Die Totengräber unserer Kultur

Graffitti auf dem Plaster der Straße Unter den Linden in Berlin © Foto und Illustration GEOLITICO Graffitti auf dem Plaster der Straße Unter den Linden in Berlin © Foto und Illustration GEOLITICO
Für die neuen Moralisten sind Flüchtlinge nicht Leute, die etwas von uns wollen, sondern solche, denen wir Deutsche etwas schulden. Über Psychologie und Psychose einer Bewegung.

Die gute alte Lichterkette ist wieder da. Ganz nach dem Motto „Zeichen setzen“ sollte Mitte Oktober eine 30 Kilometer lange menschliche Ost-West-Kette für die „Willkommenskultur“ durch die Hauptstadt reichen. Unter so viel Gleichgesinnten kann man sich sonst ja auch nur beim Public Viewing oder im Ballermann wohl fühlen.

Die gute Nachricht ist, dass dieses Zeichensetzen für die Ausgrenzung anderer Meinungen und eigener Vernunft schlichtweg scheiterte. Noch erfreulicher war die Begründung für die Aktion: Die Akzeptanz der Deutschen für Flüchtlinge bröckele ganz stark. So gesehen wurden an diesem Tag tatsächlich Zeichen der Hoffnung gesetzt, doch es gibt so viele andere Zeichen, die nicht viel Hoffnung übriglassen. Ausgrenzung von Andersdenkenden und na(r)zisstisches Sichselbstfeiern gehört inzwischen für „die Bewegung“ zur Tagesordnung. Normal ist das nicht: Begeben wir uns auf die mentale Spurensuche.

Wider alle Vernunft

Besonders die sogenannte „Intelligenz“ des Landes vom Oberschüler über den Künstler und Journalisten bis zum Verwaltungsangestellten oder Funktionär bastelt trotz inzwischen unübersehbarer Gegenargumente zum Helfen um jeden Preis weiter an ihrer heilen Scheinwelt. Ein Auslöser dürfte das starke Mitleid sein, das wir wohl alle angesichts der schlimmen Situation zumindest jener Menschen empfinden, in deren Heimat Tod und Verderben regieren. Jenseits dieser auffälligen Fixierung ist Mitleid als alleiniges Motiv in jedem Fall zu kurz gegriffen und darf nicht zur alleinigen Grundlage intellektueller Erkenntnisse und politischer Entscheidungen dienen. Diese müssen ja gerade frei von Emotionen sein, um den Blick auf Notwendigkeiten nicht zu verstellen.

Manipulation durch anonyme Mächte im Hintergrund oder die üblichen Verdächtigen von Bilderbergern bis Weltimperialisten wäre der einfachste Erklärungsansatz – und wie jede einfache Antwort griffe auch diese viel zu kurz. Es mag solche Kräfte geben, doch ihr Vorsatz bedeutet nicht, dass es gelingt, die Menschen auch dazu zu bringen, gegen ihre ureigensten Interessen zu handeln. Kein Hypnotiseur ist in der Lage, seine Klienten sich selbst Schaden zufügen zu lassen. So etwas glauben nur Verschwörungstheoretiker.

Auch Geltungsdrang ist nur für einige Trittbrettfahrer ein Motiv, die Vernunft auszublenden. Kürzlich schafften es immerhin 40 ehemalige DDR-Bürgerrechtler mit dem Thema Flüchtlinge (wie sonst?) noch einmal in die Presse: „Wir wollen keine Zäune errichten, die wir für uns selbst vor mehr als 25 Jahren niedergerissen haben“. Einmal davon abgesehen, dass diese 40 Typen keineswegs eigenhändig die Mauer gesprengt haben, sondern wenn, dann eher das Volk, aber doch vor allem die als System gescheiterte DDR selbst. Schlimmer als die Arroganz dieser selbsterklärten „Niederreißer“ ist aber ihre Ignoranz: Damals freute sich ein ganzes Land über das Verschwinden einer widernatürlichen Grenze, die die Nation teilte. Heute verschwinden die Grenzen, um Deutsche in ihrem eigenen Land bedrängen zu können.

Im Kopf falsch verdrahtet

Die modernen Totengräber unserer Kultur reklamieren für sich selbst meist das Mitleid als treibende Kraft, bisweilen nennen sie das auch ungerechtfertigterweise „Verantwortung“. Tatsächlich ist Mitleid sehr wohl ein Teil unserer Moral und damit eine tragende Säule unserer Gesellschaft. In der Entwicklung dieses Gefühls im Rahmen der sozialen Evolution über Jahrtausende diente es aber immer zum Schutz der Schwachen in der eigenen Kleingruppe und nicht zum Schutz potentieller Konkurrenten (vergl. „Gefährlich Illusion der Migration“). In einer Welt, in der Konkurrenz eine wesentliche Grundlage von Erfolg, Weiterentwicklung und gegebenenfalls Überleben darstellt, kann die größtmögliche Gruppe für solche Solidarität höchstens die Nation oder ein multinationales Bündnis sein. Was wir erleben, ist das Gegenteil. Eine natürliche Schicksalsgemeinschaft wird aufgekündigt, gemeinsame Interessen und Erfahrungen, genetische Gemeinsamkeiten sowie eine gewachsene soziale und geistige Kultur wird geleugnet, um exakt gegenläufige Ziele anzustreben. Da muss tatsächlich etwas grundsätzlich im Kopf falsch verdrahtet sein.

Mitleid in seiner unkorrumpierten Form dient, wie gesagt, naturgesetzlich dem Schutz der eigenen Gruppe. Deshalb wäre es normal und zivilisiert, den Fremden zwar mit Sympathie, aber vorsichtiger Distanz zu begegnen. Ihnen zivilisiert zu helfen, wo es möglich ist, aber ohne die Selbstverpflichtung, eigene Nachteile relevant in Kauf zu nehmen. Und nicht zu vergessen, wenn wir gerade über Gruppensolidarität sprechen: Xenophobie ist in diesem Zusammenhang ein ebenso selbstverständlicher Schutzreflex.

Kleine Mengen Fremder erhalten in allen Kulturen Gastfreundschaft, weil dies für die Gastgeber bewältigbar und den Austausch an Information vorteilhaft ist, doch bei größeren Gruppen, die beispielsweise gar nicht adäquat versorgt werden können und die vielleicht sogar eine Bedrohung darstellen, kommt aus gutem Grund in einer gesunden Kultur eine furchtgesteuerte automatische Abwehrreaktion. Wer das nicht glaubt, vergegenwärtige sich als Beispiel einfach mal die Gefühle beim Anschauen von Hitchcocks „Die Vögel“, wo aus einzelnen süßen Piepmätzen in der Masse eine bedrückende Bedrohung wird.

Gegensatz von Wille und Wirklichkeit

Doch das demonstrierte Mitleid und mit ihm der allgegenwärtige Humanitätsdünkel (vergl. „Die zur Demut Erniedrigten“)bleibt trotz solcher notwendiger Relativierungen das hippe Schaufenstergefühl der Gesellschaft des Niedergangs. Die Gründe dafür, und hier kommen wir den Antworten zur Eingangs gestellten Frage näher, liegen, wie sollte es anders sein, im psychologischen Bereich: Wir alle kennen die Welt immer weniger aus eigener Erfahrung, stattdessen wird sie uns von Medien und Experten nach deren Interessen und deren verkürzten Modellen erklärt und aufbereitet. Vielleicht sogar, weil diese Welt zu komplex für unseren Primatenverstand wurde, wächst und wächst fatal der in der Aufklärung ideologisch begründete, uneinlösbare fremd- und eigeninduzierte Anspruch, alles wissen, können und begreifen zu müssen.

Aus diesem Gegensatz von Wille und Wirklichkeit entsteht eine zunehmende Verunsicherung des Individuums, das diese einerseits mit der Stärkung seiner Individualität gegenüber der eigenen Gruppe und andererseits mit scheinbar positiven Gefühlen für anonyme Andere zu kompensieren versucht. Ganz nach dem Motto: „Ich bin zwar ein Arsch, der auf andere keine Rücksicht nimmt, aber seht doch, ich wünsche den Armen alles Gute.“

Das macht sich gut, und kostet (scheinbar) wenig. Dem Niedergangsindividuum steht der Fremde näher als der Nachbar, weil ersterer keinen Anspruch erhebt, das Individuum möge sich auch um die Allgemeinheit kümmern. Je mehr das Individuum in seiner unterbewussten Wahrnehmung dies als Selbsttäuschung erkennt desto mehr braucht es die Pose zur Stärkung seines Selbstwertgefühls.

Akt der eigenen Überheblichkeit

In einer schönen, wenn auch ziemlich übersteigerten und fälschlicherweise auf das Thema Neidgesellschaft fixierten Glosse hat Gereon Breuer einige dieser Mechanismen beschrieben[1]. Die gesellschaftliche Gruppe der von ihm so genannten „Schmarotzer“ werde „vor allem von denen gebildet, die viel Erfahrung damit haben, anderen auf der Tasche zu liegen. Erst waren das ihre Eltern und dann haben sie sich an der Universität oder einer anderen Institution ein Schmarotzerdiplom erworben, das ihnen ein Leben lang einen halbwegs sicheren Platz auf den Taschen von Arbeitern, Handwerkern, Ärzten, Unternehmern und vielen anderen hart für ihr Geld arbeitenden Menschen sichert.“

Breuer zählt undifferenziert Richter, Lehrer, Staatsanwälte und Politiker zu dieser Gruppe der „Unproduktiven“, man könnte ebenso gut noch unter anderem Sozialarbeiter, Kirchenmitarbeiter, Autoren, Arzthelfer und Büroangestellte zur neuen Klasse der Jobfrustrierten dazunehmen. „Ganz egal, wie sich ihr Beruf auch nennt, sie vereint, dass sie mehrheitlich nicht in der Lage wären, von ihrer Hände Arbeit zu leben.

Das ist tatsächlich ziemlich überspitzt, aber es hat einen elementar wahren Kern. Wer nur Akten hin und her schiebt, also einer entfremdeten Arbeit nachgeht, hat nie das Erfolgserlebnis, entweder ein fertiges Werkstück in der Hand zu halten oder den Profit in der Kasse klingeln zu hören. Erfolge können meist nur noch im virtuellen oder eben emotionalen Bereich erzielt werden. Dies führt zur unterschiedlich starken, aber in jedem Falle unmaßstäblichen Überhöhung von Emotionen und Wunschvorstellungen im Denken sowie zur arroganten Geringschätzung des Konkreten.

Und deshalb kommen laut Breuer die Millionen der Einwanderer diesen Verunsicherten gerade recht, denn nun können sie ihre „moralisch in der eigenen Wahrnehmung sowieso schon überlegene Position gegenüber allen Ärzten, Unternehmern oder Handwerkern in ungeahnte Dimensionen ausbauen. … Sie helfen den Flüchtlingen aus einem Akt der eigenen Überheblichkeit.“

Das Offensichtliche wird ausgeblendet

Für labile Psychen ist es sicher auch unterbewusst verlockend, mit den Einwanderern eine neue Schicht der Unterprivilegierten zu schaffen, denen man die eigene Überlegenheit nicht permanent beweisen muss. Es geht eben keineswegs nur um Neid, wie Breuer meint, sondern um Verunsicherung und moralische Desorientierung. Die im Niedergang abseits des Konkreten gewachsenen Wertegerüste sind virtuell und damit weder sinnvoll noch belastbar. Deshalb ist auch inzwischen der Begriff „Asylbewerber“ out und der „Flüchtling“ in.

Die Verlierermentalität verkehrt nämlich die Push-und Pull-Faktoren[2]. Für die Wahrnehmung der Schaufensterguten kommen nicht Leute, die etwas von uns wollen, sondern solche, denen wir etwas schulden. Schulden, weil es uns Deutschen offensichtlich besser geht, und diese Leute sich nicht vorstellen können, dass es etwas mit einer erbrachten (Kultur-)Leistung zu tun haben könnte.

Wir sollten nicht verhehlen, dass auch eine gute Portion Naivität und Dummheit in solchen Welterklärungsmodellen zuhause ist. Gerade weil echte gesellschaftliche Erfahrungen fehlen, konstruiert man sich ein Patchwork aus fremdbestimmten, gut klingenden Denkhülsen, das zunehmend weniger mit der wirklichen Welt zu tun hat. Wohlgemerkt fehlt es diesen Menschen nicht an Intelligenz oder Wissen, ihre Dummheit bezieht sich allein auf fehlendes Weltverständnis – übrigens nicht nur in den großen Zusammenhängen, sondern auch im Alltag. Perspektivisches und zusammenhängendes Denken ist da Fehlanzeige: Es wird linear an Äußerlichkeiten und Phrasen entlanggedacht.

Für diesen Zusammenhang kennt die deutsche Sprache den Begriff „treudoof“ und schon Wilhelm Busch notierte:

„Oft vereinigt ein Gemüte Dämlichkeit mit Herzensgüte!”

Henrik M. Broder adaptierte das auf die aktuelle Situation:

„Wer angesichts der Bilder von Flüchtlingen kein Mitleid empfindet, hat kein Herz. Wer aber nur Mitleid empfindet, hat keinen Verstand.“

Emotionen, psychische Probleme und Beschränktheit wirken also zusammen, ergänzen sich unselig gegenseitig. Diese eingeschränkten Menschen wohnen in einer virtuellen, nur für sie selbst heilen kleinen Welt und sind damit die eigentlichen Verlierer des Niedergangs. Doch sie werden immer mehr. Für sie spielen Fakten und Vernunft vernachlässigbare Rollen. Das Offensichtliche wird ausgeblendet, das Anstreben des Gutklingenden reicht aus, ohne der Machbarkeit oder den Folgen des Tuns einen Gedanken schenken zu müssen.

Heiler Schein statt Heiligenschein, lautet das neue Motto

Eine große Mehrheit von 80% der Bundesbürger findet es wohl deshalb erfreulich, dass „der Wolf wieder Bestandteil von Natur und Landschaft ist“. Schäfer und Rotkäppchen gehören da wohl nicht dazu. 54% verbinden mit dem Raubtier positive Gefühle, berichtete der NABU auf einer „internationalen Wolfskonferenz“. Bei uns kann eben jeder kommen, und selbst die Bissigen lösen positive Gefühle aus.

Man sorgt sich um Pandas und das Weltklima, spendet für das Gewissen, wenn es nicht zu teuer wird, und kauft Ablässe mit fairem Handel und Emissionsscheinen – aber zuhause wird schon alles so weiterlaufen, wie es immer gelaufen ist, auch wenn man dem Chaos nicht entgegentritt. Geborgen in Bequemlichkeit und zu weltfremd, um zu begreifen, dass Dinge sich verändern können und dass unsere Taten oder Nichttaten unsere Existenz bestimmen. Sie spielen die Altruisten, bis es ihnen selber an den Kragen geht. Sie merken nicht, dass sie sich selber zum Opfer machen. Das nennt man auch Stockholm-Syndrom, und sollte dringend behandelt werden.

Beginnend mit einem gewissen Jesus, der bekanntlich gerne die andere Wange hinhielt und für andere am Kreuz gestorben sein soll, hat sich diese Philosophie des Zurückweichens, des Gewinnens durch Verlieren kontinuierlich entwickelt. In einer archaischen, gewalttätigen, im Grunde ungeregelten Welt hatte dies durchaus seinen Wert, heute ist es ins Irreale gewachsen und schlicht dysfunktional.

Die alten Religionen brauchten noch einen allmächtigen Gott, um ihre Anhänger zu einem kooperativen Verhalten untereinander zu motivieren. Im Zeitalter des Individualismus wird das Mitleid und die Unterwerfung aber zur eigenständigen Religion, die ohne Götter auskommen muss, weil diese von den (gefühlt) gottgleichen Individuen nicht mehr neben sich geduldet werden (auch so ein problematisches Erbe der Aufklärung). Heiler Schein statt Heiligenschein, lautet das neue Motto.

Die Welt als Wolkenkuckucksheim

Aus all diesen kleinen individuell beschränkten Welten erwächst in der Masse ein Wahn, der sich in Allmachtsphantasien, Sendungsbewusstsein, Aggressivität, weiterem Realitätsverlust und intellektueller Abschottung gegen andere Meinungen ausdrückt. All das sind bekannte klinische Kriterien einer ernsthaften psychischen Erkrankung.

Die alten Politaktivisten der Linksradikalen, eigentlich schon ein Auslaufmodell der Geschichte, profitieren davon, werden sogar zu Schwertträgern aufgewertet, sozusagen zum militanten „bewaffneten Arm“, der Gutmenschen im „Kampf gegen Rechts“ (vergl. „Dummer Journalismus“). Parallel wird das Staatswesen und der Polizeiapparat zur politischen Stabilisierung des Wahngefüges ausgerichtet, und neue „geistige Führer“ bringen sich in Stellung.

All dies, all diese hilflosen wie mächtigen Versuche, die Welt in ein Wolkenkuckucksheim zu verwandeln und dabei mental oder im Einzelfall materiell zu profitieren, lassen sich auf Dauer gegen die Kraft der Vernunft im Lande nur durch eine völlig neue Form der gesellschaftlichen Unterdrückung durchsetzen: durch die moralische Diktatur (vergl. „Janusköpfige Toleranzidiologen“).

Diese Diktatur neuer Prägung stützt sich möglicherweise jetzt oder sogar mittelfristig auf eine Mehrheit der Bevölkerung. Sie kommt am Anfang auch weitgehend ohne Geheimpolizei aus, weil ihre Anhänger das Bespitzeln und Bekämpfen Andersdenkender für ihre moralische Pflicht und die Abkürzung zum Erfolg halten und das unentgeltlich und weitgehend unorganisiert erledigen. Humanitäre Phrasen helfen diesen IM der neuen Diktatur, in der neuen Unfreiheit zu den Gewinnern zu gehören. Zu den Guten zu gehören verhilft dazu, die kleine Existenz in einer unüberschaubaren Welt zu etwas größerem werden zu lassen.

Weil also die Welt so unübersichtlich geworden ist, werden die Heilslehren im Gegenzug immer schlichter, immer weniger begründet, immer plakativer. Dabei bedarf es unserer Welt keineswegs der Migration, um zugrunde zu gehen. Sie stürzt angesichts von Individualismus, Überforderung und Virtualität ohnehin in den Abgrund. Aber die diesen Prozess noch beschleunigende Migration, oder besser der Umgang mit ihr, ist ein aussagekräftiges Szenario, wie weit dieser Niedergang schon fortgeschritten ist.

 

Anmerkungen

[1] http://einwanderungskritik.de/die-fluechtlingshilfe-ist-der-porsche-des-kleinen-mannes/

[2] vergl. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Push-Pull-Modell_der_Migration

Über Konrad Kustos

Kustos studierte Germanistik, Geografie und Publizistik an der Freien Universität und promovierte über das Spannungsfeld zwischen Unterhaltungsliteratur und Literaturliteratur. Viele Jahre arbeitete er als Journalist in leitenden Positionen bei großen Berliner Tageszeitungen. Der Schwerpunkt seiner publizistischen Arbeit lag bei der Architektur und dem Aufbau der neuen Hauptstadt nach der Wende von 1989. Als roter Faden durch seine Arbeit zieht sich die Verteidigung des Normalbürgers gegen elitäre Denkweisen sowie der Versuch, Ideologien zu enttarnen. Kontakt: Webseite | Weitere Artikel