Mehrheit für die Blockparteien

Wahlplakat der CDU 2016 Wahlplakat der CDU 2016
Wer eine grundsätzlich andere Politik möchte, wählt außerhalb der Blockparteien. Wer das nicht begreift, lässt sich besser entmündigen. Der Wochenrückblick als „Sonntagspanorama“.

Liebe Leserinnen und Leser, „eine Blockpartei ist eine formal selbstständige Partei, die sich in den Ländern des ehemaligen Staatssozialismus dem Führungsanspruch der kommunistischen Partei unterordnete. Zu den B. der DDR zählten: CDU der DDR, Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD), Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD), National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD)“, schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung.

„Als Blockparteien werden politische Parteien bezeichnet, die in Staaten neben der herrschenden Partei existieren und mit dieser in einem Parteienblock zusammengeschlossen sind. Diese Parteien waren in Parlamenten und Regierungen vertreten, ohne eigentliche Macht ausüben zu können. Sie stehen nicht in Wahlkonkurrenz zur herrschenden Partei. Blockparteien dienen dazu, den Anschein eines Parteienpluralismus zu erwecken. Derartige Blocksysteme gab und gibt es auch in anderen Ländern, nicht nur in solchen, die sich als sozialistisch bezeichnen“, schreibt wikipedia.

Fakt ist, dass bei den Landtagswahlen am vergangenen Wochenende eine deutliche Mehrheit die Blockparteien CDUSPDGRÜNELINKEFDP gewählt hat.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht daher – aus ihrer Sicht völlig richtig – keinen Grund für eine Abkehr von der bisherigen Flüchtlingspolitik. Bei Anne Will sagte sie: „Bei den drei Landtagswahlen vom Sonntag haben mehr als 80 Prozent der Bürger für Parteien gestimmt, die eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage befürworten und den Kurs der Kanzlerin unterstützen.“

Wer eine grundsätzlich andere Politik möchte, wählt außerhalb der Blockparteien. Wer das nicht begreift, lässt sich besser entmündigen.

Deutschland – der Sippentrottel

„Deutschland ist von den Höhen einer EU-Führungsmacht in Windeseile hinabgerutscht in die Rolle des spinnerten Verwandten. Die anderen Europäer nehmen ihn nicht mehr ernst, weil er eh nur wirres Zeug faselt („wir können nicht kontrollieren, wer zu uns kommt“, „keine Obergrenze“ etc.). Man muss ihn leider trotzdem einladen – der Dussel gehört schließlich zur Familie. Außerdem hat er Geld, wenn auch nicht mehr lange, falls man ihn so weitermachen lässt in seiner wirren Willkommens-Euphorie, mit welcher er jeden in seine Bude einlädt, der rein will.
Doch in einer guten Familie kümmert man sich um den Sippentrottel, legt ihm das Lätzchen um oder beschützt seine Haustür, damit da eben nicht alle Welt hineinspazieren kann. Weil Merkel außerstande ist, die deutschen Grenztore kontrollieren zu lassen, haben das daher die braven Onkel in Mazedonien übernommen. Nett von ihnen.“ Quelle: Preußische Allgemeine Zeitung[1]

Nach den Wahlergebnissen vom letzten Sonntag sieht es so aus, als ob die Deutschen die international anerkannten Trottel an der Spitze ihres Staates immer noch sehr gerne hätten.

Das sieht die Zeitung DAWN aus Pakistan ähnlich:

„Merkels Flüchtlingspolitik hat der einwanderungsfeindlichen AfD zwar Wähler zugetrieben, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Eine erhebliche Zahl früherer CDU-Wähler ist auch zu den Grünen oder den Sozialdemokraten abgewandert, vor allem dort, wo die Kandidaten der CDU sich von Merkels Großzügigkeit distanziert hatten.“

Eine Grafik sagt mehr als 1000 Worte

Quelle: Claus Folger

Quelle: Claus Folger

Begriff und Wirklichkeit

Was ich dann doch noch sagen wollte: Pakistanische Zeitungen können im Gegensatz zu deutschen Zeitungen sogar differenzieren. DAWN bezeichnet die AfD nicht als „fremdenfeindlich“, auch nicht als „einwandererfeindlich“, sondern als „einwanderungsfeindlich“. Diesen Begriff kennen deutsche Pauschaljournalisten (alles Flüchtlingskrise/alles fremdenfeindlich) nicht. Wenn ein Wirklichkeitsausschnitt nicht durch einen Begriff benannt wird, findet diese Wirklichkeit auch keine Anerkennung.

Somit kollabieren deutsche Journalisten reihenweise unter der intellektuellen Herausforderung, den Einwand gegen immer mehr Einwanderung nicht zwangsläufig in einem angenommenen völkischen und rassistischen Zusammenhang zu sehen. Zuletzt der Geisteswissenschaftler Johann Schloemann. Er schrieb im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung:

„AfD-Wähler wollen, dass nicht mehr Einwanderer ins Land kommen, besonders keine muslimischen. Und die Millionen Einwanderer, die schon im Land sind, sollen wieder weg oder durch sprachliche und kulturelle Angleichung so deutsch werden, dass sie von Einheimischen kaum zu unterscheiden sind. Darum geht es den AfD-Wählern. Um nichts anderes.“

Breaking-News: Hessen schafft Todesstrafe ab

Nach 70 Jahren harten Ringens trat am Mittwoch um 14 Uhr die Enquetekommission im Landtag zusammen. Ziel der 15 Mitglieder unter dem Vorsitz von Jürgen Banzer (60, CDU) und Vize Heike Hofmann (42, SPD) ist die Streichung des Artikels 21 der Landesverfassung. Laut Bild könnte es allerdings noch fast drei Jahre dauern, bis die Abschaffung der Todesstrafe alle Hürden genommen hat. Landtags-Sprecher Pascal Schnitzler beruhigt: „Bis Ende der Legislatur-Periode Januar 2019 ist Zeit, alles unter Dach und Fach zu bringen.“

 Das schwarze Schaf der Woche

Schwarzes-Schaf / Quelle: Claus Folger

Schwarzes-Schaf / Quelle: Claus Folger

 „Man möchte ja gar nicht wissen, was Putin nimmt, um funktionsfähig zu bleiben. Man weiß ja mittlerweile auch, was John F. Kennedy genommen hat, bei Kohl weiß man das. Da war es der Saumagen. Jeder hat da seine eigene Strategie. Bei Hitler war das, er war ja auch ein sehr extremer Mensch, eine sehr extreme Strategie.“
Norman Ohler, dem Autor des Buches „Der totale Rausch – Adolf Hitler und die Drogen“, schwirrt der Kopf. – Wovon?[2]

 

Weißes-Schaf Quelle: Claus Folger

Weißes-Schaf Quelle: Claus Folger

Das weise Schaf der Woche

„Man kann sich wirklich nicht an vergleichbare Diskussionen nach einer Wahl im Deutschland nach 1949 erinnern. Eine amtierende stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU deklariert die Wahlsiege zweier anderer Parteien als die ihrer Kanzlerin, und argumentiert damit in der Diktion einer Einheitspartei. Die katastrophalen Ergebnisse der Landesparteien und ihrer Spitzenkandidaten lassen sie dagegen ungerührt. Sie verhöhnt sogar noch die Spitzenkandidatin in Mainz, indem sie Julia Klöckner für ihr Engagement lobte, die dortige CDU geeint zu haben.“

Der Publizist Frank Lübberding hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Er bezieht sich auf den oben angesprochenen Auftritt Ursula von der Leyens bei Anne Will. Quelle: FAZ[3]

 Mein Lektüretipp der Woche:

 Selbst den Linkspopulisten Alexis Tsipras bringt die „humanistische Einstellung“ radikaler Migrationsideologen auf die Palme. Deren ganzes Bestreben ist es, die Flüchtlinge in Idomeni als Werkzeug dafür zu nutzen, Grenzschutz als eine Form von Staatsterrorismus darzustellen.[4]

Claus Folger

Frankfurt am Main

Anmerkungen

[1]

[2] http://www.deutschlandradiokultur.de/sachbuch-der-totale-rausch-adolf-hitler-und-die-drogen.2156.de.html?dram:article_id=330708

[3] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-deutschlands-neue-einheitspartei-14123113.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

[4] https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/das-schmutzige-spiel-von-idomeni/

30 Kommentare zu Mehrheit für die Blockparteien

  1. Propaganda

    Aufhebung der Abschaffung
    24. Juli 2013 von Sich.-Ing.J.Hensel
    Wie hinlänglich bekannt galt die Todesstrafe in der BRD vor der Wende als abgeschafft. – Hierfür
    sorgte das bis 1990 geltende Grundgesetz mit seinem Artikel 102.
    Nach der Aufhebung des Geltungsbereiches des Grundgesetzes (Artikel 4 Ziffer 2 des
    Einigungsvertrages) findet nunmehr auch der Schutz vor der Todesstrafe gem. des ehem. Artikels
    102 GG keine territoriale Anwendung mehr.
    Dies lässt darauf schließen, dass das Unternehmen BRD keine Land mehr darstellt, in dem die
    Todesstrafe abgeschafft ist.
    Hieraus folgt allerdings auch, dass die Tötung eines Menschen nach der Konvention zum Schutze
    der Menschenrechte und Grundfreiheiten – EMRK – erlaubt ist und keinen Verstoß gegen diese
    Konvention darstellt.

  2. Bananenflanke // 20. März 2016 um 17:17 //

    Das Elend beginnt damit,
    sehr geehrter Herr Folger,
    dass Sie mit ihrem „Wochenrückblick“ ganz überwiegend auf EIN Thema (nicht nur auf „geolitico“, sondern auch schon vorher auf einem anderen Portal) zurückblicken: auf die Flüchtlingskrise und die sich ihrer Meinung nach daraus ergebenden Konsequenzen, die sich auf drei Forderungen eindampfen lassen: „Grenzen dicht!“, „Merkel muss weg!“ und „Systemparteien abwählen!“ Dieser verengte Blick, der tatsächlich genau das Gegenteil dessen ist, was der Begriff „Panorama“ meint, spiegelt sich dann auch in weiteren inhaltlichen Punkten wider. Die Begriffsverwirrubg geht weiter, wenn Sie in ihrem Text „CDUSPDGRÜNELINKEFDP“ als Blockparteien bezeichnen. Das ist nicht nur historisch betrachtet völliger Unsinn (vor allem mit Blick auf die DDR); es taugt auch nicht als satirische Zuspitzung…und schließlich ergibt es auch als „Argument“ für die dann folgende ‚Wahlempfehlung‘ keinen Sinn!
    „Wer eine grundsätzlich andere Politik möchte, wählt außerhalb der Blockparteien. Wer das nicht begreift, lässt sich besser entmündigen.“ Ganz abgesehen davon, dass also „Blockparteien“ hier definitiv der falsche Begriff ist und dass die empfohlene Entmündigung bei „Zuwiderhandlung“ journalistisch nur als völlig unseriös betrachtet werden kann, scheinen für Herrn Folger die Begriffe „andere Politik“ und „andere Flüchtlingspolitik“ synonym zu sein. Dass man bei der Wahlentscheidung eine Vielzahl von politischen Haltungen und Positionen ins Kalkül zieht, scheint ihm gar nicht in den Sinn zu kommen! Und so bestätigt diese Herleitung im Hinblick auf die AfD genau das, was am vergangenen Sonntag durch verschiedene demoskopische Umfragen belegt wurde – dass nämlich, je nach Bundesland, 70 bis 80% der AfD-Wähler deshalb AfD gewählt haben, weil sie ihren Unmut mit der Politik der sogenannten Systemparteien zum Ausdruck bringen wollten, und nicht, weil sie konkrete Positionen der AfD jenseits der Flüchtlingsthematik für unterstützenswert halten. Die AfD-Wähler sind also – wie offenbar auch Herr Folger – in allererster Linie „dagegen“, und sie verwechseln diese Position der Ablehnung mit einem klaren Bekenntnis für verschiedene Positionen einer multithematisch orientierten Partei. Ein solches Prinzip der politischen Meinungsbildung und -findung funktioniert meiner Erfahrung nach höchstens andersherum, ex negativo also – indem man die Parteien, die in einem (oder mehreren) für einen selbst als wesentlich erachteten Bereich eine Position vertreten, die man selbst komplett inakzeptabel findet. Konkret: für mich ist die AfD schon deshalb unwählbar, weil sie Rassisten und Eugeniker wie B. Höcke in wichtigen Positionen nicht nur toleriert, sondern sogar protegiert! Im übrigen wäre die AfD auch dann, wenn sie nicht wegen des genannten Umstands kategorisch unwählbar wäre, für mich aufgrund zentraler Aussagen zur Wirtschaftspolitik, zur Familienpolitik und zur Sicherheitspolitik indiskutabel. Und obwohl ich in verschiedener Hinsicht mit Programmatik und Zielsetzungen der von Ihnen, Herr Folger, als Blockparteien bezeichneten Parteien nicht übereinstimme, so ist doch die Schnittmenge der Übereinstimmungen bei den „Altparteien“ viel großer als sie bei der AfD jemals sein könnte.
    Aber vielleicht hat Herr Folger mit seiner Breitseite gegen die „Blockparteien“ tatsächlich ja einer ganz anderen Partei/Gruppierung das Wort reden wollen…?

    • Harald Münzhardt // 20. März 2016 um 18:48 //

      @Bananenflanke // 20. März 2016 um 17:17 //

      Der Begriff „Blockpartei“ ist insofern passend,
      als die Blockparteien im System DDR ein entscheidendes Merkmal einer Scheindemokratie waren, so wie die ähnlich agierenden Blockparteien im jetzigem Scheindemokratie-System DDR 2.0 wiederum ein entscheidendes Merkmal sind.
      Allerdings gibt es zumindest im jetzigen System rein theoretisch noch die Möglichkeit, dass eine Alternative Partei politische Macht erringen kann, so wie jetzt in den Landtagswahlen bestätigt.

      Aber ich gebe Ihnen Recht,
      der Vergleich zu den Blockparteien in der DDR hinkt,
      denn dort war eine Ideologie vorherrschend, die gegen das Kapital arbeitete,
      heute ist es das Kapital, das mittels Think-Tanks eine passende Ideologie formt, die Ideologie der NWO der Hochfinanz.

      Insofern sind also konkretere Bezeichnungen sinnvoll:
      Systemparteien, Parteienkartell oder allgemein Gesinnungsdiktatur, Regime.
      Vielleicht prüfen Sie anhand dieser Merkmale, wofür Sie sich soeben ausgesprochen haben?

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 20:37 //

        Sehr geehrter Herr Münzhardt,
        ich fürchte, dass unsere Diskussion zu Ende ist, bevor sie richtig begonnen hat. Mit Verlaub: Der von Ihnen benutzte Begriff „Scheindemokratie-System DDR 2.0“ ergibt mit Blick auf das Land, in dem ich lebe, keinerlei Sinn! Ich werde nicht bespitzelt und ich bespitzele auch niemanden. Ich laufe nicht Gefahr als politischer Gefangener inhaftiert zu werden, und ich wurde bisher auch nicht zu politischem Arrest verurteilt. Ich bekomme meine Post ungeöffnet und ch kann hinziehen, wohin ich will und reisen, wohin ich will. Wovon zum Teufel reden Sie also? Auch die von Ihnen am Ende ihres Kommentars vorgeschlagenen Alternativbegriffe für die Demokratie, in der wir leben (ich bin sicher, Sie tut’s auch…), sind keine, die ich im Hinblick auf die Verfassung und das Parteiensystem Deutschlands nutze. Bleibt die Frage: Wo leben Sie eigentlich?? Und welche autoritären Unterdrückungsmechanismen, welche Formen der Bespitzelung, Drangsalierung und Gängelung sind es, die Ihnen das Gefühl geben im Jahr 2016 in einem totalitären Staat (DDR 2.0) zu leben? Oder noch konkreter: Was hat Sie bloß so ruiniert?

      • hubi stendahl // 20. März 2016 um 21:00 //

        @Bananenflanke

        Zitat:
        „Ich werde nicht bespitzelt“
        SCHLAFEN SIE WEITER SIE TRÄUMER. WASGLAUBEN SIE WER UNS GERADE ABSPEICHERT; SIE BANANENFLANKE?

        Zitat:
        „Ich laufe nicht Gefahr als politischer Gefangener inhaftiert zu werden“

        VERMUTLICH, WEIL SIE SICH ALS TROLL VERDINGEN. ANSONSTEN KÖNNTEN SIE SICH JA MAL BEI HERRN MAHLER ODER FRAU STOLZ SCHLAU MACHEN, DIE GERADE EINSITZEN, SIE BANANENFLANKE .

        Zitat:
        „und ich wurde bisher auch nicht zu politischem Arrest verurteilt.“

        WER MIT DEN WÖLFEN HEULT WIRD NICHT EINGEBUCHTET. ES GEHT DARUM WAS IHNEN PASSIEREN KÖNNTE WENN SIE BHEAUPTEN, DASS IM HOLOCAUST STATT BEHAUPTETER 6 MILLIONNEN NUR 3 MILLIONEN UMGEKOMMEN SEIN KÖNNEN, WEIL ES 1939 NUR 4.2 MILLIONEN JUDEN IN dEEUTSCHLAND GEMELDET GAB.

        Zitat:

        „Ich bekomme meine Post ungeöffnet“

        JEDER DEPP WEIß, DASS DAS FERMELDEGESETZ LÄNGST AUSGEHEBELT IST UND BEI BEDARF BRIEFE UNTERSUCHT WERDEN. NUR BANANFLANKEN WISSEN NICHT, DASS MAN DAZU GAR KEINE BRIEFE MEHR ÖFFNEN MUSS.

        Zitat:
        „Wovon zum Teufel reden Sie also?“

        ER REDET VON EINER REPUBLIK, DIE GERADE IM BEGRIFF IST IN DEN TOTALITARISMUS ABZUGLEITEN. WAS SIE AUFGRUND ZU HOHER KOHLEHYDRATEANTEILE IN BANANEN UND DEN DAMIT VERBUNDENEN HIRNVERÄNDERUNGEN OFFENBAR NICHT BEMERKEN.

        Bleibt die Frage: Wo leben Sie eigentlich??

        NÖ, ES STELLT SICH DIE FRAGE, IN WELCHES GEISTIGE MOLOCH SIE SICH VERKROCHEN HABEN.

      • MutigeAngstfrau // 20. März 2016 um 21:35 //

        Einfach nur mal Beifall, @ hubi stendahl 🙂
        Aber Vorsicht, das Obst provoziert gern…

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 21:52 //

        Sehr geehrter Herr Stendahl,
        da kommen reichlich kleingeistige Ideen in mächtig großen Lettern daher…
        (1.) Dass Internetkommunikation gespeichert wird, ob von der NSA, dem MAD, dem Mossad, M. Zuckerberg – oder gleich bei Merkel im Heizungskeller…is soweit bekannt. Und? Was ergibt sich daraus für Sie?
        (2.) Mahler? Stolz? Sie sprechen von Horst Mahler und Sylvia Stolz? Beide verurteilt wg. Volksverhetzung/Leugnung des Holocaust/Hitlergruß…
        Na also: bringt die deutsche Justiz doch noch was zustande!
        (3.) „…im Holocaust statt behaupteter sechs Millionen nur drei Millionen…“ – darüber sollten Sie mit den unter (2.) genannten Figuren debattieren…ich tu Ihnen den Gefallen sicher nicht!
        (4.) Eine Republik, die „grad dabei ist in den Totalitarismus abzugleiten“. – kompletter Unsinn! Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden…aber ich weiß trotzdem längst genug!

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 22:15 //

        Schon klar,
        MutigeAngstfrau,
        dass Sie hier als devote Claqueurin vorbei schauen. Was andernorts das „Mietmaul“ ist, taucht hier als bockbeiniger Jubelperser auf.
        Na, herzlichen Glückwunsch auch!

      • @Bananenflanke

        Zitat:“….Ich habe keine Ahnung….“

        Dem ist nichts hinzuzufügen.

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 22:33 //

        @ Hummel:
        Machen Sie’s nicht so billig, sondern schauen Sie, inwieweit Sie meine Anmerkungen für sich fruchtbar machen können…ich bin sicher, da geht was! Oder um es mit Torsten Legat zu sagen: „Ruhig mal von der eigenen Inkompetenz beirren lassen!“ Bei Fragen kommen Sie einfach auf mich zu…

    • Wunschdenker // 21. März 2016 um 20:10 //

      @Bananenflanke
      Die Frage stellt sich doch, was die Menschen momentan stark bewegt und da ist die Antwort eindeutig: Zuwanderung, nach Merkels Les- und Denkart ohne Begrenzung. Das hat mit Demokratie und normalem Verstand nicht viel gemein. Insofern ist auch klar wer die hohe Wahlbeteiligungen und Verschiebungen verursacht hat: die AfD. Im Schnitt holte diese neue Partei über 17% pro Bundesland (BW, SA, RP). Sie stellen also 17% der Wähler als Dumpfbacken hin und glauben, dass die Wählerschaft der Etablierten „normal“ ist? Dass die AfD sozialkritische Punkte in ihrem Programm hat, dürfen sie als Kenntnis der AfD-Wähler voraussetzen. Da sie ohnehin als Opposition fungieren darf/muss, wegen der Isolation durch die „guten Parteien“ oder wie im TV zu hören war, den demokratischen Parteien (und das obwohl wir gar keine Demokratie haben), sind ihre Entscheidungen erstmal sekundär. Jetzt haben sie fünf Jahre Zeit sich darzustellen, ihr Programm auszubauen, aber auch zu verändern, man wird sehen. Fakt ist, dass es die einzige Partei war und ist, die nicht blindlings dem Schwachsinn Zuzug auf Teufel-komm-raus folgt/e. Dieses Thema, das viele Bürger und Wähler mit offenen Augen und wachem Verstand verfolgten und verfolgen, machen sich wahrscheinlich mehr Gedanken über die Folgen wie diese Politkasper, die sich ihrer Pfründe sicher glauben und weder zur Schuldentilgung, noch zu sozialen Fragen wie Altersarmut, noch zum Thema dass Reiche immer reicher werden etc. Antworten suchen und damit auch nicht finden. Menschen die voll und engagiert arbeiten, dabei z.T. unterbezahlt sind, kümmert das schon elementar. Denn wenn man auch wenig betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat, bei solchen angedachten Menschenmassen rollen Kosten auf uns zu die unerschwinglich sind. Und die ganz „Gescheiten“ sehen darin sogar eine Chance und ein Wachstum, begründen können die es vermutlich mit der Milchmannformel. Insofern muss man abwarten, denn in fünf Jahren wird sich erfahrungsgemäß ohnehin nicht viel tun, die brauchen ja schon ein Jahr bis sie sich formiert und die Zuordnung/Verteilung von Pöstchen abgewickelt haben. Schnell sind die nur, wenn es um die Pfründe geht oder der „Freund“ über dem großen Teich etwas Wind in die schlaffen Segel bläst, damit seine Forderungen forciert werden.

  3. mondieu // 20. März 2016 um 17:54 //

    @Banananflanke
    Nomen est omen, Sie leben sicher gern und wohlversorgt in unserer Bananenrepublik.

  4. Karl Brenner // 20. März 2016 um 18:04 //

    Die Aussichten für die Blockparteien sind nicht besonders rosig.
    Wenn man sich anschaut was die angerichtet haben.

    Euro, Freizügigkeit, Brüsseler Bürokratie, Energiewende, Wirtschaftspolitik, Militärische Abenteuer, Sanktionen gegen Länder wie Russland oder Israel, Bildungspolitik, Familienpolitik und jetzt auch noch verstärkte Islamisierung.

    Die Propaganda in den gleich geschalteten Medien wird denen auch nicht mehr lange nützen. Der Schaden ist für jeden Bürger spürbar. Und es wird schlimmer werden. Da trifft es sich, wenn man die Wähler auswechseln kann…

  5. Bananenflanke // 20. März 2016 um 18:22 //

    Wenn Sie glauben, etwas zu meinen,
    sehr geehrter Herr Brenner,
    dann könnte es hilfreich sein, die gedachten Zusammenhänge in satzähnliche Strukturen zu überführen! So – „Euro“… bis „Islamisierung – bleibt’s eine krude Stichwort-Sammlung ohne Sinn und Verstand…

    • Harald Münzhardt // 20. März 2016 um 18:57 //

      @Bananenflanke // 20. März 2016 um 18:22 //

      Na, na, Bananenflanke, stellen Sie sich kein Armutszeugnis aus.
      In dieser Runde weiß wohl jeder, was mit den Stichworten gemeint ist, wir hatte das ja gerade mit der höheren Wahlbeteiligung.

      Besonders Realitätsverweigerer reagieren halt allergisch auf hinreichend bekannte Stichworte mit Standardkeulen wie krude etc.

      Versuchen Sie es mit Sachargumenten.

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 20:53 //

        Ich glaube kaum,
        Herr Münzhardt,
        dass „in dieser Runde“ jeder weiß, was mit den Begriffen, die Herr Brenner aufzählt, ‚gemeint‘ ist. Begriffe wie „Energiewende“ oder „Freizügigkeit“ „meinen“ nämlich erst einmal gar nichts – sie beleuchten höchstens schlaglichartig eine Entscheidung oder einen Prozess, ohne dass damit ausgesagt ist, wie diese Entscheidung/dieser Prozess zu bewerten sei…dafür bräuchte es Fakten, Herleitungen, Argumente und Thesen! Genau diese mühevolle Kleinarbeit scheuen offensichtlich diejenigen, die hier schreiben bzw. kommentieren! Und schließlich ist ein stillschweigendes Einverständnis darüber, was „gut“ und was „böse“ ist, ja auch viel einfacher…da muss man dann auch nicht unnötig differenzieren und kann „in dieser Runde“ auch weiterhin schlichte Lösungen für komplexe Probleme präsentieren.

      • hubi stendahl // 20. März 2016 um 21:12 //

        @Flankengott

        Dann beginnen Sie einmal zu differenzieren und vergessen Sie nicht die Begriffe “ Energiewende “ und “ Freizügigkeit “ in klassisch dialektischer Form ( nach Sokrates und Platon ) hier einmal aus Ihrer Sicht zu beschreiben. Insistieren kann jeder, können Sie auch argumentieren? Mal sehen ob Sie mehr können als sed semper amico.
        Ich freue mich auf Ihre Ratio.

      • Bananenflanke // 20. März 2016 um 21:57 //

        Ich habe Ihnen weiter oben alles mitgeteilt, was ich zu sagen hatte. Bitte lesen Sie meinen letzten Satz nochmal.

    • Karl Brenner // 21. März 2016 um 18:56 //

      Hallo Herr Bananenflanke!

      Wenn Sie nicht zu den Jubelpersern gehören, dann werden feststellen dass all diese Vorhaben einen riesigen NACHTEIL für die Bürger und deren Nachfahren in Deutschland bedeuten.

      Oder einfacher: Bis zur Wende und zur Wiedervereinigung mögen die Alt-Parteien mit ihren Connections nach Washington sinnvoll gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt ging allen den Berg runter.

  6. Die Flachflanke hat wieder mal geschafft, was die Gegner herrlich beherrschen: Jede Diskussion wird zerbröselt. Ich finde den Begriff Blockparteien sehr treffend, nur in umgekehrter Sinnfolge. In der DDR standen sie gegen das Kapital und heute arbeiten sie für die Finanzhaie. Diesen Unterschied muß man herausarbeiten. Und Sie Banane sind entweder ein gemieteter Troll oder wissen gar nichts, dann schlafen Sie mal weiter. Mitläufer wie Sie haben wirklich nichts zu befürchten.

  7. Bananenflanke // 21. März 2016 um 14:53 //

    Sehr geehrter kW,
    Sie bezeichnen mich als „Gegner“ und „gemieteter Troll“ und Sie werfen mir vor, die Diskussion zu „zerbröseln“. Die von Ihnen gewählten Begrifflichkeiten zeigen ein Grundproblem dieser (und vieler ganz ähnlich orientierter) Seite(n): Wenn jemand von der Mehrheitsmeinung abweicht, dann macht man erst gar nicht den Versuch, sich mit dessen Positionen auseinanderzusetzen, sondern man diskreditiert seine Haltung, indem man ihn als „Gegner“ bezeichnet (was immerhin noch die Möglichkeit einer fairen Auseinandersetzung böte…) oder ihn als „gemieteten Troll“ verunglimpft (womit die Sphäre der fairen Auseinandersetzung verlassen wird, weil unterstellt wird, dass der Diskutant die Position eines mysteriösen „Auftraggebers“ und nicht seine eigene vertritt). Wie diese Spirale weitergedreht wird, ist allgemein bekannt: es folgt der allseits beliebte Titulierung als „Mitläufer“ (ihr Kommentar!), „Mietmaul“ usw. Aber lassen wir das…die Logik des Diffamierens und Ausgrenzens ist ja – auch Ihnen – hinreichend bekannt!
    Ich würde es stattdessen begrüßen, wenn sich an dieser Stelle eine kontroverse Diskussion über die Zumutungen der aktuellen Politik und die Krise der Demokratie (beides realisiere ich natürlich auch) entwickeln würde. Das Sie daran ebenfalls interessiert sind, entnehme ich u. a. ihrer Formulierung „…diesen Unterschied muss man herausarbeiten“. Dieses Projekt setzt allerdings eine offene Streikultur und den Willen, auf eine Freund-Feind-Gegnerschaft und persönliche Verunglimpfungen zu verzichten, voraus!
    Ich bin gespannt…

  8. Honigkuchenpferd // 21. März 2016 um 19:18 //

    Die immer noch recht große Zustimmung für die Systemparteien zeigt, dass die Deutschen die Bevölkerungsaustausch-Politik von Merkel bzw. der UN, absolut befürworten! Hier das offizielle Dokument zur „Replacement Migration“, also den offiziellen Bevölkerungsaustausch der Europäer:

    http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

  9. Christian // 21. März 2016 um 22:44 //

    Die Ablösung des Merkelregimes ist natürlich erforderlich, aber nicht nur Merkel allein, sondern die gesamten Staatsmedien und den sie stützenden Apparat. Es fragt sich aber, was für einen Staatschef unsere Besatzungsmächte uns dann verpassen würden. Was sind die besonderen Qualitäten von Merkel, die bewirken, dass sie auf ihren Platz geschleust wurde, nachdem die klassische CDU durch den Skandal um „jüdische Vermächtnisse“ in Luxemburg paralysiert waren. Wer hat das damals eingesteuert um Kohl zu Fall und Merkel auf ihren Posten zu bringen?

    • Bananenflanke // 22. März 2016 um 19:26 //

      Bitte ersparen Sie mir,
      lieber Christian,
      weitere „Erkenntnisse“ zu der am Ende ihres Kommentars wohl eher routinemäßig und rhetorisch aufgeworfenen Frage! Wenn Sie bei der Merkel-Wahl (noch) nicht in der Lage waren, das Wahlgeschehen nachzuvollziehen, so sollte ein Blick in’s Geschichtsbuch helfen…
      Apropos: eine merkwürdige rhetorische Figur, die sich auf dieser und auf ähnlich orientierten Seiten immer wieder findet, ist das, was ich die Merkel-Apotheose bzw. Merkel-Diminuierung nenne. Die Merkel-Apotheose zeichnet sich dadurch aus, dass M. gleichsam als Allmächtige betrachtet wird, die völlig autonom über die Geschicke Deutschlands, Europas und irgendwie gleich des ganzen Planeten entscheidet. Bei der Merkel-Diminuierung wird die gleiche Person als in jeder Hinsicht ferngesteuert und willenlos beschrieben…eine „Marionette“, die das ausführt, was fremde Mächte (US-Hochfinanz, „die Juden“, Rockefeller, die Bilderberger, „die Zionisten“, Monsanto, der Heide-Mörder oder „charming_boy“) ihr einflüstern. Weder ‚Mutti allmächtig‘ noch „die Marionette“ haben irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun!

  10. Bananenflanke // 21. März 2016 um 23:11 //

    Liebes Honigkuchenpferd,
    der Kausazusammenhang, den Sie beschreiben – die große Zustimmung für die „Systemparteien“ zeigt, dass „die Deutschen die Bevölkerungsaustausch-Politik von Merkel bzw. der UN absolut befürworten“ – existiert meiner Einschätzung nach nicht. Erstens gibt es allenfalls Überlegungen zu einer – wie es in dem in Rede stehenden Papier heißt – „Bestandserhaltungsmigration“, um den zu prognostizierenden „Bevölkerungsrückgang“ und die festgestellte „Bevölkerungsalterung“ zu kompensieren. Von einem „Bevölkerungsaustausch“ ist nicht die Rede und es gibt ihn auch de facto nicht (wie sollte das auch aussehen?).
    (2.) Ich habe starke Zweifel, inwieweit „die Deutschen“ überhaupt etwas von diesen Überlegungen – zu einer Migration, nicht zu einem „Austausch“! – wissen.
    (3.) Weil erstens und (2.) gelten, dürfte das angesprochene Thema auch im Zusammenhang mit den zurückliegenden Landtagswahlen keine Bedeutung gehabt haben.

    • Harald Münzhardt // 22. März 2016 um 01:23 //

      @Honigkuchenpferd // 21. März 2016 um 19:18 //

      „Die immer noch recht große Zustimmung für die Systemparteien zeigt, dass die Deutschen die Bevölkerungsaustausch-Politik von Merkel bzw. der UN, absolut befürworten!“

      Nein, das zeugt davon, dass Verbildungssystem und Staatspropaganda tiefgründiges kritisches Denken sehr vieler Menschen ausbremsen.

      Allerdings treten die Widersprüche von öffentlicher Darstellung und Wirklichkeit analog zum Endstadium der DDR auch in der BRD immer deutlicher und spürbar in Erscheinung, so dass sich der Erkenntnisprozess im Wahlverhalten von immer mehr Menschen zeigen wird.

      @Bananenflanke // 21. März 2016 um 23:11 //

      „Weil erstens und (2.) gelten, dürfte das angesprochene Thema auch im Zusammenhang mit den zurückliegenden Landtagswahlen keine Bedeutung gehabt haben.“

      Sicher steht in dem Papier explizit nichts von Bevölkerungsaustausch, dafür gibt es aber andere Quellen, die die gezielte Steuerung von Masseninvasion als Migrationswaffe belegen.

      Aber der inzwischen klar denkende Teil will keine Massenflutung mit Asylforderern, will Sicherheit innerhalb sicherer Grenzen und hat erkannt, dass der Rahmen des Asylrechtes inkl. vielköpfigem Nachzug für ein Dauerbleiberecht von mehreren Millionen kulturfremder Menschen missbraucht werden soll, die sowohl in der Masse als auch von Kultur/Glauben nicht integrierbar sind.
      Das würde den Deutschen Staat zerstören und zielt absehbar auf die Zerstörung deutscher Kultur, auf Unfrieden und über Generationen auf die Zerstörung des Deutschen Volkes hinaus.
      Das wird durch die Konfrontation mit den Folgen der massiven Realitätsverweigerung der Systemparteien, an der Spitze eine von internationalen Medien mehrfach als „irre“ bezeichnete Kanzlerin, für immer mehr Deutsche zur bitteren, aber dringend notwendigen Erkenntnis.

      Was dem Erkenntnisprozess entgegen wirkt, sind Gefühlsgeleitete Realitätsferne Linke Gutmenschen und Ideologien.

      ————-

      Bemerkenswert ist die Linie von Herrn Sarrazin, der sehr mutig mit seinen Büchern aufgetreten ist, aber den Parteigrundsätzen der SPD treu blieb und deswegen trotz Widerstand in der SPD verblieb. „Diese (CDU) habe der AfD rechts von sich ein großes Wählerpotenzial überlassen. Wenn die CDU dieses Potenzial nicht besetze, werde sich dauerhaft eine mit der CSU unter Franz Josef Strauß vergleichbare konservative Partei in Deutschland etablieren.“
      zeit.de/politik/deutschland/2016-03/thilo-sarrazin-afd-aufstieg-schuld-parteien-rechtsruck

      Herr Sarrazin verkennt aber, dass das Systemparteien-Kartell so sehr in Strukturen verhaftet ist, dass es das eigentliche Problem darstellt.
      Daher brauchen wir Systemveränderungen einschl. zum Parteiensystem und vor allem zum Geldsystem, und das kann, wenn überhaupt, nur von der NEUEN AfD oder ähnlichen NEUEN Parteien oder Bewegungen kommen.

      Wer Systemveränderungen will, muss die von Unfähigen, Selbstsüchtigen, Kriechern durchsetzten Systemparteien abwählen.

      Die AfD in der Opposition könnte das im Weltweiten Umbruch schaffen,
      vorausgesetzt zunächst
      -Umsetzung direkter Demokratie
      -Beseitigung der Lügenpropaganda.

      • Bananenflanke // 22. März 2016 um 17:12 //

        Sie schreiben,
        Herr Münzhardt,
        dass „Verbildungssystem und Staatspropagada tiefgründiges kritisches Denken sehr vieler Menschen ausbremsen“. Einspruch! Ich persönlich konnte in einem überwiegend sehr guten Bildungssystem einen akademischen Abschluss erwerben, und es hat mir auch davor und danach nie an Möglichkeiten gemangelt, mich aus vielerlei frei zugänglichen Quellen und in einer extrem ausdifferenzierten Medienlandschaft über das zu informieren, worüber ich mich informieren wollte. Allein der Bahnhofskiosk einer mittelgroßen deutschen Stadt bietet Dutzende von Presseerzeugnissen von linksextrem bis stramm rechts…eine ähnliche Medienvielfalt suchen Sie in vielen Ländern der Welt vergebens!
        Bei den verfügbaren audiovisuellen Medien zeigt sich eine ähnliche Breite der Standpunkte. „Staatspropaganda“? Erlebe ich höchstens bei der Silvesteransprache von Merkel und zu ähnlich „staatstragenden“ Anlässen…aber das weiß man ja eh…da muss ich ja nicht zuhören. Wo und wie haben Sie, Herr Münzhardt, die angesprochene Verbildung und Staatspropaganda erlebt? Oder – und davon gehe ich eher aus – ist es Ihnen trotz der beschriebenen schlechten Rahmenbedingungen gelungen, „kritisches Denken“ zu entwickeln? Wie haben Sie das geschafft? Und warum haben ausgerechnet SIE es geschafft, während „die anderen“ auf fatale Weise „ausgebremst“ werden bzw. ausgebremst worden sind??
        Würde mich wirklich interessieren…

  11. Bananenflanke // 22. März 2016 um 18:43 //

    FORTSETZUNG I
    „Aber der inzwischen klar denkende Teil will keine Massenflutung mit Asylforderern, will Sicherheit innerhalb sicherer Grenzen und hat erkannt, dass der Rahmen des Asylrechts inkl. vielköpfigem Nachzug für ein Dauerbleiberecht von mehreren Millionen kulturfremden Menschen missbraucht werden soll, die sowohl in der Masse als auch von Kultur/Glauben nicht integrierbar sind. Das würde den deutschen Staat zerstören und zielt absehbar auf die Zerstörung der deutschen Kultur, auf Unfrieden und über Generationen auf die Zerstörung des deutschen Volkes hinaus.“
    Ich stimme mit Ihnen überein, Herr Münzhardt, dass eine große Zahl der Deutschen offenbar keine weitere massenhafte Zuwanderung durch Flüchtlinge will. Ich bin persönlich auch für eine Begrenzung des Zuzugs, aber ich halte es für fatal, im gleichen Atemzug das Asylrecht zur Disposition zu stellen. Zudem ist Deutschland schon seit langer Zeit ein Einwanderungsland, in dem verschiedene Ethnien, Religionen und Sprachen miteinander (und – das gestehe ich gerne zu – oftmals auch nebeneinander) existieren. Warum droht dieser Mix verschiedener Menschen grade jetzt die deutsche Kultur und das deutsche Volk „zu zerstören“? Schon seit Jahrzehnten ist es – zumal in deutschen Großstädten – völlig üblich, dass Deutsche mit Migranten/Zuwanderern liiert oder verheiratet sind. Und was bedeutet der Begriff „deutsches Volk“ denn überhaupt vor dem Hintergrund einer schrumpfenden Gesellschaft? Offenbar entscheiden sich „die Deutschen“ aus vielerlei Gründen gegen eine Familiengründung – der Fortbestand eines Volkes, in dem nur die Deutschen für die entsprechende Nachkommenschaft sorgen, ist ja mehr und mehr zur Chimäre geworden…und ist schon längst nicht mehr gesellschaftliche Realität.
    Nebenbei bemerkt: ich frage mich, Herr Münzhardt, wie Menschen wie Sie eigentlich mit der Situation klar kommen, dass schon lange vor der aktuellen Flüchtlingswelle Nicht-Deutsche in Deutschland lebten und leben – und das inzwischen in der dritten und vierten Generation!!?? Haben diese Menschen die „deutsche Kultur“ nicht bereits stark verändert und – in ihrer Argumentationslinie – verwässert? Vermutlich ist das so…und es ist ein Teil jener Globalisierung, die – in vielen Ländern der Erde – seit langer Zeit wirksam ist, deren Konsequenzen aber erst mit einer gewissen Verzögerung spürbar werden. Dass diese Entwicklung auch viele negative Begleiterscheinungen mit sich bringt, sehe ich auch. Aber eine „roll back“-Politik im Sinne einer Abschottung des eigenen Territoriums und nationaler Alleingänge kann nicht funktionieren!

    • Harald Münzhardt // 12. April 2016 um 13:46 //

      @Bananenflanke // 22. März 2016 um 17:12 //
      @Bananenflanke // 22. März 2016 um 18:43 //

      Danke für Ihre ausführlichen Darlegungen.

      In Ihrer Darstellung kommt die Sorglosigkeit vieler jüngerer Menschen zum Ausdruck, weil ihnen Erfahrungen über die Veränderung der Lebenswelt innerhalb eines halben Jahrhunderts und länger fehlen, weil sie (noch) nicht erkennen können, in welcher Weise sie manipuliert werden.
      Das ist keine Kritik sondern so ergeht es uns allen, bis auf wenige Ausnahmen.

      Da wir vermutlich weiterhin in sachlicher Form miteinander können,
      bietet sich die Chance, dass wir in einer stellvertretenden Diskussion „für die konträren Sichtweisen einer gespaltene Nation“ anhand von Definitionen und Fakten
      die unterschiedlichen Sichtweisen auf Ihren Bestand hin prüfen und zum Nachdenken über Problemursachen und notwendigen Lösungen anregen können.

      Auf Grund des Umfanges und aktuell beschränkter Zeit bitte ich um Geduld bis etwa Mitte Mai, ich werde dann recht ausführlich auf Ihre Darlegungen eingehen, in der Gewissheit, dass unabhängig davon bis 2017 bereits die Geschehnisse viel für den notwendigen Erkenntnisprozess beitragen werden.

      VG

  12. Stahlfront // 12. April 2016 um 14:23 //

    Zitat: „… durch sprachliche und kulturelle Angleichung so deutsch werden, dass sie von Einheimischen kaum zu unterscheiden sind.“

    Welch eine Illusion, jedoch eine typisch deutsche !!!

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