Trump ist die letzte Chance
Trump ist die letzte Chance

Trump ist die letzte Chance

Donald Trump © GEOLITICO Donald Trump © GEOLITICO
Er ist für höhere Löhne, für Arbeitsplätze und gegen das globale „Big Business“: Wenn die deutsche Linke noch links wäre, müsste sie für Donald Trump sein.

Wie sich die Bilder gleichen: In Deutschland bezeichnete ein prominenter Sozialdemokrat kritische Bürger, also die, die seiner Herrschaftslogik nicht brav folgend ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, als „Pack“, in den USA nannte die Präsidentschaftskandidatin der (Sozial-)Demokraten, Hillary Clinton, Opponenten aus dem Volk „deplorable“, was so viel wie bedauernswert oder erbärmlich bedeutet. T-Shirts mit dieser Aufschrift sind jetzt bei Trump-Anhängern so populär wie in Deutschland die Demo-Parole „Wir sind das Pack“.

Wir lernen aus der gemeinsamen Feindseligkeit der Volksvertreter gegen das eigene Volk, dass es eine Internationale des Hasses gibt. Deren populärstes Opfer beiderseits des Atlantiks ist wohl Donald Trump. Er spricht die Sprache des Volkes, er spricht dem Volk aus der Seele. Und damit ist er naturgemäß ein Todfeind des Systems.

Nicht Trump, die Welt hat sich verändert

Damit ist keineswegs gesagt, dass Trump etwa eine Lichtgestalt wäre. Niemand kann wissen, was er nach einer Wahl wirklich tun würde oder überhaupt tun könnte. Doch seine Positionen machen im Kontrast zu „Killary“ Clinton wenigstens Hoffnung. Ja, er ist ein Großmaul, doch ist das nicht sogar ein Vorteil inmitten einer Politikerkaste von Blendern? Im Gegensatz zu seiner Konkurrentin hat ihm die Welt nicht zahlreiche Kriege und einen ganzen Katalog erstaunlicher Lügen zu „verdanken“. Um seinen Leumund zu schädigen, werden deshalb mehr oder weniger harmlose blöde Männersprüche von vor Jahrzehnten ausgegraben, die damals komischerweise niemanden aufgeregt haben. Nicht Trump hat sich verändert, sondern die Welt um ihn herum.

Was aber will dieser Trump, der am 8. November trotz aller Propaganda des Systems die Chance hat, Präsident des mächtigsten Landes der Welt zu werden, nun wirklich? Was ist von ihm zu erwarten, und was bedeutet dies für uns in Deutschland? Zuallererst steht er für eine neue Nichteinmischungspolitik. Sein Wahlspruch „America first“ schließt einen weitgehenden Rückzug amerikanischer Truppen, aber auch der Geheimdienste und begleitender politischer Verflechtungen ein. Ausdrücklich rückte er von einer Kernstrategie der US-Machtpolitik ab, der Politik der geostrategischen „Nationenbildung“ und des inszenierten „Regimewechsels“.

Hier steht natürlich wie auch bei den folgenden Punkten immer die Frage im Raum, welche Positionen ein amerikanischer Präsident gegen Apparat und Wirtschaft überhaupt durchzusetzen in der Lage ist. Da ich aber kein Hellseher bin, dokumentiere ich hier in aller Vorsicht die formulierten Ansprüche, deren politische Grundhaltung immerhin gegenüber seiner Konkurrentin auffällig sachorientiert, friedfertig und demokratisch daherkommen.

Schließlich hat Trump recht, wenn er für Clinton bilanziert:

„Die Außenpolitik Hillary Clintons hat Amerika tausende Leben und Billionen Dollar gekostet – und den IS entfesselt. …2009, bevor Hillary Clinton ins Amt geschworen wurde, war es eine andere Welt. Libyen hatte kooperiert. Irak erlebte einen Rückgang der Gewalt. Syrien war unter Kontrolle. Iran wurde von Sanktionen stranguliert. Ägypten wurde von einem freundlichen Regime regiert, das seinen Frieden mit Israel geschlossen hatte. Der IS war noch gar nicht auf der Landkarte. …
In nur vier Jahren hat Ministerin Clinton es vollbracht, fast im Alleingang den gesamten Mittleren Osten zu destabilisieren. Ihre Invasion in Libyen hat das Land IS-Barbaren ausgehändigt…. Hillary Clintons Unterstützung für einen gewaltsamen Regimewechsel in Syrien hat das Land in einen der blutigsten Bürgerkriege gestürzt, den man je gesehen hat – und dem IS eine Startrampe für Terrorismus gegen den Westen geliefert. Sie hat geholfen, ein freundliches Regime in Ägypten mit der radikalen Moslembruderschaft auszutauschen.“

Eine kaum zu bestreitende Bilanz, die im Umkehrschluss Trump als lernfähig und änderungswillig zeigt. Im Gegensatz zur gesamten westlichen Politikerkaste sympathisiert er mit Putin, was unschätzbare Bedeutung für den Erhalt des Weltfriedens haben könnte. Dagegen fordert Clinton ganz offen, die USA und auch Europa müssten mehr „Stärke gegen Russland und Putin“ zeigen.

Heimische Wirtschaftsbetriebe und Arbeitsplätze sichern

Auch in der Wirtschaftspolitik scheint Trump ein natürlicher Verbündeter des deutschen Widerstands zu sein. Ausdrücklich votiert er gegen die elementaren Globalisierungsprogramme des Systems, gegen TISA und TTIP.:

„Am wichtigsten ist es, all unsere vielen katastrophalen Handelsabkommen zu korrigieren. Denn nicht nur das politische System ist manipuliert, sondern die gesamte Wirtschaft. Sie wird von Großspendern manipuliert, die die Löhne niedrig halten wollen. Sie wird vom Big Business manipuliert, das unser Land verlassen, unsere Arbeiter feuern und ihre Produkte an die USA zurückverkaufen will, ohne irgendwelche Konsequenzen zu fürchten. … Falls ich zum Präsidenten gewählt werde, werde ich das Monopol der besonderen Interessen in Washington beenden.“

Das ist, sagen wir es direkt, revolutionär (und könnte auch bei deutschen Linken mehrheitsfähig sein – wenn die denn wirklich links wären). Trump sagt dem System offen den Kampf an, wichtiger noch: Er scheint verstanden zu haben, wie das Spiel bisher läuft.

Wie im amerikanischen Wahlkampf üblich, illustriert er viele seiner Positionen mittels der Sünden und im Kontrast zu seiner Kontrahentin. Aber das ist in diesem Falle auch fast ein Freilos:

„Nach ihrem Ausstieg verdiente sie in weniger als zwei Jahren 21,2 Millionen Dollar mit Reden vor Wall-Street-Banken und anderen Sonderinteressen, geheime Reden, deren Inhalte sie nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will. …Zusammen haben sie und Bill Clinton seit 2001 durch Reden vor Lobbyisten, CEOs und fremden Regierungen 153 Millionen Dollar verdient.“

Trump setzt voll auf Antiglobalisierungskurs. Mithilfe eines in der reinen Lehre der Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten verteufelten Protektionismus will er heimische Wirtschaftsbetriebe stärken und Arbeitsplätze sichern. Dazu sollen heftige Importzölle erhoben werden und ebenso Abwanderungen von Unternehmen finanziell erschwert werden. Für die deutsche Exportindustrie beispielsweise, als deren wichtigster Handelspartner die USA gilt, wäre das eine Katastrophe.

Die politische Antwort könnte dann aber ein eigener Protektionismus sein, der am Ende eine weltweite Dominoreaktion auslösen und die Globalisierung ordentlich ins Stottern bringen könnte. Kein Mensch weiß, was wirklich passieren würde, aber angesichts der Perspektiven der Globalisierung, wäre mir der Versuch das Risiko wert.

Eine Mauer gegen illegale Einwanderer

Wie der Kandidat des Volkes, wie verkündet, eine Steuerpolitik umsetzen will, bei der es in jeder Einkommensgruppe Erleichterungen geben soll, ist natürlich schleierhaft. Vielleicht nach dem Fordschen Prinzip, dass finanzkräftigere Bürger mehr konsumieren und damit die Wirtschaft ankurbeln. Im konkreten Fall können wir die Frage aber auch ausklammern, denn Clinton hat ihren Wählern in der Frage noch üppigere Wolkenschlösser versprochen.

Das gegenwärtig aufregendste Thema der Trump-Philosophie ist natürlich die Einwanderungspolitik. Mit einer Mauer an der Grenze zu Mexiko will er den Zuzug von schlecht gebildeten Billiglöhnern aus Mittel- und Südamerika stoppen. Dafür wurde er oft verhöhnt, denn ein solches Bollwerk sei ja gar nicht möglich. Ähnliches mussten wir uns auch in Deutschland anhören, als es um das Schließen der Balkanroute ging. Und dann wurden in klügeren Ländern als Deutschland ein paar Zäune gezogen und die ganze Völkerwanderung war fürs erste Geschichte.

Die Motive Trumps klingen naiv, doch kommt die schlichte Wahrheit eben auch oft mit schlichten Worten aus, erst recht, wenn mit einigen Schlüsselbegriffen Ross und Reiter genannt werden:

Clinton ist die Kandidatin des Imperiums. Wenn ihre Herren die Flutung der USA beschließen, wird sie nicht zögern, dem Wunsch nachzukommen. … Ich werde nur Menschen zulassen, die unsere Werte teilen und unser Volk lieben. Hillary Clinton will Leute reinholen, die glauben, Frauen gehören versklavt und Schwule getötet. Nationale Sicherheit ist auch Einwanderungssicherheit.“

In den USA illegal lebende Einwanderer sollen inhaftiert und abgeschoben werden. Für Syrer gibt es keinen Freifahrschein. Obamas Plan, elf Millionen illegalen Einwanderern die Staatsbürgerschaft zu verschaffen, soll gestoppt werden. Und er spricht, wieder mit Verweis auf Clinton, auch ökonomische Hintergründe des angeblich humanistischen Aktes der inszenierten Masseneinwanderung an:

„Sie kann nicht für sich beanspruchen, sich um afro-amerikanische und hispanische Arbeiter zu kümmern, wenn sie Millionen neue Niedriglohnkräfte holen will, um mit ihnen zu konkurrieren.“

Hinter diesen elementaren Fragestellungen werfen andere Themen nur kleinere Schlagschatten, die jeder Leser für sich beantworten mag. Trump ist, unter Änderung seiner ursprünglichen Position und wohl als Zugeständnis an fundamentalistische Christen, gegen freie Abtreibung und er ist für die Todesstrafe (und damit mit beidem nah an Clinton). Er hält die menschgemachte Klimaerwärmung für eine großangelegte Täuschung und setzt auf Ölförderung.

Keine Macht den Manipulierern

Die Abschaffung von Obamas Krankenversicherung klingt in deutschen Ohren unsozial, doch wenn man deren praktische Umsetzung auf Kosten des Mittelstands zugunsten von Einwanderern sieht, ist dies schon nachvollziehbar. Wenn er verspricht, Verbrechen und Gewalt würden mit ihm als Präsidenten bald der Vergangenheit angehören, zeigt er dann einen ziemlichen Realitätsverlust. Das sei ihm gegönnt, angesichts des von seiner Konkurrenten ins Feld geführten kompletten Phrasenkatalogs des Milieus – von Treibhausemissionen bis Transgender.

Viel wesentlicher sind dann doch die grundsätzlichen Positionen. Als Antwort auf die verordnete Wahlparole Clintons „I’m with her (Ich folge ihr)“ sagte Trump:

Wissen Sie, was mein Wahlspruch ist? Ich folge Euch: dem amerikanischen Volk.“

Zwar kann man viel erzählen, doch angesichts des in den letzten Jahren erschreckenden Demokratieverlustes der entwickelten Staaten kann man ein solches Statement nicht oft genug hören. Und er wird hier auch noch präziser:

„.. Wir können uns zur Lösung all dieser Probleme nicht auf eben die Politiker verlassen, die sie verursacht haben. Wir werden niemals in der Lage sein, ein manipuliertes System zu reparieren, indem wir uns auf diejenigen verlassen, die es überhaupt erst manipuliert haben. Die Insider haben die Spielregeln aufgestellt, um damit an der Macht und am Geld zu bleiben.“

Trump laviert nicht, er konfrontiert. Er konfrontiert ein korruptes und zerfallendes System mit seiner konservativen Utopie. Damit hat er in den USA große Hoffnungen und eine enorme Wahlbegeisterung ausgelöst. Das Volk spürt, dass ein Ewiggestriger ihnen möglicherweise die Chance gibt, das Rad zurückzudrehen, und die begangenen Fehler im Neuanlauf zu vermeiden.

In der Tat ist diese Wahl für die USA existentiell. Verliert Trump, wird es aufgrund der dann veränderten und fixierten Strukturen keine weitere Chance für einen Neuanfang mehr geben – für Amerika nicht und für die restliche Welt auch nicht. Und weil das System sich dieses Paradigmas bewusst ist, zieht es alle Register, die in diesem Falle mangels Argumenten aus negativen Emotionen und lügenhaften Verfälschungen bestehen. Für die freie Welt gilt aber: Von Trump lernen, heißt überleben lernen.

Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

12 Kommentare zu Trump ist die letzte Chance

  1. Es ist und bleibt das alte Spiel. Auf der einen Seite der Wähler, der als wandelnde Anspruchshaltung die Lösung seiner Probleme von anderen erwartet. Auf der anderen Seite stehen die politischen Blender, welche vorgeben, eben diese Lösungen zu besitzen, obwohl sie größtenteils keine Ahnung haben.

    Man ist geneigt, die Schuld weniger bei den Politschranzen zu suchen, sondern eher in der Passivität und Dummheit des Wahlviehs, das nicht in der Lage ist, die Verantwortung für das eigene Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

    Die Lösung der eigenen Probleme könnte partiell so aussehen:

    https://www.kraftzeitung.net/news/gesellschaft/agrarmisere-und-schuldenfalle.html

    Auch für den urbanen Bereich gibt es längst schon spezifische Lösungen.

    Dafür müßte man aber den Hintern aus dem Sessel bekommen und selber aktiv werden, indem man aufklärt und Gleichgesinnte sucht, die Gesellschaft VON DER BASIS HER umzubauen.

    Dümmliche Einlassungen der obigen Art, welche Pseudo-Lichtgestalt denn nun der Messias sein könnte, legt den bedauernswerten Rezipienten auf seine Rolle als Opfer fest und bringt ihn nicht als aktiven Gestalter des eigenen Schicksals ins Spiel.

    Heute findet in Niederbayern ein Stammtisch der „Deutschen Mitte“ statt, in der sich ein Herr Hörstel in die Machtpositionen heben lassen will, die momentan gerade von andern Schwätzköpfen besetzt sind. Dazu sucht auch er lediglich Parteisoldaten, de für ihn Plakate kleben und Informatiossstände aufbauen.

    Ich habe -soviel Emotionen seien mir zugestanden- die Schnauze von all diesen Typen voll. Meine Probleme löst nur einer und das bin ich. Am besten mit Gleichbetroffenen und -gesinnten.

    Aber nur keine Partei mehr unterstützen oder gar gründen. Das ist und bleibt der erste verhängnisvolle Schritt in den Systemerhalt.

    Man sollte lieber Genossenschaften gründen, statt Parteien.

  2. Ihre EINZIGE Chance! 6. November 2016 – 12:31 0

    Raus aus den Städten und Genossenschaften oder Stiftungen gründen nach folgendem Vorbild:

    www.kraftzeitung.net…

    ODER VERRECKEN!

    Denn nach einem Finanzcrash wird in den Ballungsräumen nur noch geplündert und gemordet.

    Wer dann -wie die meisten- kein Netz hat, das ihn auffängt, der ist verloren.

  3. Nun ja Herr Kustos.. netter Artikel. Ob Pest oder Cholera, was ist dabei schon besser.. ausser das dabei die Pest oder Cholera näher bei den eigenen Denkschablonen liegen könnte.

    Das ganze Getöse in den USA ist eine dekadente Polit-Show des offiziellen Washington, die eigens für die netten Bürgerdarsteller aufgezogen ist, die aber mit den tatsächlichen Machern, nämlich des sich mit 9/11 an die Macht gepuschten amerikanischen Tiefenstaat, nur wenig zu tun hat.

    http://www.dragaonordestino.net/Drachenwut_Blog_DragaoNordestino/Freies-Konsensforum/US-SchreckensImperium.php

    • hubi stendahl // 6. November 2016 um 15:32 // Antworten

      Da gibt es einen Dr. Steve Pieczenik, der sich zum Helden der Erneuerung der USA aufschwingt und 2 Videos auf youtube veröffentlichte, wo er im Zusammenhang mit wikileaks als „Guter“ auftritt und die Machenschaften der Clinton Mafia mit einer Art Gegenputsch, an dem angeblich wichtige Hintermänner beteiligt sind, beantwortet sehen will.

      Schönheitsfehler dabei ist die Tatsache, dass er während seiner aktiven Zeit dem Council on foreign (CFR) angehörte und wichtige Funktionen innerhalb der Regierung inne hatte.

      Die Tatsache, dass er bereits 2011 der offiziellen Version von 9/11 widersprach und den Terror als größtenteils inszeniert entlarvt zeigt deutlich, dass es innerhalb des amerikanischen Establishments offenbar tatsächlich mindestens 2 oder mehr widerstreitende Interessen gibt.

      Insofern könnte eine Wahl von Trump global zumindest deeskalierend wirken. An der Hegemonie und den verheerenden Auswirkungen der Wallstreet wird er aber genauso wenig ändern, wie am notwendigen Reset des Systems. Vielleicht baut man ihn gerade deshalb als Schuldigen auf, nachdem Russland den Fehdehandschuh einfach nicht aufnehmen will. Hinsichtlich der Hegemonie werden die Verbündeten, die in Wahrheit Vasallen sind, dazu aufgefordert, mehr eigenes Geld in die Verteidigung zu stecken, aber unter Beibehaltung der Führerschaft der USA.

      Über alles betrachtet, scheint mir die Wahl von Trump das kleinere Übel zu sein. Die Wahlkampfaussagen kann man allerdings getrost unter Grimms Märchen abheften, so wie sich überall Wahlversprechen in laue Luft auflösen. Ob die leicht manipulierbaren Wahlmaschinen mitspielen?

      http://www.spiegel.de/netzwelt/web/us-wahlmaschinen-defekt-unzuverlaessig-manipulierbar-a-445579.html

      https://unserekorruptewelt.wordpress.com/tag/steve-pieczenik/

  4. Wenn es überhaupt zu Wahlen kommt, man befürchtet für morgen False Flag Aktionen, um Trump als Präsidenten zu verhindern, und die schwerkriminelle Clinton setzt sich durch auch mit Hilfe der von Soros zum Teil kontrollierten Wahlmaschinen, könnte es Stress geben mit den Oath Keepern, die nicht gewillt sind, diese von den Eliten initierte Scharade mitzumachen und dagegen mobilisieren.

    Ich habe mir gerade fünf Minuten vom „Presseclub“ angehört, wo man darüber am chinchen war, ob die nächste Regierung nun schwarz-grün oder rot-rot-grün werden würde und mir echt einer abging bei dem Gedanken sich auch weiterhin von diesen Pfeifenheinis regieren lassen zu müssen, von denen keiner einen vernünftigen Job in der freien Wirtschaft bekommen würde.

    Bei den Reichsbürgern mag es ja einige schräge Vögel geben, aber zumindest wissen diese, was Sache ist und sie zwingen die Oberen irgendwann mit der Wahrheit rauszurücken. Dann können sich auch Typen, wie Hamburgs Innensenator Andy Grote ihr Gestammel vor der Kamera mit der permanenten Erwähnung einer Verfassung der BRD sparen.

  5. MutigeAngstfrau // 6. November 2016 um 17:29 // Antworten

    Man fasst es einfach nicht, wieviele Menschen Killary als eine integere Präsidentin und in Trump das personifizierte Böse sehen!
    Selbstverständlich ist er ein Produkt des irrsinnigen Systems und hat sich, dieses clever nutzend, auf einem Milliardenberg sein Schloss gebaut. Aber er zieht keine Blutspur wie die andere Krankheit der Wahl hinter sich her.

    Ich antworte Leuten, die mir mit Pest und Cholera kommen, dass die Cholera mehr Menschen überleben konnten. Mit denjenigen, die in der killenden Pest tatsächlich eine Zukunft sehen, komme ich glücklicherweise nicht mehr ins Gespräch.
    Das schützt mich aber nicht davor, mit Entsetzen zu sehen, wie eingeschränkt Erkenntnis-und Urteilsvermögen in der BRiD bereits sind. Beinahe bemitleidenswert in seiner Schrecklichkeit.
    Auf einem Blog sah ich einen Auschnitt einer Gesprächs-Schau, wo die verirrte Sawatzki mit ihrem großen Mund ohne geistiges Hinterland und noch so ein anderer GEZ-Schauspielgünstling über den offensichtlich durchblickenden Uwe Steimle herfielen.
    Mit einer dümmlichen Selbstgefälligkeit, die zum Himmel schrie. Ich kann so etwas im Original nicht mehr ertragen, schaue ja schon lange kein Fernsehen mehr und gleich gar nicht solche Veranstaltungen mit diesen arroganten Nutznießern des Unterdrückungs“staates“.

    Mal schauen, welches Krankheits-Puppet die amerikanischen Tiefenstaatler nun auf ihre alten gierigen Krallen ziehen, bzw. welche Strömung der Globalistenmafia die Wahlsoftware in ihre Richtung pusht.
    Vielleicht setzen sich diejenigen durch, die in einer multipolaren Welt weiterspielen wollen. Schauen wir gespannt zu, was bleibt uns auch schon anderes übrig.

    Hier noch das Video von Oliver Janich mit seinen Überlegungen zu Trump:

    https://youtu.be/vx08ZbUcsJQ

    • Karl Bernhard Möllmann // 7. November 2016 um 08:55 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ MutigeAngstfrau:
      „Man fasst es einfach nicht, wieviele Menschen Killary als eine integere Präsidentin und in Trump das personifizierte Böse sehen!“
      .
      DAS ist der derzeitige Stand der globalen, psychiatrischen GEHIRN-Wäsche – die anscheinend besonders in Deutschland extrem „gewirkt“ hat . . .
      .
      Aber die Globalisten haben auch vor keinem anderen Land soviel ANGST – wie vor Deutschland – ich sehe das also mit einem weinenden, und einem lachenden Auge.
      .
      ZITAT @ MutigeAngstfrau:
      „Aber er (Trump) zieht keine Blutspur wie die andere Krankheit (Killary) der Wahl hinter sich her.“
      .
      Genau diese REALITÄT macht den Unterschied zwischen einer kriminellen & mehrfach blitzsauber überführten PSYCHOPATIN – zu einem cleveren & sehr erfolgreichen Geschäftsmann – dem man trotz intensivster & perfider Bemühungen & Versuche, bisher KEINEN einzigen Bruch der Gesetze nachweisen konnte!
      .
      In Sachen Menschen-Kenntnis sind wir also immer noch eine voll verblödete Bananen-Republik.
      .
      WIR WÄHLEN DEN WAHNSINN – WEIL WIR WEDER IM ELTERNHAUS NOCH IN DER SCHULE, ODER IN DER UNIVERSITÄT LERNEN – DIE UNBELEHRBAREN GESETZES-BRECHER VON DEN GENIES & MULTI-TALENTEN ZU UNTERSCHEIDEN!
      .
      PSYCHOPATHEN „spielen“ seriös – und weil kein Schwein auf die echte Blutspur achtet – finden wir die TÄUSCHUNG derart toll, daß wir wieder & wieder unseren eigenen Untergang wählen.
      .
      Dabei ist die echte BLUTSPUR – der einzige Unterschied zwischen Psychopath & Multi-Talent – die wir jemals zur Beurteilung von Menschen haben werden.
      .
      REDEN kann jeder Trottel in jeder beliebigen Theater-Schule lernen.
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      DARUM sind schöne REDEN – die Nummer-1-TARNUNG – aller Psychopathen.
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      Echte BLUTSPUREN sind dagegen – das Markenzeichen aller Psychopathen.
      .
      Wenigstens die MutigeAngstfrau ist hellwach & paßt auf – DAS läßt mich für unser aller Zukunft hoffen!

  6. Karl Bernhard Möllmann // 7. November 2016 um 09:01 // Antworten

    . . .
    Herr Kustos,
    .
    ich ziehe meinen Hut vor Ihnen!
    .
    Wenn Sie schreiben:
    .
    „Eine kaum zu bestreitende Bilanz, die im Umkehrschluss Trump als lernfähig und änderungswillig zeigt. Im Gegensatz zur gesamten westlichen Politikerkaste sympathisiert er mit Putin, was unschätzbare Bedeutung für den Erhalt des Weltfriedens haben könnte.“
    .
    Dann zeigen Sie eindrücklich WIE ausgeschlafen & unbestechlich Sie den derzeitigen US-Wahlkampf beurteilen – und wie wenig Sie auf die GEHIRN-Wäsche der GLEICHGESCHALTETEN Medien-Huren hereinfallen – und einen glasklaren Blick auf das WESENTLICHE besitzen!
    .
    CHAPEAU !

  7. FBI vs. Clinton im Kontext der MSM-Verwahrheiter
    .
    Die deutschsprachigen Wahrheitsmedien atmen auf und lassen ihre betreuten Denker wissen, die FBI-Untersuchungen in der email-Affäre habe keine Hinweise auf kriminelles Verhalten von Hillary Clinton ergeben.
    .
    Die Frankfurter Allgemeine zitiert den FBI-Chef Comey der erklärte, seine Behörde habe auch in kürzlich neu entdeckter Korrespondenz keine Hinweise auf möglicherweise strafbare Handlungen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin gefunden.
    .
    Als Beleg wird gar der Brief von James Comey (nachfolgend das von DailyMail veröffentlichte Original)
    […]
    https://oconomicus.wordpress.com/2016/11/07/fbi-vs-clinton-im-kontext-der-msm-verwahrheiter/

  8. In der Tat werden, wenn man Trumps Wahlkampf-Reden auf das Wesentliche eindampft, klare Botschaften (Messages) erkennbar, die revolutionär für dieses metastasierende System wären. Aber, sollte er die Gelegenheit bekommen, den Worten Taten folgen zu lassen (walk the talk), dann würde dies aus zwei Gründen scheitern: Entweder ist er (schon) Teil der Kabale, dann hätte er noch besser gelogen als die Unsägliche, oder – wahrscheinlicher – der Sumpf, den er dann trockenlegen müsste, würde ihn verschlingen oder „aufnehmen“ – ohnehin fast ein Wunder, dass das nicht schon geschehen ist. Wenn die Schlammschlacht eines (über)deutlich enthüllt hat, dann ist es die klare Sicht darauf, wie das „Establishment“, der „tiefe Staat“, die „Elite-Netzwerke“ (Wallstreet/Hochfinanz,Kriegsindustrie, Medien, Intelligence, Justiz) und ihre „Armee“ (Podesta, Weiner, Abedin…) bestens vernetzt und strategisch/nachhaltig verlogen agieren. Kein Hollywood-Film könnte das besser erzählen. Wer die Realität jetzt (noch) nicht sieht, dem ist nicht zu helfen.
    Trump ähnelt Achternbusch´s Atlantik-Schwimmer: Du hast keine Chance, aber nutze sie.

  9. Dumm gelaufen, Trump hat gewonnen! Dumm gelaufen aber nicht nur für die „globale Klasse“ und die Gutmenschen, sondern vor allem auch für die Populistische Internationale, die ihn mit Anti-PC-Gerede und ihrer Hetze gegen alles Fremde herbeigeschrieben hat.

    Warum? Nun, entweder er wird von den US-Eliten aufgesaugt und integriert (ziemlich wahrscheinlich, weil deren Anerkennung für ihn das wichtigste ist), dann verrät er seine Wähler, weltweit sichtbar. Das würde allerdings zu ziemlicher Wut bei seinen enttäuschten Followern führen.

    Oder er zieht sein Programm tatsächlich durch, Austritt aus den meisten internationalen Abkommen, hohe Zölle für China und andere, niedrige Steuern, aber Geld für die Rüstung, Ausweisung der billigen Latino-Arbeitskräfte, Bau einer Mauer. Für sein Programm braucht er jedenfalls viel Geld. Vielleicht erhöht er die Grundsteuern, z.B. bei ausländischen Eigentümern, aber das wird alles nicht reichen. Das funktioniert nur durch Gelddrucken, bei dem aktuellen Schuldenstand ziemlich abenteuerlich.

    Unabhängig von den Folgen nach innen wird so ein Programm weltweit eine Wirtschaftskrise auslösen. Sie ist ja jetzt schon nach 8 Jahren Nullzins-„Aufschwung“ überfällig.

    In jedem Fall macht er klar, wie es ausgeht, wenn korrupte Populisten an die Macht kommen. Es gab ja schon genug Beispiele, auf der Linken wie auf der Rechten. Manchmal dauert es 18 Jahre bis zum Zusammenbruch, wie in Venezuela, manchmal nur 12. Bin sicher, er schafft das schneller. Trump unsere letzte Hoffnung… wenn es nicht so traurig wäre, würde ich mich totlachen.

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