Dorf-Parabel erklärt den IWF-Terror

Verfallene Haeuser im Zentrum von Athen © Karin Lachmann Verfallene Haeuser im Zentrum von Athen © Karin Lachmann
Der IWF geriert sich als Retter Not leidender Staaten. Tatsächlich bringt er Armut und Chaos. Die Dorfparabel erklärt seine Zerstörungskraft leicht verständlich.

Am 19. Februar 2016 meldete die ARD-Tagesschau, dass die Französin Christine Lagarde für weitere fünf Jahre an die Spitze des Internationalen Währungsfonds gewählt worden sei. Um dem Volk auch eine gewisse Vorstellung davon zu geben, was der IWF Bedeutendes macht, folgte die Erklärung: „Aufgabe des Währungsfonds ist es, finanziell notleidende Staaten zu stützen.“

Jeder, der sich etwas näher mit dem IWF befasst, weiß, dass dieser Satz eine Lüge ist. Er steht zur Tarnung an der Fassade des IWF und wird immer wieder und wieder von den Propaganda-Medien verbreitet, um die Menschen über die wirklichen Ziele dieser Finanzorganisation zu täuschen.

Der IWF ist ein Interessen-Instrument des internationalen Finanzkapitals. Der Kabarettist Georg Schramm nennt ihn das „Inkassobüro der Superreichen“. Sowie ein Land durch großzügige Kredite der Banken in finanzielle Schwierigkeiten gelockt worden ist, so dass es die Schuldentilgung nicht mehr leisten kann und auf dem Finanzmarkt keinen Kredit mehr erhält, ist der IWF als „Kreditgeber letzter Instanz“ zur Stelle und erzwingt für die Banken und sich selbst durch rigorose Spardiktate die Aufrechterhaltung des Schuldendienstes.

„Weltmacht IWF“

Daran ist gekoppelt die Öffnung des Binnenmarktes für Billig-Importe aus dem kapitalistischen Ausland, mit denen die heimischen Produzenten nicht konkurrieren können, und die profitorientierte Privatisierung öffentlicher Güter wie Verkehrsmittel und Wasserversorgung. Dadurch wird die Bevölkerung in eine noch größere wirtschaftliche Not gestoßen als zuvor. „Gestützt“ und gerettet wird nicht das Land, sondern der Profit der Banken und westlicher kapitalistischer Firmen. Das Land befindet sich im gnadenlosen Würgegriff, durch den die Bevölkerung buchstäblich bis aufs Blut ausgenommen wird. Und der Staat verliert seine finanzielle, wirtschaftliche und politische Selbständigkeit.

In der Euro-Krise verbündete sich der IWF mit der gleichgesinnten EU und ihrer EZB zur berüchtigten „Troika“, die durch ihre schiere Größe und Machtfülle einzelne EU-Mitglieder gewaltig unter Druck setzen und ihnen fast jede geforderte Maßnahme aufzwingen konnte. Die arbeitende Bevölkerung in mehr als einem Dutzend Ländern, die durch dieselbe Währung miteinander verbunden waren, wurde zur Kasse gebeten und gezwungen, für die Schäden aufzukommen, die eine kleine Minderheit von gierigen und skrupellosen Bankstern angerichtet hatte.

Die Dorfparabel

Ernst Wolff, exzellenter Kenner der Materie, resümiert in seinem überaus lesenswerten Buch „Weltmacht IWF“:

„Wo immer er einschreitet, greift er tief in die Souveränität von Staaten ein (…) und hinterlässt eine breite Spur wirtschaftlicher und sozialer Zerstörung.“

In einer Gesprächsrunde bei Ken Jebsen am 29.9.2015 brachte Ernst Wolff die Methode des IWF in eine kurze, einprägsame Parabel, die hier schriftlich wiedergegeben werden soll, weil sie es ungeheuer erleichtert, die vielfach komplizierten Zusammenhänge in ihren wesentlichen Strukturen zu durchschauen:

„Das System hat es geschafft, die Leute über seinen wahren Charakter wirklich hinwegzutäuschen. Es ist ja ungeheuer schwierig heute, diese ganzen Zusammenhänge zu durchschauen. Es ist wirklich nicht so einfach, wenn man z. B. mal das Wirken der Troika in Griechenland betrachtet. Die Troika macht nichts anderes, als dass sie den Banken nützt und den einfachen Leuten das Geld wegnimmt. Aber dieser Mechanismus, über den sie das tut, ist nicht so einfach, wenn den Leuten da suggeriert wird: Das sind Hilfsprogramme, die wir da durchsetzen.

Eine kleine Erklärung, wie diese Troika funktioniert: Man muss sich mal ein kleines Dorf irgendwo auf der Welt vorstellen. Dieses Dorf braucht ein neues Gemeindehaus. Das soll 100.000 Dollar kosten. Dann wird der Bürgermeister beauftragt, das Ding zu übernehmen. Der Bürgermeister geht zur Bank hin und sagt: Passt mal auf, wir wollen ein neues Gemeindehaus für 100.000 hinstellen. Wir haben noch 50.000 in der Hinterhand, könnt Ihr uns 50.000 Kredit geben. Da sagt die Bank: Okay, das machen wir. So, jetzt geht der Bürgermeister zu einem Bauunternehmer und sagt: Pass mal auf, wir beide regeln das, aber wir stecken erst mal 25.000 jeder für uns beide ein.

Dann geht er erst mal wieder zum Gemeinderat und sagt den Leuten: Tut uns leid, das kostet 150.000. Die Leute im Gemeinderat müssen das schlucken, weil sie von Volks- und Betriebswirtschaft keine Ahnung haben. Und die anderen Dörfler schlucken das auch, so wie die Leute draußen das immer schlucken. Dann gehen der Bürgermeister und der Bauunternehmer zur Bank hin und sagen: So passt mal auf, wir brauchen 50.000 extra. Und die Bank sagt: Nein, wir haben die ganze Sache gesehen, Ihr beide seid korrupt, wir geben Euch das Geld nicht. Dann gehen sie zur nächsten Bank, und die Bank sagt wieder nein. Jetzt kommt der große entscheidende Punkt.

Dann gehen die beiden zum IWF. Der IWF oder die Troika. Die Troika sagt nicht nein, die Troika sagt sofort ja. Sie sagt: Ja, natürlich kriegt Ihr von uns das Geld. Nur, es gibt eine ganz kleine Bedingung: Wir schicken mal drei Leute zu Euch ins Dorf, und die gucken sich mal um, und die werden Euch die Bedingungen dann sagen. Die Troika schickt dann diese drei Leute ins Dorf, und die drei Leute gucken sich um, und die gehen dann zum Bürgermeister und zum Bauunternehmer und sagen: Passt mal auf: Also erst mal: Ihr habt jeden Mittwoch `nen Markt. Auf dem Markt verkaufen Eure Leute das Gemüse und das Geflügel. Einer von diesen Ständen ist von jetzt an reserviert für einen amerikanischen Großkonzern, der Nahrungsmittel und Tiere herstellt. So das ist die erste Bedingung.

Die zweite Bedingung ist dann: Passt mal auf, Ihr habt da so eine kleine Sparkasse bei Euch im Ort, so eine ganz kleine Filiale. Da ist einer, der verleiht das Geld, der passt auf das Geld, das die Leute auf dem Sparkonto haben, auf. Daneben darf jetzt Goldman & Sachs eine kleine Filiale eröffnen. Goldman & Sachs eröffnet die Filiale. Das dritte ist dann noch, dass die Leute von der Troika sagen: Passt mal auf: Bei Euch mitten im Dorf steht ein Brunnen. Dieser Brunnen wird von jetzt an privatisiert. So, das sind die drei Bedingungen.

Was die jetzt machen als nächstes von der Troika oder vom IWF: Die sagen: Passt mal auf, jetzt schreibt Ihr einen „Letter of Intent“ (Absichtserklärung), in dem Ihr uns diese drei Sachen anbietet, damit wir nachher nicht vor der Öffentlichkeit dastehen als unangenehme Typen. Dann schreiben der korrupte Bürgermeister und der korrupte Bauunternehmer einen „Letter of Intent“ und bieten an: einen Marktplatz, einen Brunnen und eine Filiale für Goldman & Sachs. So, was passiert jetzt? Die Filiale von Goldman & Sachs wird eröffnet, macht Super-Konditionen für die Leute, nach drei Monaten ist die Sparkassen-Filiale pleite. So, das Finanzsystem dieses kleinen Dorfes ist jetzt Goldman & Sachs überlassen.

Das nächste ist: Was passiert jetzt mit dem Markt? Auf dem Markt ist jetzt der amerikanische Großkonzern. Der liefert dann Hähnchen für 1/10 des Preises, für den die Bauern am Ort das herstellen können. Die Bauern am Ort gehen alle Pleite, der Großkonzern kann seine Preise erhöhen, die Leute sind vom amerikanischen Nahrungsmittelkonzern abhängig, total abhängig. So ist es in Afrika passiert. Afrika war Selbstversorger, alle Länder in Afrika haben sich selbst mit Gemüse und Geflügel versorgt und sind zurzeit alle von Nahrungsmittel- und Geflügel-Importen abhängig.

Das dritte ist: Die Leute wachen vier Monate oder vier Wochen später auf, wollen morgens zu dem Brunnen gehen, aus dem sie immer ihr Wasser geschöpft haben, und sehen plötzlich: der Brunnen ist abgedeckt. Und da steht ein Schild: Wasserverkauf da drüben. Und da müssen sie in einen Laden gehen, und da ist das Wasser in Plastikflaschen abgefüllt, und das dürfen sie von jetzt an kaufen.

Das ist die Art und Weise, wie die Troika und der IWF funktionieren.“ – Ein Gesprächsteilnehmer: „Das ist Terrorismus. Das ist Betrug. … Das sind die wahren Terroristen.“ Ernst Wolff: „Ganz genau. Dann kommen Leute anschließend wie Herr Schäuble und sagen: Das war ein Hilfsprogramm.“ Der Teilnehmer: „Neoliberaler Faschismus.“[1]

Beispiel Argentinien

Der IWF scheut vor der Zusammenarbeit mit Diktatoren und korrupten Regierungen nicht zurück. Argentinien war bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts eines der reichsten Länder der Erde. Dann durchlief es verschiedene Phasen der Instabilität. Nach mehreren Militärdiktaturen führte 1976 ein Putsch zur Terror-Herrschaft von General Jorge Videla. Unter Mitwirkung und Druck des IWF setzte er gegen den Willen der Bevölkerung neoliberale Wirtschaftsprogramme durch:

Die Beseitigung aller Handelsbarrieren öffnete den Markt für unbegrenzte Importe internationaler Konzerne, was dazu führte, dass billige Waren ungehindert ins Land fließen konnten, mit denen die heimische Industrie und Landwirtschaft nicht konkurrieren konnte. Durch die Deregulierung des Finanzmarktes floss ungehindert ausländisches Kapital ins Land, das noch zusätzlich durch erhöhte Zinsen angelockt wurde, was viele von billigen Krediten abhängige Kleinbetriebe in den Bankrott und ihre Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit und Armut trieb. Eine Reihe von Staatsbetrieben wurde privatisiert, wodurch die Preise sofort in die Höhe stiegen.[2]

„Multinationale Konzerne, westliche Banken und Spekulanten ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und nutzten die neuen Möglichkeiten Hand in Hand mit der argentinischen Armeeführung. Als Videlas Herrschaft wegen des wachsenden Widerstands der Bevölkerung 1983 endete, waren aus vielen Generälen Unternehmer und Millionäre geworden. Der IWF war an diesem Prozess unmittelbar beteiligt. Dante Simone, ein Mitarbeiter des IWF, beriet während der Militärdiktatur die argentinische Zentralbank und segnete deren Transaktionen ab.
Der Anteil der Löhne am Bruttosozialprodukt (…) war innerhalb von sieben Jahren von 43% auf 22% gesunken, die Industrieproduktion um 40% geschrumpft und die Auslandsverschuldung von anfänglich etwa 8 Mrd. US-Dollar auf mehr als 43 Mrd. US-Dollar angewachsen.“[3]

Als der neue Präsident Paul Alfonsin zu zögerlich war, die wirtschaftlichen Probleme im Sinne des IWF in den Griff zu bekommen, entzogen ihm der Fonds und die westlichen Banken weitere Kredite und zwangen ihn so, dem gefügigeren Carlos Menem 1989 Platz zu machen. Das Pro-Kopf-Einkommen im Land lag „bereits um fast 20% unter dem Wert von 1975 und der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung hatte in weiten Teilen das Niveau eines Entwicklungslandes erreicht.“

Doch das hinderte Menem nicht daran, „Argentinien in enger Zusammenarbeit mit dem IWF dem härtesten ,Schockprogramm’, das Südamerika bis dahin erlebt hatte, zu unterziehen.“ Im Mittelpunkt der Reformen

„standen die Entlassung von hunderttausenden Angestellten des öffentlichen Dienstes, die Beseitigung aller Importbarrieren auch im Agrarbereich, die fast vollständige Privatisierung des Bankensektors und der Verkauf staatlicher Unternehmen wie der Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas und des Erdölkonzerns YPF zu überaus günstigen Preisen an ausländische Investoren. YPF wurde vom spanischen Konzern Repsol gekauft, der anschließend die Hälfte seines Gesamtbetriebsgewinns in Argentinien erzielte. Das argentinische Wassersystem wurde in großen Teilen von einem französischen Firmenkonglomerat aufgekauft, das die Wasserpreise in den Provinzen zum Teil um bis zu 400 % anhob.“[4]

Sturz in Armut und Chaos

Am Ende von Menems Amtszeit lebten 37 % der Bevölkerung in Armut, von denen drei Viertel erst durch die neoliberalen Reformen unter die Armutsgrenze gedrückt worden waren. Als Fernando de la Rua 1999 Präsident wurde, war der öffentliche Schuldenberg auf 114 Mrd. US-Dollar angewachsen, und das Land musste ständig höhere Zinsen zahlen, um an frisches Kapital zu kommen. Natürlich half der IWF wieder aus – mit der Bedingung drastischer Ausgabenkürzungen, die vor allem den sozialen Bereich betrafen. Und das zu einer Zeit, als bereits 14 von 36 Mio. Argentiniern offiziell unter der Armutsgrenze vegetierten.

Bis Ende 2000 wuchsen die Staatsschulden auf 147 Mrd. US-Dollar an. Erneut bot der IWF ein „Hilfspaket“ über 39,7 Mrd. US-Dollar (13,7 Mrd. vom IWF selbst, 26 Mrd. aus anderen Quellen). Die Bedingungen waren u. a. die Liberalisierung des Gesundheitssektors (sprich: Freigabe des Profits), die Deregulierung von Energie- und Telekommunikationswesen, eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes (weitere Entrechtung der Arbeitssklaven), noch mehr Privatisierung und Verringerung der Einfuhren.

Die weiter geforderten Ausgabenkürzungen bedeuteten, dass u. a. auch die bereits unter dem Existenzminimum liegenden Renten weiter gekürzt wurden. Die Produktion fiel bis zum Herbst 2001 um 25%, tausende Betriebe mussten schließen, ein Sechstel der arbeitenden Bevölkerung landete auf der Straße.

Die Unruhen im Lande wuchsen. Ausländische Banken zogen ihre Gelder ab, die Bevölkerung hob ihr Geld von den Sparkonten ab, die Regierung schloss die Banken. Es kam zu Aufständen. Das Land glitt ins Chaos.

„Wirtschaftsminister Lenikov suchte im Februar 2002 IWF-Chef Horst Köhler auf (genau, den späteren deutschen Bundespräsidenten), bat dringendst um die Freigabe der im Dezember zurückgehaltenen Gelder – und wurde ohne einen Cent, dafür aber mit der Aufforderung, die Staatseinnahmen weiter zu erhöhen und die Zahlungen an die Provinzen drastisch zu senken, nach Hause geschickt.
Innerhalb von drei Monaten verloren weitere 200.000 Menschen ihren Arbeitsplatz, die industrielle Produktion sank um zusätzliche 20%. Während der Schuldendienst 17 % des argentinischen Staatshaushaltes auffraß, erreichten die Armutsrate 57 % und die Arbeitslosenrate 23 %. Armutsbedingte Krankheiten und Unterernährung griffen um sich, in der Provinz Tucumán litten 2002 mehr als 20 % der Kinder unter fünf Jahren an Untergewicht. Trotz dieser unmenschlichen Zustände änderte der IWF seine Haltung nicht.“[5]

Der IWF kam zwar weltweit in die Kritik. Doch wurde diese Kritik durch die kapitalismushörigen Medien wie üblich weitgehend entschärft und verwässert. Vielfach übernahmen prominente „Fachleute“ wie der ehemalige Chefökonom der Weltbank Josef Stiglitz die Kritik, um aber von den wirklichen Ursachen der Katastrophe abzulenken.

Und so weiter

Die Ausbeutungszüge des IWF setzen sich bis heute ungebrochen und ungestraft fort. Die Verhältnisse in Griechenland gleichen auf verblüffende Weise denen in Argentinien. Näheres zu Griechenland findet man in dem Artikel „Die Barbarei des IWF in Europa“ Eine genauere Schilderung der Bedingungen und „Strukturanpassungsprogramme“ des IWF und sein Wirken in den Entwicklungsländern siehe „Der Terror des IWF“.

Diese fortgesetzten ungeheuren Verbrechen werden von den Regierungen der „werteorientierten“ westlichen Welt gestützt, auch von der deutschen, gleich welche Partei sie stellt.

 

Anmerkungen

[1] www.youtube.com/watch?v=WiXB0kb8ogo

[2] Vgl. Ernst Wolff: Weltmacht IWF, Marburg 2014, S. 101 f.

[3] a. a. O. S. 102

[4] a. a. O. S. 103

[5] a. a. O. S. 108 f.

Über Herbert Ludwig

Herbert Ludwig war viele Jahre Lehrer an einer Freien Waldorfschule. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit den inneren und äußeren Bedingungen der Entwicklung des Menschen zur Freiheit und mit den Hintergründen der „europäischen Integrationsbewegung“, woraus seine Schrift „EU oder Europa?“ und Artikel auf seiner Webseite hervorgegangen sind Kontakt: Webseite | Weitere Artikel

34 Kommentare zu Dorf-Parabel erklärt den IWF-Terror

  1. Dem Artikel ist wohl nichts, hinzu zu fügen. Wo immer der IWF auftaucht oder sich unter vorgehaltener Hand bemerkbar macht, ist äusserste Vorsicht geboten.

  2. Stahlfront // 17. März 2016 um 16:56 //

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Entwurf für ein Gesetz vorgelegt, das dem US-Dollar (eigentlich müßte es FED-Dollar heißen) einen schweren Schlag versetzen würde. Setzt sich Putin durch, womit sehr stark zu rechnen ist, dann wird der Dollar aus dem Handel zwischen Nationen gestrichen, die der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) angehören.

    Das bedeutet die Schaffung eines Binnenfinanzmarkts zwischen Russland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Weißrussland und anderen ehemaligen Mitgliedern der Sowjetunion.

    »Diese Maßnahme würde zu einer stärkeren Verwendung von Landeswährungen in Außenhandelstransaktionen und Finanzdienstleistungen beitragen und damit Voraussetzungen für mehr Liquidität der inländischen Währungsmärkte schaffen«, hieß es in einer Pressemitteilung des Kremls.

    Schon seit einer ganzen Weile nehmen die Spannungen zwischen den USA und Russland zu, was mit Themen wie Syrien und der Ukraine, dem Ölpreis und einer ganzen Palette weiterer Dinge zu tun hat.

    Dass die Krise jetzt schon ein derartiges Ausmaß erreicht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Man rechnet damit, dass Putins neuer Entwurf als Gesetz angenommen wird. Und das ist nur ein Baustein eines deutlich größeren Trends, der sich da gerade abzeichnet.

    Es ist nämlich so, dass Russland und China seit Monaten ihre Dollar-Vermögen abstoßen.

    Vergangenes Jahr begann Russland damit, seine Dollar-Reserven in großen Mengen abzustoßen. Allein im Dezember 2014 verkaufte Putin rund 20 Prozent der amerikanischen Schatzbriefe, die Russland hielt. Damit verschärfte sich die Situation weiter, und das in einer Lage, die sich nur als Wirtschaftskrieg zwischen Ost und West beschreiben lässt.

    Dann wurde diesen Sommer bekannt, dass China zu einer ähnlichen Strategie gegriffen hatte und in Dollar denominiertes Vermögen im Wert von 500 Mrd. Dollar abgeladen hatte. Fast so, als sei es Teil einer abgestimmten Aktion.

    Aber das ist erst der Anfang vom Ende für den US-Dollar. Als der chinesische Aktienmarkt in großem Stil einbrach, verkaufte die Volksrepublik vergangene Woche Vermögenswerte für zig Milliarden Dollar. Berichten zufolge sollte so der Zusammenbruch der Finanzmärkte aufgehalten werden.

    Jetzt, wo Russlands Volkswirtschaft unter dem Gewicht der Sanktionen von Amerikanern und Europäern zusammenbricht – im Zusammenspiel mit dem, was viele für eine umfassende abwärts gerichtete Manipulation der Ölpreise halten –, sendet Wladimir Putin eine eindeutige Botschaft an die Zentralbank der globalen Leitwährung.

    Sollten China und Russland irgendwann beschließen, den US-Dollar völlig abzulehnen, könnten weite Teile der Welt diesem Vorbild folgen. Warum das so wichtig ist?

    Aktuell nutzen die meisten Nationen der Welt den amerikanischen Dollar, um untereinander zu handeln. Das sorgt für eine gewaltige künstliche Nachfrage nach der Währung. Anders gesagt: Der US-Dollar ist deutlich höher bewertet, als er es ansonsten wäre, und zwar allein aus dem Grund, dass er de facto die globale Leitwährung ist.

    Das hat zur Folge, dass wir gewaltige Mengen an Produkten ultragünstig importieren können. Wenn wir zu Wal-Mart oder einem Dollar-Store gehen, können wir uns den Einkaufswagen mit Unmengen an lachhaft billigem Zeug vollladen. Unser Lebensstandard ist deshalb deutlich höher, als er es eigentlich sein sollte.

    Und weil der US-Dollar im Welthandel so verbreitet ist, haben große Exportnationen gigantische Dollar-Berge angehäuft. Dieses Geld leihen sie uns zu ultraniedrigen Preisen. Auf diese Weise konnte unser obszön aufgeblähter Regierungsapparat am Laufen gehalten werden, auch wenn dabei die Schulden auf 18 000 Mrd. Dollar angeschwollen sind.

    Wenn der Rest der Welt nicht mehr mitspielt und unsere Dollar nicht mehr nutzt, dann haben wir richtig Ärger am Hals. Die Kosten für alle Importgüter würden explodieren, unser Lebensstandard würde in den Keller rauschen. Außerdem würde die Zentralregierung (genauso wie die einzelnen Staaten und Kommunen) deutlich mehr Zinsen berappen müssen, um sich Geld zu leihen. Eine gigantische Schuldenkrise wäre die Folge.

    Russland weiß also, wo man uns so richtig wehtun kann. Von der »Macht«, die Amerika derzeit rund um den Globus zum Tragen bringen kann, basiert sehr viel auf dem Umstand, dass die Amerikaner die globale Leitwährung besitzen.

    Nimmt man uns diese Finanzmacht weg, wären wir auf der Weltbühne ein viel, viel kleineres Licht. Denn leider ist es ja so, dass das US-Militär rasch schrumpft und zudem von der Regierung Obama um große Teile seiner Schlagkraft gebracht wurde.

    Viele Menschen, die diesen Artikel lesen, werden es nicht nachvollziehen können, aber es ist wirklich sehr, sehr wichtig, ein Auge darauf zu haben, wie sich dieses junge Bündnis zwischen Russland und China entwickelt. Ich glaube, es wird in den kommenden Jahren in der Weltpolitik eine entscheidende Rolle spielen.

    Quelle: Kopp online

    • der weltgeldbetrug

    • Der Todeskampf des US-Dollarsystems

    • – Sollten China und Russland irgendwann beschließen, den US-Dollar völlig abzulehnen, könnten weite Teile der Welt diesem Vorbild folgen. Warum das so wichtig ist?
      Aktuell nutzen die meisten Nationen der Welt den amerikanischen Dollar, um untereinander zu handeln. Das sorgt für eine gewaltige künstliche Nachfrage nach der Währung. Anders gesagt: Der US-Dollar ist deutlich höher bewertet, als er es ansonsten wäre, und zwar allein aus dem Grund, dass er de facto die globale Leitwährung ist.

      Stichwort Petrodollar: Sämtliche bekannten Bodenschätze, nicht nur Öl oder Gas, werden in US-Dollar bewertet. Das ist gemäss einer NICHT ALTERNATIVLOSen Lesart das Rückgrat der Weltleitwährung, die Nachfrage nach dem US-Dollar nur eine logische Folge davon. Quasi ein globales Bankkonto in noch nicht gedruckten, aber in Firmen- und Staatsbilanzen erscheinenden und damit “real” bewerteten US-Dollar. Überall, wo der US-Dollar ersetzt wird, müssen die Bilanzen auf alternative Währungen umgestellt werden, was die US-Dollar-Bodenschatzkonten über Nacht auflösen würde. Ob Konten verschwinden oder gesperrt werden, wie der Westen es mit Persona non grata oder ganzen Staaten der Achse des Bösen u.s.w. PRaktiziert, wesentlich ist, dass man die Verfügungsgewalt und damit die MACHT über die Konten verliert.

      Die Amis auf Kurs
      Grüsse
      kosh

      PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

      • @kosh

        Überall, wo der US-Dollar ersetzt wird, müssen die Bilanzen auf alternative Währungen umgestellt werden, was die US-Dollar-Bodenschatzkonten über Nacht auflösen würde.

        So einfach ist dies nicht. Denn überall wo dies gemacht wurde, oder geplant war, kammen über Nacht die US Bomber, um dem US-Dollar den nötigen Rückhalt zu geben.

        Fazit: Der US-Dollar ist nicht mit Rohstoffen gedeckt, das ist ein netter Mythos. Die Deckung des US-Dollars ist das weltweite Gewaltmonopol der Pax americana…in anderen Worten, das US Militärmaschine.

        Und solange diese besteht, ist kaum an zu nehmen, dass jemand ernsthaft an der US-Dollar Dominanz rütteln wird…

      • Das sehe ich – fast – ganz genauso, denn …

        – … überall wo dies gemacht wurde, oder geplant war, kammen über Nacht die US Bomber, um dem US-Dollar den nötigen Rückhalt zu geben.

        Die Bomber kamen recht eigentlich, um den in US-Dollar bilanzierten Rohstoffen ”den nötigen Rückhalt zu geben”, was wiederum die US-Dollar-Nachfrage und damit den Rückhalt am Leben erhielt. Ich halte das eine für eine Folge des anderen. In der Konsequenz macht es meines Erachtens aber keinen Unterschied, wer von uns beiden näher an die Wahrheit kommt: Die MACHT des Faktischen ist, es geht um die Aufrechterhaltung des US-Dollar-Monopols. Was die Ökonomie über Monopole im Allgemeinen denkt, kann ich mir sparen zu erwähnen.
        Nein, vielleicht kann es nicht schaden zu erwähnen, dass die ökonomische Lehre aus- und nachdrücklich PRedigt, dass Monopole wettbewerbsschädlich sind und ergo Innovationen be- / verhindern.

        Was im Fall des US-Dollar-Monopols nicht so wichtig zu sein scheint, denn wie die Ökonomie im Speziellen über Monopole denkt, kann man am Wesen eben dieses US-Dollars ablesen: Wenn Monopole dem US-Dollar nützen, dann sind Monopole PRinzipiell erstrebenswert und damit GUT. Aber auch das dürfte keine bahnbrechende Erkenntnis sein.

        Die Amis auf Kurs
        Grüsse
        kosh

        PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

  3. Demnächst herrscht das Weibliche bzw. die Weiber über die westliche Welt. Man muss sich mal diese 4 Weiber bildlich nebeneinander aufgestellt vorstellen:
    Lagarde herrscht über den IWF und die Ausbeutung der Länder.
    Yanet Yellen ist die Herrin über die FED. Die angekündigten Zinserhöhungen werden halbiert von 4 auf 2. Ich prognostiziere, es gibt keine, weil Lagarde hier globale ökonmische Gefahren sieht und ich ergänze Null Ahnung hat, was wirtschaftlich Kompetenz und Erfahrung angeht. Die Nullzinspolitik ist völlig GaGa und so nebenbei bemerkt hat die FED den gleichen Fehler 1927 gemacht, vorausgesetzt sie denkt nicht um.
    Die internationale Sozialistin Angela Merkel herrscht über Europa von in ihrem Hauptquartier Brüssel aus. Von dort wird die Abschaffung der Nationalstaaten durch die Migrationsschwemme vorangetrieben. Jüngstes Beispiel ist die Ukraine die 150.000 Migranten aufnimmt. Im Gegenzug gibt Brüssel Kredite, die wie von Geisterhand in den Taschen der Oligarchen verschwinden werden.
    Killary Clinton die vermutlich nächste Präsidentin der USA wird die Welt aller voraussicht nach in ein Kriegsszenario verwandeln.
    Bevor ich es vergesse von der Leyen hat Berater für die Modernisierung der Bundeswehr eingestellt. Traut sie ihren Generälen nicht oder stecken andere Ziele dahinter. Wahrscheinlich Zweiteres.

    Die Weiber müssen durch das Männliche ersetzt werden, nur dann gibt es Hoffnung, was bedeutet dass auch Frauen an deren Stelle treten könnten. Allerdings sehe ich da kein Lichtblick.
    Das Weibliche sowie das Männliche sind Eigenschaften und sollten nicht mit Mann und Frau verwechselt werden.

    • Dafür sind die Herren „im Gespräch“, wie die vielen von „Schwafelrunden“ belegen.

    • Sputnik erläutert von der Leyens Aufösung des Staates:
      Warum leisten die Deutschen sich noch eine Regierung? Vor allem dann, wenn diese die Gesetze aushebelt und sich um Wählervoten keinen Deubel schert. Die Verteidigungsministerin gibt jetzt die zukunftsfähige Antwort. Man braucht keine Ministerien mehr.

      Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/meinungen/20160317/308485967/leyen-aufloesung-verwaltung-ttip.html#ixzz43BCAQ6Gu

      • hubi stendahl // 17. März 2016 um 20:33 //

        @Udo

        Aus dem oben verlinkten Artikel von Willy Wimmer, der mittlerweile auch begriffen hat wo die Reise hingeht:

        „Für 200 Millionen Euro Beratungsstrukturen zu schaffen, ist ein Armutszeugnis für eine Regierung, die eine verspätete Demontageeinrichtung der Westmächte für das wiedevereinigte Deutschland zu sein scheint.“

        Es ist aber noch ein langer Weg. Beratungseinrichtungen gibt es ja auch bereits zwecks Kinsey Übernahme im Finanzministerium.

        Was im Schatten veranstaltet wird läßt sich derzeit am besten mit den Umständen um die „plötzliche“ Einigung mit der Türkei betrachten.

        Da gibt es einen „Herrn“ bei einer NGO namens ESI. Dieser „Herr“ heißt Gerald Knaus und ist nicht nur Mitglied des CFR, sondern auch Berater der Kanzlerin und in Brüssel. ESI hat bereits im Oktober den in der Türkei beim letzten Treffen angeblich plötzlich ausgehandelten Deal vorbereitet. Das Papier war also schon vergilbt, als man den nächtlichen Durchbruch verkündete.

        Auch hat dieser feine „Herr“ bereits im Dezember gewusst, dass es beim derzeit laufenden Gipfel in Brüssel zu keiner Einigung kommen wird und die BRD statt mit aufzunehmenden 500.000 p.a. besser ein paar Hundert täglich thematisieren sollte. Es hört sich weniger bedrohlich an.

        Der Einflüsterer und Vorsitzende der ESI, die von der Rockefeller Stiftung, Open Society, German Marshall Fund, Bosch Stiftung etc. finanziert wird, erklärt im Interview unumwunden, dass die BRD im Alleingang weitere Flüchtlinge aufnehmen soll.

        Er hofft offenbar über die Flutung der BRD als stärkste Volkswirtschaft der EU seinen Chefs beim CFR in Kürze als vollzogen melden zu können. Merkel ist nur die ausführende Puppe. Sie wird demnächst mit dem Rest der Koalition der Willigen eine Luftbrücke Türkei – Frankfurt einrichten, um die BRD zu zerstören. Knauss sagte im u.a. Interview mit der Zeit vom 28.12.2015 nicht umsonst: „Man muss nur nach Frankreich schauen, auf den Erfolg von Marine Le Pen, um zu sehen, dass wir nicht viel Zeit haben. Es muss jetzt alles klappen.“

        Man kann nur hoffen, dass es zusammenklappt:

        http://www.zeit.de/2015/50/fluechtlingspolitik-eu-tuerkei-gerald-knaus

        Stets auf den Schatten der Politdarsteller achten!

      • hubi stendahl // 17. März 2016 um 22:46 //

        2 Tagesgeschichten aus der Bananenrepublik habe ich noch für heute:

        1) Minister Gabriel kommt zu der Erkenntnis, dass er eine Sondererlaubnis
        für den Zusammenschluss, also das Quasimonopol Tengelmann/Edeka
        gegeben hat. Der Vorsitzende der Monopol Kommossion tritt zurück,
        Rewe klagt gegen die Erlaubnis w/ Wettbewerbsverzerrung.
        Eben Bananenrepublik.

        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/17/protest-gegen-sigmar-gabriel-chef-der-monopol-kommission-tritt-zurueck/

        2) Hamburg buat im Elbhafen Flüchtlingsunterkünfte in Form von
        Containern für 720 Migranten für sage und schreibe 24 Millionen €.
        Der Clou. Die Unterkünfte sind für 3 Jahre vorgesehen, um dann für
        eine weitere Million zurückgebaut zu werden. Da lacht das Steuerzahler-Herz!!! Das sind nämlich schlappe 35.000 p. Migrant oder
        973,– € p.M. Unterbringungskosten pro Migrant. Wer hat der hat.

        http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Hafencity-24-Millionen-fuer-Fluechtlingsunterkunft,hamj46838.html

      • NoFiatMoney // 17. März 2016 um 23:38 //

        Aber ist es nicht auffällig, wie zurückhaltend sich Wimmer immer noch äußert?
        Er wird zwar zunehmend deutlicher. Aber seine Beiträge sind ohne weitere Informationen -also für die Mehrheit in diesem Lande- unverständlich, nebulös.

        Mir verschafft das den Eindruck, er sieht sich immenser Bedrohung ausgesetzt.Das vermag ich nachzuvollziehen. Er ist in diesem zu einem Willkürstaat längst verkommenden Land inzwischen Dissident. Auf die wird die Jagd -auch auf uns hier- verschärft werden.

        Daß Wimmer keine Bezüge zum Fiat-Money-System und dessen Hintergründen erkennt (und ich bin wirklich der Meinung, er sieht sie nicht; verschweigt sie also nicht sehenden Auges), macht ihn eigentlich doch ungefährlich.

        Er weiß aber um sein Prestige, welches nach der Psychologie der Massen (Le Bon), die Herrschenden veranlassen muß, ihn aufs Gefechtsfeld zu schieben und „Feuer frei“ zu seiner zumindest gesellschaftlichen Vernichtung zu befehlen, wenn er deutlich würde.

        Die mit abgepressten Steuern (mit-) finanzierte Antifa-SA und die Ex-Stasi-Kohane-Truppe des Genossen Justizminister Maas stünde bereit, redete Wimmer deutlich Klartext?

        Maischberger hat die Verkommenheit und Widerwärtigkeit dieses das Grundgesetz verachtenden Regimes gerade beispielhaft verdeutlicht, indem sie Frau Dr. A. Weidel mittels der Öffentlichmachung ihrer Homosexualität meinte, diskreditieren zu können.

        Das Maß der Verachtung gegenüber den Politfunktionären, ihren Fadenführern, Helfern und Schranzen in den widerlichen Medien vermag ich in Worten nicht mehr auszudrücken, ohne mich der Gefahr einer Verfolgung wegen Beleidigung auszusetzen.

        Es widert mich an.

        Es widern mich aber auch die mitlaufenden Michels ebenso an.

      • Willy Wimmer ist was Geopolitik betrifft bestens informiert und vernetzt. Er redet Klartext; er hält sich nicht zurück. Es ist nicht sein Problem, dass die Michels nicht mehr lesen und verstehen können (und auch sollen).
        Ähnliches gilt auch für Martin Armstrong. Aus diesem Grunde kommt demnächst ein Film in die Kinos, damit auch der Einfältigtse vielleicht den Ernst der Lage begreift. Ob es dabei um die Person Armstrong oder über die Zeitqualität geht weis ich nicht; wahrscheinlich beide Elemente.

      • MutigeAngstfrau // 18. März 2016 um 07:14 //

        Sie sprechen aus meiner Seele @ NoFiatMoney,

        Ich fühle mich wie angeschossen und warte ab, aus welcher Richtung nun der Gnadenschuss kommen soll.
        Es ist wie in einer Schwimmhalle mit einem riesigen Becken voller Jauche, in welches man hinein soll und nicht weiß, wie man entkommen kann.

      • Karl Bernhard Möllmann // 18. März 2016 um 07:56 //

        . . .
        ZITAT @ MutigeAngstfrau:
        „Es ist wie in einer Schwimmhalle mit einem riesigen Becken voller Jauche, in welches man hinein soll und nicht weiß, wie man entkommen kann.“
        .
        „Der Weg hinaus – ist der Weg hindurch!“
        (Zitat @ L. Ron Hubbard“
        .
        Mein Tip:
        Nasen-Klemme & Tauch-Brille aufsetzen und – tief Luft holen und – dann zum anderen Ufer tauchen.
        .
        Drüben gibt es auch Duschen . . .
        .
        Es gibt leider nur diesen einen Ausweg.

  4. Libelle // 17. März 2016 um 22:11 //

    UNO, IWF, Weltbank, BIZ, FED, EZB, und alle Zentralbanken, WHO, WTO, usw. sind alles NGO-s die zu Gunsten der usraelischen Plutokratie geschaffen worden sind um z. B. den Zugriff auf das Vermögen anderer Staaten und ihrer Bürger zu sichern um Zwangsmaßnahmen wie Impfungen durchführen zu lassen usw.
    Und dies alles nur zur Vervielfachung der leistungslosen Gewinne der usraelischen Schattenregierung.

  5. Karl Brenner // 17. März 2016 um 22:32 //

    Der IWF gibt sich Wohltätig und handelt menschenverachtend.

    Abwarten, bis Deutschland unter die Fittiche dieser Organisation gerät.
    Die grünen Handlanger Merkel, Gabriel, ARD und ZDF arbeiten fleißig daran.

    Dann kann der IWF (also de facto die USA) bestimmen, wer nach Deutschland einwandern darf.

    • Libelle // 17. März 2016 um 22:40 //

      @ Karl Brenner

      Zitat:
      Dann kann der IWF (also de facto die USA) bestimmen, wer nach Deutschland einwandern darf.
      ———-

      Dann gehören dem IWF ( also de facto der usraelischen Schattenregierung und ihren Großkonzernen) die BRD und ihre Bürger mit Haut und Haaren. So wie auch Griechenland schon übernommen worden ist.

    • Karl Bernhard Möllmann // 18. März 2016 um 08:09 //

      . . .
      Sie haben ALLES begriffen !
      .
      DAS erklärt auch die GEHEIM gesteuerte MOBILISATION der angeblichen „Nordafrikaner“ – über die zuvor den Flüchtlingen an der Österreichischen Grenze in speziell dafür eingerichteten Zelten überreichten MOBIL-Telefone – die für den Silvester-Krawall in Köln von Kalifornien/USA aus ZENTRAL ORGANISIERT & GESTEUERT WORDEN WAR !
      .
      Mir ist das jetzt zu zeitaufwendig – diese sehr sorgfältig recherchierten Informationen wieder zu finden – zumal die in der deutschen LÜGEN-PRESSE NICHT AUFTAUCHEN.
      .
      Ich glaube es waren entweder Dr. Paul Craig Roberts oder Ed. Griffin – die diese etrem brisante SPUR DER ORGANISIERTEN US-REGIERUNGS-KRIMINALITÄT – damals veröffentlicht hatten.

  6. Eine sehr gelungene Zusammenfassung über den IWF und TTIP findet man hier. Der Blog Nachrichtenaushinterland hat sich die Mühe gemacht das Interview mit dem Ökonom Michael Hudson zusammenzufassen:
    https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/02/26/der-wuergegriff-von-ttip-und-iwf/

    • Danke für den Link Udo!

      „Alle weben sie an diesem Bild mit, dass der Öffentlichkeit vorenthalten wird und das schlicht und einfach darstellt, wie gerade unsere Welt und unsere Gesellschaft in ein Gefängnis umgestaltet werden – bewusst und auf allen Ebenen!“
      https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/02/26/der-wuergegriff-von-ttip-und-iwf/

    • Übrignes ist die Dorfparabel eine völlige Untertreibung.
      Im Moment wird vieles mit fast Nullzinsen finanziert, aber in
      Sicherheit + persönliche Bürgschaften genommen…..,
      es besteht als also ganz unkompliziert bei „wirtschaftliche und sonstigen Schwierigkeiten“ sofort zu vollstrecken. Den offenen Restkredit – soldenmäßig auf Null durch Ausbuchung zu setzen…
      und möglicherweise den Erlös aus der Verwertung ins Eigenkapital zu schieben.
      Klappt es mir dieser Masche nicht, dann kommt die tolle Geschichte
      mit den Zwangshypothken ins Spiel.
      Toll, wenn man sich vor solchen Sachen schützen will gibt es jetzt
      Modelle dort zahlt man eine laufend zu zahlende Gebühr und stellt seinen Besitz unter einen Schutzschirm, der im Crash dann usw.

      Allerdings ist man vor Beschlagnahmen auch nicht geschützt.

      Oh, ha, wenn das Frau Dr. Merkel und ihre CDU und Dr. Gysi und deren
      PDS wüßten…., dann könnte die doch alls beschlagnahmen und morgen
      früh den sozialistischen Kapitalsmus im Namen der kleinen Menge von ein paar Unbekannten uns liebenden Hochfinanz ausrufen.

      …oder?

    • Karl Bernhard Möllmann // 18. März 2016 um 08:13 //

      . . .
      Hinter TTIP verbirgt sich die GLEICHE Masche des GROSS-BETRUGES.
      .
      NUR die TARNUNG der kriminellen Psychopathen hat GEWECHSELT !

      • Karl Bernhard Möllmann // 18. März 2016 um 08:24 //

        . . .
        Hier ein anschauliches BEISPIEL aus dem wieder einmal erstklassigen Artikel von Herbert Ludwig – wie raffiniert die ewig grinsenden US-boys Ihre MEGA-VERBRECHEN VERDECKEN & TARNEN:
        .
        ZITAT:
        .
        „Vielfach übernahmen prominente „Fachleute“ wie der ehemalige Chefökonom der Weltbank Josef Stiglitz die Kritik, (am IWF) um aber von den wirklichen Ursachen der Katastrophe abzulenken.“
        .
        Hollywood präsentiert also mit MEGA-TAM-TAM selbst den „schärfsten Kritiker“ – um alle ECHTEN Kritiker sprachlos & mundtot zu machen – um unter perfekter Hollywood-TARNUNG, völlig absurde Kleinigkeiten zu kritisiern, die aber in WAHRHEIT nur der ABSICHTLICHEN VERSCHLEIERUNG der ECHTEN VERBRECHEN des IWF dienen.

  7. Das passiert leider, wenn man seine Eigenverantwortung an Verbrecher abgibt. In den meisten Fällen der Staat und dessen Regierungen, die ja ebenso korrupt sind wie der IWF (siehe Beispiel Dorfgeschichte). Darüber braucht man sich dann nicht bei seinen Henkern beschweren. Das was ich nicht verstehen kann, ist, dass die Menschen sich dann Hilfe von Menschen erwarten, die sie erst in diese Lage gebracht haben. Ist leider in Deutschland auch nicht anders. Hier sind die Auswirkungen aber noch nicht so sichtbar.

  8. „Hier sind die Auswirkungen aber noch nicht so sichtbar.“

    Oh, ha.

    „…Die Addition dieser Zahlen ergeben einen Betrag von 2.697 Milliarden Euro. Fügt man nun die o.g. explizite und implizite Staatsverschuldung aus dem Jahr von 2011 von etwa 7.401 Milliarden Euro hinzu, liegt die gesamte deutsche Staatsverschuldung bei gigantischen 10.000 Milliarden Euro, oder

    10.000.000.000.000 Euro

    Deutschland geht es gut!

    Deutschlands BIP betrug 2011 knapp 2.600 Milliarden Euro. Anhand obiger Zahlen lag die deutsche Staatsverschuldung somit bei rund 400 Prozent zum BIP. Dagegen ist die Staatsverschuldung Griechenlands von 175 Prozent ein laues Lüftchen.

    Und wer rettet nun Deutschland? …“““, siehe:

    http://krisenfrei.de/staatsbankrott-deutschlands-gigantische-staatsverschuldung/

    • Für die Masse nicht sichtbar!
      Weil sie einfach wegschauen und jene sogar bekämpfen die sie beim schlafen stören.

    • hubi stendahl // 18. März 2016 um 10:29 //

      Hallo Herr Mertens,

      Das u.a. Zitat ist wieder einmal so ein Produkt netzwerkbasierter Schwarmintelligenz und führt dann zu schneller Verteilung bei allen, die im Rahmen der sich selbst erfüllenden Prophezeiung endlich wieder ihr Weltbild bestätigt wissen wollen. Mit Fakten hat das nichts zu tun:

      Zitat:

      „Deutschlands BIP betrug 2011 knapp 2.600 Milliarden Euro. Anhand obiger Zahlen lag die deutsche Staatsverschuldung somit bei rund 400 Prozent zum BIP. Dagegen ist die Staatsverschuldung Griechenlands von 175 Prozent ein laues Lüftchen.“

      Hier wird die aktuelle Staatsverschuldung von Griechenland mit der Staatsverschuldung der BRD ZUZÜGLICH DER ZUKÜNFTIGEN EVENTUALVERBINDLICHKEITEN verglichen. Vergleichen Sie auch immer Äpfel mit Birnen?

      Dieser Blödsinn auf krisenfrei von einem Autor „Dieter“ ist natürlich sofort durchs Netz gewandert und z.B. auf Finanzen durch User weitergereicht worden.

      Wenn man also explizite Staatsschulden impliziten eines anderen, gar nicht vergleichbaren Landes, gegenüberstellt, kann nur Mist dabei herauskommen. O.K.?

      Wenn Sie Interesse daran haben, wie man solche Zahlen gewichtet und ggfls. vergleicht, können Sie das mit einer 2011er Arbeit von Prof. Raffehueschen hier machen:

      http://www.stiftung-marktwirtschaft.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Argument_115_Ehrbarer_Staat_Internationaler_Vergleich_2011_12.pdf

  9. GENIAL!!! GEORG SCHRAMM „Heuchelei der Politik“ Feb. 2016

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