Im Fadenkreuz der neuen Inquisition

Darstellung des Inquisitionstribunals durch Francisco Goya / Francisco Goya [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGoya_Tribunal.jpg Darstellung des Inquisitionstribunals durch Francisco Goya / Francisco Goya [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGoya_Tribunal.jpg
Ein Wahn ergreift die Macht, und alles Bewahrende, dass sich ihm entgegenstellt, muss als Werk des Teufels der ideologischen Inquisition anheimfallen.

Wenn in Schwerin ein Politiker der Linken sich selber mit einem Messer Schnittverletzungen zufügt und dann behauptet, er sei von Rechtsradikalen überfallen worden, ist das nicht nur politisch ein Skandal, sondern auch ein Ausdruck dessen, dass Menschen unter bestimmten Umständen moralisch und kognitiv den Kontakt zur Realität verlieren können. Hier hatte der Politiker seinen Ängsten und Wahnvisionen eigenhändig den Sprung in die Realität ermöglicht, natürlich auch mit dem Hintergedanken, damit ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu treten.

Einen ganz anderen Fall dieses psychologischen Formenkreises produzierte Microsoft-Mitbegründer Paul Allen, der sich den Schutz von Bäumen, Tieren und der Weltmeere auf die Ego-Fahne geschrieben hat. Unter anderem unterstützt er eine Organisation, die Yachtbesitzer über die Schäden aufklärt, die sie im Meer anrichten können. Dies hinderte ihn aber nicht daran, mit seiner 90 Meter langen Yacht in ein geschütztes Korallenriff zu rammen und es dabei weitgehend plattzumachen. Das ist dann eben nicht nur dumm gelaufen, sondern auch ein Ausdruck der Spreizung von altruistischer Selbstdarstellung und egoistischer Selbstverwirklichung. Und solcher Wahn ist letztlich ein konstituierendes Merkmal der Machtergreifung des neuen Milieus des Niedergangs.

Schönen und Verschweigen

Dabei entfaltet sich bei der Leugnung der Realität und der Konstruktion einer alternativen Virtualität ein beeindruckendes Spektrum von naiv bis infam. Einige Beispiele mögen das illustrieren. Schlicht dreist präsentierte sich die Cicero-Autorin Petra Sorge nach den Vorfällen von Köln bei ihrem Plädoyer für die Presserichtlinie, nach der die kulturelle Herkunft von Straftätern zu verschweigen sei:

„Die Debatte hatte einen enormen Hitzegrad erreicht. Und im Ergebnis zeigt sich: Fast alle Befürchtungen waren unbegründet. Vollkommen.“

Nebenbei: Allein die oxymorone Kombination von „fast“ und „vollkommen“ beschreibt die Kompetenz der Autorin.

Beliebt ist auch die Methode des „Schönens“, etwa wenn die Süddeutsche Zeitung aus einem straffälligen 20-jährigen Afghanen einen „Azubi“ macht. Nicht groß ist da der Abstand zum Fälschen. Wir erinnern alle den in der Türkei „angespülten“ toten Flüchtlingsjungen, der nachweislich dort erst fotowirksam drapiert wurde, nachdem er das Opfer der Gier seines wirtschaftsflüchtigen Vaters geworden war, dem eine Zahnarztbehandlung in der Türkei zu teuer schien.

Dazu passt das jüngste Bild vom kleinen, reichlich eingestaubten Omran in Syrien, das um die Welt geschickt wurde, um Empörung über angebliche oder tatsächliche russische Luftangriffe zu erzeugen. Die Medien interessiert dabei nicht, dass der Fotograf ein Sympathisant jener Islamisten ist, die kurz zuvor einen 12-jährigen palästinensischen Jungen hingerichtet hatten. Compact schreibt dazu[1]:

„Sein Facebook-Profil ist vollgepackt mit Bildern, die ihn bestens gelaunt mit den Männern zeigen, die dem verängstigten Jungen unter lauten „Allahu-Akbar“-Schreien auf der Ladefläche eines Kleintransporters mitten am Tag langsam die Kehle durchschnitten. Das Bild des später als Mahmoud Issa identifizierten palästinensischen Jungen, ging nicht um die Welt.“

Besser als jede Zensurbehörde

Da wären wir schon beim Verschweigen, wie es praktiziert wurde, als eine Handgranatenattacke auf ein Flüchtlingsheim in Villingen[2] erst ohne weitere Kenntnis der Umstände als Folge von Fremdenhass verkauft wurde, bis sie sich nicht mehr als Konflikt unter Sicherheitsunternehmen verheimlichen ließ. Nur in den wenigsten Medien erschien der nicht ganz unwesentliche Zusatz, dass es sich bei den Tätern um Osteuropäer gehandelt hatte.

Subtiler ist die Methode der gelenkten Assoziation. Nehmen wir das Beispiel eines ursprünglich friedlichen Protestes gegen ein Flüchtlingsheim, über den ein Kommentator zu einem früheren Kustos-Text berichtete.

„…es erst mit der Polizei Stress gab, als die Antifa auftauchte. Die Anwohner griffen nicht die Polizei an, hatten auch keine Böller, die Antifa, die dann kam, aber schon. Nächsten Tag in der Zeitung war aber nur von einer Demo von Asylgegnern die Rede und dass es Zusammenstöße mit der Polizei gab, Böller geworfen wurden usw. Die Antifa existierte im Bericht überhaupt nicht! Doch nichts war gelogen! Es stand ja nicht da, dass die Anwohner Böller geworfen hätten oder Zusammenstöße gehabt hätten.“

Gerne werden durch assoziative Verknüpfung auch Politiker, Journalisten, Autoren und kritische Bürger in die Nähe (vermeintlicher) Extremisten gerückt.

Manch einer mag sagen, es handelte sich hier um nicht zu verallgemeinernde Beispiele. Doch sind sie tatsächlich beliebig ergänzbar und gewinnen allein dadurch empirische Bedeutung. Vor allem aber hat die Tatsache, dass es derart absurde Vorfälle in derartiger Häufung überhaupt geben kann, allein Beweiskraft genug.

Es ist ja nicht so, dass in solchen Fällen immer ein böser Vorsatz der Manipulation zu Grunde liegt. Die Schere im Kopf der Autoren, Redakteure und der zahllosen mobbenden und diskriminierenden großen und kleinen Machtausüber des Alltags (vergl. „Der Anti-AfD-Wahn der Jasager“) , die nur wahrnehmen, was in ihr Weltbild passt, erledigt den Job meist besser als jede Zensurbehörde. Diese Meinungsmultiplikatoren leben längst in einer Welt, die sich nicht mehr an realen Maßstäben zu orientieren hat. Nicht das Sein bestimmt ihr Bewusstsein, sondern fortan das Bewusstsein das Sein. Und betroffen sind dann natürlich nicht nur die Produzenten solcher „Wahrheiten“, sondern auch deren Konsumenten.

„Gefahr von rechts“ im Kindergarten

Dieses neue Milieu kann sich als idealistisch ausgeben, weil es im philosophischen Sinne tatsächlich idealistisch ist, also den eigenen Ideen mehr Bedeutung zumisst als der Wirklichkeit. Die Grenze zum Pathologischen wird da angesichts fehlender realer Rückkopplungen schnell fließend. Wie ließe sich sonst erklären, dass es in Brandenburg seit 2005 ein „Willkommensprojekt“ mit mehr als 450 ehrenamtlichen Botschaftern gibt, das sich „um Akzeptanzsteigerung bemüht“. Deren Chefin sich verständnisvoll gibt, man müsse „die Ängste der Bürger schon ernstnehmen“.

Interessant wird das längst anderswo gewohnte Neusprech dabei erst, wenn man weiß, dass dieses Willkommensprojekt sich auf Wölfe bezieht. Hunderte von Menschen sind also mit großem Engagement beschäftigt, gefährliche Raubtiere in menschlichem Siedlungsgebiet anzusiedeln. Ohne Not wird eine Gefahr für Mensch und Haustier erzeugt, getrieben von Romantik und falscher Tierliebe.

Das wahnhafte Bemühen um die nun im Allgemeinbewusstsein angekommenen Hippie-Ideale „Love, Peace and Surrender“, auf Deutsch also um die Aufgabe natürlicher Interessen, stattdessen die Unterordnung als ethischer Standard oder kurz: Das politisch Korrekte muss sich dann auch um demokratische oder zivilisatorische Spielregeln keine Gedanken mehr machen. Praktiziert wurde diese Nonchalance beispielsweise in der Apotheken-Zeitung „Baby & Familie“, wo unter dem Titel „Gefahr von Rechts“[3] die Eltern von kleinen Kindern und deren Kindergärtner ausführlich informiert wurden, wie man am Verhalten der Kinder „rechte Eltern“ ausfindig machen könne.

Unter der Anleitung von Diplom-Sozialarbeitern, „Rechtsextremismusforschern“ und einer „Expertin“ der Amadeu-Antonio-Stiftung, also der derzeit obersten Zensurbehörde der Republik mit besten Kontakten zur Regierung und zur Antifa, setzt es dann Ratschläge wie:

„Kinder rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel, weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind.“ Oder: Sie tragen „vielleicht bestimmte Kleidermarken“, denn „Kinder solcher Eltern tragen keine amerikanischen Schriftzüge auf ihrer Kleidung“. „Jemand, der sich damit nicht auskennt, bemerkt dies nicht unbedingt“, warnen die ideologischen Unheilstifter, ein deutlicher Hinweis seien aber „akkurat geflochtene Zöpfe und lange Röcke“.

Der Artikel ist entsprechend durchillustriert mit Frauen und Mädchen mit geflochtenen blonden Zöpfen im BDM-Stil.

Fehlprogrammierte Lernschaltkreise

Soll man sich nun über diese völlig realitätsfremde Dummheit fremdschämen, die offensichtlich einem Wahn Folgenden bedauern oder eher darüber nachdenken, welcher Geist der Denunziation, Bespitzelung und Aufkündigung des sozialen Friedens inzwischen selbst an der Basis Eingang gefunden hat. Richtig gruselig wird es, wenn dort von einer Mutter berichtet wird, die ins Fadenkreuz dieser neuen Inquisition geriet:

„Es gab viele Gespräche mit der Mutter, in deren Verlauf sie immer einsichtiger wurde.“

Der Ausdruck DDR 2.0 für unsere neue Bundesrepublik dürfte bald zu einem Euphemismus schrumpfen.

Da gesamtgesellschaftlich die Realität zunehmend gegen das Virtuelle ausgetauscht wird, ist, wie schon eingangs der Schweriner Politiker demonstriert hat, das Bewegen im Wahn durchaus eine Karrieremöglichkeit – solange man sich dann nicht doch irgendwo mit der Rest-Realität verheddert. In einer Epoche, in der das Erfahrungswissen in dem Maße an Bedeutung verliert, wie Theorien und Behauptungen zur Richtschnur unseres Denkens werden, können sich die Lügen gegenseitig stabilisieren, ohne dass es groß auffällt. Das Wesen des daraus entstehenden neuen kollektiven Wahns ist es also, dass die Betroffenen alles in schönster Ordnung sehen. Sie können nicht anders, weil schon ihre Lernschaltkreise fehlprogrammiert sind – und nur so lassen sich all die schrecklich absurden Dinge erklären, die um uns herum geschehen.

Wen wundert es, wenn sich herausstellt, dass all dieser Wahnsinn durchaus auch Methode hat. Der Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und der Rechtswissenschaftler Cass Sunstein haben ein Buch über das „Nudgen“ geschrieben. Es geht dabei um das Entwickeln von Methoden, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen. Damit der Leser dies nicht sofort als besonders perfide Sonderform der Manipulation erkennt, wird jede Menge virtuelle Ethik gleich mitgeliefert. Die Autoren nennen ihre Methode der Unterdrückung ohne erkennbaren Zwang „libertären Paternalismus“.

Neue Form der Diktatur

Auch hier stoßen wir wieder schon im Begriff auf die virtuelle Verschleierung ganz konkreter Unterdrückungsmechanismen. Ausgehend von der banalen Erkenntnis, dass menschliche Entscheidungen nur begrenzt rational sind, gelte es das Gemeinwohl zu fördern, indem die Menschen „paternalistisch“ beeinflusst werden. Schwuppdiwupp wird so real Böses in virtuell Gutmenschliches verwandelt. Schließlich, so die beiden streng wissenschaftlich Wahnsinnigen, sei diese Form der Bevormundung durchaus freiheitlich, da ja jedem Menschen die Möglichkeit offen stehe, sich für einen anderen Weg zu entscheiden.

Wieder einmal zeigt sich, dass Experten die Katalysatoren des grassierenden Wahns sind. Ich werde mich nicht entblöden, meinen Lesern zu erklären, warum diese Irren einer neuen Form der Diktatur, die auch ohne solche ideologische Begleitmusik unaufhaltsam auf dem Weg zu sein scheint, das Wort reden. Für jeden noch im Hier und Jetzt Verankerten dürfte dies auch so auf der Hand liegen. Der Wahn schließt sich um unsere Gesellschaft wie ein Schwarzes Loch: tödlich, finster und unentrinnbar. So wird der Weg über die Klippe zum Wert an sich, die Gesellschaft des Niedergangs rehabilitiert den Zauberlehrling. Der Wahn wird zur Wahrheit. Am Ende kann jeder Wahn, nur weil er vorgibt, möglicherweise Gutes bewirken zu können oder zu wollen, zu etwas Wünschenswertem mutieren. Und alles Bewahrende, dass sich diesem Zug ins Nirgendwo entgegenstellt, ist dann eben ein Angriff auf den zum Fortschritt erklärten Irrsinn und muss als Werk des Teufels der Inquisition anheimfallen.

 

Anmerkungen

[1] http://www.compact-online.de/abscheulich-vom-westen-gefeierter-fotograf-ist-islamist-verehrt-kindermoerder

[2] http://www.badische-zeitung.de/villingen-schwenningen/handgranate-in-villingen-4-festnahmen-polizei-kein-fremdenfeindliches-motiv

[3] http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/und-wie-blond-ist-dein-nazi-kind/

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Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau
„Das Wesen des daraus entstehenden neuen kollektiven Wahns ist es also, dass die Betroffenen alles in schönster Ordnung sehen. Sie können nicht anders, weil schon ihre Lernschaltkreise fehlprogrammiert sind – und nur so lassen sich all die schrecklich absurden Dinge erklären, die um uns herum geschehen.“ In einem anderen Forum schreibt ein Kommentator, dass wir zur Aufhebung der Zweckprogrammierung deutscher Untertanenhirne lebensnotwendig zu einer neuen großen Aufklärungsbewegung kommen müssen. Fundamental beginnend mit einer neutralen Betrachtung historischer und religionsgeschichtlicher Ereignisse. Sich das aber in einer Zeit zu wünschen, in der die Globalisierer ihrer Wahnvorstellung, den gesamten Planeten zu unterwerfen, so nahe… Read more »
dragaoNordestino
Gast

Vor allem aber hat die Tatsache, dass es derart absurde Vorfälle in derartiger Häufung überhaupt geben kann, allein Beweiskraft genug.

Vielleicht….Wahrscheinlich war dies aber eben schon immer so. Dank der schnellen Übermittlung und Flutung heut zu Tage, erscheint dies als Häufung.

WIe auch immer, man könnte ja auch einmal etwas kürzer treten, und die Kirche im Dorf lassen.

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge
Unterstellen Sie bitte nicht überall nur Wahnsinn, wenn man auch von simpler krimineller Energie und Machtstreben ausgehen kann. Wenn ein SED-Politverbrecher sich ein Hakenkreuz verpaßt, dann kann dies auch planmäßiger Karrieretrieb sein. — Verweise ich auf eine zwingende Schlußfolgerung, wie seit Jahren schon. Wenn derartig viele Leute zu Idioten gemacht wurden oder in die Gummizelle gehören, dann braucht man von denen nicht zu erwarten jemals aufzuwachen. Sie sind dann keine mündigen Bürger. Somit ist auch keine Demokratie möglich, weil eine der Grundvoraussetzungen der mündige Bürger ist. Wir haben hier Patienten mit Stockholm Syndrom. Die lieben ihre Geiselnehmer (Moslems + linke… Read more »
Conrath
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@Konrad Kustos Stilsicher wie immer und die grasierende Laxheit kultureller Verrohung treffsicher beschreibend, Herr Kustos spürt der allgemeinen Zensur nach, die sich in vorauseilendem Gehorsam und gegen Alle und nichts, niemanden und Alles gerichtet, austobt. Ist Zensur die neue Umweltguerillabewegung, der Schwarze Block der Unverständnisses, bietet sie den Kampfunterforderten Ersatz, seit es keine richtige Anti-AKW oder Anti-Kriegsbewegung mehr gibt, in denen Mitzulaufen ein erhebendes, weil Sinn gebendes, Vergnügen war, ein Vergnügen aus Not, eine letzte Möglichkeit doch noch Sinn im, ansonsten nihilistischen Konsumismus, zu finden? – Ja, Bösen Jagd, im Stile McCarthys, jetzt auch in der Apothekenrundschau und der nächsten… Read more »
waltomax
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Wir hatten in fossilen Zeiten noch Lehrer. Angetreten mit dem Ziel, den Schüler zum eigenständigen Denken zu erziehen. Dazu bediente man sich der Methode, durch gezieltes Fragen dem Zögling zu einer didaktisch geplanten Erkenntnis zu verhelfen, die er sich sozusagen selber erarbeiten musste. Wann an die Stelle dieser altgriechischen Methode das unreflektierte Auswendiglernen trat, benotet nach dem Umfange des in Prüfungen wieder Regurgitierten, weiß ich auch nicht. Die Presse war seinerzeit noch eine Institution des Vertrauens, Werner Höfer sonntäglicher Frühschoppen eine Pflicht. Doch das war in der vorderen Jungsteinzeit. Heute lassen wir nähen, putzen, uns die Zehennägel schneiden, usw. Auch… Read more »
hubi stendahl
Gast
hubi stendahl
„…..schreibt ein Kommentator, dass wir zur Aufhebung der Zweckprogrammierung deutscher Untertanenhirne lebensnotwendig zu einer neuen großen Aufklärungsbewegung kommen müssen. Fundamental beginnend mit einer neutralen Betrachtung historischer und religionsgeschichtlicher Ereignisse.“ und weiter: „Angesichts der fest zementierten Vasallenregierungen, die letzte Reste bürgerlicher Gerichtsbarkeit soeben auf dem Altar der vorgelogenen Weltenverbrüderung opfern, nahezu lächerlich.“ Die Frage ist doch, liebe @MutigeAngstfrau, welche Alternative gibt es denn? Hätte es in Österreich keinerlei Aufklärung gegeben, wären kaum um 45 % an Hofer gegangen. Er hätte nicht einmal 2o % erhalten. Ohne Aufklärung kann also nur Gewalt folgen, oder? Es geht weder um Refugees, noch um elitäre… Read more »
MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Und genau das gehört immer zum großen Plan.

hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

„Und genau das gehört immer zum großen Plan.“

Dessen nächste Stufe die Zerstörung Europas ist. Früher kletterte bei guten Nachrichten die Börse; heute fällt sie.

Normalerweise ist das NEIN beim Referendum in Italien eine „schlechte“ Nachricht. Aber die Börsen klettern.

Man kann leicht erkennen, dass nur noch die Unaussprechbaren das Geschehen managen. So wie heute der DAX durch Käufe der EZB zur Klettertour antrat. Die Pferde wechseln, die Tränke bleibt die gleiche.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . „Ein Wahn ergreift die Macht…“, schreibt Konrad Kustos. . Dieser Wahn hat die Macht schon seit über hundert Jahren ergriffen – und zwar seit der Gründung der FED auf Jekyll Island – jedenfalls meinen das manche von uns Bürgern. . https://www.pdf-archive.com/2011/12/28/creature-from-jekyll-island-by-g-edward-griffin/ . Andere von uns erkennen diesen Wahn bei der Macht – bereits seit der Kreuzigung von Jesus von Nazareth durch diese Macht – dessen Tod durch Mord durch den damaligen Staats-Apparat, ja erst die Grundlage schuf für die vielen KRIEGE in „christlicher“ TARNUNG. . Douglas Reed sieht diesen Wahn der Macht bereits runde 700 Jahre VOR… Read more »
hubi stendahl
Gast
hubi stendahl
@KBM Zitat: „L. Ron Hubbard geht nach Tausenden und Aber-Tausenden von einzeln bis in’s letzte Detail recherchierter & verifizierter Fälle von einer Katastrophe aus – die diesen Planeten vor langer Zeit traf – weil diese Katastrophe sich AUSNAHMSLOS in ALLEN unseren Gedächtnissen wiederfindet, wo es sich tief in unseren VERSTAND als ein TRAUMA „eingebrannt“ hat . . .“ …….und dieses Wiederfinden im kollektiven Gedächtnis nannte C.G. Jung „Archetypen“. Tief im Unterbewussten einprogrammierte Urerfahrungen, die nur mittels „Erleuchtung“ aufgedeckt werden können, was Jesus von Nazareth und einigen Wenigen ohne fremde Hilfe gelang. Der wichtigste Archetyp ist der des monotheistischen Gottes JHWE,… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . ZITAT @ Hubi Stendahl: „……und dieses Wiederfinden im kollektiven Gedächtnis nannte C.G. Jung „Archetypen“. Tief im Unterbewussten einprogrammierte Urerfahrungen, die nur mittels „Erleuchtung“ aufgedeckt werden können, was Jesus von Nazareth und einigen Wenigen ohne fremde Hilfe gelang.“ . BINGO! . Der erste war meines Wissens BUDDHA, dem ERLEUCHTUNG für sich selbst gelang. . Und ALLE Mechanismen dieser „Erleuchtung“ hat Hubbard als erster Mensch auf Erden – mit dem spektakulären Ergebnis, der erstmals professionell lieferbaren „ERLEUCHTUNG für JEDERMANN“ – ab 1950 vollständig entschlüsseln können! . DAS aber erschütterte die „Unaussprechbaren“ und ihren GLAUBEN an ihre angeblich „göttliche Sonder-Rolle“… Read more »
Ranma
Gast

„Der Wahn schließt sich um unsere Gesellschaft wie ein Schwarzes Loch: tödlich, finster und unentrinnbar.“

Das muß so sein. Anders wäre unsere Form der Demokratie (in eine Obrigkeit genau wie vor der Einführung der Demokratie regiert) nicht möglich! Sich darüber zu beklagen ist „demokratiefeindlich“…
Ranma

waltomax
Gast

Sehr witzig! Italien strebt dem Saatsbankrott zu. Die Edelmetallkurse sinken und die Aktien steigen.

Ein Anruf beim Edelmetallhändler ergab, dass er bezüglich Gold und Silber -ausverkauft- war. Was sagt uns das?

In der UDSSR war Goldbesitz bei Todesstrafe verboten. Trotzdem lag der Schwarzmarktpreis in Russland beim vier- bis fünffachen des im Westen notierten Preises. Wir lernen: Korruption ist stärker als der Tod. Gerade die roten Bonzen ließen sich ausschließlich in Realwerten schmieren, Gold vevorzugt.

Am Ende geht es nur um das Gold.