Der Islam, die Kirche und das Böse
Der Islam, die Kirche und das Böse

Der Islam, die Kirche und das Böse

Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus von Jean-Leon Gerome (1863–1883) / Jean-Léon Gérôme [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus von Jean-Leon Gerome (1863–1883) / Jean-Léon Gérôme [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons
Kirchenfürsten machen sinnentleerte „Friedensangebote“ an Fanatiker und Massenmörder. Aus ihnen spricht die dekadente Saturiertheit kirchlicher Würdenträger.

Das Böse siegt, weil die Guten nichts dagegen tun, so besagt es ein Zitat, das Edmund Burke (1729-1797) zugeschrieben wird. Albert Einstein formulierte es folgendermaßen:

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Auf die Gegenwart übertragen gilt der dringende Zusatz, dass mit „den Guten“ nicht die gemeint sind, die sich nur als solche verkaufen, die sich aus finanziellen oder gesellschaftlichen Interessen bloß derart bewerben.

Zu jenen, die sich gerne als Gute vermarkten, während sie zum Bösen schweigen, gehören leider und in der deutschen Geschichte nicht zum ersten Mal hohe Kirchenfunktionäre. Denn sie ignorieren das Leid der Christen, sie reagieren nicht auf die Christenverfolgung oder bestenfalls mit kurzer Empörung. Dann hüllen sie sich wieder in bequemes Schweigen und glänzenden Dünkel. Schlimmer noch, sie lassen ihre Glaubenszugehörigen im Stich, indem sie dem Islam und den Linksgrünen das Wort reden statt mutig und offen zu thematisieren, in welchen Systemen die Christen am meisten drangsaliert werden, nämlich in muslimischen und kommunistischen.[1]

Kalt, rückgratlos und wendig

Es ist wohl nicht zu pathetisch, hier von einem feigen Verrat zu sprechen, der begangen wird von gut Versorgten in hohen Posten. Von sich selbst Erhebenden, die zu machtversessen sind, um sich mit der Einwanderungslobby anzulegen und zu schwach, um gegen den Strom deutscher Selbstabschaffung zu schwimmen. Man muss keiner Konfession angehören, um über diese Ignoranz der „Kirchenfürsten“ entsetzt zu sein. Darüber, wie kalt sie über Anschläge auf ägyptische Kopten[2] hinwegsehen und gleichzeitig flächendeckenden Islamunterricht vorschlagen[3]. Oder wie rückgratlos sie Zeichen ihres Glaubensbekenntnisses, wie unterwürfig sie ihr Kreuz ablegen[4], um einer fordernden Minderheit zu gefallen. Wie wendig sie das Leugnen der eigenen Religion als christliche Nächstenliebe auslegen wollen, damit sie weiter hochdotiert im Amt verbleiben.

Die Realität ist die: Während Migranten und Asylbewerber christlichen Glaubens in deutschen Asylunterkünften von radikalisierten Muslimen schikaniert und angegriffen werden, hofieren deutsche Kirchenfunktionäre den Ausbreitungsanspruch der Islamisten. Während Christen im Nahen Osten von islamistischen Terroristen verfolgt werden, zelebrieren „Lichtgestalten“ des deutschen Kirchenwesens die Unterwerfung in Form sinnentleerter „Friedensangebote“ an kriminelle Fanatiker und Massenmörder[5], die unter anderem das Christentum auslöschen wollen. Daraus spricht keine religiöse Überzeugung von Glaubensträgern, sondern dekadente Saturiertheit kirchlicher Funktionäre.

Während also Christen Opfer von Mobbing[6] und systematischer Vertreibungen[7] werden, räkeln sich hohe Würdenträger in Deutschland in falscher Eigenreklame[8] und verüben verantwortungslose Weltabgewandtheit.

Freiwillige Selbstaufgabe

Über die Beweggründe kann man spekulieren. Feigheit ist schon genannt worden. Gefährliche Weltfremdheit, die den Eroberungsanspruch des Islamismus[9] verkennt, könnte auch ein Grund sein. Oder doch das allzu menschliche und alte Streben nach Macht und das Profitieren von der Massenmigration. Es scheint jedenfalls, als würde der Altar der Religion gegen den quasi-religiösen der linksgrünen Ideologie eingetauscht. Die Hauptsache: Anbetung. Was dann zur freiwilligen Selbstaufgabe und zum eklatanten Versagen beim Thema Christenverfolgung führt.[10]

Für die drangsalierten, verletzten und getöteten Christen, in Europa[11] als auch außerhalb[12], ändert es ohnehin nichts, wenn nach den Ursachen geforscht wird, warum obere Vertreter des Glaubens ihr Leiden übersehen (wollen). Auf der anderen Seite wird die Schändlichkeit des Pharisäertums dadurch nicht geschwächt. Im Gegenteil, wer sich publikumswirksam als guter Mensch feiern lässt, sich aber in Wirklichkeit ignorant gegenüber den Geschehnissen der Christenverfolgung verhält, zeigt lediglich seine Heuchelei und Scheinheiligkeit.

 

Anmerkungen

[1] http://www.faz.net/aktuell/politik/christen-sind-weltweit-die-am-intensivsten-verfolgte-gemeinschaft-14551155.html

[2] http://www.n-tv.de/politik/Mindestens-25-Tote-bei-Explosion-in-Kirche-article19300776.html

[3] http://www.focus.de/politik/videos/ekd-vorsitzender-bedford-strohm-fordert-islamunterricht-an-deutschen-schulen_id_5570627.html

[4] http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/deutsche-bischoefe-ohne-kreuz-auf-dem-jerusalemer-tempelberg-anschwellendes-unbehagen-ld.130529

[5] http://www.spiegel.de/panorama/margot-kaessmann-terroristen-mit-beten-und-liebe-begegnen-a-1084280.html

[6] http://www.deutschlandradiokultur.de/fluechtlinge-in-leipzig-muslime-mobben-christen.1278.de.html?dram:article_id=372480

[7] http://www.domradio.de/themen/weltkirche/2016-12-13/igfm-zur-lage-von-christen-und-jesiden-im-nahen-osten

[8] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-kardinal-rainer-woelki-wird-zum-sprayer-gutmensch-positiv-besetzen-aid-1.6434330

[9] http://www.geolitico.de/2016/09/30/der-gott-der-muslime-will-opfer/

[10] http://cicero.de/salon/christenverfolgung-woher-ruehrt-unser-desinteresse

[11] http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article157304539/Priester-bei-IS-Terrorattacke-in-Kirche-getoetet.html

[12] http://www.tagesschau.de/ausland/irak-christen-105.html

18 Kommentare zu Der Islam, die Kirche und das Böse

  1. @Nadine Hoffmann

    Ihre beiden Eingangszitate belegen nicht Ihre implizite These, dass etwas von Kirchenfürsten, bzw. kirchennahen Funktionären zu erwarten sei. –

    Edward Burke hat diese Erwartungen jedenfalls so nicht gehabt.

    Was er erwartet hatte und zwar im Rahmen der Spätaufklärung, war, dass die Mehrheit, der man sonst nur die Eigenschaft des Stillseins und Duldens zuspricht, diese Haltung aufgibt und ihre Zulassung, ihren Beitritt, Anteil an und zu Handlungen des Bösen ‚unmittelbar‘ verweigert.

    Darum geht es. Die Macht-/ Hierarchiefrage verknüpft mit dem Empfinden für Gut und Böse der großen Mehrheit.

    Nicht die Funktionäre und auch nicht der Hass und die berechtigte Kritik an den/ allen Funktionären ersetzen den Anspruch, den Burke an jede/n stellt.

    Burke hat den Konflikt durchdacht. Am Ende gibt es keinen Bonus oder Malus für Gruppenangehörigkeit(en), das ist das Programm/ Ziel seiner Auffassung als Protosoziologe.

    Es geht darum der Durchführung und Akzeptanz von Gewalt/ Unrecht in den Arm zu fallen, jeder von seiner Position aus. Das dies nicht einfach geschehen kann in einer durchstrukturierten Gesellschaftlichkeit ist klar.

    Das Funktionäre ihre Funktion längst verspielt haben, ist dabei eine hilfreiche Nebenerkenntnis. Haupterkenntnis ist, dass jede/r gefordert ist, das Nichtgute in keiner Weise zu unterstützen und nach Möglichkeit zu boykottieren, soweit zu Burke.

    Staat und Religionszugehörigkeit passen nicht mehr zusammen, das ist das Problem von Jahrtausenden. Und wenn Sie Herrn Prabel zitierend, den Islam dabei unterstreichen und hervorheben, so wüsste ich gerne, warum? Alle Religionsgemeinschaften sind an der Gestaltung von Religionsgemeinsamkeit bisher gescheitert oder gewachsen.

    Warum kritisieren Sie und Herr Prabel nicht einfach den politischen Islam etwa in der Form des Wahhabismus?

  2. Wie Jan-Heiner Tück in der NZZ richtig bemerkt hat, haben die beiden Kirchenmänner die Aksa-Moscheee in Amtstracht besucht. Durch den Verzicht auf das zur Amtstracht gehörige Kreuz haben sie sich dabei als kirchliche Repräsentanten selbst amputiert. Die Aufforderung zur Ablegung des Kreuzes hätten sie konsequenterweise mit dem Verzicht auf die ganze Amtstracht oder mit dem Verzicht auf den Besuch beantworten müssen. Aber dazu hat die theologische Sensibilität offensichtlich nicht gereicht, denn man will ja doch sichtbar jemand sein, Kardinal oder so. (Am Ende stehen sie beide öffentlich als Theologentrottel da.)
    Was repräsentieren die beiden nun in ihren „entkernten“ Amtstrachten, eine Kirche ohne Kreuz? Ist das die Kirche eines Paulus, der beschloss, „nichts unter euch zu wissen als Jesus Christus, und zwar als gekreuzigten“ (1 Kor 2,2)? Sören Kierkegaard wäre von der symbolischen Geste von Bedford-Strohm und Marx begeistert gewesen: Besser konnten sie sich nicht selbst entlarven als durch den spezifischen Verzicht auf die „Peinlichkeit“ des Kreuzes.

  3. @Nadine Hoffmann

    Netter Artikel… Also wenn ich Sie recht verstehe Frau Hoffmann, dann halten Sie es für wünschenswert, dass christliche Kirchenfunktionäre endlich das Reden lassen, und zur Tat schreiten….. Also ganz ähnlich wie islamische Kirchenfunktionäre dies seit drei Jahrzehnten tun, genauer seit Moslems von christlichen, evangelikalen, imperialen Horden in Millionen Höhe masakriert werden.

    Muslimische Kirchenfunktionäre und deren Anhänger, nennen wir hier im Imperialen Westen mörderische Terroristen….

  4. Holger Burkhard // 30. Dezember 2016 um 12:15 // Antworten

    Es gibt mehrere Gründe, weshalb „die Kirche“ sich dem derzeitigen politischen Mainstream anbiedert. Zum einen ihre ungeheure Schuld aus der Vergangenheit ( von „Christenbekehrungen“ über Religionskriege bis hin zur Kooperation mit dem Nazireich. Ferner danach Mißbrauch und sklavenähnliches Aufbewahren von Kindern/Jugendlichen, welche staatlicherseits der Kirche in Obhut gegeben wurden. Letztlich die unsäglichen Pädophilenhandlungen. Um all dies zu „kaschieren“ bemüht man sich jetzt eben im Sinne des Bezugsartikels. Kommt noch hinzu, dass die Kirchen Hauptprofiteure in Sachen „Flüchtlingsbetreuung“ sind.

    • Wenn Sie beschönigend von „Pädophilenhandlungen“ sprechen sollten Sie auch Ross-und Reiter nennen.
      Die Kirchen sind teilweise ein Sammelbecken schwuler Männer.
      Eine Aktivistin der kommunistischen USA Vorkriegspartei übergab den Kirchenfürsten nach dem Krieg eine Liste mit 1000 Namen.
      Es handelte sich um junge Priesteranwärter welche von den Kommunisten als Schwule in die Kirchen entsandt wurden um diese zu zersetzen.
      Als Ergebnis müssen die Kirchen Milliarden $ an geschändete ehem. „Schützlinge“ bezahlen.
      Die Liste ist übrigens spurlos verschwunden!

  5. Nun gerade das mörderische Christentum als Opfer zu etablieren spricht nicht gerade von Kenntnis der Geschichte!
    Ca. 1,3 Milliarden Tode und hunderte ausgelöschte Völker sind kein Beweis für christliche Friedlichkeit und Nächstenliebe.
    Hier treffen sich womöglich gleiche Interessen von Pfaffen und Musels,

  6. Wer weis wieviele der Pfaffen und Kirchenfürsten der staatstreuen Kirchen bereits zur teuflischen SShariasekte übergetreten sind?
    Und als Belohnung „Knabenliebe“, Hurerei oder PETRO $$ JUDASLOHN erhalten haben?

  7. Die Frage ist, ob man zu blöde ist, sein eigenes Weltbild und seine eigene Religion zu entwickeln, oder nicht. Muss man den alles von der Stange kaufen?

    Für mich gehören alle religiösen Schriften aus der Levante in den Ofen. Wer nach diesen seelig zu werden gedenkt, von mir aus! Solange er mir damit nicht auf den Sack geht.

  8. Ach, über die Beweggründe braucht man gar nicht zu spekulieren: Feindesliebe und das Vorbild Jesu Christi, der sich ans Kreuz nageln ließ. Diese Logik ist natürlich nicht von dieser Welt.

  9. MutigeAngstfrau // 30. Dezember 2016 um 15:58 // Antworten

    Diese Lügenbolde sind doch in der Mehrzahl nur noch lächerlich. (Die Minderheit möge mir verzeihen.)
    Ich schauen allein in den Himmel und halte es bei den Pfaffen mit Volkes Mund:

    „Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn: „Sei gegrüßt im Himmelreich! Sag mir deinen Namen.“ – „Ich bin der Papst!“ – „Hm… Papst, Papst“, murmelt Petrus. „Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.“ – „Aber … ich bin doch der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ – „Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?“, fragt Petrus verblüfft. „Komisch, hat er mir gar nichts davon gesagt.“ Der Papst läuft krebsrot an und sagt: „Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!“ – „Katholische Kirche?! Nie gehört!“, sagt Petrus. „Aber warte mal ’nen Moment, ich frag den Chef.“ Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: „Du, da ist einer, der sagt er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?“ – „Nee“, sagt Gott, „kenn ich nicht. Weiß ich auch nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus.“ Er ruft seinen Sohn: „Jeeesus!“ Jesus kommt angerannt. „Ja Vater, was gibt’s?“ Gott und Petrus erklären ihm die Situation. „Moment“, sagt Jesus, „ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.“ Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend. „Ich fass es nicht!“, jappst er. „Erinnert ihr euch an den kleinen Fischereiverein, den ich vor 2.000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!“

  10. Warum sollten „unsere“ Kirchenfürsten das verteidigen, woran sie doch selbst nicht glauben? Man sollte sich darüber klar sein, daß die „Kirchenfürsten“ sehr wohl WISSEN, daß JEDE Religion erfunden ist und als Opium fürs Volk dient, und daß JEDE Religion unter ihren Anführern das Volk als Untertane weiß und fest im Griff hat. Somit geht es um Herrschaft im kleinen oder größeren Rahmen, wohlwissend, daß die Konkurrenz das auch tut, mit dem gleichen Fern-Ziel: Eine NWO, die alle als Abhängige eint. Solange das Volk sich so verblöden läßt, sich als Opfer oder Täter mißbrauchen läßt, gibt es keine Rettung.
    Menschlichkeit ist universell, und DAS sollte man zweckfrei losgelöst von jeder Religion anmahnen, statt sich gegeneinander auszuspielen!
    Wann kommt eine neue Aufklärung?

    • „Menschlichkeit ist universell, und DAS sollte man zweckfrei losgelöst von jeder Religion anmahnen, statt sich gegeneinander auszuspielen!
      Wann kommt eine neue Aufklärung?“

      Das ist ja das Dilemma. In der Verkleidung der Aufklärung wird es auch kommen. Die Tatsache, dass zu viele (abgesehen vom Islam) bereits durchblicken, dass die Religionen nichts als erlogene Herrschaftsinstrumente sind, macht es erforderlich, eine komplett neue Einheitsreligion aus dem Hut zu zaubern. Die dann aber einen anderen Anstrich erhalten wird. Gewissermaßen am Zeitgeist und am intellektuellen Niedergang des Abendlands angepasst. Eben voll geil.

      Das wird dann auch die „neue Aufklärung“.

      In den Spielkarten, die der Economist kürzlich veröffentlicht hat, ist der Gang doch klar und ganz offen beschrieben. Dort kann man die Strategie der neuen ökofaschistischen Religion, die wir NWO nennen, leicht erkennen.

      Auf der rechten Seite der Karte laufen Christen mit einem Jesuskreuz protestierend auf eine Kirche (Vatikan) zu. Auf der gegenüberliegenden Seite Kommunisten. Beide wollen die Kirche stürzen bzw. reformieren. Man sieht es an dem als Allegorie zu Luther zu verstehenden Thesen – Anschlag an der Pforte.

      Am Ende steht die Synthese, die aus dem Chaos heraus einem Ökofaschismus a la Frankfurter Schule Bahn bricht. Die Voraussetzung, dass das funktioniert, eine dumpfe Masse, steht vor Vollendung.

      So soll es kommen!

      • @Hubi

        „Am Ende steht die Synthese, die aus dem Chaos heraus einem Ökofaschismus a la Frankfurter Schule Bahn bricht. Die Voraussetzung, dass das funktioniert, eine dumpfe Masse, steht vor Vollendung.

        So soll es kommen!“ Zitatende H.

        Ja, so ist es vielleicht von einigen Machtbesessenen/ Machtgruppen geplant. Dennoch ist der geschichtliche Prozess der Aufklärung von seinen Missbräuchen und von falscher Inanspruchnahme zu trennen, erforderlichenfalls immer wieder neu, in jeder Zeit und Entwicklungsphase.

        Es gibt, parallel zum Naturrecht (was die Sphäre des Wirtschaftens und der Rechte-/ Teilhabeverhältnisse umfasst) auch so etwas wie eine natürliche Religiosität, eine existenzielle, noch vor jeder gruppierenden Formationsstufe und Interessensverquickung. Zu diesem existenziellen ‚In der Schöpfung sein‘ gehört auch eine Basisphilosophie die erst den Grund für alle speziellen Schulen und Systeme bildet. Diesen Bereich sollten wir von den gewachsenen Kulturformen und von den instrumentalisierenden Machtformen, deutlich unterscheiden.

        Ja, die Übergänge zwischen diesen drei Bereichen sind fließend, aber es ist nichts gewonnen, das Kind mit dem Bad auszuschütten.

        Die elementaren Fragen des woher und wohin und wer bin ich und wer bist du, lassen sich nicht verbieten oder verhöhnen/ delegieren oder komplett missbrauchen.

        Auch die elementare Dankbarkeit gegen das Leben und die Empfindung gegenüber dem Gelingen/ Misslingen der eigenen Handlungen, quellen aus dem Bereich des Religiösen. Wenn es Vorsehung gibt, dann ist diese der eigentliche Grund für echte Religion, die immer im besonderen Einzelnen lebt, sich mit anderen zusammenschließen kann, im Gegensatz zu den Kunstreligionen, die sich immer gegen die Mehrheit verschließen oder Minderheit unterdrücken usw…

        Der Artikel stellt den Versuch dar, mit Religion Politik zu machen. Leider wird dieser Versuch überall geprobt und ausgeführt, eine Legitimation ist das nicht, ebenso wie die Gewöhnung an die völlig irrsinnigen, aus der Zeit gefallenen heutigen Konkordatssonderrechte. Sie gehören schnellstens abgeschafft, so wie die Grenzen und ihre Rechtsfunktionen, wieder schnellstens hergestellt werden müssen, zum Erhalt der inneren Sicherheit und Basisteilhabe. Die aber schließt ein, dass wir aufhören mit einem BIP-Leistungsbillanzüberschuss Ungerechtigkeit zu exportieren. Dafür müssen wir uns dann um die Wiederherstellung der Lebensverhältnisse in allen ehemaligen Kolonialgebieten bemühen, sicherlich noch Arbeit für 2 bis 3 Generationen.

        Und Hubi, Sie sind doch belesen. Wie kommen Sie dazu die Frankfurter Schule als eine Einheitsbewegung darzustellen? Kennen Sie nicht die divergierenden Ansätze? Das alle Beteiligten
        nur ‚Marionetten der Umstände und Sponsoren‘ waren wollen Sie doch nicht ernsthaft behaupten, oder?

      • hubi stendahl // 30. Dezember 2016 um 23:45 //

        @conrath

        Zitat:
        „Und Hubi, Sie sind doch belesen. Wie kommen Sie dazu die Frankfurter Schule als eine Einheitsbewegung darzustellen? Kennen Sie nicht die divergierenden Ansätze? Das alle Beteiligten
        nur ‚Marionetten der Umstände und Sponsoren‘ waren wollen Sie doch nicht ernsthaft behaupten, oder?“

        Selbstverständlich ist die Frankfurter Schule, ganz ungeachtet unterschiedlicher Strömungen, stets ein gelenkter Haufen pseudo intellektueller gefährlicher Spinner gewesen, die sich eines Standorts außerhalb der Natur bedienten und dabei den Menschen, Gott übertrumpfend zumindest negierend, als Störenfried empfanden und empfinden. Das einte sie zu allen Zeiten.

        Jedoch ist der Kunstbegriff „Frankfurter Schule“ eine leere Hülse, ohne deren Gründerväter zu kennen:

        Die Erstorganisation, die auch heute noch existiert, war die Fabian Society, die abgeleitet vom römischen General Quintus Fabius Maximus Verrucosus, dem Zögerer, Cunctator, der für seine berechnende, lange Zeiträume einkalkulierende, also hinhaltende Strategie bekannt war. Gründung 1887. Die wichtigsten Gründer waren Bernhard Shaw, Sidney James Webb, später Baron Passfield und seine Frau Beatrice Webb sowie Havelock Ellis. Ziel: Die Umformung des Menschen über lange Zeiträume, was die o.e. Namensgebung ausdrückt, aus dem damaligen Zeitgeist einer elitären Schicht heraus. Erinnern wir uns an den Trojaner Karl Marx, der wenige Jahrzehnte vorher bereits die Fundamente legte.

        Was Wikipedia größtenteils unterschlägt. Die Ideale der elitären Protagonisten:

        Bernhard Shaw war ein Anhänger der Eugenik und befürwortete staatliche und erzieherische Maßnahmen bei der Reproduktion, um die Erbanlagen zu verbessern.

        Sidney Webb wurde nach Aufgabe seiner anwaltlichen Tätigkeit ein Mitglied des Rats der County of London; eine exponierte Stellung in England (1895). Was man so als Staatsfeind alles werden kann? !

        Beatrice Webb, geb. Potter, war Tochter eines schwerreichen Industriellen. Die Eheleute Webb konnten aus Beatrices ererbten Vermögen leben und sich der Forschung widmen. Nach einem Besuch der Sowjetunion schrieben die Webbs ein lobendes Buch und verteidigten in mehreren Artikeln die stalinistischen Repressionsmaßnahmen. Sie waren Mitbegründer der Labour Party in England, wie viele weitere Fabianer ebenfalls.

        Havelock Ellis, Sexualforscher, war der Meinung, dass eine staatliche allgemeine Sexualerziehung und eine Geburtenkontrolle (Eugenik) erforderlich sei.

        Zeitgleich gab es weniger bekannte Einflüsse, die man nur im Kontext der gesamten Bewegung verstehen kann. So gab es in den USA eine Margret Sanger. Eine banale Krankenschwester, bei der man sich fragt, wie sie als erste Gender Protagonistin einen derart großen Erfolg bei ihren Missionierungsversuchen haben konnte, ohne das der Geldadel hier die Finger im Spiel hatte. immerhin war Sanger eine glühende Verehrerin der Zwangssterilisation und später, gekauft von der Pharma Lobby, die erste Werbefigur für die Anti Baby Pille.

        Wie passt das alles zusammen? Alle genannten Personen trafen sich regelmäßig zu rauschenden Feiern. Immer mit dabei, wie uns die Enkelin Mancy Sanger Irvin verrät: Vijaya Lakshmi Pandit, John D. Rockefeller II., Frank Lloyd Wright und Eleanor Roosevelt (1933-1945 First Lady der Vereinigten Staaten). Zu E. Roosevelt entwickelte sie eine enge Freundschaft, gründete und leitete mit ihr zusammen die „American Birth Control League“, die später umbenannt wurde in Planned Parenthood Federation of America , (zu deutsch: geplante Elternschaft), u.a. finanziell unterstützt durch die Rockefeller Familie, der Vorläufer der heutigen „Pro Familia“. Ein Narrativ, denn es geht nicht um Pro Familia, sondern um die Zerstörung des klassischen .Familienbildes.

        Sanger konnte man instrumentalisieren, weil sie als krankhafte Nymphomanin alles vögeln musste, was bei drei nicht auf den Bäumen war.

        Joseph A. Schumpeter, der in Harvard David Rockefeller unterrichtete, erklärte:

        “DIE WAHREN TEMPOMACHER DES SOZIALISMUS WAREN NICHT DIE INTELLEKTUELLEN ODER MISSIONIERENDEN AGITATOREN GEWESEN, SONDERN DIE VANDERBILTS, CARNEGIES UND ROCKEFELLERS.“

        Rockefellers, Rothschilds, Roosevelts und weitere der elitären Oberschicht unterstützten von Beginn an die Fabian Society mit dem Ziel, die Masse (aus ihrer Sicht den Pöbel) mit zermürbender Strategie umzuerziehen, Familien zu zerstören, um einen Einheitsmenschen zu kreieren und somit gefügig und lenkbar zu machen.
        War der angelsächsische Raum gekauft, fehlte noch der deutschsprachige.Nun Es fehlt uns noch die Brücke zur Frankfurter Schule und den seinerzeitigen Protagonisten:

        Karl Korsch war 1923 Mitbegründer des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main, Vorläufer der Frankfurter Schule. Karl Korsch war aber auch Mitglied der Fabian Society und stellte so die Brücke dar. Er entstammt einer Bankiersfamilie, war gut betucht und konnte sich, wie alle anderen Protagonisten der Frankfurter Schule, mit reichlich Mitteln ausgestattet, seinen Sozialstudien widmen.

        Zu jenen, die sie vorgaben zu vertreten, hatten sie keinerlei soziale Kontakte. Was liegt also näher als eine Agenda, als eine Arbeit für die Interessen anderer.

        Die Frankfurter Schule ging aus dem vorgenannten Institut für Sozialforschung hervor. Die Fabianer der zweiten Generation, selbsternannte Intellektuelle und Philosophen, begannen den Kulturmarxismus zu diskutieren und aus den Diskussionsergebnissen ein Manifest abzuleiten.

        Die sich daraus ergebenden Differenzen, sind nichts weiter als das übliche Gerede um des Kaisers Bart. Fakt ist, dass mit Flucht der Protagonisten aus Deutschland in die USA, selbstverständlich inklusive Vollpension mit Lehrstühlen an den US Unis vermittelt durch Rothschilds und Rockefellers, die CIA die Ideologie für ihre „Entnazifizierung“, die in Wahrheit eine fabiansche Umerziehung war, vereinnahmte.

        Und dies verleitet mich tatsächlich zu der Behauptung, dass die „Frankfurter“ zu allen Zeiten Marionetten waren. Anfangs über Korsch mit den Fabianern, später zumindest unterwandert durch die CIA.

        Haben Sie sich einmal, als Leser Platons, Aristoteles oder Nietzsche unter dem Aspekt des Begriffs „Philosophie“ die Frage gestellt, wieso solche armseligen Gestalten wie Adorno, Marcuse, aber auch mit Abstrichen Habermas, diese Berusbezeichnung für sich in Anspruch nehmen konnten?

        Mir jedenfalls wäre lieber gewesen, wenn diese Täter ( nichts an anderes sind sie ) einmal in ihrem Leben einen Spaten in der Hand gehalten hätten, statt zeitlebens auf Kosten des Steuerzahler ein ausschweifendes Leben, mit der Verbreitung von Irrlehren im fremden verdunkelten Namen für eigene Kasse, zu leben.

      • MutigeAngstfrau // 31. Dezember 2016 um 08:05 //

        So manchem wird so manches in die Schuhe geschoben, um dann selbst mit „sauberen Schuhen“ weiter zu zertrampeln, was sich in den als erhöht empfundenen Weg stellt.
        Sehr sehr spannendes Interview mit Hermann Ploppa, das zu Ihren wieder einmal sehr erhellenden Ausführungen passt, verehrter hubi Stendahl.

        @ Conrath, mal ganz simpel: Stellen Sie hier Ihre eigenen Fragen?

        https://kenfm.de/hermann-ploppa-hitlers-amerikanische-lehrer/

  11. Warum sollte man von einer Kirche (Konzern), der es nur darum geht, ihre Herrschaft,
    bzw. Machtpolitik weiter am Leben zu erhalten, etwas anderes erwarten?

    Die Schäflein, welche dieser Kirche angehören (denen fleißig ihr hart erarbeitetes Geld
    in den Rachen stecken), glauben immer noch, diese repräsentierten ein/das Christentum.
    Nein tun sie nicht!!!

    „Denn woher kommt das ungeheure Kapital, das die Kirchen heute horten? Allen voran
    die katholische, die noch immer über den größten Grundbesitz in der „christlichen“ Welt
    verfügt, deren Aktien- und Kapitalbeteiligungen schon vor einem Jahrzehnt auf
    etwa 50 Milliarden Mark geschätzt worden sind, der allein in Rom fast ein Dutzend
    Banken unterstehen, der auch die größte Privatbank der Welt, die Bank of America,
    mit 51 Prozent faktisch gehört, die hohe Goldreserven in Fort Knox liegen und
    Kapitalien in allen möglichen Unternehmen investiert hat, in große spanische
    Firmen, in französische Erdölgesellschaften, argentinische Gas- und Kraftwerke,
    bolivianische Zinn- gruben, brasilianische Gummiwerke, in die nordamerikanische
    Stahlindustrie, die General Motors Corporation, die ‚Alitalia‘, die größte italienische
    Luftfahrtgesellschaft, und die Autofirma Fiat, in eine lange Reihe führender
    italienischer Versicherungs- und Baugesell- schaften, in deutsche Lebens-
    und Sachversicherungen, die Badischen Anilin- und So- da-Fabriken, die
    Farbenfabriken in Leverkusen, die Deutsche Erdöl Aktiengesellschaft, die
    Hamburger Elektrizitätswerke, die Essener Steinkohlenbergwerke, die
    Rheinischen Stahlwerke, die Vereinigten Deutschen Metallwerke, die Süddeutsche Zuckeraktiengesellschaft, die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, in die
    Siemens & Halske AG, die Mannesmann AG, bei BMW usw., usw., von den
    kircheneigenen Banken nicht zu reden. – Noch im frühen 20. Jahrhundert
    kontrollieren allein die Jesuiten ein Drittel des gesamten spanischen Kapitals.
    Und das Papsttum ist heute eine finanzpolitische Weltmacht, die engste
    Kontakte mit der Unterwelt pflegt, unter anderem über die als ‚Mafiabank‘ bekannte
    Bank von Sizilien, ein finanzielles Instrument der Kurie (207).” -Karl Heinz Deschner

  12. Die Kirchenfürsten der beiden großen Amtskirchen zeichnen sich durch eine sehr große Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam aus.In der illustren Reihe darf der Erzbischof von Köln Kardinal Woelki nicht fehlen dem das Schicksal muslimischer Flüchtlinge mehr am Herzen liegt als das Schicksal der verfolgten Christen.Kardinal Woelki zeichnet sich auch besonders durch abstruse Aktionen aus so funktionierte Er ein Fluechtlingsboot zum Altar um und betätigt sich neuerdings als Graffiti Künstler.Ueberall muss jetzt das Wort Gutmensch gesprüht werden. Kein Wort zu den Opfern des Anschlag von Berlin. Die evangelische Kirche hebt sich besonders unangenehm hervor so durfte am Reformationstag der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in einer Kirche predigen. Aber bis jetzt ist kein Fall bekannt das zum Beispiel ein evangelischer Pastor in einer Moschee predigen durfte. Das einzige was man von den beiden grossen Amtskirchen hört ist eine Anbiederung an den Islam und eine Ausgrenzung von AfD und Pegida. Da die beiden Kirchen auch am Tropf des Staates hängen werden auch von dieser Seite Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in den Fluechtlingsheimen durch muslimische Mitbewohner geleugnet.Um es auf einen Nenner zu bringen beide Kirchen sehen in den Flüchtlingen eine willkommene Einnahmequelle. Caritas und Diakonie verdienen sich eine goldene Nase bei der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge. Man handelt nach dem Motto eine Kuh die man melken will schlachtet man nicht.Es dreht sich um mehr und mehr Macht und den Gott Mammon

  13. Wünsche ALLEN einen Guten Rutsch!
    Und das Angela baldmöglichst ihre Pension genießen kann!

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