Behalten Sie Ihr Geld in der Hand!
Behalten Sie Ihr Geld in der Hand!

Behalten Sie Ihr Geld in der Hand!

Euro-Scheine © Karin Lachmann Euro-Scheine © Karin Lachmann
Die Bargeldabschaffung schreitet voran. Die Folge ist ein massiver Verlust an Freiheit und Selbstbestimmung. Lassen Sie sich Ihr Geld nicht aus der Hand nehmen!

Stellen Sie sich vor, Sie könnten ab morgen nicht mehr zum Geldautomaten gehen, 100 Euro in bar abheben, um damit die Dinge des täglichen Bedarfs zu bezahlen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten selbst beim Bäcker nur noch mit Karte zahlen und zuhause keinen Sparstrumpf für die Enkel verstecken: Sie wären der ideale gläserne Bürger, auf dessen Geld die Banken bzw. die Politikakteure durch entsprechende Anweisungen einfach und immer zugreifen können. Etwa zur Finanzierung klammer Banken in Südeuropa.

Als „Modernisierungsverlierer“ stigmatisiert

Ihre Freiheit wäre dadurch massiv eingeschränkt. Denn Sie hätten keine Möglichkeit mehr, sich ihr eigenes Vermögen vom Konto auszahlen zu lassen. All Ihr Erspartes wäre gefährdet. Sie wären gezwungen, mit Karte oder Handy zu bezahlen. Nichts klimpert in Ihrer Geldbörse.

Diesen Zustand nennt die Altpolitik bargeldlose Gesellschaft und sie begründet ihn mit der angeblichen Eindämmung der Schwarzgeldmafia, des Terrorismus (der weiterhin über die unkontrollierten Grenzen einsickert) oder schwammig mit dem modernen Zeitalter. Wer das kritisiert, wird als „Modernisierungsverlierer“ stigmatisiert und als ewiggestrig diffamiert.

In Schweden wird derzeit der Weg beschritten, den die deutschen Altparteien noch vor sich sehen, dort wird der Bargeldverkehr Stück für Stück eingedämmt, natürlich mit reichlich Lobeshymnen.[1] Dass die Nachahmung schwedischer Verhältnisse jedoch nicht immer gut ist, beweisen die Themen Migration und Genderismus, aber derlei reale Auswirkungen haben waschechte Ideologen ja noch nie gestört. „Vorreiter“ nennen es linksgrüne Bargeldabschaffungsforderer und wollen einen Gaul besatteln, der in naher Zukunft schon halbtot am Boden liegt.

Studenten im „Versuchslabor“

Komischerweise werden die tatsächlichen Konsequenzen der Bargeldlosigkeit, wie sie die Inder gerade zu spüren bekommen[2], ganz anders kommentiert als das supertransparente und mustermultikulturelle Schweden. Wenn das mal kein journalistischer Dünkel ist.

Nachdem die Abschaffung der 500-€-Scheine beschlossene Sache ist[3], folgen in Deutschland nun die nächsten Pfeiler der Freiheitseinschränkung. Die Deutsche Bank hat eine bargeldlose Geschäftsstelle in, sie erraten es sicher, Berlin geschaffen[4], man setze damit auf den Trend (oder auf eine programmierte Enteignung). Hessische Studenten üben sich als bargeldlose Labormäuse[5], die munter den veganen Mensa-Pudding für 1,30€ mit dem Smartphone zahlen.

Bargeld ist Selbstbestimmung

Die Kontrolle ist damit perfekt, sie wird verschlagen als modern vermarktet. Die Frage ist lediglich, ob wir diese Orwellsche Gesellschaft zulassen oder nicht. Spätestens beim Geld hört die Freundschaft auf, sagt ein Sprichwort. Müssten dann nicht jetzt die Alarmglocken klingen, oder erst, wenn es wieder einmal zu spät ist?

Werden die deutschen Bürger auch hier einer weltfremden Kanzlerin und ihren bürgerfeindlichen Anhängern folgen und sich das Geld aus der Hand nehmen lassen? Wird diesmal aufbegehrt?

Bargeld ist ein Stück Freiheit, ist Selbstbestimmung in Form von Scheinen und Münzen. Treten wir entschieden dagegen ein, dass eine irre gewordene Altparteienlandschaft den Menschen auch diese Lebensqualität nehmen und sie zu gläsernen Untertanen machen will!

 

Anmerkungen

[1] http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/stockholm-schweden-verzichten-auf-bargeld/8999436-3.html

[2] http://www.focus.de/finanzen/experten/thorsten_schulte/indien-krieg-gegen-das-bargeld-warum-uns-die-lage-in-indien-angst-machen-sollte_id_6270981.html

[3] http://www1.wdr.de/verbraucher/geld/bargeldlos-110.html

[4] GEOLITICO: Deutsche Bank schafft Bargeld ab

[5] http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/hessen-studenten-sind-die-pioniere-des-bargeldlosen-zahlens-14517543.html

40 Kommentare zu Behalten Sie Ihr Geld in der Hand!

  1. Ich stelle mir gerade vor, wie so ein Obdachloser, der natürlich über ein Girokonto verfügt, mit einem Kartenlesegerät oder Smartphone da seine Cents und Euros für die nächste Pulle sammelt.
    Ganz ähnlich werden die Transaktionen von Dealern und Konsumenten, die selbstverständlich auch über entsprechende Konten und Geräte verfügen werden, ablaufen. Das Finanzamt wird es sicher freuen.
    Einfach absurd das Ganze…

    • Der Grad der Verblödung der Massengesellschaft (durch überdosierte Reglementierung) ist bereits so groß, dass selbst der „Geld-Begriff“ praktisch ad adsurdum geführt wird. Keine Sau versteht irgendwelche Codes der IT Gesellschaft, also wird ohne Geld weiter gelebt werden müssen, sollen, können.

      • Conrath // 12. März 2017 um 09:11 //

        @Überdosis

        Ihrem ersten Analyseteil stimme ich zu, immer noch zu wenige befassen sich mit der Ordnung und Veränderbarkeit des Geldwesens, aber wie viel wusste denn die große Mehrheit vorher von Geldentstehung, seiner Nutzung, außer das es immer zu knapp war, was ja das wichtigste Eigenschaft ist?

        Wussten sie früher mehr darüber, warum es sich in den Händen einer kleinen Minderheit befand? Denken Sie an das Zitat Henry Fords ‚Morgen gäbe es eine Revolution, wenn…‘ dazu?

        Wer kennt schon die Geschichte des Eigenwechsels, der Überkreuzbuchungen einiger Bank-Korporationen (von Anfang an ein wichtiges Thema die Schattenbankfunktionen) im 16. Jahrhundert (Stephen Zarlenga u.a.) und die Geschichte der Börse von Antwerpen mit ihrer maßvollen Geldeigenversorgung?

        Daher könnte es sein, dass noch nie so viele Menschen hinter das System schauen konnten, mehr oder weniger, als heute! Wie wollen Sie den Vergleich auf die Vergangenheit führen, nach Gefühl oder haben Sie Untersuchungen dazu?

        Natürlich reicht der Anteil der sich Aufklärenden offensichtlich noch nicht, das ist nicht zu bestreiten, wenn die Leute jetzt wieder anfangen Loblieder auf einen Buchhändler, mit reichlich Alkohol- und Politkerfahrung, zu singen und zwar grundlos.

        Und Wissen/ Aufklärung ist die einzige zuträgliche Überdosis, die sich mit Einsatz für andere Menschen und Liebesfähigkeit gut neutralisieren lässt, Frau Zitrone kann das bestätigen.

  2. hubi stendahl // 9. März 2017 um 10:36 // Antworten

    Zitat:
    „Müssten dann nicht jetzt die Alarmglocken klingen, oder erst, wenn es wieder einmal zu spät ist?“

    Nein. Die Alarmglocken klingeln erst, wenn der „gemeine Michel“ seine Cola und Chips nicht mehr rechtzeitig vor der Glotze vorfindet.Eine Bargeldabschaffung wie man sie sich landläufig vorstellt, wird es ohnehin nicht geben, zumindest vorläufig. Alles deutet darauf hin, dass man dem schwedischen Modell folgen wird:

    Die Menschen machen es freiwillig, weil die Barzahlung mit entsprechenden Gebühren unattraktiv gemacht wird und Geldautomaten im Orkus der Geschichte verschwinden werden. Dann sind bereits mindestens 80 % mittelfristig bereit, ihr Geld als Forderung auf dem Konto zu belassen, weil sie dort auf das Guthaben 0 % Zinsen erhalten, während sie beim (Bar)-Zahlen am Discounter-Terminal eine Gebühr von 1 % bezahlen. Man schaue sich nur die Schweden an. Dort ist es ohne Gebührentrick bereits Realität.

    Nachdem Prof. Max Otte einen Brief an die Bundestagsabgeordneten geschickt hat und viele Artikel, wie der von Fr. Hoffmann, logisch und stringent die Argumente der Befürworter ad absurdum geführt haben, wird keine Partei eine komplette Abschaffung ernsthaft forcieren. Das ist auch nicht das Ziel.

    Das Ziel ist die freiwillige Aufgabe anonymer Transaktionen, damit die Kontrolle des Einzelnen verfeinert werden kann.

    Jämmerliche 75.000 haben sich bisher gefunden, um eine Petition an den Bundestag zu senden. Es fehlen noch ein paar von 81 Millionen:

    https://rettet-unser-bargeld.de/schreiben-sie-ihrem-bundestagsabgeordneten/

    Die Umerziehung ist bereits viel weiter voran geschritten, als es die wenigen Engagierten, wie in diesem Forum, wahr haben wollen.

    • Karl Bernhard Möllmann // 9. März 2017 um 10:40 // Antworten

      . . .
      WAS weiß Hubi über „Bitcoin“?

      • hubi stendahl // 9. März 2017 um 13:19 //

        Hallo KBM,

        „WAS weiß Hubi über „Bitcoin“?“

        Das wichtigste, dass man über Bitcoin wissen MUSS, ist die Tatsache, dass es Strom und einen Informationsgeber (z.B. Smartphone) braucht. Wem gehört der Strom? Wer verkauft die Smartphones mit bereits fest programmierten Überwachungs-Trojanern? Wikileaks und Vault7 lassen grüßen.

        Zur Zeit ist Bitcoin mit Mini Anteil am Marktgeschehen eine Zocker- und Geldwäsche-Bude, in der ein paar Betreiber den großen Reibach machen. Es dient dazu den Menschen eine elektronische Währung schmackhaft zu machen, die angeblich für die „Guten“ in Konkurrenz zum etablierten System steht.

        Die Wahrheit ist, dass man gezielt in der Vergangenheit diesen Irrweg über die „Hochleistungspresse“ kommunizierte, damit sich die Masse an diese Art des Leistungsaustauschs gewöhnt. Sie sollen es freiwillig machen. Warum wohl wurde die angebliche Konkurrenz noch nicht dicht gemacht?:

        „Über die drogenliebenden bitcoinisierten Libertarier führt die Spur dann übrigens weiter in Richtung Endstation Rothschildistan.“

        Weiter hier:

        https://criticomblog.wordpress.com/2014/02/05/der-bitcoin-erfinder-ist-eine-erfindung-fur-den-internationalen-drogenhandel/

      • hubi stendahl // 9. März 2017 um 15:33 //

        Was ist Bitcoin.

        Für Einsteiger hier auf die Schnelle der Zusammenhang:

        1) Es wird ein virtueller Wert geschaffen, der ähnlich dem Gold
        prinzipiell nutzlos ist, im Falle des Goldes fast nutzlos.

        2) Die Idee ist die Knappheit, aus der per Algorithmus der jeweilige
        Wert ermittelt wird.

        3) Die maximale Anzahl der Algorithmen bzw. Bitcoins beträgt z.Zt.
        etwa 21 Millionen.

        4) Das Errechnen der Werte ist eine Wissenschaft für sich und wird
        mit Zunahme der Transaktionen immer komplizierter und Strom aufwendiger. Dieser Vorgang wird als „Mining“ bezeichnet. Das Endprodukt des Rechenvorgangs ist der Bitcoin.

        5) Als Interessent kann man die Bitcoins ( Endprodukt der Berechnung)
        einfach kaufen (Bitcoin) und in eine „Wallet“ verschieben. Wallet ist eine Art elektronische Geldbörse, die ebenfalls mittels Algorithmen erzeugt wird. Man kann mehrere Wallets haben. Ganz anonym.

        6) Damit man nachvollziehen kann, welche Bitcoins zu welchem Wallet geören, gibt es die „Blockchain“, was nichts weiter als eine Art Aktenordner ist, auf den man zugreifen kann. Da die Zugriffe dokumentiert werden, wird der Aktenordner natürlich immer dicker, was auch Risiken birgt.

        7) Da jeder User sein Passwort und die Algorithmen selbst herstellt, laufen diese Vorgänge ganz anonym ab. (Wirklich? und wenn ja wie lange noch?)

        Sollen Bitcoins wieder zu handelbarem Geld, z.B. Euro werden, ist es mit der Anonymität vorbei, wie spätestens gestern mit der Wikileaks Veröffentlichung klar sein dürfte.

        Es sei denn, man hat ein paar Scheinfirmen mit Konten in den bekannten Paradiesen des Planeten, über die man die in Afghanistan angebauten Waren und die später erlösten Milliarden wieder in Waffen für Al Nusra oder Immobilien auf der 5th Avenue eintauschen kann.

        Huch. Und schon sind wir wieder bei der CIA, Rothschild und Rockefeller.

        Vergessen Sie Bitcoins. Ohne paralleles Verbrecher Schuldgeld-System wäre es gar nicht überlebensfähig, weil mit Deflation alles zusammenbrechen würde. Die Tatsache, dass keine Zentralbank oder die Politik Zugriff haben, bedeutet eben noch lange nicht, dass ein solches System Zukunft haben kann. Übrigens, abgewandelt auch einer der Schwachpunkte der Hörmannschen Theorie.

      • Karl Bernhard Möllmann // 9. März 2017 um 18:32 //

        . . .
        Besten DANK @ Hubi!

  3. Es ist reine Ablenkung vom echten Problem der EZB, Bundesbank und EURO-EU. Letzte Woche aus dem Mund des Vize-Direktor der Schweizer Nationalbank SNB.

    http://www.fuw.ch/article/snb-bargeld-nicht-abschaffen/

    Prof. Jordan Direktor der SNB plant aber die Schulden der SNB mit Banknoten abzubauen! Wie will die SNB Banknoten abschaffen, wenn sie plant, ihre Schulden mit Banknoten zu begleichen? Spatestens jetzt explodiert die Kette der Widersprüche i.S. Geldpolitik und Geldtheorie. De fakto kann die SNB pleite gehen (Euro Ankäufe). In diesem bliebe der Schweiz nur der Beitritt zur EU und Einführung des EURO. Bei einem schlechten Wechselkurs 1.20-1.30 wären die Schulden mit einem Schlag weg.

    • @Swissi

      Aber die Frage der Reduzierung von Bargeld ist auch technisch zu beantworten. Die Schweiz könnte, wenn in der EU die großen Scheine auslaufen sollten, die Nachfrage nach 1000-Fränkli-Scheinen gut bedienen. Auf mittlere Sicht ist das, vorsätzlich immer zu knappgehaltene Schuldgeldprinzip/ -system, eh zum Untergang verdonnert, wegen seiner immer weiter abnehmenden Leistungswertallokation.

      Es ist bildlich verglichen wie ein Geld, welches nur noch auf dünnes, zerfaserndes Klopapier gedruckt wird und mit einer Farbe, die nicht wisch- und grifffest ist, ja wie jetzt schon mit dem Klopapier, ein Realanalogon.

      Es entwertet sich zwar nicht durch/ nach Nutzung, das ist gerade der Fehler der heutigen Geldordnung, sondern ungeplant und zufällig, weil es nicht mehr mit Konformität der Leistungsverrechnung einhergeht, die Leistungsverrechnungskonformität seit Jahren schwindet! Seiner Kernfunktion beraubt muss daher auch das girale Schuldgeld oder asymmetrische Bilanzverlängerungsgeld, in sich kollabieren Die Frage dabei ist nur, wann und wo genau beginnt das, oder hat es nicht längst begonnen!?

      Und die Frage nach Abschaffung der beliebten großen Scheine ist nur eine methodische ‚Seitwärtsbewegung‘ trägt zum eigentlichen Gelderneuerungsdiskurs nichts bei. Hörmann hat es doch bereits entwickelt mit seinem theoretischen OSBEEE. Wichtig ist, dass alle Arten von Wertaufbewahrungsaggregaten mit diesem OSBEEE-Modus verrechnet werden können, realisiert auf regionaler Ebene, also auch parallele Regionenwährungen,…. Die einzelnen Regionen und Geld- respektive Wertaufbewahrungs-Aggregationen können darin informationstechnisch wechselwirken! Und das kann regionen-, betriebsweise und branchenweise, unter demokratischer Teilhabe erfolgen, selbstverständlich. Modelltheoretisch ist das alles längst erarbeitet, vermasselt aber den bisherigen Hütchenspielern das komplette Geschäftsmodell und das macht dann aua aua, bei den Schattenbankbeauftragten grauen Leuten von den Zeitsparkassen. Und der Teilhaber kann eine Existenzsicherheit mit diesem Geld erreichen, die den demokratischen Ausbau der Gesellschaft weiter stützt, nicht zerstört oder repräsentativ unterläuft.

      • Karl Bernhard Möllmann // 9. März 2017 um 13:16 //

        . . .
        NEBEL im Neu-Sprech heißt jetzt: „Leistungsverrechnungskonformität“

      • Swissi // 9. März 2017 um 13:56 //

        Hallo Conrath,

        Sie sprechen da tatsächlich eine heikle Frage an. Nun gibt es ja für manche Interessengruppen durchaus ein valides Interesse daran den Bargeldgebrauch so weit wie möglich einzuschränken, so dass für dieses Ziel auch die Argumente eines Komplettverbotes von Bargeld als durchaus zweckdienlich erscheinen.

        Vielmehr muss man sich fragen, ab wann ein Zahlungsmittel zu einem gesetzlichen wird? Erst wenn es ausdrücklich dazu gekürt wird oder schon, wenn der Gesetzgeber es „nur“ mit den rechtlichen Privilegien eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausstattet? In diesem Zusammenhang, sei erwähnt, dass Giralgeld, Buchgeld und Bankgeld kein Geld im Sinne von gesetzliches Zahlungsmittel. Eines ist für mich klar, sofern die Menschen weiterhin desinteressiert ggb. diese und anderen Themen abwenden, werden diese langfristigen Pläne Punkt für Punkt umgesetzt!

      • henry Paul // 9. März 2017 um 16:06 //

        Die Schweiz ist das letzte Köfferlein, das Rothschild noch nicht geknackt hat. Wenn die Schweiz in die Eu kommt, ist der gesamte Reichtum aller, die ihr Geld oder vermögen dort haben, in Rothschilds Hand. Das grosse Fressen. Die Schweizer, die 450 Jahre keine kriegerischen Auseinandersetzungen hatten, klug und besonnen vorgegangen waren und deswegen heute ein Hort der Sicherheit, Freiheit und Stabilität sind, werden seit 1990 und der Eu Gründung weich gekocht, um in den Betrugsverein EU mitsamt der US-Geld-Transfer-Maschine EZB einzutreten. Wenn das passiert, ist die Welt definitiv kaputt.

    • bitcoin ist der raffinierte Betrug für die „modernenJünger und Adepten der IT-Wirtschaft“ die noch nicht kapiert haben, dass die gesamte IT ( also alle Geräte und SW) ausschliesslich ein Kriegs-Instrument der Herrscher-Klasse sind, geboren aus dem wirklichen Krieg, um möglichst das ganze Leben der Sklaven-Gesellschaft mit Krieg der unterschiedlichsten Art zu überziehen. Rothschild und Co beherrschen die Welt- Bitcoin ist eines der Instrumente dazu. Presse ebenso, Politik auch, Film und TV selbstverständlich auch: folge dem Geld und beachte die Eigentümer-Konstellationen: alles dieselben Leute!

      • Conrath // 9. März 2017 um 16:34 //

        @Hubi & Henry

        Bitcoin in seiner derzeitigen Grundform, ist nur ein Balkon des bestehenden Geldordnungsbaus, nicht weiter beachtlich, aber die Formen und Erfahrungen sind im Prinzip auch für das OSBEEE nutzbar und hilfreich weiter zu entwickeln, wie fast alles im Leben.

        Und die Schweiz ist auch die Bastion gegen die Habsburger gewesen. Das ist ihr eigentliches Freiheitsgrundfundament, die vier Urkantone, die den Freibrief vom ‚Stupor mundi‘, dem Staunen der Welt, oder auch Staufen-Kaiser Friedrich II, direkt per Boten, erhalten hatten, damals gegen den päpstlichen universalen Machtanspruch.

        Mit Zürich und Rousseau hat dieser Zwergstaat bedeutende Demokratiegeschichte geschrieben, die erste Zünfterepublik in der Neuzeit, die Gewerkschaften und Gesellen hatten den Königsanwärter kurzerhand, nach Tellscher Manier, aus dem Land vertrieben. Noch heute ist Züri eine blühende Stadt, leider auch für Ferrariganoven, Kriminelle, Steuerverkürzer und Edeldirnen, aber wie lange geht es noch, dieses Inseldasein zu erhalten?

        Ich wünsche mir vor ihrem fast automatischen Untergang, die Schweiz nimmt an einem asymmetrischen Gesetzgebungsübernahmeverfahren teil, das Schweizert Recht immer mehr in EU-Recht transformiert, dass die gesamte EU zu einer Großschweiz wird, formal und völkerrechtlich.

        Gretchen oder Tellfrage ist dann:

        ‚Gelingt es vor dem Untergang der Alpenfestung die heutige EU in eine kantonale Zweckgemeinschaft mit direktdemokratischen Merkmalen umzuformen oder wird die Schweiz zu einer hübsch angestrichenen EU, mit viel Schokoladenguss und Alphornbläsern?

      • hubi stendahl // 9. März 2017 um 18:46 //

        @conrath

        Zitat:
        „Gelingt es vor dem Untergang der Alpenfestung die heutige EU in eine kantonale Zweckgemeinschaft mit direktdemokratischen Merkmalen umzuformen oder wird die Schweiz zu einer hübsch angestrichenen EU, mit viel Schokoladenguss und Alphornbläsern?“

        Gab es schon mal einen Staat oder eine Volksgemeinschaft seit 1648, die sich von einer Quasidiktatur zu einer Zweckgemeinschaft mit direktdemokratischen Merkmalen friedlich wandeln konnte?

        Die Schweiz wäre sicher ein schlechtes Beispiel, weil sie sich im Rahmen der europäischen Friedensordnung sehr leicht als Puffer zwischen den damaligen Großmächten Österreich und Frankreich bis in´s 19. Jahrhundert hinein (von den Großmächten erwünscht) neutral positionieren konnte. So kann sich dann auch direkte Demokratie entwickeln.

        Die EU ist ein widernatürliches hegemoniales Wirtschafts-Konstrukt, dass nie die Einigung der Völker zur Grundlage hatte, sondern leicht an den Verträgen erkennbar, einer kleinen Elite bis heute zur Plünderung der Massen diente. Eine Plünderung die gerade in die finale Phase eintritt.

        Viel wahrscheinlicher ist, dass die EU offen in eine postdemokratische Zukunft läuft, da solche Konstruktionen reformunfähig sind. Die Frage lautet also: Wird sich die EU zurück entwickeln zu einer Wirtschaftsgemeinschaft mit Resten parlamentarisch demokratischer Tarnung oder wird sie offen ihre faschistische Agenda durch die derzeit handelnden Figuren versuchen durchzusetzen? Die Schweiz wird auch diesmal nicht fallen. Sie wird als Insel von den Eliten gebraucht.

      • Conrath // 9. März 2017 um 19:25 //

        @Hubi

        Es würde tatsächlich an ein Wunder grenzen, wenn sich aus der jetzigen Form der EU dieses Europa der Kantone oder Regionen ‚d i r e k t‘ bilden könnte, das sehe ich genauso wie Sie. Aber man darf ja Mal träumen und die Hoffnung, die sterbende – ja wir wissen es, was mit ihr ist, oder auch nicht – sie lebt in sehr vielen Menschen, gerade weil so viel Leid überall vermittelt wird. Selbst wenn das politisch unerwünschte Leid weggeblendet wird, das darunter liegende wird doch erahnt, sickert sozusagen immer wieder nach oben.

        Vielleicht erscheint ein qualitativ neuer Anfang einer Friedensordnung, so wie Kant sie bereits sah und konzipierte, heute weiter weg zu sein? Welche Chancen hat ein neues, plurales Europa, gefühlt wie vor 200 Jahren? Das ist schwer zu ermitteln, aber ich würde gerne auf eine ganze Population schwarzer Schwäne, also lauter völlig unerwarteter Ereignisse, wetten, um dann doch noch, in drei vier historisch kurzen Schritten, zu diesem Ereignis zu kommen.

        Warum?

        Außer dem Lichtblick des zunehmenden BRICS-Prozesses, der wie eine Spitze und ihr Eisberg nicht nur die offiziellen Verhandlungen dieser Gruppe umfasst, sondern, weit weniger sichtbar, die Mehrzahl der 200 Staaten insgeheim betrifft, so gibt es für mich den Grund, das auch die Mehrzahl der Europäer heute kriegsskeptisch sind und sich nach einer Friedensordnung sehnen.

        Das sollte bei aller Propaganda und Verzerrung, nie vergessen werden, die Mehrheit sucht den Frieden, weiß, das mit noch mehr Panzern und Raketen nur noch mehr Unsicherheit verbunden ist.

        Und öffentliche Ordnung und Vorsorge, samt Geld, könnte bereits in der Mitte der Zwanzigerjahre zu einer europäischen Normalität werden. Und schnell müssten diese Großkantone ja gar nicht zusammenwachsen, es reichen mehrere Allianzen, die einfach attraktive Vorbildfunktion ausüben, auf die noch unentschlossenen Regionen.

        Und das allermerkwürdigste dabei wäre, wenn es denn so kommen würde, dass es diese Struktur bereits über viele Jahrhunderte als den losen Verbund der ‚mindermächtigen Fürstentümer und Kleinstaaten‘ gab. Anstelle der Fürsten regiert dann ein überschaubares Konglomerat aus Genossenschaften, öffentlichen Körperschaften, assoziierten Betrieben und regionalgeteilten Konzernpartikeln, diese mit einem öffentlich gehaltenen, inneren Kernkapital, Modell VW-Land Niedersachsen in den 70-igern. Wer heutige Großbetriebe kennt, weiß, das keines dieser Gebilde von einer Person allein gesteuert werden kann, das die pragmatische Planwirtschaft längst Realität geworden ist und kein fundamentales Argument gegen interne Entwicklung darstellt, wenn auch ganze Abteilungen ‚schumperter-schöpferisch‘ auf- und niedergehen können und ständig neu ausjustiert werden usw…

      • Conrath // 9. März 2017 um 19:46 //

        @Hubi

        “ Gab es schon mal einen Staat oder eine Volksgemeinschaft seit 1648, die sich von einer Quasidiktatur zu einer Zweckgemeinschaft mit direktdemokratischen Merkmalen friedlich wandeln konnte? Die Schweiz wäre sicher ein schlechtes Beispiel […]“ Zitatende H.

        Nicht ganz, nicht die Schweiz als Ganzes, aber einzelne Kantone und Kantonstädtebünde hatten bereits Vorstufen zu dieser Entwicklung. Ich hatte die Züricher Zunftrepublik 1336 – 1400 erwähnt, dazu kommt noch die calvinistisch geprägte Genfer Republik, Rousseaus und Voltaires, durch Napoleon beendet.

        Im Windschatten der großen, neuen Nationenbildungen hat die Eidgenossenschaft schon diesen Sonderweg beschritten, nicht ohne viele Widersprüche und schlimme Konzessionen an die imperialen Kriegseliten und ihre nun verwesende Geldordnung, trotz oder auch, gerade wegen der BIZ.

      • hubi stendahl // 10. März 2017 um 07:50 //

        @conrath

        Das nachfolgende wahnsinnig interessant überzeichnete Cartoon von einer amerikanischen Website zeigt, welcher Kopf zunächst abgeschlagen werden müsste und welches Volk den Willen haben müsste, sich aufzuklären:

        Bilder sagen mehr als tausend Worte. Es lohnt sich:

        http://stateofthenation2012.com/wp-content/uploads/2017/03/f2b.png

      • Conrath // 10. März 2017 um 08:18 //

        @Hubi

        Ja, sehr gut, aber das gleich zum Frühstück?

        Es erinnert stilistisch an den legendären Honoré Daumier
        https://tinyurl.com/jkrb5o5

        und ist wie eine Antithese zu meiner Antwort auf Ranam, ‚Die Währung des Arguments in der Spieltheorie‘.

        Grüßend

  4. Ja Frau Hoffmann, so kann man einen Artikel zu diesem Thema formulieren. Man kann das Ganze, wenn man den will, als Verschwörung unserer Elitedarsteller gegen die Bürger sehen.

    Möglich ist alles.. jedoch sollte man nicht unterschlagen, dass in so einigen Ländern, die Menschen lieber per Kreditkarte, Internet oder Handy bezahlen… Somit also, wie zum Beispiel in Schweden, die Bürgerdarsteller höchstpersönlich die Bargeldeindämmung provozieren.

    Denn wieso sollten Geldinstitute Bargeld halten, wenn es niemand benützen will.?

    Das Beispiel Indien, halte ich für nicht sehr gelungen, denn es gab und gibt auch rein praktische Gründe für die Bargeldreform in diesem Land. Anfang der 90er, hatten wir auch in Brasilien eine ähnlich Sitation.. Cruzeiros zu Reais.

    Und in den 70er wurde in Ghana das Geld bei Bezahlung abgewogen.. derart wertlos war dieses, bis auch dort eine Reform für Abhilfe sorgte.

    Ich persönlich bin gegen die Bargeldabschaffung.. jedoch sehe ich eben, wie weiter oben gesagt, dass die Menschen um mich herum, selbst Kleinstbeträge per Plastikkarte oder Smartfone bezahlen.. Ich denke man wird sich anpassen müssen.

    Die im Artikel kritisierte Biometrie betrifft.. ja nun, so läuft dies eben mit dem technischen Fortschritt. Pässe, Identitätskarten und ähnliches, sind doch heute so gut wie alle biometrisch.. Wer keinen biometrischen Pass besitzt, ist auch ziemlich eingeschränkt, in seiner Freiheit der Länderübergreiffenden Fortbewegung.

    An den Bankomaten hier in BR, wird schon seit Jahren die Identität über Biometrie festgestellt.. Finger-, Handflächen- oder Augenscann.

    Unsw..Unsw.

    Technischer Fortschritt grundsätzlich als Verschwörung ab zu tun, halte ich für nicht zulässig und ziemlich verkrustet.

    • Nur noch eine Anmerkung:

      Der im Artikel verlinkte Beitrag von Focus regt sich neben der Biometrie auch ganz besonders auf, über die eindeutige Identifikationsnummer die die Inder nun bekommen..

      Wie auch immer, diese eindeutige Identifikationsnummer, ist in den beiden Amerikas schon seit Jahrzehnten Brauch. Hier in BR, heisst das Ding CPF.

      Andere Weltregionen andere Bräuche. Dafür gibts hier aber sonst, keinerlei Einwohnerkontrolle.

  5. Grüß Gott,
    ja nur Bares{Silber und Gold} ist Wahres aber am Anfang des Artikels sehe ich leider kein Geld sondern nur Papier Währung ich würde es begrüßen wenn man das Bild gegen eines austauschen könnte daß echtes Geld zeigt….

  6. Karl Bernhard Möllmann // 9. März 2017 um 13:12 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ Nadine Hoffmann:
    .
    „Die Frage ist lediglich, ob wir diese Orwellsche Gesellschaft zulassen oder nicht.“
    .
    WIE immer auf den PUNKT gebracht!
    .
    DANKE @ Nadine!

  7. Ein Klassenkamerad von mir, nennen wir in Anton hat,wenn er wieder einmal „klamm“ war immer den Ausdruck geprägt: hoffentlich schafft mal jemand das Geld ab, denn die meisten haben sowieso keines mehr. Wenn man es so betrachtet, dann war er damals der Zeit schon 50 Jahre voraus.

    • Danke Grossvater,

      den werde ich mir merken, sehr gut als Themeneinstieg in den Geldordnungsausstieg.

    • @Grossvater

      Danke, dsss Sie mich heute doch noch zum Lachen gebracht haben!!!!
      Super

      • MutigeAngstfrau // 9. März 2017 um 17:09 //

        Da hab ich noch einen Tipp für Sie @ Hausfrau. Ist zwar nicht zum Lachen, aber die Überlegung wert, ob das ein persönlicher Ausweg, zumindest eine Atempause sein kann. (siehe Link)

        Nadine Hoffmann fragt:“Werden die deutschen Bürger auch hier einer weltfremden Kanzlerin und ihren bürgerfeindlichen Anhängern folgen und sich das Geld aus der Hand nehmen lassen? Wird diesmal aufbegehrt?“

        Antwort : Ja, sie werden in einigen Monaten einer völlig vermatschten Allfarbenregierung weiter hinterher in den Abgrund stapfen. Im geordneten Gang, ohne zerknüllte Taschentücher oder Popcorntüten herunterfallen zu lassen, wie es halt Deutsche so tun. Koste es, was es wolle. Bar oder Digital. Scheixxegal.

        http://klapsmuehle-online.de/genug-gelabert-goodbye-deutschland
        Achja, und der Text könnte glatt von mir sein. 🙂

  8. Viel geschwafel um den heisen Brei,
    die einzige Frage, die wir beantworten müssen:
    Wer garantiert die Funktion der Chipkarte ???
    Ich gehöre ganz sicher nicht dazu.

    • @Bernhard

      „Wer garantiert die Funktion der Chipkarte ???“

      Die Frage müsste eher lauten:
      „Was garantiert…?“

      Ganz, ganz, ganz lieb und systemkonform sein!
      Und kaputt kann die auch nicht gehen, wenn sie denn bald unter der
      Haut sitzt…

      • Conrath // 9. März 2017 um 17:00 //

        Böse, böse, liebe Hausfrau

        und wer nicht brav ist wird gesperrt, tja so wie im richtigen Leben eben.

  9. @Bernhard

    Upps, das ist aber eine Ansage, alles Geschwafel!

    Hört, hört. Wer garantiert die Chipkarte, hmmmm eine Fundamentalfrage und wer garantiert uns, dass sich die Welt weiterhin um das Butterbrot dreht, frei nach Bertold Brecht?

    Lieber Herr Bernhard, ich vermute unser Hunger, nein, der Hunger jedes einzelnen, würden wir den Hunger kollektiv erfahren, hätte wir vermutlich keinen mehr.

    Ich grüße Ihre Chipkarte, passen Sie nur gut auf sie auf und essen können Sie die auch nicht, Mist aber auch.

  10. @MutigeAngstfrau
    Danke für den Link.
    Ich habe das schon vorgestern gelesen.
    Besonders der Kommentar von „MeMyself“ dazu beschreibt exakt meine Erfahrungen, und ich kann die junge Frau verstehen, dass sie mittlerweile den verdienten Untergang der Deutschen begrüßt.

    Für eine Auswanderung bin ich leider schon zu alt, aber ich versuche
    meine Kinder zu überzeugen, dieses Land zu verlassen, bevor es zu spät ist. Bisher ohne Erfolg.

    Hier noch zum Genderwahnsinn, in Peru 1,5 Millionen Menschen protestieren:
    https://www.compact-online.de/kardinal-in-peru-gender-ist-ideologische-kolonialisierung/

    In Deutschland undenkbar!!!

    • Korrektur wegen Sinnentstellung:
      „Dadurch, dass die Summe aller Neuzinsverschuldungen immer schneller wächst als das Faktorprodukt aus realisiertem/ realisierbarem Geldwert und der wirksamen Umlaufgeschwindigkeit (genähert), ist es ebenfalls ziemlich egal […]“

  11. Vielen Dank für Ihren Artikel, Frau Hoffmann,

    er fasst nochmal die Hauptkritikpunkte zusammen. Die schwierige Frage bleibt, wie die einzelnen Aspekte untereinander zu bewerten sind?

    Immerhin sind in einem Land wie Griechenland, die Vermögenden, nach einer Bargeldumstellung gezwungen, ihre Goldkettchen und die 10.000 Liter Schiffsdiesel fürs Wochenende nicht mehr aus der Portobarkasse zu bezahlen. Andererseits ist es schon mehr als offensichtlicher Unsinn, die Umstellung mit Terrorabwehr zu begründen. Ob die Wehrsportgruppe Hoffmann damals per Check bezahlt wurde oder mit Bündel von Scheinen in dickgepolstertem Umschlag, ist banal bis belanglos oder wie die heutigen Gruppen anderen Namens dann für den ja unerlässlichen Staatsterroreinsatz finanziert werden.

    Aber Dragao hat auch nicht unrecht, ist doch die allgemeine Entwicklung die Abkürzung vieler Routinen.

    Wir alle sind froh, von jeder einzelnen dieser Routinen, entlastet zu werden, das merken wir erst, wenn etwa eine dieser Kaffeemonstermaschinen oder gar die Waschmaschine ihren Dienst versagt und wir mit verschiedenen Utensilien durch die Designer-Kochblockküche rasen und mit dem Kaffeestampfer oder den Filtern herumhantieren mit Zeitverlust von + 3/ 4 Minuten je 2 Kaffeebechern a 350 ml. Das ist noch verkraftbar, aber wenn jetzt die Kasse im Aldi stockt, dann war es das, mit dem schnellen Einkauf.

    Kurz:
    Die Vernetzung aller Routinen ist nicht rückgängig zu machen und sie kann keine Absolution geben für die eigentlichen Verwerfungen unserer, vom Schwanz her regierten, Zynismuswirtschaftsgesellschaft (kynismós, wörtlich Hündigkeitsgesellschaft oder Hundewirtschaft, alles dreht sich um die Wurst, auch Uli Hönes).

    Und daher ist bei Lichte und in Ruhe betrachtet, folgendes zu resümieren:
    1) Die Kontrolle über die Legislative liegt bereits vollendet in den Händen von Hochfinanz und Schattenbanken (mit oder ohne Bargeldabschaffung);
    2) Die künstliche Knappheit in unserer Schulgeldordnung ist die eigentliche und vorsätzlich installierte Bremse für den wirtschaftlichen Erfolg der Mehrheit und zugleich das Segel für die leistungslosen Lebensrenten der Hyperfinanzeliten. Dadurch, dass die Summe aller Neuzinsverschuldungen immer schneller wächst, also das Faktorprodukt aus realisiertem/ realisierbarem Geldwert und der Umlaufgeschwindigkeit (genähert), ist es ebenfalls ziemlich egal, ob dies nun mit oder ohne Bargeldabschaffung fürderhin geschieht;
    3) weitere Luxusrituale, wie künstliche Arbeit zu schaffen; oder
    4) enorme Ressourcen für Krieg zu verwenden und geplant wieder zu vernichten, auch das hat ebenfalls nichts mit der Abschaffung oder Beibehaltung des einzig Wahren (Hallo?) zu tun, (haben Sie keine Freunde?);
    5) so bleibt der konkrete Grad an Ausspioniert werden. Der wird noch etwas erhöht werden können, sicher. Aber schon heute sind die Leistungsgrenzen der Datamining-Analysen klar zu erkennen und mancher Bettler bekommt dann eben den goldenen Strohmannjob, als lebendiger Giroautomatenbegleiter des erfindungsreichen Geschäftsmannes oder der Geschäftsfrau. So wird auch hier nur marginale Änderung kommen und die Welt geht davon nicht unter.

    Der Ruf auf die Straße verhallt daher etwas, mMn, liebe Frau Hoffmann und wenn Sie titeln: „Bargeld ist Selbstbestimmung […] Bargeld ist ein Stück Freiheit […]“ dann halte ich das für weit hergeholt.

    Orwell ist doch längst da, wie sollte er dann ein zweites Mal kommen und mit Bargeld und der AfD haben wir weiterhin:

    – Die Natolüge und Angriffspolitik am Hals und
    – Keine Änderung der wesentlichen Elemente der kriminellen Geldordnung und
    – viele kleine, unnütze Reförmchen zu erwarten, wobei die Abschaffung des Genderismuswahnes mMn keine Gesetze braucht, sondern nur wieder verbesserte Existenzbedingungen für die große Allgfemeinheit, dann werden diese neben- und ersatzpolitischen (Nicht-)Themen sehr schnell im Orkus der Geschichte verschwinden.

    • Nicht Schulgeldordnung, das ginge ja noch, sondern ‚Schuldgeldordnung‘, das geht eben nicht mehr… > Fehleranzeige

  12. Wieso muß ich hier schon wieder so einen Unfug lesen? Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel. Die Anonymität des Bargeldes brauchen die Geheimdienste für ihre Drogengeschäfte wie auch andere Formen der regierungsnahen organisierten Kriminalität (Kohls Spender, Schäubles Geldkoffer). Zur Abschaffung des Bargeldes besteht also weder die Möglichkeit noch das Bedürfnis. Darum ist der Artikel Unfug! Falls mal das Verbot des privaten Nachdruckens von Bargeld abgeschafft werden sollte, dann ist die Kacke am dampfen. Das wäre nämlich das erste wirkliche Zeichen einer bevorstehenden Bargeldabschaffung. Oder falls eine andere Geldform dem Bargeld gleichgestellt würde und das private Vermehren der anderen Geldform gleichermaßen unter Strafe gestellt würde. Aber bevor nicht wenigstens einer dieser beiden Punkte eintritt, kann man getrost alles als unnötige Panikmache betrachten.
    Ranma

  13. Die spinnen, die Schweden. Das rechtfertigt jedoch nicht die Schlußfolgerung, daß urplötzlich auch alle anderen nicht mehr alle Latten am Zaun hätten.
    Ranma

    • @Ranma

      Auf was beziehen Sie sich hier?

      • Auf die schwedischen Verhältnisse, die im Artikel erwähnt werden. Bei uns haben weder ukrainische, noch chinesische, noch chilenische, noch afghanische, noch mexikanische, noch japanische, noch venezuelanische, noch albanische, nichtmal griechische Verhältnisse je Einzug gehalten. Warum sollten schwedische Verhältnisse das tun?
        Ranma

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