Bush-Krieger Hollande: Blitzkrieg ohne Blitzlicht?
Bush-Krieger Hollande: Blitzkrieg ohne Blitzlicht?

Bush-Krieger Hollande: Blitzkrieg ohne Blitzlicht?

Wer hat jemals ein Foto von diesem "Mali-Krieg" gesehen? Nicht einmal in vier Sprachen auf Google Image Search ist ein einziges Beweisbild vom Krieg gegen "islamistische Terrorkämpfer" zu finden. TIMM ESSER fragt sich und Sie: Ist der Mali-Feldzug die größte Luftnummer in der Mediengeschichte?

Vielleicht bin ich nach 12 Jahren Internet-Recherche ja immer noch zu dumm zum Googeln. Deshalb bitte ich um Aufklärung aus der Mediengemeinde: Bin ich eigentlich der Einzige, der bisher noch kein einziges Foto oder Video von diesem „Mali-Krieg“ gesehen hat? Nicht einmal auf Google Image Search; da habe ich in vier Sprachen gesucht und nichts gefunden.

Meine einzige Ausbeute: Kunterbunte Fahrzeugkolonnen französischer Truppen aus allen Blickwinkeln. Verziert mit Winke-Winke-Jubelvolk am fröhlichen Straßenrand. Der Kölner Karnevalszug lässt grüßen! Oder auch schmucke Soldaten auf Sonntagsausflug durch die friedliche Einöde. Fehlen nur noch die Picknick-Körbe und Rotweinflaschen. Jeder Afrika-Tourist auf Fotosafari „schießt“ bessere Bilder mit echten Raubtieren.

Das gefährlichste aller Kriegerfotos vom bösen Feind zeigt drei grinsende Afrikakinder in FC-Barcelona-Trikots und langer Flinte in der Hand. Nicht zu erkennen, ob die Kinderfußballer für Papas Straßenräuber kicken oder für Mamas Kochtopf Karnickel jagen.

Sehen so „Terrorkämpfer“ aus? Wurden so jemals „Kriegsberichte“ dokumentiert?

Wenn heute in China ein Fahrrad umfällt, sind die Fotos vom Tatort schneller in Sidney, New York und Hamburg (bei dpa, Bildzeitung und ARD-Tagesschau), als der Unfallbericht auf der nächsten Polizeiwache. Wenn aber Frankreichs High-Tech-Armee einen „Wüstenkrieg“ in der eigenen Kolonie veranstaltet, ist nicht einmal ein Safarifotograf dabei?

Wer macht sich einen anderen Reim auf diese dreiste Komödie, als dass der Pariser Salon-Sozi Françoise  Hollande bei seinem ärgsten Klassenfeind George „Dabbeljuh“ abgekupfert hat? Der dummdreiste Bush-Mann konnte seinen Ölfeldzug der Weltöffentlichkeit noch als Kreuzzug gegen die Geister des Bösen verhökern. Eine Handvoll Erdnussfarmer in den USA mögen ihm das sogar abgekauft haben. Aber damals schon kein Europäer mit zwei Gramm Hirnschmalz zwischen den Ohren.

Ganz abgesehen davon, dass der reiche Onkel aus Amerika einen echten Krieg mit scharfer Munition, mit brutalem Morden und endlosem Elend bis zum heutige Tage inszeniert hat. Und bis heute weder ein Kriegsverbrecher-Tribunal noch ein Finanzverbrecher-Tribunal wegen Plünderung der Steuerkasse zu fürchten hat.

Wie Frankreichs Steuerzahler ihrem obersten Kaviar-Sozialisten Hollande den Griff in die Kriegskasse bestrafen werden, ist freilich deren „innere Angelegenheit“. Traditionell machen Asterix und Obelix ihre Möchtegern-Könige gerne einen Kopf kleiner (noch! kleiner) oder jagen sie dorthin, wo der Pfeffer wächst. Diesmal hoffentlich in die Wüste; nach Mali.

Bleibt die Frage: Wem stellen Deutschlands Steuerzahler jetzt die Reisespesen für die Transall-Luftnummer in Rechnung?

Sind unsere Geheimdienste und Generalstäbe genau so dumm zum Googeln wie ich als steuerzahlender Bürger aus dem Fußvolk? Sind die Regierungssprecher in den GEZ-Anstalten mit demselben Komödianten-Talent gesegnet wie unsere Außen- und Verteidigungsminister?

Frau Merkel braucht man gar nicht erst zu fragen. Die Antwort der Sprechpuppe im Bundeshosenanzug kennt man im voraus: „Frankreich braucht Deutschland und Deutschland braucht Frankreich!“ Ende der Durchsage auf den Volksempfängern der EU-Kolonie Berlin.

U.A.w.g., sollten im TiVi-Dschungelcamp doch noch ein paar „Kriegsbilder“ nachgestellt werden. Anstandshalber… 😉

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Einladung: Timm Esser ist Herausgeber des Online-Projekts www.NordseeMagazin.com (von der Mali-Wüste also weit entfernt) und sucht noch Fach- und Buchautoren mit Intimkenntnissen in den neun Ländern rund um die Nordsee, die Beiträge in diesem ungewöhnlichen Reisejournal veröffentlichen möchten. Weitere Infos auf der Web-Baustelle.