Das Volk weiß es auch nicht besser

Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO
Direkte Demokratie birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.

Ginge es nach dem Kanton Appenzell, gäbe es dort noch immer kein Frauenstimmrecht. Das entsprechende Referendum der (ausschließlich männlichen?) Appenzeller wurde aber zu Recht oder zu Unrecht vom Schweizer Bundesgericht gekippt. So geht es eben mit den Voten der Bevölkerung, wenn die wirkliche Macht andere Vorstellungen hat.

Hinter der Frage, ob das Volk sich besser durch eine parlamentarische Demokratie oder durch Volksabstimmungen gängeln lässt, versteckt sich auch die Auseinandersetzung, wie in Zeiten des Niedergangs die Demokratie überhaupt verteidigt werden könnte. Und da müssen wir alle aus Eigeninteresse dranbleiben, auch wenn es derzeit in jeder Hinsicht düster aussieht.

Sogar Volksschullehrer werden vom Volk gewählt

Immerhin machen es die technischen Bedingungen bald möglich, relativ einfach, gegebenenfalls auch von zuhause, die gesellschaftliche Summe persönlicher Vorlieben zu erfassen. Eine Computer- oder Internet-Demokratie wird dadurch machbar, also sollte man rechtzeitig wissen, ob man sie will oder nicht. Bisher stehen sich nicht nur zwei Gedankenmodelle unversöhnlich gegenüber, sondern auch noch eine Menge Fragen im Raum. Und da, wo argumentiert wird, zeigt sich, dass in den Köpfen zu diesem Thema eine heillose Unordnung besteht.

Die Befürworter von Referenden loben das Musterland Schweiz (s.o.), wo regelmäßig das Volk zur Mitbestimmung aufgerufen ist, und suggerieren, dort sei alles viel besser. Eigentlich wäre das ja angesichts der in Wirklichkeit eher unerfreulichen schweizerischen Realitäten schon ein klassischer Gegenbeweis, aber so einfach wollen wir es uns nicht machen. Irritierend ist es aber zu lesen, dass dort sogar Volksschul-Lehrkräfte direkt vom Volk gewählt werden. Was macht da der arme, wenn auch hochqualifizierte Lehrer, wenn dem örtlichen Volk seine Nase nicht gefällt? Vielleicht sogar, weil er anspruchsvoll unterrichtet? Schleimt er sich dann auf Teufel komm raus bei wahlberechtigten Eltern ein? Ist so etwas dann hilfreich für sein pädagogisches Konzept?

Auf einer eher abstrakten Ebene haben die Volksentscheidsbefürworter durchaus einige Argumente auf ihrer Seite. So ist die Bestechung führender Politiker oder die Ausnutzung von persönlichen Beziehungen bei der direkten Demokratie schwieriger anzusetzen. Das betrifft auch Lobbyisten und vergleichbare Interessengruppen, die manchmal sogar legal auf gewählte Entscheidungsträger manipulierend Einfluss nehmen.

Stimmen wir für oder gegen Allah?

Interessant ist auf alle Fälle die Idee von Volksabstimmungen bei elementaren Fragen, z.B. vor einer Kriegsbeteiligung, beim Beitritt zu oder Austritt von Bündnissen („Brexit“), die eine Aufgabe der nationalen Souveränität bedeuten, und sicher auch bei der Einwanderungspolitik. Doch sobald man in den Bereich der Partikularinteressen kommt, wird es schwierig. Darf eine Mehrheit über die Interessen einer (vielleicht großen) Minderheit hinweg oder sogar dagegen abstimmen? Sind die Wähler überhaupt repräsentativ für das Volk? Ist eine solche Initiative in der Lage, Kompromisse zu formulieren, aus Erfahrungen zu lernen und persönliche Vorteile im Interesse des Gemeinwohls hintenanzustellen? Will sie nur offensichtliche Egoismen, die aber gerade im Trend liegen, umsetzen?

Wird also beispielsweise jemand eher für (teure) Grundlagenforschung stimmen oder doch lieber für verbilligte Fernseher? Wird die Mehrheit sich gegen Arbeitslosigkeit einsetzen, wenn sie doch zumeist (noch) einen Job hat? Kann das Volk beurteilen, ob genug Geld für bestimmte Maßnahmen zur Verfügung steht, oder wem dieses Geld für die gerade abzustimmende Maßnahme weggenommen werden soll? Wie würden beispielsweise die Amerikaner darüber abstimmen, ob Gott die Welt bis in die letzte Zelle selbst kreiert hat und ob dies zur in der Schule gelehrten Doktrin werden soll? Und wann werden wir Deutschen mehrheitlich abstimmen, dass Allah die Welt geschaffen hat?

Die besten Argumente für Volksentscheide liefern immer noch, wenn auch indirekt, deren Kritiker. Direktdemokratische Verfahren störten die demokratischen Abläufe, indem sie wesentlich mehr Zeit benötigen, heißt es. Des Weiteren sei es möglich, neue Parteien zu gründen, falls man mit keiner der vorhandenen zufrieden sei. Wenn das die besten Gegenargumente sind, muss man im Umkehrschluss eigentlich für solche Referenden sein, denn für wichtige Dinge muss man sich eben manchmal Zeit nehmen, und wie schnell neue, „kritische“ Parteien vom Mainstream assimiliert werden, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Arroganz statt Demut

Dummerweise führen auch die Referendisten Argumente ins Feld – und reden sich dabei um Kopf und Kragen. Mit derlei Abstimmungen würden die Gründe für politische Entscheidungen dem Bürger vermittelt, was zu einer höheren Zufriedenheit und einer höheren Beteiligung führe. Will man sich damit bloß anbiedern oder ist man tatsächlich so systemkonform? Plebiszite zur Befriedung des Wählers?

Vermutlich ist man einfach nur blauäugig. Zu den konkreten Zwängen, die gerechte Ergebnisse in solchen Abstimmungsverfahren praktisch unmöglich machen, wurde auf GEOLITICO schon an anderer Stelle geschrieben[1] und wird am Beispiel des anstehenden Radvolksentscheids in Berlin in Kürze noch geschrieben werden – diesmal soll es nun etwas philosophischer um die kognitiven Hintergründe gehen.

Wenn profundes Wissen eine Voraussetzung dafür ist, sich zu einer konkreten, partikulären Sache zu äußern, wird die Luft für Volksentscheide nämlich schon dünn. Zum einen ist dafür eine Informationsmöglichkeit, -willigkeit und -fähigkeit erforderlich, ein Dreiklang, der wohl in der Regel gleich dreimal verneint werden muss. Zum anderen erfordert eine ausgewogene Entscheidung ein Abwägen der Vor- und Nachteile und damit eine gewisse emotionale Distanz.

Vor allem aber erfordert es eine gewisse Demut angesichts der Komplexität selbst kleinerer Fragestellungen und deren Einbindung in größere Zusammenhänge. Daran scheitern dann meist genau jene, die über eine gute Grundbildung verfügen und scheinbar die qualifiziertesten Mitentscheider sind. Diese Bevölkerungsgruppe wird durch ein zu großes Selbstbewusstsein dazu verführt, diese Demut durch Arroganz, Virtualität, Verbissenheit und Ideologie zu ersetzen. Ein Phänomen, das natürlich nicht nur die Volksentscheidsfrage betrifft, sondern ein Kardinalproblem der entwickelten (Niedergangs-)Gesellschaft ist.

Jede parlamentardemokratische Wahl ist problematisch an sich, immer unbefriedigend, aber sie hat bewiesen, einen gewissen Interessensausgleich zu gewährleisten und Verwaltungskompetenzen berücksichtigen zu können. Man setzt ansonsten auf die Kraft der Großen Zahl[2] und leugnet notgedrungen qualitative und quantitative Differenzierungen. Ein Volksentscheid jedoch reduziert komplizierte Sachfragen nun auch noch auf ein „Ja-Nein-Schema“. Das ist dann eine politische Differenzierungsqualität, die eigentlich mit dem Mittelalter ausgestorben schien.

Spaltung in ideologische Lager

So lässt die Hoffnung, über Volksentscheide die schwindende Demokratie retten zu können, die Vernunft in den Hintergrund treten. Die Leute merken, dass es so, wie es läuft, nicht gut läuft. Man sehnt sich nach Alternativen, die demokratische Abläufe wiederherstellen. Man stürzt sich deshalb auf jede erkennbare Alternative, noch dazu, wenn sie zu versprechen scheint, dass das Volk dadurch mehr mitreden könnte. Die Verfechter der Direkten Demokratie glauben, dass die Dinge bei irgendeiner Änderung des Procederes bei Detailproblemen besser werden. Das ist natürlich kein Argument, denn, wie man weiß, kann es immer auch noch schlechter werden, erst recht, wenn die Folgen nicht bedacht werden (können).

Wenn die kybernetische Vernunft bei der Entscheidungsfindung nur dergestalt in den Hintergrund tritt, mag selbst das noch erträglich scheinen, doch wenn sie ins Absurde verbogen wird, mehren sich die Probleme. Dann ist der Weg nicht mehr weit von der Direkten Demokratie zur Direkten Idiotie. Etwa wenn man glaubt, aus der Tatsache, dass Politiker bestechbar sind, schließen zu können, bei Volksabstimmungen gäbe es weniger Manipulation. Als wenn es nur eine Sorte der Manipulation gäbe!

Aus der Tatsache, dass die Politik immer freier von jeder Rückkopplung mit den Interessen der Bevölkerung agiert, wird von Direktdemokraten geschlossen, diese Rückkopplung sei mit Volksentscheiden wiederherzustellen. Als wenn die Politiker und ihre Hintermänner*frauen, die heute aus gutem oder besser schlechtem Grund an den Schaltstellen sitzen, ihre Rolle als Gegner des Volkes dadurch verlören! Als wenn es ihnen nicht ein Leichtes wäre, in kürzester Zeit solche Abstimmungen ins Instrumentarium ihrer manipulativen Macht einzubauen. Wozu speisen sie denn sonst die Quellen der Information und leiten die Mechanismen des Staates?

Der Bevölkerung der Schweiz wird aufgrund ihrer häufigen Beteiligung an Referenden unterstellt, sie habe dadurch ein größeres Interesse an der Politik gewonnen. Als wenn ein solches Interesse in jedem Falle einen Hinweis auf die Qualität der Meinungsbildung und deren tatsächliche Gestaltungskraft geben könnte!

Die jüngste deutsche Geschichte lehrt, dass ein solches Interesse keineswegs eine Zunahme von ideologiefreien Entscheidungen einschließt – im Gegenteil: In einer hochpolitisierten und ideologisierten Gesellschaft versuchen immer mehr Menschen unter Verlust ihres eigenen intuitiven Rechts- und Sachverständnisses, bestimmten, sich möglichst erfolgreichen und imagefördernden ideologischen Lagern zuzuordnen.

Verdopplung der negativen Parameter

Die Befürworter sagen, es gelte, „die Demokratie an die sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse anzupassen und über Wahlen hinaus durch direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung weitere Instrumente der demokratischen Teilhabe zu schaffen. Voraussetzung für eine stabile Demokratie sind also nicht ‚gute’ Lösungen, sondern vielmehr, dass die Strukturen zur Entscheidungsfindung selbst von einer Mehrheit der (abstimmenden!) Bevölkerung für legitim befunden werden“.

Das ist zwar ein letztlich durchaus kybernetischer Ansatz, doch ist er erstens nur ein tautologischer Glaubenssatz und ignoriert zweitens, dass so Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem des Niedergangs stabilisiert statt es zu reformieren.

Das Ergebnis ist dann sogar eine Verdopplung der negativen Parameter. Die Herrschaft erhält einerseits dadurch mehr Glaubwürdigkeit und somit Stabilität und öffnet zusätzlich Fehlentscheidungen Tür und Tor. Populisten können beispielsweise mit falschen Versprechungen die Massen hinter sich bringen. Es können wirtschaftlich, politisch und moralisch fragwürdige Entscheidungen am sonstigen gesellschaftlichen Konsens vorbei getroffen werden. Man denke nur an die in dem Zusammenhang immer wieder genannte Befürchtungen hinsichtlich der Todesstrafe, Abtreibungsverboten, der Aufhebung der Trennung von Kirche und Staat usw.
Gefährlicher sind derzeit wohl sogar eher moderne Verirrungen wie die gerade in Berlin drohende Chaotisierung des gesamten Stadtverkehrs durch eine per Abstimmung sanktionierte partikuläre Begünstigung von Radfahrern. Vorteile für die bisher durch den Autoverkehr offensichtlich benachteiligten Radfahrer zu schaffen scheint ein praktisch und moralisch gleichermaßen erstrebenswertes Ziel zu sein, weshalb auch die allgemeine Sympathie diesem Volksentscheid geradezu zufliegt. Doch tut sie dies zu Unrecht, wie ja hier in Kürze noch am praktischen Beispiel belegt werden wird.

In einer drohenden Zwitterlösung von parlamentarischer Demokratie und Volksentscheiden müssen sich die Politiker und ihr Apparat weiter darum kümmern, dass das große Staatsgetriebe irgendwie funktioniert und dass gleichzeitig die Interessen ihrer postkapitalistischen Auftraggeber bedient werden.

Treten ihnen jetzt die Direkt-Demokraten von hinten in die Beine, ändert sich am Endergebnis ihrer Politik nicht viel, außer dass sie einen zusätzlichen Schuldigen für das eigene Versagen hätten. Und ganz offensichtlich würden mit Volksentscheiden die eher unschön so bezeichneten konzerngesteuerten NGOs, also die Sachwalter der eigentlichen Entscheidungsträger, ein zusätzliches Einfallstor in den Staatsapparat finden und die Gewaltenteilung eines Landes austricksen können.

Abkürzung bei der Wirklichkeitsbewältigung

Wer beherrscht denn die Information, die für eine Entscheidungsfindung der Bevölkerung die entscheidende Grundlage ist? Wer kann am besten demagogische Kräfte entfesseln? Wer kann dafür sorgen, dass Quoren erfüllt und getroffene Entscheidungen auch umgesetzt werden? Und wer kann am besten verhindern, dass ungewollte Änderungen möglich oder überhaupt abstimmungsfähig werden? Das Großkapital, egal ob die Filialen nun Bertelsmann, DIHT, EZB oder IWF heißen, und dessen Absichten sind spätestens seit dem Zerfall des Sozialismus keine demokratischen mehr.

Das war nun eine zugegebenermaßen insofern destruktive Analyse, als sie nur beschreibt, was nicht geht, ohne Alternativen zu nennen. Ein Problem, auf das man in der Niedergangsgesellschaft immer wieder trifft, denn zum mittelfristigen Zusammenbruch des Systems kann es, wie in meinem Buch „Chaos mit System“ beschrieben, nach bisherigem Ermessen auch gar keine adäquate Alternative geben. Es wird jedenfalls nicht gehen, ohne eine Befreiung unseres Denkens[3] von seinen verkürzenden Strukturen. Die Direkte Demokratie ist genau das Gegenteil: ein kontraproduktiver Versuch, eine Abkürzung bei der nötigen Wirklichkeitsbewältigung zu nehmen.

 

Anmerkungen

[1] Vergl. „Der Irrglaube an Volksentscheide

[2] http://matheguru.com/stochastik/40-gesetz-der-grossen-zahlen.html

[3] Vergl.: „Wahlen verändern eine Strukturen

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Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

Nonkonformist sagt
Gast

wir brauchen weniger Staat und mehr eigene Verantwortung für unser tun und handeln .Der ´Sozialismus und das Kapital hat nur ein Ziel und das ist der Faschismus den der Dutsche voraussagte. Als freidenkender Mensch und als Selbstverwalter kann man keinen Sozialismus durch staatliche Willkür durch Unterdrückungen , Meinungsverboten fügen. Dieses Regime und sozialistisches System der Bananenrepublik BRVD das durch Diktatoren in den Untergang getrieben wird muss durch unsere verlorene Souveränität zurück erobert werden . Es muss gehandelt werden und nicht nur mehr gelabbert werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Falkenauge
Gast

„wir brauchen weniger Staat und mehr eigene Verantwortung für unser tun und handeln.“

Das ist der entscheidende Punkt. Das staatliche Parlament und auch Volksabstimmungen haben nur über das Recht zu entscheiden. Alle inhaltlichen Gesetze über Wirtschaft und Kultur entmündigen den selbstbestimmten Bürger und machen die Demokratie zur Oligarchie, die direkte Demokratie zur Tyrannei der Mehrheit.

Das hat bereits Wilhelm von Humboldt aus einem nicht verkürzten Denken in seiner Schrift „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ herausgearbeitet und Rudolf Steiner in seinen Ideen der „Dreigliederung des sozialen Organismus“ weiterentwickelt. Siehe dazu:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/03/macht-macht-untertan-die-unvereinbarkeit-von-staatlicher-macht-und-demokratie/

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/18/das-verhaengnis-der-politischen-parteien/

nathan
Gast

Bei der heutigen Einseitigkeit und Einflußnahme der Medien und vor allem deren Macht gäbe es keine gleichwertigen Voraussetzungen bei ideologischen Auseinandersetzungen, ja es könnte dann geradezu gefährlich sein, Referenden abzuhalten.
Warten wir erst mal ab, bis eine richtige Opposition im Bundestag vertreten ist, die erst DANN nicht mehr zu überhören ist und meinungsbildend wirken kann.
Wenn man sieht, wie hier durch Politik und Medien die 98% Zustimmung zu Orbans Referendum als „schallende Ohrfeige“ bewertet wird statt die überwältigende Mehrheit des Resultates lobend zur Kenntnis zu nehmen, sieht man die Realitätsferne des Systems in Deutschland und der EU!

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge

„Eine Computer- oder Internet-Demokratie wird dadurch machbar“

Mit einem englischen Wort – BULLSHIT. Nichts hat sich als leichter manipulierbar erwiesen, als diese „glorreiche, digitale Zukunft“.

Wer einen Vortrag zur Schweiz und dem Betrug durch das Schweinesystem am Schweizer sehen will: https://www.youtube.com/watch?v=Q2X8t7yTK6w
Auch die Schweizer werden verraten und verlauft, auch sie bemerken es nicht wirklich.

Mal ganz davon abgesehen, es müßten zuerst 71 Jahre der Indoktrination gelöscht werden, ansonsten stimmen Stockholm Syndrom Opfer darüber ab, ob die Verbrecher weiter an der Macht bleiben sollen.

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge

Ergänzung

Für eine funktionierende Volksherrschaft braucht es zwingende Voraussetzungen – und wie es derzeit ist.

Mündige Bürger – wenn es auch nur 10% sind, ist es viel.

Freie, unabhängige, unzensierte, nicht-ideologische Medien – HAHAHAHA

Unabhängige Justiz – HAHAHAHA

Beamtenschaft die dem EIGENEN Volk dient und sonst niemandem – HAHAHAHA

EIN VOLK – kein Bevölkerungsgemisch

Kontrolle über das Geld / Schulden – Gerade keine Puste mehr zum Lachen

Auf gar keinen Fall eine „Demokratie“ gemäß den Wünschen der USA

Familienname
Gast

Kann ich nur zustimmen !!!
Demo das Volk , Kratie die Macht > Volkes Macht
Demo das Volk ,Kratie die Macht > über das Volk die Macht haben
Wollen wir würfeln…?
Aber wer fertigt die Würfel…?

Observer_1
Gast

„Volk“ = gr. éthnos, dēmos = war ursprünglich die Dorfgemeinde, also die kleinste Verwaltungseinheit innerhalb einer antiken griechischen Polis, sie wurde erst viel später mit „Staatsvolk“ übersetzt

Observer_1
Gast
Die Schlüsselfragen des Aufsatzes: „Wer beherrscht denn die Information, die für eine Entscheidungsfindung … die entscheidende Grundlage ist?“, und „Wer kann am besten demagogische Kräfte entfesseln (oder notwendigenfalls bändigen)?“ sind in jedem Falle nicht sehr einfach zu beantworten, möglicherweise sogar unbeantwortbar. Auch Volksvertreter – und erst recht Repräsentanten einer Mono-, Pluto- oder Theokratie – sind in ihrer Entscheidungsfindung von Informationen abhängig. gerade dieses Faktum hat ja entscheidend zum „Erfolg“ zeitgenössischer „Info-Wars“ geführt. Eine umso wesentlichere Rolle spielt m.E. die Intaktheit der „Vierten Gewalt“ im Staate: Ein objektiv berichtender, aufklärender, gut recherchierender und investigativer Journalismus, sowie Zugängigkeit zu qualifizierter und differenzierter… Read more »
waltomax
Gast

Der Schlüssel zur Lösung des Problems ist die Kenntnis grundlegender Ordnungsmuster, wie die Hierarchie und die Heterarchie sowie derern Funktionsweise.

Dann kann man die Hierachie enstprechend durch die überlegene Heterarchie ersetze, wenn man weiß, wie.

waltomax
Gast
Wer sich weigert, die Frage einer verbesserten gesellschaftlichen Ordnung mittels systemtheoretischer und kybenetischer Grundbegriffe anzugehen, wird wohl weiterhin im Trüben fischen und ohne Lösung bleiben. Es ist zu dezentralisieren, was immer dafür geeignet ist. Die Kommune hat mehr Kompetenzen zu haben, als der Kreis. Dieser mehr, als der Regierungsbezirk usw. Je weiter gefasster die Verwaltungseinheit, desto mehr Konzentration auf wesentliche Steueraufgaben in abnehmender Zahl. Es macht wenig Sinn, beispielweise das Verkehrswesen zu dezentralisieren, wogegen es umgekehrt keinen Sinn macht, sich aus Brüssel etwa in die Energieversorgung von Oberammergau einzumischen. Damit schwindet auch das Problem der zentral gelenkten Volksentscheide, weil dezentral… Read more »
Observer_1
Gast

im Prinzip völlig richtig. Dennoch: Ohne Hierarchien, denke ich, geht die Chose nicht. Weder im Haushalt, noch bspw. auf einem Schiff oder einem Flugzeug,so auch im Staate. Bienen- und Ameisenvölker bspw. – sie können beträchtlichen Umfang annehmen – verfügen offensichtlich ebenfalls über gewisse hierarchische Instinkte, siehe „Die Intelligenz der Bienen. Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können“.

waltomax
Gast

@Observer: Wie sieht es mit der Rolle von Netzwerken in der Natur aus?

Observer_1
Gast

In der Natur ist alles mit allem verbunden. Natürliche Vernetzung. Quantenphysik.

dragaoNordestino
Gast

@waltomax

Ich brauche Frau Merkel nicht. Die Alte ist für mich in meiner Lebenspraxis völlig ohne Bedeutung, da ich fast alles was ich zum Leben brauche, selber erzeuge. Das nennt man Autarkie!

Ja durchaus möglich.. jedoch reduziert auf die Bassisbedürfnisse: Essen / Drinken / Wohnen.

Was ist jedoch mit dem grossen Rest.? Auto, PC, Musik und weiter Bildgeräte, Arbeitsmaschinen unsw.?

waltomax
Gast

@dragao: An diesem Punkt waren wir schon. Wer hindert eine Kommune daran, diverse Genossenschaften zu unterhalten, um eben diese Dinge herzustellen?

Es geht darum, erst einmal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, über seine Existenzmittel frei verfügen zu müssen, wenn man -wirklich- frei sein will.

dragaoNordestino
Gast
Na ja Herr Kustos, selbst die Appenzeller würden wohl seit Jahren einem Frauenstimmrecht zustimmen…dazu bräuchte es heute keinen Gerichtsentscheid mehr….der übrigens zu recht erfolgte. https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz Im weiteren kann man Ihrem Artikel entnehmen, dass Sie offensichtlich dadurch enttäuscht sind, wenn Volksentscheidungen nicht Ihren Wünschen entsprechen…. das Volk eben zu doof und blöd ist, um zu erkennen, was für es gut währe…. beziehungsweise, was Herr Kustos für gut hält. So ist dies nun mal Herr Kustos, neue Generationen entwickeln Ihre Art von Demokratie…haben Sie damit Probleme.? Was soll das Altmänner Geschwätz.?… das Festhalten wollen an altgebackenen..! Wie zum Beispiel auch Ihre freie… Read more »
Familienname
Gast

…oder war das alles falsch und wir sind doch nur Matrixbewohner ?
Woher wissen wir etwas…weils uns jemand gesagt hat…stimmt das was man uns sagt…?

Hätte Jesus, wenns den überhaupt gab, gewusst was er anrichtet hätte er sich zu Tode gestürzt, Berge gabs ja genug.

MutigeAngstfrau
Gast
MutigeAngstfrau

Vielleicht ist die Zeit nicht mehr allzu lang, in der wir über Formen des Zusammenlebens diskutieren können.
Um Verbreitung des Videos wird gebeten. Leider nur in Englisch :

https://youtu.be/sugOhrzUqa8

j.b.
Gast
direkte demokratie ist allemal 10 mal besser, als die repräsentale demokratie! auch, wenn das volk nicht die letzte feinheit an wissen hat. das volk muss auch entscheidungen mittragen und das tut sie am besten, wenn es von ihnen selbst kommt. es ist eine unerträgliche anmaßung der machthaber, alles besser zu wissen als die breite masse. man bedenke doch, dass gerade die führende intellegenz uns die großen probleme, chaos und sogar kriege bringen, – nicht das volk ursächlich dafür ist. die größten verbrecher sitzen oben, – nicht unten, und tun so, als sie alles besser wissen und können. Die (schulgebildete) intelligenz… Read more »
Observer_1
Gast

dazu gibt es dutzende wissenschaftliche Arbeiten, Schriften, Bücher etc., bspw. http://elibrospdf.com/libro/optimierung-der-qualitauml;t-von-gruppenentscheidungen:-ein-simulationsbasierter-beitrag-zur-principal-agent-theorie/WKxsKrGqbKLhbZLo/ welche beweisen, daß qualifizierte Gruppenentscheidungen stets besser sind, als Einzelentscheidungen, selbst unter gleichen Wissensbedingungen

Herbert Wolkenspalter
Gast
Herbert Wolkenspalter
Mit einem Ansatz, dass nicht JEDE politische Entscheidung für einen Bürgerentscheid geeignet ist, für eine VOLLSTÄNDIGE Ablehnung zu plädieren, ist m.E. zu polarsisiert. Trivial, dass man nicht an einem Tag für Steuerminimierung stimmen kann und an einem anderen Tag für einen komfortablen Sozialstaat. Es gibt aber immer noch einen großen Rest, der volksabgestimmt werden kann. Zum Beispiel eine Einwanderungsphilosopie gehörte auf jeden Fall dazu wie auch das Renteneintrittsalter, Basisfragen der Energieversorgung, die Konstruktion des Geldsystems (z.B. Vollgeld, Golddeckung oder Fiat-Money) und vielerlei mehr – vor allem Entscheidungen, die über eine Legislatur weit hinaus reichen, d.h. einen Zeitraum, der weit über… Read more »
Observer_1
Gast

… ist kein Dilemma, sondern die Frage, ob und wie gemeinsam bzw. demokratisch postulierte Zielvorstellungen entwickelbar und realisierbar sind, ist also nur eine Frage guten Managements.

Sämtliche Organisationsstrukturen des Staates sollten in Übereinstimmung mit den fundamentalen Zielvorstellungen (Verfassung usw.) des jeweiligen Souveräns SOWIE in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur stehen und danach auch handeln, alles andere ergibt sich von selbst. So einfach ist das.

Herbert Wolkenspalter
Gast
Herbert Wolkenspalter
Die Frage des „guten Managements“ wirft zumindest die Frage auf, wer und mit welchem Mandat es sein soll – abgesehen davon, ob man jemanden ohne eigene, ideologisch gefärbte Interessen findet, der sich für die schwere Aufgabe in einem gespaltenen Land zur Verfügung stellt (und für welche Belohnung?), um zu vereinen, was bislang auseinanderdriftet. Wer managt die Medien und darf dies auch, damit sie nicht durch Partikularinteressen die Meinungshoheit ausüben? Und weiter drehen wir uns im Kreise des Dilemmas, wo ein Top-Management höchster Güte gebraucht wird, das aber volksbestimmt (=inkompetent bestimmt) sein muss. Das haben wir nämlich schon mit unseren Wahlen,… Read more »
Observer_1
Gast

also hören Sie … Sie können doch nicht behaupten, Menschen – mit Ausnahme von Politikern – wären heutzutage grundsätzlich dumm und inkompetent!

Sie unterschätzen die Kompetenzen einfacher Bürger, viele davon Kleinunternehmer oder Gewerbetreibende. Insbesondere pragmatisierte Verwaltungsbeamte können sich offensichtlich kaum vorstellen wie schwierig es bereits geworden ist, unter den gegebenen Rahmenbedingungen einen Laden mit einigen wenigen Mitarbeitern erfolgreich über die Runden zu bringen.

Ich denke, daß Millionen einfache Staatsbürger vergleichsweise besser wirtschaften und entscheiden, als so mancher Spitzenpolitiker oder Volksvertreter.

Herbert Wolkenspalter
Gast
Herbert Wolkenspalter

Lieber Observer_1, ich bezeichne Leute nicht einfach als dumm, aber Sie müssten auch schon gemerkt haben, dass es dieselben Leute sind, die unsere Abgeordneten bzw. Parteien gewählt haben, die man auch als „Manager“ des Staats verstehen kann. Damit sind wir doch direkt bei Ihrer Forderung samt Formulierung, die so nun mal -nicht- erfüllt wird. Wie sollte es denn nun konkret zu einem anderen, aber natürlich ebenso legitimierten Management kommen, wenn nicht wieder durch Wahlen mit dem üblichen, vergleichbaren Ergebnis?

Observer_1
Gast
Wähler können heute in der Regel nur zwischen Pest und Cholera, oder zwischen geringeren Übel wählen, nicht aber Kandidaten ihres Vertrauens. Ohne Zweifel eine Fehlentwicklung, die man aber durchaus korrigieren könnte. Voraussetzung wäre ein entsprechend intensives Interesse am politischen Leben (in Kommune, Land, Bund), welches im Wahlvolk jedoch in der Regel aus Bequemlichkeit, Überforderung, oder sonstigen Gründen in der erforderlichen Intensität nicht vorhanden ist. Entscheidend sind nicht die Kreuzerl am Wahltag, sondern was in der jeweiligen Wahlperiode vor dem Wahltag passiert. Wenn man an politischer Partizipation kein Interesse hat dann darf man sich nicht wundern, wenn man eines schönen Tages… Read more »
dragaoNordestino
Gast

@Observer_1

Wenn man an politischer Partizipation kein Interesse hat dann darf man sich nicht wundern, wenn man eines schönen Tages in der Sklaverei aufwacht, oder einfach nachzuvollziehen hat, was andere vorgeben.

Ja dies ist schon richtig.. hat jedoch den Schöhnheitsfehler, dass man durchaus Mühe kriegen kann, sich an politischen Prozessen zu beteiligen, wenn sich die etablierten Politdarsteller von ganz klein Unten bis ganz Oben, nicht mehr als gewählte Körperschaften, die stellvertretend für ihre Wähler Probleme lösen sollen… verstehen, sondern vielmehr als eine Art gütiger oder strafender Eltern auftreten.

dw-seneca
Gast

Das große Problem der Demokratie besteht darin, daß die Nettostaatsprofiteure über kurz oder lang die absolute Mehrheit im Staat stellen, und damit fliegt der Karren in die Schlucht.
Das läßt sich nur in den Griff bekommen, wenn das Wahlrecht nur von denen ausgeübt werden darf, die den Staat auch finanziell tragen. Oder man schafft ein Grundgesetz, das die politische Macht extrem einschränkt (bspw. das Verbot des Schuldenmachens zu Lasten Dritter).

Herbert Wolkenspalter
Gast
Herbert Wolkenspalter
Das scheinen die Vertreter einer neuen und im Grunde postdemokratischen Weltordnung (NWO) auch schon zu wissen. Freuen wir uns also auf die neue, diesmal wirtschaftliche Feudalordnung, die anders als dunnemals keine Verantwortung von Herrn zu Sklaven mehr vorsieht. Dass ohne gutes Management nichts geht, muss sicher nicht erklärt werden. Dass aber ein Management, das zwar die Welt (für andere) verändert, aber keine Verantwortung dafür übernehmen will, ist unbrauchbar wenn nicht fürchterlich. Insofern sitzen auf der einen Seite Leute, die es eigentlich anders managen könnten aber nicht wollen – und auf der anderen Seite Leute, die es zwar machen würden aber… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
. . . Solange die in GEHEIMEN Netzwerken ORGANISIERTE KRIMINALITÄT alle Regierungen beherrscht – egal ob es zur besseren TARNUNG der wahren Hintermänner nun angeblich „freie“ Wahlen gibt, oder auch nicht – ist die ENTTARNUNG & ENTLARVUNG dieser GEHEIMEN Kreise die einzig zielführende Aktivität zur Beendigung der weltweit verbreiteten Unterdrückung & Sklaverei, und zur echten Befreiung der Bürger! . DARUM ist echte Transparenz über die wahren Hintermänner des TERRORS in unseren eigenen Regierungen der erste & grundlegende Schritt jeglicher Aufklärung – denn erst wenn wir wissen WER den Krieg und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit GEHEIM anzettelt – können wir… Read more »
waltomax
Gast
Legen wir das Gemeinwesen und seine Epigonen auf die Couch des Psychaters. Wir wissen inzwischen, dass der Mensch sich zuerst innerlich verändern muss, bevor sich äußerlich etwas ändern kann. Was bringt einen reichen Menschen dazu, sich oft bis zum Irrwitz in einer Weise „überzubevorraten“, dass die Vorräte hundert oder mehr Leben ausreichen? Es ist die Angst. Wem es an Vertrauen in das Leben mangelt, der versucht zu kontrollieren und zu planen, was immer er vermag. Das bringt den paranoiden Kontrollfreak hervor. Was bringt einen reichen Menschen dazu, anderen seinen Willen aufzudrängen und sie zu gängeln oder gar zu untrdrücken? Ebenfalls… Read more »
Neo
Gast

Das Volk wird von jeder politischen Entscheidung betroffen und muss letzt endlich immer damit leben und nicht wirklich selten teuer dafür bezahlen. Bei diesen korrupten-Lobbyismus-durchseuchten sog. repräsentativen Demokratieverhältnissen wie z.B in Deutschland, schreit es geradezu nach einer Form der direkten Demokratie- anders ist Vertrauen nicht mehr herzustellen. Diese Grundsatzentscheidung ist überfällig und ohne ehrliche Alternative. Über die Formen und Begrenzung der Anwendung von direkter Demokratie muss endlich offen und breit diskutiert werden. Die grundsätzliche Verneinung von Volksbeteiligungen beweist nur eines: Unwillen der Politik auf bequeme Machtansprüche und Pfründe zu verzichten.

Daryl
Gast
Die Angst – oder die Gier!? @waltomax // 10. Oktober 2016 um 14:54 (…)Wir wissen inzwischen, dass der Mensch sich zuerst innerlich verändern muss, bevor sich äußerlich etwas ändern kann. Was bringt einen reichen Menschen dazu, sich oft bis zum Irrwitz in einer Weise „überzubevorraten“, dass die Vorräte hundert oder mehr Leben ausreichen? Es ist die Angst. Wem es an Vertrauen in das Leben mangelt, der versucht zu kontrollieren und zu planen, was immer er vermag. Das bringt den paranoiden Kontrollfreak hervor. Was bringt einen reichen Menschen dazu, anderen seinen Willen aufzudrängen und sie zu gängeln oder gar zu untrdrücken?… Read more »
globalvoter
Gast
@ Möllmann @ Daryl @ Kustos Die Demokratie ist tot! Es lebe die Demokratie! Wer die Macht nicht will, bekommt auch die „Direkte Demokratie“ nicht hin. Sie müßte eigentlich „Direkte Selbstverwaltung“ heissen! Immer, von unten nach oben! Ein Patentrezept gibt es nicht, aber Systemansätze, die verschiedene Faktoren zusammenführen müssen! Die Macht muss wieder beim Bürger sein. Die Institution/ Entscheidungsplatt-form „Direkte Demokratie“ kann aus Gründen der Kosten (Zeit) nur bestimmte Entscheidungen umsetzen. Der Rest wird an die parlamentarische Regierung weiterdelegiert! (Kommunal/dezentral, aufsteigend). Alles muss in einem Zeitrahmen ablaufen. Die „Direkte Demokratie“ funktioniert On-line! Dabei lässt sich das Interesse der Bürger leicht… Read more »
Karl Bernhard Möllmann
Gast
Karl Bernhard Möllmann
ZITAT @ Konrad Kustos: „Direkte Demokratie birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.“ . Mit DIESER extrem schrägen Logik könnte man auch Sätze sagen wie diese: . „Das AUTO birgt die Gefahr, dass die Illusionen des Transportes geschaffen werden, die letztlich das AUTO stabilisieren statt es zu reformieren.“ . oder: . SUPERMÄRKTE bergen die Gefahr, dass Illusionen der Versorgung geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren. . oder: . Ein ARTIKEL wie dieser birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das… Read more »
Zitrone
Gast

@KBM

Am unten verlinkten Film wird deutlich, wie man im allgemeinen direkte Demokratie
verunmöglicht. Die Politmafia betrachtet die Bevölkerung inzwischen als störenden
Faktor, welcher bei der Verwirklichung ihrer Ziele nur hinderlich ist.

Dieses Herrschaftssystem billigt die Zerstörung, einstmals vorbildlicher Landschaften,
ohne mit der Wimper zu zucken. Die Grünen denken sogar darüber nach, Menschen aus
dem ländlichen Raum, in Städte umzusiedeln.

Die dadurch frei gewordenen Flächen, will man in Industrie Standorte umwandeln, um dieses
Land gänzlich unbewohnbar zu machen. Gegenden in denen Politbonzen und Konzern-PitBulls
wohnen, bleiben natürlich verschont.

Zitrone
Gast

Ergänzend:

„Geopferte Landschaften“:

globalvoter
Gast
Seit 15 Jahren bin ich im Thema „Direkte Demokratie“ aktiv. Vom Aktionsbündnis „Direkte Demokratie“ bis hin zu Querdenker.de und dem Projekt GlobalVoter. Die Politschausteller meiden die „Direkte Demokratie“ wie der Teufel das Weihwasser! „Dann hättn`ma`jo nix mehr zum Sagn!“ O-Ton, Stoiber! Wer glaubt, daß es, hier, um eine Weltverbesserung geht, der ist Teil des Problems. Es geht um die Macht!!! Die Demokratie ist eine Farce, ein Vorwand, eine Mär der Finanzeliten/Globalisten. Jetzt, wo es tatsächlich brenzlig wird, weil das Weltfinanz-Bonanza-System am Zylusende ankommt, geht es dieser Kaste darum, weiterhin, wie Fett in der Suppe, oben, weiter am Schwimmen zu bleiben!… Read more »
Observer_1
Gast
Das Ziel kennt inzwischen jeder. Allein der Weg dorthin, und die Gefangenheit im System ist das Problem. Die Zeit läuft uns davon! Für eine prosperierende Zivilisation enorm wichtige Strukturen, bspw. im Medienbereich wurden global und nachhaltig zerstört. Unsere Ernährungsbasis wurde nolens volens einigen wenigen Mammumkonzernen und deren Giftmischer überantwortet. Die Böden wurden infolge Aggregation zu Mega-Monokulturen, pestizider Überfrachtung und nicht mehr kontrollierbarer Genmanipulation auf Jahrzehnte hinaus ruiniert. Bildung und Ausbildung enorm spezialisiert und tlw. invertiert, infolge dessen niemand mehr einen generalistischen Überblick über Zusammenhänge zu haben scheint. Demokratisch gewachsene Strukturen im Sozialbereich wurden monopolisiert, Geldwesen und familiäre Strukturen zerstört, der… Read more »
4july1789
Gast
ach der Artikel zwingt mich zu Widerspruch! die so gerühmte Demokratie in CVH ist schon lange schon keine mehr! habe mal auf einer Autobahnfahrt in der Schweiz ein Interview mit einer hochrangigen Juristin!!! gehört. Die machte klar, dass die Ausführung der Abstimmungen immer dem Parlament vorbehalten sind und dem Rechtbeziehungen unterliegen wie zum Bsp dem Völkerrecht Es kam deutlich zum Ausdruck das diese vermeintlichen Volksentscheide eher Tabletten für`s Volk sind. Wenn es darauf ankommt, werden die Ergebnisse von Volks-Entscheiden immer kassiert wie z.B. in Appenzell. das Schlimme an den Volkssentscheiden der letzten Zeit ist die Machart der Initiativen die eher… Read more »