Der Geist hat viele Leben
Der Geist hat viele Leben

Der Geist hat viele Leben

Gezeiten @ GEOLITICO Gezeiten @ GEOLITICO
Zunehmend werden Erinnerungen von Kindern an ein früheres Leben bekannt. Sie bringen das Bewusstsein für etwas zurück, das Goethe und Schopenhauer vertraut war.

Nicht nur alle Institutionen, Zustände und Ereignisse haben eine äußere Fassade, an der man kratzen muss, wenn man die treibenden Kräfte erkennen will. Auch das menschliche Leben selbst bietet uns in seinem äußeren Ablauf zwischen Geburt und Tod gewissermaßen eine Fassade, hinter der die verursachenden Kräfte verborgen sind, deren Erkennen erst die Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Woher und Wohin des Menschen beantworten könnte. Alles tiefere Sehnen und Denken des Menschen in Religion und Philosophie zielt letztlich nach dieser Erkenntnis.

So sehe ich es neben meinen Hintergrund-Artikeln zum Zeitgeschehen auch als meine Aufgabe an, auf Phänomene aufmerksam zu machen, die einen Spalt in der Fassade des menschlichen Lebens aufreißen und in tiefere Dimensionen blicken lassen oder zumindest dadurch große Rätselfragen des Lebens ins Bewusstsein heben, die nach Antworten drängen.

In den letzten Jahrzehnten scheinen global die Fälle vermehrt aufzutreten, dass Kinder davon sprechen, sich an ein noch nicht lange zurückliegendes voriges Leben auf der Erde erinnern zu können und sich ihre Angaben vielfach auch auf verblüffende Weise bestätigen. In einem vorigen Artikel ist bereits ein besonders eindrücklicher Fall aus Deutschland ausführlich geschildert worden.[1] Solche Fälle führten den Medizin-Prof. Ian Stevenson von der Universität Virginia dazu, sich von 1953 an und ab 1964 vorrangig damit forschend zu befassen.

„Wann immer ihm von einem Kind irgendwo in der Welt berichtet wird, das sich an frühere Leben erinnert, dann reist er – so es seine Zeit erlaubt – dorthin und untersucht den Fall, wobei ihm meist wissenschaftliche Mitarbeiter aus den betreffenden Ländern helfend zur Seite stehen. Manchmal werden … fünfzig und mehr Personen befragt, um Verifikationen einer vorliegenden Reinkarnationserinnerung durchzuführen. In seinen Unterlagen befinden sich Berichte von über 2.500 Reinkarnationsfällen!“[2]

Von einigen soll hier die Rede sein.

Der kleine Titu Singh aus Indien

Titu Singh wird in Baad, einem Dorf im Norden Indiens, als jüngstes von sechs Kindern der Eheleute Singh geboren. Im Alter von zweieinhalb Jahren beginnt er über eine andere Familie zu erzählen. Er behauptet energisch, Suresh Verma zu sein und seine Frau heiße Uma. Sie hätten zwei Kinder mit Namen Ronu und Sonu. Er habe mit seiner Familie in Agra gelebt, wo er ein eigenes Radio-Geschäft habe. Auch habe er dort ein Haus. Jemand habe ihn erschossen, und sein Körper sei zu Asche verbrannt und in den Fluss verstreut worden.

Anfangs nahm niemand seine Geschichte ernst. Doch Titu bat in den folgenden Jahren immer wieder, nach Agra zu fahren, das 13 km entfernt liegt, er habe großes Heimweh. Mehrmals versuchte der Knirps, mit einem Reisebündel alleine dorthin zu pilgern. Irgendwann beschloss ein größerer Bruder von Titus, nach Agra zu fahren und sich dort zu erkundigen, ob es ein solches Radio-Geschäft gebe. Und er fand tatsächlich ein Geschäft mit dem Namen “Suresh Radios” – das eine Witwe namens Uma besaß.

„Im Geschäft fragte er nach dem Besitzer und bekam zur Antwort, er sei einige Jahre zuvor gestorben. Als er genauer nachfragte, verwies man ihn auf die Witwe Uma Verma. Diese erzählte ihm, ihr Mann Suresh sei vor einigen Jahren vor dem Haus erschossen worden. Der Mord sei jedoch nie aufgeklärt worden. Titus Bruder berichtete ihr die Geschichte seines kleinen Bruders zu Hause, worauf Uma darauf bestand, ihn persönlich zu treffen. Als Uma Titus in seinem Dorf besucht, verhält er sich sehr eigenartig. Er fordert sie auf, sich neben ihn zu setzen. Ein sehr ungewöhnliches Verhalten für einen 6-jährigen Inder gegenüber einer erwachsenen Frau. Er fragte, ob sie ihn wiedererkenne und wie es den Kindern ginge. Uma aber ist nicht so leicht davon zu überzeugen, der Junge wäre ihr ehemaliger Mann.“[3]

Als Titu, inzwischen 6 Jahre alt, endlich nach Agra fahren kann, um Uma einen Gegenbesuch im Geschäft abzustatten, scheint er, im Bewusstsein, dass er als kleiner Junge seiner ehemaligen Frau gegenübertritt, vor Schüchternheit fast zu vergehen. Er lässt aber nicht von seinem Bemühen ab, sie zu überzeugen, dass er ihr früherer Mann Suresh gewesen sei. Er erinnert sie zu ihrer Verblüffung an Begebenheiten, die nur er und sie wissen konnten. Auch weiß er viele Details aus dem Laden und kann ihr sagen, was sich dort alles, “seit dem er weg war”, geändert hat. Die Witwe Uma Verma wurde immer mehr überzeugt, dass Titu ihr ehemaliger Mann Suresh gewesen sein müsse.

Der Fall wurde natürlich im Land schnell bekannt. Von einem Kollegen aus Indien erfuhr Prof. Stevenson davon. Er schickte die Wissenschaftlerin Antonia Mills nach Agra, die die Authentizität des Falles überprüfen sollte. Im Gespräch mit der Witwe Uma Verma schilderte diese, wie sie den Tag des Mordes erlebt hatte. Sie hätte draußen ein Geräusch gehört und sei hinausgegangen, um zu schauen, ob Sureshs Auspuff geknallt hätte. „Aber er stieg nicht aus. Als ich die Tür öffnete, fiel er mir entgegen. Ich schrie”, erinnerte sie sich. Suresh war durch einen Kopfschuss getötet worden.

Frau Mills konnte den Autopsie-Bericht einsehen, in dem die Eintritts- und Austrittswunde der Kugel genau beschrieben wird. Sie wusste, dass Prof. Stevenson bei den meisten Kindern, die sich an ein nicht weit zurückliegendes Vorleben erinnerten, eine Gemeinsamkeit festgestellt hatte: Sie waren eines gewaltsamen Todes gestorben. Und er hatte zu seinem Erstaunen herausgefunden, dass an genau der Stelle, wo in den Autopsie-Berichten die tödliche Wunde markiert war, sich jetzt bei den Kindern in derselben Form und Größe ein Muttermal befand.

Und die Aufregung war groß, als man Titus Haare an den Stellen rasierte, wo die Kugel durch Sureshs Kopf gegangen war: dort war exakt ein gleichgroßes Muttermal. Später gelang es Titu sogar, zur Aufklärung des Mordfalles beizutragen. Er konnte sich an den Namen des Mörders erinnern, der ausfindig gemacht wurde und, von der Polizei mit dem Fall konfrontiert, schließlich den Mord zugab.

James Leininger aus Louisiana

Mit zwei Jahren bereits überkamen den kleinen James nachts heftige Alpträume, mit einem Flugzeug ins Meer zu stürzen und sich nicht mehr daraus befreien zu können. Angsterfüllt flüchtete er in das Bett seiner Eltern. Als er älter wurde, erzählte er den Eltern immer mehr Einzelheiten seiner dramatischen Erinnerungen. Er sei im Krieg von Japanern mit seinem Flugzeug abgeschossen worden. Das Schiff, von dem aus er gestartet sei, habe „Natoma“ geheißen. Ein Freund mit Namen Jack Larson sei ebenfalls auf dem Schiff gewesen. Auch den Absturzort, nahe Iwojima, einer große japanische Vulkaninsel im Pazifik, wollte er auf einem Foto erkennen können. Besonders der Vater konnte das alles nicht glauben.

Von klein auf spielte der Junge am liebsten mit Flugzeugen und war besonders vernarrt in Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Sechsjährigen besuchten daher die Eltern ein Militärmuseum, in dem er für die alten Maschinen ein ungewöhnliches Interesse entwickelte. Der Fall dieses Jungen wurde von Dr. Jim Tucker von der Universität Virginia, dem Nachfolger von Dr. Ian Stevenson, untersucht, einem der aktuell führenden Reinkarnations-Forscher.

Die Beschreibungen des Jungen konnten mit einer großen Schlacht zwischen den japanischen und amerikanischen Streitkräften im Jahr 1945 in Verbindung gebracht werden. Die „Natoma“ war in der Tat in diese Schlacht verwickelt. Sie hieß vollständig „Natoma Bay“ und war ein U.S.-amerikanischer Flugzeugträger. Und auch ein Pilot namens Jack Larson konnte bei historischen Recherchen gefunden werden. Ein Foto von ihm im Alter von 21 Jahren zeigt mit dem Bild des inzwischen ebenso alten

James Leininger eine erstaunliche Ähnlichkeit.4

„Ein Skeptiker, der für den Blog Skeptico schreibt, bemerkte, dass der Junge ein Militärmuseum mit seinen Eltern besucht hatte, bevor sein Alpträume begannen. Während des Besuchs schien ihn der Anblick eines Flugzeugs zu versteinern, wie der Pittsburgh Daily Courier berichtet. Der Blogger vermutete, dass der Besuch im Museum die Alpträume verursacht haben könnte, und dass die Eltern ihn ermutigt hätten, sich an sein vergangenes Leben zu erinnern. Er glaubt die Erinnerung wäre ein Phantasie-Konstrukt des Jungen, gibt aber auch zu, es wäre schwer zu erklären, wie sich der Junge an die Namen hat erinnern können. Vor allem geht er davon aus, dass die Begeisterung der Eltern das Kind dazu verführt haben könnte, sich die Geschichte auszudenken.
Dr. Tucker ist es gewohnt, in solchen Fällen begeisterten Eltern zu begegnen und muss diesen Umstand in Betracht ziehen. Er fand jedoch auch Kinder, deren Eltern die Begeisterung für die Geschichte ihres Kindes völlig fehlte. Laut Dr. Tucker sei vor allem der Vater von James evangelischer Christ und ebenfalls jemand, dem der Gedanke an eine mögliche Wiedergeburt seines Sohnes völlig widerstrebte. Erst nach eigenen Recherchen und wegen der historischen Belegbarkeit der Ereignisse, war der Vater schließlich selbst überzeugt von der Richtigkeit der Angaben seines Sohnes.
In einem Interview mit Fox-TV erklärt der Junge, die Alpträume hätten damals aufgehört, nachdem er den Ort des Absturzes besucht hatte und sich mit seiner Vergangenheit aussöhnen konnte.“[4]

Luke Ruehlman aus Ohio

Als der kleine blonde Luke in Cincinnati in Ohio sprechen lernte, redete er öfter Gegenstände mit dem Namen Pam an. Und mit gerade zwei Jahren begann er seiner Mutter Erika Ruehlman immer wieder zu erzählen, er sei „ein Mädchen namens Pam“ gewesen. Er machte auch konkrete Angaben: „Als ich ein Mädchen war, hatte ich schwarze Haare“, oder „solche Ohrringe hatte ich auch, als ich ein Mädchen war“. Außerdem meinte der Knirps, dass er in Chicago gelebt habe – und er redete auch von seinen früheren Eltern. Er sei bei einem Brand gestorben, wiederholte er immer wieder.

Die Mutter forschte schließlich im Internet nach und fand heraus, dass ihr kleiner Sohn den Brand des Paxton Hotels 1993 in Chicago meinen musste, bei dem in der Tat eine Frau namens Pamela Robinson, eine dreißigjährige Schwarze, ums Leben kam, als sie aus dem brennenden Hochhaus sprang.

„Lukes Geschichte wurde auch in der US-Realityserie ,Ghost inside My Child‘ gezeigt. In dieser Sendung wurden viele Kinder vorgestellt, die sich an ein früheres Leben erinnern können. Im Rahmen der Doku wurde ein Experiment mit Luke gemacht: Man zeigte ihm Fotos von mehr als 30 schwarzen Frauen, er erkannte Pamela Robinson sofort wieder. Auch nahm Lukes Mutter mit der Familie Robinson Kontakt auf und es kam heraus, dass die Erzählungen von Luke und den Angehörigen von „Pam“ nahezu übereinstimmten. Pam schwärmte sogar für den gleichen schwarzen Sänger wie Luke heutzutage.“[5]

Doch Luke erinnerte sich nicht nur daran, wie er aus einem brennenden Hochhaus in den Tod gesprungen war. Er sprach auch von dem, was er danach „im Himmel“ und bei seiner Widergeburt erlebte. Seine Mutter zitierte ihn im Radio:

„,Ich war Pam, aber ich bin gestorben und in den Himmel gekommen. Ich habe Gott gesehen, aber er hat mich wieder zurück auf die Erde geschubst. Als ich wieder aufwachte, war ich ein Baby, und ihr habt mich Luke genannt.‘ Mittlerweile ist Luke fünf Jahre alt und hat aufgehört, von seinem früheren Leben zu erzählen.“[6]

Überlegungen

Die Zahl solcher Fälle könnte aus den Büchern von Ian Stevenson und Trutz Hardo z. B. schier endlos vermehrt werden. Es gibt aber sicher noch viel mehr Kinder mit Reinkarnations-Erinnerungen, als bekannt geworden sind, deren Äußerungen von den Angehörigen jedoch nicht ernst genommen und für blühende kindliche Phantasie gehalten werden, vor allem in Europa, wo der Reinkarnations-Gedanke keine breite Tradition hat und von den christlichen Kirchen auch abgelehnt wird. Dabei können sie sich aber auf Christus nicht berufen, der die Reinkarnation als selbstverständlich voraussetzte, als er den Jüngern sagte, dass Johannes der Täufer der wiedergeborene Prophet Elias sei (Matth. 11, 14).

Die meisten Menschen, die sich an einen gewaltsamen Tod im vorigen Leben erinnern, werden offensichtlich in sehr kurzer Zeit wieder verkörpert, wohl, wie man sich denken könnte, um das vorzeitig abgebrochene Leben nachzuholen. Dadurch können, anders als bei Erdenleben, die viele Jahrhunderte zurückliegen, verhältnismäßig leicht physische Beweise oder zumindest Tatsachen festgestellt werden, die eine Reinkarnation dieses Menschen äußerst nahelegen, wie sich Prof. Stevenson noch mit wissenschaftlicher Vorsichtigkeit ausdrückt.

Wenn man unter der Annahme der Widerverkörperung bedenkt, wieviel Millionen junge Menschen im 20. Jahrhundert und bis in die Gegenwart in Kriegen gewaltsam ums Leben gekommen sind, kann man sich vorstellen, wie viele Menschen in kurzer Zeit wieder geboren worden sind und noch werden, die sich ja bisher nur zum geringen Teil daran erinnern und davon wiederum nur wenige Verständnis finden. Der permanente Anstieg der Weltbevölkerung könnte in dieser großen Zahl eine Ursache haben.

Die Idee der Wiederverkörperung in Europa

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer, der sich viel mit orientalischer Weisheit und dem Buddhismus beschäftigt hatte, schrieb 1851:

„Aber wahrlich, wenn mich ein Hochasiate früge, was Europa sei, so müsste ich ihm antworten: es ist der Weltteil, der gänzlich von dem unerhörten und unglaublichen Wahn besessen ist, dass die Geburt des Menschen sein absoluter Anfang und er aus dem Nichts hervorgegangen sei.“ [7]

Doch es gibt auch eine eigene, unabhängig von asiatischen Einflüssen verlaufende Strömung der Wiederverkörperungs-Idee in Europa. Sie tritt da auf, wo Menschen die Eigenständigkeit des Geistes des Menschen, seines Ich, gegenüber dem physischen Leib stark empfinden, so dass sie sich nicht mit diesem identifizieren. Denn das ist die Voraussetzung dafür, sich selbst unabhängig und außerhalb eines physischen Leibes denken zu können, den man nach seiner Unbrauchbarkeit verlassen hat. Dies bedeutet, dass der Geist des Menschen nicht aus der irdischen Welt stammen kann, sondern in einer geistigen Welt urständen muss, in die er nach dem Tode des Leibes zurückkehrt, um über kurz oder lang wieder „zurück auf die Erde geschubst“ zu werden und in einem neuen Leib mit neuem Namen „aufzuwachen“.

Die frühen Philosophen der griechisch-römischen Antike, wo ja noch eine große Gewissheit einer göttlichen Welt vorhanden war, aus der man kam, waren vielfach selbstverständlich von der Wiederverkörperung überzeugt, die sie gedanklich begründeten: Heraklit, Pythagoras, Sokrates, Plato, um nur einige zu nennen, auch Marc Aurel und Cicero in Rom z. B. Plotin lehrte noch im 3. Jahrhundert n. Chr. die Reinkarnation:

„Solche Dinge … wie sie dem Guten ohne Gerechtigkeit widerfahren, wie Strafen, Armut oder Krankheit, mögen wohl eintreten aufgrund von Vergehen, die in einem früheren Leben begangen wurden.“[8]

Julius Caesar wies in seinem „Gallischen Krieg“ auf die Reinkarnationsüberzeugung hin, die er bei den keltischen Druiden in Gallien und Britannien antraf.

Die christliche Sekte der Katharer wurde im 13. Jahrhundert wegen ihrer häretischen Überzeugungen – auch ihres Reinkarnationsglaubens – von der katholischen Kirche verfolgt und ausgerottet. Im 15. Jahrhundert verdammte die Kirche die Lehren des Florentiner Philosophen Pico della Mirandola, zu denen auch die Reinkarnation gehörte. Aus den gleichen Gründen wurde Giordano Bruno als Ketzer verurteilt und verbrannt. In Shakespeares Dramen gibt es immer wieder Anspielungen auf die Reinkarnation.

Die Idee der Wiederverkörperung erreichte im 18., 19. Jahrhundert in der deutschen Klassik, Romantik, bei den Denkern des deutschen Idealismus und bei einzelnen Gestalten auch noch danach einen gewissen Höhepunkt. Er wird vielfältig behandelt und ausgesprochen bei Goethe, Schiller, Novalis, Hebbel, Grillparzer, Hesse, Peter Rosegger, Richard Wagner, Wilhelm Busch und auch bei dem Amerikaner Benjamin Franklin. Neben Schelling waren Herder, Hölderlin, Fichte, Hegel, Schleiermacher und Johann Peter Hebel, die übrigens alle evangelische Theologen waren, von der Wiederverkörperung überzeugt.

Goethe dichtete im „Gesang der Geister über den Wassern“:

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.

Der österreichische Dichter Peter Rosegger schrieb:

„Die Unsterblichkeit, die ich meine und wünsche und habe, ist die persönliche Unsterblichkeit, die Unzerstörbarkeit des Ichbewusstseins … – Ich rate nur, dass wir das Spiel nicht auf eine einzige Karte setzen sollen, nicht auf die des gegenwärtigen Erdenlebens; dass wir froh sein mögen, diesen Körper, wenn er unbrauchbar geworden, ablegen zu können, um einen neuen, frischen anzuziehen.“[9]

Der tiefsinnige Humorist Wilhelm Busch dichtete ernsthaft:

Wiedergeburt

Wer nicht will, wird nicht zunichte,
Kehrt beständig wieder heim.
Frisch herauf zum alten Lichte
Dringt der neue Lebenskeim.
Keiner fürchte, zu versinken,
Der ins tiefe Dunkel fährt;
Tausend Möglichkeiten Winken
Dem, der gerne wiederkehrt.
Dennoch seh` ich dich erbeben,
Eh du in die Urne langst.
Weil dir bange vor dem Leben,
Hast du vor dem Tode Angst.9

Und der amerikanische Drucker, Erfinder und Staatsmann Benjamin Franklin war bereits in jungen Jahren überzeugt, dass ein Leben nicht ausreiche, um sich in der gewünschten Weise zu entwickeln, dass man weitere Leben benötige, um die Lehren aus dem vergangenen zu ziehen und sich immer weiter zu verbessern. Mit 23 Jahren entwarf er für sich den folgenden Grabspruch:

„Hier ruht der Leib des Buchdruckers Benjamin Franklin als Speise für die Würmer, gleich dem Einband eines alten Buches, aus dem der Inhalt herausgenommen und seiner Aufschrift und Vergoldung beraubt ist. – Aber das Werk selbst wird nicht verloren sein, sondern es wird dermaleinst wieder erscheinen in einer neueren, schöneren Ausgabe, durchgesehen und verbessert von dem Verfasser.“[10]

Am gründlichsten hat sich im Anfang des 20. Jahrhunderts der Anthroposoph Rudolf Steiner in geisteswissenschaftlichen Forschungen mit der Wiederverkörperung des Menschen und den damit verbundenen Schicksalsgesetzen auseinandergesetzt, sie in vielen Vorträgen von den verschiedensten Seiten beleuchtet und in Schriften logisch umfassend begründet.[11]

 

Anmerkungen

[1]Das zweite Leben des Vinc als Udo“, GEOLITICO vom 25. MÄRZ 2016

[2] Trutz Hardo: Ich hab schon mal gelebt, Güllesheim, 2014, S. 206

[3] http://www.epochtimes.de/wissen/mystery/raetselhafter-mord-in-vorleben-mir-wurde-in-den-kopf-geschossen-6-jaehriger-titu-erinnert-sich-an-details-video-a1276601.html

[4] http://www.epochtimes.de/wissen/mystery/reinkarnation-wiedergeburt-junge-war-im-vorleben-pilot-im-2-weltkrieg-die-japaner-haben-mich-abgeschossen-historisch-belegte-details-details-name-der-person-der-absturzstelle-und-des-flugzeugtraegers-a1220393.html

[5] http://www.epochtimes.de/wissen/was-ein-fuenfjaehriger-von-seiner-wiedergeburt-erzaehlt-gott-schubste-mich-auf-die-erde-zurueck-erinnerung-an-vorleben-als-frau-bei-grossbrand-gestorben-a1219912.html

[6] vergl. Anm. 5

[7] Zitiert nach Ian Stevenson: Reinkarnation in Europa, Grafing 2014, S. 15-16

[8] Zitiert nach Stevenson, S. 11

[9] Zitiert nach Johannes Hemleben: Jenseits, Reinbek bei Hamburg 1980, S. 229

[10] Zitiert nach Hemleben, S. 230

[11] Rudolf Steiner: Wiederverkörperung des Geistes und Schicksal, in: „Theosophie“ (Gesamtausgabe Nr. 6); Rudolf Steiner: „Reinkarnation und Karma“, GA 34

Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

14 Kommentare zu Der Geist hat viele Leben

  1. Mit dem Tod erlischt das Leben.

    Materialisten betrachten den Geist als eine Funktion des Gehirns, der dann verschwindet, wenn das Gehirn abstirbt.

    Anhänger der Reinkarnationslehre gehen von einer Transformation der Seele aus, die den Wechsel der persönlichen Identität bedeutet. Man kommt wieder, aber als ein anderer, als der man aktuell lebt.

    Die dritte Möglichkeit ist die Wiederaufserstehung in der Person, als welche man existiert hat.

    Beweise für die Stimmigkeit der einen oder anderen Lehre gibt es nicht.
    Die Reinkarnationslehre erscheint deswegen schlüssig, weil im Sinne der Quantentheorie das Leben lediglich eine Auswahl aus einem Meer von unendlich vielen Möglichkeiten bedeutet. Das Meer des Potentiellen besitzt dabei mehr Gehalt und Gewicht an Realität, als die Auswahl einer einzigen konkreten Daseinsform in einer von vielen Welten.

    Der Materialist negiert sowohl die Reinkarnation als die Wiederauferstehung. Damit ist er ganz auf das momentane Leben begrenzt, das er als das einzige begreift, was er leben kann. Entsprechend richtet er sich auf die existentielle Sicherung auf der Basis materieller Güter aus und formuliert seine Werte.

    Diejenigen, welche an eine Wiederauferstehung des irdischen Leibes oder ihre Fortexistenz in einem Jenseits glauben, nehmen die Kontinuität ihrer Perönlichkeit an. Sich richten ihr Leben nach Werten und Vorschriften aus, welche diesese Kontinuität sichern und garantieren sollen.

    Der Anhänger der Reinkarnationslehre unterstellt eine Entwicklung von Leben zu Leben, die entweder zu höheren Daseinsformen oder auch zum Abstieg in niedere Formen führen kann. Enstprechend formuliert auch dieser Wertvorstellungen und Regeln, möglichst aufzusteigen oder aus dem Reigen von Geburt, Leben und Tod ganz auszusteigen.

    Da es sich in allen Fällen um Glaubenssätze handelt, schlummert bei den meisten die nackte Todesangst stets in den tieferen Schichten, weil die totale Vernichtung durch den Tod befürchtet wird.

    Dieser mehr oder weniger „latente Nihilismus“ führt wohl bei allen Geisteshaltungen letztlich zu einem Materialismus, der die Existenz sichern soll und Erleichterung in einem Hedonismus verschiedner Ausprägung verspricht.

    Diese latente Todesangst führt bei den meisten dazu, sich materiell überzuversorgen und das Leben nach dem Maß zu bewerten, in welchem es Genuss und Konsum ermöglicht.

    Die damit verbundenen Verteilungskämpfe prägen das Bild unserer Spezies, die sich in dieser Welt aufführt, wie die Axt im Walde.

    Je mehr sich dieser latente Nihlismus in materiellen Exzessen niederschlägt, desto polarisierter die daraus resulltierenden Konflikte und desto höher die Wahrscheinlichkeit einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

    Heute werde die Mittel dazu durch atomare, chemische und biologische Waffen in einer Weise potenziert, welche das Ende allen Lebens auf diesem Planeten bedeuten kann.

    Würde es beweisbar sein, dass unser Geist und unsere Seele nach dem Tode fortexistieren, könnte diese Urangst vor der völligen Auslöschung vielleicht verschwinden.

    Welchen Sinn sollte es denn auch haben, wenn sich Wesen gegenseitig beherrschen, unterdrücken oder gar vernichten wollten, die unsterblich sind?

    • Karl Bernhard Möllmann // 16. Oktober 2016 um 17:57 // Antworten

      . . .
      ZITAT & waltomax:
      „Beweise für die Stimmigkeit der einen oder anderen Lehre gibt es nicht.“
      .
      Wer NICHT-WISSEN damit begründet – daß WISSEN in seinem von der Regierung künstlich beschränkten Universum nicht existiert – der WILL IN WAHRHEIT NICHTS WISSEN.
      .
      Wer dagegen WISSEN will – der muß sich nun mal leider die Mühe machen, und die jederzeit leicht zu reproduzierenden BEWEISE, die JEDER korrekt in „STANDARD-TECH“ ausgebildete scientologische Auditor tagtäglich liefert & erlebt – eigenhändig & sorgfältigst überprüfen!
      .
      DENN DIE BEWEISE SIND SEIT 70 JAHREN OFFEN & FREI FÜR JEDERMANN ZUGÄNGLICH !
      .
      Der sicherste Weg, um diesen BEWEIS anzutreten, ist das sogenannte CO-AUDITING – denn hier ist der STUDENT des WISSENS abwechselnd mal AUDITOR – und mal der AUDITIERTE . . .
      .
      Er lernt so alles über frühere Leben – sowohl bei Anderen – als auch bei sich selbst.
      .
      NICHT-SCIENTOLOGEN machen sich nur lächerlich, ähnlich wie die letzten Eingeborenen aus dem Amazonas-Gebiet, die frech behaupten – elektrischen Strom, Mikrowellen, Fernseher, Computer & Autos gibt es nicht – nur weil sie diese BEWEISE tief in ihrem begrenzten Dschungel bisher noch niemals zu Gesicht bekommen haben . . . !
      .
      ALLERDINGS UNTERNIMMT DIE KRIMINELLE GLOBALISTEN-SEKTE ALLES, UM DEN MENSCHEN ANGST VOR DIESEN BEWEISEN DIESER MILLIONENFACH BEWIESENEN REALITÄT ZU MACHEN – DENN DIE MIT MEDIKAMENTEN & ANDEREN DROGEN VOLLGEPUMPTEN BÜRGER, GEPAART MIT 24/7 MEDIALER GEHIRN-WÄSCHE DER IN DIE DUMMHEIT VERBANNTEN BÜRGER – SIND WESENTLICH LEICHTER ZU MANIPULIEREN, ZU UNTERDRÜCKEN, AUSZUBEUTEN, UND HINTER’s LICHT ZU FÜHREN.
      .
      Bereits bei den anfänglichen Forschungen VOR 1950 – die dann Eingang fanden in den ewigen Bestseller „DIANETICS, modern science of mental health“ – waren ganz erstaunliche kriminalistische Aufklärungen von uralten Verbrechen gelungen . . .
      .
      Bei Rückführungen in frühere Leben beichteten Menschen unter anderem auch das eine oder andere – niemals aufgeklärte Verbrechen, aus so genannten „cold cases“ – niemals aufgeklärten Verbrechen, die dann bei der Kripo in den uralten Archiven nachgeforscht wurden . . .
      .
      Und siehe da – ein Leben später traute sich der Täter endlich im Rahmen seines Auditings diese Dinge zu BEICHTEN – und die Tat konnte mit großer Verspätung doch noch vollständig aufgeklärt werden.
      .
      Wenn diese ÜBERPRÜFUNGEN der Erinnerungen eines Menschen aus seinem früheren Leben regelmäßig mit den BEWEISEN enden – daß alles genauso war wie es in der Erinnerung ein Leben später „erschien“ – dann hat das niichts mehr mit „GLAUBEN“ zu tun, sondern man nennt das irgendwann einmal „wissenschaftlich“, und man spricht von „BEWEISEN.“
      .
      So wie die Obrigkeit FALSE FLAG TERROR inszeniert – um die Welt in ein Gefängnis umzugestalten – so FÄLSCHT dieselbe Obrigkeit diese BEWEISE, die Standard Scientology nunmehr seit 70 Jahren mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes liefert.
      .
      Die EINEN wissen das – und die ANDEREN wissen das nicht.
      .
      DAS ist der einzige Unterschied.
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      WER also WISSEN will – das Tor zum WISSEN steht seit 70 Jahren erstmmals auf diesem Planeten sperrangelweit OFFEN – allerdings kommt echtes WISSEN von echtem STUDIEREN & echtem KAPIEREN.
      .
      Und DAS lernt heutzutage niemand mehr in unseren Universitäten – wo nachplappern & auswendig lernen der Daten ANDERER Menschen – mit echtem WISSEN als Ergebnis von VERSTEHEN verwechselt wird !
      .
      Wer ko der ko !

  2. Die Hypothese ist also, dass die Todesangst zu mehr oder weniger sinnvollen und effektiven Formen der Kompensation führt.

    Wesentlich dabei ist auch die Instrumentalisierung dieser Urangst durch die Religion und die diversen Herrschaftssysteme, welche dieser Planet schon gesehen hat und vielleicht noch sehen wird.

    Auf dem religiösen Felde verpflichtet diese Kompensation den von der Angst Geplagten zur Einhaltung von allerlei Geboten. Letztere werden natürlich gerne auch im Sinne der Festigung bestehender Gesellschafts – Hierarchien formuliert.

    Hinter den meisten Geboten, Regeln und Gesetzen, welche die Gesellschaft aufstellt, steckt letztlich immer auch die Drohung mit der Vernichtung durch die Strafe mit dem Tode. Auch dann, wenn diese Strafe als abgeschafft erklärt wird, kann das Gewaltmonopol einen jeden hinwegraffen, der sich ernstlich auflehnt.

    Herrschaft beruht letztlich also immer auf der Drohung mit dem Tode. Diese kann aber nur in dem Maße wirken, in welchem die eigene Geisteshaltung nicht stark genug ist und dem materialistischen Nihilismus weicht. Das generiert dann genau dieses saturierte und bürgerliche Arschkriechertum, das etwa eine Merkel und Konsorten an die Macht bringt und an dieser beläßt.

    Nicht umsonst waren es meist die Furchtlosen, welche die eigenen Überzeugungen und ihre Geisteshaltung über das eigene Leben stellten und daher allen Manipulationen und Mächtigen zu trotzen in der Lage waren. Diese haben dann immer auch am meisten bewegt. Man denke dabei an einen M. Ghandi.

    Inzwischen sind wir in einer Phase, in welcher Speichellecken und Arschkriechen das Überleben nicht mehr sichern, weil die Herrschaft sich anschickt, die devoten Untertanen zu selektieren und entsprechend zu vernichten.

    Unsere Angst vor dem Tode erscheint inzwischen als die beste Voraussetzung, diesen nicht etwa zu vermeiden, sondern vielmehr sicher zu erleiden.

    • Karl Bernhard Möllmann // 19. Oktober 2016 um 07:49 // Antworten

      . . .
      ZITAT @ walomax:
      „Herrschaft beruht letztlich also immer auf der Drohung mit dem Tode.“
      .
      DAS ist ein extrem kluger Satz von @ waltomax – den ich gerne unterschreibe.
      .
      Und genau dieses ewige „Herrschafts-Instrument“ – die TODES-ANGST – zerstören echte Scientologen rouinemäßig durch AUDITING, und sind NUR aus diesem einen Grunde, die erklärten Todfeinde dieser Herrschaft!
      .
      Aber sogenannte „Herrschaft“, die sich weder durch WISSEN, noch durch BEWEISE auf echter Kompetenz gründet, sondern einzig & allein durch die „Drohung mit dem Tode“ operiert – ist KEINE nachhaltige „Herrschaft“ – sondern eine unterdrückerische „GEWALT-Herrschaft“ oder eine kriminelle „SCHRECKENS-Herrschaft“!
      .
      Derartige MISSHANDLUNG der Bürger, wird früher oder später, regelmäßig durch den unbändigen menschlichen Freiheits-Willen, und die Sehnsucht nach ECHTER FREIHEIT, überwunden !
      .
      Im Falle der alle globalen Rekorde brechenden Scientologie, wurde L. Ron Hubbard 1978 unter einem Vorwand in eine perfekt inszenierte FBI-Falle in New York gelockt, die er nach derzeitigem Wissens-Stand NICHT überlebte.
      .
      DER Mann, der als der angebliche L. Ron Hubbard ein Jahr später in New York wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde – war nach den kriminalistischen Untersuchungen von Dipl. Ing. Andreas Groß aus der Schweiz – ganz offensichtlich ein perfekt trainiertes Hollywood-Double, um die Menschheit hinter’s Licht zu führen, und die darauf folgende Unterwanderung der Scientologie durch die CIA besser zu TARNEN . . .
      .
      Gleichzeitig begannen im Stanford Research Institute (SRI) in der Stanford University die GEGEIMEN Erforschungen scientologischer Techniken & Fähigkeiten – geleitet von den drei CIA-AGENTEN Prof. Harold (Hal) Puthoff, Ingo Swann & Pat Price, die die CIA erfolgreich viele Jahre zuvor in Kalifornien in die Scientology-Kirche eingeschleust hatte, und die nun alle drei die höchste scientologische Bewußtseinsstufe OT VII erreicht hatten.
      .
      Zumindestens die amerikanische Herrschaft weiß seit über 40 Jahren haargenau – welche außergewöhnlichen Fähigkeiten dem Menschen innewohnen – die mit Standard Scientology regelmäßig freigesetzt werden, und die bis hin zum Zustand „exterior“ gehen, in dem ein bewußt wahrnehmender Mensch vollkommen autark außerhalb seines materiellem Körper operieren kann.
      .
      OT VII steht für „operierender Thetan“ der siebten Stufe, wobei „Thetan“ vom griechischen Buchstaben „Theta“ stammt, und für das deutsche Wort „Seele“ gebraucht wird.
      .
      Eine operierende Seele hat den Tod – und damit die ANGST vor dem Tod, und damit auch JEGLICHES Herrschafts-Instrument daß mit dieser „Todes-Angst“ operiert – erfolgreich und für immer ÜBERWUNDEN.
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      Vielleicht dämmert es dem Einen oder Anderen – WARUM die „Angst vor dem Tod“ derzeit immer weniger Menschen davon abhält – unserer kriminellen, westlichen TERROR-HERRSCHAFT die rote Karte zu zeigen . . . ?
      .
      Es tobt der Kampf um die Erde.
      .
      Entweder siegt die FREIHEIT – oder der Herrschaft gelingt es mit Hilfe ihrer Al Kaida und IS-Gründungen und unbegrenztem FALSE-FLAG-TERROR – die Menschheit durch künstlich geschürte „TODES-ANGST“ doch noch wieder komplett zu versklaven . . . ?
      .
      WER sich für die ULTRA-GEHEIMEN, weil perfiden, kriminellen & unsere Demokratie als „FAKE“ entlarvenden Hintergründe des westlichen GEHEIM-Krieges gegen die friedlichste aller Welt-Religionen interessiert – dem sei diese englische Zusammenfassung der Ereignisse empfohlen – die in allen Teilen, die ich bezeugen kann, der Wahrheit entspricht:
      .
      http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection
      .
      WER DIESE RELIGIÖSEN HINTERGRÜNDE VERSTEHT – DER VERSTEHT AUCH GLASKLAR ALLE DERZEITIGEN KRIEGE VON & MIT USRAEL !

  3. Was würde die Erkenntnis ein unsterbliches Wesen zu sein, auf der Welt verändern? Alles!

    Ein unsterbliches Wesen ließ sich nicht mher durch Todesangst und Schuldkomplexe unterdrücken oder beherrschen. Es würde nicht mehr „überkompensieren“, sprich sich in irrwitziger Weise materiell absichern und sich auf Kosten dritter einen Vorteil verschaffen zu wollen. Kurz:

    Das Ende des Kapitalismus und der Plutokratie, wie wir sie jetzt erdulden, wäre gekommen. Nichts stünde mehr zwischen Gott und dem Menschen. Die hierarchisch organisierte Religion wäre am Ende.

    Die Hierarchie wäre insgesamt am Arsch und zwar auf allen Ebenen und in allen Ausformungen.

    • @waltomax

      Was würde die Erkenntnis ein unsterbliches Wesen zu sein, auf der Welt verändern? Alles!

      Ok.. so einiges würde dies bestimmt verändern. Jedoch glaube ich nicht, das Kapitalismus und Plutokratie dazu gehört… im Gegenteil…. so manch einer würde sicherlich glauben, den Reichtum und die Macht, ins nächste Leben hinüber retten zu können.

      Vielleicht würde sich eine Erkenntniss des sicheren Überlebens nach dem körperlichen Tod auch darin manifestieren, dass zum Beispiel wie in Indien, sich Kastensysteme einnisten…. oder dass Gewaltexzesse noch bedeutent zunehmen…..

      • waltomax // 16. Oktober 2016 um 15:43 //

        @Dragao: Welchen Sinn sollten Macht und Reichtum unter Göttern denn haben? Welchen Vorteil hat ein Unsterblicher, wenn er mehr Geld hat, als ich und ich aber keines mehr brauche? Was sollen Kasten unter Göttern?

      • @waltomax

        Welchen Sinn sollten Macht und Reichtum unter Göttern denn haben?

        Denken Sie Sie dabei einfach an die Raufereien der Olympier.!!

      • Karl Bernhard Möllmann // 19. Oktober 2016 um 08:03 //

        . . .
        ZITAT @ DragaoNordestino:
        „…so manch einer würde sicherlich glauben, den Reichtum und die Macht, ins nächste Leben hinüber retten zu können.“
        .
        Einspruch Euer Ehren!
        .
        Am nächsten dran, an dieser Erkenntnis – „ein unsterbliches Wesen zu sein“ – sind neben den Scientologen, die seit 2.500 Jahren von Buddha überzeugten Fans fernöstlicher Weisheit.
        .
        Die sind aber weder dem Reichtum, noch der Illusion Hollywoods, noch der Pornografie oder den Drogen verfallen, wie unsere westliche Dekadenz . . .
        .
        Und FALSE-FLAG-TERROR kennen wie auch nur aus christlich-jüdischen GEHEIM-Dienst Kreisen – die sich selbst in ihrem Größen-Wahn als angeblich „aufgeklärt“ erklären – in Wahrheit jedoch Lichtjahre zurück sind !

  4. Niemand steht zwischen Gott und dem Menschen
    Niemand und nichts.

    (Thomas-Evangelium)

  5. Ich vertraue Jesus Christus. Er ist der, der Vergebung und Frieden schenkt. Wer ihm vertraut, lebt ewig. Wer ihm nicht vertraut lebt auch ewig – aber ohne ihn. Und das wäre kein erstrebenswertes Leben – es wäre die Hölle.

    • Karl Bernhard Möllmann // 18. Oktober 2016 um 09:50 // Antworten

      . . .
      Wenn Sie JESUS von Nazareth vertrauen – DANN vertrauen Sie automatisch auch auf die Reinkarnation – DIE war ja Teil des WISSENS & Teil der Lehren von JESUS.
      .
      Allerdings haben seine angeblichen Nachfolger auf Erden – 325 Jahre später, beim päpstlichen Konzil von NICÄA – dieses WISSEN aus der Bibel heraus GEFÄLSCHT!
      .
      WER hier nicht aufpasst – und JESUS von Nazareth mit seinen korrupten, irdischen Vertretern verwechselt – der wird GEHIRNGEWASCHEN & vorsätzlich hinter’s Licht geführt.
      .
      Denn die kriminellen PSYCHOPATHEN von der GLOBALISTEN-SEKTE waren bereits damals am Teufels-Werk . . .
      .
      Leider gilt die Reinkarnation nicht nur für die EHRLICHEN !
      .
      WER damals die Worte von JESUS FÄLSCHTE – DER gründet Heute den IS unter FALSCHER FLAGGE – denn die erfolgreiche Volks-Verdummung war bereits damals die Vorraussetzung für die globale UNTERDRÜCKUNG der Menschen.
      .
      Und USRAEL will endlich sein ARMAGEDDON – um den Planeten von uns „GODJIM“ zu befreien – denn für die FUNDAMENTALISTEN unter den angeblichen Nachfolgern von JESUS von Nazareth, sind wir Menschen nur „VIEH“ und müssen beseitigt werden, wie man das zum Beispiel im IRAK, in AFGHANISTAN, in LIBYEN & in SYRIEN seit Jahren der Welt vorführt . . .
      .
      In Amerika darf man seit 1978 auf den Georgia Guide Stones ungestraft zum VÖLKER-MORD an über 90 Prozent der Menschheit aufrufen – und die perfiden Anfänge der perversen MASSEN-MORD-METHODEN dieser GLOBALISTEN-SEKTE, die sich dahinter TARNT – sehen wir derzeit rund um Israel . . .
      .
      LÜGEN-PRESSE und GLOBALISTEN-SEKTE marschieren inzwischen Hand in Hand von FALSE-FLAG-TERROR zu FALSE-FLAG-TERROR – der oftmals PERFEKT GETARNT IST – wie beim TERROR-KRIEG gegen VOLKSWAGEN . . .
      .
      Die NSA & die CIA spionieren ALLE erfolgreichen Firmen auf dem Planeten aus – und mit diesem GEHEIM-WISSEN werden GEHEIME TERROR-ANGRIFFE gefahren – die als angebliche „SICHERHEIT“ der Bürger getarnt werden, aber immer nur nur ein einziges ZIEL haben:
      .
      Diesmal heißt das ZIEL zum Beispiel VOLKSWAGEN – und zielt damit darauf – das Herz der überaus erfolgreichen Deutschen Wirtschaft zu VERNICHTEN !
      .
      Edward Snowden hat sein Leben für uns alle auf’s Spiel gesetzt, um uns zu warnen – leider war Deutschland zu feige & zu blöd – um diese Warnungen zu begreifen & Ernst zu nehmen.

      • Johannes // 19. Oktober 2016 um 08:16 //

        Jesus Christus steht nicht für die Reinkarnation; diese war nie Teil „seines Wissens“ und auch nicht Teil seiner Lehre.

        Er steht für die tatsächliche Auferstehung des Menschen.

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