Die EU in der Nutella-Krise

Was wird aus Europa? © GEOLITICO Was wird aus Europa? © GEOLITICO
Osteuropäische Länder klagen über schlechte Markenwaren. Produkte wie Nutella, Coca-Cola oder Nesquik würden dort in minderer Qualität angeboten. Woran liegt’s?

Am Freitag, dem 29. Juni 1990, fuhr ich mit meinem Trabant nachmittags nach getaner Wochenarbeit von Darmstadt nach Mechelroda. Es war jedoch ein besonderer Tag, der letzte Freitag vor der Währungsreform. Montag würden die Geschäfte öffnen und ein Wunder würde passieren: In den Regalen der Kaufhallen würde für Westmark Westware liegen. Ich hatte mich auf gigantische Verkehrsstaus eingerichtet, weil tausende Lkws in Richtung Dunkeldeutschland unterwegs wären. So dachte ich.

Auf der Autobahn von Darmstadt nach Dieburg merkte ich noch gar nichts. Naja, das konnte ich mir erklären: Darmstadt war zu weit weg von der Grenze. Als aber im Main-Spessart-Kreis und im Kreis Meiningen immer noch kein Lkw-Stau zu verzeichnen war, wurde ich unsicher. Sollte die Ware erst am Sonnabend nach dem Osten transportiert werden? In einer geheimen Operation nachts?

Wie die 68er es wollten

Am Sonntagabend fuhr ich wieder nach Darmstadt zur Arbeit – ohne dass mir Lkw-Kolonnen entgegenkamen – und meine Freundin betrat Montagmorgen den Dorfkonsum. Sie erstarrte beim Blick in die Regale fast zur Salzsäule. Das alte Mehl, der alte Zucker, der Born-Essig, das gute Rapsöl, der Venag-Kaffeersatz in der dezenten Pünktchenpackung, der ATA-Scheuersand und die alte Milch hatten neue Preisschilder, von Westware keine Spur. Am darauf folgenden Wochenende wurde ich dann auch desillusioniert. Wochenlang fuhren lange Trabantkolonnen hinter die Zonengrenze, um Einkäufe von Westware zu tätigen. Denn als die ersehnte Ware nach Tagen und Wochen endlich im Osten ankam, war sie 20 % teurer, als im Westen.

Die Leute haben damals richtigerweise kein Staatsversagen diagnostiziert – obwohl die Medien die Schuld Helmut Kohl gaben – sondern einen Totalkollaps der Marktwirtschaft.

Heute ist das anders. Denn es gibt inzwischen Antidiskriminierungsgesetze, die in Brüssel beschlossen wurden. Und es gibt einen forcierten Verbraucherschutz, der mit grünen, roten und sonstigen Farben anzeigt, was gute und was schlechte Zutaten sind. Das Essen ist mittlerweile genauso wie die Sexualität, die Literatur, die Schule und die Justiz politisiert worden, wie die 68er es wollten.

Inzwischen ist eine Ungleichbehandlung von Ost und West bei Rezepturen von Nutella also knallhartes Staatsversagen. Falls Nutella in Ungarn weniger cremige Bestandteile in den Aufstrich mischt, ist das Diskriminierung. Wenn Pepsi in der Slowakei weniger Zucker und mehr Sirup in das Erfrischungsgetränk mischen würde, wäre das vielleicht aus Rassenhass gemacht worden. Wenn zwischen Tallin und Sofia Rezepturen zum Einsatz kommen, die abweichen, dann ist das ein Politikum.

Eine Marke ist ein Qualitätsversprechen

Es gibt aus verschiedenen ehemaligen Ostblockstaaten entsprechende Beschwerden. Um den juristischen Angriffen grüner Anwälte wegen Falschzitaten vorzubeugen, habe ich hier die Originalquelle zitiert mit meiner Übersetzung:

Am 23.2.2017 berichtete das ungarische Nachrichtenportal napi.hu:

„Lázár János több terméket, illetve márkát is említett, amelyek esetében a magyar ellenőrök azt tapasztalták, hogy az osztrák boltok polcain jobb a minőségük, mint a magyar üzletekben. Nevesítette a Coca-Colát, a Nesquiket, a Rio Marét, a Nutellát és a Knorrt. Jelezte, újabb vizsgálatok lesznek.
János Lázár (der Büroleiter des ungarischen Ministerpräsidenten) erwähnte mehrere Produkte oder Marken, von denen die ungarischen Inspektoren behaupten, dass in den österreichischen Verkaufsregalen eine bessere Qualität als in den ungarischen Läden zu finden sei. Er nannte Coca-Cola, Nesquik, Rio Mare, Nutella und Knorr. Er wies darauf hin, dass es weitere Tests geben wird.“

Und zwar nach erfolgreicher Politisierung des Essens und Trinkens durch die Brüsseler Kommissare logischerweise durch staatliche Labore. Ähnliche Vorwürfe der Produktverschlechterung wurden zeitgleich in Warschau, Preßburg und Prag laut. Die EU befindet sich in einer NUTELLA-Krise. Es werden in Brüssel wohl Mohrenköpfe rollen.

Ein letzter marktwirtschaftlicher Gedanke: Nun könnte es natürlich auch sein, dass die Hersteller die Produkte verschlechtern, um sie in Ländern mit armer Bevölkerung billiger zu machen. Aber welchen Wert hat dann noch eine Marke? Ist ein Markenprodukt nicht ein Qualitätsversprechen? Und warum werden diejenigen, die den Anschluss an die westlichen Einkommen bereits geschafft haben, mit minderwertiger Billigware gestraft?

Brüssel braucht einen Neustart

Die Benachteiligung des Ostens hat viele Gesichter. Meine Freundin behauptet, dass in den Kaufhäusern von Dunkeldeutschland schon seit 1990 Textilien verkauft wurden, die im Westen erfolglos abgehangen hatten und wegen offensichtlicher Lumpigkeit nicht verkauft werden konnten. Der Osten als Resterampe. Ein Pullovermarkt im gehobenen Verkaufsambiente. Wie weit das subjektiv ist, mögen meine schönen und intelligenten Leserinnen entscheiden.

Ich habe meine Freundin jahrelang am Reformationstag nach Kassel, Bamberg und Fulda gefahren, um ihre Benachteiligung zu verhindern. Wir hatten deshalb immer nur schöne Wintersachen. Und die Verkäuferinnen haben sich wegen der exzessiven Einkäufe gewundert. Aber es war ja immer der Bedarf für ein oder zwei Jahre. Inzwischen haben sich die Einkaufstouren quer durch Deutschland durch das Internet erledigt. Da ist ein gemeinsamer Markt entstanden, der nicht von finsteren Politkommissaren, Modezaren und Resteverwertungsspezialisten manipuliert werden kann.

Die NUTELLA-Krise zeigt uns, wie tief die EU sich im Netz selbstproduzierter Repression verfangen hat. Und wie Sozialismus notwendig zu Streitereien führt. Alles erinnert an die Endphase des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe. Die derzeitigen Kommissare sollten alle mit Schimpf und Schande nach Hause geschickt werden. In Brüssel ist ein marktwirtschaftlicher Neustart mit Verlagerung der gesetzgeberischen Kompetenzen an Gemeinden, Städte und Vaterländer erforderlich. Brüssel hat sich um das Regelwerk des gemeinsamen Handels zu kümmern und sonst um nichts.

Über Wolfgang Prabel

Wolfgang Prabel über sich: "Ich sehe die Welt der Nachrichten aus dem Blickwinkel des Ingenieurs und rechne gerne nach, was uns die Medien auftischen. Manchmal mit seltsamen Methoden, sind halt Überschläge... Bin Kommunalpolitiker, Ingenieur, Blogger. Ich bin weder schön noch eitel. Darum gibt es kein Bild." Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

37 Kommentare zu Die EU in der Nutella-Krise

  1. Nemesis // 11. März 2017 um 10:29 //

    @Hr.Prabel:

    Brüssel soll sich um die zügige Abwicklung der EU kümmern. Sonst nichts.Die europäischen Völker möchten Frieden und Freiheit und keine Kriege und Sanktionen durch Handelsfaschisten.

    Nutolla und Koma Cola ist sowieso der letzte Dreck, dienlich den „Schafen“ das vorhandene Denken noch mehr zu verkleistern.

    Es lebe Europa

  2. Conrath // 11. März 2017 um 10:53 //

    @Ingenieur Prabel

    Wie die 68-iger es wollten?

    Wirklich, diese Generation kam ja auch nicht aus dem Nichts, sie ist bei Ihnen zu einem Feindbild zusammengeschnurrt, aber wenn Sie nur an ein Leben glauben und dann oberflächlich genug sind, in der Frage der Zusammenhänge Aller mit Allem, dann sind die 68-er eben Erst- und Endverursacher mit weiteren solchen End- und Erstverursachern, eine einfache Welt(-anschauung).

    Eine reduzierte Weltsicht, lieber Herr Kollege? Wir sagten damals kurz und knapp dazu:

    NEIN DANKE
    (wobei ich altersmäßig nur ein Nachzügler dieser bösen Alt-68 bin)

    • @conrath

      Eine reduzierte Weltsicht, lieber Herr Kollege? Wir sagten damals kurz und knapp dazu:

      NEIN DANKE

      So ist es…

    • Karl Bernhard Möllmann // 11. März 2017 um 16:12 //

      . . .
      68’er Nein Danke – aber WARUM?
      .
      Der GESUNDE Menschen-Verstand sympathisierte mit der globalen „love & peace“ – Hippie-Bewegung – die angezündet von GEISTIGEN Strömungen – die ewigen KRIEGE zu überwinden trachtete . . .
      .
      EIN typischer 68’er war DAGEGEN Taxifahrer & GEWALT-Täter Joschka Fischer – der zur politischen MACHT strebte – um Deutschland nach dem zeiten Weltkrieg erstmals wieder in einen VÖLKER-RECHTS-WIDRIGEN ANGRIFFS-KRIEG gegen die souveräne Republik Jugoslawien zu verführen.
      .
      DAS war GESUNDER MENSCHEN-VERSTAND gegen PSYCHOPATHEN.
      .
      WAS lernen wir daraus?
      .
      Love & Peace sin einfacher als gedacht – weil FAST Alle es so wollen.
      .
      Aber auf die raffiniert GETARNTEN Psychopathen der Globalisten-Sekte – wie den Kriminellen Joschka Fischer der sich hinter Sonnenblumen TARNTE – MÜSSEN WIR TROTZ ALLER LIEBE 24/7 ACHT GEBEN!
      .
      DAS ist für mich die WICHTIGSTE Lehre aus den 68’ern . . . !

      • Conrath // 11. März 2017 um 16:19 //

        @KBM

        „Love & Peace sind einfacher als gedacht“ Zitatende KBM

        Eben, ja genau, sind sie und ich habe meine älteren Schwestern bewundert und ihre Freunde, gerne mit ihnen diskutiert, gefeiert, na ja die Kleinen (ich) wurden irgendwann rausgeschmissen, aber ohne Gewalt, die jungen Leute wollten unter sich sein, was sollen da 11-Jährige Aufpasser?

      • Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 12:12 //

        „Was ‚d e n k e n‘ Sie dazu?“
        Thema Karl der Große / Charlemagne

        Die Wissensverhinderer streiten darüber, ob das ein realer Mensch war. Jedenfalls beanspruchen die Franzosen den für sich und negieren sogar, daß die Burgunder mal Germanen waren. Ich bin in F. zur Schule gegangen, erzähln Se mir also nix!

        Gerade deshalb denke eine Menge dazu, aber:
        1) hat das nix mit dem Thema hier zu tun
        2) ist mit meine Zeit für solche – pardon – m.E. eher hirnwixenden Diskussionen zu schade
        3) gibt es viel dringendere Probleme wie z.B. die satanische NWO.

        In diesem Sinne:
        Habe die Ehre!

        So ziehen SIE mich NICHT in nutzlose Diskussionen.
        War aber ein netter Versuch! (grins frech)

      • Conrath // 12. März 2017 um 17:45 //

        @Deutscher/Franzose

        Na da geht es doch schon los, lieber Deutscher oder Franzose, oder und in Frankreich aufgewachsen, jetzt im Exil, Sie sind also ein moderner Mensch, nicht fest an einem Ort klebend, gut man sucht sich das nicht immer aus. Aber irgendwie haben Sie ‚Wichsen‘ falsch verstanden, das entlastende alltägliche Wichsen geschieht deutlich anders, als Gehirnnutzung (= Wichsen?). Wenn Sie in der Schule oder am Arbeitsplatz ‚gehirnwichsen‘, hat das keine negativen Folgen für Sie, im Gegenteil, kann Ihren Erfolg sogar absichern. Hingegen kann das Entlastungswichsen am falschen Ort schon einige Probleme bereiten.

        Also lieber alles schön an seinem natürlichen Ort/ Zusammenhang lassen.

        Und ja, wenn ich Ihren festen Glauben an die NWO nun erschüttere, dann bin ich ein Ungläubiger oder NWO-Glaubens-Skeptiker, komme noch in die NWO-Hölle usw…

        Nein, manche blöden Reichen haben sich das Sponsoríng dieser modernen Märchen echt was kosten lassen, so wie damals der Kathedralenbau und Sie sollten sich nicht durch NWO-Ketzter, wie Kustos oder mich, vom guten, NWO-gestifteten, Glauben abbringen lassen. Wenn das Mehrere, oder gar Viele tun würden, wäre ja bald mehr Zeit vorhanden, echte Gesellschaftskritik zu durchdenken, nein das geht nicht, also glauben Sie brav weiter.

    • hubi stendahl // 11. März 2017 um 16:44 //

      @conrath

      Zitat:
      „Wie die 68-iger es wollten?

      Wirklich, diese Generation kam ja auch nicht aus dem Nichts, sie ist bei Ihnen zu einem Feindbild zusammengeschnurrt, aber wenn Sie nur an ein Leben glauben und dann oberflächlich genug sind, in der Frage der Zusammenhänge Aller mit Allem, dann sind die 68-er eben Erst- und Endverursacher mit weiteren solchen End- und Erstverursachern, eine einfache Welt
      (-anschauung).“

      NEIN DANKE!?

      Ziemliches dickes Brot mit ziemlich dünnem Belag. Es muss ja nicht immer Nutella sein.

      Wie wär´s mit einer allgemein verständlichen Auseinandersetzung mit der Sichtweise des Autors? Nein Danke! War das nicht der Terminus ante quem der 68er, der vor dem Steinewerfen kam? Schließlich hatten alle ein Programm.

      „…eine einfache Weltanschauung!“

      Dann mal los. Fangen wird beim reformistischen Geist der Nachkriegszeit oder besser gleich Ende des 19th Jahrhunderts bei der Fabian Society an?
      Erste Ansätze wären auch bei den ersten großen Umsiedlern der britischen Auswanderer nach Amerika zu finden, die im Verlauf der Geschichte zu den Rockefellers und Warburgs mutierten. Vergessen wir nicht, dass diese Bewegungen, die später in den 68igern mündeten, keine nationalen waren, sondern sich im gesamten Westen verbreiteten.

      Und dass das Ergebnis heute live von uns betrachtet werden kann, ist kaum zu leugnen. Was also hätte ein Ingenieur – Kollege oder besser gleich Sie selbst besser schreiben müssen, bzw. auf welchem geschichtlichen Anlass hätte er denn Bezug nehmen müssen?

      Wenn er den 68ern die aus dem Ruder geratenen „Antidiskriminierungsgesetze“ überzogene, freiheitsentziehenden „Verbraucherschutz“, mit grünen, roten und sonstigen Farben auf Lebensmittelverpackungen“ vorwirft und „das Essen mittlerweile genauso wie die Sexualität, die Literatur, die Schule und die Justiz politisiert wurden, auf wen hätte er Bezug nehmen sollen? Wahr ist es doch oder?

      Auf Jim Knopf, dem kleinen farbigen Baby, dass per Postpaket in Lummerland ankam und Lukas dem Lokomotivführer, der den kleinen Negerjungen in Lummerland an die Hand nahm?

      • Conrath // 11. März 2017 um 17:52 //

        Lieber Hubi,

        ja, so wird es was.

        Diese ganze Mischung hat das Leben und Treiben der 68-mitbestimmt, ich wehre mich nur gegen die Verengung eines Einzelfaktors, der ist zwar dick und deutlich fett zu sehen, ich bestreite ihn nicht, ergänze nur, diesen zu der sonstigen wilde Mischung. Ich habe, altersmäßig gerade noch am Rande aufwachsend, das mitbekommen, das Lebensgefühl war vielfach bestimmt, die Jesus-People im Essener Hauptbahnhof konkurrierten mit den orangenen Hare-Krishna Leuten. Ein sehr starker Zug, von den Amish bis zu den Rockefellers war/ ist calvinismusgeprägt. Das wissen wir zwar bereits seit Max Weber, aber es stimmt eben immer noch, bis auf den heutigen Tag. Die Fundis sind meistens Evangelikale oder eben Thoragläubige. Untereinander verstehen sie sich besser, als alles andere in ihrem gemeinsamen Horizont. Und die 68-iger, natürlich überall in der westlichen Welt, übrigens bis in den Trikont und Nordafrika hinein, Gaddafi war immer auch ein Hippie, neben dem großen Talent zur Einigung Afrikas und zur Abwehr des Petrodollars, jedenfalls lebten die hiesigen 68-iger sehr stark im Widerspruch Hippiekultur und evangelische Moralbasis! Ob Ulrike oder Rudi, die Revolution in DE, war stets eine reformatorisch geerdete. Das zu sehen ist recht einfach und diese ganzen Umerzieher, auch der Frankfurt-Kern, mussten, wie ein Segler vor starkem Wind, sehen, dass sie die eigentlichen Kräfte erfassen konnten um etwas damit anstellen zu können. Aus sich heraus besaßen sie eigentlich keine eigene Geschichtsmächtigkeit, waren einfach zu blass, das ist meine Grundüberzeugung.

        Und deswegen würde ich Ihre Sicht auch nie völlig zurückweisen, sie stimmt, ist aber weniger wirkmächtig gewesen, jedenfalls in der Zeit der Systemkonkurrenz von West und Ost.

        Oder noch genauer, die eigentlichen, schwarzen Giftfrüchte, dieser Gehirnwäsche, kamen erst mit einer Verzögerung zum Zuge, erst ab den Mitte-80-iger Jahren, als der KBW und seine Mitstreiter nur noch marginale Splittergruppen waren, setzte sich eine US-gläubige, geschichtsvergessene, Haltung unter den Intellektuellen und Studenten fest. Ich meine ja, es geschah aus purem Mangel und semantischer Unterernährung. Jedenfalls ging der Same der Meinungsstifter und Lenker erst viel später auf und zwar in einer beängstigend langen Konjunktur, von Mitte der 80-iger bis jetzt, also nahezu 30 Jahre, von Tschernobyl bis zum Beginn der Befreiung Syriens 2015 durch die Armee Russlands.

        Und Osteuropa, außer der RF, hat es geschafft, eine Art Sonderdornröschenschlaf hinzubekommen.

        Walesa und der Papst, die CIA in Jugoslawien, alles sieht im Osten aus, wie eine Retrowirklichkeit, gefühlt, bis heute. Wenn man sich anschaut was die Balten so auf die Reihe kriegen oder eben auch seit Jahrzehnten versäumen. Schönes Beispiel von RT, eine Region hat für Fremdenverkehr in Lettland geworben, aber mit fremden Bildern aus Finnland. Ja geht es noch?

        Da liebe ich meine 68-iger älteren Schwestern und Brüder. Das war mehr, als mit Uncle Sam einen nachholenden Nationalstolz zu zelebrieren. Übrigens die Montagswachen und die Dresdenrolle sehe ich als grundständige dialektische Abwehr der gelernten DDR-is an. Es ist zu allererst gediegene Staatskritik, oft laut vorgetragen. Damit mag der GEZ-Westen natürlich nix am Hut haben und sorgt mit aller Macht und Staatsunterwanderung dafür, dass einige verlorene Seelen dort eine viel zu große Bühne bekommen.

        Die Differenz zwischen der noch deutlich skeptischeren DDR-Grundbevölkerung und dem verweichlichten Westen, wird durch die Beförderung der wenigen braunen Ausbüchser, optisch vorsätzlich und propagandistisch vergrößert. Anders gesagt, niemand setzt stärker auf eine kleine Schar von Nationalstolzen, als die Sendezentralen des Staatsrundfunks und Fernsehens. Sie erzeugen eine Realität, auch mit dem NSU-Dauertheater, die es so, im Umfang gar nicht gibt.

        Und warum werden eigentlich so wenige Brandstifter gefasst, es müsste hunderte Prozesse parallel geben, bei den Zahlen. Hilft da der tiefergelegte Gladio-Staat etwas dezent und unsichtbar nach?

        Hmmmm

        Zeugen und weitere Beteiligte zu NSU Vorgängen führen jedenfalls ein sehr gefährliches Leben in DE, das ist statistisch bereits auffällig.

        Ich mag Michael Ende, Danke für das Video

      • Karl Bernhard Möllmann // 12. März 2017 um 09:55 //

        . . .
        ZITAT @ Conrath:
        .
        „Oder noch genauer…“
        .
        Vielleicht „noch genauer“ – aber sicher NICHT genau genug!
        .
        Wenn Conrath schreibt:
        .
        „…Giftfrüchte, dieser Gehirnwäsche, kamen erst … ab den Mitte-80-iger Jahren … setzte sich eine US-gläubige, geschichtsvergessene, Haltung unter den Intellektuellen und Studenten fest.“
        .
        Kann ja sein, daß diese „US-gläubige“ & „geschichtsvergessene“ Haltung sich unter den „Intellektuellen“ erst etwa 70 Jahre NACH dem BEGINN dieser GEHIRN-Wäsche aus den britischen Laboren der menschenfeindlichen PSYCHIATRIE des TAVISTOCK-Institutes in London auf breiter Front DURCHGESETZT hat . . .
        .
        ABER jede Frucht beginnt mit einem winzigen Keimling!
        .
        1913 war DAS Jahr – als in England und den USA zeitgleich die Weichen gestellt wurden – zur Gründung der Federal Reserve (FED) & des GEHEIMEN Tavistock-Institutes der Psychiatrie zur globalen GEHIRN-Wäsche.“
        .
        Der menschliche VERSTAND ist so aufgebaut – daß FALSCHE Daten sich erst DANN auflösen – wenn wir die RICHTIGEN Daten exakt so sehen, wie sie wirklich sind.
        .
        Daher braucht GEHIRN-Wäsche zwangsweise FALSCHE Daten – also fette LÜGEN – mit der Wahrheit kann man GEHIRN-Wäsche NICHT betreiben!
        .
        RICHTIGE Daten sind definiert durch einen RICHTIGEN Zeit-Stempel, den genauen Ort, das genaue Geschehen.
        .
        NUR so kann echte Aufklärung jemals funktionieren.
        .
        DAHER reicht einfache schwarz/weiß-Logik meist vollkommen aus.
        .
        Denn haarscharf daneben ist auch vorbei!
        .
        Nur exakte Zeit, exakter Ort, exakter Ablauf des Geschehnisses kann es auflösen – und einer ERKENNTNIS weichen.
        .
        ALLES Andere ist Con(t)ra(th)-produktiv . . .
        .
        if you know, what I mean . . .

      • Conrath // 12. März 2017 um 10:44 //

        @KBM

        Ich bestreite nicht die Existenz und Wirksamkeit der systematisierten Psycho- und Kryptopolitik.

        Historisch ist deutlich zu erkennen, das die Engländer ziemlich viel Geld in Aufbau und Betrieb, der von Ihnen genannten Institute, steckte, übrigens auch schon deutlich vor 1900!, samt Propagandaabteilungen für die Presse, später ab Beginn des Rundfunks, jedem Sender einzeln zugeordnet!

        Und das ist heute nur unzureichend bekannt, bedeutet es doch, die Massenmedien wurden, ab ovo, mit propagandistischer Begleitung gestartet, eine Art von Urschuld und Umkehr der Beweislast für die Faktenkonformität begründend, oder kürzer, Lücken-/ Interessen-/ oder Lügenpresse von Beginn an, aus dem Ei schlüpfend, nicht erst seit Trump oder seid gefühlt, dem Jugoslawienkrieg, hier in DE.

        Es war ein Wettlauf der Propagandisten. Die Amis zogen, soweit ich das überschaue, bald nach, später überholten sie die Insulaner. Die Deutschen bemühten sich redlich, Goebbels erhielt von Edward Bernays, dem Weltprofi mehrfach professionelles höchstes Lob für seine besonderen Leistungen usw.

        Das ist kein Widerspruch, wie Sie ja auch konstatieren, dass Früchte eben immer erst nach Verzögerung, aus dem Samen aufgehen, tja die Natur aber auch, braucht eben Reifungszeit, wir ja auch, als ihre Kinder.

        Konkret vermute ich, dass die reine Existenz des Ostblocks, die Propagandawirkung in DE deutlich abgeschwächt hatten und dann ab 1985, 1990 verstärkt, begann sie sich quasi zu Tode zu siegen, denn das können wir heute ja sehen, die GEZ und die Massenpresse, macht es gerade durch, zerstört sich selber.

        Und die frühe Gehirnwäsche in DE wurde durch die realen Erfahrungen mit dem DR immer noch gut relativiert und konnte nicht viel ausrichten, bei den Fachleuten noch weniger, als bei den durchschnittlichen Kriegsteilnehmern. Erst die Folgegeneration, die den Krieg nur als Kinder erlebt hatte, standen unter dem Haupteinfluss der Gehirnwäschler. Aber sie waren auch eingebettet in die evangelische Antikriegspolitik und die Studentenunruhen, die sich aus Vietnamkritik und Institutionenkritik speiste und eben nur unter dem Einfluss der Programmbeeinflussung standen, welche, wie schon von mir dargelegt, nicht die erforderliche, bestimmende Kraft hatte, kulturprägend zu sein. Das fand, kurioser weise eben erst mit Verspätung statt, in der Phase ‚n a c h‘ dem Anschluss der DDR und der (sichtbaren) Euro Einführung, der ECU war ja lange vorher schon eingeführt, bis heute, bzw. eigentlich bis zu ihrem Gipfelpunkt um 2015 (Beginn der RF-Syrienhilfe).

      • Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 10:58 //

        @Conrath @Möllmann und der @“liebe Hubi“

        Ihre themenferne Diskussion müllt nach meinem Empfinden diesen Blog zu.

        Ihre Beiträge in diesem Faden haben NullKommaGarNix mit dem Thema dieses Artikels zu tun.

      • Conrath // 12. März 2017 um 11:24 //

        Lieber Exilant

        Dann sollten Sie sich doch besonders herausgefordert fühlen und was dagegen tun, besser noch dafür, nämlich für mehr Vielfalt.

        Fangen Sie an, ein Verweis auf Müll ist ein kleiner, sehr bescheidener Anfang, kann aber weitergeführt werden. Trauen Sie sich, schreiben Sie genau das, was nach Ihrer Sicht hier fehlt. Tinte und weißes Papier hält der Blog, auf für Sie bereit, also machen Sie nicht andere dafür verantwortlich, wenn sie noch nicht geschrieben haben oder es Ihnen zu beschwerlich ist, nur ran. Aller Anfang ist ….

        Sie grüßend, von Deutschem zu Deutschem

        Der erste, eigentliche Deutsche war gar keiner, wussten Sie das schon? Wer war es?
        Richtig Charlemagne oder auch Karl der Große genannt, Nebentitel, der Sachsenschlächter, dagegen ist Merkel ein Lamm (religionspolitisch, nicht als Kriegshetzerin und Kriegsverbrecherin), na ja ist sie so auch schon, egal. Und erst der Konflikt der drei Söhne um Karl den Kahlen in der Mitte (später Elsass) brachte dann den Beginn des Reichszusammenschlusses. So weit davon entfernt sind wir heute noch nicht. Scheren die Mehrheiten in DE und FR aus, dann war es das mit der Kriegs-EU-Nato von Herrn Kalergi. Was ‚d e n k e n‘ Sie dazu?

      • Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 11:54 //

        „Dann sollten Sie sich doch besonders herausgefordert fühlen und was dagegen tun, besser noch dafür, nämlich für mehr Vielfalt. “

        Nun, Sie scheinen nicht zu lesen, was andere schreiben, sonst hätten Sie bemerkt, daß ich aus eigener Kenntnis eine Menge Fakten zum Thema dieses Artikel beigetragen habe.

      • Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 20:31 //

        @stendahl

        Offensichtlich übersteigt es Ihr Vorstellungsvermögen, daß ein junger Deutscher in Frankreich zur Schule geht – in meinem Falle ein Jahr lang, um Französisch zu lernen.

        Wenn eine Katze in den Pferdestall geht, wird sie dadurch aber nicht zum Pferd.

        Haben Sie es jetzt begriffen?

      • Conrath // 12. März 2017 um 21:56 //

        @Deutscher

        Warum so bissig?

        Im Pferdestall gibt es auch noch Mäuse, Schwalben, Mistkäfer, Küchenschaben, suchen Sie sich was schönes aus, etwas was zu Ihnen passt.

        Ihr Conradius,

        hatte Sie bereits hellsichtig auf das Pferd ‚Kleiner Onkel‘ gesetzt, als Ihr Beitrag noch nicht freigeschaltet/ lesbar, war, tja, Radar ist/ bleibt Radar, ein 5-silbiges Palindrom.

  3. MutigeAngstfrau // 11. März 2017 um 11:40 //

    Ich hab da einen ganz heißen Tip: Fressen Sie den Dreck einfach nicht, was nicht nur für die Zirbeldrüse gut ist!

    Klar hat man die Ossis vorn und hinten verarscht, was aber heute den Vorteil hat, das weniger von denen im Koma liegen, als von jenen der wohlstandsvermüllten Westbesetzten.

    Und klamottentechnisch? Kreative Entdeckungsreise in den ohnehin bei den meisten überfüllten Kleiderschrank! Mache ich schon lange und habe einschlägige Beweise, nicht als hinterwäldlerisch abgestempelt zu werden 🙂
    Bei dieser Herausforderung der grauen Zellen entdeckt vielleicht noch der eine oder andere, dass Erich Kästner im „35.Mai“ gar nicht so unrecht hatte: Die hintere Schrankwand des Denkens ist herausnehmbar und ganze Welten tun sich auf!!

  4. Deutscher im Exil // 11. März 2017 um 14:36 //

    Ich lebe seit 1999 in der sehr deutschfreundlichen Slowakei mit Unterbrechungen in Ungarn, Serbien und ich bin auch oft in Polen und gelegentlich in der Tschechei.

    Die Lebensmittel und auch die Kosmetik-Produkte, die in diesen Ländern (hier) verkauft werden, sind sehr oft von deutlich geringerer Qualistät als die „West-Ware“ und zudem fast immer teurer.
    Die Waren im „Westen“ sind nicht nur meist deutlich besser, sondern aich 15-30% billiger und die Auswahl ist erheblich besser.

    Hier muß man Dinge kaufen, wenn es sie gibt, nicht wenn man sie will. Vieles gibt es gar nicht oder nur extrem selten.

    Darum fahre nicht nur ich, sondern praktisch alle meine Freunde und Bekannten und viele meiner Mitarbeiter regelmäßig nach Hainburg oder in den Raum Wien, um dort einzukaufen. Von Preßburg aus sind es ja nur ca. 7 km bis Hainburg, da fährt alle Stunde sogar der Stadtbus.

    Ein extremes Preisbeispiel innert einer Woche ermittelt für eine Packung mit 8 Stück einer Rasierklinge (5 Blätter) eines bekannten US-Herstellers bei absolut identer Packung:
    – in Berlin bei DM Markt: € 13,95
    – in Hainburg/Donau bei Bella: € 26,95
    – in Preßburg bei Billa (Rewe): € 32,95

    Wobei in AT Lebensmittel generell zwar von hoher Qualität sind, aber preislich um 10-25% über der BRD liegen. Fast der gesamte Lebensmittel-Handel in AT wird von 4 deutschen Konzernen kontrolliert.

    In der Visegrad-Staaten PL, CZ, SK, HU gibt es ferner noch Tesco, aber die sind von lausiger Qualität bei unverschämten Preisen (oft das Doppelte von AT), in SK gibt es noch Carrefour, aber die aind auch nicht besser.

    • Danke sehr! Auf diese Unterschiede in der Qualität und vor allem in den Preisen mußte unbedingt mal hingewiesen werden. Es wäre zu wünschen, daß noch mehr Leute mit weiteren Beispielen darauf hinweisen. Damit nicht am Ende noch irgendjemand den Unfug aus dem Artikel glaubt, daß die Hersteller NOCH MINDERWERTIGERE Zutaten für ihre Produkte verwenden müßten, um die Preise SENKEN zu können. In dem Zusammenhang hätte der Autor des Artikels doch mal erklären müssen, warum die GESENKTEN Preise fünfzehn oder zwanzig Prozent TEUERER sind als das exakt gleiche Produkt mit dem nicht gesenktem Preis in Deutschland.

      Niedrigere Preise in Deutschland könnten natürlich einen Grund darin haben, daß den meisten Herstellern der Unterschied zwischen einem arithmetischem Mittelwert und dem Median durchaus bekannt ist und die Preise darum den tatsächlichen Einkommen der Kunden angepaßt werden. Aber bei der vielen Luft in den Preisen der Markenware wäre verwunderlich, wenn deswegen geringerwertige Zutaten verwendet würden. Das macht es umso seltsamer, daß angeblich geringerwertige Zutaten in den Produkten für die osteuropäischen Märkte verwendet werden. Nicht berücksichtigt wurde dabei wohl, daß es solche Unterschiede und zwar nicht zu knapp auch innerhalb Deutschlands gibt. Weil die Produkte nämlich an möglichen Zielgruppen getestet werden und das kleinräumiger als von Land zu Land.

      Das Problem ist also ein eingebildetes. Aber da, wo der Autor des Artikels eine Lösung sieht, da entsteht gerade ein großes Problem. Es soll bitteschön auch keiner glauben, daß das Internet einen gemeinsamen Markt geschaffen hätte. Es wäre schön, wenn es so wäre. Aber gerade innerhalb der EU ist Geoblocking, insbesondere das Ausschließen von Deutschen aus den Webshops in anderen Ländern, mittlerweile gang und gäbe.
      Ranma

      • Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 08:29 //

        Die Gründe für Unterschiede in Preis und Qualität liegen sicher nicht in den Zutaten und auch nicht bei den Herstellern, sondern fast ausschließlich im stark monopolisierten Handel und in diesen Faktoren:

        1) Der Wettbewerb bestimmt den Preis und der Wettbewerb ist nirgends auf der Welt so hart wie in de BRD. Beispiel: Wallmart aus USA hatte vor ca. 20 Jahren versucht, in der BRD Fuß zu fassen und ist total gescheitert. Nach dem Verlust von einigen Milliarden hat man sich geschlagen zurückgezogen.

        Andererseits mischen die Vertrieb-Systeme von ALDI und Lidl schon lange andere Länder und Kontinente auf und lehren den dortigen Oligopolen das Fürchten besonders in: UK, AUS und jetzt auch den USA.

        2) Die Produkt- und Markt-Unkenntnis der Kunden wird schamlos ausgenutzt vom Handel.

        Beispiel Weine, wo Marken keine Rolle spielen: Was besonders Tecso und Carrefour in den Visegrad-Ländern anbieten, ist sehr oft einfach nur Müll, den sie in der BRD, in CH, AT oder F nicht verkaufen könnten. Und zudem zu extremen Preisen.

        Da wird offensichtlich erwartet, daß postsozialistische Kunden Höchstpreise für minderwerttige Qualitäten bezahlen, nur weil die Waren aus Frankreich oder Italien stammen.

        Zur Erinnerung: Die braunen wie die roten Sozialisten hatten den Menschen ja sogar die Kultur des Essens genommen in ihrem kollektivistischen Wahn. Das ist überall gelungen bis auf Ungarn.

        Und es hatte ja auch in der SBZ ein paar Jahre gedauert, bis man z.B. die Gastronomie in Thüringen oder Sachen besuchen konnte. Ich war selbst in den 90-iger Jahren oft in Neufünfland. Nur ging durch die Vermischung eines Volkes dort alles viel schneller als in den Visegrad-Staaten.

        In SK ging es erst mit dem EU-Beitritt los mit der „Entnazifizierung“ vom roten Sozialismus und damit auch mit dem Warenangebot, in Polen ist das Angebot m.E. noch heute geringer als in den anderen Ländern, weil man eben aus Danzig oder Posen nicht mal schnell über die Grenze fahren kann wie in Preßburg oder Györ. Berlin ist halt viel weiter weg als Wien.

        3) Fehlende Nachfrage wegen Ent-Kulturisierung durch Sozialismus

        Die Kultur-Zestörung durch den Sozialismus wirkt hier bis heute nach. Erst seit 4-6 Jahren gibt es eine einigermaßen akzeptable Gastronomie und viele Produkte werden praktisch überhaupt nicht angeboten: z.B. geräuchert Forellen, guter Käse aus F oder ES fehlen komplett, alle Fleischwaren hier sind ungenießbar – außer natürlich HU-Salami, aber auch hier ist es so: die gute Pick gibt es nicht (außer in der Metro), angeboten werden gelegentlich meist minderweritige Waren anderer Marken.

        Auch die heimische Wein-Produktion in CZ oder SK (nicht HU) beginnt gerade erst, akzeptabel zu werden. Jedoch typisch: das mit Abstand beste Weingut in SK ist in deutschen Händen durch familiäre Bande: Egon Müller / Ruwer (eines der weltbesten Riesling-Güter) hat sich am alten Weingut der Familie seiner Frau beteiligt im ungarischen Teil der Slowakei (Gebiet Komarom / Komarno, das niemals slawisch war, eines der Kriegsverbrechen der Briten, diese ur-ungarische Land den Slowaken zuzuschlagen).

        Chateau Bela produziert also mit dem alten deutschen Know-how (guter Wein ist wie englischer Rasen: 300 Jahre Erfahrung und es wird gut) und exzellenten Lagen am Nordrand der pannonischen Tiefebene bei Sturovo Spitzenweine, die alleridngs auch € 15-20 kosten und es Wert sind. Übrigens wunderschön zum Übernachten, ein großartiges Schloß.

        4) Unterschiede in heimischen Produkten

        Es gibt in SK, HU und SZ ein paar heimische Hersteller, die recht bis sehr gute Produkte produzieren. Ein Teil davon ist in der Hand deutscher Eigentümer, produziert aber selbständig und gut.

        Ein Beispiel: Hubert-Sekte (gehört zu Oetker) sind im Preis- Qualtäts-Verhältnis exzellent, verwendet slowakische Grundweine.

        Ebenso ist das auf Märkten angebotene Obst und Gemüse aus HU und SK von Spitzen-Qualität. Die Tomaten sind Weltklasse und weit besser als der Müll aus Holland oder Spanien.

        Ich freue mich jedes Jahr auf die frischen Tomaten, Erbeeren, Himbeeren und Kirschen, die man hier kaufen kann. Sowas gibt es „im Westen“ nur selten und nur zu extremen Preisen.

        Leider bietet z.B. Lidl in SK überwiegend polnische Lebensmittel an, wohl weil Zott oder Milbona ein paar Cent teurer sind als Pilos (PL). Die polnischen Produkte sind überwiegend schlecht bis Müll. Ich kaufe keine polnischen Waren mehr.

        Übrigens ist das Angebot in der Metro in SK ähnlich schlechter und teurer als z.B. in Wien. Darum fahre ich ca. alle paar Monate nach Wien zum Großeinkauf.

        Der Naschmarkt ist wie das Paradies zur relativ gesehen Essens-Wüste der vom Sozialismus geknechteten Länder.

        Und die SED sitzt mit nur geändertem Namen noch immer im Reichstag – für mich ein unvorstellbares Verbrechen. Auch deshalb bin ich ausgewandert, um diese Verbrecher nicht noch mit meinen Steuern bezahlen zu müssen, nachdem die mich >30 Jahren lang eingesperrt hatten.

      • Karl Bernhard Möllmann // 13. März 2017 um 13:25 //

        . . .
        WER im Handel überleben will – der liefert die MINIMAL erforderliche Qualität – zum MAXIMAL möglichen Verkaufs-Preis.
        .
        WER hier zu GUTE Qualität liefert – scheitert am zu hohen Preis – und damit an der Konkurrenz.
        .
        WER zu HOHE Preise verlangt – scheitert ebenfalls an der Konkurrenz – die es dann eben billiger kann.
        .
        WENN es einfach so läuft OHNE STAATLICHE MANIPULATION, bleibt am Ende derjenige übrig – DER GENAU die gewünschte Qualität liefert, zum unschlagbaren Preis – WEIL ER VOM EINKAUF ÜBER LAGERHALTUNG, VERTEILUNG & ABRECHNUNG TOP ORGANISIERT IST & TOP GESCHULTE MITARBEITER HAT, DIE GERNE & GUT ARBEITEN.
        .
        Wenn Sie’s NICHT glauben – gehen Sie einfach mit irgendeinem Artikel auf die Wochen-Märkte in Ihrer Gegend – und prbieren Sie’s aus . . .
        .
        DA werden Sie geholfen . . . !

  5. Bei YouTube gibt es den Kanal wocomoCOOK mit der schon etwas älteren Serie „Zu Tisch bei …“, die wunderbar aufzeigt, was Europa ausmacht, nämlich die kulturellen und kulinarischen Unterschiede. Normale Menschen, die nach traditioneller Art und Weise sinnvoll leben und nicht auf die Idee kommen würden, den ganzen Tag ein Smartphone zu streicheln.

    Die Völker Europas dürfen niemals akzeptieren und zulassen, das ein paar alte Männer mit grossen Allmachtsfantasien und kurzem Gemächt samt ihren links-grün durchsifften Helfershelfer in der Politik, der Justiz und den Medien das alles zerstören.

    https://youtu.be/RFNln2W5z7o

  6. Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 10:16 //

    „Eine Marke ist ein Qualitätsversprechen“ schreibt der Autor.

    Der Autor hat noch nicht kapiert, wozu Marken geschaffen werden: Allein, um höhere Preise durchzusetzen.

    In vielen Bereichen sind die Qualitäten und vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis von Marken deutlich schlechter als das von NoNames.

    Drei Beispiele:

    Gute Rasierklingen gibt es von DM als eigenmarke zu weniger als die Hälfte dessen, was die große(n) Marke(n) verlangen, deren Reputation allein auf Werbung basiert, aber NICHT auf überlegener Qualität. Preise siehe mein erster Post zum Thema oben.

    Noch drastischer sieht man es bei Champagner: Ein Moet Chandon oder ein Veuve Cliquot ist 200-300% teurer als Winzer-Champagner, die oft sogar von besserer Qualität sind. Mit Metternich ist es ähnlich. Die meisten deutschen Wintersekte sind viel besser als die Marken, weil sie bessere Grundweine haben und nicht den ordinären Grünen Veltliner-Mist aus dem Weinvierteil.

    Der Käse großer Marken ist überwiegend „Käse“ im übertragenen Sinn. Wirklich guter Käse ist unter Marken i.a.R. nicht zu finden.

    Ich sehe in den großen Marken mehr Beschiß der Dummgläubigen als Vorteile – und ich bin seit >30 Jahren erst im Handel dan dann im IT-Service für den Handel tätig und kenne daher einige Märkte sehr gut.

    • hubi stendahl // 12. März 2017 um 11:44 //

      Deutscher im Exil

      „Der Autor hat noch nicht kapiert, wozu Marken geschaffen werden: Allein, um höhere Preise durchzusetzen.“

      In einer Konsumwelt, in der es kaum mehr nützliche Innovationen gibt, ist das MARKE-ting die wichtigste Voraussetzung, um den Menschen zu „zwingen“, am Geldkreislauf teilzunehmen, obwohl sie ein Produkt häufig nicht benötigen. Wir leben also in einer Gesellschaft, in der die Gehirnwäsche mittels Marketing der Überlebensgarant für die Konzerne darstellt.

      Damit das so bleibt, agieren die Konzerne auf beiden Hochzeiten:

      Das Original-Produkt ist teurer als ein No Name Produkt, weil die Konzerne, die ja auch die No Name Produkte in aller Regel herstellen, eine Mischkalkulation zur Auslastung ihrer Produktion durchführen. Dass dabei die No Name Produkte genauso gut oder besser sind ist falsch, zumindest meistens.

      Beispiel: Zentis und ihre Marmeladen. Hier werden eigens für Aldi (Grandessa) und andere Discounter Früchte aus II. oder gar III.Wahl eingebracht und die Premium Ware bleibt dem Original Produkt vorbehalten. Das kann man tausendfach Andernorts beobachten. Ab und an sind Produkte aber tatsächlich identisch.

      Inwieweit der Gesundheitsaspekt (Inhaltsstoffe etc.) eine Rolle spielt, steht dabei auf einem anderen Blatt.

      Diese billigen Produktplacements dienen also ausschl. der Marktmacht der Konzerne und sollen kleine und mittelständische Unternehmen schwächen oder ganz vom Markt drängen. Was ja auch prima funktioniert.

      • Conrath // 12. März 2017 um 12:36 //

        @Hubi & Deutscher

        Was tatsächlich gesehen werden kann, etwa in der Entwicklung des Groß- und Einzelhandels, ist doch die fortschreitende Konzentration. Nehmen wir als ein aktuelles Beispiel den Drogerie-Allessortimenter Müller. Erst vor wenigen Jahren angetreten, nun alle kleinen Schreibwaren und Spielzeugfachgeschäfte niederkonkurrierend in DE, später in der EU. Meine kleineren Töchter quengeln jedes Mal zu einem Besuch dort, gegenüber dem Internetkauf können die Kunden das Großsortiment sehen, anpacken und sinnlich bestaunen, es kostet mich manche Stunde Wartezeit (nein wir kaufen auch woanders, wer aber eigene Kinder hat, weiß wie Mädchen solchen Flitterkram mögen, zum Glück zeitlich begrenzt).

        Oder die Gründung der beiden Aldi Brüder, knapp 10 Lebensmittelgroßhandelskonzerne, die von DE ausgehend, Europa beherrschen und zwar neokolonial, was bedeutet, die einheimischen Konkurrenten werden unaufhaltsam verdrängt. –

        Leider ist das die schiere alltägliche Normalität schöpferischer Schumpeterzerstörung, verbunden mit Kundenverarsche, weil die Qualität verlässlich nichts mit Verpackungen, Versprechen, Namen und Bildchen zu tun hat, nichtmals die realen Füllmenge. Und gleiche Namen/ Marken oder umgekehrt, rein gar nichts mit der kaufbaren Realität zu tun haben, wenn es keine vernünftige Verbraucherpolitik mehr gibt, wie denn auch, wenn wir von Lobbykraten regiert werden?

        It’s the economy, stupid.

  7. Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 12:05 //

    @stendahl

    Ihre Annahmen und Schlüsse sind in mehrerer Hinsicht falsch, wobei Ihr Zentis-Beispiel durchaus stimmen mag, aber das ist eh bestenfalls Mittelklasse auch als Marke. Ich gehe davon aus, daß ich durch meinen Beruf in vieler Hinsicht bessere Einblicke dahinter habe als der normale Konsument:

    1) Marken gab es schon vor >100 Jahren. Nivea ist eine der ältesten. Marken haben also rein gar nichts mit Ihrer gesättigten Konsumwelt zu tun. Das ist Pipi-Langstrumpf Denken.

    2) Falsch ist, daß fast alle oder die meisten NoName Produkte von den Marken-Konzernen stammen. Das war mal eine Zeit lang so, ist aber schon lange nicht mehr gültig. Entweder haben Händler eigene Werke (Aldi Schokolade von der Tochter in Berln) und dafür Eigen-Marken oder Hersteller zweiter oder dritter Größe liefern gegen die großen Marken (DM Rasierklingen aus USA). China lassen wir mal außen vor.

    3) Ihre Idee der Mischkalkulation ist ebenfalls reiner Quatsch, wieder Pipi Langstrumpf. Marken sind teurer im wesentlich,
    a) um bessere Preise zu erzielen und das nach Abzug der Kosten lt. b)
    b) und um die erheblichen Werbe- und Marketing-Kosten reinzuspielen.

    Mir scheint, Sie gehören zu den vielen Forenschreibern, die es wie Politker und die Journaille halten, aber NUR DIE haben das Recht, über Dinge zu schreiben/reden, von denen sie keine Ahnung haben.

    Ich habe nicht die Absicht, in Ihre Dauer-Diskussionen einzusteigen. Meinen Fakten-Beitrag habe ich geleitet. Denken Sie sich Ihre Welt, wie Sie möchten!

    • Conrath // 12. März 2017 um 20:08 //

      @Deutscher in Frankreich

      Was haben Sie gegen die Marke ‚Pippi Langstrumpf‘? Ihre Ergänzung bestand doch jetzt nur in dem Hinweis auf die gestiegenen Marketing und Markteinführungskosten und Sie mögen ja in der Branche tätig sein, aber weswegen sind Hubis Argumente nichts wert, dass müssten Sie doch an den Argumenten, nicht an Hubi verhandeln, den Sie doch vermutlich gar nicht näher kennen? Und was haben Sie gegen semiprofessionelle Forengespräche? Warum sollten die denn mit den Lobbypolitikern vergleichbar sein, vergleichbar schlecht? Ich denke, was Fachwissen betrifft, werden die meisten Foren, wenn es nicht reine Schrei- oder Tolkinbuden sind, mit der Expertise der meisten Politiker gut mithalten können, also argumentieren Sie das doch und ziehen Sie sich nicht beleidigt zurück.

      • @Conrath:

        Mit der Expertise der Politiker mithalten wollen. Damit qualifizierst du Geolitico zur reinen Schrei/Tolkinbude ab! Dennoch sind es meine Kommentare, die manchmal der Moderation zum Opfer fallen. Da kann man eigentlich garnichts besseres tun als sich von hier zurückzuziehen.
        Ranma

      • Conrath // 13. März 2017 um 09:00 //

        @Ranma

        Logisch war das nicht. Wollen Sie denn die (mittelmäßig bis geringe!) Expertise der Politiker unterbieten? Können Sie Texte nicht in ihrem inneren Bezug lesen? Die darin enthaltene Relativbestimmung behandeln Sie nämlich als einen Absolutvergleich von mehr und weniger! Hallo?

        Ich bin mir sicher, dass die meisten Laien, erhalten sie die nötigen Informationen anschaulich, mindestens so gut entscheiden können, wie die Politiker, also doch eher etwas besser(!), das meint ‚mindestens‘ in diesem Zusammenhang. Dazu müssen Sie aber auch lesen können/ wollen, Ranma. Und dann beleidigt aus dem Forum gehen? Mit guten Argumenten und mit Übersicht, beginnt doch erst die politische Arbeit, nicht mit Meinungen und voreiligen Zuschreibungen.

        Sie grüßend

  8. Deutscher im Exil // 12. März 2017 um 20:24 //

    @Conrath

    „Pipi Langstrumpf“ sagte: Widewitt ich denk mir die Welt, wie sie mir gefällt“ (oder so ähnlich). Diese Kenntnis hatte ich als zur Allgemeinbildung gehörend vorausgesetzt. Tut mir leid, wenn ich Sie überschätzt hatte.

    Es ist heute sehr beliebt, die Fakten zu ignorieren und sich eine Schein-Welt zu erdenken. Ich liebe die Wahrheit und Fakten.

    Sodann: Ich habe meine Fakten und Argumente genannt, habe aber kein Interesse an sinnfreien Diskussionen mit Ihnen. Dafür habe ich zu viel Foren-Erfahrung, um darauf reinzufallen.

    • Conrath // 12. März 2017 um 20:42 //

      @Deutscher

      Danke dass Sie dennoch zurückschreiben und mich nicht blöde sterben lassen. Aber im Ernst, darauf reduzieren Sie doch diesen grandiosen, modernen Entwicklungsroman, für Kinder und alle Erziehenden, nicht wirklich, nur auf diese kleine Sentenz? Pippilotta steht doch nicht nur für postfaktisches Verdrängen!

      Pippi ist mehrdimensional, keine simple Phantastin, da lesen Sie aber noch Mal nach oder schauen es sich an. Ihr Vater etwa, wie viele sozial benachteiligte Kinder, damals in der Industrialisierung Schwedens, war da und war nicht da. Lindgren bekommt es hervorragend hin, dieses Paradox humorvoll und kindgerecht durchzuhalten. Die Papawunschphantasie wird in seltenen Momenten durch den auch physisch erscheinenden Vater, physisch in der Logik der Geschichte, unterbrochen, wie im wirklichen Leben, sie ist gerade keine Vollwaise, aber fast und ihre Welt, die sie sehr gut beobachtet und liebevoll ergänzt, ist keine Phantastik, sondern ihre lebbare Innenwelt, Kinder kapieren das.

      Wenn Sie dem geflügelten Wort anhängen, Ihr Zitat und das mit einer Lindgreninterpretation verwechseln, na ja, dann würde Pippi Sie jetzt auf Ihrem Pferd reiten lassen oder auf den Kleiderschrank setzen, Pippi ist nämlich stark, eine mutmachende Geschichte für Kinder, die es nicht immer leicht hatten und für die anderen mit, gegen Exklusion vorbauend, damals revolutionär.

      Sie grüßend, auch von Herrn Nilsson

  9. @Conrath:

    Niemand will die Expertise der Politiker unterbieten. Falls das überhaupt möglich sein sollte. Vielmehr wollte ich sagen, daß es dem Exilanten wie vielen anderen und auch mir peinlich wäre sich mit Politikern zu vergleichen. Das macht es dann geradezu beleidigend, wenn man von anderen mit Politikern verglichen wird. Dazu ist bestimmt keiner hier, also warum sollte man sich das antun?

    Das heißt nicht, daß ich mich von hier verabschieden wollte. Das käme einigen Nichtdenkern hier gerade recht. Ich bin hier, um unbequem zu sein. Außerdem auch weil ich nicht genügend Disziplin aufbringe, um ein niedrigschwelliges Diskussionsangebot auszuschlagen. Das merkst du schon daran, daß ich nichtmal dich ignoriere, obwohl auch ich schon lange genug im Netz unterwegs bin, um eigentlich nicht auf deine Kommentare einzugehen.
    Ranma

  10. Deutscher im Exil // 14. März 2017 um 08:27 //

    @Ranma
    Sehr schön formuliert!

    „Niemand will die Expertise der Politiker unterbieten. Falls das überhaupt möglich sein sollte“
    Das ist kaum möglich!

    „…es dem Exilanten … und auch mir peinlich wäre sich mit Politikern zu vergleichen“
    Jau, das wäre viel mehr eine böse Beleidigung als nur peinlich!

    „Ich bin hier, um unbequem zu sein.“
    Dito!

    „…um eigentlich nicht auf deine Kommentare einzugehen.“
    Das hatte ich geschafft. 🙂

    Meist sind auf Blogs und Nachrichten-Seiten die Kommentare viel inhaltsschwerer als die Auswürfe der Artikel-Schreiber.

    Nicht so hier!

    Und das ist mehr meine Kritik an den hier notorischen Kommentatoren mit ihren oft themenfremden und trollähnlichen Diskussionen als das große Lob für besonders geistreiche Artikeln.

    • Conrath // 14. März 2017 um 08:49 //

      @Ranma & Deutscher

      Feiert doch nicht Euren Mut schon vorher, sondern wendet ihn an! Ihr erwärmt Euch an Vorstellungen, das mag entlasten, ist aber im Kern unpolitisch.

      Warum?

      Ganz einfach, weil sich dann das Gefühl einstellt und das täuscht dann erheblich, schon der Entlastungshass würde irgendetwas bezwecken, das tut er nicht, oder nur im Sinne der Gegner.

      Und Hochmut kommt vor dem Fall, das gilt auch und gerade im poltischen Diskurs.

      Wer ernstgenommen werden will, der sollte auch andere nicht völlig pauschal behandeln, jedenfalls nicht nur. Wenn ich von Politikdarstellern spreche, dann von der Mehrheit, die sich dort findet.

      Es gibt auch andere Politiker und mancher will aus der Nummer aussteigen, hat vielleicht schon die Faxen dicke, vom Kriegsvorbereiten und ´Dauerlobbyismus, also differenziert bitte und feiert Euch nicht so unkritisch selber.

      Wer auch ohne politische Feindbilder auskommt, dieses Feinddenken durch echte Kritik ersetzt, die auch eine fehlende Person noch als Person respektiert, kommt weiter, erheblich weiter!

      Die anderen gefallen sich als Schreihälse und kommen nicht mehr zum Konkreten, das ist täglich überall zu beobachten. –

      Danke

      • Deutscher im Exil // 14. März 2017 um 09:29 //

        Gefährlicher als die Relativierer, wie Sie einer sind, sind nur die Verschweiger, denn Verschweigen ist die übelste Form der Lüge!

        „Die anderen“ (siehe oben), das sind fast alle Politiker!

        Ausnahmen sind mit keine bekannt, denn die werden vorher in den Parteien aussortiert.

  11. Conrath // 14. März 2017 um 10:01 //

    @Deutscher

    Also gibt es Politiker, sie werden aussortiert, richtig. Also habven wir gemeinsam schoin etwas verstanden. Und die Ausrichtungen der parteien, in denen die abweichenden aussortiert werden, sind dann eben undemokratisch, oder? Und bitte gewöhnen Sie isch diese personalisierende Kritik ab und bemühen sich dafür um gute sachliche kritik, vor der haben die Machtarschlöcher nämlich echte Angst und da wollen Sie doch nicht kneifen, wollen Sie nur mit weichen Bällen auf diese Systematiker zielen, mit der Schaumstoffkeule bloßen Fühlens?

    Die hat die andere Seite doch schon eingerechnet, auch die härteren gewaltkeule, jeder der unspezifisch Gewalt anwendet, spielt diesen manipulateuren in die Hände, oder vor den Fuß, beim Fußballspiel.

    Ich relativiere nicht, sondern denke in Argumenten, lieber Deutscher!

    Ich Sie auch

  12. Conrath // 14. März 2017 um 10:04 //

    Fehler korrigiert

    @Deutscher
    Also gibt es Politiker, sie werden aussortiert, richtig. Also haben wir gemeinsam schon etwas verstanden. Und die Ausrichtungen der Parteien, in denen die Abweichenden aussortiert werden, sind dann eben undemokratisch, oder?

    Und bitte gewöhnen Sie sich diese personalisierende Kritik ab und bemühen sich dafür um gute sachliche Kritik, vor der haben die Machtarschlöcher nämlich echte Angst und da wollen Sie doch nicht kneifen, wollen Sie nur mit weichen Bällen auf diese Systematiker zielen, mit der Schaumstoffkeule bloßen Fühlens?

    Die hat die andere Seite doch schon eingerechnet, auch die härteren Gewaltkeule, jeder der unspezifisch Gewalt anwendet, spielt diesen Manipulateuren in die Hände, oder vor den Fuß, beim Fußballspiel.

    Ich relativiere nicht, sondern denke in Argumenten, lieber Deutscher!

    Ich Sie auch

Kommentare sind deaktiviert.