Ohne Bargeld keine Bitcoins

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Einige Liberale hoffen, dass bei einem Bargeldverbot die Kryptowährungen überleben könnten. Sie irren fatal. Geldwettbewerb wird es ohne Bargeld nicht geben.

Angesichts des sich verschärfenden Kampfs des Staates gegen das von ihm selbst als einziges legales Zahlungsmittel deklarierte Bargeld sind es nicht nur die Mahner, die ihre Stimme erheben. Gerade Befürworter der Hayekschen Idee des Geldwettbewerbs können einer möglichen Abschaffung des Bargeldes auch positive Aspekte abgewinnen.

Erst die staatliche Abschaffung des Bargelds werde, so ihr Argument, in stärkerem Maße dazu führen, dass sich die Menschen nach alternativen Zahlungsmitteln und Sparmöglichkeiten umsehen. Noch ist es möglich, anonym einzukaufen. Noch kann man sich auch gegen mögliche Negativzinsen durch verstärke Geldhortung wehren. Noch also besteht keine dringende Notwendigkeit, in der Frage nach Geldalternativen aktiv zu werden.

Gut fürs Organisierte Verbrechen

Hat der Staat aber erst einmal die letzte Fluchtmöglichkeit geschlossen, dann werden sich die Menschen plötzlich der staatlichen Repression bewusst und sich aktiv nach Möglichkeiten umsehen, das staatliche Bargeldverbot zu umgehen. Dann schlägt die wahre Stunde von Bitcoins, von Gold und Silber, von Regiogeldern, Zeitkonten, Tauschhandel und von anderen Zahlungssystemen und -methoden, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können und die erst im Marktprozess hervorgebracht werden, so ihre Überlegung.

Daran ist sicherlich richtig, dass die Menschen immer Lösungen suchen und Wege finden, staatliche Repressionen zu umgehen und auszuhebeln. Wo Preiskontrollen und Zwangsbewirtschaftung herrschen, geht der freie Markt in den Untergrund und wird zum „Schwarzmarkt“.

So war es beispielsweise während der Prohibition in den USA der Fall. Der Alkoholkonsum stieg, gerade in Ballungsräumen um New York und Chicago herum, rapide an. Die Zahl illegaler Kneipen, sogenannter „Speak Easy“, explodierte förmlich und der Alkoholschmuggel aus dem Ausland erblühte. Aber zeitgleich stiegen die Preise für Alkohol um ein Vielfaches, während die Qualität des produzierten Alkohols rapide sank – rund 10.000 Menschen starben wohl infolge des Konsums unsauber gebrannter Schnäpse.

Menschen, die außerhalb der Ballungsgebiete lebten, hatten wenig Chancen, Alkohol zu kaufen bzw. mussten dafür weite Wege in Kauf nehmen. Das organisierte Verbrechen übernahm Schutz- und Kontrollfunktionen und in der Folge stiegen die Kriminalitätsraten überall an. Mit anderen Worten: Die Opportunitätskosten für Alkohol stiegen in Folge des Verbots dramatisch.

Zugriff des Staates

Ähnlich wird es sich im Falle des Bargeldverbots verhalten. Wer glaubt, dass der Staat tatenlos zusehen wird, wenn sich die Bürger von seinem, dem staatlichen Zwangsgeld abwenden, der offenbart eine gefährliche Naivität. Vielmehr wird der Staat alle ihm zu Verfügung stehenden Mittel nutzen, um dann auch die letzten Schlupflöcher zu stopfen.

Im Zuge eines Bargeldverbots wird auch der Besitz oder zumindest der Handel mit Edelmetallen, wenn schon nicht verboten, dann auf jeden Fall deutlich eingeschränkt werden. Alternative Kryptowährungen wie Bitcoins dürften dann ebenfalls weiteren starken Repressalien unterworfen sein. Regiogelder und Tauschringe werden vermutlich strengen Dokumentationspflichten unterworfen und deren Mitglieder werden jede Transaktion rechtfertigen und gegebenenfalls auch versteuern müssen.

In allen Fällen dürfte bereits das Auffinden seiner Handelspartner zu einem Vabanquespiel werden, bei dem man schlimmstenfalls bereits mit einem Bein im Gefängnis steht. Last but not not least ist es nach einem beschlossenen Bargeldverbot auch zu spät. Wer dann noch versucht, sein nur mehr digital vorhandenes Geld in Gold und Silber zu tauschen, wird – so ein solcher Umtausch dann überhaupt noch möglich ist – ausnahmslos registriert werden.

Der Erwerb von Bitcoins und ähnlichem geht heute schon nicht spurlos von statten. Irgendwie müssen Euro, Dollar oder Yen schließlich in Bitcoins und Satoshis getauscht werden, wenn man die Coins nicht per Computer „schürft“. Dies geschieht aber zumeist mittels einer bequemen Überweisung. Zwar ist die so erworbene Blockchain dann völlig anonymisiert und auch ein anonymer Einkauf mit derselben möglich. Ob dies aber unter einem Bargeldverbot lange so bleiben wird, ist höchst fraglich.

Unter Verdacht

Viel wahrscheinlicher nämlich dürfte es sein, dass dann recht zeitnah entsprechende Gesetze verabschiedet werden, die zumindest die Betreiber von Bitcoin-Börsen oder Bitcoin-Wallets darauf verpflichten, ihre Kundendaten im Zweifelsfall offenzulegen – für alle übrigen Kyrptowährungen gelten diese dann natürlich genauso. Verdächtig ist dann im Zweifel bereits, wer eine entsprechende App herunterlädt.

Nein, ein Bargeldverbot öffnet uns keine Hintertür zu einem besseren Geldsystem dank plötzlich entfachtem Geldwettbewerb im Untergrund. Dieses muss auf einem anderen Wege erreicht werden. Die Abschaffung des Bargelds bedeutet nur das endgültige Aus für die bürgerlichen Freiheiten – ohne Wenn und Aber und ohne jede Hintertür.

 

 

42 Kommentare zu Ohne Bargeld keine Bitcoins

  1. Nachdenkliches
    Können Gold,Silber, Regiogeld, und Glasperlen oder anderes auch wie Bargeld genutzt werden?

    • Re. Uwe E. Mertens (UEM an UEM)

      Wie geht es weiter mit der Genossenschaft OSBEEE (Open Source Banking Economy) ein neues elektronische Geldsystem „InfoMoney“, das diese Genossenschaft einführen will, eine Parallelwährung.
      Kommt damit ein Neues Geldsystem „InfoMoney“
      Angeblich soll das „InfoMoney“ sicherer sein als Bitcoins. Die Genossenschaft will sich über Genussscheine finanzieren.
      „Die Einführung von InfoMoney wird für Banken ein neues Geschäftsmodell darstellen und es eröffnet auch neue Beratungsmodelle für die Transformation des Bankgeschäftes“, so hört man aus Kreisen um Prof. Hans Hörmann.
      Ist da was dran?
      Geschäftsmodell der Zukunftsbanken
      http://www.zukunftsbanken.eu/

      Wer weiß mehr und hat praktisch erwerbare Informationen?

  2. Ware gegen Ware auf geheimen Marktplätze.Da wird dann illegal Organisiert was das Zeug hält.

    Doch da kommt der Staat und wird sie alle chippen, damit ja kein Schaf unbeobachtet den Stall verlässt.Das Schaf wird beobachtet und hat also keine Möglichkeit mehr sich freiheitlich dem Staat/Regierung zu entziehen und so mit auch keinen Schwarzmarkt am Staat/Regierung vorbei zu eröffnen.

    Die perfekte Welt?

    Johannes von Jerusalem, Weissagungen, vor ca tausend Jahren

    „Wenn das Millennium einsetzt, das auf das Millenium fogt
    Wird der Mensch mit jeglichem Leben wuchern
    Jegliches Leben wird vom Wucherpreis geschändet:
    Tiere, Pflanzen, selbst Wasser und Luft (!!!)
    Kein Leben wird länger Gabe Gottes sein,
    jegliches Leben wird dem Wucher unterworfen
    sogar der Wert des Menschen selbst
    …………………..

    Wenn das Millennium einsetzt
    Das auf das Millennium folgt
    Macht sich der frevelnde Mensch daran,
    das Antlitz der Erde zu zerstören.
    Als einen Beherrscher und Zwingherrn
    Der Forste und Weiden wird er sich sehen.
    Bald hat er Erde und Firmament durchpflügt,
    hat seinen Pflug durch Ströme und Ozeane gezerrt.
    Aber das Land wird geschändet sein….
    ………………….
    Er brüllt seine Befehle
    Sucht geifernd göttliche Herrschermacht
    Aber er ist maßlos in seinem Wahn
    ………….
    Stürzt zuletzt in die abgrundtiefe Schlucht

  3. Es dürfte bei Bargeldverbot ein Ausweich-Parallelmark, Schwarzmarkt, mit Dollar, Franken, Pfund etc. entstehen, weil diese Währungen in aller Welt als Bargeld verfügbar sind. Ein rein „deutsches“ Bargeldverbot ist sinnlos. Und die Euros gibt es auch weltweit.

    • Wie schön, wenn man dann Mitglied einer Car-Genossenschaft wäre und mit „Fränkli“ einkaufen gehen könnte?

      Man überweist seine Digitalwährung komplett ganz normal wie bisher auch schon an die CG und „lässt zahlen“!

  4. Selbst, selbst produziertes, geht bei einer Chippung an einem Schwarzmarkt nicht zuverkaufen.Da ja jeder unter Beobachtung ist.

  5. hubi stendahl // 19. März 2016 um 10:14 // Antworten

    „Im Zuge eines Bargeldverbots wird auch der Besitz oder zumindest der Handel mit Edelmetallen, wenn schon nicht verboten, dann auf jeden Fall deutlich eingeschränkt werden. Alternative Kryptowährungen wie Bitcoins dürften dann ebenfalls weiteren starken Repressalien unterworfen sein. Regiogelder und Tauschringe werden vermutlich strengen Dokumentationspflichten unterworfen und deren Mitglieder werden jede Transaktion rechtfertigen und gegebenenfalls auch versteuern müssen.“

    Lieber Herr Grummes,

    wenn Sie eine Verbindung zur Prohibition herstellen, dann müssten Sie in der Konsequenz, in Verbindung mit dem seinerzeitigen Scheitern durch explosionsartigen Mehrverbrauch, feststellen, dass mit einem ähnlichen Szenario beim Bargeldverbot zu rechnen ist. Stattdessen weisen Sie aber auf die vielen Repressalien hin, denen alternative Zahlungsmethoden ausgesetzt sein könnten.

    Vielmehr müsste für eine Vergleichbarkeit mit der Prohibition der Handel mit alternativen Tauschmitteln explodieren. Das halte ich auch für realistischer.

    Warum?

    1) Die Menschen akzeptieren Regeln, Gebote und Verbote nur dann, wenn sie darin
    eine vernünftige, nutzbringende Maßnahme erkennen. Beispiel: Gurtpflicht die
    weitestgehend akzeptiert ist und 30er Zonen auf 4spurigen Straßen, die
    vorwiegend ignoriert werden und zu Inkassoeinrichtungen der Polizei
    verkommen sind.

    2) Ein Bargeldverbot ausschl. in der EU ist in einer vernetzten Welt zwar
    einführbar, die Wege dies zu umgehen sind aber mannigfach. Lediglich der
    sogenannte „kleine Mann“ wird sich auf alternative Rücklagen, wie Silber
    oder Währungen aus anderen Bargeld-Währungsräumen beschränken. Die Geldelite
    hat unzählige Möglichkeiten ihr Vermögen anderweitig, außerhalb der EU
    anzulegen.

    3) Kryptowährungen kennen keine Grenzen. Da mögen Verbote einige Wenige
    beeindrucken. Die Mehrheit, die nennenswerte Summen besitzt, wird in
    Staaten abwandern, die auf solche Repressalien pfeifen. Abwandern bedeutet
    nicht zwingend auswandern.

    4) Der Tauschhandel / Schwarzmarkt wird wiederauferstehen, wie er das bereits
    in Zeiten der Währungsreform tat und dem Staat wichtige Steuereinnahmen nehmen.

    Die offizielle Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaften in der EU würde zweistellig sinken, was im aktuellen debitistischen Geldsystem tödlich wäre.

    Deshalb glaube ich zwar an Transaktionsrepressalien, wie beispielsweise in Italien und Frankreich, an eine vollständige Abschaffung glaube ich derzeit aufgrund der Regionalität (EU) nicht. Italien hat nicht umsonst gerade entschieden, die Bartransaktionen von 1000,– auf 3.000,– € wieder anzuheben, weil die Steuereinnahmen einbrachen.

    Im Zusammenhang mit Ihrer Feststellung, dass die Abschaffung das „endgültige Aus für die bürgerlichen Freiheiten“ bedeutet, würde ich einen Schritt weitergehen.
    Die Androhung der Abschaffung in dieser frühen Phase ist der Versuch, den Menschen
    ANGST zu machen, um sie für eine mittelfristige Weltwährung weich zu klopfen. Mit Angst konnte man schon immer die beste emotionale Karte in´s Spiel bringen und sogar irrationale, einer Seite dienende Maßnahmen, oftmals durchsetzen. Aber bis dahin vergehen noch viele Jahre. Beachten wir Schweden, das als Musterland auserkoren wurde, wie Griechenland un Zypern als Blaupause für die Rasur der Konten herhalten musste.

    • @hubi
      Ich denke auch, es wird keine komplette Bargeldabschaffung kommen.
      Sie werden nur die Obergrenzen (sic!) schrittweise senken und die Mehrheit der Bevölkerung würde eh nichts merken.

      Noch eine Frage zu der allgemeinen Lage:
      Ist es möglich, dass diese geplante Destabilisierung des Nahen Ostens, Arabien und jetzt Europa auch wegen der Peak-Oil – Problematik durchgeführt wird?
      Also jetzt nicht nur, dass die Senkung des Ölpreises zu fehlenden Einnahmen der Staatshaushalte der erdölexpotierenden Länder führt und diese somit schwächt, sondern dass real immer weniger leicht förderbares Öl vorhanden ist.

      Je energieaufwendiger, also auch kostenaufwendiger die Ölförderung, desto geringer ist der Erntefaktor.
      Und in Folge dann der geringerer Hebel bei der Herstellung von Gütern.
      Und weniger Wirtschaftswachstum.

  6. Nicht die Reichen sind unser Problem sondern der Staat, auch als internationaler Sozialismus getarnt. Bargeldabschaffung ist ein weiteres Instrument diesen internationalen Sozialismus auf globaler Ebene zu installieren. Wir haben sozusagen 3 Spieler die einen Machtkampf ausfechten:
    internationale Sozialisten, Patrioten und der Islam.
    Die Konfrationen kommen wie der Artikel bei Kopp Online zeigt wo Trump eine Wahlkampfveranstaltung absagen musste wegen bezahlten Demonstraten von seitens des Establishments

    • @ Udo

      Einspruch!

      Der Staat sind wir alle.

      Aber die Regierungen/Politiker sind die Handlanger der Plutokratie/der Schattenregierungen/der „tiefen Staaten“/der Reichen eben.
      Und auf deren Befehl wird der „internationale Sozialismus“ – der natürlich nur für die 99% gilt — mit aller Konsequenz durchgesetzt.

      • Einspruch abgelehnt. Ich habe geschrieben, dass der Staat sich als internationaler Sozialismus tarnt. Das gilt überwiegend für die westliche Welt. Worüber man diskutieren kann was sich hinter der Begrifflichkeit Staat versteckt. Meiner Menung nach sind dies die Gruppierungen Berufspolitiker, Konzerne, Think-Tanks und Beratungsfirmen (Soros, Friedman und wie sie alle heißen), Stuftungen, Medien, Presse und die angeschlossenen Institutionen des Staates, die abhängig sind von diesem Staat.
        Selbstverständlich gibt es auch in diesen Gruppierungen alle 3 Spieler, aber die Mehrheit ist dem internationalen Sozialismus zuzuordnen. Man kann noch weiter differenzieren z.B. in bewusst und unbewusst usw. Aber dann verliert man sich in Kleinigkeiten.
        Die Trennlinien gehen durch die ganze Gesellschaft und münden zwangsläufig in gewalttätigen Auseinandersetzungen.

      • Libelle // 19. März 2016 um 12:22 //

        @ Udo,

        Zitat:
        Worüber man diskutieren kann was sich hinter der Begrifflichkeit Staat versteckt. Meiner Menung nach sind dies die Gruppierungen Berufspolitiker, Konzerne, Think-Tanks und Beratungsfirmen (Soros, Friedman und wie sie alle heißen), Stuftungen, Medien, Presse und die angeschlossenen Institutionen des Staates, die abhängig sind von diesem Staat.

        Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge.
        Diese Aussage verstehe ich nämlich nicht:

        Hinter dem Begriff Staat verstecken sich die o. a. Gruppierungen?

        Und die sind dann aber abhängig vom Staat?

        Sie sind von sich selbst abhängig?

        Ich sehe dies so dass die Gruppierungen Konzerne, Think-Tanks, Beratungsfirmen, Stiftungen, Medien, Presse usw. sich — mehrheitlich zumindest — in den Händen der Plutokratie befinden.
        Und entsprechend agieren diese Gruppierungen so wie die Plutokratie es will.
        Soros gehört als Milliardär übrigens auch zur Plutokratie und ist Gründer vieler NGO’s (non government organisations)

        http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/friederike-beck/wie-das-big-money-die-migrationskorridore-nach-europa-steuert-teil-i-die-international-migration.html

        http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/friederike-beck/das-netzwerk-fuer-migration.html

        http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/friederike-beck/betreutes-fliehen-george-soros-und-das-netzwerk-um-pro-asyl.html

        Die Politiker sind reine Befehlsempfänger dieser Plutokraten. Wer nicht spurt wird per Rufmord erledigt (BP Wulff) oder scheinbar ermordet (Haider, Barschel, Möllemann).

        Ich denke der folgende Link — heute erst von jemandem gepostet worden — erklärt die Situation sehr gut:

        http://n8waechter.info/2016/03/ihr-habt-keine-wahl-ihr-habt-besitzer/

      • Frage Libelle:
        Warum sind wir so gerne gehorsam?

      • NoFiatMoney // 19. März 2016 um 14:22 //

        @Libelle

        Der Staat sind nicht wir alle. Wir alle sind lediglich Teil staatlicher Organisations- und Herrschaftsstrukturen.

        Franz Oppenheimer („Der Staat“, 3. überarbeiteten Auflage von 1929) meinte zum modernen Verfassungsstaat aus damaliger und –ungeachtet der Einordnung Oppenheimers in welche Denkschule auch immer- heute immerhin als Denkanstoß wertvollen Sicht:

        „Noch immer ist seine Form die Herrschaft, sein Inhalt die Ausbeutung des ökonomischen Mittels, diese noch immer begrenzt durch das Staatsrecht, das einerseits die hergebrachte »Verteilung« des nationalen Gesamtproduktes schützt, andererseits die Leistungspflichtigen bei der Prästationsfähigkeit zu erhalten sucht.“

        http://www.system-debitismus.de/Verschiedenes/Der_Staat_-_Franz_Oppenheimer.pdf

        Über wen aber sollte der Staat herrschen, wenn nicht über diejenigen, die innerhalb seines Staatsgebietes in seinem Zugriff sind, also über uns?
        Auch die Grundrechte des Grundgesetzes wurden zunächst überwiegend als Abwehrrechte gesehen. Sie sollten teils alle hier lebenden Menschen, teils ausschließlich die Deutschen (z.B. Art 8 GG Versammlungsfreiheit, Art 9 GG Vereinigungsfreiheit) schützen. Als Abwehrrechte richten sie sich gegen den Staat, der schon vor diesem Hintergrund mit den Inhabern der Abwehrrechte nicht identisch sein kann.

        Dieser Schutz funktioniert aber längst nicht mehr. Dazu beigetragen haben die politischen Parteien, die sich die Organisations- und Herrschaftsstrukturen zur Beute machten (v. Arnim) und die mit ihnen verbundenen Interessengruppen aus den Kreisen der Intellektuellen, Medien, Juristen, international operierenden Konzernen und den Herren des Geldes aus dem Nichts.

        Geschickt verstand man es z.B. die Abwehrrechte zu Teilhaberechten umzudeuten. Das verschaffte dem Staat die Möglichkeit und die Rechtfertigung dafür, sich ihrer als Adressat zu entziehen und sie gegen uns zu richten. Dabei ist das Narrativ –und mehr als eine Märchenerzählung für die kindlichen Untertanen ist es nicht-, wir seien der Staat, von Nutzen. Die Herrschenden als Inhaber der staatlichen Macht bestärken uns untertänige Etatisten und Paternalisten in dem Irrtum, der Staat sei (nach Frédéric Bastiat „Der Staat“) mehr als die große Fiktion, nach der Jedermann auf Kosten Jedermanns leben könne.

        Die Herrscherklasse (nach Oppenheimer) sowie diejenigen, welche in ihren letzten Zielen ähnliche Interessen wie die Politfunktionäre und Technokraten haben, leben auf unsere Kosten. Das System der Geldschöpfung aus dem Nichts scheint dabei als das wichtigste Instrument. Dessen Erhalt widmen sie all ihre verderbliche Kraft und Macht. Das wird u.a. an dem um sich greifenden Korporatismus, der Fernlenkung durch Think Tanks , den Zentralisierungsbestrebungen und den zunehmenden Überwachungs- und Freiheitsbeschränkungsmaßnahmen deutlich.
        Alternativlos wandeln sie auf einem -für sie- guten Weg, koste es uns, was auch immer sie wollen.

      • hubi stendahl // 19. März 2016 um 15:21 //

        @NotFiatMoney

        Sehr gute Beschreibung der tatsächlichen Situation hinter dem Naturrecht.

        Zusammenfassend:

        In jeder juristischen Konstruktion hinter dem Naturrecht müsste eigentlich eine beidseitig freiwillige vertragliche Vereinbarung stehen. Um einer Gemeinschaft beizutreten kann dies z.B. durch das Aufzeigen des Willens des Beitretenden zu einer Gemeinschaft sein. In dieser Reihenfolge würde dem Naturrecht das Gemeinschaftsrecht durch kogruente ( deckungsgleiche ) Handlung folgen.

        Tut es aber nicht. Im debististischen Geldsystem wird dieser Vertrag erzwungen, in dem der Beherrschte dem Herrscher unterworfen wird. Das geschieht vorwiegend mittels wirtschaftlicher Zwänge. Da Geld, kein Tauschmittel ist, wie es die Masse versteht, sondern ein Vertrag der ein Schuldverhältnis auslöst, ist der Verzicht auf dieses System gleichbedeutend mit Machtverlust. Staaten sind also nichts anderes, als die Handlungsbevollmächtigen derer, die die Macht über das Geldsystem besitzen.

        Würde eine kritische Menge diesen eigentlich profanen Zusammenhang verstehen, wäre eine Änderung kurzfristig möglich. So lange aber selbst bekannte Unwissenschaftler, wie bspw. Dr.Flaßbeck oder Prof. Unsinn, ihren Blödsinn unter´s Volk bringen dürfen und sich dabei sogar Preise abholen, so lange wird auch der dumme Michel an die einfachen mechanischen Zusammenhänge der VWL GLAUBEN und insofern den seit tausenden Jahren weitergegebenen GLAUBEN mithilfe der Kirchen religiös verklären. Halte Du sie dumm, ich halte sie arm.

      • NoFiatMoney // 19. März 2016 um 17:58 //

        @ hubi stendahl

        Danke für die Ergänzung, die im Wesentlichen auch meine Sicht wiedergibt. Aber mit Prof. Sinn gehe ich bislang etwas zurückhaltender um als Sie. Im Gegensatz zu ihm sehe ich Flaßbeck nämlich als rührigen Protagonisten der Systeme, der proaktiv dahin wirkt, daß „eine kritische Menge“ den „eigentlich profanen Zusammenhang“ auch weiterhin nicht versteht.

      • Nachdenkliches…
        bringt uns intellektuelles Wort Spiel weiter?
        …zu viel an begrifflicher Verwirrung zum Thema schafft nur Vernebelung.,
        dies scheint mir langsam allgemeiner Kontext im Blog zu werden.

        Sprich mit´ner Kuh französisch!

        Wenn eine menschliche Gesellschaft körperlich und seelisch gesund leben soll,
        was hier im Blog ja unbestittener Maßstab sein soll oder könnte.
        Ist von hohem Stellenwert ständig auf Ausgleich bedacht zu sein.
        Im Kleinen, so im Großen… im Einfachen und Überkonzentrieten.
        Schulden und Guthaben werden sich wieder annähern müssen, die Exponetialkurven müssen auf beiden Seiten, ob Plus oder Minus raus und zurück in Richtung Null gefahren werden.
        Knall hart!
        Hier und da noch eine sprachliche Facette zellebrieren zu wollen… bringt doch nichts….. wissenschaftliche Scheinheiligkeit durch Worthülsen und Paradigmen schon gar nicht.
        Gegen Sprüche, die gerade in Mode ist, kommt Klugheit nicht an.
        Jede Demonstration von Erkenntnis und fast ver- absolutierende Darstellung ohne auch nur andeutungsweise anzeigen zu können, was man nicht weiß ist hilfloses
        ermüdentes Gelaber und führt zur Selbstergebenheit und Lähmung.
        Mir fehlt mir im Moment die Lust an den übelhaften Darstellungen des Besserwissendes noch folgen zu müssen …, ich warte nicht auf Hoffnung……wie wäre es denn, wenn alles Energie auf die Überwindung und Lösung konzentriet wird?
        Einfach mal den Schlippsknoten öffen und den Hemdkragen von der Enge befreien.
        … jede Theorie ist im Moment Unsinn, es zeugt auch nicht von Geist sich über ander erheben zu wollen, Nickis kennt keiner … die hier mit Panzerfäusten rumhantieren, ihren Frust ablassen… über die Herren Sinn oder Flaßbeck
        sich selbst erhebend …farbulien… äähhhhh!
        Pfui Teufel!!!

        Welche Erfahrung hat z.B. dieser und jener … wo ist er in Schwierigkeiten gekommen und wo rät er zur Vorsicht.

        Jetzt mal im Klartext …., aus welchen Fehlern können wir lernen, kann ich lernen?
        Leute springen raus aus den egiostischen Denk-Labyrinthen,
        folgt denen,es werden immer mehr…
        Euch seblst nur Qualen bringen, … Krankheiten einhandeln usw.
        …..das wäre doch mal was anderes… als nur über Scheiße
        hächeln….
        Ich wäre auch aus der Trümmerlandschaft, aus der heißen
        Wüste und dem Chaos dort geflohen, um mich erstmal in
        Sicherheit zu bringen,
        ohne allerdings meine Heimat aus den Augen zu verlieren,
        wir Deutschen sollte das nachfühlen können.
        …. aber das hier Völker gegeneinander ausgespielt werden,
        verzapfen die gleichen Typen, die auch das Bargeld abschaffen wollen….,

        Wie allerdings der aktuelle Stand zu möglichen Gegenbewegung
        a la Uwe E. Mertens // 19. März 2016 um 11:39 ist.
        Aktion Franz Hörmann und Co. spricht keiner….,
        tote Hose im Blog…. muß man schon wieder auf Putin hoffen,
        das die Russen die Deutschen befreien?
        Sibirische Kälte ist ein warmes Lüftchen gegenüber der
        eiskalten Wortspielerein eines Hubi Stendals und seines
        wohl eigenen beifälltigen Lob-Schattens NofiMan.
        Beide Nickis sind ohne Herzblut…. nach meiner Ansicht, Leute aus der Besserwissi-Szene…. wozu ?… warum?
        Last und über sinnvolle Zukunft reden, der Rest kommt
        von allein!
        „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

        Antoine de Saint-Exupery (Werk: Die Stadt in der Wüste / Citadelle)

        Morgen ist ein neuer Tag!

        Holt den Dampfhammer raus und schmiedet heiß das Eisen,
        ihr müßt hier nicht beweisen,
        und härtet es in kaltem Öl….
        jawöhl!

      • NoFiatMoney // 19. März 2016 um 22:15 //

        Wurden Treffer gesichtet?
        So nahe der Einschlagsort, daß -nach reichlich Überlegungszeit (gemessen an Ihrer sonstigen Aktivität in diesem Forum)- eine Verwirrungskanonade aus der Provinz abgeschossen werden mußte?
        In dem Bestreben, daß deren wortreiche Geschoße das mit Argumenten zu bestellende Feld eines Diskurses möglichst weitflächig bestreichen und in die Gräben zwingen möge? Indem der Austausch von Argumenten als intellektuelle Wortspielerei zu diskreditieren versucht wird?

        Ach @ Mertens, lassen Sie das doch. Es wirkt nicht.

  7. Wir können uns darauf verlassen, dass sämtliche Gauner dieser Welt wie bisher in Gold, Silber und Diamanten bezahlt werden.

    Mehr muss zu diesem Thema nicht mehr gesagt werden.

    Konten am Monatsnde räumen, solange es noch geht. Edelmetalle kaufen. Punkt.

    Ende der Durchsage. Schönes Wochenende.

    • hubi stendahl // 19. März 2016 um 15:35 // Antworten

      @waltomax

      Sie haben wahrscheinlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Alles deutet darauf hin, dass die Pferde nur die Tränke wechseln.

      Warum sonst sollten die Zentralbanken ( Ausnahme Kanada ) sich voll saugen mit Gold und Silber? Selbst angeschlagene Volkswirtschaften die sicher Geld für andere Zwecke bräuchten investieren munter in Edelmetallen ( Russland, China ) als gäbe es Morgen nichts mehr. Das läßt kaum einen anderen Schluss zu, als dass sich die Geldherren auf ein goldgedecktes System vorbereiten und die Papierkonten rasieren lassen wollen.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/07/abkehr-vom-dollar-asiens-zentralbanken-kaufen-gold/

      • @stendahl

        Warum sonst sollten die Zentralbanken ( Ausnahme Kanada ) sich voll saugen mit Gold und Silber? Selbst angeschlagene Volkswirtschaften die sicher Geld für andere Zwecke bräuchten investieren munter in Edelmetallen ( Russland, China ) als gäbe es Morgen nichts mehr.

        Nichts anderes als Showtime…Volksverblödung, welche dann zu splchen Aussagen führt:

        Das läßt kaum einen anderen Schluss zu, als dass sich die Geldherren auf ein goldgedecktes System vorbereiten und die Papierkonten rasieren lassen wollen.

        Natürlich wird es in einer Transtechnologischen Gesellschaft kein Geld mehr geben dass mit Edelmetallen gedeckt ist. Viel zu schwerfällig..und ja auch zu Umweltzerstörend.

        Intelligente Technik eröffnet ganz andere Deckungsmöglichkeiten für Geld, welches ohne jeden Zweifel eh, in wenigen Jahrzehnten zu einer Art Weltgeld mutieren wird…. mit diesem Weltgeld, wird dann ein Tauschmedium bereitgestellt, welches völlig unabhängig von den Nationalstaaten ist. Wahrscheinlich wird dieses Weltgeld, komplett mit einem Rohstoffkorb gedeckt sein, welcher mit den wichtigsten Rohstoffe für den Welthandel gefüllt ist.

        …..Daneben kann man ruhig annehmen, dass kleinregional Regiogelder benutzt werden. Mit anderen Worten, eine Vielfalt an regionalen Währungen unterschiedlicher Grössen, die für verschiedene Funktionen da sind, nicht jeder wird jede davon benutzen, dass ergäbe auch gar keinen Sinn…..Allen Regiogelder gemeinsam ist in diesem Szenario, die Konvertierbarkeit in Weltgeld.

        So siehts aus. Wer heute im Übergang zur Transtechnologie noch von Goldgedecktem Geld schwaffelt, denn kann man gelinde gesagt, nur als ewig gestriger bezeichnen.

        Gold oder Silber, kann man sich allenfalls anschaffen, um im Übergang besser aufgestellt zu sein…nun, es ist dabei aber zu empfehlen ein Meister in Selbstverteidigung zu sein……..anonsten das überleben mit dem Goldsäckli schwierig werden wird

      • Richtig Drago,
        der Hubi kann sich nicht frei machen!
        …zuviel Omas und Opas im Blog!… mal unabhängig vom Alter her gedacht!

        Ich habe noch etwas für Sie/Dich, was ich gern teilen möchte.

        Rivalen in der Zukunft? Mensch und Maschine [Doku deutsch]
        https://www.youtube.com/watch?v=3BLGl922lFI

        Aufstieg der Roboter – Vorbild Natur
        https://www.youtube.com/watch?v=lCNMaU7yxt8

        Viele Grüße!

      • @DragaoNordestino

        Könnten Sie bitte erklären, was für Sie eine
        Zitat:“Transtechnologischen Gesellschaft“ bedeutet?

        Auch hier, Zitat: „Wer heute im Übergang zur Transtechnologie noch von Goldgedecktem Geld schwaffelt, denn kann man gelinde gesagt, nur als ewig gestriger bezeichnen.“

        Ich verstehe das Wort Transtechnologie nicht; erschließt sich mir auch nicht in Ihrem Gesamtkontext. Vielleicht könnten Sie so freundlich sein, das zu erläutern, um Sie besser verstehen zu können.

      • @Hummel

        Ich verstehe das Wort Transtechnologie nicht; erschließt sich mir auch nicht in Ihrem Gesamtkontext. Vielleicht könnten Sie so freundlich sein, das zu erläutern, um Sie besser verstehen zu können.

        Transtechnologie = intelligente Maschinen. Maschinen die sich selbständig weiterentwickeln und weltweit auf heterarchische Art und Weise miteinander vernetzt sind.

        Ein zukünftiges Weltgeld, bassierend auf einem Rohstoffkorb und völlig unabhängig von Mensch und Nationalstaaten, wird meines Erachtens die Zukunft sein. Transtechnologie wird dabei die Organisation dieses Weltgeldes, in einem Netzwerk von hunderttausenden heterarchischen angeordneten regionalen Netzwerken gerecht und unbeinflussbar handhaben.

        Menschen können, aus charakterlichen Gründen ein gerechtes Geldsystem einfach nicht organisieren…..das sieht man ja, an der menschlichen Geschichte.

        In gewissen Sinne, ein gesellschaftlicher Quantensprung. Eine Bewusstseinserweiterung….Das Überlassen, eigentlich dem Menschen (Subjekt) vorbehaltene subjektive Aktivitäten, an ein subjektiviertes Objekt.

        Die Netzwerke verschiedener Regionalgelder…zum Beispiel Flugmeilen, Gutscheine oder regional andere Arten von Tauschmitteln, werden individuell für die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen bereitstehen.

        Nationales Bargeld, wird dabei völlig überflüssig…ist gar nicht erwünscht, denn niemand, auch kein Staat, soll in einem solchen Geldsystem ein Monopol haben.

  8. Ich habe doch geschrieben, dass der Staat sich als internationaler Sozialismus tarnt mit den erwähnten Gruppierungen. Die Abhängigkeiten ergeben sich von selbst. Wir als Volk lassen das zu oder nicht.

  9. mitdenken

  10. Dieser Artikel ist leider sehr eindimensional ausgerichtet, was die Phantasie der Menschen in Richtung Improvisation neuer Gegebenheiten angeht. Die oben beschriebene Situation hat doch eine Vorgeschichte, eine Währungsreform in welcher wir ein großes Chaos erwarten dürfen.

    Gerade diese Chaos wird dafür sorgen, dass sich ein blühender Schwarzmarkt entwickeln und möglicherweise etablieren wird. An dem Tag, an dem der Mittelstand ausradiert wird, leben wir in einer neuen Zeit die keine seriöse Vorhersage erlaubt. Ich habe eine diametral andere Erwartungshaltung über die nahende Zukunkft als der Author, aber aus Gründen des Selbstschutzes, werde ich das hier nicht näher ausführen.

  11. Gab es hier nicht neulich eine Taxonomie der Politkader?

    Wie wäre es denn einmal mit einer Taxonomie der Kommentatoren?

    Das käme doch den staatsanbetenden Foristen, welche unabläßig in geistiger und freiheitsverachtender Verbundenheit mit den Diensten Tranzparenz einforden, entgegen?

    • NoFiMan… geistige Modelle a la Taxonomie …Spielunfähig….
      …. Herrschaftsformen unter dem Deckmantel einer Wissenschaft!

      Nofiman…nur ein Denkfallenjoe mit Humorlosigkeit?

      Geld oder Leben!

      • NoFiatMoney // 20. März 2016 um 00:58 //

        Von Ihnen, @ Mertens, der Sie noch nicht einmal in der Lage sind, Nicknamen vollständig wiederzugeben, lese ich allenfalls noch die … Ihrer um Verwirrung bemühten Staatsaufsätze.

        Der Umfang Ihrer Video-Bibliothek, dessen Inhalt Sie jedoch selbst wahrscheinlich nur rudimentär kennen -wäre es anders, käme von Ihnen mehr Gehaltvolles und selbst Durchdachtes- ist des Bewunderns wert.

        Dabei möchte ich es aber auch belassen.

      • NoFiatMoney // 20. März 2016 um 01:06 //

        Korrektur:
        nicht „dessen Inhalt Sie“, sondern „deren Inhalt Sie“

      • „….käme von Ihnen mehr Gehaltvolles und selbst Durchdachtes- ist des Bewunderns wert….“
        Genau darf NoFiMan können Sie sich verlassen!
        Kreidefressende Wölfe haben mir noch nie imponiert!

        „Untrügliches Zeichen prätotalitärer intellektueller Verrohung: Die in Debatten Unterlegenen merken schon gar nicht mehr, wenn ihnen die Argumente ausgegangen sind.“
        Edgar L. Gärtner

        „Es gibt Leser, die nahezu empört darauf reagieren, wenn ein Roman keine spannende Handlung erzählt. Dabei erzählt ihr eigenes Leben doch auch keine.“
        Michael Klonovsky

        „Mit jedem Tod eines geliebten Menschen wird die Welt kälter. Mit jedem Dahinscheiden eines freien Geistes wird die Welt ärmer. Die Freiheit hat nur wenige wahre Freunde, aber unendlich viele Schmarotzer.“
        Roland Baader

  12. Der Kreidefresser war gut Herr Mertens.

    Genau ohne diese narzisstischen Liguisten wäre die Lage nicht so rudementär, wie Herr no Money hier dozieren uns möchte.

    Ohne akademische Dampfplauderei würden Foren wie Geolitico erst gar nicht enstehen, oder wie hier, in sich dahinsiechen.

    Diese Billiggroschen aufklärerei im Schatten derer Sponsorenlinen, scheint den ach so; abgeklärten Freiheits Tiefenintellekt, aber auch gar nicht zu stören, im Gegenteil man bietet sich an.

    Freiheit, ist das einzige Werkzeug das sich bei nichtigem Gebrauch, deutlich und spürbar abnutzt.

  13. Ängstliche Dummfrau als Nick; würden Ihren Philosophischen Krämereien
    besser zur Zierde sich tun.

    Das Sie auf Ihren Schläuchen stehen, ist ja wahrlich no News.

    • MutigeAngstfrau // 20. März 2016 um 12:22 // Antworten

      Mit solch einem Gestammel kennzeichnet sich der Schreiberling selbst. 🙂

      • Was man nicht mitbekommt, nimmt man wahr als Gestammel.
        Da bin ich dochmal bei Ihnen, gnädige Frau!

        Nun, wenn Sie sich als Schreiberling und demensprechend Verdient, hier auch noch outen wollen, ist alles schon gesagt.

      • @Fagot

        Du Disch kaufen eins deutschebuch, hatt misch auhch Gehelft.

      • Ötztürk // 20. März 2016 um 19:35 //

        kopf hoch, wir brauchen jetzt nix visa mehr.

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