Japans Kampf gegen die Deflation
Japans Kampf gegen die Deflation

Japans Kampf gegen die Deflation

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe / http://static.kremlin.ru/media/events/photos/big/fSoC21MYcAOlybdlNQoZc7AlVfte1k0U.jpeg Japans Ministerpräsident Shinzo Abe / http://static.kremlin.ru/media/events/photos/big/fSoC21MYcAOlybdlNQoZc7AlVfte1k0U.jpeg
Was in den neunziger Jahren als Japans „verlorenes Jahrzehnt“ begann, hält bis heute an: Rekord-Schulden, marginale Lohnsteigerungen und stagnierende Preise.

Während sich der Rest der Welt über die Wahl von Donald Trump erregt, bleiben die Japaner gelassen. Überhaupt erlebt das Land derzeit eine relativ stabile Phase. Japans Wirtschaft hat sich erholt, seit Premierminister Shinzo Abe im Juli erneut gewählt wurde. Gleichwohl stehen noch immer einige Herausforderungen bevor, um die lang anhaltende wirtschaftliche Stagnation zu bekämpfen.

Was ursprünglich in den 1990er Jahren als „verlorenes Jahrzehnt“ bezeichnet wurde, hat sich bis in die Gegenwart hingezogen. Die Staatsverschuldung liegt bei 250% des BIP, der Effektivlohn steigt nur marginal, und die Preise bleiben mehr oder weniger konstant.

Verfassungsänderung geplant

Um die Effekte der starken Deflation und des schlechten Wachstums zu bekämpfen, hat der Premierminister ein paar Maßnahmen eingeleitet, die als „Abenomics“ bezeichnet werden. Dieser Versuch, die japanische Wirtschaft anzukurbeln, entspricht eigentlich gar nicht der hoch konservativen Einstellung von Abe.

Es gab bereits kontroverse Diskussionen darüber, die Verfassung von Japan zu ändern, um den dominanten Staaten China und Nordkorea etwas entgegenhalten zu können. Wie das Lucky Nugget Casino bereits berichtet hat, könnte aber auch das Glücksspiel legalisiert werden. So könnte man mehr Touristen aus dem Ausland anlocken, wie es auch dem chinesischen Kasino-Reiseziel Macau gelungen ist. Aber es gibt auch Überlegungen zu weiteren, weitaus kontroverseren, Maßnahmen.

Da in Japan derzeit nur 2 % Ausländer arbeiten, muss das Land eventuell seine Einwanderungsregeln überdenken, vor allem, weil die Bevölkerung immer älter wird. Außerdem muss der Staat Gerüchte über „moderne Sklaverei“ widerlegen, laut denen immer wieder ungelernte Hilfsarbeiter für geringe Gehälter eingesetzt werden.

Mehr Jobs für Frauen

Japan hat die älteste Bevölkerung der Welt, was zwar die hohe Lebensqualität verdeutlicht, jedoch Abe beim Versuch, die Wirtschaft anzukurbeln, vor große Herausforderungen stellt. Gleichwohl scheint es vorerst unwahrscheinlich, dass Japan in naher Zukunft seine strengen Einwanderungsgesetze nach dem Vorbild Angela Merkels lockert.

Interessant ist die Entwicklung des Arbeitsmarktes für Frauen. Traditionell gibt es in Japan nur wenige weibliche Arbeitskräfte. Aber dank neuer Projekte in Form von potenziellen Kasinos und dem bahnbrechenden Solarpark in Yamaguchi werden immer mehr Stellen geschaffen. Es könnte also genau der richtige Zeitpunkt sein, um Japans Wirtschaft voranzutreiben.

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