Berlin kommt unter die Räder

Berliner Regierungsviertel @ GEOLITICO Berliner Regierungsviertel @ GEOLITICO
Per Volksentscheid zur Radfahrermetropole? Illusionen von Mitbestimmung waren schon immer ein Mittel der Herrschenden zur Besänftigung öffentlichen Unmuts…

Wenn die Panzer der ideologischen Umgestaltung unserer Gesellschaft überall schon so schön am Rollen sind, macht man am besten keine halben Sachen. Und weil auch mit so scheinbar harmlosen Phänomenen wie dem Fahrradfahren wie vor kurzem hier gesehen weltanschauliche Dominanz bewiesen werden kann, nutzt man dies gleich noch dazu, um den demokratischen Überbau ein bisschen weiter plattzumachen. Wenn also demnächst Berlin per Volksentscheid für ein „Gesetz zur Förderung des Radverkehrs“[1] und den so generierten Dauerstau Milliarden bezahlen muss, bekommt es dazu gleich noch ein bisschen mehr stramm ausgerichtete Ordnungsmacht verordnet.

Das Gesamtpaket ist spätestens mit dem Volksentscheid parallel zur Bundestagswahl im nächsten Herbst direktdemokratisch legitimiert, womit sich erneut zeigt, dass jeder Volksentscheid zu partikulären Themen keine Alternative zur zunehmend volksfernen Parlamentsdemokratie ist, sondern lobbygesteuerten Partikularinteressen Tür und Tor öffnet.

Wirkung auf den Wirtschaftskreislauf der Stadt

Nicht nur neue, politisch-korrekt ausgerichtete Fahrradstaffeln der Polizei, die laut Gesetz ausdrücklich nicht gegen Fahrradfahrer vorgehen dürfen, wird das neue Gesetz bringen, sondern auch noch ein „Bewusstseinsministerium“, das mittels Öffentlichkeitsarbeit den „Radverkehr zu fördern und alle Verkehrsteilnehmer für ein besseres Miteinander (zu) sensibilisieren“ hat. Was dieses Neusprech zu bedeuten hat, wissen wir aus der Gender- oder der Migrantenpraxis zur Genüge. Im Sinne eines machterhaltenden ideologischen Crossovers heißt es dann in der Gesetzesvorlage auch durchgängig sperrig „Fahrradfahrende“ oder „zu Fuß Gehende“, um nur ja nicht die männliche Standardform zu benutzen und damit mögliche Verbündete aus (anderen) Gutmenschenbereichen abzuschrecken. Das neue Milieu des Niedergangs hält die Reihen fest geschlossen.

„Berlin dreht sich“, ist der Wahlspruch der Rad-Initiative, doch in Wirklichkeit dreht sich die Stadt bestenfalls weiter um sich selbst, wahrscheinlicher aber schlicht komplett durch. Kann denn ein solches Radgesetz unabhängig von den grundsätzlichen Kontroversen alle erforderlichen Differenziertheiten abwägen? Könnte das ein anderes von privaten Personen mit privaten Interessen entwickeltes Gesetz? Nein, kein solches Gesetz kann das, erst recht nicht, wenn es so offen parteiisch ist wie in unserem aktuellen Beispiel.

Daran ändert auch nichts, dass im Frühsommer 105.000 Bürger das vorbereitende Volksbegehren begeistert unterschrieben – das waren immerhin fünfmal so viel wie nötig. Was schert die Unterzeichner und die zu erwartenden Millionen Pro-Wähler, dass das gut gemeinte Unternehmen nach Senatsschätzungen mehr als zwei Milliarden Euro kosten wird – die jährlichen Folgekosten für besagte Polizeistaffeln und andere Personalaufwendungen nicht eingerechnet. Wer von denen denkt schon darüber nach, was die so bewirkte Verlangsamung bis zum Dauerstau in der Praxis für den Lebens- und Wirtschaftskreislauf der Stadt bedeuten wird?

Duschen für Radfahrer

Stattdessen wird so weit gedacht, wie ein Rad mit einem Platten eben rollt. Dem Regierenden Bürgermeister und seinem Stab werden dann Dienstfahrräder verordnet, und damit der nicht schwitzend den Botschafter empfangen muss, wird gleich weitsichtig eine Pflicht verankert, bei Umbauten öffentlicher Gebäude Radfahrerduschen einzubauen. Ja, detailliert ist die Vorlage schon, legt sie doch auch fest, dass bei Schnee und Eis erst die Fahrradwege und dann die Straßen zu befreien sind, obwohl bei Schnee und Eis das überwältigende Gros der Radfahrer den Drahtesel zu Hause lassen wird.

Schon jetzt musste das Werk der Initiatoren peinlicherweise nach der Abstimmung für das Volksbegehren an zwei entscheidenden Stellen korrigiert werden. Nicht mehr an 800 Kilometern Berliner Hauptstraßen sollen zweimal zwei Meter breite Radwege entstehen, sondern an 1600. Man hatte die Bundesstraßen vergessen! Dadurch steigen unter anderem im selbst schöngerechneten Ansatz die Kosten von 320 Millionen Euro um mehr als 150 Millionen Euro. Außerdem sollen anscheinend Radwege entfallen, wo es Tram- oder Busspuren gibt. Die Busfahrer werden sich auf den zusätzlichen Slalom freuen, die Straßenbahnen hinter jedem einzelnen Radfahrer gemütlich herzuckeln.

All dieses „Kleingedruckte“ werden sich vielleicht 0,1 Promille der Wähler ansehen, während der Rest sich und andere mit ahnungsloser Begeisterung ins Unglück stürzt. Volksentscheide sind aber nicht nur anfällig für Missinformation, sondern auch für Fehlinformation, besser gesagt: Täuschung. Wie gut klingt es, wenn für Busse und Bahnen Vorrangschaltungen gefordert werden, ohne sagen zu können und zu wollen, an welcher Stelle und in welchem Umfang. Und letztlich wird mit der euphemisierenden Leugnung der erheblichen Probleme, die das Radfahrergesetz für den öffentlichen Verkehr bringen wird, auch kaschiert, dass Nichtradfahrer, Familien, Alte und Behinderte zum Opfer oder zumindest Leidtragenden der schönen neuen Fahrradwelt werden.

Im konkreten Fall stehen solche Fehlinformationen auch noch konkurrenzlos im Raum, weil bisher weder Politik noch Medien ein Interesse am Widerspruch zeigen. Ist das nun ein Ausdruck ideologischer Seilschaften oder eine Unterwerfung unter den herrschenden ökologischen Imperativ? Oder ist es einfach wieder eine Folge der hier schon oft beklagten Unfähigkeit, Komplexes sehen zu wollen und zu können? Schon längst ist es in einer so durchideologisierten wie unüberschaubaren Gesellschaft selbst den inhaltlich Zuständigen geradezu peinlich, über komplexe Zusammenhänge nachzudenken. Und ebenso ist der Bürger längst auf einfache Schaltkreise umprogrammiert.

Die Unbedarftheit des Wählers

Immerhin gab es Proteste[2] von den Naturschützern vom BUND und der ÖPNV-Fahrgastgemeinschaft IGEB. Deren Kritik richtet sich weniger dagegen, dass in Punkto Radverkehr dringender Handlungsbedarf besteht, sondern in der Befürchtung, dass bei der gewählten Form als Gesetzesvorlage die Interessen anderer Verkehrsteilnehmer nicht angemessen berücksichtig werden könnten. Kritik hätte man auch vom ADAC erwartet, doch der betreibt Appeasement-Politik und stellte eine Umfrage dazu, nach der rund die Hälfte der Berliner den Volksentscheid auch in seinen weitergehenden Zielen unterstützen.

Wie auch immer, ein Volksentscheid ist ein perfektes Medium für Populisten, die auf dem jeweiligen ideologischen Rückenwind surfen. (Der Begriff „Populist“ ist hier im eigentlichen Wortsinne gemeint und nicht wie in der inzwischen von unseren geistigen und materiellen Machthabern zum Schimpfwort deformierten Bedeutung für Menschen, die die Interessen des Volkes vertreten.) Um dazu einmal die ansonsten unsägliche Petra Sorge vom Cicero zu zitieren:

„Zahlreiche Volksentscheidungen auf nationalen und regionalen Ebenen haben gezeigt: Einkommens- und bildungsstarke Bevölkerungsschichten bringen ihre Interessen viel stärker in den politischen Prozess ein als benachteiligte Gruppen.“

Wenn die restlichen Teilnehmer am Stadtverkehr antizipieren könnten, dass ein solcher kein Luftballon ist, der sich beliebig aufpumpen lässt, sondern bestenfalls ein Nullsummenspiel, wenn sie also wüssten, was ihnen blüht, würden sie vielleicht einen Gegenvolksentscheid anstreben. Oder dennoch nicht, weil Volksentscheide eben viel eher von jungen politischen Eiferern als Abkürzung zum materiellen Seelenheil praktiziert werden. Schon deshalb liegt hier eine Verschiebung weg von den realen Interessen der Bevölkerung vor.

In realitas sind Volksentscheide, jedenfalls die, die sich nicht um die großen Fragen eines Staatswesens, sondern um partikuläre Fragen kümmern, immer der Versuch einer Neuaufteilung des vorhandenen Kuchens zugunsten von Gruppeninteressen. Nicht nur im konkreten Fall werden individuelle Vorteile dabei jedoch mehr oder weniger erfolgreich als Nutzen für die Allgemeinheit verkauft. Die Unbedarftheit und Unwissenheit des Wählers wird dabei vorausgesetzt und instrumentalisiert.

Dieser Wähler, der in seiner Gesamtheit in den großen Fragen (EU-Beitritt, D-Mark-Abschaffung, Migration), welche die Herrschenden aus ihrer Sicht aus gutem Grund erst gar nicht zulassen würden, intuitiv durchaus richtig entscheiden könnte, ist in Detailfragen völlig überfordert. So richtig es aus demokratischer Sicht ist, die Gesamtheit der Menschen und ihre „Kollektive Kybernetische Kompetenz“ in den Mittelpunkt von Entscheidung zu stellen, so sehr muss darauf geachtet werden, dass diese Entscheidungen auch auf kybernetischer, also umfänglich kollektiv durchdachter Grundlage zu fällen sind.

Berliner Kamikazeradfahrer

Beispielsweise interessieren bei Volksentscheiden die Initiatoren in der Regel weder Kosten noch Machbarkeit. Wer den Gesetzestext schreibt und das Wählervotum (bei meist geringer Wahlbeteiligung) hinter sich bringt, hat dann eben am Ende unabhängig von Vernunft und Wirklichkeit recht. Enthält das Radfahrergesetz etwa Vorschläge wie man die Berliner Kamikazeradfahrer zum Einhalten der Gesetze bringen könnte? Natürlich nicht, denn das wäre Aufgabe einer kenntnisreichen und engagierten Verwaltung, die durch einen Volksentscheid ausgehebelt wird und dann höchstens die Scherben zusammenkehren muss.

Volksentscheide kennen auch keinen Minderheitenschutz. Eine Interessengruppe setzt sich stattdessen gegen die Allgemeinheit durch. Und gerne wird im Siegesgefühl die Schraube auch noch angezogen. Hieß es im Gesetzesentwurf ursprünglich „Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer und zu Fuß Gehende“, wurde das inzwischen korrigiert zu einem schlanken: „Erhöhung der Sicherheit und des Komforts“! Oder, wie es der oberste Radaktivist Heinrich Strößenreuther formuliert:

„Wir wollen uns lediglich angemessen sicher und entspannt bewegen.“

Das Wir wird groß geschrieben in diesen Initiativen und der Rest kann sehen, wo er bleibt. Was etwa machen die älter als 65-Jährigen, die nur zu 7% am Radverkehr Anteil haben und deren Busse radfahrergenerierte Verspätungen haben? (Interessanterweise ist auch die Nutzung bei den jünger als 36-Jährigen mit 15% erstaunlich gering. Zeigt sich hier schon eine Trendwende?) Was machen andere Ältere auf den Gehwegen, die sich inklusive des Verfassers mancherorts schon jetzt ängstlich Schritt um Schritt vortasten, um Zusammenstöße mit gleichzeitig und mit hoher Geschwindigkeit aus allen Richtungen kommenden Pedalisten zu vermeiden?

Laut Infratest wollen 54% der Berliner Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und nur 26% in das Fahrradwesen (Auto 14%!). Konkret aber wird der fahrradgerechte Ausbau der Stadt, die Akzeptanz und die Finanzierung des ÖPNV belasten. Wenn dann in derselben Umfrage aber 62% angeben, die Forderung der Volksentscheidsinitiative gehe in die richtige Richtung, zeigt das, wie willkürlich und undurchdacht die öffentliche Meinung in Detailfragen votiert.

Pseudodemokratische Ventilfunktion

Bei einem Volksentscheid kommt das Handeln auf Kosten der Mehrheit nicht als Willkür des Staates oder des Postkapitalismus daher, sondern durch die kalte Küche als Volkswille. Je mehr der Bürger von der Obrigkeit entmachtet und verladen wird, desto mehr kommen solche Volksentscheide ins Gespräch – teilweise von eben denen, die diese Entmachtung planen und forcieren, weil sie deren pseudodemokratische Ventilfunktion schätzen. Umgekehrt suchen natürlich diejenigen, die bemerken, dass die Demokratie systematisch entsorgt wird, nach Lösungen und arbeiten sich dafür an Volksentscheiden ab, statt das Übel an der Wurzel anzugehen.

Volksentscheidsbefürworter nutzen dieses scheinbar demokratische Mittel also auch für sich selbst als psychisches Ventil gegen den Druck, den das zunehmende institutionalisierte Unrecht aufbaut. Illusionen von Mitbestimmung waren schon immer ein Mittel der Herrschenden zur Besänftigung öffentlichen Unmuts, wenngleich dabei wohl noch nie so viel Schaden das Ergebnis bestimmte wie in unserer Zeit.

———————————————————————————————————–

P.S.: Wenn Partikularinteressen sogar parlamentsdemokratisch legitimiert werden, erübrigen sich schließlich selbst Volksentscheide. So scheint es in Berlin zu kommen, wo der neue rot-rot-grüne Senat verkündet hat, voll hinter den Inhalten des Fahrrad-Volksentscheids zu stehen. Heinrich Strößenreuther meinte dann gleich hell- und einsichtig, wenn das Gesetz ohne ihn zustande komme, sei es ihm auch recht. Was aber nicht heißt, dass es nicht weitere Aufgaben für Volksentscheidsaktivisten gebe: Soeben werden in Kreuzberg-Friedrichshain Unterschriften für ein tägliches veganes Menü in öffentlichen Einrichtungen gesammelt. Dies geschieht „im Interesse aller leidensfähigen Wesen“ – Menschen natürlich ausgenommen.

 

Anmerkungen

[1] https://volksentscheid-fahrrad.de/wp-content/uploads/2016/07/RadG_2016_07_12-%C3%84nderungen.pdf

[2] http://www.mobilmanie.de/oeffentlicher-personen-nahverkehr/gegenwind-fuer-berliner-radentscheid/

Ihr Beitrag zur politischen Kultur!

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter

Invalid email address

Selbstverständlich können Sie den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.


Print Friendly, PDF & Email
Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
hubi stendahl
Gast
hubi stendahl

Berlin, ein sozialistischer Sonderfall. Der Schuldenstand Berlins beträgt aktuell -festhalten-: 60 Mrd. €. Wie zahlt man die zurück? Über Wirtschaften, wie sonst. Berlin hat dafür besonders gute Karten. Aus Wiki: „Zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen in Berlin gehören u. a. der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft….“ Na da kann ja nichts anbrennen. Mit 30 % Bevölkerungsanteil aus Migration (macht rund 1.2 Mio.Menschen, die versorgt werden wollen), 20 % echten Arbeitslosen (die Lückenpresse und das Bundesamt rechnen nur einen Teil in die Statistik) und einer rot rot grünen Regierung kann nichts mehr schief gehen………….. ……….so lange Bayern und Baden Württemberg jährlich weiter… Read more »

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge

Ja und? Mit genau der gleichen Begründung kann man jede Wahl für untauglich erklären. Oder wo liest sich mehr als „0,1 Promille“ der Wähler durch, was die Verbrecher angeblich machen wollen, vergleicht das mit den Wahlprogrammen vorangegangener Wahlen und was dann wirklich gemacht wurde, sowie welche Folgen dies hat? Die Masse ist halt total blöd und kein mündiger Bürger, weshalb Demokratie nicht funktioniert, da diese „mündige Bürger“ die Grundlage der Demokratie ist, wenn diese funktionieren soll. Wo dies doch der Fall zu sein scheint („funktionieren“), liegt es nur an guten Politikern, die für das Gemeinwohl wirken und nicht die sich… Read more »

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . Die einen KONSTRUIEREN – die anderen SABOTIEREN. . BEIDES läßt sich „verkaufen“. . BEIDES läßt sich „tarnen“. . BEIDES läßt sich durch psychiatrische GEHIRN-Wäsche in’s genaue Gegenteil um-ettikettieren. . WER in einer besseren Welt leben will – der muß irgendwann einmal lernen – Konstruktion & Destruktion, trotz TARNUNG zu erkennen und zu unterscheiden. . Echte Konstruktion schert sich selten um die PR (public relations) – weil die Sache ja an sich durch & durch gut ist . . . . Echte Destruktion MUSS Welt-Klasse PR drauf haben – weil die Sache durch & durch schlecht ist –… Read more »

Daryl
Gast

Wenn die Wahrheit unter die Räder kommt.. Veröffentlicht am 20. November 2016 von Konrad Kustos in Im Blickpunkt Berlin kommt unter die Räder Ja, aber sicher nicht wegen Fahrräder. Eher wegen Medien-Lügen und Machtmissbrauch in der Politik! Merkel will also 2017 wieder antreten!? Hier 3 aktuelle Umfragen dazu: Focus-Online: Emnid-Meinungstrend Könnte der Bundeskanzler direkt gewählt werden, würden sich aktuell 51 Prozent der Befragten für Angela Merkel und 21 Prozent für SPD-Chef Sigmar Gabriel entscheiden. Während die Unionswähler eindeutig für Merkel votieren (90:4 Prozent), ist das Ergebnis bei den SPD-Anhängern relativ knapp (48:39 Prozent für Gabriel). http://www.focus.de/politik/videos/emnid-meinungstrend-gibt-merkel-heute-ihre-kanzlerkandidatur-bekannt-mehrheit-der-deutschen-waere-dafuer_id_6229530.html ————————— Interessant ist dazu… Read more »

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

Hallo @daryl. „Finde den Fehler“. Entweder dürfen SAT1 Zuschauer nicht wählen oder Focus Leser haben 4 Stimmen zur Wahl. Spaß beiseite. Ob es noch zu einer Wahl kommt, muss sich erst noch zeigen. Ich bin skeptisch. Im Hintergrund tuen sich mächtige Verwerfungen auf und unsere Politiker verteidigen, wie es historisch schon immer war, bis auf die letzte Patrone ihre Pfründe. Kauder verlangt aktuell die Totalzensur des Internet. Alles was politische Lüge ist soll bestraft werden. Lüge ist natürlich das, was Herr Kauder und seine Medien vorgeben. Das sind die Tendenzen zum faschistischen Chaos, das sich in den nächsten Monaten verstärken… Read more »

dragaoNordestino
Gast

Nun Herr Kustos… wieso reden Sie nicht einfach Klartext.? Sagen Sie doch einfach was Sie denken: Die Bürgerdarsteller sind zu blöd, für direkte Demokratie

Nun der Meinung bin ich nicht. Obschon ich seit ich eigentlich immer schon einen Fahrbaren Untersatz vor der Haustür stehen habe, sei es nun Motorrad, Auto oder Fahrrad, kann ich durchaus akzeptieren, dass Grossstädtern, dass täglich Abgaskaos zum Hals heraus hängt.

Was soll daran falsch sein.? Was soll daran falsch sein, Grossstädte Fahrrad freundlich zu gestalten.?

Der Rest lässt sich organisieren.

Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann

. . . ZITAT @ DragaoNordestino: „Was soll daran falsch sein, Grossstädte Fahrrad freundlich zu gestalten?“ . Daran ist NICHTS falsch Dragao – jedenfalls sehe ich das so – leider ist aber die öffentliche Darstellung dieser Pläne auch nur wieder eine politische LÜGE der Globalisten-Sekte, und einzig & allein zur raffiniert eingefädelten SCHWÄCHUNG des Auto-mobilen Deutschlands gedacht . . . . Es geht den Städte-Planern von der Globalisten-Sekte nicht in erster Linie darum – die Großstadt sicher & professionell FÜR das Fahrrad zu gestalten – sondern unsere professionellen Polit-LÜGNER kämpfen immer nur verdeckt GEGEN das weltbeste DEUTSCHE Auto, das Fundament… Read more »

hubi Stendahl
Gast
hubi Stendahl

Nun ja:
„Dieser Tage hat es in Schweden geschneit. Zum ersten Mal kam das im Vorjahr beschlossene, gendergerechte Schneeräumen zur Anwendung. Chaos war das Resultat. Die Junge Freiheit berichtet …

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/gendergerechtes-schneeraeumen-sorgt-in-stockholm-fuer-chaos/

Wir sind in der Endphase des Wahnsinns. Zuerst Bürgersteige freimachen, damit die PKWs gezielt im Stau bleiben, weil Frauen weniger Auto fahren und mehr das Fahrrad nutzen. Bei 10° MINUS. Lest Euch die Begründung für das Chaos des grünen Bürgermeisters in Stockholm im obigen Link durch. Primaten sind intelligenter. Wenigstens die Norweger haben den Schwachsinn mittlerweile gestoppt.

Conrath
Gast
Conrath

Vielen Dank an Herrn Kustos und die hiesige Kommentargemeinde für diese gelungene Themenfortsetzung zum misslingenden Verhältnis von Bürger- und Politikerdarstellern und dem eigentlichen Wettlauf (nein Radrennen) zwischen Dekonstruktion (Politiksimulation) und klassisch-konstruktiven Ansätzen am Beispiel des Fahrradfahrens schlechthin. Ja, wenn die intelligible Vernunft des WIR (im Sinne des späten Kants – praktische Vernunft u. Op) zur Minorität wird, oder simuliert wird, sie sei nur minoritär, dann schafft sich Berlin gerade eine neue, (endlich) nicht fertigstellbare, Großbaustelle. Nutzen wird sie allerdings der Baumafia und den Kabarettisten im Land zu gleichen Teilen (eine neue Allianz?), gehen doch die akuten Exempel für das postfaktisch… Read more »

Peter G.
Gast
Peter G.

Gepanzerte Rikschas bei denen besonders viele gewichtsparende Kunststoffteile verwendet werden, sind bei Krauss-Maffei entwickelt worden und gerade in der Erprobung, wie das Unternehmen auf Anfrage (nicht) mitteilte.

Conrath
Gast
Conrath

@Peter G. Danke lieber Peter G., das ist/ wird auch dringend nötig sein, bei dem Naturalgewicht von Frauenversteherin und nebenberufliche ‚Johannesexpertin‘ Claudia R. aus B., siehe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=YCmP_QRGVBE Und es muss ein ‚transluzentes Séparée‘ ins Pflichtenheft des Rikschaproduzenten (China oder von BMW*?) HG ‚-g-‚ * wollte die Quandtstiftung schon immer um ein spezielles Crowdfoundingprojekt bitten, den überdachten, ausdem Programm genommenen BMW-Roller mit einem Mietbatteriesystem auszustatten, für alle Zweiradfans, die auch bei schlechtem Wetter die neuen Radhighways von Berlin nutzen wollen. Der Roller (namens E-Allmende, oder kürzer allmEnde) kann dann bei der Stiftung nur gepachtet werden, oder als Genossenschaftsanteil, oder als… Read more »