Das Volk weiß es auch nicht besser
Das Volk weiß es auch nicht besser

Das Volk weiß es auch nicht besser

Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO Menschen in der Friedrichstraße © GEOLITICO
Direkte Demokratie birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.

Ginge es nach dem Kanton Appenzell, gäbe es dort noch immer kein Frauenstimmrecht. Das entsprechende Referendum der (ausschließlich männlichen?) Appenzeller wurde aber zu Recht oder zu Unrecht vom Schweizer Bundesgericht gekippt. So geht es eben mit den Voten der Bevölkerung, wenn die wirkliche Macht andere Vorstellungen hat.

Hinter der Frage, ob das Volk sich besser durch eine parlamentarische Demokratie oder durch Volksabstimmungen gängeln lässt, versteckt sich auch die Auseinandersetzung, wie in Zeiten des Niedergangs die Demokratie überhaupt verteidigt werden könnte. Und da müssen wir alle aus Eigeninteresse dranbleiben, auch wenn es derzeit in jeder Hinsicht düster aussieht.

Sogar Volksschullehrer werden vom Volk gewählt

Immerhin machen es die technischen Bedingungen bald möglich, relativ einfach, gegebenenfalls auch von zuhause, die gesellschaftliche Summe persönlicher Vorlieben zu erfassen. Eine Computer- oder Internet-Demokratie wird dadurch machbar, also sollte man rechtzeitig wissen, ob man sie will oder nicht. Bisher stehen sich nicht nur zwei Gedankenmodelle unversöhnlich gegenüber, sondern auch noch eine Menge Fragen im Raum. Und da, wo argumentiert wird, zeigt sich, dass in den Köpfen zu diesem Thema eine heillose Unordnung besteht.

Die Befürworter von Referenden loben das Musterland Schweiz (s.o.), wo regelmäßig das Volk zur Mitbestimmung aufgerufen ist, und suggerieren, dort sei alles viel besser. Eigentlich wäre das ja angesichts der in Wirklichkeit eher unerfreulichen schweizerischen Realitäten schon ein klassischer Gegenbeweis, aber so einfach wollen wir es uns nicht machen. Irritierend ist es aber zu lesen, dass dort sogar Volksschul-Lehrkräfte direkt vom Volk gewählt werden. Was macht da der arme, wenn auch hochqualifizierte Lehrer, wenn dem örtlichen Volk seine Nase nicht gefällt? Vielleicht sogar, weil er anspruchsvoll unterrichtet? Schleimt er sich dann auf Teufel komm raus bei wahlberechtigten Eltern ein? Ist so etwas dann hilfreich für sein pädagogisches Konzept?

Auf einer eher abstrakten Ebene haben die Volksentscheidsbefürworter durchaus einige Argumente auf ihrer Seite. So ist die Bestechung führender Politiker oder die Ausnutzung von persönlichen Beziehungen bei der direkten Demokratie schwieriger anzusetzen. Das betrifft auch Lobbyisten und vergleichbare Interessengruppen, die manchmal sogar legal auf gewählte Entscheidungsträger manipulierend Einfluss nehmen.

Stimmen wir für oder gegen Allah?

Interessant ist auf alle Fälle die Idee von Volksabstimmungen bei elementaren Fragen, z.B. vor einer Kriegsbeteiligung, beim Beitritt zu oder Austritt von Bündnissen („Brexit“), die eine Aufgabe der nationalen Souveränität bedeuten, und sicher auch bei der Einwanderungspolitik. Doch sobald man in den Bereich der Partikularinteressen kommt, wird es schwierig. Darf eine Mehrheit über die Interessen einer (vielleicht großen) Minderheit hinweg oder sogar dagegen abstimmen? Sind die Wähler überhaupt repräsentativ für das Volk? Ist eine solche Initiative in der Lage, Kompromisse zu formulieren, aus Erfahrungen zu lernen und persönliche Vorteile im Interesse des Gemeinwohls hintenanzustellen? Will sie nur offensichtliche Egoismen, die aber gerade im Trend liegen, umsetzen?

Wird also beispielsweise jemand eher für (teure) Grundlagenforschung stimmen oder doch lieber für verbilligte Fernseher? Wird die Mehrheit sich gegen Arbeitslosigkeit einsetzen, wenn sie doch zumeist (noch) einen Job hat? Kann das Volk beurteilen, ob genug Geld für bestimmte Maßnahmen zur Verfügung steht, oder wem dieses Geld für die gerade abzustimmende Maßnahme weggenommen werden soll? Wie würden beispielsweise die Amerikaner darüber abstimmen, ob Gott die Welt bis in die letzte Zelle selbst kreiert hat und ob dies zur in der Schule gelehrten Doktrin werden soll? Und wann werden wir Deutschen mehrheitlich abstimmen, dass Allah die Welt geschaffen hat?

Die besten Argumente für Volksentscheide liefern immer noch, wenn auch indirekt, deren Kritiker. Direktdemokratische Verfahren störten die demokratischen Abläufe, indem sie wesentlich mehr Zeit benötigen, heißt es. Des Weiteren sei es möglich, neue Parteien zu gründen, falls man mit keiner der vorhandenen zufrieden sei. Wenn das die besten Gegenargumente sind, muss man im Umkehrschluss eigentlich für solche Referenden sein, denn für wichtige Dinge muss man sich eben manchmal Zeit nehmen, und wie schnell neue, „kritische“ Parteien vom Mainstream assimiliert werden, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Arroganz statt Demut

Dummerweise führen auch die Referendisten Argumente ins Feld – und reden sich dabei um Kopf und Kragen. Mit derlei Abstimmungen würden die Gründe für politische Entscheidungen dem Bürger vermittelt, was zu einer höheren Zufriedenheit und einer höheren Beteiligung führe. Will man sich damit bloß anbiedern oder ist man tatsächlich so systemkonform? Plebiszite zur Befriedung des Wählers?

Vermutlich ist man einfach nur blauäugig. Zu den konkreten Zwängen, die gerechte Ergebnisse in solchen Abstimmungsverfahren praktisch unmöglich machen, wurde auf GEOLITICO schon an anderer Stelle geschrieben[1] und wird am Beispiel des anstehenden Radvolksentscheids in Berlin in Kürze noch geschrieben werden – diesmal soll es nun etwas philosophischer um die kognitiven Hintergründe gehen.

Wenn profundes Wissen eine Voraussetzung dafür ist, sich zu einer konkreten, partikulären Sache zu äußern, wird die Luft für Volksentscheide nämlich schon dünn. Zum einen ist dafür eine Informationsmöglichkeit, -willigkeit und -fähigkeit erforderlich, ein Dreiklang, der wohl in der Regel gleich dreimal verneint werden muss. Zum anderen erfordert eine ausgewogene Entscheidung ein Abwägen der Vor- und Nachteile und damit eine gewisse emotionale Distanz.

Vor allem aber erfordert es eine gewisse Demut angesichts der Komplexität selbst kleinerer Fragestellungen und deren Einbindung in größere Zusammenhänge. Daran scheitern dann meist genau jene, die über eine gute Grundbildung verfügen und scheinbar die qualifiziertesten Mitentscheider sind. Diese Bevölkerungsgruppe wird durch ein zu großes Selbstbewusstsein dazu verführt, diese Demut durch Arroganz, Virtualität, Verbissenheit und Ideologie zu ersetzen. Ein Phänomen, das natürlich nicht nur die Volksentscheidsfrage betrifft, sondern ein Kardinalproblem der entwickelten (Niedergangs-)Gesellschaft ist.

Jede parlamentardemokratische Wahl ist problematisch an sich, immer unbefriedigend, aber sie hat bewiesen, einen gewissen Interessensausgleich zu gewährleisten und Verwaltungskompetenzen berücksichtigen zu können. Man setzt ansonsten auf die Kraft der Großen Zahl[2] und leugnet notgedrungen qualitative und quantitative Differenzierungen. Ein Volksentscheid jedoch reduziert komplizierte Sachfragen nun auch noch auf ein „Ja-Nein-Schema“. Das ist dann eine politische Differenzierungsqualität, die eigentlich mit dem Mittelalter ausgestorben schien.

Spaltung in ideologische Lager

So lässt die Hoffnung, über Volksentscheide die schwindende Demokratie retten zu können, die Vernunft in den Hintergrund treten. Die Leute merken, dass es so, wie es läuft, nicht gut läuft. Man sehnt sich nach Alternativen, die demokratische Abläufe wiederherstellen. Man stürzt sich deshalb auf jede erkennbare Alternative, noch dazu, wenn sie zu versprechen scheint, dass das Volk dadurch mehr mitreden könnte. Die Verfechter der Direkten Demokratie glauben, dass die Dinge bei irgendeiner Änderung des Procederes bei Detailproblemen besser werden. Das ist natürlich kein Argument, denn, wie man weiß, kann es immer auch noch schlechter werden, erst recht, wenn die Folgen nicht bedacht werden (können).

Wenn die kybernetische Vernunft bei der Entscheidungsfindung nur dergestalt in den Hintergrund tritt, mag selbst das noch erträglich scheinen, doch wenn sie ins Absurde verbogen wird, mehren sich die Probleme. Dann ist der Weg nicht mehr weit von der Direkten Demokratie zur Direkten Idiotie. Etwa wenn man glaubt, aus der Tatsache, dass Politiker bestechbar sind, schließen zu können, bei Volksabstimmungen gäbe es weniger Manipulation. Als wenn es nur eine Sorte der Manipulation gäbe!

Aus der Tatsache, dass die Politik immer freier von jeder Rückkopplung mit den Interessen der Bevölkerung agiert, wird von Direktdemokraten geschlossen, diese Rückkopplung sei mit Volksentscheiden wiederherzustellen. Als wenn die Politiker und ihre Hintermänner*frauen, die heute aus gutem oder besser schlechtem Grund an den Schaltstellen sitzen, ihre Rolle als Gegner des Volkes dadurch verlören! Als wenn es ihnen nicht ein Leichtes wäre, in kürzester Zeit solche Abstimmungen ins Instrumentarium ihrer manipulativen Macht einzubauen. Wozu speisen sie denn sonst die Quellen der Information und leiten die Mechanismen des Staates?

Der Bevölkerung der Schweiz wird aufgrund ihrer häufigen Beteiligung an Referenden unterstellt, sie habe dadurch ein größeres Interesse an der Politik gewonnen. Als wenn ein solches Interesse in jedem Falle einen Hinweis auf die Qualität der Meinungsbildung und deren tatsächliche Gestaltungskraft geben könnte!

Die jüngste deutsche Geschichte lehrt, dass ein solches Interesse keineswegs eine Zunahme von ideologiefreien Entscheidungen einschließt – im Gegenteil: In einer hochpolitisierten und ideologisierten Gesellschaft versuchen immer mehr Menschen unter Verlust ihres eigenen intuitiven Rechts- und Sachverständnisses, bestimmten, sich möglichst erfolgreichen und imagefördernden ideologischen Lagern zuzuordnen.

Verdopplung der negativen Parameter

Die Befürworter sagen, es gelte, „die Demokratie an die sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse anzupassen und über Wahlen hinaus durch direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung weitere Instrumente der demokratischen Teilhabe zu schaffen. Voraussetzung für eine stabile Demokratie sind also nicht ‚gute’ Lösungen, sondern vielmehr, dass die Strukturen zur Entscheidungsfindung selbst von einer Mehrheit der (abstimmenden!) Bevölkerung für legitim befunden werden“.

Das ist zwar ein letztlich durchaus kybernetischer Ansatz, doch ist er erstens nur ein tautologischer Glaubenssatz und ignoriert zweitens, dass so Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem des Niedergangs stabilisiert statt es zu reformieren.

Das Ergebnis ist dann sogar eine Verdopplung der negativen Parameter. Die Herrschaft erhält einerseits dadurch mehr Glaubwürdigkeit und somit Stabilität und öffnet zusätzlich Fehlentscheidungen Tür und Tor. Populisten können beispielsweise mit falschen Versprechungen die Massen hinter sich bringen. Es können wirtschaftlich, politisch und moralisch fragwürdige Entscheidungen am sonstigen gesellschaftlichen Konsens vorbei getroffen werden. Man denke nur an die in dem Zusammenhang immer wieder genannte Befürchtungen hinsichtlich der Todesstrafe, Abtreibungsverboten, der Aufhebung der Trennung von Kirche und Staat usw.
Gefährlicher sind derzeit wohl sogar eher moderne Verirrungen wie die gerade in Berlin drohende Chaotisierung des gesamten Stadtverkehrs durch eine per Abstimmung sanktionierte partikuläre Begünstigung von Radfahrern. Vorteile für die bisher durch den Autoverkehr offensichtlich benachteiligten Radfahrer zu schaffen scheint ein praktisch und moralisch gleichermaßen erstrebenswertes Ziel zu sein, weshalb auch die allgemeine Sympathie diesem Volksentscheid geradezu zufliegt. Doch tut sie dies zu Unrecht, wie ja hier in Kürze noch am praktischen Beispiel belegt werden wird.

In einer drohenden Zwitterlösung von parlamentarischer Demokratie und Volksentscheiden müssen sich die Politiker und ihr Apparat weiter darum kümmern, dass das große Staatsgetriebe irgendwie funktioniert und dass gleichzeitig die Interessen ihrer postkapitalistischen Auftraggeber bedient werden.

Treten ihnen jetzt die Direkt-Demokraten von hinten in die Beine, ändert sich am Endergebnis ihrer Politik nicht viel, außer dass sie einen zusätzlichen Schuldigen für das eigene Versagen hätten. Und ganz offensichtlich würden mit Volksentscheiden die eher unschön so bezeichneten konzerngesteuerten NGOs, also die Sachwalter der eigentlichen Entscheidungsträger, ein zusätzliches Einfallstor in den Staatsapparat finden und die Gewaltenteilung eines Landes austricksen können.

Abkürzung bei der Wirklichkeitsbewältigung

Wer beherrscht denn die Information, die für eine Entscheidungsfindung der Bevölkerung die entscheidende Grundlage ist? Wer kann am besten demagogische Kräfte entfesseln? Wer kann dafür sorgen, dass Quoren erfüllt und getroffene Entscheidungen auch umgesetzt werden? Und wer kann am besten verhindern, dass ungewollte Änderungen möglich oder überhaupt abstimmungsfähig werden? Das Großkapital, egal ob die Filialen nun Bertelsmann, DIHT, EZB oder IWF heißen, und dessen Absichten sind spätestens seit dem Zerfall des Sozialismus keine demokratischen mehr.

Das war nun eine zugegebenermaßen insofern destruktive Analyse, als sie nur beschreibt, was nicht geht, ohne Alternativen zu nennen. Ein Problem, auf das man in der Niedergangsgesellschaft immer wieder trifft, denn zum mittelfristigen Zusammenbruch des Systems kann es, wie in meinem Buch „Chaos mit System“ beschrieben, nach bisherigem Ermessen auch gar keine adäquate Alternative geben. Es wird jedenfalls nicht gehen, ohne eine Befreiung unseres Denkens[3] von seinen verkürzenden Strukturen. Die Direkte Demokratie ist genau das Gegenteil: ein kontraproduktiver Versuch, eine Abkürzung bei der nötigen Wirklichkeitsbewältigung zu nehmen.

 

Anmerkungen

[1] Vergl. „Der Irrglaube an Volksentscheide

[2] http://matheguru.com/stochastik/40-gesetz-der-grossen-zahlen.html

[3] Vergl.: „Wahlen verändern eine Strukturen

Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

40 Kommentare zu Das Volk weiß es auch nicht besser

  1. wir brauchen weniger Staat und mehr eigene Verantwortung für unser tun und handeln .Der ´Sozialismus und das Kapital hat nur ein Ziel und das ist der Faschismus den der Dutsche voraussagte. Als freidenkender Mensch und als Selbstverwalter kann man keinen Sozialismus durch staatliche Willkür durch Unterdrückungen , Meinungsverboten fügen. Dieses Regime und sozialistisches System der Bananenrepublik BRVD das durch Diktatoren in den Untergang getrieben wird muss durch unsere verlorene Souveränität zurück erobert werden . Es muss gehandelt werden und nicht nur mehr gelabbert werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • „wir brauchen weniger Staat und mehr eigene Verantwortung für unser tun und handeln.“

      Das ist der entscheidende Punkt. Das staatliche Parlament und auch Volksabstimmungen haben nur über das Recht zu entscheiden. Alle inhaltlichen Gesetze über Wirtschaft und Kultur entmündigen den selbstbestimmten Bürger und machen die Demokratie zur Oligarchie, die direkte Demokratie zur Tyrannei der Mehrheit.

      Das hat bereits Wilhelm von Humboldt aus einem nicht verkürzten Denken in seiner Schrift „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ herausgearbeitet und Rudolf Steiner in seinen Ideen der „Dreigliederung des sozialen Organismus“ weiterentwickelt. Siehe dazu:
      http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/03/macht-macht-untertan-die-unvereinbarkeit-von-staatlicher-macht-und-demokratie/

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/18/das-verhaengnis-der-politischen-parteien/

  2. Bei der heutigen Einseitigkeit und Einflußnahme der Medien und vor allem deren Macht gäbe es keine gleichwertigen Voraussetzungen bei ideologischen Auseinandersetzungen, ja es könnte dann geradezu gefährlich sein, Referenden abzuhalten.
    Warten wir erst mal ab, bis eine richtige Opposition im Bundestag vertreten ist, die erst DANN nicht mehr zu überhören ist und meinungsbildend wirken kann.
    Wenn man sieht, wie hier durch Politik und Medien die 98% Zustimmung zu Orbans Referendum als „schallende Ohrfeige“ bewertet wird statt die überwältigende Mehrheit des Resultates lobend zur Kenntnis zu nehmen, sieht man die Realitätsferne des Systems in Deutschland und der EU!

  3. Marcus Junge // 9. Oktober 2016 um 12:41 // Antworten

    „Eine Computer- oder Internet-Demokratie wird dadurch machbar“

    Mit einem englischen Wort – BULLSHIT. Nichts hat sich als leichter manipulierbar erwiesen, als diese „glorreiche, digitale Zukunft“.

    Wer einen Vortrag zur Schweiz und dem Betrug durch das Schweinesystem am Schweizer sehen will: https://www.youtube.com/watch?v=Q2X8t7yTK6w
    Auch die Schweizer werden verraten und verlauft, auch sie bemerken es nicht wirklich.

    Mal ganz davon abgesehen, es müßten zuerst 71 Jahre der Indoktrination gelöscht werden, ansonsten stimmen Stockholm Syndrom Opfer darüber ab, ob die Verbrecher weiter an der Macht bleiben sollen.

    • Marcus Junge // 9. Oktober 2016 um 12:48 // Antworten

      Ergänzung

      Für eine funktionierende Volksherrschaft braucht es zwingende Voraussetzungen – und wie es derzeit ist.

      Mündige Bürger – wenn es auch nur 10% sind, ist es viel.

      Freie, unabhängige, unzensierte, nicht-ideologische Medien – HAHAHAHA

      Unabhängige Justiz – HAHAHAHA

      Beamtenschaft die dem EIGENEN Volk dient und sonst niemandem – HAHAHAHA

      EIN VOLK – kein Bevölkerungsgemisch

      Kontrolle über das Geld / Schulden – Gerade keine Puste mehr zum Lachen

      Auf gar keinen Fall eine „Demokratie“ gemäß den Wünschen der USA

      • Kann ich nur zustimmen !!!
        Demo das Volk , Kratie die Macht > Volkes Macht
        Demo das Volk ,Kratie die Macht > über das Volk die Macht haben
        Wollen wir würfeln…?
        Aber wer fertigt die Würfel…?

      • Observer_1 // 9. Oktober 2016 um 18:06 //

        „Volk“ = gr. éthnos, dēmos = war ursprünglich die Dorfgemeinde, also die kleinste Verwaltungseinheit innerhalb einer antiken griechischen Polis, sie wurde erst viel später mit „Staatsvolk“ übersetzt

  4. Die Schlüsselfragen des Aufsatzes: „Wer beherrscht denn die Information, die für eine Entscheidungsfindung … die entscheidende Grundlage ist?“, und „Wer kann am besten demagogische Kräfte entfesseln (oder notwendigenfalls bändigen)?“ sind in jedem Falle nicht sehr einfach zu beantworten, möglicherweise sogar unbeantwortbar.

    Auch Volksvertreter – und erst recht Repräsentanten einer Mono-, Pluto- oder Theokratie – sind in ihrer Entscheidungsfindung von Informationen abhängig. gerade dieses Faktum hat ja entscheidend zum „Erfolg“ zeitgenössischer „Info-Wars“ geführt.

    Eine umso wesentlichere Rolle spielt m.E. die Intaktheit der „Vierten Gewalt“ im Staate: Ein objektiv berichtender, aufklärender, gut recherchierender und investigativer Journalismus, sowie Zugängigkeit zu qualifizierter und differenzierter Information, Stichwort: „Freiheit des Internets“, bzw. politische Unabhängigkeit unserer öffentlichen Medien. Die Forderung lautet daher nicht „entweder-oder“ repräsentative bzw. direkte Demokratie, sondern „sowohl-als-auch“ und „Freiheit des Journalismus, bzw. der Information“.

    • Der Schlüssel zur Lösung des Problems ist die Kenntnis grundlegender Ordnungsmuster, wie die Hierarchie und die Heterarchie sowie derern Funktionsweise.

      Dann kann man die Hierachie enstprechend durch die überlegene Heterarchie ersetze, wenn man weiß, wie.

  5. Wer sich weigert, die Frage einer verbesserten gesellschaftlichen Ordnung mittels systemtheoretischer und kybenetischer Grundbegriffe anzugehen, wird wohl weiterhin im Trüben fischen und ohne Lösung bleiben.

    Es ist zu dezentralisieren, was immer dafür geeignet ist. Die Kommune hat mehr Kompetenzen zu haben, als der Kreis. Dieser mehr, als der Regierungsbezirk usw. Je weiter gefasster die Verwaltungseinheit, desto mehr Konzentration auf wesentliche Steueraufgaben in abnehmender Zahl.

    Es macht wenig Sinn, beispielweise das Verkehrswesen zu dezentralisieren, wogegen es umgekehrt keinen Sinn macht, sich aus Brüssel etwa in die Energieversorgung von Oberammergau einzumischen.

    Damit schwindet auch das Problem der zentral gelenkten Volksentscheide, weil dezentral auf kommunaler Ebene über die meisten eigenen Belange entschieden wird.

    Was ist im Netz nicht alles zu lesen über Eliten, diverse Seilschaften und sich verschwörenden Geheimbünde. Die katholische Kirche wird zum neuen Babel und soll an der Spitze derer stehen, welche eine totale NWO anstreben.

    All das läßt sich auf die Frage reduzieren, ob man in einer Hierarchie leben will oder in einer Heterarchie. Wer die Ordnungsmuster und ihr Funktionieren kennt, der braucht keine Revolution, sondern gräbt den Hierarchen das Wasser ab, indem er sich an der Basis neu aufstellt, indem er erst einmal die Sicherung und Verteilung aller Existenzmittel dezentral organisiert.

    Der König braucht den Bauern, aber der Bauer nicht den König.

    Dazu bedarf es engagierter Bürger, welche sich erfrechen, die Verantwortung für sich und ihr Leben selber wahrzunehmen.

    Wer aber weiterhin darauf starrt, von einer Obrigkeit versorgt und beschützt zu werden, bleibt abhängig.

    Ich brauche Frau Merkel nicht. Die Alte ist für mich in meiner Lebenspraxis völlig ohne Bedeutung, da ich fast alles was ich zum Leben brauche, selber erzeuge. Das nennt man Autarkie!

    Wenn ganz Deutschland das feststellt, dann kann die Nomenklatur schwätzen, wa sie will.

    Das interessiert schlicht keinen mehr.

    • im Prinzip völlig richtig. Dennoch: Ohne Hierarchien, denke ich, geht die Chose nicht. Weder im Haushalt, noch bspw. auf einem Schiff oder einem Flugzeug,so auch im Staate. Bienen- und Ameisenvölker bspw. – sie können beträchtlichen Umfang annehmen – verfügen offensichtlich ebenfalls über gewisse hierarchische Instinkte, siehe „Die Intelligenz der Bienen. Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können“.

    • @waltomax

      Ich brauche Frau Merkel nicht. Die Alte ist für mich in meiner Lebenspraxis völlig ohne Bedeutung, da ich fast alles was ich zum Leben brauche, selber erzeuge. Das nennt man Autarkie!

      Ja durchaus möglich.. jedoch reduziert auf die Bassisbedürfnisse: Essen / Drinken / Wohnen.

      Was ist jedoch mit dem grossen Rest.? Auto, PC, Musik und weiter Bildgeräte, Arbeitsmaschinen unsw.?

      • waltomax // 9. Oktober 2016 um 14:00 //

        @dragao: An diesem Punkt waren wir schon. Wer hindert eine Kommune daran, diverse Genossenschaften zu unterhalten, um eben diese Dinge herzustellen?

        Es geht darum, erst einmal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, über seine Existenzmittel frei verfügen zu müssen, wenn man -wirklich- frei sein will.

  6. Na ja Herr Kustos, selbst die Appenzeller würden wohl seit Jahren einem Frauenstimmrecht zustimmen…dazu bräuchte es heute keinen Gerichtsentscheid mehr….der übrigens zu recht erfolgte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz

    Im weiteren kann man Ihrem Artikel entnehmen, dass Sie offensichtlich dadurch enttäuscht sind, wenn Volksentscheidungen nicht Ihren Wünschen entsprechen…. das Volk eben zu doof und blöd ist, um zu erkennen, was für es gut währe…. beziehungsweise, was Herr Kustos für gut hält.

    So ist dies nun mal Herr Kustos, neue Generationen entwickeln Ihre Art von Demokratie…haben Sie damit Probleme.? Was soll das Altmänner Geschwätz.?… das Festhalten wollen an altgebackenen..! Wie zum Beispiel auch Ihre freie Fahrt für freie Menschen.?

    Radwege werden heute in allen Grossen Städten der Welt gefordert… und manche wollen Autos völlig aus dem Innerstädtischen Stassenbild verbannen. Na und.? Kürzlich habe ich gelesen, dass Verbrennungsmotoren in manchen Weltgegenden für die Neuzulassung bis 2025 / 2030 völlig verboten werden sollen.. wahrscheinlich ein erneuter Aufreger für Menschen wie Kustos.

  7. …oder war das alles falsch und wir sind doch nur Matrixbewohner ?
    Woher wissen wir etwas…weils uns jemand gesagt hat…stimmt das was man uns sagt…?

    Hätte Jesus, wenns den überhaupt gab, gewusst was er anrichtet hätte er sich zu Tode gestürzt, Berge gabs ja genug.

  8. MutigeAngstfrau // 9. Oktober 2016 um 13:40 // Antworten

    Vielleicht ist die Zeit nicht mehr allzu lang, in der wir über Formen des Zusammenlebens diskutieren können.
    Um Verbreitung des Videos wird gebeten. Leider nur in Englisch :

    https://youtu.be/sugOhrzUqa8

  9. direkte demokratie ist allemal 10 mal besser, als die repräsentale demokratie! auch, wenn das volk nicht die letzte feinheit an wissen hat. das volk muss auch entscheidungen mittragen und das tut sie am besten, wenn es von ihnen selbst kommt. es ist eine unerträgliche anmaßung der machthaber, alles besser zu wissen als die breite masse. man bedenke doch, dass gerade die führende intellegenz uns die großen probleme, chaos und sogar kriege bringen, – nicht das volk ursächlich dafür ist. die größten verbrecher sitzen oben, – nicht unten, und tun so, als sie alles besser wissen und können. Die (schulgebildete) intelligenz ist der größte ausbeuter. er benutzt die schwächeren zu seinen vorteil. so benutzen sie auch die demokratie für ihre vorteile, – zu lasten aller.

    • dazu gibt es dutzende wissenschaftliche Arbeiten, Schriften, Bücher etc., bspw. http://elibrospdf.com/libro/optimierung-der-qualitauml;t-von-gruppenentscheidungen:-ein-simulationsbasierter-beitrag-zur-principal-agent-theorie/WKxsKrGqbKLhbZLo/ welche beweisen, daß qualifizierte Gruppenentscheidungen stets besser sind, als Einzelentscheidungen, selbst unter gleichen Wissensbedingungen

  10. Herbert Wolkenspalter // 9. Oktober 2016 um 14:14 // Antworten

    Mit einem Ansatz, dass nicht JEDE politische Entscheidung für einen Bürgerentscheid geeignet ist, für eine VOLLSTÄNDIGE Ablehnung zu plädieren, ist m.E. zu polarsisiert. Trivial, dass man nicht an einem Tag für Steuerminimierung stimmen kann und an einem anderen Tag für einen komfortablen Sozialstaat. Es gibt aber immer noch einen großen Rest, der volksabgestimmt werden kann. Zum Beispiel eine Einwanderungsphilosopie gehörte auf jeden Fall dazu wie auch das Renteneintrittsalter, Basisfragen der Energieversorgung, die Konstruktion des Geldsystems (z.B. Vollgeld, Golddeckung oder Fiat-Money) und vielerlei mehr – vor allem Entscheidungen, die über eine Legislatur weit hinaus reichen, d.h. einen Zeitraum, der weit über die Legitimationsdauer der demokratisch gewählten Volksverterter hinausgehen.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass sich viele Befürworter der Volksabstimmungen sich davon versprechen, dass sich gerade ihre Meinung durchsetzen wird. Meinungsumfragen zeigen beispielhaft immer wieder, wie illusionär diese Annahme ist.

    Allerdings setzen Volksabstimmungen produnde, thematische Aufgeklärtheit der Bevölkerung voraus. Dafür brauchen wir vor allem… Medien. Medien, die tatsächlich nach allen Richtungen unvoreingenommen, ergebnisoffen und propagandafrei aufklären und auch selber über kompetente Fachjournalisten verfügen oder zumindest imstande sind, unter den verfügbaren Experten abseits von ideologischen Präferenzen jene zu finden, die diesen objektiven Part spielen können.

    Das Problem dabei ist, dass Leute, die keine Experten sind, beurteilen und entscheiden sollen, wer über die nötige Expertise verfügt. Das ist, also ob ein noch unausgebildeter Schüler über den Kompetenzgrad eines Professors urteilen soll. Dasselbe gilt natürlich auch bei repräsentativ-demokratischen Wahlen hinsichtlich der Wahlkandidaten. Und anschließend ist es das Problem der gewählten Volksvertreter, die als ideologisch geformte Berufspolitiker ohne spezifische Berufserfahrung auf Fachfragen kompetente Antworten brauchen.

    Mit anderen Worten: Wir sitzen so oder so in einem Dilemma.

    • … ist kein Dilemma, sondern die Frage, ob und wie gemeinsam bzw. demokratisch postulierte Zielvorstellungen entwickelbar und realisierbar sind, ist also nur eine Frage guten Managements.

      Sämtliche Organisationsstrukturen des Staates sollten in Übereinstimmung mit den fundamentalen Zielvorstellungen (Verfassung usw.) des jeweiligen Souveräns SOWIE in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur stehen und danach auch handeln, alles andere ergibt sich von selbst. So einfach ist das.

      • Herbert Wolkenspalter // 9. Oktober 2016 um 16:09 //

        Die Frage des „guten Managements“ wirft zumindest die Frage auf, wer und mit welchem Mandat es sein soll – abgesehen davon, ob man jemanden ohne eigene, ideologisch gefärbte Interessen findet, der sich für die schwere Aufgabe in einem gespaltenen Land zur Verfügung stellt (und für welche Belohnung?), um zu vereinen, was bislang auseinanderdriftet. Wer managt die Medien und darf dies auch, damit sie nicht durch Partikularinteressen die Meinungshoheit ausüben?

        Und weiter drehen wir uns im Kreise des Dilemmas, wo ein Top-Management höchster Güte gebraucht wird, das aber volksbestimmt (=inkompetent bestimmt) sein muss. Das haben wir nämlich schon mit unseren Wahlen, und damit auch den Zustand, den wir gerade beklagen.

      • Observer_1 // 9. Oktober 2016 um 18:52 //

        also hören Sie … Sie können doch nicht behaupten, Menschen – mit Ausnahme von Politikern – wären heutzutage grundsätzlich dumm und inkompetent!

        Sie unterschätzen die Kompetenzen einfacher Bürger, viele davon Kleinunternehmer oder Gewerbetreibende. Insbesondere pragmatisierte Verwaltungsbeamte können sich offensichtlich kaum vorstellen wie schwierig es bereits geworden ist, unter den gegebenen Rahmenbedingungen einen Laden mit einigen wenigen Mitarbeitern erfolgreich über die Runden zu bringen.

        Ich denke, daß Millionen einfache Staatsbürger vergleichsweise besser wirtschaften und entscheiden, als so mancher Spitzenpolitiker oder Volksvertreter.

      • Herbert Wolkenspalter // 9. Oktober 2016 um 19:45 //

        Lieber Observer_1, ich bezeichne Leute nicht einfach als dumm, aber Sie müssten auch schon gemerkt haben, dass es dieselben Leute sind, die unsere Abgeordneten bzw. Parteien gewählt haben, die man auch als „Manager“ des Staats verstehen kann. Damit sind wir doch direkt bei Ihrer Forderung samt Formulierung, die so nun mal -nicht- erfüllt wird. Wie sollte es denn nun konkret zu einem anderen, aber natürlich ebenso legitimierten Management kommen, wenn nicht wieder durch Wahlen mit dem üblichen, vergleichbaren Ergebnis?

      • Observer_1 // 10. Oktober 2016 um 13:17 //

        Wähler können heute in der Regel nur zwischen Pest und Cholera, oder zwischen geringeren Übel wählen, nicht aber Kandidaten ihres Vertrauens.

        Ohne Zweifel eine Fehlentwicklung, die man aber durchaus korrigieren könnte. Voraussetzung wäre ein entsprechend intensives Interesse am politischen Leben (in Kommune, Land, Bund), welches im Wahlvolk jedoch in der Regel aus Bequemlichkeit, Überforderung, oder sonstigen Gründen in der erforderlichen Intensität nicht vorhanden ist. Entscheidend sind nicht die Kreuzerl am Wahltag, sondern was in der jeweiligen Wahlperiode vor dem Wahltag passiert.

        Wenn man an politischer Partizipation kein Interesse hat dann darf man sich nicht wundern, wenn man eines schönen Tages in der Sklaverei aufwacht, oder einfach nachzuvollziehen hat, was andere vorgeben.

      • @Observer_1

        Wenn man an politischer Partizipation kein Interesse hat dann darf man sich nicht wundern, wenn man eines schönen Tages in der Sklaverei aufwacht, oder einfach nachzuvollziehen hat, was andere vorgeben.

        Ja dies ist schon richtig.. hat jedoch den Schöhnheitsfehler, dass man durchaus Mühe kriegen kann, sich an politischen Prozessen zu beteiligen, wenn sich die etablierten Politdarsteller von ganz klein Unten bis ganz Oben, nicht mehr als gewählte Körperschaften, die stellvertretend für ihre Wähler Probleme lösen sollen… verstehen, sondern vielmehr als eine Art gütiger oder strafender Eltern auftreten.

  11. Das große Problem der Demokratie besteht darin, daß die Nettostaatsprofiteure über kurz oder lang die absolute Mehrheit im Staat stellen, und damit fliegt der Karren in die Schlucht.
    Das läßt sich nur in den Griff bekommen, wenn das Wahlrecht nur von denen ausgeübt werden darf, die den Staat auch finanziell tragen. Oder man schafft ein Grundgesetz, das die politische Macht extrem einschränkt (bspw. das Verbot des Schuldenmachens zu Lasten Dritter).

    • Herbert Wolkenspalter // 9. Oktober 2016 um 20:06 // Antworten

      Das scheinen die Vertreter einer neuen und im Grunde postdemokratischen Weltordnung (NWO) auch schon zu wissen. Freuen wir uns also auf die neue, diesmal wirtschaftliche Feudalordnung, die anders als dunnemals keine Verantwortung von Herrn zu Sklaven mehr vorsieht.

      Dass ohne gutes Management nichts geht, muss sicher nicht erklärt werden. Dass aber ein Management, das zwar die Welt (für andere) verändert, aber keine Verantwortung dafür übernehmen will, ist unbrauchbar wenn nicht fürchterlich. Insofern sitzen auf der einen Seite Leute, die es eigentlich anders managen könnten aber nicht wollen – und auf der anderen Seite Leute, die es zwar machen würden aber nicht können.

  12. Karl Bernhard Möllmann // 10. Oktober 2016 um 14:00 // Antworten

    . . .
    Solange die in GEHEIMEN Netzwerken ORGANISIERTE KRIMINALITÄT alle Regierungen beherrscht – egal ob es zur besseren TARNUNG der wahren Hintermänner nun angeblich „freie“ Wahlen gibt, oder auch nicht – ist die ENTTARNUNG & ENTLARVUNG dieser GEHEIMEN Kreise die einzig zielführende Aktivität zur Beendigung der weltweit verbreiteten Unterdrückung & Sklaverei, und zur echten Befreiung der Bürger!
    .
    DARUM ist echte Transparenz über die wahren Hintermänner des TERRORS in unseren eigenen Regierungen der erste & grundlegende Schritt jeglicher Aufklärung – denn erst wenn wir wissen WER den Krieg und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit GEHEIM anzettelt – können wir diesen GEHEIMEN Psychopathen & Kriminellen in unseren eigenen Regierungen endlich das wahnsinnige Handwerk legen . . .
    .
    TÄUSCHUNG, TARNUNG & FALSCHE ANSCHULDIGUNGEN – SIND DAS PERVERSE MARKENZEICHEN DES EINST SO STOLZEN WESTENS GEWORDEN – DER JETZT NUR NOCH SEIN EIGENES GRAB IMMER TIEFER SCHAUFELT . . .
    .
    Erst wenn wir diesen GEHEIMEN & völlig versauten, weil KRIMINELLEN Sumpf mit seinen perversen ABGRÜNDEN ein für alle Mal als „kontraproduktiv“ erkennen & hinter uns lassen, und auf Dauer auf PSYCHOPATHEN & ihre GEHEIM-POLITIK verzichten – haben wir endlich wieder die echte Chance, statt nur noch LÜGEN, CHAOS, PANIK, ZERSTÖRUNG, KRIEG & MASSEN-FLUCHT zu produzieren – das Leben endlich wieder höchst KONSTRUKTIV zum Wohle ALLER Bürger zu meistern . . . !
    .
    ALLE Zutaten für ein glückliches Miteinander ALLER Menschen im Wohlstand und im gegenseitigen Respekt, sind vorhanden – wir müssen dieses WISSEN nur endlich gemeinsam anwenden.
    .
    Nicht nur Mörder gehören in den Knast – „erwählte“ Massen-Mörder in Maßanzügen ebenfalls!

  13. Legen wir das Gemeinwesen und seine Epigonen auf die Couch des Psychaters.

    Wir wissen inzwischen, dass der Mensch sich zuerst innerlich verändern muss, bevor sich äußerlich etwas ändern kann.

    Was bringt einen reichen Menschen dazu, sich oft bis zum Irrwitz in einer Weise „überzubevorraten“, dass die Vorräte hundert oder mehr Leben ausreichen? Es ist die Angst. Wem es an Vertrauen in das Leben mangelt, der versucht zu kontrollieren und zu planen, was immer er vermag. Das bringt den paranoiden Kontrollfreak hervor.

    Was bringt einen reichen Menschen dazu, anderen seinen Willen aufzudrängen und sie zu gängeln oder gar zu untrdrücken? Ebenfalls die Angst. Wer materiell sich alles leisten kann, der fürchtet sich vor dem Verlust seiner Vorräte und versucht, sich sogar, diese in Jenseits mitzunehmen.
    Und sich „Denkmäler“ zu schaffen, welche eine Art von Unsterblichkeit garantieren sollen. Man denke da an Pharaonengräber.

    Wie erbärmlich kommen doch Reiche und Mächtig oft herüber, wenn sie sich in Pose bringen und Eindruck zu schinden bemüht sind. Ein Imponiergehabe, was die tief sitzende Angst verbergen soll.

    Damit ist die Angst unser eigentlicher Gegner und nicht der Mensch, der reich und mächtig ist. Es bedarf eines Reflexionsprozesses, warum man denn glaube, mehr zu gelten, wenn man mehr habe. Und welchen Sinn es hat, sich für hundert Leben zu bevorraten, wenn man doch nur eines leben kann.

    Damit rückt der Mensch mit seinen Ängsten in den Vordergrund, wären der Klassenkampf viel zu oberflächlich ansetzt, um die Verhältnisse verändern zu können. Im Gegenteil! Denn Kampf veursacht Angst.

    Gehen wir ruhig davon aus, dass der Mensch zu seinem kreatürlichen Dasein gar nicht soviel braucht und es Sinn macht, die geistigen Aspekte im Leben in den Vordergrund zu rücken, statt andere in einem Maße materiell zu übervorteilen, welches das zeitliche Maß seines eigenen Lebens sprengt.

    Die Einfacheit des Lebens wird uns auch in die Lage versetzen, institutionelle Wasserköpfe und Schranzentum abzuschaffen, wenn wir uns auf Gegenseitigkeit gewähren, was wir zu einem guten Leben brauchen.

    Dann stellt sich auch die Frage nicht mehr, ob man denn andere bräuchte, für einen zu denken. Ich möchte mir das verbitten.

    Wird das Leben einfacher und „wesentlicher“, dann verliert es an Komliziertheit. Eine Chance, sein Dasein wieder besser überschauen zu können und es in die eigenen Hände zu nehmen.

  14. Das Volk wird von jeder politischen Entscheidung betroffen und muss letzt endlich immer damit leben und nicht wirklich selten teuer dafür bezahlen. Bei diesen korrupten-Lobbyismus-durchseuchten sog. repräsentativen Demokratieverhältnissen wie z.B in Deutschland, schreit es geradezu nach einer Form der direkten Demokratie- anders ist Vertrauen nicht mehr herzustellen. Diese Grundsatzentscheidung ist überfällig und ohne ehrliche Alternative. Über die Formen und Begrenzung der Anwendung von direkter Demokratie muss endlich offen und breit diskutiert werden. Die grundsätzliche Verneinung von Volksbeteiligungen beweist nur eines: Unwillen der Politik auf bequeme Machtansprüche und Pfründe zu verzichten.

  15. Die Angst – oder die Gier!?

    @waltomax // 10. Oktober 2016 um 14:54
    (…)Wir wissen inzwischen, dass der Mensch sich zuerst innerlich verändern muss, bevor sich äußerlich etwas ändern kann.
    Was bringt einen reichen Menschen dazu, sich oft bis zum Irrwitz in einer Weise „überzubevorraten“, dass die Vorräte hundert oder mehr Leben ausreichen? Es ist die Angst. Wem es an Vertrauen in das Leben mangelt, der versucht zu kontrollieren und zu planen, was immer er vermag. Das bringt den paranoiden Kontrollfreak hervor.
    Was bringt einen reichen Menschen dazu, anderen seinen Willen aufzudrängen und sie zu gängeln oder gar zu untrdrücken? Ebenfalls die Angst…

    Sie stellen die richtigen Fragen, @Waltomax. Das ist schon mal was.
    Die Angst ist zwar die „naheligendste“ – aber leider nicht die richtige Antwort auf die Frage: WARUM verhalten sich die sog. Polit –und Bankster-MACHT-„Eliten“ so zerstörerisch, so destruktiv, so asozial bzw. geradezu ANTI-menschlich!

    Es ist nämlich nicht die Angst – sondern maßlose, krankhafte GIER! Es ist die kranke GIER der Psychopathen nach immer mehr MACHT: immer MEHR GELD; immer MEHR KONTROLLE ihrer Umgebung – quasi die perverse GIER nach der absoluten Herrschaft über alles – am besten über das ganze Universum!!
    Und das alles nach dem Leitprinzip: koste es was es wolle – aber unbedingt auf KOSTEN anderer (der Unterdrückten und der Vasallen!)

    Außerdem sollten Sie aus meinen früheren Kommentaren und der Fachliteratur zum Thema Psychopathen sicher auch schon wissen, dass Psychopathen KEINE bzw. kaum ANGST empfinden (können). Der Grund dafür ist die spezifische Hirnanomalie bei Psychopathen, wodurch die Hirnareale, die u.a ausgerechnet auch für Mitgefühl und Angst zuständig sind – praktisch von der Geburt an „stummgeschaltet“ (nicht vernetzt) sind – und mit heutigen med. Methoden, auch nicht vollständig reaktiviert werden können.
    Dafür empfinden die Psychopathen umso mehr die krankhafte Neigung,
    immer gieriger mit zunehmendem Alter zu werden, dazu immer skrupelloser, bösartiger, perfider, hinterhältiger!
    Mit anderen Worten: unsere menschliche Zivilastion hat definitiv ein Psycho-PATOLOGISCHES Problem – und das schon seit Jahrtausenden!

    Nun ist die Menschheit mit diesem Problem in ihre Endphase eingetreten – und die „größten Pseudo-Intellektuellen“ unserer Epoche, die Spieltheoretiker, Soziologen, Philosophen, Politologen – und was es da alles noch gibt, lamentieren immer noch wie kleine, naive Kinder über „die Hand“, die sie schlägt. Wer aber diese „schlagende Hand mental steuert, das begreifen diese „pseudo-intellektuellen Kleingeister“ offenbar bis heute nicht!! Sie quasseln unentwegt über Links u-Rechts, Schwarze u. Weiße, ungerechte Finanzpolitik..entwerfen immer neue „Theorien“ über Symptome des gesellschaftlichen Zerfalls – und werfen somit weitere, diverse Nebelkerzen!

    Die ofensichtliche Tatsache aber, dass die psychisch kranken Individuen (hardcore-Psychopathen) längst alle wichtigen Machtpositionen in der Welt gekapert haben können – auf diese naheliegendste – und für jeden Menschen leicht verifizierbare Psychopathen-Prämisse – darauf kommen sie nicht – oder nur sehr, sehr selten! Eine wahrlich verrückte Welt ist das!
    Und der große, der LETZTE Krieg, die quasi letzte „Abrechnung“ der Hardcore-Psychopathen“ mit ihren „Schäfchen-Menschen“, die sie seit Jahrtausenden an der Nase herumführen, töten, misshandeln und ausbeuten, dieser Krieg kommt nun immer näher.

    Da zu den unverkennbaren Merkmalen bei Psychopathen neben der maßlosen Gier auch krankhaft-übersteigerter Größenwahn in seiner perversesten Form – dazu kommt (pathologisch-bedingt quasi angeboren ist) – können die kranken Psychos NICHT realisieren, dass dieser letzte Krieg auch deren jämmerliches ENDE sein wird. (Siehe Beispiele wie J.Cäsar, Nero, Alexander der Große, Hitler, Stalin, Pol Pot u.a. bekloppte Massenmörder und Menschenschinder der Weltgeschichte!). Um bloß an der Macht zu bleiben – würden sie sterben!! Schlimm nur, dass dabei diesmal es KEINE lokale katastrophen sein werden – sondern (Stichw. Massenvernichtungswaffen in den Händen diese gefährlichen Irren!!) – wird es DAS globale ENDE für ALLE und ALLES sein!!
    Es sei denn, es gelingt noch in letzter Sekunde, dass die mehrheitlich phlegmatische Menschheit die akute Brisanz der Psychopathen-Gefahr, doch noch erkennt! Dafür ist aber ein Wunder notwendig.
    Während meines Physikstudiums in Spanien habe ich längst gelernt, an „Wunder“ zu glauben. Wir nennen diesen Natur-Zustand nur etwas anders, nämlich „Singularität“.

    Einige Gedanken wirklich großer Geister in dem Zusammenhang:

    Epikur:
    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.

    „Wenn du nach der Natur lebst, wirst du niemals arm. Wenn du nach den Meinungen lebst, wirst du niemals reich“. „Wer der Natur folgt und nicht den leeren Meinungen, der genügt in allen Dingen sich selbst. Denn im Hinblick auf das Genügende ist jeder Besitz ein Reichtum, im Hinblick auf die unbegrenzten Begierden ist aber auch der grösste Reichtum Armut.“
    Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm` ihm einige von seinen Wünschen.
    Epikur von Samos (geb. 341 v.Chr).

    Hier noch etwas mehr auf meiner FB-Seite..

    ..zum Thema GIER und Psychopathen in der Politik, Wirtschaft, Religion..
    https://web.facebook.com/329397370520953/photos/pb.329397370520953.-2207520000.1476119845./796057917188227/?type=3&theater

    Daryl

    • @ Möllmann
      @ Daryl
      @ Kustos
      Die Demokratie ist tot! Es lebe die Demokratie!
      Wer die Macht nicht will, bekommt auch die „Direkte Demokratie“ nicht hin. Sie müßte eigentlich „Direkte Selbstverwaltung“ heissen! Immer, von unten nach oben!
      Ein Patentrezept gibt es nicht, aber Systemansätze, die verschiedene Faktoren zusammenführen müssen!
      Die Macht muss wieder beim Bürger sein. Die Institution/ Entscheidungsplatt-form „Direkte Demokratie“ kann aus Gründen der Kosten (Zeit) nur bestimmte Entscheidungen umsetzen. Der Rest wird an die parlamentarische Regierung weiterdelegiert! (Kommunal/dezentral, aufsteigend).
      Alles muss in einem Zeitrahmen ablaufen. Die „Direkte Demokratie“ funktioniert On-line! Dabei lässt sich das Interesse der Bürger leicht in eine Prioritätenliste, die dynamisch ist darstellen, je nach Klicks! Fragen 1. bis 10. werden vom Volk direkt bestimmt. Ab Entscheidung 11, z.B., das Parlament, die Verwaltung.
      Der Bürger ist Souverän, die auch seine kollektiven Entscheidungen mit eigenem Geld (Abgaben) finanziert!
      Die „Direkte Demokratie“, Bürgerbeteiligung verlangt Zeit. Die bekommen wir, indem wir das FIAT Geld System abschaffen! „Time is Money“, ist der Slogan der Bankster! Unsere Macht wird das historische Paradigma der pyramidalen Macht entkräften. Die Macht in der „Direkten Demokratie“ findet parallel statt. Es gibt eine Bandbreite. Jede Macht fluktuiert darin frei und nachhaltig. Der Maßstab ist die menschliche Qualität.
      Jetzt kommt die bittere Pille. Die Quantitative Systematik wird relativiert, da die „Direkte Demokratie“ eine Mehrstimmen Demokratie werden wird, die sich jeder Bürger erarbeiten muss, wobei, eben, Geld kein Kriterium ist.
      Eine mehrfach Stimmen Demokratie, die am Anfang ca. 20% der Bürger eine Repräsentanz von 80% einräumt, die aber so dynamisch angelegt ist, dass, absolut, jeder Bürger ebenfalls die 10x Stimmen erreichen kann. Durch sozial-engagiertes Verhalten über Jahrzehnte!
      Die Machtphalanx der 0,01/0,02% über 99,9% wird abgeschafft.( 80/160.000 )
      20% der Bürger sind 16x Millionen!Die Mehrstimmen können weder gekauft, noch vererbt werden!Fehlentscheidungen und/oder Manipulationen wird es immer geben. Es geht, nur, um die Minimierung!
      Wir müssen erkennen, dass wir Alle in einer, in der Tat, kriminellen Matrix leben. Man stelle sich vor, wenn die Politiker nur einen Vertrauensindex von 13% haben, was die Politiker von den Bürgern halten!!!
      Die Subvention ist das Ende der Gesellschaft. Die pyramidale Machtstruktur (Schuldgeldsystem) subventioniert den Reichsten, weil wir Alle Mittäter sind!Kommunismus und Sozialismus sind Subventionsmatrixen. Selbst die sogenannte Demokratie subventioniert den Bürger mit der realitätsfremden Lebenslüge: Alle haben die gleiche Stimme! Die Menschen sind zwar gleich, aber eben, doch, unterschiedlich.
      Die „Linken“, wie die „Rechten“, müssen ihre Realitätsverweigerung oder das „bescheuerte“ Machtgerangel aufgeben! Keine Kriege mehr !

  16. Karl Bernhard Möllmann // 11. Oktober 2016 um 06:14 // Antworten

    ZITAT @ Konrad Kustos:
    „Direkte Demokratie birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.“
    .
    Mit DIESER extrem schrägen Logik könnte man auch Sätze sagen wie diese:
    .
    „Das AUTO birgt die Gefahr, dass die Illusionen des Transportes geschaffen werden, die letztlich das AUTO stabilisieren statt es zu reformieren.“
    .
    oder:
    .
    SUPERMÄRKTE bergen die Gefahr, dass Illusionen der Versorgung geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.
    .
    oder:
    .
    Ein ARTIKEL wie dieser birgt die Gefahr, dass Illusionen der Partizipation geschaffen werden, die letztlich das Herrschaftssystem stabilisieren statt es zu reformieren.
    .
    NICHT, daß Sie mich falsch verstehen – lieber Konrad Kustos – aber Sie waren schon mal deutlich BESSER!
    .
    Bitte trauen Sie sich wieder an die „heißen“ Themen heran – wie zu Ihren Glanz-Zeiten!
    .
    „Direkte Demokratie“ ist NICHT das Thema, daß derzeit die Welt bewegt.
    .
    Amerika strebt mit Macht auf einen ersten weltweiten Atom-Krieg zu – und DIESEN WAHNSINN unserer kriminellen westlichen Führung sollten wir mit all‘ unseren Mitteln verhindern – und DANACH können wir dann über die Vorteile und die Nachteile von „direkter Demokratie“ diskutieren.
    .
    Meine Kritik an Ihrer Themen-Wahl möge Sie bitte ERMUTIGEN – denn ich schätze Ihren unnachahmlichen Stil sehr – jetzt fehlen nur noch die „passenden“ Themen . . . !

    • @KBM

      Am unten verlinkten Film wird deutlich, wie man im allgemeinen direkte Demokratie
      verunmöglicht. Die Politmafia betrachtet die Bevölkerung inzwischen als störenden
      Faktor, welcher bei der Verwirklichung ihrer Ziele nur hinderlich ist.

      Dieses Herrschaftssystem billigt die Zerstörung, einstmals vorbildlicher Landschaften,
      ohne mit der Wimper zu zucken. Die Grünen denken sogar darüber nach, Menschen aus
      dem ländlichen Raum, in Städte umzusiedeln.

      Die dadurch frei gewordenen Flächen, will man in Industrie Standorte umwandeln, um dieses
      Land gänzlich unbewohnbar zu machen. Gegenden in denen Politbonzen und Konzern-PitBulls
      wohnen, bleiben natürlich verschont.

    • Seit 15 Jahren bin ich im Thema „Direkte Demokratie“ aktiv. Vom Aktionsbündnis „Direkte Demokratie“ bis hin zu Querdenker.de und dem Projekt GlobalVoter.
      Die Politschausteller meiden die „Direkte Demokratie“ wie der Teufel das Weihwasser! „Dann hättn`ma`jo nix mehr zum Sagn!“ O-Ton, Stoiber!
      Wer glaubt, daß es, hier, um eine Weltverbesserung geht, der ist Teil des Problems. Es geht um die Macht!!! Die Demokratie ist eine Farce, ein Vorwand, eine Mär der Finanzeliten/Globalisten. Jetzt, wo es tatsächlich brenzlig wird, weil das Weltfinanz-Bonanza-System am Zylusende ankommt, geht es dieser Kaste darum, weiterhin, wie Fett in der Suppe, oben, weiter am Schwimmen zu bleiben! Deshalb der Krieg im Anzug und deshalb die Kriege, die wir hatten.
      Die Direkte Demokratie ist keine neue, interessante politische Lösung, die im Moment nicht prioritär sei, sondern ist der Ausdruck der Eroberung einer überlebenswichtigen Souveränität der Bürger. Es geht um die Macht und Entscheidung sein Leben zu erhalten. Weg mit dem Krieg! Diese Entscheidung mittels „Direkter Demokratie“ muss jetzt und massenhaft kommen. Ein, DER Fuß in der Tür, um die Machtpyramide umzudrehen. Der Paradygmenwechsel. Eine einzige solcher Entscheidung durch abermillionen, aufgewachter Bürger wird die Zukunft verändern. EINE einzige Entscheidung der Massen, gegen das kriminelle Establishment reichte! Weg mit dem Krieg!!!

      • Observer_1 // 12. Oktober 2016 um 10:26 //

        Das Ziel kennt inzwischen jeder. Allein der Weg dorthin, und die Gefangenheit im System ist das Problem.

        Die Zeit läuft uns davon! Für eine prosperierende Zivilisation enorm wichtige Strukturen, bspw. im Medienbereich wurden global und nachhaltig zerstört. Unsere Ernährungsbasis wurde nolens volens einigen wenigen Mammumkonzernen und deren Giftmischer überantwortet. Die Böden wurden infolge Aggregation zu Mega-Monokulturen, pestizider Überfrachtung und nicht mehr kontrollierbarer Genmanipulation auf Jahrzehnte hinaus ruiniert. Bildung und Ausbildung enorm spezialisiert und tlw. invertiert, infolge dessen niemand mehr einen generalistischen Überblick über Zusammenhänge zu haben scheint. Demokratisch gewachsene Strukturen im Sozialbereich wurden monopolisiert, Geldwesen und familiäre Strukturen zerstört, der Generationenvertrag durch eine ausschließlich gewinnorientierte Versicherungswirtschaft ersetzt usw. usf.

        Um all das wieder in Ordnung zu bringen, brauchts möglicherweise Jahrzehnte, bis dahin droht u.U. eine Hungersnot, da es an natürlichem, selbst reproduzierendem Saatgut fehlt usw. usf.

        Wer kümmert sich darum? Wie ist das überhaupt zu organisieren?

  17. ach der Artikel zwingt mich zu Widerspruch! die so gerühmte Demokratie in CVH ist schon lange schon keine mehr!
    habe mal auf einer Autobahnfahrt in der Schweiz ein Interview mit einer hochrangigen Juristin!!! gehört. Die machte klar, dass die Ausführung der Abstimmungen immer dem Parlament vorbehalten sind und dem Rechtbeziehungen unterliegen wie zum Bsp dem Völkerrecht
    Es kam deutlich zum Ausdruck das diese vermeintlichen Volksentscheide eher Tabletten für`s Volk sind. Wenn es darauf ankommt, werden die Ergebnisse von Volks-Entscheiden immer kassiert wie z.B. in Appenzell.
    das Schlimme an den Volkssentscheiden der letzten Zeit ist die Machart der Initiativen die eher an massenpsychotische „shitstorms“ erinnern statt an ernsthafter Meinungsbildung. diese findet nämlich nicht in einer meinungsbildenden Diskussion der Bürger mit Bürgern statt sondern nur über manipulierte? FB, Twitter oder sonstigen Meinungsbildnern statt
    Jeder Stammtisch hat mehr demokratische Qualität als diese.
    Versuchen Sie mal politisch zu diskutieren. das geht max unter 4 Augen oder unter von vornherein Gleichgesinnten/Geschalteten. ansonsten wird dies nicht stattfinden es wird uns ja auch immer untergejubelt keine Politische Diskussion in der Arbeit beim Smalltalk etc. Dabei wäre dies für die Entscheidungsfreudigkeit des Volkes dringend geboten und kann nicht durch irgendwelche schwätzerrunden = Talksshows und dann klappt es auch mit der Demokratie.
    Allerdings plädiere ich für eine höhere Qoute als 50%. Bei 50% bleiben eben 50% die Hälfte immer aussen vor.
    „Zum einen ist dafür eine Informationsmöglichkeit, -willigkeit und -fähigkeit erforderlich, ein Dreiklang, der wohl in der Regel gleich dreimal verneint werden muss“ A9 ist dieser Satz ein Frechheit zum anderen zeigt er das die etablierten Parteien ein nicht wollen: einen MÜNDIGEN BÜRGER. AH würde der weh tun diesen kann man ur schaffen durch eine Schulische Erziehung, die eben nicht Gender- und sexualthemen als Inhalt hat. sondern Wirtschaft, Finanz, Unternehmenorg., Politik und Metheodenlernen wie Argumentation Rhetorik etc.

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