Hitler als Spielzeug der Briten

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Zu keinem Zeitpunkt hatten die Briten Hitler  unterschätzt. Großbritanniens Politik war kein bedauerlichen Irrtum, sie folgte einer ausgeklügelten Strategie.

Weltpolitik ist weitgehend ein Intrigenspiel im Gewand der Diplomatie, in dem Machtsüchtige durch Täuschen und Lügen die Ausdehnung ihrer Herrschaft vorbereiten, um sie dann mit militärischen Mitteln zu vollenden. Von Friedrich Nietzsche ist der Ausspruch überliefert:

Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.“ („Wille zur Macht“)

Die größten Imperialisten und begabtesten Politiker, die ihre „Feinde“ als Werkzeuge einzusetzen verstehen, sind die britischen Machteliten und ihre amerikanischen Zöglinge und Nachfolger. Sie haben zur Politik eine instinktive Veranlagung. Aus einem überschauenden Bewusstsein, gleichsam aus einer Metaebene operieren sie nach weiträumigen und langfristigen strategischen Plänen, schieben andere Staaten wie Schachfiguren in die gewünschten Positionen, um sie dann kaltblütig ihren Zielen zu opfern.

Fassade und Strategie

„Vergessen Sie niemals“, warnte der Militärattaché der japanischen Botschaft in London den Deutschen Joachim von Ribbentrop, „dass die Briten die schlausten Menschen auf Erden sind, die es in der Verhandlungskunst ebenso wie bei der Manipulation der Presse und der öffentlichen Meinung zur absoluten Meisterschaft gebracht haben.“[1] Die britische Deutschland-Politik im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges bot für die Künste der britischen Schachspieler ein makabres Beispiel, dem hier nachgegangen werden soll.

Die britische Sieger-Geschichtsschreibung und im gehorsamen Gefolge auch die deutsche bezeichnen die Appeasement- (Beschwichtigungs-) Politik Großbritanniens gegenüber Hitler als einen bedauerlichen Irrtum, eine schwere Fehleinschätzung. Man habe das Hitler-Regime unterschätzt und sich in Illusionen bewegt zu glauben, man könne es mit Wohlwollen, Zugeständnissen und Entgegenkommen beschwichtigen und befrieden. Es wird also, wie der amerikanische Wirtschaftshistoriker Guido G. Preparata in einer Untersuchung schreibt, der Mythos vermittelt,

„Großbritannien, das wohlgesinnt war,(wäre) nicht in der Lage gewesen, die Absichten der Nazis zu erkennen, und habe sich infolgedessen etwas Schuld an dem nachfolgenden Desaster aufgeladen. Diese Kurzsichtigkeit sei daher gekommen, dass seine Elite sich (…) tiefgehend über außenpolitische Fragen in verschiedene einander widerstreitende Strömungen zerrissen vorfand. (…) Hitler habe, so lautet die Entschuldigung, aus dieser politischen Zwietracht vollen Nutzen für seine wahnsinnigen Ambitionen gezogen.“[2]

Preparata fügt lapidar an:

„Die Wahrheit sieht anders aus.“

Die britische Führungsschicht hatte und hat im Großen und Ganzen eine einheitliche Struktur und Zielsetzung. Meinungsunterschiede gab es nur über das politische Vorgehen, nicht über Prinzipien und Ziele.

„Die Briten waren niemals geteilter Ansicht in der Frage, was mit Hitler geschehen solle. Das war ganz offensichtlich: zerstört ihn zu gegebener Zeit und richtet Deutschland zugrunde! Das verlangte die Logik des Empires.“

Die angloamerikanische imperialistische Logik lag ja bereits dem Ersten Weltkrieg zugrunde: Deutschland als wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten und insbesondere ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern (s. „Das Geld, das Hitler ermöglichte“). Und da man die Ziele noch nicht ganz erreicht hatte, wurden im Versailler „Vertrag“ die Keime für den zweiten Teil des neuen „Dreißigjährigen Krieges gegen Mitteleuropa“ (Churchill) gelegt, von denen das reaktionär nationalistische Hitlerregime bereits – mit Hilfe angloamerikanischer Finanzkreise – als eine Frucht emporgewachsen war.

Über diese Strategie waren sich die britischen Eliten alle einig.

„Strittig war eher eine pragmatische Frage. Wie konnte man die Nazis am besten irreleiten, damit sie wieder in die Falle eines Zweifrontenkrieges tappten? Die Antwort lautete: indem man mit ihnen tanzte. Und tanzen taten die Briten, sie hatten beim Walzer durch die diplomatischen Ballsäle immer geführt und hinterließen beim Herumwirbeln ein Muster, das in der Tat einem voraussagbaren Ablauf entsprach.“[3]

„Die mit den Nazis tanzen“

In der Tat gab es nach außen hin verschiedene einander widerstreitende Gruppierungen in der britischen Politik:

  1. die Antibolschewisten, die für die Wiederaufrüstung Deutschlands eintraten, um es als Bollwerk gegen den Kommunismus aufzubauen, den es zu zerstören gelte (und damit natürlich auch Deutschland);
  2. die Vertreter einer „Drei-Blöcke-Welt“, die Deutschland auch aufbauen, aber zwischen einen westlichen Block der englisch sprechenden Völker und einen bolschewistischen Ostblock einbinden und den letzteren dadurch eher in Schach halten als zerstören wollten und
  3. die Anhänger eines „Appeasements“. (Man kann auch noch eine „Frieden-um-jeden-Preis“-Fraktion ausmachen.)[4]

Waren das ernsthafte unterschiedliche politische Strömungen aus der Bevölkerung, oder handelte es sich um ein Schauspiel einer sich weitgehend einigen Elite des Empires für die Öffentlichkeit, um mit aufgefächerten, sich widersprechenden Politik-Konzepten Verwirrung zu stiften und dahinter ganz andere Ziele zu verfolgen? Der die Zeitereignisse aufmerksam verfolgende Rudolf Steiner machte bereits 1916 aus seiner genauen Kenntnis der britischen Verhältnisse, insbesondere der hinter und in der Politik wirkenden Geheimgesellschaften, auf solche Methoden aufmerksam:

„Da haben die Menschen in der Regel überhaupt keinen Begriff davon, dass Dinge, die nebeneinander auftreten, eigentlich zusammen gedacht sind und gewissermaßen zusammen veranstaltet sind. In solchen weitumfassenden und in tonangebende Kreise hinaufreichenden okkulten Verbrüderungen wie diejenigen im Britischen Reiche (…) weiß man, was der eine zu tun hat, was der andere zu tun hat, und wie man wirkt im Leben. Da weiß man ganz gut, was es bedeutet – ich will Ihnen einen konkreten Fall erwähnen – wenn man auf der einen Seite versucht, dass Staatsmänner Englands nach und nach befreundet werden mit gewissen Staatsmännern eines kleinen Donaustaates, der ein Teil Österreichs ist. (…) Aber das macht man nicht bloß für sich; sondern daneben macht man das andere, dass man z. B. ein wirksames Buch erscheinen lässt, in dem man ganz besonders schimpft über das Volk, das in diesem Staate lebt, so dass man das, was man auf der einen Seite hinstellt, auf der anderen Seite aus den Angeln hebt. So etwas hat eine Bedeutung, wenn es methodisch gemacht wird (…). So wird es gemacht, mit allen diesen Dingen, die scheinbar nebeneinander einhergehen.“ [5]

Preparata deckt die gleiche Methode zwischen den beiden Weltkriegen auf. Die Briten tanzten, wie oben von Preparata bereits zitiert, mit den Nazis.

„Dabei wandten sie die Taktik an, eine Vielzahl politischer Formationen so zu aktivieren, wie man sich Werkzeuge für die verschiedenen Aufgaben, die anfallen werden, passend zurechtlegt. (…) Somit verfügte das Empire (…) über mindestens drei zur Verfügung stehende Masken.“[6]

Interessengruppen

Von 1919 bis 1926 beherrschte die erste Gruppe, die Antibolschewisten, Regierung und Politik. Zu ihnen gehörten Lord Curzon, der führende außenpolitische Experte Sir Eric Simon, Lord d’Abermon, General Smuts und H.A.L. Fisher.

„Sie taten alles ihnen Mögliche, um die Reparationsregelungen zunichte zu machen, die deutsche Wiederaufrüstung zu erlauben und um das niederzureißen, was sie ´französischen Militarismus` nannten.’ D´Abernon trat ,für ein geheimes Bündnis Großbritannien’ mit den militärischen Führern Deutschlands zur Kooperation gegen die Sowjetunion´ ein.’ Als Botschafter in Berlin von 1920 – 1926 blockierte er ,alle Bemühungen der Entwaffnungskommission, Deutschland zu entwaffnen oder auch nur Inspektionen durchzuführen’.“[7]

Diesen Blickwinkel unterstützte, wenn auch aus etwas anderen Gründen, die zweite Gruppe, die als Milner- oder Round-Table-Gruppe bekannt war und den eigentlichen Kern des englischen Imperialismus bildete. Zu ihr gehörten Lord Milner, Leopold Amery, Edward Grigg, Lord Lothian (Philip Kerr), Lord Astor, Lord Brand, Lionel Curtis, Geoffrey Dawson (Herausgeber der Times) und ihre Freunde, sowie Lord Halifax.

„Diese Gruppe hatte großen Einfluss, weil sie den Rhodes Trust kontrollierte, den Beit Trust, The Times aus London, The Observer, das einflussreiche und völlig anonyme Magazin, das als The Round Table bekannt war.“[8]

Sie beherrschte das Royal Institute of International Affairs, genannt Chatham House, das sie 1920 als Teil eines gemeinsamen anglo-amerikanischen „Zentrums der maßgebenden Meinung“ gegründet hatten, zu dem auf amerikanischer Seite das 1921 gebildete Council on Foreign Relations gehörte (s. „Imperialistische Machtschmieden“).

Beide Gruppen waren sehr eng und freundschaftlich miteinander verbunden; Simon und Smuts waren sogar Mitglieder in beiden Gruppen, was darauf hindeutet, dass es sich im Grunde um taktische Varianten eines geschlossenen Vorgehens handelte.

„Zu den Appeasern gehörte schließlich noch eine bunte Ansammlung von Hinterbänklern wie Churchill und Lloyd George, die einen ´ehrenhaften Frieden` vorgeschlagen hatten. Hinzu kamen parteiungebundene Technokraten wie Norman und Teile der Intelligenz – Publizisten und Schriftsteller wie Keynes. Alle waren darauf bedacht, dem früheren Feind ein freundliches Gesicht zu zeigen und im Namen ´sportlicher Fairness` neue Verbindungen mit ihm zu knüpfen.“ [9]

Gegen Ende der Weimarer Zeit rückten die Antibolschewisten mehr in den Hintergrund, und die Appeaser traten stärker in Aktion. Dahinter hielten die Strategen des Round-Table das Heft in der Hand. „Sogar eine von Rolf Gardiner geführte deutsch-freundliche Randgruppe (…) mit Sinn für das gemeinsame Erbe der nordischen Folklore war entstanden. Dies war allerdings eine Bewegung am Rande, ohne eine breitere Unterstützung und politischen Einfluss. Es gab keine echten deutschfreundlichen Gefühle in England, nur einen aufkeimenden Dschungel von so Tun als ob.“ (s .Anm. 9)

Churchill tritt auf

Bald nach Hitlers Machtergreifung, die ohne Hilfe angloamerikanischer Finanzkreise nicht möglich gewesen wäre, begann die britische „Maskerade“ (Preparata) erst richtig. Als Hitler am 9. April 1934 öffentlich ankündigte, dass Deutschland entgegen der Versailler Bestimmungen wieder aufrüsten werde, war Frankreich besorgt. Aber von England reiste ein bekennender Nazi-Verehrer und Appeaser, Hauptmann Winterbotham, nebenbei Agent des britischen Auslandgeheimdienstes MI6 und des Nachrichtendienstes des Luftfahrtministeriums, nach Deutschland zum führenden Nazi-Ideologen Alfred Rosenberg, den er 1931 während dessen Herbstreise nach England durch die Londoner Clubs geführt hatte. Er wurde auch vom Führer empfangen und gewann das volle Vertrauen seiner Gastgeber, die mit ihm ihre Überlegungen besprachen, wie sie zusammen mit England den Kommunismus vernichten würden.[10]

Auf den Putschversuch österreichischer Nazis in Wien am 25. Juli 1934 wandten sich Italien und Frankreich besorgt wegen einer fälligen Strafaktion gegen Hitler an England. Doch England lehnte eine militärische Züchtigung ab; sie zahle sich nicht aus. Die Franzosen mussten konstatieren, England schreibe Österreich ab und ermuntere die Nazis zu mehr. Im gleichen Monat verteidigte der Führer der britischen Konservativen Stanley Baldwin (der Fuchs), der von Juni 1935 bis Mai 1937 als Premierminister fungieren sollte, Deutschlands Recht auf eine Luftwaffe.

„Es hat aufgrund seiner wehrlosen Stellung in der Luft alle Argumente, um sich zu schützen, auf seiner Seite.“[11]

Nun war ein Gegenmanöver fällig. Bald darauf tauchte der bisherige Appeaser Winston Churchill von den hinteren Bänken des Parlaments auf und umwarb den sowjetischen Botschafter Maisky, um den Russen ein Militärbündnis mit England gegen Hitler schmackhaft zu machen. Unmittelbar danach eilte Churchill ins Parlament, um eine Reihe alarmierender Reden zu halten, in denen er vor der Gefahr deutscher Luftangriffe auf London warnte, bei denen binnen sieben Tagen 30.000 Menschen getötet oder verstümmelt werden würden. Premier Baldwin dagegen forderte Lloyd George auf, Churchill zurechtzuweisen. Dieser übersehe, wie wichtig Deutschland für England als Bollwerk gegen den Kommunismus sei.

„Hinter Churchill sammelte sich nun ein prorussischer Anti-Nazi-Kern, während die Friedensfreunde hinter Lloyd George an Einfluss gewannen. Großbritannien zeigte jetzt der Welt ein strahlendes, demokratisches Gesicht – ein Gesicht, auf dem die Züge des zynischen Pragmatismus (des Appeasements) durch die Gemäßigten der Milner-Gruppe und die offene Gegenstimme Churchills etwas abgemildert wurden. Es war das erfrischende Antlitz des Pluralismus.“[12]

Die Pro-Nazi-Friedenspartei wurde noch publikumswirksam durch einen königlichen Kandidaten, Prinz Eduard, gekrönt, der fließend Deutsch sprach und die schönsten Sommer seiner Kindheit bei seinem Lieblingsonkel Willi, dem früheren Kaiser Wilhelm II., dem Vetter seines Vaters, verbracht hatte.

Nachdem Frankreich am 6. März 1935 die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt hatte, zog Hitler zehn Tage später nach. England „protestierte“ gegen den neuen Bruch des Versailler Vertrages, trotzdem statteten Sir Eric Simon und Anthony Eden vom Auswärtigen Amt am 25. März den vorgesehenen Besuch in Berlin ab. Hitlers erneute Ausführungen über die Notwendigkeit, eine gemeinsame Front gegen den Bolschewismus zu errichten, stießen ebenso auf freundliches Wohlwollen wie sein Vorschlag, der deutschen Marine eine Tonnage von 35% der Royal Navy zu erlauben.

Die Gespräche „endeten mit einem Frühstücksempfang in der britischen Botschaft, bei dem der Botschafter Sir Eric Phipps seine Kinder antreten ließ, um Hitler und sein Gefolge mit dem Naziruf ´Sieg Heil` zu begrüßen.“[13] Doch Eden reiste anschließend direkt zum Nazi-Feind nach Moskau weiter – ein frühes Beispiel für das Doppelspiel des britischen Außenministeriums. Am 18. Juni 1935 wurde das Flottenabkommen nach Hitlers Vorschlag unterzeichnet.

Der „Nazi-König“

Am 19. Juni 1935 gab Prinz Eduard, ab Januar 1936 König Eduard VIII., sein Debüt als Pro-Nazi-Kandidat. In einer Rede forderte er die Veteranen-Legion auf, die Feindseligkeiten des großen Krieges zwischen England und Deutschland für immer zu begraben. Standing Ovations überschütteten ihn, „während sich ringsherum die Union Jacks mit den Hakenkreuzstandarden der deutschen Veteranen mischten.“ Einen Monat später empfing Hitler britische Veteranen und schwelgte mit ihnen in der Erinnerung an die alten Tage in den Schützengräben, „und das taten sie mit so viel Leidenschaft, als seien sie Waffenbrüder, die aus dem gleichen Unterstand geschossen hätten.“[14]

Am 7. März 1936 wagte es Hitler im Vertrauen auf das englische Wohlwollen mit einer Frankreich noch weit unterlegener Wehrmacht die entmilitarisierte Zone des Rheinlandes zu besetzen. Nach dem Versailler Vertrag bedeutete das Krieg. England, Italien und Belgien sollten Frankreich sofort zu Hilfe eilen. Doch die Zeitungen Daily Express und Daily Mail spendeten Hitler Beifall. Philipp Kerr, einer der Architekten des Versailler Vertrages, und Lord Astor erinnerten an die notwendige deutsche Rolle als Damm gegen den Bolschewismus und hielten den erbosten Franzosen vor, sich wegen des verständlichen Wunsches Deutschlands, „seinen eigenen Hinterhof zu betreten“, nicht streitsüchtig zu zeigen.

Anthony Eden und Lord Halifax flogen nach Paris und mahnten:

„Unterlassen Sie jeden Akt, der zum Krieg führen könnte. England will Frieden.“

Auf einer Sitzung des Völkerbundes am 14. März „verkündete Eden, mit einer perfekt doppelzüngigen Phrase des außenministeriellen Jargons zum Vergnügen der Nazis, dass die Besetzung des Rheinlandes ein Verstoß gegen den Vertrag von Versailles sei, aber keine Bedrohung des Friedens darstelle. Sie gefährde die Macht Frankreichs, aber nicht seine Sicherheit. Die Franzosen waren verblüfft.“[15]

Im Rahmen der britischen Taktik musste der Vorstoß der Appeaser auch eine entgegengesetzte Reaktion auslösen.

„Nach dem Rheinlandkomplott wurde die Anti-Nazi-Fraktion unter Chrurchills Führung und mit jüdischem Geld in eine schnellere, entschlossenere und streng geheim agierende Einrichtung, die als The Focus bekannt wurde, umgewandelt. (…) Doch Hitler machte sich nicht die geringsten Sorgen wegen Churchills Partei. In seinen Augen war sie nur eine Belästigung, die zu nichts als leeren Worten fähig war.“[16]

Hitler strebte nach einem Zusammentreffen von hohem Symbolwert und lud Premierminister Baldwin ein. Doch dieser lehnte höflich ab und schickte aus den Rängen der Appeaser Lloyd George aus, den Führer in seinem Adlerhorst in den Alpen aufzusuchen. So schüttelte Hitler nicht seinem amtierenden Amtskollegen, sondern dem früheren Premierminister die Hand, einem der erfolgreichsten Hebammen des Nazismus, der den Versailler Vertrag ausgehandelt hatte. Hitler war von ihm mehr als beeindruckt, nannte ihn ein „Genie“ und wollte ihn auf dem Parteitag in ein paar Tagen zur Schau stellen.

Doch Lloyd George „lehnte vorsichtig ab, hielt sich aber nicht dabei zurück, schlecht über die Tschechen zu sprechen. – Auch das ein Hinweis. In einem Wort: Das Treffen war ein weiterer Erfolg, und Lloyd George sollte danach den Führer in der Presse loben und ihn als den ´größten Deutschen dieses Zeitalters` würdigen.“ (s .Anm .16)

Schließlich kam nach all diesen Freundlichkeiten im November 1937 die Zeit, „den Führer weiter in Richtung Krieg zu stoßen. Die Entsendung von Lord Halifax am 19. November zu Hitlers Alpenresidenz brachte die Wende in der Dynamik, die zum Zweiten Weltkrieg führte.“ Halifax sagte zu Hitler zusammengefasst: England hält Deutschland für die Bastion gegen den Kommunismus. Es hat keinen Einwand gegen den Anschluss Österreichs und der Tschechoslowakei. Deutschland solle keine Gewalt anwenden, um seine Ziele in Europa zu erreichen, wohl wissend, dass Hitler dies angesichts der westlichen Waffenlieferungen kaum als ernst gemeint betrachten werde.[17]

Hitler im „Feuerschutz“ der britischen Presse

Im Februar 1938 „erklärten Premierminister Chamberlain und Schatzkammersekretär Sir Eric Simon im Unterhaus, man könne nicht erwarten, dass Großbritannien die österreichische Unabhängigkeit unterstütze. Das war das Signal. Am 12. März marschierte Hitler in Österreich ein.“[18] Das in Versailles gebildete Konstrukt Tschechoslowakei, in das 3,4 Mio. Sudetendeutsche (22% der Bevölkerung) eingeschlossen worden waren, gab Hitler den nächsten vorgezeichneten Ansatzpunkt, im Namen der „ethnischen Selbstbestimmung“ einzugreifen. Die britische Presse gab Feuerschutz. Die britische Regierung verweigerte den aufständischen deutschen Militärs um General Beck die Zusammenarbeit, spielte die Kampfstärke der gut trainierten tschechoslowakischen Armee herunter, beruhigte über geheime Boten Hitler, demnächst erfolgende scharfe offizielle Stellungnahmen Englands und Frankreichs zu ignorieren und sorgte dafür, dass im Münchner Abkommen vom September 1938 die Tschechoslowakei aufgeteilt und Hitler der Weg freigemacht wurde. Die englische Öffentlichkeit wurde durch eine geschürte Kriegshysterie stillgehalten:

„England sei durch Luftangriffe mit Giftgaseinsätzen seitens der (deutschen) Luftwaffe bedroht. In den ersten Septemberwochen wurden Gasmasken an die Londoner ausgegeben und Luftschutzübungen durchgeführt.“

Gegen die Annexion der Rest-Tschechoslowakei durch Hitler am 14. März 1939 protestierten die Alliierten, aber dabei blieb es.

Um Versailles endgültig abzuwickeln, blieb jetzt nur noch Polen übrig.“

Ein ungewöhnlicher Blankoscheck

Mit der Abtrennung Posens und Westpreußens an Polen, der Unterstellung Danzigs unter den Völkerbund und der damit verbundenen Trennung Restdeutschlands von Ostpreußen waren 1919 weitere Konflikte bewusst veranlagt worden. Hitler hatte am 21. 10. 1938 Gespräche mit Polen begonnen, in denen er „die Rückgabe Danzigs und einen Streifen von einem km Breite durch den polnischen Korridor für eine Autobahn und eine vierspurige Eisenbahnlinie unter deutscher Souveränität forderte. Diese ziemlich bescheidene Anfrage wurde dem polnischen Verbündeten in einer so freundlichen Atmosphäre wie möglich unterbreitet. (…) Hitler wollte Polen nicht überrennen, sondern es viel lieber in den bevorstehenden Angriff auf Russland einbinden.“ 18 Doch Ende März 1939 wurde Hitler plötzlich streitsüchtig. Er wusste nicht, dass England Polen heimlich Angebote gemacht hatte.

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in der Tschechoslowakei konnten die Briten vor der Öffentlichkeit die Politik des Appeasements nicht mehr vertreten. Die Pro-Nazi-Friedenspartei rückte auf die hinteren Bänke, und die Round-Table-Gruppe verschmolz mit den Antibolschewisten.

„Dabei täuschte die sichtbare Front unter Führung von Halifax ein unnachgiebiges Vorgehen gegen die Nazis vor, während die geheime Front, die mit der Chamberlain-Gruppe besetzt war, Hitler weiterhin Zugeständnisse machte und ´freundliche` Zusicherungen abgab, dass England nicht in den Krieg eintreten werde.
Hitler war genau so weit gegangen, wie man ihm erlaubt hatte. Nun war es für Großbritannien Zeit, ihn an der Westfront hereinzulegen, um den Krieg voranzubringen. Am 31. März 1939 (…) informierte Chamberlain das Unterhaus, dass ´im Fall irgendeines Vorgehens, das die Unabhängigkeit Polens deutlich bedroht, die Regierung Seiner Majestät sich verpflichtet fühle, der polnischen Regierung sofort jede Unterstützung zu gewähren, die in ihrer Macht steht.“

Das war ein ungewöhnlicher Blankoscheck. Andererseits versprach Chamberlain den Nazis bis in den August hinein als Gegenleistung für Frieden eine „allumfassende politische Partnerschaft“, während die Round-Table-Gruppe die Polen weiterhin bedrängte, in den Verhandlungen mit Hitler nicht nachzugeben.

„Egal, wie raffiniert die Strategie Großbritanniens (…) auch war, sie war immer die gleiche gewesen, nämlich einen Feind gegen einen anderen auszuspielen und die eigene Verwicklung dadurch abzusichern, dass es zuvor Satellitenländer förderte und den ausgewählten Feind damit wie mit Landminen umgab, in diesem Fall die Deutschen. Was England vor dem Ersten Weltkrieg mit den Garantien für Belgien getan hatte, wiederholte es nun mit Polen.“

Das Wichtige war, dass Deutschland gezwungen wurde, mit dem Krieg zu beginnen. Das gelang auch mit Hitler. Polen verweigerte Verhandlungen – mit Englands Bündnis im Rücken, und Deutschland marschierte nach einem halben Jahr fruchtloser Verhandlungsversuche am 1. September 1939 in Polen ein. Großbritannien erklärte Deutschland am 3. September den Krieg, kam aber den Polen trotz aller Versprechungen nicht zu Hilfe.

„Die Royal Air Force erhielt strikte Order, ja keine deutschen Landstreitkräfte zu bombardieren.“[19]

 

Anmerkungen

[1] Guido Giacomo Preparata: Wer Hitler mächtig machte, Basel 2010, S. 315

[2] a. a. O., S. 309

[3] a. a. O. S. 309 – 310

[4] Vgl. Preparata a. a. O., S. 310 f. sowie Carroll Quigley: Katastrophe und Hoffnung, Basel3 2011, S. 428 f.

[5] Rudolf Steiner: Vortrag vom 28.3.1916 in: Gegenwärtiges und Vergangenesi m Menschengeiste, Gesamtausgabe (GA) Nr. 167, Dornach 1962

[6] Preparata a. a. O., S. 310, 312

[7] Carroll Quigley: Katastrophe und Hoffnung, Basel 2011, S. 428, 429

[8] a. a. O.

[9] Preparata S. 312

[10] Hier und im Folgenden siehe Preparata S. 312 f

[11] Nachweis bei Preparata S. 313

[12] a. a. O., S. 313-314

[13] a. a. O., S. 315

[14] a. a. O., S. 316

[15] a. a. O., S. 317

[16] a. a. O., S. 318

[17] a. a. O., S. 320

[18] a. a. O., S. 325-326

[19] a. a. O., S. 339

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Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

15 Kommentare zu Hitler als Spielzeug der Briten

  1. Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 10:48 //

    . . .
    Herbert Ludwig sei DANK – daß jetzt endlich – die RICHTIGE Aufklärung über Hitler & seine HINTERMÄNNER beginnt!
    .
    Psychopathen sind KEINE Deutsche Erfindung!

    • Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 14:07 //

      . . .
      Beleuchtet werden muß aber auch die Tatsache – daß Hitler immer mehr zu einem medikamentenabhängigen JUNKIE wurde – in den Händen seines skrupellosen und geldgierigen Leibarztes Dr. Theodor Gilbert Morell.
      .
      PERVITIN war eine der Spezialitäten Morells – man vergleicht es mit Crystal Meth . . . ?
      .
      https://www.amazon.de/geheimen-Tageb%C3%BCcher-Morell-Leibarzt-Hitlers/dp/3442300096
      .
      https://www.amazon.de/Prof-Morell-Hitlers-Leibarzt-Biographie/dp/3453020626

  2. Marcus Junge // 7. März 2017 um 11:15 //

    Das Problem bei dieser Art von Unlogik ist immer gleich, das Pferd wird von hinten aufgezäumt, also vom Ergebnis her die Vorgänge betrachtet, wodurch alles wie geplant wirken mag, obwohl das nie der Fall war.

    So kommt man halt darauf, daß „Hitler gezielt aufgebaut wurde“ oder „er aufgerüstet wurde aus den USA“. Wenn das stimmen soll, dann muß auch der „Schwarze Freitag“ 1929 eingeplant worden sein, die endlosen Regierungskrisen in Deutschland danach, die Verweigerungshaltung der SPD, was bei den Konservativen am langen Ende zur Zusammenarbeit mit Hitler führte.
    Eine Theorie ist gescheitert, sobald auch nur ein Teil widerlegt wurde, was hiermit erfolgt ist.

    Die Großindustriellen der USA investierten überall, dabei gab es ein Abkommen das man sich nicht in die Quere käme, daher Land X an Herrn Y geht und Land A an Herrn B für Investitionen. Die waren gar nicht begeistert, als es um Krieg gegen ihre Investitionsländer ging. Warum waren sie das, wenn doch Krieg von diesen Herrn angeblich immer das erwünschte Ziel war?

    Wenn die USA so auf die Vernichtung Deutschland aus waren, warum verweigern sie 1919 Versailles? Es hätte nur ein Lächeln gekostet Versailles zu unterschreiben, stattdessen zieht Wilson ab und geißelt das ungerechte, maßlos haßerfüllte Verhalten der Engländer und Franzosen.

    Wenn man „unwichtige“ Details wegläßt, dann bekommt man immer das gewünschte Bild. Versailles verpflichtete Deutschland abzurüsten, als erster Staat, danach hätten alle anderen folgen müssen, was ab 1928 bedeutet, weil da die dt. Abrüstung amtlich festgestellt wurde. Weimar pochte all die Jahre darauf, Hitler auch die ersten 2 Jahre, bis zur „Wehrhoheit“ 1935. Wenn also die Engländer Deutschland unter Waffen wollten, warum 7 Jahre lang dies verhindern?

    Und wie funktionierte das eigentlich mit Frankreich? Wer hielt dort wechselnde Regierungen unter Kontrolle, die Polen + Tschechoslowakei aufrüsteten, nicht einfach mal polnischem Drängen, jährlich mehrfach, nach Krieg gegen )das wehrlose) Deutschland nachzugeben? Waren da auch all die „Eliten“ eingebunden?

    Um Versailles endgültig abzuwickeln, nach der Erklärung des Protektorats über Böhmen und Mähren, blieben die Kolonien, Elsas/Lothringen, Eupen-Malmedy, Memelland und Danzig noch übrig, neben Polen. Aber wen interessiert das schon, nicht?

    „Hitler wollte Polen nicht überrennen, sondern es viel lieber in den bevorstehenden Angriff auf Russland einbinden.“
    Völliger Wahnsinn, beim Autor, der sich diesen hirnrissigen Unsinn ausgedacht hat. Bis 1945 sollte die Wehrmacht so weit aufgerüstet werden, daß sie verteidigungsfähig sein sollte, nicht angriffsfähig, was 3x bis 6x mehr Kräfte bedeutet hätte. Aber klar, die konventionelle Lügengeschichtsschreibung kann man schon mal bemühen, sobald es einem paßt, wie hier beim Krieg gegen die UdSSR, der ja „schon immer“ anstand.

    „Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in der Tschechoslowakei konnten die Briten vor der Öffentlichkeit die Politik des Appeasements nicht mehr vertreten.“
    Wenn man an der Stelle „geschickt“ nicht beachtet, was Chaimberlain 1938 feststellte, als es um Krieg gegen Deutschland ging, dann kann man das glauben, daß man es „nicht mehr vertreten“ konnte. Aber ein Chaimberlain der 1938 feststellt, daß man noch 1 Jahr für die Aufrüstung braucht, bevor man Krieg anfangen kann, wirft ein anderes Licht auf die Sache. Ein solcher Chaimberlain nutzt einfach nur die günstige Gelegenheit, schließlich hatte ja auch er (wie alle anderen) das Zusatzprotokoll in München nicht unterschrieben, welches der Rest-Tschechoslowakei einen Bestandsschutz gegeben hätte.

    Und nebenbei hat die englische Elite es noch hinbekommen die Sowjets nicht auf ihre Seite zu ziehen, was an Polen scheitert, daß kein sowjetische Truppen ins Land lassen will, da diese nicht mehr gehen würden, wie Warschau vermutete. Und dann haben die noch dafür gesorgt, daß Deutschland seine Ostflanke frei bekam, Ribbentrop – Molotow, was überhaupt erst den Krieg ermöglicht.

    Genial diese Engländer. Wo die offizielle Lügengeschichtsschreibung sich hinstellt und Hitler zum alleinigen Handelnden und Weltenlenker macht, damit alle Schuld bei den Deutschen abgeladen werden kann, einfach mal um 180° gedreht und Hitler mit der englischen Elite ersetzt. Wo steht eigentlich die Glaskugel aus der die lesen oder welchen Kaffeesatz verwenden die? Chaos, unterschiedliche Parteien, massive und geschickte Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten, an Dinge die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen – ach was, das gibt es doch gar nicht. In London residieren Übermenschen, Halbgötter und Außerirdische.

    • Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 13:31 //

      . . .
      ZITAT @ Marcus Junge:
      .
      „Das Problem bei dieser Art von Unlogik ist immer gleich, das Pferd wird von hinten aufgezäumt, also vom Ergebnis her die Vorgänge betrachtet, wodurch alles wie geplant wirken mag, obwohl das nie der Fall war.“
      .
      DANKE für DIESE These!
      .
      Interessanter Blickwinkel von Ihnen, Herr Junge – weiter habe ich Ihren Kommentar noch nicht gelesen – denn SIE LEGEN IHREN FINGER PUNKTGENAU IN DIESE GROSSE WUNDE!
      .
      Darf ich bitte aus dem Bauch heraus antworten:
      .
      IHRE Sicht der Dinge ist ja die ALLERSEITS ANERKANNTE SICHT AUF DIESE WELT – bis vor knapp 70 Jahren GEWESEN.
      .
      DANN kam mit Hubbard ja ERSTMALS – die BRANDNEUE ERKENNTNIS über echte Psychopathen in JEDER Gruppe & in JEDER Nation – wie ein Sturm über diese alte Welt!
      .
      UND MIT DIESER SPEKTAKULÄREN ERKENNTNIS KAM DIE FRAGE – WIE MAN EINEN ECHTEN PSYCHOPATHEN DENN IDENTIFIZIEREN KANN?
      .
      DARYL kennt offensichtlich die neuesten TECHNISCHEN Mittel dafür!
      .
      1950 gab es aber diese heutigen technischen Methoden mit MRT & Computer-Tomographie noch nicht.
      .
      DAMALS war die einzige Möglichkeit die verborgene, weil versteckte, getarnte (BÖSE) ABSICHT eines ECHTEN Psychopathen – von der (GUTEN) ABSICHT eines geistig gesunden Menschen zu unterscheiden – DAS als „roll back“ bezeichnete Verfahren der RÜCKWÄRTS-Analyse zu verwenden!
      .
      Schnell war in den 50’ern KLAR geworden – daß GUTE Menschen am Ende auch irgendwie immer wieder zuverlässig ein Happy End hinbekamen . . .
      .
      Und genauso eindeutig haben die detaillierten forensischen UNTERSUCHUNGEN über alle Zweifel hinweg KLAR gemacht – daß eine CHAOS-Spur, eine MORD-Spur, eine KRIEGS-Spur – IMMER zu einem ECHTEN Psychopathen führt . . .
      .
      DAS ist inzwischen weltweit gängige Praxis von forensischen Profilern – die durch ein VERBRECHEN zu einer exakten Zeit in ein Geschehen hinein geworfen werden – DASS sie nun aufklären sollen.
      .
      DAS GEHT IMMER RÜCKWÄRTS – weil es NUR rückwärts funktioniert!
      .
      DAS ist wie Schwimmen GEGEN den Strom – denn NUR so kommen Sie zur QUELLE.
      .
      DAS IST SPUREN-SICHERUNG, SPUREN-ANALYSE & SPUREN-AUSWERTUNG!
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      NUR bei der Frage nach dem MOTIV – darf in die Zukunft spekuliert werden – aber am Ende zählen auch hier einzig & allein die BEWEISE!
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      DIESE brandneuen Erkenntnisse haben nicht nur die GESCHICHTS-Wissenschaft komplett auf ein neues Fundament gestellt . . .
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      DOCH wie immer – hält das alte FALSCHE Wissen beharrlich an den FALSCHEN IDEEN FEST – weil in vielen Fällen die (FALSCHE) Existenz und viel Geld auf dem Spiel steht . . .
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      DAS Gute am FALSCHEN Wissen ist die Tatsache – daß es nach spätestens hundert Jahren biologisch entsorgt wird – und dem NEUEN, besseren Wissen Platz macht . . .
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      DAS ist ein echter Kampf um die Erde.
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      WER es genau WISSEN will – der kommt nicht umhin – BEIDE Seiten auf Herz & Nieren zu prüfen, DANN scheidet sich die Spreu vom Weizen auf ganz einfache & natürliche Art . . .
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      Man braucht aber Courage und unbedingte EHRLICHKEIT – was aber für jeden echten Wissenschaftler KEIN Problem ist . . .
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      Nur FAKE-science kämpft lieber für FALSCHES Wissen – als sich durch ECHTE, HARTE BEWEISE von richtigem WISSEN überzeugen zu lassen!

      • Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 13:57 //

        . . .
        Um mal mit einem leicht verständliches Beispiel aus dem alltäglichen Leben – diese hoch professionelle RÜCKWÄRTS-ANALYSE ALLEIN AUS DEM ERGEBNIS HERAUS, für Laien zu erklären – hilft ein Blick auf den internationalen Spitzen-Sport:
        .
        Wenn ALLE Spiele gewonnen werden, wie bei Bayern-München – sind Trainer, Spieler & Management Welt-Klasse – UND NICHTS WIRD GEÄNDERT, WEIL DAS ERGEBNIS DEN BEWEIS LIEFERT!
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        Wenn eine Serie von Pleiten, Pech & Pannen zu lange anhält, wird erst der eine oder andere Spitzen-Spieler geholt, bei verschärfter Krise (NUR ERGEBNISSE ZÄHLEN!!!) wird der Trainer gewechselt.
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        Wenn immer noch NICHTS BESSER wird – dann fliegt der Manager – oder gar der Besitzer wechselt.
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        DIESE allein vom ERGEBNIS gesteuerte UM-BESETZUNG des Personals ist eine DIREKTE Auswirkung des im SPITZEN-SPORT längst verbreiteten WISSENS um Psychopathen als VERURSACHER von MISS-ERFOLG, auch wenn das Wort: „Psychopath“ selbst TABU ist, und man sich als echte Profis natürlich respektvoll immer nur „freundschaftlich“ trennt . . .
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        Dennoch sind es immer die Gleichen – DIE UNTERNEHMEN SCHROTTEN.
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        Und es sind immer die Gleichen – DIE UNTERNEHMEN AN DIE WELT-SPITZE FÜHREN KÖNNEN.
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        DARUM fliegen manche raus – ANDERE können sich vor Angeboten nicht retten – und verdienen völlig zu Recht astronomische Summen . . .
        .
        DIESES OHNE FEHLER UNTERSCHEIDEN ZU KÖNNEN – GELINGT REGELMÄSSIG MIT DER RÜCKWÄRTS-ANALYSE – DARUM auch „Führungs-Zeugnisse“ & „Lebens-Läufe“ bei jeder Bewerbung . . .
        .
        NUR die POLITIK – mit ihren endlosen INTRIGEN, LÜGEN & KRIEGEN – hinkt der allgemeinen Entwicklung der Menschheit ein paar Generationen hinterher . . .
        .
        DAS war aber immer so!

      • Conrath // 7. März 2017 um 14:08 //

        @Möllmann

        Mit reinem Sprachdenken kommen Sie aber nicht weiter. Und ‚auf Herz und Nieren geprüft werden‘ etwa von einem gründlichen Arzt oder Lehrer (Autoritätspersonen), meist eben vom Leben selber, ist was ganz anderes, als ‚auf Herz und Nieren‘ ein/ etwas Drittes zu prüfen, das nur am Rande.

        Und ich nehme an, dass es keinen Unterschied zwischen Ihrer Scientologie-Auffassung und der offiziellen gibt und Ihre Beiträge daher Werbung für diese Gruppe sind, überwiegend.

      • Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 16:24 //

        . . .
        Con ratlos:
        .
        PSYCHOPATHEN KNOW-HOW SCHEINT SIE GANZ BESONDERS ZU IRRITIEREN – sind wir da einfach zu nahe dran – an der REALITÄT?

      • Conrath // 7. März 2017 um 16:43 //

        @Möllmann

        Machen Sie Ihre Hausaufgaben, dann können wir wieder miteinander kommunizieren, über Sachverhalte, Einschätzungen,… So aber bringt es zu wenig, schauen Sie selbst, lauter leere Floskeln und Worthülsen hinter Ihrem Namen, wozu also?

        Sie grüßend

      • Karl Bernhard Möllmann // 7. März 2017 um 17:36 //

        . . .
        ratlos beschwert sich scheinheilig:
        .
        „…ich nehme an, dass es keinen Unterschied zwischen Ihrer Scientologie-Auffassung und der offiziellen gibt und Ihre Beiträge daher Werbung für diese Gruppe sind…“
        .
        Wenn Sie meine PRÄZISE Kenntnis darüber anzweifeln, WER, WANN & WIE GENAU die Existenz von ZWEI Arten von Menschen schlüssig BEWIESEN hat, und WER damit als ERSTER Philosoph weltweit sehr einleuchtend beschrieben hat – WIE & WARUM Psychopathen ÜBERALL dort, wo sie unter professioneller TARNUNG auftreten, diese Erde in eine Hölle verwandeln – WARUM bringen Sie KEINEN EINZIGEN ECHTEN GEGEN-BEWEIS ???
        .
        WAS für ein jämmerlicher „erwachsener“ „seriöser“ Flach-Denker sind Sie denn – wenn Ihnen statt echten BEWEISEN – nichts anderes einfällt, als plumpe Entwürdigungen & abstruse Unterstellungen zwecks Ruf-MORD zu verkünden . . . ?
        .
        Sobald ich mal Spaßeshalber auf IHR jämmerliches Niveau herab steige – dann packt Sie die ANGST – und sie rufen laut: Haltet den Dieb, und verlangen Zensur und rufen nach dem Staatsanwalt!?
        .
        GEHT’S NOCH?
        .
        Lassen Sie mich endlich in RUHE!
        .
        Diese Worte versteht JEDER Zensor & JEDER Staatsanwalt!
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        Entweder Sie wollen mich VERLETZEN & BELEIDIGEN – dann sollten Sie bitte auch die Antwort in legitimer Not-WEHR vertragen . . .
        .
        ODER Sie wollen Informationen von mir – dann sollten Sie bitte ebenfalls meine Antwort vertragen . . .
        .
        Ist doch logisch – DASS ANDERNFALLS DER VERDACHT IM RAUME STEHT – es ginge Ihnen einzig & allein um PROVOKATION?
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        WIE oft soll ich Ihnen denn noch schriftlich versichern – DASS ICH KEINERLEI INTERESSE HABE AN IHRER BILDUNG – Sie machen doch täglich WERBUNG für Hunderte von Leuten, die Sie verehren . . .
        .
        IHRE Welt interessiert mich nicht!
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        Ob Sie nur quatschen wollen, oder für die CIA arbeiten – interessiert mich ebenfalls nicht – mir reicht schon, daß Sie weder unter Ihrem echten Namen schreiben, noch DASS Ihre seltsame Legende wirklich „rund“ ist – und ich Ihnen Ihre schräge Story deshalb nicht abnehmen kann . . .
        .
        Lassen Sie mich einfach in Ruhe!
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        Ich nehme an, daß Sie auf Grund Ihrer Auffassung von Hubbard, ein ganz normaler Spitzel des System’s sind – für’s chronische PROVOZIEREN fast aller Kommentatoren, und immer wieder, wäre DAS eine schlüssige Erklärung – aber derartige DINGE sage ich jetzt als ein simples BEISPIEL für DAS, was Sie hier seit Monaten abziehen, mit dem vermutlich einzigen ZIEL der PROVOKATION.
        .
        DARUM hier Ihr Satz „Return to Sender“:
        .
        „… ich nehme an, dass es keinen Unterschied zwischen Ihrer Scientologie-Auffassung und der offiziellen gibt und Ihre Beiträge daher Werbung für diese Gruppe sind…“
        .
        Und ich nehme an, dass es keinen Unterschied zwischen Ihrer Scientologie-Auffassung und der „offiziellen“ gibt und Ihre Beiträge daher RUF-MORD für diese Gruppe sind…“
        .
        Der Unterschied ist DER, daß Ihre Scientologie-Auffassung auf reinster Spekulation gründet – GENAU so als wenn ich über Ihre angebliche PÄDOPHILIE-Auffassung spekulieren würde – obwohl ich davon so wenig weiß wie Sie ganz offensichtlich von Hubbard’s Werk . . . ?
        .
        Also lassen Sie mich einfach endlich in Ruhe!
        .
        Ich KANN derzeit bei Ihnen leider KEINE EHRLICHEN ABSICHTEN hinter Ihren wiederholten Provokationen erkennen.
        .
        Spitzel nennen die Franzosen „agent provocateur“ – weil diese erstens feige, zweitens GEHEIM, und drittens immer nur das geplante Opfer PROVOZIEREN sollen – dazu brauchen Sie aber ein doofes Opfer!
        .
        Vielleicht werden Sie ja wo anders doch noch fündig?
        .
        Ich habe keine Lust auf Ihre Provokationen, keine Lust auf Ihre NEBEL-KERZEN, und keine Lust auf Ihre Quatschologie . . .

  3. MutigeAngstfrau // 7. März 2017 um 15:38 //

    „…operieren sie nach weiträumigen und langfristigen strategischen Plänen, schieben andere Staaten wie Schachfiguren in die gewünschten Positionen, um sie dann kaltblütig ihren Zielen zu opfern.“

    Sehr erhellend hinsichtlich dieser teuflischen Machenschaften hier ein Video über Vorgehensweisen des wohl zerstörerischsten Ordens des Planeten: Skull&Bones.
    Sie infizieren mittels ihrer Handlanger in Politik, Medien und Geheimdiensten die Hirne der Menschen.
    Die Infizierten, oft auch die Handlanger selbst, sind nicht mehr in der Lage, die wirklichen Zusammenhänge zu begreifen, so dass das Lemminge-Prinzip ganze Staaten in den Abgrund reissen kann, während sich die Satane in den Hinterzimmern die Hände reiben.
    Ihr Wirken über die Blutlinien und riesige Zeiträume hinweg zementiert eine unvorstellbare Macht.

    Die Lüge ist dabei der alles zusammenhaltende Kleister, der sich wie ein klebriges Netz über jegliches menschliche Leben legt.
    Die in den inszenierten Schlachten geschlagenen Völker werden später dann noch ein weiteres Mal durch die Geschichtslüge und zentrierte Medienmacht der „Sieger“ hingerichtet, wie wir es gerade live erleben.

    Dank für einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufklärung an Herbert Ludwig und Geolitico!

  4. Conrath // 7. März 2017 um 16:01 //

    @Ludwig,

    Besten Dank für Ihre gründliche Übersicht zu dem ausgesprochenen Briten-Fan und Britenbewunderer Adolf Hitler. Wie oft hat er das Empire als leuchtendes Ziel auch seiner Vision dargestellt.

    Ich halte Ihre Ausführungen für insgesamt zutreffend. Wegen der gebotenen Knappheit können ja nur Tendenzen angeführt werden, sonst müssten Sie hier 400 oder 2.000 Seiten füllen.

    Die besondere Rolle des britisch-unterwanderten Ribbentropministeriums im Zusammenhang mit der Behandlung der baltischen, dann osteuropäischen und deutschen und westlichen Juden, während des Krieges, ab Anfang 1941, möchte ich daher hier auch nur kurz andeuten. Es gibt ja sehr viel Material dazu und stärkt nur noch Ihre hier ausgebreitete Grundannahme.

    Dadurch ist Deutschland ja nicht unbeteiligt oder schuldfrei, wie es etwa Herr Jung hier bemängelt, da es selber auch Teil des Weltimperialismus war und leider wieder kräftig geworden ist. –

    Erst die Verquickung von Einzelinteressen, auch der deutschen Großindustriellen und Banker, mit den britischen Imperialismusinteressen, ermöglichte ja den britischen Planern ihr teuflisch-geniales Spiel und koordiniertes Vorgehen mit den drei, von Ihnen genannten, innenpolitischen Gruppierungen.

    Das englische, deutsche und auch alle anderen Völker, haben mit der Kriegsentstehung noch am Wenigsten zu tun, das bleibt auch weiterhin so.

    Wichtig wäre noch zu erwähnen, welchen Flankenschutz die Briten vom Vatikan und seinen Staatssekretären, unter Pius XI und XII, erhielten. Dazu hat Karl-Heinz Deschner ja umfangreich vorgetragen. Die innere Ausgestaltung des Faschismus, in vier europäischen Ländern, wurde von Vatikanplanern assistiert.

  5. Conrath // 7. März 2017 um 17:53 //

    @Möllmann

    Eine Antwort war das jetzt aber nicht, nur eine weitere diffuse Ankündigung, bzw. wie oben, noch ein diffuser Verweis ins nirgendwo. Aber mehr hatte ich auch nicht mehr erwartet, nach dem Vorgeplänkel.

    „ODER Sie wollen Informationen von mir – dann sollten Sie bitte ebenfalls meine Antwort vertragen . . .“ Zitatende KBM

    Ich wollte eine sachliche Antwort, keine weiteren losen Zuschreibungen und Banalitäten wie Agent und Flachdenker, wissen Sie Breit-, Bunt- oder Runddenker machen es doch auch nicht, wie wäre es mit dem bescheideneren Denker? Und Agent? Aber doch nicht auf Leute wie Sie, ich hatte Ihnen ein Angebot gemacht die Sachverhalte zu besprechen, ehrenamtlich, hobbymäßig, freibleibend und ich vermute, dass es Sie dennoch überfordert. Egal, Sie grüßend und abwartend.

  6. Wimmer und Effenberger zeigen das englische Spiel dezidiert in ihrem grandiosen Buch „Die Wiederkehr der Hasardeure“ auf.

    Heyer nannte den Aufstieg des Nationalsozialismus in Kenntnis des angelsächsischen Spiels „von außen bewirkt und nach innen verschuldet“

  7. Heute sind wir mal wieder so weit: Die USA bringen ihren Vasallen „BRD“ an der Grenze zu Russland in Stellung. Bei einem „false flag“ Ereignis wird das deutsche Kanonenfutter an der russischen Grenze konsumiert, der darauf folgende Krieg wird Europa ein weiteres Mal zerstören und Russland für die nächsten 30 Jahre schwächen. Ziel erreicht.

    • @Peter

      der darauf folgende Krieg wird Europa ein weiteres Mal zerstören und Russland für die nächsten 30 Jahre schwächen. Ziel erreicht.

      Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich. Die BLöcke werden sich nicht gegenseitig in die Kern- und Tributzone steigen.

      Möglicherweise gibt es kalkulierte Kriege an den den Grenzzonen der Blöcke und natürlich im umkämpften Gebiet der Rohstoffe. Die paar 10 tausend Soldaten der Grenzzonen sind dabei als Kanonenfutter einkalkuliert, damit haben Sie allerdings recht.

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