Flashmob stört TTIP-Lobbytreff
Flashmob stört TTIP-Lobbytreff

Flashmob stört TTIP-Lobbytreff

Logo des Europaparlaments / Quelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1969839 Logo des Europaparlaments / Quelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1969839
Die Verhandlungsrunde zum umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP fand hinter verschlossenen Brüsseler Türen statt. Und doch gelang es Aktivisten, den erlauchten Kreis zu stören.

Eine der Nichtregierungsorganisationen, die TTIP verhindern will, ist das Corporate Europe Observatory (CEO). Die Aktivisten stemmen sich gegen den einflüsternden Einfluss, den Großkonzerne und Lobbygruppen in den EU-Gesetzgebungsprozess nehmen.

Und dafür haben sie sich eine spezielle Strategie ausgedacht: CEO veranstaltet Flashmobs, bei denen TTIP-Kritiker bevorzugt auf Lobby-Veranstaltungen das Protestlied „Do you hear the people sing?“ aus „Les Miserables” anstimmen.

Die Reaktion auf die überraschende Darbietung ist meist das blanke Staunen der TTIP-Befürworter – so wie jüngst, als vergangene Woche in Brüssel eine weitere Verhandlungsrunde hinter verschlossenen Türen stattfand.

 

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