BKA warnt vor digitaler Erpressung im Internet

Das Bundeskriminalamt warnt vor eine Schadsoftware. Sie erscheint mit einem gefälschten BKA-Logo auf dem Bildschirm, infiziert und sperrt die Computer. Danach ist der Rechner nicht mehr nutzbar.
Die erste Warnung gab es bereits im Januar. Jetzt legt das Bundeskriminalamt noch einmal nach. Es geht um eine brandgefährliche Schadsoftware (Ransomware), die den gesamten Rechner unbrauchbar macht.
Sie blendet auf dem Bildschirm ein sogenanntes Popup-Fenster ein. Unter dem angeblichen Logo der Pressestelle des Bundeskriminalamtes (BKA) wird behauptet, dass die Funktion des Computers „aus Gründen unbefugter Netzaktivitäten ausgesetzt“ sei. Außerdem werden Rechtsverletzungen angeführt, die die vermeintliche Ursache für die Sperrung sein sollen.
Bei der aktuellen Variante der Schadsoftware werden jugendpornografische Fotos eingeblendet. Im weiteren Text wird behauptet, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt“ worden sei.
Wie bei Ransomware üblich, wird der Nutzer schließlich zur Zahlung eines Geldbetrages, in diesem Fall 100 Euro, über die digitalen Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard aufgefordert, um einen Freigabecode zur angeblichen Entsperrung des Rechners zu erhalten.
Hierzu erklärt die BKA-Pressestelle:
„Das Bundeskriminalamt ist nicht Urheber der Meldung! Sollten Sie diese Meldung erhalten, zahlen Sie den geforderten Betrag auf keinen Fall! Ihr Rechner ist bereits mit einer Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems verändert hat, um das Popup-Fenster zu generieren. Ein regulärer Zugriff auf Ihr Betriebssystem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach Begleichung der geforderten Zahlung nicht möglich. Lassen Sie sich von dem Foto und der Behauptung, dass “die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt” worden sei, nicht einschüchtern und zu Zahlungen drängen. Es handelt sich hierbei um eine Form der digitalen Erpressung. Sie sind Opfer einer Straftat geworden.“
Das BKA empfiehlt, den Update-Status des Betriebssystems und der Anti-Viren-Software sowie aller installierten Programme auf dem aktuellen Stand halten. Auf diese Weise werde das Risiko einer Infektion minimiert. Tipps zur Reinigung des Systems von Schadsoftware gibt’s auf den Internet-Seiten des Anti-Botnetz-Beratungszentrums unter www.botfrei.de. Generelle Informationen und Hinweise zum Schutz vor Schadsoftware hält die Webseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter
www.bsi-fuer-buerger.de/Schadprogramme bereit.





Bei der aktuellen Variante der Schadsoftware werden jugendpornografische Fotos eingeblendet. Im weiteren Text wird behauptet, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt“ worden sei.
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Es gibt eindeutig zuviele Psychopathen auf
dieser Welt.
Seit Jahren kommen immer wieder solche Warnungen. Ähnlich dem Grippevirus wird dieser “Virus” immer mal wieder durchs Dorf getrieben.
Meiner Meinung nach gehts ums gleiche. Impft euch beziehungsweise kauft einen teuren Antivirus.
Wie auch immer, ich bin schon seit bald 18 Jahren im Internet und bin eigentlich noch nie, von im Artikel beschriebenem belästigt worden. Vor den virituellen Vieren schützen mich eigentlich nur freie Antiviren-Programme wie “AVG”, Firewall und Datengetrennte Partitionen. System und Archive sind nicht auf der gleichen Partition. Und natürlich bin ich nie als Administrator unterwegs, sondern immer als User.
Ein System und Daten-Back-up muss sowieso jeder haben der mit einem Home-PC schwere Arbeit leistet. Immer geholfen hat mir hier der “Ghost” von Norton. Mit wenigen Klicks lässt sich mit dieser Software jede Partition in weniger als 15 Min restaurieren.
Eigentlich braucht es nicht viel, dass im Artikel beschriebenes gar nicht vorkommt.