Gruppen von Afrikanern am Brenner
Gruppen von Afrikanern am Brenner

Gruppen von Afrikanern am Brenner

Diese Twitter-Meldung erschien bereits im Mai. Erst danach meldete sich Frontex und warnte vor einer Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika. / Quelle: https://twitter.com/search?q=%23brenner%20%23fl%C3%BCchtlinge&src=typd Diese Twitter-Meldung erschien bereits im Mai. Erst danach meldete sich Frontex und warnte vor einer Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika. / Quelle: https://twitter.com/search?q=%23brenner%20%23fl%C3%BCchtlinge&src=typd
Frontex warnt von einer Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika. Tatsächlich soll die Zahl afrikanischer Flüchtlinge am Brenner bereits steigen.

Es mehren sich die Anzeichen für neue Flüchtlingsströme nach Europa. Und diesmal könnten sie wieder übers Mittelmeer kommen. Davor warnt die EU-Grenzschutzagentur Frontex. Sie spricht von einer Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika. Bereits jetzt kämen 13- bis 14-mal mehr Migranten aus Libyen nach Italien als nach Griechenland, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri. „Die zentrale Mittelmeerroute ist so stark frequentiert wie noch nie.“

„Realitätsverweigerung“

Nach Informationen der österreichischen Partei FPÖ  sollen in den vergangenen Tagen 13.000 Schwarzafrikaner an der italienischen Küste gelandet sein und derzeit quer durch Europa Richtung Norden marschieren. Auf Twitter kursieren Bilder, die angeblich solche Gruppen von Nordafrikanern am Brenner zeigen.

Nun fürchtet die FPÖ einen massenhaften Flüchtlingsansturm auf den Brenner. Augenzeugenberichte und die Twitter-Fotos würden belegen, dass weiterhin Gruppen von Afrikanern zu Fuß die Brennergrenze überquerten. Der österreichischen Regierung warf die FPÖ „Realitätsverweigerung“ vor. So sagte FPÖ-Nationalrat für Tirol, Peter Wurm, im Wiener Innenausschuss an die Adresse von Innenminister Wolfgang Sobotka:

„Und täglich grüßt das Murmeltier, Herr Minister, denn die fortgesetzte Realitätsverweigerung seitens der Regierung ermöglicht es, dass tagtäglich illegale Migrantengruppen über die Brenner-Grenze marschieren – ohne Kontrolle.“

Ängste und Sorgen

Demnach seien alleine in den letzten vier Tagen 13.000 Schwarzafrikaner an der italienischen Küste gelandet und marschieren derzeit quer durch Europa Richtung Norden. Zunehmend würde in der Bevölkerung der Eindruck entstehen, dass Ängste und Sorgen nicht ernst genommen werden. Wurm:

„Wenn der Innenminister sagt, die Grenzkontrollen funktionieren und die Lage am Brenner würde sich zunehmend entspannen, spricht er nicht die Wahrheit. Fast täglich erreichen mich Augenzeugenberichte und Fotos, die belegen, dass Gruppen von Schwarzafrikanern unkontrolliert über unsere Grenzen marschieren. Wer hier von einer funktionierenden Kontrolle spricht, sagt die Unwahrheit“

Wandervögel und Fundamental-Humanisten

Solange die Mitglieder der rot-schwarzen Regierung alle zu effizienten Grenzkontrollen führenden Maßnahmen im Ausschuss ablehnten, würden Migranten weiter ungehindert und ohne jede Kontrolle ins Land marschieren.

Anmerkung: Tja, dann wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die traumatisierten Wandervögel von deutschen Fundamental-Humanisten in die Arme genommen werden. Der ein oder andere Schatzsucher wird sich unter Einsatz der mitgeflohenen Gitarre mit einer eindrucksvollen Redemptions(Wiedergutmachung)-Performance revanchieren.

 

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