Vergewaltigungen ohne Opfer

Frauenbewegung / Mit diesem Bild warb die US-Regierung Frauen für die Kriegsproduktion. Es wurde zu einer Bildikone der Frauenbewegung. / Quelle: By J. Howard Miller, artist employed by Westinghouse, poster used by the War Production Co-ordinating Committee [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AWe_Can_Do_It!.jpg Frauenbewegung / Mit diesem Bild warb die US-Regierung Frauen für die Kriegsproduktion. Es wurde zu einer Bildikone der Frauenbewegung. / Quelle: By J. Howard Miller, artist employed by Westinghouse, poster used by the War Production Co-ordinating Committee [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AWe_Can_Do_It!.jpg
Zwei Autorinnen wollen vergewaltigte Frauen nicht mehr Opfer nennen. Vielmehr sei die Tat ein „Erlebnis“. Über eine unsinnige Idee, Sprache zu „verbessern“.

Stellen wir uns einmal vor, ein Polizeibericht über einen gewalttätigen Überfall würde künftig so formuliert werden: „Am 23.2.2017 hatte ein älteres Ehepaar in Neuhausen-Hamberg im baden-württembergischen Enzkreis ein verstörendes Erlebnis. Früh morgens um 04:00 Uhr drangen drei nicht geladene Besucher in das Haus der Eheleute ein und weckten sie in ihrem Schlafzimmer auf. Es ergab sich eine letztendlich heftige Diskussion bezüglich der Aufbewahrung von Geld und Wertgegenständen im Haus, in der auch Gewalt im Spiel war. Zum Abschluss ihres Aufenthalts fesselten die Besucher die beiden Erlebenden und verließen dann das Haus unter Mitnahme von Goldschmuck, Edelmetallen und Edelsteinen. Das besondere Erlebnis der Eheleute wurde durch Kontaktaufnahme mit der Polizei und einem ärztlichen Betreuer schließlich beendet.“

Den Wortlaut des eigentlichen Polizeiberichts über den gewalttätigen Raub im Enzkreis kann man im Presseportal nachlesen.[1] Sind solche Formulierungen über ein Verbrechen abstrus? Nicht, wenn man einen Artikel der beiden Autorinnen Mithu Sanyal und Marie Albrecht mit dem Titel „Du Opfer!“ in der „taz“ gelesen hat.[2]

„Klassische Binaritäten aufbrechen“

In der alltäglichen Umgangssprache bezeichnen wir jene Menschen als Opfer, die durch bestimmte Ereignisse zu Schaden kommen bzw. auch ihr Leben verlieren. Dabei müssen nicht immer andere Menschen die Ursache sein, auch eine Schneelawine in den Alpen kann ihre Opfer haben. Doch schon zu Anfang erläutern die beiden Autorinnen dem geneigten Leser, dass der Begriff „Opfer“ Menschen als wehrlos darstelle und sogar als Beleidigung gelte. Der Begriff „Erlebende“ dagegen sei aktiv und ändere die Perspektive:

„Denn ,Opfer’ ist keineswegs ein wertfreier Begriff, sondern bringt eine ganze Busladung von Vorstellungen mit. Wie die, dass Opfer wehrlos, passiv und ausgeliefert sind – und zwar komplett. Bloß sind Menschen, denen etwas angetan wurde, ja immer noch sie selbst. Vielleicht haben sie sich in der Situation ausgeliefert gefühlt, vielleicht haben sie sich auch erfolgreich gewehrt, vielleicht … Doch macht ein Begriff wie Opfer alle gleichsam zu … Opfern eben. (…).
Indem wir Menschen als Opfer bezeichnen, stecken wir sie in eine Schublade und werfen den Schlüssel weg. Egal, was wir eigentlich meinen.“

Mit dem Blick vor allem auf Vergewaltigungsopfer argumentieren die Autorinnen, dass mit dem gängigen Begriff immer nur ein passives Verhalten der Betroffenen unterstellt wird. Und nachdem andere Begriffe wie „Überlebende“, „Geschädigte“ oder „Betroffene“ verworfen wurden, wird nun ein neuer Begriff für Opfer kreiert:

„Da das Substantiv ,Opfer’ aus dem Verb ,opfern’ gebildet wurde, ist es nur naheliegend, aus dem Verb „erleben“ das Substantiv „Erlebende“ zu bilden. Denn das Einzige, was Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, teilen, ist ja eben dieses Erlebnis.
So wie vorher der Begriff „Überlebende“, nimmt „Erlebende“ eine Verschiebung vom Passiven zum Aktiven vor, allerdings ohne die damit einhergehende Wertung. Schließlich wird Erlebnis erst durch ein beigefügtes Adjektiv (wunderbares Erlebnis, grauenhaftes Erlebnis, langweiliges Erlebnis) näher bestimmt und lässt sogar Raum für Ambivalenzen (ein schreckliches, aber auch banales Erlebnis). Durch die Substantivierung „Erlebende sexualisierter Gewalt“ kann somit jede*r selbst bestimmen, wie er*sie das Erlebte bewertet. Gleichzeitig findet ein Perspektivwechsel statt: Die Formulierung lädt ein, über die Wahrnehmung der erlebenden Person nachzudenken, und nicht, was ein anderer Mensch mit dieser Person macht.
Außerdem trifft das Wort „Erlebende“ noch keine Aussagen über Motivationen und Rollenverteilungen. Klassische Binaritäten wie aktiv/passiv werden aufgebrochen.“

Beschreibung von Verbrechen entschärfen

Mit dem Begriff „Erlebende“, der nun nach Meinung der beiden Autorinnen durch Aufnahme in den Duden für die Opfer von Vergewaltigungsverbrechen benutzt werden sollte, sei eine höchstmögliche Wertungsfreiheit gewährleistet. Der besondere Fokus der Autorinnen liegt auf dem Tatbestand der Vergewaltigung, aber im Grunde gilt das von ihnen Gesagte für alle Opfer von Verbrechen, auch für Verbrechen, die an Männern begangen werden.

Welch seltsames Gedankenspiel betreiben die Verfasserinnen hier? Und hoffentlich wird das keine Vorlage für amtliche Sprachverbesserer, um eventuell die Beschreibung von Verbrechen z. B. in den Polizeiberichten weiter zu entschärfen, indem man jetzt auch noch die Verbrechensbetroffenen von „Opfern“ zu „Erlebenden“ umbenennt.

Schon die Autorinnen merken an, dass der Begriff „Erleben“ sehr verschiedene Arten von Erlebnissen beschreiben kann: wunderbare, grauenhafte, langweilige. Das ist absolut richtig. Und eben hier hätte man beim Schreiben stutzig werden können. Man kann nämlich die Reihe der Attribute uferlos fortsetzen: eintönig, ermüdend, stumpfsinnig glücklich, eindrucksvoll, aufregend, dramatisch, verletzend, traumatisch, tödlich usw. Der Begriff „Erlebnis“ (und ebenso ein daraus abgeleitetes Wort „Erlebende“) ist ein neutraler Begriff für alle nicht-alltäglichen Vorkommnisse im Leben eines Menschen.

Es gibt keine „Täter“ mehr

Eine weitgehende Verschleierung der Herkunft von Tätern ist in unserer Medienlandschaft und in den Polizeiberichten schon durchgesetzt worden. Wer das Wort „Opfer“ durch „Erlebende“ ersetzen will, würde – im Falle einer Umsetzung dieser Idee – jetzt auch noch den gewalttätigen Charakter eines Verbrechens verschleiern, da mit der Entfernung des Begriffs „Opfer“ auch der Begriff „Täter“ keine Funktion mehr hätte. Es gäbe fortan nur noch „Erlebende“, auf die eine oder andere Weise.

Fazit: Immer wenn man zu der Meinung gekommen ist, dass aus der Ecke der Sprachreiniger nichts Unsinniges mehr kommen kann, weil eigentlich schon alles Unsinnige gesagt wurde, wird man eines Besseren belehrt.

 

Anmerkungen

[1] http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3568941

[2] https://www.taz.de/Beschreibung-sexualisierter-Gewalt/!5379541/

62 Kommentare zu Vergewaltigungen ohne Opfer

  1. Arctos Horribilis // 25. Februar 2017 um 10:09 // Antworten

    Die Ergüsse von Menschen, deren Schaffen vollkommen überflüssig und ohne jeglichen Wert für die Gesellschaft ist. Spannend, dass die wertlostesten Resultate oft die größte Aufmerksamkeit bekommen.

  2. Karl Bernhard Möllmann // 25. Februar 2017 um 10:18 // Antworten

    . . .
    Wenn PSYCHOPATHEN regieren – dann wird das Verbrechen zur billigen show!

  3. hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 10:46 // Antworten

    Die Sprache ist das wichtigste Werkzeug für eine umfassende Gehirnwäsche.

    Die Grundlage der heutigen Ideologie bildet die talmudisch freudsche-neomarxistische ‚Frankfurter Schule‘, aus der die im Artikel erwähnte seelenlose Geisteshaltung der Zombies entspringt. Jürgen Habermas, als letzter lebender Mittäter, der heute wohlbehütet am Starnberger See residierend, nach wie vor unter Jubel der linken Medien, seinen Mist zum Besten gibt und lernresistent wie sie alle sind, als Nachkriegs-Verteiler dieser widerwärtigen Doktrin ( u.a. die ewige Schuld der Deutschen), die sie zur Vernebelung „Kritische Theorie“ nannten, verbreitet.
    Mittlerweile hat dieser Wahnsinn die gesamte Gesellschaft infiziert und sorgt für ein Gegeneinander statt Miteinander auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Das Ziel ist die Zerstörung jeder Ordnung, zugunsten einer Gesellschaft von Zombies für eine kleine überwachende Elite, die alles kontrolliert:

    1) Ent-Kriminalisierung von Recht und Verbrechen

    Daraus erwächst die Notwendigkeit des Neusprech, wie im Artikel. Es gibt keine Verbrecher, nur behandlungsbedürftige Vom Pfad Abgeglittene (Freud).

    2) Ent-Ethisierung von Recht und Verbrechen

    Wichtigster Punkt ist die Zerstörung der Bevorzugung der Familien durch Gleichstellung (in Wahrheit Gleichmachung) aller anderen Lebensformen. Eine Erklärung, wie eine Gesellschaft ohne Familienfundament funktionieren soll, bleiben die Protagonisten auch hier schuldig.

    3) Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft

    Idee ist die Zerstörung der staatlichen Funktionen in Form einer „Umfunktionierung“. Heute sieht man bspw. an den Gerichten, dass sie bei Straftaten zunächst die „Freudsche Karte“ ziehen und selbst bei Wiederholungstätern den Vorgaben der Frankfurter folgen und behaupten, es gäbe keine Täter, nur Opfer. Die Zersetzung der Strukturen ist die Folge.

    4) Ent-Christlichung

    Die Frankfurter sind der Meinung (Habermas), dass der Massenatheismus (Idioten) die Religionen (vornehmlich die christliche) verdrängen soll. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen christlicher Kultur als zeitgeschichtliche Entwicklung, unabhängig vom monotheistischen Glauben (z.B. Katholizismus). Sie wollen alle christlichen Bilder tilgen und einer mechanischen Sichtweise der Welt Platz machen. In der UNO und in den öffentlichen Gebäuden sind der Logik folgend keine Kreuze mehr an den Wänden zu finden ( siehe auch BVerfG – Urteil zu Kruzifixe).

    5) Ent-Ästhetisierung der Kunst

    Die moderne Kunst folgt nicht mehr den Regeln des Schönen, Wahren, Guten, des Ehrwürdigen oder der Harmonie der Ordnung, sondern ganz bewusst und provokativ der Veralberung und Verächtlichmachung, der Propaganda und Agitation: Das Hässliche, Sinnlose, Anstößige wird dominant.
    Daraus ergeben sich Verrücktheiten wie eine ausgestellte Badewanne von „Künstlern“, die diese mit Müll vollkippten und in die Düsseldorfer Kunstakademie stellten. Die Putzfrau auf 100.000 Mark Schadenersatz verklagt wurde, weil diese ( noch normale) Frau annahm, dass die Wanne gereinigt werden muss.Mindestens genauso verrückt sind Preise bis 100 Millionen Dollar für Bilder, die aus sinnlos bespritztem Papier bestehen und als Ausdruck des Unbewussten gefeiert werden, während die 100 Million in Afrika zigtausend Kindern das Leben hätte retten können.

    Durch die jahrzehntelange Verbreitung dieser Doktrin in der gesamten westlichen Hemisphäre über Schulen, mittlerweile ab KITA, sind alle gesellschaftlichen Ebenen verseucht. So kann es kaum verwundern, dass in dieser aus den Fugen geratenen Gesellschaft, Vergewaltigungen und Pädophilie zum „Erlebnis“ werden, aus Verbrechern ewige Behandlungsbedürftige und aus der natürlichen Familie ein Schreckgespenst abgeleitet wird, die u.a. auch durch die flächendeckende Verunglimpfung ausgerottet werden soll.

    An den Früchten sollt ihr sie erkennen!

    • @Hubi

      „Die Sprache ist das wichtigste Werkzeug für eine umfassende Gehirnwäsche.“ Zitatende H.

      Aber außer der Sprache gibt es keine Verständigung der Menschen und außerhalb des Denkens, keine Selbstverständigung. Gehirnwäsche und permanente Aufklärung sind die zwei Antagonismen, ja.

      Dafür dürfen aber weder die Sprach- noch die Denkfähigkeiten absolut als Alleinverantwortliche reduktionistisch aufgefasst werden, lieber Hubi.

      In der Konsequenz wären Sie mit diesem Programm dann bei Pol-Pot und müssten sich selber liquidieren lassen, da Sie mindestens so hell leuchten, wie die dort exekutierten Intelektuellen, ab Lehrer aufwärts. Also ein ziemliches existentiell-pragmatisches Paradox.

      Nur ordentliche, schrittweise argumentierende Differenzierung führt aus diesem Begründungsdilemma, keine schnellgefassten reduktiven Rezepte und absolute Schuldzuweisungen, das müssten Sie alles hinreichend selber wissen. –

      Zum politischen Input noch dieses, zur eventuell anstehenden atomaren Aufrüstung Deutschlands.
      http://vineyardsaker.de/2017/02/24/e-satanowski-zerbrechendes-ukrostan/#comment-10311

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 12:26 //

        conrath

        Zitat:
        „Aber außer der Sprache gibt es keine Verständigung der Menschen und außerhalb des Denkens, keine Selbstverständigung. Gehirnwäsche und permanente Aufklärung sind die zwei Antagonismen, ja.“

        Ich rätsele nach wie vor, warum Sie in Ihren Kommentaren stets eine Verunstaltung lesbarer Sprache vornehmen, wie im vorliegenden Fall.

        Welchen Sinn hat es, Unworte wie die „Selbstverständigung“ oder entdeutschte Begriffe wie „Antagonismen“ zu verwenden?

        Ist es die Motivation eines Forentrolls, ist kein Ziel erreicht. Niemand liest es. Ist es die Motivation eines Aufschneiders, ist kein Ziel erreicht. Niemand liest es.

        Warum also ein solcher Satz, der bei genauer Analyse vergleichbar mit der Erkenntnis ist, dass es „Nachts kälter als Draußen“ ist.

        Wenn es bei Ihnen nur die Kommunikation über Sprache gibt, dann sind Sie ein armer Mensch. Ich verstehe mich auch ohne tonale Schwingung mit meiner Frau glänzend. Und wenn Sie eine bestimmte Geste macht, dann vergesse ich beim nächsten Einkauf garantiert nicht ihre Lieblingsblumen mitzubringen.

        „Außerhalb des Denkens keine „Selbstverständigung“. So wie „ohne Wolken keinen Regen“?

        „Gehirnwäsche und permanente Aufklärung sind die zwei Antagonismen“
        Das Antagonismusprizip ist hier nicht anwendbar. Sie können es (vielleicht) beim Parasympathikus und Sympathikus als Gegenspieler anwenden, wenn man voraussetzt, dass wir mittels Willen keinen Einfluss auf unser unwillkürliches Nervensystem nehmen können. Beim Gegeneinander von Gehirnwäsche und Aufklärung ist dies aber unsinnig, weil eine Abgrenzung unmöglich ist. Warum verwenden Sie statt des Begriffs Antagonismus, nicht den Begriff Gegeneinander?

        Zitat:
        „Dafür dürfen aber weder die Sprach- noch die Denkfähigkeiten absolut als Alleinverantwortliche reduktionistisch aufgefasst werden, lieber Hubi.“

        Welche „Fähigkeiten“ sind nun zusätzlich erforderlich, damit eine Gesamtverantwortlichkeit gefunden werden kann und damit eine „reduktionistische“ Sicht verhindert wird?

        Beschreiben Sie also, warum eine reduktionistische (alle Einzelbetrachtungen berücksichtigende) Sichtweise im Gegensatz zur ganzheitlichen, holistischen die richtige Vorgehensweise ist und vermeiden Sie Anglizismen und fehlerhaft, offenbar zur Stiftung von Verwirrung pathologisch installierten Synonymen und Antonymen.

        Aus Stupidedia.org:
        Verwendung:
        Die Aneinanderreihung verwirrender Fremdwörter ist dann von Vorteil, wenn man:

        – vom Inhalt geschickt ablenken will (s. Politik)
        – bei seinen Kumpels prahlen will (s. Angeber).
        – in Foren oder in Diskussionen schlauer wirken will, als man ist (s. Klugscheißer)
        – einem sonst nichts einfällt (s. Langeweile).

        http://www.stupidedia.org/stupi/Aversion_kontra_pathologischem_Usus_von_Synonymen

        Was soll dieser Blödsinn? Und wer glauben Sie liest diesen „reduktionistischen“ Quatsch?

      • @Hubi

        Das Antagonismusprinzip ist in der Philosophie gut eingeführt, namentlich wie begrifflich mindestens seit Plotin und Proklus, implizit auch schon bei Platon, kann Ihnen hierzu gerne ‚Dirk Cürsgen‘ Henologie und Ontologie empfehlen und zitieren. Das auf die Medizin zu begrenzen grenzt schon an Willkür. Sorry der Punkt geht nicht an Sie, lieber Hubi.

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 18:39 //

        conrath

        „Das Antagonismusprinzip ist in der Philosophie gut eingeführt, namentlich wie begrifflich mindestens seit Plotin und Proklus, implizit auch schon bei Platon, kann Ihnen hierzu gerne ‚Dirk Cürsgen‘ Henologie und Ontologie empfehlen und zitieren. Das auf die Medizin zu begrenzen grenzt schon an Willkür. Sorry der Punkt geht nicht an Sie, lieber Hubi.“

        Würden Sie wenigstens lesen können.

        Nirgendwo habe ich bestritten, dass Antagonismus in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen Verwendung findet. Auch in der Philosophie. Sie behaupten hingegen, dass es anwendbar auf ein Gegensatzpaar Aufklärung vs. Gehirnwäsche gibt. Die wissenschaftliche Arbeit wollen Sie bitte veröffentlichen. Dies bestreite ich und halte es für Dampfgeplaudere eines unausgelasteten Rentners oder Pensionärs.

        Auch haben Sie die von mir BEISPIELHAFT medizinisch dargestellte Verwendung des Antagonismus mit der Lüge unterlegt, der Begriff wäre von mir darauf begrenzt worden.

        Pfui!

      • Karl Bernhard Möllmann // 26. Februar 2017 um 08:12 //

        . . .
        ZITAT @ Coneath:
        .
        „Aber außer der Sprache gibt es keine Verständigung der Menschen…“
        .
        …wenn man OFFENSICHTLICH alle anderen 54 bisher bekannten SINNE für menschliche WAHRNEHMUNG – zuvor aus Con ratlos HERAUS GEPRÜGELT HAT!
        .
        DIESMAL fällt @ Hubi dann aber doch nicht auf Conrath’s Quatschologie-SCHWACHSINN herein:
        .
        Denn Hubi Stendahl antwortet mit entwaffnender LOGIK:
        .
        „Ich rätsele nach wie vor, warum Sie in Ihren Kommentaren stets eine Verunstaltung lesbarer Sprache vornehmen, wie im vorliegenden Fall?“
        .
        BINGO !
        .
        Zum x-ten Mal hat Conrath sich aus freien Stücken als Quatschologe SELBST ausgetrickst – UND die ZERSTÖRUNG der Kommunikation als sein GEHEIMES Ziel preis gegeben.
        .
        DESHALB würde ich vorschlagen Ihre hervoragende ABLEITUNG zum GEHEIMEN Kern Con ratloser Quatschologie um 1 Punkt zu erweitern:
        .
        Aus Stupidedia.org:
        Verwendung:
        Die Aneinanderreihung verwirrender Fremdwörter ist dann von Vorteil, wenn man:

        – vom Inhalt geschickt ablenken will (s. Politik)
        – bei seinen Kumpels prahlen will (s. Angeber).
        – in Foren oder in Diskussionen schlauer wirken will, als man ist (s. Klugscheißer)
        – einem sonst nichts einfällt (s. Langeweile).
        – VERWIRRUNG das GEHEIME Ziel TARNEN soll (s. Psychopathie)
        .
        http://www.stupidedia.org/stupi/Aversion_kontra_pathologischem_Usus_von_Synonymen

    • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 11:07 // Antworten

      Die Badewannen-Geschichte ist keinesfalls ein Joke, wie viele später mit dem Begriff „Legende“ versuchen zu beschwichtigen. Ich war Zeitzeuge:

      http://www.spiegel.de/einestages/skandal-um-beuys-badewanne-a-947414.html

      Diese Geschichte ist deshalb so wichtig, weil man aus diesem Jahr 1973 überhaupt erst erklären kann, wie es zu dieser Entwicklung aus der 68er Unkultur heraus kommen konnte.

      Nur mit den Trägern dieses Gedankenguts war es überhaupt möglich, dass es heute diese massive Um-Etikettierung der Sprache und Beschreibung von Umständen kommen konnte. So stört sich heute bei Wirtschaftsmigranten niemand mehr am Begriff „Klimaflüchtling“. Es wäre in der nächsten Stufe kaum verwunderlich, wenn das Gegenstück zur „Erlebenden“ in diesem Zusammenhang statt „Vergewaltiger“ nun zum „Erlebniscoach“ umgedeutet wird und im Gerichtsverfahren aufgrund seiner kulturellen Herkunft mit größter Milde und einer psychiatrischen Begleitung rechnen kann, vorausgesetzt er ist kein Weißer.

      • Hausfrau // 25. Februar 2017 um 11:21 //

        „Es wäre in der nächsten Stufe kaum verwunderlich, wenn das Gegenstück zur „Erlebenden“ in diesem Zusammenhang statt „Vergewaltiger“ nun zum „Erlebniscoach“ umgedeutet wird und im Gerichtsverfahren aufgrund seiner kulturellen Herkunft mit größter Milde und einer psychiatrischen Begleitung rechnen kann, vorausgesetzt er ist kein Weißer.“

        Dort sind wir längst angekommen!
        Diese milden Urteile werden seit Jahren von Richtern gesprochen.
        Im Netz wird man fündig: Trotz schwerer Vergehen/Straftaten wie Raub, Körperverletzung, sexuelle Belästigung (auch von Kindern), Diebstahl, werden die Täter auf freien Fuß gesetzt.

        In der näcchsten Stufe werden Straftaten durch „Fehlverhalten“ ersetzt, die durch liebevolle Betreuung, Verständnis und Mitgefühl korrigiert werden müssen.
        Schließlich liegt die Verantwortung für Fehlverhalten immer an der aufnehmenden Gesellschaft.

      • @hubi stendahl

        Das Interessante bei Anti-Künstler Joseph Beuys ist, daß er
        u.a. auch Schüler von Ignatius von Loyola war.

        “Es ist kaum zu übersehen, dass die Absicht der “Geistlichen Übungen”
        des Ignatius, Handlungsmuster zum Erlangen der göttlichen Gnade zu geben,
        parallele Strukturen zu Beuys‘ Aktionskonzept aufweist… “

        Aus: G. Adriani, W. Konnertz, K. Thomas: Joseph Beuys Dumont, S. 79


        Oder Heiner Stachelhaus: „(Beuys) … fand in den (jesuitischen) Exerzitien
        so etwas wie ein Modell für sein eigenes künstlerisches Vorgehen.”

        Aus: H. Stachelhaus: Joseph Beuys, Econ-Verlag, S. 97


      • @Hubi

        Ihre Beuyskritik teile ich vollständig. Wer dazu mehr Hintergrund sucht sei an diese kritische Biographie von Hans-Peter Riegel verwiesen: (3351027648)
        dazu auch: https://www.perlentaucher.de/buch/hans-peter-riegel/beuys.html

        Was Beuys an politischen Ideen hatte, ist alles von Wilhelm Schmundt ausgeborgt, ich kenne die gesamte Literatur dieses Lehrers Schmundt, er ist ein gewissenhafter Aussenseiter mit durchaus guten Einzelbeiträgen, ´sein Vater hatte ein hohes Amt im DR.

        Aber die Abwege, die Sie andeuten unter den Intellektuellen, unter dem Thema: ‚Ist das Kunst, oder kann das weg?‘ beschränken sich nicht ’nur‘ auf die Frankfurter Schule, das ist viel zu stark verkürzt und stimmt so einfach nicht, bereits nicht für alle dort Wirkenden und andere Gruppen erwähnen Sie dazu dann nicht ausreichend. –

        Das Thema verdient daher mehr Ausführlichkeit, mMn. Und die Kunst war immer der Gefahr ausgesetzt nur den Reichen und Mächtigen zu gefallen, das war auch nach dem Krieg nicht anders, nur ist das nicht die einzige Entwicklungskraft der neueren Kunst.

        Der Pussy-Riot-Plüsch ist ein politisches Artefakt, Teil der bunten Soros-Revolutionswerkzeuge.

        Und ist Propaganda für Sie noch Kunst Hubi?

      • @Zitrone

        Loyola war meiner Reinka-Spekulation nach später als Kant inkarniert auch wiedergutmachend, heute eventuell ein Professor im Ausland, teilweise Chile, aber ohne Garantie und mit Verschwiegenheit für Lebende, klar doch.

        Beuys hat Beziehungen zu Lehmbruck verspürt, bei intensiv lebenden Menschen reichen manchmal Exitzeiten von 2 Jahren, aber alles nur auf Plausibilitäten gebaut, nichts beweisbares, also eher Erweise…
        Grüßend

      • @Conrath

        Soweit mir bekannt ist, berichtet Rudolf Steiner
        in seinen Karmaforschungen, von einem schicksals-
        mäßigen Zusammenhang zwischen den Persönlich-

        keiten des Ignatius von Loyola (1491–1556) und
        Emanuel Swedenborg (1688–1772).

      • @Zitrone

        Manche von Steiners Reinka-Spekulationen halte ich für tragfähig, keineswegs alle.

        Die Nähe zwischen beiden ist in jedem Fall überdurchschnittlich und könnte auch stärker thematisch bestimmt sein. Kant hatte es mit Swedenborg nicht leicht, Zustimmung, Teilablehnung, Zynismus und zum Schluss im Opus Postumum wieder starkes Aufgreifen und Fortführen der Sicht auf die intelligible, geistige Welt der lebendigen Henaden (neuplatonisch) oder Monaden (Leibniz), bzw. in der katholischen oder anthroposophischen Diktion, in der Welt der Hierarchien.

      • @Conrath

        Als ehemaliger Anthroposoph, dürfte Ihnen nicht
        entgangen sein, daß es keiner SPEKUALTION bedarf,
        wenn man wie Steiner, die Anwendung der niedersten
        Gesetze der Natur, bis zu den höchsten Gesetzen
        des Geistes kannte und lehrte.

        Jeder, der sich mit diesen Gesetzen befassen will,
        hat heute die Möglichkeit dies zu tun, muß aber unbedingt
        vor allem das Wirken der niedersten Naturgesetze
        verstehen lernen, um dann die darauffolgenden
        und zu guter Letzt, die höchsten Gesetze zu begreifen.

    • @Hubi
      Haben Sie vielleicht Literatur für mich über die Frankfurter Schule?
      Habe mir dazu 2-3 YouTube-Videos angesehen, werde aber nicht wirklich schlau daraus.
      Für mich einfach nur Gaga , wieso könnten sich diese Lehren dennn überhaupt durchsetzen?
      Einen kurzen Augenblick dachte ich, dass Sie auch als „Dietrich von Bern“ unterwegs sind, wegen des gleichen Kommentars hier, aber er ist nicht gleich, nur sehr ähnlich.
      https://www.contra-magazin.com/2017/02/neusprech-narrativ-vergewaltigung-wird-zum-erlebnis/

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 13:27 //

        Hallo Tanja,

        für das Verständnis ist dieser gut geschriebene Artikel mit knappem historischen Verlauf auf Bürgerstimme ein guter Einstieg:

        https://buergerstimme.com/Design2/2017/01/die-gender-ideologie-grundlage-gesellschaftlicher-zerstoerung/

        Für ein weitergehendes Verständnis ist philolex eine gute Interntquelle:

        http://www.philolex.de/frankfur.htm

        Hier kann man zwischen ausführlich oder knapp wählen. Empfehlung wäre von mir, sich einmal ausführlich, auch mit den vielen Verlinkungen, zu beschäftigen. Danach gehören Sie schon mal zu den EIN PROZENT, die überhaupt wissen was hier gespielt wird und wer seit vielen Jahrzehnten die Treiber im Hintergrund waren und sind.

        Danke für die Verlinkung des Artikels, In der Tat gibt es einige Wortgleichheiten. Die sind aber zwangsläufig, da sie immer wieder im Netz auftauchen und oft den original Wortlauten der Protagonisten entliehen sind. Wie beem folgenden Buch, dass man sich durchaus aus der Sicht der Verursacher durchlesen kann. Wenn man noch normal ist, im Sinne einer Bindung zur Natur als Teil dessen, kommt man beim Lesen aus dem Lachen nicht mehr heraus: Kostet um die 10,– €.

        https://www.amazon.de/Dialektik-Aufklärung-Philosophische-Fragmente-Horkheimer/dp/3596274044/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1488024891&sr=8-4&keywords=frankfurter+schule

      • @Tanja

        Das Standardwerk was zuverlässig in der Breite informiert ist immer noch:
        Rolf Wiggershaus ‚Die Frankfurter Schule‘.

        Hubi gibt hier verkürzte Aspekte aus der Ecke einiger Neurechter wieder, die ich zum Teil auch gelesen habe, aber als einseitig verstehe. Wiggershaus stellt die verschiedenen, auch divergierenden, Thesen vor, die miteinander wettstreiten, das ist spannend wie übersichtsbildend. –

        Bei Kurzdarstellungen gibt es immer die Möglichkeit schnell zu ideologisieren, was wiederum antagonistisch zu einer echten Theoriendiskussion ist und bleibt, mMn, die ich auch begründen und verteidigen kann. Lechts und Rinks sind für echte wissenschaftliche Arbeit sehr ungeeignete Phrasen, führen nur zu weiteren Paradoxien und Scheinbestätigungen, auf allen Seiten,…

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 16:36 //

        @conrath

        Geben Sie bitte keinen Stuss weiter. Wiggershaus ist Schüler von Adorno und in einer links gequirlten Gesellschaft ist er selbstverständlich als Schüler ein Fürsprecher und lässt dies in seinem Buch auch durchblicken. In einer Gesellschaft, in der sich ein kleiner Teil Pseudointellektueller als philosophische Elite verkauft und die Medien im Rücken hat, kann es nicht verwundern, dass er als Führer des Standardwerks gilt. Wenn er bei Habermas in dieser als Unwissenschaft längst entlarvten Disziplin promoviert, ist es eine Frechheit, jemandem diesen Anhänger als neutralen Beobachter zu verkaufen.

        Sogar Wikipedia sagt hier die Wahrheit:
        Wiggershaus studierte Philosophie, Soziologie und Deutsche Literatur – unter anderem bei Adorno – und promovierte 1974 in Frankfurt am Main bei Jürgen Habermas. Seitdem arbeitet er als Lehrbeauftragter, freier Publizist und Übersetzer.“

        Lassen Sie die Leser sich einen eigenständigen Überblick verschaffen, in dem sie z.B. die Original Schriften von Horkheimer, Adorno oder Marcuse oder heute Habermas, wie im verlinkten Amazon Buch erhältlich, studieren. Ihr Versuch die Menschen an den Wahrheiten vorbei in ihre linke Phantasiewelt zu dirigieren funktioniert nicht.

        Das war mein letzter Kommentar auf Ihren Müll!

      • @Hubi

        Dann strengen Sie sich bitte deutlich mehr an, ‚Schüler von‘ heißt doch nun nicht, dass er alles 1:1 übernimmt, was soll dieser Unsinn denn? Nein, Sie nutzen ja ‚gequirlter‘ Unsinn, nein, bleiben Sie wenigstens bei einer angemessenen Wortwahl. Wiggershausen beschreibt auch feinere Verästelungen.

        Und kommen Sie aus dem Busch hervor, benennen Sie doch einfach Ihre zitationswürdigen Autoren zu diesem Thema, möglichst eine kleine Liste, die kann ich dann erforderlichenfalls ergänzen und/ oder kommentieren, aber bitte keine Ein-Satz-Diskussionen, war bisher doch auch möglich.

        Adornos Reichweite ist wegen seines Positivismus und Materialismus eh begrenzt und vergessen Sie in Ihrem Eifer nicht, dass ich ein durchgehender Adorno und Habermaskritiker bin!

        Die Umschulungsaktionen der CIA sind ein Faktum, ab 1952, also lassen Sie uns die Zusammenhänge genauer anschauen, das zeitigt dann vielleicht auch Ergebnisse und eine fruchtbare Diskussion.

        Habe eine Synthese aus Österreichischer Schule, samt Hörmann und einem erweiterten AGIL-Schema im Sinn, bin also nicht simpel pro Frankfurt, keineswegs, habe ein ganz anderes nichtreduktives Menschenbild zu argumentieren, was dann aber auch akzeptanzfähig ist, nicht nur in einer Spartenweltanschauung und wir können den falschen Ansatz der Identitären einmal genauer untersuchen und mit einem ganzheitlichen Kulturbegriff vergleichen, wenn Interesse besteht.

        Danke

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 19:04 //

        @CONRATH

        „Hubi gibt hier verkürzte Aspekte aus der Ecke einiger Neurechter wieder….“

        Den Betreiber der Seite „philolex“ als „Neurechten“ zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück. Das zeigt ihren wahren Charakter, den sie für sich selbst als elitär empfinden. Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, sich auf diese Seite zu bewegen und dort den dezidiert beschriebenen Lebenslauf des Verfassers, der Marxist und im Spartakus-Bund war, zu lesen. Neurechter? Offensichtlich wollten Sie mit Ihrer Äußerung eine Herabwürdigung meiner Person erreichen, in dem Sie eine Brücke zu nebulösen Neurechten schlugen. Meine gute Erziehung mir verbietet dies zu kommentieren.

        Vielleicht lesen Sie auf dessen Seite einmal die Entwicklung seiner Person und fragen sich, ob Sie selbst, als verwöhnter Junge am Swimmingpool der väterlichen Villa, im Status der 68er stecken geblieben sind. So long.

        http://www.philolex.de/memoiren.htm#memobild

      • NoFiatMoney // 25. Februar 2017 um 20:30 //

        @ Tanja,

        Inzwischen gibt es reichlich Literatur zur Frankfurter Schule und den 68ern.
        Z.B.:
        Von Rolf Kosiek (angeblich NPD-Mitglied)
        „Die Machtübernahme der 68er: Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen“. Dazu kann ich nichts sagen, da ich es bislang nicht las.

        „Das rote Jahrzehnt“ von Gerd Koenen, Fischer Taschenbuchverlag; gleichsam ein Teilnehmerbericht.

        „Frankfurter Schule und Studentenbewegung“ von Wolfgang Kraushaar; Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins. M.E. interessant wegen der dokumentarischen Teile, also Bd. 2 u. 3.

        „Die intellektuelle Gründung der Bundesrepublik: Eine Wirkungsgeschichte der Frankfurter Schule“, Campus Verlag: Eine sachliche Darstellung der und Auseinandersetzung mit der FS, die bis zu ihren Ursprüngen zurückgeht. Fand ich nicht nur deshalb spannend, weil dort auch nachträgliche Änderungen in späteren Veröffentlichungen älterer Schriften aus jenem Stall erwähnt sind.

        Auch „Charakter-Wäsche, Die Re-Education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen“ von C. von Schrenck-Notzing gehört in diesen Zusammenhang.

        Sollte Ihnen der Historikerstreit etwas sagen, mag der Artikel von Egon Flaig in der FAZ aus 2011 für Sie von Interesse sein:

        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/historikerstreit-die-habermas-methode-13568.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

        Unbedingt empfehlen möchte ich „Politischer Moralismus, Der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft“ von Hermann Lübbe. Der Essay reicht weit über eine Beschäftigung mit den Gedankengefängnissen der FS hinaus.

        Das von @hubi stendahl erwähnte Werk aus der Feder der FS-Vertreter Horkheimer und Adorno „Dialektik der Aufklärung,
        Philosophische Fragmente der Dialektik der Aufklärung“ sollten Sie immer noch im Netz als kostenlose PDF finden. Ich fand es dort und war froh, dafür keinen hart verdienten Cent hergeben zu müssen.

      • @Hubi

        Wie wäre es, wenn Sie wieder etwas runterkommen würden?

        Ich bin nicht von Philolex ausgegangen, erwarte eine ganze Reihe > Liste an Literatur zu dem von Ihnen Vorgetragenen. Und ich halte nicht viel von momentanen oder auch längeren Zugehörigkeiten von X,Y, oder sonst was, das war meine Bemerkung zu Lechts und Rinks. Ich vermute in der, Sie selber inspirierenden Literatur, auch mehrere neurechte Autoren. Es ist wohl kein Verbrechen und auch nicht ehrabschneidend diese Vermutung hier zu äußern. Und das Phänomen, etwa als Linkshegelianer anzufangen und dann ein Rechtshegelianer weiter zu machen, wie Horst Mahler, kommt häufiger vor. Ich werde zu Philolex gerne lesen, der ist für mich weder links noch rechts, kenne ihn noch nicht, aber hätte noch gerne mehr Argumente zum Thema ‚Frankfurter Schule‘ von Ihnen, das war doch Thema und Anlass.

        Und das mit dem Schwimmbad im Keller ist eine Äußerlichkeit, bin mit 17 1/2 ausgezogen von zu Hause und habe vorzeitig mein Studium begonnen, wurde eher knapp gehalten, habe während des Studiums durchgehend in Kölner Architekturbüros gearbeitet, das war damals leicht möglich, habe mir meine Existenz unabhängig von den Eltern aufgebaut, bis heute!

        Grüßend

      • Fehler verbessert

        Und das Phänomen, etwa als Linkshegelianer anzufangen und dann schließlich als Rechtshegelianer weiter zu machen, wie Horst Mahler, kommt häufiger vor.

      • @NoFiat

        REs ist schön wenn es reichlich Literatur hat, aber was können Sie dann damit sagen, wenn Sie die nicht gelesen haben??

        “ Inzwischen gibt es reichlich Literatur zur Frankfurter Schule und den 68ern. Z.B.: Von Rolf Kosiek (angeblich NPD-Mitglied) „Die Machtübernahme der 68er: Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen“. Dazu kann ich nichts sagen, da ich es bislang nicht las.“ Zitatende NoFiat

        Bislang nicht las??? Einfach nach Themen googeln reicht nicht ohne echtes Texteerarbeiten! Alles bleibt dann im Ungefähren, wird nur noch assoziiert.

      • NoFiatMoney // 25. Februar 2017 um 23:38 //

        @ Conrath // 25. Februar 2017 um 22:59

        Sind Sie wirklich zu dumm, @ tanjas Frage zu verstehen? Nur darauf antwortete ich.

        Nein, das sind Sie nicht. Aber die stillen Mitleser hier sind auch nicht so dumm, wie Sie zu hoffen scheinen.

        Grüßen Sie Jensen und Konsorten.

      • @NoFiat

        Dann schreiben Sie doch vorne @ wem Sie da gerade antworten, das müsste doch wohl noch gehen und meinten Sie Jebsen?

        Argumentieren Sie und lassen Sie doch dieses beleidigte, persönliche Unterstellen. Aber vermutlich überfordert diese Unterscheidung schon? Wenn ich Ihre Argumente oder das Fehlen Ihrer Argumente, kritisiere, dann kritisiere ich Sie damit nicht als Person.

        Vermutlich verstehen Sie aber gar nicht mehr, was das bedeutet, fürchte ich.

      • Karl Bernhard Möllmann // 26. Februar 2017 um 08:59 //

        . . .
        Hallo an alle, über die „Frankfurter Schule“ debattierenden Streithähne.
        .
        @ Hubi Stendahl hat ganz oben, an dritter Stelle eine hervorragende Zusammenfassung der „Frankfurter Schule“ in einfachen Worten DOKUMENTIERT.
        .
        Con ratlos schreibt anschließend CHAOS-Kommentare im Dutzend – in der Hoffnung mit seinen AMOK-Kommentaren diese KLARHEIT der kurzen & knappen Beschreibung der „Frankfurter Schule“ durch Hubi Stendahl nach besten Kräften zu verwirren . . .
        .
        WER sich also gerne schwindelig reden lässt – und VERWIRRUNG MEGA-geil findet – DER ist bei Con ratlos bestens aufgehoben!
        .
        WER dagegen VERSTEHEN will – WER & WAS die sogenannte „Frankfurter Schule“ ist – dem sei Hubi Stendahl’s brillanter Kommentar an dritter Stelle direkt NACH dem GRINARIO Artikel empfohlen!

    • Hallo Hubi,

      die Auswirkungen der Indoktrinierung sind erschütternd:

      https://lilohenner.wordpress.com/2017/01/12/sw-15-sprachbarrieren/
      Zum Thema Sprachverlust fällt mir auch meist nichts mehr ein… ich lasse inzwischen auch meine Deutschklassen „Vokabelblätter“ führen, weil der Wortschatz zeilweise nicht einmal für die Aufgaben und Texte aus dem Deutschbuch reicht. Dazu zählen v.a. auch unregelmäßige Verben und Redensarten (ich unterrichte überwiegend Muttersprachler). Jetzt muss ich nur noch anfangen, auch Tests darüber zu schreiben….

      Als Nachschlag empfehle ich den neuen Vortrag von Rainer Mausfeld + auch das Gespräch mit Ken Jebsen.

      • @Grete

        Das Problem ist unter Lehrern wohl bekannt. Die Frage ist, ob es dazu weitere Zahlen und Untersuchungen in der Breite gibt?

        Ihren Hinweis zu R. Mausfeld und Jebsen/ D. Ganser, hatte ich auch schon vor einigen Tagen hier eingebracht.

        Die Anforderungen werden z.Zt. an allen Schulformen heruntergeschraubt, um den Schülern noch eine Art von Notabschluss zu geben. Es kommt neben der Mehrsprachigkeit von Klassen auch das Problem des zu frühen Medienkonsums und oft von unerfahrenen, eingeschüchterten Eltern hinzu. Sie können nicht mehr einordnen, wie normal ein Fieber ihres Kindes ist und belegen dann massenhaft die Notaufnahmen der Krankenhäuser und zwar mit Tendenz zunehmend.

        Überall macht sich das Phänomen der Überforderung breit. Anlernberufsschüler sind nicht in der Lage einfache Zusammenhänge eigenständig zu erkennen, zu planen und durchzuführen. Anspruchsvolle Berufe wie Gas- und Wasserinstallateur haben nicht genug Azubis usw… Gesellen werden für 5.000 Euro abgeworben.

        Erstsemester geben eine Art von Abizeitung, mit lustigen Bildern und einkopierten Textpassagen, als Hausarbeit an einer Uni ab, die Generation Facebook versagt in hohem Umfang (10 -30%?).

        Zu den Gründen ist zu sagen, dass sich hier vieles zusammenbraut, schlechte Ernährung, wenig Draußenspiel, wenig eigene Basiserfahrungen, steriler Standardunterricht, Dauerhandykonsum, Zerfall der Familienstruktur.

        Das alles hat sicher auch entfernt mit der Umerziehung in den 50-80-iger Jahren zu tun, ist aber nicht alleine daraus zu erklären, findet sich auch in anderen Westwerteländern.

        Das Textleseverständnis nimmt dramatisch ab, da die Einstellung wächst, andere für einen denken zu lassen, ist normal. Wer einfach zitiert, ohne zu wissen, was er da postet, kann nicht mehr die begrifflichen Zusammenhänge sortieren, wertete nur noch grobe Tendenzen aus oder positiv/negativ Zustimmung, Differenzierung fällt aus.

        Stehen wir vor einem semantisch-epistemischen Landunter?

    • Karl Bernhard Möllmann // 26. Februar 2017 um 08:36 // Antworten

      . . .
      Hallo Hubi Stendahl:
      .
      Mit den folgenden Worten beginnt Ihr sensationell KLARER Kommentar, der es PERFEKT auf den PUNKT bringt:
      .
      „Die Sprache ist das wichtigste Werkzeug für eine umfassende Gehirnwäsche!“
      .
      UND dann folgt eine kurze, klare SPUREN-SUCHE, die zur „Frankfurter Schule“ führt – und Jürgen Habermas als letzten Überlebenden der Täter entlarvt – die wir mit Heutigem WISSEN wohl kurz & knapp als „Frankfurter Psychopathen-Schule“ bezeichnen müssten!
      .
      Mit Ihren Worten:
      .
      „Die Grundlage der heutigen Ideologie bildet die talmudisch freudsche-neomarxistische ‚Frankfurter Schule‘, aus der die im Artikel erwähnte seelenlose Geisteshaltung der Zombies entspringt. Jürgen Habermas, als letzter lebender Mittäter, der heute wohlbehütet am Starnberger See residierend, nach wie vor unter Jubel der linken Medien, seinen Mist zum Besten gibt und lernresistent wie sie alle sind, als Nachkriegs-Verteiler dieser widerwärtigen Doktrin ( u.a. die ewige Schuld der Deutschen), die sie zur Vernebelung „Kritische Theorie“ nannten, verbreitet.“
      .
      „An den Früchten sollt ihr sie erkennen!“
      .
      DIESE Weisheit lehrte der GROSSE Welten-Lehrer JESUS von NAZARETH bereits vor 2017 Jahren!
      .
      Gut 1950 Jahre später hat L. Ron Hubbard DIESEN vielleicht WICHTIGSTEN Satz von JESUS von NAZARETH zum Fundament seiner wissenschaftlichen Arbeit über den den Ursprung des Psychopathen & sein zerstörerisches Wirken MITTEN in der Gesellschaft gemacht – von dessen wissenschaftlicher IDENTIFIZIERUNG unser aller ÜBERLEBEN so dramatich abhängt . . .
      .
      DENN NUR AM ERGEBNIS (DEN FRÜCHTEN) – KANN MAN SIE ERKENNEN!
      .
      DANKE @ Hubi Stendahl für DIESEN – Ihren BESTEN KOMMENTAR ALLER ZEITEN!

    • @Hubi

      Heute aus Köln nur kurz. Ihr Beitrag wird zu einer kompletten Modernisierungsdebatte, ein Kernbestand der Frankfurter Schule steht dabei im Fadenkreuz. Alle weiteren Übel eines entgrenzten Kapitalismus können in diese ideologische Form eingehängt werden, weil bereits für alles entsprechende Ösen vorgegeben sind.

      Der Form nach, ein perfektes Instrument der Angsterzeugung.

      Tatsächlich sind alle von Ihnen dargestellten Fakten sehr ernst zu nehmnende Zerfallserscheinungen, aber auch Übergangsformen.

      So kann autoritäre Pädagogik nicht in einem Schritt zu freier Pädagogik werden und autonomes Wirtschaften sich nicht über Nacht aus Formen lösen, die in der Obhut der Staatsgewalt herangewachsen sind, usw…

      Soll das aber alles dem Frankfurter Kern zugeordnet werden, dann entspringt dies mMn einer Verwechslung von Ursache und Wirkung. Kern der Frankfurter Agenda des Formlosen (Formwillkür, Respektlosigkeit, Nihilismus aus Materialismus) ist Symptom und nicht Kausa. Und erweitert gesehen, sind seine anglo-amerikanischen Vordänker ebenfalls Symptom einer sich noch nicht selber verstehenden Moderne im Übergang. Der Sieg über Deutschland, der mit geheimdienstlichen Mitteln erst provoziert wurde, führte zu einer Oberhoheit für die Aussetzung der amerikanischen Agenda nach DE und in die EU hinein. Das würde ich nicht bestreiten, es aber im größeren Rahmen der Kultur- und Gesellschaftsentwicklung diskutieren, weil es der Realität deutlicher und wesensnäher entspricht.

      Der Frankfurter Kern entstand nicht ohne Vorgänger und Begleitumstände. Sie mit anzuschauen erweitert die Möglichkeit, die in diesem notwendigen Diskurs liegen.

      Wo die Gefahr groß wird wächst auch die Kraft des Rettenden.

      Beuys zu durchschauen ist ein wichtiger Baustein und eine Freudianisierung der Strafgesetzgebung und Praxis ist ein Übergangssymptom, welches zwischen Rache und Ordnung des öffentlichen Lebens nur unzureichend vermittelt. Deswegen wird niemand zur reinen Rachegesetzgebung zurück wollen, aber ohne Durchsetzungskraft kann die Ordnung nicht bestehen.

      Alle die diesen komplexen Vorgang auf wenige Vorgänge und Feinbilder reduzieren wollen, sind auch noch Teil des Problems, Symptom und nicht auf der Seite der permanenten Aufklärung.

      Das der Frankfurter Kern das Recht verwirkt hat, Sprecher der Aufklärung zu sein, würde ich gerne noch ausführlicher belegen.

      Jetzt geht es erst einmal mit dreien meiner 6 Kinder und zweien von 4 Enkelkinder zum Karneval.

      Gut das der nicht auch noch von den Frankfurtern stammt, sondern Teil der Bacchantischen und Orphischen Mysterien ist, die im römischen Reich fortwirkten und via Trier, Mainz, Köln, konserviert durch den Antagonisten katholische Kirche, hier im Rheinland weiterlebt.

      Die Kinder sind verkleidet, ich hatte gestern, bei den Viertelszügen, 55 Schulen und nochmals soviele freie Gruppen, nur einen Miniclownshut an, das reichte um fleißig Kamelle und Strüßche zu fangen. Menschen beschenken andere und alle feiern das und sich selber usw… Der Abgrund an Bösartigkeit sieht deutlich anders aus, auch wenn ich selber sonst den Karneval eher gemieden hatte. –

      Darin besteht eben auch Toleranz. Das zuviel gesoffen wird finde ich nicht gut, und der viele Plastikmüll ist ebenfalls ein Problem. Dennoch gibt es eben auch viel gute Laune und Geselligkeit auf der Straße!

      • Vordänker ist auch gut, Denken kommt ja auch von Danken, manchmal, hier waren aber Vordenker gemeint, Sorry.

      • Karl Bernhard Möllmann // 27. Februar 2017 um 10:19 //

        . . .
        Der ratlose Dauer-Verwechsler von Ursache & Wirkung beschuldigt nun den sehr sauber differenzierenden Hubi:
        .
        „Soll das aber alles dem Frankfurter Kern zugeordnet werden, dann entspringt dies mMn einer Verwechslung von Ursache und Wirkung…“
        .
        Selber Vordänken, äh Vor danken, vor denken oder war’s vor düngen . . . ?
        .
        Ischa Karneval – „Das zuviel gesoffen wird finde ich nicht gut…“ – aber Wirrsache & Urkung sei’s gedänkt – DA MÜSSEN DIE KINDER & ENKEL NUN DURCH . . .
        .
        Alkohol-Päderas… – sorry Frankfurter Würstchen, mit OHNE Alk – dat is so fad wie Kinder-Ähr-Ziehung OHNE Kochlöffel . . . ?
        .
        Was dä Hubi nur wieder will mit seiner Frankfucking Wirrsache . . . ?
        .
        Däm wärd isch Morjen mal meine neueste Läder-Peitsche aus meiner Mind-Fuck-Kollektion überziehen – von wegen „nur einen Miniclownshut an, das reichte um fleißig Kamelle und Strüßche zu fangen“ – nicht aber um die Wirrsache „…eine Freudianisierung der Strafgesetzgebung und Praxis ist ein Übergangssymptom, welches zwischen Rache und Ordnung des öffentlichen Lebens nur unzureichend vermittelt. Deswegen wird niemand zur reinen Rachegesetzgebung zurück wollen, aber ohne Durchsetzungskraft kann die Ordnung nicht bestehen.“(Zitate mit freundlicher Genehmigung entnommen aus dem ratlosen Frühwerk des Künstlers: „Wie ratlos mit dem Kochlöffel um die Welt zog“)
        .
        Und so kommt ratlos von der Wirrsache zur Urkung:
        .
        „Alle die diesen komplexen Vorgang auf wenige Vorgänge und Feinbilder reduzieren wollen, sind auch noch Teil des Problems, Symptom und nicht…“ (Ende Zitat ratlos)

  4. Dieser “Logik” folgend, darf es zukünftig auch keine Kriegs-Opfer mehr
    geben. Mord und Totschlag wird dadurch Tür und Tor weit geöffnet,
    handelt es sich hierbei doch lediglich um eine “Erlebnis”-Safari.

    Die Rohheit der Gedankenwelt, welche eine bunt bestickte Autorenschaft
    hier vorführt, ist nicht zu übersehen und legt gleichzeitig Zeugnis ab, in wessen
    Auftrag sie tatsächlich unterwegs ist.

    Wird die Abschaffung des Opferbegriffs nur für deutschstämmige
    Menschen Gültigkeit erlangen?

    Diese Frage sollte man einer gleichgültigen, schreibenden Zunft hinter her
    schmeissen, die mit ihren durchschaubaren Verhaltensstereotypien die
    vorherrschende Meinung vertritt und vor lauter Frustration mit dem
    Rupfen der eigenen Federn fortfährt.

    • @Zitrone
      Aber Sie sind doch auch frei sich dagegen zu entscheiden und nicht jede
      Verrücktheit wird dann zu einem ewigen Bestand des gesellschaftlich Akzeptierten.

      Wir sollten uns nicht wieder, wie das Kaninchen von der Schlange, von den üblen Nachrichten fixieren lassen, und innerer, wie äußerer Widerstand ist eben auch die andere Seite von Entwicklung überhaupt.

      Alles begann einmal, unperfekt und in Vorformen, bedenken wir die lange Geschichte des Menschen und unsere auch gewachsenen Interventionsmöglichkeiten, sie steigen immer mit, mit dem Übel.

      Heute mal Karnevalsmusik und nicht Wagner, so ist das Leben, so wunderbar gemischt, frei nach Goethe.

      Die zwei Waldorfschulen im Zug hatten gestern auch wieder Erdnüsse in die Menge geworfen, und ganz am Ende gab es auch drei Gruppen von mitfeiernden und schenkenden internationalen Nichtdeutschen, ja genau so. Integration, nicht paralleles Vegetieren im Raubtierkapitalismus!

      Ohne Humor ist keine Schlacht zu gewinnen, das wussten die Rheinländer und niemand hat ihnen den Karneval genommen, bisher.

  5. Herr Maas arbeitet bereits an einer Reform des Strafmaßes bei Mord:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/strafrecht-heiko-maas-mord

  6. Passend zum Thema!

    „Deutsches Bundesinnenministerium fördert Kampfsportausbildung für Asylwerber“

    https://www.unzensuriert.at/content/0023286-Deutsches-Bundesinnenministerium-foerdert-Kampfsportausbildung-fuer-Asylwerber#.WK_laT1oG_c.facebook

    • @Zitrone
      Fehlt eingentlich nur noch die Förderung zum Beitritt in einen Schützenverein!
      Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre….könnte man den ganzen Tag lachen.

      • @Hausfrau
        Da ist mir das Lachen leider schon lange vergangen, wenn es nur der Schützenverein wäre!
        Es geht noch viel schlimmer, siehe hier:
        https://brd-schwindel.org/fund-von-14-containern-voller-waffen-die-als-moebel-fuer-muslimische-einwanderer-getarnt-waren/

  7. @Tanja
    Ich schrieb ja: Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre…
    Mir geht es wie Ihnen, Lachen kann ich darüber schon lange nicht mehr!
    Auch finanziell wird es immer enger. Hier ein interessanter Artikel, der Verbreitung verdient:
    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/helds-ausblick/die-illegale-einwanderung-in-den-sozialstaat/

  8. Da geht alles in einer Gesetzlosigkeit über, wobei nur noch das zerstörerische am wirken ist und nicht das aufbauende.

    Die Welt wird dadurch auf den Kopf gestellt.

  9. Genderwahnsinn im Landtag

    https://youtu.be/HMzzuJ08PwM

  10. Nicht jeden geschriebenen Unsinn muß man für bare Münze nehmen, die GenderGagas sind im täglichen (realen) Leben weitestgehend ausgeschlossen, keine mir bekannte Frau möchte mit ihren männlichen Kollegen / Bekannten oder sonstigen LGBT´den Weg zur Toilette teilen, noch werden Kleinstkinder flächendeckend zu Sexspielen a la Huxley animiert, dieses Phänomen mag in Berlin zu beobachten sein, im Rest des Landes konnte ich das zum Glück noch nicht beobachten.

    Artikel wie diese sind wichtig jederzeit alert zu bleiben, werfen gleichzeitig die Frage auf, ob die die ganze Welt umerziehenden Wortaktrobaten, wirklich eine Gefahr darstellen.

    Als 50+ habe ich beruflich viel mit jungen Menschen zu tun und in der Tat ist zu beobachten, dass der Individualismus weniger gefragt, die kollektive Entscheidung eindeutig bevorzugt wird. Regelmäßig hinterfrage ich bei den unterschiedlichsten Gruppen ihre Motivationen, ihre Einstellung zu Traditionen, Wertvorstellungen und natürlich zum GenderGaga & Co. und muß beruhigt feststellen, dass der Wahnsinn zumindest noch nicht in „mein“ berufliches Umfeld eingedrungen ist, nichts wird hier bagetellisiert ganz im Gegenteil, es wieder mehr Konservatismus zu beobachten.

    Niemand würde eine Vergewaltigung mit einem Erlebsnis verwechseln sondern – so meine persönliche Einschätzung – heftigste Gegenreaktionen auslösen, noch sind nicht (alle) jungen Menschen verblödet.

    Davon einmal abgesehen, dass der GenderGaga und seine Abarten sich natürlich auf Konfrontatioskurs mit der neuen Bevölkerung finden, letztere werden sich mit Sicherheit nicht gepflegt auf einen Diskurs mit diesen Irrlichtern einlassen.

    Aus meiner Sicht keine Erwähnung mehr wert, Unrat schwimmt vorbei…

    • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 17:07 // Antworten

      Hallo Greenhoop,

      Zitat:
      „Artikel wie diese sind wichtig jederzeit alert zu bleiben, werfen gleichzeitig die Frage auf, ob die die ganze Welt umerziehenden Wortakrobaten, wirklich eine Gefahr darstellen.“

      Genau darum geht es. Wichtiger aber ist das von mir o.e. Zusammenspiel der einzelnen Maßnahmen. Deshalb endet mein Kommentar auch mit den Worten: „An den Früchten sollt ihr sie erkennen“.

      Als 50+ haben Sie bereits eine Erlebniswelt hinter sich. Die Tatsache, dass Sie viel mit jungen Menschen zu tun haben (wie ich übrigens täglich bei Beratungen) hilft enorm die Veränderungen in einer Gesellschaft des Gegeneinanders mit der Gesellschaft vor 40 Jahren zu vergleichen und dabei die „Kritische Theorie“ der Frankfurter Schule mit den realen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vergleichen. Und das geht weit über ein paar Wortsaltos hinaus.

      Da haben wir z.B. eine ungebildete Verrückte als Bundestagsvizepräsidentin, ganz abgesehen von dem Rest der nur noch um Materie (Geld * Macht) kämpfenden Politiker, die nur noch Interesse an Haus, Pool und Auto haben. „Künstler“ die unter Jubel des Publikums, ein paar Farbkleckse auf eine Leinwand werfen oder Leichen in Koitusstellungen präparieren und in sich ob dieses mittelalterlichen Irrsinns bejubelt werden. Das nennt man Dekadenz im Endstadium.

      (http://files.newsnetz.ch/story/2/6/0/26035479/7/topelement.jpg,

      Kinder die mit 2 Jahren in KITAS abgeladen werden (in Frankreich ab Geburt) und dort der staatlichen Indoktrination unterworfen werden und ohne Zweifel das Hohelied der „Freiwahlgeschlechtlichkeit“ solange eingeblasen bekommen, bis es aus den Ohren quillt. Zu dieser seit 1989 in steter Steigerung befindlichen Enttabuisierung ohne Plan, gehört auch die Akzeptanz von Kinderehen und Pädophilie. Das ist nur eine kleine Auswahl an Verzahnungen, die sich aus dem Weltbild der „Kritischen Theorie“, die besser eine geblieben wäre, ergibt.

      Die Ziele sind oben (natürlich verkürzt) zusammengefasst und in den Verlinkungen für @Tanja etwas näher konkretisiert. Wie man die gesellschaftsschädliche Wirkung beweist? Neben den wissenschaftlichen Beweisen zu menschlicher sozialer Reichweite und Verhalten die längst erbracht sind, stellt man seine Natur dieser verqueren, die Natur als Teil des Menschen negierenden gefährlichen Theorie, gegenüber.

      • Greenhoop // 25. Februar 2017 um 17:52 //

        G

      • Greenhoop // 25. Februar 2017 um 18:11 //

        Hallo @Hubi Stendahl,

        ich tendiere zu unterscheiden, welche der Veränderungen die Gesellschaft negativ beeinflussen und welche zu vernachlässigen sind, das ist naürlich ein rein subjektive Betrachtung und bar jeglicher wissenschaftlicher Beweislage.

        Dass die „Abgabe“ von Kindern ab 6 Monaten niemals meine persönliche Zustimmung finden würde muß ich aufgrund meiner älteren Kommenatare nicht weiter ausführen, der Vergleich zur persönlichen Erfahrung könnte nicht größer sein. Wenn man die Agenda 21 bzw. 30 zum Maßstab nimmt, ist aber genau diese „Abgabe“ erwünscht, der Staat übernimmt die Erziehung für alle Lebenslagen – theoretisch.

        Nun ist es aber so, dass der „Mittelstand“ und andere liebende, finanziell unabhäginge Eltern gar keine Lust verspüren, ihre Kinder in die Obhut des „Staates“ zu geben. Im Gegenteil, ganz viele (junge) Eltern mit ausreichendem Einkommen, möcht eben gar keine Verantwortung abgeben und übernehmen die Erziehung noch selber.

        Die Agenda 21 respektive 30 möchte dies natürlich verhindern, doch erst wenn die weltweite Armut durch einen „CRASH“ erzeugt wird, sollten wir uns wieder darüber unterhalten, wie die Wortakrobaten aus einer Vergewaltigung über den Erhalt einer Essensmarke (Food Stamp) ein Erlebnis konstruieren können – wir werden sehen.

        MfG – GH

      • hubi stendahl // 25. Februar 2017 um 19:36 //

        @Greenhoop

        „Die Agenda 21 respektive 30 möchte dies natürlich verhindern, doch erst wenn die weltweite Armut durch einen „CRASH“ erzeugt wird, sollten wir uns wieder darüber unterhalten, wie die Wortakrobaten aus einer Vergewaltigung über den Erhalt einer Essensmarke (Food Stamp) ein Erlebnis konstruieren können – wir werden sehen.“

        Zur Zeit sehen wir ja auch nichts anderes, als nach alter Hegelscher Dialektik eine künstlich konstruierte Gegenüberstellung von Globalisten und Nationalisten, als Pflicht für die Kür, die wir als Verwerfung erleben werden.

        Trump bedient sich Saudi Arabien, um den Iran auszugrenzen. Er hat das Finanzministerium voll mit Unaussprechbaren, die den von Trump angekündigten Glass Steagall Act ablehnen. Von Trump hört man nichts mehr dazu. Statt dessen gibt es Konfrontationen a la Hollywood.

        Es sieht derzeit alles nach einer Schleife aus die hier gezogen wird. Die UNO, derzeit noch eine Plauderbude, könnte nur mit Zustimmung Chinas und Russlands in der Tat zu neuer Form auflaufen. Wie sich das (nach den geplanten Verwerfungen) auf die Lebenswirklichkeit auswirkt, kann man seriös derzeit nicht absehen.

        Konform gehe ich mit Ihrer Annahme, dass der Sprachgebrauch bei Empfang von Essenmarken sich sicher wieder bodenständiger entwickeln wird. Insbesondere bei jenen selbst ernannten Intellektuellen, die sich heute über den Mehrwert der arbeitenden Bevölkerung ein pfiffiges Leben mit Sprüchen die die Welt nicht braucht, leisten können.

    • Zitat:
      „…Davon einmal abgesehen, dass der GenderGaga und seine Abarten sich natürlich auf Konfrontatioskurs mit der neuen Bevölkerung finden, letztere werden sich mit Sicherheit nicht gepflegt auf einen Diskurs mit diesen Irrlichtern einlassen.
      Aus meiner Sicht keine Erwähnung mehr wert, Unrat schwimmt vorbei…“

      Damit verkennen Sie, sehr geehrter @ Greenhoop m.E. mindestens zweierlei Aspekte:

      1. Die von Daryl im Kern durchaus zu Recht immer wieder ins Gespräch gebrachte Gefahr der Konzentration von Psychopathen an den Spitzen sog. demokratischer Regime.

      2. Den Umstand, daß wir es -inzwischen wirklich offensichtlich, da für jedermann in diversen Papieren aus offiziellen Quellen ersichtlich- keinesfalls mit Zufälligkeiten, Irrtümern oder Abweichungen, sondern mit planvollem Vorgehen zu tun haben scheinen.

      Da wird nichts Sie und mich nicht Betreffendes, uns in unserer Lebenswirklichkeit unmittelbar Berührendes einfach mal so „vorbei schwimmen“. Die Rechtsbrüche der Regimevorderen, die Auswirkungen der Umsetzung des sozialistischen Programms, wovon das Fiat-Money-Systems nur ein Teil ist, werden Sie und mich noch zu Lebzeiten schärfer treffen als bislang schon.

      Bei der Gelegenheit möchte ich noch anmerken, daß ich statt von „Zufälligkeiten, Irrtümern oder Abweichungen“ auch von „Akzidentalien, Errata oder Ab­er­ra­ti­onen (wobei bei Letzteren eine Verdeutschung von declinatio womöglich treffender wäre) hätte reden können. Ich möchte es jedoch nicht machen wie es einige die Unterwürfigkeit, den Etatismus, die Gleichmacherei Predigende täten (und ja auch tun), um mittels des Gebrauchs eines elaborierten Codes Prestige zu gewinnen und Untertanen, die zwar wachen Geistes und womöglich lebenswichtigen Wissens, aber einer abgehobenen Sprache weniger mächtig sind, als der sich als intellektueller Überflieger sich Gebärdender aus der Auseinandersetzung zu drängen.

      Ich finde es beängstigend, wie man sich -nicht nur in diesem Forum- im Kreise dreht und wie viel Energie, Lebenskraft und Lebenszeit damit vertan wird, andere von seiner -für die wahrhaftig gehaltenen- Weltsicht oder Ideologie zu überzeugen. Zumal es dabei ja mehr um ein Übereden denn um ein Überzeugen gehen kann, weil u.a. die Kenntnisse (z.B. Lektüre, ökonomisches Wissen) der Diskutierenden weit davon entfernt sind, auch nur annähernd gleich zu sein.

      Erkenntnis kann nur jeder selbst gewinnen. Das Bemühen um die Verringerung der Wissensinseln ist dafür Voraussetzung. Das aber braucht Willen und Muße.

      • @NoFiat

        „[…] da für jedermann in diversen Papieren aus offiziellen Quellen ersichtlich- keinesfalls mit Zufälligkeiten, Irrtümern oder Abweichungen, sondern mit planvollem Vorgehen zu tun haben[…]“ Zitatende N.F.

        Geht es auch etwas konkreter, merken Sie nicht, was Sie da an Ungefährem schreiben? Offizielles, planvolles, nichtzufälliges??? Jeder kann sich darunter etwas anderes vorstellen, es fehlt die Präzision und zwar vollständig. Welches Thema, welche Behauptung, welche Autoren, was verhandeln sie genau?

      • NoFiatMoney // 26. Februar 2017 um 00:06 //

        @ Conrath // 25. Februar 2017 um 23:22

        Zwei Empfehlungen für Sie:

        1.Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV)
        http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/MfS-Dokumente/Downloads/Grundsatzdokumente/richtlinie-1-76_ov.pdf?__blob=publicationFile

        2. Duden, denn statt „Offizielles, planvolles, nichtzufälliges“ hätte Sie schreiben müssen: „Offizielles, Planvolles, Nichtzufälliges“.

        Aber wie bereits an anderer Stelle zu Ihrer auch dort unerbetenen Einmischung angemerkt: ich werde mit Ihnen -anders als andere, die Sie augenscheinlich zunächst nicht so einschätzten, wie ich es seit Ihrem ersten Auftreten hier tat- keinen Diskurs führen.

        So frei -immerhin- ist es hier NOCH.

      • Greenhoop // 26. Februar 2017 um 12:14 //

        Lieber @NoFiatMoney,

        ich habe die (Warn-)hinweise von @hubi stendahl zu diesem Thema (u.a. Fabianer) wohl verstanden, zu häufig hat er sein Wissen an dieser Stelle mitgeteilt, als das man hieran hätte vorbeikommen könnte – sehr wertvolle Informationen.

        Zu diesem Thema habe ich meine persönlichen Erlebnisse/Erfahrungen beigesteuert und mußte feststellen, dass die dahinterliegende Agenda deren Existenz ich niemals in Frage gestellt habe, nicht so fruchtet, wie es vielfach beschrieben wird. Natürlich sind viel der Verbreiter des GenderGagas Überzeugungstäter, welche ich insofern als Irrlichter bezeichnet habe, wahrhaft kranke Menschen die man eben vielfach bei „Überzeugungstätern“ antreffen kann. Ergänzt werden diese kranken Menschen durch diejenigen, die die böse Absicht verstanden und durch andere Arten der Belohnung zum Mitmachen motiviert werden.

        Trotzdem ändert das nichts an meiner Überzeugung, dass diese Strömung – wenn auch durch eine Agenda geleitet – zum Scheitern verurteilt ist. Der offensichtliche Gegner dieser Srömung dürfte muslimische Wurzeln tragen und ist im Gegensatz zu den Erstgenannten, eine größer werdende Gruppe.

        Ich werde mich auch weiterhin in 1.Linie auf meine eigenen Beobachtungen verlassen und nicht einfach Dinge übernehmen, die diesen nicht oder nur kaum entsprechen.

        Ich finde es beängstigend, wie man sich -nicht nur in diesem Forum- im Kreise dreht und wie viel Energie, Lebenskraft und Lebenszeit damit vertan wird, andere von seiner -für die wahrhaftig gehaltenen- Weltsicht oder Ideologie zu überzeugen. Zumal es dabei ja mehr um ein Übereden denn um ein Überzeugen gehen kann, weil u.a. die Kenntnisse (z.B. Lektüre, ökonomisches Wissen) der Diskutierenden weit davon entfernt sind, auch nur annähernd gleich zu sein.

        Es ist erstaunlich, dass diese frechen Aussagen immer wieder von Menschen getroffen werden die meinen, es lohne sich nicht über dieses oder jenes zu unterhalten (weil bereits häufig geschehen) und gleichzeitig keine Alternative anzubieten haben. Im Gegenteil, nicht häufig genug können diese Punkte thematisiert werden, einzig die persönlichen Konsequenzen/Schlußfolgerungen sind relevant und dafür lohnt es sich auszutauschen.

      • NoFiatMoney // 4. März 2017 um 23:33 //

        @ Greenhoop // 26. Februar 2017 um 12:14,

        es ist reiner Zufall, daß ich auf Ihren Kommentar stoße, da mich die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare überwiegend nicht interessieren und mir keine neuen Anstöße bieten.

        Ihren von mir gerade entdeckter Kommentar unter einem Zitat aus meinem Posting: „Es ist erstaunlich, dass diese frechen Aussagen immer wieder von Menschen getroffen werden die meinen, es lohne sich nicht über dieses oder jenes zu unterhalten (weil bereits häufig geschehen) und gleichzeitig keine Alternative anzubieten haben. Im Gegenteil, nicht häufig genug können diese Punkte thematisiert werden, einzig die persönlichen Konsequenzen/Schlußfolgerungen sind relevant und dafür lohnt es sich auszutauschen“ will dann doch gern noch einmal aus meiner Sicht beleuchten:

        Zitat:“Es ist erstaunlich, dass diese frechen Aussagen“ Was an meinen Äußerungen war denn frech? Und wer entscheidet das? Sie? Dann hätten Sie von den „m.E. frechen Aussagen“ schreiben sollen.

        Zitat:Die frechen Aussagen werden “ immer wieder von Menschen getroffen die meinen, es lohne sich nicht über dieses oder jenes zu unterhalten (weil bereits häufig geschehen)“
        Ja , in der Tat. Über „dieses oder jenes“ zu labern – Sie schrieben „unterhalten“- lohnt m.E. nicht. Wer jetzt noch labern möchte, mag es tun. Mir vorzuwerfen, daß ich es nicht will, ist unverschämt.

        Zitat: „und gleichzeitig keine Alternative anzubieten haben.“ Sagen Sie mal, habe ich nicht vor den Löschungsaktionen hier auf genügend Alternativen hingewiesen? Könnte es sein, daß Sie nichts zu Ihrer Wissenserweiterung derweil taten? Und merken Sie gar nicht, welch obrigkeitsstaatliches Denken Ihr Vorwurf manifestiert?

        Zitat: „Im Gegenteil, nicht häufig genug können diese Punkte“ Welche denn bitte? Geht es auch konkret? Statt der -auch hier- vorherrschenden Schwafelei?

        Zitat: „… einzig die persönlichen Konsequenzen/Schlußfolgerungen sind relevant und dafür lohnt es sich auszutauschen“
        Ja, einzig die die Individuen treffenden Konsequenzen sind für sie von Bedeutung. Aber Schlußfolgerungen können Individuen nur treffen und mögliche Folgen erkennen, wenn sie zuvor einmal- ganz für sich allein- überhaupt etwas durchdacht haben.

        Schwafelei ist kein Ausstausch. Nicht allein deshalb schaue ich in dieser Welt der Träumerei kaum mehr vorbei.

        Das war meine Antwort. Kein weiterer Kommentar auf etwaige Rückäußerungen von Ihnen. Es lohnt zumindest für mich nicht. Sie können doch auch ohne mich an der Erschaffung der weltumspannenden gerechten Ordnung weiterhin wirken. Dabei brauchen Sie mich nicht. Und mich oder andere zu fragen, passt ohnehin nicht ins Konzept.

        Für klüger hatte ich Sie doch gehalten, schade.

  11. Ich finde das durchaus bedenkenswert, was die beiden Gestalten vorschlagen. Klassische Binaritäten wie aktiv/passiv oder tot/lebendig oder sinnhaft/sinnlos werden aufgebrochen, die Sprache wird dynamisch und reichhaltiger durch Entleerung. Natürlich kann das Erlebnis für eine Seite auch zum Entlebnis werden, bei einer Vergewaltigung mag auch ein Neulebnis entstehen, das aber leicht mit einem Ablebnis weggemacht werden kann. Der Vergewaltiger hat ein Auslebnis, die Vergewaltigte ein Einlebnis. Die Juden erfuhren seinerzeit Weglebnisse verschiedener Art, sei es als Gaslebnisse oder Schusslebnisse. Sie wussten es nur nicht zu würdigen in ihrer binären Fixierung auf lebend/tot. Ich denke, dass auch auf die Au/tor*/*/*nn*en eine binäre Klassifikation nicht anwendbar ist, sie stehen jedenfalls außerhalb solcher überkommener Kategorien wie Sinn und Unsinn.

  12. „Aber ich bin doch das Opfer!“ Dieser Trick der PSYCHOPATHEN würde durch konsequentes Befolgen des Vorschlags von Mithu Sanyal und Marie Albrecht verunmöglicht. Das alleine wäre den Versuch schon wert! Es sind also vielmehr Grigorio und einige Kommentatoren, die hier Unfug verbreiten! Als Opfer von Gewalt reagiert man vielmehr so wie Conrath, wenn er sich keinesfalls von KBM unterstellen lassen will, daß er ein Opfer sei.

    Übrigens ist es eine klasse Idee, Asylwerber zum Kampfsport zu animieren. Waffen rührt ein Kriegsflüchtling eher nicht an. Aber sportlich aktiv zu sein ist nützlich um fit zu bleiben und das kommt einem oft zugute, zum Beispiel wenn man von irgendwo fliehen muß. Wenn es sich dann noch um Kampfsport handelt, dann scheint das ein paar Leute aufzuschrecken, die sich sogar vor ihrem eigenen Schatten fürchten. Gut so!
    Ranma

  13. Bis die beide Psychos, die diesen sprachlichen Blödsinn verzapft haben, selber Opfer, Entschuldigung, Erlebende auf Grund eines schlechten Ereignisses werden.

  14. Den beiden Damen sind möglichst viele, möglichst „bunte“ Erlebnisse zu wünschen. Das wird sicherlich dazu beitragen ihren „Verständnishorizont“ zu erweitern.

  15. Die professionelle Kampfsportlerin Nia Jax ( https://en.wikipedia.org/wiki/Nia_Jax ) gibt in Interviews immer wieder an, daß sie eine deutsche Mutter hat und deutsche Mütter ihren Töchtern beibringen, KEINE OPFER zu sein, sondern sich nichts gefallen zu lassen. Opfer zu sein ist also undeutsch. Deutsche dürfen Täter sein und sich auch schuldig fühlen, aber eine Deutsche ist kein Opfer. Nur Psychopathen stellen sich immer als Opfer hin!

    Psychopathen sind es natürlich auch, die anderen wünschen, Gewalt zu erleben. Das sollte nun endlich Klarheit gebracht haben, aus welcher Ecke hier welche Ansicht kam.
    Ranma

    • @Ranma

      Wenn deutsche Mutter sagen Opfer ist nicht deutsch, dann….???

      • @Conrath:

        Genau darauf führt diese professionelle Kampfsportlerin ihren Erfolg als Kampfsportlerin zurück.
        Ranma

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