Wähl die AfD und Du lachst Dir tot!
Wähl die AfD und Du lachst Dir tot!

Wähl die AfD und Du lachst Dir tot!

Zirkus auf‘m Hinterhof von Heinrich Zille / Quelle: Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zille2.jpg Zirkus auf‘m Hinterhof von Heinrich Zille / Quelle: Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zille2.jpg
Berlins AfD-Spitzenkandidat Pazderski besitzt den Charme einer Strandhaubitze und ist ausgewiesener Freund von Ex-Nato-General Petraeus. Eine kleine Spätsommersatire.

 Kommse rin! Kommse ran! Hier werden se jenauso beschissen, wie nebenan!

Die Wahlen in MV sind vorbei. Die im Land Berlin stehen unmittelbar bevor. Das Debakel der opportunistischen Merkel-CDU und ihres Spitzenkandidaten zum Fremdschämen in Schwerin könnte im Vergleich zum kommenden in der Bundeshauptstadt noch milde ausgefallen sein. Doch ob Adenauerhaus oder Aspeninstitut – alle rechnen fest mit dem nächsten Logen-Hammer. Denn in Berlin läuft die CDU Gefahr, glatt auch noch hinter die Stasi-MI6-Mossad-Linke zurückzufallen.

Was da in der Hauptstadtkommune an CDU-Personal rumläuft, ist sicher nicht geeignet, selbst an so fundamental personalgebeutelten Parteien wie der SPD und der Linken souverän vorbeizuziehen und somit gar zur stärksten politischen Kraft aufzusteigen. Hier wird die Merkelei wohl auf Platz 4 landen. Denn wahrlich: Bei der Berliner Henkel-Trocken-Partei sieht‘s ja in Sachen scheibchenweises Kollabieren noch viel optimistischer aus. Ich würde mich bei der noch nicht einmal wundern, wenn deren Hälfte heimlich die AfD wählen täte, nur, um der anderen Hälfte eins auszuwischen. Denn in kaum einer anderen Partei der einstigen Frontstadt werden die traditionellen Feindschaften untereinander intimer gepflegt. So nach dem Motto:

„Wer nischt erheirat‘ und nischt ererbt, bleibt’n armet Luder bis er sterbt.“

Das ist es, was die Berliner CDU seit Jahr und Tag wirklich tief im Innern bewegt und umtreibt. Sonst nichts!

Und so kam Spitzenkandidat Henkel nur deshalb in seine Position, weil zuvor der allerdings noch unsäglichere Friedberd Pflüger von mehr als zwei Dritteln seiner Partei gestürzt wurde. 2008 war‘s! – an einem 11. September! – dem Internationalen Gedenktag für wundersam einstürzende Hochhäuser und hyperamerikanische Weltambitionen, die der Herr Pflüger ganz besonders leidenschaftlich teilte. Die einzige politische Großtat, die Berlin diesem CDU-Intrigantenstadl wirklich zu danken hat, ist die, den Herrn Pflüger politisch untergepflügt zu haben. Seine Herrn und Meister mussten ihn danach wieder als beschädigte Ware zurücknehmen.

Wer allerdings Frank Henkels andere politische Großtaten, z.B. die als Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, besichtigen will, der kann das in Schönefeld anschaulich tun, wo der verwegene Großversuch, einen Flughafen zu bauen, gerade auch Dank der vielen CDU-Lobbyarbeiten des Herrn Henkel grandios gescheitert ist. Lag‘s an der Lobby?

In einem funktionierenden rechtsstaatlichen Gemeinwesen würde also auch ein SPD-koalitionssüchtiger Herr Henkel jetzt womöglich nicht munter und fröhlich an Neuwahlen teilnehmen, sondern mit seinen Amtsvorgängern wie allen Regierenden Bürgermeistern und Stellvertretern seit Diepgen und Momper am Frühsport auf dem Gefängnishof, wo se denn och det Berliner Spiel spielen können:

„Ohne Arme keene Kekse!“

Für den Normalberliner sind diese Wahlen also Jacke wie Hose. Er weiß: Zusammen mit Linken und Grünen und auch ohne Piraten und FDP wird diese marode SPD-CDU-Koalition sicher noch eine Legislaturperiode wenigstens anfangen dürfen, um mit ihrer allerchristlichsten Verfilzung fortzufahren, uns Berliner weiter mit angloamerikanischen Weltstadtvisionen zu quälen, bevor es zur endgültigen Bruchlandung des Senats durch technisches KO durch was auch immer kommen muss.

Um also eine vorübergehende Neuauflage der Horror-Koalition zu verhindern, müsste ein Wunder gescheh‘n, außerdem die CDU mindestens auf Platz 5 landen und die olivgrüne wie NGO-affine Kriegs -, Drogen -und Pädophilenversteherpartei beim Überholen trotzdem ordentlich Federn lassen. Dann würde die Henkel-CDU Berlin als Koalition-James der Weltniveau-SPD ganz sicher ausfallen. Zumal man in Berlin noch nicht mal sicher sein darf, ob die Müller-Partei tatsächlich ihren Wowereit-Spitzenplatz verteidigen kann.

Na und? Kein Grund zum Jubeln! Denn besser wird’s trotzdem nicht. Es bleibt bei Teile und herrsche! Neu ist dann nur das Hier der AfD und das Dort der Allianz der demokratisch Geschrumpften, die einmal in Hier und Dort – pardon! – in Links und Rechts geteilt waren. – Bin ich da jetzt gegenüber der jungen und aufblühenden AfD zu misepeterich? Kiecken wa mal!

Doof jeborn, nischt dazujelernt und den Rest vajessen!

„So blöde, wie ick‘s brauche, könnt Ihr mir janich kommen!“

Zum technischen KO braucht man keine Partei wie die AfD! Die wird natürlich dennoch, wie in MV, in beachtlicher Proteststärke ins Abgeordnetenhaus einziehen, und die Berliner werden dann zumindest wieder sowas wie eine halbwegs echt wirkende Opposition im Roten Rathaus sitzen haben und etwas mehr Unterhaltung für ihre Steuern geboten bekommen.

Aber echte Berliner (die klassischen Preußen, Brandenburger, Holländer, Franzosen, Böhmen, Juden und Polen also) sind pragmatisch, solange man sie lässt. Deshalb erwarten sie von den ehemaligen Hinterbänklern von CDU und FDP (durchaus auch von SPD und Linke), die jetzt auch in der Berliner AfD als quasi Migrationswaffe der Altparteien Karriere machen wollen, wirklich keine Wunder.

Aber wenigstens ordentlich krachen könnte es mal im Abgeordnetenhaus! An die Gurgeln sollen sie sich dort gehen, um wenigstens diesem nicht mehr zu ertragenden Narrenkonsens der Allesschönredner ein ihm würdiges Ende zu bereiten! Mmmh??? … -gewürgt werden aber ausgerechnet durch Berlins nun neue konservativste Konservative? Na bei so einer Berliner AfD-Revolution werden die Leninschen Bahnsteigkarten bestimmt ganz schnell ausverkauft sein!

Über ihren kommenden Unterhaltungswert hinaus (der mit Herrn Pazderski obendrein sehr begrenzt sein wird, denn gegen ihn verfügt des Müllers Lust, Berlin zu ruinieren, geradezu über Charisma) wird die AfD zumindest meinen hassgeliebten Berlinern, wie ich sie kenne, im Grunde genauso am Allerwertesten vorbei gehen wie die übrigen Parteien bisher auch.

Genau das ist ihre Chance! Sonst hätte hier wohl kaum ein Wowereit so lange so armselig aber sexy regieren können. Was allerdings das Regieren betrifft, hat die AfD hier wirklich ein Problem und wenn es je soweit kommt und überhaupt und so, dann erwarten wir erst mal eine gründliche Entfilzung der Berliner Wirtschaft und deren Kulturbolschewismus vom jahrzehntelangen SPD-CDU-Linke-Grüne-FDP-Piraten-Filz. Und keine neuen AfD-Filzdeckchen aus SPD-CDU-Linke-Grüne-FDP-Piraten-Filz.

AfD-Spitzenkanditat Paetreus? Cave canem?

Ja so sind wa, wir Berlina! Oder? Mit der Berliner AfD fordern wa deshalb nen kapitalen Bock als Järtner! Nur is eben, dat haben wir Berlina uns jut jemerkt, eine Beatrix von Storch als neoliberale FDP-Veteranin jeradezu eine Ikone dieser modern Art of politisch flexible Landschaftspflege in Berlin. Von echt politischem, also sozial-ökonomischem Sachverstand fehlt bei ihr genauso jede Spur, wie bei ihren liberalistischen bis libertären Ex- -und ExEx-Parteigenossen vom Schlage eines Bundeswehroffiziers Schlömer, Ex-FDP, EX-Pirat und nun also wieder ExEx-FDPler. AfD-Generalfeldmarschall Jerzy – pardon! – Georg Pazderski hat wenigstens vorläufig noch den Vorteil, dass ihn außerhalb der AfD keiner wirklich kennt, – außer General Paetreus natürlich.

Aber musste es für Berlin denn gleich ein so kapitaler Bundeswehroberst sein? Von großem politischen Instinkt der AfD zeugt das nicht gerade, uns so einen Militär als Spitzenkandidaten der einzig wahren deutschen Alternative aufzubrummen. Der wäre für uns Berliner unter normalen Umständen nicht mal ‘ne Notlösung. Aber die Umstände sind halt nicht normal. Weder in der AfD noch im richtigen Leben.

So ein Höcke für Berlin wäre nicht schlecht gewesen, wenn Madame Storch weiter in Brüssel brüten will. Denn eins muss man der Beatrix und dem Björn lassen: Sie ist auf ihre Weise wenigstens fast so originell wie der Thüringer Platzhaltertyp. An der kann man sich reiben, obwohl sie aalglatt ist. Bei ihm faltet man sogar als Atheist seine Hände, wenn er erst mal so richtig losdeutschtümelt. Was also, so frage ich mich, soll so ein ausgewiesener Petraeusfreund bei der AfD als Spitzenkandidat mit dem Charme einer Strandhaubitze? – mit einem Charisma, das selbst das von Müller spielend leicht unterbietet, welcher zum Vergnügen der Einwohner immerhin ‘ne Berliner Wurscht mit Mostrich queer essen würde und könnte, täte es seinen Wahlchancen nutzen.

Ein Intimus des US-Generals und Kriegsverbrechers soll Deutschlands Hauptstadt quasi vor seinen eigenen Marionetten bzw. denen ihrer beider Herren retten? Vor jetzigen und künftigen Zuwanderungsproblemen, die es ohne die US-Armee und ihre willigen deutschen GeneralstäblerInnen gar nicht gäbe? Wie kann ein Oberst, der einem solchen „deutschfreundlichen“ General genauso willig gedient hat wie Merkel und sich öffentlich auch noch stets gerne daran erinnert, irgend einen tatsächlich glaubwürdigen Wert auf Rechtstaatlichkeit und Demokratie legen, ohne gehöriges Doppeldenk? Wenn wenigstens Frau Frauke Petry mir das mal erklären könnte! Oder der Herr Meuthen? Oder der Herr Gauland? Der ist hier als Neupotsdamer auch am dichtesten dran. Ach, jetzt ist es eh zu spät!

Lieber Jott, laß Abend werden, möglichst noch vor‘m Frühstück!

Nach politischen Verstand nur aussehen sollte man als Politiker nicht, will man sein wählendes Publikum längerfristig begeistern, sondern ihn haben. Sachverstand ist nie besonders unterhaltend, schon gar nicht der eines Bundeswehroffiziers, also eines Angehörigen der wahrlich peinlichsten US-Helotentruppe, die jemals deutsche Uniformen trug.

Mit Bundeswehroffizieren als oppositionelle Spitzenalternativpolitiker hat Berlin ohnehin so seine Erfahrung als gebranntes Kind sammeln dürfen. Da gab‘s schon den politisch impotenten Schlömer von den Piraten, jetzt wieder in der FDP, wo er auch hingehört. Wie solche liberalistischen Schießbudenfiguren nun auch noch in der AfD zu ihrer Spitzenkandidatur kommen, ist und bleibt mir ein Rätsel, das letztlich wohl nur der MAD, BND oder Verfassungsschutz oder am besten gleich der CIA auflösen kann, aber sicher nicht auflösen wird.

Ist mir auch Schnuppe! Vielleicht entpuppt sich ja der neue AfD-Schlagobers(t) als neuer Schneebesen? Hat man doch schließlich gerade in Berlin schon seit langem das Gefühl, dass die ganze Polizei nicht reichen würde, um auch nur den Augiasstall im Roten Rathaus mal tüchtig aufschäumen zu lassen. Warum nicht gleich mit der Kavallerie einrücken? Und gegen Merkel putschen ließe es sich bestimmt mit nationalkonservativen Bundeswehrsoldaten unter einem NATO-Oberst und Paetreus-Intimus viel publikumswirksamer – zumal, wenn das Publikum im Weißen Haus sitzt. Vielleicht hat er als echter AfD-NATO-Haudegen, der sicher dafür sorgen wird, dass Deutschland die NATO erst verlässt, nachdem sie sich aufgelöst hat, mit seiner immerhin 41-jährigen Berufserfahrungen im Feinde täuschen im Felde ja noch ein paar brauchbare Beziehungen zu seinem alten Ami-General und Bundeswehrgeneralstab?

Ich weiß! Ich dreh da jetzt fantasietechnisch ein bisschen durch. Das kommt eben davon, wenn meine AfD-Fantasie durch die Nominierung einer solch abenteuerlichen Figur hoffnungslos entgrenzt wird. Danke AfD!

Leute kooft Kämme, es kommen lausige Zeiten!

Aber was hätte die wehrhafte AfD ohne halbwegs ziviles Führungspersonal in der deutschen Hauptstadt machen sollen? Etwa mit Beatrix von Storch als Spitzenkanditatin aus dem fernen Brüssel werben? Bloß nicht! Gottseidank ist die Gräfin, Baronin, Herzogin, Königin, Kaiserin oder was weiß ich für eine kommende Großfürstin eine kluge Frau und wird auf den Rat vom deutschen Altmeister des Klimbim, Dieter Hallervorden, gehört haben, der in Berlin ein richtiges Schlossparktheater betreibt. Wie sang also Ihr Leidensgenosse in Punkto Schönheitsnormen: „Mit dem Gesicht….“ kann man bestenfalls als Komiker Karriere bis ganz nach oben machen. Frau Merkel hat‘s ja auch geschafft, sogar, ohne wirklich lustig zu sein!

Doof is besser wie pucklich. Dit sieht man nich so!

Doch Frau von Storchs Instinkte sind noch weitgehend intakt. Sie will nicht als Brüsseler Dschungelkönigin im Berliner Krötensumpf enden, bleibt lieber in der Demokratiehochburg von Europas Jesuitenzentrale aktiv. So taucht sie also jottseidank, anscheinend wenigstens politisch altersweise jeworden, ooch uf keenem Werbeplakat der einzijen deutschen Alternative in de Hauptstadt det neudeutschen AfD-NATO-Biedermeier uff. Wirklich weitsichtich! Oder ick habe nur keens jesehn, weil ick kurzsichtich bin.

Sowat wie Pazderski schmeissen se einem überall nach!

Fazit: Tucholsky hatte recht: Würden Wahlen etwas ändern können, wären sie längst verboten. Daran wird sich auch bei der Berliner Wahl nichts ändern. Es sei denn, der Berliner, für seinen trockenen Humor bekannt, sagt sich, dass das AfD-Personal zwar im Grunde genauso wenig überzeugt wie alle anderen Parteien, sie dennoch in Scharen zu wählen, könnte aber zumindest das Altparteienkartellkartenhaus zum totalen Einsturz bringen. Rums!

Allein für det Verjnüchen würden wa sojar ne Beatrix von Storch jlatt zur Königin von Preussen krönen. Aber nen Jeorch Pazderski als Alternative? Der jroße Unbekannte! Ausjerechnet der langjährige Ex-Berater von Ex-CIA-Chef und General Petraeus? -nen Völkerrechtszugrunderichter erster Jüte, wie er im Buche steht, der uns Deutsche hat ausschnüffeln lassen, da träumt der Maas und träumte der Mielke von, und dem wir letztlich auch die jetzt auf uns gerichtete Migrationswaffe überhaupt erst zu verdanken haben? Würde mit olle Pazderski nich wie nie zuvor der Bock zum Järtner? Na dann isser eben Järtner!

Da kann ick nur sagen: Een Haar inner Suppe is relativ viel. Een Haar uff’n Kopp is realtiv wenich!

So eine deutschamerikanische Alternative für Deutschland in Berlin ist sehr bequem! Da können wir auch gleich bei Frau Kazmierczak-Kasner-Merkel bleiben. Die Berliner AfD ist wirklich die ganz große Ver…suchung fürs Berliner Wahlvolk! Das Parteipräsidium der AfD sollte sich wirklich rühmen, uns Berlinern so eine transatlantische Personalie wie ausjerechnet Pazderski aufs Auge jedrückt zu haben! Hat da keener die Lunte jerochen? Oder hab ick dat mit der Fundamentalopposition der AfD irjendwie nich so verstanden, wie ick sollte?

Wer schmeißt denn da mit Lehm?
Der sollte sich was schähm!
Der sollte sich wat andret nehm
als ausjerechnet Lehm!

Und so lautet meine Wahlempfehlung für den nächsten Sonntag:

Wähl‘ die AfD und Du lachst Dir tot! Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nich noch wat Bessret findet! Raus ints Jrüne solange der schöne Spätsommer lockt! Und och bei de Siejerfete nich verjessen: Dummheit frisst, Intellijenz säuft!

 

28 Kommentare zu Wähl die AfD und Du lachst Dir tot!

  1. Nun ja, leider, leider, aber ein Hoecke wuerde in Berlin wohl keine 2 Wochen ueberleben. Und dann wuerde die Staatsanwaltschaft noch auf Suizid schliessen, weil er sich selber mit einer Bierflasche an den Kopp gehaun hat:-)
    Der Artikel hier stimmt aber sonst mit dem ueberein, was mir von einem Berliner AfD Mitglied gesagt wurde. Die von der AfD Aufgestellten sind im Wesentlichen zweite Reihe Leute aus anderen Parteien, die nun auch endlich mal ans Eingemachte der Steuerzahler wollen.

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 16:04 // Antworten

      @Prediktor // 13. September 2016 um 08:06

      „Nun ja, leider, leider, aber ein Hoecke wuerde in Berlin wohl keine 2 Wochen ueberleben. Und dann wuerde die Staatsanwaltschaft noch auf Suizid schliessen, weil er sich selber mit einer Bierflasche an den Kopp gehaun hat:-)“

      Wenn Höcke in Erfurt, also im Land von SED-Ramelow, Zentralrat-Kramer und der Thüringer NSU-Schlapphüte, immer noch am Leben ist, dann braucht er in Berlin noch nicht mal die Antifa aus der Rigaer Straße zu fürchten, vor der sich Müller schon mehrfach eingepullert haben soll. Für die wäre er doch ne prima eierlegende Wollmilchsau! Ein 6er im Lotto! Die würden ihn glatt dafür bezahlen, dass er kommt (natürlich von Ihrem und meinem Steuergeld!).

      Aber Generalfeldmarschall Pazderski hat quasi sogar dieselben Chefs wie die Antifa. Die werden sich also mit dem zu Tode langweilen müssen, weil se den jarnich so dolle anjreifen dürfen. Dem passiert hier erst recht nüscht, wenn er hier nich tragischerweise beim Erdbeerpflücken vonne Leiter plumpst. 🙂

      • Prediktor // 13. September 2016 um 18:26 //

        Naja, Sie sind zwar sehr geistreich, aber wirklich ueberzeugen koennen Sie mich nicht. Wahrscheinlich haben Sie eben noch nie in Thueringen gelebt und den kleinen Unterschied zu Berlin nicht mitbekommen. Ich teile in Vielen nicht ihre Meinung, insbesondere wenn es zur Rolle der USA and den deutschen Problemen kommt. Denn die Zukunft wird Sie eh widerlegen.

  2. Was sie taugen, die Köpfe der AfD wird man ja sehen. Warum Vorverurteilung? Den Lucke beeinflußt von seinem Hochstapler Henkel hat die Basis doch auch vom Hof gejagt,als er versuchte sich um 180° zu drehten. Es ist schneller gegangen als Lucke es je dachte. AfD Wähler sind keine ewig gestrigen wo RTL2 gucken oder sonst für schwache Sachen. AfD Wähler sind hellwach, beschäftigen sich mit Politik und Wirtschaft. Sobald die Partei das nicht mehr bringt was ihre Wähler von ihr erwarten ist sie schneller unter 5% als gedacht.
    Für mich ist dieser Artikel sehr schwach.

    • @leser

      Die wahre Bedrohung für die Deutschen hat die AfD erkannt.
      Diogenes Lampe aber hat ein großes Problem mit der AfD,
      einer AfD die die Demokratie nach Schweizer Modell einführen wird,
      zudem in einer Koalition nicht verhandelbar!

      Kommentar zum Video (Ansehen!) Muslime zeigen ihr wahres Gesicht. Was auch normale Moslens denken

      Was hat dieser kleine aber für einen H.M. bezeichnende Reinschmiss, mit Diogenes Lampe’s Artikel zu tun.?

      Ich dachte, Echoräume und nicht Artikelbezogene sowie diffamierende Anzüglichkeiten, sind nun auf geolitico nicht mehr erwünscht.

      Wie wäre es @Leser, wenn Sie sich daran halten würden.

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 14:32 // Antworten

      @normalo // 13. September 2016 um 08:37

      „Was sie taugen, die Köpfe der AfD wird man ja sehen. Warum Vorverurteilung?“

      Wieso Vorverurteilung? Wat brauchen se denn noch für Ihr ausjewogenet Urteil? Gegen CIA-Paetreus himself is ja die Merkel wirklich alternativlos! Die war wenigstens zu doof, um ihn militärisch zu beraten, abertausende Menschen umzubringen. Die läßt sich lieber beraten, wenns ums Kriegsführen geht, also ums Brunnen graben und Mädchenschulen bauen; – von solchen Landsleuten eben wie diesen Pazderski.

      Glauben Sie wirklich, ein Bundeswehroberst als defacto CIA-Berater eines der übelsten Figuren der gegenwärtigen Weltgeschichte is ne Alternative für Berlin? Einer, der die CIA womöglich gerade darin berät, wie man die doofen Deutschen weiter unten und zum Narren hält?

      „Den Lucke beeinflußt von seinem Hochstapler Henkel hat die Basis doch auch vom Hof gejagt,als er versuchte sich um 180° zu drehten. Es ist schneller gegangen als Lucke es je dachte.“

      Ihr Wunsch in Gottes Ohr!

      „AfD Wähler sind keine ewig gestrigen wo RTL2 gucken oder sonst für schwache Sachen. AfD Wähler sind hellwach, beschäftigen sich mit Politik und Wirtschaft.“

      Das kann man tatsächlich nur hoffen! Und wenn sie dann neben hellwach auch noch tatsächlich bei Verstand sind, werden sie hoffentlich nicht auf diesen Strandhaubitzencharme reinfallen und dem AfD-Präsidium, das uns diesen Typen als Alternative anbietet, mit dieser Berlinwahl eine ordentliche Klatsche verpassen! Ansonsten wäre die Alternative eben keine und würde auch keine mehr werden! Wir brauchen jetzt keinen AfD-Bürgermeister von der NATO in Berlin, sondern ne echte Alternative für Berlin wie für Deutschland. Oder nicht?

      Sicher ist mein Artikel sehr schwach. Ich wünschte, ich hätte da ihren starken Optimismus! Das aber läßt selbst mein kläglicher Überrest an gesundem Menschenverstand nicht zu. Bei solchen NATO-Fuzzies als neue politische Führungskräfte neigt er immer mehr zum Pessimismus, was die AfD angeht.

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 14:57 // Antworten

      @ Leser // 13. September 2016 um 10:56

      „Und wenige Monate später nun fährt Diogenes Lampe Herrn Höcke als Geschütz gegen Herrn Pazderski auf?

      „So ein Höcke für Berlin wäre nicht schlecht gewesen““

      Ja aber doch nur als Konfettikanone! – weil er wesentlich unterhaltsamer ist! Ich habe aber auch geschrieben, dass ich da sogar Madame von und zu Adebar lustiger finde, aber die hat sich eben schon in Brüssel ihr Nest gebaut.

      Wollen Sie sich etwa bei Deutschlands Weltuntergang weiter so langweilen? Mit einem Höcke in Berlin wäre hier wenigstens mal so richtig Bambule. Zumindest de wählende Jugend braucht einen Politkasper, der polarisiert und kein kommandierendes Windei der NATO.

      „Diogenes Lampe aber hat ein großes Problem mit der AfD,
      einer AfD die die Demokratie nach Schweizer Modell einführen wird,
      zudem in einer Koalition nicht verhandelbar!“

      Nöö! Gerade mit soo einer AfD, wie Sie sie beschreiben, hätte ich überhaupt keine Probleme! Im Gegenteil! Ich hätte nicht mal mit 72 Jungfrauen im Paradies Probleme! Demokratie nach Schweizer Modell ist bei der AfD als Speerspitze der NATO halt inzwischen anscheinend auch nur noch ne Glaubensfrage, wenn die uns sowas wie den Pazderski zumuten. Oder glauben Sie, die NATO und die CIA wollen aus Europa sowas wie die Schweiz machen?

    • @Anicea

      Gott, was ist nur aus GEOLITICO geworden….

      Sinnentleertes Muslimbashing zu einem racht aufschlussreichen Artikels zur Berliner AfD, finde ich eben völlig fehl am Platz…. und ja hat mit dem Artikel eben nichts zu tun.

      Ich dachte wir wären uns einig, solchen Unrat in Zukunft zu unterlassen.

    • @ dragao

      WAS genau verstehen Sie an der Aussage des Videos nicht? Es zeigt einen Muselredner und das dazugehörige begeisterte Publikum bei – nach eigenen Aussagen- ganz normalem Austausch des Koranverständnisses.
      Oder halten Sie das für ein Meisterwerk aus einem AfD-Studio mit verkleideten bösen Dunkeldeutschen? 😀

      Selbstverständlich paßt dieses Video in diesen AfD-Artikel, weil die AfD mit Islamkritik assoziiert und nicht zuletzt deshalb gewählt wird.
      Sie hingegen sehen wahrscheinlich schon *bashing*, wenn man nur das Wort Moslem hinpinselt, weil es Brasilien keine gibt?
      Darf ich meinen Beitrag nun hier reinsetzen, OBWOHL SIE ihn für fehl am Platz halten? 😉

  3. Karl Bernhard Möllmann // 13. September 2016 um 09:04 // Antworten

    . . .
    Heinrich Zille’s Wiedergeburt!
    .
    Einfach köstlich.
    .
    Qui bono?

  4. Wenn Politik eine Arbeit wäre die etwas abverlangt, dann müssten die Bürger sie verrichten.

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 16:13 // Antworten

      @Grossvater // 13. September 2016 um 09:07

      „Wenn Politik eine Arbeit wäre die etwas abverlangt, dann müssten die Bürger sie verrichten.“

      Völlich Richtich! Und wenn Doofheit inne Länge ziehn würde, könnten die meisten Politiker und ihre Journaille sogar knieend aus der Dachrinne vom Springerhochhaus saufen.

  5. So wie in allen anderen Parteien auch, finden sich Fähige und Unfähige, Kluge und Dumme, Überläufer und Absahner, Kriecher und Paladine, usw. Ist nun einmal des Menschen Laster. Allerdings ist die AfD eine Option und vorerst zumindest eine längst fällige Oposition, die in Berlin und anderen Bundesländern im linksgrün versifften Einheitsbrei der Altparteien seit Jahren erstickt und versackt ist. Hat also jemand eine bessere Alternative anzubieten so wäre es zumindest hilfreich, diese in einer publizierten (polemischen) Kritik ebenfalls mit vorzustellen. Alles andere ist brotlose Kunst und altjungferliches Jammergeschrammel mit dünnbrettartiger Aussagekraft. Dat hasse ganich hinnekricht, Glückauf.

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 13:56 // Antworten

      Hans Adler // 13. September 2016 um 09:29

      „Allerdings ist die AfD eine Option und vorerst zumindest eine längst fällige Oposition, die in Berlin und anderen Bundesländern im linksgrün versifften Einheitsbrei der Altparteien seit Jahren erstickt und versackt ist.“

      Klar! Und wenn wa ehrlich sind, ham wa uns janz besonders een echtet alliiertet US-Laster von de Amis dafür jewünscht, die uns den „linksgrün versifften Einheitsbrei der Altparteien“ seit Jahren zu schlucken jeben! Und wie heeßt det so schön bei de Köche inne Küche:

      Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!

      „Hat also jemand eine bessere Alternative anzubieten so wäre es zumindest hilfreich, diese in einer publizierten (polemischen) Kritik ebenfalls mit vorzustellen.“

      Na jut! Dann nochmal janz alleene für Sie!

      Wähl‘ die AfD und Du lachst Dir tot! Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nich noch wat Bessret findet! Raus ints Jrüne solange der schöne Spätsommer lockt! Und och bei de Siejerfete nich verjessen: Dummheit frisst, Intellijenz säuft!

      „Alles andere ist brotlose Kunst und altjungferliches Jammergeschrammel mit dünnbrettartiger Aussagekraft.“

      Jenau so isset! Schöner hätte ick det kommende Wahlerjebnis jar nich kommentieren können! Det ham se jut gesacht! 🙂

  6. „Raus ints Jrüne“

    Als Brandenburger, der seit Geburt direkt neben Berlin wohnt und den Saustall gründlich zu hassen gelernt hat, je mehr West-Berlin die ganze Stadt zersetzte (der Ostteil war grau in grau Ruine, aber zumindest die Leute erträglich, da Deutsche, wenn auch SEDler), kenn ich diesen Drang der Berliner „ins Grüne“. Überall hier siedeln sie sich an und bringen „Berlin“ gleich mit, so wird das Umland verseucht.

    „Liebe“ Berline, das, wovor ihr aus Berlin flieht, solltet ihr in Berlin lassen und nicht Brandenburg zu einem weiteren Berlin machen, sobald ihr hier angekommen seid. Ach ja, das ist ja so wie mit den anderen „Flüchtlingen“, die machen aus Europa ja auch ein neues Arabien / Afrika und auch von denen wird man ja hier seit einem Jahr sichtlich (auf den Straßen) bereichert.

    Du kannst zwar den Menschen aus der Gosse holen, nicht aber die Gosse aus der jeweiligen Person.

    Berlin, Neutronenbombe rauf und dann neu besiedeln, tötet alles Leben, beschädigt aber die Infrastruktur nicht und Fallout gibt es auch nicht (wenn die Bombe „modern“ ist und richtig eingesetzt wurde).

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 13:35 // Antworten

      @Marcus Junge // 13. September 2016 um 09:31

      „Als Brandenburger, der seit Geburt direkt neben Berlin wohnt und den Saustall gründlich zu hassen gelernt hat, je mehr West-Berlin die ganze Stadt zersetzte (der Ostteil war grau in grau Ruine, aber zumindest die Leute erträglich, da Deutsche, wenn auch SEDler), kenn ich diesen Drang der Berliner „ins Grüne“. Überall hier siedeln sie sich an und bringen „Berlin“ gleich mit, so wird das Umland verseucht.“

      Recht haben Se! Und dat jeht jetzt schon seit 1740 so! Erst hat et den Tierjarten, dann de Lietzenburger erwischt! Die müssen sich heute sojar Charlottenburger nennen. So wie de Ricksdorfer Neuköllner. Dann warn de Spandauer dran! Die schwörn noch heute, dass se keene Berliner sind. Det werden die och nich mehr! Und jetzt plant de Deutsche Bundesreichsbahn och noch de Strecke Damaskus-Kairo-Paris-Rom-Erkner! Nee, det is nich mehr schön det Jewachse um Berlin rum!

      „Ach ja, das ist ja so wie mit den anderen „Flüchtlingen“, die machen aus Europa ja auch ein neues Arabien / Afrika und auch von denen wird man ja hier seit einem Jahr sichtlich (auf den Straßen) bereichert.“

      Is och nischt neuet! Kenn Se vielleicht Woltersdorf? Gleich um de Ecke von Erkner? Da jibt et nich nur ne olle Schleuse. Da ham se früher inne joldenen Zwanziger sojar aus Ihrem teuren und schönen Berliner Umland Indien jezaubert. „Der Tiger von Eschnapur“, „Das indische Grabmal“! – det war det reinste Hollywood. Und heute sehn Se nischt mehr davon. Allet wieda jrün! Nirjens steht ne Palme mehr rum! Also det jibt sich wieder!

      „Du kannst zwar den Menschen aus der Gosse holen, nicht aber die Gosse aus der jeweiligen Person.“

      Da bin ick pessimistischer! Den kricht man och aus de Josse nich raus, wenna erst mal drinne is und sich da wohlfühlt! Sonst würden Se nich son Quatsch reden und außerdem wären Se doch längst nach Berlin jezogen. Jeben Se det ruhich zu!

      „Berlin, Neutronenbombe rauf und dann neu besiedeln, tötet alles Leben, beschädigt aber die Infrastruktur nicht und Fallout gibt es auch nicht (wenn die Bombe „modern“ ist und richtig eingesetzt wurde).“

      Ja so sind se, die Randständijen! De Infrasturktur wolln se haben, bloß die nich, die se jebaut haben. Wissen se wat?! – Jen se doch inne Uckermark, da isset soo ruhich, da siedeln neben de Ströche inzwischen sojar die Polen wieder, weil de Uckermärker Indianer alle nach Berlin sind und wir se jetzt anne Backe habn.

      Ne Neutronenbombe bei Ihnen inne Stube wärs! De Tassen bleiben inne Anrichte janz, aber det Jemecker hört uff!

      Apropos Berliner Umland: Die haben sojar det schönste randständije Blümchen uffblühen lassen, dat Deutschland je als Bismarck hatte: Angela Kasner! Dieset kommene politische Fallobst hätten wa wie Sie och gerne im Umland jelassen.

  7. Selten einen so kenntnisreichen Artikel gelesen. Eine beneidenswerte Milieu – Beschreibung.

  8. Hilft alles nix.

  9. @ Diogenes

    Ich teile zwar Ihre Kritik an der AfD Führung, nicht aber daran, diese Partei wegen eben dieser nun als völlig unfähig auszuweisen.
    Außer unserem lieben Chefoptimisten ist sicher schon vielen aufgegangen, daß auch diese Partei einen Teufel tun wird, hier grundlegendes zu ändern. Nur: wir haben derzeit nix anderes, um per Meinungsumfrage (Wahlen) unseren Abscheu gegen diese Blockschranzen auszudrücken. Nur darum geht es noch, anderes wird mittels Wahlen ohnehin nicht mehr erreicht.
    Seien Sie also großzügig wenn es – wie Sie so schön formulierten – nur noch um „HER und HIN*“ geht. 😉

    • Diogenes Lampe // 13. September 2016 um 18:44 // Antworten

      @ Anicea 13. September 2016 um 16:29

      Wie heißt es so schön? Wehret den Anfängen! Auch in der AfD! Gerade wir Berliner sollten uns mit Pazderski keinen Bären aufbinden lassen.

      Wie verkauft man denn am besten ein Produkt? Egal ob Staubsauger oder Politiker. Man redet dem Käufer ein, dass es zuverlässig glücklich macht und je schneller er sich für den Kauf entscheidet, umso größer ist für ihn die Chance, aus seinem bitter gefühlten Mangel in die erträumte Fülle zu gelangen. Doch entscheidet er sich nicht rechtzeitig, dann kann er alle Hoffnung fahren lassen.

      Was passiert denn da gerade mit der AfD? Die Berliner AfD ist ja nicht die AfD Deutschlands. Und würde man jetzt kalt strategisch denken, würde ich Ihnen recht geben: Je stärker die AfD in Deutschlands Länder und Kommunen wird, umso schlechter für diese Blockschranzen. Von dieser rein mathematischen Logik, an deren Richtigkeit kein Zweifel besteht, leben unsere Statistikämter und können uns die Welt schönschreiben, dass sich die Balken biegen.

      Da wir ja großzügige Naturen sind, haben wir mit dieser unserer reinen Vernunft erfolgreich unseren Verstand besiegt, den wir ohnehin für dieselbe halten. Alles läßt sich irgendwie regeln. Doch bei all unserem Vernünfteln stellen wir dann irgendwann erstaunt fest, dass wir imgrunde nicht mal mehr 1 und 1 zusammen auf den Punkt bringen können. Dabei würde das schon in vielen Fällen reichen.

      In diesem Fall z.B.. Das habe ich versucht. Der Fisch stinkt vom Kopf her, wie unser Verstand uns sagt, weil die Erfahrung es bestätigt. Das stolzeste Kreuzfahrtschiff geht unter, wenn der Kapitän ein Schettino oder gar Käptn Silver ist. Es kommt also schon auf den obersten Steuermann an, nicht auf das schöne Schiff, das ich so gerne auf großer Fahrt sähe.

      Es liegt mir also fern, auf das Schiff (den Wähler)und die Schiffbauer (die einfachen AfD-Mitglieder) zu wettern, das sich nicht gegen so einen Schiffbruch wehren kann. Der Schiffsmannschaft aber kann man durchaus Vorwürfe machen, wenn sie wissentlich unter so einem Kapitän anheuert, von dem sie weiß, dass er das Schiff erst dann auf Grund setzen wird, nachdem es in die USA entführen worden ist, um es dort umzutaufen und zum Piratenschiff umzuflaggen zu lassen.

      Viele denken jetzt, sie müssten sich angesichts der nahenden Katastrophe schnell für dieses eine Produkt AfD entscheiden, denn ein anderes gibt es nicht. Aber bedeutet, Pazderski, den engen Berater eines CIA-Chefs und US-Generals zu wählen, nicht, den Teufel mit Belzebub auszutreiben? Egal, was er in die Kameras flötet!

      Heißt das nicht, dass wir den vielen wirklich ehrlichen und aufrichtigen Demokraten in der AfD, die Kopf und Kragen riskieren, um aus diesem Staat wieder einen Rechtsstaat zu machen, ins Gesicht schlagen, wenn wir Berliner (und gerade auch die eigentlich potentiellen AfD-Wähler) es zu ließen, dass so Einer noch größeren Einfluss auf die AfD bekommt? Und heißt das nicht, der Welt beweisen, dass wir Berliner die dümmsten unter der Sonne währen, wenn wir uns so leicht ver…suchen ließen?

      Also Hin oder Her: Ick mach mir als treues Stammmitglied der auch diesmal garantiert siegreichsten Berliner Partei nen schönen Sonntach im Jrünen und ärjere die Brandenburger. Wenn jetzt aber eener denkt, ick wär inne SPD, dann kennt da die Berlina nich oder issa als Kind zuville mitm Klammerbeutel jepudert worden. 🙂

      • Karl Bernhard Möllmann // 14. September 2016 um 12:02 //

        . . .
        ZITAT @ Diogenes Lampe:
        „Wehret den Anfängen! Auch in der AfD! Gerade wir Berliner sollten uns mit Pazderski keinen Bären aufbinden lassen.“
        .
        Nach unseren Erfahrungen mit dem deutschen GEHEIM-Dienst und seinen vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe dokumentierten, ELF (11) in die FÜHRUNG der NPD eingeschleusten BND-GEHEIM-Agenten zum Zwecke der Unterwanderung, Ausspionierung & ZERSTÖRUNG der demokratisch entstandenen, gewählten, politischen Partei NPD – spricht bisher ALLES dafür – daß der BND es bei der AfD ganz genauso machen wird!
        .
        Ich hatte an anderer Stelle geschrieben – daß ich aufgrund bisheriger Erfahrungen einen GEHEIM-ANGRIFF des BND auf die AfD mit rund 20 GEHEIMEN V-Leuten des BND für realistisch erachte – und deshalb auch so in etwa erwarte . . .
        .
        1.) Indiz: Der BND wird keineswegs wegen diesem vorsätzlichen GEHEIM-ANGRIFF auf die NPD, und damit auf die „freiheitlich demokratische Grundordnung“ Deutschlands angeklagt & zum Beispiel verboten, wie die „Hells Angels“ für weitaus harmlosere Spielchen . . .
        .
        2.) Indiz: Der BND wird finanziell & personell statt dessen sogar genau jetzt deutlich erweitert und finanziell aufgestockt!
        .
        3.) Indiz: Die derzeit FÜNF (5) parlamentarischen BND-Untersuchungs-Ausschüsse werden mit geschwärzten & unterschlagenen Akten auch weiterhin mit Genehmigung des Deutschen Kanzleramtes vorsätzlich HINTER DAS LICHT GEFÜHRT!
        .
        4.) Indiz: Ich habe die gesamte letzte Woche vom BKA in Wiesbaden, über den BND in Pullach, BND in Berlin, das Kanzleramt in Berlin, das BFDI in Bonn, das Kontrollgremium in Berlin, und schließlich das Justizministerium in Bayern versucht herauszufinden: „WER KONTROLLIERT DEN BND?“
        .
        Dabei schälte sich heraus, daß es zwei Gruppen von Antworten gibt:
        .
        Die freundlichen Gesprächspartner geben allesamt zu, daß Sie NICHT WISSEN – WER ausser dem BND selbst – die „geschwärzten“ oder „fehlenden“ Akten kennt . . . ?
        .
        Die zweite Gruppe, beginnend mit dem „Diensthabenden Beamten des BND“, der sich per „Ringschaltung“ sowohl beim BND-Pullach als auch beim BND-Berlin meldet – die behandelten mich so, als wäre ich in einem drittklassigen MAFIA-Bordell auf St. Pauli gelandet…
        .
        Dieses Benehmen zeigt auch das Deutsche Bundeskanzleramt, wenn sie beharrlich diese eine Frage stellen: „WER KONTROLLIERT DEN BND?“
        .
        Man ist genau so lange freundlich – bis sie die übliche Ausrede mit BEWEISEN widerlegen – der Kontrollausschuss des Parlamentes kontrolliere angeblich den BND . . .
        .
        Ich sagte einfach nur:
        .
        „Geschwärzte und/oder fehlende Akten kann man nicht kontrollieren!“
        .
        In diesem Moment dämmert ihrem jeweiligen Gesprächspartner im Bundeskanzleramt, aber auch in allen anderen Gremien – daß er SCHACH-MATT ist – und es wird auf die bedrohliche Schallplatte eines drittklassigen MAFIA-Bordells auf St. Pauli umgeschaltet . . .
        .
        In meinem Falle konnte ich den verzweifelten Damen am Empfang des Deutschen Bundeskanzleramtes ein Geständnis abringen:
        .
        „Wir haben die Dienstanweisung – Sie NICHT durchzustellen!“
        .
        DAS ist so etwas wie ein Hausverbot – und das schafft ein JEDER deutscher Bürger in NullKommaNichts mit dieser einen simplen Frage:
        .
        „WER KONTROLLIERT DEN BND?“
        .
        Machen Sie einfach mal den Versuch, aber lassen Sie sich nicht von „Herrn Merten“ um Ihren Verstand quatschen . . .
        .
        Alle auf der Flucht – der Rest ist Schweigen (OMERTA)
        .
        Schweigen (OMERTA) ist der Schlüssel jeder MAFIA.
        .
        Und Tote schweigen am Besten!
        .
        Mein Fazit:
        .
        Beinahe ertappte Straftäter reagieren extrem empfindlich – wenn man den „Leichen in ihren Kellern“ zu nahe kommt – und ihnen einfach mal auf die Finger schauen will . . .
        .
        DAS aber ist ein wertvolles weiteres INDIZ für die krumme Tour – die derzeit im Deutschen Kanzleramt bezüglich der Rolle des BND abläuft – und eine AfD die überleben will, sollte sich dieser Art von krimineller GEHEIM-Konkurrenz bewußt sein!
        .
        Und ein Mann, der 41 Jahre Berufs-Militär war – der war 41 Jahre damit beschäftigt – den KRIEG zu lernen & zu lehren – also das Sterben als „Normalfall“ & das Morden als Beruf . . .
        .
        Wenn der auch noch ausgerechnet mit CIA-General Peträus gut kann – dann denk icke:
        .
        „Nachtigall ick hör dir trapsen.“
        .
        Denn der BND betont in der Öffenlichkeit immer wieder seine Freundschaft zur CIA – DAS ist die einzige Aussage, die ich den Schlapphüten vom BND tatsächlich abnehme – und DAS läßt nichts Gutes erahnen . . .
        .
        Wer die CIA zum Freund hat – der macht gemeinsame Sache mit der größten GEHEIMEN Verbrecher-Organisation dieses Planeten – die erstmals in die breite Öffentlichkeit trat, mit dem bis heute geleugneten Mord am eigenen Präsidenten John Fitzgerald Kennedy.
        .
        Doch einer der drei am CIA-Mord-Komplott an Präsident Kennedy beteiligten CIA-Agenten hinterließ auf dem Sterbebett sein GESTÄNDNIS SEINER BETEILIGUNG für seinen Sohn – der es inzwischen veröffentlichte.
        .
        http://www.business-reframing.de/der-spektakulaerste-mord-des-20-jahrhunderts/
        .
        DAS sind also die „Freunde“ des BND – den in Deutschland NIEMAND kontrolliert – und so könnte man ja auf die Frage kommen:
        .
        „WER KONTROLLIERT EX OBERST PAZDERSKI?“

  10. Wenn man diesem Artikel folgen würde, müsste man wieder von vorne anfangen und die Piraten wählen ie ja auch mal Hoffnungsträger waren obwohl sie Links waren und kläglich scheiterten. so würde man sich ewig im Kreis rum drehen. Ich finde die Afd hat top Politiker sogar auf jedes Bundesland für sich zugeschnitten. Höcke auf die rauere direktere Art so wie die Ossis es gerne wollen und im Südwesten Meuthen oder Uwe Junge (auch Bundeswehr) wie die BaWü oder Pfälzer es wollen, den sanfteren Weg und alle verstehen sich wunderbar von West bis Ost.

  11. Alleine Bystron in Bayern hat es schwer, weil Seehofer ihm die Themen klaut.

  12. Wenn der Autor in den Kommentaren sich so ins Zeug werfen muss, dann ??

    Schade, dass Sie im Klein-Klein scheitern, wo doch die großen konservativen Linien die interessanteren sind.

    Berlinerich is schon lustich wa, ich mags echt sehr gern! Nur damit kommste nich innne Zentrale. Wer kennt nicht Mario Barth..

    Habe Sie immer gern gelesen, halte Sie aber leider nicht mehr für eine sehr hell aufklärende Lampe. Das zeigen mir auch Ihre Türkei-Analysen.

    • Diogenes Lampe // 15. September 2016 um 13:53 // Antworten

      @Udolf // 15. September 2016 um 02:52
      „Wenn der Autor in den Kommentaren sich so ins Zeug werfen muss, dann ??“

      Wieso MUSS ick mir inne Kommentare ins Zeuch schmeißen? Ick mach dat janz freiwillich! Könnse jloben!

      „Schade, dass Sie im Klein-Klein scheitern, wo doch die großen konservativen Linien die interessanteren sind“

      Da jeb ick Ihnen recht! Et is immer det Uninteressante, an dem ick scheitern tue. Übrijens jottseidank richtich jerne.

      Jetzt stell ick mir mal die jroße konservative Linie vom Freund des Ex-CIA-Chefs in Berlin vor und schon kick ick mir die jroße neue BND-Zentrale in Berlin an. Da kann ick nischt machen. So bin ick! Jebranntet Kind halt! Gegen die Blockrandbebauung, die se uff det Jelände vom ehemalijen Ulbricht-Stadion jeklotzt haben, is Mielkes olle Normannenstraßen-Stasi-Zentrale jradezu ne Eremitenklause jewesen.

      Denn hör ick, wie Pazderski selber janz klar inne Kamera sacht, dass det AfD-Präsidium ihn auserkoren hat, weil er als 41-jähriger Bundeswehrobert so prima Menschen führen kann. Wie lange wird et also dauern, bisse in so eene AfD nur noch strammstehende Schwachköppe haben, wenn soo een politisch Minderbejabta Volloberst in soo eener Alternative für Deutschland Einfluß jewinnt, die eijentlich ne deutsche und ne bürjerliche sein soll und keene Us-militärische, der wa det janze Schlamassel zu verdanken haben? Ich hab immer jedacht, noch is Polen nich verloren und inne AfD sammelt sich wenigstens Deutschlands Restintellijenz. Aber nischt! Det wird immer deutlicher, dass sich da im Parteipräsidium och nur die alten Doofköppe versammeln, jedenfalls hier inne Reichshauptstadt, wenn se so eenen Bundeswehrheini ausjerechnet de Berlina vorsetzen, wo de Hälfte der Berlina im Westteil extra nach Berlin sind, um sich nich in diese NATO-Helotentruppe verwurschten zu lassen.

      Wat bitte wirft man denn bei de Meganationalen der Merkel eijentlich vor, wenn se sich dann sowat wie Pazderski als Chef ranholen?

      „Berlinerich is schon lustich wa, ich mags echt sehr gern! Nur damit kommste nich innne Zentrale.

      Na det paast doch prima! Da will ick nämlich och jarnich hin.

      „Wer kennt nicht Mario Barth..“

      Is det der katholische Ministrant, der im Jejensatz zum Berliner Erzpapisten 70tausend Doofköppe uff eenmal inne Arena versammeln kann? Mann ej! – dieset RTL-Jemüse is doch längst jekaut! Der Drops is jelutscht. Woelki is nun ooch in Kölle wie vorher der Meissner und Komiker Müller hat dem längst ooch den Rang streitich jemacht. Der olle Barth tritt heute nur noch mit seine Anwälte uff, wenn et mal hoch kommt.

      Wie sachte schon der olle Fritze, als er mal in Berlin einjeritten is und sich de Berliner um ihn scharten? „Setzt einen Affen aufs Pferd, und sie werden genauso zusammenlaufen.“ Ja, unser oller Könich kannte uns Berliner noch. Nun hat also de AfD in Berlin ernst jemacht und tatsächlich een kapitalen Affen uffs Pferd jesetzt.

      „Habe Sie immer gern gelesen, halte Sie aber leider nicht mehr für eine sehr hell aufklärende Lampe. Das zeigen mir auch Ihre Türkei-Analysen.“

      Dit is völlig in Ordnung! Ick bleib aber bei meiner Funzel und fang jetzt nich ooch mit Scheinwerfer an, wie der Barth. Ick muss keenen blenden.

  13. Verehrte Diogene Lampe,
    (-:
    Sie schlagen sich tapfer! Mein ehrlicher Respekt!

    Ich zumindest sehe die AFD als (konservative) Bande von „höchsten“ Stellen genährt (im Sinne von über Bande spielen), um Deutschland langfristig (nicht Klein-Klein) aus den atlantischen ‚Niedergangs’seilschaften zu lösen. Das geht scheinbar nicht auf direktem Weg. Und was dann da in Klein-Berlin passiert….
    Lesen sie ruhig mal den neuesten Kommentar dazu der Chartblubberei. Die sind zwar nicht meine professionelle Gewichtsklasse, ich muss als Selbststaendiger staendig selbst ran, sie wissen schon, geben aber ueberraschende Einsichten. Was Tuerkei etc betrifft, empfehle ich Ihnen Analitik.de, ich habe dort Tuerkeibezueglich immer haltbare Diagnosen gefunden.

    Das Sie das alles freiwillig usw. schreiben, davor zolle ich Ihnen höchste Hochachtung (wzb. hier auch waltomax), ich weiß nur zu gut was das bedeutet!

    Der Mario-Vergleich sollte nur auf die Fallstricke des satierischen Dialekts aufmerksam machen.

    Ich werde Sie natuerlich weiterhin lesen, mit der gebührenden Skepsis sozusagen…
    (-:

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