Nizza oder Europas abgründige Zukunft
Nizza oder Europas abgründige Zukunft

Nizza oder Europas abgründige Zukunft

Der Gott Quetzalcoatl als gefiederte Schlange im aztekischen Codex Telleriano-Remensis (16. Jahrhundert) / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons Der Gott Quetzalcoatl als gefiederte Schlange im aztekischen Codex Telleriano-Remensis (16. Jahrhundert) / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons
Massenmord ist ihr Geschäft. Wieder trifft es Frankreich! Die Konflikte auf dem europäischen Kontinent nehmen an Fahrt auf. Und nichts wird bleiben wie es war.

Was wissen wir über den Terroranschlag von Nizza?

  1. Der Attentäter war ein in Nizza geborener Tunesier, der nicht radikalisiert, den Polizeibehörden jedoch bereits wegen kleinerer Delikte bekannt war. 

Das kennen wir schon von beinahe allen Attentätern der letzten Zeit. Stets sind diese Terroristen bei den Polizeibehörden keine Unbekannten. Meist sind sie durch kleinkriminelle Delikte aufgefallen oder saßen sogar vorher schon im Gefängnis. Der beste Ort für Geheimdienstler, um solche völlig naiven und ungebildeten Kleinkriminellen „umzudrehen“ und zu Terroristen zu machen.

  1. Der Attentäter hatte seinen Ausweis dabei.

Seit dem 11. September 2001 werden in schönster Regelmäßigkeit die Ausweispapiere der Attentäter gefunden. Aus zusammenstürzenden Hochhäusern wie aus PKWs und LKWs. Im Geheimdienstsprech nennt man sowas „rote Heringe“.

  1. Er hatte im LKW Schusswaffen transportiert. Keinen Sprengstoff.

Wozu? Seine Absicht war es ja offensichtlich, seinen LKW als Waffe zu benutzen. Wie hätte er da praktisch noch die Schusswaffen im Wagen gebrauchen können? Ja, okay, eine oder zwei neben sich im Fahrerhaus, um noch weitere Menschen zu erschießen, aber wozu noch das weitere Waffenarsenal? Das ergibt für mich keinen Sinn.

  1. Er wurde von der Polizei erschossen.

Und wieder wird der Attentäter erschossen. Damit kann er auch nicht mehr über etwaige Motive und Hintermänner aussagen. Dabei gibt es längst nicht tödliche Distanzwaffen, mit denen man so einen Attentäter augenblicklich kampfunfähig machen könnte. Aber so etwas hat die Polizei offenbar in Nizza, dem Ort der Millionäre und Milliardäre nicht, genauso wenig wie in Paris.

  1. Hollande kann den Ausnahmezustand um weitere 3 Monate verlängern 

Hollande steht das Wasser bis zum Hals. Seine „Sozialreformen“ drohen an der Wut der Franzosen zu scheitern. Jetzt drohte ihm auch noch die Affäre mit seinem teuren Friseur. Der Mann ist nur noch lächerlich in den Augen seiner Bürger.

Doch die Macht hat nach Carlo Schmid derjenige, der den Ausnahmezustand beherrscht. Hollande kann sich nur noch mit einem solchen an der Macht halten.

  1. Der Zeitpunkt war „gut“ gewählt, um die Franzosen maximal in Wut zu bringen.

Es war der 14. Juli, der Tag des „Sturms auf die Bastille“; der Tag mit dem höchsten Symbolwert in Frankreich. Somit fühlen sich alle Franzosen gleichermaßen vom islamistischen Terror angegriffen.

Es hätte jeden treffen können, heißt die Botschaft des Terrors. Nizza gehört zu den international bekanntesten französischen Orten überhaupt. Nizza ist quasi die Hauptstadt des Urlaubers in Frankreich an der Côte d’Azur. Damit dürfte auch das Tourismusgeschäft in Frankreich einbrechen. Wer Frankreich destabilisieren will, um sich an der Macht zu halten, hätte sich im Hochsommer keinen besseren Ort wählen können.

  1. Der amerikanische Präsident des Imperiums, Obama, spricht in seiner Beileidsbekundung von Frankreich als dem „ältesten Alliierten“.

Das ist bemerkenswert, denn sicher hielt nicht nur ich bisher die Briten dafür. Und klingt das nicht so ähnlich wie die Aussage des Papsttums seit Clodwig, dass Frankreich „die älteste Tochter der Kirche“ sei?

Aber Obama hat im Grunde recht. Frankreich hatte unter jenem Ludwig XVI., für den der 14. Juli (1789) der Anfang vom Ende auf der Guillotine war, den Aufstand der amerikanischen Siedler gegen die Britische Krone und ihren Kampf um Unabhängigkeit tatkräftig unterstützt. Vor allem mit viel Geld, aber auch Waffen und Soldaten. Der wichtigste Geheimagent des Königs im Kampf gegen die Engländer in den amerikanischen Kolonien war hierbei übrigens ein recht bekannter Agent der Jesuiten. Sein Name: Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Autor von „Figaros Hochzeit“.

Wenn nun aber Obama jetzt von Frankreich als ältesten Alliierten spricht, dann bringt er damit scheinbar auch seinen Kommentar zum Brexit der Briten zum Ausdruck. Gleichzeitig fürchtet er offenbar, dass sich Hollande nicht mehr lange hätte halten können, wenn der Ausnahmezustand am 26. Juli aufgehoben worden wäre. Denn das Land steht vor dem Generalstreik. Mit der Machtergreifung durch den FN, der nach einem Sturz Hollandes nicht mehr zu verhindern wäre, würden die USA Frankreich als Kernland der EU verlieren, denn Marine Le Pen will den Frexit. Und sie will eine Allianz mit Putin. Die große Mehrheit der Franzosen will das auch. Ein Alptraum für Rom und Washington. Die EU wäre am Ende und damit die Macht des Imperiums über West -und Mitteleuropa.

Der Startschuss zum Bürgerkrieg in Frankreich

Somit gibt es ein großes Interesse an einem neuen, gewaltigen Terroranschlag, wie den von Nizza. Er dürfte, nachdem bereits höchste französische Polizei -und Armeeoffiziere gerade vor ein paar Tagen erst öffentlich davon sprachen, dass der nächste Sex-Angriff auf französische Frauen durch Eingewanderte einen Bürgerkrieg in Frankreich auslösen könnte, der Anfang desselben sein.

Über 80 Tote, darunter auch Kinder! Das Fass ist übergelaufen! Und das im mondänsten Ort Frankreichs, wo die Reichen und Schönen Urlaub machen, aber auch zahlreiche weniger Betuchte die Strände der Umgebung genießen. Monte Carlo ist auch gleich um die Ecke. Soll heißen: Auch die Millionäre und Milliardäre aus aller Welt, die dort ihre Villen, Schlösser, Weingüter und Casinos haben, können sich dort jetzt nicht mehr sicher fühlen. Jeder Lkw kann eine Waffe und somit auch ihr Ende sein. Jedes Auto! Jedes Motorrad! Wer weiß, wie viele von denen sich schon wegen der Steuerpolitik Hollandes Russland zugewandt haben. Gérard Depardieu dürfe da sicher keine Ausnahme sein. Eher Pionier.

Wenn hier ein solches Großverbrechen eines kleinen einzelgängerischen Tunesiers nicht verhindert werden konnte, dann gibt es de facto in Frankreich kein Gewaltmonopol des Staates mehr. Somit wird es der Hollande-Regierung nun ein Leichtes sein, angesichts dieser Tatsache den Ausnahmezustand auf unbestimmte Zeit zu verlängern, um das Gewaltmonopol des Staates weiter als funktionierend zu suggerieren. Um „die Nation gegen den Terror zu einen“, sollen die Franzosen den diktatorischen Überwachungsstaat akzeptieren. Nun kann die Regierung jedes Gesetz erlassen, das die Nomenklatur daran hindert, zu den Russen überzulaufen. Notfalls mit aller Gewalt. Natürlich nur, um die Franzosen vor dem Terror zu schützen.

Aber das zieht natürlich bei den Franzosen nicht. Sie werden sich gegen das Regime Hollandes oder eben seines Nachfolgers aus dessen eigener Regierung (da scharren einige Minister schon mit den Hufen) bis aufs Blut wehren. Der 14. Juli wird zum neuen Fanal!

Obama kann das nur recht sein, denn nur, wenn Frankreich völlig destabilisiert wird, wenn Chaos herrscht, kann sich Frankreich, so das Kalkül des Imperiums, nicht so leicht aus der EU lösen. Und noch weniger aus der NATO, die nun ihre Macht über Frankreich ausbauen wird.

Noch herrscht Schockstarre. Doch die wird in furchtbare Wut umschlagen. Und die wird an Frankreichs Grenzen nicht halt machen. Ob aber Obamas Rechnung aufgehen wird, ist dennoch sehr fraglich. Denn wenn Frankreich in Terror und Chaos versinkt, dann wird die ganze EU ganz im Sinne des Imperiums destabilisiert und ist als international eigenständiges politisches Subjekt ohne die USA oder gar gegen sie handlungsunfähig. Weder für Putin noch Xi ist sie dann noch als „Partner“ kalkulierbar.

Mögliche Auswirkungen auf Deutschland

Wir werden sehen, wie der Euro gegen den Dollar weiter an Boden verliert, es sei denn, die Chinesen stützen ihn. Dafür werden sie aber Forderungen an Brüssel stellen. Gleichzeitig wird die Londoner Börse nach dem Brexit nun europäischer Haupthandelsplatz für den Yuan und somit in Bezug auf den Euro ein gewaltiges Wörtchen mitzureden haben. Die EU wird weiter auseinanderfallen; an ihrer Stelle wird ein Machtvakuum entstehen, d.h., die EU-Staaten, allen voran Frankreich und Deutschland, können das Gewaltmonopol nicht mehr garantieren. Damit verlieren sie ihre Legitimität zu herrschen.

Umso mehr werden die Regierenden beider Länder und die Kommission in Brüssel drängen, wenigstens die Kernländer der EU zu einem großen Überwachungsstaat zusammenzuschmieden, d.h. staatliche Souveränität endgültig aufzugeben und an die Jesuiten-EU zu delegieren, auch ohne hierfür einen Volksentscheid einzuholen, was zumindest das französische Volk ansonsten vehement gefordert hätte.

Ausstrahlungen auf die EU

Wer schon lange vorher meinte, 2016 sei das Jahr, in dem der europäische Bürgerkrieg losbricht, sieht sich bestätigt. Auch in Italien brennt die Luft. Mit dem Brexit krachen die dortigen Banken und mit ihnen die Deutsche Bank, die dort beträchtlich investiert hat. In Österreich wird der neue Präsident mit ziemlicher Sicherheit Hofer heißen. Damit steht auch die Mitgliedschaft Österreichs in der EU infrage. Spanien und Portugal stehen wegen ihres Defizits vor horrenden Strafzahlungen der EU, die sie nicht mehr leisten können, ohne dass das Volk in den Aufstand geht. Auch dort wird nach dem Rausch der Fußball-EM der Blutrausch folgen. Da wird es dann nur noch heißen: NATO hilf!

Jetzt kann es auch in Deutschland sehr gefährlich werden. Dass Autos in eine Menschenmenge rasen, um zahlreiche Menschen zu töten, passiert ja nicht zum ersten Mal. In Österreich, genauer in Graz, ist es ja schon passiert. Und nichts ist leichter, als so einen Attentäter durch welche interessierten Geheimdienste auch immer zu rekrutieren, wenn man ihn braucht. Er kann Analphabet sein, nicht einmal einen Führerschein muss er sein Eigen nennen; nur ein Auto muss er lenken können. Wobei man das sogar noch bei Bedarf fernlenken kann. Was mit Flugzeugen technisch möglich ist, sollte mit einem Auto, heute voll mit Elektronik, keine Schwierigkeiten machen. Das funktionierte anscheinend ja auch perfekt bei Jörg Haider, sagen Stimmen aus der Alpenrepublik, die sicher nicht alle weltfremd sind.

Niemand kann sich in der EU mehr sicher fühlen, diese Waffe Auto ist überall leicht zu beschaffen. Jede europäische Regierung kann so von jedem Geheimdienst erpresst werden, um dem Imperium zu Willen zu sein. Rekruten gibt es Dank Merkels „Flüchtlingspolitik“ im Überangebot.

Mit Nizza wird nun deutlich, dass die zivilisatorische Kruste der EU-Staaten, die im letzten Jahr durch die Migrationswaffe schon mächtig bebte, endgültig aufgebrochen wurde. Darunter wird sich das heiße Magma des Vulkans seinen Weg suchen, auf dem man gerade auch in Nizza lange sorglos tanzte. Und nichts wird die Glut der Wut aufhalten können, bis der Druck von Unten wieder nachlässt.

Auch die Berliner Luft brennt

Zahlreiche Regierungen und Parteien werden von diesem heißen Strom mitgerissen werden. Auch in Deutschland. In Berlin hat der SPD-CDU-Senat das Gewaltmonopol an die Linksterroristen aus Kreuzberg-Friedrichshain nicht nur bereits verloren. Es will dieses auch gar nicht mehr ausüben, glaubt man dem Regierenden SPD-Bürgermeister Müller, der sich mit diesen Terroristen, die bisher hauptsächlich durch Brandstiftungen und versuchtem Totschlag aufgefallen sind, gerne an einen Runden Tisch gesetzt hätte, um zu verhandeln. So etwas nennt man Kapitulation! Doch im September sind Wahlen in Berlin! Da wird vermutlich die Berliner SPD nicht nur kapitulieren sondern kollabieren.

Müller, die unfähigste Figur, die jemals Berlin regierte – und das will nach Party-Bürgermeister Wowereit was heißen! – ist vor allem durch seine Unfähigkeit in sämtlichen Bezirken geradezu grandios erfolgreich gewesen. Als Stadtentwicklungssenator war Müller vorher nicht nur maßgeblich am Flughafen Schönefeld beteiligt, sondern auch der Volksentscheid gegen die Bebauung des stillgelegten Flughafens Tempelhof, die von ihm entscheidend vorangetrieben wurde. Überall sprach sich Berlin gegen seine Pläne aus. Dieser Hanswurst des Berliner SPD-Sumpfes, der als Bürgermeister auch nicht gewählt wurde, will also diese linken Kriminellen politisch aufwerten. Nach dem Motto: Gewalttätig aber sexy? Ergebnis diese Woche: 123 Polizisten wurden von diesem Geheimdienstpöbel, der sich „Autonome“ nennt, bei der letzten „Demonstration“ verletzt. Die linken Terroristen konnten dagegen gestern wieder „friedlich“ in „ihr“ Haus zurück.

Es wird nicht dabei bleiben. Denn solche Politiker können diese Konflikte weder mit links noch rechts lösen. Auch nicht mit der Polizei und erst recht nicht gegen sie. Ihre Loyalität den eigenen Beamten gegenüber ist aber längst brüchig. Nicht nur bei der Polizei. Die Massenmigration tut ihr Übriges. Somit werden auch die Beamten ihre Loyalität irgendwann notgedrungen aufkündigen. Vermutlich, wenn es auch in Berlin die ersten Toten bei einer Demo gibt, egal auf welcher Seite. Linksradikale, Rechtsradikale, islamistische Radikale sehen ihre Stunde gekommen. Das Recht erodiert. Der verhasste Staat erweist sich als wehrlos. Ohne NATO wird auch Merkels Deutschland samt Hauptstadt nicht mehr regierbar sein. Die offene Diktatur des Imperiums über Deutschland ist nun im Anmarsch.

Ausblick

Aber sie wird nicht von langer Dauer sein. Nur solange, wie der kurze Pesthauch der Malteser-NATO Roms reicht. Die USA, selbst im Innern am Zusammenbrechen, wissen längst, dass sie Europa an Russen und Chinesen verlieren werden. Die Briten wissen das mit ihrem Commonwealth sowieso. Mit ihrem Brexit steht ihnen nun der Weg nach Eurasien offen. Die Konflikte auf dem west -und mitteleuropäischen Kontinent nehmen jetzt an Fahrt auf.

Die Altparteien in Deutschland können durch Nizza nun in den Abgrund ihrer eigenen nahen Zukunft blicken. Die Illusion der Allmacht gegenüber dem „Pack“ löst sich in Luft auf. Mit jeder neuen diktatorischen Maßnahme, die uns die Regierung als notwendig gegen die pösen Rechten verkaufen will, gibt sie sich weiter der Lächerlichkeit preis. Ihr Justizminister kann nun noch so viele „Hasskommentare“ auf Facebook durch die Ex-Stasi-Zuträgerin Kahane und ihre Stiftung löschen lassen. Der Hass wird dadurch nur größer auf Maas und seine Totengräber der Meinungsfreiheit.

Dass dieser Minister als neuer Metternich in die Geschichte eingeht, ist ausgeschlossen. Es fehlt ihm neben dem Format die Macht hierzu. Seine Zensierwut wird aber das Überdruckventil schließen, das Facebook darstellt. Hier zeigt sich bei diesem Herrn mit großer Hornbrille die politische Kurzsichtigkeit seiner närrischen Maßnahmen. Denn was passiert mit einem kochenden Kessel, auf den man mit aller Gewalt den Deckel drückt…? Genau!