Welches Spiel spielt Varoufakis?

Was wird aus Europa? © GEOLITICO Was wird aus Europa? © GEOLITICO
Der frühere griechische Finanzminister Varoufakis wirbt für seine neue links-ökologische Bewegung. Er gibt vor, die Demokratie retten zu wollen. Oder doch nur das Finanzkapital?

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise suchten Demonstrationsbewegungen in ganz Europa nach einer neuen Politik. Sie sollte weder links noch rechts, wieder konservativ noch neoliberal sein. Sie sollte für die Bürger und gegen das Finanzkapital sein. Sie nannten sich nach dem Buch von Stéfan Hessel „Die Empörten“. Vor allem die spanische Linke beklagte, dass sie keinerlei Zugang zu dieser Bewegung habe.
Doch mit den Jahren änderte sich das. Die marxistischen Politologen um Pablo Iglesias fanden Zugang zu den Demonstranten, denn sie sprachen nicht mehr vom Marxismus und einer kommunistischen Zukunft, sondern vom Wandel der Demokratie. Und sie nannten sich auch nicht mehr Kommunisten, sondern Podemos.

Gysi und die Links-Ökologen

Eine vergleichbare Entwicklung gab es in Griechenland. Dort organisierten junge ehemalige Kommunisten aus dem Kreis der Demokratiebewegung eine neue Partei. Sie nannten sie Syriza. Sowohl Syriza als auch Podemos errangen rasch politische Erfolge. Syriza stieg gar zur Regierungspartei auf. In Spanien erzielte Podemos bei den Parlamentswahlen im vergangenen Jahr 20,6 % der Stimmen und war damit fast genauso stark wie die Sozialdemokraten.

Inzwischen jedoch scheint die Anziehungskraft linker Demokratiebewegungen in Norm eingebüßt zu haben. Darunter leidet unter anderem die deutsche Linkspartei, die große Hoffnungen mit dem Aufstieg der linken Bewegungen in Griechenland und Spanien verband. Schnell knüpfte die deutsche Linke enge Kontakte zu den Parteiführungen in Athen und Madrid. Allerdings stellte sich bald schon heraus, dass die unterschiedlichen Gruppen damit auch unterschiedliche Ziele verfolgten.

Auf der einen Seite waren die Links-Ökologen um Katja Kipping, auf der anderen standen Marxisten wie Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Während die Links-Ökologen, zu denen übrigens auch Gregor Gysi neigte, einen klar pro-europäischen Kurs einschlugen, übte die Gruppe um Wagenknecht und Lafontaine immer stärker Kritik an den europäischen Institutionen und damit der politischen Verfasstheit dieses Europas

Letztlich kam es auf der europäischen Ebene gar zum Bruch zwischen diesen beiden Gruppen. Ausgelöst worden war er durch gemeinsame Anstrengungen zwischen Lafontaine und dem früheren griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis. Sie wollten zusammen mit weiteren führenden Repräsentanten der europäischen Linken eine Oppositionsbewegung gegen dieses Europa auf die Beine stellen wollten.

Lafontaine gegen den Euro

Aber schon in den ersten Beratungen überwarfen sie sich. Lafontaine wollte zurück zu einem Europa der Nationen und präferierte die Abschaffung des Euros. Varoufakis hingegen wollte unbedingt am Euro festhalten und dieses Europa, so wie es ist, festigen.

Zu diesem Zweck initiierte er eine eigene Bewegung. Er nannte sie DiEM (Democravy in Europe Mocement) und hob sie ausgerechnet in Berlin auf der Taufe. Inzwischen fragt man sich: Was will dieser Varoufakis wirklich? Wie sehr hat sich der Mann gewandelt, der einst sogar den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro und provozierte? Immerhin war er es gewesen, der hat die Einführung einer Parallelwährung wollte. Und nun kämpft er für dieses Europa, das Griechenland unter EU- Kuratel stellte und die dramatische in der griechischen Gesellschaft zu verantworten hat? Er verbietet gar den Briten den Ausstieg aus der Europäischen Union.

Sogar das linke Magazin „Freitag“ schreibt:

„Yanis Varoufakis und die von Ihnen begründete Bewegung ist so pro Euro Page, dass er sogar bereit ist, gewissermaßen seit an seit mit Jean-Claude Juncker, Parlamentspräsident Martin Schulz und Finanzminister Wolfgang Schäuble Uwe den Verbleib der Insel in der EU zu kämpfen. Wenn das keine gute Nachricht ist, vom Meeting der linken Demokraten, was dann?“

Der Wandel Des Griechen wird nur durch einen Blick auf seine Verbindungen verständlich. Varoufakis trat im Frühjahr 2012 auf einer Veranstaltung des zum Imperium des Großinvestors George Soros Instituts für New Economic Thinking in Berlin auf. Er unterhält jedoch nicht nur gute Kontakte zu Soros, sondern es doch sonst gut vernetzt. 13 Alter von 17 Jahren erhielt der Zugang zur politischen Elite Griechenlands. In den siebziger Jahren stellte ihm der Sozialdemokrat und spätere Ministerpräsident Andreas Papandreou gar ein Empfehlungsschreiben aus.

Und nun reist Varoufakis für seine neue Bewegung durch die Lande und wirbt für ein links-ökologisches Europa. Es ist eine Bewegung, die bei den Menschen kaum Zuspruch findet. Gerade mal 17.000 Mitglieder soll sie bislang in allen europäischen Ländern gesammelt haben. Gleichwohl organisiert sie in den europäischen Hauptstädten Veranstaltungen mit reichlich Prominenz. Die Frage ist: Wer finanziert das? George Soros? Und wer hat ein Interesse an dieser Bewegung?

AfD und Front National profitieren

In Deutschland jedenfalls ist die ökologische Linke bei den vergangenen Landtagswahlen dramatisch untergegangen. Mit ihr verbinden die Wähler den Geist der Bevormundung, der Gängelung, kurz der Unfreiheit. Keinesfalls sehen Sie darin, anders als in Spanien oder Griechenland, eine Alternative zu den etablierten Regierungsparteien.

Und so wenn sich alle jene, die gegen die etablierte Politik protestieren wollen, der AfD zu. Auch in Frankreich verfängt der links-öklogische Ansatz nicht. Dort profitiert allein der Front National vom Unmut der Bürger.

Letztlich kann die Gründung von DiEM somit nur als Versuch der herrschenden Klasse angesehen werden, junger kritische Wähler gegen den Aufstieg Recht der Parteien zur einen und zu mobilisieren. Der Ansatz mag richtig sein. Doch wer sich darauf einlässt, lässt sich auf die falschen Hintermänner ein. Wo Demokratie draufsteht, ist noch lange nicht Demokratie drin.

Über Thomas Castorp

Thomas (Hans) Castorp blickt vom Zauberberg herab auf die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Fragenstellungen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

20 Kommentare zu Welches Spiel spielt Varoufakis?

  1. Karl Bernhard Möllmann // 25. März 2016 um 10:49 // Antworten

    . . .
    Die Menschen in Europa begreifen zunehmend – daß sie spätestens seit Jaques Delors von den französischen Sozialisten – von Europa einfach immer nur „gelinkt“ worden sind, wie man das FALSCHE Spiel im Volks-Mund nennt . . .
    .
    So suchen sie ihr Glück nun auf der anderen Seite – auf der Seite des RECHTS & der EHRLICHKEIT.

  2. hubi stendahl // 25. März 2016 um 11:23 // Antworten

    DIEM ist streng nach alter sozialistischer Machart hierarchisch strukturiert. Der Star ist der Patchwork Salon-Sozialist Varaufakis. Um ihn herum haben sich New World Order Spezialisten zusammen gefunden, die den Menschen unter altem Geldsystem, altem hierarchischem Führungsmuster eine angeblich demokratische Alternaitve zu den parlamentarischen diktaturen bieten wollen.

    Seltsam nur, dass Varoufakis mit wenigen Vertrauten vorgibt, welche „Schlachtpläne“ für die Zukunft von Bedeutung sind und wie sie zu interpretieren sind. Ist das demokratisch?

    Dieser links-Öko-co2-Gefängnis-Sozialismus, den sich Varoufakis und sein Netzwerk aus WallStreet Zockern und marxistischen Wirtschaftswissenschaftlern vorstellt, ist der Abfangjäger der Neocons gegen das Aufwachen der breiten Masse.

    Seine, gemeinsam mit der Clique fgestgelegten Schlachtpläne:

    Um diese gesamteuropäische Bewegung zu werden, müssen wir DiEM in die Infrastruktur verwandeln, die europäische Demokraten nutzen werden, um gemeinsam Strategien/Stellungen auf den 5 wichtigsten Schlachtfeldern für die Demokratisierung Europas zu entwickeln.

    (1) Ein umfassender GREEN NEW DEAL für Europa – ein Grünbuch mit Programmvorschlägen umreißt DiEMs Ansätze, wie Nebenkrisen wie Schulden, Banking, eine niedrige Investitionsquote, grüne Energien/Technologieentwicklung und Armut anzugehen sind:

    (2) Europas Geld – unser Programm [konform mit (1) oben] in Bezug auf die Integration von Wirtschafts- und Währungspolitik über die Kluft zwischen Eurozone und Nicht-Eurozone hinweg; DiEMs Strategie gegen das brutale Abschmettern jeglicher Agenda wider der Austerity-/Troika-Politik (sowie Drohungen, die Banken jeglicher Mitgliedsstaaten, die DiEMs Ansichten teilen, zu schließen); ein Programm zu einem parallelen Zahlungssystem und parallelen Währungen; eine umfassende Perspektive, wie das GLOBALE WÄHRUNGSSYSTEM (dessen größten Wirtschaftsraum die EU darstellt) zu organisieren ist.

    (3) TTiP, WTO, Weltbank, IMF – DiEMs Haltung zu Europas Mitgliedschaft in internationalen Abkommen und Organisationen, deren Regeln und Vorschriften soziale Auswirkungen auf Europa (und, wahrhaftig, die Welt) haben.

    (4) Migration & Flüchtlinge – DiEM wird ein umfassendes Programm zu Flüchtlingen (basierend auf den Grundsätzen der Menschlichkeit und Europas Verpflichtungen gegenüber der UN) und Migration zusammenstellen. Jahrhundertelang hat Europa die Welt kolonisiert und dem Rest des Planeten Menschen, Krankheiten, Krieg und verschiedene Regelsysteme aufgezwungen. Jetzt verlangen die veränderten demographischen Gegebenheiten, DASS SICH DIE ENTWICKLUNG UMKEHRT, Nicht-Europäer nach Europa migrieren und woanders erdachte Regeln Europas Zukunft bestimmen. DiEM wird Strategien vorschlagen, wie dieser UNAUSWEICHLICHE UMSCHWUNG sowohl für Europa als auch für den Rest der Welt am besten VERWALTET und die VORTEILE daraus maximiert werden können.

    (5) Dezentrale Europäisierung & Verfassungsgebende Versammlung – DiEM verpflichtet sich, kommunale, regionale und nationale Souveränität wiederherzustellen, INDEM WIR KRISEN [siehe (1) und (4) oben], die derzeit Parlamente und Städte handlungsunfähig machen, EUROPÄISIEREN. DiEM lehnt die Vorstellung, dass die Europäisierung dieser Krisen und die Suche nach Lösungen auf europäischer Ebene zu Lasten der Souveränität auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene geht, ab. Zu diesem Zweck wird DiEM ein Grünbuch mit Programmvorschlägen vorlegen, worin erklärt wird, wie die weitere Verfahrensweise bezüglich Punkt (1), (2) und (4) oben dazu geeignet ist, die Macht auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene wiederherzustellen, und dessen Ziel es sein wird, den Entwurf einer demokratischen EUROPÄISCHEN VERFASSUNG vorzulegen. DiEM versucht, ein Konzept für eine solche Verfassung zu entwerfen.

    Zusammenfassung für den geübten Leser:
    Zu 1) DIEM WILL IM GROßEN UND GANZEN AM GELDSYSTEM FESTHALTEN, ABER MIT EINEM GREEN NEW DEAL DIE UMVERTEILUNG NACH OBEN REDUZIEREN. DASS DAS NUR ÜBER WEITERE STEUERN GEHT, HAT MAN VERGESSEN DAZU ZU SCHREIBEN. CO2 STEUER HÖRT SICH JA AUCH NICHT PRICKELND AN.

    Zu 2) DIEM WIRD DAS GLOBALE WÄHRUNGSSYSTEM FORCIEREN. DABEI KÖNNEN DURCHAUS IM ENGEN RAHMEN AUCH ALTERNATIVEN GENUTZT WERDEN, DIE ALLERDINGS UNTER DEM GLOBALEN SYSTEM IHREN PLATZ FINDEN MÜSSEN.

    Zu3) DIEM LEHNT TTIP; WELTBANK; IMF ETC: NICHT AB, SONDERN STELLT SICH IM RAHMEN DER
    UNTER 3) GENANNTEN MAXIMEN VOR, DASS DIESE INSTITUTIONEN REFORMIERT WERDEN SOLLEN,
    UM EINER „GERECHTEREN“ (UM) VERTEILUNG NICHT IM WEG ZU STEHEN.

    Zu 4) DIEM SIEHT IN EUROPA EINGLEISIG DEN ÜBERNEHMER EINER SCHULD ALLEN STAATEN GEGENÜBER DER WELT, DIE EINST VORWIEGEND VON DEN ANGLO-/AMERIKANISCHEN UNTERDRÜCKERN
    AUSGEPLÜNDERT WERDEN UND WURDEN. DESHALB SOLL DER MIGRANTENSTROM WEITER AUFRECHTERHALTEN WERDEN, STATT DEN STAATEN VOR ORT ZU HELFEN. DIEM HÄLT DIE MIGRATION FÜR UNAUSWEICHLICH!

    Zu 5) DIESER PUNKT IST BESONDERS GESCHICKT FORMULIERT. DIEM WILL NÄMLICH EINERSEITS DIE MACHT ( SOUVERÄNITÄT) WIEDER AN KOMMUNALE, REGIONALE UND NATIONALE EBENEN GEBEN: ANDERERSEITS WITZIGERWEISE SOLL DIES DANN MIT EINER EUROPÄISCHEN VERFASSUNG GEKOPPELT WERDEN, DIE JA EXPLIZIT AUSSCHLIEßT, DASS NATIONEN DANN NOCH EINE EIGENE VERFASSUNG IM SINNE EINES STAATES BESITZEN. ALSO SOLLEN ES BUNDESLÄNDER DER EU WERDEN! DESHALB WIRD AUCH IM ERSTEN ABSATZ DER BEGRIFF >>STAAT<< bewusst vermieden.

    Kann man sowas wählen? Soros läßt grüßen!

    • Herbert Kern // 25. März 2016 um 12:37 // Antworten

      hubi stendahl,
      GROSS SCHREIBEN BEDEUTET SCHREIEN !!!

      Hin und wieder ein Wort oder einen Satz durch Großschreibung hervorzuheben, ist in Ordnung.

      Aber wer schreit, wie Sie, hat Unrecht.
      So jedenfalls steht es in den ungeschriebenen Gesetzen der Eliten, zu denen Sie sich ausdrücklich zählen.

      Weshalb also schreien Sie die Leser an ?
      Es ist primitiv, es ist Pöbelei und Sie entwerten dadurch Ihre Thesen.
      Sie agieren auf Gossen-Niveau.

      Haben Sie dies verstanden ?

      • hubi stendahl // 25. März 2016 um 19:20 //

        Herbert Kern

        „So jedenfalls steht es in den ungeschriebenen Gesetzen der Eliten, zu denen Sie sich ausdrücklich zählen.“

        Wenn die Eliten das sagen, dann wird das bestimmt richtig sein. Weiter so
        Hebät, sie finden noch zu sich. Immer am Ball bleiben.

    • @hubi stendahl

      Ich bin immer wieder erstaunt, woher Sie all diese Informationen wie selbstverständlich in kürzester Zeit zusammentragen, auf dem Niveau und in dieser Klarheit. Ihr Beitrag ist beinahe genauso lang und mindestens genauso informativ wie der Artikel selbst.

      Nachdem ich sein enttäuschendes Buch „Time for Change“ gelesen hatte war mir klar, dass dieser Ex-Finanzminister keineswegs der ist, zu dem er stilisiert wurde. Vermutlich gibt es gar keine unabhängige Politiker mehr, alle gehören irgendeinem Think Tank an und wir bekommen lediglich eine undurchschaubare Anzahl von „Alternativen“ geboten, die jedoch alle das gleiche Ziel verfolgen.

      Zum Glück lässt mich jede neue Erkenntnis die ich über das Internet oder Bücher erfahre nicht etwa phlegmatischer, sondern aktiver werden. Aber Bücher von Randfiguren wie Varoufakis, O.Henkel, T.Sarrazin etc. kommen mir nicht mehr in den Schrank oder auf den Tolino – redundante Informationen und Zeitverschwendung.

      • hubi stendahl // 25. März 2016 um 19:35 //

        @Greenhoop
        Zitat:
        „Ich bin immer wieder erstaunt, woher Sie all diese Informationen wie selbstverständlich in kürzester Zeit zusammentragen, auf dem Niveau und in dieser Klarheit.“

        Danke Greenhoop. In diesem Fall ist das Geheimnis keines. Als er in Brüssel auftauchte, habe ich mich mit ihm sehr intensiv beschäftigt und schon seinerzeit sein Netzwerk in den USA untersucht und bin bereits damals über Soros gestolpert. Deshalb auch meine Bezeichnung Öko-Salon-Sozialist. Seine Ansichten über die Reformierung des derzeitigen Geldsystems reichten ebenfalls.

        Dann tauchte der Typ mit dieser neuen DIEM Agenda auf und ich beschäftigte mich mit seinen Mitstreitern. Lafontaine hat den Braten direkt gerochen und die angeblich demokratische Zusammenstellung in verschiedenen Ländern besteht letztlich überall ander Spitze aus Netzwerkern.

        Ich finde, der ist auch noch richtig ungeschickt.

        Zeitverschwendung ist es aber nicht, sich mit diesem Enfant Terrible zu beschäftigen, weil er die auferstandene Bestätigung für die These ist, dass es weder links noch rechts, sondern nur wahr und unwahr gibt. Als Anhänger der Spieltheorie, an derren Weiterentwicklung er ja auch arbeitete, hat er sich quasi automatisch geoutet. Diese Spieltheorie stammt ja ursprünglich von einem Menschen namens John Nash, Mathematiker, der für die Rand Corporation, die auch in der Flüchtlingsgeschichte mitmischen, etwas für das US Militär zur Brain Manipulation von Soldaten erstellt hat.

        Alles eine Mischpoke. Wer vom Geld, von Reichtum und der Macht einmal korrumpiert wurde, kann da nicht mehr raus, selbst wenn er es wollte.

  3. Karl Bernhard Möllmann // 25. März 2016 um 11:33 // Antworten

    . . .
    ZITAT @ hubi stendahl:
    „Dieser … Gefängnis-Sozialismus, den sich Varoufakis … vorstellt, ist der Abfangjäger … gegen das Aufwachen der breiten Masse.“
    .
    Messerscharf erkannt!

  4. Boah … könnte den Text mal jemand korrigieren? Das ist ja wirklich grausam, sorry!
    Inhaltlich stimme ich im Grunde zu. Varoufakis hat mehrmals gesagt, dass aus seiner Sicht der Euro unumkehrbar ist, weil dessen Zusammenbruch ein ökonomisches Desaster wäre (für die Griechen würde es noch schlimmer, so sagte er!!). Er sieht aus diesem Grund nur die Möglichkeit zu versuchen, die EU zu demokratisieren. Dahinter steht m.E. die Idee von der „One World“, einer demokratischen Globalisierung, die wohl notwendig ist, um die Probleme zu lösen, die sich aufgrund der Nationalstaatlichkeit und der divergierenden Interessen ergeben. Dieser Weg wird gerade mit aller Gewalt von den USA und deren Vasallen auf der ganzen Welt voran getrieben. Mit Demokratie hat da niemand was im Sinn, das ist reinster Faschismus, der sich vor unseren Augen immer deutlicher entfaltet. Insofern irrt Varoufakis, weil er wie ein guter Christ die Erlösung in der Zukunft sieht, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, das Hier und Jetzt zu verändern, z.B. indem man Massenproteste auf die Beine stellt, anstatt sich gegenseitig zu beharken und zu bekämpfen. Er wäre glaubwürdiger, und auch die linke Bewegung insgesamt wäre glaubwürdiger, wenn man diesen Weg propagieren und aktiv voran treiben würde. Nur leider ist davon überhaupt nichts zu sehen, und auch die Gewerkschaften tragen nichts dazu bei. Warum nicht? Nun, sie wollen es in Wirklichkeit nicht! Das ist meine Meinung!

  5. Da sind sie schon wieder die Nebelkerzen des „Systems“- nämlich links und rechts.

    Es gibt Globalisten/Internationalisten auf der einen Seite

    (welche alle Grenzen der Nationalstaaten auflösen wollen und alles unter Handelsrecht stellen und damit die Macht den Konzernen geben wollen)

    und

    es gibt die Nationalisten (welche den Nationalstaat erhalten wollen = keine Nazis!) auf der anderen Seite.

    Da wird dann auch der gemeinsame Nenner zwischen Podemos, Front National, UKIP usw. klar. Es sind Nationalisten. Ihnen geht es um den Erhalt der Nationalstaaten.

    Da spielt rechts oder links überhaupt keine Rolle mehr!!!

    Nur das korrupte System erhält diese Nebelkerzen aus gutem Grund aufrecht. Dahinter steckt wieder einmal das Prinzip: Teile und herrsche.

    Dass Varoufakis schon anhand seiner Vita eine Globalist ist, dürfte unwidersprochen bleiben.

  6. Varoufakis dient meiner meinung nach den Zionisten und der Weltfinanz

  7. Immer wieder werden den Publikum billige Schablonen nach dem Muster „links“ bzw. rechts aufgetischt. Man drischt dann bereitwillig und je nach politischer Prägung auf diese ein, ohne zu kapieren, dass der Kommunismus und der Kapitalismus nur zwei Medaillen ein und derselben Haltung sind. Ob die Oligarchie, welche die Natur ausbeutet und den Menschen zur Nummer degardiert, nun von Polit- bzw. Parteibonzen oder Finanzschranzen getragen wird, ist im Ergebnis egal.

    Der Todeskult, alles Lebendige auf einem Altar zu schächten, um damit dem Profit oder irgendeiner Ideologie zu huldigen, ist immer der gleiche. Stets vergeht sich dabei eine Clique alter Männer, die eine geschlossene Kaste zu erhalten trachten, an jededem Leben, um als Zombies ihr parasitäres Dasein zu fristen.

    Ja, Sie lesen richtig: Mammonismus und Kommunismus bilden ein und den selben Todeskult! Und Sie lassen sich in die dumme Falle locken, hier für die eine oder andere Todesfraktion Partei ergreifen zu sollen. Wie blöde Sind Sie eigentlich, werte Herrschaften?

  8. Der pharaonische Todeskult mit seiner pyramidenförmigen Hierarchie und seiner struturellen Gewalt, die immer wieder offen ausbricht, zeigt sich in vielen Abarten.

    Immer geht es darum, eine Gesellschafts – Struktur zementieren und gegen die Dynamik stellen zu wollen, die ein lebendiges Universum ausmacht. Der Pharao sucht sich als Mumie dem Leben und seiner Dynamik entgegenzustellen, indem er den Tod verewigen will. Ewiger Stillstand gegen ewige Lebendigkeit!

    Dieses Muster begegnet einem in allen patriarchalen Ordnungen. Egal, ob in den Religionen, der Politik und der Wirtschaft. Immer geht es um die Unterdrückung des ewig Weiblichen, das im Kosmos der Struktur den nötigen Raum und die Zeit zu Entwicklung und Entfaltung gibt. Die Hexenverbrennungen stellen den eindrücklichsten Versuch dar, den eigentlich stärkeren Pol des Weiblichen zu eliminieren, um durch eine kristall-harte Struktur Kontrolle über alles Lebendige zu erhalten.

    Glauben denn hier wirklich alle, das Problem starrer Hierarchien sei dadurch zu lösen, die Finanzhierarchie durch eine linker oder faschistischer Politschranzen zu ersetzen?

    Die Natur ist ein lebendiges Netzwerk, eine Heterarchie und nur also solche wird die Menschheit überleben können. Durch Kommunikation und Ausgleich! Und dies ist Ausdruck einer matriarchalen Ordnung.

    Wie oft schon wurden an dieser Stelle konkrete Vorschläge gemacht, die Gesellschaft in eine dezentrale Form unzubauen, die von engagierten und mündigen Bürgern lebt?

    Auch Strategien, dorthin zu gelangen, sind sehr wohl unterbreitet worden, auch wenn eine Frau HERRMANN das bestreitet.

    Wir müssen weg vom Kult des Todes hin zum Lebendigen. Und alles dafür tun, damit es gedeihen kann. Und die zufrieden, beschützt und glücklich sind, welche es tragen und gebären können.

    Wir sind Diener, meine Herren.

    Eine Frau Merkel, kinderlose Priesterin des männlichen Todeskultes und „der bessere Mann“ macht mich frösteln…

  9. Darf ich hier schreiben das Stasi Gysi eines der Größten deutschen wiederlichsten A-löcher der Geschichte ist ???

    Den seine Anwaltskumpels seiner Kanzlei interessieren sich nicht dafür was die obersten Gerichtshöfe festgestellt haben und vor allem denen ist SCHEI?EGAL was im Grundgesetz steht. (NSA hat mein Gespräch mitgehört)

    Nicht mehr und nicht weniger !!!

    Volk steh auf und Sturm brich los !

  10. Die Projektion der ewig unveränderlichen Mumie, in welcher das EGO auf immer fortbesteht, wird nur noch vom Mythos der Wiederauferstehung übertroffen.

    Ist es denn wirklich erstrebenswert, in einem Universum der Evolution eines Tages auf längst passierte Entwicklungsstadien zurückzufallen, indem man seine Knochen zusammensammelt und als Mensch mit all seinen Begrenzungen ewig zu leben?

    Machen wir doch lieber den Fluss des Lebens zu unserem Leib und trachten nicht länger danach, das Ego als ewig unveränderlich zu projizieren.

    Es ist ohne Zweifel dem pharaonischen Todeskult geschuldet, in das Zentrum seines Strebens das Raffen materieller Güter zu stellen, der stillen Hoffnung geschuldet, etwas „Bleibendes“ von sich hinterlassen zu können.

    Doch was für einen Sinn macht es, seinen Nachkommen materielle Güter hinterlassen zu wollen und eben durch den Erwerb derselben die Natur zu zerstören?

    Weder leben wir ewig noch können wir uns etwas in eine solche Ewigkeit mitnehmen, so wie es der Pharao versuchte.

    Also: Schluss mit dem Todeskult. Wenn Jesus Christus jemals auf die Erde zurückkehrte, dann können wir sicher sein, dass er als Frau wiederkäme.

    Und wir würden danach trachten, sie zu verbrennen!

  11. Nicht umsonst treffen sich die Mitglieder von Scull and Bones in einer Gruft.
    Die Furcht vor dem Tod des Egos, also der Auflösung und Umordnung von Struktur in einem dynamischen Universum verleiten dazu, ein Arrangement mit dem Tod zu suchen.
    Alle Mumien, die sich dort versammeln, suchen ewiges Leben in der Macht, die Welt „bleibend“ nach ihren Vorstellungen gestalten zu können. Denn das Streben nach materieller Sicherheit haben die meisten Mumien schon lange nicht mehr nötig. Nein, es geht um die Verzweiflung, eines Tages als Ego nicht mehr weiterbestehen zu können und sich der Welt quasi einprägen zu wollen. Diesem Wahn opferten Napoleon oder Adolf Millionen von Leben. Und der Todeskult fordert weiter seine Opfer in Massen!

    Nein, liebe Zeitgenossen, der Fluss des Lebens ist alles was wird „haben“ und immer sein werden. Vertrauen wir uns ihm an, dem ewig Weiblichen…

    Strukturen kommen und gehen. Lassen wir los und hören wir auf, in dunklen Grüften den ewigen Tod anzubeten, indem wir fordern, ewig als die zu leben, die wir gerade sind.

    Reisen wir mit leichtem Gepäck und hoffen wir, eines Tages leicht gehen zu können von diesem Planeten.

    • Übrigens war Anthony Sutton 1925-2002, einer der wenigen, der über
      die Geheimloge Skull&Bones berichtete.

      http://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2012/02/Anthony-Sutton.pdf

  12. Nachdenkliches zum Mitsehen und Mithören ohne Kommentar,
    als Tipp zum Linken!

    Live: Varoufakis startet offiziell Bewegung „Demokratie in Europa 2025″ in Berlin

  13. Pseudonym/Synonym – „ahlte mich aN“
    Geolitico hat, bzw. die oder der Redaktinsmitarbeiter von Geolitico hat „ ahlte mich aN“ als Ersatz für meinen Namen Uwe E. Mertens eingestellt.
    Dies erfolgte ohne mein Einverständnis und stellt einen Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte dar.
    Ich fordere Geolitico hiermit auf, die Gleichsetzung bzw. Änderung sofort und unverzüglich zurückzunehmen.
    Meine LRS – Schwäche (Lese-Rechtschreinb-Schwäche) hat den Vorteil einer gewissen Nahbarheit, was dazuführen könnte mutiger/unversteckter aus der eigenen Ecke zu kommen und sich unbekümmerter erkennbarer zu geben.
    Kein Mensch ist vollkommen, ich auch nicht….vielleicht hat dies auch einen gewissen Sinn und ist kein Zufall.
    Spontan oft mit Herzblut geschrieben entspricht dies meinem Naturell.
    Völlig klar, dass nicht jeder damit umgehen kann…..und diese Art herausfordernd wirken könnte.
    Als Humor kann ich dieses Spielchen nicht bezeichnen, weil ich nicht auf Augenhöhe kontern kann.
    Also nochmal:
    Ich fordere Geolitica hiermit auf, die Gleichsetzung bzw. Änderung meines Namens mit o.g. Begriff „ahlte mich aN“sofort und unverzüglich zurückzunehmen.

    Uwe E. Mertens 25.03.2016

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