Naturheilkunde statt Schulmedizin

Eine wachsende Gruppe von Patienten möchte mit Naturheilkundeverfahren behandelt werden. 14.000 Ärzte haben sich in Fachgesellschaften für Naturheilverfahren organisiert.

Seit geraumer Zeit zeigt sich in Deutschland ein Trend hin zur ganzheitlichen Medizin. Er betrifft sowohl die Diagnostik von Krankeiten als auch deren  Therapie. Dieser Trend  speist sich aus zwie Quellen: zum einen aus hochqualifizierten Forschungsgruppen, zum anderen aus den Bedürfnissen der breiten Patientenmehrheit.

Dabei ist das klassische Schulmedizinverständnis  einer Perspektive auf den Menschen in seiner körperlichen und geistigen Gesamtheit gewichen. Somit rücken mehr und mehr alternative Heilmethoden in den Fokus der Aufmerksamkeit. Ein Beispiel ist das Naturheilkundezentrum in Bottrop, ein innovatives Heilzentrum für Komplementärmedizin, wo eben dieses Bedürfnis nach ganzheitlicher, individualisierter Behandlung vieler Menschen aufgegriffen wird (mehr über das Naturheilzentrum Bottrop).

Ihrem Verständnis nach  beziehen Naturheilverfahren natürliche Elemente wie Sonne, Licht, Wasser, Erde und Luft ebenso mit ein wie  Bewegung, Atmung, Ruhe, Ernährung oder die Psyche, also Gefühle und Willensvorgänge. Daüber hinaus werden auch „natürliche“ Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen einbezogen.

Grundsätzlich wird zwischen der ärztlichen Anwendung, Behandlungen nach dem Heilpraktikergesetz und der Selbstbehandlung unterschieden. Vor allem in der niedergelassenen Ärzteschaft und in der Rehabilitationsmedizin sind naturheilkundliche Verfahren durchaus verbreitet.

In den vergangenen Jahren haben sich rund 14.000 Ärzte in ärztlichen Fachgesellschaften für Naturheilverfahren organisiert. Nur zum Vergleich: Bei der Akupunktur sind es 28.000,  8.000 in der Chirotherapie, 6.000 in der Homöopathie und mehr als 5.000 in sonstigen Verfahren der Alternativmedizin.

Wie beliebt Naturheilverfahren bei Bürgern sind, belegen auch Studien. Das renommierte Meinungsforschungsinstitut Allensbach kam schon 2002 zu einem eindeutigen Ergebnis. Danach wünschten 73 Prozent der Bevölkerung mit Naturheilkundeverfahren behandelt zu werden. Ein solches Angebot finden sie vor allem bei Heilpraktikern.

Zu ihnen zählen auch Farid Zitoun und Christian Rüger. Sie sind die Gründer des Naturheilkundezentrums in Bottrop. Seit Jahren verfolgen die beiden erfahrenen Heilpraktiker bereits das Ziel, über die Grenzen der klassischen Medizin hinaus zu behandeln – und damit gerade jenen Menschen wieder Hoffnung zu geben, bei denen die klassische Medizin nicht mehr weiterhelfen kann.

Ihren Aussagen zufolge ist die „Begegnung mit den Patienten fernab jeden Zeitdrucks“ zentrales Element der Interaktion im Naturheilzentrum Bottrop. Der Patient wird wieder entschleunigt und kann „in seinem eigenen Tempo zu sich selbst finden“. So soll die Naturheilkunde ihre Möglichkeiten entfalten und auch die natürlichen Ressourcen jedes Patienten wieder aktivieren. Körper, Geist und Seele würden dabei gleichermaßen betrachtet, um dem Menschen in seiner Gesamtheit wieder zum Gleichgewicht zu verhelfen.

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