDIKAMENTEN & Straßen-DROGEN auf der einen Seite – und Hollywood-Spektakeln & anderen GEHIRN-Wäsche-Techniken auf der anderen Seite . . .
        .
        Das traurige Ergebnis ist die weit verbreitete UNFÄHIGKEIT unserer AKADEMIKER – auch nur einfachste URSACHE-WIRKUNG-Zusammenhänge RICHTIG auf zu schlüsseln.
        .
        https://jonrappoport.wordpress.com/2017/03/29/the-three-branches-of-logic/
        .
        Und DANN kommt der „Sekten-Papst“ Hubi und doziert:
        .
        „Die meisten sind heute religiös verseucht oder hängen spirituellen Pseudosekten an“
        .
        Wie wäre es wenn wenigstens SIE erst einmal eine fundierte RECHERCHE starten würden – WARUM man JESUS von NAZARETH das Wort im Munde umgedreht hat – bei der Schlüssel-Technologie, die wir RE-Inkarnation nennen (325 Jahre NACH ihm wurde DAS beim Konzil von Nicäa aus der Bibel heraus gefälscht)
        .
        Ähnliche Fälschungen bei den Todes-URSACHEN vom Baghwan, David Koresh, John Lennon, Jim Jones, John F. Kennedy & last but not least L. Ron Hubbard.
        .
        HIER regieren PSYCHOPATHEN – und Akademiker als Multiplikatoren des WISSENS sind das ERSTE ZIEL der GEHEIMEN GEHIRN-Wäscher!
        .
        NUR auf der Universität finden Sie über DIESE Zusammenhänge – WIE & WARUM seit ewigen Zeiten DAS (Herrschafts-) WISSEN über die RE-Inkarnation GEFÄLSCHT WIRD – KEIN einziges Sterbens-Wörtchen!
        .
        Und die Science of Logos ist per amtlicher GEHIRN-Wäsche TABU für Denker – weil sie RE-Inkarnation wissenschaftlich sauber – in zig-tausenden von Fällen BEWIESEN hat!
        .
        Dumm gelaufen!
        .
        Dumm geblieben!

      • Conrath // 1. April 2017 um 10:07 //

        @KBM

        „Wie wäre es wenn wenigstens SIE erst einmal eine fundierte RECHERCHE starten würden – WARUM man JESUS von NAZARETH das Wort im Munde umgedreht hat – bei der Schlüssel-Technologie, die wir RE-Inkarnation nennen (325 Jahre NACH ihm wurde DAS beim Konzil von Nicäa aus der Bibel heraus gefälscht)“ Zitatende KBM

        Lieber KBM, Sie erstaunen mich. Seit wann ist Hubi ein Sektenpapst? Also das ist dann doch etwas sehr weit hergeholt und Sie fordern andere zu Recherchen auf? hmmm

        Und Ihre Ängste, im Zusammenhang mit den gemachten Erfahrungen des Bildungssystems können Sie nicht loswerden, indem Sie auf alle Gebildeten, weiterhin Ihre Angst projizieren. Das macht keinen Sinn.

        Auch Ihr Vater und Großvater haben ein Bildungssystem durchlaufen, dass nicht frei von Unterdrückungs- und Beeinflussungsmomenten war! Grob geschätzt war die Lage eher noch schwieriger, undurchschaubarer, als heute. Dieses Argument sollten Sie einmal durchdenken und auch recherchieren.

        Und ein ‚Jesus von Nazareth‘ ist eine ‚ex post‘ (im Nachhinein) Erfindung des vierten Jahrhunderts. Da begann der Jesuanismus, wie wir ihn in der Mehrzahl rezipieren (als das nehmen, was die allgemeine Vorstellung des Einzelnen ausmacht!). Da wurde nicht ein Original verfälscht, sondern ein Dogma zur Abstützung der spätrömischen Staatspolitik, erst erschaffen. Die Bewegung der frühen, jüdischen Christengemeinschaft war real, samt Dissensen um Petrus und der späteren Umdeutungen durch Paulus. Aber alles dazu, später Berichtete, wurde als Mythos hinzu stilisiert, ein Mythos, mit einer Basis als reinem historisch auffindbarem Anlas (Anlas ist immer ungleich Ursache!).

        Sie grüßend und
        überdenken SIE Ihre Fehleinschätzung des geschätzten Foristen und Autors, Hubi nochmals gründlich

      • Zitrone // 1. April 2017 um 11:20 //

        @KBM

        Für die NWO Mannschaft, ist es von außerordentlicher Bedeutung den Jesus zu
        verleugnen, denn auf diese Weise schlägt man zwei „Fliegen mit einer Klappe“!!!

        http://www.anthrowiki.at/Jesus_von_Nazareth

        Verleugnet man den Jesus, kann es, ganz im Sinne der „Brüder“, auch den
        Christus nie gegeben haben. Diese Leute führen Krieg gegen den Christus,
        er ist, war und wird, denen für immer ein Dorn im Auge sein!

        „Christus – Realität oder «Titel»?“

        „Das Jesus-Buch des deutschen Papstes im welthistorischen Kontext“ –

        http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/Ratzinger_0807.pdf

        Aus diesem Grund, sehen wir auch auf der medizinischen Seite den
        Kampf des Herren der Materie gegen die Menschheit. Beispielsweise
        kettet man den Menschen u.a. durch Impfungen an diese Materie.

    • Conrath // 1. April 2017 um 12:20 //

      @Zitrone

      dann vergessen Sie aber, bei dieser, auf einen kleinen Religionskrieg verkürzten, Sicht, bitte nicht die widersprüchlichen Aussagen Steiners, die er im Laufe seines Werklebens zum Christentum gemacht hat und die dazu ergänzenden Aussagen die von Zeitgenossen dazu überliefert sind, zum Christentum:

      a) als einer mystischen, nur metaphorisch-symbolischen oder
      b) historisch erwiesene, genau so vorkommenden, Tatsache.

      Der gesamte sog. (Christoph) Lindenberg-Diskurs weißt Steiners höchst widersprüchliche Aussagen hierzu an den vorliegenden Texten, plausibel nachvollziehbar und im Einzelnen, auf!

      Es geht also nicht etwa nur um den frühen Steiner, der Nitzsche und Darwin/ Häckel zu seiner Richtschnur machte, sondern um den ganzen, insbesondere späten Steiner, der hierzu ‚vorsätzlich‘ eine nicht zu vertretende Ambivalenz einging, die in der Originalausgabe der GA 8, von ihm selber begründet/ ausgesagt wurde und später nie mehr revidiert wurde, eine frappante Lücke im Werk?

      Es ist mAn unmöglich, dass Steiner diese Lücke einfach so passiert ist, wie manche Anthroposophen dann, ihren Glauben retten wollend, diese Fakten ausdeuten. Das kann umfangreich gezeigt werden, ist aber, verständlicherweise ein Tabuthema.

      Für mich ist der Kulturreformer Steiner deswegen nicht insgesamt obsolet, aber doch in der Intention, echte Aufklärung zu leisten unglaubwürdig in diesem Punkt. Der Himmel, die geistige Wesenswelt, ist nicht religionsgemäß in verschiedene Staaten und Zuständigkeiten gegliedert, das entspricht auch der allgemeinen menschlichen Intuition hierzu. Die Henologie Platons und Proklos zeugen für ein allgemeines Verständnis einer weltlich-überweltlichen Ordnung der Intelligibilität ohne kirchliche Namen, das ist das entscheidende, nicht die, über Jahrtausende abweichenden, Modellvorstellungen und Intuitionen.

      Das Ergebnis daraus ist, dass Steiners sämtlichen, überaus zahlreichen, Christusdarstellungen ab 1902!, einen eigenen Mythos ausmachen und dieser, synkretistisch gewonnene Christus, weder mit dem Christus der vergleichenden Religionswissenschaft, noch mit dem Christus der bekennenden Kirchen, zu verwechseln ist.
      Als mir/ uns, die alles 1997/98 deutlich wurde, bin ich/ sind wir, damals aus allen Institutionen ausgetreten, die diesen Mythos naturalistisch vertreten und durchsetzen, auch mit nichtargumentativen Mitteln, damals wie heute. –

      https://www.rsarchive.org/Books/Download/Das_Christentum_als_Mystische_Tatsache_und_die_Mysterien_des_Altertums-Rudolf_Steiner-8.pdf

      Zu diesem Diskurs gibt es umfangreiches weiteres Material, was aber doch eher Anthroposophen interessiert, die bereit sind, die Grundlagen ihres Glaubens lebenslang zu überprüfen. Sehr viele Anschuldigungen und persönliche Zuschreibungen gehen mit dieser Frage einher, das ist leider normal, für Religionstatbestände, die ja, mMn, im wesentlichen in den Annahmen der Beteiligten urständen und nicht in echten, ontologischen übernatürlichen Differenzen bestehen, Differenzen die dann aber naturalistisch ausgedeutet und leider oft hart bekämpft werden, in einem Machtdiskurs, nicht mehr, wie es angemessen wäre, in einem offenen Fragediskurs!! – – –

      Kürzer:
      Die Allgemeinheit der intelligiblen Weltordnung darf nicht durch menschliche Willkür und Priesterkasten künstlich unterteilt oder irgendwie dominiert, verknappt, oder in die Verfügung von Gruppen exkludierend verlegt werden. Alle politisch-religiösen Versuche hierzu, also nicht nur bei den lieben Anthros, sind bisher an diesem Punkt gescheitert und haben nur den irdischen Machteliten genützt, bis auf den heutigen Tag! Das ist vielleicht die heutige Weiterführung des dialektischen Materialismus. Wer Materie nämlich mit den Attributen des Geistigen versieht (erweiterter Empiriokritizismus), verhandelt im Grunde schon die Synthese aus Natur ‚und‘ Vernunftverständnis i.S. Kants und Hegels und ihrer Erweiterungen in der Gegenwart, in der Geist und Materie wirkliche dyadische Antagonisten, nicht aber nominalistische Kunst- oder Kampfgegensätze, mehr sind.

      https://books.google.de/books?id=YQOEjwEACAAJ&dq=inauthor:%22Karl-Friedrich+Wessel%22&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiu9fH4goPTAhXEWBQKHQhPBe8Q6AEIITAB

      Wer heute noch unkritisch mit Steiner argumentiert, ist nicht auf der Höhe der Zeit. Sorry. Und diesmal vielleicht ohne den Schwarze-Magievorwurf argumentieren.

      Danke Frau Zitrone im Voraus

      • Conrath // 1. April 2017 um 14:18 //

        Fehler überwindend lautet es:

        „Als mir/ uns, dies alles 1997/98 deutlich wurde, bin ich/ sind wir, damals aus allen anthroposohischen Institutionen (AAG-Allgemeine Anthrop. Gesellsch./ -Folgegesellschaft, 1. Klasse der freien Hochschule am Goetheanun), esot. Jugendkreis – ich wurde in Essen aufgenommen(!), Christengemeinschaft K.d.Ö.R.) ausgetreten, die diesen Mythos naturalistisch vertreten und durchsetzen, auch mit nichtargumentativen Mitteln, damals wie heute. –

  5. Skyjumper // 30. März 2017 um 14:13 //

    Die Überschrift:
    „Konservative Feinde der Demokratie“
    muss als generelles Statement von vornherein versagen. Sie impliziert etwas, was es so zwar geben kann, aber eben auch nur unter vielen weiteren Möglichkeiten. Und das macht es wiederum beliebig. Zwar wird im weiteren Beitrag eine genau umrissene Episode deutscher Geschichte beschrieben, in welcher der Konservativismus eine zumindest maßgebliche Mitschuld an der Machtergreifung der Nationalsozialisten, und damit dem Ende der Demokratie, hatte.

    Aber obwohl im Vorspann sehr zutreffend das grundlegende Wesen des Konservativismus dargestellt wird, nämlich die tendenzielle Rückwärtsgewandtheit, wird versäumt auf den sich daraus ergebenden wechselnden zeitlichen Kontext hinzuweisen.

    Konservative in der Weimarer Republik lehnten die Weimarer Demokratie ab, weil sie rückwärtsgewandt das Kaiserreich bevorzugten.
    Konservative im Nazireich lehnten das 3. Reich ab, weil sie rückwärtsgewandt die Weimarer Republik bevorzugten.
    Konservative einer postdemokratische Zeit sind folglich durchaus Freunde der Demokratie, weil sie rückwärtsgewandt die Demokratie bevorzugen.

    Die Aussage er/sie/es ist Konservativ bleibt zwingend ohne Aussagekraft solange keine zeitliche Zuordnung erfolgt. Denn „Konservativ“ zu sein meint in jeder Zeitepisode etwas vollkommen unterschiedliches.
    Folgerichtig ist auch die Aussage, dass Konservative die Freunde oder Feinde von irgendwas bestimmen wären, inhaltsleer. Das stimmt bestenfalls zu einer bestimmten Zeit, in einer anderen Zeit trifft genau das Gegenteil zu.

  6. Wie man sieht hat die Abschaffung der Monarchie den Hitlerstaat erst möglich gemacht, der Kampf gegen die Sozialdemokratie hat ausgerechnet Preußen erledigt.

    Vorsichtigkeit und Maß – das ist auch heute ein guter Ratschlag. Stoische Gelassenheit die Tugend einer Kanzlerschaft und jeder abendländischen Herrschaft.

    Jetzt, wo die Grenzen aufgeflutet wurden für fremde Völkerscharen, regt sich der Widerstand wie erwartet auf der Rechten, entscheidend ist aber, dass es jetzt links und bei der Ü20 Generation kippt. Demokratie ohne Demos, das funktioniert eben nicht; Sozialstaat mit Freizügigkeit auch nicht, wenn man Prof. J. Stiglitz Glauben schenkt. Und die Verfechter der Buntheit meinten vor 2000 genau das, was jetzt Ethnopluralismus heißt. Ein Volker Beck ist schon bereit für die Befreiung der Homosexuellen in Saudi Arabien das Schwert zu ziehen, Linke wünsche sich harte Kante gegen Erdolf, und Jens Spahn, der Lackmustester für den Opportunismus in seiner Partei, macht erstaunliche Vorschläge. Es tut sich etwas, nach der Wahl im September haben wir eine neue, freiere Republik. Ohne letzte evolutionäre Chancen (Höcke), die bekanntlich unhistorisch sind. Konservative müssen hier konservativ sein. Strukturen bauen statt zu zerstören wie die Linke.

  7. Conrath // 30. März 2017 um 17:51 //

    Vielen Dank, Herr Grinario,
    für Ihren Versuch einer Begriffsbestimmung des Konservatismus.

    „Im modernen Konservativismus kann man sich den Veränderungen, die z. B. durch technische Entwicklung, Industrialisierung, weltweiten Handel und internationale Vernetzungen vorangetrieben werden, nicht verschließen. Doch auch in dieser konservativen Weltsicht ist die Orientierung an traditionellen Werten immer noch grundlegend.“ Zitatende G.

    Nun schwebt aber doch der Wertkonservatismus nicht im leeren Raum und es reicht nicht der Hinweis, auf eine Gegenbewegung zu den Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ganz entscheidend ist doch im Ausgang der Frage, wie hält es der Konservatismus mit der Rechteverteilung, mit der Eigentums- und Vermögensordnung, ja allgemein mit den unverbrüchlichen Teilhaberechten eines Jeden?

    Da beginnt doch die Konstruktion des Konservatismus, insofern er alles behandelt, außer genau dieser Teilfrage (Randbedingung)!

    Worin und woraus sollten sich denn Werte bilden, in einer Gesellschaft, der nur wenige vollumfänglich und die zunehmende Mehrheit weiterhin nur marginal und sklavenähnlich, angehören? Aus der Berührung von oben und unten in der Gesellschaft, als der mystifizierten Mittelschicht, die immer für alle Erklärungen herhalten muss? Das ist ein Mythos und damit müsste die Erzählung vom Konservatismus auch insgesamt ein Mythos sein/ bleiben. –

    Hitler hat mit der Unterstützung des Widerstandes gegen die Konfiszierung der feudalen Vermögen, Volksabstimmung (gegen die nationalen Sozialisten > Bamberg) seinen Klassenstandpunkt festgemacht und damit, der Vertretung des imperialen Klassenstandpunktes einer absoluten, imperialen, Seemachtsordnung, untergeordnet, dieser zur weiteren, kapitalfreien Verfügung gestellt. Das er dann auch noch die von England beabsichtigten Kriege geführt, bzw. nicht verhindert hat, so wie es noch möglich war, beweist, wem er sich verpflichtet hatte, jedenfalls nicht der Volksmehrheit.

    Man lese zur Nichtkriegsverhinderung Hitlers die Tagebücher von Goebbels, mit dem ganzen späteren, zusätzlichen Moskauer Archivmaterial aus den 90-iger Jahren, in der Diktion und wissenschaftlich sauberen Zusammenfassung, von David Irving, dann wird daraus ein einheitliches Handeln Hitlers, im Interesse einer staatsfremden Macht! Mit Kulturkonservatismus hat dies nichts zu tun, höchstens ablenkend.

    Darin wiederum gleichen sich die unsrigen Politikdarsteller und ihre vorgeheuchelte Gesinnungsethik. Und auch, was die Vorbereitung weiterer Kriege betrifft, sind Ähnlichkeiten nicht zu übersehen.

    Kriegsvorbereitung ist immer eine Frage des Interesses gewesen. So war es seit Beginn der Bronzezeit, dem Beginn der großen Stadtsiedlungen in den Flusstälern.

    Wem nützten WK I/II?

    Wir wissen mittlerweile doch Bescheid, über den angloamerikanisch-zionistischen Plan Deutschland und Russland, unter ‚a l l e n‘ Umständen, gegeneinander zu entfremden, es nicht zu normaler und friedlicher Zusammenarbeit zwischen ihnen und Resteuropa kommen zu lassen, solange es einen angesagten Wirtschaftskonkurrenzkrieg gegen die gesamte Weltbevölkerung und ihre Staaten gibt!

    Dass dieser neokoloniale Konkurrenzkrieg nur eine Folgeform der langedauernden kolonialen Herrschaftskriege ist, ändert nichts an dem faktischen Bestand dieser Folgerung. Und heute sind wir mitten im Umbruch der Entkolonialisierung der Restwelt, gegenüber diesem Hegemon. Sichtbar ist es an dem veränderten realen Souveränitätsstatus aller ca. 200 Staaten dieser Welt. Einer nach dem anderen wird gerade in die neue, nachkoloniale, Friedensordnung entlassen, beginnend mit Syrien, das ist überwältigend. Viele Funktionsträger haben es noch nicht erkannt, merken noch nicht, dass sich die ganze Erde dreht (ihre Rechtsordnung), wie im scholastischen Mittelalter. Ein Nikolaus von Oresme wusste es als einer der Ersten, nach dem Untergang der römischen Kultur, aber verschleierte sein Wissen zugleich gegenüber der damals alles bestimmenden Kirche.

    • @Conrath

      Wir wissen mittlerweile doch Bescheid, über den angloamerikanisch-zionistischen Plan Deutschland und Russland, unter ‚a l l e n‘ Umständen, gegeneinander zu entfremden….

      Vielleicht, jedoch derart faktisch wie Sie dies darstellen, erscheint mir die Situation nicht.

      Gibt es zu dieser Theorie, auch handfeste Beweise, welche über die paar Blogs die ähnliches wieder und wieder behaupten, hinausgehen.?

      Die jüdisch zionistische Weltverschwörungstheorie ist doch langsam ziemlich ausgesaugt.

      • Conrath // 30. März 2017 um 19:29 //

        @Dragao

        Ich schreibe nicht von einer: „jüdisch zionistische Weltverschwörungstheorie“, das tun Sie, nicht ich, lesen Sie meinen Text bitte gründlich! Die Gleichsetzung von jüdisch (= religiös-kultureller Begriff) und zionistisch (= politischer Begriff) unterstellen Sie mir absichtlich. Das trifft aber nicht zu, auch meine sonstigen Rückweisungen, übrigens im gesamten Netz, belegen das.

        Und Ihre Einschätzung meiner Darstellung teile ich nicht. Sie geben auch keine weiteren Gründe an, auch nicht skizzenhaft. Unter der von Ihnen geführten Bezeichnung wurde eine bewusste Vermischung von religiösen und politischen Tatbeständen betrieben, die ich scharf zurückweise. Die Initiatoren und die Wirkung dieser Vermischung, sind den historisch Belesenen bestens bekannt, Ihnen müsste es zumindest grob bekannt sein. Es war die Munition zu einem Religionskrieg, aufgeführt und inszeniert im DR. Wenn Sie mir diese Kampfbezeichnung nun unterschieben wollen, es zumindest hier versuchen, dann ist Ihnen das nicht gelungen.

        Ich stelle etwas ganz anderes da und dazu gibt es mehr als ausreichend Literatur, was ich Ihnen als gespielte/ behauptete Unkenntnis daher auch nicht abnehme. Das versuchen Sie bitte mit anderen. Ihre bewusst anders gewählte Bezeichnung konterkariert meine Darstellung, was Ihnen ja deutlich ist. Also benennen Sie konkret Argumente, Literatur, Quellen, wenn Sie meine Kurzdarstellung sachlich, nicht rhetorisch, hinterfragen wollen, was ich Ihnen nicht ganz abnehme, nach diesem Versuch (> Anfangsverdacht).

        Zu jedem Unterthema gibt es hunderte Titel. Ihre Bemerkung zu angeblich fehlender Literatur hierzu überführt Sie daher zu/ mit Ihrer Intention, hieraus eine unbillige Zuschreibung/ Unterstellung zu konstruieren!

        Nur, lieber Dragao, da suchen Sie sich lieber jemand Dümmeren aus, vielleicht geht der auf Ihre Bezeichnungsänderung ein, wenn Sie etwas mehr rhetorisches Glück haben.

        Was stellen Sie konkret in Frage, präzisieren Sie es und zitieren Sie zutreffend.

        Danke im Voraus

      • hubi stendahl // 30. März 2017 um 20:33 //

        @dragaoNordestino

        Zitat:

        „Gibt es zu dieser Theorie, auch handfeste Beweise, welche über die paar Blogs die ähnliches wieder und wieder behaupten, hinausgehen.?“

        Wenn Ihre Frage auf die folgende Äußerung von @conrath abzielt, hätte ich ich unten ganz passable Literatur fern von George Friedman, der das was bereits alle wussten offen weitergab, weil es eben alle wussten, bis auf die Desinteressierten, die plötzlich ebenso überrascht wurden, wie die Desinteressierten, die nicht einmal Kenntnis davon hatten, dass Echolon, das Abhörprogramm bereits Jahrzehnte exisiierte, aber erst ein neuer Star der Wistleblower Szene, Edward Snowden, diese alte Kamelle, als sensationelle Enthüllung aufdeckte.
        Von @conrath:
        Wem nützten WK I/II?

        Wir wissen mittlerweile doch Bescheid, über den angloamerikanisch-zionistischen Plan Deutschland und Russland, unter ‚a l l e n‘ Umständen, gegeneinander zu entfremden, es nicht zu normaler und friedlicher Zusammenarbeit zwischen ihnen und Resteuropa kommen zu lassen, solange es einen angesagten Wirtschaftskonkurrenzkrieg gegen die gesamte Weltbevölkerung und ihre Staaten gibt!“

        Das ist mittlerweile Standardwissen.

        Meine Empfehlungen zum Einstieg:
        https://de.scribd.com/document/89663029/Wall-Street-and-the-Rise-of-Hitler-by-Antony-Sutton-PDF

        https://www.amazon.de/The-Grand-Chessboard-Geostrategic-Imperatives/dp/0465027261

        Oder mit diesem Video einsteigen, Beweise in Form von Dokumenten kann man sich anhand der Links leicht über Internet erschließen. Es ist wirklich alles kein Buch mit sieben Siegeln. Es erklärt allerdings auch nicht das gesamte Weltgeschehen. Das ist klar. Dazu gibt es zu viele individuelle Interessen.

        Schlechter Ton in deutsch eine Stunde:

      • Conrath // 30. März 2017 um 22:27 //

        @Hubi & WaltoMax OT Reinka

        WaltoMax ja, das Karma ist ausgleichend, aber das darf nicht als kompensatorisches Kalkül des Betreffenden aufgefasst werden. Das ereignishafte, durch eigene Entscheidung geprägte, Erleben zählt, nicht die Vogelperspektive. Die steht uns vorher und nachher zu, nicht mitten drin, das ist dabei zu bedenken. Und ja, theologisch ist dieses Prinzip, die reine Rachesühnung zu überwinden, noch viel älter. Durch die gute Quellenlage ist das heute kein Geheimwissen mehr. Vielleicht sind die Pfarrerinnen und Priester die letzten, die es dann auch anwenden, karmalogisch in den sich leerenden Kirchen, ‚Die ersten werden die letzten sein‘.

        Es gibt ältere Aufsätze, an denen ich, in den 90/ 00-er Jahren, mitgeschrieben habe, zum Thema der herodianischen Jesusvermutung. ‚In meines Vaters Haus und Reich‘, träfe dann zunächst reell und praktisch zu. Dann konnte es metaphorisch zum Jesuanismus überhöht worden sein, ab dem 3. Jahrhundert beginnend, etwa mit der späteren zweiten Johannesquelle einsetzend, das ist grob Konsens unter mehreren Forschern. Minderheitsthese ist hingegen, das gerade der schlechtgeredete Herodes der Große, der bereits 4 vor der Zeitenwende verstarb und aus einer Seitenlinie, der Hasmonäer, in die hebräische Gemeinde, als Fremder eindrang, Vater von Jesus war. Herodes war sehr kulturproduktiv, über 30 Städtegründungen gehen auf sein Konto. Nach ihm zerfiel das Land, die römische Provinz, wie später Deutschland, in vier Teile. Und Jehusha könnte sehr wohl ein natürlicher Abkomme, ohne Erbrecht, von H.d.Gr. sein. Dazu gibt es ein Bündel an guten Argumenten. Herodes zweite Frau Mariamne, könnte die sein, die mit dem noch kleinen Jehusha nach Ägypten zu einem Orden geflohen ist, begleitet von einem Schutzgeber, der nicht selber der Vater des Kindes war, ein Herodesvertrauter. Später, nach seiner Tempelrede hätte er dann unter anderem Namen, bei den Essenern leben können. Johannes der täglich Taufende, es war ein spezielles Ritual, was täglich wiederholt wurde, jedenfalls von den Ordensschülern, hat ihn dann aufgenommen und die Ausbildung komplettiert. Denken wir an Mozart, der einfach seine Fähigkeiten mitbrachte, dann kann in Jesus-Herodessohn durchaus eine reife Meisterseele gelebt haben, die eben sehr pragmatisch, sowohl den spirituellen Notstand, als auch die gesellschaftliche Notlage (es wurden Wuchersteuerabgaben verlangt, das Finanzamt hatte die Lizenz zur Folter und mehr) erkannt und angeprangert hatte. Das eine schließt das andere keinesfalls aus. Sein Einfluss auf die frühe Judenchristengemeinschaft in Jerusalem ist wieder relativ gut belegt. Paulus hat sich dann, im Nachhinein, mit Hilfe des Petrus, zu einem rhetorisch extrem wirksamen Propheten und Religionsgründer dieses Herodes-Sprosses gemacht. Und alle die andere Interessen verfolgten, haben dann an dem Herodesstamm nichts Gutes mehr gelassen. Die Legende des Kindermordes, der Kopf auf dem Teller, den Herodes Antipas seiner Tochter Salome brachte usw… Verdrehung gab es immer in der Geschichte. Die Ägypter radierten einige Pharaonen von ihren steinernen Gedenktafeln und Reliefs komplett weg, um jede Erinnerung auszulöschen, politische Umwidmung ist eben das Normale, leider.

        Ein gutes Wort einlegen für Sie Hubi, hmmm, warum eigentlich nicht, Ihre Beiträge würden es rechtfertigen?

        Doch halt, nach eigenem Verdienst soll doch nichts bemessen werden, sagte später der Erzdogmatiker und Reinka-Hasser, Augustinus!? Seine Lehre der präkonzeptionellen Gnadenwahl bestimmte dann für über 1.600 Jahre die Entwicklung des Okzidents, also unserer Weltgegend hier und alles Wirken der verschiedenen Kirchenaufspaltungen weltweit, samt Kolonialismus plus Missionierung.

  8. Was mir bei den Kommentaren fehlt, ist die Miteinbeziehung dessen, was MIT Deutschland geschah, durch Einfluß von Außen.
    Die Teilbesetzung Deutschlands, der Raub von Territorium, der neue Einfluß des Kommunismus, der Schmach einer angeblichen Niederlage.
    Von 1915 bis 1930 waren das gerade mal 15 ( FÜNFZEHN !) Jahre. Es bestand eine dadurch geprägte, in Turbulenzen geratene Lebenswelt, deren Einfluß hier völlig ausgeklammert wird, und man sich an Standardformeln wie Konservatismus oder Sozialismus festhält! Das ist bestenfalls intrigante Innenpolitik zu Zeiten innerer Aufgewühltheit, aber zugleich in Zeiten höchster UNFREIHEIT.
    Und das ist heute nicht anders. Auch heute wird mit Deutschland gespielt, das die Verluste nach 1945 nicht thematisiert wurden, lag alleine an der BESATZUNG und der durch sie iniziierten ZENSUR!
    Noch heute sind wir Feindstaat für die Welt!
    So sind auch wir selbst heute, 72 Jahre nach WK2, immer noch unfrei, besetzt und gefangen!
    Aus dieser Situation führt uns kein Konservatismus und kein Sozialismus und kein Liberalismus, der sogar über allem steht und Tür und Tor öffnet, heraus!
    Heute steht aufgezwungener liberal geförderter Internationalismus gegen nationales Selbstbewußtsein.
    Die Hintergrundmächte dieses zum Globalismus praktizierten Internationalismus sind bekannt. Es weigern sich Konservative und Sozialisten hier Stellung zu beziehen. Aber genau DAS wäre bitter nötig!
    Passiert nicht. Warum?
    Es wird eben mit Deutschland gespielt, und Deutschland soll sich wegducken. Eine (nötige, mögliche) Revolution soll verhindert werden.
    Deshalb Zensur und Bespitzelung, Ausgrenzung und Abhängighalten, Bundeswehr im innern. Gnadenbrot.
    Wenn der Michel das mal durchschauen würde?
    Er DARF das nicht!

    • Conrath // 30. März 2017 um 20:01 //

      @Nathan

      Warum so pauschal?

      Ich habe doch Stellung genommen, siehe oben und die weiteren Einflusskräfte, Vatikan und angloamerikanisch-zionistische Kräfte/ Interessen, klar benannt, Hubi hat dies bekräftigt. Die letzteren haben über das Amt Ribbentrop und die ersteren u.a. über Himmler, ihren sehr starken Einfluss ausgeübt. Also lesen Sie doch, bevor Sie hier Behauptungen unzutreffend verallgemeinern.

      • @Conrath

        Es geht mir darum, daß immer nur Konservatismus und Sozialismus (= teile und herrsche) als DIE Gegenkräfte, sogar und auch noch heute dargestellt werden, weil das SYSTEM es sich dadurch einfach macht und dann wieder von einem künstlich konstruierten Kopf-an-Kopf rennen gesprochen wird, damit sich das Volk nur darauf vor allem zu konzentrieren und entsprechend zu wählen hat!
        Die heutigen eigentlichen Gegensätze sind aber andere, so wie ich es oben dargestellt habe, wegen des internationalen Einflusses zwischen internationalistisch (=gehorsam) und national selbstbewußt, und was bewußt verschwiegen/unterdrückt wird bzw. als inhaltsloses Wort „Populismus“ seines eigentlichen Inhaltes beraubt wird, um ihn nicht erwähnen zu müssen.
        Wir MÜSSEN NICHT über das vorgehaltene Stöckchen Sozialismus vs. Konservatismus springen, nur weil das System es gerne für alle Zeiten ohne Betrachtung ganz anderer Poarisationen so will!

      • Conrath // 30. März 2017 um 21:10 //

        @Nathan

        In der Sache und praktisch, sind wir uns vermutlich viel näher. Und wenn Sie es rein sachlich nehmen, dann ist ja ein sozialer Wertkonservatismus nix schlechtes. Und Sie und ich, alle die die deutsche Kultur wertschätzen und durch Kenntnis verteidigen, sollten eben die besten Prinzipien unterstützen, konkret durch Vorbild und durch politische Zurückweisung von Fremdinteressen.

        Vor 500 Jahren gelang dies Martin Luder, heute braucht es andere Formen. Und wir sollten dabei die gefährdete Rechtsstaatlichkeit wieder herstellen und die Gemeinwohlorientierung des Staates notreparieren. Dafür sollte dann an anderer Stelle unnützer Luxus eingespart werden, vor allem am Militärbudget und den versteckten Konzernsubventionen. Wenn wir alleine den Betrag des Leistungsbilanzüberschusses inländisch sinnvoll anlegen würden, usw… Dafür brauchte es keine Fernstraßenprivatisierungen und Inländermaut.

        Echter Fortschritt könnte erreicht werden durch den gezielten Ausbau von Genossenschaften. Damit könnten jetzt aussterbende Regionen der ehemaligen DDR wieder ganz neu belebt werden. Es wäre Platz für 2, 3 Millionen Menschen, die aus den teuren, engen, lauten Ballungsräumen bei guten neuen Arbeits-/ Bildungs-/ Existenzbedingungen, gerne einen Neuaufbau starten würden. Bekämen nicht die Black-Rock-Aktionäre die Quartalsdividenden zugesteckt, immerhin 780 Mrd.-Euro, sondern die familiengründungswilligen und an Unternehmensaufbau Interessierten, dann könnten wir blühende Landschaften haben, Denkmalschutzvorhaben realisieren, neue Wohn- und Arbeitsformen erproben. Wir brauchen eine neue Gründerzeit, keine russischsprechenden Statisten für US-Kriegsspiele, das wäre konkret mögliche als neue deutsche Kultur, z.B. Städtebaukultur, neue Lebensformerprobungen usw…

        Dazu könnte unsere dann besser ausgebildete Jugend überall in der Welt an Aufbauprojekten teilnehmen. Das ist doch die Alternative zu Massenmigration und Elend und Ideen liegen dazu in Schubladen bereit, seit den 80-igern. China baut jetzt eine Universität in Marokko auf mit Schwerpunkt Solarenergie, die Menschen in Afrika brauchen solche Leuchtturmprojekte. Etwas grob wäre es mit der Region um Jena zu vergleichen. Dort nimmt die Bevölkerung zu, hat gute Bildungschancen usw…

      • @Conrath

        Ich fürchte, durch Ihre „praktischen“ Beispiele haben Sie das eigentliche Problem, nämlich den Wunsch nach Befreiung bzw. die Freiheit als grundnotwendigstes und zu verinnerlichendes Ziel, gar nicht erkannt und ich empfinde Ihre Antwort sogar als beschwichtigende Ablenkung. Das System würde es nicht anders sagen.
        Sie sind dem längst überholten rechts/links System = konservativ(kapitalistisch)/sozialistsch verhaftet und erkennen nicht, daß beides auf der gleichen Seite des mittlerweile internationalistischen Koordinatensystems liegt mit dem Gegenpol nationale Selbstbewußtsein, nationale Freiheit, worin es auch die rechts/links Unterordnungen gibt.
        Sie bewegen sich nur auf der internationalistischen Systemseite der Koordinaten!
        Es geht auch nicht um Kultur und Lebensstil und seine kleine heile Welt (was jedem selbst überlassen ist), sondern um die ZUERST zu schaffende Freiheit als politische Aufgabe!

      • Conrath // 30. März 2017 um 22:37 //

        @Nathan

        Unter uns, ich halte nicht sehr viel von lechts und rinks, habe das öfters schon aufgedröselt hier und anderswo. Es ist nur eine rhetorische Finesse der Cryptopolitiker. Welchen Ihre Füße mögen Sie lieber, brauchen Sie dringender, den rechten oder linken oder vielleicht doch beide? Das können Sie jetzt mit allen symmetrischen Organen so durchspielen…

        Die Globalisten gibt es auch auf nationaler Ebene und es gibt auch Kämpfer für echte sozialteilhabende Gerechtigkeit, die solidarisch transnational zusammenarbeiten, das ist nicht immer nur die 5. Kolonne, nehmen Sie als konkretes historisches Beispiel die Machnobewegung in der Ukraine. Sie wurde später durch Trotzki (5. Kolonne lässt grüßen) liquidiert. Diese Rolle ist also nicht exklusiv durch Soros-NGO’s belegt, zum Glück nicht. Die Globalisten streben es zwar an, schaffen es aber nicht/ nie, ihre menschenverachtenden Programme komplett umzusetzen, scheitern daran regelmäßig. Und das ist auch gut so. –

      • @Conrath
        Sie mogeln sich wieder wie gewohnt am angeschnittenen Thema vorbei.

      • Conrath // 30. März 2017 um 23:43 //

        @Nathan

        Wer mogelt denn hier, Nathan, nur weil Sie Ihre Vorurteile nicht, wie gewohnt, eben mal schnell loswerden können? Argumentieren Sie doch schrittweise.

        Wo gebrauche ich denn unzulässig ein Argument, wo verschweige ich etwas? Wenn Sie nicht konkret werden können oder wollen, dann, lieber Herr von und zu Nathan, der ganz Weise, frei nach Ephraim Lessing, fällt Ihr Vorwurf auf Sie zurück. So ist das bei einem Dialog.

        Tja, überlegen Sie sich vorher besser gründlich, was Sie schreiben oder was Sie besser nicht schreiben!

        Und interessiert Sie eigentlich, was die Machnobewegung wollte, was da los war? Und wie steht es mit dem Thema der sozialen Chancen in DE und der EU? Auch uninteressant, ja wirklich?

        Also bedenken Sie lieber, zu wessen Diener Sie sich machen lassen, Sie arbeiten vielleicht für die falschen, nationalkapitalistischen Herren und Damen. Also zurück auf Start heißt es bei vielen Gesellschaftsspielen, aber bitte ohne Mogeln, Sie deuten es ja schon an. –

        Gehen Sie einfach nochmal durch, wo Ihre Argumentekette schwächelt. Nationales Interesse, ja schon, aber doch nicht für die Abgehängten, die nichtelitären, da haben Sie etwas grandios missverstanden, genau wie beim Thema lechts und rinks. Welchen Fuß wollen Sie denn nun für die Geldinteressen freiwillig opfern, lieber Nathan, zum Schluss noch beide? Warum?

        Halten Sie das für einen Kulturimpuls?

      • @Conrath
        Auch ich wende mich gegen das Wortspiel „links-rechts“, aber aus dem Grund, weil es FALSCH angewandt wird. Schon im Leitartikel wird die falsche Fährte gelegt:
        Es steht gegenüber: Sozialismus und Kapitalismus, Liberalismus und Konservatismus, Nationalbewußt und Internationalistisch und NICHT sozialistisch und konservativ!
        Aus den ersten beiden (innenpolitischen) Gegensätzen findet sich immer ein gesellschaftlich notwendiges Gleichgewicht.
        Bei dem dritten Paar ist es aber eine GRUNDHALTUNG der Verbindung von Innen- mit Außenpolitik.
        Aus dem ursprünglichen aus „sozial“ und „Kapital“ bestehenden Gegenpolen wurde die Sitzordnung „links“ und „rechts“ und somit Synonym.
        Was heute aber vom System vorgegeben wird, ist das Herausreißen zweier Teile obriger drei Gegensätze und es wird plötzlich „links“ = „sozialistisch“ und „rechts“ = „national bewußt“ als Gegensätze GEWOLLT falsch aufgebaut, um beide UNGEWOLLTEN Strömungen, die gar keine direkten Gegensätze sind, AUSZUGRENZEN und als FEINDBILDER zu stigmatisieren, mit eben den Synonyma „links-rechts“.
        Es steht sich also als obige schwierige dritte Paarung gegenüber: „national (selbst-)bewußt“ und „Intarnationalistisch (unterdrückt)“.
        JEDE dieser beiden Seiten hat im Inneren die Spannungsfelder „sozial-Kapital“ und „liberal-konservativ“ unbestritten in unterschiedlichsten Ausprägungen in der Gesellschaft als ewiges Spiel.
        Wenn Sie nun erkannt haben, daß die psychische ÄCHTUNG der nationalen Gesinnung als selbstbewußte Grundeinstellung nun das Trommelfeuer-ZIEL des Systems ist und ungerechtfertigt diskriminiert wird, dann verstehen Sie auch alle meine obigen Kommentare!

      • Conrath // 31. März 2017 um 11:08 //

        @Nathan,

        ich sage doch, in der Sachbeurteilung liegen wir nicht weit auseinander. Sie haben sogar recht, dass die Internationalisten mehrheitlich, vielleicht zu 2/3 Sorros-verseucht sind, ja, aber die Minderheit ist es nicht! Und nun zum anderen Ufer, des einen, selbigen Flusses, die national Selbstbewussten haben in der Mehrzahl die tatsächliche Gesellschaft mit ihrer gewachsenen Kultur, Bildung und Freizügigkeit im Kopf. Es gibt Lohnfortzahlung, schmale Renten und sonst etwas. Es könnte noch schlimmer sein, aber unsere zivilisatorische Vergangenheit, sagen wir der letzten 500 Jahre war insgesamt erfolgreich und spannend, wir haben hier gelernt die römische Muckerei immer mal wieder zurückzuweisen, nicht endgültig, aber beständig, so weit so gut. 2/3 sind hier in DE nachvollziehbar glücklich Teil dieses Prozesses zu sein und nicht nur eine Bierflasche umherzutragen können. Eine Minderheit ist aber auch auf etwas Stolz, was diese Einstellung nicht verdient, unsere fetten Autos, die wir anderen fast schenken uns dafür selber ausbeuten lassen usw., sie sind Stolz auf vaterländisch-geführte Kriege, die wir besser nicht (verführt) geführt hätten oder auf die Überlegenheit unserer Nation. Letzteres ist einfach nur Dünnschieß. Starke Kulturen sind einzigartig, weltweit und zu allen Zeiten. Sie haben Widersprüche und bringen anderen Zivilisationen Fortschritte. Auf unsere Philosophen, Schriftsteller, Musiker und Technik-Wissenschaftler zählt die ganze Welt, sie waren/ ein bisschen sind sie es immer noch, Beitragende, schöpferische Quellen, die sich mit den besten anderen Quellen, verbinden konnten/ können.

        Wirtschaftlich-politisch haben wir uns, jetzt volle 100 Jahre lang, wie Volltrottel gebärdet. Darauf sollte niemand stolz sein und diesen Zustand schnellstens beenden, aber das geht nur gemeinsam und mit dieser ‚VEB-Dialektik‘, mAn.

        Sie grüßend

      • Conrath // 31. März 2017 um 11:43 //

        Wider dem Fehlerteufel!

        „2/3 sind hier in DE nachvollziehbar glücklich, Teil dieses Prozesses zu sein und nicht nur eine Bierflasche umhertragen zu können.“

      • nathan // 1. April 2017 um 00:20 //

        @Conrath
        Wir gehen nicht konform in unsrer Grundeinstellung.
        Ihr Zitat:
        „Wirtschaftlich-politisch haben wir uns, jetzt volle 100 Jahre lang, wie Volltrottel gebärdet. Darauf sollte niemand stolz sein und diesen Zustand schnellstens beenden“
        und
        „sie sind Stolz auf vaterländisch-geführte Kriege, die wir besser nicht (verführt) geführt hätten oder auf die Überlegenheit unserer Nation.“
        Genau darin liegt Ihr Fehler, Ihre Schuldzuweisung an Deutsche/Deutschland, worin Sie Folge leisten der ERWARTUNGSHALTUNG des Systems und folgender Anerkennung des mit Umerziehung erzwungenen Konsenses. Machen Sie sich doch frei davon und beurteilen sie Ereignisse nach anderen stattgefundenen Einflüssen, die seit 100 Jahren vom Ausland GEGEN Deutschland zerstörerisch oder unterwerfend gerichtet waren und sind. Deutschland sollte nicht als Großmacht anerkannt werden und möglichst in Kleinstaaterei wieder zerfallen. Das ist doch Allgemeinwissen, nicht nur von NICHT-Umerzogenen. Dieser rote Faden zeigt sich in seiner Konsequenz bis heute und ist nur in einem besetzten unterworfenen Land möglich. Wir brauchen an allererster Stelle FREIHEIT, was vielleicht auch Sie mal begreifen!
        Wir müssen uns BEFREIEN von einem erbsündartig verderblichen „Unterwerfungskult“! Aus dem hat sich auch das heutige „Gutmenschentum“ entwickelt.

        Daß von „der Überlegenheit unserer Nation“ gesprochen wäre, ist Ihre Unterstellung.
        Wir sind eine BESONDERE Nation in BESONDERER geographischer Lage in Europa, woraus sich unser „deutsches“ Wesen entwickelt hat, das nur von boshaften Menschen gegen Deutschland ausgelegt wird aus oben dargestellter antideutscher Interessenlage heraus.
        Es ist eben KEIN Wort von „Überheblichkeit“ die Rede, wie Sie es typischerweise automatisch wieder jedem Nationalgesinnten unterstellen wollen!

      • Zitrone // 1. April 2017 um 08:47 //

        @Nathan und Interessierte

        …“Hier ist mit keinem Wort gesagt, welche und wessen Rechtsvorschriften:
        vom Grundgesetz nicht berührt sind. Die gerichtliche Übung und die Rechts-
        sprechung haben jedoch gezeigt, dass es eine der Öffentlichkeit kaum bekannte
        und erinnerliche Sammlung von Rechtsvorschriften gibt, die vom Grundgesetz
        nun offenbar nicht berührt werden. Diese Vorschriften stehen somit über
        allem deutschen Recht. Sie werden hier nicht einmal annäherungsweise
        angeführt noch gar einzeln mit Paragraph und Absatz genannt. Restlos
        alles, was einst die Besatzungsmächte oder ihre Helfer verfügt haben,
        sei es zur Zeit des Dritten Reiches, in der Übergangszeit nach dem Kriege
        durch die Besatzungsmächte in den Besatzungszonen oder noch während
        des Bestehens der Bundesrepublik Deutschland, das alles ist nicht nur
        geltendes Recht: Es steht über allem Recht!“

        „Jede noch so unbedeutende Verfügung der Siegermächte, und erst recht
        ihr durch das Londoner Abkommen vom 8. August 1945 beschlossenes
        Statut für den Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg sprengt die
        betreffenden deutschen Gesetze einfach in die Luft, und zwar heute noch
        und wie es scheint, soll das für alle Zukunft gelten.“

        „Damit ist insbesondere die sogenannte „Offenkundigkeit“ von Kriegs-
        verbrechen des Deutschen Reiches und seiner Truppen und Behörden
        zum deutschen Gesetz der Gesetze geworden: Über die von den Sieger-
        mächten bezüglich der Kriegsverbrechen vorgebrachten Behauptungen
        ist danach kein Beweis erforderlich. Dasselbe gilt für die in jedem Staate
        der Vereinten Nationen „festgestellten“ Verbrechen der Deutschen.“

        „Dies hat dazu geführt, dass in allen Gerichtsverhandlungen, die sich mit
        den Kriegsverbrechen oder auch mit der Frage ihrer tatsächlichen Begehung
        durch deutsche Personen oder Einrichtungen befassen, Beweise nicht nur
        nicht erforderlich sind: Gegenbeweise werden als gegen die „Offenkundigkeit“
        verstossend zurückgewiesen. Die Offenkundigkeit schützt auch die Behaupt-
        ungen über Kriegsverbrechen gegen das „Leugnen“, „Relativieren“ oder
        „Bagatellisieren“ dieser Verbrechen mittels bestimmter Strafgesetze.
        Damit sind auf alle Fälle die Grundgesetzartikel 3, 4, 5, 8, 9, 10, 13, 17, 20 (2),
        25, 33 (3) und 103 ausser Kraft gesetzt, und zwar für die Deutschen.“

        „Die ausser Kraft gesetzten Grundgesetzartikel sind der Kern der in Artikel
        79 für unantastbar erklärten Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung,
        denn sie sind die bei weitem wichtigsten Grundrechte.“

        Zitiert aus: „Geheimpolitik -3, Wege zum Untergang“ von Dieter Rüggeberg,
        Seite 6.

  9. DerHofnarr // 31. März 2017 um 08:42 //

    Früher gingen die Menschen auf die Straße, wenn sie die Schnauze voll hatten…. Heute bloggen Sie!

    • Conrath // 31. März 2017 um 10:10 //

      @Hofnarr

      Und sind Sie noch auf der Straße oder bloggen Sie schon, werter Kollege?

  10. Eberhard Schulz // 31. März 2017 um 18:37 //

    „Im Wirbel des Wandels – Konservative heute“ von Prof.Dr.Hans-Helmuth Knütter
    eine kostenlose Broschüre der Deutschen Konservativen e.V.
    Empfehlenswert!

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