Totalitäre Meinungsmacher
Totalitäre Meinungsmacher

Totalitäre Meinungsmacher

Zeitungsstapel © GEOLITICO Zeitungsstapel © GEOLITICO
Wir sind wieder auf dem Weg zur „geistigen Vereinheitlichung“ der öffentlichen Meinung. Hinter der demokratischen Fassade verbirgt sich eine finstere Gesinnung.

„Noch ein Jahrhundert Zeitungen –
und alle Worte stinken.“
Friedrich Nietzsche

Dass kein Mensch einen anderen Menschen körperlich angreifen, wegstoßen, verletzen oder gar töten darf, ist selbstverständliche Errungenschaft moralischer Kulturentwicklung der zivilisierten Menschheit und wird überall unter Strafe gestellt. Wer so handelt, gehört zu einer kleinen kriminellen Minderheit. Ein gesteigerter Egoismus wendet sich hasserfüllt gegen den anderen, der ihm im Wege ist, um ihn mit körperlicher Gewalt auszuschalten oder ganz zu vernichten.

Doch seelische Formen der Gewalt, die mit dem gleichen Ziel aus derselben trüben Quelle aufsteigen, sind vielfach weitaus schlimmer und von verheerenderer Auswirkung. Ihre Waffe ist das Wort. Es dringt tiefer, als ein Messer dringen kann. Einen Menschen zu diskreditieren, zu diffamieren und zu verleumden, hinterlässt Wunden, die sich als Stigmata in die Urteile zahlloser Menschen verbreiten. Die verletzende Tat vervielfältigt sich in ihnen unendlich und liegt überall auf der Lauer, die Wunde immer wieder aufzureißen. Da genügt schon ein verächtlicher Blick. Üble Nachrede und Verleumdung sind daher ebenso strafbar wie körperliche Gewalt.

Vergiftete Sprache

Üble Nachrede meint die Behauptung oder Verbreitung einer Tatsache, die einen anderen „verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist“ (§ 186, 188 StGB). Man gibt also ein Gerücht weiter, ohne zu wissen, ob es stimmt. In der Verleumdung steigert sich die Verwerflichkeit, indem man genau weiß, dass das Gerücht nicht stimmt, es also wider besseres Wissen behauptet und verbreitet, um dem anderen mit Absicht zu schaden (§ 187, 188 StGB). Die Lüge dient als seelisches Messer der Vernichtung. Von einem höheren Gesichtspunkt aus ist sie geistiger Mord. Sehr treffend wird die Verleumdung vom Volksmund als Rufmord bezeichnet.

Diese seelische Gewalt bestimmt die gegenwärtige politische Diskussion in der medialen Öffentlichkeit in einem noch nie dagewesenen Maße. Sachliche Argumente werden vielfach nicht mit sachlichen Argumenten beantwortet. Der Mensch, der sie äußert, wird mit sprachlicher Gewalt persönlich angegriffen und aus dem Feld geschlagen; und mit ihm verschwinden auch seine (nicht genehmen) Argumente. Das Ringen um die geltende Wahrheit, worum es letztlich geht, ist weitgehend brutalisiert und in die Primitivität animalischer Kämpfe um die Dominanz des eigenen Ego zurückgeworfen. Die Sprache als hehrer Ausdruck des Menschlichen ist vergiftet. Sie steht im Dienste der rohen Gewalt.

Und die sie vor allem missbrauchen, sind nicht mehr eine kleine kriminelle Minderheit. Es sind vielfach diejenigen, die sich merkwürdigerweise als politische und mediale Elite empfinden und zu den gesellschaftlich Herrschenden aufgeschwungen haben. Auch wenn viele Diskreditierungen gegen Menschengruppen gerichtet sind oder sich bewusst im Graubereich „freier“ Meinungsäußerung bewegen: Merkwürdigerweise ist von Strafverfahren wegen ehrverletzender Straftaten kaum etwas zu hören. Es ist nicht zu verwundern, dass diese Methoden entsprechende Reaktionen in der Bevölkerung hervorrufen und in gleicher Münze heimgezahlt wird.

Das kulturelle Niveau eines Volkes wird durch die Höhe seiner moralischen Entwicklung bestimmt, in der sich die Menschen über das kreatürliche, triebhafte Dasein erhoben haben und einander als geistige Wesen begegnen, deren Handlungsmotive aus moralischen Kategorien entnommen werden. Sie gestatten nur ein Verhalten, das jeden Menschen als gleichwertig anerkennt, weil in ihm ebenso ein geistiges Wesen lebt, das sich entfalten will und in der Begegnung mit anderen Anregung, Ergänzung und Hilfe sucht. Christus prägte den fundamentalen Leitsatz eines für alle gedeihlichen Zusammenlebens mit den Worten:

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Das ist ein hohes Ideal, auf das man sich nur durch stetiges Bemühen langsam zubewegen kann. Aber heute wird doch mindestens Achtung und Respekt vor der Würde des anderen Menschen erwartet. Und der Volksmund transformierte das Christus-Wort auf eine etwas leichter erreichbare Ebene:

„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Erkenntnis des Ganzen

Wenn in irgendeiner Gemeinschaft ein Problem gelöst werden muss, kommt es zunächst darauf an, dass sich die Gruppe eine genaue und umfassende Erkenntnis der Problem-Situation erarbeitet. Es muss eine Erkenntnis aller werden, nicht nur eines einzelnen, der den anderen die Sache vorgibt und auch gleich schon die Lösung parat hat. Hier laufen oft unterschwellig Dominanz- und Autoritätsansprüche ab, die einen gemeinsamen Erkenntnisprozess von vorneherein verhindern und eine Hierarchie installieren oder festigen wollen. Es spielt also im Gespräch nicht nur eine Rolle, was ich denke und sage, sondern mit dem gleichen Wert, was jeder andere denkt und sagt.

Das fällt schwer, denn gewöhnlich hält jeder seine Beobachtungen und Gedanken für richtig und die damit nicht übereinstimmenden der anderen für falsch, so dass es oft nur um das hartnäckige Vertreten und Verteidigen der jeweils eigenen Meinung geht und die verschiedensten Auffassungen sich wie monolithische Blöcke gegenüberstehen. Das beruht aber auf einem tief eingefleischten Vorurteil. Denn jeder steht einem Problem, wie einem Gebäude auch, zunächst von einem bestimmten Stand- oder Gesichtspunkt aus gegenüber, von wo er nur eine Seite sehen kann. Andere stehen woanders und blicken auf andere Seiten derselben Sache. Natürlich sehen sie Verschiedenes. Die verschiedenen Ansichten widersprechen sich aber in Wahrheit nicht, sondern ergänzen sich. Erst alle Seiten zusammen ergeben ein Bild des Ganzen.

In einem Gespräch kommt es also darauf an herauszufinden, von welchem Gesichtspunkt der andere spricht, und anzuerkennen, dass dieser ebenso berechtigt und notwendig ist wie der eigene. Denn der eigene kann nicht die ganze Wahrheit sein. Alleine denken wir von vorneherein einseitig, von einem bestimmten, eben unserem Gesichtspunkt aus, den wir wie aus einem eingeborenen Vorurteil heraus für den einzig richtigen halten. Und schnell regt sich, wenn der andere spricht, der Unmut in uns, wir halten es nicht mehr aus, ihm zuzuhören und fallen ihm widersprechend oder korrigierend ins Wort. Rudolf Steiner schärfte den Anthroposophen ein, dass es vom geistigen Gesichtspunkt aus eine viel stärkere Beeinflussung sei, einem anderen ins Wort zu fallen, als ihm einen Fußtritt zu geben.

Ausbruch aus der illusionären Einseitigkeit

Ein solches Verhalten lässt sich nur überwinden, indem wir erst einmal unbedingte Toleranz gegenüber den Argumenten des anderen entwickeln. Sie ist der erste Prellbock, der uns zur Achtung der Freiheit der Gedanken des anderen aufruft, zu einem auch sein Seelisches erfassenden menschlichen Anstand. Die Toleranz unterbricht den Fluss des selbstsüchtigen Sich-geltend-machens und öffnet uns erst einmal anfänglich für die Gedanken des anderen. Dann aber müssen wir unsere eigene Ansicht unterdrücken, um dem anderen ungetrübt zuhören, sich in seine Gedanken ganz hineinversetzen und erfassen zu können, von welchem Gesichtspunkt aus er auf die Sache blickt. Falsch sind seine Gedanken nur, wenn sie auch von diesem Gesichtspunkt aus irrtümlich sind. Aber da bleiben nicht mehr so viele Irrtümer übrig. Doch auch dann ist es ja interessant, wie er dazu gekommen ist. Nur durch selbstloses Interesse an den Ansichten der anderen kommen wir über die eigenen Vorurteile und Einseitigkeiten, über die eigene gedankliche Isoliertheit hinaus. Wir brauchen die Gesichtspunkte der anderen, um zur Erkenntnis der ganzen Wahrheit zu kommen.

Die Wirklichkeit ist viel größer und umfassender als die schmale Seite, die wir durch unseren augenblicklichen Gesichtspunkt gerade erfassen. Halten wir diese für die volle Wirklichkeit, leben wir im Vorurteil und in der Illusion. Kommen mehrere Menschen zusammen, kommt objektiv eine Vielfalt von Gesichtspunkten und Seiten der Sache zusammen. Denn jeder steht biographisch an einem anderen Ausgangspunkt, von dem die Perspektive seines Wahrnehmens und Denkens bestimmt wird. Indem wir die Gedanken der anderen mit Interesse aufnehmen und verstehen, kommen wir aus unserer illusionären Einseitigkeit heraus. Wir schleifen unsere einseitigen Gesichtspunkte ab, wir lernen sie als notwendig einseitig zu erkennen und zu relativieren, d. h. zueinander in Beziehung zu setzen. Wir sehen, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen, von welchem Gesichtspunkt sie jeweils ausgehen und auf welche Seite sie gerichtet sind. Wir erkennen, inwieweit sie unsere Sicht ergänzen oder auch korrigieren.

Angewiesen auf die Gedanken der anderen

Jeder ist mit seinem Denken zunächst einmal in einer gewissen Isolation befangen. Als Kind – das leuchtet jedem ja noch unmittelbar ein – sind wir alle auf die Denkanregungen der Eltern und Lehrer angewiesen, um an ihnen unser eigenes Denken allmählich zu immer größerer Selbständigkeit entwickeln zu können. Aber es wäre eine Illusion zu glauben, dass wir das als Erwachsene nicht mehr nötig hätten. Nicht nur als Student muss man ungeheuer viel lesen, was andere vor uns bereits gedacht haben.

Auch ein „fertiger“ Wissenschaftler ist nie fertig, sondern lebt von der Auseinandersetzung mit den Gedanken anderer Denker der Vergangenheit und der Gegenwart, an denen sich die eigenen zustimmend, ergänzend oder korrigierend entzünden. Das gilt aber auch für das praktische Leben und die seelisch geistige Entwicklung. Wir erleben, welche ungeheure Bereicherung wir durch das Denken anderer erfahren, wie in Wahrheit unser ganzes Leben durch die Gedanken anderer befruchtet wird und unser Denken sich nur durch die Gedanken anderer gebildet und immer weiter entwickelt hat.

Machen wir uns dies bewusst, empfinden wir uns mit unserem Denken nicht mehr in stolzer isolierter Eigenständigkeit, sondern sehen uns wie herausgeboren aus dem Denken aller Menschen. Ich bin nicht der Quell alles dessen, was ich denke, sondern bis in das Innerste meiner Seele bin ich ein Glied der Menschheit und baue an dem weiter, was bereits von unzähligen Menschen gedacht worden ist. Ich stehe auf den geistigen Schultern derjenigen, die vorher gelebt und gedacht haben, und bin auch in der Gegenwart angewiesen auf das, was andere Menschen aus ihrer Erfahrungs- und Wissens-Perspektive wahrnehmen und denken.[1]

Das Niveau der öffentlichen Debatten

Zu einer solchen Erkenntnis-Gesinnung zu kommen, setzt indessen das ernsthafte Streben eines Menschen nach der Wahrheit voraus. Er merkt und gesteht sich in seinem Suchen, dass seine Gedanken allein nicht der Weisheit letzter Schluss sein können. Wer sich mit seiner eigenen Ansicht zufrieden gibt, auf ihre unbedingte Gültigkeit pocht und daneben keine andere duldet, kann den Willen zur Wahrheit nicht haben. Es geht ihm in unbewusstem Egoismus um die alleinige Deutungshoheit. Oder – noch schlimmer – er verfolgt bewusst bestimmte Ziele, die nur erreichbar sind, wenn die eigene Ansicht als die einzig korrekte medial abgesichert, alle abweichenden Ansichten ignoriert oder dadurch aus dem Feld geschlagen werden, dass er gar nicht auf sie eingeht, sondern denjenigen, der sie äußert, als Menschen moralisch diskreditiert und verächtlich macht.

Es geht also in der Öffentlichkeit vielfach nicht darum, „den Andersdenkenden in der Sache zu widerlegen, sondern ihm die Artikulationsmöglichkeiten zu verbauen.“ [2]  Man will nicht begründen, dass man Recht hat – das wird vorausgesetzt – man will nur mit aller Macht Recht behalten. Und dazu genügt es, die Unvereinbarkeit der abweichenden Ansichten mit der herrschenden Ideologie zu demonstrieren und die Störenfriede als öffentliche Feinde zu markieren.

Damit haben wir es gegenwärtig in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit in erschreckendem Ausmaß zu tun. Es ist der von den Herrschenden im Verbund mit ihren Propagandamedien mit allen Mitteln geführte Kampf gegen eine offene respektvolle Debatte um die Erkenntnis der Wahrheit und die rechten Wege des Handelns. Das sind Methoden, die sonst nur von totalitären Regimen angewendet werden, um ihre Macht abzusichern.

Im totalitären System des Nationalsozialismus waren die Medien ganz offen zum Propagandainstrument der Macht vereinheitlicht. Und Goebbels, der praktisch die gesamte deutsche Medienproduktion beherrschte, „sah sich als Feldherr, der das Volk zur Übereinstimmung mit dem Nationalsozialismus führt“:

„Das ist das Geheimnis der Propaganda: den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne daß er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird. … Wenn die anderen Armeen organisieren und Heere aufstellen, dann wollen wir das Heer der öffentlichen Meinung mobilisieren, das Heer der geistigen Vereinheitlichung, dann sind wir wirklich die Weichensteller der Zeit.“ (zitiert nach Wikipedia).

Es ging via öffentliche Meinung um die „geistige Vereinheitlichung“. Offensichtlich sind wir wieder auf einem abschüssigen Wege dahin. Die äußeren Herrschaftsstrukturen totalitärer Regime sind nicht die Hauptsache; sie nehmen immer neue Verwandlungen an. Worauf es ankommt, ist die totalitäre Gesinnung, aus der sie erst hervorgehen. Diese ist zeitlos, weil sie im Inneren des Menschen auf der Lauer liegt. Die wahre Gesinnung der Machtsüchtigen von heute tritt immer offener hinter der demokratischen Fassade hervor.

 

Anmerkungen

[1] Vgl. Rudolf Steiner im Vortrag vom 11.2.1919 in Gesamtausgabe Nr. 193, S. 61

[2] Manfred Kleine-Hartlage: Die Sprache der BRD, Schnellroda 2015, S.. 11

Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

62 Kommentare zu Totalitäre Meinungsmacher

  1. Sich nur in endlosen rein gedanklichen Theorien zu suhlen, ist wie um den heißen Brei herumzureden, um den es eigentlich geht. Das sollen wohl die Kommentatoren erledigen?
    Welches Hauptthema belastet und entzweit Deutschland, weil es eben KEINEN Kompromiß gibt und beide Seiten ALTERNATIVLOSIGKEIT für sich beanspruchen?
    In der Überfremdungsfrage kann man Schwarz und Weiß gegenüberstellen, als „Schein-Kompromiß“ käme Grau heraus, womit die Veränderungspolitiker im System VOLL gewonnen haben, denn nichts ist wie zuvor, die Veränderung hat gesiegt, der „graue“ Kompromiß, als „theoretischer“ Kompromiß hervorgegangen, bedeutet den Verlust, den Tod des Gewohnten, der alten Heimat. Bei diesem Kompromiß hat das System um keinen Fußbreit nachgegeben.
    Aufgezwungene Migration, die sich in ungestörten „bunten“ Parallelgesellschaften auffängt und sich verfestigt, ist die gewollte Gewinnerstraße. Wer sich dagegenstellt, wird so behandelt, als würde er im Schlepptau eines Autos durch die Straßen geschleift, ohne die Macht zu haben, ans Steuer zu gelangen!
    Dieses Übergreifen der Parallelgesellschaft als „integrierte“ Gesellschaft wird uns täglich immer mehr und stärker eingetrichtert, besonders im Fernsehen:
    Migrationshintergründler treten verstärkt als Moderatoren hervor, besonders im ZDF, es werden bei irgendwelchen Themen fast nur noch Migrationshintergründler als „Experten“ vorgeführt, über jeden Proporz hinweg, um zu suggerieren, wie toll doch die „Integration“ funktioniert. Die Schattenseiten werden BEWUSST ausgeblendet.
    SO will man sich bei den Zuschauern anbiedern und diese umfunktionieren, ganz offensichtlich und sehr subtil, daß man die „Bewußtheit“ hinter dieser Konstruktion gar nicht merken soll und ins Alltagsleben übernehmen soll.
    Das ist die neue Masche der Medien, täglich zu erkennen! Wenn man diese Absicht und den „Feind“, das System, darin klar erkennt, kann man sich zwar ärgern, aber die Umerziehung prallt wenigstens durch das Erkennen ab!
    Mitteleuropa, besonders das starke Deutschland, soll ohne jahrhundertelange Kolonisationserfahrung von einem relativ „reinen“ Volk, bis 1945 war das so, durch exotische Zwangsüberfremdung überrumpelt und in seiner Homogenität und Identität zerstört werden, zersetzt werden, wie es sich in den umliegenden europäischen Kolonisierungsländern nach deren Zusammenbruch folgerichtig entwickelt hat. Das ging „stillschweigend“ von den 60er Jahren, bis heute „lautstark“ explosionsartig, wohlwissend um die Vermehrung dieser Parallelgesellschaften, die örtlich schon die Mehrheitsgesellschaft ist.
    Da hilft KEIN „ziviles“ Diskutieren und Zuhören, wie es der Leitartikel weis machen will, sondern es gibt nur ein knallhartes Entweder – Oder.
    An diesem Punkt sind wir heute angekommen, und die Aufklärung durch die Internet-Medien ist dem System der größte Dorn im Auge, wenn sie die Meinungshoheit verlieren. Nur durch Aufklärung können wir mehr Menschen erreichen, und es muß klar sein, daß genau jetzt nicht mehr nur eine baldige Opposition im Bundestag die Weichen stellen kann, denn sie hat für eine Lösung NICHT die Mehrheit und bedeutet weiter 4 Jahre Zerstörung, sondern nur eine echte Mehrheit kann das Blatt wenden.
    Was der Leitartikel da zu Diskussionen animieren will, gilt für vernünftige Menschen bei „Problem“chen, aber nicht bei der heutigen brennenden Existenz- und Grundlagenfrage.

    • – … um den heißen Brei herumzureden …

      … ist Volksport – MASSEnsport – Sündenbockmechanik inklusive. Ergo redet MASSE “sportlich” über Demokratie – die Herrschaft des Volkes, der MASSE. Ohne auf den Kern der Regierungsform einzugehen, deren Definition sich aus 2 Begriffen ergibt, die so viel sagen und so wenig begriffen werden, allenfalls verstanden. In diesem Fahrwasser auch der Pulk der Systemkritiker, weshalb der auch zeitlebens an Ort tritt und allenfalls Beifall erntend den Tanz um den vielbeschworenen heissen Brei befeuert.

      – Das ist die neue Masche der Medien …

      … aber nicht nur der Medien, derweil die alte Masche der MASSE ist, sportlich um jeden heissen Brei zu reden, ihn darüber hinaus aber auch finanziert, sprich gewinnbringend MACHT. Wenn sich heisser Brei nicht lohnen würde, würde er nicht gekocht.

      – Da hilft KEIN „ziviles“ Diskutieren und Zuhören, …

      Fürwahr, doch anders als gedacht, wenn Socialbots pollitische Themen übernehmen und die MASSE drauf anspringt wie Fliegen auf Sch…..:

      aus http://www.nzz.ch/amp/international/social-media-die-dunkle-macht-der-algorithmen-ld.130328
      – In den Social Media wird die politische Kommunikation durch automatisch generierte Fake News geprägt. Jede fünfte Nachricht in den Social Media wurde algorithmisch, durch Bots, produziert.

      Um die neuen Realitäten politischer Debatten zu erkennen:

      – … 229 amerikanische Tageszeitungen und 131 Wochenzeitungen Clinton unterstützt. Darunter waren auch solche, die sonst stets für republikanische Anliegen gekämpft hatten. Für Trump setzten sich nur gerade 9 Tageszeitungen und 4 Wochenzeitungen ein. Das ist ein Verhältnis von 27 zu 1.

      Wie sehr Systemkritiker dem Griff in die Kloschüssel verfallen sind, wird deutlich wenn man sich Folgendes vor Augen hält:

      – Vor allem Trump verliess sich auf Algorithmen; rund ein Drittel der Pro-Trump-Twitterer waren Bots. Bei Clinton waren es rund ein Fünftel.

      Da mag Systemkritiker schreiben was er will, wenn ihm die MASSE nicht folgt, kritisiert er am System vorbei, denn die MASSE ist das System, die MASSE ist das MASS aller Dinge.
      De facto interessiert sich diese MASSE allenfalls während Sonntagspredigten für ethisch-moralische Anliegen, derweil sie von Montag bis Samstag sündigt, so wie es immer schon war und auch immer sein wird im System Homo sapiens. Der Herr Jesus hat diese Lebensweise ironischerweise sanktioniert und salonfähig geMACHT.
      Die Subjekte der Systemkritik lassen sich relativ simpel als hochbegabte Schafhirten beschreiben, die das Optimum aus ihren willigen Schafherden herausholen, um Wolle, Milch und Fleisch zu möglichst viel Geld zu MACH(T)en. Geld ist zwar nur ein Derivat der UrMACHT, aber wenn MASSE es unterlässt, sich darüber zu erheben, dann ist das eben so. De facto MACHT es keinen Unterschied, ob die MASSE Schafherde ist oder sein will, für Geld ist MASSE die Achse der Willigen und somit MACHT.

      – … die Aufklärung durch die Internet-Medien ist dem System der größte Dorn im Auge, wenn sie die Meinungshoheit verlieren.

      Eben dafür wurden Socialbots erfunden. Deshalb ist es mir erlaubt, die MASSE auf ihre UrMACHT hinzuweisen, weil für den äusserst unwahrscheinlichen Fall, dass die MASSE das begreifen würde und umsetzen wollen, sofort Millionen von Socialbots aktiv werden um mich im Nu zu neutralisieren. Desgleichen alle üblichen Systemkritiker, drum dürft ihr überhaupt noch schreiben, um den Anschein der Pluralität zu wahren. Dieser Dorn im Auge hat demnach eine systemische Funktion und ist im Grunde genommen kein Dorn, sondern eine Voraussetzung zur Gewinnmaximierung im System Homo sapiens. Hochbegabte Schafhirten akzeptieren, was sie nicht ändern können: Heute ist Black Friday, der Tag ab dem die Geschäfte schwarze Zahlen MACH(T)en.

      – Nur durch Aufklärung können wir mehr Menschen erreichen …

      … sofern die Menschen-MASSE überhaupt aufgeklärt werden will und da bin ich eben der Meinung: Sie will es nicht – man tut was man kann und man kann was man tut.

      – … nur eine echte Mehrheit kann das Blatt wenden.

      Im Gegensatz zu einer unechten Mehrheit, um noch einmal die Socialbots aufzugreifen?

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • @nathan
      „Sich nur in endlosen rein gedanklichen Theorien zu suhlen, ist wie um den heißen Brei herumzureden, um den es eigentlich geht. Das sollen wohl die Kommentatoren erledigen? Welches Hauptthema belastet und entzweit Deutschland, weil es eben KEINEN Kompromiß gibt und beide Seiten ALTERNATIVLOSIGKEIT für sich beanspruchen? In der Überfremdungsfrage kann man Schwarz und Weiß gegenüberstellen … Was der Leitartikel da zu Diskussionen animieren will, gilt für vernünftige Menschen bei „Problem“chen, aber nicht bei der heutigen brennenden Existenz- und Grundlagenfrage.“

      Sie erwarten, dass der Autor darüber schreibt, was Sie für das Hauptthema halten. Tut er das nicht, „redet er um den heißen Brei herum.“ Dabei geht diese Metapher völlig daneben, da man nur dann, wenn man ein Thema behandelt, aber nicht zum eigentlichen Kern dieses Themas kommt, sondern immer nur außen herum kreist, von einem Reden um den heißen Brei sprechen kann.

      Das Thema dieses Artikels ist aber ein ganz anderes, das Autor und Redaktion auch für wichtig halten, Sie aber, da Sie ein vernünftiger Mensch sind, nur für ein kleines Problemchen.

      Abgesehen davon, dass der Autor auch zu Ihrem „Hauptthema“, das ohne Zweifel brennend wichtig und aktuell ist, eine ganze Reihe von kritischen Artikeln veröffentlicht hat, gehört die totalitäre Meinungsmache gerade zu den Methoden der politisch-medialen Kaste, die eine wirksame Diskussion des „Haupthemas“, die Verbreitung von Erkenntnissen darüber und entsprechende Lösungen verhindern sollen.

      Ihre abfälligen Bemerkungen über die allgemein gehaltenen Überlegungen zu einem notwendigen Erkenntnis-orientierten Auseinandersetzungs-Niveau zeigen nur, wie weit Sie selbst davon noch entfernt sind.

      Herbert Ludwigt

      • aus https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/11/24/der-systemfehler-in-der-heutigen-demokratie-ursache-der-herrschaft-weniger/
        – “Der Systemfehler in der heutigen Demokratie – Ursache der Herrschaft weniger”
        … Insofern beschreibt der Artikel die Wirkungen nicht aber die Ursache …

        Ein äusserst höflich vorgetragenes Bsp. dafür, dass jemand nicht so wahrgenommen wird wie jemand gerne möchte.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • Sehr geehrter Herr Ludwig
        Wenn Sie sich erst heute dieses Themas annehmen, sich erst heute verwundend die Augen reiben, ja da kommen Sie eben mindestens 20 Jahre zu spät! Und jemand, der, aus eigener Erfahrung und Ächtung, die Gewalt des Gesinnungsterrors schon vor 20 Jahren mitgemacht hat, bei dem sitzt die Erkenntnis, die Sie erst heute darstellen, schon 20 Jahre tief im Herzen!
        Und wenn heute in obig dargestellter Weise um Moral und Ethik dikutiert wird, dann kommt es mir so vor, daß eher um die Form und Zusammensetzung des „Chores der Klageweiber“ dikutiert wird, aber nicht über den Inhalt der Klagen! Und diese fehlende Bodenhaftung, Ihre Einsicht in die reale Alltagswelt umzusetzen, fehlt mir.
        Wir befinden uns, wie Sie erst jetzt feststellen, in einer Revolution von Oben, bei dem wir nicht zerredend über den Sinn oder die Berechtigung einer Revolution nachdenken sollten, sondern suchen sollten, wie wir eine Revolution von Unten in die Wege leiten können.
        Ohne Praxisbezogenheit kommen wir nicht weiter und bleiben im (angreifbaren) Glashaus sitzen und gefangen!
        Die Auswirkung und Macht des Systems zeigt sich doch vor allem in DENKVERBOTEN, denn wer sich nicht anpaßt, wird ausgegrenzt bzw. vernichtet, und sie zeigt sich folglich in GESINNUNGSTERROR.
        Das Gesinnungsnetzwerk ist mittlerweile dermaßen groß und weitumspannend, von Parteien und den von ihnen abhängigen und bestzten öffentlichen Ämtern, über Gewerkschaften und die Kirchen. Zeigen Sie das doch praxisnah auf!
        Mich wundert eben, daß das Ihnen erst jetzt auffällt. Wahrscheinlich haben die „Intellektuellen“ bisher eine ideologische Scheuklappe gehabt, daß sie die von Ihnen beschriebenen Zustände nicht bemerken WOLLTEN, galt es doch auf eine NATIONALE, nicht gewollte Opposition einzudreschen!
        Aber Schadenfreude liegt mir fern, eher Verbitterung über die bisherige Unfähigkeit der Intellektuellen! Obwohl ich kein „Linker“ bin, bewundere ich doch aus heutiger Sicht die damalige intellektuelle Anteilnahme an der 68er Bewegung!
        So etwas fehlt heute, weil sich kaum einer der „Intellektuellen“ traut, eine andere Meinung zu vertreten. Suchen Sie die Schuldigen in Ihren Kreisen!
        Deutschland wird bei dem bestehenden System nicht von Innen gerettet werden können, sondern nur von Außen, siehe französische (auch verfolgte) Revisionisten, oder jetzt, brandaktuell, aus den USA die Breitbart- und All-Right-Bewegung!
        Wenn Sie erkennend schreiben:
        „Daß die Störenfriede (= Andersdenkende) als öffentliche Feinde markiert werden“ und „daß wir heute wieder auf einem abschüßigen Weg dahin (= zur geistigen Vereinheitlichung) sind“
        sind Sie ja auf dem richtigen Wege, nur mindestens 20 Jahre zu spät!
        Verstehen Sie nun meine mürrische Ungeduld und Unwillen über Ihre zu späte Erkenntnis, zumal Sie außer Fatalismus und hehren und hilfesuchenden Appellen an moralische oder ethische Gefühle Sie keine Lösung anbieten und praxisfern um den „heißen Brei“ herumreden?

      • DerBerliner // 28. November 2016 um 21:45 //

        @Kosh
        „Ein äusserst höflich vorgetragenes Bsp. dafür, dass jemand nicht so wahrgenommen wird wie jemand gerne möchte.“

        Na ja, Kosh, da haben Sie in fast 10 Jahren NullKommaGarNichts dazu gelernt, denn Sie schreiben immer noch ad hominem, wenn Sie keine Argumente haben, genau so wie damals bei den Gelben und dann bei den Ketzern.

        Sie negieren immer noch das Hauptproblem des „öffentlichen Diskurses“, damals wie heute, in dem eben genau das geschieht: Die „Ur-Sachen“, also die Quellen (Geist) dessen was geschieht, werden niemals erwähnt oder diskutiert, noch die Inkarnationen dieses Geistes. Alls dreht sich allein um die Wirkungen, die aber nicht der Kern des Problems sind.

        Damit lenken die MachtINHaber und ihre Büttel, die Medien, von dem ab, was sie erreichen wollen und wer diese VerURsacher sind.

        Fassadenkratzer und „Hubi“ gehören m.E. sicher nicht zu denen, die sich auf die Wirkungen beschränken.

        Für die anderen Leser: Die Diskussionen darum gingen dann früher so weit, daß @Kosh aus zwei Foren flüchtete (eigene Aussage), weil ich zu stark dagegen hielt und @Kosh keine Argumente hatte.

        C’est la vie. Man trifft sich immer zwei Mal – oder auch öfter.
        @Kosh: Es ist nie zu spät zum lernen. Und Sie sollen mehr können (lernen), als Sie tun.

      • – Für die anderen Leser: Die Diskussionen darum gingen dann früher so weit, daß @Kosh aus zwei Foren flüchtete (eigene Aussage), weil ich zu stark dagegen hielt und @Kosh keine Argumente hatte.

        Das kann man natürlich auch so sehen, aber wenn es Ihre Argumentation stärker MACHT, Ihre Interpretation beim Erstkontakt mit mir bei @geolitico zu erwähnen?

        – … genau so wie damals bei den Gelben und dann bei den Ketzern.

        Halten Sie mich immer noch für soooo bedeutend, um mich auf diese Weise anzugehen?:

        aus http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=222403
        – Mit einem Kosh oder Meph habe ich gern diskutiert, da kam Substanz!

        Demgegenüber habe ich …

        – … in fast 10 Jahren NullKommaGarNichts dazu gelernt …

        … und schreibe …

        – … immer noch ad hominem

        Würde es für mich Sinn MACH(T)en, wenn ich darauf eingehe? Oder darauf?:

        – Die „Ur-Sachen“, also die Quellen (Geist) dessen was geschieht, werden niemals erwähnt oder diskutiert, noch die Inkarnationen dieses Geistes.

        Arg verkürzt: Was auch immer Sie darunter verstehen, über die Ursache Homo sapiens wird selten diskutiert. Noch seltener, wenn sich diese Ursache als MASSEnphänomen äussert. Insofern sind …

        – … die MachtINHaber …

        … Wirkung. Vielleicht habe ich jetzt was verwechselt, aber das passiert mir jeden Tag:

        – Man trifft sich immer zwei Mal – oder auch öfter.

        Man trifft? Oder Sie treffen mich?

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  2. Karl Bernhard Möllmann // 25. November 2016 um 14:01 // Antworten

    . . .
    Wieder so ein MEGA-geiler Artikel von Herbert Ludwig.
    .
    Mit messerscharfer Optik entlarvt Ludwig die Schein-Heiligkeit unserer selbsternannten, angeblichen „Eliten“ – die nur perfekt getarnte MAFIOSI sind & perfekt ORGANISIERTE KRIMINALITÄT betreiben – stinknormale VERBRECHER im Sinne unserer Gesetze („Die Würde des Menschen ist unantastbar!“).
    .
    Statt mit dem Schwert zu morden – benutzen sie das Wort als Waffe – und wieder andere Worte zur TARNUNG ihrer perfekt GEHEIM gehaltenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
    .
    Muhammar Gaddhafi wurde so erst zum „Diktator“ gerufmordet – dann von Killary Clinton & Nicolas Sarkozy gemeinschaftlich GEMORDET – um Libyen für die Globalisten-Sekte zu chaotisieren, und so den Weg frei zu bomben für die größte Flüchtlings-Welle seit dem zweiten Weltkrieg, die nun auch Europa schleichend chaotisiert . . .
    .
    Das absolut gleiche Spiel mit Saddam Hussein, mit Wiktor Janukowitsch, mit Baschar al-Assad.
    .
    „Assad muß weg!“
    .
    Diese Worte konnte man sogar von Deutschen Politikern hören – DAS IST IM KORRUPTESTEN LAND AFRIKA’s AUCH NICHT SCHLIMMER – KEIN Hauch von Rechts-Staat, KEIN Hauch von MENSCHEN-RECHTEN, KEIN Hauch von echter Demokratie bei unseren (Ver-) Führern!
    .
    Angefangen hatte dieses PERVERSE Spiel der Globalisten-Sekte mitten in EUROPA mit „Nicolae Ceausescu muß weg!“
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=9P-JrjCRkhI
    .
    Auch Drohnen-Killer Barack Obama beteiligte sich mit gezielten MASSEN-MORDEN überall in der Welt an der vorsätzlichen ZERSTÖRUNG des VÖLKER-RECHTES, und reihte sich gleich hinter MASSEN-MÖRDER George W. Bush in die Reihe krimineller US-Präsidenten ein!
    .
    Weil die gekaufte LÜGEN-PRESSE, als ein wichtiger Teil dieser GEHEIM ORGANISIERTEN KRIMINALITÄT den Mantel des Schweigens über diese GEWALT-VERBRECHEN westlicher Schurken-Staaten wie USA, Israel & Frankreich ausbreitete – ging das makabre Spiel unserer gewählten Mörder-Regierungen Jahr für Jahr unvermindert weiter.
    .
    Um die MASSEN-MORDE für die folgende MASSEN-VERBLÖDUNG durch die LÜGEN-PRESSE aufzupeppen – nannte man das blutige Spektakel einfach den „arabischen Frühling“ – was dem MASSEN-MORDEN einen betrügerischen Anschein von biblischer Heiligkeit verleihen sollte . . .
    .
    Unter der kriminellen Führung eines pervers dauergrinsenden „Friedens-Nobel-Preis-Trägers“, der weder Frieden kann, noch nobel ist – wurde der gesamte Mittlere Osten in den arabischen Frühling gebombt & nachhaltig ZERSTÖRT – was endlich den seit Jahren von der Globalisten-Sekte herbei gesehnten, herbei geschriebenen & schließlich herbei gebombten Nebeneffekt der MASSEN-FLUCHT der Millionen in Gang setzte . . .
    .
    WAS lernen wir?
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    Globalistischer Sekten-EINTOPF durch ZWANGS-MISCHUNG aller RASSEN & ETHNIEN ist genauso pervers wie alle anderen RASSEN-Manipulationen von echten RASSISTEN jedweder Couleur – und keinen Furz besser – als der RASSEN-WAHN, dem erst Adolf Hitler und danach Deutschland zum Opfer fielen.
    .
    Deutschland hat also hier die besondere Verantwortung – den ANFÄNGEN dieses NEUEN GLOBALISTISCHEN RASSEN-WAHNES der Globalisten-Sekte zu wehren – und ALLE regierungsamtlichen WAHN-Vorstellungen der Globalisten-Sekte als krank & kriminell zu identifizieren, zu analysieren & in den Mülleimer der Geschichte zu entsorgen – BEVOR weitere westliche Regierungen mit diesem RASSEN-WAHN-VIRUS von der Globalisten-Sekte infiziert werden!
    .
    Hier sind wieder einmal Psychopathen am Werk – und niemand anders als Deutschland hat derart hautnah diesen RASSEN-WAHN bereits in seiner ganzen kriminellen & primitiven Brutalität kennen gelernt – daß es Deutschland gut zu Gesicht stünde, dieses Mal den RASSISTEN von der Globalisten-Sekte rechtzeitig die Rote Karte zu zeigen!

  3. Von der angewandten Ignoranz globalen Ausmaßes

    Stellen Sie sich ein genossenschaftlich organisiertes Gemeinwesen vor, das in einer so autarken wie autonomen Siedlung blüht und z. B ein Metallbau-Unternehmen als Zweckbetrieb unterhält. Man hat an übersichtlichen Stellen Web-Cams abgebracht und läßt die globale Gemeinde auch an den Beratungen der lokalen Gemeinde teilnehmen.

    Die Welt kann, so sie will, das Leben einer solchen Gemeinschaft beobachten und ggf. den Optimierungsprozess verfolgen, der dort stattfindet.

    Ist das Leben der Gemeinschaft beispielgebend, dann werden andere vesuchen, das nachzumachen.

    Das bedeutet eine Art von Kant’schem Imperativ, hier nur auf das im Hinblick auf den Kosmos und die Natur „allgemeingültige“ Gemeinwesen.

    Das lokale Beispiel erlangt globale Bedeutung, wenn es nachhaltig und damit allgemeingültig ist.

    Muss man sich da jeden Scheiß‘ reinziehen, der in den Medien veröffentlicht wird?

    Man muss seinen Geist nicht unbedingt ständig in dem dauernden Gebrüll von Meinungen und Propaganda zu sortieren versuchen. Denn das lenkt einen davon ab, sein Leben zu leben.

    Es ist mir völlig wurst, was Trump sagt oder Hillary schwätzt, wenn dies für mein Leben ohne praktische Relevanz ist. Dafür muss man sein Leben -wie schon erwähnt- entsprechend organisieren, damit es möglichst wenig Verflechtungen und Abhängigkeiten zu Washington oder sonst einer Kapitalen besitzt.

    Die Nachhaltigkeit des eigenen Lebens macht aus einer lokalen Größe automatisch eine globale, die man kommunizieren kann.

    Und alles andere ist mir scheissegal.

    Man sollte vielmehr handeln und das nach relevanten und praktischen Maßstäben und Kriterien.

    Hohles Geschwätz falle einer globalen Ignoranz zum Opfer.

    • – Ist das Leben der Gemeinschaft …

      … gewinnbringend, allgemeiner formuliert, …

      – … dann werden andere vesuchen, das nachzumachen.

      So wird ein systemrelevanter Schuh draus. Klar, ethisch-moralische Aspekte können gewinnbringend sein, aber sie MACH(T)en niemanden satt, v.a. jene nicht, die sich satter als satt zum Lebensziel gesetzt haben. Und das sind eine Menge Menschen, die MASSE, um genau zu sein. Genau deshalb ist satter als satt im System Homo sapiens systemrelevant.

      – Das lokale Beispiel erlangt globale Bedeutung, wenn …

      … das Wörtchen wenn nicht wär. Das System Homo sapiens ist sogar ausgesprochen …

      – … nachhaltig und damit allgemeingültig …

      … sonst hätten sich in den tausenden Jahren seiner Existenz nicht nur die Mittel verändert, sondern der Zweck. Der aber steht felsenfest in der Brandung und bietet Plebiszite von der Form: Trump oder Hillary und die MASSE MACHT wie seit Äonen willig mit.

      – Muss man …

      Nein, MAN muss nicht, aber MAN tut und kann es. Nicht jeder, aber die meisten, die MASSE und dadurch wird systemrelevant, was MAN tut und kann.

      – Es ist mir völlig wurst, was Trump sagt oder Hillary schwätzt, …

      “Mir”, Singular. @waltomax = 1 Homo sapiens = 1 Stimme = (1 / MASSE) * UrMacht. Das ist ganz und gar nicht viel, resp. sowenig MACHT gegen die MACHT derjenigen, denen “völlig wurst” ist, was @waltomax, @kosh und ein paar andere “schwätzen”. Denen aber NICHT “völlig wurst” ist, “was Trump sagt oder Hillary schwätzt”.

      In Worten: @waltomax Macht entspricht seinem asymptotischen Anteil an der MASSE und ist damit PRaktisch gleich Null. Mir geht’s nicht anders. Und wenn alle Systemkritiker zusammen 2-5% der MASSE abbilden, stehen wir statistisch erst an der 95-98%-Schwelle und das auch nur dann, wenn wir uns einig wären. ABER, Einigkeit unter Systemkritikern beschränkt sich i.d.R. auf die Kritik an sich, nicht die Art der Kritik und schon gar nicht die Art der Lösungsansätze.
      Konstruktive Einigkeit besteht i.d.R. nicht oder beschränkt sich auf sozial abgegrenzte Räume. Deshalb sind Systemkritiker auch weit unterhalb der jeglicher ernst zu nehmenden Schwellen. Wir sind irrelevant für die MASSE und somit keine Gefahr für hochbegabte Schafhirten.

      – Die Nachhaltigkeit des eigenen Lebens macht aus einer lokalen Größe automatisch eine globale, die man kommunizieren kann.
      Und alles andere ist mir scheissegal.

      Der MASSE auch, ergo kann die Kommunikation nicht wie erwünscht funktioniert haben, oder? Ich führe drum gern Selbstgespräche, da brauche ich mir keine Illusionen zu machen, dass mir jemand zuhört.

      – Man sollte …

      … müsste etc. etc. Solche Satzkonstruktionen gibt es seit tausenden von Jahren, z.B. sonntags in der Kirche, mit der persiflierend-kommunikativen Wirkung im realen Wochentagsleben. Nicht an ihren Worten, sondern ihren Taten sollt ihr sie erkennen und überhaupt, seid wahrhaftig!

      – Hohles Geschwätz falle einer globalen Ignoranz zum Opfer.

      Was, wenn die Opferperspektive der globalen Ignoranz “völlig wurst” und “scheissegal” und gerade deshalb “hohles Geschwätz” systemrelevant ist? Die Welt wäre nicht, wie sie zu sein scheint.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  4. @ Her Ludwig
    Zitat:
    „Das kulturelle Niveau eines Volkes wird durch die Höhe seiner moralischen Entwicklung bestimmt, in der sich die Menschen über das kreatürliche, triebhafte Dasein erhoben haben und einander als geistige Wesen begegnen, deren Handlungsmotive aus moralischen Kategorien entnommen werden.

    So ganz bin ich da nicht bei Ihnen.

    Ich interpretiere den Artikel so:
    Es geht nicht um Kompromisse, sondern um das Gesetz von Harmonie und Ausgleich. Zum Verständnis hielte ich es für glücklicher, wenn man die Moral, wie sie heute verstanden wird, von universeller Ethik getrennt hätte. Während man die Moral in der Tat in „Kategorien“ einteilen könnte, ist die Ethik universell.

    Moral ist eine von wenigen mächtigen Menschen erfundene Verhaltensregel, die die Masse bildenden Menschen, Normen zu selbstsüchtigen Zwecken auferlegt, was selbst Kant verkannt hat. Im ohne Zweifel entwickelten antiken Griechenland des Plato und Aristoteles, wurden Babys nach der Geburt auf Wehrfähigkeit untersucht. Waren sie unfähig, z.B. wegen eines körperlichen Defekts, wurde sie oft hinter einem Felsen ihrem Schicksal überlassen. Das war auch Moral. Wenn heute Frauen im Islam auf Gottes Befehl als Ware behandelt werden, dann ist das auch Moral. Wenn Jesus sprach: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, dann erwartete er keine Unmöglichkeit, sondern übersetzte Liebe mit Harmonie und Ausgleich, im vorliegenden Fall zwischen unseren nicht nützlichen Eigenschaften und den nützlichen. Es ging Jesus nie um die einzelne Person und Maßregelungen, es ging ihm stets um die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft aber beginnt im Einzelnen. So macht man die „Zwei“ zu „Einem“, wie er sich ausdrückte. Die Moral will aber aus die „Zwei“ nicht zu einem zusammenführen, sondern unter Entfernung des „Einen“ (Manipulaiton), „Einen“ machen.

    Die Ethik hingegen ist universell zu sehen. Sie stammt nicht von ungefähr aus der Wortwurzel „Ethos“, was soviel wie das Eigentümliche, das Natürliche einer Person und ihrer Handlungsweisen im Sinne ihrer inneren Grundhaltung, ihrer subjektiven Gesinnung, also ihres Charakters bedeutet. Das hat mit bestimmender Moral überhaupt nichts zu tun. Auch Jesus ging es immer um universelle Ethik.

    Wenn wir diesen Widerspruch schon nicht hinbekommen und selbst Kant sich (teilweise) auf dieses Glatteis führen lässt, wundert es nicht, dass selbst höchste Geister wie Gallilei, Newton oder Leibnitz an einen Gott glaubten, der seinen „Sohn“ marternd am Holzkreuz für seine Mitgeschöpfe leiden ließ.

    Diese(r) Gött (er), erstmals installiert von einer kleinen Machtelite im Orient und Asien, der/die uns seit mindestens 5.000 Jahre verfolgt und aus den Naturgöttern hervorgegangen gehört endlich mitsamt der moralisierenden Bande von Moral-Predigern auf den Schrotthaufen der Geschichte. Erst dann wird es etwas mit dem Erkennen einer Gemeinschaft. Dann wird auch klar, warum eine Kultur, aufgrund einer sozial begrenzten natürlichen Reichweite eines Menschen, niemals befähigt sein kann, die eigene Kultur zugunsten einer einfallenden zu zerstören. Das aber verlangt dieser teilweise fehlinterpretierte Satz “ Was du nicht willst das man dir tu…..“. Jesus meinte nicht halte ihm die andere Wange hin. Es ist als Allegorie zu verstehen. Wer ihn als Konzept liest, (bitte nicht die Bibel sonder die ungefälschten außerkanonischen Werke) wird sofort erkennen, dass er dazu auffordert, dem Gesetz von Harmonie und Ausgleich zu folgen. Die Moral macht ein plattes, lass dich erschießen und vergewaltigen daraus. Und das ist gefährlich, weil schon ausreichend Menschen mit dem Begriff Moral verseucht wurden.

    • – Wenn wir diesen Widerspruch schon nicht hinbekommen …

      … dann ergibt sich aus Jesus et al die normative Kraft des Faktischen, die Gottes …

      – … „Sohn“ marternd am Holzkreuz für seine Mitgeschöpfe leiden ließ.

      Jesus zeigte auf A, sie gingen nach B, sangen Lieder über A, sehnten und wähnen sich bis heute auf GUTem Wege dorthin, derweil ihnen alle Mittel zum Zweck gerade recht sind.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • @ hubi stendahl
      Unter Ethik wird im allgemeinen „jener Teilbereich der Philosophie“ verstanden, „der sich mit den Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handelns befasst. Im Zentrum der Ethik steht das spezifisch moralische Handeln.“ (Wikipedia)
      So ist auch mein Verständnis, und in diesem Sinne habe ich das Wort Moral gebraucht. Ich mache inhaltlich also keinen Unterschied zwischen Moral und Ethik.

      • Nur ein weiteres Beispiel, wie Systemkritiker sich an der Basis gegenseitig auseinander dividieren und somit an eh schon verschwindend geringer MASSE verlieren. Diese MACHT-Diät der Systemkritiker mag gewinnbringend – “beispielhaft” – für den einzelnen sein, ironischerweise auch im Sinne der herrschenden MACHT und ändert gerade auch deshalb nichts am System Homo sapiens – streiten sich zwei, freut sich der dritte.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @Hallo Kosh, definiere „Masse“

      • Falkenauge // 25. November 2016 um 21:34 //

        @kosh
        Sie scheinen sich in diesem Pendeln zwischen ironisch-polemischer und überlegen dünkender kryptischer Schreibweise sehr zu gefallen. Es erscheint einem irgendwie zwanghaft. Ihr stupides PS sollte passender heißen: Man tut, was man nicht anders kann.
        Ernsthafte, ehrliche und sachliche Kommentare sehen anders aus.

      • hubi stendahl // 25. November 2016 um 21:36 //

        Hallo Herr Ludwig

        ZItat aus Wiki:“Im Zentrum der Ethik steht das spezifisch moralische Handeln.“ (Wikipedia)

        Und weil es in Wikipedia steht, ist es wie so oft falsch. Die o.e. Sichtweise gibt es erst, seit die Ethik den zerschnipselten Wissenschaften zugeordnet werden musste. So gibt es heute eine offizielle Wirtschaftsethik, was immer das sein soll. Jeder Wissenschaftszweig hat seine eigene Ethik, damit wurde sie nicht ohne Hintergedanken der Moral zugeordnet, sodass man sie jetzt, wie auf wikipedia argumentiert wird, mit Moral als eine Art Reflexionswissenschaft der Ethik verunstaltet. Sie stehe der Moral gegenüber wie Recht und Rechtsphilosophie. Also ist ein Mord in der medizinischen Ethik eher abzulehnen, als einer durch eine wirtschaftlich Aktion, etwa bei der Spekulation auf Nahrungsmittel?
        Moralisch scheint es in die wirtschaftliche Vogehensweise akzeptiert zu sein, in der Medizin ist Knast angesagt. Ethisch ist aber beides Mord. Weil Mord an der eigenen Art biologisch natürlich sinnlos ist.
        Moral ist nie eine Entwicklungsstufe. Sonst würde der Islam gar nicht existieren. Und das Christentum im heutigen klerikalen Kleid schon gar nicht.

        Ethik beschreibt die Grundhaltung eines Menschen, Moral reflektiert gesellschaftliche Vereinbarungen. Ethik ist ererbt, man nennt sie auch Charakter oder subjektive Gesinnung. Moral ist eine periodisch und kulturell örtliche Erscheinung zumindest seit 5.000 Jahren
        (siehe die Stelen von Hammurabi), wahrscheinlich sogar seit der Trennung von den Naturgöttern und der Aufnahme der Arbeitsteilung.

        Ich halte es nicht für Erbsenzählerei, weil der Begriff Moral nicht von ungefähr von interessierter Seite unter manipulativen Bedingungen Verwendung findet.

        Du verhälst dich aber unmoralisch. Damit versteht heute jeder eine unkorrekte Verhaltensweise, orientiert an den derzeit unter dem Begriff Moral von der Nomenklatura festgelegten Normen. Ethische Grundsätze kann man nicht neu festlegen. Sie existierten immer und sie werden sich vielleicht in sehr langen Zeiträumen ändern, sofern die Evolution, unser Schöpfer, es will.

        Moral behauptet per se der Mensch sei schlecht und brauche Verhaltensregeln, eben eine Moral.

        Ethik sagt nach der Wortwurzel, der Mensch hat Charakter. Eine neutrale Sichtweise.

        Spreche ich ein Wort aus, reflektiert es (analog Ihres Artikels) eine differente Sichtweise beim Gesprächspartner, der aus soziologischer Erfahrung und ererbten Eigenschaften ein Bild schöpft. Die heutige manipulierte Definition von Moral macht und machte es gerade Typen wie Karl Popper, Lehrer von George Soros, Habermas oder Adorno so leicht ihre zersetzenden Theorien als neue (Untertanen) -Moral zu verkaufen.

      • zur Begrifflichkeit von Ethik als plurale Bindestrichwortsammlung.

        Ich stimme Herrn Stendahls Ausführung zur Ethik zu, begründet hatte ich es schon ansatzweise, s.o. und füge hier noch hinzu:

        Wirtschafts-Ethik, Medien-Ethik, Verbraucher-Ethik usw…
        hat tatsächlich keinerlei ‚philosophische Relevanz‘ oder keinen gesicherten Geltungsumfang, was durch einen Verweis auf Wikiblöd (außer in pragmatischen Sachen wie Einwohnerzahl von Brunei, nur kritisch zu nutzen) eher noch bekräftigt/ untermalt wird.

        Bindestrichethiken sind maximal unter ‚Philosophiegeschichte‘ subsumierbar und es ist ein tragischer Fehler, seit dem Ende der sog. Sattelzeit der Spätaufklärung begangen, Philosophie mit Philosophiehistorie zu vertauschen.

        Aus diesem Mißverständnis ergaben sich dann auch Ungetüme wie:

        ‚Verbraucher-/ Betriebsphilosophie‘, ‚Naturschutzphilosophie‘, ‚Gender- und Toleranzphilosophie‘ und andere, hochtrabend klingenden, Neologismen (= epistemes Pappmasché).

      • Falkenauge // 26. November 2016 um 08:18 //

        @hubi stendahl
        Es ist nicht alles falsch, was im Wikipedia steht. Der zitierte Satz gibt das allgemeine Verständnis wieder, wie es auch in anderen Lexika steht.
        Jedenfalls: Sie wissen, in welchem Sinne ich den Begriff Moral verwendet habe. Alles weitere ist ein eigenes Thema.
        Beste Grüße

      • hubi Stendahl // 26. November 2016 um 16:07 //

        @conrath

        Zitat:
        „Aus diesem Missverständnis ergaben sich dann auch Ungetüme wie:…..“

        Danke für die Klarstellung. Ich wollte das Thema nicht ungebührlich steigern. Mir war nur wichtig, dass gerade der Begriff Moral von Kirchen und anderen Interessierten bewusst zur Unterdrückung mit der Ethik vermischt wird, sodass sich in der Gedankenwelt des Publikums eine gewisse Angst manifestiert, sich „unmoralisch“ zu verhalten, wie man besonders gut an der Migrantenkrise erlebt, die Schachtschneider kürzlich einmal aus juristischer Sicht als moralisierenden Unsinn entlarvt und dabei deutlich machte, dass Kant seinen Imperativ nicht so ausgelegt sehen wollte.

        @Falkenauge hat es aber sicher auch nicht so gemeint. Man sieht daran aber, wie sehr wir alle in Zeiten medialer Vernebelung aufpassen müssen, nicht unterbewusst deren Vokabular einzusetzen.

        Wir leben in schwierigen Zeiten. Danke für die Richtigstellung!

      • – Ernsthafte, ehrliche und sachliche Kommentare sehen anders aus.

        Z.B. so, wenn ich Sie richtig verstanden habe:

        – … ironisch-polemischer … überlegen dünkender kryptischer Schreibweise … zwanghaft … stupides PS …

        Oder?

        Nun @Falkenauge, @Herbert Ludwig, @Fassadenkratzer oder unter welchen Pseudonymen Sie auch immer auftreten, Ihr Beleidigungsjoker untermauert lediglich, dass Sie weder weiter denken noch weiter denken wollen. Wo kein Wille, da kein Weg.

        Sie drehen sich im Kreis und weigern sich, das Rondell zu verlassen um sich für einmal von aussen zu betrachten. Wenn Sie Beweise für den Grund Ihrer Sackgasse suchen, werfen Sie eine Blick auf die Geschichte oder befassen sich ernsthaft mit @HBM, der auf seine Weise darauf aufmerksam macht, warum das bislang nicht geklappt hat. Aber werfen Sie bitte nicht mir vor, dass Sie sich im Kreis drehen. Es ist Ihr Kreis.

        Vor Jahren schon versuchte ich Sie auf Probleme in Ihrer Argumentationskette aufmerksam zu machen, aber sie zogen es vor, sich im Wolkenkuckucksheim zu verschanzen, statt sich ernsthaft mit mir auseinander zu setzen und nun verlangen Sie Ernsthaftigkeit. Wie man’s macht, ist es falsch und deswegen nehme ich Sie auch nicht besonders Ernst, aber ich respektiere Sie.

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

    • @Falkenauge
      Sie schreiben: „Sie scheinen sich in diesem Pendeln zwischen ironisch-polemischer und überlegen dünkender kryptischer Schreibweise sehr zu gefallen. Es erscheint einem irgendwie zwanghaft. Ihr stupides PS sollte passender heißen: Man tut, was man nicht anders kann.
      Ernsthafte, ehrliche und sachliche Kommentare sehen anders aus.“

      @Falkenauge
      Völlig richtig. Bei Kosh ist das primär Selbstdarstellung, kaum der sonst übliche Missionierungs-Wunsch. Ich kenne diesen Foren-Schreiber (ein T-Wort dafür unterdrücke ich hier mal) aus endlosen Diskussionen, als ich damals gezielt die Foren-Sozialogie studierte, weil ich damals viel Zeit übrig hatte. War sehr interessant. Heute schreibe ich kaum noch, denn es bewirkt eh nichts.

      Es ging @Kosh nie wirklich um die Inhalte oder Sache, allein um schöne, oft eitle Worte, weshalb Argumente und Logik (obwohl er m.W. lt. seiner Aussage Mathemtiker ist) rar waren. Belege im Sinne von Beweisen für Argumente gab es von @Kosh keine.

      Schade, denn ich bin sicher, @Kosh hätte das Zeug für viel mehr.

      • 2 Auftritte mit meiner namentlichen Erwähnung und schon warten meine Kommentare auf Freischaltung. Die Chronologie mag nichts mit Ihnen zu tun haben, aber wenn doch, Respekt: effektiv und effizient.

        aus http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=222403
        – Mit einem Kosh oder Meph habe ich gern diskutiert, da kam Substanz!

        Und jetzt plötzlich ein ganz anderes Bild:

        – Bei Kosh ist das primär Selbstdarstellung

        Primär Selbstdarstellung vs “Substanz!”, wie geht das argumentativ zusammen?:

        – … allein um schöne, oft eitle Worte, weshalb Argumente und Logik (obwohl er m.W. lt. seiner Aussage Mathemtiker ist) rar waren.

        Dazu 2 Bemerkungen

        1) seit wann diskutieren Sie nicht mehr gern mit mir?

        2) ist Ihre Erinnerung tatsächlich mysteriös, denn ich bin vieles nicht, u.a. Mathematiker und habe das auch niemals behauptet.

        – Belege im Sinne von Beweisen für Argumente gab es von @Kosh keine.

        Aha. Genügt wenigstens meine Darstellung Ihrer Widersprüche?

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Ein Hinweis an die Blogleitung: Da meine Kommentare auf Freischaltung warten müssen, unterbreite ich auch Ihnen folgenden Vorschlag: Wenn Sie der Meinung sind, es wäre aus irgendeinem Grund konstruktiver, wenn ich meine Zelte abbreche, dann werde ich das in gegenseitigem Einvernehmen tun. Sie könnten das direkt im Blog – ohne weitere Begründung – ansprechen und ich würde mich freundlich verabschieden, so dass sich niemand abenteuerlichen Interpretationen genötigt sieht.

      • DerBerliner // 29. November 2016 um 12:46 //

        @Kosh

        „Genügt wenigstens meine Darstellung Ihrer Widersprüche?

        Nein, denn Sie haben (wie schon früher jetzt wieder mal) nicht exakt gelesen, denn was ich schrieb war (entscheidende Worte in Sternen) dies (und das verdrehen Sie):

        „ad hominem, ***wenn*** Sie keine Argumente haben“ (anders: Nicht generell, sondern eben wenn)

        „***Primär*** Selbstdarstellung“ – ich schrieb nichts von ausschließlich.

        Tja, deutsche Sprache, schwere Sprache – für viele, aber extrem mächtig im Ausdruck und präzise wie keine andere, wenn man sie denn beherrscht – und korrekt lesen kann.

        Daß das verbale Degenfechten mit Ihnen mir gelegentlich Spaß gemacht hat, weil es meine jesuitische Schulung mal zur Anwendung kommen ließ, das sei unbenommen und ist korrrekt.

        @Kosh: „wenn ich meine Zelte abbreche“

        Nein, bitte nicht schon wieder, das wäre dann das dritte Mal – und wie zuvor von mir ungewollt. Ich schreibe kaum noch, also überlasse ich Ihnen das Feld hier, ohne Sie erneut zu vergraulen.

        Ich wollte die anderen Schreiber und Leser ein wenig aufklären, denn sehr berechtigte Kritik an Ihrer Polemik gab es hier ja schon lange zuvor.

        Grundsätzlich: Ich werde hier keine Diskussion zwischen uns führen, deshalb war dies meine letzte Stellungnahme hier zu @Kosh.

        Adieu und irgendwann und irgendwo trifft man sich wieder. Ich freu mich schon…!
        🙂

      • – Nein,
        … „ad hominem, ***wenn*** Sie keine Argumente haben“ …

        Sie haben natürlich recht, in einem ANDEREN Faden führten Sie den Begriff “wenn” ins Feld, das war um 21:45. Um 10:07 meinten Sie in DIESEM Faden:

        – … Argumente und Logik … rar …
        Belege im Sinne von Beweisen für Argumente gab es von @Kosh keine.

        Darf ich, wenn SIE mich beim nächsten Mal treffen, so zitieren: WENN ich eines meiner RARen Argumente bringe, dann ”gab es / keine / Belege im Sinne von Beweisen für Argumente”, liefere aber ausdrücklich ”Substanz!”.

        Hier sehe ich als einzigen Erklärungsansatz, dass Sie Ihre Meinung inzwischen wieder geändert haben. Sehen Sie, da kann ich tatsächlich nicht mithalten, konnte es noch nie, denn wenn jemand “Substanz!” liefert, ist das m.M.n. ein schwer in Verbindung zu bringen mit ‘rare Argumente ohne Belege im Sinne von Beweisen in Sinne von gern geführten Diskussionen’.
        Noch im Jahr 2011 würdigten Sie @zara herab, indem Sie ausgerechnet @Meph und meine Wenigkeit als Beispiele für “Substanz!” – mit Ausrufezeichen – hervorhoben, und schlossen:

        aus http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=222403
        – Deshalb bin ich aus allen Foren ausgetreten – und werde mir auch solche Leserbriefe besser verkneifen!
        … Mit frustriertem Gruß
        DerBerliner

        Und hier in diesem Blog wieder so:

        – Adieu und irgendwann und irgendwo trifft man sich wieder. Ich freu mich schon…!

        Machen Sie sich da nicht was vor?

        Die Amis auf Kurs
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  5. Von wegen Masse…

    Relevant waren meist religiöse, philosophische und politische Persönlichkeiten, die lebten, was sie sagten und sagten, was sie leben.

    Das gilt auch für Gruppen. „Authentisch“ nennt man so etwas.

    „Masse“ ist ein nicht definierbarer Begriff. Die aus Individuen bestehende „Mehrheit“ lehnte Hillary ab, weil sie nicht authetisch war.

    • – „Masse“ ist ein nicht definierbarer Begriff.
      Relevant waren meist religiöse, philosophische und politische Persönlichkeiten, die lebten, was sie sagten und sagten, was sie leben.

      Nun, dann erklären Sie das mal einem relevanten Heerführer, der lebt was er sagt und sagt was er lebt und lassen sich von seiner Heeres”Gruppe* – MASSE – authentisch behandeln. Geschichte ist hauptsächlich und v.a. KRIEGsgeschichte und der Friede die Fortsetzung des KRIEGs mit anderen Mitteln. Das ist der Denkansatz, der in so mancher Kultur schlicht und einfach ignoriert wird, obwohl er relevant ist.

      Ein Denkansatz: Facebook, Twitter u.v.m sind MASSEnveranstaltungen und dabei spielt es nur eine akademische Rolle, wer was genau definieren kann. Es zählt allein dass ”religiöse, philosophische und politische Persönlichkeiten” verstehen, dass sie eine ausreichend grosse MASSE auf ihre Seite ziehen müssen, um quantitativ relevant zu sein und wie sie das MACH(T)en denen mindestens so wurst wie Ihnen deren Geschwätz. Wenn sie die Wahl haben, überzeugen sie lieber 2 Deppen als einen @waltomax, weil auch 2 Deppen 2 Stimmen haben, Sie aber nur eine. So wurst ist denen das und genau so relevant sind Sie: 1 Stimme.

      MarktMACHT hat allein der, der über die MASSE verfügt. Jeder Politiker der in den Wahlkampf zieht, wirbt instinktiv um die MASSE, noch bevor er sie definieren kann.

      – Das gilt auch für Gruppen. „Authentisch“ nennt man so etwas.

      Und bei grossen Gruppen spricht man von MASSEn, weshalb die bisweilen nicht in Gruppen- sondern MASSEnpanik ausbrechen, und zwar völlig authentisch. Womit Sie sich den Übergang von gerade noch kontrollierbaren Gruppen zu schwer kontrollierbaren MASSEn selbst ausmalen können. Diesen Zusammenhang versuchen Sie und viele andere regelmässig auszublenden. Individuen und Kleingruppen haben ganz andere Eigenschaften als MASSEn. Wer aber die Welt verändert, verhandelt schon ab einem frühen Zeitpunkt nicht mehr mit Gruppen, sondern mit MASSEn und muss zwangsläufig deren Eigenschaften berücksichtigen, wenn er Erfolg haben will.

      – Die aus Individuen bestehende „Mehrheit“ lehnte Hillary ab, weil sie nicht authetisch war.

      Wissen Sie das aus dem hohlen Bauch heraus oder haben Sie dafür Belege?

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @Kosh & WaltoMax

        Relevanz, des Einzelnen wie der Gruppen bis Massen, Ethnien, Völker, Großöffentlichkeit (bei Sport, Wahlen, Kriegen) ist ‚nicht‘ Wahrheit.

        Über historisch-genetische ‚Wahrheitsannäherung‘, in den Wissenschaften und der Reflexionsdisziplin [mMn ab ovo eine komplementäre Einheit aus existenzieller Theo-/ Anthropologie und Philosophie (Phil.- ohne Bindestriche)], kann nicht/ nie per Abstimmung entschieden werden (i.S.v. Schlussurteilen aus vollständigen Sätzen).

        Was aber wird dann konkret erreicht/ vermittel/ transportiert durch Propaganda, in Machtausübung, oder konträr durch die Abstimmung mit den Füßen, was bewirkt Stimmungsumschwünge?

        Es ist der einzelne bis gemeinsame (positive oder negative) ‚Zuspruch‘ zu einem freien bis vorgesetzt-gezwungenen Angebot.

        Wir bewegen uns in einem, leider bisher immer noch schlecht belichteten, Gebiet der ‚praktischen Vernunftanwendung‘. Ja, richtig, Le Bon, Bernays und Goebbels haben in dieser Disziplin gearbeitet/ gepunktet, Kant hatte es nur halb beackert hinterlassen.

        Jedes Verfahren vor Gericht ist mit problembehafteten falschen Prämissen von/ zu Urteilsschlussformen konfrontiert, siehe dazu etwa Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen, et al. und zwar bereit im Allgemeinen, in der alltäglichen Verhandlungspraxis!

        Wenn dann noch Korruption, Interessenskonflikte und fehlende Informationen ‚hinzukommen‘, kann sich jeder leicht ausrechnen, wie schwierig sich die tatsächliche Annäherung und Überschneidung von normativer Konzeption/ Begründung und gegebener Faktizität in der Politik/ Gesellschaftsrealität jeweils wieder verwirklichen lässt. Das rechtfertigt nicht die Ausrufung eines postfaktischen Zeitalters, ist aber eine schwerwiegende Problemansage der Gegenwartskommunikation.

        Einziger Lichtblick ist die hohe Zuverlässigkeit bestimmter Schöffenentscheidungsformen/ -gremien (ich nannte schon P. Dienel Planungszellen), die nach einer einheitlichen Methode von dritter Seite durch Informationsaufbereitung Urteilsfindungsunterstützung erhalten und zu hochkonsensualen Gemeinschaftsentscheidungen führen (zwischen 90 und 95 % über 5 – 10 Jahre, je nach Veränderung des Problemhorizonts).

        Und, ich gestehe es, auch mir gefallen manche schöne Worte. Im sozialen Erkenntniszusammenhang ist aber auf diese blendende Schönheit immer wieder regelmäßig zu verzichten, wenn dafür eine begriffliche Klärung ersatzweise gelingt und eingebracht werden kann. Daran kann/ muss sich die Dignität der Kommunikation messen lassen.

        Vorbildlich ist hierzu etwa die freie Rhetorik von Rudi Dutschke oder Herbert Wehner. Sie stehen für eine sehr hohe Vermittlungsleistung von Faktizität (auch komplexen Zusammenhängen und deren Begründung in Rede und Text.

        Sie führen beide Argumente auf, die nur noch passend gemacht werden sollten in ihren Kontexten, es sind keine unvermittelbaren Positionen, mMn.

      • Falls dieser Beitrag nicht auf Freischaltung wartet, erscheint er kurz nach 13:20 am 29.11.2016

        – … kann nicht/ nie per Abstimmung entschieden werden

        Entschieden wird am Markt, dort wo eine Stimme in die Tat umgesetzt wird. Auch @waltomax ist Marktteilnehmer, ob er oder @kosh allerdings von Relevanz sind, hängt davon ab, ob wir eine ausreichende SubMASSE ansprechen können, die wiederum dafür sorgt, dass sich unsere Ansätze relevant verbreiten. Ohne den Verstärker MASSE sind wir MASSEnpsychologisch irrelevant, einsame Rufer in der Wüste.
        In etwa kommt es m.M.n. hin, wenn man formuliert, …

        – … der einzelne bis gemeinsame (positive oder negative) ‚Zuspruch‘ …

        … zu was auch immer. Ich hätte so formuliert: Eine ausreichende Summe (MASSE) gleichgerichteter Individuen (positiv oder negativ), deren aufsummierte individuelle MACHT in der Lage ist, den Markt in ihrem Sinn zu beeinflussen. Das muss nicht nur Fortschritt, es kann auch Stillstand bedeuten, oder Rückschritt ohne jetzt zu werten.

        – Das rechtfertigt nicht die Ausrufung eines postfaktischen Zeitalters, ist aber eine schwerwiegende Problemansage der Gegenwartskommunikation.

        Über eine Rechtfertigung möchte ich mich nicht auslassen, aber die “schwerwiegende Problemansage der Gegenwartskommunikation” unterstreiche ich doppelt und dreifach, gerade weil inzwischen z.B. Socialbots in die politische Meinungsbildung eingreifen.

        – Und, ich gestehe es, auch mir gefallen manche schöne Worte.

        Mir geht es nicht anders, dennoch oder gerade deshalb ist es eine meiner schwierigsten Turnübungen, schöne Worte auf ihre “Realistik” zu abzutasten. Schöne Worte findet man PRaktisch in jedem Haushalt, nur klafft leider eine unschöne Lücke zu schönen Taten. Ich will schöne Worte auch niemandem ausreden, sie sind als Zielvorgaben eine wichtige gesellschaftliche Komponente. Es war immer so und wird immer so sein, dass im Laufe der Geschichte einer / eine unter den zahlreichen Gandhi-Anwärtern / -innen zur rechten Zeit am rechten Ort ist, um einen MASSEnbewegung anzustossen. Andererseits ist diese Methode wie die Hoffnung auf einen Lottosechser. Sie erinnert mich auch an Stubenfliegen, die solange gegen die Scheibe knallen, bis sich ein “Fenster” auftut oder sie am nächsten Morgen verendet am Fensterbrett liegen. Man sollte sich auch vergegenwärtigen, dass Gandhi 50 Jahre vor seinem Wirken wahrscheinlich verunfallt worden wäre oder nochmal 50 Jahre zurück auf offener Strasse liquidiert.

        Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs nimmt aber rapide Formen an, wenn man MASSE MASSEnpsychologisch anspricht. Erfolgreiche Unternehmer haben das entweder verstanden oder sie sind einfach talentiert in dieser Disziplin. Wer erfolgreich MASSEn transformieren will, der könnte also zunächst lernen, wie MASSEn funktionieren und sich anschliessend an erfolgreichen Unternehmern orientieren: Was MACH(T)en die richtig und ich falsch. Und last but not least, mit den gewonnenen Erkenntnissen sich nicht von der Gegenseite instrumentalisieren lassen, wie das weitläufig der Fall ist.
        Unter anderem deshalb halte ich folgenden Ansatz theoretisch zwar für richtig …

        – … keine unvermittelbaren Positionen …

        … aber PRaktisch für nicht umsetzbar, weil Systemkritiker oft vermeiden, sich mit den Niederungen MASSEnpsychlogischer Effekte zu befassen, geschweige denn sie methodisch in Betracht zu ziehen. Und die es nicht ablehnen, arbeiten oft erfolgreich für die Gegenseite, während ein schwer zu beziffernder Teil sich aus dem Wettbewerb um die MASSEn zurückzieht, aus nachvollziehbaren Gründen wie ich meine.

        Dergestalt stehen schöne Worte von Beginn weg auf verlorenem Posten, insbesondere im Vgl. zum Wirken “finsterer Mächte”.
        Analog Politiker, die sich ein anderes Volk wünschen, MACHT es PRaktisch wenig Sinn, ein System zu kritisieren, das auf einem Homo sapiens der schönen Worte basiert. Der Sapiens ist was er ist und man wird das schwer zu beschreibende System Homo sapiens trotz gewaltiger Definitionslücken nur im Rahmen seiner Möglichkeiten optimieren können. Darüber hinaus ist er individuell überfordert, sich als mitverursachender Teil der MASSE im System Homo sapiens zu begreifen. Nur schon im Familienverband erheben Individuen unterschiedlichste Ansprüche, die im MASSEnrauschen sapienscher MACH(T)art untergehen und das System Homo sapiens zwar schwer begreiflich MACH(T)en, es aber wider alle schönen Worte genau dadurch definieren.

        Abschliessend halte ich es für sinnvoll, den Wert Ihres Zitats noch einmal zu verdeutlichen:

        – … Le Bon, Bernays und Goebbels haben in dieser Disziplin gearbeitet/ gepunktet …

        Man mag von ihnen halten was man will, ihre auf MASSE abgestimmten Arbeiten / Punktsiege durchdringen unseren Alltag von früh bis spät – die Ausnahme bestimmt die Regel.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @kosh

        Es tut mir leid, aber auf willkürliches Assoziieren gehe ich nicht ein. Argumentieren Sie etwas sauber und nachvollziehbar, dann antworte ich gerne.

        Wenn ich etwa schreibe das Wahrheits-/ Wissenschaftsfragen nicht per Abstimmung geklärt werden können (keine Mehrheitsfragen sind)und Ihnen dazu nur einfällt, Abstimmungen erfolgen an den Märkten,…, ja was soll das?

        Fisch und Fahrrad haben immerhin einen Buchstaben gemeinsam, aber Lesen will schon erübt sein.

        Wenn ich Ihnen Brötchen für 3 Euro verkaufe, Sie zahlen mir mit einem 5 Euroschein und ich gebe Ihnen dann – als Markteilnehmer nur 1 Euro raus, dann rechnen Sie, lieber Herr Kosh, nach und fragen nicht die hinter Ihnen Wartenden, ob die Mehrheit glaubt, das 5 – 3 = 2 lautet – Sie wissen es, insofern Sie selber rechnen (können).

        Wenn Sie das auch nicht verstehen ist das Ihr Bier, nicht meines, sorry. –

      • – Wenn ich etwa schreibe das Wahrheits-/ Wissenschaftsfragen nicht per Abstimmung geklärt werden können (keine Mehrheitsfragen sind) …

        Wenn Sie auf der Suche nach “der Wahrheit” und von harten Wissenschaften sprechen, gebe ich Ihnen recht. Das System Homo sapiens hat aber einen genz eigenen Zugang zur Klärung von Fragen. Wenn Sie z.B. darunter auch eine Wahrheit verstehen, welche von MASSEn für die Wahrheit gehalten wird, dann widerspreche ich Ihnen. Ein Bsp: Noch in den Neunzigern bis ins nächste Jahrtausend war eine Ansicht MASSEnhaft verbreitet, dass Windows-Rechner billiger sind als ihre Pendants von Apple. Einfache Rechenbeispiele von neutralen PC-Experten führten vor, dass dem unter Ausschluss von “Fisch und Fahrrad”-Vergleichen nicht so ist, aber das wurde MASSEnhaft ignoriert und das Gegenteil behauptet. Ein Bsp. ganz nach dem Gusto LeBons, denn das sind Wahrheitfragen, die nicht nur (DIE) wahrheitsgemäss, sondern auch MASSEnpsychologisch geklärt werden können und an diesem Wahrheitshebelsetzt ein MASSEnpsychologe an: Windows-Rechner sind billiger und da ist es nicht weit bis alternativlos, yes we can, wir schaffen das, Krieg gegen den Terror und ja, er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurenson.

        Nun gibt es zahlreiche Lebensbereiche, die nicht so einfach geklärt – nachgerechnet – werden können, trotzdem werden Wahrheitsfragen gestellt und per Mehrheit geklärt. Deshalb spreche ich von einem Markt, weil alles Wirtschaften einen Markt voraussetzt und der funktioniert je nach Interessenlage bei “Wahrheits-/ Wissenschaftsfragen” per Abstimmung. Ein völlig unterschätzter Abstimmungsvorgang ist der Kauf von Produkten jeglicher Art, in Zeiten der MASSEnproduktion werden sogar sehr viele PRodukte zu Mehrheitsfragen. wodurch z.B. eine MASSE von Käufern diverse PRopagandablätter am Leben erhält. Ob der Kauf eines PRodukts zu einer Mehrheitsfrage wird, hängt allein von der Anzahl Käufer ab. Anfangs war das iPhone seiner Zeit bestimmt voraus, aber schon bald entschieden sich MASSEn von Käufern nicht dazu, weil es tatsächlich besser ist, sondern weil es eben ein iPhone ist. Der Markt hat die Frage wieder einmal via Mehrheiten geklärt, für eine Weile jedenfalls, was er für die Wahrheit hält.

        Wahrheits- / Wissenschaftsfragen können damit sehr wohl Mehrheitsfragen sein, auch wenn sie aus diesem Grund oder dem Gegenteil davon so nicht gehandhabt werden sollten, oder? Zumal in den weichen Wissenschaften noch sehr viel zu klären ist und selbst wenn etwas klar wie Klosbrühe sein sollte, erfahren wir von LeBon: “Nie hat es die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie nur zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”

        Interessanterweise erklärt LeBon mit diesem Satz nicht die getäuschte MASSE zum Opfer, sondern diejenigen die aufklären, also Sie, den Autor oder @waltomax. Die MASSE als weder noch, weder Täter noch Opfer? Oder als sowohl als auch?
        Was wenn man den Homo sapiens generell sowohl als Opfer wie als Täter in Betracht zieht? Welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben. Bei den häufig zu vernehmenden Opferdarstellungen einer getäuschten MASSE bleibe ich in den üblichen Erklärungsmustern hängen. Es ist wie Endstation Opfer und erklärt höchstens eine Seite der Medaille.
        Was wenn man MASSEnpsychologisch z.B. zu Einsicht gelangt, dass wer per Flugticket Boeing finanziert, der- / diejenige durch diesen Kaufakt auch deren miltiärischen Unternehmenszweig finanziert. Was wenn sich jemand die Mühe macht zu rechnen, mit welchem Anteil Boeingpassagiere mitverantwortlich sind für KRIEGsopfer überall auf unserem Planeten? Das sind Wahrheitsfragen, die sehr wohl durch Mehrheiten – MASSEn – geklärt werden können, z.B. indem man eine Wahrheitfrage wegfinanziert: Man fliegt und MACHT nicht nur nichts dagegen, sondern vielmehr etwas . Nicht jeder, aber sehr viele: Genügend, dass das System Homo sapiens funktioniert wie es funktioniert. Ethisch-moralische Aspekte dürfen Sie gerne mit damit eingehender befassten Kreisen diskutieren, denn ich halte mich aus diesem Minenfeld so weit es geht heraus.

        Die MASSE ist also in der Lage, ihre eigene Wahrheit zu erschaffen indem sie Wahrheitsfragen per Abstimmung am Markt klärt. Damit sind sehr viel seltener nukleare Zerfallsreihen im Leben eines Sterns gemeint, als vielmehr z.B. die “Wahrheit”, dass dort oben am Himmel der Sonnengott persönlich hofiert. Auch wenn das für manche als Extrembeispiel erscheint, so trägt es hoffentlich zur Klärung bei. Nichts garantiert uns, dass der Homo sapiens nicht aufgrund erneut geklärter Mehrheitsfragen eines Tages wieder den Sonnengott anbetet, der von dort oben über uns herrscht so wahr ich hier stehe. Ein Gegenwartsbeispiel: Seit geraumer Zeit werden wieder verstärkt Mehrheiten gesucht um zu klären, wer ein wahrer Gläubiger oder Muslim ist. Manche haben auf solche “Wissensfragen” einfach die überzeugenderen “Argumente” und erschaffen Wahrheiten, indem sie den Wahrheitsmarkt MASSEnpsychologisch beackern: Und willst Du nicht hören, so brauch ich Gewalt.

        Mir gefällt übrigens Ihr Beispiel:

        – Wenn ich Ihnen Brötchen für 3 Euro verkaufe, Sie zahlen mir mit einem 5 Euroschein und ich gebe Ihnen dann – als Markteilnehmer nur 1 Euro raus, dann rechnen Sie, lieber Herr Kosh, nach und fragen nicht die hinter Ihnen Wartenden, ob die Mehrheit glaubt, das 5 – 3 = 2 lautet – Sie wissen es, insofern Sie selber rechnen (können).

        Dieses Beispiel setzt voraus, dass Sie – nur mal angenommen z.B. – nicht von der örtlichen Mafia abhängig sind und gedenken, durch Mehreinnahmen die fälligen Schutzgelder zu begleichen. Würde ich mich nämlich unter Mafia-Bedingungen umdrehen, würde mich nicht überraschen, wenn die Mehrheit hinter mir mich keines Blickes würdigt oder froh ist, wenn sie immerhin 1 Euro auf 5 raus KRIEGt. Ob sie auch im stillen Kämmerlein so rechnen sind, spielt zwar für DIE Wahrheit eine Rolle, aber für die Wahrheitsfrage in einem Markt augenblicklich keinen: Nach aussen wurde mehrheitlich einem sozialen Druck nachgegeben und eine Wahrheitsfrage per Mehrheit geklärt, egal wie lange sie Bestand hat.

        Wie zu sehen, Mafia und Mathematik haben mehr als einen Buchstaben gemeinsam und dennoch fällt das Lesen nicht leichter.

        Wahrheits-/ Wissenschaftsfragen können individuell – im stillen Kämmerlein – eine ganz andere Relevanz haben als MASSEnpsychologisch, und nicht zuletzt ein andere Dynamik entfalten. Aber schon auf Ebene Gruppe spricht man von Gruppendynamik.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @Kosh

        „Was wenn man den Homo sapiens generell sowohl als Opfer wie als Täter in Betracht zieht?“ Zitatende K.

        Selbstverständlich ist und bleibt es immer eine Doppelrolle. Und Niemand kann sich dahinter verstecken. Die Verhaltensforschung kennt viele, auch unbewusste Wechselverhältnisse, zwischen Tätern, die aus früheren Opferrollen heraus agieren usw…

        Das Karmaprinzip erweitert es zu der Sicht, dass auch scheinbar grundloses/ zufälliges Leiden auf frühere Taten des jetzt Leidenden zurückgeht.

        Also überall ist eine begriffliche Feineinstellung notwendig, darauf wollte ich hinaus.

        Auch die heute nur noch Dauerschimpfenden, wegen der schlechten Politik, suhlen sich damit in einer kollektiven Opferrolle, anstatt die Wunden zu lecken und aus diesem Rollenspiel auszusteigen, auch das ist dem homo sapiens sapiens möglich. Und alleine die Idee zuzulassen, man hätte ja auch einmal zu der völlig falschen Seite gehören können, setzt eine Portion von Reife voraus. Eine Garantie dafür, dass die fleißigen Politikschimpfer selber immer alles richtig gemacht haben, ist nur eine eingebildete, herbeigewünschte.

        Echte Politik beginnt mMn aber nicht mit Allgemeinkritik und Dauerschimpf, das ist allenfalls eine Art Vorbereitung/ Einführung – nicht unnötig, aber noch nicht hinreichend, sondern mit dem Versuch des ersten konstruktiven Schrittes und dem Gefühl, das sich einstellt, das die ersten Schritte, auch der anderen, unseren vollen Respekt verdienen.

        Also nehmen Sie konkret jemanden wie Hörstel. Ich meine nicht, das da ein Heiliger predigt, aber der Mann versucht die allgemeine Lethargie und Schockstarre zu überwinden und das ist viel, viel mehr, als nichts zu tun und von der Couch aus alles zu kritisieren.

        Meinen Respekt haben daher alle die sich Bemühen, die eingefahrenen Gleise zu verlassen, im Großen wie im Kleinen, das ist ziemlich egal, weil aus vielen entschiedenen Kleinaktionen sehr schnell auch etwas Größeres entsteht, aber nicht vom Sofa oder der Tastatur aus, jedenfalls nicht alleine von dort.

        Grüssend

      • – … Allgemeinkritik und Dauerschimpf …

        Abgesehen davon, dass ich versuche, mich auf Kritik im Sinne einer Auseinandersetzung mit einem Thema zu beschränken, braucht es für den …

        – … Versuch des ersten konstruktiven Schrittes …

        … mehr als meine durch Erfahrung gewachsene Einsicht, dass der Adressat trotz aller Umsicht meine vorgetragene Kritik so versteht, als habe man gesagt, er sei ein Depp. Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, aber nicht jeder kann Ihren Ansprüchen genügen und manche von uns richten mehr Schaden an als sie nützen. Deshalb tue ich was ich kann, resp. vermeide, was ich offensichtlich nicht kann.

        Ich habe Talente erlebt, die sich ein offen ausgesprochenes A-Loch erlauben dürfen, andererseits ist es besser, wenn ich erst gar nicht versuche, nicht Depp zu sagen. Deshalb war Gandhi auch Gandhi, wäre er sie @kosh gewesen, wäre er in bester Monty Python-Manier von seinen eigenen Leuten gelyncht worden.

        Ja, Hörstel versucht es, ob oder wie erfolgreich vermag ich nicht zu beurteilen, weil ich ihn längst aus den Augen verloren habe, meinen Weg ging und tat, was ich konnte. Wenn Sie mich kurz aus dem Gedächtnis im Blogarchiv graben lassen, so erkläre ich unumwunden, dass ich bewusst nichts tue oder genauer, nicht mehr als was Sie hier zu sehen bekommen, weil mich mein Weg bislang zur Erkenntnis geführt hat, dass das System Homo sapiens erst mit einem weiter fortgeschrittenen Modell überwunden werden kann. Ob zum Besseren oder Schlechteren vermag meines Wissens niemand zu sagen, ich sowieso nicht, weil Evolution so manch überraschende Entwicklungen im Köcher hat, die ethisch-moralisch gelinde gesagt strapaziös wären.

        Es wird bis dahin an den Hörstels dieser und der nächsten Zeit liegen, denn sie können Ihre Erwartungen zumindest in Grundzügen oder darüber hinaus erfüllen, aber vielleicht liest er eines Tages einen Satzfetzen aus meinem Repertoire und kann sogar was damit anfangen. Das könnte indirekt mein relevanter Beitrag zum Tun und Können im System Homo sapiens gewesen sein. Es ist so gesehen weder mein Ziel, relevant zu werden, noch erhebe ich einen Erstveröffentlichungsanspruch, denn was ich schreibe könnte ohne weiteres schon zigfach formuliert worden sein und ich bin ohne es zu wissen ein Papagei der Geschichte im Käfig meiner Eigenschaften.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  6. Die Sache mit den „Massenvernichtungs-Medien“..
    …und der pathologisch-bedingte, fortwährende Machtmissbrauch seitens der Macht-„Eliten“!

    Veröffentlicht am 25. November 2016 von Herbert Ludwig in Im Blickpunkt
    Wir sind wieder auf dem Weg zur „geistigen Vereinheitlichung“ der öffentlichen Meinung. Hinter der demokratischen Fassade verbirgt sich eine finstere Gesinnung.
    (…) Es geht also in der Öffentlichkeit vielfach nicht darum, „den Andersdenkenden in der Sache zu widerlegen, sondern ihm die Artikulationsmöglichkeiten zu verbauen.“ [2] Man will nicht begründen, dass man Recht hat – das wird vorausgesetzt – man will nur mit aller Macht Recht behalten. Und dazu genügt es, die Unvereinbarkeit der abweichenden Ansichten mit der herrschenden Ideologie zu demonstrieren und die Störenfriede als öffentliche Feinde zu markieren.
    Damit haben wir es gegenwärtig in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit in erschreckendem Ausmaß zu tun. Es ist der von den Herrschenden im Verbund mit ihren Propagandamedien mit allen Mitteln geführte Kampf gegen eine offene respektvolle Debatte um die Erkenntnis der Wahrheit und die rechten Wege des Handelns. Das sind Methoden, die sonst nur von totalitären Regimen angewendet werden, um ihre Macht abzusichern…

    Sehr gut auf den Punkt gebracht!
    In der Tat: die „Alte Welt“ (Europa und insbesondere Deutschland) marschiert (Dank Propaganda- aka „Massenvernichtungs-Medien“) – mit 7-Meilenstiefel in Richtung Gesinnungsdiktatur bzw. Links-Grünen-Neoliberalen-„Eliten“-Faschismus!

    Das aktuelle, neofaschistische Gebaren des Grün-Links-Versifften, pseudointellektuellen Gesindels – entspricht fast bis ins Detail dem (traditionell-„kultur“-bedingten) – menschenverachtenden Verhalten diverser Islam/Koran-Verwirrter-Gruppen:
    Toleranz für sich – aber sonst Diktatur/Unterwerfung für ALLE „Andersdenkende“…
    Bei „Cicero“ fand ich diesen Artikel zum Thema sehr passend (und aktuell):

    Kulturkampf von oben
    VON ALEXANDER GRAU am 19. November 2016
    Kolumne: Grauzone. Die neue Elite hat eine Koalition mit der akademischen Linken gebildet. Man rümpft die Nase über die angeblich Zurückgebliebenen und die enge Welt der Eltern und Großeltern. Tatsächlich aber ist diese Perspektive verengt
    Entsprechend kommt es zu einer auf den ersten Blick seltsamen Koalition dieser neuen Eliten mit der akademischen..
    Offene Konfrontation zwischen Funktionsträgern
    Seitens der linken Intellektuellen, der Künstler und Kreativen führt das zu einem Verrat historischen Ausmaßes: man kritisiert nicht mehr die Herrschenden, sondern vielmehr die Beherrschten. Man macht sich gemein mit Silicon Valley und den Steve Jobs und Mark Zuckerbergs dieser Welt, da man hier instinktsicher nicht nur das Geld zur Verwirklichung eigener Projekte sieht, sondern zugleich die Ikonen des eigenen Lifestyles. Dass man sich damit zum nützlichen Idioten macht, ist offensichtlich egal. Was würde der gute alte Theodor W. Adorno dazu sagen?
    http://www.cicero.de/salon/neue-globale-eliten-kulturkampf-von-oben

    ————————–
    Wie man sieht: die Medienmanipulationen haben längst orwell`sche Ausmaße angenommen!
    Im kritischen Blog „Propagandaschau“, wird die akute Gefahr der infamen

    Medienmanipulation, intensiv aufs Korn genommen:
    https://propagandaschau.wordpress.com/

    Hier noch ein weiteres Beispiel aus „Nachdenkseiten“:

    Schulz, Merkel usw., die Leute an den Schaltstellen von Politik und Medien sind so unerträglich, dass man verzweifeln könnte
    25. November 2016 um 14:18 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=35987

    ————————-
    Und nun kann man sich „aufregen“ und poltern, solange man will- es nutzt nichts! Die Frage ist: WAS kann man (wir, die Aufklärer und alle, die sich dafür halten) dagegen TUN?
    Etwa die Masse „aufklären“, was die Medien –und Politverbrecher in Sachen „Infame Öffentlichkeitsmanipulation“ – alles so veranstalten? Glaubt jemand wirklich, damit die „Massen“ ernsthaft hinter dem Sofa hervorlocken zu können? Wohl kaum. Was bleibt also? Verzweifeln? Auch nicht so der Burner. Was dann?

    In der NZZ vom 15.11.2016 schreibt Nassim Nicholas Taleb
    zum Thema „Intellektuelle“ – u.a. Folgendes:

    Die Wohlwissenden
    von Nicholas Taleb 15.11.2016, 05:30 Uhr
    Die Rebellion gegen den Intellektuellen-Idioten hat eben erst begonnen. Dieser weiss stets, wie sich sein Tun und Handeln auf seine Reputation auswirkt. Aber: Er stemmt keine Gewichte.
    Der Intellektuellen-Idiot glaubt
    nach wie vor, die Absenz von Evidenz sei gleich der Evidenz von Absenz. Im Laufe der Geschichte hat sich der Intellektuellen-Idiot regelmäßig geirrt: über den Stalinismus, den Maoismus, gentechnisch veränderte Organismen, den Irak, Libyen, Syrien, die Lobotomie, Städteplanung, kohlenhydratarme Diäten, Fitnessgeräte, Behaviorismus, Transfettsäuren, Freudianismus, die Portfolio-Theorie, die lineare Regression, die Gausssche Verteilung, dynamisch-stochastische Gleichgewichtsmodelle, den sozialen Wohnungsbau, das selbstsüchtige Gen, Bernie Madoff (vor dessen Sündenfall) und p-Werte. Aber er ist sich gewiss, dass seine derzeitige Sicht der Dinge richtig ist.
    http://www.nzz.ch/feuilleton/aktuell/nassim-nicholas-taleb-die-wohlwissenden-ld.128349

    Gustave Le Bon* schrieb in seinem Werk „Psychologie der Massen“:

    “Nie hat es die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie nur zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”
    Gustave Le Bon (* 7. Mai 1841 in Nogent-le-Rotrou; † 13. Dezember 1931 in Paris) gilt als Begründer der Massenpsychologie.

    Gustave le Bon sagte auch:
    „Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird.
    Wer das Böse entschuldigt, vervielfältigt es.

    All`diese und ähnliche (sogar schlimmere) Missstände in der menschlichen Gesellschaft aufzuzeigen und anzuprangern – ist das Gebot der Stunde – und eine Ehrensache für jeden zivilisierten, humanen Menschen!
    An diesem Punkt der „Aufklärung“ allerdings stehen zu bleiben – und auf die Hilfe von Gott, von einem „Helden“ – oder gar die Hilfe von der Mama zu hoffen, ist infantil.
    Schluss mit dem kindischen Gejammer!

    Die Medienmanipulationen – wie auch (fast) ALLE anderen Lügen, Massenmorde, Ausrottung der Menschlichkeit und Umweltvernichtung(Verseuchung) etc..etc., ALLE diese Missstände gründen auf dem massiven MACHTMISSBRAUCH seitens der jeweiligen Machthaber („Eliten“, auch und insbesondere der sog. intellektuellen „Eliten“)!! Es wird sich NICHTS zum Besseren ändern, solange diese gefährlich-gestörten Gestalten (Raubtiere in menschlicher Gestalt) – an der Macht sind! Begreift DAS doch endlich, verdammt noch mal!
    Ist diese, eigentlich naheliegende, simple Erkenntnis, wirklich so abstrakt? Und nun fragt Euch, WER zum Teufel sind diese Bestien und Menscheschinder dort an den Machtspitzen – und fragt Euch vor allem: wie ticken diese machtgeile Individuen in der Birne?

    WAS wäre, wenn es tasächlich waschechte Hardcore-Psychopathen sind, die (aufgrund ihrer meist angeborenen Gehirnanomalie) – pathologisch-bedingt – praktisch nach JEDER Art Macht zwanghaft greifen – und sich dort, in den höchsten Spitzen der globalen Machtelite, fest und unerkannt eingenistet haben!??
    Wäre unsere Realität heute nicht so, wie sie sich uns täglich präsentiert: „Der ganz normale Wahnsinn??
    Hört bitte endlich damit auf, nur Symptome zu „bekämpfen“ und darüber endlose Palaver-Runden zu veranstalten. Die Zeit dafür hat die Menschheit nicht mehr.

    Hintergründe:
    https://de-de.facebook.com/Aktiv-gegen-Psychopathen-Pathokratie-329397370520953/
    Daryl

  7. @H. Ludwig und H. Stendahl

    „Wir sind wieder auf dem Weg zur „geistigen Vereinheitlichung“ der öffentlichen Meinung. Hinter der demokratischen Fassade verbirgt sich eine finstere Gesinnung.“ Zitatende H.L.

    Lieber Herr Ludwig,
    ich habe Ihren kompletten Artikel gelesen und noch weitere Beiträge Ihres Blogs, denen ich im Ganzen zustimme. Das ist insofern von Belang, da meine Kritik dies berücksichtigt, wenn mir Formulierungen im Detail entweder nicht begründet oder schlicht unzutreffend ‚erscheinen‘, obwohl ich Ihrer Gesamtbewertung sehr nahe stehe und diese unterstütze.

    Vielleicht hat es mit einem großzügigen bis ungenauen Umgang mit einigen Begriffen und Termini zu tun? Können diese geklärt werden, dann lässt sich vielleicht auch der vorvorige Artikel von Herrn Stendahl mit dem Ihrigen noch weiter zusammenschließen und – Anschlussfähigkeit des Denkens ist/ bleibt nun mal selbstreferentiell die wichtigste innere Prüfung (in der Spanne von bloßer Vorstellung bis argumentiertem, reinen Begriff).

    Auf dem Weg zu ‚geistiger Vereinheitlichung‘ > besser zur Re-Ideologisierung. Diese wird in Sektoren präpariert (Lagerdenken Lechts-Rinks, aber auch bewusste Fraktionierung und vorsätzliche Unterbindung von Kontext – Lückenkontextuierung). Und wir können sogar angeben von woher. Es sind die gleichinteressierten und gleichfinanzierten Massenmedien und ihre willigen Dienstverpflichteten bis Dienstgenötigten (einige boykottieren, werden gefeuert oder kündigen auch). Dann geschieht diese Ideologisierung durchaus planvoll. Der Plan kann erkannt und restrukturiert (hermeneutisch invers) gelesen werden.

    Geistesgegenwärtige Zeitgenossen/-genossinnen lernen gerade wieder diese Umkehrungen. Und solche Erfahrung ist keinesfalls neu, sie hat in DE während der DDR-Zeit stattgefunden, was Sie ja erwähnen und im DR 1933-45.

    Und die repräsentative Demokratie ist nur ein verkleidetes Vasallenregim zum Nutzen transnationaler Konzerne, nichtmals nationaler! Und Gemeinwohl ist dabei ein Fremdwort und den Bürgern wird alternativ eine Gesinnungsersatzpolitik geliefert (siehe Genderwahn oder Kustos Artikel zum Radverkehr in Berlin). Es ist eine helle, bauernschlaue berechnende Gesinnung, mit finsterer Wirkung für die Mehrheit der Betroffenen. Viele der Politiker mögen sich an ihre Vorstellungen gewöhnt haben, von reinem Denken ist da wenig, bis nichts zu finden. Ich glaube nicht, dass eine Frau Nahles überhaupt Texte aus den Lobbykanzleien versteht, wenn sie an der Rente herumbastelt. Ihre Gesinnung ist Gefolgschaft und zwar in der Erwartung von Macht, Ansehen, einer guten Ministerinnenrente usw…, alles ganz banale Bauchentscheidungen, leider. Mit Moral, als eigen-/ oder fremdethischem Entscheidungsereignis (i.S. eines Steinerschen Fichteanismus > H. Traub) hat dies nichts zu tun. Das Handeln scheint vom sich vergewissernden Denkentscheiden komplett gelöst zu haben, um es einmal anthropologisch erweitert auf den Punkt zu bringen. –
    Kurz gesagt, die Politdarsteller unterliegen einer banalen Nützlichkeitsideologie die sie nicht weiter hinterfragen, oder erst lange danach, siehe z.B. Ex-BK-Schröder mit seinem Bekenntnis zum Jugoslawienangriffskrieg; übrigens immer noch besser, als solche Erkenntnisse erst in kommenden Leben zu erringen.
    „Die Lüge dient als seelisches Messer der Vernichtung. Von einem höheren Gesichtspunkt aus ist sie geistiger Mord. Sehr treffend wird die Verleumdung vom Volksmund als Rufmord bezeichnet.“
    Auch hier ist ungenau begriffen. Lüge wirkt wie ein seelisches Messer. Nicht die Vernichtung, sondern die gesellschaftlich-politische Herabsetzung und Zurückweisung ist/ wird mit den vielen Interessenlügen und Lückenkontexten beabsichtigt. Die schlimme Nebenwirkung ist, dass sich die Geängstigten, Hintergangenen, Desinformierten, Enteigneten auch noch schlecht fühlen sollen.
    Zum Glück, sage ich jetzt aus voller Erfahrung, lernt jede/r auch schnell, dass die Beleidigungen sich mit der Kenntnis der bezweckten Wirkungen auch relativieren. Kritisieren wir den von supranationalen Konzernoligopolen beherrschten Wertehegemon, werden wir zu Antiamerikanern, kritisieren wir die Apartheitspolitik des zionistischen Staatshandelns Israels, werden wir zu Antisemiten, auch wenn dies nur Pappbegriffe sind, denn die vorherrschenden Ethnien der Levante sind allesamt Semitenkonglomerate.
    „Diese seelische Gewalt bestimmt die gegenwärtige politische Diskussion in der medialen Öffentlichkeit in einem noch nie dagewesenen Maße.“
    Noch nie dagewesen stimmt nicht, siehe Verweis auf DR und DDR.
    „Christus prägte den fundamentalen Leitsatz eines für alle gedeihlichen Zusammenlebens mit den Worten: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
    Dies ist gleich mehrfach problembehaftet. Wie Stendahl richtig ausführt, handelt es sich dabei nicht um die jesuanische Zoll- und Freiheitskritik, unterfüttert mit einem selbstbewussten Verhältnis zum großen Ganzen der Welt. –
    Jesuanisch war es der Grundsatz der ausgleichenden Verhältnismässigkeit gegenüber den eigenen Volksgenossen. Erst Paulus und vollendet zum Ende des 3. Jahrhunderts n. d. Zeitrechnung, wurde daraus eine überethnische ethische Maxime mit weitreichender historischer Wirkung, wie ich bereits hier in Kommentaren ausgeführt habe. Der Christusgott wurde in einem Notariat erfunden, das ist schmerzlich für den, der dies gewohnheitsmäßig ‚naturalisiert‘ verinnerlicht hat. Der eigentliche jesuanische Gemeinwohlsinn, in erweiterter Form, also im Charitéprinzip ‚Jesus mit Jesus‘ ergänzen/ erweitern, wie die besten Philosoph_innen ‚Kant mit Kant‘ erweitert haben, ist mMn das fortwirkende, positive positive Karma dieser Geschichte, die auch ohne Staatskirchengott zu recht kommt und als verallgemeinerungsfähige Maxime gerade erst beginnt, die ganze Menschenwelt zu begeistern. –
    Trotz einiger Anmerkungen vielen Dank für diesen und andere Ihrer Artikel

    • Vielen Dank für den freundlich-kritischen Kommentar.

      „Die Lüge dient als seelisches Messer der Vernichtung.“
      Aus dem Kontext ergibt sich, dass gesellschaftliche Vernichtung gemeint ist.

      „Diese seelische Gewalt bestimmt die gegenwärtige politische Diskussion in der medialen Öffentlichkeit in einem noch nie dagewesenen Maße.“
      „Noch nie dagewesen stimmt nicht, siehe Verweis auf DR und DDR.“

      Na gut, gemeint ist natürlich in der Geschichte der Bundesrepublik.

      Auf das weitere einzugehen, würde zu später Stunde zu weit führen, bildet auch ein eigenes, sehr komplexes Thema.

      • Ja, Herr Ludwig,
        das Mordmesser passt ‚auch‘ zur Absicht die politischen Interessen durchzusetzen und die Beteiligten/ Betroffenen gezielt abzulenken.

        Empörung ist bei den Profipropagandisten immer noch das Mittel der Wahl.

        Es passte mMn hingegen weniger zu Ihrem Steinerzitat und dessen außerpolitischen Kontext.

        Wenn ich mich noch richtig erinnere (ja, ja, das ist kein reines Denken sagen/ denken Sie jetzt und es stimmt vermutlich zu 3/4 – Steiner ist für mich ein unvollendeter Fichteaner, hätte sich mehr mit F.H. Jacobi befassen sollen, aber das machen wir dann Mal in den nächsten Tagen und etwas frühzeitiger – nach 22:00 wird das Denken ja angeblich mondenhaft als eigene Epoche 😉 ) also Steiner erinnernd, sind es die okkulten Wirkungen, die er für den Geheimwissenschaftsschüler sah/ annahm in ihrer höheren, subtileren Wirkung (Problembegriff der Wesensglieder‘) und einer allgemeinen/ gesellschaftlichen, quasi Trübung und ‚Lügenverschmutzung‘.

        Wir könnten dies heute, ‚Steiner mit Steiner‘ erweitert, in dem Kontext einer Selbstdemontage (des Souveräns und der Gesellschaft) verstehen und bewegen.

        Der/ die vorsätzlich Lügende belügt sich zu allererst selbst. Die Lügenwirkung entfaltet sich hingegen im Betroffenen erst dann, wenn dieser sie ‚annimmt‘.

        Deswegen an vielen Stellen Steiners pragmatischer Rat, die Lügen nicht entgegen zu nehmen, was ja bis heute eine gute Handlungsanweisung ist.

        Mit ‚viel Feind, viel Ehre‘ Abwehrselbstbewusstsein zu verbinden/ entwickeln, scheint mir sinnvoll zu sein, sogar was die teilweise Wortinflation hier, als reflexive Reaktion auf Wahrheitsthemen, betrifft. –

        Klar, wenn ich nicht öffentlich von den Lückenmedialen eines Antixyz bezichtigt werde, dann muß ich ja irgendwas falsch gemacht haben, dann bin ich vielleicht zaghaft, undeutlich oder gar Opportunist gewesen in dieser Situation/ Entscheidung?

  8. Wir merken alle, wenn eine Person oder eine Gruppe nicht authentisch ist, d.h. nicht das tut, was sie sagt und umgekehrt. Kraft wessen? Aufgrund moralischer und ethischer Paradigmen.

    „Die Masse“ ist m. E. nicht nur völlig undefinierbar, sondern auch keine fassbare Form der Organisation menschlicher Individuen. Sie ist daher auch nicht zu manipulieren. Das ist immer nur das Individuum oder die konkrete und umschriebene Gruppierung.

    Der authentische Mensch, erkennbar getragen von Moral und Ethik, ist es, der durch sein Beispiel den größten Einfluss ausübt.

    Wir sprechen solche Menschen sogar heilig und bauen ihnen Denkmäler.

    • Ergänzung:

      Ein Politiker wie Trump wurde gewählt, weil er dem Wähler den Eindruck vermittelte, authentisch zu sein.

      Hillary konnte das nicht und erschien unehrlich und gekünstelt.

      Merkel wird man als Frau ohne Eigenschaften kaum Kränze flechten oder ein Denkmal errichten.

      Auch Institutionen werden entsprechend geprüft. Die Lügenpresse mag ihren Einfluss eine Zeit ausüben, doch sie wird durchschaut.

    • – Der authentische Mensch, erkennbar getragen von Moral und Ethik …

      Nun wurde doch gerade auch auf dieser Seite wieder festgestellt, dass über Moral und Ethik Uneinigkeit herrscht. Für wen kann unter diesen Umständen was genau erkennbar sein?

      – Wir merken alle, wenn eine Person oder eine Gruppe nicht authentisch ist, d.h. nicht das tut, was sie sagt und umgekehrt. Kraft wessen? Aufgrund moralischer und ethischer Paradigmen.

      Das möchte ich zumindest stark bezweifeln, dass “wir” alle merken. Nicht bezweifeln möchte ich, dass es Menschen gibt, die sich wünschen, dass “wir” alle merken. Und selbst wenn wir alle in der Lage wären zu merken, ist @Daryls Zitat von grösserer Tragweite:

      – “Nie hat es die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie nur zu verführen vermag.”

      Spätestens seit dem 19. Jh. haben wir es schwarz auf weiss in einem Buch und wie zum Trotz, MASSEngleich …

      – … wenden sie sich [wir uns] ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie [uns] nur zu verführen vermag.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  9. @waltomax

    Zitat:

    „Der authentische Mensch, erkennbar getragen von Moral und Ethik, ist es, der durch
    sein Beispiel den größten Einfluss ausübt.“

    M.E. ist der Mensch nur dann von Moral und Ethik getragen, wenn er auf seine innere
    Stimme hört und zwar völlig unabhängig davon, was ihm irgendwer dort draußen
    über Moral und Ethik erzählt.

    Leben wir inzwischen nicht in einer Welt, wo diese Stimme, die man
    früher einmal Gewissen nannte, ständig verdrängt wird?

    Ist es nicht so, daß der heutige Mensch sich ausnehmend an den Stimmen anderer orientiert?

    Bei meinen täglichen Spaziergängen im Park oder Wald, stelle ich in erschreckendem
    Maße fest, wie viele Menschen mit einem Coach unterwegs sind. Sie sind nicht mehr
    in der Lage, ihr Leben selbstständig zu meistern.

    Sie können ihre Hunde nicht mehr erziehen, von den Kindern ganz zu schweigen,
    sie brauchen jemanden der sie im Wald, beim Laufen betreut, Ernährungsberater
    sollen überflüssige Pfunde schwinden lassen, Familienaufsteller die Probleme innerhalb
    des Familienverbundes lösen, usw. usw..

    Diese Menschen haben den Zugang zu sich selbst verloren, sie sind nicht mehr Herr
    der Lage. Sie lassen sich in allen Lebensbereichen an die Leine nehmen, am seidenen
    Gängelband führen.

    „Totalitäre Meinungsmacher“ haben in diesen Zeiten leichtes Spiel.

    Danke, Herr Ludwig, für diesem Artikel.

    • Für mich ist entscheidend, dass der bestirnte Himmel über mir (der Kosmos) sich als das moralisch Gesetz in mir (seelisch) widerspiegelt. Und umgekehrt. Wie innen so außen, wie oben so unten. Das gelingt nicht immer, aber man bemüht sich. Das muss sich auch in Gruppen fortsetzen.
      Dann wird ein Leben authentisch und beispielhaft und wirkt ddurch aus sich selber. Dabei ist eben nichts aufgesetzt und erlogen…

      Da braucht es keinen erhobenen Zeigefinger, da haben SIe völlig recht.

      • Ergänzung: Nachhaltige Politik „zum Segen“ auf der Basis von Utilitarismus, Taktik und Lüge ist unmöglich.

      • @waltomax

        Übt sich der Mensch in Selbsterkenntnis, folgt er von ganz allein (aus sich selbst
        heraus), den richtigen moralischen Gesetzen. Erkennt er die Kraft, die unser
        aller Werden bewirkt, wird ihm diese innere Instanz, Orientierungshilfe und Halt
        sein.

    • @Zitrone

      „M.E. ist der Mensch nur dann von Moral und Ethik getragen, wenn er auf seine innere Stimme hört und zwar völlig unabhängig davon, was ihm irgendwer dort draußen über Moral und Ethik erzählt.“

      Das ist das, was ich sagen wollte. Die innere Stimme ist Teil der Ethik, Moral ist eine einseitige Gesellschaftsvereinbarung von den Mächtigen, für die Sklaven.

      Zitat:
      „Leben wir inzwischen nicht in einer Welt, wo diese Stimme, die man
      früher einmal Gewissen nannte, ständig verdrängt wird?“

      Genauso ist es. Ursache ist eine aufgezwängte Moral, die es in der Natur gar nicht gibt. Würden die Menschen dies flächendeckend verstehen, würden sie sich schnell wieder entdecken, denn Ethik ist Harmonie zwischen einem Einzelnen und der Gemeinschaft, während Moral eine bewusst installierte von Mächtigen erfundene Disharmonie zwischen einem Einzelnen und seiner Umwelt ist. Deshalb ihre Beobachtungen, die sicher deckungsgleich mit vielen Mitforisten sind.

  10. Karl Bernhard Möllmann // 26. November 2016 um 01:21 // Antworten

    . . .
    Wie wäre es – wenn unsere Hochseil-Wort-Akrobaten mal zu uns normalen Menschen in die Arena herunter klettern könnten – und den UNTERSCHIED von einem Mord mit dem Messer – und einem Mord mit dem „Wort-Messer“ erklären würden?
    .
    Natürlich alles aus der Sicht des geübten WORT-AKROBATEN !
    .
    Oder haben wir es hier auch nur wieder mit der professionellen TARNUNG von organisierter Kriminalität zu tun – müssen wir WORT-AKROBATEN als die GEHEIM organisierten SCHARFSCHÜTZEN des Sytems in Zukunft besser unter die Lupe nehmen . . . ?

    • Es unterbleibt meist die Frage, in welcher Weise sich der bestirnte Himmel als moralisches Gesetz widerspiegelt und umgekehrt. Wer diese Frage nicht stellt, bleibt der Illusion, der Konstruktion und schließlich der Lüge ausgeliefert. Denn dann erscheint alles relativ und eine Frage der beliebigen Auslegung. Sophisterei as usual.

      • Karl Bernhard Möllmann // 26. November 2016 um 09:05 //

        . . .
        Überredet, waltmax!
        .
        Also fragen wir:
        .
        „In welcher Weise spiegelt sich der bestirnte Himmel als moralisches Gesetz wider und umgekehrt?“
        .
        Da ich selbst Ihre Frage NICHT verstehe – werden Sie BITTE so freundlich sein – diese, aus Ihrer Sicht grundlegende Frage, entweder näher zu erläutern, oder aber die Ihnen vorschwebende Antwort selbst zu liefern . . .
        .
        DANKE im Vorraus!
        .
        „Moral“ ist für mich meist Menschen-gemachter Unsinn – in der Verkennung der wahren Ursachen der Psychopathie – um durch „Spiel-Regeln“ & „Gesetze“ soviel ANGST zu erzeugen – daß ANDERE Menschen sich an meist willkürliche „Spiel-Regeln“ halten sollen.
        .
        Da aber ausgerechnet ANGST der wahre, und aus der Tiefe einer verkorksten Seele eines echten Psychopathen aufsteigende HASS & damit der MOTIVATOR für „STRAFEN“ aller Art für alle ANDEREN Mitbürger des echten Psychopathen ist – haben wir Menschen aus diesem NICHT-WISSEN heraus, den „Bock zum Gärtner“ gemacht – und ganze, einst blühende Länder, wie zum Beispiel Frankreich komplett lahm gelegt, indem die „REPRESSION“ sich wie ein schwerer BLEI-MANTEL über das gesamte Leben legt . . .
        .
        Francois Fillon liegt DESHALB in den Vorwahlen der französischen Republikaner so weit vorn – weil er als einziger diesen maximalen FEHLER des repressiven Systems erkennt & offen anspricht – was zu der Situation führt, daß in Kürze nicht nur die USA aus eigener Kraft an die Weltspitze zurück wollen, sondern auch das Frankreich des charmanten Rennfahrers Fillon uns frech überholen will, um in zehn Jahren wieder die Nummer eins in Europa zu sein!
        .
        „Ethik“ ist etwas ganz anderes – ist es DAS, was Sie mit dem „bestirnten Himmel“ meinen?
        .
        Sind es die ewigen Gesetze der Natur?
        .
        Ist es das WISSEN der alten Weisen – daß ALLES auf uns zurück fällt, was wir tun – im Guten, wie im Bösen . . . ?
        .
        Sprechen Sie davon – VOR jeder Tat, VOR jeder Unterlassung, jeder Handlung oder Entscheidung – auch das Wohl der Nachbarn, das Wohl des großen Ganzen in’s Kalkül mit ein zu beziehen . . . ?

      • hubi Stendahl // 26. November 2016 um 16:22 //

        @Karl Bernhard Möllmann

        Zitat:
        „„Moral“ ist für mich meist Menschen-gemachter Unsinn – in der Verkennung der wahren Ursachen der Psychopathie – um durch „Spiel-Regeln“ & „Gesetze“ soviel ANGST zu erzeugen – daß ANDERE Menschen sich an meist willkürliche „Spiel-Regeln“ halten sollen.“

        Sie sind in Hochform.

        Und den finde ich genauso gut:

        Zitat:
        “ Wie wäre es – wenn unsere Hochseil-Wort-Akrobaten mal zu uns normalen Menschen in die Arena herunter klettern könnten.“

        So sprachen vor tausend Jahren unsere Vorfahren noch, um neben den Wörtern, den Bildinhalt zu transportieren. Ich arbeite momentan an einer „Übersetzung“ unseres Geldsystems, um es auch dem Malermeister oder Stukkateur ohne Anglizismen und Fachchinesisch in einfachen Worten teils in Allegorien begreiflich zu machen. Sie wären mir hier sicher deutlich überlegen, denn ich habe bisher mehr Löschakte als Sätze zusammenbekommen.

      • Karl Bernhard Möllmann // 29. November 2016 um 09:41 //

        . . .
        ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Ich arbeite momentan an einer „Übersetzung“ unseres Geldsystems, um es auch dem Malermeister oder Stukkateur ohne Anglizismen und Fachchinesisch in einfachen Worten teils in Allegorien begreiflich zu machen.“
        .
        DAS ehrt Sie lieber Hubi – denn wir sind ja nicht im Zirkus – wo eher die billige Magie & der (faule) Zauber gefragt sind – sondern mitten im richtigen Leben, wo täglich echte Kinder verhungern oder anderweitig von erwachsenen Menschen mißhandelt werden, & echtes VERSTEHEN der Schlüssel zur Lösung eines JEDEN Problemes ist . . . !
        .
        KOMMUNIKATION erkläre ich am allerliebsten als BRÜCKEN-BAU.
        .
        Während Ingenieure Holz, Steine, Stahl oder Beton beherrschen – um ZWEI mehr oder weniger entfernte Punkte sicher & zuverlässig miteinander zu verbinden – dient KOMMUNIKATION dem selben Zweck, im GEISTIGEN Universum!
        .
        Dieses ZIEL der Kommunikation ist aber leider – wie so vieles Andere auch – durch die professionelle GEHIRN-Wäsche der Globalisten-Sekte in Vergessenheit geraten.
        .
        GEHEIM-Dienste und andere Staats-Bedienste aus der Sekte der Globalisten auf kriminellen Abwegen – haben so auch die Kommunikation weitgehend in ihr Gegenteil verkehrt – und betreiben mit DES-INFORMATION, FALSCHEN DATEN & PROPAGANDA inzwischen das genaue Gegenteil von geistigem Brückenbau.
        .
        WICHTIGE Teile westlicher, angeblich christlich/jüdischer Regierungen – sind zu kriminellen FALLEN-Stellern verkommen – die ihre eigenen BÜRGER vorsätzlich hinter’s Licht & in die IRRE führen!
        .
        Heute gilt es besonders bei hochintelligenten Voll-Idioten aus der Umgebung der Globalisten-Sekte als „schick“ – sich möglichst unverständlich auszudrücken, und dennoch den scheinheiligen Anschein zu erwecken – angeblich höchst „gebildet“ beim nachplappern von unverständlichen, weil unlogischen NONSENSE-Sätzen zu sein, die aber vom „großen Bruder“ ganz genau so vorgeplant & vorgeplappert wurden . . .
        .
        Denn nur so erhält man seinen Doktor-Titel in dieser Perversion von „Wissenschaft“ genannten Kopieranstalt – die hochtrabend „Universität“ genannt wird – und die beste Voraussetzung dafür ist, daß man in die Regierung und in das Parlament darf, und damit an die Fleischtöpfe für die so zwar einheitlich geformten, aber nur mit heißer Luft aufgeblasenen Hohlköpfe . . .
        .
        Wer eigene Entdeckungen macht, und bisher unbekanntes Neuland erobert, und so die in die kriminelle Drogen-Falle abgedriftete Schul-Medizin einen ganzen Quanten-Sprung in die Zukunft katapultiert – wie Dr. med. Ryke Geerd Hamer mit seiner „Germanischen Heilkunde“, die er nicht mehr „NEUE MEDIZIN“ nennen darf, obwohl sie genau das ist – DER WIRD PER RUF-MORD & MIT CHRISTLICH/JÜDISCHER GEWALT VERNICHTET, OHNE JEGLICHES RECHT AUF FAIRE & WISSENSCHAFTLICHE PRÜFUNG SEINER 5 BIOLOGISCHEN NATUR-GESETZE, WEIL IN DER WELT DER GLOBALISTEN-SEKTE DIE EINFACHE NATÜRLICHE WAHRHEIT NICHT MEHR GILT.
        .
        Eine derartige Gleichschaltung der angeblichen Intelligenz eines Volkes durch „Totalitäre Meinungsmacher“, wie Herbert Ludwig sie in seinem glänzend geschriebenen Artikel nennt – kann den Psychopathen nur gelingen – wenn zuvor die KOMMUNIKATION als die WICHTIGSTE Brücke zwischen den verschiedenen Menschen durch gezielte & GEHEIME SABOTAGE komplett zerstört worden ist!
        .
        Im materiellen KRIEG werden ebenfalls BRÜCKEN & FLUGHÄFEN (Luft-BRÜCKEN) als erstes zerstört.
        .
        Im KRIEG gegen die Freiheit des Geistes – wird als erstes die KOMMUNIKATION zerstört, und genau dort sind wir inzwischen angekommen – OHNE daß unsere Flach-Pfeifen als sogenannte „Akademiker“ ihre eigene Unfähigkeit, geistige BRÜCKEN bauen zu können, bisher überhaupt auch nur ansatzweise bemerkt hätten . . .
        .
        DUMM gelaufen.
        .
        Also nochmals ausdrücklich DANKE an Hubi Stendahl für Ihr lobenswertes Unterfangen – wenigstens diese EINE zerstörte BRÜCKE wieder aufzubauen . . . !

    • Lieber Herr Möllmann

      ich bin erst beim ersten Kaffee angekommen und habe noch nicht alle Lesefrüchte hier ausgewertet, bin ein langsamer Arbeitsgaul, kein modischer Algorithmus.

      Eine Akrobatik-Phobie sollten Sie sich mMn gar nicht erst einreden, denn Akrobaten bilden doch echte Funktionseinheiten, nehmen Sie den Ballwerfer mit 5/ 7/ 12 und mehr Bällen!

      Der Nichtakrobat lässt die einzelnen Begriffsrelationen schnell fallen, kann sie nicht gleichzeitig bewegen.

      Aber tröstlich für alle und jeden. Jeder kann es lernen und anwenden. Ich habe mir abgewöhnt auf gute Vorbilder zu schimpfen, schaue mir lieber an, wie sie es hinbekommen die Bälle zu bewegen und, das ist das Schwierigste (mMn) alle am Ende auch wieder kunstvoll einzufangen.

      Zu Ihrer Frage.
      Es gibt ja zwischen schnellem Messermord und der langsam schleichenden Fremd- oder Selbst-Vergiftung (fehlendes/ [herbeigeredetes] Selbstvertrauen) noch den öffentlichen Knockout, denken wir an den SPD Untersuchungsleiter Sebastian Edathy, ein ‘‘‘angeblicher‘‘‘ Kinderschänder, nur weil auf seiner Festplatte sich Beweise fanden, sein Antivirusprogramm dem CIA-Schadprogramm nicht standhielt usw…

      Aber ich hoffe Ihre Einschätzung von Beiträgen im hiesigen Forum ist kein echtes (metaphorisches) Messer im Rücken. Wer möchte schon gerne bis zum zweiten Kaffee weiterschreiben, wenn er mit dem Selbstbild des ‘Unverständlichen an und für sich‘ konfrontiert und weiterleben müsste?

      Ernst beiseite.
      Ich hatte heute Morgen wegen der gestrigen Erinnerung an Herrn Dr. Steiner, noch aus dem inspirierenden Nachtschlaf nach Serenissimuswitzen (vom Doktor gerne erzählt, sonst wäre er wohl keine 64 Jahre alt geworden) geschaut und herzlich gelacht.

      Nach den Akrobaten kommt immer der Pausenclown, hier ist er, von einem waschechten, guten Waldorflehrer, so wie ich sie auch kennen und schätzen lernen konnte aufgezeichnet:
      http://welt-gott-logik-im-verbund.de/40971.html

      Serenissimus und die Pferde, so etwas vertreibt jede Trübsal, lieber Mitforist Möllmann

    • @Möllmann

      „KOMMUNIKATION erkläre ich am allerliebsten als BRÜCKEN-BAU.“ Zitatende M.

      Ja,
      und es gibt den kleinen Holzsteg über den Bachlauf, die Rheinbrücken bei Emmerich, die neuesten Hochgebirgsbrücken der Chinesen und riesige Tunnelbrückenkonstrukte.

      Jedes Bauwerk steht dabei an genau seiner Stelle richtig und das als weitere Analogie zum Thema Verstehen ‚und‘ Kommunizieren, beides gehört zusammen und das Verdolmetschen von Wissenschaft ist selbst sehr anspruchsvoll, siehe Friedrich Engels oder Ranga Yogeshwar.

      Wenn ich etwas nicht verstehe dann kann ich:
      a) beleidigt sein das Autor/ Autorin so knapp formuliert oder
      b) mich anstrengen, eventuell Lücken oder Voraussetzungen bei mir selber beackern oder
      c) andere fragen oder den Autor fragen

      Fragen ist Ausdruck von Bemühung und Wissenwollen wie Nichtfragen nur wie Klugheit erscheint, nicht ist.

      Wer stellt die einfachste, grundlegendste Frage, ein spannender Wettbewerb, mMn.

  11. @KBM:

    Gibt es eine Art „kosmischer Hausordnung“ oder ist alles die Resultierende blinder Naturkräfte und -gesetze? Sollte es eine solche geben, dann würde der sich automatisch sittlich und ethisch richtig verhalten, der sich daran hält. Er stünde in Übereinklang mit dem Kosmos, was zu erreichen in der Vergangenheit eigentlich alle Völker bemüht waren. Da wir diese Hausordnung nicht genau kennen, bleibt es dem Erkenntnisprozess überlassen, sich dieser anzunähern.“Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen…“

    Damit entwickelt der Erkenntnisprozess laufend Weltbilder, die in verschiedenen Aspekten bestätigt oder verworfen werden.

    M.E. kommt es einfach auf den Dialog mit der Natur an, wenn es darum geht, in eine Sittlichkeit zu gelangen, welche sich dieser am besten anpasst.

    Vielleicht kommt man ja weiter, wenn man einem organismischen Weltbild folgt und auch den Kosmos als lebendig betrachtet. Das führt dann vielleicht dazu, die Regeln zu erkennen, nach denen dieser sich entwickelt und „wächst“. Wahrscheinlich wären es dieselben Regeln, nach denen auch wir uns entwickeln.

    Es geht also nicht darum, die fertige Hausordnung vor sich zu haben, sondern um den Dialog mit der Natur. Wer sich nur nach seinen eigenen Belangen richtet und diesen Dialog nicht führt, der generiert u. U. eine solch destruktive Zivilisation, wie wir.

    • @KBM: Ergänzung

      https://www.youtube.com/watch?v=CpsNB6jycaM

      Das ist mein Weltbild, das genau zu erklären hier den Rahmen sprengen würde.

      • Karl Bernhard Möllmann // 29. November 2016 um 11:08 //

        . . .
        DANKE waltomax,
        .
        Ich mußte das Video nach etwa 2 Minuten wieder abschalten – mir kam es vor – wie vorsätzliche, hochintelligente Verwirrung auf höchstem Niveau.
        .
        In Wahrheit sind die Dinge sehr einfach – jedenfalls in meinem Verständnis.
        .
        Früher, als ich als kleines Kind nur die äußere Welt der Materie kannte – da war ich oft sehr traurig – weil es viel zuviel um mich herum gab, was ich einfach NICHT verstehen konnte . . .
        .
        Dann erlebte ich eines schönen Tages etwas Unglaubliches:
        .
        In meinem Heimatdorf Bruchhausen-Vilsen – da verläuft zwischen dem Friedhof auf dem Hügel & dem Freibad im Tal, etwa auf halber Höhe, eine Schmalspur Eisenbahnlinie, die heute eine weit über Bruchhausen-Vilsen hinaus bekannte Museumsbahn ist . . .
        .
        Von diesem Bahndamm im Hang führte an einer Stelle ein in unserem Dorf völlig normaler Feldweg den Hang hinauf – und hier saß ich an einem Sommertag verträumt am Wegesrand im Gras, oberhalb & in sicherer Entfernung von unserer Dampfeisenbahn – als mich aus heiterstem Himmel der SCHRECK meines Lebens förmlich überrollte . . .
        .
        So wie manchmal in der Weihnachts-Werbung Santa Claus im himmlischen Wagen durch die Lüfte schwebt – GENAU SO RASTE EIN ZUG NUR ZENTIMETER AN MIR VORBEI, MIT IRREM LÄRM UND WAHNSINNIGEM WIND, SODASS ICH RÜCKWÄRTS UMFIEL UND VOR SCHOCK WIE GELÄHMT WAR.
        .
        So schnell – wie der Spuk gekommen war – war er auch wieder vorbei.
        .
        Erst etwa 25 Jahre später traute ich mich zum ersten Mal darüber nachzudenken – denn erst die scientologische Definition und die von anderen Menschen dokumentierten Beschreibungen von „exteriorisieren“ öffnete bei mir die Tür des VERSTEHENS.
        .
        NICHT der Zug war zu mir gekommen – NEIN, so war es eben NICHT!
        .
        Ich hatte – OHNE es zu ahnen – zum ersten Mal mit voller Wahrnehmung meinen eigenen Körper verlassen, und war unten bei den Schienen, während ich meinen Körper oben in Sicherheit im Gras „geparkt“ hatte . . .
        .
        Aber DAS konnte ich damals in meinem Dorf NIEMANDEM sagen – und ganz besonders meinen Eltern nicht – denn die waren tief gläubige Schul-Mediziner . . .
        .
        Erst als ich die Technik der Exteriorisation lernte & verstand – und mir andere Menschen von ihren eigenen Abenteuern außerhalb ihrer Körper berichteten – BEGRIFF ICH ENDLICH, DASS ICH ALS GEISTIGES WESEN VÖLLIG UNABHÄNGIG VON MEINEM KÖRPER EXISTIERE, UND IM GEGENSATZ ZU MEINEM KÖRPER – UNSTERBLICH BIN.
        .
        Es gibt also ZWEI Universen völlig unterschiedlicher Art – die man kennen & verstehen sollte.
        .
        Das MATERIELLE Universum – und das GEISTIGE Universum.
        .
        Das GEISTIGE Universum kennen im Westen fast nur diejenigen Menschen, die auf Grund schwerer Unfälle so genannte „Nah-Tod-Erlebnisse“ hatten, denn Scientologen werden ja vorsätzlich von der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte diskriminiert und wie früher die „Aussätzigen“ behandelt.
        .
        Und selbst das aus dem Körper treten und die hochpräzisen Bescheibungen dieser „Toten“ – die durch allerschnellste, moderne Rettungs-Medizin in das Leben zurück geholt werden – DEREN DOKUMENTIERTE BERICHTE WERDEN DIFFAMIERT & UNTERDRÜCKT.
        .
        Die Globalisten-Sekte will uns INTERIORISIEREN (im eigenen Körper wie in einem Gefängnis einsperren) – dazu dienen DROGEN aller Art – und am BESTEN funktioniert Alkohol bei dieser Art der GEISTIGEN Versklavung, weil er so schön hypnotisch wirkt, und zur Entmündigung großer Kreise das perfekte Werkzeug ist.
        .
        Fazit:
        WER aus dem Gefängnis der MATERIELLEN Welt ausbrechen will – DER sollte sich mit dem GEISTIGEN Universum erst theoretisch & dann praktisch beschäftigen.
        .
        Nur im MATERIELLEN Universum existieren Materie, Energie, Raum & Zeit!
        .
        Das GEISTIGE Universum ist der Materie ÜBER-GEORDNET & es ist OHNE Zeit, also zeitlos, OHNE jede Energie, OHNE jeden Raum, OHNE jegliche Materie!
        .
        DARUM kann unsere angebliche „Wissenschaft“ es auch angeblich nicht finden . . .
        .
        Doch im GEHEIMEN hat die CIA alle diese Aussagen mit Hilfe dreier in die Scientologie-Kirche eingeschleuster CIA-Agenten (Prof. Hal Puthoff, Pat Price & Ingo Swann) bereits ab 1971 im Rahmen von MK-ULTRA im Stanford Research Institute (SRI) auf Herz & Nieren geprüft und bestätigt.
        .
        Weil diese schlichte Wahrheit aber das Geschäfts-Modell der Globalisten-Sekte als kriminellen „Humbug“ entlarvt – DARUM MUSSTE SCIENTOLOGY ZERSTÖRT & VERNICHTET WERDEN – denn diese Befreiung aus den Fesseln der materiellen Welt – das lief den faschistischen Plänen der christlich/jüdischen Globalisten-Sekte diametral entgegen!
        .
        Meinen Eltern aus der Schul-Medizin konnte ich diese Abenteuer allerdings nicht erzählen – DIE WAREN PERFEKT GEHIRN-GEWASCHEN IM GLAUBEN – DAS GANZE LEBEN SEI AUF DEN KÖRPER DES MENSCHEN BEGRENZT.
        .
        Und wer fest in diesem christlich/jüdischen IRR-GLAUBEN steht – den stört echtes WISSEN ganz erheblich – besonders dann, wenn es den uralten GLAUBEN als kriminelle Scharlatanerie entlarvt und erstklassige BEWEISE für dieses echte NATUR-WISSEN liefert.
        .
        DAS ist der „Kampf um die Erde“ – der um uns herum gerade tobt.
        .
        Globalisten und ihre Profi-LÜGEN über den ausschließlich MATERIELLEN Charakter allen Lebens – die sie seit eh‘ und je‘ mit faschistischer GEWALT & Profi-Killern verbreiten – oder die einfach zu beweisende Wahrheit über den GEISTIGEN Charakter des Lebens . . . ?

      • Karl Bernhard Möllmann // 29. November 2016 um 11:59 //

        . . .
        Hab‘ auch eine Ergänzung für @waltomax:
        .
        Der Volksmund WEISS ja eigentlich ALLES irgendwie – exteriorisieren nennt der Volksmund:
        .
        „Aus dem Häuschen sein!“
        .
        DAS ist der Wahrheit 100 Mal näher als der Quatsch der Psychiater – und DARUM versucht die psychiatrische GEHIRN-Wäsche ja auch dieses völlig natürliche „Aus dem Häuschen sein!“ – mit ihrer professionellen DESINFORMATION – an völlig künstliche Erlebnisse zu koppeln, die man angeblich nur mit IHREN PSYCHO-MEDIKAMENTEN oder anderen DROGEN erreichen kann . . .
        .
        DAS IST EINE FALLE – DENN ALLE DROGEN – MACHEN ECHTES „Aus dem Häuschen sein!“ EXTREM SCHWER BIS UNMÖGLICH.
        .
        Die DESINFORMATION behauptet frech – Drogen würden das Bewußtsein angeblich „erweitern“ – schauen Sie sich echte „JUNKIES“, also echte Drogen-Profis oder auch Medikamenten-Süchtige Opfer dieser DESINFORMATION an.
        .
        Echte Bewußtseins-Erweiterung geht nur mit extrem KLARER Birne!

      • Karl Bernhard Möllmann // 30. November 2016 um 11:07 //

        . . .
        Hier die aktuellsten BEWEISE zum Thema DROGEN & GEHIRN-Wäsche durch die US-Regierung:
        .
        https://jonrappoport.wordpress.com/2016/11/29/cia-mkultra-drugs-to-take-down-the-nation/

    • zu Herrn Nathan // 26. November 2016 um 09:40

      „Und wenn heute in obig dargestellter Weise um Moral und Ethik dikutiert wird, dann kommt es mir so vor, daß eher um die Form und Zusammensetzung des „Chores der Klageweiber“ dikutiert wird, aber nicht über den Inhalt der Klagen!“ Zitatend N. (der Weise?)

      Ein tolles Bild, werde ich mir merken, Danke, aber was ist daran schlecht, wenn Herr Ludwig meinetwegen etwas nachholt oder später realisiert wie jemand anders?

      So ist das Leben, aber es ist noch kein Argument gegen die Ernsthaftigkeit des Anliegens von Herrn Ludwig. Vielleich kommt ein anderer in 20 Jahren und erklär Ihnen etwas, was sie eigentlich schon vor 40 Jahren hätten wissen müssen usw…
      Was soll es.

      Und jeder der verheiratet/ verpartnert ist weiß, Frauen wissen alles sowieso immer eher, früher, besser, gründlicher, eine fest eingebaute Vorherwissenschaft wie beim Mercedes früher die Vorfahrt (jetzt durch Fahrassistenz abgeschafft).

    • Karl Bernhard Möllmann // 29. November 2016 um 09:48 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ waltomax:
      „Es geht also nicht darum, die fertige Hausordnung vor sich zu haben, sondern um den Dialog mit der Natur“
      .
      Ja, so sehe ich das auch!

  12. zu: Totalitäre Meinungsmacher

    „Augstein behauptet das einfach und meint nicht, es nötig zu haben, sich auf eine wissenschaftliche oder gebräuchliche Definition zu berufen oder wenigstens eine eigene zu definieren. Faschismus. Keule. Fertig. Ein demokratisch gewählter Präsident: Faschist. Bürgerliche Opposition: Faschistin. AfD: alles Faschisten. So ruiniert der offensichtlich immerhin von sich selbst überzeugte Eiferer nicht nur die Spielregeln des intellektuellen Austauschs, sondern vor allem das politische Klima im Lande.“ Zitatende Kustos

    Zur Erweiterung meiner Anmerkung vom 28.11. zum lebendigen, politischen Gegensatz von Relevanz und Wahrheitsannäherung möchte ich nochmals nachzeichnen, was J.A. eigentlich denkt, wenn er schreibt:

    „Faschismus. Das Wort hatten wir lange nicht. Alle reden vom Rechtspopulismus – blanke Verniedlichung. Donald Trump ist kein Rechtspopulist – er ist ein Faschist. Marine Le Pen ist keine Rechtspopulistin – sie ist eine Faschistin.“ Zitatende J. Augstein

    Dieses Motto enthält ja den gesamten Augsteinartikel. Was liegt ihm zugrunde?

    MMn ist es eine bewusste/ unbewusste? Verwechselung von Fetisch mit Faschismus.

    Beide Begriffe haben zwar viele untergründige Verknüpfungen und Übergänge, machen aber erst in ihrem gesellschaftlichen Zusammenhang Sinn oder lassen sich politisch motiviert als Kontradiktionen darstellen, als Massenmissverständniswaffen einsetzen. Letzteres vollzieht Augstein Junior vor unseren Augen.

    Fetische sind die Überspitzung und suggestiven Ersatzformen von Bedeutungszusammenhängen. Sie können ‚willkürlich‘ eingesetzt werden und zwar in zwei gesellschaftlichen Richtungen:
    a) als politischer Massenfetisch mit großer Sog- und Folgewirkung, Blut > Gerechtigkeit, Feindschaft > Feindbilder usw… als beliebig manipulierbare, kompakte Deutungsgefühlsvorstellungen. In allgemeiner Verbreitung stellen sie das Material der öffentlichen Meinung bis öffentlichen Zustimmung/ Empörung als mehrheitlich vollzogene Zuschreibung dar und
    b) als private Mythologeme, selbst fabrizierte und selbst unterhaltene Fetische, also verdeckter bis offener Zustimmung/ Ablehnung gegenüber dem Regim oder der Doktrin (gerechtfertigt oder ungerechtfertigt) des Zeitalters.

    Beide Formen wechselwirken miteinander und amalgamieren im Laufe der Zeit.

    Politisch ausbuchstabiert wird es beispielsweise in diesem Artikel von 2009: http://www.geocities.ws/revolutiontimes/fetisch.htm#oben

    Augstein ist naiv genug an seinen ‚Privatmachiavellismus‘ selbst zu glauben. Er verliert den Anschluss durch mangelnde Dialektik von Form und Inhalt politischer Programmatik und es mangelt ihm an semantischer Selbst-Distanziertheit.

    Hätte er sich doch ganz auf das Feuilleton besonnen, wie er es epigenial von seinem natürlichen Schriftstellervater Walser ererbt hat. Tragisch nimmt er hingegen die politische Ambition des Zieh- und Medienerbvaters Rudolf, mehr nachahmend als kongenial, an, in der Nebenrolle des gewitzten Meinungsführers – ohne belastbare Meinung! (jedenfalls bisher, um nicht fatal/ einseitig zu verurteilen).

    Über Augstein Senior wurde debattiert. Er war, weit entfernt davon ein Gutmensch zu sein, (Intrigen pflasterten seinen Weg seit seiner Ami-Lizenz zum Meinungsführen) jemand, dessen Meinung lagerbildend und auch aufklärend, Spuren hinterlassen hatte, bei Sympathisant ‚und‘ Gegnern.

    Hingegen denkt der Bildungsmensch in uns bei Jakob mehr an ‚König Johann ohne Land‘.-

  13. Karl Bernhard Möllmann // 29. November 2016 um 09:52 // Antworten

    . . .
    Hallo Herbert Ludwig,
    .
    wollte mich noch einmal audrücklich bei Ihnen bedanken – für diesen WELT-KLASSE-ARTIKEL von Ihnen!
    .
    DANKE

  14. @Kosh

    „[…] weil mich mein Weg bislang zur Erkenntnis geführt hat, dass das System Homo sapiens erst mit einem weiter fortgeschrittenen Modell überwunden werden kann.“ Zitaende K.

    Das ist aber deutlich mehr als Nichts (Nihilismus) und vielleicht werden Sie garnicht enttäuscht von der Zukunft, ein neues Modell, warum nicht?

    Der Neandertaler hat sich, rein körperprogressiv, in einigen Prozent unserer Gensequenzen, verewigt. Und die darin lebenden Seelen sind mMn vermutlich mitten unter uns oder an einem anderen, lebbaren Ort.

    Revolutionen durch evolutiven Besuch, von Erich v. Dänickens Astronautengöttern oder den Siriusfreunden?

    Ich hatte als Junge eine Gänsehaut bekommen bei den Frogs, vom Raumschiff Orion, simple Schwarz-Weiß-Technik mit Wasserstrudeln… Heute nicht mehr ganz konkurrenztauglich.

    Interessant an den Orionschauspielern und ihren Rollen, ist noch die gefühlte Nähe zum DR, was mir erst vor kurzem auffiel, hatte mir die ersten 3 Sendungen nochmals angeschaut, nach vielen Jahrzehnten und musste dann schmunzeln über die Gewohnheiten, die dort mittransportiert wurden, im Habitus, den kleinen Witze zwischen Dietmar Schönherr und seiner Offizierin und Selbstverständlichkeiten, die aber nur zeitselbstverständlich waren. Wer hätte den Genderquark vorausgesehen?

    Habe, noch während der Oberstufe/ Schule, viel gemalt, Tiere und Landschaften mit andersfarbigen Sonnen, es kam mir alles vertraut vor, mußte raus, ich fing dann an Steiner zu lesen. Wie maximalfremd könnten andere Zivilisationen eigentlich sein, hatte ich mich immer gefragt, in behüteter Umgebung aufwachsend.

    Es gibt Leute aus der Seti-Ecke, die meinen, entweder sind andere Intelligenzen längst hier um uns herum, in ganz anderen Erscheinungsformen, nicht unmittelbar erkennbar oder sie meiden uns, weil wir so rückschrittlich sind, komplett.

    Ich vermute, beides wird nicht stimmen, alle Intelligenzen wirken zusammen in, ihnen zugewiesenen Dimensionsbereichen, so wie der Neuplatoniker Proklus es im 4. Jahrhundert hellsichtig/ einfühlend ausgearbeitet hatte (zugleich die gesamten griechisch-persischen Vorstellungen zusammenfassend) und es gibt überall fließende Übergänge. Aber das gefühlte ‚ganz andere‘ bleibt eine offene Annahme/ Spekulation.

    Ich vermute, dass es langsame Umwälzungen gibt, die nach außen wie Revolutionen aussehen, aber im Kern nur die veränderten Denkweisen der Menschen sichtbar machen, so wie im Märchen der stillen Revolution von des Kaisers neuen Kleidern. Tatsächlich sind wir alle zusammen wahrscheinlich bewusstseinsmässig viel weiter, als uns durch die Medien vorsätzlich falsch gespiegelt gezeigt und vorgeführt wird.

    Dazu gehört etwa die Neigung weniger Autos zu beanspruchen, weniger Bier und Fleisch zu konsumieren, alles langfristige Trends.

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